Activision wird Blizzard verschlingen, behauptet ein Insider

Wenn Blizzard nicht bald einen Hit abliefert, dann wird es von Activision vollends verschlungen. Das behaupten zumindest einige Insider.

In den letzten Tagen gibt es viele Spekulationen über Blizzard, die einem „Ende der Welt“-Szenario gleichen. Während viele Gerüchte zusammengekommen sind und rasch entkräftet wurden, haben Insider andere bestätigt. Im Kern geht es um folgende Aussagen und Anschuldigungen gegenüber Blizzard:

  • Blizzard zahle seinen Angestellten wenig und seit Neustem noch weniger.
  • Blizzard wird nach und nach stärker von Activision übernommen und tauscht Leute aus.
Blizzard Entertainment Frauen

Woher stammen die Aussagen? Jeremy vom YouTube-Kanal „The Quartering“ bezieht sich auf Nachrichten, die er angeblich von Blizzard-Mitarbeitern nach einem vorangegangenen Video bekommen hat. Die exakten eMails zeigt er nicht, um seine Quellen zu schützen und die Mitarbeiter von Blizzard nicht zu verraten. Er zitiert allerdings aus diesen Mails.

Sind die Aussagen vertrauenswürdig? Grundsätzlich ja. Jeremy von TheQuartering hat schon in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er guten Kontakt zu Insidern verschiedener Unternehmen hat. Dass er von Blizzard-Mitarbeitern kontaktiert wurde, scheint also sehr wahrscheinlich. Dennoch sollte man solche unbestätigten Aussagen natürlich mit Vorsicht genießen.

Das vollständige Video (in englischer Sprache) könnt ihr euch hier anschauen:

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Link zum YouTube Inhalt

Mitarbeiter bezahlen für ihre Leidenschaft: Die Bezahlung bei Blizzard unter den „normalen“ Mitarbeitern sei ausgesprochen niedrig. Manche Entwickler müssten sich sogar zu kleinen Gemeinschaften zusammenschließen, um die Miete zahlen zu können und sich ein Leben überhaupt zu ermöglichen. Der Ausgleich für die schlechte Bezahlung sei der Fakt, dass man quasi einen Traumjob habe und an einigen der großartigsten Spiele mitarbeite. Außerdem mache sich ein „Hat bei Blizzard gearbeitet“ auch sehr gut im Lebenslauf, wenn man später andere Firmen anstrebe.

Wer sich beschwert, der werde abgewiesen und es werde ständig angedeutet, dass es für den gleichen Posten viele andere Interessenten geben würde, die sich um so einen Traum-Job reißen würde. Man sei leicht ersetzbar.

WoW/Overwatch: Blizzard hat tollen Boss, zahlt aber zu wenig Gehalt

Blizzard lockt mit Boni: Das niedrige Einkommen versüße Blizzard mit dem Versprechen von zwei Bonuszahlungen pro Jahr. Eine davon wäre „leistungsbezogen“, die andere richte sich an den Profit, den Blizzard in diesem Jahr erwirtschaftet hätte.

Bei den Mitarbeitern auf den „niedrigen Ebenen“ könnte dieser Bonus aber nicht mehr als 10% ihres Einkommens betragen, wodurch am Ende des Jahres noch immer weniger bezahlt würde, als bei anderen Spiele-Firmen.

BlizzCon 2018 Key Art title

Teile dieser Bonus-Zahlungen sollen sofort nach dem Wechsel des CEOs von Blizzard abgeschafft worden sein und stattdessen „zum Teil direkt in den Lohn integriert“.

WoW-Mike-Morhaime-titel

Mike Morhaime „wurde gegangen“: Mike Morhaime (ehemaliger CEO von Blizzard) sei, obwohl er die Bezahlungen der Mitarbeiter nicht verbessert habe, immer auf der Seite der Mitarbeiter und Kollegen gewesen. Er habe sich gegen die Pläne gestellt, die jährliche Bonuszahlung für Mitarbeiter abzuschaffen. Kurz nachdem er Blizzard verlassen hat, wurde dies aber nun durchgesetzt, angeblich auf Druck von Activison.

Blizzard braucht einen Hit: Blizzard konnte seine Autonomie vor allem deswegen wahren, weil sie einen Hit nach dem anderen hatten und deswegen mehr oder weniger „freie Hand“ von Activision erhielten. Das habe sich jedoch in den letzten Jahren geändert. Denn „Heroes of the Storm ist gescheitert, Overwatch ist nicht der Marktführer und World of Warcraft wächst nicht“.

Wenn Blizzard mit seinem nächsten Titel nicht einen Hit hinlegt, dann würde die Eingliederung in Activision noch stärker voranschreiten.

blizzard-game-logos

Positive Aspekte bei Blizzard: Allerdings sei auch nicht alles schlecht bei Blizzard. So wäre ein Job bei Blizzard „recht sicher“, da nur selten Leute entlassen werden würden. Darüber hinaus kommt die oben erwähnte Verbesserung des Lebenslaufes und der „Boost des eigenen Egos“ – wer würde nicht gerne von sich sagen, an einem Blizzard-Spiel mitgewirkt zu haben, das von Millionen Spielern gezockt wird?

Letztendlich lässt sich der vollständige Wahrheitsgehalt der Aussagen natürlich nicht überprüfen. Die Aussagen zeichnen allerdings ein düsteres Bild von Blizzard, seiner Zukunft und der Zukunft der Mitarbeiter.

Was haltet ihr von diesem Aussagen? Glaubt ihr, das entspricht alles der Wahrheit? Oder schwimmen da gerade nur einige auf der „Hass-Welle“, die mit Diablo: Immortal begonnen hat?

Aktuell arbeitet Blizzard übrigens an „mehreren Mobile-Titeln“ gleichzeitig.

Quelle(n): reddit.com/r/wow/
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Mampfie

Blizzard ist schon lange nicht mehr das was es einst war. Früher konnte man sich ein Spiel von Blizz kaufen und wusste man bekommt Qualität, heute sieht das aber anders aus.

WoW Addons kommen in einem unfertigen Status auf den Markt, Overwatch hat sich in ein SJW Spiel verwandelt, für Diablo Fans gibt es nach etlichen Jahren nur ein Mobile Spiel was keiner will und StarCraft sowie HotS sind tot.

Viele Entwickler verlassen dieses sinkende Schiff und gehen woanders ihr Glück suchen. Mich macht diese Entwicklung traurig da ich immer ein riesen Blizzard Fan war.

Dominik Schneider

„SJW Spiel“ … what ?

Prototowb

Wohl eher andersrum :’D acti werden an ihrem CoD und Destiny, das Duo der schlechtesten Games der Videospiel-Geschichte, ersticken

Play04

Blizzard mag ich, Activision nicht.
Leider hört sich das genau nach Activision an und Activision ist ein Virus in der Spieleindustrie….

Scaver

Klingt sehr nach Bullshit. Blizzard hat Hits und die kamen besser an und laufen besser, als die von Activision selber!
Overwatch und WoW sind weiterhin wahre Gelddruckmaschinen und selbst Heartsstone ist weiterhin ein Erfolg und Garant für gute Einnahmen.

Blaze-Ger-

„Blizzard hat Hits und die kamen besser an und laufen besser, als die von Activision selber!“ Glaube ich nicht. Alleine ihre COD Reihe schlägt jedes Jahr die Spiele von Blizzard. Z.B. Overwatch hat von Ende Mai 2016 bis November mit allen Spielinhalte und Spielversion 586 Millionen Dollar eingespielt. COD BO3 wurde Anfang November 2015 rausgebracht und hatte in 3 Tagen schon 550 Millionen Dollar eingespielt. 2016 bei COD IW/MW REMASTERED war es ein bissi weninger aber 2017 mit COD WW II waren es wieder höher. Dieses Jahr hat BO 4 auch wieder in 3 Tagen über 500 Millionen Dollar eingespielt. Also Blizzard hat Hits sicher aber ob die besser laufen glaub ich nicht.

Play04

Dann schau dir aber mal dann die Qualität der Spiele von Activision und Blizzard an. Natürlich macht ein Spiel mehr Umsatz wenn das eine beispielsweise 1€ kostet und 5€ einbringt und das andere 3€ kostet und 6€ ein bringt.

