Insider sagt: Blizzard spart jetzt überall, außer an der Spieleentwicklung

Blizzard begibt sich auf einen Sparkurs. Die Firma soll effektiver werden und dafür müssen finanzielle Abstriche gemacht werden.

In den letzten Tagen und Wochen häufen sich die Meldungen über interne Veränderungen bei Blizzard. Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass 100 europäische Mitarbeiter im Support-Team zu 2019 aufhören werden. Dabei ging es um ein Angebot, bei dem Mitarbeiter Geld bekommen, wenn sie freiwillig kündigen.

Jetzt hat Kotaku darüber berichtet, dass noch viel mehr Maßnahmen ergriffen werden, um bei Blizzard Kosten zu sparen und in den kommenden Jahren effizienter zu arbeiten.

Blizzard Games Logos title

Ausstiegs-Angebote für weitere Abteilungen: Eigentlich war die Möglichkeit des bezahlten Ausstiegs nur für Mitarbeiter im Kundendienst gedacht, doch in den letzten Monaten wurde dieses Angebot auch auf andere Abteilungen erweitert. Jetzt können auch Mitarbeiter des IT- und QA-Bereichs dieses Angebot nutzen und sich quasi eine Abfindung zahlen lassen.

Blizzard will Kosten senken: Mehrere Mitarbeiter von Blizzard stehen mit den Kollegen von Kotaku in Kontakt und berichten darüber, dass Finanzen inzwischen eine bedeutende Rolle spielen. In der Vergangenheit sei es so gewesen, dass die Finanz-Abteilung eher „im Hintergrund“ agiert und kein Mitspracherecht gehabt hätte. Als Entwickler habe man sie kaum zu Gesicht bekommen. Jetzt würde die Finanz-Abteilung in vielen Meetings anwesend sein.

So heißt es:

„Viele Entscheidungen werden nun von Business-, Marketing- und Finanzleuten getroffen. Es gibt richtige Konflikte zwischen den Entwicklern und den Business-Leuten. Strategische Entscheidungen werden von der Finanzabteilung angetrieben.“

BlizzCon 2018 Key Art title

„Kosten mindern“ wird monatlich gepredigt: Auch den Mitarbeitern wird immer wieder eingebläut, dass die Kosten reduziert und die Effektivität gesteigert werden müsse. Das wird monatlich angesprochen und sei viel mehr als nur eine leere Worthülse. Dass Ernst hinter dieser Aussage steckt, bekämen viele Mitarbeiter zu spüren. Für 2019 munkelt man intern bereits, dass es viele Kündigungen geben wird.

HotS Mal Ganis Dreadlord title

Spiele sind sicher, alles andere nicht: Wiederholt wurde auch gemeldet, dass die Einsparungen nicht an der tatsächlichen Entwicklung von Spielen gemacht würden – mit der Ausnahme von Heroes of the Storm. Die Entwicklerteams seien auch weiterhin in einer finanziell guten Position und werden in einigen Fällen sogar noch mit neuen Mitarbeitern aufgestockt, um die Entwicklung von mehreren Spielen gleichzeitig voranzutreiben.

Wird alles nur effektiver? Es wäre auch möglich, dass all diese Änderungen innerhalb von Blizzard langfristig zu einer Verbesserung führen. Auch wenn Blizzard damit von vielen Werten abrückt, die sie damals vertreten haben. Es ist also wohl zu früh um zu beurteilen, ob diese Änderungen für die Spieler positiv oder negativ sind.

Was haltet ihr von den ganzen Veränderungen und Meldungen rund um Blizzard? Ist ein Zeichen für Veränderung etwas Gutes und stimmt optimistisch? Oder ist das nur ein weiterer Schritt auf der Abwärtsspirale?

Activision wird Blizzard verschlingen, behauptet ein Insider
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Quelle(n): kotaku.com
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Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Sparen bis zur anorexie und dafür eine Horde Finanzheinis einstellen bringt ja viel.

