UPDATE: Vom 7. Februar 2014 bis zum 11. Februar gibt es erneut die Möglichkeit, an der Elder Scrolls Online Beta teilzunehmen!
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[intense_testimony_text]Wir laden noch mehr Spieler ein, Tamriel im Rahmen der ESO-Beta zu erkunden!
Schaut in euren Posteingang – wir verschicken weitere Betaeinladungen. Vergesst auch nicht, zumindest kurz in Eurem Spamverdacht nachzusehen und falls ihr Gmail nutzt, müsst ihr gegebenenfalls auch unter „Werbung“ nachsehen, ob ihr eingeladen wurdet.[/intense_testimony_text]
Alle Spieler, die sich für eine Beta in TESO registriert haben, sollten schnellstmöglich ihre Postfächer prüfen! Für einen Stresstest am Wochenende wurde soeben eine große Menge an Betaeinladungen verschickt – kein Wunder, so langsam geht es in die heiße Phase. Es sind schließlich nur noch knapp 4 Monate bis zum Release.
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[intense_testimony_text]Wir begrüßen das neue Jahr mit einer Runde Betaeinladungen. Schaut in euer E-Mail-Postfach, um herauszufinden, ob ihr eine erhalten habt. Und vergesst nicht, auch im Spamverdacht nachzusehen, nur um sicherzugehen.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Bethesda, Elder Scrolls Online” link=”http://www.elderscrollsonline.com/de/news/post/2014/01/07/neue-betaeinladungen–7-januar” link_target=”_blank” image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/12/teso-logo-e1388783226426-300×147.png”][/intense_testimony_author]
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Ein guter Grund, um die Server für die nächste Zeit vermehrt zum Glühen zu bringen; wenn man bedenkt, dass alleine auf Cyrodiil, der PvP-Karte, theoretisch bis zu 2000 Spieler in einer Instanz spielen können, ist so ein Test sicherlich eine gute Übung.
Natürlich bringen neue Spieler auch frischen Wind in die Feedbacksammlung, was sicherlich hilft, den letzten Feinschliff anzugehen. Falls ihr es dieses Mal nicht geschafft habt, keine Panik, bald geht es bestimmt schon in die nächste Runde. Und wenn selbst das nicht klappt, so wird Tamriel eben zum Release am 4.4.2013 besucht.
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Der WoW-Doppelpack im JanuAAAAAr! Jub, der Groinkh kommt heute direkt noch einmal – dann nämlich ist das fulminante Videomaterial aus dem Dezember erst einmal aufgebraucht – und zeigt Euch, wie sein spektakulärer Raketenschubdüsentestsprung ausgehen wird. Sollte der kleine grüne Kerl die Sache überleben, dann würde er sicherlich noch einen kleinen berufstechnischen Geheimtipp an Euch weitergeben sowie eine riesen Gurke…ähm, Glucke zur Strecke bringen. Seht es Euch an und wenn es Euch gefällt, dann würden wir uns – wie immer – über Eure Unterstützung in Form von Likes, Shares und Kommentaren sehr freuen!
In diesem Sinne, ein erfolgreiches neues Jahr Euch nochmal – auch direkt von meiner Seite! 🙂
TADAAA! Ein frohes neues und erfolgreiches Jahr wünscht Euch Mein MMO! Der Groinkh ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Let’s Play-Partie und ist in der neuen WoW-Folge dabei ein ‘Instandcamp’ aufzubomben, wilde Gurken zu jagen und allerlei anderen Unsinn zu verzapfen. Aber was rede ich hier, zieht es Euch einfach rein und wenn es Euch gefällt, dann immer schön Liken, Sharen und Kommentieren! Wir freuen uns über Euer Feedback! 🙂
http://www.youtube.com/watch?v=nNwC1geV8lM
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Zum Start des neuen Herr der Ringe Films „Smaugs Einöde“ werfen wir einen Blick auf das Free-to-play Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online. Wir fragen uns, welche Faszination noch heute von diesem Spiel der ganz anderen Art ausgeht.
