WoW: Eine wichtige Ressource für das Housing könnt ihr nur noch wenige Tage lang gut farmen

Schicke Gegenstände für das Housing in World of Warcraft gibt es nur noch für kurze Zeit sehr einfach – daher sollte man jetzt zuschlagen.

Damit man im Housing von World of Warcraft eine große Auswahl an Gegenständen hat, muss man eine Menge Währungen farmen. Je nachdem, um welche Währung es sich dabei handelt, kann das viele Stunden Zeit fressen – oder ist auch noch vom Glück abhängig, welche Quests gerade aktiv sind.

Dabei gibt es eine der eher nervigeren Währungen gerade nachgeworfen. „Schuld“ daran ist Legion Remix – selbst dann, wenn man gar nicht Remix spielt.

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So gestaltet ihr in WoW einen Weihnachtsbaum für die Feiertage

Ordensressourcen bringen schicke Belohnungen

Um welche Ressource geht es? Die Rede ist von Ordensressourcen (Order Ressources). Diese Ressourcen bekommt ihr vornehmlich über Weltquests in der Erweiterung Legion – also dem tatsächlichen Legion, nicht der Remix-Variante. Ob eine Quest Ordensressourcen anbietet, ist dabei ganz dem Zufall überlassen, aber ihr könnt es bereits als Belohnung sehen, wenn ihr über die entsprechende Quest hovert.

WoW Order Hall Ressources
Ihr seht bereits, welche Quests viele Ordensressourcen geben.

Was kann mit Ordensressourcen kaufen? Jede der einzelnen Ordenshallen hat einen eigenen Händler, der exklusive Gegenstände verkauft, die für Ordenressourcen angeboten werden. Das sind Housing-Gegenstände, die meist besonders ikonisch zu einer Klasse passen – etwa teufelsverdorbene Gegenstände bei Hexenmeistern oder Buchbände mit heiligem Licht bei Paladinen.

Einen Teil dieser Items kann man einfach so kaufen, für andere muss man bestimmte Erfolge erfüllen.

Doch eine Sache ist immer gleich: Sie verschlingen große Mengen an Ordensressourcen und kosten gerne mal 2.500 Ressourcen pro Item.

WoW Housing Order Hall Seller
In den Ordenshallen gibt es viele erspielbare Belohnungen – für Ordensressourcen.

Warum kann man da jetzt so viel von verdienen? Das liegt daran, dass auch das normale „Legion“ sich anders verhält, solange Remix aktiv ist. Weltbosse rotieren nicht wöchentlich, sondern jeden Tag. Gerade diese Weltboss-Weltquests haben eine hohe Chance, dass sie als Belohnung 1.000 Ordensressourcen anbieten – ein satte Sümmchen, das schon für einige Dekorationen ausreicht. Die Weltbosse sind auf Stufe 80 auch mit einer Attacke bereits besiegt.

Weitere Tipps für Ordensressourcen: Bedenkt, dass ihr euren Erhalt von Ordensressourcen auch noch zusätzlich steigern könnt:

  • Das Aktivieren des Kriegsmodus erhöht den Betrag der Ressourcen, die ihr aus Quests bekommt, um weitere 10 %.
  • Ihr könnt Anhänger aus der Ordenshalle als Begleiter auswählen und ihnen Ausrüstung geben, die zusätzliche Ressourcen beim Abschluss von Quests zu erhalten.
  • Schaut immer auch die Weltquests auf Argus an. Diese geben häufig besonders viele Ressourcen.

Falls ihr noch Ordensressourcen braucht, dann solltet ihr in den kommenden Tagen einen Abstecher auf die Verheerten Inseln machen, denn am 19. Januar endet Legion Remix. Damit werden auch die Quests wieder normal generiert. An der Weltkarte könnt ihr den Filter für Weltquests so einstellen, dass euch nur Missionen angezeigt werden, die Ordensressourcen abwerfen – dann seid ihr da bereits perfekt vorbereitet.

Legion hat eine Menge toller Housing-Gegenstände zu bieten, die sich perfekt eigenen, um tolle Akzente zu setzen oder dem Eigenheim einen thematischen Anstrich zu verpassen. Falls ihr noch gar nicht wisst, wie ihr euer Haus gestalten sollt – schaut doch mal, in was für ein geniales Haus wir da gestolpert sind.

Action-RPG auf Steam macht schon im Early Access eine Sache besser als Diablo und Co. – darum ist jetzt der beste Moment, einzusteigen

Ein Action-Rollenspiel auf Steam macht eine Sache besser als die Platzhirsche Diablo 4 und Path of Exile 2 – und das, obwohl es erst im Early Access ist. Es lohnt sich, jetzt schon einzusteigen.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Titan Quest 2 – die von Fans lang ersehnte Fortsetzung des Action-Rollenspiels aus dem Jahr 2006. Entwickelt wird diese vom Studio Grimlore Games in München, erschienen ist sie am 1. August 2025 auf Steam und im Epic Games Store. Versionen für PS5 und Xbox Series X|S wurden angekündigt.

Titan Quest 2 führt euch erneut ins antike Griechenland. Diesmal müsst ihr allerdings einer rachsüchtigen Göttin entkommen und ihre finsteren Pläne vereiteln. Vor einer malerischen Kulisse schnetzelt ihr euch so durch mythische Kreaturen und Bosse hindurch.

Obwohl sich das Spiel noch im Early Access befindet, macht es bereits eine wichtige Sache besser als die großen Platzhirsche im Genre, also Diablo 4 und Path of Exile 2 – zumindest dann, wenn man möglichst viel Freiheit beim Bau seines eigenen Builds haben will.

Hier seht ihr Titan Quest 2 im Launch-Trailer:

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Der Trailer zum Early Access von Titan Quest 2 auf Steam

Nicht nur eine, sondern gleich zwei Klassen pro Charakter

Was macht Titan Quest 2 besser? Während ihr in den meisten anderen Action-RPGs nur eine Klasse auswählen dürft, lässt euch Titan Quest 2 (wie schon das Original) gleich zwei nehmen. Diese dürft ihr völlig frei miteinander kombinieren. Wollt ihr einen mächtigen Nahkämpfer spielen, der Feinden Blitze entgegenschleudert? Kein Problem. 

Grenzen bei der Build-Vielfalt setzt aktuell vor allem der Early Access. In Titan Quest 2 gibt es, Stand jetzt, nur 5 Klassen. Weitere sollen im Verlauf des Early Access kostenlos folgen.

Die jetzt schon enthaltenen Klassen, im Spiel „Meisterschaften“ genannt, sind:

  • Kriegskunst: Für alle, die sich schwer gepanzert in den Nahkampf stürzen wollen
  • Schurke: Setzt auf Giftschaden und schnelle, präzise Angriffe
  • Erde: Lässt euch Boden erschüttern und Feinde in Flammen stecken 
  • Sturm: Enthält Blitzangriffe und lässt euch Feinde mit Frostattacken einfrieren
  • Schmiede: Die erste Meisterschaft, die nach Release hinzukam; bietet Zugriff auf Klingenfallen und macht euch zu einem lebenden Panzer

Titan Quest 2 verzichtet auch auf Multiplayer-Zwang, Battle-Pässe und einen Shop, in dem ihr echtes Geld für kosmetische Inhalte ausgeben sollt. Ihr dürft den Titel im Koop spielen, seid aber nie dazu gezwungen.

Wer früh einsteigt, kommt günstiger davon

Warum ist jetzt der beste Moment, einzusteigen? Derzeit bekommt ihr Titan Quest 2 auf Steam und auch im Epic Games Store mit einem Rabatt von 20 %. Das Spiel kostet aktuell also 27,99 € und bietet dafür schon jede Menge Inhalt.

Ihr solltet zwar nicht erwarten, direkt für hunderte Stunden versorgt zu sein, doch wer jede Meisterschaft einmal ausprobieren und jede Ecke der Welt erkunden will, kommt trotzdem auf seine Kosten.

Noch dazu haben die Entwickler angekündigt, dass das Spiel mit wachsendem Inhalt teurer werden soll. Eine kleine Preiserhöhung gab es bereits im November 2025. Habt ihr Interesse an dem Spiel, lohnt es sich also, früh einzusteigen. Am Ende bekommt ihr das Gesamtpaket so oder so.

Wie geht’s weiter mit Titan Quest 2? Am 22. Dezember 2025 haben die Entwickler ein neues Kapitel der Story angekündigt. Das schickt euch zuerst in die Heimat der griechischen Götter. Danach führt euch die Reise auf die offenen Felder Arkadiens und in die Stadt Tegea.

Im neuen Gebiet ihr endlich auch auf eine frische Art von Gegnern: Die Zentauren – halb Mensch, halb Pferd. Ihr müsst euch also nicht länger mit den Fischmenschen herumschlagen. Wann genau das neue Kapitel kommt, haben die Entwickler nicht verraten.

Path of Exile 2 hat gezeigt, wie komplex Action-RPGs sein können und auch Titan Quest 2 fährt einen Mittelweg zwischen Komplexität und Herausforderung. Einem Spieler wurden die ganzen knallharten Games aber zu viel – und Diablo 4 zur Rettung seines Hobbys. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Spieler ist „ausgebrannt“ vom Gaming, findet selbst Skyrim lahm – Diablo 4 rettet ihm das Hobby

Ich spiele seit Jahren dieselbe Kampagne Dungeons & Dragons und das regelmäßig – das ist unser Erfolgsrezept

Dungeons & Dragons bietet das Potenzial für langfristige Kampagnen, in denen die Geschichte über mehrere Sessions fortläuft, wie in einer Serie. MeinMMO-Redakteur Alex spielt seine Lieblingskampagne bereits seit Jahren regelmäßig und mit viel Leidenschaft. Wie seine Gruppe das schafft und wie ihr das auch könnt, erzählt er euch hier.

Dungeons & Dragons ist ein Gruppenspiel, das viel Kreativität, aber auch Menschenkenntnis erfordert und gemeinsames Geschichtenerzählen zum Ziel hat. Es ist hochgradig sozial und dementsprechend auch anfällig für Konflikte und unterschiedliche Erwartungen. Das macht es häufig schwer, vor allem länger angelegte Kampagnen wirklich langfristig zu spielen, ohne dass die Gruppe aus verschiedensten Gründen das Interesse verliert oder anderweitig auseinanderbricht – vor allem, wenn sie sich über mehrere Jahre erstreckt.

Auch ich habe bereits etliche Gruppen und Versuche hinter mir und spiele nun seit einigen Jahren in einer festen Gruppe aus 6 Menschen, mit der ich mindestens zweimal im Monat einen ganzen Tag lang der Leidenschaft für unser liebstes Tabletop-Rollenspiel fröne. Meist spielen wir 11 – 14 Stunden und bewegen uns vor allem im Setting der Vergessenen Reiche und dem Feenreich. Dabei nutzen wir zwar (mehrere) offizielle Kampagnenbücher, weben sie jedoch in eine eigens von unserem Spielleiter ausgedachte Rahmenhandlung ein.

