Ein Jahr voller Shitstorms – Blizzard rennt mit Anlauf in den nächsten

Blizzard rauscht von einem Shitstorm in den nächsten. Bricht das der Spieleschmiede nun das Genick?

Vor inzwischen fast einem Jahr habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich mich über den damals aktuellen Zustand von Blizzard ausgelassen habe. Ich war traurig, weil Blizzard immer weiter von dem Weg kam, was ich am Gaming so sehr mochte. Meine Hoffnung war, dass Blizzard sich im Jahr 2019 erholen und wieder einen richtigen Kurs einschlagen würde. Nicht nur in Bezug auf neue Spiele, sondern vor allem auch in Bezug auf PR-Disaster, merkwürdige Aussagen und ein „vor China buckeln“.

Auch wenn das Jahr noch lange nicht rum ist, lässt sich wohl schon sagen: Das hat 2019 nicht geklappt. Blizzard torkelt seit einem Jahr von einem Shitstorm in den nächsten und manchmal sogar mit Anlauf.

Die BlizzCon 2018 – Der Anfang vom Ende?

Die richtige Negativ-Welle fing mit der BlizzCon 2018 an. Eigentlich ist Blizzards Hausmesse immer ein großer Erfolg und ein Highlight, doch die Messe in 2018 hätte auch unter „Pleiten, Pech und Pannen“ laufen können. Viele Fans waren enttäuscht, dass die große Ankündigung auf der BlizzCon „nur“ Diablo: Immortal war. Ein Mobile-Game, das nicht auf dem PC erscheinen würde.

Die Frage „Don’t you guys have phones?“ wurde zu einem Meme, das noch heute immer wieder vorkommt. Blizzard wurde vorgeworfen, den Kontakt zu seiner Kern-Spielerschaft verloren zu haben.

Die Core-Gamer, jene, die Blizzard groß gemacht hatten, waren nicht mehr wichtig, sondern nur noch das schnelle Geld im Mobile-Markt. Das war und ist zumindest die Befürchtung von vielen.

Die Entlassungen der Mitarbeiter

Kurz nachdem J. Allen Brack den Posten des CEO bei Blizzard Entertainment von Mike Morhaime übernommen hatte, kam es zu weiteren Hiobs-Botschaften. Über 800 Mitarbeiter von Activision Blizzard wurden entlassen und über 100 Mitarbeitern im Support wurde eine Abfindung angeboten, wenn sie aus freien Stücken gehen.

Den Berichten einiger Angestellten zufolge, wurden Mitarbeiter wie am Fließband einzeln in die Büros zitiert, um dann ihre Entlassung entgegenzunehmen. Das, zusammen mit den Berichten, dass Blizzard seine Mitarbeiter und deren Leidenschaft ohnehin ausnutze und vergleichsweise wenig Lohn zahle, sorgte für weitere Entrüstung.

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Das Einstellen der eSports-Liga bei HotS

Obwohl auf der BlizzCon 2018 noch in Präsentationen für die „Heroes of the Storm“-Liga geworben wurde, kam es kurz danach zu einer anderen Meldung. Die HGC, die größte HotS-Liga mit hohen Preisgeldern, wurde eingestellt. Viele Profi-Spieler hatten schon fest mit der HGC gerechnet und sich darauf vorbereitet. Sie und Caster des Spiels standen plötzlich ohne einen Job da und mussten sich neu orientieren.

Wenig verwunderlich, dass Blizzard auch hier massive Kritik einstecken musste. Eine genaue Begründung, warum bei HotS die Turniere abgesagt wurden, gab es allerdings nicht. Es passte aber dazu, dass bei HotS die Anzahl der Entwickler drastisch reduziert wurde. Immerhin ist die Entwicklung seit der BlizzCon deutlich verlangsamt worden.

Allzeit-Tief der Moral der Mitarbeiter

Die vielen Entlassungen, die harsche Kritik der Fans von HotS und das allgemeine Arbeitsklima bei Blizzard führten dazu, dass die Moral der Entwickler auf einem Tiefpunkt angelangt war.

Das ging zumindest aus Quellen hervor, die etwa im Gespräch mit Kotaku anonym bleiben wollten. Alle bangten um ihren Arbeitsplatz und viele fürchteten, dass man nun unterbesetzt sei. In so ziemlich allen Bereichen, die nicht mit der direkten Spiele-Entwicklung zu tun hatten, wurde an Personal gespart.

Shop-Mounts ohne Ende in WoW

Dieser Punkt ist zwar kein richtiger Shitstorm, aber doch ein schwelender Brand, der in den letzten Monaten immer stärker geworden ist. In World of Warcraft waren die Spieler lange Zeit unzufrieden mit der aktuellen Erweiterung „Battle for Azeroth“.

Die Mechaniken des Spiels, das allgemeine Setting und die Inhalte gefielen vielen nicht. Innerhalb der Community zählt Battle for Azeroth bei weiten Teilen der Spieler als die schlechteste aller Erweiterungen.

Genau in diesem Zustand der Unzufriedenheit hat Blizzard extrem viele Reittiere in den Shop von World of Warcraft gepackt, die man nur mit Echtgeld kaufen kann. Die Kritik lautete hier: Anstatt das Spiel wirklich zu verbessern, ballert Blizzard einfach Reittiere ohne Ende raus, um die Verluste aufzufangen.

Als es dann Ende 2018 noch ein „See You Later“-Bundle gab, bei dem Blizzard viele Dinge aus dem Shop genommen hat unter der kleinen Androhung, dass sie vielleicht nie wieder erhältlich sind, kochte die Stimmung über.

Seither erntet jedes Reittier im Shop Kritik, vor allem da die Qualität der tatsächlich im Spiel erhältlichen Reittiere abnimmt und immer häufiger nur „Recolor“, also Neueinfärbungen bestehender Reittiere, zu finden sind.

Der „Züchtigkeit“-Patch von Hearthstone

Ein weiterer Vorfall spielte sich im Hearthstone-Subreddit ab. Während eines Patches bei Hearthstone kam es zu einer kleinen Detail-Änderung im Spiel. Da wurde die Oberweite der Magier-Heldin Jaina ein bisschen züchtiger verpackt. Das wurde noch locker genommen, doch wenige Monate später kam ein weiterer Patch.

Dieser entfernte einen großen Teil der Brutalität und Nacktheit aus dem Spiel. Blut wurde von mehreren Karten entfernt und eher „anrüchige“ Dämonen wie die Sukkubus wurden gegen vollständig andere Karten ausgetauscht.

Schon damals hatten die Fans spekuliert, dass diese Änderungen im vorauseilenden Gehorsam gegenüber China geschehen würden. Immerhin gelten dort extrem strenge Regeln in Bezug auf Gewaltdarstellungen oder anzüglicher Kleidung.

Blizzard hatte hier argumentiert, dass die Darstellungen nicht mehr zeitgemäß wären und nicht mehr das Repräsentieren, für was Hearthstone stehen wollte. Das hat mich persönlich besonders aufgeregt, denn Sukkubi waren seit jeher ein fester Bestandteil von Warcraft.

Die Blitzchung-Affäre und Hongkong

Der neuste Shitstorm ist erst wenige Tage alt und inzwischen dürften die meisten davon gehört haben. Der Hearthstone-Spieler Blitzchung wurde von Blizzard aus den Grandmasters geworfen und all sein Preisgeld dieser Saison wurde ihm aberkannt. Zwar wurde diese Strafe inzwischen deutlich abgeschwächt und Blitzchung darf wohl in den Grandmasters bleiben, doch trotzdem nehmen die Fans Blizzard diesen harten Schritt sehr übel.

Grund für die Strafe war, dass sich Blitzchung in einem Stream politisch geäußert und die Proteste der Bewohner von Hongkong unterstützt hat. Doch nicht nur er wurde aus Hearthstone entfernt, sondern auch die beiden Shoutcaster, die mit ihm ein Interview führten.

Sie sollten nie wieder mit Blizzard zusammenarbeiten dürfen, obwohl sie den Stream sofort nach der Aussage in die Werbung geschickt haben. Mittlerweile wurde auch ihre Strafe auf „6 Monate suspendiert“ gekürzt.

Für die Spieler ist klar, dass Blizzard so gehandelt hat, weil sie nicht im Ansehen der chinesischen Regierung sinken wollten. China ist ein großer Markt und wer dort Fuß fassen will, der braucht die Zustimmung der Regierung. Da wird jeglicher „Anti-China“-Kommentar gar nicht gerne gesehen.

Innerhalb von 2 Tagen brach die Hölle los. Sämtliche Subreddits zu allen Blizzard-Spielen wurden überhäuft mit Boycott-Aufrufen. Zehntausende Spieler erklärten, dass sie ihren Blizzard-Account gelöscht hätten und nie wieder ein Spiel der Firma kaufen würden, wenn Blizzard nicht seine Einstellung zu Menschenrechten überdenkt.

Gleichzeitig wollten die Protestanten aus Hongkong und die verärgerten Spieler ein Zeichen setzen. Sie machten die Overwatch-Heldin Mei zu einem Symbol des Widerstands, in der Hoffnung, dass China Bilder von Mei verbieten würde und damit auch Overwatch in China verbietet.

Mei wurde zum Symbol des Widerstands in Hongkong.

Selbst amerikanische Senatoren haben sich mit dem Vorfall beschäftigt und sogar andere Spiele-Firmen gaben ein Statement dazu ab, wie etwa Epic – was natürlich auch ironisch ist, da Epic Games zu einem großen Teil von dem chinesischen Unternehmen Tencent gehalten wird. Aber das wäre Stoff für einen anderen Artikel.

Die BlizzCon 2019 – Prädestiniert zu scheitern

Mit dieser aufgeheizten Stimmung steuern wir nun auf die BlizzCon 2019 in wenigen Wochen zu. Das sollte die „beste BlizzCon bisher“ werden, denn zahlreiche Neuankündigungen werden erwartet. Doch ob man sich als Gamer darüber dann richtig freuen kann, wenn im Hintergrund eine Lawine an Negativmeldungen noch weiter wütet, die immer mehr an Fahrt gewinnt und kein Ende in Sicht ist?

