Destiny: Private Matches – Werden sie morgen auf der Gamescom endlich angekündigt?

Bei Destiny soll morgen ein bisher noch unbekanntes Feature für das PvP angekündigt werden. Vieles spricht dafür, dass es um „Private Matches“ geht.

In mancher Hinsicht ist „Rise of Iron“, die anstehende Erweiterung zu Destiny, schwer mit einem Etikett zu versehen. Während man bei „König der Besessenen“ die ikonischen Bilder von Oryx oder den neuen Subklassen hatte, ist die Ausrichtung diesmal schwieriger: Ja, das Licht-Level steigt. Es kommen ein paar neue Karten, Waffen und Items. Und es soll um die Iron Lords wie Saladin gehen. Ein neuer PvP-Modus ist auch geplant.

Destiny-Schwarzer-Schild

Alles Dinge, die sich sinnvoll und interessant anhören, aber nichts dabei, was Destiny auf eine neue Stufe hieven könnte. Das könnte sich morgen ändern.

Dienstag 19 Uhr werden wir es wissen

Denn am Dienstag, dem 16. August, steht um 19 Uhr deutscher Zeit ein Destiny-Livestream von der Gamescom an. Dort sollen neue Details zum Schmelztiegel vorgestellt werden. Es ist von einem Feature die Rede, das Fans sich schon lange gewünscht haben.

Wenn man sich näher damit beschäftigt, was damit gemeint sein könnte, kommt man unweigerlich auf „Private Matches“ – dass Spieler die Möglichkeit haben, sich vorher anzuschauen, gegen wen sie spielen, Gegner einzuladen, Teams zu bilden und dann gegeneinander loszuziehen.

Destiny-Tiegel
Rise of Iron – Private Matches würden gut passen

Das würde auch zu der Machart von „Rise of Iron“ passen – vieles am DLC wirkt so, als wolle man den Spielern möglichst viel bieten, ohne dass genug Arbeitszeit der Kreativen dagewesen wäre, um eine solche Menge neuen Content zu erschaffen – wie das bei König der Besessenen noch der Fall war. Bis jetzt sieht es so aus, als gibt es wenig wirklich neue Strikes oder Missionen, sondern mehr Detailänderungen, viel Kosmetika und Nostalgie.

Vieles sind Dinge, die sich Hardcore-Fans schon lange wünschen, die aber augenscheinlich nicht so viel Zeit erfordern wie „Macht doch mal einen neuen Planeten“ oder „Wir wollen ganz neue Story-Lines mit zig Missionen.“

In so eine „Möglchst viel Wirkung bei möglichst wenig Arbeitszeit“-Rechnung würden Private Matches gut hereinpassen.

Gjallarwing und Iron Gjallarhorn - wenig Arbeit, viel Wirkung.
Gjallarwing und Iron Gjallarhorn – wenig Arbeit, viel Wirkung.

Die Verschiebung von Destiny 2 steht bei diesem Content-Konzept sicher Pate.

Community könnte sich mit Private Matches selbst beschäftigen

„Private Matches“ wären ein auf den ersten Blick unscheinbares Feature, das aber langfristig die Spieler bei Laune halten könnte, vor allem in Zeiten ohne neuen Content. Denn es gibt den vielen und starken Gemeinschaften um Destiny herum die Chance, selbst ihren Leuten was zu tun zu geben. Sie können ihre Beziehungen zur Community pflegen, selbst Turniere und kleine Events ausrichten, Streamer könnten gegen Zuschauer spielen und es macht das Tor zum „eSport“ auf.

In den letzten Monaten, als wirklich wenig bei Destiny los war, erreichten uns immer wieder Anfragen, ob wir „private Turniere“ unterstützen wollten. Da hatten Streamer oder Clans sich zusammengefunden, um übers Wochenende Turniere auszurichten. Mit einiger Improvisation, gleichzeitigem Anmelden, gelegentlichem Abmelden und viel Kleinklein ist das zwar jetzt schon möglich, aber eine elegante und klare Lösung wäre dem sicher vorzuziehen.

Der Bedarf ist in jedem Fall da.

Destiny-PvP
Kaum zu verstehen, warum Private Matches so lange auf sich warten lassen

Viel findet man nicht, das gegen „Private Matches“ spricht. Vielleicht scheute Bungie zum Release noch die „bürokratische Struktur“, die mit so etwas verbunden war.

Zugegeben, man müsste vom intuitiven “Drücken und dann läuft es schon“-System abrücken, das man sonst klar bevorzugt. Doch es zeigt sich, dass die Community bereit ist, so etwas locker in Kauf zu nehmen. Und auch in der PvP-Führungsetage von Destiny finden sich schon lange Befürworter eines solchen Modus.

Destiny-Hueter

Rückblickend ist es kaum zu verstehen, warum der Modus bislang fehlte. Noch vor dem Launch, als man das Konzept des Schmelztiegels den Fans vorstellte, arrangierte Bungie selbst „private Matches“, ließ bekannte Spieler gegen Bungie Dev Teams antreten, um den Zuschauern ein Spektakel zu bieten.

Ohne „Private Matches“ hätten die sich wohl kaum gefunden …

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Chief

Bei privaten Matches würde ich noch die Gestaltung der Matches bevorzugen.
„Nur Handfeuerwaffen“ „ohne Super“ „keine schwere Muntion“ … würde ich sehr begrüßen.

TheViso

Interessiert mich nicht. Viel lieber hätte ich eine Ingamefunktion, welche es ermöglicht auf die Lore zuzugreifen.

Rio Mio

ich setzte alles auf eine Karte, wenn es morgen nicht vorgestellt wird. Kaufe ich es nicht.

