Was sich auf den ersten Blick liest wie das Versprechen eines ominösen Browsergames entspricht diesmal aber doch der Wahrheit. Um SMITE noch ein wenig an Popularität gewinnen zu lassen, haben sich die Entwickler für das Götter-MOBA wieder etwas Besonderes einfallen lassen.
Von heute an kann man bis zum 30. September jeden Tag 50 Juwelen einheimsen – eigentlich ist diese Währung nur gegen Echtgeld käuflich erwerbbar.
Und so funktioniert es: Für den ersten Sieg am Tag in einem beliebigen Modus bekommt ihr 25 Juwelen gutgeschrieben, wenn ihr danach noch in allen anderen Modi mindestens einmal als Gewinner hervorgeht, gibt es jeweils noch einmal 5 Juwelen oben drauf. Insgesamt können Vielspieler (und Vielgewinner) so an satte 700 Juwelen kommen, womit man 1-2 Skins freischalten oder aber 3 Schatztruhen kaufen kann – wer keines dieser “Premium-Items” haben will, kann die Juwelen auch wie Gunst benutzen und zum Kauf von neuen Gottheiten verwenden. Wer sich schon seit einer Weile überlegt in SMITE einzusteigen, sollte die Gelegenheit nutzen, bevor sie verstrichen ist.
Du weißt noch gar nichts über Smite? Dann möchte ich dir natürlich noch meinen (unvergleichlich guten und wundervoll geschriebenen) Test ans Herz legen, diesen findest du hier. Unter dem Test findet sich auch ein Link, wo das Spiel vollkommen kostenlos heruntergeladen werden kann.
Das Sandpark MMO ArcheAge hat einen der schwierigsten Starts der jüngsten Geschichte hinter sich gebracht und dabei einige Fettnäpfchen mitgenommen. Einige Gründer, die schon vorm Start ins Spiel investierten, fühlen sich hintergangen und machen ihren Unmut lautstark deutlich. Die Gründerpakete erbrachten nicht die erhofften Vorteile.
Vertrauen der Gründer erschüttert
Die Geschäftspolitik ist klar. Die Aussage unmissverständlich: Als Gründer kaufst du dir Privilegien. Als Bezahlspieler wirst du bevorzugt behandelt. Du gehst vor denen, die gratis spielen wollen, an den Start und kannst dir einen Vorsprung herausarbeiten. Doch was bleibt übrig?
Das Problem: Die Gründer haben für einen Headstart bezahlt. Auf zwei neuen Servern haben sie den nicht, auf einem dritten betrug er nur einen Tag. Und auch auf den anderen Servern war es für viele schwierig, durch die lange Warteschlange so viel Spielzeit zusammenzuklauben, dass sie im Nachhinein sagen würden: Ich hab den Gegenwert für mein Geld bekommen, den ich erwartet habe. Das hat sich gelohnt.
Der teuer erkaufte Headstart-Zugang zu ArcheAge verlor für viele im Nachhinein an Attraktivität.
Jetzt kommt, direkt nach dem Start, der nächste Nackenschlag. Trion Worlds führt neue „Starter-Pakete“ ein, die als Ersatz für Gründerpakete dienen. Allerdings können die natürlich weder Alpha- und Betazugang noch den Headstart versprechen, also locken mit langfristig attraktiven Ingame-Belohnungen in Form von Cash-Shop-Items.
Die Reaktion der Fans kann man sich vorstellen: Angefressen. Da beklagen sie, dass sie zu wenig von ihrem Gründerpaket hatten und Trion Worlds führt neue Pakete ein, um – in ihren Augen – neue Käuferschichten zu erschließen.
Und als wäre das noch nicht genug, kommen jetzt auch Berichte auf, dass einige „Free2Play“-Spieler irrtümlich den „Patron“-Status erhalten und dadurch zum Beispiel in der Warteschlange dieselben Privilegien erhalten wie Gründer. Jetzt sind viele enttäuscht, dabei hörten sich die Privilegien des Gründerpakets vor kurzem noch so verlockend an.
In ArcheAge sind manche eben noch ungleicher als die anderen
In jedem MMOPRG wollen Spieler Vorteile vor den anderen. Und in ArcheAge wird die Situation noch dadurch verstärkt, dass ArcheAge unter Bauplatz-Mangel zu kämpfen hat. Der Start bei ArcheAge ist front-lastig, in den frühen Tagen können sich Spieler absetzen und einen Vorteil herausspielen. Die ersten finden blühende Landschaften vor, die besten Bauplätze sind noch frei, die Meere sicher, auch die später riskantesten Handelsrouten noch kein Problem.
Der „Headstart“-Vorteil ist bei ArcheAge keine „nur nette Dreingabe“ wie bei The Elder Scrolls Online oder WildStar, sondern bringt einen viel größeren Vorteil mit sich, der einigen das Geld eben wert war.
Der Rubel rollt, der Vorsprung schwillt an.
Ironischerweise haben die Gründer ja gerade für diesen Vorteil bezahlt, eben nicht nach „gleichen Regeln“ wie die Free2Play-Spieler zocken zu müssen. Diesen Vorsprung, diese ungleichen Bedingungen, haben nun viele nicht erhalten. Sondern fühlen sich jetzt gegenüber denen benachteiligt, die nicht in der Warteschlangen steckten und die gleich loslegen konnten.
Dabei wäre es sicher wichtig gewesen, zumindest unter den Privilegierten für gleiche Bedingungen zu sorgen. Doch kann das bei einer instabilen Server-Version und vielen Bugs unmöglich garantiert werden. Kein Publisher der Welt kann einen reibungslosen Start garantieren. Und bei ArcheAge – mit den speziellen Bedingungen – waren Warteschlange absolut zu erwarten.
Was kann man für die Zukunft daraus lernen?