Und das wirklich mit sehr wenigen Ausnahmen regelmäßig und ein und dieselbe Kampagne, ohne großes Drama, böse Auseinandersetzungen oder Langeweilestrecken und mit ein und denselben Charakteren. Doch das war nicht immer so leicht und dahinzukommen war ein Prozess, der einige Zeit in Anspruch genommen hat.

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Der Trailer zu Critical Roles The Mighty Nein auf Amazon Prime zeigt die ersten Konflikte, mit denen die „Helden“ zu kämpfen haben

Grund dafür, dass das mittlerweile so gut funktioniert, sind einige ungeschriebene Regeln und Verhaltensweisen, die ich einmal mit euch teilen möchte, damit auch ihr die perfekte Gruppe für euch finden und gemeinsam lange, epische Kampagnen erschaffen könnt. Diese Regeln habe ich auch in anderen Runden und Systemen mitnehmen und erfolgreich einbringen können. Deshalb kommt hier einmal unser Erfolgskonzept, mit dem wir jetzt schon seit Jahren an ein und derselben Geschichte schreiben.

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In diesem Sinne möchte ich diesen Beitrag auch meiner Gruppe widmen, die mich jetzt schon so lange durch meine Abenteuer in Faerûn und den Kristallsphären begleitet: Meine lieben Selûnatics – dieser Beitrag ist auch für euch, denn ohne euch könnte ich dieses unglaublich bereichernde Hobby gar nicht erst so ausleben, wie es jetzt möglich ist. Danke, dass es euch gibt!

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald ist seit über 15 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.

Auf dem Titelbild seht ihr die Charaktere seiner langjährigen Truppe, die von seinem liebenswe- äh mysteriösen Lieblings-Schurken (@kiriiartworks) gezeichnet wurden.

Erwartungen und Spielertypen hinterfragen

Einer der wohl größten Punkte, weshalb unsere Kampagne auch initial schon so gut lief war, dass wir von Anfang an bestimmte Fokuspunkte festgelegt hatten, die wir aber auch nicht als in Stein gemeißelt wahrgenommen haben. Der Start in eine lang angelegte Kampagne legt einen der Grundsteine dafür, wie sie sich im Verlauf entwickeln kann.

Für diesen Zweck hat unser Spielleiter (der das Ganze wohlgemerkt zum ersten Mal macht – er hatte vorher nur 2 Sessions Dungeons & Dragons als Spieler gespielt) mit jedem unserer 5 Spieler eine sogenannte Session 0 abgehalten, in der er mit uns über unsere Charakter-Ideen aber auch über unsere Erwartungen für die Kampagne sprach.

Wollten wir lieber einen größeren Fokus auf Kämpfe? Erkundungen von komplexen Dungeons? Oder einen hohen Rollenspielanteil? All das trug er als Orientierung für den Start zusammen. Mit diesem Vorgehen, geht ihr auch sicher, dass die Gruppenmitglieder grundsätzlich zusammenpassen und geht etlichen potenziellen Konflikten innerhalb der Gruppe aus dem Weg.

Ebenso achtete er darauf, dass die Stärken und Schwächen unserer Charaktere sich gut ergänzten, wir vor der ersten Session voneinander aber nicht erfuhren, wen oder was wir spielen. Dadurch konnten wir uns auch ingame während der ersten Sitzung authentisch kennenlernen und zeigten ungespieltes Interesse aneinander.

Doch damit war es nicht getan, denn Erwartungen können sich erfahrungsgemäß auch ändern und das, was man sich gerade wünscht, muss nicht das sein, was man in der Praxis dann auch wirklich gut findet. Womit wir zu Punkt 2 kommen.

Ein kleines Aufbauspiel auf Steam nimmt es mit meinem Game of the Year auf – ein Update später hat es vielleicht sogar gewonnen

Eine Art von Aufbauspiel hat MeinMMO-Autor Ody dieses Jahr besonders überzeugt: Parkbuilder. Ende Oktober war es noch Jurassic World Evolution 3, das er zu seinem persönlichen Spiel des Jahres krönen würde. Zum Jahresende schlägt allerdings die Konkurrenz auf Steam zu.

Als am 21. Oktober 2025 Jurassic World Evolution 3 (JWE3) erschien, konnte ich kaum die Finger davon lassen: Ich habe das Spiel am Releaseabend direkt 8 Stunden durchgesuchtet. Seitdem schaue ich immer wieder mal rein. Dennoch versinke ich aktuell wieder stundenlang in einem anderen Parkbuilder.

Dieses Spiel, das mit JWE3 um meine Zeit konkurriert, ist Prehistoric Kingdom (PK). Das ist am 27. April 2022 erschienen und befindet sich derzeit im Early Access. Ich zocke PK aber erst seit Anfang 2024 und das immer wieder mal. Richtig aktiv wurde ich aber wieder innerhalb der letzten Wochen und Monate, denn aktuell wird es wieder richtig spannend ums Game.

Am 23. Dezember erschien Update 16, das vollgepackt mit coolen neuen Inhalten ist:

  • 10 neue Tierspezies aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte, die ihr in Vivarien (kleinen festgelegten Gehegen, die ihr aber individuell gestalten dürft) unterbringt
  • Eure Tiere werden jetzt auch krank oder ziehen sich Verletzungen zu und brauchen daher Tierärzte, die sich um sie kümmern
  • Mit dem Riesenrad und dem Aussichtsturm gibt es zwei neue Attraktionen, mit denen Besucher eine noch bessere Aussicht auf den Park erhalten

Hier seht ihr den Trailer zum neuen Update:

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Prehistoric Kingdom auf Steam schenkt euch 10 neue Tiere für euren Park, darunter die größte Schlange aller Zeiten

Der wahrgewordene Traum von Dino-Nerds (wie mich)

Prehistoric Kingdom ist der feuchte Traum eines jeden Dino-Nerds. Die Tiere im Spiel sind zum Leben erwachte Paläokunst und auf dem modernsten Stand der Forschung. Damit hebt sich PK deutlich von Jurassic World Evolution 3 ab. Das hat zwar viele sehr akkurate Designs, aber auch viele in der heute veralteten Jurassic Park/World-Ästhetik.

Und es gibt hier nicht nur Dinosaurier: Mammuts und Säbelzahnkatzen haben hier ebenso ihren Platz. Genau wie die Titanoboa, die größte Schlange aller Zeiten, oder Tiktaalik – eines der ersten Tiere überhaupt, die das Wasser verließen (und somit dafür gesorgt haben, dass wir heute hier jetzt sitzen und uns mit Dingen wie Steuern herumschlagen müssen). Nur große Flug- und Meeresreptilien fehlen leider noch komplett.

Aktuell fühlt es sich so an, als würden die Entwickler Blue Meridian ein riesiges Update nach dem anderen abliefern. Seitdem ich mit PK angefangen habe, wurde die KI der Tiere grundlegend verbessert und um neue Verhaltensweisen erweitert. Tiere können Babys bekommen, denen man sogar wirklich beim Wachsen und Altern zusehen kann. Noch dazu gibt es immer wieder neue kostenlose Tiere.

Ein echtes Schnäppchen im Early Access

Derzeit bekommt ihr Prehistoric Kingdom auf Steam für 17,49 €. In Anbetracht dessen, was das Spiel bereits bietet, ist das ein richtig gutes Angebot. Behaltet allerdings im Hinterkopf, dass sich PK im Early Access befindet. An manchen Stellen fehlt also noch der Feinschliff. 

Trotz klassischer Early-Access-Beschwerden habe ich bereits sehr viel Spaß mit dem Spiel. Und wenn ich mir so die Roadmap der Entwickler (auf trello.com) anschaue, dann erwartet uns noch sehr viel cooles Zeug. Ich kann jedenfalls nicht mehr sagen, ob nicht doch Prehistoric Kingdom mein unerwartetes Spiel des Jahres 2025 ist.

Ein Dinosaurier-Erlebnis der etwas anderen Art bietet Dinoblade. Das Action-Game wird von einem Solo-Dev entwickelt und sieht richtig verrückt aus. Eine Demo gibt es auf Steam, mehr erfahrt ihr hier: Gamer hypen ein Solo-Projekt, in dem Dinos mit Schwertern kämpfen – Jetzt könnt ihr es kostenlos auf Steam testen

Ja, es gibt den Weihnachtsmann in Warhammer 40.000 und ja, er hat eine Liste mit „bösen Kindern“

Warhammer 40.000 ist nicht nur eine dystopische Zukunfts-Vision, das Universum ist auch eine überspitzte Satire unserer echten Welt. Natürlich dürfen deswegen einige Parallelen nicht fehlen – aber eine ist selbst für Warhammer absurd: Da Red Gobbo!

An vielen Stellen bedient sich Warhammer Vorbildern aus unserer Realität: die bekannten Ultramarines etwa sind ans antike Rom angelehnt, Space Wolves und die „Zwerge“ der Konglomerate von Votann haben eine ähnliche Kultur wie Wikinger.

Auch für Warhammer Fantasy gilt das, hier sind Waldelfen etwa dem Feenreich aus der keltischen Mythologie sehr ähnlich – die Chefs heißen sogar fast gleich, Oberon und Orion. Und klar, Warhammer will mit der Ähnlichkeit eine gewisse Verbindung herstellen, allein für den gesellschaftskritischen Aspekt der Welt.

Games Workshop hat aber einen Charakter erschaffen, der mehr oder weniger zufällig zur Entsprechung einer der bekanntesten Sagenfiguren unserer Welt geworden ist, dem Weihnachtsmann. Hinter dem „Red Gobbo“ steckt dabei eigentlich eine ganz andere Idee, die mehr zu sozialistischen Karikaturen passt.

Dieser kleine, grüne Kerl mit rotem Mantel verteilt gerne Geschenke (natürlich auf Warhammer-Art) und hat eine Liste mit „bösen Kindern“, lediglich der Rauschebart fehlt. Und alles hat mit einer Revolution unter den kämpferischen Orks angefangen.

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Die Macher erklären, was genau Warhammer eigentlich ist

Da Boss von da Revolushun!

„Da Red Gobbo“ ist, wie der Name schon vermuten lässt, eigentlich ein Goblin – oder genauer, seine Entsprechung von Warhammer 40.000, ein Grot. Grots, Gretchin und Co. sind eine Subspezies der Orks aus dem 41. Jahrtausend, aber deutlich kleiner und schwächer.

Entsprechend haben Gobbos in der Gesellschaft, die sich durch Stärke und kriegerisches Auftreten definiert, einen niederen Stand. Sie sind mehr oder weniger eine Sklaven-Kaste, die zum Arbeiten, für die Viehzucht oder für Munition genutzt wird (sowohl in der Herstellung als auch ALS Munition). Dennoch glauben Gobbos an die Macht der Ork-Götter Gork und Mork, weswegen sie ihren Stand einfach hinnehmen. Meistens zumindest.

Der erste Red Gobbo ist nämlich der Anführer einer Revolution auf Gorkamorka, einem Planeten, auf dem Orks (unfreiwillig) gelandet sind. Um wieder von dort zu entkommen und zurück zum aktuell laufenden WAAAGH! zu gelangen, brauchten sie ein Schiff und für den Bau die Hilfe der Gobbos.

