Hearthstone: Sogar Mitarbeiter von Blizzard protestieren gegen den Bann

Dem beliebten Spiele-Studio Blizzard fliegt gerade eine Entscheidung bei Hearthstone um die Ohren. Spieler rufen zum Boykott auf, sogar die eigenen Mitarbeiter scheinen mit der Entscheidung unzufrieden zu sein. Sie äußern ihren Protest stumm.

Gegen was protestieren die Leute? Der Hearthstone-Grandmaster Chung „Blitzchung“ Ng Wai wurde von Blizzard hart bestraft. Er hatte sich in einem Live-Stream politisch geäußert und Stellung gegen China und für Hong Kong bezogen.

So rief er in einem Live-Stream von Blizzard: „Liberate Hong Kong, revolution of our age!“

Hong Kong gehört zwar zu China, die Bewohner dort genießen aber demokratische und wirtschaftliche Freiheiten, die im Rest von China nicht gelten. Das läuft unter dem Begriff „Ein Land – zwei Systeme“ und hängt mit der Vergangenheit von Hong Kong unter britischer Regierung zusammen.

In letzter Zeit scheint China seinen Einfluss auf Hong Kong vergrößern zu wollen, dagegen protestieren viele. So auch der Hearthstone-Grandmaster, der selbst aus Hong Kong stammt. Er soll mit Hearthstone seit 2017 etwa 20.400$ verdient haben (via liquipedia).

Blizzard entzieht Hearthstone-Profi seine Existenz als eSportler

So wurde Blitzchung bestraft: Nach dem Ausruf wurde der Hearthstone-Profi aus dem lukrativen und prestigeträchtigen Grandmaster-Programm rausgeworfen. Das ist die Existenz-Grundlage, um mit dem eSport von Hearthstone sein Leben zu bestreiten. Es gibt nur 48 Grandmaster weltweit und es ist schwierig, dort reinzukommen – und normalerweise genauso schwierig, wieder rauszufliegen.

Zudem wurde Chung für ein Jahr von allen Hearthstone-Turnieren gesperrt und Blizzard behält das Preisgeld von Season 2 ein.

Die zwei Caster, die während Blitzchung das rief, kicherten und in Deckung gingen, wurden ebenfalls gefeuert.

Blizzard bezieht sich auf die Regel 6.1 der Hearthstone Grandmasters. Diese Regel untersagt Äußerungen, die Blizzard in Misskredit bringen, eine Gruppe beleidigen oder sonst irgendwie das Image von Blizzard beschädigen.

Blizzard-Mitarbeiter decken Werte ab

So protestieren Blizzard-Mitarbeiter: Am Eingang vom Blizzard-Hauptquartier in Kalifornien steht eine 3,6 Meter hohe Statue eines Orcs. Dort sind die Ideale von Blizzard eingraviert wie: „Gameplay First“, „Think Globally“ oder „Every Voice Matters“.

Wie der eSports-Announcer und frühere Blizzard-Mitarbeiter Kevin Hovdestad über Twitter teilte, hat jemand die Sätze „Think Globally“ (Denke weltweit) und „Every Voice Matters“ (Jede Stimme zählt) mit einem Papier abgedeckt. Das seien erzürnte Mitarbeiter gewesen.

Er wertet das als Protest, dass nicht jeder bei Blizzard mit dem Bann einverstanden ist.

Update 10.10. 9:44 Uhr: Wie PCGamer berichtet, gab es um die Statue gestern sogar noch mehr Aufregung. Angeblich hätten sich 20 Blizzard-Mitarbeiter in einer Art Streik vor der Orc-Statue versammelt, um dort zu protestieren.

Sie hatten Regenschirme dabei – die gelten als Protest-Symbol.

BlizzardOrc-Protest

Wo formiert sich der Protest noch? Es gibt Boykott-Aufrufe gegen Blizzard. Das Subreddit zu Hearthstone explodierte. Zwischenzeitlich hatten die Moderatoren das Subreddit sogar geschlossen – später aber wieder aufgemacht.

Die sozialen Netzwerke sind voll mit kritischen Äußerungen gegen Blizzard.

