Britisches Paar reduziert Heizkosten um 89 Prozent – weil sie 56 Bastel-PCs nutzen

Statt traditioneller Heizung setzt ein britischer Haushalt auf eine alternative Heizmethode. Damit senken sie ihre Wärmekosten auf ein Minimum. Ebenso können die 56 Mini-PCs nicht nur heizen, sondern haben noch einen weiteren Verwendungszweck. 

Wie heizt das Paar? Die britische News-Seite BBC berichtet vom Projekt Thermify der UK Power Networks, welches einkommensschwache Haushalte mit alternativen Methoden für Heizung versorgen soll. Dafür wurden 56 Bastel-Computer, sogenannte Raspberry Pis, als Datenzentrum im Gartenschuppen des Paares installiert. Die Abwärme der Computer wird anschließend als Heizungswärme wiederverwertet. 

Transportiert wird die Abwärme der Mini-Rechner mithilfe von Öl. Es leitet die Abwärme durch ein Rohrsystem in das Haus des Paares. Die Abwärme wird nicht nur als Heizung genutzt, sondern unter anderem auch für das Warmwasser verwendet. 

Dadurch spart das britische Ehepaar etwa 335 britische Pfund im Monat an Heizkosten. Das entspricht etwa 380 Euro (Stand 19.11.2025). Wie ihr mit einem Mini-PC statt Heizkosten Strom sparen könnt, erklärt euch Kollege Benedikt Schlotmann.

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Der beliebte Einplatinen-Computer Raspberry Pi 

Was ist ein Raspberry Pi? Ein Raspberry Pi ist ein sogenannter Einplatinen-Computer in Kreditkartengröße, der vor allem im IT-Bereich für verschiedenste Programmierzwecke genutzt wird. Er kann aber auch zum Beispiel als Zentrum eines Smart Homes dienen oder als Lehrcomputer verwendet werden.

Seine Beliebtheit kommt von dem niedrigen Preis und seiner benutzerfreundlichen Bedienung. Denn als PC hat die Einzelplatine nahezu alle Funktionen eines Standard-Office-PCs. Raspberry-Systeme sind obendrein flexibel, da ihr fehlende Funktionen mit Zusatzmodulen nachrüsten könnt, das setzt aber handwerkliches Geschick voraus.

Ein Raspberry Pi kommt in verschiedenen Varianten und Formen. Von kleinen/winzigen Modellen wie dem Raspberry Pi Pico 2 bis hin zu einem kompletten Desktop-Paket mit dem Raspberry Pi 500+.

Die Preise für die Platine reichen von unter 10 Euro bis hin zu 200 Euro und mehr. Je nach Modell und Ausstattung, ihr findet sie auf ihrer eigenen Website. 

Weitere Zukunftspläne mit dem Raspberry Pi

Gibt es weitere oder ähnliche Projekte? SHIELD, die Muttergesellschaft von Thermify, plant, das Projekt auszuweiten und die Raspberry-Cluster als ein größeres Datacenter zu nutzen. Sie können zwar laut eigenen Aussagen keine großen KI-Aufgaben dort bearbeiten, aber die Verwendung als App-Hub oder als Einsatz bei der Datenanalyse soll ebenfalls denkbar sein. 

Ein anderes Beispiel für Heizung durch PC-Strukturen ist Green Hub. Ebenfalls eine britische Firma, die Swimmingpools mit ihren Computern beheizt. Dazu werden sie in Mineral versenkt. Das Öl kühlt die Computer/Platinen und leitet gleichzeitig die Wärme durch Wärmetauscher in den Pool. Dadurch sollen knapp 60 Prozent Heizkosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizung gespart werden. Warum ein User seinen PC als Heizung nutzen musste, ist ungewöhnlich: Spieler kauft PC für 4.000 Dollar, kann sich keine Heizung mehr leisten – heizt jetzt, indem er Red Dead Redemption 2 spielt

Quelle(n):
  1. tomshardware
  2. BBC

Die Entwickler von ARC Raiders haben eine Falle für neugierige Spieler eingebaut, aber Spieler mit Skill können sie überleben

In ARC Raiders gibt es eine Falle für Spieler, die besonders neugierig sind. Aber mit etwas Skill könnt ihr die List der Entwickler überleben.

Was ist das für eine Falle? In ARC Raiders gibt es verschiedene Loot-Gebiete. Auf der Map „Damm-Schlachtfelder“ ist eines dieser Gebiete der sogenannte Kontrollturm. Dort findet ihr etwa Items der Klassen „Industrie“ und „Sicherheit“.

Innerhalb des Kontrollturms könnt ihr einen Aufzugschacht finden, der euch mittels einer Zipline und anschließenden Treppenstufen auf das Dach des Gebäudes bringt. Dort wartet jedoch die Falle der Entwickler.

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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben

Auf der Westseite des Gebäudes befindet sich eine Leiter, mit der ihr dem Anschein nach in ein niedrigeres Stockwerk gelangt – und dort könnte ja Loot lauern. Doch die Leiter endet abrupt, ohne Boden unter den Füßen. Neugierige Raider fallen dann einfach in den Tod, wie beispielsweise der Twitch-Streamer Timmy2Cans in einem TikTok-Clip vorführt.

Leiter wird zum Skill-Check mit Loot als Belohnung

Nicht nur Trolling der Entwickler: Die Leiter hat tatsächlich noch einen anderen Sinn, als neugierige Raider in den Tod zu schicken.

Wenn ihr die Leiter fast bis zum unteren Ende herabsteigt und mutig den Absprung wagt, könnt ihr euch an einem Vorsprung festhalten und hochziehen, der tatsächlich in ein anderes Stockwerk führt. Lauft ihr auf der neu erreichten Ebene außen am Gebäude entlang, kommt ihr zu einem offenen Fenster, das ins Gebäude führt.

Lohnt sich das Risiko des Absprungs? Ja, durchaus. Durch das offene Fenster gelangt ihr in einen eigentlich verschlossenen Raum des Turms, in dem sich oftmals lohnenswerter Loot befindet – vorausgesetzt, ihr habt den passenden Schlüssel dabei.

Der benötigte Schlüssel ist jedoch von epischer Seltenheit und damit selbst gar nicht so leicht zu beschaffen. Solltet ihr euch den Absprung von der Leiter wagen und den Mini-Skill-Check erfolgreich bewältigen, kommt ihr auch ohne Schlüssel in den Raum – besonders nützlich in Raids mit Gratis-Loadout.

Falls ihr benötigte Materialien lieber gezielt farmen wollt, hat ein Spieler auf Reddit die besten Farmspots des Spiels zusammengetragen. Mehr dazu könnt ihr auf MeinMMO nachlesen: Spieler mit über 100 Stunden in ARC Raiders erklärt euch die besten Farmspots für die wichtigsten Materialien

Bei Final Fantasy XIV könnte es gerade besser laufen, doch der Chef spricht jetzt von einem zweiten A Realm Reborn

Seit einigen Monaten scheint es bei Final Fantasy XIV nicht mehr ganz so rundzulaufen: Spielerschwund und negatives Feedback bestimmen den Diskurs. In einem koreanischen Interview hat der Chef jetzt von einer neuen Wiedergeburt oder gar einem zweiten A Realm Reborn gesprochen.

Was genau hat der Chef gesagt? Naoki Yoshida, der Director und Producer von Final Fantasy XIV, sprach im Rahmen eines Interviews mit der koreanischen Webseite inven. Dabei ging er mitunter darauf ein, dass sich Final Fantasy XIV aktuell auf die nächsten 10 Jahre Entwicklung zubewegt:

Final Fantasy XIV bewegt sich nun auf die nächsten 10 Jahre zu. Ein Fan-Festival ist ebenfalls geplant, und eine recht bedeutende Ankündigung wird vorbereitet. Mit der Entschlossenheit, eine zweite Wiedergeburt durchzuführen, überdenken wir alles von Grund auf neu, um das Spiel mit neuen Zielen weiterzuentwickeln.

Naoki Yoshida im Interview mit inven, 17.11.2025

Mit der zweiten Wiedergeburt spielt Yoshida vermutlich auf den aktuell laufenden neuen 10-Jahresplan für das MMORPG an. Nachdem der letzte große Story-Strang abgeschlossen wurde, sollte mit der folgenden Erweiterung Dawntrail ähnlich wie das Base-Game A Realm Reborn eine neue Ära für das Game beginnen. Inklusive des noch größtenteils geheimen 10-Jahresplan für Story und Erweiterungen.

Dawntrail ist mittlerweile über ein Jahr alt und sollte den Grundstein für die folgenden Erweiterungen legen. Allerdings leidet das Spiel bereits seit der 6.X-Patch-Reihe an mehreren Problemen inklusive Spielerschwund. Wie es konkret um das MMORPG steht und wieso ermutigende Worte von Yoshida angebracht sein könnten, lest ihr in dieser News.

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Ein Neustart wie mit A Realm Reborn? Leider noch nicht ganz

Warum könnte das Game so etwas brauchen? Die Erweiterung Endwalker für Final Fantasy XIV beendete mit dem Update 6.0 die mit dem Relaunch 2013 gestartete und vielmals gefeierte Story-Line des Spiels. Anlässlich dazu wurde angekündigt, mit der fünften Erweiterung Dawntrail eine Art zweites A Realm Reborn zu schaffen. Es sollte der Grundstein für die nächsten 10 Jahre Entwicklung und Story gelegt werden.

Allerdings kämpft Dawntrail mit mittelmäßigem bis sogar teilweise schlechtem Feedback. Darunter unter anderem:

Seit dem Release von Patch 7.3 geht es mit dem Spieler-Feedback wieder aufwärts. Die Spielerzahlen hingegen sind laut dem Zensus des Blogs Lucky Bancho dennoch gesunken.

So kommen die Lucky-Bancho-Daten zustanden
  • Maximalstufe ist 71 oder höher ODER der Job ist ein Job, der im Free Trial nicht freigeschaltet werden kann ODER der Charakter gehört einer freien Gesellschaft (FC) an.
  • HP, Stufe und Erfahrungspunkte haben sich seit der letzten Erhebung (16.03.) verändert.
  • Die Anzahl der Begleiter (Minions) und Reittiere (Mounts) hat sich seit der letzten Erhebung verändert.
  • Neue Charaktere, die in der vorherigen Erhebung nicht vorhanden waren.
  • Charaktere mit öffentlichem Profil, Minions und Mounts im Lodestone.
  • Besitzt mindestens ein Reittier.
  • Charaktere, die beim Zeitpunkt der Datenerhebung einen Job mit einem Sprungtrank (Jumping Potion) gelevelt haben (erkennbar an Hauptwaffen mit Itemlevel 390 bei Stufe 70, IL530 bei Stufe 80 oder IL660 bei Stufe 90), sind ausgeschlossen.