Blizzard ist wie ein Fischer der nichts mehr fängt und desshalb sein Boot und die Angelrute verkauft um ein Finanzberater zu bezahlen.

Oder anders gesagt… Suche den Spielspass und finde den Reichtum, so lief das zu guten Zeiten in der Gamingindustrie es wurde nur vergessen.

Hans3000
Hans3000
1 Jahr zuvor

Diese Programme wie Kündige jetzt und man kriegt ein Haufen Geld fördert schlechte Mitarbeiter. Zwar spart man auf dem Papier aber qualitativ gehts Bergab. Warum? So ein Angebot nehmen in der Regel nur Mitarbeiter wahr die gute Aussichten haben schnell wo anders eine Stelle kriegen. Wer kriegt schnell eine Stelle? Gute Leute! Auch nehmen das erfahrene Leute an die evtl. vor der Rente stehen. Wer bleibt sind die Leute die keine guten Aussichten haben schnell einen Job zu finden. Diese werden dann noch demotiviert mit Sparmaßnahmen. Ob das gut geht? Ich sage nicht das dann generell die restewampe von losern übrig bleiben, sondern die Leistungsträger weg sind.

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Evtl erstmal die finanzfutzis rausschmeißen. Die, die hart an dem scheiss arbeiten müssen wieder den Kopf hinhalten, wie überall.
Habt ihr super genacht, habt ihr wieder zusammengerechnet das sich jedes obere Tier im Monat mehr die Taschen vollstopfeb kann während die untere spezies sein Job verliert oder mehr für das gleiche Geld arbeiten muss.

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
1 Jahr zuvor

Hoffentlich kann man von der Abfinde n geiles Gaming Handy kaufen. Yeah mobile gaming Yeah.

ParaDox
ParaDox
1 Jahr zuvor

Ich denke Blizzard ist nicht dumm.
Ihre Stärke war immer frühzeitig auf Trends zu reagieren und ein massentaugliches Produkt als erster auf den Markt zu bringen.
Die haben den Battle Royal Hype total verpennt und auch ein Blizzard Produkt in einen bereits erschlossen Markt zu platzieren entsprach nicht den gewünschten Ergebnissen.

Ich denke die fangen jetzt frühzeitig an auf ihre Ausgaben zu schauen weil die gelernt haben, dass es andere Bewerber wie Riot und Epic zB. gibt die auch Produkte herstellen können die einen Massenmarkt bedienen können, an dem Blizzard nicht mehr der Marktführer ist.
Die stellen sich auf härtere Zeit ein.
Nur weil auf einem Produkt Blizzard draufsteht heisst das nicht mehr das sich auch die großen Profitstöme Richtung Blizzard bewegen.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Also jetzt hab ich mir die Quartalszahlen angeschaut.

Act. Bliz. hat in den ersten 3 Quartalen 2018 sein Nettoergenis im Vergleich zu den Vorjahren sehr!! deutlich gesteigert.
Es ist ungewöhnlich, das man in dieser Situation abbaut, außer wenn ein großer Umbruch ansteht.
Ob das richtig ist, kann zumindest ich anhand der Zahlen nicht ablesen.

Schade ist es auf jeden Fall. Für mich war/ist Blizzard einer der besten Entwickler der Welt. Was sie bisher anpackten, wurde zu Gold (von Diablo 3 mal abgesehen).
Ich hoffe sehr, das das wirklich nur eine Steigerung der Produktivität ist und sie uns als eigenständiges Studio erhalten bleiben.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Es kommt auch darauf an „welche und wie viele Braten sie in der Röhre haben!“. Das kann den Gewinn sehr schnell auffressen, so das dieser „Nettoereignis“ „Nettoergebnis“ so zu sagen die Kreditzinsen sind, die sie in der Vergangenheit gegeben haben um sie (Die Braten) zu finanzieren

p.s. und Zur Zeit ist der Aktien Markt weit weg davon als Stabil zu bezeichnen, ihr wisst schon warum

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Ups…sollte Nettoergebnis heissen.

