WildStar: Nerfs, Buffs und Angleichung der Itemwerte

Im gestrigen „Nexus-Report“, dem Twitch-Stream der WildStar-Entwickler, war der leitende Klassendesigner Hugh Shelton anwesend und hat fleißig die Fragen der Zuschauer beantwortet und so manchen Einblick in die Zukunft des MMOs gewährt.

Zuerst einmal können die Freunde des PvP aufatmen: Die aktuelle „Burst“-Problematik ist den Entwicklern bekannt und sie sind vor allem mit dem Arkanschützen und seinem „Charged Shot“ nicht zufrieden. Dieser wird zeitnah geändert, sodass ein Teil des Schadens über Zeit verursacht wird und nicht mehr spontan bis zu 20.000 Schadenspunkte einschlagen. Durch diese Änderung bleibt vor allem die PvE-Tauglichkeit des Arkanschützen nahezu unangetastet, da sich an der Gesamtmenge des Schadens nichts ändert, im PvP generiert man so aber noch die Möglichkeit, mit Heilung zu reagieren.

Apropos Heilung: Man gesteht ein, dass man die Heiler mit dem aktuellen Patch zu sehr beschnitten hat, und sieht auch, dass Heilen aktuell nur wenig Freude bereitet; die Werte werden hier also wieder nach oben berichtigt. Sobald man hier zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen ist, will man sich den Esperfähigkeiten widmen, da viele von ihnen aktuell keinen Nutzen im PvP haben.

Aber auch darüber hinaus wurde schon fleißig über Klassenänderungen gesprochen: Die unterschiedliche Umrechnungsrate von Hauptattribut in Sekundärwert soll wegfallen, das heißt: Das jeweilige Primärattribut bringt bei Schadensverursachern immer 0.61 Angriffskraft, bisher wurde dies für jede Klasse unterschiedlich berechnet. Zeitgleich damit geht auch die Anpassung sämtlicher im Spiel befindlichen Waffen einher, so werden ab dem Contentdrop 4 (ungefähr Anfang Oktober) alle Waffengattungen dieselbe Menge an Angriffs- und Unterstützungskraft haben, vornehmlich um die Einschätzung einer Waffe für den Spieler leichter zu gestalten. Zuletzt werden die verschiedenen Haltungen von Krieger, Meuchler und Techpionier ihren Bonusschaden verlieren – dies wird aber anderweitig kompensiert werden.

Gegen Ende des Streams sprach Stephan Frost (die Stimme des „DevSpeak“) noch direkt zu den Zuschauern und schlug etwas ernstere Töne an: Man entschuldigt sich dafür, dass Bugs und Fehler nicht immer augenblicklich behoben werden können und manchmal große Probleme erst nach der Veröffentlichung eines Patches sichtbar werden. Auch sind sie sich bewusst darüber, dass ein MMO wie WildStar niemals perfekt gebalanced sein wird, da es so etwas gar nicht gibt – eine sehr gute Balance sei aber jederzeit angestrebt.

Wer will kann sich den Stream auch nachträglich noch ansehen:

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