Unsere Autorin Maren verrät Euch, wie sie wieder zu World of Warcraft gefunden hat – und wie sie den “alten” Content wahrnimmt.
Mit dem „Werbt-einen-Freund-Bonus“ schnell an die Spitze
Lange ist es her. Monate, Jahre, Äonen seitdem ich das letzte Mal World of Warcraft gespielt habe. Und ich muss gestehen, es ist ein verdammt gutes Gefühl wieder hier zu sein.
Mit Blick auf den bevorstehenden Patch „Legion“ und der Überzeugungskraft eines guten Freundes „Hol dir Wow, da gibt’s diesen ‚Werbt einen Freund Bonus‘“ habe ich mir eine Panda-Dame erstellt.
Mittlerweile Magierin Level 100 hüpfe, kämpfe und sterbe ich munter durch die Landschaft und erlebe jeden Tag etwas Neues. Vor ungefähr 12 Jahren habe ich das letzte Mal über den Account meiner Tante die Welt der Horde betreten, aber seitdem nicht daran gedacht, wieder mit WOW anzufangen.

Garnisonen, Instanzen, Raids,…?
Der Weg bis Level 90 war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem schleppenden Vorankommen im Gebiet rund um meine Garnison. Zu Beginn hat mir der Begriff Garnison nichts gesagt. Schon gar nicht konnte ich mir vorstellen, was alles dahintersteckt. „Wie? Ich habe mein eigenes Lager, kann Missionen starten und bekomme tolles Zeug?“
Aber bis auf 90 dauerte es erst einmal: Durch den Freundes-Bonus geht das Leveln problemlos und gefühlt dreimal so schnell. Die Quests zu Beginn haben genauso viel Spaß gemacht wie später die Instanzen ab Level 15. Mit diesem System haben wir uns auf Level 90 hochgearbeitet.
Dann hieß es: Auf auf, stelle deine Garnison fertig und levele munter weiter. Ja… hier wandere ich nun durch die eisige Kälte des Frostfeuergrats oder laufe wegen Blümchen und anderer Ablenkungen durch den Lavasee in der Nähe des Steinzahnpostens. An einem anderen Tag falle ich von einem Abhang und erhalte den Erfolg: „Wie tief kann man fallen?“ (Falle 65 Meter ohne zu sterben).
Zudem habe ich ein besonderes Talent: Da kann im Spiel eine einzige Spalte sein, in die man hineinfallen und nicht mehr herauskommen kann… Ich finde sie.
Der perfekte Charakter als „Neuling“ in WoW
Nehmen wir mal an, dass es vielleicht keine so gute Idee für mich war, als erstes einen Magier zu spielen. Man muss einzelne Gegner „pullen“, sich schnell verstecken oder unsichtbar machen, wenn zu viele Mobs erscheinen und sich schützen, wenn es hart auf hart kommt. Da bin ich wohl eher der „Ich-renne-mal-rein-pulle-tausend-Gegner-und-hoffe-dabei-nicht-draufzugehen“-Typ.
Besonders in den Instanzen mit den anderen Spielern in der Gruppe war das nicht nur „lustig“ für mich, wenn ich uns plötzlich einen weiteren Gegner auf den Hals gehetzt habe. Aus Versehen!
Mein virtuelles Leben wäre wahrscheinlich mit einem Jäger am Anfang so viel einfacher gewesen, aber nein, musste ja unbedingt die Panda-Magierin sein. Ich gebe zu, ich bin oft gestorben.
Mein Liebling: Der Nachtelfen-Jäger
Ich finde den Magier an sich interessant zu spielen. Arkan-Magie ist mächtig und kann viel Schaden verursachen, Kälte-Magie ist nützlich und kann die Gegner so lange einfrieren, bis sie vor dir zusammenklappen. Die Feuer-Magie habe ich noch nicht getestet.
Neben meiner Magierin habe ich mir auch einen Druiden (Tauren), eine Orc-Kriegerin und eine Jägerin erstellt. Und mit dem Kauf von der Prepurchase Edition von Legion konnte ich die Jägerin gleich auf Level 100 aufwerten. Denn die Klasse der Jäger gefällt mir immer noch am besten. Damals mit 12 Jahren wie heute. Ich finde die Begleiter äußerst nützlich und der Kampf mit dem Bogen macht Laune.
Aber zurück zu meinem Magier: So langsam habe ich all meine Zaubersprüche verstanden und kann diese im Kampf (mehr oder weniger) erfolgreich einsetzen. Und Level 100 habe ich so ganz nebenbei erreicht; während eines Kampfes mit einem Brisenschreiter in Wor’var. Nun weiß ich Bescheid über Zeitwanderungs-Instanzen, die 100.000 verschiedene Mounts (Mounts, Raids, immer diese englischen Begriffe für alles…) und kann mit meinem Charakter einigermaßen gut umgehen.
Mein persönliches Fazit…
World of Warcraft ist wie für mich gemacht. Die Rollenspiel-Elemente gefallen mir dabei am besten. Ich identifiziere mich mit meinem Charakter und erlebe vielfältige Situationen; bei jedem gewonnenen Level freue ich mich und sehe, wie sich meine Panda-Dame weiterentwickelt.
Jeden Tag, nachdem ich ein paar Quests erledigt habe, gehe ich wie gewohnt nach Ogrimmar oder in die Unterstadt, um mir dort für meine Low-Level Charaktere Rüstungs-Erbstücke zu kaufen (ein paar Extra-Erfahrung für meine restlichen Charaktere, die noch nicht auf Level 100 sind). Die verschiedenen Quests machen unheimlich Spaß, die Missionen auch. Zu Beginn mehr, weil man für den Charakter auch Rüstungsteile erhalten konnte. Gegen später scheinen sich die Belohnungen vielmehr auf die Erfahrung für die Kämpfer und Garnisonsressourcen zu beschränken. Das finde ich persönlich etwas schade.
Ich bin – damals wie heute – begeistert, wie detailreich World of Warcraft ist und wie umfangreich. Die Weltkarte ist riesig. So viele Gebiete und so viel zu tun. Jeder Tag ist ein wenig anders. Das macht den Spielspaß komplett.
Diejenige, die sich Legion als Prepurchase-Version bestellt haben, so wie ich, können seit dem 10. August die Klasse der Dämonenjäger testen. Natürlich habe ich mir bereits eine Dämonenjägerin erstellt und die ersten Quests absolviert. Der Doppelsprung, das Gleiten, die Kämpfe… Die Erweiterung macht mir bereits jetzt viel Freude.
Nun die Fragen an euch: Habt ihr euch auch schon einen Dämonenjäger erstellt oder müsst ihr noch bis Ende August warten? Worauf freut ihr euch?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!





