Es wird doch wohl kein Spiel sein, uns alle zu knechten, oder?
Die stärkste Hintergrundgeschichte aller MMORPGs?
Herr der Ringe Online hatte vom Start weg eine seltsame Ausgangsposition. Während die Hintergrundgeschichte der Konkurrenten oft aus der Historie von Offline-Computerspielen gewachsen war (Warcraft, Ultima, Everquest), ist wohl kein Quellenmaterial im Fantasy-Sektor so präsent wie die Geschichte des Herrn der Ringe.
Das stellte den Entwickler vor eine schwierige Frage: Wenn wir unser Spiel in einer Welt anlegen, in der es schon legendäre Helden gibt, was sollen dann die Spieler machen?
Euch erwarten spannende Geschichten in Isengart, Düsterwald oder auch in den Hallen des Erebor, die im neuen Hobbit Film als Schauplatz dienen. HDRO interpretiert die Visionen Tolkiens auf hohem Niveau.
Fantasy-Rollenspiele dieser Zeit wimmelten von Bogenschützen namens Leegolas oder Darklegohlas. Wollte man wirklich ein Herr der Ringe Spiel, in dem schon in der Startzone zwölf die Sinne beleidigende Schreibweisen von Legolas auf achtzehn Variationen Gandalfs treffen? Und vor allem – was sollten diese Helden dann tun? Den Ring vernichten?
Das war ja wohl kaum drin. Immerhin wäre es Millionen von Kinobesuchern aufgefallen, wenn da hinter Frodo und Sam noch eine Armada von Aushilfs-Helden gelagert hätte.
Zumal den Hardcore-Tolkien-Fans schon die Interpretation von Peter Jackson zu gewagt und schnell war. Eine auf die moderne Gelüste der Kinobesucher ausgelegte ADHS-Version des Herrn der Ringe. Die Puristen rümpften die Nase. Die Fantasy-Fans, denen so etwas egal war, spielten ohnehin schon WoW.
Ein weiteres Problem bestand darin, dass so gut wie jeder Erdenbewohner genaue Vorstellungen davon hat, wie die Welt von HDRO überhaupt aussehen musste.
Jedes Dorf, in dem Hobbits wohnten, musste genau so aussehen wie das aus der eigenen Phantasie oder zumindest wie das Dorf aus dem Film. Und wie konnte man den Spieler überhaupt noch überraschen, wenn doch die Eckpunkte des Handlungsverlauf so klar waren?
Das Auenland, die Heimat der Hobbits: Entspricht diese schöne Kulisse auch deiner Phantasie?
Wenn es in einem Fantasy-Spiel für den Spieler üblicherweise darum geht, der Held in diesem Spiel zu sein, und die Welt zum Guten zu verändern – wie sollte das beim Herrn der Ringe funktionieren, wenn diese Funktion doch schon von anderen Figuren übernommen wurde?.
Erdverbunden, bodenverhaftet und grummelig: Der Gimli unter den MMORPGs?
Herr der Ringe Online hatte von Anfang an ein ganz anderes Flair als die oft knallbunten Konkurrenten. Während es in den meisten Konkurrenz-Spielen ganz normal war, dass ein Zauberer der fünften Stufe Feuerbälle schleudern konnte, ein Krieger spätestens mit Stufe 22 im Dunkeln leuchtete, als müsse er als Lotse für Nachtflug-Drachenlandungen herhalten und wo sich kein NPC Gedanken darüber machte, dass vor seinen Augen wilde Dämonen beschworen wurden, da entschied man sich beim Herr der Ring Online für den entgegengesetzten Ansatz: Für Low-Tech, für die Entschleunigung.
In Herr der Ringe Online finden RP-Freunde viele Gleichgesinnte.
Noch heute – nach fünf Erweiterungen und im siebten Jahr des Spiels – gibt es lediglich die vier Startrassen: Hobbits, Zwerge, Elfen und Menschen. Und wer einen Charakter erstellt, ihn durch das Auenland führt, das erste Mal nach Bree hineinfindet, der wird vielleicht irritiert hochschauen: Es leuchtet ja gar nichts.