Zwar sind sinkende Spielerzahlen während der Patches recht normal für Final Fantasy XIV, allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es jetzt passiert:

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Die Spieler bemängeln, der Chef beschwichtigt

Kam das Feedback bei den Entwicklern an? Tatsächlich: Ja, die Entwickler bekommen das durchwachsene Feedback der Spieler mit. Das lässt auch Naoki Yoshida immer wieder verlauten:

Die Beteuerung, man sei ja am 10-Jahresplan dran und die implizierte Entschlossenheit, das MMORPG aus dem aktuellen Tief herauszuholen, wie man es 2013 mit A Realm Reborn geschafft hat, ist die neueste Aussage in die Richtung: Wir sehen, dass es Probleme gibt und geloben Besserung. Wir haben einen Plan.

Mit Patch 7.3 scheint Final Fantasy XIV schon einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Richtig spannend wird es mit der zum nächsten Fan-Festival erwarteten Ankündigung der nächsten Erweiterung 8.0, wenn die nächsten großen Anpassungen und neue Features vorgestellt werden könnten. Zuletzt kam das Entwicklerteam den Spieler übrigens auch an anderer Stelle entgegen: Weil die Lieblings-Mod vieler Spieler in Final Fantasy XIV abgestellt wurde, verabschiedet sich der Chef von alten Traditionen

Koop-Spiel zu Warhammer bekommt kostenlosen DLC auf Steam und PS5, bringt nach 7 Jahren Seeschlachten

Eines der besten Spiele zu Warhammer, die ihr aktuell auf Steam und PS5 zocken könnt, bekommt einen neuen kostenlosen DLC. Dieser fügt dem Game 7 Jahre nach Release Seeschlachten hinzu.

Welches Spiel ist gemeint? Gemeint ist Warhammer: Vermintide 2. Der Koop-Schnetzler spielt während den End Times der Warhammer-Fantasy-Welt. Die Welt wird von den Skaven, Rattenmenschen, geflutet und verwüstet. Verstärkung bekommen die von den Norsca, Barbaren aus dem hohen Norden.

Ihr seid die „Übersreik Five“, eine Gruppe von Helden, die sich den Mächten des Chaos widersetzt. Zu viert schnetzelt ihr euch durch Horden von Gegnern und vereitelt ihre Pläne, indem ihr etwa eine Höllenglocke der Skaven zerstört oder dunkle Rituale unterbindet.

Warhammer: Vermintide 2 ist am 8. März 2018 erschienen und damit schon über 7 Jahre alt. Nach wie vor ist es aber eines der besten Spiele für Fans von Warhammer Fantasy und bekommt bis heute neue Inhalte – so auch den kostenlosen DLC „Return to the Reik“, der am 20. November 2025 erscheint.

  • Den neuen DLC bekommen alle Spieler auf PC (Steam und Epic Games Store), sowie PS4/PS5 und Xbox One/Xbox Series X|S kostenlos.

Den Trailer zum neuen Update seht ihr hier:

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Koop-Schnetzler zu Warhammer Fantasy bringt nach 7 Jahren eine alte Map zurück, die das Spiel um Seeschlachten ergänzt

Vermintide 2 bringt eine alte Map mit neuem Feature zurück

Was ist das für ein DLC? Return to the Reik führt Spieler auf eine Map aus Teil 1 zurück. Diese wurde allerdings nicht einfach nur 1 zu 1 aus dem Vorgänger übernommen, sondern gehörig ausgebaut. Im offiziellen Devblog der Entwickler heißt es dazu:

Spielern, die das Original kennen, wird vieles vertraut vorkommen, aber wir haben auch mehr Nebenwege hinzugefügt, das Terrain in verschiedenen Bereichen überarbeitet, mehr Begegnungen eingebaut und das Level insgesamt so aktualisiert, dass die seit unserem letzten Besuch vergangenen Jahre sichtbar werden.

Am Fluss befinden sich jetzt auch Kriegslager der Norsca. Außerdem patrouillieren auf dem Fluss auch feindliche Schiffe, die ihr mit Kanonen versenken dürft. Begegnungen auf dem Wasser gab es zwar schon im Original-Level, in Vermintide 2 sollen sie aber deutlich prominenter sein und sich anders spielen.

Gegnerische Schiffe könnt ihr jetzt schon aus der Ferne mit Kanonenkugeln versenken. Dabei umkreisen euch die Schiffe, wodurch ihr eure Schüsse richtig abpassen müsst, um zu treffen. Dadurch dürften die Gefechte auf dem Wasser dynamischer werden als im Original, wo sich Kämpfe immer erst an Bord eures Schiffes entschieden haben.

Die Entwickler betonen, dass die Schiffskanonen anders funktionieren als diejenigen, die man bisher in anderen Leveln benutzt hat – etwa bei der Verteidigung von Festung Brachsenbrücke. Dieses Mal sollen Spieler deutlich mehr Kontrolle haben, was laut einem Entwickler gar nicht leicht zu bewerkstelligen war.

Wie steht es um die Zukunft des Spiels? Einen kleinen Absatz dazu haben die Entwickler in ihrem Blog ebenfalls eingestreut: „Dies wird nicht die letzte Karte sein, die wir machen“. Im Spiel mag das Ende der Welt kurz bevorstehen, doch für Vermintide 2 ist die Zeit wohl noch lange nicht um.

Auch für Warhammer 40.000: Darktide hat Entwicklerstudio Fatshark einen neuen DLC angekündigt. Der Koop-Shooter bekommt eine neue Klasse. Welche das ist, was sie ausmacht und welche Rolle sie in der Welt spielt, erfahrt ihr in diesem Artikel: Im Koop-Shooter zu Warhammer 40.000 könnt ihr bald als der Abschaum spielen, der niemand wirklich sein will

Der Chef einer Agentur erklärt, dass das Vertrauen zwischen Bewerbern und Firmen noch nie so gering war wie jetzt

Bewerber und Firmen setzen auf KI und verzweifeln gleichzeitig an der aktuellen Situation. Das Vertrauen ist so gering wie noch nie, erklärt der Chef einer Agentur, die tausende Bewerber und Firmen betreut.

Sowohl Firmen als auch Bewerber, die eine Stelle suchen, setzen in ihrem Alltag bereits Chatbots wie ChatGPT oder andere KI-Hilfsmittel ein. Doch das bietet nicht nur Vorteile: Der Chef einer Bewerbungsfirma berichtet, das Vertrauen zwischen Firmen und Bewerbern sei so gering wie noch nie.

Insgesamt zeigen sich beide Seiten mit der aktuellen Situation unzufrieden. Davon berichtet Daniel Chait, CEO der Einstellungsplattform Greenhouse dem Magazin Fortune.com:

Das ist das erste Mal, dass beide Seiten unzufrieden sind“, sagte er gegenüber Fortune. „Arbeitgeber sagen im Grunde genommen: ‚Es ist wirklich schwer, jemanden einzustellen, weil wir mit Unmengen von Bewerbern überfordert sind und nicht wirklich wissen, auf welche wir achten sollen.‘ Und Arbeitssuchende sagen: ‚Es ist einfacher denn je, sich auf Stellen zu bewerben, aber es wird immer schwieriger, einen Job zu bekommen.‘

Das Vertrauen der Bewerber in Einstellungsgespräche und Firmen soll stark gesunken sein, gleichzeitig sind aber die Bewerbungen, die auf KI-Hilfsmittel setzen, auf einem Höchststand. Mit immer neuen Tricks würden die Bewerber versuchen, KI-Filter und andere Systeme von Firmen zu umgehen, die bereits Bewerbungen zu filtern versuchen.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Sowohl Firmen als auch Bewerber verzweifeln an der aktuellen Situationen, kommen aber aus dem „KI-Teufelskreis“ nicht heraus

Paddy Lambros, CEO von Dex, einem Unternehmen für KI-Karriereagententechnologie, erklärte in einem Gespräch, dass sich viele Bewerber nicht mehr ernst genommen fühlen. Denn die KI-Bots geben einem nicht das Gefühl, dass die eigene Bewerbung überhaupt gelesen wurde:

Wenn man das Gefühl hat, dass jede Bewerbung, die man verschickt, irgendwie sinnlos ist, weil sie sowieso niemand lesen wird, warum sollte man dann nicht KI einsetzen, um sie quasi als Spam zu verschicken?

Gleichzeitig erklären Firmen, dass sie von vielen tausenden Bewerbungen regelrecht überflutet werden, weil es KI einem immer leichter mache.

Daniel Chait bezeichnet diese ganze Situation als „KI-Teufelskreis“, in der beide Seiten stecken und aktuell nicht herauskommen. Beide Seiten rüsten immer stärker auf, doch am Ende könne keiner gewinnen. Nur das Vertrauen wird verspielt.

IBM hatte 2023 tausende Mitarbeiter entlassen. Nun erklärt der Chef von IBM: Man habe durch die Entlassungen neue Arbeitsplätze im Bereich Programmierung und Vertrieb geschaffen. Doch das hatte man nach den umfangreichen Entlassungen erst einmal nicht erwartet. Mehr dazu direkt auf MeinMMO: Eine Firma entließ 7.800 Mitarbeiter, um sie durch KI zu ersetzen, doch man hat nicht erwartet, dass man etliche Mitarbeiter wegen KI wieder einstellen wird

Ein spontaner Kampf in Pokémon GO hat mich fast 500.000 Sternenstaub und hunderte Bonbons gekostet

Manche Kämpfe in Pokémon GO können recht kostenintensiv werden. Auch MeinMMO-Autor Paul Kutzner hat diese Erfahrung gemacht.

Vor kurzem habe ich meine Freundin zu einem Termin begleitet. Da ich beim Termin selbst nicht teilnehmen durfte, habe ich mir gedacht, ich vertreibe mir die Wartezeit draußen mit einer Runde Pokémon GO.

Nachdem die ersten PokéStops besucht und die ersten Monster gefangen wurden, sah ich einen Dynamax-Raid mit einem Monster, das mich interessierte und bisher noch nicht in meiner Sammlung Platz gefunden hat. Also entschied ich mich, in den Kampf zu ziehen. Und der sollte ziemlich teuer werden.

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Viele Ressourcen, wenige Angreifer, ein Sieg

Was war das für ein Dynamax-Raid? Das Monster, das ich besiegen wollte, war ein Riffex in der Hoch-Form. Dabei handelt es sich um einen 4-Sterne-Dynamax-Raid. Da ich das Monster sehr mag und bisher noch keine Gelegenheit hatte, es zu fangen, startete ich den Kampf.

Wie verlief der Kampf? Zuerst stellte ich mein Team zusammen bestehend aus Zamazenta (König des Schildes), Metagross und Gengar. Da ich zu diesem Zeitpunkt kein Boden-Monster als Dynamax gelevelt hatte, was für den Kampf einen besseren Angreifer dargestellt hätte, startete ich mit diesem Team.

Alle Monster wurden dabei so weit gelevelt, dass weitere Level-Ups XL-Bonbons benötigen würden. Metagross und Gengar haben zudem ihre Dynamax-Attacke auf dem maximalen Level.

