Beim Sandpark MMO ArcheAge verschiebt sich der Start um eine Stunde nach hinten auf 20 Uhr. Trion Worlds möchte dann zwei weitere Server online bringen.
Es ist ein bisschen das Spiel mit guter Nachricht und schlechter Nachricht. Gute Nachricht: Trion Worlds bringt mit Melisara für Europa und Enla für Nordamerika zwei neue Server an den Start. Schlechte Nachricht: Der Start verschiebt sich um eine Stunde auf 20 Uhr.
Allerdings sollen seit 19 Uhr die Server zum Download offen stehen. Free2Play-Spieler konnten in den letzten Tagen den Client für das Spiel noch nicht herunterladen und sollten das eigentlich seit 17 Uhr tun können. Da kam aber wiederum ein Hotfix in den Weg, der diese Verzögerung nun nötig machte.
Wer sich die Zeit in der Warteschlange mit Lektüre vertreiben will, dem legen wir diese beiden Artikel ans Herz:
In dem Fantasy MMO ArcheAge von Entwickler XL Games bekommt man nach den ersten Leveln eine Quest, bei der man ein kleines Fohlen aufziehen soll. Je nach Rasse kann es aber aber auch ein anderes Jungtier sein. Man trägt das kleine Tierchen zur nächstgelegenen Farm, posiert auf dem Weg noch ein bisschen, weil es ziemlich süß aussieht und bereitet dann alles für die Aufzucht vor.
Während man all diese Aufgaben erfüllt, wächst das Fohlen immer weiter heran bis es schließlich zu einem ausgewachsenen Pferd wird, dass dem Spieler dann als Reittier und später auch als Kampfgefährte zur Seite steht. Die gesamte Aufzucht des Tieres dauert dabei nur ungefähr 5 Minuten.
Der Ansatz von ArcheAge ist schon ganz nett, aber das ist nur der erste Schritt auf dem Weg. Denn Mounts bieten noch viel mehr Potential.
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Beim Survival MMO H1Z1 wurde im jüngsten Dev-Blog die eher technische Seite des Spiels beleuchtet: Was ist eine Heat-Map? Was passiert mit Leichen im Spiel?
In einer Reihe von Entwickler-Blogs kommen beim anstehenden Zombie-MMO H1Z1 die Experten aus den verschiedenen Gebieten zu Wort. Während frühere Ausgaben sich um die Grafik, die Animation oder das Kampfsystem drehten, ging es diesmal mit einem KI- und Server-Spezialisten um die harten Fakten.
Wer morgens schon schießt, den holen abends die Z
„Wie könnt Ihr verhindern, dass aus H1Z1 einfach nur ein Shooter wird, bei dem jeder auf alles schießt?“, war die erste Frage an Mitch Evans. Das erledige, so Evans, die Heat-Map. Die sorge dafür, dass Zombies in H1Z1 wirklich eine Rolle spielten.
Was hier aussieht wie Ameisen, ist etwas ganz anderes.
Wer Spieler, Tiere oder Zombies mit Feuerwaffen töte, erzeuge dadurch „Heat“, also Aufmerksamkeit, und locke die Zombiehorden an. Im Video erschien dann ein Scharfschütze auf einem Hügel, der in aller Seelenruhe das unter ihm liegende Dorf unter Beschuss nahm, während sich hinter ihm schon die Zombie-Horden sammelten. Besonders viel Aufmerksamkeit der Horden sollen auch lohnende Gebiete der Karte genießen, in der begehrte Items spawnen.
Zudem denkt man bei H1Z1 gerade über ein „Karma-System“ nach. Das könnte dann vielleicht als Option auf bestimmte Server kommen, wenn Spieler danach fragen. Dadurch sind Playerkiller und Schwerenöter auf den ersten Blick zu erkennen. Spieler können entsprechend reagieren, sollte ihnen so einer vor die Flinte laufen.
Kadaver-System vorgestellt
Im Supermarkt gibt’s schon lange nichts mehr. Spieler werden sich andere Proteinquellen suchen müssen.
Ein anderer wichtiger Punkt im Dev-Blog von Evans war das „Kadaver“-System. Wer in der Welt von H1Z1 etwas tötet, hinterlässt nicht einfach nur einen Pixelhaufen, der dann mit einem „Bjung“ aus der Welt verschwindet, sondern einen Kadaver, der verschiedene Stadien des Zerfalls durchlaufen soll. Und … ein Kadaver ist in der knallharten Welt von H1Z1 auch eine Proteinquelle.
Man möchte die verschiedenen Stadien der Kadaver zeigen. Der Spieler soll dem Modell ansehen können, ob schon davon etwas „gegessen“ wurde oder ob der Kadaver bereits so lange liegt, dass Fliegen um den Leichnam schwirren. Sich aus einem verfaulenden Reh einen Braten zu machen, könnte daher keine gute Idee sein.
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Beim Sandpark MMO ArcheAge können sich F2P-Spieler erst zwei Stunden vorm Start des Spiels den Client herunterladen.
Update 18:30: Aus dem Download um 17 Uhr wurde nichts. Es ist noch kurzfristig ein Hotfix aufgespielt worden, um eine bis jetzt buggy Housing-Region freizuschalten und ein paar andere Probleme zu berichtigen. F2P-Spieler können wohl ab 19 Uhr dann mit dem Download beginnen. Update 19:15:Hier geht’s weiter.
Original-Meldung: Um 17 Uhr endet der Headstart von ArcheAge. Ab dann sollen, laut dem Community Manager Scapes, auch Free2Play-Spieler wieder die Gelegenheit haben, das Sandpark MMO herunterzuladen. Das war ihnen die letzten Tage nicht möglich. Der Download beträgt 8,5 GB. Das könnte in den zwei Stunden bis zum Server-Start also knapp werden – je nach Internetverbindung und dem erwarteten Traffic.