Ganz nüchtern betrachtet: Die Spieler haben sich vom dem Gründerpaket Dinge versprochen oder zumindest erwartet, die sich nun nicht bewahrheitet haben. Entweder müsste also der nächste Publisher dafür sorgen, dass diese Hoffnungen in Erfüllung gehen, oder die Käufer müssten ihre Ansprüche erheblich nach unten schrauben und damit rechnen, enttäuscht zu werden. Genau das scheint der Eindruck Außenstehender zu sein. Das, was ein Enttäuschter sich jetzt meist anhören muss, ist: Eigene Schuld. Was zahlst du auch vorab? Hast du denn nichts aus den vielen Enttäuschungen anderer gelernt?
Zu den größten Hoffnungen gehörten die vier Tage „Headstart“, der Vorsprung vor den Free2Play-Spielern. Mit zwei neuen Servern zum Release und den langen Warteschlange auch für Gründer im eigentlichen Headstart konnte dieses Versprechen wohl nicht erfüllt werden.
Dass die anderen Vorteile jetzt durch Starterpakete im Nachhinein geschmälert werden, ist ärgerlich. Dadurch werden die „exklusiven“ Gründer-Belohnungen eben im Nachhinein deutlich weniger „exklusiv”, auch wenn sie es im Kern noch sind. Dabei ist es schwierig, genau festzumachen, ob die Gründerpakete nun besser als die Starterpakete sind oder umgekehrt. Die Aufregung, die in diese Diskussion mithineinspielt (der offizielle Thread hat 41 Seiten), liegt sicher nicht nur an den Fakten, sondern auch am zurzeit aufgeladenen Klima.
Freilich, Trion Worlds wirkt in diesen Entscheidungen etwas taktlos. Wären solche Pakete in zwei Monaten eingeführt worden oder hätte man zumindest damit gewartet, bis sich erste Groll legt, hätte es darüber nicht diesen Aufschrei gegeben wie jetzt. Natürlich ist Trion Worlds am finanziellen Erfolg interessiert. Dabei sollten sie allerdings darauf achten, dass nicht der Eindruck entsteht, man wolle ArcheAge nun in den ersten Wochen und Monaten, wenn der Andrang riesig ist, so stark monetarisieren wie möglich.
Mit den jetzigen Entscheidungen hat man schon viel guten Willen verbraucht. Das wird sich bei einigen, die in ein Gründerpaket investierten, auch in künftigen Entscheidungen niederschlagen. Egal, ob bei einem MMO von Trion Worlds oder einem anderen Anbieter.
In solche Gründer-Pakete oder Early Access investiert man auf eigene Gefahr. Für das Genre wäre es allerdings besser, Gründer bereuten ihre Investitionen im Nachhinein nicht.
Beim MMO Final Fantasy XIV erlaubt man es den Spielern jetzt, ihr eigenes Haus zu bauen. Nur gibt’s auf vielen Servern keine Bauplätze mehr.
Es ist ein bisschen so, wie Freibier zu versprechen, und den Leuten dann zu sagen: Gläser sind aus. Mit dem Patch 2.38 können Spieler von Final Fantasy XIV zwar selbst Häuser bauen und müssen nicht länger nur mit einem Kämmerchen in ihrem Gildenhaus zufrieden sein. Das Problem ist nur: Es gibt kaum neue Plätze. Nur zwei Wards. neue Wohnbezirke, führte man frisch ein. Und die jetzigen Bauplätze sind auf ziemlich gut besuchten Servern (und das sind so gut wie alle) schon von den Gildenhäusern belegt, den Häusern der „Free Companies“ in Final Fantasy XIV.
Der Producer Naoki Yoshida eilte daraufhin gleich ins Forum und entschuldigte sich für die jetzigen Umstände: Man wollte das Feature unbedingt schon jetzt bringen, auch wenn es auf einigen Servern nun deutlich zu wenig Bauplätze gebe. Mit dem Patch 2.4 will man die Gesamtzahl der Plätze verdoppeln. Wann der Patch komme, ließe sich im Moment leider noch nicht sagen. Man wisse aber um die Situation der Spieler und arbeite so hart daran, wie möglich, die prekäre Situation auf dem Eorzea-Immobilien-Markt zu entschärfen.
Beim Luxus-MMO Destiny wurde der erste Raid, „Die gläserne Kammer“, nach 14 Stunden das erste Mal bezwungen.
Wie vg247 berichtet, hielt der erste Raid von Destiny auf der Venus, „Die gläserne Kammer“, nur knapp 14 Stunden dem Ansturm schießwütiger Hüter Stand. Der 6er-Gruppe von „PrimeGuard“ gelang es, den Raid leerzuräumen. Dafür wurde man auf Twitter von Bungie mit einem Kopfnicken, Schulterklopfen und Glückwünschen bedacht und der Aufforderung, es jetzt im Hard-Mode zu versuchen.
Die Raids in Destiny folgen einem ähnlichen Muster wie Schlachtzüge in World of Warcraft und anderen MMORPGs. Die Spieler haben die Gelegenheit, die Bosse in einem Raid zu bezwingen und sich die Taschen mit seltenem Loot vollzustopfen. Dabei kann der Raid innerhalb einer Woche auch auf mehrere Abende verteilt werden: Der Fortschritt in den Raids von Destiny wird gespeichert. Vorrausetzungen dafür ist es, dass der Anführer, der Fireleader, gleichbleibt.
Während in den meisten MMOs Raids im normalen Schwierigkeitsgrad ohne Probleme gleich zu Beginn gelöst werden, haben es die harten Ausgaben oft in sich und fordern auch Profi-Spielern einiges ab, bis die Taktiken klar, die Ausrüstung optimiert und die Abläufe geschliffen sind. Man darf also gespannt sein, wie sich die Jungs von PrimeGuard im Hard-Mode schlagen.
In diesem Video seht Ihr zwar nicht PrimeGuard bei der Arbeit, aber eine andere Gruppe, die sich am letzten Boss im Vault of Glass die Zähne ausbeißt:
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Das Sandpark MMO ArcheAge sollte eigentlich dieselben Kosten wie Rift verursachen. Jetzt stellt sich raus: Das Monatsabo ist doch etwas teurer als gedacht. Auch die Kosten für APEX fallen für Europäer relativ hoch aus.
