Destiny: Jetzt für PS 3 und XBox 360 holen, später zu PS 4 und XBox One aufrüsten

Das MMO Destiny macht Käufern einer Version von Playstation 3 oder Xbox 360 ein verlockendes Angebot: Sie können später aufrüsten und ihren Wächter mitnehmen.

Die Nachrichten um Bungies MMO-Shooter Destiny reißen nicht ab. Am späten Freitagabend kam die letzte Nachricht rein und die hat es wirklich in sich.

Wer jetzt eine digitale Version des MMO Destiny für die Konsolen der vorherigen Generation kauft, für Playstation 3 und Xbox 360, der kann später umsonst zur nächsten Generation, zu Playstation 4 und XBox One, wechseln.

Spieler, die noch keine Playstation 4 oder XBox One besitzen, aber darüber nachdenken sich eine zuzulegen, müssen jetzt nicht länger zögern: Sie können sich für ihre Xbox 360 oder ihre Playstation 3 Destiny kaufen und später umsonst zu einer digitale Ausgabe des Games für die nächste Generation wechseln.

Destiny lässt Euch sogar die Spielfigur mitnehmen

Das Angebot gilt nur innerhalb der jeweiligen Systeme: Von Playstation 3 geht es ohne weitere Kosten auf Playstation 4 hoch und von Xbox 360 auf XBox One. Das Angebot beschränkt sich auf Spieler, die im Besitz einer digitalen Edition von Destiny sind, und besteht bis zum 15. Januar nächsten Jahres. Dabei behält man das Recht, Destiny auf einer „alten“ Konsole zu spielen, auch wenn der Wechsel stattgefunden hat. Der Spieler kann seinen Wächter mit allen Werten und aller Ausrüstung mit auf die neue Konsole nehmen.

Auf der Homepage von Destiny erfahrt Ihr alles Weitere.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Quelle(n):
  1. Dualshockers

H1Z1 nimmt Spielern die Start-Axt weg

Das Survival-MMO H1Z1 nimmt Spielern die Axt weg, mit der sie bisher starteten. Damit will man mehr Wert auf das Überleben der Spieler legen.

Zig Leute bei den ersten Stunden in H1Z1 beobachtet

Jimmy Whisenhunt, der fürs Kampf-System zuständige Entwickler bei H1Z1, überbrachte den Spielern die Nachricht: Die Start-Axt verschwindet. Damit begannen Spieler, nach jedem noch so rabiaten Tod, immer wieder aufs Neue. Sie konnten damit Bäume fällen und sich gegen Zombies und andere Spieler verteidigen.

H1Z1 Gameplay

Zu dem Entschluss, den Spielern die Axt wegzunehmen, sei man gekommen, so Whisenhunt, nachdem man in Kontakt mit einer Menge Spieler auf der SOE Live und der Pax Prime gekommen sei. Das Kampf-System in der Start-Phase brauche mehr Pepp und der Crafting-Fortschritt könne steiler sein – diese beiden Sache habe mal als Feedback mit nach Hause genommen, nachdem man x Leute bei den ersten Schritten in H1Z1 beobachtet habe.

Das Entfernen der Start-Axt betone die Elemente, die für das SOE-Team den Reiz von H1Z1 ausmachten: Das Überleben in der Welt, das Stöbern nach Beute und das Handwerks-System.

Kleinteile spawnen innen, größere Werkzeuge in der freien Welt

Außerdem ändert man die Spawn-Logik in der Welt.

Äxte und auch andere typische Werkzeuge wie Brechstangen oder Macheten sollten Spieler in deroffenen Welt vorfinden. Man sollte sie nicht übersehen können. Wenn eine Zombie-Meute hinter dem Spieler her ist, sollte der Survivor eine Brechstange oder eine Axt schon von weitem erkennen und sich schnappen. Als klassisches „Loot“.

H1Z1

Während Crafting-Materialien ab sofort fast ausschließlich „innerhalb“ von Dingen spawnen sollen. Damit will man verhindern, dass die Sicht des Spielers zu stark durch eine Vielzahl von Kleinteilen beeinträchtigt wird.

Rudimentäres Kombo-System im Kampf eingeführt

Den Kampf mit der Axt ersetzt man bei H1Z1 jetzt durch den Faustkampf. Hier will man Kombinationen ermöglichen, die den Schaden erhöhen, wenn der Spieler innerhalb eines bestimmten Zeitfensters eine erneute Attacke startet. Eine so „kombinierte“ Attacke verursache höheren Schaden und habe eine andere Animation als ein normaler Faustschlag. Damit möchte SOE mehr Action in die Welt von H1Z1 bringen und den Spielern klar machen, dass es in H1Z1 darauf ankomme, seine Strategien zu verfeinern, wenn die Spieler überleben möchten.

Mit greifenden und klammernden Zombies will man den Kampf zusätzlich aufpeppen. Das sehe im Moment zwar noch furchtbar aus, so Whisenhunt, werde aber sicher toll.

Mehr zu H1Z1 findet Ihr auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. H1Z1

Destiny: Pre-Load startet schon jetzt auf Playstation 4

Bei Destiny ist es jetzt auch für Besitzer der Playstation 4 möglich, das Spiel herunterzuladen. Die Fans von Destiny auf Xbox One hatten bereits letzte Woche Gelegenheit dazu.

Seit ungefähr 19 Uhr unserer Zeit mehren sich auf reddit und in entsprechenden Foren die Meldungen, dass man schon jetzt mit dem Pre-Load des MMO-Shooters Destiny beginnen könne. Anfangs würden nur zweimal knapp 200 MB heruntergeladen werden, später seien dann etwas mehr als 18 GB nötig, berichten die User. Wer es heruntergeladen hat, landet auf einer Countdown-Page.

Manche gehen davon aus, dass Sony nicht wie beim Release von Minecraft die Server überlasten möchte, indem man bis zum vorgesehenen Termin wartet, um dann eine riesige Last zu erzeugen. Sollte sich an der Situation noch was ändern, geben wir Bescheid.

Destiny erscheint offiziell am 9. September für Playstation 3, Playstation 4, Xbox One und Xbox 360. Die Politik von Bungie scheint aber darauf hinaus zu laufen, dass jeder loslegen kann, wenn er das Spiel besitzt und die Server am Montag bereits online gehen.