Es war ein harter Kampf, bei dem ich jedoch irgendwann bemerkte, dass ich ihn nicht gewinnen werde. Da ich jedoch die Chance sah, dass der Kampf erfolgreich enden könnte, wenn ich mein Team etwas anpasse, öffnete ich nach dem ersten, erfolglosen, Kampf meinen Pokémon-Beutel.

Da Metagross mir als Tank einen guten Dienst erwiesen hat, entschied ich mich dafür, noch ein zweites Metagross zu leveln. Also packte ich mir ein Dyna-Tanhel, welches ich noch auf Reserve hatte, und entwickelte es zu Metagross, brachte es auf Level 40 und verbesserte die Dyna-Attacke auf Stufe 3.

Anschließend schnappte ich mir ein Rotomurf, welches ebenfalls bisher unbenutzt sein Dasein im Beutel fristen musste. Auch das Monster wurde entwickelt, auf Level 40 gebracht und die Dyna-Attacke auf Stufe 3 angehoben.

Danach startete ich den Kampf erneut. Da das Riffex häufig Säurespeier als Attacke einsetzte, konnten meine zwei Metagross die Angriffe sehr gut tanken. Nach einigen Minuten und Dyna-Phasen konnte ich diesmal siegreich aus dem Kampf hervorgehen.

Was hat das Unterfangen gekostet? Dieser spontane Kampf, der glücklicherweise am Ende siegreich ausging, war ein kostspieliges Unterfangen. Insgesamt hat mich die spontane Entscheidung, neue Monster für den Kampf bereitzumachen, die folgenden Ressourcen gekostet:

  • 408 Rotomurf-Bonbons
  • 45 XL-Rotomurf-Bonbons
  • 493 Tanhel-Bonbons
  • 50 XL-Tanhel-Bonbons
  • 471.400 Sternenstaub
  • 2.400 Dyna-Partikel
  • einige TMs

Da ich in Pokémon GO immer recht viele Ressourcen horte, konnte ich dem spontanen Gedanken ohne Probleme folgen. Glücklicherweise hatte ich sogar noch Dyna-Partikel-Beutel, ohne die es nicht funktioniert hätte.

War der Kampf teuer? Ja. Hat es mir weh getan, so viele Ressourcen spontan zu benutzen? Ja. Hat es sich gelohnt, um ein Monster, das ich mag zu erhalten und mich über den Sieg zu freuen? Ja, ja und nochmal ja.

Habt ihr auch schon solche spontanen und kostspieligen Entscheidungen in Pokémon GO getroffen? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare. Falls ihr wissen wollt, welche Events in der nächsten Zeit anstehen, dann schaut gerne in unsere Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.

Twitch-Streamer lässt seinen Mod bei sich wohnen, der soll ihn bestohlen und mit seinem eigenen Geld zum Essen eingeladen haben

Für den Twitch-Streamer Thomas „Sodapoppin“ Morris arbeitete in der Vergangenheit ein Moderator, der den Content Creator auf fiese Weise bestohlen haben soll. Die Geschichte dazu teilte Sodapoppin im Stream.

Um wen geht es? Es geht um den Streamer Sodapoppin, der im internationalen Bereich mit seinen über 9 Millionen Followern auf der Plattform zu den größten Streamern in der internationalen Twitch-Bubble gehört. Er gründete die Hardcore-WoW-Gilde OnlyFangs, die eine große Popularität erreichte.

Vor einigen Jahren hatte Sodapoppin einen Moderator namens Matthew, dem er unter die Arme griff. Matthew soll einen Ort zum Schlafen gebraucht haben, weil seine Eltern ihn herausgeworfen haben sollen. Sodapoppin erzählt, er habe Matthew bei sich aufgenommen.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

Angebliche 30.000-Dollar-Spende wirft Fragen auf

Wie ging es weiter? Der Twitch-Streamer erzählt weiter, er habe Matthew nicht nur den Flug und das Taxi zu seinem Haus bezahlt, sondern ihm auch noch einen älteren Computer gegeben, damit dieser für ihn arbeiten konnte. Insgesamt soll Matthew einen Monat bei Sodapoppin gewohnt haben. In dieser Zeit fing er auch das Streamen an, so Sodapoppin.

Eines Tages soll Matthew eine Spende in Höhe von 30.000 US-Dollar in seinem Twitch-Stream bekommen haben. Ein sehr hoher Betrag für eine Spende über Twitch, vor allem, da Matthew nur um die 50 Zuschauer gehabt haben soll.

Matthew wollte angeblich die Spende mit Sodapoppin und seinen Kollegen feiern, weswegen er alle zum Essen einlud.

Wie wurde Sodapoppin bestohlen? Doch Sodapoppins Bruder soll Ungereimtheiten in den PayPal-Ausgaben gefunden haben. In Online-Shops für Skins aus Counter-Strike soll Sodapoppin angeblich mehrere Tausend Dollar über sein PayPal ausgegeben haben.

Sodapoppin selbst habe diese Ausgaben allerdings nie getätigt. Weiter verwunderlich: Auf solchen Websites müssen die Nutzer ein Ausweisdokument angeben, um Skins zu erwerben. Ohne funktioniert es nicht.

Sodapoppin meint, Matthew habe die Log-in-Daten von Sodapoppins PayPal gehabt, da diese noch auf dem älteren Computer, mit dem Matthew arbeitete, gespeichert gewesen sein sollen. Ein Ausweisdokument soll Matthew in dem Zimmer von Sodapoppin entwendet haben. So soll der ehemalige Mod in der Lage gewesen sein, Skins zu kaufen.

Die Skins habe Matthew dann wieder verkauft und habe sich das Geld selbst über den Twitch-Stream „gespendet“.

Sodapoppin ist eigentlich dafür bekannt, die US-amerikanische WoW-Hardcore-Gilde OnlyFangs zu betreiben. Deutsche Twitch-Streamer wollen dem Vorbild aus den USA nun mit ihrer eigenen Gilde nacheifern und Sodapoppin hat schon einen Kommentar zu ihrem Vorhaben abgegeben: Deutsche Streamer planen ein WoW-Event auf Twitch, bekommen eine Ansage vom Vorbild aus den USA

Spieler geben Ersteindruck zu Aion 2, sagen: Eine Sache muss sich ändern, bevor das MMORPG hierher kommt

Das neue Aion 2 ist in Korea und Taiwan gestartet. Jetzt geben die Spieler ihre Ersteindrücke zum MMORPG und erklären, welche Stärken und Schwächen es gibt.

Was ist das für ein MMORPG? Das Spiel möchte als Nachfolger von Aion aus dem Jahr 2008 ein waschechter Themenpark werden, und sich im Gegensatz zum letzten MMORPG von NCSoft, Throne and Liberty, diesmal mehr auf die PvE-Inhalte konzentrieren.

Jetzt ist das MMORPG in Korea und Taiwan gestartet und soll dort die Spieler begeistern, bevor die Entwickler es 2026 weltweit an den Start bringen. Ob es das schafft, erklären die Spieler nach ihren ersten Stunden im Spiel.

Hier könnt ihr den Trailer zu Aion 2 sehen:

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Aion 2: Neuer Trailer bereitet auf den koreanischen Launch des MMORPGs vor

Viel Positives bei Aion 2

Wie kommt das MMORPG an? Nach den ersten 5–10 Spielstunden geben viele Spieler auf Reddit, aber auch in YouTube-Videos ihren ersten Eindruck zum neuen MMORPG preis. Gelobt wird hierbei vor allem das Kampfsystem, das zwar nicht so kreativ wie etwa beim aktuellen Rollenspiel-Hit Where Winds Meet ausfällt, dafür aber klassischer an MMORPGs erinnert.

Der Kampf lässt sich sowohl im Action-Combat als auch im Tab-Targeting spielen und glänzt mit einer interessanten Mechanik. Skills können gleich mehrfache „Procs“ auslösen, die die gewöhnlichen Fähigkeiten verbessern und mehr Schaden und Effekte auslösen, was die Rotationen weniger eintönig erscheinen lässt.

Das zeigt zum Beispiel Jay Oddity in seinem Ersteindruck auf YouTube. Der YouTuber beschäftigt sich auf seinem Kanal ausschließlich mit MMORPGs und hat ein besonderes Augenmerk auf Spiele aus Korea. Seinen Ersteindruck findet ihr hier:

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So schön ist die Welt: Bei der Spielwelt schadet der Release von Where Winds Meet Aion 2 ein wenig, meint YouTuber Aragon: „Die Welt selbst lässt im Vergleich zu dem Spiel ‚Where Winds Meet‘, das ich gerade gespielt habe, optisch etwas zu wünschen übrig.“ Er hat das Open-World-Rollenspiel zuletzt viel gespielt, beschäftigt sich auf seinem Kanal aber vor allem mit MMORPG und Builds für Klassen.

Anders urteilt hingegen YouTuber Jay Oddity, der meint, dass das MMORPG zwar gut aussehen, aber immer noch den typischen Flair der Unreal-Engine 5 besäße, den manche Spieler einfach nicht mehr sehen könnten. Beide YouTuber loben hingegen die Vertikalität und dass man früh im Spiel fliegen kann und die Welt so anders wahrnehme.

Wie sieht es technisch aus? Bei der Performance gab es laut YouTuber Jay Oddity keine Probleme zum Start. Das Spiel lief einwandfrei und es kam nicht zu Performance-Einbrüchen oder anderen Problemen abseits der Lags, die durch die schlechte Verbindung auf die asiatischen Server verursacht wurden.

Alles in allem kommt Aion 2 bei den Fans wirklich gut an, der Release scheint erstmal gelungen, auch wenn noch niemand das Endgame erreicht hat und Themen wie Raids und PvP noch ungetestet bleiben. An einer Sache stören sich die Spieler jedoch.

Hier könnt ihr mehr zu den Skills und Procs sehen:

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Bei Geld hört die Freude auf

Wie läuft die Monetarisierung? Aion 2 setzt in Korea auch eine starke Monetarisierung. Das Spiel ist zwar kostenlos spielbar, hat aber gleich mehrere optionale monatliche Kosten. So gibt es zwei Abonnements, die den Spielern angeboten werden:

  • Wind Breeze Membership (430 TWD ca. 12 €):
    • Zugang zum Lagerhaus von überall
    • Handel mit anderen Spielern erlaubt
    • Eigener Premium-Händler
    • Zugriff aufs Auktionshaus
    • Möglichkeit Premium-Währung zu Ingame-Währung zu tauschen
  • Tsenka Membership (645 TWD ca. 18 €):
    • Doppelter Loot pro Dungeon-Run
    • 50 % schnellere Energie Aufladung
    • Mehr Belohnungschancen bei Leisure-Spielmodi
    • Doppelte Zeit im PvP-Gebiet
  • Special Shugo Membership (980 TWD ca. 27 €):
    • Kombiniert die beiden oberen Abonnements für einen günstigeren Preis

Wer Aion 2 also richtig erleben will, zum Beispiel mit Zugriff auf den Handel oder mehr Loot aus Dungeons, der kommt um die beiden Subs kaum herum. Die Abonnements laufen dabei stets für 28 Tage, also 4 Wochen, was bedeutet, dass man die Gebühr im Jahr 13 statt 12-mal bezahlt.