Zu den Kosten für den begehrten Patron-Status bei ArcheAge hörte man von Trion Worlds bisher immer: Schaut bei Rift nach, das sind die Kosten.
Ein-Monats-Abo mit 15 Euro relativ teuer
Wer sich bei Rift aktuell nach den Preisen für den privilegierten „Patron“-Status erkundigt, sieht:
1 Monat kostet 12,99€
3 Monate 35,97€
6 Monate 59,94€
und ein Jahr gibt’s den Status in Rift für 107,88€
Ungefähr so teuer sind auch die Kosten für Bezahl-MMOs wie WildStar, The Elder Scrolls Online oder World of Warcraft.
Wer heute Morgen bei ArcheAge nachschaut, wie teuer ihn den Patron-Status kommt, findet dort diese Zahlen vor:
1 Monat 14,99€
3 Monate 35,99€
6 Monate 59,99€.
Während also die Kosten des Spiels für Zocker, die sich mindestens drei Monaten binden möchten, ebenso hoch sind wie bei Rift, schlägt das kurzfristige Monats-Abo doch etwas höher zu Buche.
APEX 10 Dollar oder 10 Euro
Die Kosten für APEX betragen für Europäer übrigens 10€. Der Preis von 10 US-Dollar machte schon im Vorfeld die Runde. Da hatte so mancher gedacht, dass man vielleicht den Euro-Dollar-Kurs betrachten und etwas mit dem Preis für uns Europäer runtergehen würde: Immerhin sind 10 US-Dollar zum heutigen Wechselkurs (17.September 2014) nur ungefähr 7,72 Euro wert. Das sieht man bei Trion Worlds aber offenbar anders.
Ein Apex lässt sich im Spiel für 1250 Credits einlösen. Der Patron-Status kostet in dieser Währung 2400 Credits. Und damit fast zwei volle APEX-Lizenzen. Der Patron-Status berechtigt in ArcheAge zum Bebau und Besitz von Land und gewährt deutlich erhöhte Labor-Point-Regeneration. Diese Energie-Form braucht es für die Crafting-Elemente im Spiel.
APEX sind eine Möglichkeit auch für Free2Play-Spieler, die kein Geld in ArcheAge investieren möchten, an die Premium-Währung Credits heranzukommen und sich damit entweder den Patron-Status zu sichern oder Cash-Shop-Items zu kaufen.
Beim Sandpark ArcheAge ist der siebte europäische Server aufgegangen. Warum sind diese Entscheidungen beim neuen MMO so schwierig?
Zum Headstart am 12. September waren vier europäische Server offen. Am Montagabend kam dann mit Aeira der fünfte, gestern zum Release mit Melisara der sechste und in der Nacht von gestern auf heute mit Ochindra noch der siebte europäische Server dazu.
Der Grund: Es geht einfach nicht anders. Die Warteschlangen sind riesig. Schon zum Headstart klagten Bezahl-Spieler über die Warteschlangen und ihre verpasste, aber teuer bezahlte Vorzugs-Zeit. Seit gestern Abend kommen noch zahllose weitere Zocker hinzu. Bei einem neuen Free2Play-Titel möchten viele mal hereinschauen.
Mittlerweile ist es zumindest nicht mehr so nervig, wieder auf den Server zu kommen, wenn man rausflog: Ein „Puffer“ wurde eingebaut, Spieler können sich bis zu fünf Minuten, nachdem sie aus dem Spiel sind, ohne Warteschlange erneut einloggen.
Aber warum gibt Trion Worlds den Rufen nach neuen Servern nur so zögerlich nach?
Das Problem: Zum Start eines Spiels sind viel mehr Spieler aktiv als nach wenigen Wochen, wenn der erste Andrang vorbei ist. In ArcheAge kann man nicht einfach anbauen, neue Server bringen und die Kapazitäten später wegschmelzen wie das bei einem Mega-Server-System möglich wäre. Die Server bei ArcheAge sind eigene autarke Welten mit geschlossenen Wirtschaftskreisläufen und Macht-Dynamiken – und mit etwas Glück bald einer lebendigen Server-Geschichte.
Das macht den Reiz des Spiels aus. Serverzusammenlegungen später sind undenkbar.
ArcheAge: Zwischen Scylla und Charybdis
Wenn eine Welt zu leer wäre, verlöre sie immens an Attraktivität und die restlichen Spieler würden sich später aus Langeweile ebenfalls verziehen. Wo bei Themepark-Spielen noch das MMO an sich mit Raids und instanzierten Miniatur-Taschen in der Welt Herausforderung bietet, ist die bei einem Open-World-Sandbox-Spiel kaum gegeben.
Für die Free2Play-Spieler wäre mit neuen Servern also nur Platz, wenn man wüsste, dass sie langfristig blieben. Nur lehrt die Erfahrung: Das tun sie nicht. Aber andererseits: Natürlich gewinnen Spieler, die zum Start in 3000er-Warteschlangen hängen, keinen guten Eindruck vom Game und so verprellt man bei ArcheAge vielleicht nun wichtige Kunden.
Ein schwieriges Problem, vor dem Trion Worlds hier steht. Wie wägt man den kurzfristigen Leidendruck der Fans, die in der Warteschlange sitzen und das Spiel verfluchen, gegen die langfristige Gefahr von Geister-Servern ab?
Andere Sandbox-Spiele wie EVE Online lösen das Problem durch eine einzige gewaltige Welt, auf der alle Spieler zusammenspielen.
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Die Raptr-Zahlen für den August sind da und zeichnen ein Bild der Trends bei den MMOs und MOBAs. Vor allem World of Warcraft, Guild Wars 2 und Final Fantasy XIV können im Vergleich zu den Vormonaten zulegen.
Die Raptr-Zahlen geben wieder, wie viele Stunden jene Spieler in den einzelnen Games verbracht haben, die das über die Ratpr-Software mitloggen. Auch das ist – wie jede andere Zahl im MMO-Bereich – kein absolut gültiger Maßstab, um zu sagen: Welches Spiel ist „erfolgreich“ oder nicht? Aber es lassen sich doch Trends ablesen, wenn man die Ratpr-Werte aus den einzelnen Monaten miteinander vergleicht.