Vor allem das letzte Ereignis mit Blitzchung und Hongkong könnte auch auf die BlizzCon Einfluss nehmen. Hunderte Fans hatten angekündigt, auf der BlizzCon T-Shirts tragen zu wollen, auf denen „Free Hong Kong“ zu lesen ist. Die verschiedenen „Q&A“-Panel von allen Fragen in Bezug auf diese Entscheidung freizuhalten, dürfte ebenfalls schwierig werden.

Blizzard sitzt hier auf einem Pulverfass, das sich eigentlich schon längst in der Explosion befindet.

Der Hongkong-Protest überschattet die BlizzCon – Wird das noch ein Gaming-Event?

Wenn die BlizzCon nicht im nächsten großen Skandal mit Shitstorm enden soll, dann wird es dringend Zeit, dass Blizzard – vor allem die Führungsetage – ein paar Dinge klarstellt. Dass Blizzard sich zu den eigenen Werten bekennt, die aktuell noch so groß auf dem Campus des Unternehmens prangern.

Noch so ein Jahr an Katastrophen-PR könnte Blizzard das Genick brechen. Denn auch wenn es einen großen Unterschied gibt zwischen „sich laut beschweren“ und „Blizzard wirklich den Rücken kehren“, ist die Gruppe, die sich für letzteres entscheidet, offenbar gewachsen. Manche verbrennen sogar schon ihre Spiele.

As a prior US Marine who fought for freedom, your actions apall me. Goodbye blizzard from r/Blizzard

Es wäre doch sehr ironisch, wenn ein Unternehmen, das in seinen Spielen mit Ehre, Verantwortung, Anstand und Leitsprüchen wie „Die Welt braucht immer Helden“ wirbt, am Ende zugrunde geht, weil der Auslöser die Angst war, keine Gewinne in einem Land einzufahren, dessen Regierung mit Meinungsfreiheit und Pluralismus nun so gar nichts am Hut hat.

Oder was denkt ihr dazu?

Hearthstone: Sogar Mitarbeiter von Blizzard protestieren gegen den Bann
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67Naga
67Naga
3 Monate zuvor

Stimme Karanaios da voll zu

Karanaios
Karanaios
4 Monate zuvor

Ich persönlich finde es auch nicht gut, wenn ein Unternehmen wie Blizzard von seinem traditionellen Weg abkommt, für den es berühmt geworden ist – nämlich richtig gute Spiele zu entwickeln. Leider wird es wohl aber kein Zurück mehr geben, denn nahezu alle Bosse und Mitarbeiter, welche früher z. B. Warcraft oder WoW groß gemacht haben, sind mittlerweile entlassen worden oder haben Blizzard freiwillig verlassen. Die alten Zeiten werden also nie wieder kommen, daher wird es leider auch keine guten WoW-Addons mehr geben. Ich werde WoW trotzdem noch gelegentlich spielen, solange bis WoW irgendwann mal zu Ende ist. Aber dennoch bin ich einfach realistisch genug um zu wissen, dass es von Blizzard generell keine guten Spiele, egal ob für PC oder was auch immer geben wird.

Der andere Punkt ist die Sache mit China und HongKong. Aber da kann man Blizzard schon verstehen. China ist DER Markt der Zukunft (Stichwort: 1400 Millionen potenzielle Spieler), die USA mit seinen nicht mal 320 Millionen Einwohnern, obwohl wichtiges Gaming-Land, ist da schon nicht mehr relevant. Und spätestens im Jahr 2050 geht nichts mehr ohne China auf der Welt, weder politisch, noch wirtschaftlich, noch im Gaming-Bereich.

Das alles zu ignorieren, nur weil Einwohner von HongKong meinen sie könnten unabhängig bleiben, obwohl HongKong rechtlich schon immer zu China gehörte und nur vor längerer Zeit von Großbrittanien widerrechtlich annektiert wurde, das ist blanker Hohn! Auch die vielen panischen Aufschreie in unseren Medien oder von Politikern sind doch sehr scheinheilig. Glaubt ernsthaft noch jemand, HongKong könne frei bleiben, obwohl es direkt vor China liegt? Das ist Quatsch. Niemand kann sich mehr der Macht von China entgegen stellen und Milliarden von Dollards in den Wind zu blasen, nur um ein paar HongKong-Chinesen zu verteidigen würde kein Unternehmen machen, und vorallem kein so einflussreicher Konzern wie Activision Blizzard.

Fazit: Mal wieder viel Wind um nichts in der jugentlich-kreischenden Gamer-Szene. Aber Hauptsache mal medienwirksam Blizzard ans Bein gepinkelt und dafür bei Twitch Applaus kassiert.

Scaver
Scaver
4 Monate zuvor

Ach Bullshit.
Shitstorm gibt es heute doch auf ALLES als Reaktion.
Man geht Weg A, dann Shitstormt Gruppe B.
Man geht Weg B, dann Shitstormt Gruppe C.
Man geht Weg C, dann Shitstormt Gruppe A

Und so weiter! Gerade ein Unternehmen kann heute NICHTS mehr machen, NICHTS mehr lassen, unparteiisch sein oder parteiischen sein, ein Statement abgeben oder keins abgeben (die Liste lässt sich unendlich weiter führen), ohne dass es Shitstorms gibt.

Schon IMMER hat Blizzard Kunden verloren wenn sie etwas gemacht haben und immer wieder kamen viele zurück und es kamen auch neue.
Daran wird Blizzard sicher nicht zu Grunde gehen!

Und wie am Ende selber erkannt wurde:
„Es wäre doch sehr ironisch, wenn ein Unternehmen, „
Darum geht es und NUR darum! Das sollte den „Fans“ und auch den „Hatern“ nun mal bewusst werden.
Blizzard ist kein Staat, keine Freizeitverein und keine Ansammlung von Gamern die etwas von Gamer für Gamer machen wollen.
Blizzard ist ein Unternehmen das Geld verdienen will und alles was sie tun oder nicht tun, nur diesem Zweck dient.
Akzeptiert das mal! Und wenn eine Entscheidung nicht passt, dann einfach mal hinnehmen und seine Konsequenzen daraus ziehen. Dieses rumgejammer, rumgeheule und die daraus resultierenden Shitstorms sind ein Armutszeugnis für alle, die sich daran beteiligen, ein Armutszeugnis für alle Gamer und sogar die Menschheit an sich. Es beweist nur dass immer mehr es verlernen wie man damit umgeht, wenn nicht immer alles so läuft wie man will, wenn man nicht immer alles bekommt was man will.
Die „Welt“ (Gaming oder RL) will davon jeder nur soweit verbessern, dass es für ihn persönlich den maximalen Vorteil bringt, alles so ist wie man selber es will und zwar ausnahms- und kompromisslos.
Warum sollte es Blizzard dann anders machen?

Und das Bild mit dem Feuer übrigens ist übrigens ein Fake und nicht mal ein sehr guter!

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

„Die „Welt“ (Gaming oder RL) will davon jeder nur soweit verbessern, dass
es für ihn persönlich den maximalen Vorteil bringt, alles so ist wie
man selber es will und zwar ausnahms- und kompromisslos.
Warum sollte es Blizzard dann anders machen?“

Ja. Genau. Deswegen regen sich ja auch gerade Zehntausende auf, die weder Hearthstone als Grandmaster spielen noch in Hongkong leben. Die regen sich alle nur für ihren persönlichen Vorteil auf.

Und dass das Bild ein Fake ist, darfst gerne auch belegen. Wenn es ein Fake sein sollte, dann ein ziemlich guter. Zoom mal ran, wie perfekt die Flammen sich um die gerade hineingeworfenen Gegenstände winden.

Du brauchst echt nicht jedes Mal panisch schützend von Blizzard springen.

Dominik Rausch
Dominik Rausch
4 Monate zuvor

Es geht nun mal nur ums Geld. Das ist doch überall so. Wenn Blizzard so drastisch vorgeht, muss China echt verdammt guten Gewinn abwerfen. Blizzards Ruf ist nun mal runiniert, und das ist nicht erst seit der Hearthstone-Katastrophe so. Erst der Aufkauf von Activison Entertainment, dann das Add-On Cataclysm, was die Welt von Warcraft im wahrsten Sinne des Wortes zerriss und das Spielgefühl zerstörte, eine freundliche, wohlfühlende Welt vorzufinden, als man sich einloggte. Pandaria find ich zwar ganz witzig, jedoch ist das auch etwas, wo man sich denken muss – warum? Warlords of Draenor – nie fertig gestellt, Bugs werden nicht bearbeitet und das ganze Setting ist in Mischtönen gehalten und das Aufleveln der Basis ist auch sehr seltsam. Legion war ein richtig guter Inhalt, hat einen auch gefordert, und das Grinden der Artefaktwaffe war auch sehr nett. Und was kommt mit BFA? Das Setting wie oben beschrieben ist fürn Arsch und sie haben die Artefaktwaffen entfernt. Abgesehen davon wird das Spiel immer weiter ausgeschlachtet, es hat nie ein Ende. Finde ich etwas schade, dass sich Blizzard nicht mal auf neue Dinge konzentriert. Und was mir als Spieler die Lust wirklich nimmt, ist, dass man sich für 60 Euro mal eben nen 110 Char kaufen kann, ansonsten heißt es leveln, leveln, leveln… immer wieder das Gleiche. Diablo Immortal – war ein Reinfall für sich. Wer arbeitet dort in der Marktforschung? Und dann noch Starcraft Remastered, Warcraft Remastered, WoW Classic … irgendwie fällt Blizzard nix neues mehr ein. Bleiben immer OldSchool und versauen alles damit. Ich bin begeisteter Fan der ersten Stunde – Rockn Roll Racing war ein Hammer-Spiel, Warcraft 1 und 2 auch für damalige Zeiten brutal gut und Starcraft 1 war der Burner. Der Ruf war gut, der Esport wurde erfunden und jetzt das. Blizzard stellt Geld über Ruf – ausgerechnet Blizzard. Bei EA kann ich ja sowas verstehen, aber doch nicht diese Firma. Es ist echt schade, wie es eine Firma schafft, sich so dermaßen „runterzuwirtschaften“ und keiner mehr wirklich ein positives Wort über sie findet. Von den 800 Mitarbeitern, die mal eben so entlassen wurden, ganz zu schweigen.