Quelle(n):
  1. Reddit

Phantasy Star Online 2 noch immer für den Westen geplant

Ein Release vom Fantasy-MMO Phantasy Star Online 2 für den Westen ist noch nicht vom Tisch, es komme lediglich zu Verzögerungen, so Sega.

Wie Gameinformer berichtet, steht Sega nach wie vor zu der Ansage, Phantasy Star Online 2 in den Westen zu bringen. Laut einem Tweet des offiziellen Accounts sei es lediglich „verspätet“, aber noch nicht abgesagt. PSO 2 wurde in Japan schon 2012 veröffentlich, in Nordamerika war es für 2013 vorgesehen. Daraus wurde nichts. Doch SEGA arbeite weiter an der Veröffentlichung des Spiels für den Westen und werde die Fans informieren, sollte es etwas Neues geben.

Auf Englisch ist PSO 2 übrigens seit einer Weile spielbar, allerdings auf südostasiatischen Servern. Phantasy Star ist zusammen mit der „Shining Force“-Reihe die populärste RPG-Franchise im Angebot von SEGA. Das erste Phantasy Star machte noch auf dem Sega Master System – lang ist’s her – von sich Reden.

Destiny: Halo-Soundtrack zu episch für die Toilette

Die Produktion des MMO-Shooters Destiny nahm epische Dimensionen an. Activion-Chef Hirshberg stellt gar Vergleiche zum Herrn der Ringe an. Aber nicht immer sind solche epischen Ausmaße auch angebracht.

Bill Gates und Steve Jobs kreuzten die Wege Bungies

In einem großen Feature von Wired wird die Historie der Spiele-Schmiede Bungie aufgerollt, die jetzt mit Destiny ein riesiges Projekt an den Start bringt und bisher als Macher der Kult-Shooter-Serie Halo reüssierte. Mehrmals tauchen Namen wie Bill Gates oder Steve Jobs im Bericht auf. Sie kreuzten die Wege Bungies. So soll Bill Gates gefragt haben: „Wer ist Euer Mario?“, als man Halo für die XBox gewinnen konnte. Gates wusste eben um die Macht einer Frontfigur – schon aus eigener Erfahrung.

Steve Jobs soll sich darüber geärgert haben, dass Bungie den Deal mit Microsoft einging. War doch Halo einer der Prestige-Titel, der zeigen sollte, dass sich auch der Mac zum Spielen eignete.

Wie baut man Destiny für die Ewigkeit?

Destiny

Der jetzige Deal mit Activision, die als Publisher hinter Bungie stehen, dem Team aber Freiheit gewähren, findet ebenfalls Erwähnung. Bei Activision ist man sich der epischen Dimensionen bewusst, die Destiny annimmt. CEO Eric Hirshberg sagt zu Wired: „Bunge denkt nicht kurzfristig. Sie planen im Zehn-Jahres-Maßstab. Sie denken über einen Erzählstrang in Herr-der-Ringe-Dimensionen nach. Über etwas Bleibendes. Aber wie plant man so etwas vom ersten Tag an?“

Das ganze Herangehen von Bungie unterscheide sich bei Destiny gegenüber der Art, wie Firmen andere „Franchises“, also große Serien mit einem eigenen Universum, entwickelten. Dort werde häufig von Episode zu Episode gedacht, man folge dem Momentum.

Nicht in jeder Situation ist „episch“ angebracht

Dass die gewaltige Arbeit, die Destiny verschlingt, ungewöhnliche Mittel fordert und gewaltige Dimension annimmt, hat neulich schon der Guardian in einem Bericht besprochen, den wir vorgestellt haben. Wired liefert jetzt weitere Details.

So seien ein Großteil der Mitarbeiter von Bungie aus einem Urlaub zurückgekommen, nachdem sie die Arbeit an Halo:Reach beendet hätten. Nach dem Urlaubhätten sie ihren riesigen neuen Arbeitsplatz zum ersten Mal gesehen – ein umgebautes Mulitplex-Kino. Hier eröffnete ihnen ein kleines Kern-Team, das vorher top secret am Konzept von Destiny gearbeitet hatte, was ihnen die nächsten Jahre bevorstünde.
Einer der Entwickler habe gesagt: „Guckt Euch den Platz an. Da braucht man 400 Leute, damit das halbwegs voll ist!“ Heute arbeiteten 500 an Destiny. Die Räume seien fast alle besetzt. Im letzten noch freien Raum, weiß Wired, lagerten mittlerweile Halo-Action-Figuren ein.

Destiny Roboter

Die Arbeitsbedingungen hätten manchmal etwas von einer „Kathedrale“ gehabt. Die Toilettenräume seien riesig und still gewesen. Jedes Klatschen war zu vernehmen. Um den Mitarbeitern etwas Privatsphäre zu gönnen, damit nicht jeder die Klogeräusche wahrnehmen konnte, hat man – ganz Bungie – den Halo-Soundtrack eine Weile im Klo erschallen lassen.

Doch das zumindest erwies sich als keine gute Idee. Die Mitarbeiter beschwerten sich: Der epische Soundtrack verlieh den Klogeschäften etwas „ungewollt Dringliches“.

ArcheAge nimmt einen Schluck aus der Pay2Win-Pulle

Beim Sandpark MMO ArcheAge hat der Betreiber Trion Worlds die Spielregeln für den Cash-Shop geändert und das Spiel in Richtung Pay-to-win gelenkt. Das erzürnt die Fans.

Cash-Shop bei ArcheAge war vor den Änderungen okay

Der Cash-Shop bei Free2Play-Spielen wird von den Fans mit Argus-Augen beobachtet. Was gibt’s zu kaufen? Wie mächtig ist das? Welchen Einfluss haben die Items auf das Gameplay?

ArcheAge
Der Cash-Shop schmeckte den Spielern bisher ganz gut.

Beim Sandpark MMO ArcheAge wurde der Cash-Shop im Vorfeld ausgiebig beschnuppert und letztlich für gut befunden. Es gab nur wenige Items, die wirklich Einfluss auf das Spielgeschehen nahmen. Die meisten davon erleichterten zwar den Beginn, viel mehr aber nicht. Und so konnten sich die Fans damit abfinden.

Zwar handelte es sich auch bei ArcheAge um ein Spiel, für das man ein Quasi-Abo brauchte (den Patron-Status) und das trotzdem über einen Cash-Shop verfügte, da der Patron-Status aber ingame zu erwerben und der Cash-Shop nicht allzu ausgeprägt war, konnten die meisten Spieler damit leben. Trion Worlds würde mit dem Spiel Geld verdienen, ohne sie allzu hart auszupressen und ohne zu große Vorteile direkt für Euros zu verticken.