Gerade bei Unternehmen mit Aktienbeteiligung ist Mittel- oder gar Langfristiges Denken (leider) „unerwünscht“.
Positive Zahlen müssen da sein und zwar heute. Wenn die da sind kaufen die Anleger, wenn nicht, braucht es schon einen Unternehmenskurs der für die Zukunft saftige Rendite verspricht (Amazon). Das sind aber Ausnahmen.

Was ich damit sagen will: Es ist den Anlegern nicht wichtig, was für Ausgaben in 3 Jahren kommen. Denn wenn der Kurs eine gewisse Verlustgrenze erreicht, wird meist sowieso verkauft, egal was sie für Braten in der Röhre haben.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Jepp, deswegen lass ich die Finger von den Aktien. Da braucht nur einer „verrückt“ zu Spielen und alles geht den Bach runter und man muss mit seinem Privatvermögen haften…

Nein, danke

Theroja
Theroja
1 Jahr zuvor

Blizz ist am, pardon, Arsch. So einfach ist das – wer das leugnet, ist entweder blind oder sehr naiv.

Sina Tyler
Sina Tyler
1 Jahr zuvor

sparkurs? zitat:“„Viele Entscheidungen werden nun von Business-, Marketing- und
Finanzleuten getroffen. Es gibt richtige Konflikte zwischen den
Entwicklern und den Business-Leuten. Strategische Entscheidungen werden
von der Finanzabteilung angetrieben.“ Zitatende…..fazit: merkt man extrem und damit willkommen im club der 0815/ich-greif-so-fix-wie-möglich-kohle-ab games……äußerst bedauerlich, aber die entwicklung habe ich geahnt nach dem weggang aller echt „alten“ und guten mitarbeiter…tut mir irgendwie schon weh.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Artikel nicht gelesen? Gerade bei der Entwicklung werden eben keine Einsparungen vorgenommen.

Gerd Wolff
Gerd Wolff
1 Jahr zuvor

Sagt wer? Die Bwl-Jünger? Für 30 Silberlinge sagen die alles Mögliche. Und für Handy-games werden nantürlich Entwickler angemietet.

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Nur leider haben die Entwickler nicht mehr das sagen, sondern die Leute die davon keine Ahnung haben. Es sind also nur noch Handlanger ohne Gestaltungsspielraum.

Sina Tyler
Sina Tyler
1 Jahr zuvor

vielleicht den satz noch einmal lesen und möglicherweise verstehen, was ICH mit entwicklung meine…

Stefan G
Stefan G
1 Jahr zuvor

da kann man nur hoffen dass sich blizzard noch lange gegen diese vorgehensweise wehren kann.
das unternehmen ist doch für activision eh ne eierlegende wollmilchsau. und genau da drum solls effizienter werden. denn von einem gut laufendem geschäft nochmal 1-2% rauszuholen ist genauso aufwendig wie bei einem schlechten,…. nur der gewinn ist höher.
schei… ea äääh activision

Frenzy
Frenzy
1 Jahr zuvor

liegt vllt auch einfach dran, dass Blizzard in letzter Zeit nix gutes raus gebracht hat?

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Was heißt für dich „in letzter Zeit“?
Also Battle for Azeroth ist jetzt noch nicht so lange her und hat massiv Geld in die Kassen gespült. Es gab noch nie ein AddOn, das aus finanzieller Sicht so erfolgreich war!

Stefan G
Stefan G
1 Jahr zuvor

wie ich schon sagte ist blizzard die eierlegende wollmilchsau. alles bringt geld was die machen. deshalb versucht ja activision sie noch profitabler zu machen. glaubst du etwa activision bekommt keine müde mark (oder dollar, euro, whatever) vom gewinn? natürlich machen sie sich die taschen voll mit ihrer „tochtergesellschaft“. würde jeder machen….

Fehler hAfD
Fehler hAfD
1 Jahr zuvor

Was nützt es, wenn ein Addon aber die Spieler nicht halten kann?

