Defiance: In der TV-Show wird geredet, im MMO geballert

Der MMO-Shooter Defiance steht in engem Austausch mit der gleichnamigen Fernsehserie. Beide spielen in einem Universum und kooperieren. Doch was wäre, wenn die Show plötzlich abgesetzt werden würde? Würde das auch das Aus fürs MMO bedeuten?

Zwar ginge es der Fernsehserie Defiance ganz gut, die Kritiken und Einschaltquoten seien solide, aber, so das Magazin Polygon, der ausstrahlende Kanal Syfy sei ja nicht gerade für seine langlebigen Serien bekannt. Was würde man also bei Defiance, dem Computerspiel, machen, wenn es plötzlich keine Staffel 3 mehr gäbe?

Die Reaktion von Trick Dempsey, dem Lead Designer des Spiels, ist da pragmatisch. Immerhin habe man 9 Monate lang nach Ende der ersten Staffel ohne die Show überleben müssen und es sei sehr gut gelaufen. Da mache man sich also keine Gedanken. Wobei Dempsey die Zusammenarbeit mit NBC auch nicht missen möchte.

Defiance, das MMO, ist fürs Grobe zuständig

Denn in der Fernsehserie könne man mehr auf Dialoge und Charakter-Entwicklung setzen, während man in dem MMO Defiance sich um das Geballere, die Gewalt und aus dem Himmel runterstürzende Dinge kümmre. Action sei im Spiel wesentlich kostengünstiger umzusetzen als bei einer TV-Serie.

Dempsey hat offenbar Geschmack an der Zusammenarbeit mit der TV-Show gefunden und möchte die Kooperation für die Zukunft noch intensivieren. Sollte es keine dritte Staffel geben, sorgt man aber schon vor: Das Ende der zweiten Staffel soll offen gestaltet werden, um dem Defiance-Universum mehr Raum zum Wachsen und Atmen zu geben.

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Quelle(n): www.polygon.com
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