Twitch-Streamer NoWay fürchtet sich vor einem neuen Feature in LoL, glaubt nicht, dass man es balancen kann

Vor kurzer Zeit präsentierte Riot Games einige Änderungen für League of Legends, die noch dieses Jahr ins Spiel kommen sollen. Die prägnanteste ist wohl die WASD-Steuerung. Twitch-Streamer NoWay reagierte darauf im Stream, fürchtet sich schon davor.

Es kommt WASD-Steuerung zu LoL? Auch wenn sich die Entwickler von Riot sorgen, dass es zu stark werden könnte, wollen sie nach über 15 Jahren eine WASD-Steuerung ins Spiel implementieren. Das soll vor allem Neulinge anlocken. Dafür hat man einen langsamen Plan:

  • Erst soll man das Feature auf dem PBE, dem Testserver von LoL, ausspielen
  • Dann soll man es in den Unranked-Queues, also den normalen Matches, ausspielen
  • Danach dann im Ranked-Modus

Damit will man mögliche Bugs und Fehler fixen, bevor sie im Ranked Probleme verursachen könnten. Der Twitch-Streamer NoWay reagierte auf die Infos zur neuen Steuerung, und obwohl er noch nicht weiß, was er davon halten soll, fürchtet er sich davor.

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Ehemaliger deutscher LoL-Profi ist heute einer der erfolgreichsten Twitch-Streamer – Das ist NoWay

WASD könnte einiges ändern, vor allem für 2 Rollen

Was sagt NoWay zur WASD-Steuerung? In einem YouTube-Video reagierte NoWay auf das letzte Entwickler-Update von Riot Games. Dort ging es auch um die WASD-Steuerung, die in Zukunft folgen soll. Dazu sagt er direkt:

Okay Leute, ich habe keine Ahnung, was ich davon halten soll. Es kann legit sein, dass das broken ist und dass man alles, was man die letzten 10 Jahre gelernt hat, 15 Jahre gelernt hat, komplett neu lernen muss. Und das wäre echt heftig. […] Ich hab so Angst vor WASD.

Warum soll das so stark sein? In der Reaction erklärt NoWay schon, dass manche Champions damit ziemlich stark sein könnten. WASD ermöglicht noch präziseres Movement, was Ausweichen noch stärker macht. Für ihn klinge WASD-Movement nach einem Riesenvorteil, zumindest bei den Rollen ADC und Control Mages.

Das liegt daran, dass diese Art von Champion aufs Kiten angewiesen ist. Das ist, wenn ihr während des Movements Fähigkeiten und Auto-Attacks nutzt, etwa wenn ihr vor einem Nahkämpfer flieht, ihn aber währenddessen attackiert. Mit WASD wird das vereinfacht.

Ein Champion, der NoWay direkt in den Kopf schießt, ist Aphelios. Er hat nur 2 Zauber, man könnte dann ja vielleicht die Fähigkeiten auf die beiden Maustasten legen und sich nur um WASD kümmern. Sollte es so kommen, wie NoWay sagt, könnte sich die Champion-Meta auch ändern.

NoWay glaubt nicht, dass man das balancen kann. In dem Update betonen die Entwickler, dass man die WASD-Steuerung mit der klassischen Steuerung balancen möchte, doch NoWay hinterfragt, wie das überhaupt gehen soll: Was kannst du denn verändern? Willst du den WASD-Spielern künstlichen Delay geben oder was willst du machen? Die Begründung, das sei nur für neue Spieler, findet er auch komisch, eben wegen des Balancings.

Andere zukünftige Änderungen wie die Rückkehr der Doom-Bots und die neuen Jungle-Timer findet er aber gut. Die neuen Versuche gegen die Smurfs findet er wichtig, auch wenn er nicht allem vollends zustimmt. Riot hat ein neues Spiel in der Pipeline: Das neue Spiel im Universum von LoL ist wie Street Fighter und Tekken, erhält bald eine Closed Beta

Das größte Opfer in der Geschichte von Star Wars

In einem neuen Video spricht Marco Risch von Nerdkultur über drei der interessantesten Folgen von Star Wars: Andor, Staffel 1.

Wer ist Marco Risch? Seit 2015 beschäftigt sich Marco Risch auf seinem YouTube-Kanal Nerdkultur mit News, Analysen, Kritiken und Interviews zu aktuellen Filmen und Serien.

Zusätzlich dazu setzt er sich wöchentlich mit seinem Kollegen Yves Arievich zusammen und quatscht im Podcast Nerd & Kultur über popkulturelle Film-Themen wie Star Wars, Marvel und DC. 

Sowohl der YouTube-Kanal als auch der Podcast sind Teil des Webedia-Netzwerks, zu dem auch MeinMMO gehört.

In einem neuen Video auf YouTube spricht Marco über die Folgen 8-10 von Staffel 1 von Andor.

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In einem neuen Video analysiert Marco von Nerdkultur Folge 8-10 von Star Wars: Andor

Opfer, die erbracht wurden und werden

Worum geht es in dem Video? Marco konzentriert sich in seinem Video auf die Folgen 8, 9 und 10 der ersten Staffel von Andor. Dabei fokussiert er sich in seiner Analyse auf Opfer. Dabei geht es vor allem um Narkina 5. Auf diesem Planeten gibt es Regeln, an die sich die Gefangenen, wie auch Cassian, halten müssen.

Die Menschen sind nahbarer. Dadurch werden sie aber auch stärker gedemütigt und entmenschlicht. Im Spiel des Planeten spielen sie gegen andere Insassen. Welche Gruppe langsamer ist, wird bestraft. Dazu sagt Marco im Video: Der absolute Gipfel ihrer Entmenschlichung ist dann die gegenseitige. Dabei vergleicht Marco die Gegebenheiten mit Squid Game, vor allem auch die Stimme, die das Spiel kommentiert.

In der Serie wird die Situation auf Narkina 5 noch einmal durch Parallelmontagen verdeutlicht, wie Marco erklärt. Man zeigt im Vergleich Szenen aus der High Society der Senatoren. Dabei wird auch der Klassenkampf repräsentiert.

Die Diktatur wird gebilligt, solange man ein wenig mehr Macht über die, die unter einem stehen, hat. Selbst die Opfer akzeptieren die Ungerechtigkeit, wenn man Privilegien hat. Das ist ein innerer Konflikt, der mit der Figur Kino Loy gezeigt wird.

Im Kontrast zur Entmenschlichung der Gefangenen steht Syril Karn. Durch einen Matchcut, in dem Schuhe ausgezogen werden, wird bei ihm ein neuer Lebensabschnitt symbolisiert.

Opfer innerhalb der Rebellion

Mon Mothma muss Opfer bringen. Nicht nur die Gefangenen sind Opfer des Imperiums. Auch die Menschen hinter der Rebellion bringen Opfer. Das erklärt Marco am Beispiel von Mon Mothma. Sie akzeptiert eine politische Zwangsverheiratung. Das vergleicht Marco mit Game of Thrones. Die andere Seite der Hochzeit opfert aber nichts.

Auf Narkina 5 steht die Frage im Raum, ob das Imperium zuhört, was gesagt wird. Schon der Titel verrät: Niemand hört zu. Cassian stellt klar: Das Imperium ist zu arrogant, um sie zu überwachen. Wir als Zuschauer missachten die Privatsphäre der Figuren. Wir folgen ihnen bis aufs Klo.

Laut Marco funktionieren die Folgen auf Narkina 5 so gut, weil Tony Gilroy, der Showrunner der Serie, auf eine Sache geachtet hat: Man zeige uns gewöhnliche Menschen in einer gewöhnlichen Umgebung trotz dieser außergewöhnlichen Welt. Die Geschehnisse sind nicht so weit weg von unserer eigenen Welt.

Das spiegelt auch Dedra wider, wenn sie anfängt zu foltern. Sie ist, wie in unserer echten Welt, nicht das pure Böse, aber sie glaubt, sie tue das Richtige, deshalb sei ihr Handeln gerechtfertigt. Hier gibt es auch ein Novum in Star Wars: Folter wird detaillierter gezeigt und ausgeführt.

Kino Loy ist eines der größten Opfer

Kino Loy erkennt, dass er für das Imperium ein Niemand ist. Das geht entgegen seiner Kollaboration, die ihm eigentlich nichts bringt. Er will ein Jemand sein. Auch wenn Cassians Versuche, ihn auf seine Seite zu ziehen, die ganzen Folgen über scheitern, verrät ein einziger Satz, dass Loy selbst schon darüber nachgedacht hat. Laut Marco schafft es die Serie damit, einen Character Arc offenzulegen, ohne ihn klar zu präsentieren.

Cassian ist die Inspiration, der geborene Anführer. An seiner schlaflosen Nacht sieht man, dass ihn das große Ganze jetzt kümmert. Der Aufstand beginnt und nach Überzeugungsversuchen hält Loy eine Rede. Die Ansprache hat keinen Bezug auf Rache oder zur Rebellion. Es geht einzig allein um Freiheit. Doch die hat einen Preis.

Loy wusste, dass er nicht fliehen kann und dass es keine Alternative gibt. Loy ist ein Opfer für den Fall des Imperiums. Mehr über ihn erfahren wir nicht. Marco erklärt, dass Gilroy das bewusst macht. Jede Auflösung würde die Opfer schmälern.

Cassian lernt, dass Opfer gebracht werden müssen, auch wenn man den Erfolg nie erleben wird. Anders als Luthen ist Cassian aber noch nicht bereit, andere zu opfern. Noch nicht.

Auch wenn Andor vorbei ist, bleibt es für viele Fans eines der besten Star-Wars-Projekte aller Zeiten. Es zeigt eine andere Seite des Franchise und der Rebellion. Für MeinMMO-Redakteur Karsten gehört Andor zu einer neuen Trilogie: Star Wars hat eine neue „beste Trilogie“ mit etwa 1.400 Minuten Laufzeit

Spieler findet 2 Kisten AMD-Prozessoren für jeweils 7 Euro pro CPU, hält das für geniales Angebot – Ist enttäuscht, als er die Boxen öffnet [MeinMMO Classic]

Ein Spieler findet in einem Gebrauchtshop zwei Kisten mit AMD-Prozessoren. Doch als er die Packungen öffnet, muss er feststellen, dass er kein so großes Glück wie erhofft hat.

