H1Z1: Wie sähe die Welt 15 Jahre nach ihrem Ende aus?

Im Zombie-Survival-MMO H1Z1 wütet das namensgebende Virus seit 15 Jahren auf der Erde und es hat Spuren hinterlassen: Nicht nur an den Menschen, sondern auch an den Gebäuden.

Wie sich die Zombie-Apokalypse auf die Menschen auswirkt, weiß man ja inzwischen. Sie werden mindestens so bissig wie ein Stürmer von Uruguay. Aber was passiert eigentlich mit unserer Welt? Was geschieht mit Großraum-Büros, Straßenkreuzungen, mit Supermärkten, Tankstellen und unseren Wagen, wenn die 15 Jahre lang vor sich hinrotten? Und wie kann eine ganze, wachsende, wuchernde Welt möglichst effizient nachgebildet und erschaffen werden?

Mit den Fragen beschäftigt sich bei H1Z1 ein Team von Grafikern. Die haben nun in einer Bilder-Serie deutlich gemacht, wie das Design einer sich so rasant ausbreitenden Welt funktioniert.

H1Z1 Hausdesign

Von Grund auf und über Wochen hinweg haben sie die Hauptstraße eines kleinen Nests entworfen und ihre Erfolge festgehalten. Hier kann man sehen, dass aus einzelnen Gebäuden langsam eine Straße und damit eine Welt wird. Für den Look der Straße begann man erst mit einer kleinen Einkaufs-Mall, einstöckigen Gebäuden und einer Tankstelle. Danach fügte man Büroräume hinzu – mit den typischen „Cubicles“, den winzigen, abgeteilten Arbeitsplätzen, in denen man sich auch ohne Virus ab und an wie ein Zombie fühlen kann.

H1Z1 Innenraum

Die Unterschiede lassen sich dabei auf den Pics gut erkennen. Während die Hauptstraße in einem der ersten Arbeitsschritte zwar ebenfalls verlassen aussieht, aber nicht im „guten“ Zombie-Sinne, sondern im schlechten „da fehlt aber noch was, damit ich das glaube“-Gedanken:

H1Z1 Apocalypse

sieht die Straße mit ein paar Ergänzungen gleich viel glaubhafter und „belebter“ aus:

H1Z1 Neues Design

Mit einer verlassenen Polizeistation, noch ein paar unterschiedlichen Grundgebäuden und anderen Fassaden ergibt sich ein abwechslungsreiches und lebendiges Bild. Dabei verleiht man dem Stadtbild mit einem „wear and tear“-Programm den morbiden Look einer Gegend, in der seit 15 Jahren niemand mehr die Zeit gefunden hat, irgendwas in Stand zu setzen.

Diese „Baukasten-Städte“ sind für das Survival-MMO H1Z1 besonders wichtig, weil man nach dem Release die Karte ständig erweitern und immer neue Variationen der Dörfer und Städte ins Spiel bringen möchte. Die Reaktion der Fans auf diese Bilder ist bereits positiv. Vor allem beeindruckt die Fans, wie durch wenige zusätzliche Modelle und Elemente die Qualität des Designs beträchtlich steigt.

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Quelle(n): www.h1z1.com
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