World of Warcraft: Und es bewegt sich doch
Bei den Raptr-Zahlen werden gespielte Stunden gemessen. Dadurch sind intensive Zeitfresser wie MOBAs und MMORPGs im Vorteil. Und auch diesmal dominieren wieder League of Legends, World of Warcraft und Dota 2 die Tabelle. Dabei gelang es World of Warcraft, sich auf Platz 2 vorzuschieben. Der August war für WoW ein seltsamer Monat: Zwar passierte im Spiel noch nichts, allerdings gab es weltweit Promo-Aktionen um Spieler zurück auf die Insel, zurück nach Azeroth zu bringen. So lockte gerade der Preisnachlass von Mists of Pandaria, laut raptr, einige Spieler an. Im Vergleich zum Juli wurde World of Warcraft knapp 20% länger gespielt.
Und natürlich legt die PR-Maschine Blizzard nun gewaltig los: Zum 13. November soll das AddOn Warlords of Draenor erscheinen. Für den September dürften die Zahlen noch gleich bleiben, im Oktober schon etwas anziehen und im November dann explodieren.
Das MOBA Smite ist auf dem Weg nach oben und überholt im August Diablo 3. Mit einigen Promo-Aktion und neuem Content kann das action-orientierte MOBA um 170% zulegen. Ob der Trend von Dauer ist, lässt sich schwer abschätzen. Gerade bei MOBAs, die der neue „heiße Scheiß“ sind, ist der Markt in Bewegung. Jeder will was vom LoL-Kuchen abhaben, aber auch die rüsten auf.
Heores of the Storm, das Blizzard-MOBA, steht noch in den Startlöchern, es gibt Strife, EA plant was Großes, von den Borderlands-Machern ist ein MOBA angekündigt und weiß der Geier was sonst noch alles bald ins Genre dringt: Schwer abzuschätzen, ob sich Smite auf Dauer hier oben behaupten kann.
Der August war auf jeden Fall hervorragend.
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Final Fantasy XIV, Guild Wars 2 und World of Tanks mit Aufwärtstrend
Als Core-Gamer wundert man sich manchmal, was die Leute für ein Aufhebens um diese ganzen Sonder-Rabatte und Gewinnspiele machen. Juckt’s wirklich wen, ob jetzt ein Gem-Paket an einem Wochenende nur die Hälfte kostet oder Panzerabschüsse zum 80. Jahrestag einer Schlacht nun doppelt so viel bringen? Ja, tut es! Laut ratpr hat das tatsächlich großen Einfluss auf die Spielzeit und das Spielverhalten der Zocker.
Zum zweijährigen Geburtstag von Guild Wars 2 gab es einige Rabattaktionen und damit kurbelte ArenaNet die Spielzeit gewaltig an. Sonst war in der zweiten Hälfte des August in Guild Wars 2 ja bekanntlich wenig los, man wartete auf den Feature-Patch im September. Dennoch ist Guild Wars 2 einer der großen Gewinner des Augusts und verbessert sich um fünf Plätze auf Rang 12.
Bei Final Fantasy XIV herrscht derzeit Feierstimmung. Nicht nur wegen dem Geburtstag, sondern auch wegen der anhaltenden Popularität.
Fast dieselbe Geschichte lässt sich für Final Fantasy erzählen, auch die nutzten den August für allerlei Events und Sonderaktionen. Es gibt jetzt Free-Trials, rekrutier einen Freund-Aktionen und auch sonst allerlei Anreize, ins Spiel hineinzuschnuppern. Das zeigt Wirkung. Final Fantasy XIV: A Realm Reborn war im Juli schon gestiegen, kann diese Position behaupten und noch etwas verbessern. Im August liegt man in der Gunst der Raptr-User auf 10.
Und der letzte im Bunde der Rabatt-Könige ist World of Tanks. Hier macht sich zudem wohl die stärkere Präsenz auf Twitch bemerkbar. Wochenend-Aktionen und eSport-Events knallten zusätzlich. Der Flaggpanzer von Wargaming schießt von Rang 19 auf 13 hoch.
Schöne Geschichte: Star Wars: The Old Republic kommt wieder
Die Housing-Erweiterung in SWTOR sorgt für Aufschwung.
Vom Ende der Tabelle gibt es dann noch eine schöne Erfolgsgeschichte für alle MMORPG-Fans. Das oft totgesagte Star Wars: The Old Republic hatte es im Juli grade so mit zweieinhalb Zehen und Hilfe der Macht in die Top 20 geschafft, im August rangiert es bei den eng beisammen liegenden hinteren Rängen auf 14. Als Grund dafür wird der Early Access zur Galactic Strongholds-Erweiterung genannt.
Die beiden in diesem Jahr gestarteten MMORPGs The Elder Scrolls Online und WildStar sind aus der Top 20 herausgefallen. Eine Wiederkehr scheint fraglich. Wer diesen mit dem letzten Monat vergleichen möchte: Das waren die Raptr-Zahlen im Juli.
Der World-Shared-Shooter Destiny ist jetzt seit knapp einer Woche auf dem Markt. Höchste Zeit euch einmal einen Einblick in das Spiel zu liefern.
Im ersten teil der neuen Video-Reihe zu Destiny zeigt euch TheCadien einmal die grundlegenden Elemente des Spiels, die Charaktererstellung und die Story kommt auch nicht zu kurz.
Wie findet ihr Destiny bisher, macht es euch noch Spaß oder hättet ihr mehr erwartet und seid enttäuscht vom Luxus-Shooter? Schreibt TheCadien doch in die Kommentare, was für Erfahrungen ihr schon im SciFi-MMO gemacht habt und verfolgt in den nächsten Wochen die Video-Reihe zum Spiel hier auf Mein-MMO.de
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Vor einiger Zeit kündigte man bereits an, dass es bald wieder eine größere Erweiterung in Star Wars: The Old Republic geben würde, die sogar “Makeb” noch an Umfang übertreffen sollte, jetzt ist der erste Teaser-Trailer aufgetaucht.