Im Vorteil sind jene Zocker, die schon an der Beta teilgenommen und ihren Beta-Client nicht gelöscht haben. Sie müssen nur einen Patch herunterladen, der ungefähr 200 MB groß ist. Zum Launch heute Abend um 19 Uhr erwartet man allgemein lange Warteschlangen, vor allem für die Free2Play-Spieler. Denn Patron-Spieler (also Bezahlspieler) werden ihnen in der Warteschlange vorgezogen.
Das kann ja heiter werden: Rauer Abend für ArcheAge erwartet
Sollte es so sein, dass zu viele gleichzeitig versuchen, das Game herunterzuladen, könnte der Ansturm auf Trion Worlds Server auch schon ab 17 Uhr enorm sein und zu Problemen führen. Beim Headstart machte ihr Launcher Glyph Probleme und zeigte den Spielern ewig das Cinematics-Intro, ohne dass sie es abbrechen oder ins Spiel gelangen konnten. Zu allem Überfluss ist Trion Worlds in den letzten Tagen ins Visier von DDOS-Angriffen geraten.
Man könnte also sagen, dass alle Zutaten für einen richtig schönen Abend in ArcheAge mittlerweile im Mixer liegen. Jetzt gilt es drauf zu warten, dass es 17 Uhr wird und jemand den Knopf drückt.
Wer heutzutage mit World of Warcraft anfängt, hat es mitunter recht schwer noch einen einzigartigen Namen für seinen Charakter zu finden, ohne auf möglichst viele Sonderzeichen zurückgreifen zu müssen. Viele Namen sind seit über neun Jahren vergeben und ein Großteil der Spieler von damals spielt überhaupt nicht mehr – die Namen sind also unnützerweise belegt.
Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, werden mit dem großen Patch 6.0.2 viele Namen wieder zugänglich gemacht. Alle Namen von Charakteren, die seit dem 13.11.2008 nicht mehr in das Spiel eingeloggt haben, werden freigegeben. Sollte man plötzlich nostalgisch werden und die Namen doch noch behalten wollen, ist es notwendig, bis zum Erscheinen des Patches einmal mit jedem entsprechenden Charakter in das Spiel einzuloggen. Geschieht das nicht, können neu erstellte Charaktere den Namen für sich selbst beanspruchen, das Gleiche gilt für den Umbenennungsservice.
Aber keine Sorge: Euren Charakteren passiert ansonsten nichts, selbst wenn ihr euch entschließt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Spiel einzusteigen, im schlimmsten Fall müsst ihr dann einen neuen Namen für euren Avatar wählen – aber auch nur, wenn sich bis dahin jemand euren alten Namen unter den Nagel gerissen hat.
Beim MMO Destiny geht heute der erste Raid online, der „Vault of Glass.“ In einem Live-Stream nimmt es eine Sechser-Gruppe mit ihm auf.
Was wurde nicht alles in den letzten Tagen über Destiny geredet. Viel Gutes, viel weniger Gutes. Man war sich wohl mehr oder weniger einig: Dem Spiel fehlt es an Abwechslung, es gibt zu wenig zu tun.
Der Eindruck könnte auch daran gelegen haben, dass erst heute mit dem „Vault of Glass“, der erste Raid online geht. Raids sind besondere Herausforderungen in Spielen, bei denen sich eine Gruppe von Zockern mit dem besten misst, was die Entwickler ihnen entgegenschleudern können.
In MMORPGs wie WildStar oder World of Warcraft käme keiner auf die Idee, das Endgame zu bewerten, ohne einen Fuß in die ersten Raids gesetzt zu haben. Vielleicht bringen sie bei Destiny nun auch die nötige Abwechslung.
Ein kleiner Schritt für ein 6er-Team, ein großer Schritt für Destiny
Bei Destiny sind es sechs Spieler, die es mit Mob-Horden aufnehmen. Für den ersten Raid, hat Bungie gewarnt, sollten Spieler mindestens das Licht-Level 26 erreichen. Wenn sie vorher reingingen, sei das Wahnsinn.
Bis jetzt ist schon bekannt, dass die Raids auf einem einwöchigen Timer liegen. Das heißt: Man hat bis zum nächsten Dienstag die Möglichkeit, am Raidfortschritt zu arbeiten. Dabei kann jeder Spieler pro Woche nur einmal Loot von einem Boss erhalten. An Loot gibt es legendäre Waffe jeder Spielart und jeweils ein Set an Ausrüstungsgegenständen pro Klasse.
Erster Raid bei Destiny: Gläserne Kammer
Außerdem sind zwei Schwierigkeitsgrade für die Raids bestätigt. Während es im normalen Modus noch halbwegs human zugehen soll, verspricht Bungie, dass der harte Schwierigkeitsgrad auch Veteranen alles abverlangen wird. Im Vorfeld schickte man zu Testzwecken vier Gruppen von Shooter-Spielern in einen Raid: Keine von ihn schaffte es, den Endboss zu bezwingen. Auch für den jetzigen Raid, den Vault of Glass, gibt man bei Destiny aus: Es sei ganz normal, wenn die Spieler ihn nicht in einer einzigen Sitzung schaffen.
Der erste Raid von Destiny wird von vielen heiß erwartet und mit Argusaugen beobachtet. Doch nicht jeder wird die Gelegenheit haben, wirklich live in Destiny dabei zu sein. Auch wenn er Zeit hat, könnte ihm ein entsprechend gut gerüsteter Char fehlen oder es gebricht ihm an fünf schwer bewaffneten Freunden.
