Mein-MMO fragt: Zockt ihr alleine oder in festen Gruppen?

Wie jeden Freitag (sofern wir es nicht vergessen *hust*) wollen wir Euch auch heute wieder eine Frage stellen und sind auf Eure Meinungen gespannt! Die Frage ist wieder recht simpel, die Beantwortung ist es aber vielleicht nicht: Spielt Ihr MMOs alleine oder in festen Gruppen?

Je mehr, desto besser

World of Warcraft: Nostalgie
Kleine Pause am Lagerfeuer nach dem gemeinsamen Questen? Das weckt Nostalgie-Gefühle.

In den Anfängen des MMO-Genres waren viele Dinge ein ungeschriebenes Gesetz: Wer Spaß an World of Warcraft oder dem ersten Guild Wars haben wollte, der musste in Gruppen agieren. Die soziale Interaktion hat MMOs erst wirklich reizvoll gemacht, denn wenn wir mal für einen Moment ehrlich sind: So ziemlich jedes Single-Player-RPG hätte uns vor 10 Jahren besser unterhalten als eine leere Onlinewelt. Story war in den Quests nur minimal vorhanden, spannende Bosskämpfe eine Seltenheit während der Levelphase und die Umgebungen oft so weitläufig, dass man sich nach vielen Minuten Fußweg des Öfteren gefragt hat, ob man seine Zeit nicht sinnvoller wegschmeißen kann.

Und trotzdem fesselten MMOs viele Stunden, wenn nicht sogar Monate oder Jahre, weil man sie mit anderen zusammen erleben kann. Raids für 40 Personen oder etwa eine spielerabhängige Wirtschaft schafften Anreize, mit anderen Charakteren in Kontakt zu treten. Wenn es keine Spielinhalte gab, hat man sich einfach selber welche geschaffen (wie etwa das PvP in Hillsbrad – Tarren Mill gegen Southshore).

Viele Spiele in einem

Heutzutage sind MMORPGs oft viele Spiele in einem. Es gibt ausgedehnte Solo-Questreihen mit Zwischensequenzen und Entscheidungsmöglichkeiten, oft zahlreiche Minispiele (Triple Triad, Pet-Battles, etc.) und jede Menge Inhalte, die sich alleine bewerkstelligen lassen. Bei den neuesten MMOs kommen auch immer mehr sogenannte dynamische Events zum Vorschein, bei denen automatisch Gruppen gebildet werden. Die Aufgaben erledigen die Helden aber weitestgehend “anonym”, ohne auch ein Wort mit einem Mitstreiter zu sprechen.

Viele MMOs sind inzwischen solide Einzelspielertitel und um Spaß zu haben, braucht man oft gar keine Mitspieler mehr. Die Bedürfnisse der Spieler haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Und so komme ich nun über lange Umwege zu unserer Frage: Wie konsumiert Ihr MMOs; in Gruppen oder alleine?

WildStar
“Können wir zusammen spielen?” – “???”

Cortyn meint: Früher konnte ich in WoW wenig alleine tun, außer vielleicht meinen Ruf bei Darnassus erhöhen. Inzwischen gibt es viele Inhalte, die extra auf Solospieler zugeschnitten worden sind, wie etwa der persönliche Fortschrittsbalken in WildStar. Im Grunde ist das eine gute Erweiterung und dadurch können viele MMOs ein größeres Publikum ansprechen, allerdings entfernen sie sich immer mehr von ihrer einstigen Daseinsberechtigung: Soziale Kontakte. WildStar, TESO, WoW, GW2 oder TERA lassen sich heute ohne Probleme alleine spielen und man kann für viele Stunden Spaß haben. Wirklich lange können mich diese Games aber nicht fesseln, wenn ich keine Mitspieler um mich scharen kann. Trotzdem begegne ich immer wieder Leuten, die höchstens mal das Auktionshaus besuchen, ansonsten aber ihre Ruhe haben wollen.