Doch das sind nicht die einzigen optionalen Kosten, die auf die Spieler zukommen. So gibt es zu den Abonnements auch noch zwei Battlepässe, die jeweils für 62 Tage, also zwei Monate, laufen. Hier gibt es auch im Premium-Track (der sich nur gegen Echtgeld freischalten lässt) Items, die direkten Einfluss auf die Charakterstärke nehmen.

Rechnet man die monatlichen Kosten für das kombinierte Abonnement und die Battlepässe zusammen, dann kosten alle optionalen Dienste pro Monat 1.643,5 Taiwanesische Dollar, was etwa 45,50 € ausmacht.

War es das? Nein. Aion 2 hat ein Energie-System, das limitiert, wie oft man im Dungeon looten kann. Das kennt man bereits aus anderen asiatischen Spielen. In Aion 2 lädt sich diese Energie zwar kostenlos auch langsam wieder auf, wer jedoch Geld bezahlt, darf mehr Looten und auch aus den Battlepässen bekommt man Kristalle, um die Energie wieder aufzuladen. Spieler dürfen also unendlich oft in den Dungeon, Loot gibt es aber nur für Spieler mit Energie.

Kritik nicht nur aus dem Westen

Das gesamte Monetarisierungssystem ärgert viele Spieler in der Community, die Aion 2 bereits jetzt verteufeln und auf Reddit starke Kritik an den Entwicklern von NCSoft äußern. Auch Spieler aus Korea und Taiwan haben das Spiel stark kritisiert. So fiel die Aktie von NCSoft nach dem Release fast um 15 % ab.

Die Entwickler haben schon kurz nach dem Start einen Notfall-Livestream auf YouTube abgehalten, in dem sie erste Verbesserungen am Pay2Win-System ankündigten und einige der oben genannten Mechaniken abschwächen wollen. Auch spielerische Elemente wie die Balance sollen angepasst werden.

Ist das System auch bei uns im Westen zu erwarten? Nein, das ist nicht zu erwarten. Vermutlich werden genau diese Systeme nicht in der westlichen Version vertreten sein. Die Entwickler von Aion 2 möchten das Spiel und seine Monetarisierung in Korea und Taiwan zunächst testen, bevor man den globalen Launch hinlegt.

Auch bei Throne and Liberty hat NCSoft gezeigt, dass man viele der Pay2Win-Elemente aus Korea nicht in die westliche Version übernommen hat. Der asiatische Markt und die Spieler dort haben meist zudem weniger Probleme mit Pay2Win-Elementen als Kulturen aus dem Westen.

Dass westliche Spieler jetzt eine Art Kulturschock erleben, war entsprechend zu erwarten. Auch nach den Anpassungen an der Monetarisierung des Spiels wird es in Asien wohl stärker Pay2Win bleiben als die Version, die wir im Westen erhalten.

Der erste Eindruck von Aion 2 ist spielerisch recht positiv. Das Spiel scheint viele Dinge richtigzumachen und das negative Feedback konzentriert sich derzeit fast ausschließlich auf das Pay2Win, an dem bereits jetzt seitens der Entwickler gearbeitet wird. Wann der Release im Westen stattfindet, hat der Publisher zuletzt seinen Investoren verraten: MMORPG Aion 2 verkündet Release-Zeitraum im Westen, aber ein Satz dürfte Fans Schmerzen bereiten

Alle Völker in World of Warcraft werden gleich – das geht mir auf den Keks

Die Homogenisierung der Völker in World of Warcraft ist deutlich zu spüren. Das regt auch MeinMMO-Dämon Cortyn höllisch auf.

World of Warcraft hat sich stark verändert und ist schon lange den Wurzeln von Warcraft III erwachsen. Klar, es gibt auch weiterhin die großen Völker des Strategie-Spiels, doch die haben in den letzten Jahren immer mehr ihrer Alleinstellungsmerkmale verloren. Denn durch das Bestehen der Allianz und der Horde sind die Völker immer näher zusammengerückt. Das hat aber auch zu etwas geführt, das in der Community gerne Homogenisierung genannt wird – viele Völker sind irgendwie gleich geworden und unterscheiden sich nur noch optisch.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Wer in den frühen Tagen von World of Warcraft eine Nachtelfe erstellt hat und sich aus dem Laubschattental über den Teldrassil, dann die Dunkelküste und das Eschental gequestet hat, der hatte am Ende einen ziemlich guten Eindruck davon, wer die Nachtelfen sind, wie es um ihre Kultur steht, ihre Militärstruktur, ihren Glauben zur Göttin, ihre Verbundenheit zur Natur und die Skepsis gegenüber den jüngeren Völkern.

Diese Kulturen haben sich im Grunde durch die ganze Vanilla-Welt gezogen. Denn klar, damals gab es noch keinen großen Haupt-Plot und die Entwickler haben überhaupt erst einmal die Welt ausgebaut, die mit Warcraft III etabliert wurde. Das erklärte Ziel war, die Völker vielschichtig und detailreich zu machen. Daher widmen sich jedem Volk gleich mehrere Gebiete. Damit will ich nicht sagen, dass Classic unbedingt besser in Story-Belangen war (denn das war es aus meiner Sicht nicht), aber einfach viel mehr Raum bieten konnte, um den Völkern eine starke, individuelle Note zu verpassen.

Zeitweise wurde viel Kultur gezeigt – gerade Nachtelfen hatten es über längere Strecken gu.

Von dieser Startposition aus hat sich WoW weiterentwickelt. Neue Völker wie die Blutelfen, Draenei oder Worgen kamen hinzu und zumindest durch die Startgebiete wurden auch deren Geschichten gut erklärt und die Eigenheiten ihrer Völker verinnerlicht.

Es gibt zwar immer wieder kleine Momente, in denen die Konflikte zwischen den Völkern aufblitzen. In Midnight sehen wir die Hochelfen des Silberbundes, die noch immer einen ziemlichen Hass auf die Blutelfen haben und sich klar ablehnend verhalten.

Doch das wird immer mehr zur Ausnahme. Gerade die letzten Patches und Erweiterungen sind davon geprägt, dass Konflikte zwischen den Völkern abgebaut werden.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Frieden oder Annäherung der einzelnen Völker. „Politik“ gehört in gewissem Ausmaße schon immer zu World of Warcraft.

Die Völker verlieren ihre Einzigartigkeit

Doch was mich am meisten daran stört, ist der Umstand, dass die Völker ihre Besonderheit verlieren. Im Subreddit von WoW gibt es das Meme, dass im Grunde alle Völker nur noch „Menschen mit anderen Ohren oder anderen Hautfarben“ sind – und das stimmt leider.

Hin und wieder sieht man ein kurzes Aufblitzen der Besonderheiten der Völker, wenn eine Truppe der Leerenelfe eine Menge Leerenportale beschwört oder Mondpriester den Segen der Göttin anrufen. Oder wenn es ein Ereignis ist, das ganz speziell auf ein Volk zugeschnitten ist, wie etwa die große Questreihe um Bel’ameth und die neue Heimat der Nachtelfen.

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Doch in vielen Belangen wurden die Kulturen und Besonderheiten immer mehr vermischt und dann an Menschen angeglichen.

Ich vermisse Nachtelfen, die auf andere Völker irgendwie mystisch, martialisch und fremdartig wirken. Die Wesen mit einem Alter von Jahrtausenden waren, bei denen sich kurzlebigere Völker nie sicher sein konnten, was so uralte Kreaturen denken und wissen.

Und ja, ich vermisse auch den Rassismus. Denn so widerwärtig der in der realen Welt ist, so wichtig ist er für ein spannendes Fantasy-Universum, das auf der Vielfalt von verschiedensten Völkern, Kulturen und Spezies fußt. Gerade die Spannungen und Unterschiede zwischen den Völkern, die sich zu Teilen in mehr als 10.000 Jahren geformt haben, machen für mich einen großen Reiz von Warcraft aus.

  • Ich will sehen, wie der Konflikt von Trollen und Blutelfen immer wieder aufflammt.
  • Ich will sehen, wie Orcs niemals wirklich Frieden mit Nachtelfen schließen und eine Rache-Aktion zur nächsten führt.
  • Ich will spüren, was genau es heißt, als Nachtelfe einem sterbenden Volk anzugehören, das einstmals über die ganze Welt geherrscht hat und jetzt fast alle Gebiete an „künstlich erschaffene Aliens“ abgeben musste – denn nichts anderes sind die von den Titanen geschaffenen Kreaturen.

In den letzten Jahren gibt es davon immer weniger. Das heißt nicht, dass die aktuelle Story von WoW schlecht ist – das ist sie nicht. Ich liebe die Thematik der Leere, mochte die Charakter-Entwicklung von Anduin und finde Xal’atath als Antagonistin super.

Aber es würde mir noch viel mehr gefallen, wenn die Völker sich wieder stärker voneinander unterscheiden. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den Taten und Konsequenzen in den Quests und den großen Ereignissen auf Azeroth.

Die Leerenelfen werden im Grunde kaum hinterfragt von anderen Völkern.

Die Allianz trifft es härter als die Horde

Dabei finde ich, dass diese Probleme bei der Allianz deutlich stärker sind als bei der Horde. Das mag daran liegen, dass wir erst kürzlich einen Patch hatten, der sich komplett auf die Goblins fokussiert hat, aber zum großen Teil auch daran, dass es in der Horde immer wieder interne Konflikte gab. Gegenseitiges Misstrauen, vor allem durch Sylvanas, und viele Missionen, in denen es darum geht, dass die Kulturen aufeinandertreffen und einen Konsens finden müssen.

Bei der Allianz kommt das deutlich seltener vor – und das ist schade. Ich finde es noch heute extrem beknackt, dass es im Grunde keine (oder sehr, sehr wenige) Quests gab, in denen die verschiedenen Allianz-Völker eher ablehnend auf die Leerenelfen reagieren oder auch den Lichtgeschmiedeten mit ihrem Fanatismus gegenüber skeptischer sind.

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Ich glaube, dass Blizzard dieses Feedback in den Jahren auch vermehrt bekommt und selbst wissen dürfte, dass eine „Kuschelwuschel-Welt“, in der alle sich permanent annähern und immer gleicher werden und vollkommen rational zu dem Schluss kommen, dass man doch kooperieren sollte, irgendwann ihren Reiz verliert. Das sieht man an den drastischen Reaktionen zu Lady Liadrin in Midnight, aber auch schon beim Arathi-Patch, als aus einem Orc-hassenden Betreiber von Internierungslagern, der sich sogar selbst den Namen „Trollbann“ gab, plötzlich ein verständnisvoller Mann wird, der ja gar keinen Krieg will.