TestGewn

Wenn Activision Blizzard gekauft hat, kann man nicht von einer Heirat sprechen. Der Käufer gibt den Ton an und fertig.
Was mich wundert, das es die Akionäre und deren Schleimer auf schnellen Profit und Wachstum pochen, in einem Bereich der möglicherweise die Grenzen den Wachstums erreicht haben. Schnelles einfaches Geld kommt nur für die schnelle einfache Idee rein, alle Anderen müssen für die Wertschöpfung hart arbeiten. Lootboxen waren eine schnelle Idee, als die „Geschäftsleute“ gesehen haben wie schnell man viel Geld machen kann ist Goldgräber stimmung ausgebrochen. Schlimmer als jeder Gamer springen die „Aktionäre“ auf jeden Hype auf und schreien nach schnellem Gewinn.
Ist nicht, gibts nicht, ist reine Glückssache.
Selbst wenn PUBG zuerst die Idee hatte, wurde es dann doch von Fortnite in den Schatten gestellt. Hype: Battle Royal.
So wird das nix, Blizzard hatte es verstanden solide Arbeit abzuliefern und so jahrelang ständig Geld einzunehmen. WoW ist nicht mehr die Geldkuh von früher, aber stetige Einnahmequelle. Das müssen die Leute lernen.

Jahad

Ich hab hier jetzt nicht alles gelesen aber anscheinend liest keiner Geschäftsberichte

https://investor.activision

Sooo schlecht geht es Blizzard nun auch nicht.

Tebo

Ich lese sowas. Aber sonst nie auf englisch ????

Wenn ich das recht deute, ist ihr Nettoeinkommen nach Steuern im Gegensatz zu 2015 signifikant gesunken. Das ist knapp 100 Mio fehlender Einnahmen durch King geschuldet. Das Ergebnis je Aktie scheint auch rückläufig.

Wenn Activision nichts ändern, siehts in ein paar Jahren nicht mehr so gut aus. Aber ob das durch „Beschneiden“ von deren stabilsten Einnahmequelle (Blizzard) getan ist, wage ich zu bezweifeln.

Dadurch erklärt sich auch deren Schritt in Richtung Mobile. Die Erträge scheinen dort gigantisch zu sein.

Daxter

Achja Activision, früher waren die mal cool und haben auch vielen Indieentwicklern geholfen aber heute sind es nur noch Vollpfeifen die jedes Jahr das gleiche Spiel rausbringen und ihre Kunden jedes Jahr verarschen das ihr neues COD ja so innovativ und neu ist.

Sleeping-Ex

„Wenn Blizzard mit seinem nächsten Titel nicht einen Hit hinlegt, dann würde die Eingliederung in Activision noch stärker voranschreiten.“

Na, dann ist ja gut, dass sie Diablo Immortal in der Pipeline haben.

Spaß beiseite, ich kenne die Hintergründe des Deals nicht, der dazu führte das Blizzard mit Activision ins Bett stieg, aber um meinen Kommentar mit einem Zitat enden zu lassen –

„Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel. Der Teufel verändert dich.“

John John

Was bedeutet „zahlen schlecht“ in der Branche?
Ich wette selbst das kleinste Rädchen im Unternehmen hat den doppelten Netto den ich habe. Wenn das überhaupt hinhaut.
Gibt es da konkrete Zahlen? Würde mich voll interessieren.
Edit:
OK habe was gefunden.
Ganz unten die GM Löhne. Ab 11 Dollar /Stunde. Das ist ziemlich Mau.
https://www.glassdoor.de/Ge

Scaver

Richtig, sie verdienen locker 2-3x so viel wie Du (weiß ja ned was Du verdienst).
In der Gegen sind die Mieten und Lebenshaltungskosten aber im Schnitt 4-5x so hoch.
Merkste was?

John John

Und das wäre dann wo genau?

Christian Hayungs

Wie wäre es mal das besagte Video aus dem Artikel anzuschauen, bevor man großmündig in den Kommentaren mutmaßt? Da werden all diese Fragen nämlich beantwortet.

John John

Ne. Ich hau lieber gerne gleich drauf, werde toxisch und allgemein vergreife ich mich gerne im Ton.
Ich spiele auch grundsätzlich nur meta builds die ich mir nicht selber erarbeitet habe.
(Aber das Video schau ich jetzt trotzdem mal, immerhin zieht mir das zu Hause nichts von meinem begrenztem Mobildatenvolumen)

Tebo

11 Dollar Brutto sind in den USA deutlich mehr netto durch ihre bescheidenen Sozialabgaben.

Unterm Strich aber immer noch sehr wenig.

CyRuZ

Und? Business as usual bei Activision. Wer immer noch denkt das die an ihre Kundschaft denken würde sollte mal schnell nen Neurologen aufsuchen.

IchhassePvP

Ich denke man sollte da die Kirche im Dorf lassen, Blizzard steht aus meiner Sicht sehr breitgefächert da im Markt und in allen Sparten sehr solide wie ich finde.

Deshalb denke ich dass man sich nach wie vor in einer sehr komfortablen Situation befindet, hinzu kommt ja dass man sich mit Diablo Immortal noch breiter aufstellt im Markt, was das Ganze noch solider machen dürfte als es ohnehin bereits ist.

Und was Veröffentlichungen angeht, sollte man einfach mal die nächsten 3-4 Jahre abwarten.

Sie sagen z.B. selbst dass sie zeitgleich an mehreren Diablo Projekten arbeiten würden und die Öffentlichkeit kennt bislang haargenau 1 einziges dieser Projekte.

Auch möchte ich nochmal anmerken dass bis heute niemand weiß welches Projekt Tom Chilton nach seinem Ausscheiden bei WoW bekam, denn es hieß ja nur dass er ein neues Projekt bekam, mehr weiß bis heute niemand außerhalb von Blizzard.
Dass er an einem MMO arbeitet dürfte so sicher sein wie das Amen in der Kirche, nur an welchem ist das gut gehütete große Geheimnis! Es kann ebenso gut ein Diablo-MMO sein, welches evtl. sogar Diablo 4 sein könnte, wie es auch ein MMO-Projekt abseits des Diablo-Universums sein könnte.

Und dann sollte man noch bedenken dass MMO’s gewaltige Entwicklungszeiträume einnehmen, wie auch jedes andere Game eben teils immense Entwicklungszeiträume braucht. Also wenn wir in 2020, 2021 oder in 2022 eine Ankündigung präsentiert bekommen, dann ist es sehr wahrscheinlich dass heute an dieser Ankündigung bereits gearbeitet wird.

Also ja es ist ein wenig ruhig in Sachen gänzlich neuen Games geworden bei Blizzard, aber diese Untergangsstimmung ist dennoch völlig fehl am Platz aus meiner Sicht.

Rawlyn

Ja aber man vergisst auch sehr schnell das Spiele über Jahre entwickelt wurden und Entwicklungskosten geflossen sind und nie Released wurden. Die Überbleibsel von Titan ist das heutige Overwatch. Wer weiß wie viele Projekte noch schlecht gelaufen sind und nicht veröffentlicht wurden. Diablo ist eine starke Franchise könnte aber in Zukunft gegen TItel wie Lost Ark untergehen wenn sie ein falsches Modell haben und der Content nicht genügend Langzeitmotivation bietet. Ich denke auch das alle vergessen wie schlecht Diablo 3 am Anfang war und das viel Arbeit nötig war um dieses Spiel in einen guten zustand zu bringen. Black Desert läuft auf dem PC auch nicht so gut haben aber eine sehr starke Mobileversion im gleichen Universum entwickelt und verdienen unmenschlich viel Geld daran. Zeit wird immer begrenzter was der Mobilsparte in die Hände spielt, weil man Spielen kann „Wann und Wo“ man will. Zusätzlich denke ich das Diablo Immortal auch sehr gut auf der Switch funktionieren könnte. Langfristig werden Spielesysteme wie PC, Ps4 und XBox aussterben. Die Technik ist so gut über all ein gutes Spielerlebnis zu bieten und die Nintendo Switch zeigt uns wie. Ich gebe dir recht Blizzard ist breit aufgestellt verlässt sich aber aktuell auf bewährte und solide Konzepte ohne wirkliche Innovation. Gerade Innovation ist etwas das ich immer mit Blizzard in Verbindung gebracht habe und Blizzard auch zum Vorzeigeentwickler gemacht hat.Die Zugrichtung ist klar! Spielen über all und zu jederzeit mit kleinen schnellen Geldtransaktionen. Die Technik gibt es her!

Rawlyn

Ups … Nicht Titen sondern Titan ^^

Telltale

Und ich dachte da fehlt ein T xD

Rawlyn

Hatte ich auch als ich es nochmal gelese hab XD

Felix Barnsteiner

Auch wenns nicht zum Thema passt, will ich das loswerden:
Da ist ja wieder das Vorurteil über Overwatch, das einfach nicht stimmt! Overwatch wurde entwickelt als titan gestrichen wurde, das stimmt. Aber man hat von titan ca. 2-3% des Codes genommen und den Rest gelöscht. Da kann man ja wohl nicht sagen, dass Overwatch ein schlechteres titan ist. Es ist einfach ein (fast) komplett neu entwickeltes Spiel.
Zum Thema:
Ich glaube auch nicht dass blizzard wegen der unglücklichen Ankündigung von Diablo: Immortal sofort von Activision verschluckt wird.