Weil aber das Schiff nicht genug Platz für die ganze Bevölkerung hat – und Grots ja sowieso „minderwertig“ sind für Orks – wurden Abzeichen verteilt für diejenigen, die einen Platz bekommen sollten.

Entrüstet von der Diskriminierung forderten einige Gobbos Gleichberechtigung, zumal sie härter arbeiten als die Orks. Es kam zu einer Revolution unter dem „Gretchin Recolution Committee“ und ihrem Anführer, dem Red Gobbo.

Kein einzelne Gobbo, sondern eine Sagenfigur

Der Red Gobbo ist dabei nicht eine einzelne Person, sondern eine Legende. Jeder Grot kann zum Red Gobbo werden und das genau dort, wo er gerade gebraucht wird. Stirbt ein Red Gobbo, wird der Mantel figurativ und manchmal buchstäblich an den nächsten Gobbo weitergereicht.

Hinter dieser Idee steckt der Gedanke, dass der Träger des Mantels gar nicht wichtig ist, sondern nur, dass die Legende des Red Gobbo weitergetragen wird, sowohl unter Grots und Gretchin als auch unter den Orks.

Entsprechend gibt es in der Geschichte von Warhammer mehrere Red Gobbos, übrigens sowohl in den Welten von Warhammer 40.000 als auch in Age of Sigmar. Dass ein Red Gobbo stirbt, gehört zu seiner Legende, denn: die Orks können den Gobbo töten, aber niemals die Idee.

„Bist du ‘n guta Grot gewes’n?“

Dass der Red Gobbo irgendwann zur Warhammer-Version des Weihnachtsmanns geworden ist, war ursprünglich mal schlicht eine Idee von Games Workshop, weil’s irgendwie gepasst hat. Eine neue Sammelfigur ist 2019 erschienen und passend zum Weihnachtsmann und seiner Kleidung gab’s halt einen Red Gobbo.

2021 hat sich die Idee aber gefestigt durch den Roman „Da Gobbo’s Revenge“ von Mike Brooks. Dort wird der Gretchin Fingwit zum Red Gobbo und im ganzen Buch gibt es viele Parallelen zum Weihnachtsmann:

  • Chef der Grots ist ein Ork namens „Klaws“, ähnlich gesprochen wie „Claus“ aus Santa Claus.
  • Klaws soll eine rote Rüstung getragen und einen weißen Bart gehabt haben.
  • Fingwit und seine Kollegen sind die „Finger“ von Klaws und kümmern sich um alles… wie Weihnachtselfen.
  • Während der Revolution gegen Klaws hat Fingwit eine Liste mit „bösen Buben“, die er natürlich zweimal prüft.

Dazu hat das tatsächliche Model vom Red Gobbo, mit dem ihr im Tabletop spielen könnt, eine Sonderregel namens: „Has Yoo Been a Good Little Grot This Year?“, mit der Da Red Gobbo einem Grot aus seiner Einheit eine Granate in die Hand drücken kann, die… entweder viel Schaden anrichtet oder direkt explodiert. Es gibt allerdings verschiedene Datenblätter, sodass die Regel nicht überall zu finden ist. Ihr findet eines dieser Datasheets etwa in der Wahapedia.

Nicht nur der Weihnachtsmann – Auch Weihnachten gibt’s!

Hier wird’s jetzt etwas seltsam. Da Red Gobbo ist nicht die einzige Sagenfigur für Weihnachten, er hat auch einen Gegenspieler: Da Black Gobbo. Beide liefern sich zur Squigmas ein Wettrennen darum, wer die meisten Geschenke stehlen kann, zumindest der Legende nach.

Ursprünglich kommt das daher, dass der Black Gobbo zur Squigmas – einem Feiertag der Orks, an dem sie Geschenke verteilen – Pakete von unter den Bäumen gestohlen hat, die eigentlich der Red Gobbo stehlen wollte.

Es kommt zu einer Schießerei zwischen den beiden, bei der der Haufen der gestohlenen Geschenke explodiert und über die ganze Stadt verteilt wird, was die anwesenden Orks dazu bringt, zu feiern:

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Da Red Gobbo enthüllt die Identität des Black Gobbo in Warhammer: Age of Sigmar und verteilt versehentlich Geschenke an die Orks

Dazu gibt es sogar im Imperium der Menschheit ähnliche Feiertage, etwa die „Candlemas“, zu der es aber kaum Lore gibt, die aber zeitlich ebenfalls am Ende des Jahres gefeiert werden soll.

Auch die Sanguinala, bei der das Opfer des „Blood Angels“-Primarchen Sanguinius gefeiert wird, gilt für einige Fans als das Warhammer-Weihnachten, entspricht vom Gedanken her aber vermutlich eher Ostern.

Die offizielle Marketing-Bezeichnung, mit der Games Workshop die Warhammer-Produkte zu Weihnachten vermarktet, heißt übrigens Grotmas, oder zu Deutsch: Grotnachten.

So cool die Geschichte um den Red Gobbo auch klingt, das alles ist selbst innerhalb der Welt von Warhammer eine Legende. Was davon sich also wirklich zugetragen hat und was nur der Propaganda und der „Idee“ dient, ist unmöglich zu sagen.

Als Grot gehört der Red Gobbo zu den Orks, einem Volk in Warhammer, das nicht nur für seine kriegerische Kultur bekannt ist, sondern auch dafür, enorm zäh zu sein. Das betrifft nicht nur eine außerordentliche Resistenz gegen Verletzungen, sondern auch gegen eine der größten Gefahren aus Warhammer: Warum gibt es eigentlich keine Chaos-Orks in Warhammer 40.000? Die Community hat eine simple, aber kluge Antwort

Fans werfen dem erfolgreichsten Spiel 2025 vor, KI-Designs zu benutzen, sagen: „Überhaupt nicht überraschend.“

Battlefield 6 wird auch einige Monate nach Release noch viel gespielt und hat bereits mehrere Updates erhalten. Jetzt hat ein Spieler den Battlefield-Shop genauer unter die Lupe genommen und meint, KI-Kunst entdeckt zu haben.

Warum ist Battlefield 6 das erfolgreichste Spiel 2025? Schon in den ersten drei Tagen hat Battlefield 6 über 7 Millionen Kopien verkauft und wurde zum stärksten Launch des Franchise (ea.com). Laut gamespot.com befindet sich Battlefield 6 auf Platz 1 der am meisten verkauften Spiele im Jahr 2025.

Was hat der Spieler gefunden? Während Battlefield 6 als erfolgreichstes Spiel 2025 gefeiert wird, hat der Reddit-User J_Productions eine Entdeckung im Shop von Battlefield gemacht. In dem Shop wird ein Bundle für 900 Battlefield-Münzen angeboten, in dem ein Emblem enthalten ist, das anscheinend von einer KI erstellt wurde.

Die nötigen Münzen können für 9,99 Euro (1.100 Münzen insgesamt) im offiziellen Battlefield-Store erworben werden (store.ea.com).

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Neuer Modus in Battlefield 6 bietet entspannte Runden und viel XP

Was sieht man auf dem Emblem? Das Emblem zeigt auf den ersten Blick eine einfache Waffe. Beim genauer hinschauen fallen jedoch einige Unstimmigkeiten auf:

  • Der Abzug der Waffe scheint nicht zu existieren
  • Ein zusätzlicher Staubschutz liegt genau über dem eigentlichen Staubschutz
  • Die Waffe hat zwei Läufe

J_Productions hat die Stellen in seinem Post mit einem roten Pfeil markiert.

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Spieler sind wenig überrascht von KI

Wie sind die Reaktionen der Spieler? Unter dem Reddit-Post sind einige Spieler, die sich darüber lustig machen, allerdings gibt es auch viele negative Kommentare.

Der Reddit-Nutzer ZeusHatesTrees amüsiert sich über die doppelten Mechanismen der Waffe und schreibt: „Manchmal ist es da draußen so staubig, dass du einen Staubschutz für deinen Staubschutz brauchst. Und zwei Läufe ballern extra.“

Der Top-Kommentar ist jedoch von Reddit-User theludeguy und hat fast 8.000 Upvotes bekommen: „Überhaupt nicht überraschend.“

Warum scheint die Benutzung von KI nicht zu überraschen? Nicht nur in Battlefield 6 scheint eine KI am Werk zu sein, auch andere große Studios wurden in den letzten Monaten mit KI-Inhalten in Verbindung gebracht:

Künstliche Intelligenz wird nicht nur in Videospielen immer präsenter. Amazon hat für ihre Streaming-Plattform zwei Animes veröffentlicht, die für englische Synchronisation auf KI setzen. Verwunderlich ist jedoch, dass es zum Teil bereits professionelle Synchronfassungen gibt, aber nicht auf Amazon angeboten werden: Amazon veröffentlicht mehrere Anime mit KI-Stimmen, sind so schlecht, dass sie Fans entsetzen

Quelle(n):
  1. reddit.com

Leak enthüllt 20 Minuten Gameplay zu Bungies neuem SciFi-Shooter, Community denkt, es wird wie Anthem enden

Der neue SciFi-Shooter Marathon von den Destiny-Entwicklern Bungie soll seine Tore im Frühjahr 2026 für alle Spieler öffnen. Jetzt wurden 20 Minuten Gameplay geleakt und Fans denken es wird genau wie bei Anthem enden.

Was ist der neue SciFi-Shooter von Bungie? Marathon ist ein SciFi-PvP-Extraction-Shooter und spielt auf einem mysteriösen Planeten. Ihr schlüpft in die Rollen von kybernetischen Soldaten, sogenannten Läufern, und müsst alleine oder zusammen den Planeten looten und überleben.

Marathon sollte bereits im September 2025 erscheinen, wurde jedoch von Bungie auf März 2026 verschoben und soll 39,99 Euro kosten.

Was sind das für Leaks? Im Subreddit für Gaming-Leaks wurde ein Beitrag geteilt, der mehrere Links zu verschiedenen Elementen von Marathon beinhaltet. Neben einer Intro-Mission wurde auch das PvP-Gameplay und einige Waffen geleakt (reddit.com).

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Bungie zeigt Gameplay zu Marathon mit den Fraktionen und Maps

Community denkt, es wird wie bei Anthem enden

Was denkt die Community zu den Marathon-Leaks? Unter dem Reddit-Beitrag sind viele skeptische Spieler, die ihre Meinung zu den Leaks teilen.

Der Reddit-User voltwaffle schreibt: „Ich glaube nicht, dass es so floppen wird wie Concord (Helden-Shooter von 2024, der wieder eingestellt wurde), aber ich seh das schon Enden wie bei Anthem. Wahrscheinlich spricht es niemanden außerhalb einer Hardcore-PvP-Zielgruppe an.“

Was ist bei Anthem passiert? Anthem ist ein online Action-RPG, das 2019 veröffentlicht wurde. Die Spieler feierten das Setting, die Atmosphäre und den Gameplay-Loop von Anthem, allerdings gab es zum Release wenig Content und das Spiel befand sich in einem desolaten Zustand.