Auch bei anderen Veranstaltungen, wie einem College-Turnier zu Hearthstone, tauchte ein Banner auf mit „FREE HONG KONG, BOYCOTT BLIZZ.“

Hearthstone-Hong-Kong

Problematisches Verhältnis von West-Firma zu China im Fokus

Das steckt dahinter: Das ist eine Diskussion, die Blizzard nicht gefallen dürfte: Man diskutiert öffentlich, welche Kompromisse westliche Firmen wie Blizzard eingehen, um in China Geld verdienen zu können.

Das ist eine Diskussion, die unter der Oberfläche seit Jahren schwelt. Das Thema wird aber nur selten von den Verantwortlichen thematisiert.

Chef von Take-Two (GTA 5, RDR 2) schießt scharf gegen China

Jede Firma, die in China Geld verdienen möchte, muss Kompromisse schließen, weil die chinesische Regierung den Zugang zum Markt reguliert und dabei eigene ideologische und wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Blizzard geht diese Kompromisse – wie viele andere westliche Firmen – still und stumm seit Jahren ein:

Bislang lief das alles unter dem Radar der meisten Spieler – diesmal nicht.

So verändert Chinas Zensur das Aussehen der World of Warcraft
Quelle(n): Vice, Kotaku
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Steffen
Steffen
5 Monate zuvor

Sry aber immer wenn ich höre bzw lese das „Politik hat in Gaming nichts zu suchen“ rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Für mich klingt es oftmals wie eine Ausrede wie …
„Ich hab keinen Bock auf sowas das ist mir zu kompliziert ich will lieber zocken“
Das Leben ist aber kein Spiel und dieses Leben wird von der Politik der jeweiligen Regierung bestimmt via Gesetze und Regeln.
Es nützt nichts sich in seine Filterblase zurück zu ziehen da diese Blase irgendwann unweigerlich platzen wird.

„Politik hat in Gaming nichts zu suchen“?

China betreibt Politik via Gaming.
Blizzard betreibt grad Politik via Gaming.
EvE Online betreibt nen eigenen Server in China während die restliche Welt auf einem anderen Server spielen.

Viele andere Firmen verbiegen sich auf geradezu groteske Weise und entgegen ihren eigentlichen Prinzipien und Regeln wenns um China geht.
Zur Not werden die Regeln so gedehnt bis es passt.

DanC
DanC
5 Monate zuvor

An dem Zeitpunkt, als die Briten Hongkong an China übergeben haben, war für die breite Masse der Kommentatoren in den Medien schon klar was das bedeutet. China wird immer mächtiger und hat meiner Meinung nach bereits im globalen Mächtespiel die USA überholt, das ist nur noch nicht optisch so präsent, weil die USA in den Hauptzentren NewYork, Los Angeles etc. noch ganz gut im Saft stehen, das wird sich aber auch ändern, wenn China erstmal richtig gas gibt. Die arbeiten sich mit maximaler Brutälität vorwärts, irgendwann kommt dann das Böse erwachen, in Afrika sind die in allen strategisch wichtigen Ländern aktiv. Es sollte jegliche Plattform genutzt werden, um Chinas Politik anzuprangern. Blizzards Aktion war nicht richtig und ich hoffe, dass die das ordentlich von der westlichen Welt zu spüren bekommen.

Robin1296
Robin1296
5 Monate zuvor

Kennengelernt habe ich Blizzard vor vielen Jahren als stark Community orientiertes Unternehmen. Übrig geblieben ist davon mittlerweile nichts mehr. Keine Ahnung ob es an Activision liegt oder daran, dass so manche Größen das Unternehmen verlassen haben. Kommerz wird aber definitiv seit einiger Zeit groß geschrieben, das war in diesem Ausmaß nicht immer so.

