Rift bringt den Pre-Expansion-Patch am Mittwoch

Beim kostenlosen Fantasy-MMO Rift steht am Mittwoch der Patch 2.8. an, der die nächste Erweiterung vorbereiten soll.

Trion Worlds teast mit einem kurzen Banner den Pre-Expansion-Patch 2.8. für Rift. Zwar gibt man jetzt gerade nichts Offizielles bekannt, sondern kündigt lediglich an, bald weitere Informationen rauszugeben. Allerdings weiß man durch vorherigen Aussage, dass sich der 2.8. Patch dem Auktionshaus annehmen möchte, um hier Probleme zu lösen, die Spieler schon lange nerven. Außerdem soll der Patch, auch als „Erwachender Wahnsinn“ bekannt, die Erweiterung „Nightmare Tides“ vorbereiten. Da könnte es also schon ein erstes neues Dungeon geben.

Die Erweiterung „Nightmare Tides“ wird sich zwar in die planare Ebene des Wassers begeben, das Wasser ist hier aber nicht der Quell des Lebens, sondern eher wie bei H.P. Lovecraft die Ruhestätte unaussprechlicher, alter Kreaturen mit ein paar Tentakeln zu viel.

Hearthstone: Das erwartet Euch im Militärflügel: Razuvious, Gothik und die Vier Reiter

Auch in dieser Woche soll sich bei Blizzards kostenlosem Online-Kartenspiel Hearthstone ein neuer Flügel in Naxxramas öffnen. Diesmal wartet der Militär-Flügel auf mutige Abenteurer.

Im Militärflügel warten alte Bekannte auf Hearthstone-Spieler. Instrukteur Razuvious, Gothik der Ernter und die Vier Reiter sind die Gegner. Aus einem Leak schon Wochen vorm offiziellen Release zu Naxxramas sind einige Ihrer Fähigkeit bekannt. Dataminer bei hearthpwn haben weitere Karten enthüllt. Bei den letzten beiden Flügeln lagen wir mit unseren Vermutungen richtig. Offiziell sind die Fähigkeiten der Bosse allerdings nicht.

Razuvious, Gothik der Ernter und die Vier Reiter – Was haben sie drauf?

Hearthstone Boss Instructor Razuvious

Instrukteur Razuvious – Wie im originalen World-of-Warcraft-Raid ist Razuvious ein Trick-Boss. Er verfügt über eine Waffenkarte, eine massive Runenklinge (5/2), die doppelten Schaden am Spieler macht und nur 3 Mana kostet. Im heroischen Modus hat die Klinge gar (10/2) für denselben Preis. Wenn im normalen Modus Razuvious freies Schlagfeld auf den Spieler bekommt, klatschen da 10 Schadenspunkte runter (im heroischen Modus gar 20) und die Sache ist schnell gegessen.

Razuvious zieht mit zwei 0/7-Dienern, seinen Schülern, in die Schlacht. Die wird der Spieler über einen Gedankenkontroll-Kristall übernehmen können. Offenbar verfügt er zudem über einige Buffkarten, mit denen er seine Schüler stärken kann. Wahrscheinlich wird sich der Kampf darum drehen, genügend Spotter oben zu haben, damit Razuvious immer ein lohnenderes Ziel als den Spieler findet, vorzugsweise die übernommenen Schüler. Als Heldenfähigkeit macht Razuvios 3 Schaden für 2 Mana, auf HC 4 Schaden für 1 Mana.

Hearthstone Boss Gothik the Harvester Gold

Gothik der Ernter – Gothik der Ernter verfügt über 3 spezielle Diener-Karten: Für 1 Mana beschwört er einen 2/2-Diener, für 3 einen 3/4, für 6 Mana einen 5/6-Diener. Diese Diener hinterlassen nach ihrem Tod beim Spieler wiederum einen Diener mit 0-Angriff, aber einer Lebenspunktzahl von 2, 4 oder 6. Diese geisterhaften Diener machen zu Beginn jeder Runde jeweils einen Schadenspunkt am Spieler selbst.

Der sollte also einen Weg finden, ihnen irgendwie Spott zu verleihen, ihnen Angriffspunkte zuzuschanzen oder das Board regelmäßig zu clearen. Als Heldenfähigkeit kann Gothik für 2 Mana-Punkte eine Karte ziehen. Im HC-Modus erhält er für 1 Mana eine Karte und einen Mana-Kristall. Auf HC werden zudem seine Diener-Karten stärker.

Hearthstone Boss Baron Rivendare

Die Vier Reiter – Die Vier Reiter werden durch Baron Rivendare (dt: Baron Totenschwur) repräsentiert. Der startet das Spiel mit drei Minions, den anderen Reitern, die über 1/7 verfügen und als Fähigkeit ihren Helden immun machen. Rivendare selbst hat nur 7 HP, auf HC dann 14. Er verfügt über Waffen und Karten, die mächtiger werden, wenn einer der Reiter oder alle verstorben sind. Außerdem spielt er einen „Buff“ aus, der allen Dienern und Waffen +1/+1 verleiht. Auf HC beginnen die Reiter mit 2/7 und die weiteren Karten sollen stärker sein.

Bei den vier Reitern wird es wahrscheinlich darum gehen, das Leben der Reiter gleichmäßig zu verringern, um sie dann mit einem Schlag zu vernichten und den Baron selbst in wenigen Runden umzubursten, bevor er auf dumme Gedanken kommt.

Als Heldenfähigkeit kann Rivendare für 5 Mana 2 Karten ziehen.

Die drei Hearthstone-Bosse aus dem Militärflügel bilden einmal mehr ihre Pendants in Naxxramas ab. Der letzte Flügel öffnete sich – unter viel Getöse – Dienstagnacht um 23:59. Bis jetzt ist noch keine offizielle Zeit für den Release des Militärflügels bekannt. Blizzard kämpft seit letzter Woche mit Problemen bei den Transaktionen.

WildStar: Dritter Content-Patch wieder voll PvE

Beim SF-MMO WildStar ist der dritte Content Patch auf dem Test-Server aufgetaucht. Nachdem der zweite Patch die PvP-Probleme des Spiels anging, wird sich der dritte wieder voll aufs PvE konzentrieren.

So führt er eine neue Story-Zone ein und überarbeitet Mobfähigkeiten in der ganzen Welt. Ein neuer 20er-Raid und eine 5er-Instanz sind ebenfalls auf dem Test-Server.

Der dritte Content-Patch folgt deutlich in den Spuren des ersten. Wieder wird es um die geheimnisvolle Seuche „The Stain“ gehen. Der Patch trägt daher den Namen „Defile“ oder „Die Verderbnis.“

Die Story um das vermeintliche Geistermädchen Drusera setzt sich in der neuen Story-Zone „Die östliche Grabkammer“ fort. Die Drusera-Missionen bilden einen roten Faden durch WildStar und sind das, was man in anderen Spielen als „epische Quest“ bezeichnen würde.

5er-Instanz zum „Einstieg“ in die Welt der WildStar-Instanzen

Das neue 5er-Verlies „die ultimativen Proto-Spiele“ sind eine Art Game-Show, die von den grünen Kapitalisten von Protostar ausgerichtet wird.

WildStar Protostar
Bald werdet ihr sicherlich erfahren, ob wir die Ultimate-Protogames überlebt haben.