Wir haben daher einen Live-Stream für Euch, wie sich die 6er-Gruppe von „StreamerHouse“ auf der Venus so schlägt. Wenn alles nach Plan geht und Bungie seinen Zehn-Jahres-Plan mit Destiny verwirklicht, könnte es noch eine Menge mehr dieser Raids geben.
In der koreanischen Version von ArcheAge entfesselt man Kraken und Geisterschiffe.
Während wir uns hier in Europa mit Warteschlangen und zu wenigen Bauplätzen beschäftigen, entwickelt sich die koreanische Version von ArcheAge in eine andere Richtung und hat Meeres-Attraktionen zu bieten. Mit dem Patch 1.7 kamen neue Boss-Monster dahin, wo es der Priatenfraktion wirklich weh tut: Auf offene See nämlich.
In einem Youtube-Video kann man nun sowohl eine riesige See-Kreatur bestaunen, den Leviathan, wie auch ein Geisterschiff, das auf dem Meer unterwegs ist. Zwar hat Trion Worlds gesagt, dass man alles dafür tun werde, um möglichst schnell mit der koreanischen Version gleichzuziehen; bis es die Biester in die Gewässer der EU- und US-Server schaffen, dürfte trotzdem noch ein Weilchen vergehen.
Aber es ist ja ein schöner Gedanke zu wissen, worauf man da eigentlich wartet.
Beim MMO Destiny gibt es nach der ersten Woche Diskussionen um die stärkste Klasse und ob der Bladedancer nicht generft werden sollte.
Auf die Frage: „Wer ist im Moment die stärkste Klasse bei Destiny?“, scheint die einhellige Antwort: „Der Bladedancer, Mann!“ zu sein. Das meint zumindest das Magazin Kotaku, das einige beeindruckende Highlight-Videos der Hunter-Variante veröffentlicht.
Alle Probleme in Destiny lassen sich mit einem Messer lösen
Die Mobilität des Bladedancers und seine Durchschlagskraft machen ihn im Moment wohl zur stärksten Klasse in Destiny – zumindest was den Einzelkampf angeht. Offenbar kann er so viele Feinde killen, dass seine Kombos erstaunlich lange oben bleiben, dabei ist er mit einer solchen Schnelligkeit unterwegs, dass es scheint, er wär einfach unbesiegbar.
Vor allem im Kampf gegen mehrere Feinde kommen seine guten Seiten voll zum Tragen und er kann aufräumen wie Bud Spencer in einem dieser Filme, die sonntags auf Kabel1 laufen.
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Blizzards kostenloses Kartenspiel Hearthstone hat auch ohne iPhone und Android die 20-Millionen-Marke überschritten.
Erst im März erschien Hearthstone für den PC, im April dann fürs iPad. Da hatte das Kartenspiel freilich schon eine expansive Beta-Phase hinter sich, die sich kaum vom Release unterschied. Ungefähr zu dieser Zeit verkündete Blizzard bereits, dass mehr als 10 Millionen Menschen auf der Welt zur Karte gegriffen hatten. Nur fünf Monate später hat sich die Zahl bereits verdoppelt: 20 Millionen Spieler haben bisher Hearthstone, dem strategischen Kartenspiel im Warcraft-Universum, eine Chance gegeben.
Bei Blizzard feiert man das mit einer Dankes-Karte auf Twitter und einer „Der weiße Hai“-Anspielung. „Wir werden eine größere Taverne brauchen“, heißt es da. Beim weißen Hai verlangte man noch nach einem größeren Boot.
Auf Twitter postete Blizzard: „Thank you all for joining us in #Hearthstone! We’re going to need a bigger tavern!“
Mit iPhone und Android könnte Hearthstone in neue Dimensionen vordringen
Sicher hat die Erweiterung Naxxramas dazu beigetragen, dass sich Hearthstone ansteigender Beliebtheit erfreut. Mit einem richtigen Schub rechnet man allerdings aus einer anderen Ecke. Die Nachfrage nach Blizzards Kartenspiel ist auf iPhone und Android einfach riesig: Die Leute wollen unterwegs, in der Mittagspause, im Garten oder bequem auf ihrem Sofa dem strategisch doch recht anspruchsvollen Hobby frönen und dabei ihre Sammlung erweitern.
Wenn es Blizzard gelingt, wie angekündigt, Hearthstone noch in diesem Jahr auf iPhone und Android zu verfrachten, dann könnten die überaus beeindruckenden 20 Millionen, die man jetzt hat, nur der Anfang sein.
Der Andrang beim Sandpark MMO ArcheAge war zu groß. Nun eröffnet man mit Aier einen weiteren europäischen Server. Es wird der fünfte sein. Auch die Nordamerikaner bekommen mit Inoch Entlastung.
„Aier“, so heißt der neue Hoffnungsschimmer für Gründer mit Headstart-Vorteil, bei denen die ersten drei Tage nicht ganz so liefen, wie sie es sich vorgestellt haben oder die einfach Platz, Platz, Platz brauchen. Schon seit der Open Beta vor anderthalb Wochen war klar, dass vier europäische Server wohl zu wenig sein würden, um der Spielermassen Herr zu werden.
Trion Worlds verzichtete allerdings darauf, vorm Frühstart am Freitag noch neue Server bereitzustellen: Die Spieler auf den vier bestehenden europäischen Servern kämpften daher seit Freitagabend mit Warteschlangen. Außerdem sind die Bauplätze rar.
So wie ihr ging es vielen am Wochenende: Warteschlange.