KnopfChaos
KnopfChaos
5 Monate zuvor

„Blizzard bezieht sich auf die Regel 6.1 der Hearthstone Grandmasters. Diese Regel untersagt Äußerungen, die Blizzard in Misskredit bringen, eine Gruppe beleidigen oder sonst irgendwie das Image von Blizzard beschädigen.“

Hier steht nicht, das man nichts Politisches sagen dürfe. Für mich wird mit seiner Äußerung nur das Chinesische Regime in Misskredit gebracht. Blizzard nimmt sich hier das Recht raus, selbst zu entscheiden was geht und was nicht.

Was haben die Oscars hiermit zu tun? Und wen würde dort ein Rumgefasel über den Film interessieren? Hat man auch alles schon gehört. Ich finde der Vergleich hinkt. Und in der Vorberichtserstattung sieht das nicht anders aus? Naja, es ist mir schon lieber, dass diese hübschen reichen Menschen davon reden, dass man was gegen das Klima machen muss, als dass Sie davon reden wie toll Sie doch ihre ganzen Kollegen und Lui Wie Tong Taschen finden. Die Oscars führen keine Filme vor, sondern lobpreisen Schauspieler und die Industrie an sich.

Nur weil einer etwas macht, machen es nicht gleich alle! Und wenn das doch passieren sollte, dann macht man einfach keine Interviews mehr, weil keiner Interesse daran hat. Da irgendwelche legitimierungen für diese Art von Zensur zu suchen…. Verstehe nicht was euch das hier bringt.

Wenn einer von den Beführwortern der Aktion (ich meine nicht die, die verstehen dass es Blizzard hier ums Geld geht und es nicht ganz leicht ist) mal in einem Land leben würde, in dem es allgemein Schwer ist seine Meinung zu sagen, man dort auch nicht an alle Informationen auf legalem Wege rankommt, würden Sie es bestimmt anders sehen, wenn ein Unternehmen auf diese Art Stellung gegen einen bezieht.

Davon mal abgesehen, ist in China sicherlich nicht alles schlecht und einige Dinge sind auch erstrebenswert für unseren Kulturkreis. wink

Cortyn
Cortyn
5 Monate zuvor

Nimms mir nicht böse, aber bei „Lui Wie Tong Taschen“ musste ich grinsen.

KnopfChaos
KnopfChaos
5 Monate zuvor

Nur für diesen Gag beteilige ich mich an dieser Diskussion. wink

BlackSheepGaming
BlackSheepGaming
5 Monate zuvor

Blizzard verhält sich wie jedes andere Unternehmen auch, wenn es um viel Geld geht (siehe Apple mit der HonkongMap, die NFL bei Colin Kaepernik uvm…)
Sobald es um Geld geht, sind Firmenmottos egal, wichtig ist, dass der Umsatz stimmt.
Andere Firmen sind nur offensichtlich nicht ganz so dämlich wie Blizzard, die machen das still und leise während Blizzard in letzter Zeit fröhlich von einem PR Desaster in das nächste hüpft…….

Coreleon
Coreleon
5 Monate zuvor

Puh, sind deren PR Berater im Urlaub? oO

Also normalerweise läuft es so ab das Menschen dann eine Strafe zahlen in Höhe von X, weil „Politik hat im [gaming,sport,kultur,bla] nichts zu suchen.“

Damit ist der Veranstalter, hier halt Blizz, raus und der Aktivist zahlt das halt eben und es gibt kein Drama in diesem Ausmaß.

Finde es erstaunlich das man da so vorgeht, ist bei sowas schon eher unüblich. -.^

doc
doc
5 Monate zuvor

Ich kann Blizzard irgendwie verstehen, wenn auch es keine feine Sache ist.

Leider steht Blizzard mit dieser Aktion nicht sonderlich gut da, und ich hätte auch, in ideologischer Hinsicht, lieber gesehen das Blizzard sich für die Meinungsfreiheit stärker eingesetzt hätte.

…ABER:
1. Es ist nicht Blizzards Aufgabe sich mit dem wirklich wirklich wirklich komplizierten Thema als Vorreiter hinzustellen, wenn selbst die Politik nicht viel mehr unternimmt.
2. Ich hätte Blizzard zutiefst verurteilt hätte der Spieler das auf Twitter geschrieben etc, aber auf so einem Turnier gehört das nicht unbedingt hin. Eben weil es ein Turnier ist, welches von einer Firma und nicht einem Land oder ähnliches ausgerichtet wird.

