Der Streit zwischen Sony und den Machern von LoL ist jetzt vorbei, hat große Konsequenzen für den „Horizon-Klon“

Eine der wohl bekanntesten Marken von Sony ist Horizon von Guerilla. In den Videospielen kämpft sich Aloy in einer Welt voller Maschinen-Wesen durch. Tencent, der Eigentümer von Riot Games, also dem Entwickler von League of Legends, hatte ein ähnliches Setting für ein Spiel auf Steam im Sinn. Doch das zog Konsequenzen mit sich.

Was war das Problem? Tencent stellte zusammen mit Entwickler Polaris das neue Spiel Light of Motiram vor.

Falls euch einige der Punkte bekanntvorkommen, ist das kein Wunder. Der Titel erinnert von der Beschreibung und Optik her an die Horizon-Reihe von Guerilla. Deshalb wurden schnell Vorwürfe laut, dass Light of Motiram keine Scham habe, von der Horizon-Reihe abzukupfern.

Auch Sony ist auf das Spiel aufmerksam geworden, das ursprünglich auf Steam und im Epic Games Store erscheinen sollte. Nun gibt es eine Einigung, die für die Macher hinter Light of Motiram eher negativ ausfällt.

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Horizon Forbidden West – Gameplay Trailer

Sony und Tencent haben eine Einigung zum Horizon-Klon

Welche Konsequenzen gibt es nun? Aus einem aktuellen Gerichtsdokument geht hervor, dass es einen Rechtsstreit wegen Light of Motiram gab. Doch der Fall ist mittlerweile endgültig abgeschlossen. 

Aus dem Dokument geht nämlich hervor, dass es eine vertrauliche, außergerichtliche Einigung gab. Tencent muss das Marketing für ihr Videospiel einstellen. Es wird also keine Werbung oder öffentliche Tests mehr für den Titel geben.

Das Spiel wurde zudem mittlerweile von Steam und aus dem Epic Games Store entfernt. Laut SteamDB ist das Spiel nicht mehr existent. Im Dokument selbst ist nie die Rede von einer offiziellen Stornierung, doch die vertrauliche Einigung und die sofortige Löschung auf den Verkaufsplattformen lassen vermuten, dass Light of Motiram in seiner jetzigen Form niemals erscheinen wird.

Was bedeutet das? Obwohl aus den Gerichtsdokumenten nicht genau hervorgeht, wie es mit Light of Motiram weitergeht, gibt es eigentlich nur zwei Optionen:

  • Light of Motiram wird hinter verschlossenen Türen so umgebaut, dass es keine Ähnlichkeit mehr zu Horizon hat
  • Das Spiel wird komplett eingestellt und aufgegeben

Was genau der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Doch Spieler können sich so oder so auf einen anderen Titel freuen, der aus dem Horizon-Universum stammt.

NCsoft arbeitet an einem MMO zu Horizon. Hier können Spieler das Gameplay aus den Hauptspielen erleben, aber zusammen mit Freunden. Doch gerade die Optik der Charaktere macht viele Spieler stutzig, denn: Die Figuren sind einfach „zu hübsch“. Das neue MMORPG zu Horizon sieht verdammt gut aus, doch ausgerechnet die Charaktere finde ich schrecklich

Quelle(n):
  1. The Verge

Mogli aus „Das Dschungelbuch“ basiert auf einem echten Menschen, doch dessen Leben war alles andere als ein Disneyfilm

„Das Dschungelbuch“ ist eine beliebte Geschichte, die dank der Disney-Verfilmung zusätzlich an Popularität gewonnen hat. Mogli basiert dabei wohl auf einem realen Menschen, dessen Geschichte weitaus tragischer war.

Die Geschichte des Jungen Mogli, der tief im indischen Dschungel mit den Wölfen und anderen Tieren aufwächst, ist weltweit bekannt. Sie ist Teil eines Erzählbandes des Schriftstellers Rudyard Kipling und erschien 1894, ein zweiter Band folgte ein Jahr später.

In der Geschichte gerät Mogli nach seinem Leben im Dschungel in Kontakt mit den Menschen, lernt sprechen und auch, sich wie einer von ihnen zu verhalten. Er arbeitet sogar als Hirte, ehe er nach seinem Sieg über den Tiger Shere Khan von den Menschen als Hexer bezeichnet und verstoßen wird. Anschließend kehrt er in den Dschungel zurück.

Viele von euch dürften diese Geschichte aus der Disney-Verfilmung von 1967 – oder dem Remake aus dem Jahr 2016 – kennen. Was weniger bekannt ist: Mogli hat wohl ein reales Vorbild gehabt, auch wenn sich Rudyard Kipling selbst nie dazu geäußert hat. Doch die Parallelen zwischen der Romanfigur und dem Jungen Dina Sanichar sind einfach zu groß, um ein Zufall zu sein.

Disney hat einige gute Zeichentrickfilme hervorgebracht, Steven Spielberg empfiehlt aber einen ganz anderen Animationsfilm.

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Trailer zum Disney-Klassiker „Das Dschungelbuch“

Ein Kind, das mit den Wölfen lebte

Wer war Dina Sanichar? Rudyard Kipling kannte die Geschichte dieses Jungen vermutlich, denn er lebte in den 1880er Jahren in Indien, wo sich wenige Jahre zuvor die folgenden Ereignisse zugetragen hatten.

Im Jahr 1867 entdeckten Jäger eine Wolfshöhle, darin einige Tiere und ein etwa sechsjähriger Junge, der auf vier Beinen lief und wie ein Wolf heulte. Er kämpfte gegen die Jäger, die ihn einfangen wollten und zeigte das Verhalten eines Tieres, das sich in die Enge gedrängt fühlt.

Der Junge wurde schließlich gefasst und in ein Waisenhaus gebracht. Weil er dort an einem Samstag ankam, gab man ihm den Namen „Sanichar“ – was auf Hindi „Samstag“ bedeutet. Auch dort ging er noch auf vier Beinen, aß rohes Fleisch und machte Geräusche wie ein Wolf.

Sanichar Dschungelbuch
Eines der seltenen Fotos, das Sanichar zeigt (Foto via wikipedia.org)

In der folgenden Zeit versuchten die Menschen, Sanichar menschliches Verhalten anzutrainieren. Also wie er auf zwei Beinen geht, mit Besteck isst und natürlich spricht. An dieser Stelle tritt der große Unterschied zwischen Sanichar und Mogli zu Tage: Der reale Junge lernte nämlich nie das Sprechen, da er aus unbekannten Gründen geistig beeinträchtigt gewesen sein soll.

Auch das Gehen auf zwei Beinen fiel ihm schwer, da seine Knochen durch das jahrelange Kriechen verformt waren. Kleidung, die man ihm gab, zerriss er, und gekochtes Fleisch lehnte er bis zu seinem Tod ab. Kurz: Sanichar in die Gesellschaft der Menschen zu integrieren, scheiterte. Nur eine ungesunde Gewohnheit nahm er an: das Rauchen.

Weit über zwanzig Jahre lang lebte er unter den Menschen. Schließlich erkrankte er an Tuberkulose, was durch seine Nikotinsucht noch beschleunigt wurde. Das führte im Jahr 1895 zum Tod von Sanichar im Alter von erst 34 Jahren.

Sanichars Geschichte unterscheidet sich klar von jener Moglis, der am Ende zu seinen Freunden in den Dschungel zurückkehrt und dessen Schicksal offenbleibt. Die Realität ist wie so oft auch in dieser Geschichte aber komplexer und tragischer als die Fiktion. Kanntet ihr Sanichar bereits? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ein südkoreanischer Film erzählte vor einigen Jahren ebenfalls eine von der Realität inspirierte Geschichte: Vor Parasite machte der Regisseur ein Meisterwerk über ein wahres Verbrechen aus Südkorea

Pokémon GO bringt euch ein neues Krabben-Monster und richtig viele Shinys

In Pokémon GO könnt ihr bald ein neues Krabben-Monster fangen. Und das bringt auch noch viele Shinys mit, die ihr fangen könnt.

Was ist das für ein Event? Von Dienstag, dem 6. Januar 2026 um 10:00 Uhr bis Sonntag, dem 11. Januar 2026 um 20:00 Uhr wird in Pokémon GO „Der richtige Kniff“ stattfinden. Hier werden Krabben-Monster im Vordergrund stehen.

Dabei wird eine Krabbe erstmalig ihren Weg ins Spiel finden. Zudem wird es ein Shiny-Debüt geben und eine gute Chance für euch, gleich mehrere Shinys abzusahnen.

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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

Das erwartet euch in „Der richtige Kniff“

Welche Monster feiert sein Debüt? Klibbe, das Gesteins-Monster aus der 9. Generation, könnt ihr im Event erstmalig erhalten. Das Monster besitzt keine Entwicklungen und ihr erhaltet es über Feldforschungen sowie in befristeten Forschungen, die zum Event stattfinden.

Welche Shinys gibt es? Mit Start des Events könnt ihr erstmals Moruda als Shiny finden. Das Monster wartet in 3-Sterne-Raids auf euch sowie in Feldforschungen.

Zudem gibt es eine erhöhte Shiny-Chance für gleich 3 Monster: Krebscorps, Lithomith und Scampisto. Alle 3 Pokémon könnt ihr in der Wildnis, in Feldforschungen und in befristeten Forschungen erhalten. Die Chancen auf diese Shinys sind also vergleichsweise hoch, da ihr viele Möglichkeiten habt, den Monstern zu begegnen.

Außerdem könnt ihr auch Galapaflos, Flapteryx und Heerashai im Event als Shiny erhalten. Die Chancen hierfür sind jedoch nicht zusätzlich erhöht.

Welche Boni gibt es? Fangt ihr in „Der richtige Kniff“ Monster, dann erhaltet ihr hierfür die doppelte Menge an Erfahrungspunkten. Außerdem gibt es Event-Feldforschungen sowie gleich 3 befristete Forschungen, die nacheinander im Event stattfinden werden. Die befristeten Forschungen drehen sich um das Fangen von Monstern.