Trion Worlds hat bisher Bedenken geäußert, die Serverzahl zu erhöhen. Mit einem Ansturm zum Start habe man ohnehin gerechnet. Das Risiko, später vor leeren Servern zu stehen, sollte dieser Ansturm abflauen, war ihnen anfangs zu hoch. Doch auch nach drei Tagen ist noch keine Entlastung zu spüren. Auch heute, am Montagabend, klagten wieder viele Spieler über die langen Warteschlangen. Daher entschloss man sich bei Trion Worlds nun doch dazu, die neuen Server an den Start zu bringen.
Damit stehen ungefähr 24 Stunden vorm eigentlichen Launch jeweils ein weiterer EU- und US-Server den Gründern offen, um dort schon mal anzufangen, bis morgen um 19 Uhr dann auch jene Spieler zu ArcheAge stoßen, die kein Gründerpaket erworben haben. Ob morgen dann weitere Server aufgehen, weiß man im Moment noch nicht.
Also: Auf die Plätze, fertig, los! Die Bauplätze sind rar und Holz wächst nur an den eigenen Bäumen, wie wir alle in den letzten 72 Stunden gelernt haben.
Beim Fantasy MMO The Elder Scrolls Online wird am Dienstagmorgen das nächste große Update, der Patch 1.4.3 aufgespielt. Er bringt eine neue Höchststufe, neue Raids und eine neue PvP-Kampagne.
In den USA ist das Update 4 schon live, in Europa geht’s morgen früh los. Da es sich um ein größeres Content-Update handelt und mehrere neue Instanzen und Gebiete eingeführt werden, ist mit einem größeren Donwload zu rechnen.
The Elder Scrolls Online schließt Veteranen-only Kampagne, erhöht Level-Cap
Der Patch bringt neben einigen neuen PvE-Gebieten wie der Drachenstein-Arena oder dem Oberen Kargstein auch eine neue PvP-Kampagne, die 30 Tage dauern wird. Die „Veteranen-only“-Kampagne „Bogen der Schatten“ wird ihr zuliebe geschlossen. Sie konnte wohl nicht genügend Fans begeistern. Das Experiment wird beendet.
Mit dem Update 4 kommen zudem zwei neue Veteranenränge: Es geht jetzt bis auf 14 hoch. Außerdem will man die Gruppen-Erfahrung verbessern und schraubt am Balancing. Die vollständigen Patch-Notes auf Deutsch findet Ihr in den Quellen.
Was die Fans von The Elder Scrolls Online mit dem Update 5 dann wahrscheinlich gegen Ende Oktober erwarten wird, weiß man im Moment noch nicht. Klar ist aber: Die Kaiserstadt wird’s nicht sein. Die braucht noch etwas länger. Die Frequenz, mit der The Elder Scrolls Online neue Updates an den Start bringt, ist in jedem Fall beeindruckend.
Beim Sandpark MMO ArcheAge war die Hatz auf die begrenzten Bauplätze sogar noch heftiger als gedacht.
Das Sandpark MMO ArcheAge wird erst morgen offiziell releaset und leidet unter einem Problem, für das andere MMOs töten würden: Überbevölkerung. Die vier europäischen Server sind dicht und kämpften am Wochenende mit Warteschlangen, dabei konnten ins Free2Play-Spiel bisher eigentlich nur Spieler einloggen, die sich ein Gründerpaket für mindestens 46 Euro kauften.
Aber nicht die Warteschlangen machen Spielern Sorgen, sondern eher die prekäre Lage auf dem Immobilienmarkt.
Land-Grab war so hart wie gedacht, eher noch schlimmer
Grund dafür ist eine Design-Entscheidung ArcheAges, durch die Spieler günstig schon mal das Gerüst für ihr späteres Anwesen aufbauen können. Fertigbauen müssen sie es nicht, solange sie Steuern dafür bezahlen. Der Platz ist reserviert.
Das führt zu einem seltsamen Bild in vielen Baugebieten: Nutzloses Fundament reiht sich an Fundament, während sich um kleine Vogelscheuchen einige Bäume, Pflanzen oder Nutztiere gruppieren.
Es hat sich die Taktik durchgesetzt, dass einzelne Spieler gleich mit mehreren Chars so viel Bauplatz wie möglich beanspruchen. Dabei stecken sie ihre Claims so ab, dass sie möglichst viel Platz mit jedem Objekt blockieren, um später zu erweitern.
ArcheAge hat grad was vom Badestrand in Mallorca
Theoretisch wären die Server sicher so ausgelegt, dass jeder Spieler sich ein Stück Land sichern könnte, wenn jeder sich mit einem Anteil begnügen würde. Nur herrscht bei ArcheAge kein Gleichheits- oder Fairnessprinzip. Und das ist auch gut so. Grade die Fans schätzen genau hoch ein und diese Eigenschaft ist für Sandbox-Games nun mal charakteristisch. Wer eine freie Welt fordert, die von Spielern gelenkt wird, muss damit leben, dass es auf ihr ungerecht zugeht. Das eine gibt’s nicht ohne das andere, das zeigt EVE Online.
Trotzdem: Im Moment erinnert die Situation an einen Strandurlaub auf Mallorca und den Krieg der Nationen um die besten Liegen am Strand morgens. Nur ist es bei ArcheAge so, als ob einige mit zwanzig Handtüchern an den Strand laufen und die auch noch so über die wenigen Plätze werfen würden, dass sie mit jedem Handtuch fünf Liegestühle besetzen.
Nun, ist die Situation für viele ärgerlich, aber auch lange kein Beinbruch oder Grund, ArcheAge gleich dreinzugeben.