Ein wenig misstrauisch wurden die Labor-Point-Potions betrachtet, doch da die handelbar und nur alle 12 Stunden zu nutzen waren, segnete man auch sie mehr oder weniger einhellig ab. Bisschen missmutig stimmten nur über den Cash-Shop zu bekommende Lagerhaus-Erweiterungen, aber im Free2Play-Himmel gab’s nur wenige Pay2Win-Wolken am Horizont.

Trion Worlds ändert die Spielregeln vorm Start

Das änderte sich mit dem Start der Open-Beta. Zwar wurden die Änderungen zum Teil so verkauft, als hätten die Fans nur darauf gewartet. Die Reaktion fällt aber anders aus. Spieler fühlen sich getäuscht und haben das Gefühl:

„Jetzt, nachdem Trion Worlds meine Kohle für das Gründerpaket hat, ziehen sie beim Cash-Shop die Schrauben an.“

Die Änderungen alleine wären schon Grund zur Aufregung, der Zeitpunkt kommt hinzu: Solche Änderungen kurz vorm Release sind heikel. Die Spieler bekommen nicht das, wofür sie unterschrieben haben.

Die Änderungen im Cash-Shop

Was hat sich geändert?

Zuerst die guten Nachrichten: Einige craftbare Items wurden aus dem Shop entfernt. Damit will man Handwerksberufe attraktiv halten.

Jetzt die (je nach Sichtweise) eher schlechten: Die kaufbaren 1000-Labor-Points-Potions haben statt einem 12-Stunden-Cooldown nun nur noch einen 4-stündigen. Das heißt, Spieler können sich damit pro Tag und Char 6 Stück reinpfeifen, das sind 4000 Punkte mehr pro Tag.

ArcheAge Crafting

Da diese Labor-Points für das Handwerk extrem wichtig sind und bis jetzt so eine Art „harte Progress“-Grenze bildeten; darüber bestimmten, wie weit die Spieler ihre Handwerksfähigkeiten pro Tag steigern konnten, befürchten die Kritiker, mit 4 Tränken mehr am Tag würde man die Spieldauer des Games extrem verringern. Die eigentlich nur schwer zu erreichende Meisterschaft in Berufen zu entwerten. Da verkaufe man bei Trion Worlds sozusagen die Integrität des Spiels.

Außerdem sei es jetzt weniger wichtig, in einer Gemeinschaft zusammen zu arbeiten, wo der eine dies, der andere jenes mache. Als Beispiel: Wenn nur begrenzte Arbeitskraft da ist (und dafür stehen die Labor-Punkte letztlich), braucht man mehrere Spielfiguren, um bestimmte Produkte herzustellen. Wenn die Arbeitskraft sich vervielfältigt, schwächt das diese Notwendigkeit. Ein Eingriff in die Balance.

Allerdings gilt: Die Labor-Potions sind handelbar und dürften auch nicht allzu teuer sein. Trion Worlds sagt, man habe Umfragen ausgewertet, bei denen 85% der Befragten mehr dieser Tränke im Auktionshaus sehen wollten. Die Kritiker bezweifeln diese Aussage.

Besonders heikel: Es gibt im Cash-Shop für einen relativ hohen Preis zwei neu eingeführte „Truhen“, aus denen für höhere Crafting-Tiers wichtige Zutaten fallen. Diese Archeum-Partikel, so war die Kritik in der Beta, droppten bisher zu selten im Spiel. Die Spieler der Closed-Beta forderten Trion Worlds auf, doch die Drop-Rate zu erhöhen. Dass diese Items sich jetzt im Cash-Shop wiederfinden, ist eine schwierige Geschichte.

Fairerweise sei gesagt: Auch diese Truhen sind im Spiel handelbar – können also auch “theoretisch” ingame erworben werden, ohne dass man dafür echtes Geld ausgeben muss …

ArcheAge Aussicht

Bei Trion World spürt man mittlerweile den Gegenwind. Man spricht davon, dass die „Archeum“-Truhen ungünstig benannt worden seien. Natürlich sollten sie nicht die „Haupt-Bezugsquelle“ für Archeum darstellen. An den Drop-Raten habe man schon gedreht und werde noch weiter drehen, da stehe man in Kontakt mit dem koreanischen Entwickler. XL-Games sei bei der Änderung von Drop-Raten aber extrem vorsichtig, da sie die Ökonomie als Lebensader des Spiel begriffen.

Pay2Win-Krise: Frustration auslösen und dann den Frustlöser verkaufen

Mein MMO meint: Das Schwierige an Pay2Win ist es, dass der Betreiber frustrierende Elemente „künstlich“ herbeiführt und dem Spieler anbietet, diesen Frust zu lindern, wenn er denn dafür bezahlt. Beim Pay2Play-Modell, dem klassischen Abo-Modell, hat der Betreiber langfristig nur den Spaß und die Motivation des Spielers im Auge zu behalten. Denn er möchte ja, dass der Spieler sein Abo beibehält. Bei Pay2Win-Modellen kommen noch andere Komponenten hinzu und es kann lohnend sein, absichtlich „falsche“ Design-Entscheidungen zu treffen, damit der Spieler dazu verleitet wird, sich diesen Frust zu sparen.

Dass diese Änderung ausgerechnet jetzt eingeführt werden, wenn die Gründer-Pakete nicht mehr die Haupteinnahmequellen sind, sondern der Cash-Shop zur dominanten Einkommensquelle geworden ist, hat einen äußerst schalen Beigeschmack. ArcheAge baut – wie viele Free2Play-Games – im Prinzip darauf, dass Spieler ein Quasi-Abo abschließen, mit dem Patron-Status. Also ihre 13 Euro im Spiel entrichten. Wenn dazu noch Frustrationen kommen, die sich mit dem Cash-Shop umgehen lassen – oder wenn man die Balance des Ur-Spiels durch Eingriffe in Gefahr bringt, hat das richtig Sprengkraft. Und die geht gerade auf allen Kanälen hoch.

ArcheAge
Erste Spieler drohen bereits ArcheAge den Rücken zu kehren, auch wenn es weh tun sollte. Trion sollte darauf achten, die Balance zu wahren.

