Above and Beyond Technologies, die Entwickler vom Indie-MMO “The Repopulation”, haben einen Release-Zeitraum in Aussicht gestellt, der gar nicht mehr so weit entfernt ist. Ende 2015 soll das Sandbox-MMO schon erscheinen. Mit einem Teaser serviert man obendrein noch einen kleinen Vorgeschmack auf das Fraktionen- und Nationen-System.
The Repopulation ist ein Crowdfunding-Projekt, das mit Hilfe vieler Unterstützer bereits mehr als 1,5 Millionen Dollar einspielen konnte. Die Reise geht in die Zukunft, in ein Science-Fiction-Universum voller Freiheiten.
Wie einst bei Ultima Online oder Star Wars Galaxies legt man viel Wert auf soziale Interaktionen, einer großen Spannbreite an individuellen Entfaltungsmöglichkeiten und von Spielern erstellten Inhalten.
Basiert zwar auf Klassiker, doch bietet trotzdem Neues
Die Macher setzen aber nicht nur auf “altbackenes Gameplay”, sondern bemühen sich auch um Innovationen. So ist es zum Beispiel möglich, je nach Gusto, zwischen unterschiedlichen Kampfsystemen zu wechseln. Im RPG-Modus gehen Spieler mit dem traditionellen MMORPG-Kampfsystem auf Jagd. Der Action-Modus hingegen orientiert sich an neuere MMOs wie TERA. Hier kommen typische Shooter-Elemente wie das freie Zielen hinzu.
Auf schlauchförmige Gebiete verzichtet man weitestgehend und so erwartet die Spieler eine dynamische Welt, die nur so vor größeren, öffentlichen und zum gewählten Spielstil passenden Quests strotzt. Ob als Dieb, Diplomat, Baumeister, Tierzähmer, Handwerker oder Entertainer – es stehen einem viele Berufe und Wege offen.
Kolonialmächte, die eine neue Zivilisation erschaffen

Wie für Sandbox-Spiele üblich, herrschen Konflikte um Territorien. Das Ziel lag in den Ursprüngen darin, mit gemeinsamen Kräften einen fruchtbaren Planeten zu kolonisieren, eine neue Heimat aufzubauen. Nur waren sich wie so oft, die Geschichte lehrte uns dies des Öfteren, nicht alle beteiligten Siedler einig. So kam es, wie es kommen musste: Es bildeteten sich 2 Fraktionen mit unterschiedlichen weltpolitischen Interessen heraus. Und dabei bleibt es natürlich nicht, denn sie wollen sie auch mit aller Gewalt durchsetzen.
Damit das nicht untergeht: PvE-Fans kommen auch auf ihre Kosten. PvP ist kein Zwang, zumal nicht nur die Menschen eine Bedrohung darstellen, sondern auch andere Spezies, die ihren Platz in der Welt nicht kampflos hergeben möchten. Außerdem braucht das Land natürlich noch Händler oder Handwerker, die sich anderen Aufgaben als Soldaten widmen.
Im neuesten Alpha-Teaser werden Ausschnitte aus dem Fraktionen-System gezeigt, bei dem es darüber hinaus möglich ist, Nationen aufzubauen, die Land kontrollieren – mit von Spielern erstellen Basen. Generell liegt ein größerer Fokus auf das freie Bauen von Städten oder Häusern – in der offenen Welt wohlgemerkt – mit einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten.
Das Science-Fiction-MMORPG – der neue Heilsbringer für Sanbox-Fans?
Zumindest auf dem Papier klingen die Features wie ein Paradies für Sandbox-Sympathisanten, die sich ein frisches, erwachsenes Setting wünschen. Für uns gehört es zu den vielversprechendsten Indie-MMOs, die in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Die hier aufgelisteten Bestandteile des Spiels bilden nur einen kleinen Teil dessen ab, was mit dem Release geplant ist. Erwähnenswert sind unter anderem noch mehrere Mount-Typen, ein ausgefeiltes Pet-, Crafting- oder auch ein Skill-System, mit dem der Charakter in großem Maße individualisert werden kann. Der vorige Trailer gewährt uns noch mehr Einblicke in die Spielsysteme von The Repopulation:
Wer sich eine frühe Version des Spiels anschauen und das Projekt unterstützen möchte, kann dies über Steam tun. Aber Vorsicht: Man sollte sich noch nicht allzu viel davon erwarten.
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