Rawlyn

Ich habe nie gesagt das Blizzard von Activision aus diesem Grund geschluckt wird. Lediglich das Activision heiß auf den Mobil-Markt ist und deswegen Blizzard wahrscheinlich auch ein wenig druck macht. Auch habe nicht gesagt das Overwatch aus 100% Titan besteht. Woher du allerdings mit 1000% Sicherheit sagen kannst das es nur 2-3% waren ist mir unklar. Mit Sicherheit kannst du ja eine Quelle aufzeigen. Einige der Helden in Overwatch sollten als Klassen in Titan vorkommen z.B. ist Tracer aus der Jumper-Klasse hervorgegangen. Titan hat den Grundstein für das heutige Overwatch gelegt. Ich habe auch nicht gesagt das Overwatch ein schlechteres Titan geworden ist! Titan sollte ein Shooter MMORPG werden. Jetzt ist ein Multiplayer Shooter draus geworden weil das geplante Konzept nicht aufgegangen ist. Ist ja auch nicht schlimm so sind nun mal Entwicklungsprozesse.

IchhassePvP

Du willst jetzt nicht wirklich Lost Ark gegen das Diablo-Universum antreten lassen?
Das Diablo-Universum erstreckt sich inzwischen über fast 22 Jahre! Mancher Gamer lebt noch nicht mal solange!

Lost Ark da auch nur im kleinstmöglichen Ansatz als gleichwertig oder gar überlegen darstellen zu wollen ist ein schlechter Scherz, sorry!

Dass das Game seine Spieler finden wird bestreite ich nicht, nur an das Prestige des Diablo-Universums wird Lost Ark erst heranreichen wenn ich kurz vor dem Rentenalter bin, denn dazu gehört eben sehr viel mehr als 1 vielleicht gutes und erfolgreiches Spiel.

Also bitte keine solchen an den Haaren herbeigezogenen Vergleiche anstellen, denn diese Generationen an Gamern welche irgendwann mal Teil des Diablo-Universums waren sind ein kaum antastbares Verkaufsargument für ausnahmslos jedes zukünftige Diablo-Game!

Eben ganz genau dieser Name ist es den Blizzard sich erworben hat mit ihren Games und ihrer jeweiligen Fan-Base von dem sehr, sehr viele andere Studios noch nicht mal träumen können!

Rawlyn

Ich merke schon du bist ein echter Diablo Verfechter. Ohne hier einen Bitchfight ausbrechen zu lassen ging es mir nicht darum verschiedene Universen gegenüber zu stellen. Sondern lediglich zu sagen das Lost Ark vom Konzept her mehr davon bietet was Spieler sich vom Diablo 3 erhofft haben und zwar mehr MMO-Elemente und kein Singleplayer mit Multiplayer Option. Ich habe auch schon Diablo 1 auf der Playstation gespielt und bin in D2 und LoD mit meinem Fanatismus Paladin durch die Gegend geprescht. Ich denke nur das viele Content-Inhalte so nicht geplant gewesen bei Release und das Blizzard es geschafft hat aus einem Flickenteppich noch eine Decke zu machen. Ist aber nett das du so tust als würde ich die ganze Marke und Franchise in Frage stellen.

IchhassePvP

Diablo Verfechter würde ich nicht sagen, nur ist es eben ganz was anderes die besagte Marke seit inzwischen über 20 Jahren zu pflegen und mit was vollkommen neuen Erfolg zu haben. Die angesprochene Fan-Base kauft ein neues Diablo-Game zu einem sicherlich recht großen Teil völlig ungesehen.
Lost Ark hingegen muss erstmal vor dem ersten Login überzeugen bevor da jemand zugreift, das ist der Unterschied auf den ich hingewiesen habe, nicht mehr und nicht weniger.

Denn exakt dies ist der große Vorteil wenn man über mehrere Spiele eine Marke pflegt.
Das sieht man auch bei anderen Genres, wenn ich da z.B. an Shooter denke, ich persönlich spiele zwar keine Shooter, nur gehe ich jede Wette ein dass sich z.B. Battlefield V auf den Festplatten vieler Spieler von einem oder mehreren vorangegangenen Teilen einfinden wird, siehe Fan-Base die zu einem recht großen Teil den Nachfolger blind kauft.

Rawlyn

Stimme ich dir absolute zu! Jetzt verstehe ich deinen Post auch besser. Hattest du aber vorher so nicht geschrieben. Bin ein absoluter Fan von Blizzard und habe jedes Spiel. Warcraft 1 war mein erstes Computer Spiel. Was ich nur sage ist das Blizzard es auch in bestehenden Spielreihen in der Vergangenheit geschafft hat Spieler in neue innovative Mechaniken zu bringen. In Warcraft 3 gab es so viele Änderungen im vergleich zu den Vorgängern. Das vermisse ich bei Diablo sehr stark. Aus WC3 ist immerhin DOTA und LOL entstanden. Klar Fan-Made aber es war der Grundstein und Blizzard hat hier nicht früh genug reagiert. Ich liebe Blizzard für ihren Perfektionismus aber Blizzard ist eher ein Schlachtschiff als ein schnell Bot wenn es darum geht auf den Markt zu reagieren. Zumindest in den letzten 10 Jahren. WoW hat Sie träge gemacht. Nicht falsch verstehen Spiele WoW seit Beta Aber auch hier könnte man so langsam an WoW 2 denken und vielleicht die Story dort fort setzen wo wir nun Angenommen sind und z.B. mit einer Animierten Serie auf Netflix oder über andere Kanäle die Geschichte was alles passiert ist für neue Spieler aufheizen. Ich denke das Blizzard das mit vielen Spielen könnte. Die Universen sind einfach für Cross-Selling gemacht. Riot hat es verstanden… die arbeiten ja jetzt mit Marvel an Comic reihen. Mit der Fanbase kann da gar nichts schief gehen.

Rawlyn

Ich denke das ist ein sehr undurchsichtiges Thema! Das Blizzard keine Spieler und Abo zahlen mehr nennt zeugt natürlich von einem Rückgang. Ich bin ein großer Vanilla-WoW Fan aber die kommenden Vanilla Server sind nur für einen Bruchteil von Spielern geeignet und werden mit Sicherheit keine großen langfristigen Einnahmen generieren. Overwatch läuft zwar aber wie einige hier auch schon geschrieben haben finden Battle-Royal Games aktuell mehr Zuspruch. Heroes of the Storm ist auch nicht der Überhit geworden und läuft so vor sich hin. Starcraft zwei wird auch keine starken Einkünfte erzielen aufgrund des B2P Models. Der letzte Diablo DLC hat denke ich auch nicht Unmengen an Geld in Kassen gespült und das echt Geld AH war auch nicht so der Hit. Trotzdem denke ich nicht das Blizzard schlecht da steht und das viel von den Blizzard Mitarbeitern gefordert wird ist seit Jahren bekannt. Ein Branchen prägender Erfolg ala WoW ist aber tatsächlich in den letzten Jahren ausgeblieben. Diablo auf dem Handy wird mit Sicherheit trotz der schlechten Grundstimmung viele Spieler zum Mobil-Gaming bringen und je nach Model ordentliche Einnahmen generieren. Activision drängt hier mit Skylanders: Ring of Heroes auch auf den Markt und baut denke ich zusätzlich Druck auf Blizzard auf. Die günstigen Mikrotransaktionen bringen schnelles Geld. Gerade die nicht P2W sondern Pay to Progress faster Games sind einfach und schnell zu entwickeln, bringen langzeit Motivation mit sich. Activsion setzt hier auf Com2us die mit Summoners War schon einen wirklich sehr guten Titel, mit fairer Monetisierung und starken E-Sport potenzial entwickelt haben. Daher der Druck auf Blizzard in dieser sparte erfolgreich zu werden. Blizzard hat sehr starke Franchise mit vielen Anhängern die Sie mit den richtigen Konzepten zu neuen Branchenkillern wachsen lassen können, ohne sich selbst oder Activision zu kannibalisieren. Was aber klar ist: Blizzard hat das Know-How, die Franchise, die Mitarbeiter und die Community um ein super Jahr 2019 hinzulegen. Sofern Sie nun auch die richtigen Titel mit der richtigen Monetisierung entwickeln.

Luriup

Wenn man als Studio vom Trendsetter(Echtzeit-Strategie,ARPG,MMORPG)
zum Trend-Hinterherläufer(Moba,mobile) verkommt,
dann macht sich die Mutterfirma+Aktionäre natürlich Sorgen.

Das ist halt der Nachteile wenn man Aktiengesellschaft ist.

N0ma

Richtig, deshalb sollte man sich gut überlegen, wenn man sein Unternehmen verkauft. Kommt zwar Geld rein aber die Abhängigkeit wird grösser 😉 (der smiley bezieht sich auf ein nicht näher genanntes Unternehmen) Das Unternehmen wird selbst zur Ware. Weshalb viele Familienunternehmen in Deutschland den Schritt scheuen, zurecht.