Für einen Cash-Shop typisch sind die größeren Änderungen so gestaltet, dass sie erst Spieler im hohen Level betreffen, die bis dahin viel Zeit und Energie ins Spiel investiert haben. Durch die ungerade Umrechnung in eine „Fantasie-Währung“, hier die Kristalle, wird es Spielern schwer gemacht, genau zu erkennen, wie viel eine „Archeum“-Truhe in Euro und Cent eigentlich kostet.

[quote_right]Nun doch kritisches Pay2Win?[/quote_right]

Wir haben in der Closed-Beta zweimal den Cash-Shop von ArcheAge beleuchtet und sind zum Entschluss gekommen, dass das Spiel nicht Pay2Win ist, jedenfalls nicht in kritischem Maße.

Mit diesen Änderungen, nachdem Spieler in ArcheAge zum Teil schon dreistellige Summen in ein Gründerpaket investiert haben, müssen wir diese Einschätzung ändern.

Wenn Trion Worlds mit dem heutigen Cash-Shop schon von Beginn an gestartet wäre, hätte man das Spiel wohl von Anfang an deutlich kritischer betrachten müssen. So mancher Gründer hätte vielleicht zweimal überlegt, das Spiel zu unterstützen. Bei Trion Worlds kommt hinzu, dass man mehrfach damit geworben hat, fair zu spielen, keine Fallen aufzustellen, keine Tricks einzubauen. Dieser Grundsatz hat seit gestern an Glaubwürdigkeit verloren.

UPDATE: Der CEO von Trion Worlds, Scott Hartsman, hat ein Statement zu dieser Debatte abgeben. Was er zu sagen hat, findet ihr in diesem Beitrag.

Aion verbessert Performance, plant Geburtstagsparty

Das Fantasy-MMO Aion bereitet den Release von Patch 4.6.2 vor und verbindet das mit Geburtstagsfeierlichkeiten. Außerdem hat man an der Performance geschraubt.

Bei Aion steht am 24. September der Patch 4.6.2 an. Der soll weiter die Balance der Klassen verfeinern. Außerdem plant man um den Dreh rum, den eigenen Geburtstag zu feiern. Spieler sollten die Augen nach zahlreichen „Ingame-Events“ offenhalten. Das eigentlich koreanische Free2Play-MMO Aion wurde am 25. September 2009 in Europa veröffentlicht.

Dabei hat Aion, wie massively berichtet, den Spielern bereits jetzt ein großes Geschenk gemacht: Man hat die Netzwerk-Leistung verbessert. Das sollte sich im Spiel-Erleben der Aion-Fans sofort niederschlagen.

Zum Community-Post geht es hier entlang.

Quelle(n):
  1. Massively

SMITE: Neuer Held “geleakt”

So schnell kann es gehen! Eigentlich wollte man nur über die kommenden Änderungen an der Heldin “Arachne” reden, doch im letzten Moment zeigt man ganz “aus Versehen” den Login-Bildschirm aus der neusten Spielversion und siehe da: Ein neuer Held erwartet uns.

Das fliegende Ungetüm heißt “Kukulkan”, stammt aus dem Pantheon der Mayas und wurde als Gott der Wiederauferstehung verehrt, zugleich war er aber auch Herrscher über die vier Elemente. Aus diesem Wissen lässt sich vermuten, dass es sich bei Kukulkan entweder um einen Supporter handelt, der mit heilenden Fähigkeiten aufwartet, oder aber um einen weiteren Magier, der das passende Gegenstück zum bisher im Spiel befindlichen Ao Kuang darstellt. Vermutlich wird man den neuen Gott, zusammen mit den Änderungen an Arachne und Odin, noch dieses Wochenende auf den Testservern ausprobieren können.

World of Warcraft: Robin Williams, vom Troll zum Djinn

World of Warcraft wird dem tragisch verstorbenen Schauspieler und Komiker Robin Williams im MMO einen NPC und eine kleine Insel widmen. Die Insel wurde jetzt in der Beta von Warlords of Draenor gefunden.

Der Komiker und Schauspieler Robin Williams war ein Troll in World of Warcraft. Gerüchten zufolge spielte er auf dem englischen Server Mannoroth einen Troll Priester und füllte diese Funktion auch gerne im Handels-Channel aus, wo er seine Späße trieb.

Nach seinem Tod starteten WoW-Spieler eine Petition an Blizzard mit der Bitte, Williams in World of Warcraft Tribut zu zollen und seiner zu gedenken. Blizzard sicherte zu, man werde sich darum kümmern. Jetzt wurde in der Beta von Warlords of Draenor deutlich, wie man das bewerkstelligen möchte.

World of Warcraft - Robin als Mork
Robin WIlliams als Mork vom Ork. Quelle: wowhead.com

Auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Taladors werden Spieler eine Öllampe finden können. Wer an ihr reibt, beschwört einen Djinn mit mächtigem Bart herauf, „Robin“, der Sätze aus dem Disney-Film Aladdin spricht. Im Original hatte Robin Williams dem Djinn seine Stimme geliehen. Ebenfalls auf der Insel: Ein zerbrochenes Ei-Raumschiff. Damit war der TV-Außerirdische Mork vom Ork, die Rolle mit der Williams populär wurde, einst auf der Erde gelandet. Als eine „Miss Doubtfire“-Anspielung finden sich zudem Spielzeuge auf dem Boden.

Außerdem, berichtet WoWhead, ist mit dem „Comedian“ ein neuer Titel in World of Warcraft aufgetaucht. Die Fans vermuten, dass der im Zusammenhang mit Robin Williams stehen könnte.

Guild Wars 2: Handelsposten wird generalüberholt

Am 9. September ist es endlich so weit, der lang ersehnte Feature-Patch für Guild Wars 2 wird auf die Spielerschaft losgelassen. In den letzten Tagen haben wir bereits die größten Änderungen besprochen, heute beschäftigten die Entwickler sich noch einmal mit ihrem besonderem Liebling: dem überarbeiteten Handelsposten.

Die Masse macht’s – vor allem unübersichtlich

In den vergangenen Jahren haben durch diverse Patches und kleine Erweiterungen immer mehr neue Gegenstände den Weg in das Spiel gefunden, sodass man selbst mit den aktuellen Filteroptionen Minuten damit verbringen kann, genau den Gegenstand zu suchen, den man eigentlich haben möchte. Neue Filter ermöglichen eine präzisere Suche und an jedem Gegenstand, der vorgeschlagen wird, kann man die entsprechenden Suchdetails noch einmal einsehen, so ist jederzeit klar ersichtlich, weshalb etwas in der Liste auftaucht oder eben nicht auftaucht.