Welche Monster gibt es? Das Event bringt euch einige Monster mit, die ihr erhalten könnt. Dabei handelt es sich um die Folgenden:

In der Wildnis:

  • Krebscorps*
  • Lithomith*
  • Scampisto*
  • Galapaflos* (seltener)
  • Flapteryx* (seltener)

In 1-Sterne-Raids:

  • Krebscorps*
  • Lithomith*
  • Scampisto*

In 3-Sterne-Raids:

  • Moruda*
  • Heerashai*

In Feldforschungen:

  • Krebscorps*
  • Lithomith*
  • Scampisto*
  • Moruda* (seltener)
  • Klibbe

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können als Shiny gefangen werden.

Kostenpflichtige Forschung: Neben den 3 kostenlosen, befristeten Forschungen, könnt ihr im Event für 1,99 $ (also ungefähr 2,50 €) auch eine kostenpflichtige Forschung erwerben. In dieser erhaltet ihr unter anderem 2 Premium-Kampf-Pässe sowie Begegnungen mit Krebscorps, Lithomith, Scampisto, Moruda und Klibbe.

Neben diesem Event sind bereits einige weitere Inhalte des kommenden Jahres bereits bekannt. Dazu gehören 2 Community Days und das Neujahr-Event, das euch nicht nur die Chance auf ein seltenes Shiny mitbringt, sondern auch eine dauerhafte Änderung, durch die ihr mehr garantierte Glücks-Monster erhalten könnt.

Twitch-Streamer will 150 kg Zwiebeln für eins der größten Spiele auf Steam schnibbeln, nach 8 Stunden befreit ihn Valve

Streamer auf Twitch lassen sich immer wieder verrückte Herausforderungen einfallen. Einer von ihnen wollte 150 kg Zwiebeln schnibbeln, während er auf das nächste Update für eins der größten Spiele auf Steam, Dota 2, wartet.

Um welchen Twitch-Streamer geht es? Der Streamer TeaGuvnor spielt hauptsächlich Dota 2 auf seinem Twitch-Kanal. Bereits in der Vergangenheit hat er verrückte Herausforderungen gestartet, um sich die Wartezeit auf den nächsten Patch für das größte MOBA auf Steam zu verschönern.

Nachdem er die einzelnen Reiskörner aus 20 kg Reis für einen früheren Patch gezählt hatte, entschied er sich jetzt 150 kg Zwiebeln zu schneiden. Das Ereignis könnt ihr euch auf Twitch anschauen.

Wie viele Zwiebeln hat er geschafft? Nach acht Stunden wurde der Twitch-Streamer von Valve erlöst, als die Patchnotes zum Update 7.40 (dota2.com) veröffentlicht wurden. Insgesamt hat er 211 Zwiebeln geschafft, was laut ihm einem Gewicht von 21,31 kg entspricht.

Die geschnittenen Zwiebeln wird er in seiner ausgeräumten Tiefkühltruhe verstauen und alle übrigen Zwiebeln wird er an lokale Restaurants spenden.

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Der neue Held in Dota 2 ist ein Frosch mit Gitarre

Der Twitch-Streamer wird mit einem Frosch belohnt, der Guitar Hero spielt

Was ist das für ein Frosch? Die Community von Dota hatte bereits Sorge, dass 2025 das erste Jahr sein wird, in dem es keinen neuen Helden gibt.

Als frühes Weihnachtsgeschenk hat Valve jetzt den Bardenfrosch Largo veröffentlicht. Mit seiner Zunge zieht er Gegner oder Verbündete an sich heran und kann mit verschiedenen Melodien sein Team unterstützen.

Die Melodien müssen mit den Tasten im richtigen Beat gespielt werden und ist seine ultimative Fähigkeit. Die Community wurde sofort an Guitar Hero erinnert, einem Spiel, bei dem ein Gitarren-Controller verwendet wird, um bekannte Songs nachzuspielen (reddit.com).

Der Reddit-User ccmdmc hat scheinbar schon einen Weg gefunden, um den neuen Helden mit dem Guitar-Hero-Controller zu spielen.

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Was ist sonst noch neu im Patch 7.40? Neben dem neuen Helden Largo gibt es noch eine Menge Änderungen an Dota 2. Da jede Neuigkeit den Rahmen eines Artikels sprengen würde, haben wir euch das wichtigste zusammengefasst:

  • Der neue Held Largo ist jetzt spielbar
  • Die Helden Slark, Lone Druid und Treant Protector wurden überarbeitet
  • Es wurden mehrere Anpassungen am Terrain vorgenommen
  • Drei Items wurden entfernt
  • Viele Items wurden gebufft oder generft
  • Die meisten Helden haben Anpassungen bekommen

Auf der Patchseite für 7.40 findet ihr ausführlich alle Änderungen, die in Dota 2 vorgenommen worden sind.

Im Frühjahr 2025 hat Dota 2 eins der größten Updates überhaupt spendiert bekommen. Die Karte wurde ordentlich vergrößert und es wurde eine neue Mechanik für die starken neutralen Items aus dem Jungle eingeführt.

Bevor das Update veröffentlicht wurde, fingen einige Spieler an, Pinguine zu bedrohen, was merkwürdigerweise nicht das erste Mal vorgekommen ist: Valve gönnt seinem LoL-Konkurrenten ein riesiges Update auf Steam, nachdem Spieler Pinguine bedrohen

Quelle(n):
  1. twitch.tv

Der Bodycam-Shooter, der alle mit seiner realistischen Grafik schockierte, bekommt jetzt Geld aus China, um das „bestmögliche Spiel“ zu werden

Im Jahr 2023 sorgte Unrecord mit seiner hyperrealistischen Grafik für Aufsehen, nun meldet sich der Entwickler des Shooters mit einer großen Nachricht: Dank Investorengeldern, darunter auch von einem Mega-Konzern im Gaming, könne man jetzt die Produktion des Spiels vollständig aufnehmen.

Was ist das für ein Spiel? Unrecord ist ein Ego-Shooter, bei dem die Kameraperspektive einer Bodycam nachempfunden ist – so, wie sie etwa amerikanische Polizisten tragen. Kombiniert mit der über weite Strecken fotorealistischen Grafik in der Unreal Engine 5 hat das Spiel so für eine Menge Aufsehen gesorgt.

Lange Zeit war es verhältnismäßig still um das Projekt, bis der Entwickler von Unrecord im Jahr 2025 wieder ein Lebenszeichen von sich gab. Nun gibt es weitere große Kunde, denn das Spiel befindet sich jetzt – dank einiger starker Finanzpartner – in der vollen Produktion.

Hier seht ihr einen offiziellen Gameplay-Trailer zum Shooter:

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Unrecord – Official Early Gameplay Trailer

Bodycam-Shooter startet Produktion, bekommt dafür Geld von Tencent

So steht es aktuell um Unrecord: Das Entwicklerstudio DRAMA hat in einem X-Post bekanntgegeben, dass man jetzt endlich das Budget habe, sich vollständig auf die Produktion des Spiels zu fokussieren.

Heute sind wir stolz darauf, bekannt zu geben, dass wir endlich über das Budget verfügen, um UNRECORD zu realisieren und das bestmögliche Spiel zu entwickeln. […] Wir konzentrieren uns nun vollständig auf die Produktion und vermeiden es, unfertige Inhalte zu zeigen, um die Messlatte noch höher zu legen.

Entwicklerstudio DRAMA in einem Post auf X

Das Team dankt in diesem Post auch seinen Investoren, die das Spiel anscheinend bereits spielen durften. Ein Blick auf das LinkedIn-Profil von Alexandre Spindler, Co-Gründer des Studios und Creative Director von Unrecord, verrät: Einer dieser Geldgeber ist Tencent.

Der Mega-Konzern aus China investiert seit Jahren groß in Gaming. Zu Tencent gehört etwa Riot Games, die Entwickler von League of Legends. Der Konzern besitzt außerdem Anteile an Studios wie Epic Games, Blizzard und auch Ubisoft.

Jetzt, da die Finanzierung gesichert ist, wolle man 2026 Updates teilen, die auch „die tatsächliche finale Vision widerspiegeln“. Wann genau, das haben die Entwickler aber noch nicht verraten – auch nicht, wann mit einem Release zu rechnen ist. Es klingt aber zumindest so, als wäre 2026 noch zu früh dafür.

Insbesondere Fans von Multiplayer-Shootern hatten im Herbst 2025 eine große Auswahl an Spielen. Bei so vielen Titeln ist es gar nicht mal so leicht, zu sagen, welcher der Beste ist. Wir versuchen es trotzdem, unser Ranking seht ihr hier: Die größten Multiplayer-Shooter aus dem Herbst 2025 im Ranking – Welches Spiel krallt sich Platz 1?

Quelle(n):
  1. GamePro

Der ehemalige ADC von T1 sagt, er sei der beste der Welt, doch sein Nachfolger rockt direkt das erste Turnier

Das erste Turnier der neuen Profi-Season in League of Legends ist vorbei. Der ehemalige ADC von T1, Gumayusi, hat nur den zweiten Platz erreicht und sagt, er sei weiterhin der beste ADC der Welt.

Was war das für ein Turnier? Mit dem KeSPA Cup 2025 wurde das erste Turnier mit den großen Teams in Südkorea veranstaltet. Im Finale standen sich T1, die mehrfachen Weltmeister, und Hanwha Life Esports, das neue Team von Gumayusi, gegenüber (lol.fandom.com).

Was hat Gumayusi genau gesagt? In einem Interview nach dem KeSPA Cup wurden Gumayusi einige Fragen gestellt. Eine von ihnen war, ob er sich selbst noch immer als besten ADC der Welt sieht. Seine Antwort war einfach: „Ja, das tue ich.“ (reddit.com)

Ausgerechnet sein Rivale Peyz, der neue ADC von T1, hat das Turnier richtig gerockt und einen Rekord aufgestellt sowie den wohl begehrtesten Titel erhalten.

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Der Trailer des neuen Champions von League of Legends zeigt seine Fähigkeiten in Aktion

Was hat Peyz in seinem ersten Turnier mit T1 erreicht? Der 20-jährige ADC Peyz spielt erst seit einem Monat bei T1. Im KeSPA Cup 2025 hat er als aktiver Spieler die meisten Pentakills innerhalb der Profi-Szene erreicht. Insgesamt konnte er 12-mal das gesamte gegnerische Team auslöschen und das nur in vier Jahren seiner Karriere.