DDuck
DDuck
4 Monate zuvor

Ich liebe die Blizzard-Spiele wirklich. Ich habe als kleiner Junge schon Starcraft und WC3 gespielt. Später dann Diablo, WoW, HotS, Hearthstone…und mittlerweile bin ich seit Release ziemlich auf Overwatch hängen geblieben. Blizzard stand für mich immer für Liebe zu den Welten und Universen die man geschaffen hat, großartige Stories und unfassbar geile Cinematics. Blizzard war in einigen Genres einfach der Benchmark, an dem sich die anderen Hersteller (oft vergebens) messen mussten. Egal ob RTS, Helden-Shooter, MMORPG, Cardgame, Action-RPG…In all diesem Genres führte kein Weg an Blizzard vorbei und die Konkurrenz biss sich oftmals die Zähne aus. Egal ob Overwatch, welches ähnliche Spiele im Keim ersticken lies, ob Hearthstone, womit man das klägliche Cardgame-Genre über Nacht pulverisiert hat, ob Starcraft, welches seit jeher der Primus im kompetetiven RTS-Genre war, oder WoW, welches zwar im Vergleich zu früher deutlich absackte, aber seit nunmehr 15 Jahren kaum ein anderes MMORPG in der Größenordnung neben sich zulässt und das Genre damals revolutioniert hat. Ihr könnt mich gerne Blizzard-Fanboy nennen, das sehe ich zwar nicht so, aber es ist mir egal. Blizzard stand in der Vergangenheit einfach für Qualität und Fan-Service, das ist unabstreitbar.
ABER: Das was Blizzard in den letzten 12 Monaten gemacht hat, ist einfach das Letzte! Mal abgesehen davon, dass man auf die Fans und Mitarbeiter geschissen hat, die die Firma teilweise groß gemacht hat, war der letzte Eklat um Blitzchung und die Hong Kong-Debatte einfach die falscheste Reaktion, die man sich nur leisten konnte…Natürlich war die Aktion von Blitzchung keineswegs korrekt und natürlich hat er eine Strafe verdient, das steht absolut ausser Frage. Aber die Konsequenzen, die Blizzard daraufhin gezogen hat, deuten in ihrer Härte absolut darauf hin, dass man irgendwo (natürlich in China) Schaden reduzieren will, der durch diesen Vorfall entstanden wäre. Deswegen HOFFE ich inständigst, dass ihnen die anstehende Blizzcon um die Ohren fliegen wird. Auch wenn sie das sicherlich zu verhindern wissen (verschärfte Einlasskontrollen, zeitversetzter Stream, keine wirklich offenen Fragegrunden und Diskussionen), hoffe ich das es dieses Jahr so richtig knallen wird. Noch mehr als letztes Jahr!

John Smith
John Smith
4 Monate zuvor

Die Extrem-Monetarizierung läuft aber schon deutlich länger als 12 Monate. Bei WoW geht es ja nicht nur um irgendwelche Shop-Mounts, sondern darum, dass es kaum noch Admins gibt und die dann eigentlich auch nur noch gefühlt bessere Scripts sind(oftmals mit ausschließlich vorgefertigten Antworten…und dazu unterbezahlt)…oder das man immer mehr extrem unkreative time sinks einbaut, wofür die Designer kaum Zeit aufwenden müssen und womit man den Spielern das Gefühl geben will, immer was zu tun zu haben(siehe die Hearthstones-Variationen, die es jetzt bei jedem Event gibt. Oder die temporären Skin-Toys. Oder die 150 Pet-reskins…dann auch noch mit Breeds). Man kann eigentlich sagen, dass es spätestens seit dem Diablo 3-Release der volle Fokus immer nur darauf gelegt wird, womit man in kürzester Zeit das meiste Geld verdienen kann. Die Spieler fühlen sich wie Nutzvieh, bei dem zusätzlich und offensichtlich noch das Suchtverhalten getriggert werden soll.
Langsam dürfte Blizzard die Konsequenzen allerdings zu spüren bekommen. Und auch der Erfolg von WoW-Classic(gegen das sich Blizz so lange gewehrt hat) sollte ihnen eigentlich zu denken geben. Denn Classic hat nie von perfekter Mechanik oder Grafik gelebt…sondern von der Community. Und nur eine Community, die sich wertgeschätzt, unterstützt und willkommen fühlt, generiert auf Dauer Gewinn und sorgt für einen guten Ruf, der wiederrum Gewinn generiert. Der Aufstieg Blizzards hatte nichts mit Monetarizierung zu tun…der derzeitige Abstieg schon. Allein kurzfristig auf die Quartalszahlen zu schauen und sich mit China ins Bett zu legen, garantiert langfristig keinen Erfolg.

????ørყ ♦♠
????ørყ ♦♠
4 Monate zuvor

Die Politik und die Menschen in China sind dermaßen moralisch und sozial unterentwickelt, dass ich absolut nicht nachvollziehen kann, wie das eines der fortschrittlichsten Länder sein kann. Die brauchen dringend mal eine Revolution raus aus dem Mittelalter!

Dominik Rausch
Dominik Rausch
4 Monate zuvor

Betrachte es mal andersrum. Klar haste recht, jedoch ist es Blizzard, die dort ihre Sachen verkaufen wollen und sich somit auf die Seite von China stellen. Moralisch korrekt wäre es, wenn sie nicht so drastisch gehandelt hätten, zumal sie für Freiheit Ehre etc. stehen. Alles Geld, Geld, Geld. Und China muss ne Menge abwerfen, wenn Blizzard Geld über Ruf stellt.

Benjamin Thum
Benjamin Thum
4 Monate zuvor

Ich hab meinen blizz Account schon vor 1,5 jahren still gelegt. Aber aus Gründen die das Kerngeschäft eines Spieleentwicklers betrifft. Warcraft?-> remasterd/recycled, WoW? -> recycled, Hearthstone? -> mehr Glücksspiel als können, hots? -> Support quasi eingestellt, diablo3? -> Asiagrind at its best, diablofranchise? -> habt ihr kein phone? Der letzte grosse Wurf war sc2.

Und ich fürchte da kommt demnächst auch nichts mehr außer der nächste lauwarme Neuaufguss. Kreatives Spiele entwickeln geht anders.

Das sie jetzt ihre Seele an China verkaufen ist für mich nur eine Entwicklung, ähnlich derer, das sportliche Großereignisse nach Katar verkauft werden. Zeigt doch nur das auf den Verbraucher/gamer/ sportzuschauer geschissen wird. Vote with ur wallet!

Riordian123
Riordian123
4 Monate zuvor

Hier noch zwei Artikel zum Blizzard Activision CEO:
https://www.reddit.com/r/pc
https://www.asyousow.org/re… (Robert A. Kotick: Platz 45)

Mysticdragon
Mysticdragon
4 Monate zuvor

Ich habe Blizzard schon lange abgeschrieben tief im inneren seit die WoW rausbrachten. Aber richtige eingesehen hab ich das erst spät. Als Jugendlicher hab ich zwar Blizzard gemocht und würde evtl. noch Star Craft und sowas spielen. Im nachhinein hab ich das doch gelassen. Den Blizzard ist nicht mehr das was ich in denen gesehen habe.
Auch den ganzen WoW Hype hab ich nie verstanden.
Jedenfalls ich sehe Blizzard eher als meinen Feind an, weil die leider die ganzen Spieler verdorben und verwöhnt haben. Das tut mir als Spieler wirklich sehr weh. Weil man sollte sich auch gewisse Dinge erarbeiten, es ist ein mmorpg und wem das nicht passt sollte Offline Games zocken!

In diesem Sinne sage ich „Bye! Bye! Bliizard!!“ nun konnte ich mit diesen Artikel endgültig mit Blizzard abschließen.

Namma
Namma
4 Monate zuvor

Ich kann alle Punkte verstehen, ausser den Letzten.
Aber was die Leute dazu treibt Blizzard zu bashen, weil sie den vorher bekannten und seit langem gängigen Abmachungen nach gehen, geht nicht in meinen Kopf.
Ich bin mir sicher, Sie hätten, egal welche politische Aussage getroffen worden wäre, das selbe getan.

Ob pro das oder pro das, dies oder jenes egal um was auf der Welt es geht. Und ja liebe Leute, es gibt schlimmere Probleme auf der Welt, ist da auch Blizzard schuld?

Für mich sind die Leute die darauf anspringen, Opfer klassischer propaganda und können sich voller Stolz zum manipulierbarem Volk zählen…..

Wenn ihr denkt, nein ich sehe das so und will dafür kämpfen, warum über Blizzard? Was bringt euch das genau?
Geht dort hin, helft den Leuten auf dessen Seite ihr steht. Nein geht nicht? Ihr denkt das bringt nichts? Also doch Opfer dieser propaganda.

Naja mich persönlich nervt es langsam nur noch, es ist nicht schön was da passiert, aus unserer Sicht. Aber es ist so enorm weit weg, und nicht nur auf der Karte, auch kulturell usw usw…..
Ohne Internet und Medien würdet ihr es nicht einmal wissen.

Yawgmoth
Yawgmoth
4 Monate zuvor

du hast noch vergessen wie der artikel die chinesische regierung als ultraböse darstellt während die hongkonger teilweise zu gewalt gegen polizei und mitbürger greifen anstatt zu friedlichen protesten.

die amis zensieren dabei ja auch allerlei dinge und trotzdem laufen da alle paar jahre leute amok.

gouly-fouly
gouly-fouly
4 Monate zuvor

alle paar Tage meinst du wohl wink

Steffen
Steffen
4 Monate zuvor

Was zum bsp?

KnopfChaos
KnopfChaos
4 Monate zuvor

„seit langem gängige Abmachung“
– In den Regeln zum Turnier ist nichts von politischen Statements geschrieben. Blizzard nimmt sich an der Stelle raus, individuell zu handeln.

„Sie hätten, egal welche politische Aussage getroffen worden wäre, das selbe getan.“
– Davon geht nun aber wirklich nur ein kleiner Teil aus und sonderlich realistisch ist das eher nicht. Alleine die Geschwindigkeit und die Härte der Strafe.