Laut Informationen aus einem Stream vor ein paar Wochen soll diese neue 5er-Instanz auch über einen Modus verfügen, der sie in eine Art „Einsteiger“-Dungeon verwandelt. Bisher war der Wechsel vom Questen in die Welt der Instanzen ziemlich hart. Die beiden Verliese, die auf Stufe 20 auf die Spieler warten, konfrontieren Dungeon-Neulinge mit den harten Realitäten des Gruppenspiels in WildStar. Das war für so manchen ein raues Erwachen.

Mit dem „Tutorial“-Dungeon will man diesen Kulturschock abschwächen. Bisher ist die Instanz auf dem Testserver aber nur im 50er-Modus spielbar.

Es ist auch noch nicht klar, ob der „Tutorial“-Modus oder die 50er-Version es überhaupt in den Content-Patch #3 schaffen. Glaubt man einem Dataminer, sind die “Ultimate-Protogames” erst für den vierten Content-Drop vorgesehen.

20er-Raid schwerer oder leichter als die Gen-Archive?

Über den neuen 20er-Raid ist im Moment noch wenig bekannt. Er wird noch nicht mit diesem Drop live gehen, dafür ist er schlicht noch nicht reif. Carbine scheint den Raid „Augmentor 20“ nur deshalb bereits auf den Test-Server aufgespielt zu haben, weil man sich Feedback erhofft.

Es ist unklar, ob der neue Raid leichter wird als die Gen-Archive oder ob er schwerer wird als der jetzige 40er-Raid. Das Thema „Raid-Schwierigkeit“ bei WildStar ist heikel. Mit dem jetzt aufgetauchten 20er könnte Carbine nachsteuern oder auch nicht – das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

Im „potentiellen“ Zeitplan ist der Raid übrigens für den Content-Drop #6 vorgesehen, also erst zum Ende des Jahres.

Viele Balance-Änderungen und neue Sprüche für den Taxifahrer

Der Content-Drop #3 fängt aber nicht nur am Ende an und haut Eiskugeln auf den ohnehin schon vollen Becher, sondern möchte auch am Erlebnis bis dahin einiges ändern. So sollen landauf, landab die Mobs neue Fähigkeiten bekommen. Der Technologist (eine Art futuristischer Getränkebrauer und Consumables-Crafter) wird überarbeitet – und der Taxifahrer bekommt endlich neue Sprüche. Die alten wurden auch langweilig. Der Taxifahrer in WildStar ist ein plappernder Roboter, der einem New Yorker Cab-Driver nachempfunden ist.

Wie für Carbine üblich haben die Patch-Notes den Umfang eines Kleinstadt-Telefonbuches. Ihr findet sie in den Quellen. Zum Abschluss empfehlen wir noch einen Einblick in die neue Zone, zusammengestellt von wildstar-arkship.de:

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Guild Wars 2: Fan-Trailer setzt neue Maßstäbe bei GW2

Ein talentierter Fan hat für das Fantasy-MMO Guild Wars 2 zwei atmosphärische Trailer zusammengestellt. Seiner Ansicht nach verfüge GW2 über ein Potential, die Massen zu begeistern, das durchs offizielle Marketing nicht ausgeschöpft wird.

Guild Wars 2 legt viel Wert auf Story-Telling, Atmosphäre und packend erzählte Geschichten. Gee Kim, ein Fan des Spiels und wie man nun sieht ein überaus talentierter Video-Künstler, fand allerdings, dass das Marketing von ArenaNet dem Game nicht gerecht werde. Außerdem wollte er sich ohnehin mal im Video-Erstellen versuchen.

Daher hat er sich hingesetzt und einen „epischen Trailer“ zur ersten Staffel der Lebendigen Welt erstellt, der auf begeisterte Reaktion der Fans stieß. Nachdem die Seite „Kotaku“ darauf aufmerksam wurde und darüber berichtete, legte Kim noch einen zweiten Trailer nach.

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Hearthstone: Blizzard streicht Feminismus-Frotzelei

Bei Hearthstone wurde nun ein Gag gestrichen, der augenzwinkernd auf den Feminismus gemünzt war. Er wurde durch einen neutraleren Scherz ersetzt.

Irgendwie lässt das Sexismus-Thema Blizzard nicht los.

Erst vor wenigen Wochen kassierte man einen Fan-Rüffel, man lege zu wenig Wert auf markante weibliche Charaktere und gebe ihnen zu wenig in den Story-Lines zu tun. Darauf hat Blizzard mit einem offenen Brief reagiert, Besserung gelobt und versprochen, in Zukunft stärker auf diese Themen zu achten.

Außerdem hat die die Diskussion um Hearthstone-Turniere, die weibliche Spieler von der Teilnahme ausschließen, für negative PR gesorgt. Auch wenn Blizzard da sofort gegensteuerte, will man wohl jetzt auf Nummer Sicher gehen. Den Machern von Hearthstone scheint aufgefallen zu sein, dass ein kleiner Scherz bei der Karte „Baron Rivendare“ im Licht der jüngsten Ereignisse unglücklich wirken könnte. Die Karte ist zwar im Moment noch nicht im Spiel, sondern erscheint erst in der nächsten Woche. Der Kartentext war aber von Dataminern schon zu lesen und wurde jetzt geändert.

Hearthstone Baron Rivendare

Ursprünglich sollte in der Kartenbeschreibung des Barons zu lesen sein: „Lady Blaumeux is a little hurt that they don’t call themselves The Four Horsepeople.” Übersetzt in etwa: Lady Blaumeux ist ein wenig verstimmt, dass man sich nicht die vier Reitersleute nennt.

Die „Vier Reiter“ in Naxxramas, denen Baron Rivendare vorsteht, sind eine Anspielung auf die vier apokalyptischen Reiter aus der Bibel. Im Englischen nennt man sie „Four Horsemen“ – und das „men“ soll also nun Lady Blaumeux verärgert haben, die sich darin grammatikalisch nicht repräsentiert sieht.

Der neue Kartentext für Baron Rivendare streicht jede Anspielung auf dieses Thema und ersetzt die Frotzelei durch eine interne World-of-Warcraft-Anspielung auf die Todesminen, die als Arbeitsplatz für die Reiter interessanter seien, weil es dort bessere Vergünstigungen gebe.

Mein MMO meint: Eine harmlose Frotzelei gegen die „Genderisierung“ der Sprache, möchte man meinen. Ob sich darüber jemand wirklich aufgeregt hätte, steht in den Sternen. Die Fans diskutieren unter der Baron Rivendare-Karte jedenfalls nicht den Flavour-Text, sondern vielmehr die Auswirkungen seines speziellen Effekts (Doppeltes Todesröcheln jedes eigenen Dieners) auf das Meta-Game.

Quelle(n):
  1. www.hearthpwn.com

H1Z1 will mit vier Zombie-„Arten“ an den Start gehen

Das Zombie-Survival MMO „H1Z1“ soll mit vier verschiedenen Zombie-Typen an den Start gehen. Das verrät ein neuer Entwicklerblog, der sich um das Design der Zombies dreht. Außerdem werden neue spielbare Charaktere und High-End-Ausrüstung angeschnitten.

H1Z1 steht noch immer vorm Start in den Early Access. In einer Reihe von Entwickler-Blogs werden ständig weitere Details zum Spiel bekannt. Während es in den letzten Blogs um Wetter-Effekte, Spawnpunkte oder Gebäude-Design ging, beschäftigt sich Matt Broome mit dem Kern des Spiels, den Zombies. Er ist professioneller Grafiker und hat schon für Marvel, DC und renommierte Film-Studios gearbeitet, bevor es ihn in die Spiele-Industrie und zu Sony Online Entertainment zog.