Anscheinend handelt es sich bei dem Widersacher der Erweiterung um niemand geringeren als Revan – alleine das verspricht schon, eine sehr storyträchtige Erweiterung zu werden. Viele Fragen sind zu klären, denn eigentlich hat man Revan im Flashpoint “Die Fabrik” endgültig die Lebensgeister ausgepustet – aber wer weiß schon, wohin ihn sein Machtgeist diesmal getrieben hat? Sobald es handfestere Informationen zu Patch 3.0 gibt, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.
Vorher solltet ihr euch aber noch den Star Wars: The Old Republic – “Eine tödliche Macht kehrt zurück”-Teaser anschauen:
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Im heutigen Nexusreport hat der für das Housing in WildStar zuständige Entwickler “CRB_Lamenth” sich den Fragen der Community gestellt und darüber hinaus einen Ausblick auf die kommenden Housingfeatures gegeben. Einige davon erwarten uns schon im lange ersehnten Content Drop 3!
Das Wichtigste zuerst: Die Dekorlimits im Housing werden angehoben! In der aktuellen Version kann man ‘nur’ 800 Gegenstände im Haus und 300 außerhalb platzieren, beide Limits werden nach oben angehoben, sodass sowohl innen als auch außen 1000 Möbel, Verzierungen und Trophäen angebracht werden können. Der Speicherplatz der Kiste wird natürlich ebenfalls angepasst, sie fasst dann, logischerweise, 2000 Housingitems. Mit dieser Steigerung wird auch das Lichtquellenlimit erhöht, dieses ist aktuell bei niedrigen 20 und sowohl die Innen- als auch Außenbeleuchtung wird zusammengezählt; mit Content Drop 3 haben beide Areale ein eigenes Limit, welches jeweils 40 beträgt.
Aber auch viele Feinheiten werden verbessert, fast alle Wünsche der Community wurden erfüllt: Das Terrain ist anpassbar (man kann also bspw. zwischen Gras, Wüste und Eislandschaft wählen), die Musik kann frei ausgewählt werden und interaktive Gegenstände, wie etwa selbstöffnende Türen finden den Weg in das Spiel. Lampen und andere Lichtquellen können an- und ausgeschaltet werden und Stühle erfüllen endlich ihren Zweck: Man kann sie “benutzen” und sich auf ihnen niederlassen. Wer sein Haus komplett selbst gestaltet will, wird sich ebenfalls freuen, denn neue “Building Blocks”, wie Wände, Böden und Treppen werden hinzugefügt.
Für die fernere Zukunft gab es ebenfalls einige Ausblicke. Viele Spieler wünschen sich Glas und abgerundete Wände, um Fenster oder Aquarien zu bauen. Das Housing-Team hat in der Theorie Zugriff auf alle im Spiel enthaltenen Objekte und plant diese nach und nach in das Housing zu implementieren, es ist also nur eine Frage der Zeit, bis alles, was ihr in der Spielwelt findet, auch auf eurem Grundstück gebaut werden kann. Auch wird man sich bald mit fünf anderen Spielern zusammentun können, um eine “Kommune” zu gründen – quasi eine Nachbarschaft, in der alle Housing-Areale miteinander verbunden sind.
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Das SF-MMO WildStar macht drei Monate nach seinem Release eine schwierige Zeit durch, wie es scheint. Auch um The Elder Scrolls Online ist es ruhig, wenn auch auf stabilem Niveau.
MMOs haben einen bestimmten Zyklus an Aufmerksamkeit. Die Marketingagenturen arbeiten hart daran, dass das Interesse vorm Release, wenn die Spieler das MMO kaufen sollen, seinen Zenit erreicht. Normalerweise bleibt die Aufmerksamkeit am Spiel in den ersten Wochen hoch, wenn jeder nach Informationen sucht, die Magazine Guides veröffentlichen und die Entwickler weitere Informationen herausgeben, um das Interesse am Spiel anzuheizen.
TESO startete mit Skyrim-Rückenwind, WildStar mit Eigendynamik
Wir haben in der Vergangenheit diese Trend-Kurven bei WildStar und The Elder Scrolls Online beobachtet. Gerade bei The Elder Scrolls Online war der Hype in den ersten Wochen enorm, was sicher an der populären Marke „Elder Scrolls“ lag, mit der Spieler Hits wie Morrowind und vor allem Skyrim verbinden.
Auch bei WildStar ging die Aufmerksamkeit steil nach oben – trotz Abwesenheit eines solchen Markennamens.
Schon damals sagten wir bei beiden Spielen, dass es entscheidend sein würde, wie das Interesse der Öffentlichkeit nach einigen Monaten aussehen würde.
Bei beiden Spielen kann man nun sagen: Nicht so prall. Wir haben uns als Vergleichswert für den deutschen Markt das MMO „Guild Wars 2“ herausgesucht, das hier in Deutschland eine gute, aber keine überragende Rolle im MMO-Interesse spielt. Vor allem ist Guild Wars 2 sehr konstant und machte eigentlich – wie man auch am Graph sehen kann – im von März bis August nur wenige Schwankungen mit.
Nach sechs Wochen verflachte das Interesse an The Elder Scrolls Online und WildStar
Der Hype um The Elder Scrolls Online war riesig, viele Spieler erwarteten ein Skyrim Online.
Im Graph erkennt man, dass vor allem The Elder Scrolls Online zum Release im April herum, einen unglaublich hohen Spitzenwert erreichte. Das Interesse der Google-Benutzer an The Elder Scrolls Online war zu diesem Zeitpunkt 5-mal höher als an Guild Wars 2. Der Wert flachte mit den Monaten ab und sank ungefähr zum Release von WildStar in Deutschland dann unter den von Guild Wars 2.