Phil

This! Da war das Wort „Aktiengesellschaft“ mehr braucht man gar nicht mehr ausführen und das Activison nicht mal so damals mit Blizz in Verbindung getreten ist war ja auch klar, auch wenn Blizz einige Achtungserfolge hatte insbesondere WoW ist Activision nochmal eine ganz andere Liga.

El Cheffe

Denn „Heroes of the Storm ist gescheitert, Overwatch ist nicht der Marktführer und World of Warcraft wächst nicht“.

Ob HotS gescheitert ist weiß ich nicht. Zu Overwatch: Warum muss ein Spiel den unbedingt Marktführer sein um als erfolgreich/ertragreich zu gelten?

Ja, WoW wächst nicht. Aber ist es nicht vermessen das nach 14 Jahren zu erwarten? Das ein Computerspiel mit alter Technik und immerzu gleichem Spielprinzip überhaupt noch so gut läuft ist doch schon ein Erfolg. Andere Spiele sind nach 5 Jahren oder weniger schon wieder in der Versenkung verschwunden.

Keupi

LoL ist der Klassenprimus. Overwatch hat den Konkurrenten eher in Fortnite. Ich vermute mal, der Anspruch von Blizzard ist ein anderer. Ob das realistisch ist, keine Ahnung.

FunPlayer

Ach komm. Overwatch ist der letzte Rotz. Spielen tuns eh nur die Standart Blizzard-schleimer 🙂

Keupi

So würde ich es jetzt nicht sagen. Es ist nicht schlecht imho, aber unter meinen Bekannten wird das kaum gespielt. Irgendwie fehlt mir ein PVE-Part für Overwatch.

Zudem hat es für mich keine wirkliche Langzeitmotivation, aber das haben Spiele wie z.B. FIFA ja auch nicht.

Wenn wir bei dem Thema schlecht sind, da finde ich Heroes of the storm viel schlimmer. Das ist ein Spiel, welches es imho nicht gebraucht hätte. LOL und DOTA2 sind da viel besser. Bis auf Helden-Fanboys/Girls bietet das Spiel nichts neues.

FunPlayer

Bei HOTS muss ich dir zustimmen. Das hällt mich auch nie länger als eine Spielrunde, wenn überhaupt :/
Ne, was ich an OW absolut nicht mag ist es „wärend“ des Kampfes die Charaktere wechseln zu müssen. Entweder man entscheidet sich für einen Champ im aktuellen Match oder eben nicht. Das macht es Paladins einfach besser.

terratex 90

für schlechte bezahlung arbeite ich nicht, egal wessen name im lebenslauf steht.

Gerd Schuhmann

Ich denke der Knackpunkt ist Overwatch. Das lief fantastisch das erste Jahr.

Aber die Entscheidung auf eSport zu setzen und das gleichzeitige Aufkommen der Battle-Royale-Welle -> Ich glaube das war keine so gute Kombination.

Muss man mal schauen, ob die Overwatch League wirklich der Erfolg wird, wie Activision Blizzard das dachte.

Die hatten riesige Erwartungen. Die glaubten ja „Overwatch wird das neue Pokern“, dass da ein Hype ausgelöst wird. Und ob das wirtschaftlich wirklich so profitabel ist, finde ich schwer zu sagen.

Der Fortnite-Hype scheint mir das Potential deutlich eingeschränkt zu haben – Overwatch wollte sicher die „Jungen Spielen“, die jetzt Fortnite hat.

Diablo Immortal wird aber ein absoluter Goldesel – da bin ich mir ziemlich sicher, dass sich da einige die Augen reiben werden, was da für Zahlen bei rauskommen. Das wird brutal hoch sein, denke ich. Ich bin gespannt, wie nahe das an „Lineage M“-Zahlen aus Südkorea. Die waren gigantisch.

Corbenian

Stimme dir weitestgehend zu. Nur bei Diablo Immortal bin ich skeptisch. Blizz ist ja kein Pionier mit ihrem Spiel – dann wären die Zahlen wirklich gigantisch. Sie liefern nur einen Klon, mehr nicht.

Gerd Schuhmann

Die werden da schon ein Pionier sein. 1. Mobile-Game von einer westlichen AAA-Firma zu einem AAA-Franchise.

Diese „Klonvorwürfe“ -> Action-RPGs in Asien sehen alle so aus. Die haben alle dasselbe Interface. Wenn du da eins gespielt hast, kennst du die Grundprinzipien.

Das ist dasselbe wie mit Shootern: Wenn du einen Shooter kennst, dann kennst du das Interface und die Grundmechaniken von allen.

Ich verstehe, dass viele ein Problem mit Diablo Immortal haben. Aber ich denke, man muss da einfach abwarten, was passiert.

Also ich bin selbst auch nicht wahnsinnig begeistert von Mobile, aber die Zahlen sind da extrem krass. Auch hier im Westen – und das Potential ist riesig. Man wird sehen, was passiert.

Da kursieren gerade viele Vorurteile zu Mobile-Games. Einige sind auch völlig richtig. Andere halte ich für falsch. Aber es ist sehr schwer, darüber zu diskutieren.

Deshalb denke ich, sollten wir es einfach abwarten, was da passiert und was bei rauskommt.

Corbenian

Der letzte Absatz trifft den Nagel auf den Kopf, denn alles andere ist Spekulation. Also Abwarten und Teetrinken.

doc

„Diablo: Immortal“ ist ja nicht mal von Blizzard, das Spiel wurde eingekauft.

Mit Immortal öffnet sich Blizzard aber auch nur eine neue Tür (Mobile-Gamer), aber die PC-Spieler binden sie damit nicht.
Ich möchte auch behaupten, dass es nur ein kurzfristiger Trend ist, bzw sich zuviele Manager die Hände reiben, da sie das neue Candy Crush erfinden wollen.

Keupi

Wenn man ehrlich ist, kann man doch eh nur 1-2 Spiele mit Leib und Seele spielen. WoW war so etwas, für mich damals Diablo2.

Wenn jetzt jemand am Handy spielt, dann haut er sein Geld doch auch nicht in 25 Spiele, sondern in eins, vielleicht zwei. Bei der Konkurrenz kann ich mir nicht das nicht vorstellen. Und jeder Markt ist auch mal endlich. Wie bei den MMORPGs. Als jeden Monat eins rauskam. Das Maximum an Spielern hat nur eins abgegriffen.

Corbenian

Die Handy reiben? Freudscher Vertipper? Auf jeden Fall: Made my day ????

doc

ups, „Hände reiben“! 😀

Plague1992

Riot Games hat mal gemeint dass sogar für sie e-sport im allgemeinen ein Verlustgeschäft sei. Man hole die Einnahmen zwar indirekt wieder rein weil das Spiel stets aktuell diskutiert wird, neue Spieler hinzukommen etc. Aber zum Beispiel haben sie sich bereits in diesem Jahr wieder dazu geäußert und meinten dass sie nun mit den gesamten Aufwand zurückrudern werden, weil es einfach zuviel kostet.

Verwunderlich dass Blizzard scheinbar denkt mit Overwatch würde es anders sein =o

Gerd Schuhmann

Ja, das ist ein schweres Thema. Es gibt diesen Glauben an den eSport und viele Firmen haben in diesen Glauben richtig viel Geld investiert.

Aber wenn sowas wie Fortnite jetzt kommt und innerhalb von einem Jahr explodiert – oder vorher PUBG -> Was macht das mit der Overwatch League? Wie wirkt sich das aus?

Das existiert ja nicht im luftleeren Raum, sondern das nimmt Platz ein und zieht Zuschauer/Kunden ab. Sicher nicht die Core-Kunden, aber potentielle Neukunden.

Ich glaube mit Fortnite hat Blizzard einfach nicht rechnen können – die Frage ist, welche Auswirkungen das genau hat.

Derdon

Die Overwatchleague hat das Problem das das System dahinter einfach bescheiden ist, normalerweise bräuchten die sowas wie A-Klasse B-Klasse 3. Liga usw. wo auch wirklich kleine Teams etwas machen können.
Dazu kommt aber das es doch einen Deal zwischen Blizz und Disney :
http://www.espn.com/esports

Aktuell ist der Aktienkurs von Blizz im Keller pro Aktie knapp 25 € Verlust das ist eine Menge! so günstig wie jetzt wird Blizz vmtl. nicht mehr werden.

N0ma

Man sollte nicht vergessen, Blizzard war dazu noch der Meinung sie können ihre eigene Liga aufziehen. Bin mal gespannt in ein paar Jahren wie das ausgeht.