Tasche voll – Mach es zu Geld!

Guild Wars 2 Handelsposten

Die Spieler sollen dazu angeregt werden, den Handelsposten verstärkt zu nutzen. Da es sich um kein “klassisches” Auktionshaus handelt, wie man es aus anderen MMOs kennt, befürchteten die Entwickler, dass es Spieler verschrecken könnte – aus diesem Grund soll die Nutzung so einfach wie möglich sein. Ein wichtiger Schritt auf dieser Agenda ist die Zugänglichkeit: Ab jetzt könnt Ihr von überall in Tyria Gegenstände im Handelsposten verkaufen. Nur die wenigsten Gegenstände sollten nach der Einführung dieses Systems noch beim NPC-Händler landen, denn Mitspieler zahlen zumeist doch einen höheren Preis.

Mehr Klarheit bei den Gebühren

Ein Kritikpunkt am alten System war auch, dass die kompletten Gebühren nicht angezeigt wurden, die das Auktionshaus schluckt, denn der Verkäufer wird zwei Mal zur Kasse gebeten – einmal beim Eintragen des Gegenstandes, ein weiteres Mal, wenn der Handel abgeschlossen wurde. Beide Gebühren sind nun klar ersichtlich, sodass jeder angehende Meisterhändler auf den ersten Blick sehen kann, was sein potenzieller Gewinn ist, wenn der Gegenstand verkauft wurde.

Schnelleres Interface dank neuer Programmierung

Guild Wars 2 Handelsposten

Man gesteht ein, dass der ursprüngliche Handelsposten unter Zeitdruck und von einem viel zu kleinen Team programmiert wurde. Deswegen wollte man bei der Komplettsanierung darauf achten, alle Beschwerden der Spieler auch zu bearbeiten.

Ein großer Kritikpunkt waren die langen Ladezeiten, wenn man zwischen den verschiedenen Reitern und Suchanfragen wechselte. Um euch die programmiertechnischen Details zu ersparen: Der neue Handelsposten lädt deutlich schneller und in der Zukunft wird es für die Entwickler einfacher sein, Fehler und Erweiterungen anzugehen, als es bei der alten Version der Fall war.

Wer sich von den zahllosen Änderungen selbst überzeugen will, kann diese ab Dienstag in Guild Wars 2 testen. Wir haben bereits mehrere Neuerungen, die im kommenden Featurepatch Einzug erhalten, vorgestellt:

Die Masse der Änderungen ist lang, sowohl für Neueinsteiger als auch Veteranen wird sich ein erneuter Blick lohnen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Destiny: Bungie rührt Fans mit starker Geste

Das Luxus-MMO Destiny biegt auf die Zielgerade ein. Die Entwickler von Bungie möchten mit den Fans feiern und zelebrieren den anstehenden Release mit einem traditionsreichen Bild.

Bei Bungie hält man die Tradition hoch und ist sogar bereit, dafür auf ziemlich wacklig aussehende Leitern zu steigen. Das wurde jetzt in einem Tweet klar. Auf die höchsten Sprossen einer Leiter musste jemand klettern, um die „Destiny“-Plakette anzubringen. Dort hängt sie im Halbkreis über anderen Spielen, auf die Bungie stolz zurückblickt. Unter anderem über den Halo-Titeln und den Games aus der Myth-Reihe.

Die Fans sind von so einem Moment sichtlich angetan und sprechen sowohl auf reddit als auch auf twitter über ihre schönsten Erinnerungen an die Titel. Ein bisschen sentimental sind eben auch Gamer und Entwickler. Es fühlt sich gut an, Teil von etwas Größerem zu sein.

Die Liste der Games hängt, nach unseren Recherchen, übrigens vorm Bürogebäude von Bungie in Bellevue, Washington. 2012 hat man eine Firma angeheuert, die bisherige Geschichte des renommierten Gaming-Studios dort zu verewigen. Jetzt kommt mit Destiny ein weiterer Titel dazu. Sicher ist die Position von Destiny ganz oben nicht zufällig gewählt. Und außerdem – nur da war noch Platz.

Bungie will den Release von Destiny mit der Community feiern

Für den Tag vorm Release lädt man Fans direkt zu dem Ort ein, wo die Magie passiert: Ins Hauptquartier nach Bellevue im US-Bundesstaat Washington.

Die ersten 300, sagen sie, hätten eine gute Chance auf eine Komplett-Tour durchs Studio. 1000 andere, verspricht Bungie, müssten auch nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Man verspricht Spannung, Spiel und Spaß, von Schokoladen ist allerdings keine Rede.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

WildStar: Nächster Contentpatch bringt große Solo-Instanz

Eine ganze Menge ist schon über den nächsten, großen Contentpatch von WildStar bekannt, wie etwa die neue Zone “Defile”, die man aktuell auch auf dem Testrealm ausprobieren kann. Relativ neu sind aber die ersten Einblicke in die Solo-Instanz “OMNIKern”.

Was ist der OMNIKern?

Alle Fans der Hintergrundgeschichte können kleine Luftsprünge machen, denn im OMNIKern, der intern auch “Drusera Instanz 6” genannt wird, geht die Geschichte um die geisterhafte Frau Drusera, die Entität und die Eldan in die nächste Runde. Viele kleine Geheimnisse sollen aufgeklärt werden und am Ende soll sogar ein storytechnischer Höhepunkt warten.

WildStar Omnicore

Anders als die bisherigen 5 Soloinstanzen ist der OMNIkern aber deutlich länger und kann jeden Tag aufs Neue betreten werden, sodass man die Belohnungen mehrfach einheimsen kann. Ebenfalls neu ist, dass der Kern nicht linear abläuft – genau wie in den Abenteuern könnt ihr Entscheidungen fällen und den Verlauf dieser Instanz damit maßgeblich bestimmen. Neben unterhaltsamen Kämpfen wird es aber auch Rätsel und Sprungeinlagen geben, die man meistern muss, wenn man letztlich die Belohnungen in den Händen halten will.

Unter anderem führt die Geschichte dieser Instanz auch in die Datenzone, den 40-Mann-Raid – aber keine Sorge, natürlich warten dort nicht die üblichen Bosse auf euch, stattdessen müsst ihr einigen NPCs helfen und euch ausgiebig mit der Geschichte beschäftigen; die man, wie immer, auch links liegen lassen kann, wenn man daran keinen Gefallen findet.