„Für mich sind die Leute die darauf anspringen, Opfer klassischer propaganda und können sich voller Stolz zum manipulierbarem Volk zählen…..“ – Damit nimmt man sich aber einiges raus. klassische Propaganda.. Die Medien haben ziemlich neutral berichtet. Das viele Leute darauf anspringen, liegt einfach daran, dass dieses Vorgehen insgesamt sehr schlecht bei dem Rechtverständnis vieler ankommt. Da von Propagande und manipulierbarem Volk sprechen…Wo ist denn dafür bitte die Grundlage? Das könnte man genau so gut andersherum verwenden.

„Wenn ihr denkt, nein ich sehe das so und will dafür kämpfen, warum über Blizzard?“
– Die Leute wollen nicht für Hong Kong kämpfen. Ist auch ein wenig schwer. Die Leute wollen einfach Blizzard abstrafen. Darum geht es in der Diskussion. Hong Kong ist wieder ein eigenes Thema. Es geht um die Strafe von Blizzard, um die Höhe und die damit „vermutlich“ verbundenen politischen hintergründe.

„Geht dort hin, helft den Leuten auf dessen Seite ihr steht. Nein geht nicht? Ihr denkt das bringt nichts? Also doch Opfer dieser propaganda.“
– Es geht dabei immer noch um Blizzard. Und unabhängig davon… Hast du schon einmal etwas gegen Kinderarbeit, Menschenhandel oder Krieg gesagt oder gedacht? – Gehen wir mal davon aus, weil du ja sicherlich kein Unmensch bist. – Bist du daraufhin los und hast geholfen? Macht das die Meinung weniger Wertvoll? Ist die Ansicht deshalb falsch? Und was hat das schon wieder mit Propaganda auf sich. Du wirfst hier mit unüberlegten Aussagen um dich, unterstellt einer doch sehr großen Masse an Menschen (darunter viele kluge Köpfe der Industrie und auch einigen Politikern) sie seien Opfer von Propaganda. Stellst sie also als Dumm hin und dich selbst als überlegen da.

„Aber es ist so enorm weit weg, und nicht nur auf der Karte, auch kulturell usw usw…..
Ohne Internet und Medien würdet ihr es nicht einmal wissen.“
– Auch hier möchte ich noch mal auf das eigentliche Thema verweisen. Und das es damals Amerikaner interessierte, was in Europa passierte, (trotz der Entfernung) ist dann doch ganz gut gewesen. Und was hat es mit der Kultur zu tun, wenn man hier Blizzard für das bestrafen eines Spielers aufgrund einer politischen Äußerung in einem Stream zu tun. Wir sprechen also sogar von einem westlichen Unternehmen und unserer westlichen Kultur.
Was ist denn bitte jetzt auch noch verkehrt daran, dass wir es ohne Internet und Medien nicht mal wüssten? „Krieg auf Erden? Nein, da ist nichts dran. Davon habe ich nur in den Medien erfahren.“

Namma
Namma
4 Monate zuvor

Ja, war bewusst ein bisschen überspitzt geschrieben wink aber nicht für Vertreter deiner Gattung.

Deine Punkte will ich nicht widersprechen, das ist auch nicht nötig, auch wenn ich teilweise anderer Meinung bin, ist dies dann auch lediglich meine Meinung.

John Smith
John Smith
4 Monate zuvor

Also du meinst, wenn sich blizchung da hingesetzt hätte mit einem Schild „Don’t wear fur. Animals are living beings too.“, wäre er auch sofort 1 Jahr gesperrt worden, aus dem Wettbewerb geflogen und sein Preisgeld eingezogen worden(und das Blizz jetzt zurückrudert, ändetr daran rein gar nichts. Das war die Reaktion von Blizz.)? Und die beiden Caster hätten sich auch einen neuen Job suchen dürfen? Glaubst du auch nicht, oder?
Wäre aber der gleiche Regelverstoß.

Es geht hier nicht darum, ob jemand gegen eine Regel verstoßen hat und dafür eine Form von Strafe kriegt. Sondern darum, wie drakonisch(der hat ja weder jemandem beleidigt, noch ist er Wiederholungstäter soweit ich weiß) diese Strafe ist und wie sehr Blizzard in vorauseilendem Gehorsam einer eher fragwürdigen Regierung agiert(und sie auch noch mit einer Entschuldigungsnachricht unterstützt)…und das wir alle davon ausgehen, dass hier aus kapitalistischen Gründen mit zweierlei Maß gemessen wird.

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Sehr geiler Artikel, Jedoch fände ich es nun echt hart wenn die Fanboys und Mitspieler wirklich wieder anfangen würden zu kuschen wegen einer guten BlizzCon. Bei solchen Methoden und Anstrebungen vor einer Regierung zu buckeln nur um schnell mehr Geld zu machen sollte von allen Spielern dementsprechend auch weiterhin boykottiert werden, da dies ansonsten die Regel aller Spiele werden wird, zumindest mal bis die Leitung wieder einen vernünftigen weg eingeschlagen hat,…. der den Spielern gewidmet ist und nicht dem Geld? Mal ganz davon abgesehen, dass eine gute BlizzCon auch nicht die Verhältnisse in China für die Bevölkerung verbessern werden oder die der Entwickler….

Vanzir Nivis
Vanzir Nivis
4 Monate zuvor

Kann mir eher vorstellen, sollten da wirklich Leute mit solchen Shirts rumlaufen, werden sie entweder gebeten etwas anderes anzuziehen oder aber die Veranstaltung zu verlassen.

Und ich finde es etwas übertrieben Blizz zu unterstellen sie würden auf der Seite von China stehen, nur weil sie den Spieler gebannt haben. Ich sehe das eher so das er halt gegen die Regeln verstoßen hat, das allgemein politische Äußerungen untersagt sind, egal in welche Richtung oder auf was sie sich beziehen. Hat einfach rein gar nichts mit Blizzards politischer Ausrichtung zu tun. Der Bann war einfach nur eine Folge des Regelverstoß.
Die Leute haben doch einfach nur wieder irgendwas gesucht um gegen Blizz zu schießen und es weiterhin schlecht zu reden. Da kam das einfach nur sehr passend.

Coreleon
Coreleon
4 Monate zuvor

Hat Tencent nicht auch Anteile bei Blizz.~5%?
Finde es hat sich in recht kurzer Zeit eine Menge bei Blizz angehäuft, denke der CEO Wechsel hat da einfluss gehabt aber wird sicher schon eher da angefangen haben sich zu drehen. Kann mich irren aber sehe den Einfluss von AV da als einen der Gründe.
Mich wundert nur das deren PR Menschen da nicht aktiv werden oder haben sie die auch gefeuert? Oo
Das sind so sachen da holt man sich auch externe Agenturen um den Schaden zu begrenzen aber bisher passierte halt gar nichts.

Hunes Awikdes
Hunes Awikdes
4 Monate zuvor

Als Blizzard noch klein war wurden Spiele für Spieler gemacht um Spaß am Spiel zu haben.
Nachdem das Unternehmen nun sehr groß wurde, verlagerte sich der Entwicklungsschwerpunkt mehr zu „gewinnbringend“. Klar, soll es ja auch, damit die Mitarbeiter auch alle bezahlt werden können.
Aber.
Wer normal Geld verdient, bleibt bodenständig. Wer plötzlich viel mehr Geld verdient, will immer mehr haben, und noch mehr, und noch mehr. Geld hat immer recht.

M.K H.C
M.K H.C
4 Monate zuvor

Gut das ich mit WoW und andere Spiele aus Blizzard seit jahren nicht mehr gespielt habe. Man merkt das Blizzard die Seele verliert. Irgendwie alles nur noch Börsen und Markt orientiert, was auch nicht falsch ist schlichlich will ein Unternehmer Geld verdienen, aber man muss achten das man übertreibt damit.

Sven Wesing
Sven Wesing
4 Monate zuvor

Ich bin sehr gespannt auf die BlizzCon.
Auch wenn ich nicht daran Glaube dass das passiert, könnte Blizzard einiges wieder grade rücken, wenn sie Farbe bekennen während der Veranstaltung.
Klar ist, Blizz muss sich für eine Seite entscheiden. Die treue Community, die seit über 20 Jahren mit dabei sind oder für die Gier nach Geld.
Beides können sie nicht halten. Daher bin ich gespannt ob sich gesunder Menschenverstand gegen die Gier durchsetzen kann

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Ich freu mich mega auf die BlizzCon. Hoffentlich gibts riesen Drama weil Blizzard Frauen unter die Bluse gucken will um sicherzugehen, dass keine verbotenen TShirts eineschmuggelt werden. Und statt Q&A wird die chinesische Nationalhymne gesungen. Und das ganze Internet am ausrasten.

So würde ich es jedenfalls machen, nech.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

China ist extrem geil. Ich wünschte mir Deutschland wäre in vielen Fällen auch mehr wie China. Deren Einstellung muss man akzeptieren (Recht des Stärkeren), was aber halt nicht geht, ist sich für die westlichen Schneeflöckchen zu verstellen und hintenrum das chinesische Geld einzustecken. Hat heutzutage keiner mehr Rückgrat? Blizzard hat jedenfalls durch ihre letzten Entscheidungen gezeigt was sie wollen, dann sollen sie dazu stehen und hier Pleite gehen und in China mad money machen.

Lustig sind aber in der Tat die westlichen Memewarrior. In ein paar Jahren werden sie merken, dass all ihr grrr grrr grrr nichts gebracht hat. Mensch, in Foren sich ärgern und lustige Bildchen posten hat nichts gebracht?? Na sowas.

Zord
Zord
4 Monate zuvor

Die Nachrufe auf Blizzard halte ich für arg verfrüht. Wieviele Shitstorms sind schon an EA abgeprallt ohne dem Umsatz nennenswert zu schaden? Spätestens wenn das nächste WoW Addon wieder Millionenfach vorbestellt, die Handyspiele Milliarden Einnahmen bescherrt und der D4 Hype während der Blizzcon fahrt aufnimmt interessiert das doch niemanden mehr.
Blizzard ist ein Großkonzern dessen daseinszwecke es ist Geld einzunehmen, die nette kleine Spieleschmiede von nebenan ist diese Firma doch schon spätestens seit dem gigantischen Erfolg von WoW nicht mehr. Keine der großen Spiele Firmen würde doch viel anders handeln.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Aber aber die deutschen und amerikanischen Schneeflocken die so eloquent in den Foren schreiben und mit Photoshop so edgy Bilder erstellen…
Willst du etwa sagen, die haben rein gar kein Einfluss auf den Markt oder das Weltgeschehen??

