MMO-Shooter The Division mit erstem Xbox-One-Gameplay auf der Gamescom

Einem Ankündigungs-Video von Ubisoft ist zu entnehmen, dass der lang angekündigte MMO-Shooter The Division auf der Gamescom das erste Mal mit Live-Gameplay auf der XBox One auftaucht.

The Division hat in den letzten Monaten eher durch ungünstige Berichterstattung auf sich aufmerksam gemacht. So drangen Kommentare eines anonymen Entwicklers nach außen, Publisher Ubisoft stelle den Fortschritt am Spiel falsch dar. Der Shooter brauche noch wesentlich mehr Arbeit, als es Ubisoft der Öffentlichkeit glauben machen möchte. Zum damaligen Zeitpunkte hätte man angeblich nur die Engine fertiggestellt, die Arbeit am Spiel habe noch nicht begonnen. Im Zuge dessen wurde der Release-Termin auf 2015 nach hinten geschoben.

Nichtsdestotrotz enthält der Ankündigungs-Trailer von Ubisoft, auf dem man sein Gamescom-Repertoire vorstellt, nun auch bewegte Bilder zu Tom Clancy’s „The Division“, einen MMO-Shooter, der – wie andere Werke, die auf Tom Clancy basieren – sich mit einem Szenario auseinandersetzt, in dem Spezialkräfte eine terroristische Bedrohung aufhalten müssen. In Köln soll es erstmals Live-Gameplay auf der XBox One zu sehen geben.

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Quelle(n):
  1. www.craveonline.com

Cortyns Mecker-Mittwoch: WildStar-Wut und Spellslinger-Schrecken

“Schreib was!” – “Egal was?” – “Jo.” Und dank diesem superklaren Auftrag melde ich mich nun mit einer neuen Unterform meiner Kolumne zurück, der “Mecker-Mittwoch”.

Hier werde ich fortan immer den Gaming-Frust der aktuellen Woche an euch auslassen, während ihr im Gegenzug die wunderbaren Anekdoten meines Leidens lesen könnt. Den Anfang mache ich heute mit meinem aktuellen Lieblingsspiel, und zwar WildStar.

[intense_testimonies] [intense_testimony] [intense_testimony_text]asdkjnasnasdnasddaskjn[/intense_testimony_text] [intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/11/cortyn.jpg”]Cortyn[/intense_testimony_author] [/intense_testimony] [/intense_testimonies]

Ungefähr so sieht das aus, wenn ich mich mal wieder dazu habe hinreißen lassen, doch eine Runde PvP zu spielen. Es klang alles so gut und spielte sich auf dem Testrealm auch überaus nett. [quote_right]Aber wer zuletzt lacht, lacht leider doch am besten.[/quote_right]Die neuen PvP-Werte ermöglichen Heilern effektivere Heilung und Spellslinger (Arkanschützen) wurden ein wenig abgeschwächt, damit sie nicht mehr jeden in vier Sekunden umnieten. Aber wer zuletzt lacht, lacht leider doch am besten und so ist effektiv genau das Gegenteil eingetreten.

Heiler sind im PvP deutlich schwächer als vor dem Patch und das, obwohl die Heilung nun mit dem neuen Wert “PvP-Power” skaliert. Das Resultat ist eine um knapp 40% verringerte Heilkraft, die mich manchmal den Tränen nahe bringt. Aber damit könnte ich leben, denn andere Klassen sollten nun nicht mehr so schnell extrem viel Schaden anrichten können, sodass mir doch zwei oder drei Sekunden länger bleiben, um verwundeten Spielern helfen zu können.

Wenn aber irgendwo der Wurm drin ist, dann bringt er natürlich gleich seine ganze Familie, alle adoptierten und angeheirateten Verwandten mit und lädt seine Urlaubsbekanntschaft auch noch dazu. Der große “Spellslinger-Nerf” entpuppte sich letztlich als Buff und so ist es den Pistoleros aktuell möglich, mit einer einzigen Fähigkeit bis zu 24.000 Schadenspunkte anzurichten. Extremfälle kommen sogar noch auf deutlich höhere Zahlen, wie etwa dieses Video hier zeigt:

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Da meine Cortyn gerade mal auf 28.000 Lebenspunkte kommt, kann man erahnen, wie lange diese Kämpfe dauern (Spoiler: Nicht lange!). Mir bleibt nicht einmal die Zeit, um noch ein verzweifeltes “/cry” oder “/hug” einzutippen. Ausnahmslos jedes Match wurde heute dadurch entschieden, welches Team die meisten Arkanschützen in die Schlacht brachte, aber hey! Auch sie sollen ihren Spaß haben. Nach dem nächsten Patch – der bestimmt sehr, sehr bald kommt – werde ich diese kleinen, gemeinen Pistolen-Chua umarmen und drücken. Ganz fest drücken. Ganz. Fest.

World of Warcraft: So sieht der neue Gul’Dan aus

Aus der Beta von Warlords of Draenor, der Erweiterung zu Blizzards MMO-Giganten World of Warcraft, sind jetzt Bilder zu einer der populärsten Figuren überhaupt aufgetaucht. Gul’Dan macht sich bereit für eine Rückkehr in die World of Warcraft.

Die Geschichte von Warlords of Draenor, der neuen Erweiterung zu World of Warcraft, ist kompliziert. Die Spieler werden in die Vergangenheit einer Parallelwelt reisen (so ähnlich wie in den Höhlen der Zeit, nur eben als ganze Expansion – okay, so kompliziert war das gar nicht zu erklären). Jeder, der schon mal fünf Minuten einer Mystery- oder Science-Fiction-Serie im Fernsehen gesehen oder ein Comic gelesen hat, weiß, was das heißt: Es tauchen Figuren auf, die eigentlich schon vor Ewigkeiten gestorben sind.

Bei World of Warcraft gehört Gul’Dan zu den legendärsten Charakteren. Er war der erste Hexenmeister der Horde und an fast allen größeren Missetaten und Ereignissen in der WoW-Lore beteiligt. Die Dataminer von mmo-champion ermöglichen uns jetzt den ersten Blick auf den neuen Gul’Dan. Seinen letzten Auftritt in WoW hatte sein Schädel als Loot von Ilidian. In der neuen Erweiterung wird er einer der namensgebenden Kriegsherren von Draenor sein. In dieser Funktion ringt er mit den anderen Kriegsfürsten und den Verbündeten der Spieler um die Vorherrschaft in Draenor.

World of Warcraft - Guldan

Swordsman Online plant schon Level-Cap-Erhöhung und neue Instanzen

Das kostenlos spielbare Martial-Arts-MMO Swordsman Online soll vor Jahresende eine Erhöhung des Level-Caps und neue Instanzen erhalten. Dabei ist der Release erst wenige Tage her.