WildStar hatte zum Release im Juni einen deutlich geringeren Popularitätsschub als The Elder Scrolls Online zu seinem Release – und dieser Schub flaute dann rasch ab. Bei beiden Games lässt sich feststellen, dass der Anfangshype nur sechs Wochen wirklich trug. Nach diesen sechs Wochen landete TESO ungefähr das erste Mal wieder unter Guild Wars 2 und nach sechs Wochen musste sich WildStar das erste Mal wieder unter The Elder Scrolls Online einordnen.
The Elder Scrolls Online nun stabil – WildStar … nicht
Ob der angekündigte Megaserver WildStar wieder zurück in die Spur bringt, ist ungewiss.
The Elder Scrolls Online konnte allerdings relativ bald den Verlust stoppte. Es gelang TESO sich auf auf einem Niveau zu stabiliseren. WildStar hingegen sank in den letzten Wochen immer weiter ab. Ob das Interesse schwindet oder wieder ansteigt, ist noch offen. Mit dem Release von Warlords of Draenor in den nächsten Monaten, scheint es allerdings unwahrscheinlich, dass sich WildStar allzu rasch erholen dürfte. Warlords of Draenor gräbt die WildStar-Zielgruppe an.
Im Moment ist aus den Trends zu erkennen, dass Guild Wars 2 ungefähr doppelt so oft bei Google nachgefragt wird wie The Elder Scrolls Online. Und The Elder Scrolls Online noch einmal doppelt so oft als WildStar.
Der Deutschland-Trend entspricht dabei dem weltweiten.
Mein MMO meint: Tja, die Zahlen sind kein ultimativer Indikator, wie es bei einem Spiel wirklich läuft, aber doch ein ganz guter Trend, der sich wahrscheinlich am ehesten mit der öffentlichen Wahrnehmung deckt. Sowohl WildStar als auch The Elder Scrolls Online gingen in diesem Jahr an den Start, um zu beweisen, dass das Abo-Modell für MMOs noch funktionieren kann. Beide Spiele haben mit sicher hausgemachten Schwierigkeiten zu kämpfen und befinden sich zurzeit in einer Wiederaufbauphase. Im Moment sieht es so aus, als könnte sich The Elder Scrolls Online zumindest auf die Loyalität seiner Spieler verlassen. Hier hat man vielleicht eine komfortable Nische gefunden.
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Beim Sandpark MMO ArcheAge verschiebt sich der Start um eine Stunde nach hinten auf 20 Uhr. Trion Worlds möchte dann zwei weitere Server online bringen.
Es ist ein bisschen das Spiel mit guter Nachricht und schlechter Nachricht. Gute Nachricht: Trion Worlds bringt mit Melisara für Europa und Enla für Nordamerika zwei neue Server an den Start. Schlechte Nachricht: Der Start verschiebt sich um eine Stunde auf 20 Uhr.
Allerdings sollen seit 19 Uhr die Server zum Download offen stehen. Free2Play-Spieler konnten in den letzten Tagen den Client für das Spiel noch nicht herunterladen und sollten das eigentlich seit 17 Uhr tun können. Da kam aber wiederum ein Hotfix in den Weg, der diese Verzögerung nun nötig machte.
Wer sich die Zeit in der Warteschlange mit Lektüre vertreiben will, dem legen wir diese beiden Artikel ans Herz:
In dem Fantasy MMO ArcheAge von Entwickler XL Games bekommt man nach den ersten Leveln eine Quest, bei der man ein kleines Fohlen aufziehen soll. Je nach Rasse kann es aber aber auch ein anderes Jungtier sein. Man trägt das kleine Tierchen zur nächstgelegenen Farm, posiert auf dem Weg noch ein bisschen, weil es ziemlich süß aussieht und bereitet dann alles für die Aufzucht vor.
Während man all diese Aufgaben erfüllt, wächst das Fohlen immer weiter heran bis es schließlich zu einem ausgewachsenen Pferd wird, dass dem Spieler dann als Reittier und später auch als Kampfgefährte zur Seite steht. Die gesamte Aufzucht des Tieres dauert dabei nur ungefähr 5 Minuten.
Der Ansatz von ArcheAge ist schon ganz nett, aber das ist nur der erste Schritt auf dem Weg. Denn Mounts bieten noch viel mehr Potential.
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Beim Survival MMO H1Z1 wurde im jüngsten Dev-Blog die eher technische Seite des Spiels beleuchtet: Was ist eine Heat-Map? Was passiert mit Leichen im Spiel?
In einer Reihe von Entwickler-Blogs kommen beim anstehenden Zombie-MMO H1Z1 die Experten aus den verschiedenen Gebieten zu Wort. Während frühere Ausgaben sich um die Grafik, die Animation oder das Kampfsystem drehten, ging es diesmal mit einem KI- und Server-Spezialisten um die harten Fakten.
Wer morgens schon schießt, den holen abends die Z
„Wie könnt Ihr verhindern, dass aus H1Z1 einfach nur ein Shooter wird, bei dem jeder auf alles schießt?“, war die erste Frage an Mitch Evans. Das erledige, so Evans, die Heat-Map. Die sorge dafür, dass Zombies in H1Z1 wirklich eine Rolle spielten.
Was hier aussieht wie Ameisen, ist etwas ganz anderes.
Wer Spieler, Tiere oder Zombies mit Feuerwaffen töte, erzeuge dadurch „Heat“, also Aufmerksamkeit, und locke die Zombiehorden an. Im Video erschien dann ein Scharfschütze auf einem Hügel, der in aller Seelenruhe das unter ihm liegende Dorf unter Beschuss nahm, während sich hinter ihm schon die Zombie-Horden sammelten. Besonders viel Aufmerksamkeit der Horden sollen auch lohnende Gebiete der Karte genießen, in der begehrte Items spawnen.
Zudem denkt man bei H1Z1 gerade über ein „Karma-System“ nach. Das könnte dann vielleicht als Option auf bestimmte Server kommen, wenn Spieler danach fragen. Dadurch sind Playerkiller und Schwerenöter auf den ersten Blick zu erkennen. Spieler können entsprechend reagieren, sollte ihnen so einer vor die Flinte laufen.