Was mich am meisten stört ist dabei der Umstand, dass das Ganze irgendwie wie ein Kreislauf wirkt. Ein neues Volk wird eingeführt, das für genau eine Erweiterung fremdartig, komplex und einfach „anders“ erscheint und spätestens im darauffolgenden Addon ist es dann so in die Horde oder Allianz integriert, dass die Kultur oder Besonderheiten gar keine große Rolle mehr spielen. Das war bei den Nachgeborenen so, das war bei den Vulpera so und das droht auch bei den so vielversprechenden Haranir wieder der Fall zu sein.

Dabei hilft es auch nicht, dass immer mehr Völker und Verbündete Völker sich den beiden Fraktionen anschließen. Denn bei inzwischen 26 Völkern bleibt natürlich nur ein sehr kleiner Prozentsatz an Aufmerksamkeit, die Entwickler einem einzelnen Volk überhaupt zukommen lassen können. Vielleicht wäre es gut, hier mal einen Schlussstrich zu ziehen und erst einmal keine weiteren, neuen Völker zu bringen, sondern den bestehenden wieder etwas mehr Leben und Individualität einzuhauchen.

Mich nervt das tierisch. Ich will wieder Völker, die sich deutlich und spürbar voneinander unterscheiden. Bei denen kulturelle Unterschiede zu Konflikten führen, die offene und verdeckte Feindseligkeiten austragen und häufiger mal nicht zu einem Konsens kommen. Oder wie seht ihr das?

Twitch-Streamer shroud kritisiert, dass ARC Raiders keine Chance auf einen wichtigen Preis hat, glaubt der Grund sei KI

Die Game Awards prämieren am 11. Dezember 2025 erneut die besten Spiele des vergangenen Jahres. Der Twitch-Streamer shroud ist aber schon jetzt mit den Nominierungen unzufrieden, was vor allem an einer Kategorie liegt.

Was kritisiert shroud? In einem Stream auf Twitch hat sich shroud zu den diesjährigen Game Awards geäußert. Bei dieser Preisverleihung, die von Geoff Keighley moderiert wird, werden Spiele in verschiedenen Kategorien nominiert und anschließend ausgezeichnet.

Erst vor wenigen Tagen wurden die Nominierungen für das Jahr 2025 bekanntgegeben. Dabei ließ vor allem der Rekord von Clair Obscur: Expedition 33 aufhorchen – das Spiel wurde satte 12-mal nominiert, was aber auch für Kritik sorgte. shroud ist vor allem mit den Kandidaten in der Kategorie „Game of the Year“, also dem Hauptpreis der Veranstaltung, nicht zufrieden.

Er vermisst nämlich den Extraction-Shooter ARC Raiders in der Auswahl von sechs Spielen und kritisiert, dass der Titel übergangen wurde. Nominiert sind neben Clair Obscur noch Death Stranding 2: On the Beach, Donkey Kong Bananza, Hades 2, Hollow Knight: Silksong und Kingdom Come Deliverance 2.

Seinen Ärger über die Nicht-Nominierung von ARC Raiders hat er auf Twitch Luft gemacht.

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Trailer zum Community-Event „Breaking New Ground” in ARC Raiders

Ein streitbares Thema

Was sagt der Streamer genau? shroud glaubt, den Grund zu kennen, warum ARC Raiders in der wichtigsten Kategorie der Game Awards nicht auftaucht. Das Spiel hat nämlich auch deshalb für Schlagzeilen gesorgt, weil die Entwickler auf Steam zugeben, dass bei der Entwicklung KI zum Einsatz kam.

Diese hätte die Entwicklung mit „prozeduralen und KI-basierten Tools“ unterstützt, das Endergebnis sei aber dennoch das Resultat kreativer Arbeit des Teams. Eine Nachricht, die heutzutage für kritische Stimmen sorgt. shroud zufolge ist KI den Game Awards ein Dorn im Auge und das hätte dazu geführt, dass der Multiplayer-Titel ARC Raiders nicht für den Hauptpreis infrage kam.

Auf Twitch sagt er:

Die Welt ist einfach noch nicht bereit für KI in Videospielen, noch nicht. Sie sind einfach noch nicht bereit. Aber hey, zumindest haben sie es [ARC Raiders, Anm. d. Red.] für etwas nominiert. Ich dachte wirklich, sie würden es für nichts nominieren, weil sie Angst vor negativen Reaktionen hatten. Aber zumindest haben sie es für etwas nominiert, das ist schon mal gut.

shroud

Komplett ignoriert haben die Game Awards das Spiel nämlich nicht. In der Kategorie „Best Multiplayer“ taucht es auf. Das stimmt shroud zumindest ein wenig zufrieden. Er kommt aber dennoch zum Schluss: „Wieder einmal ein weiteres Jahr, ein weiteres manipuliertes Jahr. Das ist verrückt.“

Zu einem nominierten Spiel auf der Liste hat shroud übrigens eine besondere Meinung. Dass Donkey Kong Bananza für den Preis als Spiel des Jahres infrage kommt, sorgt bei dem Streamer für Kopfschütteln:

Stell dir Donkey Kong vor … Wenn Donkey Kong gewinnen würde, wäre diese Preisverleihung gelaufen. Wer zum Teufel spielt Donkey Kong Bananza? Niemand spielt Donkey Kong Bananza. Niemand. Das ist verrückt.

shroud

Der Streamer gibt dann auch gleich noch seine Prognose ab und nennt Clair Obscur: Expedition 33 als wahrscheinlichen Sieger der Game Awards. Er selbst würde den Preis an Kingdom Come Deliverance 2 verleihen. Battlefield 6 wird shroud zufolge „Best Action Game“ gewinnen, und ARC Raiders immerhin die Multiplayer-Kategorie für sich entscheiden.

Das Thema KI sorgt aber weiterhin für Diskussionen. Der Einsatz der Technologie im kreativen Bereich ist umstritten. Was ist eure Meinung dazu? Stört es euch, wenn KI in Spielen verwendet wird? Und was sagt ihr zu den Nominierten der Game Awards? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ein anderes Spiel nutzt ebenfalls KI, scheint es aber richtig zu machen: Während alle über KI in Spielen diskutieren, begeistert ein neuer Rollenspiel-Hit damit: „Habe ich mir für mein erstes MMORPG gewünscht“

Quelle(n):
  1. ign.com

AMD bringt bald großes Upgrade für seine Grafikkarten, doch nicht alle Nutzer haben was davon

AMD hat erklärt, dass man im Dezember ein umfangreiches Upgrade für seine Grafikkarten vorstellen wolle: FSR Redstone. Davon sollen vor allem neue Grafikkarten profitieren, ältere Modelle von AMD hingegen nicht.

Was hat AMD vorgestellt? AMD will am 10. Dezember 2025 sein erstes Event rund um FSR Redstone veranstalten. Davon berichtet das Magazin Tomshardware.com.

Redstone soll AMDs Alternative für Nvidias DLLS 4.0 sein und sich mit diesem messen können. FSR und DLSS sind sogenannte Upscaler, die das Bild niedrig berechnen und anschließend hochskalieren. Das soll im Alltag Leistung sparen.

Redstone soll viele Vorteile bringen, aber nur neue Grafikkarten profitieren

Welchen Nachteil gibt es? FSR Redstone soll exklusiv für AMDs RX-9000er-Reihe sein. Dazu gehören derzeit die RX 9070 (XT) und die RX 9060 (XT). Das heißt, viele ältere Grafikkarten würden von dem Upgrade nicht profitieren.

Bisher ist außerdem noch nicht bekannt, welche Spiele offiziell unterstützt werden und was mit der bisherigen Version FSR 4.0 passiert.

Wie sieht das Feature aktuell aus? AMDs aktuelle FSR-Version ist Nummer 4 und bietet im Vergleich zu älteren Modellen starke Verbesserungen. Das große Aber:

FSR 4.0 ist bisher ebenfalls exklusiv für Modelle der RX-9000-Reihe, lässt sich mit Tricks aber auch auf älteren Modellen von AMD verwenden. Das liegt unter anderem daran, weil 4.0 bereits auf Maschinen-Lernen (ML) mit KI setzt und älteren Grafikkarten diese Funktion fehlt.

Immerhin besteht bei AMD schon länger die Überlegung, ob man FSR 4.0 nicht doch noch, zumindest in abgespeckter Form, auf ältere Modelle bringen könnte.

Wer mehr aus seinem Gaming-PC herausholen möchte, der überlegt sich eine neue Grafikkarte zu kaufen. Doch spielt es überhaupt eine Rolle, ob ich am Ende AMD oder Nvidia wähle? MeinMMO stellt euch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen AMD und Nvidia vor und erklärt, was ihr vor dem nächsten Grafikkarten-Kauf beachten solltet: Wie wichtig ist bei einer Grafikkarte, ob ich AMD oder Nvidia kaufe?

Trymacs wäre vielleicht Fußball-Profi statt Twitch-Streamer werden können, wenn sich 8 Menschen verletzt hätten

Trymacs ist einer der erfolgreichsten deutschen Twitch-Streamer. In einem Stream erzählte er davon, dass er gute Chancen gehabt haben soll, eventuell Fußball-Profi werden zu können, wenn er besser gewesen wäre.

Wie hätte Trymacs Fußball-Profi werden können? Bei dem Spiel erzählte Trymacs seinen Zuschauern, dass er „wahrscheinlich kein Fußball-Profi mehr“ werden würde. Er führte weiter aus, dass er „das Gegenteil von einem What If“ sei. Also einer Art Gedankenspiel, was hätte sein können, wenn man sich anders entschieden hätte.

Trymacs meint, er habe insgesamt 11 Jahre als Jugendlicher in einem Fußballverein gespielt und sich nie verletzt. Außerdem habe er ein Probetraining bei dem Verein FC St. Pauli gehabt.

Der Verein hätte ihn höchstens als Reservespieler aufgenommen. Damit Trymacs hätte spielen können, hätten sich acht Spieler verletzen müssen, meint der Twitch-Streamer. Das insgesamt stellt gar keine so schlechten Chancen dar, wenn man sich auf den Weg eines Fußball-Profis begeben möchte.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

„Ich hatte alle Chancen“

Was spricht noch für Trymacs? Während eines Spiels in der Kingsleague, begleitete Trymacs sein Fußballteam nicht nur, sondern er musste auch selbst aufs Feld. Als Trymacs auf dem Feld sein Bestes gab und sogar ein Tor schoss, fragte die Moderatorin, den anwesenden Bastian Schweinsteiger, wie er das Spiel des Twitch-Streamers findet.

Bastian Schweinsteiger ist ein ehemaliger Fußballspieler, der auch in der Nationalmannschaft spielte und 2014 den WM-Titel holte. Wenn sich also jemand auskennt, dürfte er einer davon sein.

Für Trymacs hatte er positive Worte übrig, so meinte er, dass Trymacs’ Ballannahme „exzellent“ gewesen sei und es „selten Mittelstürmer gebe, die einen Ball so elegant mitnehmen“ würden (Quelle: YouTube ab Minute 00:07).