Auch heute noch, ist dies das stärkste Faszinosum:
[pull_quote_center]Herr der Ringe Online ist angenehm erdig und Low-tech.[/pull_quote_center]
Kein Level-8-Krieger namens Arágon reitet an einem vorbei und zieht einen riesigen violetten Feuerschwall hinter sich her, während er „OMFG ROFL Ich leuchte“ krakeelt. Der Chat ist meist angenehm stumm. Sogar das Publikum scheint reifer und angenehmer zu sein als in vielen anderen Spielern, eher ein Fantasy-Opern-Publikum.
Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wird hier das „RP“ bei „MMORPG“ groß geschrieben, das Roleplay.
Tipp der Redaktion – Die Artikelreihe zum Thema Rollenspiel in MMOs:
Schon wenn man sich die einzelnen Klassen anschaut und ihre Fähigkeiten, fällt der Unterschied zu anderen Spielen auf. Ein Bogenschütze im Herrn der Ringe kann mit dem Bogen schießen, das kann er gut, aber er kann es nicht auf magische Weise Millionen Pfeile regnen lassen oder wie ein Ninja aus dem Stand 42 Meter nach hinten springen, während er Eispfeile aus einem magischen Köcher zieht. Ein Bogenschütze im Herrn der Ringe zielt auf den Kopf oder bereitet eine Falle vor.
Seine Gegner sind durchaus furchterregend: Goblins, Orks oder Oger – aber er besiegt sie mit den Mitteln eines kompetenten Kriegers, denen eines Helden, nicht mit denen eines Superhelden oder eines Halbgotts.
Die Hobbits retten sich, so lange sie noch können – sie sind keine Götter.
Das gilt auch für die anderen Klassen. Während Wunden in anderen Spielen sonst auf magische Weise verschwinden, ist das in einem Universum, das Tolkien ernst nimmt, nicht drin: Wenn jede Verletzung mit etwas Feenstaub vergehen würde, hätte man kaum eine spannende Geschichte erzählen können.
Also haben die Figuren im Herrn der Ringe Moral statt Lebenspunkte. Der Heiler ist ein Barde, der die Kämpfer im Angesicht des Terrors mit fröhlichen Weisen dazu ermutigt, weiter zu kämpfen. Auch wenn das für manchen etwas verweichlicht klingen mag, ist es im Kern eine konsequente Art, an das Spielkonzept „Heilung“ heranzugehen.
Die Spielfiguren sehen zudem anders aus als in zeitgenössischen Fantasy-Spielen. Sie hüllen sich in erd- oder pastellfarbene Kleidung. Das höchste der Gefühle ist mal ein modischer Federhut, den eine Hobbit-Dame tragen würden. Waffen funkeln nicht, sondern sind geschmiedet oder aus besserem Holz gefertigt.
[pull_quote_center]Das Crafting – was in vielen Spielen ein Schattendasein fristet – kommt beim Herrn der Ringe Online voll auf seine Kosten.[/pull_quote_center]
Während in anderen Spielen ganze Bäume gefällt werden, bückt sich der brave Jägersmann in HDRO und hackt von einem Ast etwas ab.
Blutdürstige Monster können das Leben schwer machen…
Das Komische ist: Dadurch scheint die Handlung persönlicher und dichter zu werden. Die Hauptquests führen aus der zivilisierten und geordneten Welt hin zu stärker und stärker verderbten Zonen.
Gilt es am Anfang noch, ein paar Alltags-Probleme zu lösen (im Rollenspiel heißt das soviel wie riesige Spinnen oder Amok laufende Wölfe zu dezimieren), führt einen die Story um die Gefährten in feindliches Gebiet. Dabei wandelt der Spieler häufig parallel zur berühmten Haupthandlung und verhält sich fast ehrfürchtig, wenn er wirklich einmal Frodo oder Aragon zu sehen bekommt.