André Saxeus

Mag sein das es in den unteren Segmenten so ist, aber eher nicht. Das ist hören sagen und in meinen Augen Quark und wenn es passiert, werden einige Entwickler eigene Studios Aufmachen. Ach und wie kommen hier einige drauf das Blizzard ein Hit braucht ? Was ist das für ein Quark ? WOW Wirft noch genug ab Overwatch hat erst Milliarden gemacht und Hots läuft Solide und auch Destiny 2 nimmt Geld ein, aber nicht so viel wie erwünscht. Alles also Solide.

Salti 1337

Was genau hat schneesturm mit destiny zu tun? 😀

Die anderen aussagen sind auch nur das, was du glaubst zu wissen. Da vertraue ich lieber auf quellen, die sich in der vergangenheit schon bewiesen haben…

Maximilian Wedekind

Activision Blizzard ist der Vaterkonzern von Blizzard Entertainment (dem Entwicklerstudio). Activision gehört, aktuell noch ein Teil, bald ja vielleicht alles, von Activision Blizzard (So hab ich das verstanden). Activision ist auch der Publisher von Destiny 2, daher die Verknüpfung 🙂

Salti 1337

Nur das blizz nichts von den einnahmen durch Destiny zu gesicht bekommt, da der publisher activision ist. Im moment kochen blizz und activision ja noch ihre eigenen süppchen, was sich aber bald ändern könnte. Wenn blizz nicht liefert, ist activision von den aktionären genauso betroffen.

Maximilian Wedekind

Stimmt, ein Denkfehler :O ^^

Corbenian

»Wenn Blizzard mit seinem nächsten Titel nicht einen Hit hinlegt, dann würde die Eingliederung in Activision noch stärker voranschreiten.«

Die nächste, große Veröffentlichung von Blizz ist Diablo Immortal. Was anderes haben sie derzeit nicht im Ofen – siehe Blizzcon. Und die Resonanz der Spielerschaft war eindeutig. Immerhin ist Diablo Immortal bereits ein Begriff im Internet, nämlich als Steigerung: hate -> shitstorm -> Diablo Immortal.

Also war es das dann mit Blizz. Schade drum.

Cortyn

Die Prognosen gehen aber dahin, dass Diablo Immortal ein absoluter Hit wird.

Nur eben nicht bei „uns“.

Keupi

Die haben doch ein ganz anderes Original im Kopf. 😉 D:I ist doch nur ein Klon, aus Sicht des chinesischen Markts.

Corbenian

Werden wir sehen. Für Blizz kann man es nur hoffen.

Aber von der Resonanz im Netz her sieht es nicht gut aus. Die Manager feiern es, das ist klar. Ob die Advokaten wirklich am Puls der Gamer sind, mehr als die Gamer selbst, muss sich zeigen.

Ein weiteres Problem ist halt, dass Immortal einfach nur ein Klon ist. Diese Spiele gibt es bereits im Mobilebereich, genau von der selben Firma 😉 Sowas ist einem Diablo einfach nicht gerecht.

N0ma

Denke die Zielgruppe ist eine andere als die Leute die dort waren.
Allerdings denke ich auch das die mobile Sachen so langsam in die Sättigung kommen. Zeigen ja auch die Zahlen. Die potentiellen Handyspieler sind mittlerweile versorgt, jetzt gehts darum welches sie spielen.

IchhassePvP

Ich stimme dir zu, dass das Diablo-Mobile-Game ein enormes negatives Echo auslöste, allerdings stimme ich auch z.B. Schuhmann zu, dass man das letztliche wirtschaftliche Potential erstmal abwarten sollte, bevor man Urteile fällt welche Konsequenzen das Ergebnis letztlich für Blizzard haben wird.

Koronus

Also für die meisten dürfte das keine Überraschung sondern Wasser auf den Mühlen sein.

Insane

Also wenn das wirklich stimmt, dann sind das die billigsten Programmierer die ich kenne. Die hätte ich auch gerne ^^

Ectheltawar

Grundsätzlich ist Activision auch nichts anderes wie EA. Wenn letztere ein Studio aufkaufen, dürfen diese auch so lange Autonom arbeiten, so lange sie stetig ordentliche Hits raushauen und damit die passenden Zahlen generieren. Da man aber von Aktionären abhängig ist, bedeutet das auch das nur steigende Zahlen, gute Zahlen sind. Auf diese Ebene ist selbst der Umstand, das es einem gleichbleibend gut geht, eher als negativ anzusehen. Klingt lächerlich, aber so funktioniert das halt.

So wie EA quasi ein Studio nach dem anderen „beerdigt“ hat, wird auch Activision arbeiten. Solange Blizzard also für steigende Zahlen sorgt, dürfen sie machen und tun was sie wollen. Sobald diese aber nicht mehr steigen, wird Activision anfangen Blizzard nach und nach seine Autonomie zu nehmen. Activision wird mit dem Namen und der Firma dahinter noch so lange und gut Geld verdienen, bis der Name ausgelutscht ist.

Der Prozess oben ist im Grunde unumgänglich und war vorprogrammiert, als man sich auf den Activion-Blizzard-Deal eingelassen hat. Die Frage ist halt, wo man bei diesem Prozess gerade steht. Betrachtet man die letzten Jahre von Blizzard, kann ich mir schon vorstellen, das man hier schon weiter ist, als es bisher nach außen aussah. Auch wenn Overwatch sicherlich ganz gut läuft, Hearthstone seinen Weg geht und auch ein Ende von WoW noch nicht in Sicht ist, fehlt es an einem neuen Hit. Wie eingehend schon beschrieben, es wird Blizzard nicht retten gleichbleibend gut zu sein. Sie haben sich auf ein System eingelassen, das nur so lange Rücksicht auf den Namen Blizzard nimmt, solange die Zahlen steigen.

Jewel

Ich fand schon mit dem Release von Diablo 3 Blizzard mehr als fragwürdig.

Keupi

Zumindest haben sie es noch gerade gebogen. Aber an D2 gemessen, war es eher ein Rückschritt.

Sunface

Blizzard sitzt bei mir jedenfalls nicht mehr auf dem Thron. Der ist leer.
Ich bin seit der Blizzcon super skeptisch allen Blizzard Spielen gegenüber. WoW hat mich anfangs begeistert dann aber sehr schnell enttäuscht. Kriegsfronten und Inselexpeditionen finde ich einfach langweilig. Und ich erwarte von Blizzard ehrlich gesagt auch keine echten Top Spiele mehr.

WC3 remastered brauche ich ebenso wenig wie Starcraft rematstered oder auch D2 remastered. Die Spiele hatten ihre Zeit und die ist für mich einfach vorbei.
Ein weiteres WoW Addon wird mich vermutlich auch nicht mehr locken. Das ist irgendwie alles nur warmgehaltener Kaffe der zwar warm bleibt aber an Geschmack nachlässt je länger er warm gehalten wird.
Diablo? Immortal würde ich testen aber ich bin kein großer Mobile Gamer. Allerdings wird der Shitstorm wieder entfacht wenn das Spiel rauskommt
D4? Ich glaube nicht das D4 irgendetwas besser machen kann als PoE. Wenn sie daraus nicht ein echtes MMO machen wird D4 keine Chance gegen PoE haben und die Leute werden es als PoE Kopie nieder machen.

Overwatch macht Spaß, ein Overwatch MMO würde ich immmer noch sehr feiern.

Andere Mobile Games würde ich alle testen aber wieder ist es so das ich Mobile Games nur als Lückenfüller in der Pause oder im Wartezimmer spiele. Das kann mich nicht so richtig motivieren.

Der König ist tot? Vieleicht.

Vieleicht sollte Morhaime seine ehemaligen Jungs versammeln und was richtig geiles machen.

Soldier224

Naja Insider können viel erzählen… es ist immer die Frage wie hoch der Wahrheitsgehalt nun ist. Ich denke daran, dass im Frühling dieses Jahres auch behauptet wurde Swtor würde dicht gemacht (auch wenn es da nicht direkt ein Insider war) und jetzt sieht es doch noch etwas anders aus. Ich kann mir auch ehrlich nicht vorstellen wie Blizzard so niedrige Löhne zahlen kann oder so schwach gegenüber Activision dar steht wenn man bedenkt was Blizzard für Einnahmen gehabt haben muss. Aber wenn das so stimmt… dann hat Blizzard echt einen tiefen Fall hinter sich, den wir alle erst jetzt langsam bemerken.

Gerd Schuhmann

Bei SWTOR sagten die Quelle: „BioWare verschiebt den Fokus auf Anthem. Es ist noch ein kleines Team bei SWTOR. Sie diskutieren, ob sie SWTOR auslaufen lassen oder wie es mit den Spiel weitergeht.“

Und wenn man schaut, was mit SWTOR die letzten Jahre passiert ist – sieht es so aus, als stimmt das.

Der Fokus scheint wirklich von SWTOR weg zu sein. Das geht ja vielen Spielen so -> Die laufen dann noch weiter, aber es werden nur noch wenige Ressourcen in die Weiterentwicklung gesteckt.