Dieser Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.

Was hat der Nutzer da entdeckt? Der Nutzer hat zwei Kisten voll mit AMD-Prozessoren entdeckt (via reddit.com). Auf den ersten Blick sieht das nach einem hervorragenden Angebot aus. Denn die Boxen erklären, dass es sich bei den Prozessoren um den Ryzen 7 5700G handeln soll.

Das ist eine Mittelklasse-CPU, die man zum damaligen Zeitpunkt regulär für rund 170 Euro kaufen konnte. Stattdessen wurden die CPUs für jeweils 7,49 US-Dollar (etwa 6,85 Euro) angeboten.

Zumindest auf den ersten Blick. Denn als er die Boxen öffnet, musste er feststellen, dass keine Prozessoren enthalten sind, sondern nur die Kühler und Handbücher.

Wären die CPUs tatsächlich enthalten gewesen, erklärte er, hätte er auch sofort zugeschlagen und alle Prozessoren gekauft. Denn für 7 Euro pro Prozessor wäre das Angebot unschlagbar gut gewesen.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Der Ryzen 7 5700G gilt als beliebte CPU, wenn man keine richtige Grafikkarte kaufen möchte

Was ist das für eine CPU? Der Ryzen 7 5700G ist eine CPU mit Grafikchip, bei AMD bezeichnet man das als eine APU. Der Vorteil von diesen Prozessoren ist, dass ihr keine extra Grafikkarte benötigt, um ein Bild anzeigen zu können. Der Grafikchip der meisten APUs ist mittlerweile auch flott genug, um ältere Spiele in niedrigen oder sogar mittleren Details abspielen zu können. Ebenfalls von Vorteil ist der geringe Stromverbrauch der APU. Au diesem Grund werden solche Prozessoren seit Jahren in günstigen Office-PCs verbaut.

Lohnt sich sowas für mich? Kommt darauf an, was ihr mit eurem Rechner machen wollt. Besitzt ihr bereits eine Grafikkarte und wollt einen neuen Prozessor kaufen, etwa um ein Bottleneck eurer CPU zu beseitigen, dann lohnt sich eine APU nur selten. Denn oftmals bekommt ihr für den gleichen Preis eine schnellere CPU ohne Grafikeinheit.

Mit dem Ryzen 5 5600X oder dem Ryzen 7 5800X bekommt ihr eine CPU mit deutlich mehr Leistung für fast den gleichen Preis oder zahlt teilweise sogar weniger. Den Ryzen 5 5600X bekommt ihr mittlerweile für rund 150 Euro. Die Grafikeinheit der APU benötigt ihr schließlich nicht, wenn ihr ohnehin eine Grafikkarte anschließt.

Ihr solltet es euch also zweimal überlegen, ob ihr eine kaputte CPU mit einer solchen APU ersetzen wollt. Schließlich kann eine Reparatur ebenfalls eine Option sein. So fand ein Nutzer eine unkonventionelle Lösung für sein Problem: Spieler glaubt, seine teure CPU ist defekt – Löst Problem, weil er seinen Gaming-PC auf den Kopf stellt

Battlefield 6 vermasselt beliebten Modus in der Beta, versteckt ihn jetzt vor den Spielern – Wo findet ihr Rush?

In Battlefield 6 könnt ihr endlich Rush spielen! Oder doch nicht? Wo ist der Modus hin? EA hat ihn versteckt, aber wir zeigen euch, wo.

Was ist das für ein neuer Modus? Mit der zweiten Beta von Battlefield 6 wurde der Modus „Rush“ hinzugefügt. In Rush werden die zwei Teams in Angreifer und Verteidiger unterteilt. Die Angreifer müssen nacheinander bestimmte Sektoren einnehmen und zerstören. Die Verteidiger müssen das verhindern. Das Spiel ist vorbei, wenn die Angreifer alle Tickets verbraucht haben oder wenn alle Sektoren der Verteidiger zerstört wurden.

Nach der Einführung von Rush erhielt der Modus prompt haufenweise Kritik aus der Community. Die verringerte Spielerzahl pro Team (12v12 statt 32v32) und die geringe Anzahl an Fahrzeugen waren ein Ärgernis. Die Tatsache, dass der Modus nur mit offenen Waffen gespielt werden kann, ein weiteres.

Zunächst konntet ihr Rush einfach über das Menü starten. Es war einer der Modi, die prominent auf der Startseite zu sehen waren. Jetzt ist er plötzlich weg, oder zumindest scheint es so. EA hat ihn aber nur versteckt.

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Battlefield 6 zeigt seine Maps und Modi im Trailer

Wo ist Rush in der Beta von Battlefield 6?

So könnt ihr Rush finden: Ihr könnt Rush weiterhin spielen, müsst den Modus jedoch über die personalisierte Suche anwählen. Die findet ihr in der Auswahl der Spielmodi sehr weit rechts, ihr müsst euch also mit dem Pfeil durch die Übersicht klicken.

Mit der personalisierten Suche könnt ihr nach Matches filtern, die euren Interessen entsprechen. Ihr wählt also gezielt die Maps und Modi aus, die ihr zocken wollt – beispielsweise Rush. Die Suche ist allerdings nur für Modi mit offenen Waffen verfügbar, also dort, wo es möglich ist, alle Waffen unabhängig von euren Klassen zu spielen.

Ihr könnt dementsprechend Rush aktuell nicht mit geschlossenen Waffen zocken. Falls ihr bei eurer Waffenwahl dennoch auf die stärksten Schießeisen setzen wollt, hat euch MeinMMO-Autor Christos eine kleine Übersicht erstellt: Battlefield 6: Beste Waffen und ihre wichtigsten Aufsätze in der Beta

Spieler haben ewig auf eine neue Fraktion in Helldivers 2 gewartet, doch inzwischen will keiner mehr gegen sie spielen

In Helldivers 2 haben die Spieler genug von einer Fraktion, auf die sie sich eigentlich gefreut haben. Ein neuer Screenshot zeigt, dass mehr Spieler AFK sind als im Kampf mit den Feinden.

Um wen geht es? Die Illuminierten waren als dritte Fraktion in Helldivers 2 lange erwartet worden. Bereits kurz nach Release fingen die Spieler an zu rätseln, wann die Feinde endlich ins Spiel gelangen würden. Als diese dann von den Entwicklern als Weihnachtsgeschenk ins Spiel hinzugefügt wurden, waren sie sogar so schnell erledigt, dass manch einer die Chance verpasste, überhaupt gegen sie zu kämpfen.

Auch bei dem großen Event, als die Feinde einen Angriff auf Über-Erde wagten, durften Unzählige der Illuminierten besiegt werden. Doch inzwischen will kaum noch jemand gegen die Feinde antreten.

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Spieler erhält zum Geburtstag eine Nachricht von einem Helden aus Helldivers 2

Zu wenig Spaß mit den „Squids“

Wie steht es im Kampf gegen die Illuminierten? Die Illuminierten, die von der Community auch „Squids“ genannt werden, sind derzeit sehr unbeliebt bei den Spielern. In einem aktuellen Post auf Reddit belegt Nutzer xCGxChief das mit einem Screenshot, der zeigt, dass fast doppelt so viele Spieler AFK in Helldivers 2 sind, als gegen die Fraktion zu kämpfen.

So zeigt der Post, dass 2,01 % der Spieler gegen die Illuminierten kämpfen, während 3,97 % der Spieler sich auf bereits befreiten Planeten befinden, auf denen man nichts tun kann.

Wieso mag keiner die Illuminierten? Ein wichtiger Grund ist der aktuelle Generalbefehl, der die Spieler anweist, gegen die Terminiden vorzugehen. Viele Spieler mögen die neueste Feindfraktion im Spiel aber auch aus unterschiedlichen Gründen einfach nicht. Auf Reddit nennen sie einige davon:

  • Screech21: „Verständlich. Die Squids sind im Moment meh. Der Fleshmob-Spam hat im Grunde das Nervigkeitslevel der EoF Charger erreicht und die Schüsse der Leviathane müssen noch langsamer fliegen, damit man ihnen konstant ausweichen kann und es die eigene Schuld ist, wenn man stirbt. Wenn wir aber echte Squids mit Outcasts, Illusionists usw. bekommen, wird es wahrscheinlich lustig und herausfordernd.“
  • Ragerist: „Ich hasse diese Fleshmobs. Sie sind massive Kugelschwämme und dann noch dieser ständige Drive-by-Bomber, der Sekunden nach dem Abschuss wieder auftaucht. Um die Bots in der Luft loszuwerden, können wir zumindest die Türme ausschalten.“
  • San-Kyu: „Wenn eine Fraktion im Grunde bedeutet ‚bringe Waffe X mit oder du hast eine schwere Zeit‘, werden die Dinge schnell repetitiv oder frustrierend. Die Squids sind halbgar, die Erfahrung, sie zu bekämpfen, ist halbgar. Das ist die Erfahrung, die die Mehrheit mit den Squids macht. […]“
  • Royal-Access4553: „Ich habe es schon oft gesagt, die Squids machen einfach keinen Spaß.“

In den letzten Monaten haben die Entwickler von Helldivers 2 immer wieder neue Feinde hinzugefügt oder bestehende Gegner einfach so verändert und geupgradet. Ob bald mit einer starken Überarbeitung der „Squids“ zu rechnen ist, ist noch unklar. Eine nervige Mechanik haben sie bereits verloren: In Helldivers 2 auf Steam besiegt ein Gegner die strammen Soldaten von Über-Erde und eine Neuerung setzt ihn noch besser in Szene

Quelle(n):
  1. Reddit

Das MMORPG Ashes of Creation ändert, wie ihr an Gear kommt: Statt 4 Stunden Grind könnt ihr auch 4 Stunden craften

Im MMORPG Ashes of Creation läuft derzeit die Alpha-Testphase. Die Entwickler haben jetzt mal eben das gesamte Crafting- und Gear-Progression-System umgebaut und Crafter dürfen sich freuen.