Kadaver-System vorgestellt
Im Supermarkt gibt’s schon lange nichts mehr. Spieler werden sich andere Proteinquellen suchen müssen.
Ein anderer wichtiger Punkt im Dev-Blog von Evans war das „Kadaver“-System. Wer in der Welt von H1Z1 etwas tötet, hinterlässt nicht einfach nur einen Pixelhaufen, der dann mit einem „Bjung“ aus der Welt verschwindet, sondern einen Kadaver, der verschiedene Stadien des Zerfalls durchlaufen soll. Und … ein Kadaver ist in der knallharten Welt von H1Z1 auch eine Proteinquelle.
Man möchte die verschiedenen Stadien der Kadaver zeigen. Der Spieler soll dem Modell ansehen können, ob schon davon etwas „gegessen“ wurde oder ob der Kadaver bereits so lange liegt, dass Fliegen um den Leichnam schwirren. Sich aus einem verfaulenden Reh einen Braten zu machen, könnte daher keine gute Idee sein.
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Beim Sandpark MMO ArcheAge können sich F2P-Spieler erst zwei Stunden vorm Start des Spiels den Client herunterladen.
Update 18:30: Aus dem Download um 17 Uhr wurde nichts. Es ist noch kurzfristig ein Hotfix aufgespielt worden, um eine bis jetzt buggy Housing-Region freizuschalten und ein paar andere Probleme zu berichtigen. F2P-Spieler können wohl ab 19 Uhr dann mit dem Download beginnen. Update 19:15:Hier geht’s weiter.
Original-Meldung: Um 17 Uhr endet der Headstart von ArcheAge. Ab dann sollen, laut dem Community Manager Scapes, auch Free2Play-Spieler wieder die Gelegenheit haben, das Sandpark MMO herunterzuladen. Das war ihnen die letzten Tage nicht möglich. Der Download beträgt 8,5 GB. Das könnte in den zwei Stunden bis zum Server-Start also knapp werden – je nach Internetverbindung und dem erwarteten Traffic.
Im Vorteil sind jene Zocker, die schon an der Beta teilgenommen und ihren Beta-Client nicht gelöscht haben. Sie müssen nur einen Patch herunterladen, der ungefähr 200 MB groß ist. Zum Launch heute Abend um 19 Uhr erwartet man allgemein lange Warteschlangen, vor allem für die Free2Play-Spieler. Denn Patron-Spieler (also Bezahlspieler) werden ihnen in der Warteschlange vorgezogen.
Das kann ja heiter werden: Rauer Abend für ArcheAge erwartet
Sollte es so sein, dass zu viele gleichzeitig versuchen, das Game herunterzuladen, könnte der Ansturm auf Trion Worlds Server auch schon ab 17 Uhr enorm sein und zu Problemen führen. Beim Headstart machte ihr Launcher Glyph Probleme und zeigte den Spielern ewig das Cinematics-Intro, ohne dass sie es abbrechen oder ins Spiel gelangen konnten. Zu allem Überfluss ist Trion Worlds in den letzten Tagen ins Visier von DDOS-Angriffen geraten.
Man könnte also sagen, dass alle Zutaten für einen richtig schönen Abend in ArcheAge mittlerweile im Mixer liegen. Jetzt gilt es drauf zu warten, dass es 17 Uhr wird und jemand den Knopf drückt.
Wer heutzutage mit World of Warcraft anfängt, hat es mitunter recht schwer noch einen einzigartigen Namen für seinen Charakter zu finden, ohne auf möglichst viele Sonderzeichen zurückgreifen zu müssen. Viele Namen sind seit über neun Jahren vergeben und ein Großteil der Spieler von damals spielt überhaupt nicht mehr – die Namen sind also unnützerweise belegt.
Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, werden mit dem großen Patch 6.0.2 viele Namen wieder zugänglich gemacht. Alle Namen von Charakteren, die seit dem 13.11.2008 nicht mehr in das Spiel eingeloggt haben, werden freigegeben. Sollte man plötzlich nostalgisch werden und die Namen doch noch behalten wollen, ist es notwendig, bis zum Erscheinen des Patches einmal mit jedem entsprechenden Charakter in das Spiel einzuloggen. Geschieht das nicht, können neu erstellte Charaktere den Namen für sich selbst beanspruchen, das Gleiche gilt für den Umbenennungsservice.
Aber keine Sorge: Euren Charakteren passiert ansonsten nichts, selbst wenn ihr euch entschließt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Spiel einzusteigen, im schlimmsten Fall müsst ihr dann einen neuen Namen für euren Avatar wählen – aber auch nur, wenn sich bis dahin jemand euren alten Namen unter den Nagel gerissen hat.
Beim MMO Destiny geht heute der erste Raid online, der „Vault of Glass.“ In einem Live-Stream nimmt es eine Sechser-Gruppe mit ihm auf.
Was wurde nicht alles in den letzten Tagen über Destiny geredet. Viel Gutes, viel weniger Gutes. Man war sich wohl mehr oder weniger einig: Dem Spiel fehlt es an Abwechslung, es gibt zu wenig zu tun.
Der Eindruck könnte auch daran gelegen haben, dass erst heute mit dem „Vault of Glass“, der erste Raid online geht. Raids sind besondere Herausforderungen in Spielen, bei denen sich eine Gruppe von Zockern mit dem besten misst, was die Entwickler ihnen entgegenschleudern können.
In MMORPGs wie WildStar oder World of Warcraft käme keiner auf die Idee, das Endgame zu bewerten, ohne einen Fuß in die ersten Raids gesetzt zu haben. Vielleicht bringen sie bei Destiny nun auch die nötige Abwechslung.
Ein kleiner Schritt für ein 6er-Team, ein großer Schritt für Destiny
Bei Destiny sind es sechs Spieler, die es mit Mob-Horden aufnehmen. Für den ersten Raid, hat Bungie gewarnt, sollten Spieler mindestens das Licht-Level 26 erreichen. Wenn sie vorher reingingen, sei das Wahnsinn.