Brawler und Creeper – unterschiedliche Zombies mit Stärken und Schwächen

Im Blog verrät er, dass er im Moment noch an der Frisur der Zombie-Spezies „Bob“ arbeitet, der zweiten Zombie-Art in H1Z1, nach den normalen, relativ langsamen Zombies, die man schon überall in den Streams und Videos sehen kann. Der Name „Bob“ wurde übrigens von Fans vergeben. Nach „Bob“ ist ein „Brawler“ dran, also ein besonders großer und kräftiger Zombie, der mit allem in seinem Weg kurzen Prozess macht – wie ein zombifizierter Wrestler sozusagen. Der hat übrigens noch keinen Namen. Broome bittet um Vorschläge per Twitter.

H1Z1 Zombie Visual

Nach dem langsamen Ur-Zombie, Bob und dem Brawler sollen noch „traditionelle“ Zombies ins Spiel gebracht werden, in fortgeschrittenen Stadien des Zerfalls. Zum Start will man mit vier verschiedenen Rassen ins Spiel gehen, die sich in ihrem Look und ihren Bewegungen unterscheiden. So sollen die normalen, langsamen Zombies der Grundstein von H1Z1 werden, aber es soll auch schnellere Zombie-Arten geben, kräftigere und die sogenannten „Creepers“, die sich nur auf dem Boden entlang robben können, weil ihnen die Beine fehlen.

Loot-Alarm bei H1Z1: Schrotflinte, Sniper-Rifle und Special-Ops-Gear

Broome gibt außerdem einen Einblick in das Arsenal, das den Spielern zur Verfügung stehen wird. Er steht darauf, Ausrüstungen zu designen, die von Spezialeinheiten eingesetzt wird, wie von SWAT-Teams: Nachtsichtgeräte, schuss-sichere Westen, von all dem ist er ein Fan.

Übrigens: Bei Twitter leakte einen Tag vorher Broomes Kollege, Game Designer und Waffen-Fan Jimmy Whisenhunt, eine Schrotflinte und ein Scharfschützen-Gewehr. Es gibt also nicht nur Pfeil und Bogen in H1Z1.

Nicht nur bei den Zombies gibt es Auswahl, auch bei den Charakter

Broome gewährt zudem einen kleinen Einblick in die Auswahl von spielbaren Charakteren. Hier ist bisher nur der männliche Typus bekannt, der vom Team liebevoll „Ivan“ getauft wurde. Hier möchte man bald neue Varianten einführen. Weibliche Modelle stehen ganze oben auf der Design-Liste und genießen Top-Priorität.

Und natürlich brauchen sowohl Zombies als auch weibliche Spieler-Figuren alle noch eine eigene Garderobe, die das Spiel abwechslungsreich gestalten soll.

Broome hat also alle Hände voll zu tun, damit H1Z1 auch grafisch überzeugen kann.

Immerhin ist die Apokalypse trist genug – wie viel schlimmer wäre sie, wenn noch jeder dasselbe tragen würde?

Quelle(n):
  1. www.h1z1.com

Elder Scrolls Online: Dienstag kommt drittes großes Update +inkl. Patchnotes+

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, TESO, kommen Spieler am frühen Dienstagmorgen in den Genuss des nächsten Content-Patches. 1.3.3. ist intern als „Gilden“-Patch bekannt, er bringt aber auch die neuen Kampagnen.

Der Patch 1.3. ist seit einer ganzen Weile auf dem Test-Server und soll Dienstagmorgen mit den regulären Wartungsarbeiten live gehen. Er ist das dritte große Update für TESO. Neben zahlreichen Fixes und kleineren Balance-Verbesserungen, rollen folgende größere Änderungen auf Tamriel zu:

  • Das Rüstungsfärben kommt neu ins Spiel. Dazu werden die einzelnen Farben an Ingame-Erfolge geknüpft sein. Wer zum Beispiel einmal Vampir war, kann seine Rüstung in einem bestimmten Schwarz-Ton-Färben. Wir haben das neue Farb-System in einem Artikel ausführlich vorgestellt.
  • Es kommen neue Kampagnen nach Cyrodiil und die alten schließen. Statt wie bisher 10 Kampagnen, von denen 9 mit 90 Tagen laufen, wird es jetzt 5 Kampagnen geben mit einer Laufzeit von 5 bis 30 Tagen. Dabei werden die zwei kürzesten Kampagnen zusätzlich noch zwischen Veteranen und Nicht-Veteranen-Spieler unterschieden. Ausführliche Informationen zu den geänderten Kampagnen findet ihr hier.
  • Der Waffenwechsel soll ab sofort schneller erfolgen. Man hat Änderungen bei der Animation und im Cache vorgenommen. Vom öffentlichen Test-Server weiß man, dass diese Änderungen erheblich sind: Das Waffenwechseln geht deutlich schneller, der Kampf-Fluss wird nicht länger dadurch ausgebremst.

Und darum nennt man 1.3. intern auch „Gilden-la-palooza“

  • Die Leitung einer Gilde soll leichter werden. Dazu führt man 10 Gilden-Ränge ein, mit denen ein Gildenleiter die Hierarchie innerhalb seiner Gilde feiner austarieren kann. Den einzelnen Rängen können bestimmte Rechte verliehen werden.
  • Gilden-Heraldik und Wappenröcke kommen. Sobald eine Gilde mindestens 10 Mitglieder hat, kann der Gildenleiter über die Symbole entscheiden, die Spieler auf ihren ebenfalls neu eingeführten Wappenröcken tragen sollen. Es gibt über 250 Farben, 63 Hintergründe und 136 der eigentlichen Symbole. Dadurch können Gilden nach außen als Einheit auftreten.
  • Gilden-Auktionator erweitert Handelsmöglichkeiten. Gilden erhalten zudem die Möglichkeit, auf einen Auktionator zu bieten, der dann die Waren aus dem Gilden-Shop auch Nicht-Gildenmitgliedern feilbietet.

Der Patch wird die Versionsnummer 1.3.3. tragen und soll zwischen 5,5 und 6,5 Gigabyte groß sein.

Update 17:00 Uhr: Hier sind jetzt die offiziellen Patch-Notes.

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ArcheAge: Deutsche Server bestätigt und ausgeschlossen

Beim Sandpark-MMO ArcheAge gibt es Kommunikationsprobleme. Kommen deutsche Server oder kommen keine?

Trion Worlds CEO Scott Hartsman hat bei einem Interview mit unserem Magazin vor einigen Wochen bekräftigt, wie wichtig der deutsche Markt für seine Firma sei. Deshalb werde es für Deutschland neben einem Datenzentrum in der Nähe, auch eine eigene Lokalisierung und eigene Server geben.
Konträr zu dieser Aussage werden allerdings in Streams und im offiziellen Forum sprachenspezifische Server ausgeschlossen.

So hat ein Community-Manager erst vor wenigen Tagen erneut bestätigt, dass man keine „sprachenspezifischen Server“ plane. Der Foren-Post ist mittlerweile gelöscht, die Verwirrung bleibt bestehen: Der eine sagt das, die anderen das. Was ist davon zu halten?

Wir haben bei Trion Worlds erneut nachgefragt und um eine Klärung dieser Frage gebeten. Folgende Antwort haben wir erhalten:

We confirmed German as a language, and that we will have servers in the EU. People can set the language to whatever they choose. We expect that we’ll note which servers will be recommended so people can find each other by language, once we get a way to do that.