Blizzard hat eigentlich derzeit keine andere Wahl, da sonst die gesamten Einnahmen aus China wegbrechen, und Blizzard feiert derzeit nicht unbedingt sein goldenes Zeitalter. Hätten sie sich anders entschieden, würden sie als Unternehmen eigentlich nichts gewinnen.

c s
c s
5 Monate zuvor

Auch wenn ich zustimme, dass sie aus finanzieller Sicht nicht anders haben handeln können, aber

1. Es ist nicht Blizzards Aufgabe sich mit dem wirklich wirklich wirklich komplizierten Thema als Vorreiter hinzustellen, wenn selbst die Politik nicht viel mehr unternimmt.

Wenn das gilt, dann sollte Blizzard sagen „ok, sorry, damit haben wir nichts zu tun“. So haben sie aber klar Stellung bezogen und zwar für Chinas Diktatoren. Darf ich denn im Sream sagen „Die NSDAP ist toll?“ Sicher nicht. Darf ich sagen „Chinas Regierung ist toll?“, ich bin sicher dafür würde ich nicht bestraft werden (das wäre dann nämlich ganz und gar nicht im Interesse Chinas). Es ist einfach völlige Willkür. Es geht nicht um Politik im allgemeinen, sondern einfach um eine Diktatur, die ihre Kontrolle ausweiten will.

doc
doc
5 Monate zuvor

Wenn das gilt, dann sollte Blizzard sagen „ok, sorry, damit haben wir nichts zu tun“.

Was hätte sie denn tun sollen? Es blieb doch nur die eine oder die andere Reaktion! Der Spieler hat eben Blizzard in die Lage gebracht. Daher auch Blizzards Statement weshalb der Spieler gefeuert wurde.

„Die NSDAP ist toll?“ Sicher nicht.

„Chinas Regierung ist toll?“

sry, ist aber voll am Thema vorbei…
Erste gehe ich gar nicht drauf ein und das zweite bringt ganz einfach Blizzard in keine heikle Lage.

Es ist einfach völlige Willkür.

Nein, ist es nicht.
Der Spieler hat Blizzard schlicht in etwas hineingezogen, womit sie nichts zu tun haben. Blizzard ist NICHT für Politische Probleme verantwortlich und würde mit keiner Entscheidung irgendein Vorteil gewinnen.

Ich habe aber mal eine Gegenfrage:
Was hätten sie, deiner Meinung nach, tun sollen?
Erkläre mal bitte, warum Blizzard sich so entscheiden sollte und was die Folge wäre!

Seska Larafey
Seska Larafey
5 Monate zuvor

Blizzard hier hat den Grandmaster aus der Tür geworfen mit Sack und Pack und auch seine Finanzen einbehalten. Er steht nun (erstmal) vor dem Nichts

Fristlose Kündigung bekommt man wenigstens noch Geld, aber hier nichts

doc
doc
5 Monate zuvor

Das das Geld einbehalten wird ist dabei richtig mies, das stimmt.

Der Rest ist die logische Konsequent, wenn man sein Job verliert.
Wenn man eine fristlose Kündigung erhält, ist das so, dass man erst einmal vor dem nichts steht. Besonders in Ländern, in denen man nicht finanziell aufgefangen wird.

soru
soru
5 Monate zuvor

Das stimmt bloss nicht. Blizzard ist nicht neutral und Unterstützung wirtschaftlich die Regierung.

Sich dann hinzustellen und zu sagen ja aber unsere spiele und tourniere sind politisch frei ist dann nicht als eine lüge.

Insbesondere weil Blizzard ja ihre spiele wie im Artikel genannt ist politisch anpasst.

doc
doc
5 Monate zuvor

Die Spieleentwickler machen seit jeher gerade für Deutschland auch immer ihre Extrawürste. Gerade aus politischen Gründen, weil hier keine Hakenkreuze etc gezeigt werden sollen. In China werden halt keine Knochen etc gezeigt…

Ansonsten hätte ich nicht gelesen, dass sich Blizzard politisch wirklich positioniert. Vor allem nicht bzgl Hongkong.