Woran ist es gescheitert? Obwohl Trymacs gute Voraussetzungen hatte und immer so gut gespielt habe, wie er eben konnte, hat es anscheinend nicht gereicht, um ein erfolgreicher professioneller Fußballspieler zu werden. Der Grund: Er sei einfach nicht gut genug im Fußballspielen gewesen.

Trymacs erzählt weiter, er sei zu schlecht für die Jugendmannschaft gewesen und sei stattdessen mit 15 Jahren in die dritte Herrenmannschaft eines Vereins gepackt worden.

Die dritte Herrenmannschaft setzt sich typischerweise aus Hobby- beziehungsweise Freizeitspielern zusammen. Das Niveau in dieser Mannschaft ist viel niedriger, beispielsweise im Vergleich zu einer Jugend-Leistungsmannschaft.

In der dritten Herrenmannschaft verlor die Mannschaft von Trymacs durchgehend und danach hörte er auf, Fußball zu spielen. „Ich bin kein What If. Ich hatte alle Chancen.“, meint Trymacs dazu abschließend (Quelle: YouTube ab Minute 00:47).

Was erzählt Trymacs noch? Zuletzt erzählt Trymacs noch von einer kleinen Anekdote. Zu dem Probetraining beim FC St. Pauli habe er seinen eigenen Fußball mitgenommen: Einen echten Jabulani-Ball. Das war der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft in 2010 in Südafrika.

Diesen Ball durfte Trymacs allerdings nicht mit ins Training nehmen und er ließ ihn in der Kabine, wo er ihm prompt geklaut worden sein soll.

Wer weiß: Vielleicht haben wir mit Trymacs einen Fußballprofi unserer Zeit verpasst. Die Karriere von Trymacs vom Pizza-Lieferanten zum Twitch-Streamer ist trotzdem spannend zu betrachten. Wir haben euch auf MeinMMO den bisherigen Lebensweg von Trymacs zusammengefasst: Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer: Die Karriere von Trymacs

Ein Spielleiter verzweifelt an seinen geldgierigen Spielern in Dungeons & Dragons und braucht eine Lösung, wie er sie vom übertriebenen Looten abhält

Ein Spielleiter verzweifelt an der Goldgier seiner Truppe in Dungeons & Dragons und sucht nach Tipps, mit denen er seine Spieler vom übertriebenen Looten abhalten kann. Die Community kann das Problem verstehen, doch bietet eine Lösung, die für alle Beteiligten besser sein könnte.

Worüber beschwert sich der DM? Der Dungeon Master Error_code_0731 berichtet auf Reddit von einem Problem, mit dem er ohne Hilfe nicht alleine weiterkommt. Seine aktuelle Gruppe ist sehr darauf bedacht, wirklich sämtlichen Rest an Wertgegenständen aus einem Dungeon mitzunehmen, selbst dann, wenn sie ihn eigentlich schon geräumt haben.

Laut des DMs geht es sogar so weit, dass sie zufällige NPCs anheuern, auf die Pferde der Truppe aufzupassen, während sie Wagenladungen an Loot einsammeln, um wirklich alles in die Stadt zu transportieren und dort zu verkaufen. Selbst verschiedene Monster, die der DM ihnen in diesen Fällen den Dungeons entgegenwirft, um das Looten etwas unattraktiver zu machen, können seine Spieler nicht davon abhalten.

Egal was der DM bereits probierte, es half nichts: Keine Monster, die im Dungeon das Looten erschweren, keine Überfälle auf die wartenden NPCs, keine geflohenen Pferde. Nicht einmal schlechte Beute in der Form von rostiger Ausrüstung oder mickrigen Kupferstücken kann die Spieler davon abhalten, einen Dungeon ohne die gründlichste Erfassung einfach mal Dungeon sein zu lassen.

„Die Gruppe ging sogar so weit, einen Stand auf dem Markt zu mieten, wo sie versuchten ihre alte, rostige Beute zu verkaufen“, berichtet der verzweifelte DM, „Sie verkauften zwei alte Schwerter und musste den Rest als Altmetall an einen Schmied abtreten.“

Nun bittet der Spielleiter um Rat und fragt nach einer Idee, wie man die unproduktive Gier seiner Spieler eindämmen kann, ohne als direkter Spielverderber einfach „Nein“ zu sagen.

Hier seht ihr den Trailer zur aktuellen Kampagne von Critical Role:

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Die 4. Kampagne von Critical Role startet jetzt und wird größer als je zuvor

Anstatt den Spaß zu verderben, muss das öde Looten kreativer gestaltet werden

Welche Tipps geben die Spieler? Die Community hat eine Menge Ideen, wie man die Freude an der Goldgier der Spieler hemmen kann, ohne Gott zu spielen und es ihnen explizit zu verbieten. Unter dem Redditpost tummeln sich daher viele verschiedene Meinungen, was hier ein geeigneter Ansatz wäre:

Dungeonsandderp schlägt vor, die Händler im Spiel deutlich wählerischer zu machen, bevor sie sich dazu bereiterklären, sämtlichen Schrott abzukaufen. Er könnte jedoch auch einen Zeitsprung nutzen, um die vertrödelte Zeit im Dungeon zu überspringen, sodass er am Ende einfach zusammenfassen könne, was die Truppe in beispielsweise 6 Stunden Räumungszeit alles gefunden habe.

Diese beiden Vorschläge findet auch mitissix gut, der gerne mit Hinweisen zur verstrichenen Zeit arbeitet, wodurch zeitbedingte Konsequenzen eintreffen könnten.

Neben Zeit als Druckmittel, betonen viele Spieler jedoch, dass der Spielleiter in Dungeons & Dragons auch nur ein Spieler ist, der eine gute Zeit haben will und sich der DM dementsprechend zu seinen Bedürfnissen und ausbleibenden Spielspaß äußern muss.

„Sag ihnen, dass es das Spiel für dich sehr verlangsamt und du es vorziehen würdest, wenn sie diesen Teil überspringen könnten, damit du zu den Teilen kommen kannst, die dir Spaß machen“, schreibt breadmeal, „Du bist auch ein Spieler und dein Spaß ist wichtig!“

Allerdings hat breadmeal auch eine weitere Idee, die allen Beteiligten helfen könnte.

Welcher andere Ansatz könnte dem DM und seinen Spielern helfen? Anstatt seinen Spielern den Spaß zu verderben, könnte der DM etwas ganz gewagtes probieren: Einfach mitspielen.

Wenn Strafen und Abschreckungen bisher nicht funktioniert haben, könnte das nicht der richtige Ansatz gewesen sein.

„Anscheinend mag deine Gruppe es, gierige Schatzsucher zu sein. Wie kannst du dein Spiel anpassen, um ihnen (und dir selbst) befriedigende Abenteuer zu bieten, in denen Reichtümer gesammelt werden?“, erklärt der Spieler, „Was passiert, wenn sie anfangen, Reichtum über andere Angelegenheiten zu stellen? Zu welchen Feinden macht sie das? Welche Siege bringt es ihnen?“

Auch RedDemocracy findet diesen Ansatz super, da sich der DM auf diese Weise kreativ mit der Gier seiner Spieler austoben kann, vor allem wenn sie es bereits zuvor mit einem Marktstand probiert haben. Sie könnten in einen Diebstahl auf einem Flohmarkt involviert sein, ihre Sachen verkaufen, währenddessen einen Täter finden und selbst kreativ werden.

Wenn eine Gruppe oder ein Spieler nicht glücklich mit dem Weg sind, den die Kampagne einnimmt, können bestimmte Elemente angepasst werden, bevor man sie direkt verbietet. Auf diese Weise besteht die Chance, dass beide Parteien, Spieler sowie Spielleiter, mit dem Abenteuer Spaß haben werden.

Spaßverderber in Dungeons & Dragons sind keine beliebten Spieler am Tisch, auch wenn es ab und zu nötig ist, einzugreifen, zu stoppen, oder umzulenken. Um selbst zu keinem Problemspieler zu werden, durch den alle anderen am Tisch eine deutlich miesere Zeit haben, fasst diese Liste hier auf MeinMMO zusammen, welche Charakter-Archetypen ein durchaus hohes Potenzial besitzen, den Spaß zu ruinieren: 5 Arten von Charakteren, die ihr in Dungeons & Dragons besser nicht spielen solltet

Quelle(n):
  1. Reddit

Entwickler eines Hits auf Steam fordert, dass seine Nominierung bei den Game Awards gestrichen wird, Veranstalter reagiert prompt

Die Nominierungen für die Game Awards sind gerade draußen, da meldet sich der erste Entwickler eines Spiels auf Steam, dass er für die falsche Kategorie nominiert sei. Er fordert, von den Awards ausgeschlossen zu werden – und bekommt direkt eine Antwort von Geoff Keighley.

Warum fordert er den Ausschluss? Megabonk ist in der Kategorie „Best Debut Indie-Game“ nominiert, also für Entwickler gedacht, die ihr erstes kleines Spiel entwickelt haben. Zu den Konkurrenten zählen Clair Obscur: Expedition 33 und Dispatch.

Auch Megabonk hätte eigentlich in die Kategorie gepasst, da Entwickler vedinad bislang kein anderes Spiel veröffentlicht hat. Zudem ist das Spiel sehr erfolgreich und hatte auf Steam bereits über 117.000 Spieler gleichzeitige Spieler im Peak (siehe SteamDB). Doch auf X gibt der Entwickler zu, dass das so nicht stimmt:

Er schreibt, dass es für ihn eine Ehre sei, nominiert worden zu sein. Allerdings sei er nicht für die Kategorie geeignet, da er bereits unter anderen Studionamen Spiele veröffentlicht hat. Megabonk sei nicht sein erstes Spiel. Wenn das so stimmt, ist er für das „Best Debut Indie“ fehl am Platz.

Dabei gibt es auch bei den anderen Indie-Titeln Entwickler, die schon einmal an anderen Spielen mitgewirkt haben. AdHoc Studios, der Entwickler von Dispatch, wurde von Veteranen von Telltale gegründet. Selbst Clair Obscur wurde von Ex-Mitarbeitern von Ubisoft entwickelt.

Wer könnte dahinter stecken? Gerüchten zufolge soll DaniDev dahinterstecken, ein erfolgreicher Entwickler auf YouTube (siehe Reddit). Er hat bereits Spiele wie Crab Game, Muck und Jelly Drift entwickelt. Die Gerüchte wurden durch den Vorfall allerdings nicht bestätigt.

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Der Launch-Trailer von Megabonk auf Steam zeigt nicht nur schnelle Action, sondern ganz viel „Bonk“

Moderator der Game Awards reagiert auf die Forderung

Was sagt Geoff Keighley dazu? Keighley ist der Veranstalter der Game Awards und reagierte mittlerweile auf die Forderung auf X. Er schildert den Fall erneut und bedankt sich für die Ehrlichkeit des Solo-Entwicklers. Daraufhin fällt er seine Entscheidung:

Wir sind dankbar für seine Ehrlichkeit. Infolgedessen wird MegaBonk aus der Kategorie entfernt.