Übersetzt heißt das, dass es Deutsch als Übersetzung geben wird und zudem Server in Europa stehen werden. Die Spieler seien in der Wahl ihrer Sprache frei. Im Moment geht Trion Worlds davon aus, dass man Server für bestimmte Sprachen empfehlen wird, sobald man eine Möglichkeit gefunden hat, das zu tun.

Mein MMO meint: Für uns heißt das, dass deutsche Server kommen, obwohl sich die Bekenntnis dazu jetzt deutlich lockerer liest als im Interview bei uns. Zu den Formalien: Anders machen es andere MMOs ja auch nicht.

Man kann auch auf einem englischen Server in WoW mit einem deutschen Client spielen und nur deutsch sprechen. Das einzige, was den englischen Server wirklich „englisch“ macht, ist es, dass dahinter eben ein [EN] steht. Wenn die deutschen Server in irgendeiner Form mit [DE] oder [GER] markiert sind, sind das in unseren Augen deutsche Server. Was sollte sie sonst dazu machen? Porträts von Merkel an jedem Baum? Craftbare Bratwurst?

Die nun lockerere Formulierung: „sobald man eine Möglichkeit gefunden habe, das zu tun“ – klingt aber seltsam, die Kommunikationsprobleme sind irritierend. Es besteht schon ein Unterschied darin, ob man einen Server „irgendwo“ empfiehlt oder das offiziell in der Client-Auswahl macht. Vielleicht will man bei ArcheAge abwarten, wie die Resonanz der deutschen Spieler in der Beta ist, um dann zu entscheiden, wie genau man die Empfehlung ausspricht.

Update: Nach Bekanntgabe der Server deutet nun alles darauf hin, dass es zum Start keine Server geben wird, die nach Sprachen gekennzeichnet sind. Damit hat sich das vorerst erledigt.

Hearthstone: Probleme überschatten neuen Kartenrücken

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone ist die fünfte Saison gestartet. Als Belohnung fürs Erreichen von Rang 20 winkt ein Eiskronen-Kartenrücken. Dabei plagen die Spieler im Moment ganz andere Sorgen: Doppelbuchungen und Authentifizierungsprobleme blocken den Fortschritt in Naxxramas.

Eiskronen-Kartenrücken für Season 5 löst Spekulationen über nächste Erweiterung aus

Die Dataminer pfiffen es schon vor zwei Wochen von den virtuellen Dächern und einmal mehr hatten sie Recht: Der neue Kartenrücken bei Hearthstone kommt in Eiskrone-Optik daher.

Wer in der laufenden Saison, die bis Monatsende geht, mindestens den Rang 20 erreicht, kann sich über den schicken Kartenrücken freuen. Bei Spielern löste er viel Beifall aus, außerdem spekulierten sie über eine mögliche nächste Erweiterung zum Jahresende. Nach Naxxramas könnte es ja in die Eiskronen-Zitadelle gehen. Das würde sich anbieten.

Blizzard sagte, dass man mit Naxxramas den Grundstein für einen Abenteuer-Modus bei Hearthstone gelegt und viel Basisarbeit geleistet habe. Eine nächste Erweiterung könnte also viel flotter und müheloser ins Spiel kommen.

Probleme mit Seuchenflügel in Naxxramas halten an, Blizzard arbeitet Wochenende durch

Hearthstone: Der Fluch von Naxxramas

Freilich wird diese Bekanntgabe vom Blizzard im Moment durch die Probleme überschattet, die mit dem Seuchenflügel in Hearthstone Einzug hielten: Die Transaktionen liefen alles andere als reibungslos. Spieler kauften sich Zugang zum neuen Flügel über Euros oder Gold, bekamen ihn aber nicht gutgeschrieben. Sie müssen jetzt Rückbuchungen veranlassen. Es gab Hotfixes, Doppelbuchungen, langes Warten auf die Authentifizierung.

Auch vier Tage danach sind die Probleme noch nicht vollends gelöst. Blizzard arbeitet weiter an den „Naxxramas“-Issues.

iPad-User sollen sich direkt an Apple wenden

Stand Samstagmittag ist, dass Blizzard wohl der Ursache der Probleme auf der Spur ist und übers Wochenende nicht rasten will, bis die Probleme geklärt sind. Der Zeitplan sieht vor, dass sich schon Mitte nächster Woche der nächste Flügel öffnet, Blizzard ist also unter Zeitdruck. Das Problem wird durch die zahlreichen Möglichkeiten erschwert, wie Hearthstone gespielt werden und wie für die Erweiterung bezahlt werden kann. So sollen sich iPad-User direkt an Apple wenden.

Sexismus in MMORPGs – Absurdität in Entscheidungen und Körperproportionen

Nach einer gefühlten Ewigkeit, wende ich mich heute mal wieder in einer Kolumne an euch. Den letzten Anstoß dazu hat mir diese Hearthstone-News von Schuhmann gegeben, denn inzwischen bin ich es ein wenig Leid, mich über dieses Thema wieder und wieder aufzuregen: Also therapiere ich mich mal eben selber und lasse all meinen Frust in diesen Artikel hier fließen, um damit ein für alle Mal abzuschließen (und beim zweiten Lesen merke ich sogar, dass es sich reimt)!

Thematik 1: Spielausschluss aufgrund des Geschlechts

Wir brauchen nicht darüber streiten, dass eine Trennung von Männern und Frauen im physischen Real-Sportbereich sinnvoll ist, aber genau deswegen lassen wir diesen nun auch außen vor.

Hearthstone: Frauen und Männer sind gleichberechtigt
Blizzard schreibt E-Sport-Regelwerk neu: Frauen dürfen bei Turnieren nicht ausgeschlossen werden.

Da dies der Tropfen war, der “das Fass zum überlaufen” brachte, fange ich damit auch gleich an. Zuerst einmal finde ich, dass es eine gute Entscheidung von Blizzard war, sich klar zu positionieren: Wer Turniere mit ihren Spielen veranstaltet der soll niemanden ausgrenzen, erst recht nicht wegen seines Geschlechts.

Wenn wir aber mal für einen kurzen Augenblick ehrlich sind: Was für eine Wahl hatten sie denn auch?

Hätten sie sich nicht klar dazu geäußert, wären keine zwei Tage später Schlagzeilen aufgetaucht, die etwa dem Tenor entsprochen hätten “Blizzard unterstützt sexistische Wettbewerbe” oder “Blizzard ist kontra Gleichberechtigung”. Das man so ein Risiko nicht eingehen kann, ist natürlich jedem klar.

Schleierhaft ist mir allerdings, wie die Anti-Sexismus-Front das als großen Sieg verbucht, wenn man im gleichen Atemzug sagt, dass es weiterhin Turniere geben wird, in denen ausschließlich Frauen antreten dürfen. Ich sage es ja nicht gerne, aber Sexismus funktioniert in beide Richtungen. Hätte man ein wenig deutlicher gesprochen und gesagt, dass eine Geschlechtertrennung generell absurd ist und nicht stattfinden soll, wäre das weitaus effektiver gewesen.

[quote_right]Es entsteht der Eindruck, dass Frauen nicht die gleichen Leistungen bringen können wie Männer.[/quote_right]Aus meiner Betrachtungsweise hat man sich damit nämlich nun in das eigene Fleisch geschnitten, denn was für ein Eindruck wird vermittelt? Frauen dürfen nun an einem der großen (Männer-)Turniere mitspielen (was gut ist!), haben aber auch noch ihre Turniere, in denen keine Männer mitmachen dürfen (was restlos bescheuert ist).