Im Gespräch mit mmogames.com sprach Gabrielle „Gabe“ Helland, die Product Managerin von Swordsman, über die Pläne für das Free2Play-MMO. So habe man vor, den Cash-Shop nur behutsam zu bestücken, da es sich bei Swordsman um ein skill-basiertes Spiel handele. Daher fänden sich vor allem kosmetische Items oder Reittiere im Shop, die dem Spieler dabei helfen würden, aus der Masse hervorzustechen. Zudem gebe es einige Items, die das Spielen erleichterten wie Exp-Boni oder Energie-Pillen. Alles, was die Kampfkraft der Figuren beeinflusse, lasse sich allerdings im Spiel finden oder von anderen Spielern erwerben.

Man plane für die Zukunft einige Events wie Live-Streams oder Dungeon-Runs zusammen mit den Spielern. Die Arena biete sich darüber hinaus an, um dort PvP-Turniere abzuhalten. In den sozialen Netzwerken könnten aufmerksame Spieler zudem mit Geschenken und Preisen rechnen.

Bis zum Jahresende, so Helland, möchte man das Level-Cap anheben; neue Instanzen und einen frischen Endgame-Raid nach Swordsman Online bringen und zahlreiche Schlüssel-Systeme im Spiel verbessern.

Guild Wars 2: Staffel 2, Episode 4 erscheint am 12. August!

Das MMORPG “Guild Wars 2” schwört auf seine regelmäßigen Updates, die “Lebendige Welt”. Wie der Name bereits erahnen lässt, treiben diese kleinen Erweiterungen Stück für Stück die Geschichte von Tyria voran und erst kürzlich begann die zweite Staffel, welche mit der kommenden Episode 4 einen kleinen Höhepunkt feiert und die Spieler in eine kurze Sommerpause entlässt.

Kernstück der Erweiterung wird die tiefere Erkundung der Trockenkuppe sein, denn hier öffnet sich ein neues Gebiet für die Spieler, welches vor neuen Feinden nur so wimmeln wird.

Aber auch storytechnisch liegt so einiges im Argen: Um ihre Strategie gegen den gewaltigen Drachen Mordremoth zu besprechen, wurden alle Anführer der Welt zusammengerufen – einige hegen jedoch kein Interesse an diesem Treffen. Es liegt nun an den Spielern, die Führungspersönlichkeiten zu überzeugen, damit die Bedrohung abgewendet werden kann. Da die politischen Spannungen und Intrigen bereits in der Hauptgeschichte während des Levelns deutlich zum Vorschein kamen, kann man gespannt sein, was für einen Verlauf sich die Entwickler diesmal einfallen lassen werden!

Einen kurzen Trailer zur neusten Episode der Weltgeschichte könnt ihr hier begutachten:

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Neverwinter: Drei-Minuten-Trailer zum nächsten Modul

Perfect World Entertainment, der Publisher vom kostenlosen MMO Neverwinter, hat einen Trailer veröffentlicht, der in knapp drei Minuten das neue Modul „Tyranny of Dragons“ vorstellt.

Die „Tyranny of Dragons“ (aus irgendeinem Grund kommt man ohne Übersetzung aus) ist schon das vierte Modul für das kostenlose MMO Neverwinter. Hierfür hat man jetzt einen Trailer von der Kette gelassen, der die neue Klasse, den vernichtenden Hexenmeister (hier übersetzt man rätselhafterweise), und die neue Rasse, den Drachengeborenen (kein Kommentar), vorstellt. Außerdem gibt es eine ganze Menge Drachen im Video zu bewundern.

Die Ankündigung des neuen Moduls wurde in den letzten Wochen durch die Meldung überschattet, dass die neue Rasse, Drachengeborenen, nur in einem Paket und nur zu einem stattlichen Preis erworben werden kann. Davon ab hat das Modul mit neuen Scharmützeln, Gegnern, Items, Pets und Mounts eine ganze Menge zu bieten. Es soll in einer guten Woche, am 14. August, erscheinen.

WildStar: Nerfs, Buffs und Angleichung der Itemwerte

Im gestrigen “Nexus-Report”, dem Twitch-Stream der WildStar-Entwickler, war der leitende Klassendesigner Hugh Shelton anwesend und hat fleißig die Fragen der Zuschauer beantwortet und so manchen Einblick in die Zukunft des MMOs gewährt.

Zuerst einmal können die Freunde des PvP aufatmen: Die aktuelle “Burst”-Problematik ist den Entwicklern bekannt und sie sind vor allem mit dem Arkanschützen und seinem “Charged Shot” nicht zufrieden. Dieser wird zeitnah geändert, sodass ein Teil des Schadens über Zeit verursacht wird und nicht mehr spontan bis zu 20.000 Schadenspunkte einschlagen. Durch diese Änderung bleibt vor allem die PvE-Tauglichkeit des Arkanschützen nahezu unangetastet, da sich an der Gesamtmenge des Schadens nichts ändert, im PvP generiert man so aber noch die Möglichkeit, mit Heilung zu reagieren.

Apropos Heilung: Man gesteht ein, dass man die Heiler mit dem aktuellen Patch zu sehr beschnitten hat, und sieht auch, dass Heilen aktuell nur wenig Freude bereitet; die Werte werden hier also wieder nach oben berichtigt. Sobald man hier zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen ist, will man sich den Esperfähigkeiten widmen, da viele von ihnen aktuell keinen Nutzen im PvP haben.

Aber auch darüber hinaus wurde schon fleißig über Klassenänderungen gesprochen: Die unterschiedliche Umrechnungsrate von Hauptattribut in Sekundärwert soll wegfallen, das heißt: Das jeweilige Primärattribut bringt bei Schadensverursachern immer 0.61 Angriffskraft, bisher wurde dies für jede Klasse unterschiedlich berechnet. Zeitgleich damit geht auch die Anpassung sämtlicher im Spiel befindlichen Waffen einher, so werden ab dem Contentdrop 4 (ungefähr Anfang Oktober) alle Waffengattungen dieselbe Menge an Angriffs- und Unterstützungskraft haben, vornehmlich um die Einschätzung einer Waffe für den Spieler leichter zu gestalten. Zuletzt werden die verschiedenen Haltungen von Krieger, Meuchler und Techpionier ihren Bonusschaden verlieren – dies wird aber anderweitig kompensiert werden.

Gegen Ende des Streams sprach Stephan Frost (die Stimme des “DevSpeak”) noch direkt zu den Zuschauern und schlug etwas ernstere Töne an: Man entschuldigt sich dafür, dass Bugs und Fehler nicht immer augenblicklich behoben werden können und manchmal große Probleme erst nach der Veröffentlichung eines Patches sichtbar werden. Auch sind sie sich bewusst darüber, dass ein MMO wie WildStar niemals perfekt gebalanced sein wird, da es so etwas gar nicht gibt – eine sehr gute Balance sei aber jederzeit angestrebt.

Wer will kann sich den Stream auch nachträglich noch ansehen:

Black Desert: EU-Beta soll schon in einigen Monaten starten

Beim MMO Black Desert folgt man einem straffen Zeitplan, wie es aussieht. In einem Interview visieren die Macher des Spiels die ersten Monate in 2015 als Termin für eine erste Closed Beta an.