Die Entwickler Bioware brachen frühe Content-Pläne ab und waren der Meinung, Anthem brauche eine grundlegende Überarbeitung. Der Plan wurde im Februar 2021 schließlich mit der Meldung verworfen, dass die gesamte Entwicklung an Anthem eingestellt wird. Im Januar 2026 sollen die Server von Anthem endgültig geschlossen werden.

Gibt es noch weitere Meinungen zu den Leaks? Der Reddit-Nutzer Nirkky bezieht sich auf die Aussage von voltwaffle und fragt sich, für welche Gamer Marathon sein soll: „Nun, die Hardcore-PvP-Zielgruppe hat dafür schon Escape from Tarkov. Nachdem ich jede Marathon-Testphase gespielt habe, verstehe ich immer noch nicht, welches Gamer-Profil hier eigentlich die Zielgruppe sein soll.“

Wurde über das Gameplay diskutiert? Ja, auch zum Gameplay wurden Kommentare verfasst und der Reddit-User nhozemphtek schreibt, dass es ein No-Go in einem Extraction-Shooter sei, wenn jemand unsichtbar werden kann.

Ein weiterer Kritikpunkt des Gameplays ist die Zeit, die es braucht, um jemanden auszuschalten (Time-To-Kill oder TTK). Reddit-User Chun–Chun2 schreibt, dass diese viel zu schnell sei: „Die TTK ist verdammt schnell. Bei keinem der PvP-Kämpfe konnte man überhaupt zurückschießen. Im Grunde gewinnt einfach, wer zuerst schießt bzw. wer wen zuerst sieht.“

So wie jede Leaks sind natürlich auch die von Marathon nicht das finale Produkt, das wir am Ende bekommen. Bis zum Release kann noch einiges in der Entwicklung passieren und sich ändern. Bungie hat bereits einige Tests für ihren neuen SciFi-Shooter abgehalten und sich verbessert, Kritik gibt es jedoch weiterhin: Neue Alpha zu Marathon soll viel besser sein als vor einigen Monaten, aber Kritik gibt es dennoch

Ein Spiel lockt mich seit 14 Jahren vor den PC, doch den ikonischen Endgegner habe ich noch nie gesehen

Manche Spiele locken mit so vielen Ablenkungen, dass man sie nie beendet. Das kennt auch MeinMMO-Autor Paul Kutzner.

Es gibt Spiele, in denen man für hunderte Stunden versinken kann, ohne die Aufgaben, die einem das Spiel anbietet, in Angriff zu nehmen. So erging es mir beispielsweise in Skyrim, wo ich endlose Stunden in der riesigen freien Welt verbrachte oder auch Fallout 4, wo ich ungeahnt viel Zeit mit dem Ausbau der Stützpunkte verbrachte. Beide Spiele habe ich jedoch irgendwann erfolgreich beendet.

Ein anderes Spiel schafft es auch immer wieder, mich in seinen Bann zu ziehen und für viele Stunden zu fesseln. Dabei bietet es so viele Möglichkeiten, dass ich den Endboss des Spiels bis heute noch nie besiegt habe – geschweige denn überhaupt im Spiel gesehen habe.

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Minecraft zeigt im Video, wie sich die Grafik des Spiels verbessern wird

4 Ecken und endlose Möglichkeiten

Um welches Spiel dreht es sich? Es handelt sich um Minecraft. Als mir 2011 ein Kumpel das Spiel zeigte, war ich sofort interessiert. Die Möglichkeiten, die das Spiel andeutete, waren überwältigend. Während ich vielleicht nicht der kreativste Builder in Minecraft bin, konnte es mich sofort in seinen Bann ziehen.

Es macht mir ungeheuren Spaß, mir Konzepte für Farmen auszudenken oder mich von anderen inspirieren zu lassen, die das Spielgeschehen immer weiter vereinfachen und es mir erleichtern, einfacher an Massen von Gegenständen zu gelangen. Egal, ob es sich um Weizen-, Eisen- oder EXP-Farmen handelt.

Doch genau das ist Fluch und Segen zugleich.

Warum ist das ein Problem? In Minecraft gibt es im Grunde ein recht konkretes Ziel, welches ihr im Survival-Modus erhaltet: den Enderdrachen besiegen. Durch die unzähligen Möglichkeiten, die das Spiel bietet, konnte ich dieses Ziel jedoch bis heute, 14 Jahre nach der Entdeckung des Spiels, nie erreichen.

Alle paar Monate oder Jahre gibt es wieder eine Phase, wo ich mich in meinen alten Account einlogge, mir eine neue Welt erstelle und loslege. Oft geschieht dies dadurch, dass ich sehe, welche neuen Inhalte ihren Weg zu Minecraft gefunden haben (ich schaue dich an, Kupfergolem).

Und ab hier geht es wieder los: ein dickes Lagerhaus, um alle Gegenstände in guter alter Messie-Manier zu bunkern. Eine Weizen-Farm, um Tiere einfach zu vermehren und mir dadurch Erfahrungspunkte und wichtige Drops der Tiere in Massen zu sichern. Eine Trading-Halle mit Villagern? Klar! Und natürlich müssen hier unzählige Verzauberungen verfügbar sein, sonst ist es ja keine richtige Trading-Halle.

All diese Projekte benötigen letztlich wieder viele Stunden an Spielzeit. Und während meine Ausrüstung und meine Basis immer besser und größer werden, kommt doch irgendwann der Punkt, dass ich langsam aber sicher das Interesse am Spiel verliere. Bis ich es wieder für einige Monate oder auch mal Jahre nicht anfasse.

Irgendwann kommt die Lust zurück. Und natürlich wird dann ein neuer Spielstand mit einer neuen Welt erstellt. Und die Misere beginnt von vorn.

Wer weiß, vielleicht werde ich es ja doch noch einmal irgendwann schaffen, dem Enderdrachen zu begegnen. Erfahren genug sollte ich für den Kampf inzwischen alle Male sein. Doch egal, wie oft ich noch neue Spielstände erstelle und dem Drachen nicht begegne: Ich habe viel Spaß dabei. Und darum sollte es doch letzten Endes gehen, oder?

Während Minecraft wohl von vielen als Pionier seines Genres angesehen wird, gibt es auch andere Spiele, die mit dem Spiel in Konkurrenz treten wollen. Eines davon ist Hytale, das einige Features verspricht, bei denen Minecraft-Fans sich freuen dürften: Entwickler von Hytale zeigen 27 Minuten lang Features, auf die Minecraft Fans seit Jahren warten.

Wer Hollow Knight: Silksong mochte, kann sich nur heute einen kostenlosen Klassiker des Genres schnappen

Fans von Hollow Knight sollten heute schnell sein. Ein Genre-Klassiker ist umsonst zu bekommen – wer zuschlägt, kann ihn für immer behalten.

Fans des „Metroidvania“-Genres haben in diesem Jahr mit Hollow Knight: Silksong ein richtiges Highlight bekommen, auf das sie jahrelang gewartet haben. Doch manch einer ist durch Hollow Knight auch erst auf den Geschmack gekommen und fragt sich nun: Gibt es auch andere Highlights in diesem Genre? Wenn ihr dazu gehört: Einen echten Klassiker könnt ihr euch gerade kostenlos holen, denn der Epic Games Store verschenkt „Bloodstained: Ritual of the Night“ für wenige Stunden.

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Bloodstained: Ritual of the Night – ein legendäres Metroidvania in coolem Look

Wovon handelt Bloodstained? In Bloodstained schlüpft ihr in die Rolle von Miriam und müsst euch durch ein gigantisches Schloss voller Dämonen kämpfen – nicht nur so aus Spaß an der Freude, sondern weil das Schicksal der Menschheit auf euren Schultern lastet. Miriam hat daran auch eigenes Interesse, denn sie ist verflucht worden, sodass ihr Körper nach und nach immer weiter kristallisiert.

Wie im Metroidvania-Genre üblich, ist das Spiel ziemlich groß und wird in „Side-Scroller“-Manier gespielt – ihr erforscht das gigantische Schloss, während ihr neue Fähigkeiten freischaltet und euch dabei durch alle möglichen und unmöglichen Szenarien kämpft.

Dabei ist die Grafik zwar ein bisschen angestaubt, aber das macht in vielen Fällen auch den Charme dieser Titel aus – und das Gameplay überzeugt auch heute noch. Wer nach schöner Unterhaltung zwischen den Feiertagen (und vermutlich darüber hinaus) sucht, der ist bei Bloodstained einfach gut aufgehoben.

Falls euch das Spiel interessiert, könnt ihr es im Epic Games Store eurem Account noch für ein paar Stunden kostenlos hinzufügen.

Wieso gibt es das Spiel umsonst? Der Epic Games Store veranstaltet seit seinem Start immer wieder verschiedene Promotionen, bei denen Spiele komplett kostenlos angeboten werden – meistens für einen begrenzten Zeitraum. Wenn man die entsprechenden Spiele während dieser Aktionszeit der eigenen Bibliothek hinzufügt, kann man sie allerdings permanent behalten und spielen, wann immer man Lust darauf hat.

Bis wann kann man sich das Spiel kostenlos holen? Das ist noch bis heute Nachmittag um 16:59 Uhr möglich, danach gibt es dann ein anderes, noch unbekanntes, Spiel umsonst im Epic Games Store.

Falls ihr den Epic Games Launcher aus irgendeinem Grund nicht benutzen möchtet oder das Angebot verpasst habt, gibt es Bloodstained auch auf Steam. Hier ist der Titel aktuell noch bis zum 5. Januar deutlich im Preis reduziert und kostet lediglich 9,99 € – was noch immer ein ziemlich starkes Angebot ist.
Wenn ihr wissen wollt, warum man Spiele wie Bloodstained überhaupt Metroidvania nennt, dann schaut euch doch unser Special an, das exakt diese (und andere!) Genre-Bezeichnungen genau erklärt.

Spieler notiert sich alle 6.842 Würfe seiner 5-jährigen Kampagne in Dungeons & Dragons, präsentiert nun die Ergebnisse

Die Motivation und das Durchhaltevermögen eines Spielers schockiert selbst die statistikfreudige Community von Dungeons & Dragons. Er hat sich nämlich nicht nur Notizen gemacht, sondern richtig Buchhaltung über jeden einzelnen Wurf seiner Kampagne geführt.

Was hat der Spieler genau festgehalten? Der Spieler DeliciousSeason teilte der D&D-Community auf Reddit mit, dass er Teil einer Kampagne war, die nach 5 Jahren nun ihr Ende fand. Er sei sich bewusst, dass es in der Community einige wahre Statistikfanatiker gibt, die er mit seinem Nebenprojekt überraschen will. Er habe nämlich jahrelang Statistiken zusammengestellt, die er aus allen Würfen aller Teilnehmer aus der gesamten Kampagne gesammelt habe.

Gemeinsam mit seinem Post präsentiert er auch die Tabelle, die er für sein ambitioniertes Projekt nutzte. Dort kann man jeden Wurf sehen, um welche Art von Wurf es sich handelt, wer ihn ausführte und noch mehr Details. Die Tabelle bietet aber auch weitere Einblicke, wie die verwendeten magischen Items, die verschiedenen Levelaufstiege und eine Analyse der zusammengetragenen Daten.