Zusätzlich wurde Peyz als MVP ausgezeichnet. Das bedeutet, er war der wichtigste Spieler im Finale des Turniers und hat eine besondere Leistung gezeigt (reddit.com).

Peyz ist einer der größten Rivalen von Gumayusi

Was hat Gumayusi noch im Interview verraten? Eine weitere Frage an den ehemaligen ADC von T1 war, wer denn jetzt seine großen Rivalen in League of Legends seien.

Neben dem ADC von GenG Esports ist natürlich auch Peyz einer der größten Rivalen von Gumayusi. Der junge ADC hat nicht nur seinen Platz eingenommen, sondern auch gezeigt, dass er ins beste Team der Welt gehört.

Welche Ziele hat Gumayusi für das Jahr 2026? Zusammen mit seinem Team Hanwha Life Esports möchte Gumayusi viele Titel holen. Vor allem der vierte Worlds-Titel ist interessant für den ADC, denn auch er hat im Jahr 2023, 2024 und 2025 die Weltmeisterschaften von League of Legends gewonnen.

Der ehemalige Teamkollege von Gumayusi, Faker, gab ebenfalls ein Interview während des KeSPA Cups 2025 und wurde nach einigen Worten für seinen ehemaligen ADC gefragt. Der beste LoL-Spieler aller Zeiten war jedoch etwas wortkarg und fand lediglich ein Wort für ihn: Faker gewann mit seinem ADC 3 Worlds, gibt ihm nur ein Wort mit auf den Weg

Quelle(n):
  1. reddit.com

Spieler entdeckt finsteres Detail in World of Warcraft, weckt Erinnerungen

Düstere Details gibt es in World of Warcraft viele. Doch mach finsteres Detail wurde jahrelang übersehen, obwohl es so offensichtlich ist.

World of Warcraft ist mit über 20 Jahren extrem groß geworden. Jedes einzelne Detail des Spiels zu kennen ist sowohl für Entwickler als auch für Fans quasi unmöglich. Dabei lassen sich häufig in vermeintlich harmlosen Gebieten finstere Einzelheiten entdecken, die man erst beim zweiten oder dritten Blick wirklich begreift.

Ein Beispiel davon macht gerade im Subreddit von WoW die Runde und löst eine Diskussion rund um „versteckte Grausamkeiten“ in der Spielwelt aus.

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Was wurde da wiederentdeckt? Der Spieler Snackolotl ist beim Wandern durch Durotar auf ein Zelt der Razortusk aufmerksam geworden. Das Zelt besteht aus Leder und wurde offenbar aus verschiedenen Flicken zusammengesetzt. Doch schaut man genau hin, kann man bei einem der Flicken ein grausames Detail erkennen: ein Gesicht. Denn ganz offenbar wurde hier ein Oger verarbeitet und mit in das Zelt eingebaut.

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Die Entdeckung sorgt dafür, dass die Community auch darüber spricht, wie sie World of Warcraft damals kennengelernt hat und wie sich einige Details in die Erinnerung gebrannt haben. So beschreibt Cakalacky unter dem Beitrag:

Lustige Geschichte, ich war noch ein Kind, als Vanilla rauskam (10 oder 11 ca.) und ich erinner mich noch daran, dass mein Vater ins Wohnzimmer kam und mir dabei zugesehen hat, wie ich meinen ersten Charakter gelevelt habe. Vanilla war sehr brutal und ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich einige Körperteile, Haut-Zelte und so gesehen habe. Mein Vater hat sich dann zu mir gebeugt, und leise gesagt „Erzähl das nicht deiner Mutter“, während er mir auf die Schulter geklopft hat und dann weggegangen ist.

WoW ist voll von bösen, dunklen Details

Gibt es davon noch mehr? Ja. World of Warcraft hat viele düstere Details, die man auf den ersten Blick gar nicht als solche wahrnimmt, bis man ein bisschen länger darüber nachdenkt. Ein recht ähnliches Objekt lässt sich auch bei den Gnollen finden, die ebenfalls ihre Zelte aufgeschlagen haben – etwa im Wald von Elwynn, in Westfall oder auch in Feralas. Schaut man sich deren Zelte an, die ebenfalls als Leder bestehen, kann man auch hier erkennen, dass die Haut von Humanoiden verwendet wurde – etwa einem Menschen (wie im Titelbild zu sehen).

Ist das in WoW noch heute so? Ja, aber genau wie damals muss man die Augen offenhalten und Umgebungen hinterfragen oder Quests aufmerksam lesen. Besonders die Erweiterung Legion, die aktuell durch „Legion Remix“ noch ein Revival feiert, hatte viele düstere Details, wie etwa zu Fleischklumpen zerschmolzene Dryaden, das Töten von Unschuldigen oder auch die Opferung von wehrlosen Flüchtlingen für den Erhalt der eigenen Macht.

In den neusten Erweiterungen scheint diese grausame Darstellung ein wenig abgenommen zu haben und die Grausamkeit ist zumeist nur in den Questtexten impliziert.

Falls ihr auf Geheimnisse steht und mysteriöse Orte mögt, dann haben wir auch darüber schon ausführlich berichtet. Besonders eindrucksvoll sind dabei die 5 geheimen Orte in World of Warcraft, an denen ihr sicher noch nie wart.

In der nächsten Zeit kommen so viele gute Animes, dass Fans nicht wissen, wo sie die Zeit hernehmen sollen

Direkt im Januar 2026 startet die neue Anime-Season. Schon im Winter sind so viele Kracher dabei, dass die Fans gar nicht wissen, wann sie das alles schauen sollen.

Was für Kracher kommen? Direkt zum Jahresbeginn gibt es mehrere Fortsetzungen beliebter Animes, auf die sich Fans freuen können. Auch wenn das restliche Jahr weitere Kracher bereithält, fangen gerade im Januar einige gute Serien an. Darunter befinden sich:

Aber auch Oshi no Ko, Pokémon Horizons und Fire Force sind bei den Forsetzungen dabei. Und daneben gibt es auch noch zahlreiche neue Animes wie Sentenced to Be a Hero, die schon in der Winter-Season 2026 starten. Die Fans fragen sich deshalb berechtigterweise: Wann soll man das alles schauen?

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Hell’s Paradise: Trailer zu Staffel 2 zeigt die gruselige Blumen-Insel

Straffer Zeitplan im Januar für Anime-Zuschauer

Was sagen Fans dazu? Da so viele gute Serien zeitgleich starten, finden viele User auf Reddit, dass die Season ab Januar sehr vollgepackt sei. Ihnen zufolge sei die aktuelle Season „zum Verhungern“ gewesen, während die kommende Season „zur Zwangsernährung“ führen würde.

Damit meinen die User, dass nach einer langen Durststrecke plötzlich viel zu viele gute Serien erscheinen. One-Punch Man war beispielsweise eines der Highlights im Herbst, enttäuschte aber mit seinen Animationen.

Die Dürre im aktuellen Zeitraum fänden einige User übrigens gar nicht schlimm: So konnten sie Rewatches vergangener Staffeln nachholen, um sich auf den Winter 2026 vorzubereiten.

Dass die nächste Season so voll erscheint, liegt auch daran, dass sie Genre-technisch jeden Fan bedient. In den Kommentaren finden sich die unterschiedlichsten Animes, auf die sich die User freuen. Einen klaren Favoriten gibt es nicht.

  • User Cipher-IX erhält viel Zuspruch: „Frieren, JJK und Hell’s Paradise. Ich bin im Himmel.“
  • User Lodju antwortet auf seinen Post: „Für mich gibt es viel mehr, Oshi no Ko, Golden Kamuy und Tis Time for Torture Princess, um einige zu nennen. Und ich werde alle neuen Nicht-Sequels schauen, die mein Interesse geweckt haben.“
  • User xenon2456 hält sich mit seinem Favoriten kurz: „My Hero Academia: Vigilantes.“

Es braucht also einen straffen Zeitplan, um die kommende Season mit all euren Interessen weitgehend abzudecken. Habt ihr eine Methode, wie ihr möglichst effizient viele Animes durchschaut? Oder interessieren euch vielleicht kaum Animes im Winter 2026? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Falls ihr den Unterschied zwischen Staffel, Season und Cour nicht kennt, hat MeinMMO eine Übersicht der wichtigsten Begriffe für euch. So versteht ihr auch, worüber andere Anime-Fans da gerade reden und habt euch wichtige Grundkenntnisse angeeignet: Das Jahr ist in 4 Animes-Seasons unterteilt – Was bedeuten Begriffe wie Cour, Season und Staffel?

Staffel 2 von Fallout erhält bessere Bewertung als Staffel 1, wird vor allem für den Ort aus New Vegas gelobt

Ab sofort können Zuschauer die erste Folge aus Staffel 2 zur FalloutSerie anschauen. Erste Kritiker konnten sogar schon mehrere Folgen der Fortsetzung sehen und bewerten. Dabei fällt eine Sache besonders positiv auf.

Wie gut ist Staffel 2? Laut den Kritiken auf Rotten Tomatoes ist Staffel 2 der Fallout-Serie noch besser als Staffel 1:

  • Staffel 1 erhält von der Fachjury eine Wertung von 93 % bei 133 Reviews auf Rotten Tomatoes. Bei den Zuschauern allgemein sind es ebenso 93 %, allerdings bei über 5.000 Wertungen.
  • Staffel 2 steht auf Rotten Tomatoes momentan bei phänomenalen 98 % bei 40 Reviews. Die Presse konnte hier bereits die ersten 6 von 8 Folgen schauen. Die ersten 50 privaten Zuschauer von Folge 1 haben eine Wertung von 96 % abgegeben.

Da Staffel 2 frisch erschienen ist, sind noch nicht so viele Wertungen wie bei Staffel 1 eingetrudelt. Es kann immer noch sein, dass der Score nach unten gedrückt wird. Es zeigt allerdings schon jetzt eine Tendenz, wie positiv die Fortsetzung der Serie bei den Fans ankommt.

Die Prozentzahl gibt an, welcher Anteil der Zuschauer die Serie weiterempfehlen würde. Es gibt also auch innerhalb der Weiterempfehlungen Kritik an Fallout. Doch in den Reviews überwiegt vor allem eine positive Sache.