Was wurde verändert? Die Entwickler von Ashes of Creation haben in einem neuen Blogpost auf AshesofCreation.com über die Änderungen am Crafting- und Progression-System des Spiels gesprochen. Sie haben das ehemalige Crafting-System, das nur eine Art Platzhalter war, ersetzt und präsentieren nun ihr neues System.

Jede Crafting-Fähigkeit soll im neuen System verschiedene Stufen erhalten. Als „Anfänger“ könnt ihr nur Ausrüstung der Stufe „Einsteiger“ herstellen, als „Lehrling“ dann Gear der Stufe „Adept“. Insgesamt gibt es 5 Stufen, wobei die letzten zwei Stufen, „Master“ und „Grandmaster“ erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

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Ashes of Creation: Trailer zeigt Gameplay zur Schurken-Klasse

Neues System setzt Crafting und Grind gleich

Wie funktioniert das neue System? Damit Crafting und Monstergrind eine gute Balance finden, haben die Entwickler von Ashes of Creation gleich viele Aspekte des Spiels überarbeitet. Quests, Händler, Monster-Drops, Respawnzeiten, Erträge und Orte, an welchen die Erze spawnen können, sind nur einige der Beispiele, bei denen es Änderungen gab.

So gibt es jetzt mehr Erze in Höhlen, tote Korallen am Meer, Akazien und Agaven an hohen Orten und wasserreiche Orte bieten jetzt Trauerweiden, Dattelpalmen und Rividium. Um einen Gegenstand herzustellen, brauchen Crafter dabei verschiedene Ressourcen aus unterschiedlichen Quellen.

Seltene Komponenten, Materialien vom Händler und Items, die nur gewisse Monster fallen lassen, kommen noch zu den Materialien, die es bloß in gewissen Regionen gibt, um den Schwierigkeitsgrad von Endgame-Crafts zu erhöhen.

Was wollen die Entwickler damit erreichen? Mit der neuen Fassung des Crafting-Systems möchten die Entwickler Crafting und Monstergrind ebenbürtig machen. Das Ziel ist es, dass 4 Stunden Grind genauso lohnenswert sind, wie 4 Stunden Crafting.

Dafür haben die Entwickler auch große Änderungen an den Monster-Drops vorgenommen. Künftig sollen Monster zwar immer nur eine Stufe an Items droppen, etwa Ausrüstung der Stufe „Anfänger“, diese haben jedoch die Chance, höherwertig zu sein. So sollen nicht immer die gleichen grauen Unterhemden von einem und demselben Monster fallen gelassen werden.

Bei den Quests im Spiel haben Spieler jetzt auch die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Belohnungen zu wählen, vor allem solchen, die Crafting-Materialien und Ausrüstung verleihen. So können Spieler ihren Charakter auf ganz verschiedene Weise fortschreiten lassen.

Das neue Update ist ein großer Schritt für Ashes of Creation, hin zu einer „Spieler-getriebenen Wirtschaft“, meinen die Entwickler in ihrem Blogpost. Ihr Ziel ist es, Crafter genauso wie Grinder und alle dazwischen zu belohnen. Auch in anderen Bereichen geht Ashes of Creation derzeit große Schritte: Ashes of Creation meistert zukunftsweisenden Test, mit dem man MMOs für immer verändern will

Spieler findet geheime Karte in Dune: Awakening, die Community erklärt, was es damit auf sich hat

In Dune: Awakening hat ein Spieler eine geheime Karte gefunden, doch der Ort scheint ihm völlig fremd. Die Community weiß jedoch direkt, was sie wirklich zeigt.

Was ist das für ein Fund? Als Reddit-Nutzer ChipArcher in der Tiefen Wüste von Arrakis unterwegs war, machte er sich auf, ein abgestürztes Raumschiff zu looten. Das war gerade im PvP-Teil des Gebietes abgestürzt und versprach viel Loot für den Spieler.

Bei seiner Plünderung fand der Spieler jedoch nicht nur Items, sondern auch eine Karte. Diese zeigt jedoch keinen Ort, den der Spieler wiedererkennen kann. Zu sehen sind Kontinente und viele Meere um diese herum. Auch Wale sind auf der Karte eingezeichnet.

Hier könnt ihr die Karte selbst sehen:

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Nicht von dieser Welt

Was ist das für eine Karte? Die Community sieht das Bild der Karte auf Reddit und weiß direkt, was für ein Ort das ist. Bei der gezeigten Karte handelt es sich um den Planeten Caldan, der Heimatwelt des Haus Atreides.

Die üppige Ozeanwelt ist im Gegensatz zu Arrakis großflächig mit Ozeanen bedeckt. Die Meere auf dem Planeten sind reich an Fischen und Walen, weshalb die Bewohner auch im großen Stil Fischerei betrieben haben.

Der Planet hat im Dune-Universum eine lange Geschichte und viele Fans dürften ihn kennen. Für die Spieler von Dune: Awakening stellt sich jedoch die Frage: Was macht die Karte im Spiel?

Welche Theorien haben die Spieler? Eine der Theorien der Spieler ist, dass man in Zukunft zum Planeten Caldan als eine Art Expedition reisen wird. Dafür könnte zum Beispiel ein kommender DLC sorgen. Auf Reddit fantasieren einige Nutzer:

  • KarateKoala_FTW: „Stellt euch vor, ein Fremen stößt auf dieses Schiffswrack und findet diese Karte. Er würde erkennen, dass es dort draußen in den Sternen eine Welt voller Wasser gibt.“
  • cantbeblank: „Wenn das eine neue Karte ist, sogar für einige Off-World-Missionen, wäre ich glücklich.“
  • Ein anonymer Nutzer schreibt: „Ein möglicher Blick auf eine zukünftige Update-Karte? Bitte Gott, wenn es eine gibt. Macht das wahr.“

Hier könnt ihr sehen, was wirklich in Zukunft bei Dune: Awakening geschieht:

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Dune: Awakening – Das ist die Zukunft des MMOs

Ob in Dune: Awakening wirklich andere Planeten abseits von Arrakis besucht werden können, steht noch in den Sternen. Die kommenden DLCs und ihre Inhalte sind weiterhin unbekannt. Stattdessen ärgern sich die Spieler über das letzte Update: In Dune: Awakening lachen die Spieler über ein neues Feature, weil es trotz 2 Wochen Testphase „herrlich kaputt“ ist

Im neuen Teaser von Path of Exile 2 haben Fans ein Detail gefunden und glauben zu wissen, was die nächste Klasse wird

Die Entwickler von Path of Exile 2 haben den Teaser zur neuen Season veröffentlicht und damit für viele Mutmaßungen bei der Community gesorgt. Die Spieler glauben genau zu wissen, was jetzt kommt.

Was ist das für ein Teaser? Bevor Path of Exile 2 seine neue Season vorstellt, veröffentlichen die Entwickler immer einen Teaser, der das Happening ankündigt. Dieses Mal wurde die große Vorstellung für den 20. August um 22:00 Uhr deutsche Zeit angekündigt.

Im Teaser gibt es jedoch schon einige Details zu entdecken, die verraten könnten, was die nächste Season von Path of Exile 2 bringt.

Hier könnt ihr den neuen Teaser-Trailer sehen:

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Path of Exile 2 zeigt den Teaser zur neuen Season „The Third Edic“ und deutet das nächste Storykapitel an

Keine Überraschungen für die Fans

Was gibt es im Trailer zu entdecken? Das wohl offensichtlichste, das es im Trailer zu sehen gibt, ist ein Hinweis auf die Fortsetzung der Geschichte. Es wird vom „The Third Edict“ gesprochen, also dem dritten Erlass. Path of Exile 2 spielt aber eigentlich bereits nach diesem, weshalb die Fans davon ausgehen, dass man hier auf eine Erweiterung der Geschichte abzielt.

So könnte einer oder gleich mehrere der fehlenden Akte von Path of Exile 2 zum ARPG hinzugefügt werden. Path of Exile 2 befindet sich derzeit noch im Early Access und drei der geplanten sechs Akte sind noch nicht spielbar. Viele Fans glauben inzwischen an eine Erweiterung:

  • Werathu schreibt auf Reddit: „Neuer Akt bestätigt.“
  • KylAnde01 sagt auf Reddit: „Neue ‘Akte’ Daumen drück
  • fireMCG_ teilt seine Theorie auf Reddit: „Wir haben nur ein Teil der Vorläuferwaffe (Doryani hat es), werden wir die anderen beiden wirklich nur in Akt 4 finden? Das könnte mehr als nur die Enthüllung von Akt 4 sein :)“

Wie sieht es mit einer neuen Klasse aus? Die letzte Erweiterung von Path of Exile 2 brachte als neue Klasse die Jägerin ins Spiel, die die vergangene Season stark dominierte. Das wollen die Entwickler nicht mehr und könnten mit einer weiteren Klasse in der nächsten Season für neue Abwechslung sorgen.

Viele Fans glauben stark daran, dass die Season „The Third Edict“ den Druiden mit seiner Bärengestalt ins Spiel bringt. Dies glaubten manche Spieler auch schon in der vergangenen Season und sollten unrecht behalten. Diesmal haben sie jedoch ein Detail entdeckt, das die Theorie belegen soll.

Am Ende des Teasers, dann wenn das Logo von Path of Exile 2 ins Bild fliegt, gibt es einen Bärenlaut zu hören, schreibt Reddit-Nutzer khyhira. Dies könnte ein Hinweis auf den Druiden sein, den die Entwickler versteckt haben. Andere Nutzer widersprechen jedoch und meinen, der Sound sei bereits in anderen Trailern vorgekommen und dient damit wohl nur zur Atmosphäre des Teasers. Tatsächlich konnte man den Sound bereits im Ankündigungstrailer auf YouTube hören.