Da die Kampagne nach einem 5-stündigen Kampf gegen einen Titanen zu Ende ging, ist DeliciousSeason bereit, seine Ergebnisse zu teilen. Doch es sind weniger die Resultate der Kampagne, die die Community schockieren, sondern vielmehr die unnachgiebige Ausdauer des Spielers.

Hier seht ihr den Trailer zu „The Mighty Nein“ auf Amazon Prime, die auf die zweite Kampagne von Critical Role basiert:

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Der Trailer zu Critical Roles The Mighty Nein auf Amazon Prime zeigt die ersten Konflikte, mit denen die „Helden“ zu kämpfen haben

Ein Abenteuer, das durch 6.842 Würfe gestaltet wurde

Welche Ergebnisse werden durch die Arbeit des Spielers deutlich? In dem beigelegten Dokument werden die Statistiken deutlich, von denen der Spieler spricht. Die beeindruckendsten und interessantesten wollen wir euch hier zusammenfassen:

  • Die Kampagne enthielt in 5 Jahren insgesamt 6.842 Würfe, von denen 2.041 allein von der DM (Spielleiterin) der Gruppe stammen.
  • Der am häufigsten gewürfelte Wert bei einem W20 (20-seitigen Würfel) war mit 407 Würfen die 19. Am seltensten wurde eine Nat 1 gewürfelt, nicht schlecht! Einen kritischen Erfolg, also eine Nat 20, erzielten sie im Gegenzug 352 Mal. Die Gruppe hatte dementsprechend mehr Glück als Pech.
  • Die Gruppe bestritt insgesamt 65 Kämpfe, von denen sie die meisten auf Level 11 meisterten. Mit einem Level von 1 und 14 durften sie nur ein mal im Kampf ihre Kräfte messen.
  • Insgesamt 2.886 Mal mussten sie durch Fähigkeiten-Checks ihr Können auf die Probe stellen. Neben den häufigen 545 Initiative-Würfen, wollte die Gruppe sehr aufmerksam und vorsichtig sein, was sich durch die 352 Wahrnehmung- und 322 Heimlichkeit-Checks zeigt. 
  • In 5 Jahren wurde in der gesamten Kampagne 29.575 Schadenspunkte ausgeteilt, von denen allein die DM für 10.224 Punkte verantwortlich war. Von der Spielergruppe waren es vor allem Hexenmeister Rye mit 5.387 Schadenspunkten und Mönch Hzhani mit 4.747 Schadenspunkten, die besonders viel angerichtet haben.

Was sagt die Community zu dem Dokument? Die Community auf Reddit weiß nicht genau, wie sie den Spieler für seine Arbeit loben sollen, ohne das Offensichtliche auszusprechen, wie auch ImmediateConcept5581: „Ich bin mir sicher, dass einige Leute das nützlich finden werden, aber das ist einfach Wahnsinn. Nichts für ungut.“

Auch DarkflowNZ schätzt das Durchhaltevermögen des Spielers: „Das ist genau die Art von Unsinn, bei der ich denke: ‚Mann, das wäre cool‘, und dann erkenne ich, wie viel Aufwand das wohl wäre, lol. Gut gemacht, ich finde das wirklich interessant.“

DeliciousSeason erklärt, dass er durch das ständige Notieren der Würfe aufmerksamer dem Geschehen der Sessions folgen konnte. Er und seine Gruppe haben sich wöchentlich verabredet um zu spielen, wodurch sie auf 173 Sessions in 5 Jahren kamen. Es habe zwar Pausen gegeben, ein paar Zwischen-Oneshots und Verzögerungen durch Feiertage, doch abgesehen davon blieb die Gruppe motiviert und engagiert.

Solange die Aufmerksamkeit eines Spielers durch diese Art von Notizen nicht beeinträchtigt wird, ist das Tabellendokument eine schöne Möglichkeit, um für ein Erinnerungsstück der Kampagne zu sorgen. Ein Spieler schuf sich ganz ohne Mehrarbeit ein eigenes Souvenir, weil er sich weigerte ein neues Blatt Papier anzurühren: Ein sparsamer Spieler nutzt 3 Jahre lang dasselbe Papier als Charakterblatt in Dungeons & Dragons und bringt damit sogar die Community zum Staunen

Quelle(n):
  1. Reddit

Gamer kauft sich RAM auf Amazon, doch der ist nicht, was er sein sollte – Fällt auf den „ältesten Trick der Welt“ rein

Ein Spieler teilt seine negative Erfahrung mit Amazon auf Reddit. Statt neuem Arbeitsspeicher erhält der PC-Enthusiast Fake-RAM, welcher nicht in seinen PC-Build passt. Die Community gibt ihm anschließend Ratschläge.

Was ist passiert? Der Nutzer Leading-Growth-8361 berichtet auf Reddit am 21.12.2025, dass er auf Amazon ein DDR5-Kit Arbeitsspeicher für seinen neuen PC gekauft habe. Allerdings soll er nach dem Öffnen seiner Lieferung festgestellt haben, dass es sich um einen Fake handelt. 

Laut dem PC-Bauer soll er direkt über Amazon die Hardware erworben haben. Amazon selbst sei als Verkäufer angegeben gewesen. Anschließend soll der Redditor versucht haben, den falschen RAM ohne Erfolg in seinen PC einzubauen. 

Er berichtet, dass er das vermeintliche DDR5-Kit genauer betrachtet habe und es sich eigentlich um ein DDR4-Kit handle, auf das ein Gehäuse eines DDR5-Kits geschraubt wurde. Dadurch sei der RAM für den Spieler unbrauchbar, da sein PC DDR5-Module benötige. 

Möglicherweise ist die Steam Machine auch von den aktuell heftigen RAM-Preisen betroffen:

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Die Community kennt die Masche des Betrügers

Was sagt die Community dazu? Die Geschichte kursiert auf Social Media und Personen geben ihre Kommentare ab: 

  • LockedUnlocked sagt auf Reddit: „Das ist der älteste Trick der Welt.“ 
  • Roddy erklärt auf X: „Betrug bei Warenrückläufern geht grade auch durch die Decke. Viel RAM ist nicht sicher verpackt und es ist leicht, alten statt neuen RAM zurückzusenden.“ 
  • Sigamus, ein Redditor, schreibt: „Deswegen filme ich alles, was ich öffne, aber das wäre mir bestimmt auch entgangen.“

Die Hardware-Krise betrübt viele Nutzer und einige äußern bereits ihre Unzufriedenheit zum Zustand des Marktes. Manche gehen aber noch einen Schritt weiter und rufen zum Boykott von RAM auf.

Wie schütze ich mich vor Betrug? Unsere Tipps sollen euch helfen, das Risiko beim RAM-Kauf zu minimieren: Überprüft Ware sofort nach dem Erhalt. Sobald ihr ein Paket annehmt, inspiziert die Ware und prüft, falls möglich, ihre Funktion. Denn sollte die Ware defekt sein, könnt ihr sie schnellstmöglich zurücksenden und euer Geld zurückbekommen. 

Setzt auf offizielle Hardware-Shops wie Alternate und Mindfactory, diese Shops sind auf PC-Teile spezialisiert und haben ein Interesse daran, dass ihr funktionsfähige Hardware erhaltet. 

Und besonders wichtig: Nehmt bereits geöffnete Pakete nicht an. Denn sollte das Siegel eures Pakets schon geöffnet sein, dann ist die Chance eines Betruges hoch. Verweigert die Annahme in diesem Fall und informiert anschließend den Verkäufer oder den Shop. 

Seid wachsam und passt beim Kauf von RAM auf. Die teure Hardware ist momentan oft Ziel von Betrugsmaschen und Nutzer werden häufig schamlos ausgenutzt. Ebenso ist Vorsicht beim Verkauf von Hardware geboten, denn ein Verkäufer musste beispielsweise eine unschöne Erfahrung machen: Nutzer tauscht RAM gegen Grafikkarte, hält sich für Glückspilz, bis er die Preise für Arbeitsspeicher sieht

Quelle(n):
  1. reddit
  2. X
  3. videocardz

Eines der besten Games zu Battlefield sei erst „mehr wie ein MMO“ gewesen, sagt einer der Entwickler jetzt

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Electronic Arts hat über die Entwicklung von Battlefield 3 gesprochen und verraten, dass wir beinahe ein ganz anderes Spiel bekommen hätten.

Um welches Battlefield geht es?

  • Battlefield 3 gilt aus heutiger Sicht als eines der besten Battlefields der Geschichte und wird regelmäßig von Fans genannt, wenn gefragt wird: „Woran sollte sich das neuste Battlefield orientieren?“
  • Der Shooter wird unter anderem für das moderne, nicht futuristische Setting sowie die realistischen Waffen und Uniformen gemocht. Dazu kommt ein „träges“ Movement, das euch mehr wie einen richtigen Soldaten statt wie ein aufgescheuchtes Eichhörnchen laufen lässt.
  • Viele BF3-Maps gelten heute als legendär und kamen in späteren Teilen wieder, darunter Karten wie Operation Firestorm und Métro, aber auch Maps wie Kaspische Grenze und Noshar Kanäle sind legendär.
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Battlefield 6: Mit diesen Tipps werdet ihr zum besseren Squad-Spieler

Das große Projekt, das nie kam

Inwiefern war Battlefield 3 als MMO geplant? David Goldfarb, ehemaliger Mitarbeiter und Lead-Designer von Electronic Arts, hat im Sommer 2025 in einem Interview mit /noclip auf YouTube unter anderem über die Entwicklung von Battlefield 3 gesprochen. Er selbst war für die Kampagne des Spiels verantwortlich.

Goldfarb erklärt, dass Battlefield 3 sich ursprünglich deutlich von dem Spiel unterschied, wie es später veröffentlicht wurde. Das Spiel, das damals noch unter dem Arbeitstitel „Project Venice“ von DICE entwickelt wurde, sollte mehr wie ein MMO sein:

„Jeder arbeitete zu der Zeit so ziemlich an dem ‚großen Projekt‘, das das damalige BF3 war. Es war jedoch ein ganz anderes BF3. Es war eigentlich mehr wie ein MMO.“

/noclip berichtet kurz darauf, dass Project Venice jedoch nie richtig Fuß fassen konnte und schließlich gestrichen wurde. Später sei dann ein Team gebildet worden, das Battlefield 3 quasi zurücksetzen sollte und anschließend das Spiel erschuf, wie wir es heute kennen.

Was geschah mit den Resten des MMO-Projektes? Wie Goldfarb im späteren Verlauf des Interviews erzählt, haben sie bei der Entwicklung von Battlefield 3 auf Assets von Project Venice zurückgreifen können.

Zu den verwendeten Inhalten gehörte etwa Paris, das zum Handlungsort der sechsten Kampagnenmission „Comrades“ wurde, in der russische Soldaten die Sprengung einer nuklearen Bombe in Paris verhindern sollen.