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Leider sehr akkurat. Man hätte vielleicht schon zu Anfängen der Veränderungen als Spieler reagieren sollen und sich nicht einlullen lassen. Um ehrlich zu sein, dachte ich immer die Menschheit würde sich da selbst zumindest mal die Hürde der monatlichen kosten zu Gemühte führen, aber auch dem einzelnen scheint dies kein Nennenswertes übel.

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

Wir sollten jetzt langsam wirklich mal inne halten und uns bezüglich Doppelmoral auch mal an die eigene Nase fassen (und da schließe ich mich ausdrücklich mit ein). Mal ehrlich, wie viele von den aus der Community lauthals Aufschreienden, hat die Situation in Hong-Kong vor dieser Bitzchung-Geschichte wirklich interessiert? „Pro HK“ ist halt gerade en vogue, so wie diese kürzliche „Me too“-Welle. Ist es nicht so, das zumindest ein großer Teil das Spiel xy gezockt hat, während im TV in Hong-Kong die Straßen brennen (bildlich gesprochen)?

Think gobally! Die Spiele-Firmen sind keine Nerds mehr, die in Garagen ihre Sachen entwickeln. Der Spiele-Markt ist ein hart umkämpfter Markt. Um langfristig zu überleben, muss man global operieren und global um Marktanteile kämpfen. D.h. die Firmen werden auch mit Politik konfrontiert. Politik ist des öfteren ein schmutziges Geschäft (auch in demokratischen Staaten!), bei dem Moral keinen Platz hat – somit wird auch globale Marktwirtschaft immer öfter zu einem schmutzigen Geschäft.
Entweder wir leben damit, oder wie hören auf Spiele zu zocken. Aber dann dürften wir auch viele andere Dinge nicht mehr konsumieren – am besten wir wandern dann aus auf ´ne einsame Insel und werden Selbstversorger.

Was den Artikel selbst angeht: Klar, ist alles richtig und kann ich alles so unterschreiben. Aber zu oft, habe ich in der Vergangenheit schon gehört und gelesen, das Blizzard, insbesondere WOW, am Sterben ist. Totgesagte leben offensichtlich sehr viel länger.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Ich sehe jetzt nicht genau, wo es Doppelmoral ist, wenn dieser Vorfall viele Menschen auf die Problematik mit Hongkong und China aufmerksam gemacht hat.

„Euch hat das davor nicht interessiert also darf es das jetzt auch nicht“ fiinde ich komisch.

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

„Euch hat das davor nicht interessiert also darf es das jetzt auch nicht“ fiinde ich komisch.

Wenn du mich zitierst, dann bitte richtig, denn das habe ich nie gesagt bzw. geschrieben und auch nicht so gemeint!

Und Doppelmoral bezieht sich auf die Tatsache, das nicht nur Blizzard/Activision versucht auf den zukünftigen riesigen Markt in China Fuß zu fassen und umgekehrt, und da meine ich nicht nur die Gaming-Industrie. Ein überspitztes Bsp.: Ich schreibe meinen Protestbeitrag mit einem Huawei-Handy.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Uhhh Huawei, echt jetzt? Du geiler Typ.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Das war nicht als Zitat gemeint, sondern eine Überspitzung dessen, was du – aus meiner Sicht – ausdrücken wolltest.

„Mal ehrlich, wie viele von den aus der Community lauthals Aufschreienden, hat die Situation in Hong-Kong vor dieser Bitzchung-Geschichte wirklich interessiert? „Pro HK“ ist halt gerade en vogue, so wie diese kürzliche „Me too“-Welle. Ist es nicht so, das zumindest ein großer Teil das Spiel xy gezockt hat, während im TV in Hong-Kong die Straßen brennen (bildlich gesprochen)?“

Das ist halt nichts anderes. Da sagst du quasi „Ja, das machen jetzt alle, weils gerade in ist“ – das macht so einen Aufschrei aber nicht per se falsch. Ich wollte dir nicht falsche Worte in den Mund legen.

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

Der Aufschrei war definitiv nicht falsch – im Gegenteil. Und das ist das Positive, das ich aus diesem Fall ziehe: Letztendlich hat die geballte Macht der Konsumenten diesen Kampf gewonnen, denn ohne diesen Shitstorm hätte Blizzard gewiss nicht zurückgerudert und seine Entscheidung korrigiert.

Ich will Blizzard gewiss nicht verteidigen. Aber spätestens jetzt (nach der Korrektur durch Blizzard) sollten wir auch versuchen, die Unternehmensentscheidungen differenzierter und sachlicher zu betrachten, also auch aus der Sicht eines großen börsennotierten Unternehmens.

Das dass Verhalten von Blizzard eine vorschnelle panische Fehlentscheidung war und ein totales PR-Desaster ist, steht außer Frage.

KnopfChaos
KnopfChaos
4 Monate zuvor

Mir missfällt das immer wieder kehrende Argument des großen Unternehmens. Das erklärt vielleicht warum sie so handeln aber das macht es noch lange nicht weniger schlimm. Es ist immer noch die gleiche Sachlage. Verstehe beim besten Willen nicht, warum von manchen hier so viel Energie darauf verwendet wird, diese Zensur in ein falsches Licht zu rücken. Wenn es für einen nicht relevant sein mag, ist das völlig legitim, aber warum muss man es verharmlosen? Es ist was es ist. Sie haben zu 99 % so gehandelt weil es explizit China betrifft. Das muss man doch einsehen. Ich finde es gut wenn der Konsument seine Macht des Geldes nutzt, um gerade auf solche gesellschaftlichen Aspekte einzuwirken.

Meine jetzt auch nicht mit allem nur dich. wink

Und zum Punkt mit der Korrektur: Zu spät und zu uneinsichtig. Da wird ja so getan, als wäre der Fehler eine übereilte Bestrafung gewesen, die nur aus diesem Grund so hoch ausgefallen ist. Auch hier liegt es sehr nahe, dass die Bestrafung aus einem bestimmten Grund sehr schnell fiel.

Noch einmal: Blizzards Verhalten nachvollziehen können. Ist ok. Das Verhalten nicht so schlimm finden. Ist ok. So zu tun, als wäre es richtig oder es höre nichts mit China zu tun. Ist da was anderes.

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

Jo, dem kann ich auch nur zustimmen. Es gibt gewisse unternehmerische Entscheidungen die u.U. (aus unternehmerischer Sicht) notwendig sind und deren genauen Hintergründe keiner von uns kennt und diese wird es auch weiterhin geben. Das heißt nicht das man unschöne Tendenzen, wie z.B: Zensur und derartige Unternehmensentscheidungen befürworten muss.

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Was hat denn Blizz korrigiert oder wo sind sie zurück gerudert? :,D

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

Die Sperre von Blitzchung wurde halbiert auf 6 Monate und sein Preisgeld darf er jetzt auch behalten sowie seinen Titel als Großmeister.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Da stimme ich dir bzgl. Me Too absolut zu. Auch ich finde, dass Vergewaltigungsopfer gefälligst ihren Mund zu halten haben. Das möchte man ja nun wirklich nicht lesen.

Tebo
Tebo
4 Monate zuvor

Sicher hast Du recht, das Blizzard nicht mehr die „Nachbars-Kumpels“ aus der Garage sind, mit denen man über die neueste Grafikkarten Generation diskutieren kann. Sicher hast Du recht, wenn du sagst, sie haben eine Verantwortung für ein Unternehmen und für Arbeitsplätze sprich Existenzen.

Aber – und ich glaube das will Cortyn auch unter anderem mit seinem Beitrag sagen – die Verantwortung umfasst nicht ausschliesslich die neuen Märkte. Blizzard schlittert wirklich mit Anlauf von einem in das nächste Desaster und das in relativ kurzer Zeit. Außerdem suggeriert man durch die ganzen Eskarpaden ganz deutlich, das Mobile und China wichtiger sind, als die alten Stammkunden. Das genau diese Stammkunden aber hier und heute den größten Anteil an Blizzards Ertrag sichern, wird dort anscheinend vergessen. Ebenso wie genau diese Stammkunden die Arbeitsplätze bzw Existenzen finanzieren. Auch wenn´s viele aus Ertragsgründen nicht hören wollen, es ging und geht auch ohne China. Wären mal mehr (Unternehmen wie Staaten) dazu bereit, bereits dort ein Zeichen zu setzen, könnte sich Peking auch nicht wie derzeit alles herausnehmen und überall Druck aufbauen.

Jedox
Jedox
4 Monate zuvor

Ich stimme dir in allen Punkten zu… bis auf eine Kleinigkeit: das Dumme ist nunmal, das Blizzard/Activision ein börsennotiertes Unternehmen ist und da zählen nur Gewinne. Und ich befürchte, das es für einen zukunftsorientiertes Unternehmen und Global-Player wie z.B. Blizzard langfristig eben nicht ohne China geht. Leider!

Oliver Floßdorf
4 Monate zuvor

Aso was ich hier teilweise lese verwundet mich doch sehr.

Da wird geschrieben, wer WoW spielt hat seine Ehre auf den Müll geschmissen, man kann nicht mehr ins Spiel einloggen weil es sich falsch anfühlt.

Ich meine das nicht persönlich, denn ich verstehe, dass viele so fühlen.

Aber wer so argumentiert, darf kein Fleisch mehr essen, keine Nestele- Produkte mehr kaufen (und das sind mehr Produkte, als man denkt), Türkei Urlaub geht gar nicht, Privat-TV ist auch ein No-Go usw.

Außerdem müsste man dann auch das eigene Land verlassen, weil die Waffen, mit denen die Türkei jetzt gerade die Kurden bekriegt, sind aus gutem deutschen Haus.