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Was hat das mit Activision zu tun? Das ist eine Blizzard „interne“ Sache. Dort wird nun mal umstrukturiert. Und das muss ja nicht mal schlecht sein.
Wieso 50 Leute im Marketing beschäftigen, wenn 25 Leute den selben Job tun können, in dem sie einfach weniger privat miteinander quatschen während der Arbeitszeit?
Nur ein Beispiel, was zum Thema Effizienz gehört.
Sicher kommt das Activision zugute, aber erst mal Blizzard selber.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Mobile Games machen selbst vor grossen Namen nicht halt

Gerd Wolff
Gerd Wolff
1 Jahr zuvor

Tja Blizzard im Blindflug, was vestehen BWL-Jüngelchen schon vom Gaming. Wovon träumt ein Huhn, na klar vom picken, wovon träumt eine Finanzabteilung? Von dem was des Gamers Herz begehrt sicherlich nicht

BungieSeil
BungieSeil
1 Jahr zuvor

Das Geheimnis is Bussines und Spieleentwicklung zu trennen und nicht zusammen zu führen… somit verliert auch Blizzard seine Seele! Schade eigentlich fande so wies früher war besser!

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Beides kann man aber nicht trennen. Ignoriert man den Bussines Bereich, ist man schnell pleite. Denn für Entwickler gibt es kein Limit bei dem, was sie machen können und wollen und was das kosten wird!

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

Tja, Blizzard hat mittlerweile viel mehr Konkurrenz als früher, die müssen auch gucken wose bleiben. Liebe zu Games hin oder her. ein Unternehmen muss vernünftige Zahlen erwirtschaften mit seiner Liebe, sonst gibts in Zukufnt nix mehr. Und wennse sich jetzt vernünftig für die Zukunft aufstellen, so dass man vielleicht auch mal wieder guten Content sieht, was spricht dagegen?

Myusca
Myusca
1 Jahr zuvor

Dazu mal eine Frage an euch, Mein MMO (und andere , die sich auskennen):

Geht das alles wirklich so von Blizzard aus oder ist das nicht eher auf Activision zurückzuführen, bezüglich der Erschließung neuer Geschäftsfelder? Kann man bei solchen Dingen überhaupt noch von Blizzard als eigenständigem Unternehmen reden oder ist das operative Geschäft schon fest in der Hand vom „Taktgeber“? Schließlich hieß es ja kürzlich in einer Meldung, dass Blizzard mittel- bis langfristig vollständig in Activision aufgehen wird, wenn es so weitergeht wie bisher.

Das sind ehrlich gemeinte Fragen, weil es mich wirklich interessiert. Man redet immer von Blizzard als sei es das ungebundene Unternehmen von früher und wirft ihnen viele Dinge vor. Aber ich weiß nicht, ob das die Richtigen trifft oder fair ihnen gegenüber ist, wenn sie eigentlich nur noch Entscheidungen umsetzen müssen, die von einem anderen Unternehmen (welches rein auf Gewinnmaximierung setzt) getroffen werden.

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

Dazu schreibe ich nach Weihnachten wohl einen längeren Artikel, der aber hauptsächlich Meinung und „meine Wahrnehmung“ der Sache ist (was aber deutlich gekennzeichnet ist). Grundsätzlich ist der Deal aber wohl gewesen: Solange Blizzard erfolgreich ist, redet Activision denen nicht rein. Jetzt, mit einigen kleineren und größeren Fehlern, dürfte man von Activisions Seite aus stärker durchgreifen.

Myusca
Myusca
1 Jahr zuvor

Ah, vielen Dank für die Antwort. Dann bin ich mal gespannt. smile

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Vor allem wo der Anti-CEO weg ist.

