Unsere Kollegen von Gamasutra hatten die Gelegenheit, mit dem Creative Director von ARK: Survival Evolved, Jesse Rapczak, zu sprechen. Dabei plauderten sie ausgelassen über die verschiedenen Dinosaurier und die ersten Designideen.
Spielspaß > Realismus
Laut Rapczak haben die Entwickler bei der Planung der Dinosaurier auf Logik weitestgehend verzichtet. Einige Spezies haben zum Beispiel nicht gleichzeitig auf der Erde gelebt, in ARK kommen sie dennoch beide vor. “Wir haben eine große Liste mit unseren Favoriten durchgearbeitet, die wir ins Spiel bringen wollten”, heißt es da. Die Archetypen der Dinos wurden dann ein zentraler Bestandteil, um den das Spiel herum entwickelt wurde.
Auch an anderer Stelle nimmt man es mit der Realität nicht so genau: Die großen und kleinen Ungeheuer benehmen sich nicht entsprechend ihrer realen Vorbilder, sondern so, wie Spieler es aus Filmen gewohnt sind. Wer vor einem Tyrannosaurus steht, soll auch damit rechnen können, dass dieser direkt auf ihn losgeht und eine lange Verfolgungsjagd entsteht.
Auch die Landschaften sind eher fantasievoll
Zu Beginn der Entwicklung hatte man eine möglichst realitätsnahe Welt erstellt. Die Größe der Umgebungen und auch die unterschiedliche Fauna hätten wohl so oder sehr ähnlich auf unserer Erde bestehen können. Schon damals erkannte das Team, dass man damit aber keinen großen Spielspaß haben würde. Also wurde eine komplett neue Landschaft erstellt, die eher unrealistisch, dafür aber deutlich amüsanter ist.
Durch Dschungelgebiete führen Pfade und große Berge liegen recht nah beieinander, um den verschiedenen Sauriern Lebensräume zu bieten. Durch Angrenzungen an andere Gebiete entstehen oft Konflikte – entweder zwischen den Dinos oder weil Spieler eingreifen – die für spannende Situationen sorgen.
Mods in der Vollversion erlaubt
Sobald das Spiel fertig ist, also die Veröffentlichungsversion 1.0 erreicht haben wird, sollen Spieler die Möglichkeit bekommen, eigene Server durch Modifikationen zu beeinflussen. So wird man etwa das Verhalten der Dinosaurier, das Aussehen der Waffen und die Menge der Ressourcen abwandeln können. Dafür gibt es kaum Grenzen, besonders kreative Leute können auch eigene Gerätschaften entwickeln und das Spiel so auf ihren Servern erweitern, um eine neue Spielerfahrung zu ermöglichen.
Bis Ark Survival Evolve wirklich die Version “1.0” erreicht und dann auch auf Playstation 4 und Xbox One erscheint, vergeht natürlich noch Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass ARK zu den Early Access-Spielen gehört, die den Schritt in die fertige Version wirklich schaffen.
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