Ich verstehe ja, dass man die Firmenpolitik von Blizzard kritisiert, da bin ich bei euch, aber mir ist hier vie zu viel Pathos rinn und viel zu wenig Sachlichkeit.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Irgendwo müssen Leute die Grenze eben ziehen. Ich find deine Argumentation auch etwas schwierig, weil sie nur von absoluten extremen ausgeht. „Wer für Klimaschutz ist, darf nie wieder Auto fahren“, etwas überspitzt gesagt.

Gerade bei etwas, das nur die eigene Freizeit füllt, kann man doch viel einfacher Protest üben, weil es eben nur Freizeit betrifft und es sehr viel alternative Auswahl gibt.

Yawgmoth
Yawgmoth
4 Monate zuvor

schon mal drüber nachgedacht, das manche leute in ihrer freizeit spielen, um einfach mal abzuschalten und alles hinter sich zu lassen?
und dann wird man derart bombardiert von hirngewaschenen leuten die keine ahnung haben, was eigentlich abgeht.
ihr habt genausowenig recht der chinesischen regierung vor zu schreiben wie sie zu regieren hat. wir kriegens ja noch nich mal in deutschland hin mal politik für alle bürger zu machen anstatt nur für banken und konzerne.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Ja, ich finds auch ganz schlimm, wenn Missachtung der Menschenrechte meinen Freizeitspaß einschränkt und ich dann nicht richtig abschalten kann.

Steffen
Steffen
4 Monate zuvor

Ich habe den dringenden Verdacht das du das mit der Demokratie und Meinungsfreiheit nicht so ganz begriffen hast.
Alleine für deine Beiträge hier hättest du in China Ärger Schwierigkeiten bekommen.

Umberto Gecko
Umberto Gecko
4 Monate zuvor

Ich denke, den meisten hier ist klar, dass unser aller Leben durchdrungen ist von solchen Widersprüchlichkeiten.

Was du hier aber machst, ist reiner Whataboutism. Der Ausdruck von Hilflosigkeit, mit dem Zustände verteidigt werden, die nicht mehr zu verteidigen sind.

Ergänzung:

Damit sage ich aber nicht, dass DU keinen Spaß mehr an dem Spiel haben darfst, oder dass Du unmoralisch handelst, wenn du es noch spielst. Ich sage damit nur, dass Du anderen diese Perspektive zugestehen sollst, dass sie sich unwohl damit fühlen und dies auch in der Öffentlichkeit kundtun.

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

Naja…uff…ja es ist ein Stück weit Whataboutism. Und jeder der sagt „deswegen kann ich kein Blizzardspiel mehr spielen“ kann und soll das tun.

Wenn es aber zum „Aufruf“ wird, und Leute, die es ennoch weiterhin tun angegriffen werden, dann finde ich es nur fair aufzuzeigen, dass die, die jetzt sagen „Wer noch WoW spielt ist ehrlos!“ oder ähnliche Dinge, aus anderer Sicht genauso „ehrlos“ sein könnten. Wenn man nicht „alles ändern“ kann aber „persönliche Abstriche“ macht oder bei bestimmten Dingen zu Statements und Verzicht bereist ist….muss man akzeptieren, dass andere das an dieser Stelle nicht sind.

Blödes Beispiel: iphone haben und jetzt nicht mehr Blizz spielen, weil das „zu viel“ ist ist genauso okay wie „apple ablehen, aber weiter WoW spielen“.

Umberto Gecko
Umberto Gecko
4 Monate zuvor

Da gebe ich dir recht. Ich würde keinen anderen Spieler als ehrenlos bezeichnen, weil er seine Prioritäten anders setzt. Wer Spaß am Spiel hat, soll sein Spiel spielen. Mich nervt nur die Verteidigung von Blizz. Die Kritik an Blizzard ist gerechtfertigt.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Gute Antwort. Es fehlt natürlich jeder Inhalt, das war ja aber so gewollt. Oder??

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Man müsste das eigene Land kritisieren und dagegen kämpfen, genauso auch für die Vermarktung inländischer Produkte, aber man müsste nicht davor weglaufen,…

Yato
Yato
4 Monate zuvor

Werde hier wahrscheinlich auf Widerstand stoßen aber… Ja einerseits hat blizz in der letzten Zeit keine gute Stimmung erzeugt durch viele Themen…
Aber kann man die Firma mit ihren Problemen nicht langsam mal in Ruhe lassen? Sie handeln natürlich profitorientiert wie jede Firma, die Geld erwirtschaften will… Sie versuchen natürlich sich zu rechtfertigen und gestehen sich sogar Fehler ein..und trotzdem sind Sie diejenigen welche jetzt extrem darunter leiden. Ein großer Spieleentwickler geht aufgrund von solchen Dingen zugrunde. Ich bin kein Blizzfameboy oder Sonst was aber ich mag die Spiele und find es langsam bisschen viel was die Firma abhalten muss… Wenn ich an League denke bzw Riot Games.. Die sind noch ein ticken größer würde ich meinen und da kräht kein Hahn danach so wirklich.

Sicher sollte man nicht alles Gut heißen was passiert.. Aber dann gibt es andere Wege als über Firmen zu gehen um auf sich aufmerksam zu machen und andere dafür zugrunde zu richten :/

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Also nach deiner Auffassung sollten die Leute lieber den Mund halten, anstatt was gegen Blizzard zu sagen und ihre Fehler aufzeigen ?
Du wärst auf jeden Fall ein guter Sprecher für Wilke. „Leute wenn ihre keine Würste mit Schimmel mögt, dann kauft es doch nicht. Doch mach doch kein großen aufstand.“

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

So hatte ich Yato nicht verstanden. Aber wenn man eine Firma kritisiert und sie danach einlenkt, was wollen die Kritiker denn?

Ich bin hier tatsächlich auch unsicher. Dadurch das viele „Strafe zu hart!“ sagen und jetzt, nachdem die Strafe drastisch gesenkt wurde weiter-Shitstormen ergibt sich halt schon die Frage, ob es um die Strafe oder überhaupt die Sache geht oder man nur den Anlass nutzt um endlich wieder „gegen ein Unternehmen“ sein zu können und damit vermeintlich die eigene Moral zu beweisen.

Yato
Yato
4 Monate zuvor

Danke, so hatte ich es ausdrücken wollen. Entschuldigt meine fehlaussagen, die evtl. falsch interpretiert werden könnten.

Wenn es nach denjenigen geht (und ja es schaukeln die Medien entsprechend auch hoch), welche das verachtend finden, sollte Blizzard am besten einfach aufhören als Firma (scharf gesagt…). So würde ich es interpretieren, damit endlich Ruhe einkehrt. Aber die Leute wollen ja sogar die Blizzcon als Plattform nutzen und noch vieles mehr. Das eigentliche Problem ist doch nicht Blizzard würde ich meinen, sondern es ist doch ein gänzlich anderes (politisches) Thema.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Wenn du als großes Unternehmen bist und sogar global agierst. Da ist es unausweichlich ,das du mit Politik in Berührung kommst und zu sagen wir sind Politikfrei ist absurd. Internationale Firmen müssen mit Politischen Thema auseinandersetzen und sie müssen auch für ihre Philosophie in ihren Firma auch beibehalten. Das alles hat doch seit Jahren Blizzard einfach verpennt (Geh mit der Zeit ,sonst gehst du mit der Zeit) und jetzt zu sagen “ armer Blizzard „. Naja, sie sind selbst Schuld mit ihre haltung zur Politik

Oliver Floßdorf
4 Monate zuvor

Sorry, Sophie sehe ich was anders. Die Probleme um die es geht, sind eine Ebene höher anzusehen, in der Politik der verschiedenen Länder. Und Ja, wie China das macht schmeckt mir auch nicht, auch das was Erdogan oder Trump macht.

Aber ich kann es absolut verstehen, wenn eine Firma möchte, dass ihre Foren und ihre Spiele politikfrei bleiben, was auch in Ordnung ist.

Mich ärgert es mehr, das viele Leute einfach entlassen werden, obwohl Kohle ohne Ende verdient wird, da sehe ich eher einen Skandal, als das ein Unternehmen nicht will, dass ihre Plattform als politische Plattform missbraucht wird. Auch wenn die Protestierenden recht haben, da bin ich bei denen, aber wenn jemand sagt, in meinem Haus bitte nicht, dann hat man dies auch zu akzeptieren.

Und wenn einem das nicht gefällt, dann sollte man das Haus auch verlassen.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Dann muss Blizzard nicht wundern ,das eine gleich große Resonanz zurückkommt.
Zu glauben man kann sich als internationales Unternehmen als Politik frei bleiben ,ist absurd.
Wenn du als ein Internationales Unternehmen agierst ,da hast du keine andere Wahl. Dir wird die Politik aufgezwungen. Frag mal: Huawei, Google, Auto Konzerne, NBA, Hollywood und noch vieles mehr. Ein Statement zu sagen “ Wir sind Politik freies Unternehmen, ist wie zu sagen: Ich fliege nicht zum Mond , während du in der Rakete sitzt“

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

Es sagt doch hier niemand „armes Blizzard“. Das ist genau wieder diese „es gibt nur Extremansichten“-Sache, die mich hier so nervt. Hat Blizzard zu schnell reagiert? Klar. Hat Blizzard überreagiert? Klar. Hat der Konzern Blizzard auch Anteil an politischen Themen und sollte sich auch daran messen lassen müssen? Klar! (Viele derjenigen, die die Strafe generell nicht verdammen kritisieren trotzdem einige Faktoren daran)

Aber daraus ein „Wenn sie irgendwo irgendwas machen, wo sie Politik nicht dabeihaben wollen sind sie scheiße“ zu konstruieren halte ich für höchst problematisch. Klar würden sich hier im Westen vermutlich wenige Leute ärgern, wenn Blizz Events nun „Pro-Hongkong!“ branden würden. Aber fänden wir es auch noch cool, wenn es auch einen KP-Stand gibt? Wenn Präsidentenwahlkampf gemacht oder debattiert wird in Gaming Streams? Wenn das Eu-Parlament, Brexiteers, Trump, Bolsonaro oder Maduro hier platziert und/oder debattiert würden? Oder gar eigene Messages schalten wollen?