Plague1992
Plague1992
1 Jahr zuvor

Wieso eigentlich so plötzlich? Okay BfA kommt jetzt nicht soooo gut an und die Aktien sind wegen der Blizzcon bissl gesunken, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es ihnen prinzipiell schlechter geht wie vor einigen Jahren ganz ohne Hearthstone, Overwatch und auch HotS etc.

angryfication
angryfication
1 Jahr zuvor

Naja, ich denke Activision Blizzard hat Ambitionen ein richtiger Big-Player im Entertainment-Bereich zu werden. Der erste Focus ist Rendite! Der Rest muss sich hinten anstellen. Die Marge muss erhöht werden. Da hatte Activision Blizzard in einer der letzeren Investoren-Konfernzen auch kein Blatt vor den Mund genommen.

Der Aktienkurs von Activision Blizzard ist übrigens über 40% gesunken. Da spielen aber natürlich auch noch ganz andere Faktoren rein, die jetzt nichts mit Destiny oder der Blizzcon zu tun haben.

Gerd Wolff
Gerd Wolff
1 Jahr zuvor

Wenn es um die Rendite geht, sollte Blizzard umsatteln, z.B Waffen herstellen und verticken.

Sina Tyler
Sina Tyler
1 Jahr zuvor

der witz an der sache ist wohl, als es ihnen noch mehr oder weniger am *rsch vorbeiging, schrieben sie bestzahlen, weil der fokus auf dem game lag und sie DAMIT richtig kohle gemacht haben. und nun legen sie den fokus auf kohle-machen-asap und fallen auf s maul…honi soit qui mal y pense!

Nebukader
Nebukader
1 Jahr zuvor

Und nun gehts richtig abwärts bei Blizzard, das Resultat ist ja schon teilweise zu sehen. Und es wird sicher Ordentlich abwärts gehen.

Fehler hAfD
Fehler hAfD
1 Jahr zuvor

Sicher, dass nicht auch an der Spielentwicklung gespart wurde? Schaut man sich BfA an lässt dies die Vermutung schon zu. Keine Innovationen, nur aufgewärmter lauer Kaffee der nach nichts schmeckt und die pure Langeweile ist.

Joachim Werner
Joachim Werner
1 Jahr zuvor

Ist aber ne Geschmackssache. Ja, vieles in BfA ist suboptimal. Aber ich beobachte seit mehrern Addons, das „die Community“ oft nach mehreren Features schreit und/oder manche doof findet. Wenn dann diese Features kommen und/oder andere verschwinden ist es dann „zuwenig“, „das falsche“ oder auf einmal ist das entfernte doch großartig.

Ich habe das Gefühl, die Leute erwarten, das sie ein (Blizzard-)Game anschalten und ALLE, egal was sie für Wünsche und Spielpräferenzen haben sofort abgeholt sind und es geil finden. Was das ist, was es für sie geil macht können sie aber vorher nicht benennen. Oder wenn sie es können und bekommen, sagen sie dann nicht „Geil, endlich MEIN Feature!“ sondern hören „nur“ auf zu meckern…aber andere Meckerer übernehmen.

Ich bin sehr für Kritik, an Spielen, an Entwicklungen, an Firmen. Wenn die Kritik aber gefühlt nur „Ist alles kacke“, „Damals war besser“ und „Die können eh nix!“ wird ist es halt irgendwann witzlos und „bringt“ auch nichts mehr. Den Kritikern nicht, den Entwicklern nicht und den anderen Spielern und Fans nicht.

Sina Tyler
Sina Tyler
1 Jahr zuvor

ich finde, moon spell hat trotzdem in einigem recht…ich habe schon seit einiger zeit (jahren) das gefühl gehabt, sie ruhen sich auf lorbeeren aus, die früher mal verdient wurden. in anbetracht aktueller games und so gesehen wettbewerb ist das ne scheißidee und geht nach hinten los….mal ganz abgesehen von der tatsache, dass sich das gamerverhalten und deren anspruch (wenn man das so nennen will) komplett geändert hat…
man kann nicht in drölfzig pötten mitmischen, ein bisschen farbe reinkippen, iwie die story weiter frickeln und denken, dass man weiter die nummer eins bleibt……die zeiten sind vorbei!
mal abgesehen davon, dass ich dir bei kritik wie“alles scheiße“ etc. beipflichte, das ist senseless!