Das sich alle westlichen Firmen unter China extrem verbiegen und ihre sämtlichen Firmengeheimnisse preisgeben etc ist alles lange bekannt und wird öffentlich kritisiert.

soru
soru
5 Monate zuvor

Was? Du begrundest etwas flasches mit etwas falschem?

Ausserdem hat sich blizzard politisch positioniert. Sie geben der Regierung Geld und unterstützen sie mit der Änderung ihrer eigenen Spiel.

Es ist bekannt werden kritisiert. Und? Was soll das sagen? Man soll sie nicht weiter kritisieren? Es ist altag also gewöhnt euch dran?“Kopfschütteln“

doc
doc
5 Monate zuvor

Ich habe ehrlich gesagt kein Wort verstanden was du mir schreiben willst! smile
Magst du bitte ganze Sätze und nicht zu über pauschalisiert schreiben?

Was? Du begrundest etwas flasches mit etwas falschem?

Was habe ich begründet? mit was? Oo

Ausserdem hat sich blizzard politisch positioniert.

Wann? Wie?

Sie geben der Regierung Geld und unterstützen sie mit der Änderung ihrer eigenen Spiel.

Wann? Wie?

Es ist bekannt werden kritisiert. Und? Was soll das sagen? Man soll sie nicht weiter kritisieren? Es ist altag also gewöhnt euch dran?“Kopfschütteln“

Hier ist einfach nur durcheinander…
Meinst du etwas warum man es so hinnimmt das sich die Firmen verbiegen?
Da musst du ehrlich gesagt die Firmenbosse fragen. Evtl. weil sie am Markt nicht die Relevanz verlieren wollen. (nicht nur Softwareschmieden, auch BMW, Siemens etc)
Das ist kann dir im Forum eh keiner Beantworten.
Die Chinesen schütteln sicherlich auch über vieles mit dem Kopf, wenn die unsere Regelungen befassen.

Hat auch ehrlich gesagt wenig mit dem Thema zu tun…

soru
soru
5 Monate zuvor

Oh bitte du willst es bloss nicht verstehen weil es dir nicht in den Kram passt.

Du willst sagen, dass du nicht verstehst das ein Unternehmen Steuernzahl und Arbeitsplätze schafft? Das unterstützt alles die Regierung.

Und genau dadurch haben sie sich bereits positioniert.

Was du hast nicht verstanden das das verbieten von Hakenkreuzen oder anderen dingen genau so falsch ist wie das was die chinesen machen? Echt?

Und das letzte kommt ja von dir selbe. Ein Unsinn Argument. Nur weil sie bereits kritisiert werden macht das weitere Kritik nicht unnötig oder falsch.

Was den Markt angeht. So sollte man sich doch bitte folgendes fragen.

Hat jemand blizzard gezwungen sich mit china anzugeben? Nein. Das war ihr Entscheidung.

Sich nun hinzustellen und zu meinen man können nur das Geld haben ohne sich in die Politik reinziehen zu lassen ist deren eigene Dummheit bzw kalkuliertes Risiko.

Dann zu behaupten neutral zu sein und einen Nutzern eine Neutralität ab zu verlangen, obwohl man selbst schönen Gewinn einfährt…..das ist schon was anderes.

doc
doc
5 Monate zuvor

1. Solltest du die Diskussionen hier nicht so persönlich nehmen!
2. Ein anderer Ton wäre auch gleich ganz nett
3. Du legst mir Behauptungen in den Mund (Steuern + Arbeitsplätze)
4. Du legst deine Meinung als Fakt dahin (verbieten von Dingen, wie Hakenkreuze)
5. In einem Forumthread, weinst du, weil jemand schreibt er findet deine Argumente etwas naiv und würde dich beleidigen. Wenn ich mir deine letzte Antwort so ansehe…

Niemand hat Blizzard gezwungen ihre Produkte in China anzubieten nach den Regeln und Gesetzen von China. Nein. Das war Blizzard. Wie können sie nur…