Die Entwickler von WildStar sind besonders stolz auf diese Instanz, denn sie ist im wahrsten Sinne “wie sie sich Soloinhalte in WildStar vorgestellt haben”. Verfügbar ist der OMNIKern, nachdem man das neue Gebiet “Defile” abgeschlossen hat, einen Releasetermin für das Update (Content Drop 3) gibt es allerdings noch nicht, man begnügt sich nur mit der (für Fans ungeheuer schrecklichen) Aussage: “Es ist fertig, wenn es fertig ist”.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt
Quelle(n):
  1. zam.com

Destiny: Der mysteriöse Teaser kündigte einen Trailer an

Bei Destiny hat man nun das Geheimnis gelüftet, was sich hinter der mysteriösen Ankündigung verbirgt: Es ist ein weiterer Trailer für das Luxus-MMO.

Was wurde nicht alles spekuliert, seit vor 20 Stunden ein 9-sekündiges Video hochgeladen wurde, wie hier in einem Netzwelt-Artikel zu sehen ist, das kaum mehr als 3 Frames zeigte und ein „Coming soon“ versprach. Gaming-Journalisten sprachen von einem „mysteriösen Teaser“. Da war von einem verfrühten Launch-Termin die Rede oder von der Ankündigung der allerwichtigsten DLCs. Wohl im Nachhinein ein bisschen hochgegriffen.

Nein, Destiny liefert einen weiteren Trailer ab, diesmal allerdings „Live-Action“, also mit echten Schauspielern. Na ja, und eigentlich ist das Ding so gut, dass man gar nicht zu sehr enttäuscht darüber sein sollte, dass es nicht mehr als „nur“ ein Trailer ist. Es ist ein verdammt guter.

Neulich wurde Blizzard ein wenig hoch genommen, weil sie ein Release-Datum zur Bekanntgabe eines Release-Datums bekanntgaben. Ein Teaser, um einen Trailer anzukündigen, steht dem kaum nach.

Musik übrigens, laut polygon, Led Zeppelin – Immigrant Song.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Der MMO Shooter Destiny wird am 9. September für die XBox 360, XBox One, Playstation 3 und Playstation 4 erscheinen. Die Bestätigung einer PC-Version steht noch aus. Auch damit rechneten einige übrigens aufgrund des 9-Sekunden-Teasers.

World of Tanks Blitz kommt in paar Wochen für Android

World of Tanks Blitz kommt nach dem iOS jetzt auch fürs Betriebssystem Android. Dabei werden Anroid-Spieler auch ihren iOS-Kollegen mit den Panzer zu Leibe rücken können.

Es ist und war die erklärte Strategie von Wargaming: Man möchte seinen Flaggpanzer World of Tanks auf möglichst viele Plattformen bringen. Nach dem PC und der XBox 360 war das iOS drin, das mit Blitz eine Taschenausgabe des Free2Play-MMO-Hits erhielt. Nun hat man als nächstes Ziel das Android-Betriebssystem ausgegeben.

In den nächsten paar Wochen schon soll es im Google Play Store einschlagen. Der Clou: Über ein Cross-Plattform-Feature ist das Spielen mit den iOS-Zockern möglich.

Kürzlich hat man bei Wargaming bekanntgegeben, dass die drei „World of“-Spiele, World of Tanks, World of Warplanes und World of Warships zusammen auf allen Plattformen die 100 Millionen Marke durchbrochen haben. Offenbar ist man noch lange nicht fertig.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

ArcheAge unter DDOS-Attacke, Open-Beta soll planmäßig stattfinden

Die Server von Trion Worlds sind Opfer einer DDOS-Attacke. Der Start der Offenen Beta des Sandpark MMO ArcheAge soll davon unbehelligt bleiben.

Wie der Community Manager „Ocho“ mitteilt, seien die Server von Trion Worlds über Nacht (US-Zeit) Opfer einer Denial-of-Service-Attacke geworden (DDOS). Das habe die Nachtschicht bei Trion Worlds mitgeteilt. Im Moment arbeite man mit den Partnern und den Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass die Server weiterlaufen und die Verantwortlichen gefasst werden.

Die Live-Spiele von Trion Worlds (z.b. Rift, Defiance) seien online und liefen. Auch mit dem Start der offenen Beta von ArcheAge wolle man weitermachen. Während der Angriffe durch DDOS sei es aber möglich, dass die Server instabil würden und dass auch die Webseite ausfiele. Außerdem müssten sich Spieler vielleicht häufiger authentifizieren.

Die Offene Beta von ArcheAge sollte in diesen Minuten beginnen (Donnerstag, 19 Uhr unserer Zeit) und bis Montag andauern.

Quelle(n):
  1. Statement
  2. Massively

Neverwinter vertickt streng limiterten Gefährten per Auktion

Das Fantasy-MMO Neverwinter versteigert ein streng limitiertes Pet per Auktion und hofft darauf, dass Spieler einander hochbieten.

Was sollen sich die Super-Reichen nur mit ihrem Geld kaufen und wie jagt man ihnen die Ingame-Währung wieder ab? Bei Neverwinter hat man sich etwas einfallen lassen: Man verhökert die Pet-Ausgabe von Feldwebel Knox, einem prominenten NPC.

Der Clou: Es wird ihn nur fünf-mal geben. Das heißt nur fünf Spieler werden ihn erwerben und sich seine Dienste sichern können. Damit ist dafür gesorgt, dass die Großkopferten mal ihre Reserven angehen müssen, wie massively vermutet. Denn egal, wie reich man ist, wie viel man für dieses Privileg letztlich ausgeben muss, bestimmten die anderen Super-Reichen auf dem Server.

Die Auktion läuft am Donnerstag, dem 11. September, um 19 Uhr an. Sie endet am Sonntag, dem 14. Dezember, zur selben Zeit. Ähnliche Experimente, Währung aus dem Spiel zu ziehen, in dem man Spieler gegeneinander um Prestige-Objekte bieten lässt, hat unter anderem Blizzard in der World of Warcraft mit dem Schwarzmarkt-Auktionshaus unternommen.

Mehr zu Neverwinter gibt es auf unserer Themenseite.

Guild Wars 2: Septemberpatch bringt Sammelerfolge und Belohnungen

Ein weiterer Tag, ein weiteres Mal zahlreiche Informationen zum herannahenden Feature-Patch von Guild Wars 2. Diesmal beschäftigt man sich vornehmlich mit einer neuen Unterkategorie der Erfolge, namentlich den Gegenstandssammlungen.