Bei SWTOR ist halt die Frage, ob da noch große Erweiterungen kommen oder nicht. Aber es ist nicht so, dass eine Firma sagt: „Wir machen nichts mehr, lass mal sofort die Server runterfahren.“ Warum auch? Das Spiel verdient ja noch Geld.

Soldier224

Hm.. ja gut der Trend den ich beobachte ist für mich bei Swtor auch eher negativ. Man wird halt abwarten müssen ob da was kommen wird oder nicht. Zumindest hat man ja verlauten lassen dass da noch was geplant ist. Ich selbst bin ja auch damals wieder bei Swtor weg als das mit dem Tröpfchencontent anfing. Vielleicht erfährt man auch mehr wenn dann Anthem da ist. Kann sein dass ein Erfolg auch Swtor zu gute kommt. Dennoch bleibt es für mich dabei dass ich Aussagen von Insidern und Co immer mit Vorsicht registriere.

Kristian Steiffen

Wird bei SWTOR warscheinlich so sein wie damals bei SWG, irgendwann wird ein neues Star Wars MMO(RPG) announced, und sobald dieses Live geht war es das für SWTOR.

Alex Oben

Sehr Schade wenn es wirklich so kommen sollte. Muss aber auch sagen, bei allen Fans die Overwatch ja hat (und das sind ja einige) war ich damals über die Ankündigung sehr enttäuscht. Auch die verschiedenen F2P Wochenenden konnten mich nicht überzeugen. Hab mich damals schon gefragt warum man nicht einfach eine Fortsetzung der bekannten Marken macht. Ein WarCraft 4 hätte ich einfach nur gigantisch gefunden. Aber vielleicht ging es ja einigen Blizzard Fans wie mir: Nach dem Release von Overwatch war das dass erste Spiel was meiner Meinung nach nichts mit dem „alten“ Blizzard mehr zu tun hatte. Auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber Blizzard stand immer für unglaubliche Welten in die man eintauchen konnte, abgerundet mit unglaublich schicken Cinematics die einfach Mega stimmungsvoll waren. Wenn man ehrlich ist hat man den Untergang aber schon kommen sehen als der Name Activision 2008 neben Blizzard stand.

Keupi

Das würde ganz gut in das Bild passen. Mit LoL, Fortnite, Path of exile und etlichen MMORPGs haben sie gute Konkurrenz, jetzt haben sie sich in den Mobilemarkt treiben lassen. Den großen Hit, den gab es schon länger nicht mehr von Blizzard. Echt schade, aber anscheinend ist das der Weg den Blizzard momentan geht.

Momentan kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es auf einmal einen Überraschungshit geben könnte. Dafür sind sie viel zu unflexibel und langsam. Auch das Argument mit dem angeblich hohen Qualitätsstandard und deswegen halbfertige Spiele einzustampfen, kann ich nicht wirklich gut finden. Entweder habe ich ein Konzept und ziehe das durch, bzw. baue das aus oder nicht. Auch darf so etwas nicht gefühlt bei jedem zweiten Spiel passieren. Blizzard scheint einfach zu groß geworden zu sein.

Glaubt man nicht, ist aber so. 😉

Sunface

Verrückt ist aber auch das sie sich nun in den asiatischen Mobile Markt drängen lassen während die chinesische Regierung dabei ist den Mobile Markt stark zu drosseln und zu regulieren. Dafür haben sie nun 90% der Diablo Core-Fans gegen sich aufgebracht.
Das ist doch alles nicht das Blizzard was wir lieben das riecht komplett nach Activision.

Keupi

Ja, da bin ich auch gespannt. Wenn China wirklich den Mobilemarkt reguliert, dann bekommen sie eventuell ein Problem. China ist ja auch bekannt, eigene Produkte zu bevorzugen, bzw. durch Kooperationen an inländische Firmen zu binden. Deswegen wahrscheinlich auch der Deal mit Netease oder wie die heißen.

Kristian Steiffen

Ohne mich damit bisher viel beschäftigt zu haben, dachte ich doch allen Ernstes, die Sache wäre eher andersrum, das Activision das schwächere Glied sei xD So war jedenfalls meine Wahrnehmung als damals im Blizzard Launcher plötzlich auch Destiny und Co auftauchten.

Koronus

Wieso sollte Activision bitte das schwächere Glied sein wenn plötzlich zwei Activision Spiele in Blizzards Launcher auftauchen?

Kristian Steiffen

Was weiss ich xD Ich hab mich damit wiegesagt nie beschäftigt gehabt, meine Subjektive Wahrnehmung war halt so 🙂

Ectheltawar

Der Eindruck kann durchaus entstehen, aber Blizzard hat ja nun selbst gemerkt, das sie dringend auf den Mobile-Markt müssen, etwas in dem Activision bereits vorgesorgt hat in dem sie King gekauft haben. Die dürften mittlerweile alleine den gleichen Umsatz wie Blizzard erzielen und das ist nur ein weiteres Geschäftsfeld von Activision. Obendrein ist besagtes king . com in einem Markt tätig, der auch heute noch jährlich wächst, wohingegen Blizzard eher auf einem stagnierenden Markt sitzt.

Ich kann den subjektiven Eindruck nachvollziehen, aber ich dem Fall ist wirklich Activision der Löwe und Blizzard die Maus.

Kristian Steiffen

Verstehe, danke für die Aufklärung 🙂 Von diesem king.com habe ich tatsächlich noch nie was gehört. Ich finde es eher echt traurig das alles so Mobile-lastig wird. Das ist nichts für einen Gamer der alten Schule. Ich hoffe tatsächlich das der westliche Markt sich dem Mobile-Wahn auch weiterhin größtenteils verweigert. Ich kann mir keine Zukunft vorstellen in der jeder nurnoch auf seinem fucking Smartphone zockt. Geht mir schon so genug auf den Wecker das die ganzen Kiddies wie Zombies auf ihr Smartphone glotzend durch die Stadt latschen.

Ectheltawar

Ich kann Dich verstehen und mir bleibt der Mobile-Trend auch verschlossen. aber mein eigenes Kind, sowie meine Tätigkeit als Pfadfinderleiter zeigen mir, das wir aussterben werden.

Beispiel meiner Tochter:
Sie hat einen Gaming-PC, eine Playstation und nicht zuletzt sogar ein größeres Tablet. (Warum hab ich so etwas als Kind nicht alles gehabt…) Jedoch sitzt sie mit all dem Zeug dann Abends doch meistens mit ihrem Handy auf dem Bett und schaut darauf Videos und spielt ihre Spiele….ich verstehe es nicht….

Und das scheint in der aktuellen Jugend weit verbreitet. Ich hoffe zwar das noch lange für Menschen wie mich Spiele gemacht werden, aber auf lange Sicht sehe ich mich trotzdem als aussterbende Art.

Kristian Steiffen

Autsch 🙁 Ich hatte als Kind nen C64 und später einen NES. Man..wird…Alt. So wird es also kommen. Wir werden nur kopfschüttelnd danebensitzen wenn die Kinder ihre Smartphone Spiele spielen, wie unsere Eltern damals den Kopf schüttelten, wenn wir die Nacht durch mit unseren Freunden Super Mario oder Zac McCracken gespielt haben.
Das es allerdings so kommen würde, das die Jugend nicht erkennt, wie viel besser und toller doch Spiele auf der Konsole/dem PC sind, sondern sich lieber mit abgespeckten, repitativen Games ala Clash of Kings und wie sie alle heißen die Zeit vertreiben…das hätte ich wirklich nicht erwartet.

Maximilian Wedekind

Schade, dass Activion ein so bösartiger Publisher ist. Da ist EA fast noch die gute Fee.. Diesem Publisher geht es wirklich nur noch um Geld. Siehe Destiny 2. Der Publisher hat das Spiel nahezu ruiniert gehabt und nun droht ein weiterer Schlag nach „schlechten“ Zahlen. Das selbe wird, sollte es tatsächlich eine Übernahme geben, mit Blizzard passieren. Dann kann man sich von Qualität in Blizzard Spielen verabschieden.

N0ma

eins kann ich dir versichern EA ist nicht die gute Fee, die hatten ihren Ruf schon vor 20 Jahren weg

Marc El Ho

noch mal lesen, verstehen

N0ma

Ich habs schon richtig gelesen. Ne auch nicht im Vergleich.

Skyzi

Lass EA in Ruhe , die sisi ein guter Arbeitgeber.

N0ma

Ich hab meine Meinung über EA und würde auch kein Spiel kaufen. Aber ich trenne das von meiner geschäftlichen Sicht auf Unternehmen. Solange die da nichts unmoralisches machen, ist das für mich eine Firma wie jede andere.