Compadre

Und wenn es dann nächste Woche vorgestellt wird? 😀 Du hast doch überhaupt keinen Zeitdruck… Ich bin auch noch nicht restlos überzeugt von der Erweiterung und habe sie noch nicht bestellt. Aber weshalb soll ich mir bis morgen ne Deadline setzen? Hat doch noch nen Monat Zeit…

Finde den Hype um diese Private Matches eh sehr groß. Geschmäcker sind unterschiedlich, für mich würde sich mit dieser Einführung allerdings nicht viel ändern. Vielleicht kommt auch lediglich eine wöchentlich wechselnde Playlist, in der nur bestimmte Skillungen, Waffen, etc., erlaubt sind. 😀

xwhite-manx

Oh man Bungie bekommt es auf die Reihe mit Private Lobbys?
2 Jahre lang warten wir jetzt schon darauf und ganz ehrlich mitlerweile kann ich drauf verzichten…

m4st3rchi3f

Da du laut deinen anderen Comments eh keine Current-Gen Konsole hast, wirst du wohl eh nicht in den Genuss davon kommen…

Fluffy_Schmutz

Für jeden der Englisch nicht so gut versteht, werde ich einen Restream um 19.00 Uhr machen, direkt Live und Simultan übersetzt 🙂
Twitch.tv/fluffy_schmutz

v AmNesiA v

Es kommt Trials of Osiris in einem 6vs6 Modus. 😉
Mit Spielersuche…
Das wären dann episch lange Schlachten und Matches. Hahaha

Fly

Da kann man dann für ein Ticket schonmal einen ganzen Tag einplanen. xD

v AmNesiA v

Und der Leuchtturm wäre dann die Belohnung für einen ganzen Abend Arbeit^^.

Warlock

Mach doch gleich 64vs64!
Auf Staubkathedrale sicher möglich ^^

Fly

64 Novabomben… heftige Vorstellung. ^^

Warlock

64 Sturmbeschwörer alle zusammen stehen beim Spawn – Super ist instant ready ^^

Fly

Naah, ich bin für die Bomben! Dann noch mit Aufsplitterung und du siehst 192 Bomben fliegen. Artillerie vom feinsten! 😀

smilodon65

Versuche mir gerade den Multi-Multi-Multi-Kill vorzustellen wenn es schwere Muni gibt und es bei 2 Kisten bleibt 😀

Oder es rennen eine handvoll panisch über die Map und auf jeder Seite sitzen um die 60 Leute mit Pumpe und Sniper campend in den Ecken 😀

Fly

Man stelle sich dann noch vor, wie Shaxx abgehen würde, wenn man aus dem Stand mal ne dicke 15er Serie o.ä. hinlegt. Der würde an seinem Wortschwall ersticken. 😀

smilodon65

😀 gestatten, Lord „Scatman“ Shaxx

Guest

Battlefield of Osiris 😉

v AmNesiA v

Haha. 🙂
Aber so 12 gegen 12 normales PvP auf den riesiegen Karten hätte bestimmt auch was. Da gibts doch eine auf dem Mond und eine auf dem Mars. Mit den Geschützen etc.
So richtiges Gemetzel^^.

Warlock

Auf der Erde gibts auch eine, Himmelsschock heisst die glaub.
Da könnte man wirklich etwas in der Art machen

TheViso

Stormtrancewarlocks würden wahrscheinlich das Spiel crashen bei solchen Spielerzahlen.

milchkanne21

Wipe Them Out! 🙂

Fly

N Troom wäre dit, n Troom, Kinnas! 😀

Guest

Destiny wird nie im Leben ein ESport-Titel, alleine schon wegen der PVE-Elemente wird es schwer. Von den ganzen Lags, Waffenbalances usw. ganz zu schweigen. Aber ich bin mal gespannt, was die morgige Ankündigung bringt. Über ordentliche Server würde ich mich aber mehr freuen…

v AmNesiA v

Also wenn man dedizierte Server nur für die privaten Matches einführen würde, dann ginge das.
Regeln bezüglich nutzbarer Waffen und Klassen etc. kann man ja festsetzen. So dass eine gewisse Balance vorhanden ist. Das machen ja viele heute bei kleineren privaten Turnieren auch schon. Da sind dann einfach bestimmte Waffen oder Skillungen nicht erlaubt. Gehen würde das schon.

Fly

„Die Nutzung der Kein Land Außerhalb ist zu unterlassen, erfolgreiche Kill-Serien führen zu schweren Traumata der gegnerischen Hüter.“

Ezio Auditore

ich lieg grad uffm boden^^

Guest

Ja, aber allgemein sehe ich, dass sich in der shooter-Esport-Szene nur “reine” shooter durchgesetzt haben. Also Shooter in denen man von Anfang an alles hat. In Destiny müsste man für bestimmte Waffen PVE-Aktivitäten farmen. Erfahrungsgemäß ist so etwas sehr unbeliebt in dieser hardcore-esport Szene. Selbst wenn shooter “pick-up” Elemente beinhalten, also Waffen, die man auf den Karten aufsammeln muss, da rümpfen manche E-Sportler schon die Nase. Weiterhin wird Destiny im Vergleich zu einem Counter Strike wahnsinnig oft erweitert und meistens herrscht damit Chaos (Dorn, Eireene, Doktrin etc.) in Form von mangelnder Balance. Das macht das Spiel auf lange Dauer nicht sonderlich turniertauglich. Von Waffen wie beispielsweise Schleierschatten, bei der man am Kopf vorbeischießen konnte und trotzdem den headshot bekam, ganz zu schweigen. Aber du hast natürlich recht, das größte Problem sind definitiv die mangelnden Server.

Mario

Denn am Dienstag, dem 16. August… Dort sollen neue Details zum Schmelztiegel vorgestellt ändern.

Ich glaube da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen das ändern sollte wohl ein werden sein 😉

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