Wenn wir all das „auch okay“ fänden, DANN ist es gerechtfertigt sich über diese Regluarien auf Streams/Turnieren zu beschweren. Wenn nicht, sind sie ERSTMAL okay. Und hier kann man geteilter Meinung sein.

Und was mich hier unendlich frustriert ist ein: „Alle westlichen Firmen und viele Staaten tun X“ (was nicht heißt, dass X gut ist und Kritik daran verboten ist). Man kritisiert X bei Blizzard. Blizzard schwächt X etwas ab, ALLE anderen machen X weiter. Trotzdem ist nach der Aktion Blizzard noch der „böse“ oder sogar „noch schlimmer“ als vor der Korrektur. Warum? Wo führt das hin.

Im Moment steht Blizz trotz Nachbesserung am Pranger, Apple nicht. Als Unternehmen würde ich es nächstesmal also weder kommentieren noch nachbessern. Wir laufen, allgemein, imho, Gefahr, „uns selber aufzufressen.“ Wir legen einen Perfektionsmaßstab ab und bei manchen ist „nicht perfekt“ gleichbedeutend mit „komplett scheiße!“ und während wir die „nicht perfekten“ Kaputtkritisieren machen die die WIRKLICH „komplett scheiße“ sind lachend weiter.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Also nach deiner Aussage ist es so. “ Die anderen waren viel viel viel schlimmer als ich! Ich hab nur ein Menschen Umgebracht ,aber er dahinten hat zwei umgebracht. Bringt ihn auf den Pranger und nicht mich“

„Aber daraus ein „Wenn sie irgendwo irgendwas machen, wo sie Politik nicht dabeihaben wollen sind sie scheiße“ zu konstruieren halte ich für höchst problematisch“

Wenn du als ein Internationales Unternehmen agierst ,da hast du keine andere Wahl. Dir wird die Politik aufgezwungen. Frag mal: Huawei, Google, Auto Konzerne, NBA, Hollywood und noch vieles mehr. Ein Statement zu sagen “ Wir sind Politik freies Unternehmen, ist wie zu sagen: Ich fliege nicht zum Mond , während du in der Rakete sitzt“

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

Weder ich, noch Blizzard haben „politikfreies Unternehmen“ gesagt. Das ginge natürlich nicht und wenn ein Unternehmen das reklamieren würde, wäre das natürlich naiv und könnte nicht funktionieren. Es geht um: „Darf ein Unternehmen, das international verflochten ist, Events veranstalten, bei denen alles themenfremde (besonders politische und/oder brisante Themen) bei den Wettbewerben verboten ist?“

Auch hier kann man „Nein, darf das Unternehmen nicht“ sagen. Und das für sich entscheiden. Wenn man aber mit dem Finger auf die Leute zeigt, die es anders sehen, oder die es diesem Unternehmen nachsehen (und dafür vielleicht bei anderen Unternehmen kritischer sind) muss man sich auch gefallen lassen, wenn jemand die Gegenfrage stellt, welche Prdukte von welchen Firmen man dann dnen so kauft.

Die „Blizzard ist objektiv böse. Punkt!“ Ebene während gleichzeitig dieselben Leute nicht auch gegen die NBA oder Apple wettern Ebene ist es, die stört. Denn WENN die „böse“-Aussage stimmt. DANN sind die anderen Unternehmen es auch.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Blizzard war nicht Objektiv. Wäre sie Objektiv hätte es zu keiner übereifrige und Übertriebende Strafe gekommen. Sie hätten ja auch einfach so einer Aussage distanziert ,anstatt zu einer Strafe zu kommen lassen. (Es sind Sportler und ihre Politische Haltung zu irgendwas geht uns nichts an. Wir sind neutral der Sache und Urteilen über Meinung Äußerungen) Während andere Sport arten, die Sportler ihre Meinung kundtun dürfen, wird hier einfach ein verbot erhoben.
NBA hat doch mittlerweile ihren Standpunkt doch gesagt. Aber es ist doch egal ,was die anderen tun. Wenn die anderen von der Brücke springen , springst du dann auch ?

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

Ja auf manchen Events und auf manchen Sportarten ist es okay, politische Meinungen zu äußern. Bei anderen nicht. Bestes Beispiel hier sind die olympischen Spiele. Und natürlich hat Blizzard zu schnell und zu hart reagiert. Wieso wird der Punkt denn immer wieder angeführt? Wo habe ich denn gesagt „Blizzard macht ALLES richtig“? Ich argumentiere nur gegen „Blizzard macht ALLES falsch!!!!“ an.

Auch hier wiederhole ich gerne nochmal: Relativ viele Kritiker haben, verkürzt, gesagt: „DAS es ne Strafe gibt finden wir zwar auch nicht gut, verstehen wir aber grundsätzlich ja noch. Aber SO HOCH????? DAS IST ÜBERTRIEBEN!!“ – Daraufhin hat Blizzard (mit einer PR-weichgespülten Aussage, ja) die Strafe deutlich reduziert. Nun sind immer noch alle pissig. Warum? Diese „Ich spreche einen Fehler an, aber die Tatsache, das er existiert bedeutet schon, das es jetzt zu spät ist. Für ALLES! Entschuldigen und korrigieren reichen jetzt nicht mehr!“ Haltung finde ich bedenklich. Nicht nur bei Blizz, sondern generell.

Aber ich gebe es auf. Es gibt offensichtlich nur „Blizzard ist der Konzern, der von Satan gelenkt wird uns uns alle in die chinesische Knechtschaft führt.“ oder „Blizzard hat NICHTS falsch gemacht.“ Ich kann schreiben, was ich will…

Umberto Gecko
Umberto Gecko
4 Monate zuvor

Natürlich geht auch um mehr als die Bestrafung von Blitzchung.

Ich erwarte von einem Unternehmen, das sich immer so divers und progressiv gibt, dass sie auch hinter zivilisatorischen Errungenschaften wie Meinungsfreiheit und Menschenrechten stehen, wenn es mal schwierig wird. Das nennt man Haltung.

Und mir ist klar, Blizz sind nicht die einzigen und auch nicht die schlimmsten, die in dieser Hinsicht momentan Probleme haben was China angeht. Aber so eine halbgare, feige und nach allen Seiten nur schadensbegrenzende Pressemitteilung wie die gestrige, ist einfach würdelos und peinlich.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Ich finde die Argumentation schwierig. Wir berichten ja auch über andere Firmen, wenn die kontroverse Entscheidungen treffen oder sich in der Community etwas zusammenbraut.

Blizzard schafft das in letzter Zeit leider nur mit extremer Zuverlässigkeit.

Nicht darüber zu berichten ist definitiv nicht der richtige Weg.

Yawgmoth
Yawgmoth
4 Monate zuvor

euer bericht ist dennoch sehr einseitig.
warum schreibt ihr nich dazu wie gewalttätig manche hongkonger auf mitbürger und polizei los gehn?
stattdessen redet ihr nur darüber wie die böse chinesische regierung ja menschenrechte verletzt und und mit zensur um sich schlägt.
sicherlich ist das momentane chinesiche system nicht gerade optimal, aber bei und sieht s doch auch nicht viel besser aus.

Cortyn
Cortyn
4 Monate zuvor

Das hier ist kein Bericht. Das ist ein Meinungsartikel und klar als solcher gekennzeichnet.

Und dass du zu unserem System sagst, dass es bei uns auch nicht „viel besser aussieht“, ist schon ein starkes Stück.

Alleine dass wir Systeme wie ein Social Credit Score nicht haben, freien Zugang zu allen Informationen und zudem noch freie Wahlen ist so unfassbar „viel besser“, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Monate zuvor

warum schreibt ihr nich dazu wie gewalttätig manche hongkonger auf mitbürger und polizei los gehn?

Weil es hier nicht um Hongkong und China geht, sondern um Blizzard?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
4 Monate zuvor

Riot und Blizzard sind schwer zu vergleichen.

Ich glaube Blizzard ist für westliche Fans die Spiele-Firma, die emotional die größte Bedeutung hat.
Riot hat ein Spiel, LoL. Das ist zwar groß (auch im Westen sehr groß), aber noch größer und riesiger ist es in Asien.

Und LoL hat noch nichts angestellt eigentlich. Die haben nur gesagt: Wir wollen das nicht. Aber die haben keinen gebannt und rausgeschmissen.

Riot hatte Probleme mit „Sexismus“/“Unternehmenskultur“ -> Das war auch eine große Sache in den US-Medien. Das hat Spieler aber nicht so wahnsinnig berührt, weil das nur Berichte waren, die man schwer festmachen konnte.

Das mit Blizzard jetzt war eben ein großer Vorfall, den man öffentlich beobachten konnte.

Es ist nicht so, dass nach „Riot kein Hahn kräht“ – aber die sind in einer anderen Situation als Blizzard.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Wie Wahr der letzte Satz doch ist. Die Horde /Allianz wird immer mit Ehre und Stolz angepriesen. Doch wenn es um RL geht, da haben die meisten keine Ehre mehr. Im Spiel die großen Helden spielen und rl die kleine Maus sein.

Michael Miracoli
Michael Miracoli
4 Monate zuvor

Alle steinigen, oder?

N0ma
N0ma
4 Monate zuvor

„As a prior US Marine who fought for freedom, your actions apall me. Goodbye blizzard“
Oh, der denkt wirklich das Blizzard sein größter Fehler ist…

Stephan
Stephan
4 Monate zuvor

Ich behaupte, US Marines verbrennen halt gern Sachen

Loken
Loken
4 Monate zuvor

Blizzard ist leider nicht die einzige Firma die vor China kuscht sad

Allerdings ist das Gesamtbild wirklich sehr negativ.
Ich bin seit ca. 6 Monaten bewusst auf Abstand gegangen. Gibt genug andere gute Spieleentwickler.

Stephan
Stephan
4 Monate zuvor

Was hat dich vor 6 Monaten dazu bewogen, keine Blizzard Spiele mehr zu kaufen?