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Der offizielle Trailer zu Fallout Staffel 2 führt uns zurück in die Apokalypse

Fallout tut der Schauplatzwechsel gut

Was wird gelobt? Besonders positiv kommt der Wechsel des Schauplatzes nach New Vegas an. Überall sollen sich im Set kleine Details verstecken, die sich stark an die Videospiel-Vorlage halten. Zudem soll Staffel 2 die Atmosphäre von Fallout: New Vegas perfekt einfangen.

Hinzu käme, dass die 2. Staffel noch brutaler und dunkler sein soll als Staffel 1. Es gäbe noch skurrilere und gewalttätigere Situationen, die einfach zu Fallout passen würden.

Ebenfalls positiv hervorgehoben wird, dass Lucy und der Ghul mehr Tiefe bekämen. Staffel 2 würde ihre Beziehung zueinander weiterentwickeln und nicht einfach nur auf mehr Action setzen. Beide stünden im Rampenlicht.

Was wird kritisiert? Doch die beiden Hauptfiguren stehen auch in der Kritik. Sie würden nämlich oft getrennt voneinander agieren, weshalb sich ihre Handlungsstränge isoliert anfühlen. Dadurch würde manchmal zu viel gleichzeitig in einer Folge passieren.

Hinzu kommt, dass die Struktur durch die vielen Schauplätze und neuen Fraktionen sehr zerstückelt sei.

Auch MeinMMO-Autor Christoph Waldboth konnte bereits in die neue Serie hineinschauen, zumindest in die ersten 6 Folgen. Sein Eindruck deckt sich mit einem Großteil der Fachkritiken. Seine detaillierte Meinung findet ihr im folgenden Artikel: Fallout Staffel 2 ist perfekt für Fans von New Vegas, lässt aber eine große Stärke von Season 1 vermissen

Ich konnte bereits 6 Folgen von Fallout Staffel 2 sehen und habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch

Die 2. Staffel von Fallout auf Amazon Prime Video startet am 17. Dezember 2025. MeinMMO-Autor Christoph Waldboth konnte die ersten sechs Folgen der Serie bereits vorab sehen und erklärt in diesem Artikel, was sie sehenswert macht – und was in Staffel 2 deutlich schlechter gelingt.

Die erste Staffel der Fallout-Serie war im Frühjahr 2024 eine echte Überraschung. Es handelte sich nicht nur um eine würdige Adaption der Spiele, sie konnte zudem mit einer starken Geschichte und coolen Charakteren aufwarten, die der Serie ihr eigenes Profil gaben.

Staffel 2 erscheint nun ab dem 17. Dezember 2025 im wöchentlichen Rhythmus. Ich konnte sechs der insgesamt acht Folgen bereits vorab sehen und teile euch im Folgenden meine Eindrücke mit.

Keine Sorge: Diese Review ist komplett spoilerfrei, was die Ereignisse der neuen Staffel betrifft. Lediglich auf Ereignisse von Season 1 wird eingegangen. Und jetzt genug der einleitenden Worte – auf ins Ödland.

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Der offizielle Trailer zu Fallout Staffel 2 führt uns zurück in die Apokalypse

Die Hauptquest ist typisch Bethesda – mäßig interessant

Fallout geht im Grunde da weiter, wo Staffel 1 aufgehört hat. Lucy und der Ghul verfolgen Hank, der sich auf den Weg nach New Vegas gemacht hat. Maximus wird indes bei der Stählernen Bruderschaft als Held gefeiert, muss sich aber erst mit dieser neuen Rolle vertraut machen.

Als wichtige neue Figur wurde bereits in den Trailern der mysteriöse Mr. House angekündigt, den Fans des Spiels Fallout New Vegas natürlich bereits kennen. Er ist der Herrscher über die Glücksspielmetropole und tauchte in Staffel 1 bereits am Rande auf. Nun nimmt er eine deutlich größere Rolle ein und gehört zu den spannendsten Aspekten von Staffel 2.

An dieser Stelle muss ich gleich mit der Tür ins Haus fallen und euch eine schlechte Nachricht überbringen: Die eigentliche Geschichte von Staffel 2 konnte mich bis zum Ende von Folge 6 nicht wirklich überzeugen. Sie wirkt lange Zeit kaum interessant, etwas gestreckt und kommt erst ab Folge 5 richtig in Fahrt.

Das steht im Kontrast zu Staffel 1, die gut darin war, in kurzer Zeit an verschiedenen Schauplätzen die Handlung voranzutreiben. Die Geschichte war die große Stärke von Season 1 und hat diesen Aspekt sogar besser hinbekommen als die eigentlichen Spiele. Die Hauptquest ist dort meist eher nur mäßig spannend, während es die Nebenaufgaben sind, die das wahre Fallout-Gefühl ausmachen.

In Staffel 2 können mich aber weder die Hauptgeschichte noch die Nebenschauplätze fesseln. Das mag daran liegen, dass die Showrunner die Handlung nur weitererzählen, ohne viel Neues hinzuzufügen. Und obwohl Fallout eine harte Welt voller Gewalt zeigt, ist die Geschichte in manchen Momenten überraschend zahm. Konflikte werden teils zu einfach und ohne große Konsequenzen gelöst. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Showrunner etwas mehr Mut zeigen.

Da Amazon die letzten beiden Folgen noch nicht gezeigt hat, ist es für ein endgültiges Fazit zur Story aber noch zu früh. Vielleicht kann das Finale noch einen spürbaren Höhepunkt bieten. Insgesamt fühlt es sich bislang so an, als wäre die Staffel nur die Brücke zu einer episch angelegten dritten Season.

Fallout S2 Lucy
Vault-Bewohnerin Lucy muss sich abermals den Widrigkeiten des Ödlands stellen (Bildquelle: youtube.com)

Die gute Nachricht: die Charaktere sind super

Das mag jetzt recht negativ klingen, deshalb sei gleich hinterhergeschoben: Fallout hat mich auch in Staffel 2 wieder gut unterhalten und großen Spaß bereitet. Jedoch lag das vor allem an den Charakteren, die wieder perfekt in die Welt von Fallout passen und in zwei Fällen sogar besser sind als in Staffel 1.

Zum einen wäre da der Ghul, dessen Vergangenheit als Hollywood-Schauspieler Cooper Howard deutlich mehr Raum bekommt. Plötzlich beginnt man, den schießwütigen Cowboy der Gegenwart zu verstehen. Die coole Fassade bröckelt und dahinter kommt der einstige Mensch und Familienvater hervor.

Zum anderen erlebt die naive und rechtschaffene Lucy eine Wandlung, die ihren moralischen Kompass ziemlich durcheinanderwirbelt. Ich verrate nicht, wie es dazu kommt, doch die Ursache des ganzen ist, typisch Fallout, ziemlich schwarzhumorig.

Maximus bleibt im Vergleich etwas blass, gleichzeitig haben seine Taten die wohl größte Auswirkung auf das Ödland. Das Gebiet wird neben den drei Hauptfiguren wieder von zahlreichen Nebencharakteren bevölkert, von denen die allermeisten bereits in Staffel 1 dabei waren.

Die wenigen Neuzugänge wie Mr. House machen allesamt eine gute Figur und bereichern das ohnehin schon vielschichtige Universum. Das gilt auch für die Gegner, denen sich die Charaktere entgegenstellen müssen. Die berüchtigte Todeskralle wurde bereits in den Trailern angeteast und hinterlässt auch in der fertigen Serie einigen Eindruck.

Fallout S2 Cooper
Cooper Howard muss in Staffel 2 einiges mitmachen (Bildquelle: youtube.com)

Ein Traum für Fans von New Vegas

Ein dritter Aspekt darf nicht unerwähnt bleiben: die eigentliche Welt von Fallout Staffel 2. Nach dem Ende von Season 1 war klar, dass es in der Fortsetzung in Richtung von New Vegas geht. Fans des Spiels kommen nun voll und ganz auf ihre Kosten. Unzählige Anspielungen sorgen für ein Lächeln, bekannte Orte in und um die Stadt rufen schöne Erinnerungen hervor.

Hierbei handelt es sich aber nicht nur um plumpen Fanservice, sondern um gelungenes World-Building. Es hat beim Anschauen Spaß gemacht, zurück in diese staubige, oftmals trostlose Welt zu reisen, die abermals wunderbar wertig aussieht, sich dank eines nostalgischen Soundtracks toll anhört, und meist glaubwürdig wirkt.

Glaubwürdig bedeutet im Fall von Fallout aber auch: sehr blutig. Staffel 2 folgt der Tradition der Spiele und lässt fröhlich Köpfe explodieren, Gliedmaßen durch die Luft fliegen und Körper durchbohren. Das ist nichts für Zartbesaitete. Der Humor fängt all das wieder auf und sorgt dafür, dass die Serie nie zu düster wird.

Fallout S2 Maximus
Maximus findet sich in einem Konflikt wieder, der das Ödland erschüttert (Bildquelle: youtube.com)

Wie lautet das Fazit? Ich kann die 2. Staffel allen Fallout-Fans ans Herz legen. Wer Spaß mit der ersten Season hatte, wird ohnehin wissen wollen, wie es mit Lucy, Maximus und dem Ghul weitergeht. Fans des Spiels New Vegas kommen besonders auf ihre Kosten.

Bloß müsst ihr euch darauf einstellen, dass die neuen Episoden nicht mehr denselben Wow-Effekt haben, wie noch bei Staffel 1. Dafür liefern sie einfach zu wenig Neues und schaffen es nicht, eigene Akzente zu setzen.

Nach dem Release von Folge 1 am 17. Dezember 2025 wird wöchentlich jeweils eine weitere Episode auf Prime Video ausgestrahlt. Das Finale gibt es am 04. Februar 2026 zu sehen. Werdet ihr euch die Serie wieder ansehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Cooper Howard ist ein beliebter Charakter aus der Serie, aber was hat es eigentlich mit den Ghulen auf sich?

Das MMORPG zu Herr der Ringe will endlich DIE eine Sache verbessern, die viele Spieler aus Mittelerde fernhält

Die Entwickler von Herr der Ringe Online testen derzeit Update 46.1 und das hält eine schöne Überraschung bereit! Es ist nämlich eine Verbesserung geplant, die sich Spieler seit Jahren wünschen.