Das bedeutet, dass alle Stimmen, die bisher für das Spiel abgegeben wurde, nicht mehr gültig sind. Stimmt in der Kategorie also am besten erneut für einen anderen Titel ab, falls ihr vorher eure Stimme an Megabonk gegeben hattet.

Keighley ergänzt, dass der Entwickler von Megabonk mehr dazu erzählen werde, wenn er bereit ist. Der Moderator der Game Awards respektiere, dass vedinad anderen Indie-Teams nicht die Anerkennung nehmen will, auch wenn das Spiel selbst herausragend sei.

Ein Streamer hat von vornherein mit den Game Awards abgeschlossen. Er findet es unfair, dass ARC Raiders bei der wichtigsten Kategorie übergangen wurde. Doch er zeigt sich bei einer Sache versöhnlich: shroud kritisiert die Game Awards, weil ARC Raiders übergangen wurde, glaubt: „Die Welt ist nicht bereit für KI in Videospielen“

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Spieler scheitert in Where Winds Meet auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad an einem Boss, weil er im falschen Moment eine Belohnung bekommt

In Where Winds Meet gibt es eine ganze Menge Menüs, Währungen und Belohnungen, die man sich zwischendurch abholen kann. Für einen Spieler wurde genau so ein Pop-up zum Verhängnis, und das ausgerechnet am Ende eines Bosskampfes.

Das hat es mit dem Schwierigkeitsgrad auf sich: Where Winds Meet ist ein neues Action-RPG mit MMORPG-Elementen, in dem ihr den Schwierigkeitsgrad frei wählen könnt. Der aktuell härteste Modus ist „Legende“, den man ausschließlich beim Start festlegt. Obwohl man die Schwierigkeit normalerweise außerhalb von Kämpfen ändern kann, geht das hier nicht. Und wer einmal herunterstellt, weil ein Gegner zu hart zuschlägt, kann nicht mehr zurück auf „Legende“.

Ein Spieler bekämpfte einen Boss auf „Legende“ und hatte den Kampf sogar fast geschafft. Der starke Gegner hatte nur noch wenige Lebenspunkte, genauso wie der Spielercharakter. Das Spiel hatte dann aber andere Pläne und lockte mit einer Belohnung in einem Pop-up-Fenster mitten im Kampf.

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Schnelle Gründe, warum ihr Where Winds Meet zocken solltet

Was war das für ein Pop-up? Ein Spieler zeigt in einem Clip auf Reddit, wie er gegen den Boss „The Void King“ in Where Winds Meet kämpft. Der Boss ist fast erledigt, aber auch der Spielercharakter steckt ordentlich ein. Nach rund 15 Sekunden öffnet sich plötzlich ein großes Belohnungsfenster über den gesamten Bildschirm. Der Spieler klickt es zwar weg, aber der Boss greift ihn weiter an, da das Spiel währenddessen nicht pausiert. Es bleibt keine Zeit zum Reagieren, und der Charakter segnet das Zeitliche.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

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Der Spieler kommentiert seinen Clip mit: „Pay to Win???!?! Eher Pay-to-Lose mit diesem verdammten Battle Pass.“ Ob Where Winds Meet tatsächlich Pay-to-Win-Elemente besitzt, ist bisher nicht eindeutig. Viele Shop-Inhalte sind kosmetisch, einzelne Items könnte man aber sonst im Spiel farmen.

In diesem Fall hat das Feature definitiv nicht beim Gewinnen geholfen, im Gegenteil.

„Das hätte mich zum Rage-Quit gebracht“

Das sagt die Community dazu: Die Menüs und das UI stehen bei vielen ohnehin in der Kritik. In den Kommentaren schimpfen mehrere Spielerinnen und Spieler über die störenden Benachrichtigungen. Der Nutzer Legitimate_Log_1356 fühlt sich an störende YouTube-Werbungen erinnert. Und andere schreiben, dass sie das Spiel nach so einer Aktion direkt geschlossen hätten.

In einem anderen Reddit-Beitrag schreibt Kain-rpg zu den Menüs: „Mein einziges wirkliches Problem ist die unheilige Menge an Zeit, die man in Menüs verbringt, nur um ‚Belohnungen einzusammeln‘. Gebt sie mir einfach automatisch, verdammt noch mal! […] Ich will Wuxia-Abenteuer erleben, nicht 40 % meiner Spielzeit in Menüs herumhängen.“ Mehr zu dem Wuxia-Genre erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Und CloudNimbus stimmt zu: „Ich bin seit 4 Tagen dabei und weiß immer noch nicht, wo ich in den Menüs x, y oder z finde. Ich klicke einfach irgendwas an und hoffe aufs Beste.“

Where Winds Meet bietet nicht nur harte Bosskämpfe, sondern auch unfassbar viele Features, Systeme, Mechaniken und sogar Genre-Mischungen. Falls ihr noch neu in dem Open-World-Rollenspiel seid und euch vom Umfang quasi erschlagen fühlt, haben wir hier hilfreiche Tipps, die wir gern selbst vor ein paar Wochen schon gekannt hätten: Where Winds Meet: 15 Tipps, die euch den Einstieg spürbar erleichtern

WoW Legion Remix startet in Phase 4 – Neuer Raid und mehr Belohnungen

Die vorletzte Phase von World of Warcraft Legion Remix hat begonnen. Es winken neue Inhalte und jede Menge Belohnungen.

Ein weiteres Mal müsst ihr euch zum Farmen in Legion Remix aufraffen, denn es warten neue Belohnungen. Mit dem Ende der heutigen Wartungsarbeiten (19.11.2025) wurden viele neue Inhalte freigeschaltet, die ihr auch spielen solltet, um euch alle schicken Boni zu sichern.

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WoW Legion Remix: So läuft die irre Zeitwanderung ab

Welche neuen Inhalte gibt es? Die folgenden Inhalte könnt ihr ab sofort in Legion Remix spielen:

  • Der Planet Argus mit 3 Gebieten und einer umfangreichen Kampagne. Illidan kämpft hier gegen die Anführer der Legion. Er untersucht das Geheimnis der Unsterblichkeit der Dämonen und ihrer schnellen Wiedergeburt.
  • Den Dungeon „Sitz des Triumvirats“. Dort erlebt ihr, die Alleria zu der Elfe wurde, wie ihr sie in The War Within und Midnight kennenlernt.
  • Den Raid „Antorus, der Brennende Thron“ auf 4 Schwierigkeitsstufen (LFR, normal, heroisch, mythisch). Hier sind die mächtigsten Diener der Legion und am Ende sogar die korrumpierte Weltenseele von Argus.

Abgesehen davon solltet ihr auch allen Händlern auf der Insel in Dalaran einen neuen Besuch abstatten, denn viele neue Belohnungen sind jetzt erst erhältlich. Darunter befinden sich sowohl schicke Tier-Sets als auch einige Reittiere und Spielzeuge. Die perfekte Gelegenheit, um die eigene Sammlung zu vervollständigen.

Mehr Ewige Macht durch mehr Wissen

Falls ihr noch nicht das Maximum an Ewigem Wissen ergattert habt, findet ihr dafür im neusten Update auch einige neue Möglichkeiten. Dafür solltet ihr vor allem den Dungeon aber auch den Raid abschließen, um noch etwas mehr Ewiges Wissen zu ergattern. Ewiges Wissen erhöht die Menge an Ewiger Macht, die ihr aus allen Quellen bekommt – und das wiederum belohnt euch mit mehr Vielseitigkeit, sodass auch ihr irgendwann das Maximum von 999 Vielseitigkeit erreichen werdet.

Was für Inhalte fehlen noch? Auch wenn Argus im Grunde der letzte große Patch der Legion-Erweiterung war, gibt es noch ein paar neue Inhalte, die anstehen werden. Denn es soll ein paar „Remix Only“-Dinge geben, die extra für diesen Spielmodus erschaffen wurden. Laut Blizzard soll es sich dabei auch um Catch-Up-Mechaniken handeln, die einen späten Einstieg in das Event ermöglichen.

Darüber hinaus wird etwas später, am 2. Dezember, auch noch ein neuer Händler hinzugefügt, der die begehrten Housing-Gegenstände verkauft. Es ist also ratsam, bis dahin noch eine Menge Bronze zu farmen, um sich dann direkt mit allen gewünschten Möbeln und Dekorationen eindecken zu können.
Mit dabei ist ab heute aber auch eines der besten Cinematics aller Zeiten.

ARC Raiders: Field Depot Locations für die Quest „Unter dem Radar“ – So löst ihr sie schnell

In ARC Raiders könnt ihr eine Reihe verschiedener Quests erledigen, die ihr von den NPCs bekommt. Für eine müsst ihr Antennen bei Felddepots reparieren. Wir zeigen euch, wo und wie ihr die Quest abschließt.

Was ist das für eine Quest? Der NPC Shani gibt euch die Quest „Unter dem Radar“, bei der ihr Felddepots finden müsst. Denn dort wurden Antennen durch einen Sturm zerstört. Ihr werdet gebeten, eine zu reparieren und dann das Match abzuschließen.

Hier findet ihr 6 schnell erreichbare Locations der Map „Damm-Schlachtfelder“ und Tipps, wie ihr die Mission schnell und sicher abschließen könnt.

Update vom 19. November 2025: Wir haben den Beitrag strukturell etwas angepasst.
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ARC Raiders: Der Extraction-Shooter auf Steam und PS5 zeigt einen neuen Trailer, lässt sich jetzt vorbestellen

Alle Felddepots, die ihr schnell finden könnt

Um die Quest möglichst schnell und sicher hinter euch zu bringen, empfehlen wir euch, die Karte Damm-Schlachtfelder zu besuchen. Denn hier findet ihr die Depots nah aneinander und an festgelegten Positionen.

Hier findet ihr sie auf der Karte grün umrandet:

Dort angekommen, müsst ihr lediglich die Antenne auf dem Dach erreichen und sie reparieren. Bei unserem Test mussten wir nicht erfolgreich entkommen, um die Quest zu bestehen. Ihr könnt also auch draufgehen, aber wenn ihr viel Loot im Inventar habt, wäre das nicht ratsam. Wir zeigen euch deshalb, wie ihr sicher die Quest abschließen könnt und das lebendig.

Tipps und Tricks für den sicheren Abschluss von „Under dem Radar“

Woran erkennt man ein Felddepot? Felddepots könnt ihr schon von Weitem sehen, da ihre Antenne mit einer Art „Satellitenschüssel“ weit nach oben ragt. Sie befindet sich auf einem rostigen Anhänger, in dem sich häufig auch wertvoller Loot befindet. Es lohnt sich also auch, einmal vorsichtig hineinzuschauen.