Die Aussage, die dadurch nun vermittelt wird, ist relativ klar: Frauen brauchen noch ihre eigenen Turniere, damit sie ihre eigenen Erfolge feiern können, was scheinbar nicht ginge, wenn Männer mitmachen würden. Durch solche halb garen Vorgehensweisen entsteht nun der Eindruck, dass Frauen eben nicht die gleiche Leistung in einem Spiel bringen können – und genau das ist Sexismus, den man doch eigentlich verhindern wollte.

Thematik 2: Große Oberweiten und pralle Muskeln

Tera Castanic
TERA: Die Castanic strahlen förmlich vor Sex-Appeal und diese Erotik ist sogar Teil ihrer Hintergrundgeschichte.

Der zweite Punkt, der mich nun seit Jahren endlos aufregt, ist die Beschwerde über die Darstellung von Charakteren in MMOs und auch hier kommt die Kritik überwiegend von der weiblichen Seite. Mal sind die Brüste zu groß und wackeln zu sehr beim Gehen, mal das Becken zu ausladend, dann sind wieder die Kleidungsstücke zu aufreizend. Einige Spiele überzeichnen diese Charakteristika sogar bewusst, mit “Scarlet Blade” und “TERA” will ich nur zwei Beispiele nennen.

Doch bevor ich darauf eingehe, drehe ich den Spieß mal eiskalt um. Hat sich jemand von den Nörglern schon mal die männlichen Charaktermodelle angesehen? Die lassen sich nämlich genau so oft auf genau zwei Stereotype herunterbrechen: Entweder sind es starke, muskelbepackte Krieger, die aussehen, als würden sie selbst im Schlaf noch Liegestütze machen und Anabolika statt Müsli essen oder aber es sind androgyne Hungerhaken, die direkt aus einem japanischen Yaoi-Manga entsprungen sind (und wer nicht weiß, was das ist, sollte es dringend mit der Bildersuche googlen – auf eigene Gefahr).

Erstaunlicherweise sind die Entsetzensschreie bei den männlichen Models eher gering, obwohl man da genau so gut eine Debatte vom Zaun brechen könnte, wenn man es denn wollen würde.

Aber zurück zu den Frauen: Ich gestehe, auch ich weiß noch nicht, wie die Aurin mit den größtmöglichen Brüsten noch aufrecht gehen können oder warum die Menschenfrauen beim Gehen so sehr mit den Hüften wackeln, dass sie sich bei jedem Schritt die Gelenke auskugeln.

TERA: Männlicher Elf
Der männliche Elf in TERA

Aber wisst ihr was? Es ist mir egal! Ich finde es absolut in Ordnung, denn diese Überzeichnung passt perfekt zur Welt von WildStar, in der man alles nicht so ernst sieht. Das gleiche gilt für andere Spiele, wie TERA: Die Castanic strahlen förmlich vor Sex-Appeal und diese Erotik ist sogar Teil ihrer Hintergrundgeschichte – beiderlei Geschlechts. Auch bei den Elfen dieses Spiels lassen sich wieder Stereotypen feststellen: Alle sehen sie in gewisser Weise edel aus, entsprechen aber doch überdurchschnittlich stark einem Schönheitsideal, das sich in der Realität nur sehr schwer finden lässt. Bevor jemand aufschreit: Die männlichen Vertreter des Volkes sind übrigens wieder die Yaoi/Hentai-Variante.

Thematik 3: Reduzierung der Frau auf Äußerlichkeiten

Oft muss man sich auch anhören, dass Frauen in Videospielen nur als das “begehrenswerte Püppchen” dargestellt werden, dass es zu retten gibt und ganz nebenbei natürlich mit optischen Reizen überbeladen ist, die man dann als starker Held retten kann. Doch haben sich Leute mit solchen Anschuldigungen in den letzten zehn Jahren mal Spiele angesehen? Nur die allerwenigsten Spiele funktionieren noch nach dem Super Mario-Prinzip: “Ich Held, du Prinzessin, ich rette dich, du bist dankbar.”

Star Wars: The Old Republic - Sklavin

Weibliche Charaktere stehen den männlichen, zumindest in einer Vielzahl von MMOs, in nichts mehr nach, sind meistens interessante und durchdachte Persönlichkeiten, die eigenständige Entscheidungen fällen und sich nicht herumschubsen lassen. Einige Beispiele wären Jaina Proudmoore (WoW) und Myala Everstar (WildStar) – Letztere hat sogar einen eigenen ‘Harem’ aus Gefolgsleuten. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn das ein männlicher Charakter gewesen wäre …

Es steht vollkommen außer Frage, dass in den meisten MMOs Kleidung existiert, die Charaktere auf bestimmte Weise in Szene setzen. Ob das nun eine “Robe der Einsicht” in WoW oder das “Sklavinnenoutfit” aus SWTOR ist, einen großen Unterschied macht das nicht. Störe ich mich daran? Absolut nicht; warum denn auch?

Abschließende Meinung

Ich kann nicht nachvollziehen, wie sich Leute permanent über große Brüste, tiefe Ausschnitte und Plattenbikinis aufregen, denn im Ernst: Man muss so einen Charakter nicht spielen, wenn man das nicht will.

Die Einstellungsvielfalt nimmt in den meisten Spielen eher zu, und wenn sie doch mal gering ist (wie etwa in TERA – da sieht einfach alles heiß oder knuffig aus), dann kann man sich ja im vornherein über das Spiel informieren. Fakt ist einfach, dass solche Stereotypen gut ankommen, auch bei mir. Ich mag schöne Frauen, die sich in interessante Kleider hüllen können und mich sprechen auch die muskulösen Krieger an, die auf jedem Arm drei Aurin gleichzeitig heben könnten. Werden Frauen dadurch auf ihr Aussehen begrenzt? Nein.

Männer betrachten im Regelfall einfach gerne gut aussehende Frauen und Frauen sehen einfach gerne attraktive Männer – zumindest in der Masse. Kann man nicht einfach auf dem Boden der Tatsachen bleiben und akzeptieren, dass diese Welten Spiele sind, die uns Spaß machen sollen? Wo ist das riesengroße Problem, wenn Charaktere überzeichnet werden? Spiele sind eine Freizeitbeschäftigung und wir reden hier über virtuelle Personen.

Und auch, wenn ich nun Gegenwind bekomme: Eine Fantasiewelt wird durch einen Hauch Sexismus manchmal erst so richtig spannend und lässt eine Welt härter und ungerechter erscheinen – da es nur ein Spiel ist, habe ich meinen Spaß daran. Seht ihr das anders?

Defiance: In der TV-Show wird geredet, im MMO geballert

Der MMO-Shooter Defiance steht in engem Austausch mit der gleichnamigen Fernsehserie. Beide spielen in einem Universum und kooperieren. Doch was wäre, wenn die Show plötzlich abgesetzt werden würde? Würde das auch das Aus fürs MMO bedeuten?

Zwar ginge es der Fernsehserie Defiance ganz gut, die Kritiken und Einschaltquoten seien solide, aber, so das Magazin Polygon, der ausstrahlende Kanal Syfy sei ja nicht gerade für seine langlebigen Serien bekannt. Was würde man also bei Defiance, dem Computerspiel, machen, wenn es plötzlich keine Staffel 3 mehr gäbe?

Die Reaktion von Trick Dempsey, dem Lead Designer des Spiels, ist da pragmatisch. Immerhin habe man 9 Monate lang nach Ende der ersten Staffel ohne die Show überleben müssen und es sei sehr gut gelaufen. Da mache man sich also keine Gedanken. Wobei Dempsey die Zusammenarbeit mit NBC auch nicht missen möchte.