Es ist schon naiv zu glauben, dass ein kapitalistisches Unternehmen sich nicht an das Land anpassen muss in dem seine Produkte anbieten möchte.
Jedes Land muss sich in jedem Land anpassen. (habe ich dir schonmal versucht zu erklären mit den Hakenkreuzen)
Auch in anderen Ländern müssen unternehmen Filtern etc. (bspw „Gesetz des Vergessens“ für Google)

Was du immer mit deinem neutral hast…
Blizzard hat sich nicht zu HongKong direkt positioniert.
Wenn ein Unternehmen sein Produkt für ein Land anpasst ist es doch keine Positionierung.

Bitte werde bei dem Thema bitte etwas ruhiger …

soru
soru
5 Monate zuvor

1: „augenroll“
2:“augenroll“
3: ich lege dir garnichts in den Mund. Du hast selbst gesagt das du den zusammenhang nicht siehst.
4: ja genau. Weil zensur ja mal keine Zensur ist wenn es ander wo gemacht wird…
5: ja immer hab ich argumente. Das einzige was du hast ist:

Blizzard ist ein Unternehmen und will Geld verdienen.

Ja das ist auch nicht der springende Punkt.

Sie wollen Geld verdienen und gleichzeitig Neutral sein. Was nicht geht. Sie aber von anderen abverlangen.

Das ist der Punkt.

Das du und die anderen hier sich immer hinter dem „sie sind ne firma“ verstecken…da kann ich nur den Kopfschütteln.

Und wenn Unternehmen in einem Land ist und dort Geld verdient, Produkte anpasst. Ist das eine Positionierung da sie das dort geltende Recht annerkennen und damit auf seiten des Staates sind.

Und ja sich haben sich auch direkt(gott solch ein strohmann argument) zu bekannt weil sie wegen ihrer Interessen jemanden gebannt haben.

Da ich schon sehe wie du auf der Tastatur ja aber die haben da eine verhaltensrichtlinie und so….
Nochmal wenn man der Regierung mit Geld, Arbeitsplätze und sonst was hilft ist man nicht Neutral und kann auch keine Neutralität von seinen Nutzern verlangen.

doc
doc
5 Monate zuvor

einfach nur wow…

…diese Antworten…

Naja, Diskussionen fruchten nicht auf jedem Boden!
Stattdessen keimt die beleidigte Leberwurst.

„Und wenn Unternehmen in einem Land ist und dort Geld verdient, Produkte anpasst. Ist das eine Positionierung da sie das dort geltende Recht annerkennen und damit auf seiten des Staates sind.
Made my day! grin

egal, ich diskutiere hier nicht mehr weiter, da du es nicht einmal versuchst.
Mach´s gut!

soru
soru
5 Monate zuvor

Pff wieder nur. Beleidigen keine Argumente und spott. Wie immer.

Hans Mowlwurf
Hans Mowlwurf
5 Monate zuvor

Auch du hast es in der heutigen Zeit schwer zu erkennen, wie unwichtig es für jeden anderen Menschen auf diesem Planeten ist, wovon du dich angegriffen fühlst. Dass du das persönlich so auffasst, macht daraus allerdings nicht automatisch eine Beleidigung. Du fühlst dich von Gegenargumenten angegriffen und bist der Meinung, es wäre gegen die Regeln, dass du die Diskussion verlierst. Bist ein schönes Beispiel für das was heute so schief läuft.

soru
soru
5 Monate zuvor

Oh bitte erspar mir dieses geschwätzt.

Fühle angegriffen, deine meinung geschwätzt.

Keiner von den beiden und auch du nicht hat irgendwas gegen meine Argumente gesagt oder ihre Aussagen Begründung.

Hier damit es ganz deutlich wird.

Blizzard verdient Geld in China.
Blizzard will weiter Geld in China Verdienen.
Blizzard zahlt China Geld als Steuer
Blizzard muss das tun was China sagt weil sie die Regierung sind.

Ergo wenn sie nicht das machen was China sagt werden sie gebannt wie kürzlich South Park oder andere.