Die Entschleunigung des Herrn der Ringe
Durch die Entschleunigung des Spiels und dadurch, dass Herr der Ringe Online das Quellenmaterial wirklich ernst nimmt, entsteht ein anderes Spielgefühl und ein anderer Rhythmus als bei den meisten Konkurrenz-Spielen. Gerade das scheint den Reiz des Klassikers auszumachen.
Der sorgt auch heute noch dafür, während so viele Konkurrenten aus den sieben Jahren heute nicht mehr da sind, dass so viele immer wieder gerne bei Herr der Ringe Online reinschauen.
Dabei muss der heutige Herr der Ringe Online Spieler nicht auf gewohnte Bequemlichkeiten verzichten. Auch bei HDRO kennt man mittlerweile einen Instanzen-Finder, und die späteren Erweiterungen entsprechen deutlich stärker modernen Rollenspiel-Konventionen. Und zugegeben: Im Endgame leuchtet, funkelt und superheldet es dann schon etwas mehr als im Original-Spiel „Die Schatten von Angmar“.
Herr der Ringe Online punktet mit einer tollen Atmosphäre!
[pull_quote_center]Das Spiel lässt sich mittlerweile schon mit einem nur zum Teil heruntergeladenen Client starten.[/pull_quote_center]
Wer also nach einem Kinobesuch von Smaugs Einöde Lust dazu verspürt, selbst einmal einen Hobbit zu steuern, kann das innerhalb einer halben Stunde tun. Vielleicht wird es ja doch, ein Spiel, um zu knechten?
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Auch wenn man mit “The Elder Scrolls” überwiegend das Entdecken einer großen, atmosphärischen Spielwelt verbindet, so ist nicht zu vernachlässigen, dass das im April erscheinende MMO ebenso auf epische Massenschlachten ausgelegt sein wird.
[pull_quote_center]größten PvP-Schlachten, die es je in einem großen Online-Rollenspiel gegeben hat[/pull_quote_center]
Die Erwartungen sind in dieser Hinsicht ohnehin schon hoch genug, zumal TESO als der heimliche Nachfolger des Open-PvP Klassikers Dark Age of Camelot gilt – vielen Spieler zergeht noch heute förmlich die Zunge, allein wenn sie an die Kämpfe von damals denken.
[quote_box_right]Mittlerweile haben wir auch einen Guide zum PvP in Cyrodiil veröffentlicht.[/quote_box_right]Warum diese Verbindung? Matt Frior, der jetzige Game Director von The Elder Scrolls Online, war maßgeblich als Produzent an dem Erfolg von DAoC beteiligt. In dieser Zeit stieg er zu einer kleinen Berühmtheit in der MMORPG-Szene auf. Er hat auch dieses Mal so einige Fäden in der Hand. Reden wir jetzt aber mehr über das eigentliche Spiel.
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Also, in einem speziell abgesonderten PvP Gebiet, das sich Cyrodiil nennt und vom gigantischen Ausmaße sein wird, streiten sich die Allianzen Ebenherz-Pakt, Dolchsturz-Bündnis und das Aldmeri-Dominion um die Vorherrschaft auf Tamriel.
In der Q&A Reihe “Fragt uns, was ihr wollt”, offenbarten die Entwickler vor einigen Tagen nun weitere Einzelheiten zum kommenden PvP-Spektakel. Abgekürzt heißt das Ganze AvA – Allianz versus Allianz. Nach Eintritt in diese Welt wird der Spieler seiner Allianz sowie einer Kampagne zugewiesen, die bis zu 3 Monate dauert und mit einem Kriegszyklus am ehesten zu erklären ist (standardmäßig gelangt ihr über den Buchstaben “L” in das Allianzkrieg-Menü, wo ihr einer Kampagne beitreten könnt).
Infolgedessen wollen wir Euch hier noch mal einige Fakten zum instanzierten Open PvP in einer kleinen Übersicht vorstellen, auch unter Berücksichtigung älterer Informationen.