In den Ingame-Chats und Foren liest man, dass die meisten, die sich so viel Land krallten, es wohl nicht auf Dauer halten wollten. Stattdessen, vermutet man, würden sie entweder versuchen, ihr Land an Nachzügler zu verkaufen oder sie hörten irgendwann schlicht auf, die Steuern für ihr Land zu bezahlen. Dann werden Bauplätze frei.
Außerdem sind, wie auch einige berichten, an abgelegenen Stellen oder im PvP-Gebiet noch Bauplätze frei, wobei da die Frage offen bleibt, ob sich das wirklich lohnt.
Auf den jetzt bereits offenen Servern sollte sich die Lage aber spätestens beruhigen, wenn der Nordkontinent Auroria aufmacht. Damit wird so in sechs Wochen gerechnet.
Und wie soll’s mit dem Release werden?
Wer jetzt als Spieler, der kein Gründerpaket gekauft hat, befürchtet, beim Release vor besetzten Plätzen zu stehen, den kann man wohl leidlich beruhigen.
Zum Release morgen werden mit ziemlicher Sicherheit weitere europäische Server aufgehen, die dann unberührt von Spielerhand sind,und freie Bauplätze haben (zumindest in den ersten paar Stunden). Neue Server sind zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber alles andere wäre eine Überraschung.
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Die Verkaufszahlen von Destiny trudeln ein. In Großbritannien verkauft sich Bungies MMO-Shooter wie geschnitten Brot – oder Gurkensandwiches.
Zwar wurden letzte Woche schon Zahlen bekannt, dass Destiny mit Spielen im Wert von 500 Millionen Dollar in den Handel gekommen war, doch blieb da noch offen, ob die Zocker das Spiel auch wirklich aus den Läden kaufen würden. Die Antwort ist: Ja. Nachdem heute Morgen schon Zahlen aus Japan kamen, zieht jetzt Großbritannien nach.
Von dort meldet Chart Track, dass Destiny den Verkaufsrekord von Watch Dogs bei den Neuerscheinungen, die nicht Teil einer bestehenden Reihe sind, eingestellt habe. Darüber hinaus wurde Destiny zum größten Video-Game-Launch in diesem Jahr.
Insgesamt seien 16 Spiele noch größer als Destiny gelauncht, die aber alle als Bestandteile einer Serie wie Call of Duty, FIFA, Battlefield oder Grand Theft Auto.
Destiny vor allem auf Playstation 4 und XBox One erfolgreich
Für den Verkauf von Destiny sind in Großbritannien vor allem die Next-Gen-Konsolen erfolgreich, das meldet eurogamer. So wurden von 100 Einheiten 46 für die Playstation 4 und 36 für die XBox One gekauft. Für die XBox 360 wurden 14% der Spiele verkauft, für die Playstation 3 nur 4%. Damit kommen XBox und Playstation genau auf 50:50.
Beim Fantasy MMO Final Fantasy XIV reißen die guten Nachrichten, wie es scheint, einfach nicht ab. Nach China will man nun auch Korea erobern.
Irgendwie hört man in letzter Zeit von vielen MMOs, die auf dem Markt sind, eher bedrückende Nachrichten. Schon kurz nach dem Release werden die bis dahin meist positiven News durch negative verdrängt. Einen positiven Vibe erhält man nur von einer Handvoll Games.
Zu dieser Handvoll an MMOs gehört Final Fantasy XIV. Denn dort läuft’s wie am Schnürchen. Auf die Playstation 4 ist man gekommen, die China-Erweiterung hat gut geklappt und jetzt hat man sich mit einem koreanischen Partner auf einen Deal geeinigt, damit das Spiel auch auf den südkoreanischen Markt kommt und das ist einer der wichtigsten der Welt, die Südkoreaner sind verrückt nach MMOs, die auf Clients basieren.
In Korea wird normalerweise Free2Play gespielt. Es ist die Frage, ob Final Fantasy XIV von seinem Pay2Play-Modell abweicht oder es entsprechend anpasst. Mit einer Expansion in diese wichtigen Märkte und dem angepeilten Port auf andere Plattformen scheint es um die Zukunft von Final Fantasy XIV rosig bestellt. Ab 2015 soll Final Fantasy XIV in Korea spielbar sein.
Hearthstone hat ein Bot-Problem, das ist kein Geheimnis. Aber woran erkennt man die mechanischen Freunde oder Feinde?
Das Gaming-Magazin PCGamer hatte die Gelegenheit ausführlich mit einem Bot-User zu sprechen und ihn über die Methoden, die er verwendet, und seine Gründe auszufragen, die hinter der Nutzung eines Hearthstone-Bots stecken.
Die 7 Anzeichen dafür, dass du in Hearthstone gegen einen Bot spielst
Im Gespräch wird klar, einen Bot in Hearthstone erkennt man an folgenden Indizien:
Der Bot fährt nicht über Karten und highlightet diese, noch gibt gibt es Aktionspfeile, sondern die Aktionen kommen wie aus dem Nichts. Das ist das sicherste Zeichen.
Meistens wird er ein goldenes Heldenporträt haben, das gibt’s für 500 Siege mit einer Klasse, natürlich können das auch „echte“ Spiele erreichen, aber grad wenn man auf jemanden mit goldenem Porträt im eher höheren oder mittleren Ladder-Bereich trifft, sei das schon ein klares Zeichen.
Botter spielen meist Hexer (Zoo-Decks), aber auch mit Schamanen und Druiden kommen sie gut klar. Alles was Minion-Tausch mit Value gegen Value betont, lässt sich leicht berechnen. Im Moment ist ein Schamanen-Deck mit Meeresriesen angesagt. Mit komplexeren Decks wie dem Miracle-Rogue kommen sie nicht zurecht.