Was ist das für eine Verbesserung? Als die neuen 64-Bit-Server für Herr der Ringe Online live gegangen sind, feierte das altehrwürdige MMORPG eine Art dritten Frühling. Der Ansturm auf die Welt von Mittelerde war im März 2025 so groß, dass die Entwickler nachlegen mussten.

Es gab aber auch Spieler, die zwar Bock auf ein MMORPG im Herr-der-Ringe-Universum haben, aber dennoch weiterhin auf die Installation verzichteten. Ein oft genannter Grund: Die Bedienoberfläche des Spiels benötige zwingend eine Modernisierung. Auf großen Monitoren seien die Texte kaum zu lesen. Das UI müsse für höhere Auflösungen verbessert werden.

Jetzt ist klar: Die Entwickler haben die Kritik vernommen und arbeiten derzeit daran, den Wunsch der Spieler zu erfüllen!

Der Trailer zur aktuellen HdRO-Erweiterung Die Königreiche von Harad:

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18 Jahre nach dem Release kündigt Herr der Ringe Online seine neue Erweiterung „Die Königreiche von Harad“ im Teaser-Trailer an

„Das sind tolle Neuigkeiten!“

Was planen die Entwickler genau? Auf lotro.com haben die Entwickler ihren Test für den kommenden Patch 46.1 angekündigt. Zwischen dem 15. und dem 19. Dezember werden auf dem Testserver nicht nur die neuen 3- und 6-Spieler-Dungeons verfügbar gemacht, sondern auch das neue UI-Scaling. Dazu gehören laut den Devs:

  • Es werden neue UI-Skalierungsoptionen getestet, darunter eine globale UI-Skalierung.
  • Viele der Vollbild-UI-Elemente werden aktualisiert, um Breitbildanzeigen ohne Verzerrung zu unterstützen.
  • Euch erwarten Updates für Charaktererstellung und -auswahl, Ladebildschirme und das Kartenfenster.

Wie reagieren die Spieler? Die freuen sich über die überraschende Verbesserung vom User Interface.

  • Adavald witzelt auf Reddit: „Ich habe es langsam satt, von diesem Spiel zu hören, da sie sich weigern, die Benutzeroberfläche zu aktualisieren … Oh, Moment mal.“
  • SecludedCottage feiert auf Reddit: „Ich liebe Herr der Ringe Online. Der einzige Grund, warum ich es nicht mehr spiele, ist, dass ich auf meinem 4K-Bildschirm die Benutzeroberfläche einfach nicht lesen kann, weil sie so klein ist. Das sind tolle Neuigkeiten!“
  • M3ss14h hat auf Reddit direkt das nächste To-do fürs Team: „Tolle Neuigkeiten, jetzt müssen sie nur noch den Lag beheben, der meiner Meinung nach das größere Problem ist.“

Wie sieht es aus: Kann euch ein modernisiertes Interface für hohe Auflösungen und große Bildschirme nach Mittelerde bringen? Verratet es in den Kommentaren! Herr der Ringe Online ist nur eines von vielen Online-Rollenspielen, die ein großes Universum im Rücken haben: 15 MMORPGs zu Herr der Ringe, Star Wars, Dragon Ball, D&D und Co im Ranking – Wer setzt die Mega-Franchises am besten um?

Das neue Destiny möchte Free2Play-Spielern eine bessere Erfahrung bieten, stellt Plan für 2026 vor

Für Free2Play-Spieler kann sich Destiny: Rising aktuell sehr frustrierend und zäh anfühlen. Im kommenden Jahr möchten die Entwickler genau das verändern.

Was planen die Entwickler? Im Januar 2026 soll ein großes Update für Destiny: Rising erscheinen. Das soll unter anderem Inhalte für die Hauptgeschichte, frische Aktivitäten, einen Tower-Defense-Modus und ein neues Pinnacle-Energy-System im Gepäck haben.

In der Ankündigung auf playdestinyrising.com gehen die Entwickler dabei auch auf eine aktuelle Kritik aus der Community ein, dass das Erfarmen von Ressourcen und Upgrade-Materialien zu mühselig und langwierig sei, wenn man kein Geld in die neue Mobile-Variante von Destiny investiert.

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Destiny: Rising zeigt erstes Gameplay im Trailer

Mehr Free2Play-Spaß ab 2026

Was soll sich ändern? Für die kommende Saison 3 planen die Entwickler ein kostenloses Pinnacle-Energy-Drop-Event. Dieses Event soll über die gesamte Saison hinweg aktiv sein und den Spielern jeden Tag kostenlose Energie gewähren.

Darüber hinaus möchte man die Belohnungen für Free2Play-Spieler spürbar verbessern und die aktuell zu starken Einschränkungen für den Zugang zu Inhalten abbauen. Vor allem Modi wie „Calamity Ops“ und „Bounties“ würden sich aktuell viel zu wenig lohnen.

Das Ziel der Neuerungen im Januar: Wer kein Geld in Destiny: Rising investiert, soll dennoch die Möglichkeit haben, mit den neuen Veröffentlichungen Schritt halten zu können.

Wir sind fest davon überzeugt, dass aktive Spieler die Grundlage für ein gesundes Spiel-Ökosystem sind, und wir möchten nicht, dass die Monetarisierung zu einer Barriere wird, die Spieler daran hindert, die Inhalte des Spiels zu erleben.

Entwickler von Destiny: Rising auf playdestinyrising.com

Ein Pflaster drückt bereits das im Dezember stattfindende „The Dawning“-Event auf die Wunde. Über die zugehörigen Aktivitäten könnt ihr euch schon vor dem Januar-Update zusätzliche Pinnacle-Energie und Upgrade-Materialien erspielen. Was unser Destiny-Experte Christos Tsogos von der Mobile-Version hält, erfahrt ihr übrigens hier: Ich kann es selbst kaum glauben, aber Destiny: Rising ist besser als befürchtet

Obwohl 2025 beliebte Hits wie Expedition 33 erschienen sind, hat die Community von Steam vor allem alte Games gezockt

Das Jahr 2025 war alles andere als ein schlechtes Jahr für Gamer. Doch der Jahresrückblick von Steam verrät: Spieler zockten auch dieses Jahr vor allem ältere Games.

Woher ist das bekannt? Diese Info geht aus dem Steam-Rückblick 2025 hervor. Dieser ist personalisiert – jeder Account auf Steam bekommt einen ganz persönlichen Jahresrückblick. Allerdings lassen sich darin auch einige spannende Zahlen finden, die Aufschluss über das Spielverhalten anderer Gamer auf Steam geben.

Clair Obscur: Expedition 33 ist für viele das Spiel des Jahres 2025 und so gut, dass es sie mit einem Gefühl von Leere zurücklässt:

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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere

Trotz neuer Hits dominieren alte Spiele

Das zeigt der Steam-Rückblick 2025:

  • Die meiste Zeit (44 %) haben Steam-Nutzer in Spielen verbracht, die in den letzten 1 bis 7 Jahren veröffentlicht wurden
  • Fast genauso viel Zeit (40 %) haben Spieler in Games investiert, die vor 8 oder mehr Jahren erschienen sind
  • Neuerscheinungen – also Spiele, die 2025 erschienen sind – machen nur 14 % der Spielzeit von Steam-Nutzern aus

Das heißt unterm Strich, dass die Steam-Community auch 2025 vor allem ältere Games gezockt hat.

Steam-Rückblick 2025
Steam-Nutzer haben nur 14 % ihrer Spielzeit in neuen Games verbracht.

Dabei sind dieses Jahr viele großartige Spiele erschienen: Da wäre zum einen natürlich Clair Obscur: Expedition 33, das bei den Game Awards abgeräumt hat. Das lang erwartete Hollow Knight: Silksong ist 2025 ebenfalls endlich erschienen – und richtig gut geworden.

Kingdom Come: Deliverance 2 ist ebenfalls ein herausragendes Mittelalter-Rollenspiel, das im Jahr 2025 erschienen und laut dem Twitch-Streamer HandofBlood bei den Game Awards völlig zu Unrecht leer ausgegangen ist.

Mit ARC Raiders ist zuletzt auch ein neuer Extraction-Shooter erschienen, der es sogar mit Battlefield 6 aufnimmt – dabei ist das neue Battlefield selbst für viele Fans eines der besten der letzten Jahre. Und mit Where Winds Meet erschien sogar ein kostenloser Rollenspiel-Hit aus China.

Woran hat’s gelegen?

Es mangelte 2025 nicht an guten Spielen. Woran liegt das also, dass alte Spiele immer noch so viel Platz einnehmen? In einem Reddit-Post werden diese Ergebnisse bereits diskutiert, überrascht ist man aber nicht:

  • „Das ist irgendwie zu erwarten, wenn die konstant meistgespielten Spiele auf Steam Titel wie CS2, DOTA 2 oder PUBG sind“, meint Nutzer rickreckt auf Reddit.
  • „Nun ja, es gibt deutlich mehr alte Spiele als neue Spiele“, weist ein andere Reddit-Nutzer hin und ein weiterer ergänzt: „Und ältere Spiele sind ständig im Angebot bzw. günstiger erhältlich als Neuerscheinungen.“ (auf Reddit)

Falls ihr euren persönlichen Steam-Rückblick 2025 noch nicht gesehen habt: Diesen findet ihr im Steam-Shop. Ganz oben befindet sich ein Banner, das euch direkt zu eurem Rückblick weiterleitet. Alternativ findet ihr ihn auch über euer Profil.

Clair Obscur: Expedition 33 hat auf den Game Awards nicht nur zahlreiche Preise eingeheimst, sondern auch neue Inhalte angekündigt. Diese sind für alle Besitzer des Spiels kostenlos, lassen jedoch selbst die härtesten Knochen verzweifeln. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: Expedition 33 schenkt Spielern neue Bosse, treibt die Schwierigkeit auf die Spitze, lässt alle verzweifeln

NCSoft verklagt YouTuber, der sich beleidigend über Aion 2 äußert, hetzt ihm die Polizei auf den Hals

Laut koreanischer Medien geht Publisher NCsoft rigoros gegen einen YouTuber vor, der falsche Informationen über das neue MMORPG Aion 2 verbreitet haben soll.