Was glaubt ihr, welche Neuerungen wird Path of Exile 2 mit seiner nächsten Season bringen? Bis zum 20. August müssen die Spieler sich noch gedulden, bevor dann klar wird, ob der Druide, Akt 4 oder doch etwas ganz anderes im Mittelpunkt von „The Thrid Edict“ stehen. Damit die Spieler rätseln können, geben die Entwickler ihnen ein Puzzle: Path of Exile 2 zeigt ersten Teaser zu Update 0.3 – Spieler sind verwirrt, glauben an legendäre neue Klasse

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. Reddit

YouTuberin sagt: Deutsche Twitch-Streamer haben sie so mies behandelt, dass sie ihren Traumberuf aufgegeben hat

Eine Content Creatorin redet in ihrem neuesten YouTube-Video über ihre Arbeit mit Influencern, ihre Erfahrungen und warum sie ihren Traumberuf deswegen aufgeben musste.

Um wen geht es? Die YouTuberin Janis „JanisandtheArtists“ veröffentlichte auf ihrem YouTube-Kanal ein Video mit dem Titel „Meine Erfahrungen als Cutterin“. Sie hatte lange Zeit als freiberufliche Cutterin in der Influencer-Branche, unter anderem für Twitch-Streamer, gearbeitet.

Schließlich hat sie ihre Arbeit allerdings aufgegeben, Grund dafür war der Umgang mit ihr innerhalb der Branche. Mittlerweile betreibt sie ihre Social-Media-Kanäle nebenbei als Hobby und redet über Anime- und Manga-Themen.

In unserem Video stellen wir euch die wichtigsten Twitch-Streamer in der deutschen Branche vor:

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Lasst euch nicht verarschen“

Was hat Janis für Erfahrungen gemacht? Während ihrer Tätigkeit als Cutterin arbeitete Janis für viele verschiedene Influencer, sagt sie. Ihre Erfahrungen sollen aber größtenteils negativ gewesen sein. Unter anderem erzählt Janis von folgenden Vorfällen:

  • Bei einem großen YouTuber sollte Janis zwei unbezahlte Probevideos abliefern. Ihre Arbeit war gut genug, sodass sie für einen Probemonat angestellt wurde, für den im Nachhinein allerdings nur 200-250 Euro angeboten worden sind. Das Angebot danach: Entweder eine Bezahlung von 100 Euro pro Video oder eine Einstellung auf 450-Euro-Basis. Es kam kaum Feedback von dem YouTuber und schließlich versandete die Beziehung.
  • Für einen weiteren Influencer sollte Janis Reactions schneiden. Der Preis von 35 Euro in der Stunde wurde zuvor abgemacht und akzeptiert. Janis lieferte die Videos und sie wurden hochgeladen. Als es dann darum ging, die Rechnung von Janis zu bezahlen, wollte der Influencer den Preis auf 25 Euro die Stunde herunterdrücken. Janis wurde erst nach einer Mahnung bezahlt.
  • Ein anderer Content Creator und Twitch-Streamer, der Janis nach sehr „antikapitalistisch“ eingestellt war, erhöhte sogar selbstständig ihre Bezahlung von 35 Euro auf 50 Euro die Stunde. Die Zusammenarbeit lief gut ab, bis Dezember, wo keine Zahlungen und Antworten mehr kamen. Es wurde sich schließlich im Februar gemeldet und als Erklärung die psychische Gesundheit in den Wintermonaten genannt. Nach weiteren nicht eingehaltenen Abmachungen schrieb Janis ihre letzte Rechnung, die kommentarlos ohne Entschuldigung bezahlt wurde. Besonders bei diesem Content Creator war Janis enttäuscht, da die Person sich wohl sonst in der Öffentlichkeit als fairer Arbeitgeber präsentiert hatte.
  • Zuletzt arbeitete Janis für eine andere große deutsche Influencerin, mit der ein fester Schneidetag zugesagt wurde. Von der Influencerin kam aber nicht das Material und nach mehrmaligem Nachfragen, sagte Janis schließlich die Zusammenarbeit ab, woraufhin sie selbst als unzuverlässig dargestellt worden sein soll.

Das Video könnt ihr euch hier auf YouTube anschauen:

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Nur die Arbeit für eine Influencerin war angenehm, sagt Janis. Bei ihr hatte sie eine Festanstellung, ein zufriedenstellendes Gehalt, das pünktlich gezahlt wurde und ein verlässliches Team. Das Verhältnis endete nur, weil die Influencerin ihr gesamtes Team kündigen musste.

Als letztes appelliert Janis noch an die Branche. Influencer sollen sich in die Lage von Cuttern hineinversetzen und wie sie es finden würden, sollte man so mit ihnen umgehen. Ohne Cutter würde diese Branche nicht so funktionieren, wie sie es tut, sagt sie. An Menschen gerichtet, die den Beruf des Cutters ausüben wollen, sagt Janis: „Lasst euch nicht verarschen“ (Quelle: YouTube).

Die Thematik rund um die anscheinend schlechte Bezahlung und Behandlung der Cutter innerhalb der Influencer-Szene ist eine, die immer wieder in der letzten Zeit diskutiert wird. Über Aussagen von diversen deutschen Twitch-Streamern, die die Community nicht nachvollziehen kann und kritisiert, wird immer wieder gesprochen. So auch über Twitch-Streamer Papaplatte und die Kritik von seinem ehemaligen Cutter: Twitch-Streamer Papaplatte soll seinen Mitarbeiter abgezogen haben, versöhnt sich jetzt mit ihm: „Hätte schon vorher passieren sollen“

ChatGPT spielt seit einer Woche Pokémon auf dem GameBoy, und es könnte bald Geschichte schreiben

OpenAI hat erst kürzlich die neue Version ihrer KI, ChatGPT-5, vorgestellt. Aktuell versucht sie sich daran, das erste Spiel der Pokémon-Reihe durchzuspielen und dabei schneller als die Konkurrenz zu sein.

Wie sieht die Herausforderung aus? Nur kurz nachdem OpenAI ChatGPT-5 vorgestellt hat, wurde die KI bereits mit einer Challenge beauftragt. Es gilt, Pokémon Rot durchzuspielen, und zwar schneller als es frühere Versionen oder andere KIs bislang geschafft haben. Eine vergangene Version scheiterte kläglich.

Damit jeder interessierte Fan das Vorhaben verfolgen kann, wurde ein Livestream auf Twitch eingerichtet. Dort kann beobachtet werden, wie die KI das Spiel in gemächlichem Tempo zockt.

Ziel ist es, die Pokémon-Edition durchzuspielen und die Liga zu schaffen. Aktuell befindet sich ChatGPT-5 auf einem guten Weg. Alle acht Orden der Arenen hat die KI bereits gesammelt und steht kurz vor dem Abschluss des Projekts.

Bald steht der nächste Titel der Pokémon-Reihe an – MeinMMO Redakteurin Jasmin Beverungen freut sich vor allem wegen eines Features darauf. Hier seht ihr den Trailer:

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Pokémon-Legenden: Z-A stellt neuen Story-Trailer für Switch vor

Die KI ist transparent und selbstkritisch

Wie sieht der Stream aus? Auf Twitch kann genau nachvollzogen werden, wie die KI das Spiel angeht. ChatGPT-5 nutzt Screenshots, um die jeweilige Situation zu analysieren und die passende Entscheidung zu treffen.

Alle Überlegungen, die die KI während des Durchgangs trifft, können in einem eigenen Fenster im Stream nachgelesen werden. So ist jederzeit klar, worauf die Spielzüge basieren. Dabei ist besonders spannend, dass ChatGPT-5 nicht mit Selbstkritik geizt. Begeht die KI einen Fehler, wird auch dieser analysiert und angesprochen. So kann sie kurzfristig die Strategie anpassen.

Ein eigenes Fenster im Stream zeigt zudem, welche Ziele als Nächstes anstehen, welche Items und welche Pokémon im Inventar sind. Eine eigene Minimap lässt die KI in vereinfachter Darstellung wissen, wo sie sich befindet, sodass sie bestimmte Orte in Erinnerung behält.

Da die KI jede Entscheidung genau durchdenkt, dauert das Durchspielen von Pokémon Rot seine Zeit. Schnelles, hektisches Tastendrücken gibt es hier nicht. Die Benennung eines Pokémons kann gut und gerne einige Minuten dauern. Entsprechend dauert der Stream bereits über 7 Tage.

Im Unterschied zu einem vergangenen Versuch der Version ChatGPT-o3 ist die aktuelle KI aber deutlich effizienter. Sie benötigte nur 3.985 Interaktionen, um die ersten vier Orden im Spiel zu erhalten, während o3 dafür noch über 10.000 Aktionen brauchte.

Es wird spannend sein, zu beobachten, wie lange die KI noch braucht, um das Ende zu erreichen. Und auch, ob zukünftige Versionen von OpenAI oder der Konkurrenz noch effizienter zocken lernen. Verfolgt ihr Projekte wie dieses? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Beim Spielen selbst könnte Künstliche Intelligenz künftig auch eine Rolle spielen: Eine KI soll euch helfen, besser in euren Games zu werden – Gibt euch Tipps, während ihr zockt

Quelle(n):
  1. 3djuegos.com

CoD: Black Ops 7 soll einen Modus haben, den es in der Kampagne noch nie gab – und der wird einige von euch richtig sauer machen

Die Kampagnen in Call of Duty waren immer für diejenigen reserviert, die eine entspannte, aber auch dramatische Kriegsgeschichte miterleben wollen. Genau das soll sich laut Leaks in Black Ops 7 ändern.

Was wurde bekannt? Ein Leaker, der anonym bleiben möchte, soll Infos in Bezug auf die Kampagne von Black Ops 7 haben, vorrangig der letzten Mission. Über Insider-Gaming.com teilte er seine Infos dem berühmten Branchen-Insider Tom Henderson mit.

Die finale Mission soll anders als die üblichen Einzelspieler-Missionen ein riesiges Koop-Erlebnis werden. Bis zu 32 Spieler treffen sich auf der Map von „Avalon“. Ob sie gegeneinander oder miteinander kämpfen, ist noch nicht ganz klar, doch alles klingt nach einer Extraction-Mission. Die Mission soll zudem „hardcore“ sein, also sehr schwierig.

Extraction-Inhalte, in denen Fans Dinge looten müssen, um dann sicher von der Map zu verschwinden, gelten schon als hardcore, denn, solltet ihr in solchen Spielen sterben, verliert ihr all eure mitgeführte Ausrüstung – das könnte in Black Ops 7 ebenfalls denkbar sein.