Im Gespräch mit mmosite.com sprachen die Entwickler von Black Desert über ihre Zukunftspläne für das Game. Da es auf dem europäischen Mittelalter basiert, glaubt man, dass es für den westlichen Markt zugeschnitten sei. Weshalb man davon ausgeht, das Spiel nicht allzu sehr auf die Bedürfnisse der westlichen Spieler anpassen zu müssen. Die Entwickler würden dies aber tun, wenn entsprechendes Feedback komme. Die NA/EU-Server sollen irgendwann nach dem November zumindest schon in einer Alpha an den Start gehen. Eine erste Closed Beta ist für „early 2015“, für die ersten Monate in 2015, angedacht.

Für den November ist die Open-Beta in Korea geplant, kurz danach soll der Alpha/Beta/Open-Beta-Zyklus in Europa und Nordamerika beginnen. Damit werden hiesige Spieler noch vor den Chinesen in den Genuss von Black Desert kommen.

Gender-Lock bleibt in Black Desert wohl bestehen

Einer der Hauptkritikpunkte am Spiel ist für westliche Spieler der „Gender Lock“. So bezeichnet man es, wenn bestimmte Klassen entweder weiblich oder männlich sind. Die Entwickler verteidigen diese Design-Entscheidung. Bei der Antwort sieht man die Ideologie-Unterschiede.

Für die Entwickler des Spiels sind einzelne männliche und weibliche „Gender Locked“-Klassen jeweils zwei Variationen einer „Ur“-Klasse. Ein Krieger und eine Kriegerin, die sich nur optisch voneinander unterscheiden, wären den Entwicklern zu langweilig. Mit „Gender Locked“-Klassen gibt man den Spielern, in den Augen der fernöstlichen Entwickler, mehr Auswahl und damit auch mehr Spaß. Hiesige MMO-Spieler sehen das genau umgekehrt. Sie fühlen sich ohne die Möglichkeit der Geschlechtswahl einer Entscheidung und Auswahl beraubt.

Black Desert Charakter

Als nächstes steht für das MMO eine weitere Closed Beta Phase in Korea auf dem Programm, die dritte diesmal (CBT 3). Als neue Features für diese Phase plant man ein Rüstungs-Farben-System ins Spiel zu bringen; einige neue Modestile und Kostüme, die man im Cash-Shop erwerben oder durch Erfolge freischalten kann, und ein neues „Schwimm-Modell“. Dabei kann jeder Charakter schwimmen, aber sich neue Schwimm-Stile aneignen wie Brustschwimmen, Freistil oder Butterfly.

Mein MMO meint: Nein, das mit den Schwimmstilen ist kein Witz, auch wenn wir schmunzeln müssen. Während der neue Patch in Korea sonst ziemlich genau das bringt, was hiesige Spieler vor wenigen Tagen bei The Elder Scrolls Online bekamen, sind verschiedene Schwimmstile typisch für das Korea-MMO. Black Desert konnte vor einigen Monaten mit einem Video punkten, das eine irrwitzig detaillierte Charakter-Erstellung zeigte. Es gilt im Moment zusammen mit Bless Online wahrscheinlich als einer der heißesten MMO-Titel in der nächsten Zeit. Ein so zügiger Zeitplan sollte die Fans frohlocken lassen.

Wenn der Termin näher rückt, werden wir ausführlich mit dem Spiel und auch dem Gameplay beschäftigen. So ein bisschen plagt das Free2Play-MMO im Moment der Ruf, durch den Verzicht auf eine Holy-Trinity die Kämpfe in die Länge zu ziehen. Wir haben ein 11-minütiges Video aus der letzten Closed Beta von steparu für Euch parat, damit Ihr euch vom Kampfsystem in Black Desert selbst ein Bild machen könnt.

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  1. news.mmosite.com

Elder Scrolls Online: Gilden bis Donnerstagfrüh inaktiv +Update+

Bei The Elder Scrolls Online sollen die vorerst abgeschalteten Gilden-Funktionen mit einem Hotfix am frühen Donnerstagmorgen wieder ins Spiel kommen.

Update Donnerstag 12 Uhr: Die The-Elder-Scrolls-Online-Server wurden in den USA und auch in Europa gewartet. Das Wartung verlief reibungslos. Die Gildenfunktionen sind wieder aktiv.

Die letzte Content-Erweiterung hat die Gildenfunktionen bei The Elder Scrolls Online grundlegend überarbeitet. Ein Gildenleiter hat nun neun Ränge zu vergeben – er selbst nimmt den zehnten ein. Dadurch kann er genau austarieren, welcher Offiziers-Rang oder welcher normale Member-Rang zum Zugriff auf die Gildenbank berechtigt oder andere Privilegien gewährt. Leider konnte das neue Feature nicht ohne Schwierigkeiten integriert werden. Nach ersten Problemen auf dem US-Server am Montagabend entschloss sich Zenimax, die Gildenfunktionen vorübergehen zu deaktivieren.

Jetzt ist auch ein Zeitpunkt bekannt, wann sie wieder aktiviert werden sollen. In Europa werden die Server am frühen Donnerstagmorgen um 4:00 Uhr früh heruntergefahren. Während der Wartung soll ein Hotfix aufgespielt werden. Bei Zenimax erwartet man, dass der Server einige Stunden unten bleiben wird, um dann mit voll aktivierten Gildenfunktionen neu zu starten.

World of Warcraft: Spielerzahlen bei WoW auf tiefstem Stand seit acht Jahren

Blizzards MMO World of Warcraft verliert in der andauernden Content-Dürre 800.000 Spieler und ist jetzt auf 6,8 Millionen Abonnenten runter. Damit erreicht WoW den niedrigsten Stand seit acht Jahren.

World of Warcraft verliert 800.000 Spieler

Laut wow.joystiq.com, die sich auf den Geschäftsbericht von Activision berufen, hat das Fantasy-MMO World of Warcraft im Vergleich zum vorherigen Quartal 800.000 Abonnenten verloren. Nach Angaben des Unternehmens habe man diese Verluste vor allem im asiatischen Markt erlitten. Damit befindet sich World of Warcraft nun bei 6,8 Millionen Abonnenten.

Bei World of Warcraft ist seit fast einem Jahr kein neuer Content (neue Spielinhalte) erschienen. In diesen sogenannten Content-Dürre-Perioden verliert das MMO traditionell die meisten Spieler. Allerdings ist für den 14. August ein Event angekündigt, bei dem das Release-Datum für die nächste Erweiterung, Warlords of Draenor, bekanntgegeben werden soll. Man geht davon aus, dass mit der Erweiterung die Spielerzahl wieder steigen wird.

Mit 6,8 Millionen erreicht man den niedrigsten Stand des Spiels seit dem dritten Quartal 2006, also seit ungefähr 8 Jahren.