Inzwischen ist Battlefield 6 draußen und dort gibt es wieder die typischen Battlefield-Momente, für die viele Spieler die Reihe seit Jahren lieben. Ein entsprechender Clip eroberte kürzlich das Internet: Community aus Battlefield 6 feiert Moment, den es so nur in Battlefield gibt: „Absolutes Cinema“

Quelle(n):
  1. gamesradar

Hideo Kojima vernachlässigte die Schule, um das Spiel zu zocken, das ihn zum Gaming brachte

Viele Entwickler wurden von anderen Werken inspiriert, um ihre Videospiele zu erschaffen. Jetzt hat einer verraten, welcher Gedanke ihn in die Branche gebracht hat.

Um welchen Entwickler geht es? Hideo Kojima ist ein bekannter Entwickler, der unter Konami die „Metal Gear Solid“-Reihe entwickelte. Nach seiner Zeit bei Konami gründete er im Jahr 2015 sein Studio „Kojima Productions“.

Mit dem Studio fing auch die Entwicklung des Action-Adventures „Death Stranding“ an. Der zweite Teil von Death Stranding wurde im Jahr 2025 veröffentlicht und war zum Spiel des Jahres nominiert.

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Hideo Kojima stellt Death Stranding 2 in einem 10-Minuten langen Trailer vor

Kojima war von Super Mario begeistert, würde es heute aber nicht mehr spielen

Von welchem Gaming-Klassiker wurde Kojima inspiriert? In einem Interview mit WIRED auf YouTube spricht der legendäre Entwickler über seine Inspiration, die ihm zu den Videospielen gebracht hat.

Hideo Kojima erzählt, er habe den Unterricht vernachlässigt, um zocken zu können. Des Weiteren geht er auf den Klassiker Super Mario Bros. ein und schreibt Folgendes: „Ohne Super Mario wäre ich vermutlich nicht in dieser Branche gelandet.“

Während er den Klempner von links nach rechts schickte, um Prinzessin Peach zu retten, war einer seiner Gedanken: „Als ich das sah, obwohl es Pixelgrafik ohne Geschichte war, hatte ich das Gefühl, dass dieses Medium eines Tages Filme übertreffen würde. Diese Überzeugung brachte mich in die Spielebranche.“

Warum würde der Entwickler heute kein Mario mehr spielen? Im selben Interview erzählt Kojima, dass er den Klassiker heutzutage nicht mehr spielen würde.

Als Hauptgrund nennt er das Gameplay von Super Mario und sagt Folgendes: „Im Moment kann ich damit nicht wirklich viel anfangen. Es ist ein Side-Scroller. Mario läuft einfach von links nach rechts, im Endeffekt springt man nur.“

Hideo Kojima ist kein Entwickler, der einfach nur Videospiele am Band produziert. Er möchte seine Werke verstehen und eine möglichst realitätsnahe Erfahrung liefern. Er absolvierte dafür eine Ausbildung, um zu verstehen, wie Waffen genau funktionieren: Ein legendärer Entwickler hat sich Skills antrainiert, um bessere Spiele zu machen – Wenn er sie einsetzen würde, käme er vermutlich ins Gefängnis

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Ein Kampfspiel von Ubisoft will auch 8 Jahre nach Release einfach nicht sterben, ist auf Steam ein echtes Schnäppchen

Dass Ubisofts Action-Kampfspiel For Honor auch 8 Jahre nach Release immer noch neue Inhalte bekommt, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Nun ist es aber genau so gekommen – und Steam bietet das Spiel zum Schnäppchenpreis an.

Was ist das für ein Spiel? For Honor ist ein Action-Kampfspiel von Ubisoft. Schauplatz ist eine Fantasy-Welt, in der Krieger verschiedener Kulturen gegeneinander kämpfen. Zu Release waren es Ritter, Wikinger und Samurai, die sich in der Story-Kampagne und mehreren Multiplayer-Modi bekriegen. 

Erschienen ist For Honor am 14. Februar 2017. Das Spiel ist also schon gut 8 Jahre alt, bald sind es sogar 9. Jahr um Jahr kommen neue Seasons, die unter anderem frische Helden ins Spiel bringen. So gesellen sich jetzt auch mehrere chinesische Figuren, ein Aztekenkrieger und sogar Piraten zum Cast hinzu.

Hier seht ihr einen Gameplay-Trailer zur aktuellen Season in For Honor:

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For Honor : Jahr 9 Saison 4 – Eroberung im Gameplay-Trailer

Wie sieht dieses Schnäppchen jetzt aus? For Honor wird regelmäßig zu sehr günstigen Preisen angeboten. So günstig wie jetzt war das Game aber schon lange nicht mehr:

Die Standard-Edition gibts auf Steam für nur 1,49 €. Diese enthält 14 Helden. Die Gold Edition für 5,99 € bietet sofortigen Zugriff auf 20 Helden, in der Ultimate Edition für 8,99 € sind es sogar 26 Helden.

Um For Honor spielen zu können, braucht ihr übrigens einen Ubisoft-Account. Diesen müsst ihr mit eurem Steam-Account verlinken. Wollt ihr den Umweg vermeiden, könnt ihr das Spiel direkt über den Ubisoft-Store kaufen: Dort kosten die Editionen jeweils 1,50 €, 6 € und 9 €.

For Honor lebt weiter – trotz Schwierigkeiten

Dass For Honor immer noch läuft, ist ein kleines Wunder: Nach einem starken Release schienen die Spielerzahlen zu schwinden, der damalige Community-Developer bezeichnete dies jedoch als „Fake News“.

Innerhalb der letzten 24 Stunden hatte For Honor auf Steam einen Peak von rund 6.500 gleichzeitigen Spielern (laut steamdb.info, Stand 23. Dezember, 13:21 Uhr). Dieser dürfte auch der neuen Season geschuldet sein: Jahr 9 Saison 4 startete erst vor kurzem am 4. Dezember 2025.

Dabei gilt zu beachten, dass Spieler auf Konsolen und solche, die das Spiel nicht über Steam gekauft haben, in den Steam-Statistiken logischerweise nicht mitgezählt werden. Die tatsächliche Spielerzahl dürfte also höher sein – hoch genug, um mehr Content zu rechtfertigen.

Die Langlebigkeit von For Honor ist auch dahingehend überraschend, da Ubisoft mit seinen Service-Titeln nicht immer so gnädig umgeht. So wurde der Ego-Shooter XDefiant nach nur einem Jahr gekillt und das Ende von The Crew trat eine ganze Bewegung los. Immerhin soll es bei der Fortsetzung des Renn-MMOs anders laufen: Beliebtes Renn-MMO soll nicht das gleiche Schicksal erleiden wie sein Vorgänger, wird auch nach Ende der Server weiterleben

Weihnachtsgruß 2025 aus der Redaktion von MeinMMO

Die Weihnachtszeit ist angebrochen. Das ist die perfekte Zeit, um sich mit einer Tasse Tee vor den PC oder Bildschirm zu setzen und all die Spiele in Ruhe durchzuzocken, zu denen man über die Hektik des Jahres nicht gekommen ist. Nunja, das gilt zumindest für alle, die nicht von einer Familienfeierlichkeit zur nächsten hetzen – aber für manche ist ja auch das ein Vergnügen.

MeinMMO-Veteranen kennen es bereits – in der Zeit von Weihnachten bis Neujahr geht es auf unserer Seite ein wenig ruhiger zu. Die meisten Redakteurinnen und Redakteure gönnen sich ein paar Tage Urlaub, tanken eine Wagenladung Spekulatius, holen 4 Seasons an Anime nach oder spielen endlich dieses eine Spiel, von dem alle in der Redaktion seit Monaten schwärmen.

Feiertagsprogramm bei MeinMMO – Viel Herz, viel Persönlichkeit

Wie schon in den Vorjahren heißt das aber nicht, dass MeinMMO in den nächsten Tagen nichts zu bieten hat – ganz im Gegenteil. Über die wichtigsten Neuigkeiten wird weiterhin für euch berichtet, sodass ihr immer perfekt informiert seid.

Zusätzlich dazu haben wir eine große Palette an Artikeln vorbereitet, die sonst über das Jahr untergegangen wären. Darunter sind:

  • Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Nerd-Hobbies
  • persönliche Empfehlungen zu Spielen und Serien
  • die ein oder andere Kolumne mit kuriosen Vorfällen

Die meisten sind Artikel, in denen richtig viel Herzblut steckt. Also lasst uns gerne zahlreich wissen, was ihr von diesen Themen haltet und ob das ein Feiertagsbrauch ist, der euch gefällt.

Gaming 2025 – ein Jahr, das wir vermissen werden

Aus Gaming-Sicht war 2025 ein tolles Jahr, an das die meisten von uns wohl noch lange zurückdenken werden. Wir hatten einige richtig große Spiele-Kracher, wie etwa Clair Obscur: Expedition 33, das im Grunde kaum jemand auf dem Schirm hatte und dann die Welt im Sturm eroberte. Kingdom Come: Deliverance 2, Hollow Knight: Silksong, Hades 2, Split Fiction, Donkey Kong Bananza oder das kürzlich veröffentlichte Where Winds Meet – das Jahr 2025 war prall gefüllt mit Gaming Highlights. Sogar WoW-Fans wurde ein 20 Jahre alter Traum erfüllt, denn sie haben endlich Player-Housing.

Rein auf das Gaming bezogen, war das Jahr 2025 ein Volltreffer – selbst wenn das nächste Jahr schwach werden sollte (wonach es aktuell nicht aussieht!), dürften die meisten von uns einen großen „Backlog“ an tollen Spielen haben, die man über die Feiertage zocken kann.

2025 war das traurigste Jahr für MeinMMO

Dabei wollen wir keinen Hehl daraus machen, dass 2025 für uns als Redaktion von MeinMMO das traurigste Jahr seit der Gründung war. Unser langjähriger Redaktionsleiter Gerd Schuhmann ist im Frühjahr verstorben und hat eine Lücke gelassen, die wohl niemals vollständig gefüllt werden kann. Schuhmann war nicht nur vor allen anderen von uns ein Teil von MeinMMO, er war vielen ein Freund und Mentor, der sich immer für seine Kolleginnen und Kollegen eingesetzt und versucht hat, das beste aus jeder und jedem herauszuholen.

Wir vermissen Schuhmann, denken häufig an ihn zurück und fragen uns bei Entscheidungen regelmäßig: Was hätte Schuhmann getan? Er hat die Seite über viele Jahre geprägt und dieser Einfluss wird noch lange zu spüren sein.

Frohe Weihnachten und ein schönes 2026

Aber wir schauen auch positiv in die Zukunft. Sowohl MeinMMO wird sich weiterentwickeln als auch Gaming im allgemeinen. Der Einfluss von Indie-Spielen war in diesem Jahr besonders deutlich und die großen Erfolge dürften der Beginn eines Trends sein, der 2026 fortgeführt wird.