Neue Erfolge braucht die Welt

So ziemlich alle Arten von Gegenständen im Spiel bekommen nun ihre eigenen Erfolge, die ihr fortan unter der Kategorie “Gegenstandssammlungen” einsehen könnt. Beim ersten Betrachten könnte diese Kategorie etwas leer erscheinen, dies liegt aber daran, dass ein Großteil der Sammlungen versteckt ist und erst sichtbar wird, sobald man mindestens ein Teil der entsprechenden Sammlung entdeckt hat. Das Abschließen der neuen Erfolge wird aber nicht nur mit Erfolgspunkten belohnt, sondern auch jede Menge nützliche und stylishe Dinge können darüber den Weg in euer Inventar finden. Einige Rezepte und optische Anpassungen werden sogar nur über diese Erfolge verfügbar sein, wie etwa der neue “Geisterhandwerker-Rucksack”.

Arten der Freischaltung

Guild Wars 2 Freischaltungen

Insgesamt gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie ihr Sammlungen freischalten, und damit sichtbar machen könnt. Bei konsumierbaren Gegenständen, wie etwa Nahrung, reicht es vollkommen aus, diese einmal zu verspeisen. Die “Basis-Sets” sind direkt einsehbar, damit euer Erfolgsmenü nicht ganz leer aussieht, solltet ihr ein Neuling sein. Die letzte Kategorie von Sammlungen wird durch das Entdecken eines Gegenstandes freigeschaltet, wenn ihr gelegentlich Verliese besucht, tauchen sie früher oder später von ganz alleine auf.

Rüstungsgegenstände, die noch im Handelsposten verkauft werden können, müssen erst seelengebunden werden, damit sie eurer Sammlung hinzugefügt werden – man soll sie nicht einfach herumreichen können.

Rückwirkende Gutschrift? Vieles, nicht alles.

Alle Gegenstände, die ihr einmal hattet und aktuell schon mit einem Erfolg verknüpft sind, werden rückwirkend für eure Sammlung gutgeschrieben, das Gleiche gilt natürlich auch, wenn sich der Gegenstand noch in eurem Besitz befindet – Veteranen werden beim ersten Einloggen wohl eine ganze Menge Sammlungserfolge erzielen. Nicht gutgeschrieben werden euch hingegen bereits verzehrte Konsumgüter und Gegenstände, die sich nicht länger in eurem Besitz befinden und über keinen Erfolg verfügen – diese müssen neu gefunden werden.

Guild Wars 2 Belohnungen

Adé, Sammlungsübersicht

Abschließend wurden noch einige Befehle im Spiel umbenannt, was früher “Alle Sammelgegenstände einlagern” war, wird fortan zu “Alle Materialien einlagern”, da die Sammlungsübersicht verschwindet (weil die Minis zum Beispiel fehlen) und schlicht euer Materialienlager für Handwerkskomponenten wird. Die Entwickler entschuldigen sich schon im vornherein für die dafür entstehende Verwirrung.

Den ganzen Entwicklerbeitrag findet ihr wie gewohnt in unseren Quellen.

Black Desert: Angeln, Fischen, Schleppen, Holzhacken

Das koreanische-MMO Black Desert, bei uns für Anfang 2016 geplant, veröffentlicht einen weiteren Trailer.

Black Desert ist im Trailer-Geschäft. Vor ein paar Tagen gab’s erst einen russischen, jetzt ziehen die Südkoreaner nach. Dort fängt am 17. September die dritte Closed-Beta-Phase an.

Im Trailer zu bewundern ist diesmal alles, was ohne Schwert, Pfeil und Axt geklärt werden kann: Das Handwerk. Obwohl fürs Holzfällen braucht man schon eine Axt, oder?

Das Sandbox-MMO Black Desert wird von Pearl Abyss entwickelt und in Südkorea vom Publisher Daum vertrieben. Daum wird es auch übernehmen, das Free2Play-MMO in Europa und Nordamerika herauszubringen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Quelle(n):
  1. Steparu
  2. Massively

ArcheAge: Gründer haben nicht auf allen Servern Vorsprung durch Headstart

Beim Sandpark-MMO ArcheAge entzündet sich gerade die Diskussion an einem heiklen Thema. Ist der Headstart vielleicht nicht so viel Wert wie von manchen gedacht?

Es ist ein Thema mit Sprengkraft, über das MMOs seit geraumer Zeit nachdenken und das man mit „Pay2Win“ beschreibt. Welche Vorteile geben wir heraus? Wie viel Geld verlangen wir dafür? Eine Methode, Privilegien an die Spieler zu verteilen, wenn die dafür bezahlen, ist der Headstart. An den entzündet sich jetzt bei ArcheAge ein Disput. Sollte er am Ende nicht so viel Wert sein, wie angenommen?

Was ist ein Headstart und warum gibt’s den?

ArcheAge

Mittlerweile ist es üblich, dass man Spieler schon vor dem eigentlichen Release ins Spiel lässt. Man nennt das einen „Headstart“. Drei bis fünf Tage, bevor er es für das Fußvolk losgeht, das nur eine Standard-Edition gekauft hat, können Besitzer einer „besonderen“ Edition oder Vorbesteller oder anderweitig Privilegierte den Server schon unter Beschlag nehmen.

Das ist bei einem „normalen“ Themepark-MMO nicht weiter tragisch. Wer da zuerst auf der Höchststufe ist, ist meist nicht so wichtig. Klar, finden Leute mit Headstart unter Umständen ein leereres Quest-Gebiet vor und haben es dadurch leichter voranzukommen, aber das ist in der Regel nicht so schlimm für die anderen.

Für den Publisher hat ein Headstart zwei Vorteile: Zum einen Geld (das Privileg wird meist teuer verkauft) und zum zweiten hat man nicht punktgenau einen unheimlichen Ansturm auf die Server, sondern der verteilt sich dann auf zwei Termine – oder wie im Fall von The Elder Scrolls Online sogar auf drei. Da gab man Vorbestellern drei Tage Vorsprung, Käufern einer Spezial-Edition gar fünf.

Und warum ist das Thema bei ArcheAge so kritisch?

Während sich bei The Elder Scrolls Online oder WildStar kaum wer über den Headstart beschwert hat, ist die Situation bei ArcheAge etwas anders. Das liegt daran, dass in ArcheAge die Spieler in stärkerer Konkurrenz zueinander stehen als bei TESO oder WildStar.