Star Trek Online: Der Jane-Way – Gerüchte um Erweiterung

Die Gerüchteküche beim SF-MMO Star Trek Online brodelt – und offenbar kocht Kollege Neelix da. Denn die Erweiterung soll wohl in den Delta-Quadranten führen, auf Voyager-Territorium. Sie bringt neue Schiffe, neue Ausrüstung, ein höheres Level-Cap und soll bereits für den Oktober geplant sein.

Bei der Comic-Messe in Las Vegas soll es passiert sein – das ist die berühmte ComicCon, zu der auch die Nerds aus The Big Bang Theory regelmäßig pilgern. Man bat die Fans STO zu einem speziellen Developer-Panel und verklickerte ihnen wohl unter dem Siegel der Verschwiegenheit, sub rosa sozusagen, einige Details zur neuen Expansion. Mittlerweile sickern die aber nach außen.

Auf reddit ist es mal wieder soweit und einer packt aus – dabei sind die Informationen ungefähr so zu genießen wie ein Glas klingonischer Blutwein auf nüchternen Magen – mit äußerster Vorsicht also.

Die neue Expansion soll, nach den Gerüchten „Delta Rising“, heißen und die Maximalstufe auf 60 erhöhen. Sie ist bereits für den Oktober geplant. Es wird neue Schiffe geben (Tier 6 diesmal) und neue Ausrüstung (Mark XIV). Ein „Alternative Advancement“-System soll kommen, also eine weitere Möglichkeit, im Spiel stärker zu werden und sich zu verbessern, das soll den Kapitänen über neue Skill-Trees ermöglicht werden. Auch möchte man eine neue Klasse Brücken-Offiziere ins Spiel integrieren. Der Trip in den Delta-Quadranten bringt auch neue Rassen in den Fokus, darunter die Kazon, die Ocampa und die Talaxianer.

Von der Original-Besatzung der Voyager hat man Tuvok und Fähnrich Kim verpflichten können, beziehungsweise deren Schauspieler als Synchronsprecher.

Zukunftspläne von WildStar, Patch-Probleme bei TESO & No Man’s Sky bekommt PC-Version – Update!

Ende letzter Woche wurde der zweite große Contentpatch für WildStar veröffentlicht. „Sabotage“ hält für die Spieler des Sci-Fi MMOs ein neues 15-gegen-15-Schlachtfeld, neue Ausrüstungen, Bugfixes und Balancing-Verbesserungen bereit. Kurz nachdem der Patch live ging, gab es auch schon die nächsten Informationen für die weitere Zukunft des Spiels.

Am heutigen Dienstag trifft der „Gilden“-Patch die Server von The Elder Scrolls Online. Das dritte große Inhaltsupdate mit dem klangvollen Namen 1.3.3 bringt neben einigen Bugfixes und kleineren Balance-Verbesserungen auch eine Menge großer Änderungen mit sich.

Das Planeten-Erkundungsspiel Spiel No Mans Sky wird auch für den PC erscheinen. Das bestätigte nun der Managing Director des Entwicklers Hello Games in einem Interview mit dem englischen Magazin EDGE. Sean Murray erklärte, dass das Studio sich von Anfang an eine PC-Version vorgenommen habe, aber das Spiel zuerst für die Playstation 4 veröffentlichen werde.

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Herr der Ringe Online liefert Stoff für Uni-Seminar

Das kostenlose Fantasy-MMO Herr der Ringe Online hat es zum Universitäts-Stoff gebracht. An der Vanderbilt in Nashville, Tennessee, beschäftigt sich ein Englisch-Seminar damit.

“Online Games: Literature, New Media, and Narrative” – so heißt ein neuer Kurs an der Vanderbilt University. Im Kurs soll das MMO allerdings nicht einfach nur gezockt werden – im Gegensatz zu anderslautenden Gerüchten machen Geisteswissenschaftler an der Uni auch noch was anderes. Stattdessen will man sich in dem Kurs anschauen, was mit Tolkiens Stoff passiert, wenn er als Basis für ein MMO herhält. Die Studenten sollen sich mit der Veränderung im Erzähl-Takt und der Erzählstruktur beschäftigen: Wie muss der Stoff in einem MMO funktionieren, im Gegensatz zu Herr der Ringe als Film oder Buch?

Im Begleittext zum Seminar gibt die Universität an, dass man heute MMOs aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als Teil unserer Erzählkultur betrachten und sich damit beschäftigen muss, wenn man mit der Zeit gehen möchte. Die Vanderbilt sieht sich hier selbst in einer Vorreiterrolle. Die MMOs veränderten unsere Erzählkultur, die Art, wie wir Geschichten erlebten und weitergäben. Dabei dienten ihnen klassische romantische und phantastische Stoff als Grundlage.

Quelle(n):
  1. www.dnaindia.com

ArcheAge: Erster Eindruck aus der Beta: „Unterwältigend“

Am letzten Wochenende hatte unser Tester Schuhmann die Gelegenheit, das Sandbox-MMO „ArcheAge“ in der Beta anzutesten.

Vorsicht, Meinung: Der Bericht gibt die subjektiven Eindrücke unseres Testers Schuhmann von den ersten 23 Leveln in ArcheAge wieder. Das ist weder ein Test, noch irgendein objektiver Bericht. Wir sind uns bewusst, dass es für allgemeingültige Aussagen über das Spiel zu früh ist. Der Text bezieht sich nur auf die ersten 10-15 Stunden im Spiel, das sogenannte „Early-Game“, und zwar in der Free2Play-Erfahrung, ohne Geld ins Spiel zu stecken, ohne einen „Gründer“- oder „Patron“-Status.

Das Schlechte vorneweg: Als Themepark taugt ArcheAge wenig

Das Early-Game in ArcheAge ist nix, zumindest nix Besonderes. Das muss man wohl so knallhart formulieren. Nach den vielen Vorberichten über das Spiel erwartet man „etwas Anderes“, eine neue Geschmacksrichtung, irgendwas, das einen flasht. Aber man bekommt „genau Dasselbe“.

Das Kampfsystem ist ein vernünftiges Tab+Hotkey-Ding. Telegraphen hab ich keine entdeckt, Fähigkeiten hatten die Mobs im Early-Game auch keine (jedenfalls keine auffälligen, einer hat mal Gift gespuckt und einer ist einmal ein Fernkämpfer … aber, wenn man grade von WildStar kommt, ist das nicht der Rede wert). Das heißt, man prügelt sich mit den immer gleichen Tastenkombinationen durch die Kill-Quests, spielt seinen Stiefel runter, muss weder auf die Umgebung, noch die Gegner groß achten. Die Quests sind dabei, man kann’s nicht anders sagen, uninspiriert.

Welt und Storyline haben einige kuriose Elemente: Wer-Haie oder ein paar sonnenbadende Touristen in einer heißen Quelle. Das ist schon gut gemacht und hat einen gewissen Irritationseffekt. Die Präsentation des Spiels ist ansonsten „solide“ bis „okay“, würde ich sagen, eher gedeckt und unaufällig; zweckmäßig und nett.