Was ist passiert? Laut der koreanischen Nachrichten-Webseite zdnet.co.kr hat der Publisher und Entwickler NCsoft den YouTuber „Game Chang-hyun“ wegen der Verbreitung falscher Infos zu Aion 2 verklagt. Konkret heißt es in der Meldung:

Wir haben bei der Polizeistation Gangnam in Seoul Anzeige gegen den Betreiber des YouTube-Kanals ‚Game Chang-hyun‘ wegen der Verbreitung falscher Informationen usw. erstattet. Gleichzeitig haben wir beim Bezirksgericht Seoul eine Schadensersatzklage wegen Verleumdung, Beleidigung und Geschäftsbehinderung aufgrund der Verbreitung falscher Informationen eingereicht.

NCsoft gegenüber zdnet.co.kr

Der Launch-Trailer zu Aion 2 für den Start in Asien, das MMORPG soll 2026 im Westen erscheinen:

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Aion 2: Neuer Trailer bereitet auf den koreanischen Launch des MMORPGs vor

„Psychischer Schaden bei betroffenem Entwickler“

Was hat der YouTuber getan? NCsoft erklärt, dass es bei der Klage nicht um die Unterdrückung normaler Kritik gehen würde. „Game Chang-hyun“ habe jedoch falsche oder beleidigende Dinge über Aion 2 behauptet.

So behauptete der YouTuber, dass NCsoft nur Kunden betrafen würde, die kein Geld investieren, dass sie Makros für Ingame-Verkäufe nutzen würden, oder dass ein bestimmter NCsoft-Mitarbeiter der Geschäftsführer des Unternehmens sei.

Die vorsätzlichen und wiederholten Aktionen von ‚Game Chang-Hyeon‘ hatten nicht nur negative Auswirkungen auf unseren Service, sondern verursachten auch psychischen Schaden beim einzelnen Entwickler. […] Am größten ist jedoch der Schaden, der den Nutzern durch die Falschinformationen entstanden ist.

NCsoft gegenüber zdnet.co.kr

Man möchte diesen Weg auch in Zukunft einschlagen und gegen wiederholt falsche und verleumderische Beiträge vorgehen. Zudem wolle man Gegenmaßnahmen gegen Beiträge prüfen, die mit reißerischen Titeln und Bildern Aufmerksamkeit erregen möchten, die in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt der jeweiligen Meldung stehen würden.

Und wie geht es jetzt weiter? Welche Strafe erwartet den YouTuber? Und inwieweit haben sich die Behauptungen in den Videos auf die Psyche eines Mitarbeiters negativ auswirken können? Die Meldung aus Korea lässt leider viele Fragen unbeantwortet. Klar ist aber, dass der Druck bei NCsoft groß ist. 2025 war ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. In Aion 2 hat man große Hoffnungen gelegt.

Die gute Nachricht für den MMORPG-Anbieter: Das neue MMORPG startet im Heimatmarkt zwar mit Problemen und einiger Kritik, doch der Rubel rollt. Das ist der entscheidende Faktor, wenn es um einen nachgelagerten Launch im Westen geht. Mehr zum finanziell sehr erfolgreichen Start erfahrt ihr hier: Das neue MMORPG Aion 2 startet mit Problemen in Asien, soll trotzdem jeden Tag mehr als 1 Million Euro einnehmen

Neuer MMO-Shooter auf Steam klingt wie The Division mit Zombies, doch Spieler warnen vor dem Kauf: „Kann dieses Spiel nicht empfehlen“

Fans von MMO-Shootern bekommen mit Pioner jetzt einen neuen auf Steam. Doch das Spiel, das an ein The Division mit Zombies erinnert, wird von Spielern ziemlich schlecht aufgenommen.

Was ist das für ein Spiel? Pioner ist ein MMO-Shooter aus der Ego-Perspektive, in dem ihr auf einer postapokalyptischen Insel ums Überleben kämpft. Der Mix aus Rollenspiel, MMO-Shooter und Survival erinnert ein wenig an The Division, aber mit Zombies.

Das Spiel des russischen Indie-Entwicklers GFA Games startete am 16. Dezember 2025 in den Early Access auf Steam – und das, obwohl es eigentlich schon 2021 oder 2022 hätte erscheinen sollen. 

Hier seht ihr den Launch-Trailer zu Pioner:

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Der MMO-Shooter Pioner startet noch 2025 in den Early Access, zeigt seine düstere Welt im Launch-Trailer

Serverprobleme und Bugs hemmen den Spielspaß

Wie kommt das Spiel zu Release an? Die Reviews der ersten Spieler fallen für die Entwickler – vor allem nach so langer Entwicklungszeit – wohl eher enttäuschend aus. Nur 47 % der insgesamt 340 Rezensionen auf Steam (Stand 17. Dezember, 13:20 Uhr) sind positiv.

Der Großteil der Spieler kann Pioner nicht weiterempfehlen, zumindest noch nicht. Dafür gibt es mehrere Gründe: Skeeb0 verweist auf Serverprobleme direkt zum Release, und das bei im Peak nicht einmal 1.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam (laut steamdb.info). An sich mache das Spiel aber Spaß und sehe gut aus, schreibt er in seiner Steam-Review.

Das Gameplay macht Spaß, die Grafik ist ordentlich und die Story ist interessant, aber wenn eure Server nicht einmal 1.000 Spieler verkraften und ihr das als MMO bewerbt … dann ist das nicht gut.

Skeeb0 in seiner Steam-Review zu Pioner

ZombieZZ ist über den technischen Zustand des Spiels empört. Innerhalb von 35 Minuten sei das Spiel viermal abgestürzt, wobei jeglicher Fortschritt jedes Mal verloren ging. Trotz mehrerer Verschiebungen erscheine das Spiel „in einem derart erbärmlichen Zustand“, schimpft er in seiner Steam-Review.

„Im Moment kann ich dieses Spiel nicht empfehlen“, schreibt Wintergewitter in seiner Steam-Review. Konzept und Handlung des Spiels wirken zwar neuartig und interessant, innerhalb von weniger als einer Stunde Spielzeit sei er aber bereits auf einen ernsten Bug gestoßen.

Einige Spieler bleiben positiv gestimmt

Was sagen die positiven Reviews? Es gibt bereits einige Spieler, die Spaß mit dem Spiel haben und darum bitten, sich nicht von den vielen negativen Reviews täuschen zu lassen. 

So heißt es in einer Steam-Review: „Ich verstehe, dass viele Spiele einen holprigen Start haben, aber meiner Meinung nach hat dieses hier großes Potenzial.“ Dieser Spieler habe jetzt schon seinen Spaß und bereue den Kauf nicht, sagt er. Anderen Reviews zufolge sollen die Entwickler auch die Serverprobleme in den Griff bekommen haben.

Pioner startete also mit einigen Schwierigkeiten in den Early Access. Während in den Reviews viel negative Stimmung herrscht, gibt es auch Spieler, die diese Reaktionen für überzogen halten. Das Spiel sei eben noch im Early Access, von daher könne man auch nicht erwarten, dass direkt alles rund läuft.

Ob Pioner sich noch von diesen Reviews erholen und wachsen kann, bleibt abzuwarten. Doch allein schon der Herbst 2025 war für Fans von Multiplayer-Shootern vollgepackt mit starken Releases. Welcher davon für uns der beste war, erfahrt ihr in unserem Ranking: Die größten Multiplayer-Shooter aus dem Herbst 2025 im Ranking – Welches Spiel krallt sich Platz 1?

Der Paladin in Diablo 4 hat nun auch den perfekten „Dad-Build“, schneidet Gegner wie Gras mit dem Rasenmäher

Mit Season 11 hat Blizzard überraschend den Paladin in Diablo 4 eingeführt. Die neue Klasse bringt nicht nur richtig starke Builds mit, sondern auch Spielweisen, die sich fast wie ein gemütlicher „Wochenend-Simulator“ für Gamer-Dads anfühlen.

Das hat es mit den „Gamer-Dads“ auf sich: Diablo 4 hat sich relativ schnell den Ruf erarbeitet, das optimale Spiel für Väter zu sein, die wenig Zeit haben. Wer Familie, Job und andere Verpflichtungen unter einen Hut bringen muss, findet hier ein ARPG, das auch in kurzen Sessions Spaß macht.

Auf Reddit präsentiert ein Spieler einen Paladin-Build, der sich perfekt für die Zielgruppe eignet, die einfach entspannt Monster schnetzeln will. Denn mit dem Build, den der Spieler den „Unkrautschneider“ tauft, fetzt ihr ohne viel Aufwand wie ein Rasenmäher über die Map und schnetzelt Monster.

Was ist das für ein Build? Am 12. Dezember ist überraschend der Paladin in Diablo 4 erschienen und spielbar für alle, die die neue Erweiterung Lord of Hatred vorbestellen. Die Klasse bringt verschiedene Spielweisen mit, von denen Fans einige aus früheren Diablo-Teilen kennen dürften. Eine davon setzt auf ein Zweihandschwert und darauf, alles um euch herum ohne große Unterbrechung und in hohem Tempo zu vernichten.

Der „Feuereifer-Build“ baut dabei auf den Fanatiker-Eid auf. Mehr zu dem Paladin und seinen Eiden seht ihr im Trailer:

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Diablo 4 zeigt den Paladin und seine Eide im Gameplay-Trailer

Mehr Leben = mehr Angriffe

Das macht den Build so stark: Der Feuereifer-Build dreht sich um den Skill „Feuereifer“, mit dem ihr Gegner in einem 360-Grad-Radius um euch herum angreift, und das mit extrem hoher Geschwindigkeit. Anders als viele andere Paladin-Builds verzichtet ihr hier auf ein Schild. Stattdessen setzt ihr auf das Zweihandschwert „Rote Predigt“, um den Schaden von Feuereifer deutlich zu erhöhen. Eine Übersicht mit allen Uniques in Diablo 4 findet ihr hier.