Zwischen den einzelnen Zügen und Aktionen des Botters vergeht eine immer gleiche Zeitspanne.
Der Bot reagiert nicht auf Emotes wie Grüße, sondern bleibt stumm.
Manchmal geben die Bots zu Beginn einer Runde einfach auf, scheinbar grundlos, um ihre Win/Lose-Ratio niedrig zu halten, damit Blizzard ihnen nicht auf die Schliche kommt.
Die Bots kommen vor allem Nachts heraus, wenn ihre Herrchen schlafen.
Ich botte, weil ich’s kann
Als Motivation für das Botten nennt der Gesprächspartner von PCGamer, dass er so seine Sammlung erweitere, die goldenen Porträts für die Helden farme und sich den mühseligen Ladder-Climb erspare. Der Bot schaffe es ungefähr bis auf Rang 5, ab dann übernehme er, schalte den Bot aus, spiele selbst und hole sich Legend. Probleme hätten seine Bots mit den neuen Naxxramas-Effekten wie Todesröcheln. Die überforderten sie zum Teil.
Du bist der Bot!
Angst davor, erwischt zu werden, hat er nicht. Im letzten Monate habe ihm der Bot ungefähr 2000 Spiele gewonnen und drei goldene Heldenporträts eingebracht. Einmal, so sagt er, habe er den Bot 72 Stunden am Stück laufen lassen und auch nichts von Blizzard gehört. Deren Blue-Posts im Forum, man werde Botter finden und hart bestrafen, seien lediglich eine Taktik, zögen aber keine Konsequenzen nach sich. Niemand, den er kenne, habe es je erwischt.
Das Botten sei weit verbreitet, wobei er nicht glaubt, dass es die Spieler aus Profitgier täten, um starke Accounts mit goldenen Helden und voller Legendaries dann etwa auf eBay zu verscherbeln, sondern mehr weil sie es einfach könnten.
PcGamer hat auch mit Blizzard gesprochen. Dort weiß man um das Problem und sagt, es habe eine hohe Priorität und man arbeite daran. Botter seien in all ihren Spielen ein Problem. Es gebe so viele hochintelligente Leute da draußen. Blizzard komme mit einem Fix und sie kämen mit neuen Versionen. Wenn man sie erwischt, ziehe das gravierende Strafen nach sich, bis zum Account-Bann.
Der Botter, mit dem PCGamer sprach, scheint davor keine Angst zu haben. Wenn er alles verliere, sagt er lapidar, sei das auch nicht weiter wild. Es sei ja nicht so, als habe er wirklich viel dafür getan.
Die ersten Verkaufszahlen von Destiny aus Japan sind da und sehen gut aus.
Wie dualshockers berichtet, habe sich Destiny in den Märkten des japanischen Händlers Tsutaya gut geschlagen. Die veröffentlichten ihre Verkaufslisten bereits immer am Montag. Destiny auf der Playstation 4 sei auf Platz 2 eingeschlagen, vor der Playstation 3 Version des Spiels. In Japan erschien Destiny exklusiv für die Playstation. Der Vorsprung der PS4 vor der PS3 sei deshalb so beachtlich, weil mehr Japaner eine PS3 als eine PS4 besäßen.
Die Zahlen bezeichnete dualshockers als klaren Erfolg, immerhin konnte Destiny eine so etablierte Franchise wie Naruto hinter sich lassen – und das als westliches Game. Warum es für Destiny nicht ganz bis an die Spitze ging, hat einen Namen: Super Smash Bros. erschien letzte Woche in Japan für die 3DS. Da kann nicht mal Destiny gegen anstinken.
Der große World of Warcraft Patch 6.0.2 befindet sich momentan auf den öffentlichen Testrealms und wird dort auf Herz und Nieren geprüft, bevor in wenigen Wochen die Spielerschaft sich mit ihm begnügen kann. Neben dem lang erwarteten Übergangsevent zum Addon “Warlords of Draenor” beinhaltet er zahlreiche Verbesserungen, vor allem was das Inventar der Spieler angeht, die gravierendsten Neuerungen haben wir hier für euch zusammengefasst.
Spielzeugkiste – Für alle Helden, die im Herzen jung geblieben sind
Quelle: mmo-champion.com
Über die Jahre und insgesamt vier Addons hinweg hat sich so einiges Gerümpel in den Inventaren der Helden angesammelt, vor allem von vielen einzigartigen “Spielzeugen” kann man sich nur sehr schwer trennen. Sei es der “ferngesteuerte Zeppelin”, “Dartol’s Rute” oder die “Kugel der Sin’dorei”, es gibt zahllose Gegenstände, die keinen wirklichen Nutzen erfüllen, aber einfach nur einen coolen Effekt haben, mit viel Nostalgie verbunden sind oder schlicht und ergreifend gar nicht mehr im Spiel erhältlich sind.
Damit man sich von all diesen geliebten Stücken nicht trennen muss, gibt es in World of Warcraft nun eine Spielzeugkiste, in der all diese Gegenstände untergebracht werden und fortan von jedem Charakter auf eurem Account benutzt werden können – damit wird das Inventar gleich viel aufgeräumter!
Reagenzienbank – Leb wohl, mein Banktwink
Quelle: mmo-champion.com
Wenn Blizzard aufräumt, dann gleich richtig: Alle Handwerksmaterialien können in einem neuen Bankfach untergebracht werden, in dem ihr satte 98 Plätze frei habt, um Erze, Pflanzen, Verzauberungsmaterialien und mehr einzulagern.