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Fakten rund um Cyrodiil
Cyrodil ist der Sitz des Kaiserreiches Tamriel, liegt im Zentrum des Kontinents und ist ein Gebiet für sich, das dem PvE Erlebnis nicht im Wege steht. Um sich auch ein Bild von der Größe der Karte zu machen, fiel nun folgender Satz:
[pull_quote_center]Wenn ihr Luftlinie vom nördlichsten Punkt ganz nach Süden hinunter laufen würdet, bräuchtet ihr dafür immer noch länger als unser Team für die Präsentation des Verlieses auf der QuakeCon.[/pull_quote_center]
Wir erinnern uns: Die Präsentation dauerte knapp eine halbe Stunde und wenn man bedenkt, dass auf dem Wege so einige Hindernisse auftauchen, können Spieler sich jetzt schon sicher sein, dass der Wunsch nach einer massiven Karte aller Voraussicht nach in Erfüllung geht. Es wird einem aber auch die Möglichkeit gegeben, sich auf einem Reittier fortzubewegen.
Die offenen Schlachtfelder bieten Platz für bis zu 2000 Spieler pro Instanz, wohingegen maximal 200 auf dem Bildschirm abgebildet werden können, was schon recht beträchtlich ist. Die Karte steht Charakteren der Stufe 10 und höher zur Verfügung – in Cyrodil selbst kommt es dann zu einer Hochstufung auf Level 50.
Das Leveln wird auch in diesem Gebiet möglich sein, sei es durch PvE-Aufgaben oder PvP-Kämpfe
Mehrere Teleportationsrouten vereinfachen das Reisen auf der riesigen Karte
Es gibt jede Menge zum Entdecken in Cyrodil (Siedlungen, Handwerksressourcen, Runen und Höhlen) – verbunden mit vielen Quests
Es gibt eine ganze Reihe an Siedlungen in Cyrodiil, deren Bewohner sich nach Schutz und Beistand sehnen
Massenschlachten stellen zwar das Highlight dar, was aber nicht bedeutet, dass nicht auch andere Arten von Kämpfen zu Stande kommen:
[pull_quote_center]An Engpässen, an den Endpunkten der Nachschublinien der gegnerischen Allianzen und in den Städten Cyrodiils kommt es oft zu Einzelkämpfen.[/pull_quote_center]
Hintergründe für den Krieg um Cyrodiil
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Im Video werden die Beweggründe erklärt, wieso sich die Allianzen um die Herrschaft reißen. Das Video ist zwar auf Englisch, es gibt jedoch die Möglichkeit, deutsche Untertitel zu aktivieren.
Festungen und Belagerungen
Im Prinzip besteht das Ziel darin, Festungen sowie andere nützliche Außenposten zu erobern und kontrollieren. Durch das Halten von Territorien erlangen die Allianzen Boni.
Burgen und Versorgungslinien sind durch ein Reisenetzwerk miteinander verbunden
Minen, Sägewerke und Bauernhöfe werden verwaltet, um die Verteidgungsanlagen zu stärken
Errichtete Feldlager dienen als Stützpunkte zur flexibleren Wiederbelebung der Allianzmitglieder
Beim Design der Burgen orientierten sich die Designer an mitteralterliche Anlagen, die sowohl eine äußere als auch innere Ebene beherbergen. Selbst wenn die äußere Ebene geknackt ist, so heißt das noch lange nicht, dass die Schlacht vorbei ist – diese wird zum Inneren hin nämlich zusehends härter. Um das Kampferlebnis zu steigern, verzichtete man zudem weitestgehend auf Flaschenhälse wie z.B. Treppen und reduzierte es mehr auf Anhöhen.