Wie spielt ihr MMOs? Habt ihr feste Gruppen und ohne sie keinen Spaß? Oder genießt ihr solche Spiele oft alleine und empfindet die anderen Spieler gar als störend? Und vor allem: Warum? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Nerdman51

Lieber alleine, weil mir meine Freunde die reinrennen, verrecken und mich dann anschreien wenn ich alle Gegner alleine nicht schaffe auf die Dauer einfach nur unfassbar nerven. Dann doch lieber mit Randoms die auch was können.

luriup

Meine ersten MMO Jahre verbrachte ich in DAoC und FFXI.
In Gruppe spielen war der einzige effektive Weg zum leveln dort.
Leben+Mana/Ausdauer regenerierten in DAoC extrem langsam.
Solo durfte man gut 5 min nach jeden Mob rumsitzen und regenerieren.

Also war es effektiver in einer Gruppe mehrere Mobs zu pullen(Gruppenbonus)
und die Regenerationszeit zu verkürzen mit Manasongs und Heilung.
Die guten Levelspots waren begrenzt so das man mal auch paar Stunden warten musste
um einen Platz in einer Levelgruppe zu bekommen.
Dann wollte man dort nicht so schnell weg,wenn man endlich mal einen Platz bekommen hatte
und blieb so lange es ging.
Beim stundenlangen Monster kloppen am selben Spot,hat man viel Zeit zum quatschen.
So endstanden schnell Freunschaften während der Levelphase.

In FFXI war es noch ein bissel extremer.
Ausgenommen des Beastmasters konnte keine Klasse ab Level 10 mehr solo leveln.
Man war zum Gruppenspiel verdammt.
In beiden Spielen verlor man auch XP wenn man gestorben ist.
Da waren einfach mal paar Stunden die man mit leveln verbracht hatte weg inclusive Level down.
Gruppenspiel war also die sichere Variante.

Mit WoW wurde das dann alles vereinfacht.
Kein XP Verlust mehr und leveln konnte man gemütlich solo über die Quests.
Vielleicht kam daher auch der Erfolg.
Keiner war mehr abhängig davon,einen Platz in einer Gruppe zu finden.
Der soziale Kontakt litt natürlich dadrunter.
Ich kann mich nach 13 Jahren noch an einige Namen von spielern erinnern,
mit denen ich in DAoC tagelang Mobs gecampt habe.
Mit WoW und allem was danach kam,hörte das auf.
MMOs sind seit dem eher Solospiele wo man sich erst im Endgame wieder zu Guppen/Raids zusammen schliesst,
um gemeinsam etwas zu erreichen.

Coke

Tendenziell spiele ich oft und gerne alleine, hätte aber schon gerne einen aktiven Clan bei Destiny auf welchen ich zurück greifen kann, einfach um noch weiter zu kommen und besser zu werden – zudem ist eine eingespielte Gruppe effizienter und schneller am Ziel.
Wenn härtere Aktivitäten absolviert werden, ist TS oder eine Party (PS4) kein Problem, schließlich erleichtert eine Absprache das Vorgehen ungemein aber immer während des zockens zu quatschen, mag ich nicht.

Falls also noch einer ein Mitglied für seinen (oder ihren) lockeren und ungezwungenen Destiny Clan sucht, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Lieben Gruß
Coke

Ian C.

Ich spiele Destiny, sehr gerne alleine, aber auch mit meiner Freundin oder mit meinem Bruder. Darüber hinaus wird es für mich sehr kompliziert, da ich ein Asperger-Autist bin. Vorallendingen abends nach der Uni bin ich sehr erschöpft von der (unruhigen, nach meinem empfinden) Atmosphäre während der Vorlesungen. Dann irgendwie noch Kontakte zu managen fällt mir sehr schwer. Ein paar nette Leute mit denen Ich nicht allzu viel quatschen muss wären mir sehr lieb, zum Raiden etc., allerdings brauch ich nach der Uni wirklich Zeit zum Abschalten, Kommunikation, oder auch nur Zocken mit Ton, sind mir da einfach zuviel. Ich bin mir nicht sicher, ob dass irgendwie nachvollziehbar ist, oder ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Coke

Auf welcher Konsole spielst du denn?
Ich suche ebenfalls Mitspieler für Raids, Dämmerung oder PoE, mit denen man nicht durchgehend reden muss.