Ergo sind sie mindestens ein Mitläufer.

Natürlich ist das nur eine Meinung und absolut keine Fakten…..“Kopfschütteln“

Das ist halt das typische an den heuten leute. Da werden nicht die Argumente des einen aufgegriffen und mit gegen Argument widerlegt. Nein.

Es wird einfach gesagt wir haben alles wieder legt. Einfach irgenwelche neuen Argument gebracht ihne die anderen anzusprechen. Und was nicht fehlen darf der schreiber selber als xyz bezeichnen wodurch seine ja nicht richtig sind und man sich nicht mit denen beschäftigen muss.

Das standard Geschwafel.

ratzeputz
ratzeputz
5 Monate zuvor

Auch wenn ich mich mit meiner Aussage in die Nesseln setze, aber grundsätzlich gestehe ich Blizzard ihre Vorgehensweise ein.
Natürlich ist die Umsetzung mehr als fragwürdig und wie ich finde auch zu hart.
Dennoch bin ich der Meinung das politische Statements auf KEINER Bühne etwas zu suchen haben … und sei es nur bei einem Livestream.
Unabhängig vom Inhalt des Statements und ob ich damit d‘accord gehe oder nicht habe ich als Zuseher einfach keine Möglichkeit etwas dafür oder dagegen zu sage .
Der Sprecher missbraucht meiner Meinunh nach seine Position einfach nur um seine Meinung zu verbreiten.
Und da isses egal ob das Grönemeyer bei einem Konzert, Ching-Chang bei einem Hearthstone Turnier oder das Conchitta Wurst bei einem Song-Contest ist.

Politische Meinungen sollen dort hin wo sie hingehören aber nicht auf irgendwelche Bühnen.
Meine Meinung

Torchwood2000
Torchwood2000
5 Monate zuvor

Ja klar…. was ausserhalb meiner 4 Wände passieret interessiert mich nicht.

Ich glaube das ist auch nicht die richtige Einstellung!

ratzeputz
ratzeputz
5 Monate zuvor

Dann fahr nach China und protestiere mit

Torchwood2000
Torchwood2000
5 Monate zuvor

Also wenn schon fahre ich nach Hongkong. Aber da sind wir wieder beim Thema „ausserhalb der eigenen 4 Wände“.

ratzeputz
ratzeputz
5 Monate zuvor

Wusste gar nicht, dass HongKong ein eigener Stadtstaat innerhalb Chinas ist, so dass man geographisch nicht sagen kann „Fahr nach China“.

Shezzo
Shezzo
5 Monate zuvor

Wenn Politische Meinungen nicht auf Bühnen rausgehauen werden sollen wo sonst ? Man alleine kann nichts verändern. Wenn der das zu sich in den Spiegel sagt bringt es auch nicht. Jetzt gibts Berichte etc. und in China werden die Leute übrigens mitlerweile scharf beschossen.

Domenik Heimes
Domenik Heimes
5 Monate zuvor

Das stimmt Shezzo. Aber Es gibt Fans die Blind der Meinung ihrer Idole hinterherlaufen ob sie gut ist oder nicht.

Aus diesem Grund finde ich gehört eine solche Meinung nicht auf eine Öffentliche Bühne.

Nefer
Nefer
5 Monate zuvor

China will sich mit Gewalt HK einverleiben und das ist nicht gut. Alles was die haben ist Öffentlichkeit es ist wichtig das die Welt sieht was da passiert.

Koronus
Koronus
5 Monate zuvor

Vor allem weil es gegen die vertraglichen Vereinbarungen geht.

KnopfChaos
KnopfChaos
5 Monate zuvor

Ich Stimme dir bei dem Punkt zu, dass man nicht jeden Raum für seine Politische Meinung nutzen MUSS. Dies gehört aber auch nicht bestraft und vor allem nicht in diesem Maße! Noch dazu nimmt sich Blizzard da das recht raus, alleine und willkürlich entscheiden zu können, was schädigend ist und was nicht.

Zu sagen, dass Ein Künstler bei seinem Konzert nichts sagen sollte. Das ist schon eine Hausnummer.