Defiance, das MMO, ist fürs Grobe zuständig

Denn in der Fernsehserie könne man mehr auf Dialoge und Charakter-Entwicklung setzen, während man in dem MMO Defiance sich um das Geballere, die Gewalt und aus dem Himmel runterstürzende Dinge kümmre. Action sei im Spiel wesentlich kostengünstiger umzusetzen als bei einer TV-Serie.

Dempsey hat offenbar Geschmack an der Zusammenarbeit mit der TV-Show gefunden und möchte die Kooperation für die Zukunft noch intensivieren. Sollte es keine dritte Staffel geben, sorgt man aber schon vor: Das Ende der zweiten Staffel soll offen gestaltet werden, um dem Defiance-Universum mehr Raum zum Wachsen und Atmen zu geben.

Quelle(n):
  1. www.polygon.com

Final Fantasy XIV: Ab sofort kostenlos anspielbar

Das MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hat ab sofort einen Trial-Zugang und ein „Recruit-a-friend“-Programm.

Das ging ja fix. Am 23. Juli hatten wir einen Artikel, dass Square Enix ein Trial- und ein „Recruit-a-friend“-Programm plant. Und kaum eine Woche später sind beide schon live.

Bis zur zwanzigsten Stufe lässt sich Final Fantasy XIV nun kostenlos anspielen. Das hört sich wenig an, doch bei dem eher langsamen Tempo und den vielen Beschäftigungsmöglichkeiten im Game ist das erstaunlich viel Content. Natürlich gelten auch hier, wie bei anderen Games, bestimmte Einschränkungen. Das Ganze soll ja ein Schnupper-Angebot bleiben und zum Kauf verlocken.

Näheres erfahrt Ihr auf dieser Seite: http://www.ffxiv-freetrial.com/de/

Das „Recruit-a-friend“-Programm folgt ähnlichen Mustern wie entsprechende Programme von etwa Blizzard.

  • Schließt der „Freund“, den man einlädt, ein 30 Tage Abo ab, bekommen beide Spieler einen Freundschaftsarmreif, der die Exp um 25% erhöht. Außerdem kann sich der Einladende zum Freund teleportieren.
  • Schließt der Freund ein 90 Tage Abo ab, kriegt der Spieler, der ihn rekrutiert hat, einen Tandem-Chobo mit Platz genug für zwei.

Offenbar will Final Fantasy XIV von mehr Leuten gesehen und gespielt werden

Mein MMO meint: Da Final Fantasy XIV in den letzten Wochen bei Steam und anderen Anbietern für um die 5 Euro erhältlich war, ist das Trial-Programm jetzt konsequent und ein weiteres Zeichen von Square Enix, dass man soweit ist, das Spiel möglichst vielen Leuten zu zeigen und die Spieler-Basis zu erweitern. Mit dem letzten Patch 2.3. kamen weitere neue Features ins Game, wie etwa die Monster-Jagd, obwohl die wohl noch etwas Feintuning braucht und bereits Anlass zur Kritik gab. Aber allgemein ist Final Fantasy XIV in den letzten Monaten wirklich eine „Feel-Good“-Story im MMO-Sektor, dessen Geschichten oft so ernüchternd enden.

Vielleicht gelingt dem Game etwas, wovon viele bei Star Wars: The Old Republic geträumt haben oder aktuell bei The Elder Scrolls Online noch träumen: Nach einem problematischen Start das Ruder rumreißen und doch noch zu dem Game werden, das die Fans der Lizenz und des Namens verdient haben. Bei FF XIV scheint man auf einem guten Weg. Das sieht man auch daran, dass in den letzten Monaten so gut wie alle MMO-Magazine plötzlich Features und Specials zum Game brachten. Das hätte nach dem Start und den ersten Monaten damals kaum wer für möglich gehalten.

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World of Warcraft: Blutelfen – altes Gesicht, neue Welt

Die neuen Animationen der Rassen der World of Warcraft gehen gut voran. Nur die Blutelfen wird man bis zum Start der Erweiterung „Warlords of Draenor“ wohl nicht mehr hinkriegen.

Die Blutelfen erwischt es also: Sie werden zum Start von Warlords of Draenor noch mit dem alten Gesicht aufwachen, während Welt, Feinde und Freunde um sie herum verändert ausschauen. Der Prozess des Remodellings erweist sich für Blizzard als unheimlich arbeitsintensiv. In zahlreichen Artcraft-Blogposts weist man daraufhin, wie viel Mühe es koste, wie viele Stunden es erfordere und wie viel anstrengender es nun sei, die Gesichter zum Leben zu erwecken.

So als müsse man gleich alle Rassen neu erschaffen

Habe man sich vor zehn Jahren mit einigen Tricks beholfen und Gesichtausdrücke im Prinzip nur aufgemalt, weil man es eben nicht besser wusste, müsse heute alles organisch wirken und „legit“ gemacht werden. Die neuen Modelle verzeihen keine Tricks wie angeklebte Zähne oder ein aufgesetztes Lächeln mehr, da muss sich schon das Gesicht bewegen. Das Ergebnis kann sich dann sehen lassen, aber es steckt auch verdammt viel Schweiß dahinter.

World of Warcraft Remodelling

Aus Design-Sicht sei es so, als arbeite man an einer Erweiterung und entwerfe dafür ohnehin schon eine Menge neue „Art“, belaste die Design-Abteilung also stark, und zusätzlich müsse man dann noch statt – wie früher – nur zwei neue Rassen zu gestalten, gleich alle neu machen. Ursprünglich hatte man sich vorgenommen, nur mit wenigen „überarbeiteten“ Rassen in die Erweiterung zu starten und weitere nach und nach per Patch zu aktualisieren. Doch sei man davon eigentlich abgewichen, weil es „nicht ideal“ gewesen wäre. So heißt es noch in einem Blog-Post vom 30. Juli, das den Eindruck erweckt, es schafften alle die Schönheitskur bis zur Erweiterung.

Doch einen Tag später hieß es bei Twitter schon, dass mittlerweile immer klarer werde, dass die Blutelfen bis zum Start der Erweiterung nicht den Ansprüchen Blizzards gerecht werden würden.

Fachpresse zeigt Verständnis

Bei der Fachpresse erntet die Entscheidung Blizzards Verständnis. WoW Insider kommentiert: Zwar seien die Blutelfen eine der beliebtesten Spieler-Rassen überhaupt und daher warteten viele Spieler auf die neuen Modelle. Allerdings seien die Blutelfen auch eine der Rassen, die schon immer relativ ästhetisch aussahen, und wenn man irgendwo sparen müsse, dann sei es sinnvoll, gerade sie zurückzustellen.

Die Ankündigung heißt zudem, dass die Trolle und Trollinnen bald zum Fokus des nächsten Artcrafts werden dürften. Deren Remodelling steht noch aus.

WildStar: Schock weicht Freude – Carbine löst World-Boss-Bug

Im SF-MMO WildStar stellten einige Spieler entsetzt fest, dass ihr Fortschritt bei einer strapaziösen Quest gelöscht wurde. Carbine erspart ihnen nun diesen Quest-Schritt.