ArcheAge Farmen

Hier sind „Bauplätze“ beschränkt. Vor allem die besten Plätze, die sich durch ideale Lage hervortun, sind heiß begehrt.

Außerdem hat das Spiel OpenWorld-PvP. Das heißt, wer sich hier in den ersten 4 Tagen einen besonderen Vorteil herausspielt – und das wird mit Sicherheit passieren – kann von diesem Vorteil lange zehren.

Es gibt schon jetzt umfangreiche Berichte darüber, dass sich Gilden generalstabsmäßig auf den Start der Server vorbereiten. Da sollen 2000 Bäume an geheimen Orten gepflanzt, beschützt und umgemacht werden, um dann die ersten Boote zu zimmern, um damit wiederum den Handel zu dominieren und andere um ihre Ersparnisse zu erleichtern.

Man kann sich vorstellen, wie das für Spieler ausgeht, die mit vier Tagen Verspätung in ArcheAge ankommen. Hier könnte man wohl von Wölfen und Lämmern sprechen.

Und das klappt jetzt nicht?

ArcheAge Piratenschiffe

Die Aufregung unter einigen Besitzern eines Gründerpaketes (das berechtigt bei ArcheAge zum 4-Tage-Headstart) kommt nun daher, dass Trion Worlds angekündigt hat, nicht mit allen Servern zum Headstart zu beginnen. Man behält sich vor, sollte das Interesse groß genug sein, Server zum eigentlichen Release am 16. September on zu bringen. Das heißt, das wären dann „jungfräuliche Server“, auf denen keiner einen Vorteil hat, da sie erst mit dem 16. September starten und nicht schon vier Tage vorher.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Zahl von „benachteiligten“ Spielern, die erst vier Tage später als die „Hardcore-Zocker“ beginnen, auf den Servern verringern könnten, die schon zum Headstart on sind.

Und damit wäre der „Headstart-Vorteil“ geschmälert, den sich viele „Wölfe“ versprachen.

Destiny: Fans bauen Raid-Finder selbst

Beim anstehenden Luxus-MMO Destiny schließen Fans nun eine Feature-Lücke: Über eine externe Seite können sich raidwillige Spieler Freunde suchen.

Der MMO-Shooter Destiny geht mit einem Sechs-Personen-Raid an den Start – weitere sollen über DLCs folgen. Sechs Personen – das ist eine Größe, die in anderen Spielen für normale Gruppen-Instanzen üblich ist, bei Destiny sind es gleich Raids. Fordernde Raids gar in zwei Schwierigkeitsstufen.

Kein Group-Finder in Destiny

Allerdings gibt es bei Destiny kein „Matchmaking“ oder „Group-Finder“-System – wie in anderen MMOs. Mit so einem System werden in World of Warcraft oder WildStar Spieler, die sich für eine Instanz anmelden, automatisch in eine Gruppe gesteckt. Dabei achtet das System darauf, dass sich die Klassen ergänzen, dass also ein Heiler und ein Tank dabei sind.

Destiny Roboter

Bei Destiny geht das nicht. Hier muss man Freunde in seiner Friend-Liste haben und kann sich mit denen zu einer zünftigen Schießerei in der Raid-Instanz auf der Venus verabreden. Vielleicht will man mit dieser EInschränkung bei Bungie verhindern, dass sich Fremde gegenseitig an die Kehle gehen, wenn es mal nicht so läuft. Immerhin sollen es die Raids in sich haben.

In einem Testlauf habe man vier Teams mit je sechs Shooter-Spielern losgeschickt, einen Raid zu knacken. Keinem Team gelang es. Eines löste sich sogar von den MMO-Anforderungen offensichtlich überfordert auf und beschloss, wieder mehr Shooter zu spielen.

In Destiny braucht man Freunde zum Raiden, kann die jetzt im Internet finden

Nicht alle sind damit einverstanden, nicht jeder hat Real-Life-Freunde mit einer Playstation oder XBox derselben Generation wie man selbst und einer Halo-Liebe, die in einem Destiny-Kauf resultiert. Wie Forbes berichtet, haben Fans dem nun Abhilfe geschaffen. Auf der Internetseite thatwizardcamefromthemoon.com, nach dem Dinklage-Synchro-Meme benannt, können Spieler sich Raid-Freunde suchen.

Man trägt auf dieser Seite seine Klasse ein (zum Start gibt’s drei), seine Zeitzone und die Konsole, auf der man spielt. Die Suche auf der Seite soll dann Spieler ausspucken, die passend sind. Der Seitenbetreiber berichtet, dass sich drei Tage nach dem Start der Plattform schon 500 Destiny-Spieler auf der Seite registriert hätten. Und nachdem forbes, kotaku und wahrscheinlich in zwölf Stunden 40 andere Seiten darüber berichtet haben, sollte diese Anzahl in den Tagen bis zum Release deutlich anschwellen.

Destiny

Vielleicht, vermuten manche, baut Bungie ja selbst irgendwann so eine Art Raid-Finder ins Spiel ein. Das würde dann allerdings die Arbeit der engagierten Bastler hinter That Wizard came from the moon entwerten.

Als MMO-Seite sei hier kurz angemerkt, dass die Idee einer solchen externen Seite nicht wahnsinnig neu ist. Auch Communitys von anderen MMOs fanden in der Vergangenheit solche Lösungen. Sogar bei World of Warcraft, eigentlich Raid-Finder-mäßig gut abgedeckt, gibt es externe Seiten, auf denen sich Spieler für exotischere Raids finden und verabreden können.

Update 20.12.: Mittlerweile sind dreieinhalbe Monate seit dem Release von Destiny vergangen, Seiten kamen, Seiten gingen, und Raidfinder-Alternativen der Community kristallierten sich heraus. Wir haben uns bei mein-mmo erneut mit dem Thema “Wie finde ich eine Gruppe für den Raid in Destiny” auseinandergesetzt: Destiny Raidfinder: So findet Ihr deutschsprachige Mitspieler für Raid, Nightfall, Weekly.


Destiny ist ein MMO-Shooter, der mit ungeheurem Aufwand von Bungie entwickelt wird. Er soll am 9. September für PS 3 und PS 4, für die XBox 360 und die XBox One erscheinen. Eine PC-Version ist wahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt.

Quelle(n):
  1. Forbes