Der Build ist auf hohe Angriffsgeschwindigkeit und hohe Abklingzeitreduktion ausgelegt. Ihr verursacht konstant Schaden, heilt euch dabei und kommt in praktisch allen Spielinhalten problemlos zurecht. Gleichzeitig ist der Feuereifer-Build sehr einsteigerfreundlich und angenehm zu spielen.

Wichtige Punkte des Builds sind:

  • Als Ressource nutzt ihr Leben statt Glauben. Solange ihr genug Leben habt – oder genauer gesagt opfern könnt – greift ihr an.
  • „Fallender Stern“ dient als Mobility-Fertigkeit, mit der ihr euch schnell zwischen Gegnergruppen bewegt. „Aura des Fanatismus“ erhöht zusätzlich eure Angriffsgeschwindigkeit und kritische Trefferchance.
  • Die defensive Fertigkeit „Weihe“ heilt euch und fügt Gegnern Schaden pro Sekunde zu. „Aura des Trotzes“ sorgt ebenfalls für Heilung, verstärkt eure Rüstung und macht euch unaufhaltsam. Die Ultimate „Festung“ verleiht euch Immunität – besonders hilfreich in Bosskämpfen.
  • Mit dem Unique-Schwert „Rote Predigt“ verursacht Feuereifer mehr Schaden und hat die Chance, doppelten Schaden auszulösen. Bis ihr das Schwert erhaltet, nutzt ihr „Vermächtnis des Fanatikers“ als Aufwertung für Feuereifer. Dadurch wird der Angriff erweitert, sucht zufällige Gegner und trifft vier weitere Male.

So spielt sich der Build: Ihr spammt Feuereifer, um konstant Schaden auszuteilen, und fetzt durch Gegnergruppen. Dabei sammelt ihr Inbrunst, die euch zusätzlich stärkt. Eure defensiven Skills, Aura des Trotzes, Weihe und Festung, nutzt ihr so oft wie möglich. „Festung“ ist vor allem in härteren Kämpfen nützlich. Damit eure Auren ständig verfügbar sind und ihr dauerhaft von Buffs profitiert, ist es besonders wichtig, Abklingzeitreduktion zu stapeln.

Einen ausführlichen Build-Guide findet ihr etwa bei den Experten und Theory-Craftern von maxroll.gg. Eine Übersicht der stärksten Builds gibt es außerdem in unserer Tier-List für Diablo 4 Season 11.

Um noch mehr aus euren Builds herauszuholen, könnt ihr zusätzlich auf das neue saisonale Crafting-Feature Heiligung setzen. Damit erhalten eure Items zufällige Effekte, die sie noch stärker machen können. Allerdings ist die Heiligung nicht jederzeit verfügbar und bringt ein paar wichtige Regeln mit sich. Wie genau das Heiligen funktioniert und worauf ihr achten solltet, erfahrt ihr hier: Diablo 4: Heiligung ist die letzte Verbesserung eurer Items – So funktioniert sie

So günstig gab es noch keinen Gaming-Laptop mit GeForce RTX 5070 Ti – und er kommt noch vor Weihnachten!

Einen starken Gaming-Laptop von MSI mit GeForce RTX 5070 Ti bekommt ihr aktuell zum absoluten Tiefstpreis im Amazon-Angebot.

Selten gibt es Gaming-Laptops aus dem High-End-Bereich wirklich günstig, doch den MSI Vector A16 HX AI mit der Mobilvariante der GeForce RTX 5070 Ti bekommt ihr aktuell bei Amazon um 29 Prozent reduziert im Angebot (Update: mittlerweile beträgt die Preisreduzierung sogar 36 Prozent!). Die Lieferung erfolgt aktuell noch vor Weihnachten.

So günstig gab es das Modell bisher noch nicht und gegenüber der Preisempfehlung spart ihr über 500 Euro. Zudem handelt es sich laut unserer Datenlage auch um den historisch bisher günstigsten Gaming-Laptop mit GeForce RTX 5070 Ti überhaupt.

Jetzt gleich zum Angebot bei Amazon!

In dem Preisbereich tummeln sich sonst Laptops mit schwächerer RTX 5070 (ohne Ti) oder teils sogar noch mit RTX 5060. Für vergleichbare Modelle mit RTX 5070 Ti zahlt ihr indes mindestens 300 Euro mehr, wie etwa beim Acer Nitro 16S AI bei NBB oder dem beim HP OMEN MAX 16 bei Cyberport.

Gaming-Laptop mit RTX 5070 Ti: Das steckt alles im MSI Vector A16 HX AI

Neben der GeForce RTX 5070 Ti mit 12 GByte Grafikspeicher und höchster TGP-Grenze für maximale Leistung (wie wichtig das ist, hat kürzlich erst GameStar gezeigt) setzt das hiesige MSI Vector A16 HX AI auch auf einen potenten Zwölfkernprozessor in Form von AMDs Ryzen 7 8840HX mit bis zu 5,1 GHz. Dank MSIs Overboost-Technik sollen beide ihre Leistungsaufnahme optimal ausschöpfen können.

Hinzu kommen 16 GByte DDR5-Arbeitsspeicher und eine schnelle PCIe-SSD mit 1 TByte Speicherplatz, auf der auch Windows 11 vorinstalliert ist. Für ein schickes und flottes Bild sorgt ein 16 Zoll großes und entspiegeltes 16:10-IPS-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln, 240 Hz und 100 Prozent DCI-P3-Farbabdeckung.

Gaming-Laptop mit RTX 5070 Ti: MSI Vector A16 HX für nur 1.565,85 Euro statt 2.199 Euro UVP bei Amazon
Gaming-Laptop mit RTX 5070 Ti: MSI Vector A16 HX AI für nur 1.409,27 Euro statt 2.199 Euro UVP bei Amazon

Auch der 90-Wh-Akku verspricht vergleichsweise lange durchzuhalten und überdies gibt es eine RGB-Beleuchtung der Tastatur sowie zahlreiche Anschlüsse. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon. Angesichts von Ausstattung und Preis macht man hier in jedem Fall nichts verkehrt: viel Leistung in aktuellen Spielen für vergleichsweise wenig Geld.

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Weitere Angebote: Gaming-Headset, OLED-Monitor mit Smart-TV und Corsair-Tastatur

Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei ist aktuell zum Beispiel ein starkes Gaming-Headset schon für unter 50 Euro sowie einer der besten OLED-Gaming-Monitore, der gleichzeitig Smart-TV-Features hat. Außerdem bekommt ihr eine kompakte und nahezu perfekte Gaming-Tastatur von Corsair aktuell noch ebenfalls zum Tiefpreis.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Die neuen Inhalte von Final Fantasy XIV schaffen bei mir das, was die ganze Erweiterung bisher nicht konnte: Sie machen Lust auf mehr

Patch 7.4 ist in Final Fantasy XIV eingezogen und hatte einige spannende Neuerungen im Gepäck. Und ein neuer Inhalt ist dabei so gut, dass MeinMMO-Redakteur Alex einfach nicht genug bekommt.

Um welchen Inhalt geht es? Mit Patch 7.4 ging auch die Raid-Reihe von Dawntrail rund um das Arkadion in Lösung Neun zu Ende. Die letzten 4 neuen Raids zogen ein und haben es definitiv in sich. Als jahrelanger Extrem-Raider musste ich natürlich pünktlich am Patch-Tag rein und schauen, was im Januar auf uns wartet, wenn die schwierigen Varianten verfügbar werden.

Also: Raidgruppe geschnappt und los ging’s! Und wir sollten alles andere als enttäuscht werden. Denn was sich uns die nächsten 2 Stunden bot, war ein reines Feuerwerk an Emotionen und Spaß. So sehr, dass wir im Anschluss an unseren ersten Run direkt noch einmal reinmussten, obwohl wir die wöchentlichen Belohnungen bereits eingeheimst hatten, und für uns feststellten: Diese Raids gehören definitiv zu den besten des MMORPGs.

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald ist seit Anbeginn der Erweiterung Heavensward im Jahr 2015 vor allem als Dunkelritter in Eorzea unterwegs und macht auch vor schweren Inhalten keinen Halt. Zum neuen Raid-Tier wechselt er nach gut 10 Jahren vom Tank zum Heiler und freut sich schon auf die Savage-Varianten am 06. Januar 2026, die er mit seiner langjährigen Raidtruppe bestreiten wird.

Einen kurzen Eindruck über die Raids könnt ihr auch im Trailer gewinnen:

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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein

Ein gelungenes Finale für das Arkadion

Wie war unsere Erfahrung? Schon im ersten der vier neuen Raids fiel uns der rockige und mitreißende neue Soundtrack auf. Raids in FF14 haben ja wirklich oft richtig gute Musik, aber die neuen Tracks kamen nochmal deutlich treibender bei uns an als die bisherigen. Sie bilden eine der großen Stärken dieses Raidtiers.

Dieser Eindruck setzte sich auch in den Raids 2 – 4 fort und gipfelte in einem Lied, das sich auch jetzt gerade als konstanter Ohrwurm bei mir hält und in Dauerschleife neben der Arbeit läuft. Denn in Raid 4 könnt ihr dem Song „Everything Burns“ lauschen, der in Kollaboration mit Tom Morello, dem Gitarristen der Band „Rage Against the Machine“, entstanden ist.

Dem Song könnt ihr hier lauschen:

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Der durch die Musik entstehende Drive setzt sich auch im Kampfdesign und den Mechaniken fort. Die Fights sind schnell, chaotisch, zackig und ja, sie verzeihen wenig Fehler. Gelegenheitsspieler werden hier vermutlich auf einige Schwierigkeiten stoßen, aber nichts, was mit ein wenig Geduld und Knobeln nicht zu meistern wäre.

Bekannte Formeln clever verpackt

Die Mechaniken basieren, wie immer, auf der durchgenudelten, typischen FF14-Formel – allerdings sind die so clever verpackt und kombiniert, dass sie sich frisch und neu anfühlen. Jeder Kampf hatte so viele Momente, in denen wir einfach lachen mussten, überfordert waren und ja – sogar gesammelt den Boden tanken durften, um das Ganze zum Teil auch mehrfach neu zu starten. Ein Umstand, der uns schon einige Jahre nicht mehr so passiert ist.