Was gibt es zu beachten? Bevor ihr euch zur beschädigten Antenne aufmacht, ist es wichtig, die Lage zu checken und sicherzugehen, dass keine feindlichen Spieler gerade Ähnliches vorhaben oder sich in der Nähe befinden. Denn sobald ihr beginnt, die Antenne zu reparieren, werdet ihr Geräusche verursachen, die auf euch aufmerksam machen.

Habt ihr die Antenne repariert, solltet ihr schleunigst zum nächsten Extraktionspunkt laufen. Denn sterbt ihr, bevor ihr aus der Zone entkommt, müsst ihr die Quest erneut angehen.

Was bekommt man für den Abschluss der Quest? Schließt ihr die Quest ab, bekommt ihr von Shani einen Skin für euren Rucksack.

ARC Raiders erfreute sich bereits im Playtest kurz vor Release großer Beliebtheit. Dabei wurde er nach der ursprünglichen Ankündigung im Jahr 2021 um ganze 3 Jahre verschoben. Ursprünglich als PvE-Erlebnis gedacht, wurde das Ganze noch einmal komplett überarbeitet: Weil die Entwickler feststellten, dass ihr Spiel „keinen Spaß macht“, verschoben sie einfach den Release um 3 Jahre

Eine Schule verbietet die Songs aus KPop Demon Hunters, hat Bedenken wegen der Dämonen

An der Liliput Church of England Infant School ist ab sofort das Singen der Lieder aus KPop Demon Hunters verboten. Den Grund können einige Eltern absolut nicht nachvollziehen.

Wieso ist das Singen verboten? Wie die Schule gegenüber BBC mitteilte, entsprächen die Songs aus dem Film nicht dem christlichen Ethos. Einige Mitglieder der Schule würden sich sehr unwohl damit fühlen, dass Dämonen in den Songs erwähnt werden.

Für die Betroffenen seien Dämonen Wesen, die „sie mit spirituellen Kräften in Verbindung bringen, die Gott und dem Guten entgegenstehen“. Deshalb gab es eine Mitteilung an alle Eltern der Schüler, die gebeten worden sind, „diese Lieder in der Schule aus Respekt gegenüber denjenigen, die die Themen als unvereinbar mit ihrem Glauben empfinden, nicht zu singen.“

Der Leiter der Lehrerschaft, Lloyd Allington, fügte hinzu, dass die Songs durchaus positive Nachrichten hätten. Aber es gäbe eben Betroffene, die diese Themen herausfordernd finden.

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Der Trailer zu „K-Pop Demon Hunters“ auf Netflix zeigt Action im spannenden Animationsstil von Sony

Eltern sind mit Entscheidung der Schule zu KPop Demon Hunters nicht einverstanden

Was halten die Eltern davon? Die Eltern, die sich gegenüber BBC meldeten, fänden diese Entscheidung lächerlich. Ein Elternteil berichtet, dass seine Tochter total begeistert von K-Pop sei und sie und all ihre Freunde es lieben würden.

Zudem würden die Songs vor allem in Aktivitäten gesungen werden, die nach dem Unterricht stattfinden. Der Elternteil, der sich selbst als Atheist bezeichnet, ergänzt:

Es ist nur eine harmlose, nette kleine Sache, die sie tun können, um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Zumutung und wahrscheinlich auch ein bisschen unfair und albern an.

Zugleich verteidigt er aber die Schule und lobt sie auch im Allgemeinen. Jedoch hätte er das Gefühl, dass sie unter Druck gesetzt worden sei, diese Änderung vorzunehmen. Auch andere Elternteile stimmen ihm zu und teilen der Schule mit, dass ihre Kinder durch die Songs mehr über Teamwork, Courage und Güte gelernt hätten. Der Film ist eben nicht ohne Grund so erfolgreich.

Wie reagiert die Schule? Nach all dem Feedback der Eltern teilt Allington mit, dass die Lehrer es respektieren würden, was die Kinder zu Hause machen. Sie sollten aber respektieren, dass es in der Schule mehrere Glaubensrichtungen gäbe. Das Verbot bleibt also bestehen.

Auch außerhalb von KPop Demon Hunters gibt es bei den Synchronsprechern die große Liebe. Die Sängerin von Rumi, einer der Protagonistinnen des Films, hat nämlich auch im echten Leben ihren Jinu gefunden: Auch im echten Leben hat „Rumi“ aus KPop Demon Hunters ihren Jinu gefunden, feiert ihn lustigen Kostümen mit ihm

7 Orte aus One Piece, die von Städten der echten Welt inspiriert wurden

Die Orte in One Piece wurden von echten Städten inspiriert. Wenn ihr also euren nächsten Urlaub plant und euch wie ein echter Strohhutpirat fühlen wollt, solltet ihr diese echten Orte besuchen.

Das Ende des Jahres steht an und viele von euch machen sich sicherlich schon Gedanken, wohin es im nächsten Jahr in den Urlaub gehen soll. Es rufen die schneebedeckten Berge, aber auch die sonnigen Strände oder, wie in meinem Falle, das Land der Animes – Japan.

Solltet ihr großer Fan von One Piece sein, gibt es sogar die Möglichkeit, die echten Orte zu besuchen, die als Inspiration für mehrere Schauplätze im Anime gedient haben. Wir von MeinMMO haben euch verschiedene Inseln herausgesucht und verraten euch, wo ihr euch im nächsten Urlaub wie Ruffy und seine Freunde fühlen könnt. 

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One Piece Film: Gold – Der Trailer zum Anime-Film

Urlaubsorte, die es auch in One Piece gibt

Venedig

  • Inspiration für: Water 7
  • Land im echten Leben: Italien

Nachdem sich die Strohhutbande durch das Wolkengebiet Skypea geschlagen hat, landen sie wieder auf festem Boden, und damit auch in Water 7. Dabei handelt es sich um eine Stadt, die von vielen Kanälen durchzogen ist. Als Fortbewegungsmittel dienen dabei Yagara Bulls, die die Boote auf den Kanälen ziehen.

Die umliegenden Häuser sind meist in hellen Farben mit roten Dächern gehalten. Es gibt viele Geschäfte und es herrscht ein buntes Treiben in den einzelnen Gassen. Zudem gibt es mehrere Docks in Water 7, in denen an neuen Schiffen gearbeitet wird. Wer auch einmal das Gefühl wie in Water 7 erleben möchte, ist mit Venedig bestens bedient.

Allerdings gibt es hier keine Yagara Bulls, die euch durch die Gegend ziehen. Vielmehr müsst ihr Gondoliere dafür bezahlen, dass sie euch von A nach B bringen. Bleibt nur zu hoffen, dass es in Venedig keine große Flutwelle gibt, die jedes Jahr schlimmer wird.

Valve entschuldigt sich für den vermasselten Release eines Spiels auf Steam, gibt den Entwicklern eine 2. Chance, vermiest es ihnen erneut

Der Release des eigenen Indie-Spiels ist ein großer Moment für Entwickler. Blöd, wenn dabei etwas schiefläuft. In einem Fall auf Steam wollte Valve einen Fehler wiedergutmachen, doch dabei wurde alles nur noch schlimmer.

Um welches Spiel geht es? Planet Centauri ist ein Indie-Spiel des Entwicklers Permadeath und startete erstmals 2016 in den Early Access. Der Titel ist eine Mischung aus Terraria und Pokémon und konnte mit diesem Konzept so einige Fans sammeln.

Vor dem Release der Vollversion im Dezember 2024 wurde das Spiel bereits 103.400-mal verkauft und landete auf 138.675 Wunschlisten bei Steam. Dann erschien das Spiel in seiner fertigen Fassung und markierte den Endpunkt einer 10-jährigen Entwicklungszeit.

Die Erwartungen bei den Entwicklern waren angesichts der Zahlen bei Steam hoch, doch wie sie in einem Post auf Reddit verrieten, verkaufte sich das Spiel in den ersten fünf Tagen nur 581-mal. Somit war es auch weit davon entfernt, bei Steam auf die Liste der meistverkauften Spiele zu kommen.

Die Entwickler waren gleichzeitig irritiert und schockiert. Die langen Jahre voller Arbeit schienen ruiniert. Dabei schwebte eine Frage die ganze Zeit im Raum: Wie konnte das passieren?

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Planet Centauri mischt Terraria mit Pokémon

Valve eilte zur Rettung

Was erzählen die Entwickler? Erst vor zwei Monaten erhielten die Entwickler eine Nachricht von Valve. Demnach hätte es ein technisches Problem gegeben. Nutzer, die Planet Centauri auf die Wunschliste gesetzt hatten, erhielten beim Release, anders als vorgesehen, keine Benachrichtigung per Mail.

Es handelte sich um einen Bug, und Valve wollte die Situation wiedergutmachen. Das Unternehmen bot dem Entwickler an, Planet Centauri an einem ausgewählten Tag prominent im Steam-Shop zu platzieren, sodass es doch noch die nötige Aufmerksamkeit erhalten würde.

So könnten das Spiel auch User sehen, die es gar nicht auf der Wunschliste hatten. Eine großartige Möglichkeit für ein Indie-Studio würde man meinen. Valve bot den Entwicklern sogar an, den besagten Tag selbst zu wählen.

Die Entscheidung fiel auf den 12. November 2025. Ein großer Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Was geschah an diesem Tag? Am 12. November kam man als Steam-Nutzer nicht daran vorbei, zu erfahren, dass Valve gleich mehrere Ankündigungen zu neuer Hardware an den Start brachte. Konkret wurden die Steam Machine, ein VR-Headset und ein neuer Controller angekündigt.

Und klarerweise war all das deutlich sichtbar auf der Startseite des Shops zu sehen. Tagesaktuelle Angebote von Spielen gingen dadurch teils unter, so auch das von Planet Centauri. Abermals wurde das Spiel Opfer widriger Umstände – bloß handelte es sich dieses Mal nicht um einen Bug, sondern um verdammt schlechtes Timing.

Laurent Lechat aus dem Team von Planet Centauri reagierte gegenüber Polygon auf den Vorfall: „Der Tag wurde von uns mehr oder weniger zufällig ausgewählt. Es ist einfach Pech und wir müssen es akzeptieren.“

Trotz allem hatte die Platzierung im Shop eine kleine Wirkung: Das Spiel verkaufte sich an diesem Tag mehr als 5.000-mal. Verglichen mit den hohen Zahlen vor dem Release scheint das wenig zu sein, doch Lechat betont: „Was wie eine kleine Summe erscheint, wird uns sehr helfen, denn es reicht aus, um mindestens ein Jahr lang zu überleben und unser zweites Spiel fertigzustellen, das sich derzeit in der Entwicklung befindet.“

Es ist also Glück im Unglück, und Fans des Studios können sich auf den kommenden Titel freuen, der ein 2D-Roguelike wird. Es bleibt zu hoffen, dass der Release dieses Spiels weniger Probleme mit sich bringt und sowohl die Technik von Steam als auch der Termin den Entwicklern besser in die Karten spielen. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Was wurde aus dem Entwickler, der 10 Jahre an einem Spiel auf Steam arbeitete, und sogar sein Auto verkaufte?