Ganz egal, wie ihr die Feiertage verbringt – ob jeden Abend auf einem anderen Familientreffen oder gemütlich vor dem Bildschirm mit ein paar Freunden im Discord beim Zocken: Genießt die Tage und füllt sie mit Menschen und Dingen, die euch glücklich machen. Seid nett zu den Personen, mit denen ihr die Tage verbringt und lasst sie auch mal wissen, was sie euch bedeuten – egal ob gute Freunde oder Familie.

Wir von MeinMMO freuen uns auf das Jahr 2026. Auf all die Gaming-Highlights, die auf uns zukommen, auf all eure Kommentare unter unseren Artikeln (okay, auf die meisten davon!) und darauf, dass wir auch weiterhin gemeinsam viel Freude an unser aller liebsten Hobbys haben werden.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und möge die Zukunft all die Wünsche in Erfüllung gehen lassen, die euch wirklich wichtig sind.
– Die MeinMMO-Redaktion

Ein altes MMORPG war so sperrig, dass ich mein höchstes Level nur mit einer Zeitschrift erreichen konnte

Seitdem es das Genre MMORPG gibt, wurden unzählige Spiele dieser Art veröffentlicht. Besonders viele alte MMOs gaben sich recht sperrig und genau das gilt auch für das erste MMORPG von MeinMMO-Autor Nico, der sein höchstes Level nur mit einer Zeitschrift erreichen konnte.

Um welches alte MMORPG geht es? Im Jahr 2010 wurde das MMORPG Last Chaos bei uns in Deutschland veröffentlicht. Es ist ein typisches MMO mit verschiedenen Klassen wie dem Ritter, dem Titan, der Heilerin oder einer einfachen Schurkin.

In meinem Freundeskreis war Last Chaos ein großes Thema. Einige Klassenkameraden überzeugten mich schließlich, da mal reinzuschnuppern. Was folgte, waren viele schöne Stunden mit Freunden, Familie und die ersten Erfahrungen mit einer reinen Online-Welt.

Wer schreibt hier? MeinMMO-Autor Nico spielte vor seinem ersten MMORPG eher Singleplayer-Games oder höchsten Pokemon im Multiplayer mit Freunden und Familie. Mit Last Chaos hat sich das erste Mal die faszinierende Welt der MMORPGs für ihn geöffnet.

Ein anderes altes MMORPG hat nach 20 Jahren eine Reforged-Version spendiert bekommen:

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Guild Wars Reforged verströmt im Launch Trailer liebgewonnene Nostalgie

Last Chaos war sperrig und hatte eins der merkwürdigsten Systeme aller MMOs

Warum war Last Chaos so sperrig? Das wichtigste Gameplay-Element eines jeden MMORPGs ist natürlich das Leveln und Looten. Dazu kommt, gemeinsam Zeit mit seinen Freunden oder fremden Online-Bekanntschaften zu verbringen. Last Chaos hatte ein System, welches das Leveln unfassbar sperrig machte. Es brachte mir bei, dass ich zwar MMOs und das Grinden gerne mag, aber nicht so, wie es Last Chaos von mir wollte.

Eins der großen Probleme des Spiels waren die fehlenden Quests, die normalerweise zum Leveln benutzt werden. In Last Chaos war der „schnellste“ Weg, auf ein hohes Level zu kommen, das stumpfe Kloppen von zig Monstern.

Mit minimaler EP pro besiegtem Schuft war das ein enorm zeitintensives Unterfangen. So wurde es mir zumindest erzählt, denn das größte Problem gab es schon am Anfang meiner Reise.

Das Problem der Fähigkeitspunkte: Um Fähigkeiten mit der Klasse freizuschalten, musste der jeweilige Meister in einer Stadt aufgesucht werden.

Mit Fähigkeitspunkten (FP) wurden dort dann die Skills gekauft und die FP bekam man natürlich durchs Kloppen von Monstern. Der Haken an der Sache war, dass die FP während des normalen Levelprozesses nicht ausreichten, um alle Fähigkeiten zu erhalten, die im Endgame benötigt werden.

Wie löste Last Chaos das Problem? Anstatt die Rate der FP zu erhöhen, gab es eine Mechanik, die sich „einfrieren“ nannte. Die eigene Gilde hat dabei den Charakter eingefroren, sodass es keine EP mehr für ihn gab.

Der effizienteste Weg, die wichtigen FP zu farmen, wurde durch das Einfrieren auf etwa Level 17 erreicht, um anschließend weitere tausende Monster im Dungeon der Wüstenwelt zu besiegen. Das höchste Level zu dieser Zeit müsste etwa 90 gewesen sein.

Dieser stupide Grind von Monstern, um bis zum Umfallen FP zu farmen, das war einfach nichts für mich – obwohl ich es mit unzähligen Charakteren und in vielen Stunden meiner Lebenszeit wirklich zu mögen versucht habe.

Mein höchstes Level erreichte ich nur durch eine Zeitschrift

Wie kam es dazu? Eines Tages ereilte mich die Nachricht, dass die neueste Ausgabe der Computer-Bild-Spiele, ein Magazin rund um Gaming, einen Code für einen Last-Chaos-Charakter enthielt. Das Besondere an dem Charakter war, dass er auf Level 35 anfing und bereits mehrere tausende Punkte für Fähigkeiten besaß. Mein höchster Charakter war ungefähr auf Level 28, nachdem ich keine Lust mehr auf das Farmen der FP hatte.

Ich kaufte mir von meinem Taschengeld also direkt zwei Ausgaben und erstellte damit jeweils einen Charakter. Als ich endlich mit dem eigentlichen Levelprozess beginnen konnte, wurde mir klar, dass sich am alten Grind-Kreislauf auch auf diesem Niveau nichts änderte. Das noch hunderte Stunden durchzuziehen, das war einfach nichts für mich.

Eines der schlimmsten MMORPGs, aber trotzdem etwas Besonderes

Warum ist es so besonders? Wie bereits am Anfang geschrieben, war Last Chaos mein erstes richtiges Online-Game. Das erste Mal mit Fremden über Teamspeak reden. Die ersten Echtgeldausgaben für dämliche Ingame-Steine, mit denen man die Waffe aufwerten konnte, was jedoch mit einer gewissen Chance fehlschlagen und das Item für immer zerstören konnte. All das waren besondere Erfahrungen.

Last Chaos konnte ich am Ende nur deswegen so lange spielen, weil ich mit meinem Bruder und Cousins sowie Freunden wirklich viel Spaß hatte. Das tröstete über den nächsten, langweiligen Grind hinweg.

Auch die Liebe für MMORPGs habe ich mit Last Chaos kennengelernt, zumindest den sozialen Aspekt. Das alleinige Besiegen von Monstern ist heute immer noch nichts für mich, aber MMORPGs wie Final Fantasy XIV haben mich sehr viel leichter für mehrere Tausend Stunden in den Bann gezogen, obwohl es auch dort Anfangsschwierigkeiten gab: Final Fantasy XIV tut anfangs alles dafür, euch abzuschrecken – doch dranbleiben lohnt sich!

Deal auf eBay erstaunt Nutzer, bestellt eine Grafikkarte, die gar nicht verkauft werden darf

Ein Käufer findet eine seltene Variante von Hardware auf eBay. Staunt nicht schlecht als er sie in den Händen hält. Muss aber erst einige Hürden überwinden, um sie funktionsfähig zu machen.

Was hat der Nutzer gekauft? Der Redditor tommyjones91 hat am 13. Juli 2025 eine NVIDIA RTX 3080 Ti FE 20 GB auf eBay für 1.999 US-Dollar oder etwa 1.700 Euro gekauft. Er berichtet von seinem Kauf in einem Reddit-Post vom 20.12.2025. Das Listing auf eBay ist zum Zeitpunkt dieser News nicht mehr einsehbar.

Bei der Hardware handelt es sich um eine sogenannte „engineering sample“. Das ist eine spezielle Variante der normalen RTX 3080 Ti mit 20 Gigabyte Videospeicher, anstatt der standardmäßig verbauten 12.

Diese Karten werden explizit für Entwickler und Ingenieure hergestellt. Dabei handelt es sich um Prototypen, die für Testzwecke benutzt werden. Normalerweise gibt es nur wenige dieser besonderen GPUs, die meisten Firmen verbieten einen Verkauf und zerstören sie nach ihrer Nutzung.

Trotzdem tauchen immer wieder Developer-Versionen von verschiedenster Hardware auf. Zum Beispiel fand ein Nutzer eine der schnellsten GPUs der Welt im Müll. So jetzt auch die auf eBay gefundene Grafikkarte. Laut einem Bericht von tomshardware soll sogar noch der Sticker mit der Aufschrift “Do not sell” in der Auktion zu sehen gewesen sein.

Ob momentan Entwickler-Karten von Intel im Umlauf sind, ist ungewiss. Aber die Battlemage-GPUs von Intel bringen Konkurrenz zu NVIDIA und AMDs Hardware. Mehr dazu seht ihr in folgendem Video:

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Battlemage: Seht euch die neuen Grafikkarten von Intel im Video an

Ein besonderer eBay-Fund – Doch taugt der zum Zocken?

Kann man die Hardware wie gewohnt fürs Gaming nutzen? Höchstwahrscheinlich nicht. Diese GPU wurde speziell für Testzwecke erstellt und ist nicht für Konsumenten gedacht. Daher gibt es keinen offiziellen Support von NVIDIA für die Grafikkarte.

Laut eBay-Angebot soll der Verkäufer sie als „Vollkommen funktionsfähig und in neuer Verfassung“ beschrieben haben. Weiterhin soll er gewarnt haben: „Um die Karte für Gaming oder 3D-Workloads zu nutzen, muss man auf Drittanbieter-Treiber wie den NVIDIA-Patcher zurückgreifen.“ (via videocardz.com)

Solche Lösungen von Drittanbietern bringen immer gewisse Risiken wie potenziell schlechte oder instabile Performance mit sich. Der Nutzer bestätigt in einem Reddit-Kommentar, dass er Drittanbieter Software benötigt habe, um die Hardware funktionsfähig zu machen.

Eignet sich die GPU für Gaming? Mehr VRAM kann sehr nützlich in Spielen sein und für bessere FPS-Werte sorgen. Aber der fehlende Support von offiziellen Treibern wird es schwierig machen, die Grafikkarte überhaupt in Spielen zu verwenden. Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Anwendungen reibungslos funktionieren werden.

Es fehlen außerdem technische Daten, um eine genauere Aussage treffen zu können. Sollte die Karte aber außer dem zusätzlichen Videospeicher baugleich zur Retail-Variante der RTX 3080 Ti sein, dann ist von einem Leistungszuwachs auszugehen. Mit etwas Glück ist es möglich, Battlefield 6 mit ihr zu spielen. Denn selbst alte Hardware schafft das noch: Tech-Experte bringt Battlefield 6 auf einem 13 Jahre alten Rechner zum Laufen, das größte Problem ist ein nerviges Sicherheits-Feature

Mit Update 4 geht Monster Hunter Wilds das größte Problem an und holt endlich wieder über 100.000 Spieler ins Game

Titel-Update 4 für Monster Hunter Wilds liefert dringend benötigte Performance-Verbesserungen und holt damit richtig viele Steam-Spieler zurück.