Fehler hAfD
Fehler hAfD
1 Jahr zuvor

Meinungen sind ja immer eine subjektive Empfindung. Es täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg, dass die Kritik an BfA weit stärker ist als die an Legion z.B.

Da täuschen auch nicht die guten Verkaufszahlen bei Release drüber weg. Nicht die Verkaufszahlen eines Addons sind interessant, sondern wie lange dies die Spielerschaft bindet.

BfA ist leider in der Gesamtheit nur lauwarmer Kaffee:

Worldquests sind nichts neues, innovativ schon gar nicht. Inselexpeditionen, ein ganz ähnliches Konzept gab es in MoP schon – Szenarien. Nur ohne den PVP-Faktor. Und da waren die schon eher suboptimal. Das Legendary-System wurde nur durch das Azeritsystem ausgewechselt, im Kern ist es aber ebenfalls nichts neues.

Ich bin ja bei Dir, dass man Kritik konstruktiv gestalten soll, wenn der Kaffee aber eben langweilig ist und nach nichts schmeckt, dann ist das leider in Gesamtheit so.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Jeder der schon in Unternehmen gearbeitet hat in dem die Finanzabteilung das sagen hat weiß das es eine wunderbare, kreative, motivierende Arbeitsumgebung ist.
Da hier vermutlich keiner drohenden Insolvenz entgegen gewirkt werden soll, sondern die Dividende der Aktionäre das höchste Ziel sein wird, kann man die Jahre an einer Hand abzählen in denen Blizzard als Qualitätsentwickler stand. Die Tendenz geht ja schon dahin.

Namma
Namma
1 Jahr zuvor

Das überrascht mich nicht, ist es doch die Entwicklung die jeden Industrie betrieb trifft.
Hauptsache mehr Geld nach oben und weniger nach unten zahlen.
Da Videospiele anscheinend kurz vor der Anerkennung Kunst zu werden lieber eine Industrie geworden sind , war es nur eine Frage der Zeit. Kapitalismus.

Culus
Culus
1 Jahr zuvor

@Business-, Marketing- und Finanzleuten. Berufe die keiner braucht. Seit 2 Jahren haben wir Qualität Managment in unser Betrieb ausser Druck und Haar in der Suppe zu suchen macht die nix. Die Stimmung ist seit dem eher gereizt und gehetzt…

So ähnlich geht es wohl jetz in Blizzard.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Genau, Controlling… wer braucht das schon *Augen rollen

Gast
Gast
1 Jahr zuvor

Das Qualitätsmanagement und all das drum rum (Qualitätssicherung usw.) ist eine der wichtigsten Abteilungen, besonders in großen Betrieben.
Natürlich können die nervig sein, trotzdem unverzichtbar gerade in der produzierenden Industrie

Joachim Werner
Joachim Werner
1 Jahr zuvor

Der Unterschied ist eben, hat man sinnvolles Controlling und QM oder hat man „Wie kriegen wir kurzfristig noch mehr Geld rausgepresst. Scheiß drauf, was in 2 Jahren ist…ach was sag ich, scheiß drauf, was in 2 WOCHEN ist!!!“?

Nur weil es zweiteres GIBT und zweiteres auch oft von diesen Abteilungen ausgeht, heißt das nicht, das die Abteilungen deswegen pauschal unsinnig, unnötig, kacke oder fies sind. Oder ist Brot immer scheiße, weil es manchmal schimmelt?

Sina Tyler
Sina Tyler
1 Jahr zuvor

ich denke, dass das bei spielen eine scheißgratwanderung ist…für ein unternehmen sind natürlich beide seiten wichtig…nur gaming-industry ist so abhängig vom gefallen der kunden….miese kritiken und aus ist die maus…bei schrauben, einbauschränken etc. zb. ist das nun jetzt nicht direkt spürbar.

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