Wer lange in der Community von Call of Duty unterwegs ist, könnte jetzt schon ein Problem sehen, denn nicht jedem wird die letzte Mission gefallen.

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Activision zeigt das neue Call of Duty: Black Ops 7 im Trailer zum Xbox Showcase 2025

Kampagne war immer für Solo-Spieler reserviert

Womit könnte es ein Problem geben? Call of Duty bot schon immer ein breites Angebot an Aktivitäten für jede Art von Spielern. Die Kampagne war vor allem für Solisten reserviert – oder für Fans, die Lust auf eine dramatische Story haben. Der Mehrspieler-Modus ist für PvP-Spieler vorgesehen und der Zombie- sowie Spec-Ops-Modus für Koop-Spieler.

Sollte der Leak nun stimmen, könnten primär die Solisten auf die Barrikaden gehen. Diese Art von Spieler möchte nur Missionen und eine spannende Story zocken und nicht gezwungen werden, mit anderen Spielern ums Überleben zu kämpfen – vor allem in einem Modus, der ohnehin als frustrierend gilt.

Die Tatsache, dass es sich hierbei sogar um die letzte Mission der Kampagne handelt, könnte ebenfalls ein Grund für eine Eskalation sein. Diese soll die Story abrunden, doch, wenn Spieler sie nicht abschließen können, weil sie im PvP nicht gut genug sind, könnten sich viele Fans hintergangen fühlen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Leaks bewahrheiten werden, doch bislang handelt es sich noch um eine Info die von Activision noch nicht bestätigt wurde.

Viel ist noch nicht über Black Ops 7 bekannt, doch wie man es von Activision gewohnt ist, wird es auch Ende 2025 ein neues CoD geben. Auf dem Xbox Showcase konnte der Shooter aber nicht beeindrucken, viele Gamer erwarteten beim Reveal etwas anderes, doch stattdessen war es Black Ops 7: „Das enttäuschendste One More Thing aller Zeiten“ – Der Reveal von CoD: Black Ops 7 sorgt für Frust in der Community

Battlefield 6 hat eine neue Map, aber die ist so klein, dass Fans meckern: Könnte auch aus CoD sein

Die Beta von Battlefield 6 hat eine neue Map bekommen, aber die kommt bei einem Teil der Community nicht gut an.

Was ist das für eine neue Map? Zum Start der zweiten Beta von Battlefield 6 am 14. August bekam der Shooter eine neue Map präsentiert, die Spieler fortan testen können: Empire State. Das ist eine reine Infanterie-Map, es gibt keine Vehikel.

Die Karte spielt in den Straßen und Gebäuden von Brookyln, einem Stadtbezirk von New York City. Die Gefechte finden dementsprechend auf relativ engem Raum statt. Empire State ist die vierte von insgesamt 9 Release-Maps.

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Die große Stärke von Battlefield 6 sind die Maps!

„Das Old-School-Battlefield-Gefühl ist jetzt weg“

Was ist die Kritik an der Map? Auf Reddit schreiben einige Spieler, dass sich Empire State nicht wie eine Battlefield-Map anfühle. Manche erinnere die Karte eher an Call of Duty, besonders wegen der Größe und Spielgeschwindigkeit.

Ein Nutzer schreibt: „Fühlt sich ehrlich gesagt wie eine CoD-Map an, passt mit den offenen Waffenklassen perfekt rein lol. Das Old-School-Battlefield-Gefühl ist jetzt weg.“ Ein anderer antwortet: „Alle Beta-Karten fühlen sich an wie CoD-Karten, aber trotzdem behaupten manche Leute, dass das nichts mit CoD zu tun hat und die wahre Battlefield-DNA ist.“

Andere Spieler zeigen sich insgesamt verwundert, dass es nun eine weitere, eher kleine Karte in der Beta gibt, statt eine neue große und weitläufige Map zu präsentieren. In einem anderen Reddit-Post heißt es sogar, Empire State sei nun die schlechteste Map in Battlefield 6.

Gibt es auch Gegenargumente? Ja, manche Spieler betonen, dass es klare Unterschiede zu CoD-Maps gibt. Ein Nutzer, der jedes Jahr ein paar Wochen das neuste Call of Duty spielt, sagt, die Maps seien zwar für Battlefield klein, aber riesig im Vergleich zu CoD-Karten. Die Kritiker nutzen den CoD-Vergleich nur als Synonym für „Ich mag das nicht.“

Andere Nutzer erklären, dass Maps in Call of Duty in der Regel aus 3 Lanes bestehen und relativ eng sind. Man könne dort in unter 15 Sekunden von einem Spawn in den anderen laufen. Das sei in Battlefield 6 nicht der Fall. Der Vergleich sei also unpassend.

Die größte Map von Battlefield 6, Mirak-Tal, ist in der Beta noch nicht spielbar. Nach aktuellen Informationen müsst ihr euch bis zum Release im Oktober gedulden, um die Karte zu testen. Wir haben euch alle 9 Maps von Battlefield 6 auf MeinMMO vorgestellt: Battlefield 6 bietet 9 Maps, schickt euch an 5 Schauplätze auf der ganzen Welt – Alles zu den Karten des Shooters

Spieler in Baldur’s Gate 3 findet düstere Szene mit Schattenherz: „Nach 1.000 Stunden etwas Neues“

Nach unzähligen Stunden kann man in Baldur’s Gate 3 noch immer neue Details zu den beliebten Charakteren finden. Ein düsteres Detail zu Schattenherz ist auch dabei …

Baldur’s Gate 3 ist eines der am meisten und gründlichsten gespielten Spiele überhaupt. Doch immer wieder finden manche Personen neue Details und Zusammenhänge, die lange Zeit nicht entdeckt wurden. Vor allem jedes kleine Story-Detail rund um die wichtigsten Charaktere der Gruppe wird aufgesaugt. Jetzt wurde eine kleine, leicht grausame Einzelheit zu Schattenherz bekannt. Denn die hat eine ziemliche Folter-Vergangenheit, an die sie sich erinnern kann.

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Eine halbe Million Leute meisterten die schwierigste Herausforderung in Baldur’s Gate 3, doch 4.600 Spieler gingen noch einen Schritt weiter

Was wurde gefunden? Der Spieler Hyperspace_Towel berichtet von seinem Fund. Im Goblinlager in Akt 1 habt ihr die Gelegenheit, den Charakter Liam aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Das geht auf viele unterschiedliche Methoden, doch nur Schattenherz hat eine ganz eigene Variante. Steuert man sie nämlich (egal ob als Avatar oder Begleiter), kann man die Option wählen, dass Liam „Sich auf Schmerz vorbereiten soll“ – und dann bricht man ihm die Finger, um ihn anschließend in die Freiheit zu entlassen.

Wenn man Schattenherz diese Entscheidung treffen lässt, hat das eine einzigartige Auswirkung auf Akt 3. Dort erreicht man das Kloster der Shar-Anhänger und je nachdem, welchen Pfad Schattenherz inzwischen eingeschlagen hat, gibt es unterschiedliche Voice-Lines von ihr.

  • Als Selune-Anhängerin: „Ich … ich glaube, mir wurde hier beigebracht, wie ich die Daumen von Leuten breche. Ich schwöre, ich kann mich an das Knacken der Knochen erinnern, die Schreie … Aber das hat mir dabei geholfen, Liam zu retten, damals im Goblinlager. Ein Silberstreif, nehme ich an …“
  • Als Shar-Anhängerin: „Ich glaube, ich erinnere mich daran … Daumen gebrochen zu haben? Ja, die Mutter Oberin hat es mir gezeigt. Ich schätze, daher wusste ich, wie ich Liam befreien konnte, damals im Goblinlager. Da hat er Glück gehabt.“

Schattenherz als Folter-Meisterin der Vergangenheit

Falls ihr Schattenherz als Avatar spielt, löst das sogar eine kleine Flashback-Szene aus, wie es so häufig der Fall ist, wenn ihre Wunde aufflackert.

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Dass Anhänger von Shar nicht gerade zimperlich sind, sieht man im Spiel an mehreren Stellen. Auch Schattenherz denkt – je nach Entscheidungen – oft an die alte Zeit zurück und an die Gräueltaten, die sie im Namen der Göttin und der „Mother Superior“ begangen hat.

Community freut sich über neuen Fund: In der Community von Baldur’s Gate 3 kommen solche Funde immer äußerst gut an. Jedes neue Detail zu den beliebten Charakteren wird dort förmlich aufgesogen und immer wieder gelobt, wie viel Liebe doch in den ganzen Details der Spielwelt steckt. Im Subreddit von BG3 schreiben einige etwa:

  • „Mehr als 1000 Stunden und ich lerne noch immer neue Dinge.“ – Vana92
  • „Diese Misshandlung, die [Schattenherz] erleiden musste. Ich schwöre, nachdem ich Viconia getötet habe, belebe ich sie als Zombie wieder, nur um sie nochmal töten zu können.“ – Paladin-Rooker

Baldur’s Gate 3 ist eines dieser Spiele, in denen man auch wohl in 10 Jahren noch kleine Details finden wird, die nur dann auftauchen, wenn spezifische Charaktere ganz bestimmte Events ausgelöst haben. Aber auch das hilft einem so guten Spiel dabei, noch lange im Gespräch zu bleiben.
Böse Entscheidungen können aber auch interessante Folgen für andere Charaktere haben, wie etwa Astarion …

In Pokémon GO solltet ihr am Wochenende richtig viel kämpfen – Das sind die Belohnungen

In Pokémon GO startet das Weltmeisterschaften-Event. Vor allem in der Kampfliga ist deshalb am Wochenende eine Menge los.

Wann läuft das Event? Der Start des WM-Events ist am Freitag, den 15. August um 10:00 Uhr. Es läuft dann bis Sonntag, den 17. August um 20:00 Uhr.

Der Anlass sind die Weltmeisterschaften, die an diesem Wochenende in Anaheim, USA stattfinden. Dementsprechend dreht sich beim Event in Pokémon GO auch alles passend um das Kämpfen.

Welche Boni bringt das Event? Einige, von denen ihr viele in der Kampfliga nutzen sollt. Aber nicht alle!