André Saxeus

Nö ist sie nicht. Ea ist zwar auch Hierarchisch aufgestellt, aber du kannst mit höheren Instanzen dich ganz normal Unterhalten. Das ist zum Beispiel nicht wie in jeder anderen Firma. Mitarbeiter werden dort gut behandelt und Karriere kannst du dort auch machen, wenn auch nur International. Was deinen Gaming Geschmack angeht, ist das dein persönliches Ding Ach und nicht zu vergessen wieviel EA an Leute Unterstützt, die gerne ihre Projekte verwirklichen wollen. Kann deine Einstellung also nicht verstehen.

N0ma

„Was deinen Gaming Geschmack angeht“
Meine Aussage bezog sich nicht auf meinen Gaming Geschmack, sondern auf die Art wie EA Games vermarktet. Hast du mich absichtlich falsch verstanden?

Ansonsten zur Firma, da hast du evtl meine Aussage auch falsch verstanden. Wenn ich sage – das ist eine Firma wie jede andere – dann meine ich das weder positiv noch negativ, sondern einfach es ist ein marktwirtschaftliches Unternehmen.

Wie die Leute in der Firma kommunizieren, spielt dabei überhaupt keine Rolle („kannst mit höheren Instanzen dich ganz normal Unterhalten“) Das ist völlig irrelevant für die Bewertung. Ich war bei Lycos, der Suchmaschine, da hat man sich mit dem Chef geduzt, na und, das machts weder besser noch schlechter.
“ EA an Leute Unterstützt“ – das ist positiv, macht aber auch so gut wie jede Firma btw.

„Kann deine Einstellung also nicht verstehen.“
Bin mir nicht im klaren welche du genau meinst?

Maximilian Wedekind

Das ist wohl ein Vergleich zwischen Pest und Cholera.. Recht hast du natürlich. Da ich aktiver Destiny Spieler bin, „leide“ ich aktuell mehr unter Activision und beschäftige mich mehr mit denen, als mit EA. Daher wohl eher die Tendenz, dass EA noch einen Funken „besser“ sein könnte als Activision..

TheDivine

Wundern würde es mich nicht.
Es würde jedenfalls einige umstrittene Entscheidungen erklären.

ChunkSloth

Könnte stimmen Blizzard lebt seit einigen Jahren nur noch von ihrem ehemals guten Ruf aus WoW Classic Zeiten, aber da kommt einfach nix großes mehr.
Overwatch bringt es nicht und bei Hearthstone sollte langsam auch der letzte gerafft haben das es nur um den Verkauf von immer neuen Kartenpackungen geht.

Bei dem mobilen Diablo wird man ganz genau hinschauen ob das Spiel irgendwie frischen Wind ins mobile gaming bringt oder ob es ein Titel wird um Geld zu generieren

N0ma

Wo bleiben denn die Mill. aus WoW, allein das Abo.

Keragi

Kolege von mir hat mit gold für die nächsten 3 jahre bezahlt.

N0ma

siehe unten

Rico Päthe

Das Spiel kostet auch Unterhalt… Und die Abo`s allein können das schon lang nicht mehr bezahlen!

N0ma

Wenn man mal rechnet:
3mio * 10EUR * 12Monate = 360mio EUR / Jahr
plus
3mio * 40EUR Addon = 120mio
plus
WoW Münze
plus
Shop
Das ist ne ganze Menge, da können andere Hersteller nur von träumen.

Anet von GW2 sagte mal der Unterhalt der Server ist nur ein kleiner Posten, und die haben keine Abo Gebühren.

Bodicore

Nun dann schreib mal ein Ticket in GW2 bei WoW warte ich 1 Stunde

N0ma

Ok bei GW2 ein Tag, das erklärt aber nicht die halbe Milliarde.

Ich kanns mir eigentlich nur erklären
a) das ist kompletter Quatsch
b) irgendjemand zieht da Gelder in Grössenordnungen ab, wie zB für Ausschüttungen
oder c) die haben zuviele Leute bei veringerten Abo Zahlen

Herr Jeh
Insane

Die alleine haben fast 5000 Mitarbeiter ^^

N0ma

Ich hab die Einnahmen nur für WoW gerechnet. für die anderen Spiele kommt ja auch noch was dazu. Aber falls das nicht reicht, wäre das dann evtl c)

Anet btw hat 300 Leute für ihr MMO. Aber die haben auch nur das eine Spiel.

Insane

Die Dividende lag laut Geschäftsbericht im Jahr 2017 bei 0,30 $ pro Aktie. Nicht gerade der feuchte Traum ^^ eines Eigentümers. Mal zur Relation: die Dividende von Daimler lag 2017 bei fast 4 €.

Herr Jeh

und jetzt schreiben wir 100mal „Brutto ist nicht gleich Netto“

DDuck

Ich denke du machst dir deine Rechnung ein Bisschen zu einfach. Klar sind 360 Mio. Euro (+ X durch den Shop) eine Menge Holz, allerdings ist das im Jahr 2018 auch nicht mehr soooo viel Umsatz. Vor allem für eine Firma die Spiele entwickelt die über Jahre und Jahrzehnte immer wieder mit neuem Content gefüttert werden (sollen).

Allein für WoW fallen schon Kosten ohne Ende an. Energieversorgung, IT-Infrastruktur, Räumlichkeiten für Serverlandschaften, Entwicklerteams, die das Spiel entwickeln und entsprechend für verschiedene Regionen übersetzen oder inhaltlich teilweise anpassen (s. China), interner technischer Support, Kundensupport-/GM-Teams (international für versch. Regionen), Büroräume für alles vorgenannte, Blizzard macht (wie jede andere Firma auch) dabei sicherlich nicht alles alleine, dementsprechend fallen noch Ausgaben für Dienstleistungen durch externe Firmen/Mitarbeiter an…und das sind allein die Kosten, die WoW verursacht. Dazu kommt noch, dass auch eine Firma wie Blizzard einen Verwaltungsapparat inkl. Räumlichkeiten (Vertrieb, Buchhaltung, Personal etc.) hat, was finanziert werden muss, immerhin hat das Unternehmen rund 9000 Mitarbeiter. Mal abgesehen von den Aktionären, die auch was vom Kuchen abhaben wollen und Auftritten/Ständen auf diversen Messen (Gamescom, E3…).

Mit ein Bisschen Schulmathematik á la „Abogebühr + Einmalzahlung = Summe X“ kommt man da leider nicht so weit. Zwei Klicks auf Wikipedia reichen aus um sich die Zahlen von bspw. Supercell und Activision Blizzard anzuschauen, zu vergleichen und zu verstehen, dass Blizzard mit Nichten die dicke Kohle scheffelt…das machen mittlerweile andere.

Maximilian Wedekind

Für Wow werden riesige Serverfarmen betrieben, dutzende Mitarbeiter im 24/7 Bereitschaftsdienst, Support, Gamemaster usw. Die Abos werden bei nicht steigender Spielerzahl reichen um die Kosten zu decken, aber nicht um riesige Gewinne zu generieren.. Ganz zu schweigen, dass man mittlerweile durch ingame Gold das Abo bezahlen kann, wodurch die Einnahmen noch einmal sinken.

N0ma

ingame Gold siehe ganz unten -> keragi, anscheinend sind hier mehrere der falschen Idee aufgesessen, das man direkt für Gold irgendwas kaufen kann ohne das jemand Echtgeld eingesetzt hat

Maximilian Wedekind

AH oke, sorry. :O Dann bleibt noch der Rest^^

Plague1992

Servergebühren und Wartung ist mittlerweile ziemlich preisgünstig, vielleicht war das vor ~15 Jahren noch anders aber mittlerweile sind definitiv keine Millonen Abos mehr nötig um soetwas zu stämmen. Andere Spiele stämmen ähnliches und können es sich trotzdem leisten. Ich denke auch nicht einmal dass WoW irgendwie einen höheren Anspruch bei soetwas hebt. Zum Beispiel GW2 hat 2x unterschiedliche Server laufen, der eine wird gewartet und der andere nicht, ein Wechsel zum gewartet Server erfolgt dann durch ein einfaches aus und wieder einloggen. So entstehen keine downtimes ( Guild Wars 1 war in +10 Jahren nur ~30 Stunden down ). Wäre mir neu wenn Blizzard bei WoW so eine extra Meile geht.

Zum Thema Support, Techniker, GM’s etc. Das sind Dinge die ebenfalls jedes andere Spiel zur verfügung stellt und die haben keine 6 Mio Abos.

Also wenn man mich fragt Bl$$ard zieht da den Leuten schon ziemlich das Geld aus der Tasche. Wenn ein GW2 sich über Wasser halten kann, dann kann es ein WoW doppelt und dreifach selbst ohne Abos. Natürlich stehen dann im Jahresumsatz nicht mehr 3 Mrd sondern nur noch 1 Mrd, aber hier gehts ja auch um den Verbraucher.

