RNG in Kartenspielen wird gehasst und geliebt zugleich. Doch wie sieht Blizzard das bei Hearthstone?
Das Spiel soll sich nicht nach einem Münzwurf anfühlen
Die Diskussion ist so alt wie Hearthstone selbst: Zerstört ein hoher Zufallsfaktor die kompetitive Tauglichkeit von des Kartenspiels? Die Kollegen von Polygon haben sich den Desigenr Dean Ayala von Blizzard geschnappt und ihn einmal mehr mit dieser Thematik konfrontiert. Die wichtigsten Aussagen des Interviews haben wir für Euch zusammengefasst.
Laut Blizzard geht es darum, die richtige Balance beim Zufallsfaktor zu finden. Das ist im Angesicht von Karten wie “Yogg-Saron” vielleicht etwas schwierig, der das Spiel um 180° drehen kann – für beide Seiten des Matches.
“Wir wollen auf keinen Fall, dass sich jedes Spiel wie ein Münzwurf anfühlt.”
Dennoch macht Hearthstone viele Dinge, die in einem traditionellen Kartenspiel in der physischen Welt nicht möglich wären. Die Absicht bei solchen Zufallskarten sei aber nicht nur, einfach einen zufälligen Effekt zu erzielen, sondern auch bei gleichen Decks unterschiedliche Dinge hervorzubringen. Wenn sich etwa im Meta gerade ein besonderes Magierdeck auffinden lässt, dass von allen gespielt wird, dann benutzen beide Spieler die exakt gleichen 30 Karten. Durch Zufallseffekte auf den Karten, wie etwa das Erhalten eines zufälligen Zaubers, entstehen kleine Unterschiede in den Decks, die Spannung erzeugen und selbst Profis immer mal wieder ein Grinsen aufs Gesicht zaubern.
Darüber hinaus seien neue Karten nicht nur auf die Profis zugeschnitten, sondern auch auf Gelegenheitsspieler und Neulinge, die vielleicht jetzt erst in das Spiel einsteigen. Deshalb müssen nicht alle Karten auf Profiniveau mithalten können und einige, wie etwas Yogg-Saron, dürfen ruhig etwas abgedrehter sein.
“Wir wollen, dass die Spieler das Gefühl haben, dass es bei Ihnen in der Hand liegt, ob sie gewinnen oder verlieren. Gleichzeitig wollen wir das Ganze gelegentlich auch auflockern, um verschiedene Spielerfahrungen zu ermöglichen.”
Mein-MMO meint: Der Zufallsfaktor oder das RNG gehört einfach zu Hearthstone dazu. Das mag einigen Spielern nicht schmecken, doch die spannendsten Matches kommen meistens dann zustande, wenn man auf einen Zufallseffekt hofft. Einige Spieler schaffen es aber auch hervorragend, dieses RNG für sich optimal zu nutzen – wenn ein “Verrückter Bomber” etwa positive Effekte auch bei den eigenen Dienern auslösen kann, dann kann dies durchaus kalkulierte Taktik sein, wenn ein paar Bomben den eigenen Diener treffen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!













































