Hai in ArcheAge

Das vielgelobte Klassen-System hat mich die ersten 23 Stufen (soweit hab ich am Wochenende gespielt) nicht überzeugt. Zwar kann man sich die eigene Klasse quasi zusammensetzen und aus 10 Skill-Linien 3 wählen und die Kombinations-Klasse hat dann auch einen eigenen Namen, allerdings hatte ich in der Beta so wenige Skill-Punkte, dass damit kaum was ging. Vielleicht öffnet sich das später.

Das Item-System ist fad gestaltet. Man bekommt bei Quests manchmal 3 Items zur Auswahl und sucht sich das aus, was zum Spielstil passt, und bei anderen Quests gibt es gleich 3 Rüstungsteile auf einmal. Random-Drops oder irgendeine Auswahl hab ich in den ersten 23 Stufen nicht mitbekommen. Das Gewicht der Items soll sich ins Crafting verlagern, heißt es. Gut und schön, nur hat man darauf als Free2Play-Spieler leider keinen richtigen Zugriff.

Hoffnungsschimmer: Innovationen und gute Ideen

Ein paar Sachen macht ArcheAge anders und das ist lobenswert. Bei Quests hat man die Möglichkeit, sie schon verfrüht abzugeben und bekommt dann eine geringere Entlohnung. Man kann sie allerdings auch „übererfüllen“ und erhält dann ein wenig mehr Erfahrung dafür gutgeschrieben. Fand ich eine hübsche Idee.

Auch dass man das Mount „selbst züchten“ kann, es mit der Zeit Erfahrung gewinnt und Rüstungsplätze offenstehen, gehört zu den wenigen frühen „Aha, das könnte gut werden“-Erlebnissen bei meinem Wochenend-Ausflug.

Schöner Moment auch: Der Gleiter, das Flugmount von ArcheAge, und wenn man sich damit zum Paragliden das erste Mal von einem Berg schwingt.

ArcheAge

Große Probleme: Griefplay, der Chat, die Atmosphäre

Was allerdings schon früh auffällt bei ArcheAge: Das Spiel zieht eine bestimmte Klientel an Spielern an – zumindest in der Beta ist das so. Es gab schon Berichte in Foren, wo über die „spezielle“ Beta-Community gesprochen und gelästert wurde. Bei massively hat man gar einen eigenen Thread erstellt, ob die Community wirklich so furchtbar ist, wie man das hört. Jein. Brachland-Chat WoW war schlimmer, aber nicht viel.

Es ist dem Spiel anzumerken, dass sich hier nicht dieselben Spieler einfinden wie bei The Elder Scrolls Online oder WildStar, in deren Betas. Der Ton ist rau. Ich hab für mich festgestellt: Wenn ich in ein Spiel komme und das erste, was ich lese, sind irgendwelche „Alt+F4“-„Tipps“ oder – … sagen wir mal – einen Slang, den man nicht gerade in der Öffentlichkeit pflegen sollte, find ich’s schwierig. Wenn Spieler in ihren Gilden so miteinander umgehen, ist das deren Sache. In einem öffentlichen Chat finde ich’s unangebracht – so ähnlich wie öffentliches Urinieren oder wenn sich in der S-Bahn ein Typ neben mich setzt und seinen Kopf auf meine Schulter legt. Da ich von diesem Phänomen überall gelesen habe, gehe ich mal davon aus, dass es nicht auf den Server und die Gegend beschränkt war, wo ich gespielt habe.

Worüber redet man in einem MMO-Chat? Über alle anderen MMOs

Es ist jetzt nicht ständig so, dass die Leute sich gegenseitig anflaumen, anschreien, sich runterputzen oder sich selbst profilieren. Aber es fällt bei ArcheAge wahrscheinlich durch den fraktionsweiten Chat vielleicht eher auf, wenn sie es tun. In den letzten MMOs, die ich gespielt habe, war das anders. Insbesondere in Final Fantasy XIV hab ich jedesmal das Gefühl, mich schämen zu müssen, wenn ich in irgendeinen Raum komme, ohne die anderen Spieler mit drei Zeilen Höflichkeits-Floskeln zu überschütten. Bei ArcheAge wird über Bots gesprochen (die sicher ArcheAge ruinieren werden, wie man ebenfalls im Chat hört). Da geht es um Asia-F2P, die hier ziemlich unbekannt sein dürften. Es werden Hacker-Foren empfohlen; jeder hat offenbar im letzten Jahr 15 „gescheiterte“ F2P-Games gezockt und kommentiert die nun ausführlich. Die Mehrzahl träumt lautstark davon, mal als großer Pirat alle anderen plattzumachen und zu unterjochen. Gilden-Rekrutierer locken mit einer Freirunde auf der Gildensch… (das ist genau der Slang, den ich meine).

ArcheAge Minotauren

Von Events und den guten Seiten des Griefplays

Die Möglichkeiten zum Griefplay sind schon in der frühen Phase ersichtlich. Mit den sperrigen Pets und Mounts lassen sich Zugänge blocken (Juhu! Kollisionsabfrage!), was mit Sicherheit für Ärger sorgen wird. Es gibt – wie früher – ein Tag-System: Man kann einem anderen Spieler also den „Mob“ wegschnappen. Das nervigste war eine Art „Event“, wo man als Raid-Gruppe 25 Viecher töten musste. Es waren aber zwei Gruppen gleichzeitig zugange, die sich gegenseitig die Mobs stahlen, weshalb keiner das Event abschließen konnte. Und da das Event tageszeitabhängig war, hieß es: Bis zum nächsten Versuch würden einige Stunden vergehen. Man kann sich vorstellen, wie gut sowas ankommt. Was mich dabei erschreckte: Als das Event zu Ende war, raunte die Hälfte aller Spieler „Oh Gott, schon wieder“ – das scheint also öfter vorzukommen – kein gutes Zeichen.

Das „Griefplay“, oder wie man es nennen mag, ist ein wichtiger Teil einer Sandbox. Das ist klar. Man kann den Gegnern ihre mühsam angebauten Bäumchen und Pflanzen wegstehlen, fremder Leute Nutzvieh melken, später lauert man anderen auf, um sie zu meucheln. Es wird gelogen, betrogen und verarscht in einer Sandbox. Völlig klar. Aber es zieht auch eine ganz bestimmte Klientel von Spielern an, zumindest in der Beta. Eigentlich logisch. Ich hatte das wohl für einen Moment vergessen.

Und was ist jetzt mit der Sandbox?

Das ist vielleicht meine größte Enttäuschung der letzten Tage: Alles, was ArcheAge besonders machen würde, liegt hinter einem Paygate und ist mit dem „Patron“-Status verbunden. Für alles „Interessante“ im Spiel braucht man Labor-Points und einen „Patron“-Status, den man sich für Echtgeld schon in der Beta kaufen muss.