„Ching-Chang bei einem Hearthstone Turnier“…. Puhh. Von solchen vergleichen sollte man eher Abstand nehmen.

Blizzard missbraucht die eigene Position um zu Zensieren. Das finde ich viel fraglicher. Ich habe wahrscheinlich im Zusammenhang mit diesem Stream einfachere Möglichkeiten auf das gesagte zu reagieren, als wenn die Politik etwas entscheidet. Da wo solche Themen halt hingehören… Zumindest nach dir.

Nefer
Nefer
5 Monate zuvor

Es ist auch in erster Hinsicht nicht wirklich Politik über was protestiert wird sondern wohl über die gewaltsame Aneignung eines unabhängigen Stadtstaates.
Allerdings glaube ich das mangels geografischen und geschichtlichen, jedoch vor allen informellen Grundkenntissen, 90% der Kommentatoren wie zb. ratzeputz ein Verständnis für diesen Sachverhalt auf Grund jener oben beschriebenen Obliegenheiten fernbleibt.
Das würde zumindest die dämlichen Antworten erklären oder ihr seid einfach nur bescheuert.

Seska Larafey
Seska Larafey
5 Monate zuvor

Bestrafe einen, erziehe hunderte

Wer hat das geschrieben?

Denise
Denise
5 Monate zuvor

Cruella de Vil

Sebastian Scheinkönig
Sebastian Scheinkönig
5 Monate zuvor

Bevor das noch jemand glaubt… es war „natürlich“: „Mao Zedong“ :-)!

Denise
Denise
5 Monate zuvor

Spielverderber grin

Phil
Phil
5 Monate zuvor

Wäre Diablo Immortal nicht in der Pipeline hätte man bestimmt ein bisschen überlegter und weniger hart reagiert, aber Immortal wird in Asien einschlagen wie eine Bombe und deren Markt ist weit aus größer als unserer, es geht nur ums Geld es ist ja nicht Blizz exclusiv, Siemens,VW,Bayer und und und sind da genau so im Spiel, perverse Welt…

c s
c s
5 Monate zuvor

Das ist ekelhaft Blizzard. Mir klar, dass ihr das aus finanziellen Gründen machen müsst, aber jetzt seid ihr das direkte Werkzeug eines totalitären Staats. Damit hat es jetzt China auch geschafft, dass nicht-chinesische Spieler die Schnauze halten (müssen). China breitet seine Zensur der Kritik am Staat auf internationales Level aus. gg wp

Svatlas
Svatlas
5 Monate zuvor

Puhhh…Jetzt ist sogar die Diktatur bei Blizzard eingezogen. Hier sieht man ganz klar, dass denen Geld viel wichtiger ist als Menschenrechte/Meinungsfreiheit. Blizz weiß das genau, dass die dann in China alle Lizenzen verlieren, wenn Sie das dulden.

Civicus
Civicus
5 Monate zuvor

Tja Geld ist wohl mehr wert als die Freiheit der Menschen. Schöne Zensur

TheDivine
TheDivine
5 Monate zuvor

Ich kann durchaus verstehen das Blizzard sich aus politischen Angelegenheiten heraushalten will.
Allerdings hätte es eine Abmahnung oder Strafe auch getan.

Stattdessen wird quasi ein Exempel stattuiert das ALLEN anderen vorzeigt mit was zu rechnen ist, sollte man ebenfalls Partei ergreifen.

Diesen Umstand finde ich erschreckend da Blizzard ansonsten eher menschenfreundlich ist und ich das Gegenteil erwarten würde.

Ein westliches Unternehmen wie Blizzard sollte genug Eier haben das anders zu regeln, aber da sieht man wie weit die gierigen Finger der chinesischen Investoren eingreifen.

alfredo
alfredo
5 Monate zuvor

china ist ein riesen markt für blizzard. da darf man keine eier haben, da muss man speichel lecken.

BuckyVR6
BuckyVR6
5 Monate zuvor

Eigtl mochte ich Blizzard immer…

Alzucard
5 Monate zuvor

Ich noch nie xD

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