Was ist das für ein Update? Das Titel-Update 4 enthält neben Balance-Änderungen, zwei zusätzlichen Story-Missionen und Bugfixes auch dringend benötigte Verbesserungen bei der CPU/GPU-Optimierung des Spiels.

Der YouTube-Kanal Digital Foundry, der sich auf Spieltechnologie und Hardware-Reviews spezialisiert, hat die technischen Verbesserungen des Updates in einem Video beleuchtet.

Das Ergebnis ihres Tests: Die Performance ist tatsächlich besser, selbst bei Grafikkarten mit nur 8 GB Grafikspeicher. Dafür zahlt man an manchen Stellen aber einen recht hohen Preis.

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Monster Hunter Wilds zeigt TU4 mit erstem Drachenältesten und Winterfest

Bessere Performance, teilweise auf Kosten der Bildqualität

Wie sieht es jetzt mit der Performance aus? Vor allem innerhalb von Siedlungen ist die Framerate deutlich besser geworden. Heftige Ruckler gehören der Vergangenheit an, das Spiel läuft in diesen Situationen deutlich runder. Es kommt aber vermehrt dazu, dass Texturen verspätet ins Bild ploppen.

Auch in der Intro-Filmsequenz bekommt man etwas mehr Bilder pro Sekunde, wobei der Unterschied zu vor dem Update hier nicht so groß ist. In den Zwischensequenzen macht sich aber etwas anderes unschön bemerkbar: Verwaschene Texturen.

An einer Stelle im Intro, in der ihr mit dem Luftschiff über einen Waldabschnitt fliegt, sieht der Boden unter euch selbst auf hohen Einstellungen deutlich schlechter aus als zuvor. Es scheint, als würde die Bodentextur gar nicht richtig laden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Warum ist dieses Update so wichtig? Die Performance ist seit Release im Februar 2025 eines der größten Probleme von Monster Hunter Wilds, vor allem auf dem PC. Dafür wird das Spiel auch nach wie vor in den Steam-Reviews abgestraft: Die fallen „ausgeglichen“ aus und nur 49 % empfehlen das Spiel weiter.

Mit dem Release am 16. Dezember 2025 haben sich die Spielerzahlen auf Steam mehr als verdreifacht: Waren es vorher rund 30.000 gleichzeitige Spieler pro Tag, so waren es mit dem Update zum ersten Mal seit Oktober wieder über 100.000. (laut steamdb.info). Spieler sind also bereit, dem Game noch eine Chance zu geben, solange Entwickler Capcom an der Performance feilt.

Titel-Update 4 soll das erste von drei Updates sein, mit denen Capcom die Performance von Monster Hunter Wilds verbessern will. Dies haben die Entwickler in einem Post auf X (ehemals Twitter) verraten. Der nächste Patch im Januar dürfte für PC-Spieler besonders interessant sein, weil dieser Verbesserungen exklusiv für die PC-Version verspricht. Im Februar folgt dann das dritte Performance-Update.

Monster Hunter Wilds hatte schon vor dem Start große Schwierigkeiten, was die Technik angeht. Von der schicken Grafik des Spiels hatten viele Spieler nämlich erstmal gar nichts. Stattdessen haben sie gegen skurrile Polygon-Modelle gekämpft, die aus einem Horrorfilm hätten stammen können: Monster Hunter Wilds sieht bei vielen Spielern auf Steam aus wie ein PS2-Spiel – Das sagt Capcom

Der Chef von Larian empfiehlt die Vorgänger von Divinity als gute Vorbereitung, aber er sagt auch: Ihr müsst sie nicht spielen

Nach der Ankündigung von Divinity fragen sich viele Spieler, ob man die vorherigen Projekte der Reihe spielen sollte. Der Chef dieser Spiele bietet die Antwort, aber auch gleichzeitig eine deutliche Warnung.

Wozu äußert sich der Chef von Larian? Swen Vincke, der Chef von Larian Studios, äußerte sich im Gespräch mit GamesRadar + bezüglich potenzieller Vorbereitung für ihr neuestes Projekt Divinity. Das Spiel wurde dieses Jahr bei den Game Awards mit einem heftigen Trailer angekündigt, der für eine Menge Gesprächsstoff sorgte, auch bei unseren Redaktionen.

Vor Baldur’s Gate 3 hat Larian Studios mehrere Teile der Divinity-Reihe veröffentlicht – ihre eigene IP. Für die Spieler, die als Vorbereitung für das neue Spiel die alten Spiele Original Sin 1 und 2 erleben wollen, hat Vincke aber einen wichtigen Rat. Sie würden sich hervorragend eignen, um sich mit der Lore und der Welt von Divinity vertraut zu machen und weil es sich ähnlich spielen wird, doch bei den älteren Kandidaten gäbe es einen Haken.

Hier seht ihr den Trailer zu Divinity: Original Sin 2 von Larian Studios:

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Divinity: Original Sin 2 Trailer

Der Chef kennt die Stärken, aber auch die Schwächen seiner Spiele

Was sagt Vincke zu den alten Games als Vorbereitung? Swen Vincke erklärt, dass Divinity Bezug auf die älteren Spiele der Reihe nehmen wird. Ob das allererste Divinity, Ego Draconis, oder The Dragon Knight Saga – all das gehöre zum Teil der Geschichte, die die Welt von Divinity formen soll.

Er fügt hinzu, dass es nicht nötig sei, die Vorgänger zu spielen, um Divinity zu verstehen. Sie würden sich eher eignen, wenn man eine Art „Geschichtsstunde“ zur Welt erleben will.

Wovor warnt der Larian-Chef? Swen betont, dass die Divinity-Vorgänger sich recht stark von Baldur’s Gate 3 unterscheiden. Wer diese spielen will, solle das nicht mit der Erwartung tun, ein cinematisches, narratives Erlebnis zu bekommen. Sie eignen sich besonders für die Fans, die die Lore besser kennenlernen wollen: „Wenn ihr wirklich alles wissen wollt, gibt es ältere Spiele, aber die sind mittlerweile etwas überholt, sie sind ziemlich alt.“

Wer jedoch die taktischen Kämpfe, den Koop-Multiplayer und die Freiheit von Baldur’s Gate 3 mag, solle laut Swen definitiv Original Sin 2 eine Chance geben. Das Spiel sei damals eine Art Blaupause für RPGs im Universum von Dungeons & Dragons geworden.

Die Spiele zu Divinity: Original Sin gibt es für PC via Steam, aber auch als überarbeitete Version auf für Konsolen. Dort könnt ihr die von Larian kreierte Welt selbst erleben. Wenn euch das Alter der Games jedoch abschreckt oder ihr schlichtweg nicht die Zeit investieren wollt, wenn es euch rein um die Vorbereitung geht, haben wir hier auf MeinMMO alles an Wissen zusammengefasst, das ihr benötigt: Das müsst ihr über Divinity wissen, wenn ihr (nur) Baldur’s Gate 3 kennt

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

Ein gelernter Metallbauer zeigt auf YouTube, wie es im Handwerk wirklich zugeht, bekam damit 1 Million Abos in 3 Monaten

Bereits seit 2011 lädt der Content Creator Florian „Varion“ Kiesow Videos auf YouTube hoch, seinen Durchbruch hatte er jedoch erst 2019. Sein Erfolg ist ein gutes Beispiel dafür, wie Reactions auch dem helfen können, auf den reagiert wird.

Um wen geht es? Es geht um den YouTuber und mittlerweile auch Twitch-Streamer Varion. Seit 2011 lädt er auf YouTube Videos hoch, die damals verschiedenen Genres zugeordnet werden konnten. Mal waren es Comedy-Videos, mal Vlogs oder Gaming-Inhalte.

Die Videos produzierte Varion neben seinem eigentlichen Beruf. Er ist gelernter Metallbauer und arbeitete nach seiner Ausbildung jahrelang in handwerklichen Berufen.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

Mit Sketch-Videos zu 1 Million Abonnenten in 3 Monaten

Was macht Varion für Videos? Schließlich fand Varion seine Art von Videos: Sketche. In den zu besetzenden Rollen war immer Varion zu sehen. Die Rollen erwachten durch verschiedene Kostüme, aber auch verschiedene Arten zu sprechen, durch ihn zum Leben. In den meisten Videos macht er seine berufliche Erfahrung im Handwerk zum Thema.

Sketch-Comedy ist ein Genre, das heutzutage im Mainstream auf YouTube seltener zu sehen ist. Der Zeitgeist ist heute ein anderer und Sketche sind eher den 2000er- und anfänglichen 2010er-Jahren auf YouTube zu verordnen.

Varion in einer seiner Rollen aus dem YouTube-Video „Warum VÄTER WOCHENENDE NIE FREI machen“ (Quelle Screenshot: YouTube).

Was macht Varion so besonders? Varions Erfolg kam im Jahr 2019 einerseits durch seinen Humor, von dem sich viele Leute abgeholt fühlten, aber auch von anderen größeren Content Creatorn. Das erste Mal einem breiteren Publikum bekannt gemacht wurde Varion durch den YouTuber Zeo. Zeo stellte Varion in einem seiner Videos vor, in dem er kleineren Kanälen auf YouTube einen Shoutout gab.

Schließlich wurden auch andere deutsche Twitch-Streamer und YouTuber auf Varion aufmerksam. Es wurde Ende 2019 immer öfter auf ihn reagiert. Die Reactions lenkten die Aufmerksamkeit auf seinen damals noch kleinen Kanal.

Schnell knackte Varion so die 10.000 Abonnenten, doch damit war nicht genug. Zuschauer waren so begeistert von ihm, dass Varion es schaffte, innerhalb von 3 Monaten die 1 Million Abonnenten auf seinem YouTube-Kanal zu erreichen. Eine Art Raketenstart als Newcomer auf YouTube.

In der andauernden Diskussion rund um Reactions auf YouTube und wer wie davon finanziell profitieren sollte, wird Varions Erfolg häufig als positives Beispiel genutzt. Kleine YouTube-Kanäle, die noch keine große Reichweite haben, können durch eine Reaction auf ein Video von ihnen durch einen Content Creator immens profitieren.

Was macht Varion aktuell? Mittlerweile ist Varion voll und ganz in der deutschen Creator-Szene angekommen. Auf seinem YouTube-Kanal, der mittlerweile über 1,5 Millionen Abonnenten hat, lädt er immer noch Sketch-Videos hoch. Die sind auch immer noch erfolgreich, trotz verändertem Zeitgeist.

Mit den Twitch-Streamern Trymacs und unsympathischTV betreibt Varion den Podcast Offline + Ehrlich, in denen die drei wöchentlich Neues aus ihrem Leben erzählen.

Auch bei dem Minecraft-Projekt Craft Attack 13 war Varion neben 100 anderen Content Creatorn dabei. Hier hatte er eine ganz eigene Art und Weise das Spiel zu spielen, denn er wollte seine riesigen Bauten ganz alleine herrichten: Andere Twitch-Streamer nehmen sich in Craft Attack 13 riesige Bauten als Gruppen vor, einer will es alleine stemmen