Keupi

50:50. Ich spiele sehr gerne zusammen, aber momentan zieht sich mein Freundeskreis zurück aus den MMORPGs und/oder spielt so unregelmässig, so dass man oft alleine spielen muss. Der große Teil ist bei LoL, der kleine Teil, welcher noch an MMORPGs interessiert ist, kann sich für kein Spiel entscheiden. Man merkt stark, dass großes Interesse da ist, aber kein Spiel so richtig punkten kann. WoW ist die große allumfängliche Nr.1, aber aufgrund der vielen Vereinfachungen und eventuell auch aus Übersättigung halten wir es nie länger als einen Monat dort aus.

Aus meiner Sicht gehen die neuen MMORPGS in eine falsche Richtung mit ihren Lobbys, Vereinfachungen und Ladescreens und Klassen- und Rasseneinerlei, aber das ist ein anderes Thema.

Persönlich reizt mich FF14 am meisten, ich muss wohl dort nur neue und nette Leutchen finden. Leider ist das durch die neuen LFG-Tools imo weniger gut möglich als z.B. in WoW Classic. Vielleicht trübt da aber auch die Erinnerung. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile die 40 überschritten habe und gerne auch ähnlich geartete Leute um mich habe, wobei es immer mal Ausnahmen gibt, ganz klar, aber generell hat man als “älterer” Spieler andere Themen für den TS, als ein 16-19jähriger. Auch hat man ähnliche Spielzeiten.

Da bei mir bald ein neuer PC ansteht und kein Spiel in Sichtweite ist, welches diesen Kauf momentan rechtfertigen würde, beschäftige ich mich momentan mit Bloodboorne, Destiny und dem Witcher 3 auf der PS4. Macht Spaß, gerade Bloodborne hat es mir angetan, aber der Multiplayer oder MMO-Gedanke fehlt mir schon sehr.

P.S.: Schöne Pfingsten Euch !

Zokc

Also ich selber bin kein TS mensch. Aber eine Aktiv Gilde muss schon seine. Die mal Raiden geht und co. Das reicht mir schon. Wegen Arbeit kann man eh schlecht Planenzusammen zu Spielen

Florian K.

Mal so, Mal so.. 🙂
WoW habe ich erst vor einigen Tagen aufgrund eines Kumpels wieder angefangen, dementsprechend sind Wir auch durchgehend zusammen unterwegs.
Oft spiele ich MMORPG’s aber auch alleine.

echterman

Ich spiele MMOs meist alleine bis Gruppencontent kommt, erst dann such ich mir Mitstreiter. Denn ich habe mein eigenes Tempo beim Questen welches nicht jedem gefällt. Zumal muss ich des öfteren einfach so mal vom PC losstürzen, weil der Nachwuchs aufgewacht ist. Und wenn meine Tochter wach ist wird nicht am PC gespielt, weil sie die Aufmerksamkeit über alles verdient hat.

Judah

Ich spiele auch hauptsächlich alleine, da kann ich das Tempo bestimmen. Ich muss auch häufig aus privaten Gründen kurzfristig mit dem Spielen aufhören und alleine kann ich problemlos ausloggen. Wenn überhaupt gehe ich auch nur mit Randomgruppen an Gruppeninhalte. Mag aber eigentlich weder Inis noch Raids, weil man da 1. immer viel Zeit einplanen muss und 2. man ein bestimmtes Spieltempo auf’s Auge gedrückt bekommt.

Was ich wirklich für eine sehr coole Sache halte, sind Events wie in TESO, Rift oder Warhammer online, wo sich Gruppen kurzfristig in der freien Welt zielorientiert finden, um einen Anker oder Riss zu schließen bzw. einen Boss zu killen und dann wieder alleine weiterziehen…
Für mich wären MMO’s optimal, die komplett so aufgebaut wären und man gar nicht mehr in feste Gruppen müsste…

Vincent

Das was du ansprichst, wurde in Destiny jetzt mit den Wolfsrudel Events gut gelöst. Man hat wieder einen guten Grund zu patrouillieren und es ist auch immer viel los kurz vor einem Event.