Die bisherigen Raids im Arkadion waren zwar auch gut und machten Spaß, allerdings nicht mehr oder weniger als beispielsweise die Eden-Reihe aus Shadowbringers oder das Pandaemonium aus Endwalker. Sie waren aus unserer Sicht schlicht solide, mit einem leicht höheren Schwierigkeitsgrad als früher.

Diese vier letzten Raids von Dawntrail haben uns allerdings so positiv überrascht, dass sie uns die Motivation und die Leidenschaft für das Spiel zurückgebracht haben, die ansonsten über die Erweiterung hinweg etwas eingeschlafen war.

Allein diese Leistung führt bei uns schon dazu, dass wir die neuen Raids fast als die besten des Spiels bezeichnen würden. Hinzu kommen das wirklich gelungene und spaßige Konzept, die sehr unterschiedlichen Arenen und Designs sowie der fetzige Soundtrack.

Doch auch so brachte der Patch einige Neuerungen mit, die uns den Spaß am Spiel langsam, aber sicher, wieder zurückbringen. So ist es beispielsweise jetzt möglich, die Rüstungsteile aller Klassen zu kombinieren und als Glamour über die getragene Ausrüstung zu legen, sodass sich gefühlt unendlich neue Möglichkeiten für coole Outfits ergeben.

Ebenso wurde das Strategiebrett für Gruppen eingeführt, dass die Kampfplanung schwieriger Inhalte erleichtern soll. Ob wir das in Zukunft für unsere Savage-Raids nutzen werden, bleibt abzuwarten. Gestern haben wir es jedenfalls vor allem in Wartezeiten genutzt, um Schach oder Tic-Tac-Toe im Riesenformat zu spielen. Damit sind wir offenbar auch nicht allein gewesen, wie einige Posts auf x.com zeigen.

Habt ihr die neuen Raids auch schon gespielt? Seid ihr auch so begeistert, wie wir? Schreibt es gern in die Kommentare. Ich für meinen Teil bin erleichtert, weil meine bisherige Erfahrung mit Dawntrail eher ernüchternd war und sich nun langsam Besserung abzeichnet. Denn vorher musste ich eher selbst dafür sorgen, dass FF14 für mich spannend bleibt: Final Fantasy XIV zwingt mich aktuell zu etwas, das ich seit fast 10 Jahren nicht mehr musste: Ich muss mein Spielverhalten ändern

Experte bildet Ratten zu Gamern aus, nach 4 Jahren können sich die Tiere in Doom endlich wehren

Ein Experte bildet Ratten zu Gamern aus. Nach 4 Jahren können die Ratten in Doom erstmals auf Gegner schießen. 2021 hatten ein Neuroingenieur und sein Team damit angefangen, Ratten auf Gaming zu trainieren. Jetzt hat das Projekt ein umfangreiches Update erhalten.

Ein Team um den Neuroingenieur Viktor Tóth versucht seit 2021 Ratten zu Gamern auszubilden. 2021 berichtete erstmals PCGamer davon. Konkret versucht er mit seinem Team den Nagern den Shooter Doom beizubringen. Dazu gehören Bewegungsabläufe, das Betätigen von Aktionen und der Einsatz der Waffen, um sich gegen Dämonen wehren zu können.

Ende 2025 hat das Projekt jetzt ein großes Update erfahren. Die angelernten Nager können mittlerweile schießen und sich gegen die Gegner zur Wehr setzen. Davon berichtet das englischsprachige Magazin TomsHardware.com. Das gesamte Projekt der Ratten könnt ihr auf der eigenen Webseite des Projekts verfolgen.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Ratten sollen zu Gamern werden, jetzt hat ihr Gaming-Setup ein Upgrade bekommen

Wie ging das Experiment los? Am Anfang standen die Ratten in einem Geschirr über einem frei drehbaren Ball, wobei die Vorwärtsbewegung der Bewegung durch einen vereinfachten Doom II-Korridor zugeordnet war. Als Belohnung erhielten sie gesüßtes Wasser, wenn sie die gewünschte Aktion ausführten. Weitere Interaktionen waren mit Doom zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.

Was hat sich 2025 geändert? Mittlerweile hat das Team von Viktor Tóth ein umfangreiches Update vorgestellt: Er hat das Gaming-Setup seiner Ratten umfangreich aufgerüstet: Das neue System bildet zwar immer noch Bewegungen der Ratten ab, es werden aber zusätzlich auch komplexere Eingaben unterstützt. Außerdem hat er in das Setup ein kleines, gekrümmtes AMOLED-Display verbaut, dadurch erhalten die Trainings-Ratten ein deutlich räumlicheres Feedback als bisher. Die Forscher schreiben dazu in ihrem eigenen Blog:

Die Ratten lernten erfolgreich, sich in der virtuellen Umgebung zurechtzufinden und den Schussmechanismus auszulösen. Die Gewöhnung dauerte pro Ratte etwa zwei Wochen. Aufgrund von Zeitbeschränkungen konnte das Fortgeschrittenentraining zwar nicht abgeschlossen werden, doch die ersten Daten zeigten eine vielversprechende Interaktion mit dem System.

Obendrein können die Ratten sich in Doom endlich gegen Gegner wehren: Über einen physischen Auslösemechanismus können die Tiere die Feuerfunktion von Doom aktivieren. Technisch gesehen können sie jetzt Gegner erschießen, praktisch funktioniert das mal mehr oder weniger präzise. Von einem Shooter-Gott wie Shroud dürften die Ratten beim Thema Präzision noch weit entfernt sein.

Nach Doom Eternal erschien mit The Dark Ages ein neuer Teil der Reihe, der ein wenig den schnellen Spielstil brechen wollte. Bethesda lud MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus dazu ein, sich Doom: The Dark Ages anzusehen und ausgewählte Missionen zu spielen. Der Shooter ist solide und bockschwer, nur das Alleinstellungsmerkmal zieht nicht so ganz. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: Das neue Doom spielt sich wie ein richtig harter Shooter, aber etwas fehlt

Düsteres Rollenspiel auf Steam spielt sich wie geistiger Nachfolger zu Skyrim, begeistert mit neuem Story-DLC: „In einer Sitzung durchgespielt“

Die vielleicht beste moderne Alternative zu Skyrim kommt derzeit aus Polen und heißt Tainted Grail: Fall of Avalon. Während Fans immer noch auf Neuigkeiten zu The Elder Scrolls 6 warten, bekommt das düstere Rollenspiel auf Steam einen neuen Story-DLC – und der kommt richtig gut an.

Was ist das für ein Spiel? Tainted Grail: Fall of Avalon ist ein Open-World-Rollenspiel des Entwicklers Questline, einem Indie-Studio aus Polen. Euch erwartet in dem RPG eine düstere Neuinterpretation der Artus-Sage. Insgesamt erinnert das Spiel stark an Skyrim, nur in moderner:

  • Das Spiel lässt euch wie auch schon Skyrim zwischen einer First-Person- und Third-Person-Perspektive wechseln. Gerade aus der First-Person erinnern die Kämpfe dabei sehr stark ans Vorbild von Bethesda.
  • Die Spielwelt erinnert mit ihrer düsteren, melancholischen Stimmung ebenfalls an Himmelsrand, das Setting von Skyrim.
  • Auch viele Spieler auf Steam meinen, dass sich Tainted Grail: Fall of Avalon wie der „geistige Nachfolger zu Skyrim“ anfühlt (etwa in dieser Steam-Review).

Das Spiel erschien am 25. Mai 2025 für den PC auf Steam, Epic Games und GOG. Auf den Konsolen PS5 und Xbox Series X|S ist der Titel ebenfalls erhältlich. Am 15. Dezember 2025 folgte mit Sanctuary of Sarras der erste Story-DLC. Dieser schickt euch in eine geheimnisvolle Unterwasserwelt.

Hier seht ihr den Trailer zur neuen Story-Erweiterung:

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Tainted Grail: The Fall of Avalon schickt euch im neuen Story-DLC in eine gefährliche Unterwasserwelt

Neues Abenteuer in einer Unterwasserwelt

Was liefert der neue DLC? In Sanctuary of Sarras folgt ihr den Spuren von Nimue und den Deserteuren, die König Artus einst die Stirn boten. Im Verlauf der Story ergründet ihr auch, warum das namensgebende Heiligtum im Meer versank.

Der DLC liefert ein brandneues Gebiet, in dem frische Dungeons, Gegner (darunter auch Bosse) sowie Ausrüstungsgegenstände auf euch warten. Zudem kommt mit dem DLC ein neues Progressionssystem.

Durch das Aktivieren von heiligen Schreinen in Sarras schwächt ihr Gegner (die jetzt mit eurem Level skalieren, also stärker werden). Zudem gewähren euch diese Schreine Punkte, die ihr in drei neue Talentbäume investieren könnt.

Wie lange bin ich mit dem DLC beschäftigt? Die Entwickler sprechen auf Steam von rund 15 Stunden Spielzeit. Einige Spieler meinen allerdings schon, dass sie deutlich schneller durch waren:

  • Shepherd of Elo gibt in seiner Steam-Review einen Daumen nach oben, rät aber dazu, den DLC mit einem neuen Charakter oder erst auf New Game + zu spielen: „Es hat mich mit einem abgeschlossenen Akt-3-Charakter im NG nur etwa 7–8 Stunden gekostet.“
  • Steam-Nutzer andy ist ebenfalls begeistert und schreibt in seiner Steam-Review: „Mir hat diese Erweiterung wirklich sehr gefallen […] Tatsächlich war sie so gut, dass ich sie in einer einzigen Sitzung durchgespielt habe“. Wie lang diese war, verrät er aber nicht.

Insgesamt fallen die Reviews zum DLC auf Steam zu 90 % positiv aus, allerdings gibt es bisher auch nur 54 davon. Dieser Wert dürfte sich also noch verändern, sobald mehr Spieler ihre Meinung dazu abgeben.

Auf Steam bekommt ihr Tainted Grail: The Fall of Avalon derzeit übrigens für 30,79 € statt 43,99 €. Dieses Angebot gilt noch bis zum 19. Dezember 2025. Eine Demo findet ihr auf Steam ebenfalls. Über GOG kostet das Game 35,19 €, dafür gibt’s eine DRM-freie Version und der Rabatt gilt bis zum 3. Januar 2026.

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