Damit das auch ganz sicher reicht, können die meisten Dinge nun bis zu einem Zähler von 200 gestapelt werden – mal eben “farmen, bis das Inventar voll ist” wird nun eine sehr langwierige Angelegenheit. Zugleich wird es keine Notwendigkeit mehr geben, lange in der Bank zu wühlen, wenn ihr etwas herstellen wollt: Solange es in der Reagenzienbank vorhanden ist, wird es automatisch verbraucht, wenn ihr mit einem eurer Handwerksberufe etwas herstellen wollt.
Taschensortierung leicht gemacht
Quelle: mmo-champion.com
Was von eurem Inventar dann noch übrig ist, kann nun kinderleicht sortiert werden. Ihr könnt einzelnen Taschen bestimmte Funktionen zuweisen, etwa dass in Tasche A nur Verbrauchsgegenstände wie Tränke und Fläschchen hinein sollen und in Tasche B nur Ausrüstung.
Mit einem einfachen Knopfdruck könnt ihr die Taschen automatisch durchsortieren lassen. Neue Gegenstände im Inventar werden besonders markiert, dass ihr sie gleich erkennt – grauer “Händlerschrott” hat nun ein Goldmünzensymbol, damit man auf den ersten Blick sieht, was man dem NPC gleich hinterherwerfen kann.
Viele kleine Verbesserungen
Aber auch andere Aspekte wurden bei World of Warcraft vereinfacht und übersichtlicher gestaltet; so können Interface-Addons nun während des Spiels an- und ausgeschaltet werden und es ist nicht länger notwendig, dafür auszuloggen. Questlog und Karte sind nun miteinander verbunden und geben schneller und übersichtlicher Auskunft darüber, wo man hin muss und was es zu erledigen gilt.
Die Leerenbank wurde um 80 Plätze erweitert und zu guter Letzt wurde das Dungeonjournal schon mit den Einträgen für Warlords of Draenor gefüllt, sodass man schon mal einen Eindruck von den zu besiegenden Bossen bekommen kann, wenn man denn möchte.
Einige Medien berichten nun, The Elder Scrolls Online könne möglicherweise in Richtung eSport gelenkt werden. Unser Autor Schuhmann macht sich darüber seine Gedanken.
Bei TESO passieren seltsame Dinge, aber im Moment wohl zu wenige. Bei MMORPG.com, einer großen englischen MMO-Seite, erscheinen regelmäßig Kolumnen zum Spiel. Nur ist im Moment zu The Elder Scrolls Online alles gesagt: Der vierte Content-Patch kommt in der nächsten Woche. Was dann auf dem Plan steht, ist auch schon bekannt. Das Spiel erholt sich langsam von einen ruppigen Start, man wartet die nächsten Patches ab, es gibt wenig zu berichten.
Bei The Elder Scrolls Online werden aus Vermutungen rasch Gerüchte
Mal gucken, was heute so in der Zeitung steht?
Der Kolumnist bei mmorpg.com setzt völlig legitim zu einer Spekulation an: Die neuen Arenen, die ins Spiel kommen sollen, könnten doch vielleicht eSportler zu The Elder Scrolls Online locken. Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit für Zenimax, neue Gruppen für sich zu gewinnen.
Daraus macht eine deutsche News-Seite nun die Nachricht: Es gebe Gerüchte, dass Bethesda und Zenimax darüber nachdenken würden, The Elder Scrolls Online in Richtung eSport zu öffnen.
Ehm: Nein? Da hat ein Kollege darüber nachgedacht und spekuliert. Und nur weil Ihr keine Lust habt, das als Quelle zu nennen, macht Ihr daraus ein “Gerücht”, das schon halboffiziell ist und unterstellt einer MMO-Firma irgendwelche Strategie-Überlegungen. Als würde das ganze Internet und die Community über nichts anderes reden, als würden es die Spatzen schon von den Dächern Tamriels pfeifen. Als gebe es zig Foren-Threads und Diskussionen nur zu diesem Thema.
Übrigens ist das dieselbe Seite, die in regelmäßigen Abständen lanciert, The Elder Scrolls Online stünde kurz vor der Umstellung auf F2P. Weil … Fans das so forderten. Wenn’s danach ginge, stünde Cannabis auch seit 15 Jahren davor, legalisiert zu werden. Fordern die Fans auch.
MMORPGs tun sich schwer mit eSport
Natürlich ist der eSport für viele MMO-Firmen eine interessante Idee, ganz einfach, weil sie die x Gamer haben wollen, die League of Legends und DOTA 2 spielen. Und da MMOs im Gegensatz zu MOBAs gerade bisschen vor sich hindümpeln, wäre so ein neuer Schwung von Spielern hochwillkommen. Nur kommen die nicht.
Arenen sind noch lange kein eSport.
Wie schwer es ist, ein MMORPG in Richtung eSport zu lenken, merkten kürzlich WildStar und Guild Wars 2. Bei WildStar sind die Kriegsbasen, das kann man wohl so hart sagen, gescheitert, weil nicht genug Leute dafür da sind. Und von den Arenen hört man auch erschreckend wenig. Nur Geschichten um einen Exploit machen da die Runde.
Und bei Guild Wars 2, das von der Substanz her eher für eSport geeignet wäre, steckt man zwar viel Arbeit und Energie in diese Idee. So richtig abheben will sie nicht. Die Arenen bei The Elder Scrolls Online sind, das wurde auch klar kommuniziert, entstanden, weil man auf Messen Passanten die Möglichkeit geben wollte, schnell ins Spiel hineinzuschauen. Und da das gut aufgenommen wurde, wird man die wohl fest implementieren. Aber nur weil was „instanziertes PvP“ ist, wird es noch lange kein eSport-Hit. Das mussten MMORPG-Firmen in den letzten Monaten und Jahren immer wieder lernen. So rasch ist es nicht möglich, auf den eSport-MOBA-Zug aufzuspringen. Und dass man bei Zenimax ernsthaft darüber nachdenkt, darf wohl stark bezweifelt werden.