ArcheAge Landwirtschaft

Erst dann kann man vernünftig irgendwas anbauen und sich den Weg in die Sandbox-Elemente des Spiels freikaufen. Sonst heißt es allzu häufig „Das geht nicht für Free-Accounts“ oder es sind einfach die Labor-Punkte verbraucht. Die regeneriert man als „Freebie“ nur, wenn man im Spiel ist und dann noch zu einer recht lahmen und gleichbleibenden Rate, während der Verbrauch mit jeder Stufe ansteigt. Ohne Labor-Punkte kann man keine Gegenstände zerlegen; keine Ressourcen abbauen; nicht mal die kleinen Geldkassetten öffnen, die Mobs manchmal droppen. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich im Spiel pausierte, auf den Desktop ging, um was anderes zu machen, während ArcheAge im Hintergrund weiterlief und die verdammten Labor-Punkte ausspuckte, bis ich mit dem weitermachen konnte, was ich eigentlich vorhatte. So ein System kenn ich von Browsergames und … na ja, wenn ich die mögen würde, schriebe ich wahrscheinlich für mein-browsergame.de.

Für mich heißt das extrem deutlich: „Bezahl – auch in der Beta – dein Geld, sonst siehst du hier maximal 50% des Spiels“. Mein Problem ist: Diese 50%, die ich sehe, die Themepark-Elemente, rechtfertigen für mich, zumal in einer Beta, einfach nicht den Preis für den Rest. Das ist so, als gibt mir einer ein vergammeltes Brötchen und sagt: „Na, war lecker, oder? Wenn du mir was bezahlst, kriegst du auch das Fleisch dazu.“ Wär’s nicht irgendwie klüger, mir erst den leckeren Burger zu zeigen und mich dann für ein knuspriges Brötchen zahlen zu lassen? Oder noch besser: Lasst mich einfach mal reinbeißen und dann entscheiden, ob es mir schmeckt?

Die Reize des Spiels, die Sandbox-Elemente, das Crafting-System sind mir völlig klar, weil ich von denen gelesen habe. Aber ich kann sie in der Beta nicht erleben. Nichts in den ersten Stufen weist daraufhin, dass das mal kommen wird. Sondern es sind nur die Berichte aus dem Late-Game und aus Korea als Versprechen, „dass es anders und gut wird.“

Bauernhof in ArcheAge

Fazit: Beta-Wochenende in ArcheAge bis Stufe 23 gekommen und enttäuscht worden

Zurück bleibt eine ernüchternde Erfahrung mit ArcheAge – zumindest im Early Game. Wenn ich noch nie von dem Spiel gehört hätte, würde ich kaum sehen, warum ich das MMO weiterspielen sollte und nicht irgendein anderes.

Da ich aber von ArcheAge gehört habe und um die Vorzüge des Spiels weiß, werde ich die Beta weiterspielen und darauf hoffen, dass es im Mid-Game und im End-Game anzieht. Aber ich denke: Trion Worlds tut sich mit dieser Art der Beta keinen Gefallen.

[pullquote]Mit der Free2Play-Erfahrung verdirbt man sich, in meinen Augen, den Appetit aufs Spiel.[/pullquote]

Wer vorher ins Spiel wollte, kam nur über Gründerpakete rein und hatte dann den „Patron“-Status. Er konnte früh in den Crafting, Farm-, Handel- und Housing-Bereich des Spiels reinschnuppern. Das ist sicher eine ganz andere Erfahrung. Als Free2Play-„Themepark“-Spiel taugt ArcheAge in meinen Augen, jedenfalls im Early-Game, nichts.

Wer vorhat, sich mit dem Spiel vertraut zu machen, sollte wohl drüber nachdenken, sich einen Gründer-Account zu holen. Mit der Free2Play-Erfahrung verdirbt er sich, in meinen Augen, den Appetit aufs Spiel.

Planetside 2: Direktive geben Neulingen Richtung und Veteranen was zum Protzen

Beim Free2Play MMO-Shooter Planetside 2 gibt es ab heute ein großes Content-Update. Der neue Patch bringt neben Bugfixes und Kleinigkeiten mit den „Direktiven“ ein frisches Achievement-Element ins Spiel.

Mit den „Direktiven“ kommt ein neues Progression-System nach Planetside 2, das nicht nur zur Schau da ist, sondern den Spielern auch Zugang zu exklusiven Auraxium-Prestige-Waffen verschafft und ihnen einige dekorative Items gestattet. Na gut: Es eignet sich vorzüglich zum Angeben und Prahlen.

Dabei soll das System neuen Spielern eine Leitlinie und Empfehlung sein, in welche Richtung sie gehen können, welche Ziele sie anstreben sollten, während es erfahrenen Spielern einfach eine Menge zu tun gibt.

Die „Direktive“ sind dabei Erfolge mit verschiedenen Rang-Stufen, deren niedrigste Bronze und deren höchste Auraxium ist. Während man sich durch die einzelnen Ränge eines Erfolges kämpft, schaltet man Belohnungen frei und auch was zum Herzeigen. Die Ränge müssen mit jeder Spielfigur einzeln durchlaufen werden, manche Belohnungen zählen hingegen accountweit.

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Elder Scrolls Online: Neuer Patch – neue Probleme +Update+

Seit gestern Abend ist der neue Patch bei The Elder Scrolls Online, TESO, auf dem US-Server live, europäische Spieler kriegen ihn erst heute.

Einmal mehr spielen die Amerikaner Versuchskaninchen für uns europäische Spieler. Sie haben bereits seit gestern Abend den 1.3.3.-Patch und da es sich hierbei um einen großen Content-Patch handelt, sind erwartungsgemäß Probleme aufgetaucht. Ein Thread zum Thema im englischsprachigen Subreddit zu TESO zitierte geistreich Murphy’s Law mit „Was schief gehen kann, wird schiefgehen.“

Nicht alle Erfolge werden angezeigt und mit dem Zugriff auf die Gildenbank gibt es auch Probleme

Das neue Färben der Rüstung ist an Erfolge gekoppelt. Einige dieser Erfolge wurden erst frisch mit dem Patch ins Spiel eingeführt und sollten Spielern eigentlich rückwirkend gutgeschrieben werden. Das funktioniert allerdings nicht einwandfrei. Probleme treten auf: Spieler haben nicht die Erfolge, die sie eigentlich haben sollten, und deshalb auch nicht die richtigen Farben. Zenimax arbeitet daran und führt hier eine aktuelle Liste zum Status.

Das zweite Problem gibt es durch die neuen Gilden-Ränge. Spieler beschweren sich darüber, dass sie nun, egal welchen Rang sie haben, keinen Zugriff mehr auf die Gildenbank erhalten. Das Problem trifft besonders Gilden, deren Gildenleiter inaktiv ist. Das schienen bis zum Abend eher Einzelfälle zu sein. Dann mehrten sie sich doch. Schließlich entschloss sich Zenimax vorläufig, alle Gildenfunktionen abzuschalten. Es ist noch nicht bekannt, welche Auswirkungen das hat und ob auch europäische Gilden davon betroffen sein werden.