Maximilian Wedekind

Ich antworte mal von Hinten nach Vorn 🙂
Du hast mit Sicherheit vollkommen recht, dass es hier wieder einmal nur um höhere Gewinne geht und sich hier, wie leider alzu oft, die falschen die Taschen voll stopfen.. Auch innerhalb von Blizzard gab es wohl Wechsel im Management, die den Mitarbeitern eher weniger gut taten.
„GW2 hält sich über Wasser“, richtig. Mehr nicht. Blizzard kann und will sich nicht über Wasser halten, sondern Gewinnorientiert arbeiten, da der Vaterkonzern (Activision Blizzard) ein Börsenunternehmen ist. Man kann auch durchaus beides haben: Gute Spiele und Gewinn generieren, denn gute Spiele haben auch Käufer und Anhänger.
Der Support von Wow, als Beispiel ist schon sehr gut. Zumindest meiner Erfahrung nach. Es ist wie überall, die 80% schafft jeder und kosten einen Bruchteil von den restlichen 20%.

Ich kenne leider die GW Zahlen nicht, aber spielen dort auch 3 millionen Spieler gleichzeitig? „1 Server“ ist ja nicht = 1 Server. Sondern 1 Spielserver läuft auf zig Servern im Zusammenschluss. Klar laufen auch kleinere Spiele, ein Neverwinter was f2p ist, läuft ja auch. Die Spielerzahlen sind aber auch kleiner und die Server sind nicht so performant wie jene bei Blizzard. „Preisgünstig“ sind IT-Admins nur weil auch hier Lohndumping betrieben wird. In Deutschland, nur als Beispiel, verdient ein guter Admin, der lange angestellt ist den Einstiegslohn eines Entwicklers.. Vielleicht ein wenig mehr, nach einem Jahr im Job verdient der Entwickler aber sicher mehr.

Naja kommen wir zum Schluss. Ich möchte hier keine Firma in Schutz nehmen, ich versuche lediglich meine Sichtweise darzustellen, dass auch ein Blizzard kosten tragen muss und diese sicherlich höher sein werden als bei anderen kleineren Spielen. Sicher ist aber, dass egal wie hohe Kosten eine Firma tragen muss, die Mitarbeiter nie darunter leiden sollten, während sich die Manager die Taschen weiter vollstopfen. Grade in einem kreativen Bereich, sind Geldsorgen und Unmut über den Arbeitgeber ein No-Go und werden immer in schlechteren Resultaten enden.

Publisher wie Activision oder EA sind der Tod für erstklassige AAA Erfahrungen. Hier wird nur noch auf den Profit geschaut und die Spielerschaft vernachlässigt. Dadrunter haben wir als Endkunden zu leiden, aber vor allem auch die Entwicklerstudios, siehe Bungie. Erstklassige Entwickler, die der Spielerschaft ein super Ergebnis liefern wollen, aber ein Publisher dahinter der nur auf Profit aus ist und Entscheidungen trifft, die ein Bungie nie treffen würde.

Sha

Schwer zusagen wer da der Böse ist , das Blizz so mies seine Arbeitnehmer wertschätzt ist traurig.
Aber Geld regiert, Geld ist der Grund für DLC Content der aus dem hauptspiel entfernt wurde zu generieren, der Grund für Mikrotransaktionen in Abomodelen oder Vollpreistitel , die Mobileseuche und mein persönliches Highlight : Lootboxen.

Am Ende ist es die Gier nach Geld, die bestimmt wie die Bedingungen für Arbeitnehmer und Gamer sind.

Slinger

Lootboxen sind wirklich der größte Scam in der Gaming-Industrie

Alastor Lakiska Lines

Ich gebe wenig auf das was Jeremy sagt, weil er sich auch schon oft als Verschwörungstheoretiker profiliert hat der sich immer selbst in der Opferrolle sieht und auf die radikalste Deutung aller Umstände setzt.

Eventuell hat er aber in diesem Fall recht.

T-Hunter

Dann laufen ihnen halt die Entwickler weg. Und wenn dann sie nur noch mittelmäßige Spiele und beschissene Spielerzahlen haben, gibt’s halt wieder die Schuldzuweisungen an den Kunden der nicht weiß was gut für ihn ist …

BuckyVR6

Kann mir das schon sehr gut Vorstellen das Blizz den Weg gegangen ist und nun sehr unter druck gerät.

Matima

Erbärmlich wie sie mit Ihren Mitarbeiter umgehen! Einfach nur trauig was auf der Wet abgeht! Gehälter werden immer kleine aber mieten und kosten immer höher!

Achim  G.

Das würde auch das unausgereifte Battle for Azeroth erklären.

Keragi

Ich glaub das sogar, und jetzt wo mansein wow abo mit gold kaufen kann ist da natürlich nichts mehr mit wachstum da kann ein neues addon noch so toll sein.

N0ma

Ernsthaft? Da muss jemand die WoW Münze für Echtgeld kaufen, das ist letztlich sogar ein recht teures Abo. Blizzard macht da also jede menge Gewinn.

Keragi

Wow münze? Ich bin davon ausgegangen das es mit dem ingame gold spielzeit gekauft wird täusche ich mich da?

N0ma

Jaa 🙂

Koronus

Ja. Für jedes Abo das mit Gold gekauft wird hat ein anderer 20€ bezahlt.

Swen Seifert

das würde zumindest Diablo mobile erklären …

Slinger

Klingt absolut glaubwürdig. Kennt jemand die Besitzverhältnisse des Konzerns?

Blizzard macht seine Spiele leider nicht mehr für die Spieler, sondern für den Profit. Vor einigen Jahren hätte man Blizzard noch unterstellen können, dass ihnen etwas an den Spielen und Spielern sowie Mitarbeitern liegt, heute glaubt das denen keiner mehr. Deren HR-Strategie scheint dies ja zu belegen.
Die Gier nach mehr Profit geht zu Lasten der tollen Spiele und Mitarbeiter – das war aber durch ein Einfluss von Activision abzusehen.

Derdon

Das ist eben der harte Kapitalismus und im Grunde wird das, solange sich unsere Gesellschaft nicht von Neid und Gier befreit, auch immer schlimmer.

Das ist ja auch ein Grund warum Mobile so gut geht, wenn 5 millionen nur 1 Dollar ausgeben ist das für den einzelnen zwar wenig aber in der Masse viel.

Wir werden wohl keine Spiele mehr sehen die sich an „Spieler“ richten sondern als erstes gut für den Investor sein müssen.

Was mich etwas wundert, Overwatch ist doch schon ein hit ?

Keragi

Bezüglich overwatch, Da stand aber markführer und das sind eher fortnite und pubg was rumgeballer/funshooter angeht würde ich so interpretieten.

Slinger

Ja, das ist das Problem. Wobei ich sicher bin, dass Blizzard auch mit fairer Bezahlung und Entscheidungen im Sinne der Spieler noch hochprofitabel wäre. Aber das scheint ja nicht zu reichen. Kurzfristig machen sie das schnelle Geld, langfristig wird das nicht zu Erfolg führen. Bis dahin haben sich die Manager aber x-mal den Jahresboni eingesackt und gehen woanders hin.

Shiv0r

Schau dir die Streamingzahlen von Overwatch an auf Twitch. Sie wollten mit Overwatch langfrstig ein Hit generieren als Serviceprodukt. Das haben sie nicht geschafft.

Alex Oben

Und ohne Kapitalismus? Wie sähe dann der Spielemarkt aus? Gäbe es überhaupt diese Vielfalt die wir heute haben? Oder gäbe es vom Staat produzierte „Volksspiele“. Kapitalismus hat nicht nur schlechte Seiten. Letzten Endes ermöglicht er auch überhaupt die Vielfalt des Wettbewerbs und dementsprechend auch eine riesen Auswahl an Spielen.

Derdon

Das streben nach mehr Profit lenkt den Kapitalismus und es werden dadurch Projekte die vielleicht wichtiger sind aber weniger Profit einbringen nicht weiter verfolgt und genau an dem Punkt scheitert der Kapitalismus (wie wir ihn heute kennen) krachend.

Warum gibt es denn keine RTS Spiele mehr? Warum gibt es keine westlichen AAA MMO´s mehr? Warum wird ein Diablo jetzt Mobile? Das sind Entscheidungen die die Industrie aufgrund Pofit(Gier) trifft.
Das ganze könnte man jetzt unendlich ausweiten aber hier gehts ja um Games 🙂

Alex Oben

Klar, ich stelle ja auch nicht in Frage das es eben auch diese negativen Aspekte bringt. Aber mich würde tatsächlich interessieren welche Gesellschaftsform dir vorschwebt und ob diese dann eine Entfaltung des freien Spielemarktes ermöglicht hätte.

Derdon

Puh das ist eine gute Frage.
Ich wüsste spontan keine die das ermöglicht, vielleicht gibts ja in Zukunft noch eine?

Theroja

War doch klar, dass es irgendwann so kommen würde…. – leider 🙁

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