Um in WildStar raiden zu können, ist eine aufwändige Zugangs-Quest nötig, die an die Aufgaben des Herkules erinnert. Einer der langwierigsten Schritte darin: 12 World-Bosse ausschalten. Eine Quest, für die man andere Spieler braucht und die einiges an Fleiß erfordert, wenn sie auch nicht unlösbar ist. Denn es zählen auch niedrigstufige World-Bosse für ihren Abschluss. Doch es ist auf jeden Fall einiges an Zeit erforderlich und gerade auf kleineren Servern ist sie knifflig.

Nach dem gestrigen Patch lockten einige Spieler ein und stellten fest, dass ihr Fortschritt in dieser Quest wieder auf 0% gesetzt war, auch wenn die Spieler schon einige der 12 nötigen Bosse erlegt hatten. Das vergaß das Spiel wohl einfach. Der Aufschrei in den Foren war groß.

Carbine reagierte darauf nun, indem man den Spielern einfach den Quest-Schritt abnahm. Bei der nächsten Downtime wird jeder Spieler, der im Moment noch an diesem Quest-Step hängt, diese Aufgabe abgeschlossen haben und zur nächsten weitergeleitet werden. Anders sei es nicht möglich, den Fehler „fair“ zu lösen. Das gab CRB_Cougar während des Live-Stream „WildStar Weekly“ bekannt.

Deutscher Community Manager verliert Duell gegen Chef-Designer

WildStar Duell

In dem Stream trat übrigens noch der deutsche Community-Manager Jan Sterl gegen den Head-Designer Stephan Frost zum Duell im Best-of-three-Modus an. Das ging suboptimal für den Deutschen aus. Im ersten Duell vergaß er mit dem ungewohnten PTR-Charakter seine Waffe anzulegen, das zweite Duell gewann er, das dritte verlor er knapp. Sterl, auch bekannt als CRB_Bronn, spielte dabei Esper, Frost den Meuchler.

Von der Niederlage scheinbar unbeeindruckt verkündete Sterl, dass man bei der Gamescom in Köln Arena-Matches zwischen Devs und Arena-Spielern abhalten wolle. Das konnte er wohl deshalb mit einem Grinsen und furchtlos erzählen, weil er selbst auf dem Kommentatoren-Sessel Platz nehmen wird.

Content-Update #3 bringt wieder PvE und eine weitere Zone

Außerdem war bei WildStar Weekly noch zu hören, dass der Content-Patch #3 eine weitere Zone bringen wird, in der die Geschichte um Drusera ihren Fortgang findet. Im Moment werden Spieler schon fälschlicherweise mit einer Quest in die Zone geschickt. Die führt aber im Moment noch ins Leere. Der Content-Patch #3 soll sich wieder dem PvE widmen. Der gestern aufgespielte zweite Patch dreht sich vor allem ums PvP.

Black Desert: Publisher heuert Verstärkung aus dem Westen an

Das koreanische MMO Black Desert hat mit Daum einen Publisher für den Westen gefunden, der sich jetzt Verstärkung von Veteranen der Gaming-Industrie holt.

In einem Interview mit mmoculture sprach Brian Oh, der Director of Oversea Business von Pearl Abyss, dem Entwickler von Black Desert, über die ungewöhnliche Publisher-Wahl. Ist doch Daum ein koreanischer Publisher, der noch wenige Erfahrungen im Westen hat. Unter den Fans bestehen Zweifel, ob Daum sich im westlichen Markt zurechtfinden wird und dem Spiel gerecht werden kann.

Darauf angesprochen, dass die Gaming-Szene etwas in Schock darüber sei, dass die Wahl ausgerechnet auf Daum fiel, antwortete Oh, man habe diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Nach langer Bewertungs-Phase habe man sich für Daum entschieden. Auch weil deren Unterstützung nach der Einigung in Korea so wertvoll war.

Laut Oh arbeite Daum daran, sich im Westen zu etablieren. Dafür heure man gerade Veteranen der Gaming-Industrie mit westlicher Erfahrung an. Zudem hätten sie gerade mit „Kakao“ fusioniert, dem größten Publisher für mobile Gaming-Plattformen in Korea.

Oh sieht keine Schwierigkeiten darin, dass ein im Westen unerfahrener Publisher eventuell für Verzögerung verantwortlich sei. Die bisherige Zusammenarbeit habe gezeigt, dass Daum zuverlässig und schnell arbeite.

Quelle(n):
  1. mmoculture.com

Hearthstone: Billiger Trick setzt Naxxramas-Bosse matt

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone sorgt ein Fehler in der künstlichen Intelligenz der Gegner in Naxxramas für billige Siege. Eine 2-Mana-Kombination des Priesters setzt die Bosse matt.

Auf youtube ist gestern ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie man mit einem billigen Trick die A.I. der heroischen Bosse in Naxxramas austricksen kann. Die Bosse sind offenbar so verwirrt, dass sie gar keine Karte mehr spielen und schließlich an den Erschöpfung-Mali sterben. Diese Mali erhalten Spieler wie A.I.-Gegner, wenn sie Karten ziehen müssen, aber keine mehr im Deck haben. Der Spieler kann den Nachteilen der Erschöpfung entgehen, indem er sich in der Zwischenzeit mit der Heldenfähigkeit des Priesters und bestimmten Karten gegenheilt, um den HP-Vorteil einiger HC-Bosse auszugleichen. Die starten nämlich mit 45 statt mit 30 Lebenspunkten.

Der simple Trick funktioniert mit einem Priester-Deck. Dafür braucht man lediglich die 2-Mana-Karte „Untergangsverkünder“, der dann mit dem 0-Mana-Zauber „Stille“ zum Schweigen gebracht wird. Der „Untergangsverkünder“ würde normalerweise zu Beginn jedes Zuges alle Diener vernichten. Durch das Schweigen wird diese Fähigkeit allerdings negiert. Und aus irgendwelchen Gründen kommen damit einige Boss in Naxxramas nicht zurecht.

Auf reddit wird das Video bereits heiß diskutiert und man versucht daraus, Rückschlüsse auf die „künstliche Intelligenz“ der Bosse in Naxxramas zu schließen. Man geht allerdings davon aus, dass Blizzard hier bald nachjustieren wird, um den „billigen Tricks“ in Hearthstone einen Riegel vorzuschieben.

Von wegen „Keine billigen Tricks erlaubt“

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch öffnete der Seuchenflügel, der zweite Abschnitt der Erweiterung Naxxramas. Zum Start wurde – jetzt ironischerweise – bekannt, dass der bis dahin „billigste Trick“, die Karte Alexstraza, beim entscheidenden dritten Boss Loatheb nicht funktionieren würde. Man ließ den Schreckensfürsten Kel’Thuzad noch verkünden: „Das ist der heroische Modus. Keine billigen Tricks erlaubt.“ Offenbar kennt Kel’Thuzad noch nicht die Stille-Untergangsverkünder-Kombo.

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Quelle(n):
  1. www.reddit.com

H1Z1: Wie sähe die Welt 15 Jahre nach ihrem Ende aus?

Im Zombie-Survival-MMO H1Z1 wütet das namensgebende Virus seit 15 Jahren auf der Erde und es hat Spuren hinterlassen: Nicht nur an den Menschen, sondern auch an den Gebäuden.

Wie sich die Zombie-Apokalypse auf die Menschen auswirkt, weiß man ja inzwischen. Sie werden mindestens so bissig wie ein Stürmer von Uruguay. Aber was passiert eigentlich mit unserer Welt? Was geschieht mit Großraum-Büros, Straßenkreuzungen, mit Supermärkten, Tankstellen und unseren Wagen, wenn die 15 Jahre lang vor sich hinrotten? Und wie kann eine ganze, wachsende, wuchernde Welt möglichst effizient nachgebildet und erschaffen werden?