The Elder Scrolls Online

Probleme seit dem Server-Umzug

Ein großes Thema sind einmal mehr Lags und Verzögerungen – seit dem Umzug des europäischen Mega-Servers von Austin, Texas, nach Frankfurt am Main ächzt so mancher. Die sozialen Medien sind voll mit Beschwerden von TESO-Spielern: Es hake häufig und komme zu kleinen Rollbacks. Andere Spieler können gar nicht mehr einloggen und seit Tagen nicht spielen. Zenimax rät dazu, die Grafikeinstellungen zu resetten, und ein Ticket an den Support zu schreiben. Eine Universal-Lösung scheint es hier nicht zu geben.

Undokumentierte Änderungen im Patch: Es gibt doch eine Zwei-Wochen-Kampagne in The Elder Scrolls Online

Im Gegensatz zu dem, was eigentlich vorgesehen war, hat man sich bei Zenimax kurzfristig dazu entschieden, doch noch eine Kampagne mittlerer Länge einzuführen. Aus einer der 7-tägigen Kampagnen hat man eine 14-tägige gemacht. Nun sind Kampagnen über 5, 7, 14 und 30 Tage aktiv. Von den 5-tägigen Kampagnen gibt es gleich zwei, die in Veteranen und Nicht-Veteranen unterteilt sind.

Laut reddit brachte der Patch zudem noch andere undokumentierte Änderungen für The Elder Scrolls Online. So sind jetzt wohl die „Fisch-Erfolge“ für die Starterzonen repariert, Invites gehen in der Mitte des Bildschirms auf und stillschweigend ersetzte man alten durch neue Karten-Icons für Public Dungeons, Trials und Verliese.

Update 11:00 Uhr: Der Patch ist jetzt auch bei uns live, die Wartung ging recht zügig. Auch in Europa hat Zenimax erstmal die Gilden-Funktionen deaktiviert. Die Techniker von The Elder Scrolls Online haben die Ursache für das Problem mittlerweile identifiziert und arbeiten an einem Fix. Wenn das in trockenen Tüchern ist, sollen die Gildenränge wieder auf den Stand vorm Update zurückgesetzt werden. Gute Nachricht zum Schluss: Auf dem US-Server kommen die Farben gut an. Offenbar überzeugt die Detailfülle des Systems: Es bietet eine Menge Möglichkeiten, damit herumzuspielen und den perfekten Look zu kreieren.

Maexxna Heroic in 200 Sekunden (Hearthstone)

Im Arachnidenviertel tritt man gegen Maexxna an, eine “große Spinne” und der dritte Boss in diesem Flügel. Sie muss durch ihre Heldenfähigkeit jede Runde 2 gegnerische Diener vom Feld auf die Hand schicken, was sowohl Fluch als auch Segen für Spieler ist. Ich habe versucht dies auszunutzen, indem ich auf viele Diener mit “Ansturm” und Heilungseffekten gesetzt habe. Mit Alexstraza oder Leeroy Jenkins wäre der Kampf wahrscheinlich etwas leichter gewesen, doch die beiden Karten besitze ich leider nicht.

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World of Warcraft kündigt groß große Ankündigung an

Blizzard gibt bekannt, dass man am 14. August das Release-Datum von Warlords of Draenor bekanntgeben möchte. Die nächste Erweiterung ihres MMO-Flagschiffs World of Warcraft wird heiß erwartet.

Am 14. August in Los Angeles soll es soweit sein. Dann will man enthüllen, wann es endlich und wieder nach Draenor geht, zumindest in die Vergangenheit einer Parallelwelt (egal, das ist kompliziert). Außerdem spendiert man noch einen von Blizzards renommierten Cinematic-Trailern, die universell gefeiert werden.

Zudem bietet man bei WoW alles auf, was Rang und Namen hat. Aber kein Grund zu gesteigerter Panik. Das sind in der realen Welt nun mal nicht Thrall, Proudmoore und Vol’jin, sondern Chris Metzen, Mike Morhaine und Ion Hatzikis. Entwickler und Fachleute, die man aus Interview oder unter ihren Decknamen im WoW-Foren kennt und nicht als Kopf einer brandschatzenden Armee.

Nach dem Cinematic-Trailer soll es auch die Gelegenheit für ein Dev-Interview geben. Wahrscheinlich bildet das Interview den Rahmen für eine große Ankündigung mit Show und den allseits beliebten Bullet-Point-Grafiken.

Das Ganze findet übrigens parallel zur Gamescom in Köln statt, dorthin soll ein Live-Stream übertragen werde. Das passiert so gegen 18:30 Uhr unserer Zeit, ins Los Angeles schlafen die Hollywood-Stars dann noch alle, da ist es kurz nach 9 Uhr morgens. Blizzard scheint sich also tatsächlich nach Köln zu richten.

Ganz harte Fans können übrigens schon mal die Koffer packen und nach L.A. reisen. Denn wer zuerst kommt, mahlt zuerst und kann der Ankündigung beiwohnen. Die ersten Besucher kriegen zudem einen Warlords of Draenor-Beta-Key.

Warlords of Draenor Zone

Mein MMO meint: Das kann auch nur bei World of Warcraft passieren, dass schon die Ankündigung einer Ankündigung die Fans verzückt und es die wichtigste Nachricht des ganzen Tages wird, zumindest im MMO- und Gaming-Bereich.

Wir wollen Euch nicht groß mit Spekulationen zum Release-Datum belästigen. Wir haben eigentlich von Anfang an auf September/Oktober getippt und auch niemanden mit „Oh mein Gott, es könnte schon im Juni kommen“-Gerüchten gelangweilt, denn … Hand aufs Herz, es ist eben Blizzard. Die sind nicht gerade bekannt dafür, deutlich vorm Zeitplan zu bleiben. Aber nachdem sich in der Beta ein paar Sachen verschoben hatten, könnte es durchaus auch auf den November rutschen. Aber gut, jetzt brauchen wir auch nicht mehr groß spekulieren. Es ist ja bald soweit.

Die ersten Reaktionen aus der Beta sind leider ein bisschen zwiegespalten. So richtig scheint der Funken auf die Journalisten, die es testen, nicht übergesprungen zu sein. Das große neue Feature fehlt bisher, von der Garnison sind einige enttäuscht. Doch das sind viele Fans auch von den Alternativen auf dem MMO-Markt. Sie freuen sich darauf, wieder nach Hause, nach Azeroth, zu kommen. Lang genug gedauert hat die Content-Durststrecke allemal. Der letzte Patch bei WoW, der Neues brachte, „Die Schlacht um Ogrimmar“, erschien vor fast einem Jahr.