Zur Frage: Eher alleine, größere Sachen dann ab und zu mit Randoms. Aber mal schauen wie sich das ändert wenn TESO endlich auf der One erscheint! Ich hab ja immernoch die Hoffnung dass ich wenigstens ein paar von meinen Unikollegen zum zocken bekehren kann… =P

Grüße Vincent

Subjunkie

Ich spiele in der Regel allein, manchmal in Zufallsgruppen oder mit Leuten, die ich aus dem RL kenne. Nicht weil ich ein Sozialphobiker bin, sondern weil ich selten zuverlässig voraussagen kann, wann und wie lange ich spielen kann. Es kommt durchaus mal vor das ich sehr kurzfristig aus dem Spiel raus muss, auch mitten im Dungan, da geht das RL eindeutig vor. Das kommt, wenn man in ner Gruppe unterwegs ist, verständlicher Weise, nicht gut an. Bei meinen RL-Freunden erwarte ich, das sie dafür Verständnis haben, aber nicht bei Wildfremden.

Lauryll

Bei mir kommt es drauf an.
MMOs starte ich sehr gern mit Freunden zusammen, mag auch das gemeinsame Questen und vor allem den Austausch über das Erlebte, aber häufig bemerke ich, dass ich entweder aufgrund meines RLs eben nicht so mitziehen kann, wie ich gern möchte (und ich halte ungern auf), oder dass ich mich gern in Ruhe umsehen möchte, in meiner Geschwindigkeit mich mit allem vertraut machen will und fühle mich dann hin und wieder auch von anderen “gestresst”, albern ausgedrückt.
Also spiele ich vieles auch allein, was sehr entspannend sein kann, dafür aber häufiger auch weniger spaßig.

Dem entgegen steht allerdings meine fast schon “Angst” allein mit Randoms was zu machen. Vor allem, wenn ich eher verantwortungsvollere Aufgaben übernehme, wie Tank oder Heiler und vor allem größere Dinge, Dungeons oder Raids, gehe ich dann lieber mit Leuten an, die ich kenne, um mich weniger zu blamieren. Auch wenn im Nachhinein betrachtet, mit Randoms was machen, gar nicht soo schlimm war oder wirklich lehrreich.

Zunjin

Selten alleine, aber auch nicht dauernd in festen Gruppen. Sondern meist in lockeren Gruppen mit Freunden, Gildenkollegen und wer sich sonst so findet. Gerne kombiniert mit RP beim Questen.

Koronus

Abgesehen von Shadowrun Chronicles: Boston Lockdown nahezu immer alleine auch wenn ich randoms jederzeit Hilfe anbiete. SR CHRONICLES: BOSTON LOCKDOWN immer mit irgendwelchen vorzugsweise Leuten die ich schon kenne.

Nookiezilla

Meist alleine. Lediglich in Destiny habe ich meine feste Gruppe. Ist mir aber auch recht so, mich nervt es die meiste Zeit über mein Headset aufzuhaben, kenne ich aus meiner WoW Zeit nur all zu gut als ich damals ” den ganzen Tag ” im TS war 😀 Ich höre doch viel lieber Musik mit freien Ohren.

BaldursGate

Zu 100% immer in einer festen Gruppe. Habe noch nie alleine gespielt.

chevio

60% alleine.
40% in der festen Gruppe.

Je nach Laune und vor Allem Laune der Freundin, die im selben Zimmer chillen will. ^^

F2P-Nerd

Ich spiele am liebsten “in der Gruppe”!

Bedeutet so viel wie ich bin im TS mit meinen Jungs (und Mädel) und jeder zockt sein Spiel. Wenn zufällig zwei oder mehr im selben Spiel sind, okay, dann macht man auch gerne was zusammen. Man erzählt sich was, hat Spaß und wenn es keinen Spaß mehr macht, logt man aus und spielt was anderes. Durch die riesige Auswahl an B2P und F2P Titeln ist das alles kein Problem mehr. Alles ungezwungen, niemand muss sich mehr dem Gruppenzwang eines Abospiels opfern, nur um “dabei” zu sein.

Anders siehts bei MOBAs und Shootern aus. Wenn ich LoL oder HotS spiele, dann am liebsten in einer vollen Gruppe. Ich glaube, ich habe mich noch nie random alleine in ein Spiel eingeloggt. Das ist auf Dauer einfach zu frustrierend fürchte ich ^^

“Wirklich lange können mich diese Games aber nicht fesseln, wenn ich keine Mitspieler um mich scharen kann.”

Da bin ich komplett anders. Ich schare die Leute gerne im RL oder im Teamspeak um mich. Wer sich dann in welcher virtuellen Welt herumtreibt, ist dann fast zweitrangig. Das ist die Freiheit, die einem moderne MMOs bieten. 🙂

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