In eigener Sache
Wie schnell etwas zum Gerücht wird, haben wir auf unserer Seite erst letzte Woche erlebt. Da landete unsere Vermutung, H1Z1 könne auf einem Nvidia-Event seinen Early-Access-Termin bekanntgeben, auf vier deutschen Gaming-Seiten. Aber unser Artikel erschien dort nicht etwa als: Da hat ein Kollege darüber berichtet und die Ideen hat er dazu und so schränkt er das ein. Nein, nein, daraus wurde ein Gerücht und stetig wuchs es. Mit jedem Mal wurde die Nachricht etwas größer und die Einschränkungen, die man in unserem Artikel fand, schwanden. Ein Gerücht war geboren und damit kann schließlich jeder machen, was er will.
Wie langweilig hingegen irgendwelche Artikel, die Vermutungen anstellen, Dinge von der einen und der anderen Seite sehen und deutlich machen, dass man hier nur seine eigenen Ansichten äußert. Alle Bedenken weg, Etikett “Gerücht” drauf, zieht gleich viel besser.
Bei Guild Wars 2 wiederholt sich der Ablauf aus dem April. Wochenlang stellte man einen wichtigen neuen Patch vor. Nun ist er da und Teile der Community kritisieren ihn scharf.
Vorm letzten Feature-Patch im April war es genauso: Wochenlang stellte man häppchenweise vor, was da alles Tolles auf die Spieler zukommen sollte. Dann war der Patch da, doch statt dem erhofften Freudenjauchzer, gab es viel Gegrummel über die neuen Mega-Server. Und die guten Änderungen, die im April kamen, wurden vom Ärger ein wenig verschluckt.
Kritik: Welt zu beschränkt, Skill-Armut, defektes Navi
Jetzt im September ist die Kritik nicht ganz so laut, reibungslos lief der neue Patch aber nicht ab. Dabei erntet vor allem das neue Design der frühen Levels einiges an Kritik. Guild Wars 2 fühle sich jetzt „zu casual“ an, die Welt sei zu eingeschränkt, heißt es; der Charme der freien Welt verloren gegangen.
Neue Charaktere würden „zu stark“ gelenkt, Pfeile zeigten irgendwohin, Skills kämen erst später, außerdem seien die neuen Systeme buggy. So lenke ein „neuer Kompass“, der Spielern eigentlich Orientierung geben sollte, sie jetzt in High-Level-Gebiete und damit ins Verderben, ähnlich wie ein defektes Navi schon mal dafür sorgt, dass Autos in Seen landen.
Teile der aktiven GW2-Forencommunity bei reddit und im offiziellen Forum stört es vor allem, dass das neue System sie so bevormunde. Die meisten der jetzt neuen Features seien ohnehin von der chinesischen Version von Guild Wars 2 übernommen, da hätte man auch nicht so viel Aufhebens darum machen sollen.
Antwort: Wir arbeiten dran, Änderungen notwendig, um neue Spieler zu bekommen
Der für die Spielentwicklung bei Guild Wars 2 zuständige Game Director Colin Johanson wendet sich nun an die Fans. Er sagt, dass man sich viel Mühe mit dem Patch gegeben habe und man sicher sei, dass er langfristig sowohl Twinks als auch neuen Spielern viel Gutes tue. Und neue Spieler brauche GW2, um gesund zu bleiben. Die Art, wie bislang neue Spieler an Guild Wars 2 herangeführt worden seien, habe die Standards von ArenaNet nicht länger erfüllt. Es habe dringend ein neuer Wind wehen müssen.
Allerdings gestand Johanson auch einige Schwierigkeiten mit den neuen Features ein, an denen man nun arbeite. Die lägen nicht nur an den Systemen, sondern auch daran, dass sie unzureichend erklärt würden.
ArenaNet will nicht starrsinnig sein. Zwar habe man über ein Jahr an diesen Änderungen gearbeitet, sie an neuen Spielern getestet und sei von ihnen überzeugt, aber wenn es sich herausstellte, dass man im Unrecht war und dass manches nicht funktioniere, will man das kommunizieren und berichtigen.
Unsere umfangreiche Berichterstattung zu Guild Wars 2 findet Ihr auf unserer GW2-Themenseite.
Das koreanische MMO Black Desert steht kurz vor der letzten Phase der Closed Beta und nimmt langsam Form an.
Zwar hat man bei asiatischen MMOs durch ihren für uns ungewohnt langen Beta-Zyklus immer den Eindruck, bestimmte Spiele müssten doch schon seit Jahren auf dem Markt sein, aber dem ist nicht so. Auch Black Desert befindet sich noch in der geschlossenen Beta. Die letzte Phase beginnt jetzt am 17. September in Korea.
Die Arbeiten an Black Desert sind noch in vollem Gange und es kommen immer wieder interessante Details heraus. So soll es bei Black Desert möglich sein, Skills auch dann zu nutzen, wenn sie noch auf einem Cooldown liegen. Allerdings mit verringerter Wirkung.
Und warum machen die Leute dann jetzt schon so einen Wind um Black Desert? Weil es einfach fantastisch aussieht. Zum Start der dritten Closed Beta gibt es ein weiteres Video, das fast so eine Art Galerie von Still-Leben aneinanderreiht: Das Game sieht einfach unglaublich aus, oder was meint Ihr?