Skyforge: Klassen-System von League of Legends inspiriert

Beim Götter-MMO Skyforge hat man nun ausführlicher das Klassen-System erklärt. Offenbar hat man sich beim freieren Klassen-System von MOBAs wie League of Legends inspirieren lassen. Dort legt sich der Spieler auch nicht auf eine Klasse fest.

Dieser Tage erschien eine ausführliche Pressemitteilung von Team Allods, die das Klassensystem bei Skyforge näher beleuchtetet. So gab man an, die Entscheidung, auf starre Klassen zu verzichten, sei vom MOBA-Trend inspiriert. Heute sei es nicht mehr zeitgemäß, dass sich Spieler auf eine einzelne Klasse festlegten. Bei MOBAs könnten sie ja auch von Match zu Match ihren Helden und damit Spielstil ändern. Das wolle man auch in Skyforge abbilden.

Klassen unterliegen dreiteiliger Hierachie: Basis, Mittel, Fortgeschritten

Dabei enthüllte das Team Allods auch, dass die Klassen bei Skyforge nicht gleichberechtigt sind. So starteten die Spieler als eine von nur drei „Basis“-Klassen. Wenn sie diese weiterspielten, schalteten sie dann „mittlere“ Klassen frei und schließlich „fortgeschrittene“ Klassen.

Die drei „Basis“-Klassen sind Lightbinder (ein Heiler), Paladin (ein Tank) und Cyromancer (ein DD). Danach soll es fünf „mittlere“ Klassen und fünf „fortgeschrittene“ Klassen geben. Wie sich das verteilen wird, ist der Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Ohnehin sind bisher außer diesen drei Basis-Klassen erst zwei andere bekannt, die in der Pressemitteilung auch fix verortet wurden: Der Gunner (Range-DD) wurde als „fortgeschritten“ geoutet und der Berserker (Melee-DD) als „mittlere“ Klasse tituliert.

Skyforge Klasse Gunner

Um Team Allods zu zitieren: „Das Klassenwechselsystem ist so konzipiert, dass bei einem erstmaligen Wechsel die neue Klasse genauso weit entwickelt ist, wie die bisherige Klasse. Das ist möglich, weil die Hauptattribute mit dem Charakter und nicht mit der Klasse verknüpft sind.“

Aus 10 mach 13 Klassen zum Start?

Mein MMO meint: Eine drei-teilige Hierachie bei den Klassen ist was Neues. Final Fantasy XIV kennt eine zweiteilige Hierachie. Da dienen die „Jobs“ ab dem Mid-Game als Prestige-Klassen sozusagen und vereinen zwei Basis-Klassen.

Skyforge Berserker

Das Klassensystem bei Skyforge wird davon abhängen, inwieweit „Skills“ der einen Klassen auch von den anderen Klassen genutzt werden können. Also: Ist mein Cyromancer stärker, wenn ich auch den Berserker schon freigeschaltet und entwickelt habe? Da Skyforge nicht über ein „Level“-System verfügen wird, sondern man von dem Ascension-Atlas als so eine Art riesige Skill-Landkarte ausgeht, bei dem man nach und nach die Klassen entwickelt und das auch noch auf zwei Ebenen, ist das ganze Konzept relativ schwer vorstellbar. Und da man bisher nur fünf Klassen vorgestellt hat, scheint es in einiger Ferne zu liegen, bis das System erlebbar wird. Auf der Gamescom in Köln sollen weitere Klassen vorgestellt werden und es soll eine Möglichkeit geben, Skyforge auch mal anzutesten. In wenigen Wochen weiß man hoffentlich mehr.

Interessant ist auf jeden Fall, dass die Pressemitteilung jetzt von 13 Klassen ausgeht: 3 Basis, 5 mittlere, 5 fortgeschrittene. Bisher war nur von 10 Klassen zum Release die Rede.

MMO und eSport: Eine schlechte Kombination?

Die eSport-Management-Plattform „Battlefly“ hat jetzt Statistiken über die Top 10 der beliebtesten eSports-Spiele für 2013 veröffentlicht. Auch wenn MMOs in jüngster Zeit das eSport-Feld für sich entdecken, sind die MOBAs dominant, die ersten Plätze in weiter Ferne.

Die ersten zwei Spiele auf der Liste sind „League of Legends“ und DOTA 2 vorbehalten – auch bei raptr oder Twitch liegen beide Games vorne. Im Moment sind die MOBAs obenauf. Mit Fifa und Pokemon 2 folgen dann zwei Exoten, deren Erfolg durch ihre Ausnahmestellung im jeweiligen Genre begründet ist. Auf den Plätzen 5 bis 9 sieht man dann die üblichen Verdächtigen: Renommierte Shooter-Franchises wie Call of Duty, Battlefield und Counterstrike. Der ehemalige Champion Starcraft 2 ist ein wenig in die Jahre gekommen und findet sich auf Platz 6 wieder, die Street-Fighter-Serie auf Rang 8.

Als einziges zumindest „so ein bisschen MMO“ sieht man auf Platz 10 abgeschlagen World of Tanks ins Ziel trudeln, obwohl sich da im Osten Europas eine Fangemeinde drum gebildet hat.

Auch ohne MMOs wächst die Zahl der eSport-Turniere in Nordamerika beständig. In diesem Jahr wird es laut Schätzungen knapp 48,000 ausgetragene Turniere in Nord-Amerika geben. 2011 waren es noch 8,809 Turniere. Vielleicht taucht in der Liste für 2014 dann auch Hearthstone auf, das im eSport gerade an Popularität gewinnt.

Spieleranzahl eSports

Sieht man bald Guild Wars 2 in der Liste?

Mein MMO meint: In den letzten Monaten versucht bei den MMOs vor allem „Guild Wars 2“ sich mit dem eSport ein zweites Standbein zu verschaffen. Für die Gamescom plant man ein großes Allstar-Turnier.

Andere MMOs wie World of Warcraft haben immer wieder mit der Idee eines „eSport“-Turniers geliebäugelt, das aber intern über bestimmte Turnier- und Arenen-Formate regeln wollen, was wohl nie so richtig griff.

Offenbar sind die meisten bestehenden MMOs mit ihren Vorteilen durch Items, verschiedenen Skillungen und häufigen Balanceänderungen nicht für den eSport geeignet. Zumal die Kampfsysteme oft nicht skill-basiert sind. Auch WildStar mit einem skillbasierten Kampf-System scheint eSportler oder kompetitive PvPler nicht gerade in Scharen anzuziehen. Erst kürzlich gab man bekannt, dass man aus mangelndem Interesse das Endgame-PvP, die Kriegsbasen, von 40 Spielern pro Team auf 30 verkleinern wolle.

Was meint Ihr? Lassen sich die Item- und Charakter-Progression eines MMOs mit der Chancengleichheit des eSports unter einen Hut bringen? Oder gimpt sich jedes MMO, das auf den eSport schielt, zu stark selbst?

Quelle(n):
  1. www.gamasutra.com