Loken
Loken
4 Monate zuvor

Hatte die Hoffnung das Battle for Azeroth doch noch die Kurve kriegt, aber vergebens. Meiner Ansicht nach wurde das „normale“ raiden heftig entwertet. Top Ausrüstung haste durch einfachste Spielinhalte bekommen. Das zusammen mit den ganzen Fettnäpfchen hat für mich den Ausschlag gegeben.

Belpherus
Belpherus
4 Monate zuvor

Das traurigste ist für mich das die Stimmung sich durch Classic gerade erhohlt hat. Ich weiß nicht, irgenwie bin ich fast eher Sauer auf Blitzchung weil er die Scheiße losgetreten hat. Und ich will eigentlich nicht Sauer auf ihn sein, denn er kämpfte für das richtige.

Umberto Gecko
Umberto Gecko
4 Monate zuvor

Ich bin sauer auf Blizz. Aber ja, ich liebe Classic und die WoW-Welt. Nur kann ich es nicht mehr starten, weil es sich einfach falsch anfühlt.

Oliver Floßdorf
4 Monate zuvor

Ist du kein Fleisch? Fährst du auch keine deutschen Autos mehr? Es gibt so viel Sachen, die sich viel falscher anfühlen, als lass dir das Spiel nicht vermiesen.

Sophie Proudm
Sophie Proudm
4 Monate zuvor

Er kämpft wenigsten mit Ruhm und ehre, während bei uns die Spieler nur im spiel ausleben und ihre Ehre in den Müll geschmissen haben.

Oliver Floßdorf
4 Monate zuvor

Um Gottes Willen, geht es auch mit etwas weniger Pathos?

Nur weil ich jetzt WoW Classic spiele, habe ich meine Ehre auf den Müll geschmissen?

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Ja, so ziemlich. smile Genauso wie wenn man Nestle Produkte verzehrt oder ansonsten planlos durchs leben geht und es einfach akzeptiert was so abgeht grin Sicherlich wirst du dich nicht von allem distanzieren müssen, was deine Ernährung angeht und auch einen klaren Standpunkt hier einzunehmen vermag eine gute tat zu sein, da du mit dem spielen von Classic eben nicht nur Blitzschung ins Gesicht trittst und den ganzen anderen Leuten in China, nein, du unterstützt Blizzard in seinem handeln und um ehrlich zu sein würde ich bezweifeln das du dich gerne in der selben Situation wie entlassene Spieler Entwickler, Profi Spieler oder den Chinesen sehen möchtest. Denn um ganz ehrlich zu sein, hat Blizzard gar keine, absolut überhaupt gar keine finanziellen Probleme durch WoW Spieler gehabt und dazu kamen dann noch andere erfolgreiche Kassenschlager und zuletzt mehr und mehr Geldgier. Mit dem starten von WoW Classic hast du für dich bestimmt das du die Würde des Menschen mit Füßen treten möchtest. Und bitte, komm mir nicht mit deinem Pathos, den kannste gern behalten. Wenn du die Situation auf seiten des chinesischen Konzerns unterstützen möchtest ist das dein Bier, aber du wirkst hier nicht nur dabei mit sich für China oder für die Community zu entscheiden,…. Du unterstützt das Blizzard, der Entwickler der Träume von Millionen wenn nicht sogar Milliarden Menschen, vollkommen verkommt. Dieser Entwickler hat mehrere Generationen geleitet, geführt und verzaubert. Glaubst du das sich Blizzard zum guten entwickelt durch den Einfluss durch China und/oder Tencent? Machst du dir manchmal auch son bisschen Gedanken was aus dem was du tust entsteht, was für folgen dein Handeln haben könnte oder beruhigst du dich dahingehend selbst, das du nur einer von vielen bist?

Joachim Werner
Joachim Werner
4 Monate zuvor

Und glaubst du, indem man Blizzard Artikel verbrennt, sagt das man „nie wieder etwas von Blizzard kaufen“ wird und Menschen persönlich angreift, die Blizzard-Spiele spielen wird man ein Umdenken erreichen?

Das erreicht man nur, wenn man klarmachen kann, das man enttäuscht (oder sogar angewidert) von Blizzard ist, und ERSTMAL nicht bereit ist Geld reinzustecken. Und wenn Blizzard sich (für einen selber) nicht glaubhaft bessert auch dabei bleibt. WENN es aber Besserung gibt bereit ist, wieder zu „kaufen“.

Ein „Vorbei, für immer!!!!“ ist in mindestens 7 von 10 Fällen eh nicht wahr, sondern nur sehr laut vokalisiert. Und die letzten 3 haben, völlig zurecht, für sich so entschieden. Aber auf die wird das Unternehmen (hier Blizzard, dasselbe gilt aber für Nestle oder andere genauso) keine Rücksicht mehr nehmen. Wieso auch. Sie kaufen ja eh nie wieder.

Steffen Katiusha
Steffen Katiusha
4 Monate zuvor

Zuerst einmal behaupte nichts was du nicht auch festmachen kannst. So gesehen hat der Punkt des persönlichen Angriffs hier absolut keine Wertung da ich niemanden angegriffen habe PUNKT

Eine kurze gegenfrage, wenn du bereit bist Hunderte von Euros oder Dollar zu verbrennen von einem Spielehersteller denkst du ernsthaft du kaufst dir noch mal ein Spiel vom selbigen? Wenn Leute sehen was gerade abgeht und darauf aufmerksam gemacht werden, werden sich die Zahlen der Spielkäufe minimieren, wenn gar nichts passiert, dann wird es eben einfach so weiter gehen, logisches denken, Jungs,….. Habt ihr beim spielen von D3 irgendwie ne Gehirnwäsche bekommen, dass euch das nicht klar ist? Ich mein wie stellst du dir das vor? Jemand sieht wie man Blizzard spiele verbrennt und daraufhin rennt er in den nächsten Shop und wird sich genau diese Spiele kaufen oder was?

„WENN es aber Besserung gibt bereit ist, wieder zu „kaufen“.“

Sorry wenn mir jemand verspricht sich zu bessern und das ein GROßKONZERN ist, dann kann ich dir zu 99% Garantieren das es gelogen ist und nach dem ersten guten Patch wieder die Schiene des Geldes gefahren wird, also müsste die Verbesserung nachhaltig sichtbar sein und dafür müssten die Spieler erst mal anfangen Blizz zu boykottieren, um den Leuten da oben zu zeigen das man Sie gern weiter als DEN Spieleentwickler der Herzen sehen möchte und nicht der Geldbeutel.

„Ein „Vorbei, für immer!!!!“ ist in mindestens 7 von 10 Fällen eh nicht wahr,…. „

Und hier sprichst du es selbst an. Wenn es nur 3 von 10 sind, kann Blizz darauf scheißen, wenns aber wirklich mal ne Summe an Spielern sind, könnte man Blizzard vielleicht mal noch erreichen und sie wieder in die richtige Bahn lenken, damit Spiele auch wieder qualitativ hochwertig produziert werden und nicht mehr nur noch quantitativ. Denn der Konsument hat die MACHT, aber wenn der Konsument sich alles schön redet und nur denkt, wird schon werden, juckt mich ja nicht mit wem die Geschäfte machen. Auch wenn selbst 5% Anteil an Blizz zu kompletten Veränderungen von bereits bestehenden Spielen geführt hat und ihr nicht realisiert in welche Richtung es weiter geht….. Manchmal ist es wichtig Menschen zu haben die ein Zeichen setzen und wenn man darauf aufbaut, kann man auch etwas erreichen. Aber die Menschheit und eure Einstellung zu jedem Thema ist so stagnierend das es einfach nur noch zum kotzen ist. Blizzard könnte euch auf der nächsten Games-con ne Kackwurst vorlegen und ihr würdet sie alle einfach nur ablecken wollen. DAS ist ein persönlicher Angriff an die heutige Community von Blizzard, denn wer sich die Entwicklung mal anschaut und wie es den spielen so ergangen ist, muss sich an den Kopf greifen und fragen was bei den Fans eig. so inner Birne vorgeht grin

Viele Spieler sind heutzutage abgeschottet von der Außenwelt, die interessiert kaum noch was hier und da abgeht, daher wird man sie nur mit aufrufen und aufschreien erreichen und man braucht manchmal auch ein bisschen Gestichel, damit diejenigen anfangen ihr verhalten zu überdenken, nur wahre Fanboys würden sich davon nicht abschrecken lassen.

johny bravo
johny bravo
4 Monate zuvor

Stellt euch vor es ist BlizzCon und keiner geht hin

Umberto Gecko
Umberto Gecko
4 Monate zuvor

Super Artikel. Das hast du alles gut zusammengefasst, Cortyn. Genau hier stehen wir jetzt.

Und selbst die Fraktion, die Blitzchungs Bann als gerechtfertigt ansieht, muss doch wohl zugeben, dass Blizz seit einiger Zeit ein katastrophales Krisenmanagement an den Tag legt.

Matze Valmano
Matze Valmano
4 Monate zuvor

„Mit dieser aufgeheizten Stimmung steuern wir nun auf die BlizzCon 2019 in wenigen Wochen zu. Das sollte die „beste BlizzCon bisher“ werden, denn zahlreiche Neuankündigungen werden erwartet. Doch ob man sich als Gamer darüber dann richtig freuen kann, wenn im Hintergrund eine Lawine an Negativmeldungen noch weiter wütet, die immer mehr an Fahrt gewinnt und kein Ende in Sicht ist?“

Wenn man ständig mit solchen Artikeln bombardiert wird, kein Wunder. Wenn Videospiel-Turniere für Politik missbraucht werden, dann kommt sowas dabei rum. Es gab Regeln, die wurden gebrochen. Bloß, weil man der sleben meinung ist wie derjenige, der den Regelverstoß begangen hat, muss man nicht direkt auf denjenigen losgehen, der Strafen bei Regelverstößen verhängt.

Manuel Gisler
Manuel Gisler
4 Monate zuvor

Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Was erwarten Spieler die solch grosse Bühnen für Politische Zwecke nutzen ob sie nun falsch sind oder richtig spielt hierbei keine Rolle. Es wurd gefragt ob man sich als Gamer denn so überhaupt noch auf die Blizzcon freuen kann. Und ich kann sagen ich hab mich noch nie so sehr auf eine Blizzcon gefreut wie jetzt auf diese.

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