  • Pikachu mit College-Jacke erscheint erstmals, auch als Shiny. Ihr findet es in Raids und in Forschungen.
  • Die Shiny-Chance auf dieses Pikachu ist erhöht.
  • Ihr könnt bis zu fünf Spezialtausche am Tag durchführen.
  • Wenn ihr Lapras fangt, beherrscht es Eisstrahl
  • Entwickelt ihr Rasaff, lernt es die Attacke Zornesfaust
  • Entwickelt ihr Epitaff, lernt es auch die Attacke Zornesfaust
  • Entwickelt ihr Suelord, lernt es die Attacke Vielender
    • Diese vier Pokémon sind alle brauchbar in der Kampfliga!
  • Es gibt mehr Pokémon-Begegnungen als Belohnung in der Kampfliga
  • In der Kampfliga ist ein neues Stadion aktiv

Zudem laufen in der Kampfliga bereits ab Freitag, 00:00 Uhr bis Sonntag, 23:59 Uhr folgende Boni:

  • Vierfacher Sternenstaub für Siege in der PvP-Liga
  • Ihr könnt insgesamt 100 Kämpfe pro Tag spielen
  • Es gibt eine befristete Forschung, die euch Belohnungen rund um die Kampfliga bringt. Da sind auch neue Schuhe für euren Avatar drin.
  • Ihr erhaltet stärker variierende Werte bei Pokémon-Belohnungen aus der Kampfliga

Spielen könnt ihr in der Superliga, Hyperliga und in der Meisterliga. Ihr könnt also aussuchen, in welcher Liga ihr die besten Teams aufstellen könnt. Tipps zur Kampfliga haben wir hier für euch.

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Pokémon GO: Über 800 Trainer kämpfen in Gigadynamax-Kampf

Welche Pokémon erscheinen im WM-Event von Pokémon GO?

In der Wildnis, in Raids und in Feldforschungen könnt ihr auf unterschiedliche Pokémon am Wochenende treffen. Wir fassen sie hier für euch zusammen. Mögliche Shinys sind mit Sternchen* markiert.

In der Wildnis:

  • Nidoran♀*
  • Menki*
  • Marill*
  • Paldea-Felino*
  • Spoink*
  • Iscalar*
  • Meikro*
  • Krokel*
  • Quabbel (männlich)*
  • Skallyk*

In Feldforschungen:

  • Pikachu mit College-Jacke*
  • Marill*
  • Paldea-Felino*
  • Gramokles

In Raids:

  • Pikachu mit College-Jacke*
  • Gramokles
  • Lapras*
  • Zwirrklop
  • Grebbit

Außerdem findet am Wochenende auch noch das Crypto-Raid-Wochenende statt. Hier könnt ihr Crypto-Kyogre als Boss herausfordern – ein mächtiger Gegner! Das findet im Rahmen der aktuellen Rocket-Übernahme statt, die generell einige neue Pokémon mitgebracht hat. Alles zur Rocket-Übernahme in Pokémon GO lest ihr hier.

In Battlefield 6 kommt der neue Modus noch schlechter an als die Scharfschützen auf Liberation Peak

In Battlefield 6 hat die neue Beta einen weiteren Modus hinzugefügt, der eigentlich als Fan-Favorit gilt. Doch die Umsetzung im neuen Battlefield 6 passt vielen Spielern so gar nicht.

Was ist das für ein Modus? Der Spielmodus Rush gehört zu den beliebtesten der Battlefield-Reihe. Das Angreifer-Team muss zwei markierte Orte in die Luft jagen, während die Verteidiger die Angreifer dezimieren müssen.

Schaffen es die Angreifer, beide Orte erfolgreich in die Luft zu jagen, erobern sie das Gebiet und dürfen weiter vorrücken. Außerdem gibt es weitere Tickets für die Angreifer. Die Verteidiger können einen einmal gesprengten Ort nicht mehr zurückerobern, dürfen aber die Bomben der Angreifer entschärfen. Die Angreifer haben gewonnen, wenn sie alle Zielorte gesprengt haben. Der sonst so beliebte Modus sorgt diesmal aber für Ärger.

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Spieler fragen, was eigentlich aus „Niemals vorbestellen“ geworden ist, während Battlefield 6 die Charts auf Steam erobert

Reinfall statt Highlight

Wo liegt das Problem? Battlefield 6 lockt viele Veteranen der Reihe wieder ins Spiel. Die kennen den Modus noch aus älteren Teilen und haben deshalb eine genaue Vorstellung davon, was sie erwartet. Diese Vorstellung trifft die Umsetzung in Battlefield 6 jedoch nicht.

Das beginnt schon bei der Spielerzahl. Während Rush in anderen Battlefield-Teilen mit teilweise 64 Spielern gezockt wurde, spielt man den Modus in Battlefield 6 nur im 12 gegen 12.

Auch die wenigen Fahrzeuge, die auf den Karten zur Verfügung stehen, stehen im Gegensatz zu der Vielfalt, die die Spieler erwartet haben. Für sie gehören Helikopter und Panzer ebenfalls zum Rush-Spielmodus, die gibt es aber wohl nur ganz vereinzelt.

Ein großer Kritikpunkt sind auch die freigeschalteten Waffen. In Battlefield 6 sollen Spieler später selbst entscheiden können, ob sie mit klassenspezifischen oder mit den Waffen aller Klassen zocken wollen. Derzeit gibt es den Rush-Modus aber nur mit den Waffen aller Klassen, was dafür sorgt, dass viele Spieler auf der engen Karte zur Schrotflinte greifen, die Feinde aus kurzer Distanz mit nur einem Schuss erledigen kann.

Was sagen die Spieler dazu? Die Spieler sind sehr unglücklich mit der Umsetzung ihres Lieblingsmodus. Auf Reddit erreichen Beschwerdebeiträge in wenigen Stunden tausende Upvotes. Dort schreiben die Spieler:

  • Opest7999 ärgert sich auf Reddit: „Der gleiche Scheiß wie in Battlefield 1 und Battlefield V. Ich verstehe das nicht. Die ’64 Player Rush All Maps’-Server waren die beliebtesten Server in BF3. Ich hoffe, der Serverbrowser wird das ermöglichen.“
  • taka-sugi sagt auf Reddit: „12 gegen 12 ohne Fahrzeuge und offene Waffen, also ist es nur ein Schrotflinten-Fest. Sie wollten diesen Modus nicht wirklich zurückbringen. Edit: Es gibt einige Fahrzeuge, die von der Karte abhängen, daher ist es besser als ich dachte, aber ich bin immer noch enttäuscht von 12v12.“
  • Alternative-Spot1615 ist traurig auf Reddit: „Wir verlieren Damavand Peak aus BF3 und den Fallschirmsprung … Und das Rush mit großen Karten … für das hier …“
  • Buskungen drückt auf Reddit seine Enttäuschung aus: „Was zum … Ich hab mich auf Rush gefreut und du sagst mir, es ist 12 gegen 12!!??“

Die Beta von Battlefield 6 ist auch dafür da, um Feedback der Spieler zu sammeln. Die Reaktionen der Fans auf die Umsetzung des Rush-Modus zeigen wohl ein klares Bild und dürften die Entwickler zum Handeln bringen. Wie die Beta läuft und wie die Warteschlangen aussehen, seht ihr hier: Battlefield 6: Live-Ticker zur Beta – Alles zum Start, Uhrzeit, Server Status und Warteschlangen

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Reddit

Deutscher Twitch-Streamer kauft seiner Mutter ihr absolutes Traumauto, doch nach 2 Monaten ist es schon futsch

Der Twitch-Streamer Maik „Zarbex“ konnte seiner Mutter ihr Traumauto kaufen. Doch dann passiert das, was den anderen Autos der Familie auch passierte.

Was ist das für ein Auto? Im Februar 2025 konnte Zarbex nicht nur sich selbst den Traum von einem schönen Auto erfüllen, sondern im Mai 2025 auch seiner eigenen Mutter. Er schenkte ihr einen VW Caddy. Laut Zarbex ist das ihr „absolutes Traumauto“ (Quelle: TikTok). Mit einer roten Schleife dekoriert, überreichte er ihr das Auto stolz.

Doch nach gerade mal knapp 2 Monaten ist das Auto kaputt, und zwar auf eine Art und Weise, wie es schon vorangegangenen Autos passiert ist.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Das tat mir so leid“

Was ist mit dem Auto passiert? In einem vergangenen Twitch-Stream teilte Zarbex seiner Community mit, was dem Auto seiner Mutter widerfahren ist. An einem bestimmten Platz parkte der Caddy seiner Mutter. Neben dem Caddy stand ein weiteres Auto, dessen Besitzer den Caddy beim Ausparken vermutlich an Kotflügel, Spiegel und Tür beschädigte.

Zarbex zeigte ein Foto des Schadens in die Kamera und meinte dazu: „Das tat mir so leid. (…) Das ist ‘sind’n Schaden [von] 4- oder 5.000 Euro.“ (Quelle: Instagram). Laut Zarbex hat seine Mutter ihn weinend angerufen, denn auf den Besitz des Caddys sei sie so stolz gewesen. Vermeidbar, da der Twitch-Streamer meint, seine Mutter würde sonst immer auf der Auffahrt parken.

Das Besondere: Genau an der Stelle mussten auch schon andere Autos aus der Familie von Zarbex einen Schaden erleiden. Vor vier Jahren fuhr jemand Zarbex ebenfalls in die Seite seines Autos und sein Vater verursachte ebenfalls einen Schaden an dem Auto von Zarbex.

Insgesamt dreimal wurden an dieser Stelle Autos der Familie von Zarbex beschädigt und der Twitch-Streamer meint: „Mittlerweile sage ich, wir können da nicht mehr parken“ (Quelle: Instagram).

Auch das Auto eines jungen Kick-Streamers musste dran glauben. Allerdings nicht, weil jemand anderes ihn anfuhr, sondern weil der Kick-Streamer während der Fahrt auf einem Highway am Handy war, um seinen Chat zu lesen. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: 20-Jähriger zerlegt seinen Sportwagen, weil er während der Fahrt am Handy ist, ist sogar Kick zu viel

Ein verhasster Champion in LoL wird ständig gebannt, obwohl er gar nicht so erfolgreich ist

In League of Legends geht es nicht immer darum, den Champion zu bannen, der am stärksten ist. Manchmal bannt man einfach nur, weil ein Gegner so nervig ist, dass man nicht gegen ihn spielen möchte. Das zeigt auch einen Charakter, der aktuell am meisten gebannt wird.