Mit den Fragen beschäftigt sich bei H1Z1 ein Team von Grafikern. Die haben nun in einer Bilder-Serie deutlich gemacht, wie das Design einer sich so rasant ausbreitenden Welt funktioniert.

H1Z1 Hausdesign

Von Grund auf und über Wochen hinweg haben sie die Hauptstraße eines kleinen Nests entworfen und ihre Erfolge festgehalten. Hier kann man sehen, dass aus einzelnen Gebäuden langsam eine Straße und damit eine Welt wird. Für den Look der Straße begann man erst mit einer kleinen Einkaufs-Mall, einstöckigen Gebäuden und einer Tankstelle. Danach fügte man Büroräume hinzu – mit den typischen „Cubicles“, den winzigen, abgeteilten Arbeitsplätzen, in denen man sich auch ohne Virus ab und an wie ein Zombie fühlen kann.

H1Z1 Innenraum

Die Unterschiede lassen sich dabei auf den Pics gut erkennen. Während die Hauptstraße in einem der ersten Arbeitsschritte zwar ebenfalls verlassen aussieht, aber nicht im „guten“ Zombie-Sinne, sondern im schlechten „da fehlt aber noch was, damit ich das glaube“-Gedanken:

H1Z1 Apocalypse

sieht die Straße mit ein paar Ergänzungen gleich viel glaubhafter und „belebter“ aus:

H1Z1 Neues Design

Mit einer verlassenen Polizeistation, noch ein paar unterschiedlichen Grundgebäuden und anderen Fassaden ergibt sich ein abwechslungsreiches und lebendiges Bild. Dabei verleiht man dem Stadtbild mit einem „wear and tear“-Programm den morbiden Look einer Gegend, in der seit 15 Jahren niemand mehr die Zeit gefunden hat, irgendwas in Stand zu setzen.

Diese „Baukasten-Städte“ sind für das Survival-MMO H1Z1 besonders wichtig, weil man nach dem Release die Karte ständig erweitern und immer neue Variationen der Dörfer und Städte ins Spiel bringen möchte. Die Reaktion der Fans auf diese Bilder ist bereits positiv. Vor allem beeindruckt die Fans, wie durch wenige zusätzliche Modelle und Elemente die Qualität des Designs beträchtlich steigt.

Quelle(n):
  1. www.h1z1.com

„Kaffee, Kupo?“ – „Final Fantasy XIV“-Café eröffnet in Tokio

In Tokio gibt es mit dem Eorzea Cafè ein neues Mekka für Fans des MMO Final Fantasy XIV: A Ream Reborn.

Die Final-Fantasy-Franchise lebt von ihrem Wieder-Erkennungwert, ihrem Fokus auf das Ästhetische und einem unverwechselbaren Stil. Viele Fans, die es jetzt ins MMO zieht, haben schon in ihrer Kindheit die ersten Teile von Final Fantasy gezockt. Das Game und die Franchise sind gerade in Japan so unheimlich populär, dass es gar kein so abwegiger Gedanke war, es mal mit einem „Theme“-Cafè zu versuchen. Das Eorzea Cafè eröffnete gestern am 31. .Juli in Tokio und besticht durch eine Detailfülle. Wo es beim Hard-Rock-Cafè Memorabilien von Rockern oder Stars an den Wänden zu bestaunen gibt, hängen hier eben Mogrys, Schwerter, Schilde oder andere Artefakte.

Auch die Speisen gibt es mit einem hübschen Final-Fantasy-Touch. Und wer auch beim Essen nur ans Zocken denken kann: Selbstverständlich finden sich im Eorzea Cafè auch PCs mit Internetzugang. Installiert ist – na, klar – Final Fantasy XIV.

In den Quellen findet ihr weitere Bilder.

Defiance immer noch nicht Free-to-Play für PS 3 und XBox 360

Die Fans des MMO-Shooters Defiance warten immer noch auf die Umstellung auf den versprochenen Free-to-Play-Modus für die Konsolen Playstation 3 und XBox 360.

Eigentlich war die Umstellung auf ein kostenloses Modell für die Konsolen schon für den 15. Juli geplant, verschob sich dann aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit. Nach Angaben von Trion Worlds habe man im Zuge der Kooperation mit der Fernsehserie neue Elemente ins Spiel eingeführt, die den MMO-Shooter instabil machten. Und ein solches Spielerlebnis wollte man den erwarteten Neuankömmlingen nicht zumuten.

Offenbar dauern die Arbeiten länger. Auch mehr als zwei Wochen nach dem verstrichenen Termin ist ein Datum für die Umstellung auf F2P bei Playstation 3 und XBox 360 noch nicht bekannt. Vor wenigen Tagen sprach ein Community-Mitarbeiter von Trion Worlds davon, dass man zumindest bald ein neues Datum für die Umstellung angeben möchte. Wir halten Euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mein MMO meint: Das ist auf jeden Fall nicht die feine englische Art, ein Datum für eine Umstellung anzukündigen, es kurzfristig abzusagen und dann die Fans im Regen stehen zu lassen. Vor allem hat es den schalen Beigeschmack, dass man Spieler auf ein Game aufmerksam machte, indem man es als „umsonst“ anpries. Vom Angebot angefixt mag der ein oder andere sich dann doch Defiance irgendwo günstig besorgt haben, weil er nicht länger auf die F2P-Umstellung warten wollte.

Wiederum andere dürften das Interesse am Game verloren haben, wenn das Datum solange nicht gehalten werden konnte. In jedem Fall eine unglückliche Situation. Hoffentlich wird sie in den nächsten Tagen aufgelöst.

Quelle(n):
  1. forums.defiance.com

WildStar: Sabotage trifft die Server!

Da loggt man nichts ahnend ein und schon war es wieder so weit: Knappe 4 Wochen nach dem letzten Update steht auch schon der neuste WildStar-Patch zum Download bereit, der auf den treffenden Namen “Sabotage” hört.

Das Inhaltsupdate widmet sich voll und ganz dem PvP, führt es doch die neue Karte “Dolchsteinpass” ein, in der je 15 Spieler beider Fraktionen sich gegenseitig die Köpfe einhauen können. Neben drei einnehmbaren Kontrollpunkten gilt es hier noch, die Feinde und deren Basen mit großen Bomben in die Luft zu jagen – aufgrund der gesteigerten Schlachtfeldgröße darf man diesmal auch seine Reittiere und Hoverboards benutzen.

Zusätzlich zur heilerfreundlichen Änderung der PvP-Werte (PvP-Power erhöht nun die verursachte Heilung) wurde vor allem an der Klassenbalance gefeilt: Esper freuen sich über gesteigerten Schaden und höhere Mobilität, wohingegen Meuchler-Tanks ein wenig ihrer Überlebensfähigkeit einbüßen mussten und Arkanschützen sich mit kleineren Telegrafen begnügen müssen.

Darüber hinaus gibt es einige neue Housing-Gegenstände, die sich fortan in den PvP-Belohnungskisten finden lassen. Zu guter Letzt wurde natürlich wieder versucht, so viele Fehler wie möglich auszubügeln, vor allem die fehlerhaften Pfadmissionen sollten nun ohne Probleme zu bewältigen sein. Eine vollständige Liste aller Änderungen könnt ihr in den Patchnotes einsehen.

Bisher liefern die Entwickler wie versprochen alle 4-6 Wochen ein großes Update – es bleibt zu hoffen, dass diese Frequenz beibehalten wird!

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