Bis jetzt ist schon bekannt, dass die Raids auf einem einwöchigen Timer liegen. Das heißt: Man hat bis zum nächsten Dienstag die Möglichkeit, am Raidfortschritt zu arbeiten. Dabei kann jeder Spieler pro Woche nur einmal Loot von einem Boss erhalten. An Loot gibt es legendäre Waffe jeder Spielart und jeweils ein Set an Ausrüstungsgegenständen pro Klasse.
Erster Raid bei Destiny: Gläserne Kammer
Außerdem sind zwei Schwierigkeitsgrade für die Raids bestätigt. Während es im normalen Modus noch halbwegs human zugehen soll, verspricht Bungie, dass der harte Schwierigkeitsgrad auch Veteranen alles abverlangen wird. Im Vorfeld schickte man zu Testzwecken vier Gruppen von Shooter-Spielern in einen Raid: Keine von ihn schaffte es, den Endboss zu bezwingen. Auch für den jetzigen Raid, den Vault of Glass, gibt man bei Destiny aus: Es sei ganz normal, wenn die Spieler ihn nicht in einer einzigen Sitzung schaffen.
Der erste Raid von Destiny wird von vielen heiß erwartet und mit Argusaugen beobachtet. Doch nicht jeder wird die Gelegenheit haben, wirklich live in Destiny dabei zu sein. Auch wenn er Zeit hat, könnte ihm ein entsprechend gut gerüsteter Char fehlen oder es gebricht ihm an fünf schwer bewaffneten Freunden.
Wir haben daher einen Live-Stream für Euch, wie sich die 6er-Gruppe von „StreamerHouse“ auf der Venus so schlägt. Wenn alles nach Plan geht und Bungie seinen Zehn-Jahres-Plan mit Destiny verwirklicht, könnte es noch eine Menge mehr dieser Raids geben.
In der koreanischen Version von ArcheAge entfesselt man Kraken und Geisterschiffe.
Während wir uns hier in Europa mit Warteschlangen und zu wenigen Bauplätzen beschäftigen, entwickelt sich die koreanische Version von ArcheAge in eine andere Richtung und hat Meeres-Attraktionen zu bieten. Mit dem Patch 1.7 kamen neue Boss-Monster dahin, wo es der Priatenfraktion wirklich weh tut: Auf offene See nämlich.
In einem Youtube-Video kann man nun sowohl eine riesige See-Kreatur bestaunen, den Leviathan, wie auch ein Geisterschiff, das auf dem Meer unterwegs ist. Zwar hat Trion Worlds gesagt, dass man alles dafür tun werde, um möglichst schnell mit der koreanischen Version gleichzuziehen; bis es die Biester in die Gewässer der EU- und US-Server schaffen, dürfte trotzdem noch ein Weilchen vergehen.
Aber es ist ja ein schöner Gedanke zu wissen, worauf man da eigentlich wartet.
Beim MMO Destiny gibt es nach der ersten Woche Diskussionen um die stärkste Klasse und ob der Bladedancer nicht generft werden sollte.
Auf die Frage: „Wer ist im Moment die stärkste Klasse bei Destiny?“, scheint die einhellige Antwort: „Der Bladedancer, Mann!“ zu sein. Das meint zumindest das Magazin Kotaku, das einige beeindruckende Highlight-Videos der Hunter-Variante veröffentlicht.
Alle Probleme in Destiny lassen sich mit einem Messer lösen
Die Mobilität des Bladedancers und seine Durchschlagskraft machen ihn im Moment wohl zur stärksten Klasse in Destiny – zumindest was den Einzelkampf angeht. Offenbar kann er so viele Feinde killen, dass seine Kombos erstaunlich lange oben bleiben, dabei ist er mit einer solchen Schnelligkeit unterwegs, dass es scheint, er wär einfach unbesiegbar.
Vor allem im Kampf gegen mehrere Feinde kommen seine guten Seiten voll zum Tragen und er kann aufräumen wie Bud Spencer in einem dieser Filme, die sonntags auf Kabel1 laufen.
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Blizzards kostenloses Kartenspiel Hearthstone hat auch ohne iPhone und Android die 20-Millionen-Marke überschritten.
Erst im März erschien Hearthstone für den PC, im April dann fürs iPad. Da hatte das Kartenspiel freilich schon eine expansive Beta-Phase hinter sich, die sich kaum vom Release unterschied. Ungefähr zu dieser Zeit verkündete Blizzard bereits, dass mehr als 10 Millionen Menschen auf der Welt zur Karte gegriffen hatten. Nur fünf Monate später hat sich die Zahl bereits verdoppelt: 20 Millionen Spieler haben bisher Hearthstone, dem strategischen Kartenspiel im Warcraft-Universum, eine Chance gegeben.
Bei Blizzard feiert man das mit einer Dankes-Karte auf Twitter und einer „Der weiße Hai“-Anspielung. „Wir werden eine größere Taverne brauchen“, heißt es da. Beim weißen Hai verlangte man noch nach einem größeren Boot.
Auf Twitter postete Blizzard: „Thank you all for joining us in #Hearthstone! We’re going to need a bigger tavern!“
Mit iPhone und Android könnte Hearthstone in neue Dimensionen vordringen
Sicher hat die Erweiterung Naxxramas dazu beigetragen, dass sich Hearthstone ansteigender Beliebtheit erfreut. Mit einem richtigen Schub rechnet man allerdings aus einer anderen Ecke. Die Nachfrage nach Blizzards Kartenspiel ist auf iPhone und Android einfach riesig: Die Leute wollen unterwegs, in der Mittagspause, im Garten oder bequem auf ihrem Sofa dem strategisch doch recht anspruchsvollen Hobby frönen und dabei ihre Sammlung erweitern.
Wenn es Blizzard gelingt, wie angekündigt, Hearthstone noch in diesem Jahr auf iPhone und Android zu verfrachten, dann könnten die überaus beeindruckenden 20 Millionen, die man jetzt hat, nur der Anfang sein.