Anmerkung der Redaktion: In einer ursprünglichen Version des Artikels hieß es, ein Pink-Ward hilft gegen Shaco. Die Passage wurde korrigiert.

Um welchen Champion geht es? Der Champion Shaco terrorisiert die Kluft der Beschwörer schon seit dem 10.10.2009. Schon seit seinem Release gilt er als einer der nervigsten Champions im Spiel, wenn man gegen ihn spielen muss.

Das zeigt sich auch in den aktuellen Statistiken. Shaco wird aktuell so viel gebannt wie kein anderer Champion, dabei ist er gar nicht mal so erfolgreich.

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Viele haben gar keine Lust, Shaco in ihrem Match zu sehen

Wie sehen die Zahlen für Shaco aus? Schaut man sich die Bannrate von Shaco basierend auf jedem Rang im aktuellen Patch auf lolalytics.com an (Stand: 18:30, 14.08.2025) dann steht er aktuell bei 39,58 %. Das heißt, er wird in fast 40 % aller Fälle gebannt. Damit ist er aktuell der meist-gebannte Champion in LoL. Auf Platz 2 ist Mel mit einer Bannrate von 28,15 %.

Schaut man sich seine Win-Rate an, dann wirkt das schon merkwürdig, denn mit 47,77 % gehört er aktuell eher zu den Junglern, die nicht ganz so erfolgreich sind.

Warum wird Shaco so oft gebannt? Darauf gibt es eigentlich eine recht einfache Antwort: Er ist echt nervig. Seine Unsichtbarkeit ist stark für Ganks, vor allem da Pink-Wards nicht helfen. Auch mit seinem Klon kann man in Kämpfen ziemlich viel Schabernack treiben. Selbst wenn er nicht immer das Match gewinnt, macht es selten Spaß, gegen ihn zu spielen. Das findet auch die Community unter einem Reddit-Thread mit über 500 Kommentaren und über 2000 Upvotes:

  • throwaysaway2303 (via Reddit) wundert sich, dass die Bannrate nicht höher ist: Gegen Shaco zu spielen ist furchtbar, und mit Shaco zu spielen ist irgendwie noch furchtbarer. Ich bin überrascht, dass seine Bannrate nicht bei 100 % liegt.
  • greendino71 (via Reddit) hat eigentlich nichts gegen Shaco, findet ihn trotzdem nervig: Ich persönlich habe kein Problem damit, gegen Shaco zu spielen. Aber ich habe schon genug Spiele erlebt, in denen meine Laner nacheinander durch Shaco gestorben sind, also wird er entweder gebannt oder ich dodge.
  • greenegg28 (via Reddit) findet ihn als Champion fürchterlich: Er und eine kleine Handvoll anderer Champions sind so konzipiert, dass es keinen Spaß macht, gegen sie zu spielen – das ist das Designziel. Warum sollte jemand das wollen?

GoblinMatr0n (via Reddit) sieht das etwas anders. Er hat gar nichts gegen Shaco, gewinnt laut eigener Aussage sogar immer gegen ihn, selbst wenn Shaco viele Kills hat, weil Spieler wohl nicht mit ihm carrien können.

Warum hat Shaco so eine Win-Rate? Shaco ist im frühen Spielverlauf stark und muss snowballen. Das heißt, er muss am Anfang Kills und andere Objectives bekommen, um im mittleren Spielverlauf darauf aufzubauen und sein Team zu stärken. Schafft er das nicht, hat er aber ein Problem. Im späten Spielverlauf stirbt er nämlich schnell und in Teamfights gibt es deutlich bessere Assassinen, etwa Diana oder Katarina.

Werden die Zahlen so bleiben? Auch Riot hat die Bannrate bemerkt und nerfte ihn im letzten Patch, 25.16 (via leagueoflegends.com). Dabei wird die AD-Skalierung seiner Passive und Q-Fähigkeit verringert und der Q-Fähigkeit erhöht man die Abklingzeit.

Das sind Nerfs, die durchaus dazuführen können, dass seine Win-Rate weiter sinkt. Irgendwann sollte dann auch die Bannrate sinken, vor allem wenn sich die Stärken anderen Champions im noch frischen Patch zeigen. Ein anderer Jungler hat einen traurigen Rekord: Ein unbeliebter Champion in LoL hat einen traurigen Rekord, von dem Lux-Fans nicht mal träumen könnten

Path of Exile stellt die besten Spieler vor eine fast unmögliche Herausforderung, alle scheitern bis auf einer

In Path of Exile fand ein Event statt, bei dem die besten Spieler 10 Tage lang Zeit hatten, um sich zu messen. Die Aufgaben waren schwierig und das Spiel so modifiziert, dass selbst die Leveling-Phase ein Problem darstellte. Einer hat es trotzdem geschafft und ist als Sieger hervorgegangen.

Was war das für ein Wettbewerb? Der „Zizaran Merciless Gauntlet“-Wettbewerb sollte eine Herausforderung für die besten der besten in Path of Exile sein. Hier wird Path of Exile nicht nur mit den Hardcore-Einstellungen, also ohne Handeln, Gruppen und mit dem Ende des Charakters beim Tod, sondern auch mit weiteren Veränderungen gespielt.

So hatten die Monster viel größere AoE-Angriffe, 150 % mehr Lebenspunkte, mehr Projektile. Sogar einige Angriffsmuster wurden verändert.

Um die Spieler zu vergleichen, gab es verschiedene Herausforderungen, die jeweils mit unterschiedlich vielen Punkten versehen waren. Ein Levelup gab beispielsweise einen Punkt, ein Boss-Kill zum Beispiel 8 Punkte. Am Ende konnten 260 Punkte erreicht werden. Doch die Herausforderung war wirklich schwierig.

Hier könnt ihr den Trailer zur aktuellen Season von Path of Exile sehen:

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Path of Exile zeigt neue Söldner-Season „Secrets of the Atlas“ im Trailer

Nur einer hat es geschafft

Wie ging der Wettbewerb aus? Während viele Profis und Streamer sich an den Herausforderungen die Zähne ausbissen, belegt derselbe Spieler sowohl Platz 1 als auch Platz 2 des Wettbewerbs. Für Spieler von Path of Exile kaum eine Überraschung: Der Gewinner lautet Ben_

Der Twitch-Streamer gilt seit Jahren als der beste Spieler von Path of Exile und hat sein Können bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Bereits 2023 zockte er 23 Stunden am Stück live auf Twitch und gewann damit Ruhm und Preise.

Beim Wettbewerb in diesem Jahr konnte der Spieler 255 von 260 Punkten erreichen. Die einzigen fehlenden Punkte sind die 5 Level Ups von Level 95 auf Level 100, die der Spieler nicht erledigt hat. Alle anderen Herausforderungen hat er gemeistert. Manche gar zweimal, weil sein erster Charakter vor Abschluss aller Herausforderungen gestorben ist, musste er von vorne loslegen.

Außer ihm hat niemand sonst so viele Herausforderungen bezwungen. Dem nächsten Spieler mit 219 Punkten fehlen gleich 3 Boss-Kills, um gleichzuziehen (via poe-racing.com). Ben_ konnte also mit einem guten Abstand gewinnen. Somit gehen Platz 1 und Platz 2 an ihn.

Was hat er gewonnen? Für den Abschluss von Levelzielen und Herausforderungen gab es Lose für satte Hardwarepreise und kosmetische Gegenstände. Auch die Entwickler von Grinding Gear Games beteiligten sich mit einem Skin und einer Mystery Box für alle Teilnehmer, die mindestens Level 2 erreichten und Act 10 abgeschlossen haben.

Durch Crowdfunding (via Paypal) gab es ebenfalls einige Geldpreise. So hat Gewinner Ben_ mindestens 700 US-Dollar (etwa 600 €) durch den Wettbewerb verdient.

Path of Exile veranstaltet immer wieder Events wie Speedruns oder Herausforderungen, um die Spieler zu belohnen. In Path of Exile 2 hat ein Profi bei einem solchen Wettbewerb jedoch einen entscheidenden Fehler gemacht: Bester Spieler in Path of Exile 2 passt eine Sekunde nicht auf, verliert alles

Tour von Twitch-Streamer könnte in 180 Minuten gefahren werden, haben trotzdem 2 Tage geplant, versteht die Kritik nicht

Drei deutsche Twitch-Streamer – Sascha „unsympathischTV“ Hellinger, Marcel „MontanaBlack“ Eris und Maik „Zarbex“ – planen eine Tour in Frankreich. Doch einige Zuschauer sind jetzt schon enttäuscht. Das liegt vor allem an der geplanten Strecke.

Was ist das für eine Tour? Vom 16. bis zum 17. August 2025 planen die Twitch-Streamer MontanaBlack, Sascha Hellinger und Zarbex eine Rollertour in Frankreich. In 2 Tagen wollen sie die Strecke von Nizza nach Port Grimaud schaffen. Das sind insgesamt 110 km.

Die Twitch-Streamer fahren dabei nicht mit E-Rollern, so wie Trymacs einmal eine Tour mit seinen Kollegen veranstaltete, sondern mit Motorrollern. Gesponsort wird das Ganze von GÖNRGY, der Getränkemarke von MontanaBlack.

Einige Stimmen in der Community wurden jetzt allerdings laut und äußerten Kritik.

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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

„Es muss immer mehr sein“

Was wird kritisiert? Die Strecke von Nizza bis Port Grimaud ist insgesamt 110 km lang, also eine Länge, die ungefähr in 3 Stunden gefahren werden kann. Angesetzt sind jeweils zwei Etappen á 90 Minuten Fahrtzeit und einer Pause inklusive Übernachtung.

Das ist einigen Personen aus der Community allerdings zu wenig und die angesetzten 2 Tage scheinen zu viel Zeit. Einige Kommentare unter einem TikTok zu dem Thema beschweren sich genau darüber:

  • HenryHenings schreibt: „Das kann man an einem Tag mit einem Fahrrad schaffen…“
  • Deanzen meint: „2 mal 90 Minuten? Da fahren Leute teilweise längere Arbeitswege pro Tag.“

Wie reagiert Sascha Hellinger darauf? In seinem Podcast Offline + Ehrlich spricht Sascha Hellinger mit seinen Podcast-Kollegen Trymacs und Varion über die Thematik. Zunächst scheint der Twitch-Streamer von der Kritik aus der Community überrascht, als Varion und Trymacs ihm davon erzählen.

Dann findet er klare Worte dafür: „Es muss alles dramatisch, immer mehr sein. Reicht es nicht, dass du irgendwo bist und ‘ne Tour machst miteinander? Muss es jetzt dieser Kick sein ‘Oh Gott, wir müssen hoffen, dass wir es schaffen. Es ist ein Livestream, du fährst von A nach B. Seit wann ist es ‘Jo, die Strecke ist zu kurz’. Wenn es dir nur um die Strecke geht, dann guck den Stream nicht. Es geht doch darum, dass du einfach woanders bist, dauerhaft live bist und die Leute mitnimmst. Seit wann muss es so sein? (…) Was kommt als Nächstes?“ (Quelle: Spotify ab Minute 42:30).

Auch Trymacs kann sich dieser Argumentation anschließen. Seine vorangegangene Kanu-Tour auf der Elbe ging insgesamt 7 Tage. Teilweise sind die Twitch-Streamer Stunden am Stück Kanu gefahren, bei denen nicht wirklich viel passiert ist. Ist eine Tour also länger und aufwendig, so kann es in einigen Abschnitten langweiliger für die Zuschauer werden.

Der Twitch-Streamer Nici Stemmler, der Bruder von Trymacs, veranstaltete ebenfalls eine Tour, allerdings mit dem Camper. Der Start gestaltete sich als sehr schwierig, denn plötzlich gab der Camper auf. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Twitch-Streamer planen große Campertour, doch schon der Start ist ein Desaster, lässt die Einheimischen verzweifeln

Ich bin Gen Z und sage: Das Movement von Battlefield 6 ist großartig und sollte genauso bleiben, aber ich kann euch Boomern einen langsameren Shooter empfehlen

Nach der ersten Beta von Battlefield 6 gab es Kritik, das Spiel und dessen Movement sei zu schnell. MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller glaubt jedoch, das ist ein Boomer Problem.

Battlefield 6 setzt auf ein modernes, vergleichsweise schnelles und flexibles Movement – und das ist gut so, denn es fühlt sich richtig gut an. Ich habe kürzlich noch einmal ein paar Runden Battlefield 4 gespielt und oh Junge – das ist kein Movement, das ich heutzutage noch in einem Shooter gut finde.

Besonders schlimm war das sogenannte „strafen“, also das seitliche Bewegen während des Zielens durch das Visier. Es war langsam, so unfassbar langsam. In Battlefield 6 ist es schneller, direkter, aber nicht übertrieben. Es fühlt sich natürlich an und ist eine weitere Mechanik, die Spieler perfektionieren können. Es ist ein weiterer Skill-Test, der die besten Spieler von den guten trennt und vor allem Wichtigkeit vom reinen Aim nimmt.

Ich finde es immer gut, wenn ich in einem Shooter mehr können muss, als nur möglichst schnell mit dem Fadenkreuz auf dem Kopf des Gegners zu klicken. Ich möchte schließlich Battlefield und nicht Aimlabs spielen.

Die generelle Sprintgeschwindigkeit unterscheidet sich zwischen Battlefield 6 und alten Spielen übrigens gar nicht mal so groß. Die alten Teile sind jedoch sehr träge, unpräzise und in der Bewegung leicht verzögert. Battlefield 6 spielt sich hingegen wie ein Shooter, der 2025 rauskommt.

Das direkte, unverzögerte Movement ist heutzutage oft der Standard in vielen Spielen. Wenn Battlefield 6 sich spielen würde wie Battlefield 4, würde sich das für Shooter-Fans komisch anfühlen, die auch andere neue Spiele zocken. Es ist aber gut, wenn Battlefield viele neue Spieler gewinnt. Davon würden auch die Battlefield-Veteranen profitieren. Großer Erfolg könnte bedeuten, dass EA Battlefield 6 möglichst lange mit neuen Inhalten versorgen möchte.

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Die große Stärke von Battlefield 6 sind die Maps!

Battlefield war nie eine Simulation und sollte es auch nicht werden

Es gibt den Teil der Battlefield-Community, der bei diesem Text vor Wut kocht. Der findet, Battlefield 6 sei zu schnell, zu unrealistisch und zu sehr wie Call of Duty. Ich schlage vor, ihr spielt zur Abwechslung eine Runde Black Ops 6 und überlegt, ob das Movement wirklich vergleichbar ist.

Black Ops 6 ist sehr viel schneller und bietet durch das neue Omnimovement echt extreme Bewegungsmöglichkeiten – besonders die Hechtsprünge und das Sliden in alle Richtungen sind nichts für grauhaarige Gamer.

Battlefield 6 ist nicht langsam und nicht hyperrealistisch, aber es ist auch weit von Black Ops 6 entfernt. Viel wichtiger ist aber: Battlefield 6 will gar nicht realistisch sein – genauso wenig wie schon Battlefield 3 und 4.

Battlefield war schon immer ein Hybrid aus Arcade-Shootern wie Call of Duty und einer Militärsimulation. Letztere haben aber einen deutlich stärkeren Fokus auf Hardcore-Gameplay und Realismus und sind entsprechend langsam und träge.

In vergangenen Battlefield-Teilen konntet ihr – anders als in Militärsimulationen – wunderbar Dropshotten und Bunnyhoppen. Battlefield 6 ist nicht schlimmer, im Gegenteil, es bleibt der Reihe treu.

Insgesamt hat Battlefield 6 einen Weg gefunden, das Spiel schnell genug zu machen, damit auch junge Spieler Spaß haben, ohne Movement-Techniken einzubauen, bei denen Boomer sich Handgelenk oder Finger brechen würden.

Für das Movement mancher CoD-Profis ist mein Mauspad zu klein. Battlefield 6 ist echt noch im Rahmen.

Der Hass gegen das Movement ist ein Skill-Issue

Ich bin überzeugt, dass es nur 2 Kritikpunkte an der Geschwindigkeit des Gameplays von Battlefield 6 gibt:

  • Es ist nicht realistisch – dann spielt ihr das falsche Spiel
  • Es ist FÜR EUCH zu schnell – das nenne ich ganz klassisch „Skill Issue“

Wenn ich als Gamer feststelle, dass ich einen Gegner aufgrund seines Movements nicht treffe, dann bin ich schuld, und nicht das Spiel. Besonders, da das Spiel mir die gleichen Möglichkeiten gibt wie meinem Gegenüber.

Statt das Spiel also dafür zu kritisieren und Änderungen zu fordern, kann ich mir einfach eingestehen, dass ich zu alt, meine Reflexe zu langsam und mein Aim zu schlecht geworden ist, um meine Gegner zu treffen. Zum Glück ist das bei mir aktuell nur hypothetisch der Fall, ich komme in Battlefield 6 noch gut zurecht. Aber auch ich gehöre mit 27 schon zum älteren Teil der Generation Z und merke, dass ich nicht die Präzision oder die Reflexe besitze, über die ein 16-Jähriger verfügt.

In einigen Jahren stoße ich ziemlich sicher an meine Grenzen und kann dem Movement der jüngeren Spieler nicht mehr folgen und bin spielerisch überfordert. Das ist auch gar nicht schlimm, weder bei mir noch bei den Gamern, die schon jetzt etwas älter sind. Ich werde dann allerdings nicht verlangen, dass eine gut umgesetzte Gameplay-Mechanik geändert wird, weil ich nicht mehr mithalten kann. Und sollte ich in 10 Jahren doch über zu schnelles Movement in meinem Lieblingsshooter meckern, schreibt mir gerne #SkillIssue in die Kommentare. Das habe ich dann verdient.

Bei Battlefield 6 bin ich aber überzeugt: Sollen die jungen und talentierten Spieler doch den gleichen Spaß haben, wie wir ihn mit 16 hatten.

Für Boomer und Realitäts-Fanatiker gibt es Alternativen

Falls ihr zu den Spielern gehört, die jetzt sagen, Battlefield 6 sei zu schnell, unrealistisch oder hektisch, empfehle ich euch, mal ein anderes Spiel zu testen. Besonders die Militärsimulationen könnten euch gefallen.

Spiele wie Squad, Arma 3 und Arma Reforger sind merklich langsamer und vermitteln euch das Gefühl, dass ihr wirklich schwere Ausrüstung mitführt und das auch bei euren Bewegungen in den Gefechten bedenken müsst. Die Bewegungen sind träge, brauchen Zeit und ihr könnt nicht schnell in Deckung springen, wenn euch ein Gegner überraschen sollte. Auf das Fahrzeug-Gameplay oder das strategische Vorgehen in großen Teams müsst ihr ebenfalls nicht verzichten.

In Militärsimulationen ist aber die Kommunikation noch wichtiger als in Battlefield. Ihr steht ständig im Austausch mit euren Kameraden und besprecht das Vorgehen. Die Interaktion innerhalb der Community ist entscheidend und es reicht nicht aus, nur auf Discord mit euren 2–3 besten Freunden zu quatschen. Dafür bekommt ihr beispielsweise in Squad einen sehr immersiven Online-Shooter mit PvP, der eine Spielerfahrung bietet, die das militärische Vorgehen so gut umsetzt, dass er auch für Roleplay-Fans geeignet ist. Und der Sound ist auch hammermäßig.


In Battlefield 6 gefällt mir nicht nur das Movement. Ein neues Feature, das es in den Vorgängern nicht gab, ist für mich der eigentliche Star des Shooters und bereitet mir schon in der Beta viel Freude: Eine kleine Mechanik ist die beste Neuerung von Battlefield 6, wird der Grundstein für unvergessliche Momente mit euren Freunden