Burganlagen können jederzeit gestürmt werden
Es gibt zwar NSC Wachen, die sind aber kein allzu großes Hindernis: Der Fokus richtet sich auf Spieler gegen Spieler Kämpfe
Massenkontrolle ist ein wichtiges taktisches Element im Kampf
Es sollten genügend Heiler mit von der Partie sein
Um das Außentor der Burg ist es hier nicht gut bestellt (Bildquelle: Video Kampf in Cyrodiil)
Selbst für eine komplett ungeschützte Burg benötigt man ca. 15 Minuten, um sie einzunehmen
Mehrere Belagerungswaffen wie Rammböcke sind von Nöten
Ein einzelner Spieler kann dies nicht bewerkstelligen, sondern es setzt eine Gruppe voraus
2 erbeutete Flaggen müssen eine Zeit lang in der Burg gehalten werden
Es kostet viele Ressourcen eine zerstörte Burg wieder aufzubauen
[pull_quote_center]Wenn eine Burg angegriffen wird, erscheint für jeden in der Zone ein Symbol auf der Karte, das den Status des Ansturms wiedergibt[/pull_quote_center]
Wie ihr seht, braucht ihr keine Angst zu haben, den Zug zu verpassen. Allgemein gesehen, bekommt ihr die wichtigsten Ereignisse auf dem Bildschirm übermittelt, zum Beispiel auch, wenn ein neuer Kaiser gekrönt wurde.
Belohnungen und Charakterentwicklung im PvP
Richtige hochstufige Charaktere haben in The Elder Scrolls OnlineVorteile im Kampf – die Charakterentwicklung soll schließlich spürbar sein, allerdings wird dennoch auf eine gesunde Balance geachtet. Während ihr euch in Cyrodiil aufhält und den Aktivitäten nachgeht, erlangt ihr Allianzpunkte, Erfahrung und Gold.
Bethesda verspricht uns packende PvP Kämpfe – wir dürfen gespannt sein! (Bildquelle: Kampf in Cyrodiil Video).
Spezielle Allianzkrieg-Fähigkeitenlinien können im Laufe des Spiels verdient werden
Es stehen hier zwei Linien zur Auswahl, der Kaiser bekommt noch eine zusätzliche dazu
Die Fähigkeiten sind nützlich im Kampf gegen andere Spieler und Belagerungen
50 PvP Ränge, darunter 25 Titel und mehrere Grade, die es zu erlangen gilt
Das Töten von höherrangigen Allianzmitgliedern bringt mehr Punkte ein
Gildenquests steigern euer Ansehen in der jeweiligen Gilde
Der Rang der Spieler wird öffentlicht angezeigt und ist für jeden einsehbar
Leistungen werden in Ranglisten abgebildet
[pull_quote_center]Mit Allianzpunkten könnt ihr euch Rüstungen und Waffen kaufen oder verschiedene auf Cyrodiil zugeschnittene Fähigkeitenlinien ausbauen[/pull_quote_center]
Eine besondere Ehre: Die Krönung zum Kaiser in Elder Scrolls Online
Zu guter Letzt besteht die größte Errungenschaft darin, den begehrenswerten Kaisertitel entgegen zu nehmen und auf dem Respekt zollenden Rubinthron Platz zu nehmen.
Im Grunde hat jeder Spieler die Chance, als Kaiser gekürt zu werden. Selbstverständlich erkennt und beneidet dich dann jeder schon alleine wegen der exklusiven Rüstung, die dein wertvolles Leib fortan verzieren wird – bis die ‘glorreiche’ Amtsperiode eben endet.
Die einzigartige Fähigkeitenlinie, die helfen soll, die eigene Allianz weiterhin an der Spitze der ‘Nahrungskette’ zu halten und seine Position zu festigen, tut ihr Übriges. Diese bleibt auch nach Verlust des Titels erhalten – zwar abgeschwächt, aber dennoch erstrebenswert – eine äußerst nützliche Erinnerung an alte Herrschaftszeiten.
Doch wie werde ich zum Oberhaupt eines Reiches?
So wird die Rüstung des Kaisers in etwa aussehen.
Das geschieht, sobald deine Allianz alle notwendigen Burgen für sich beansprucht – danach wird dem höchstrangigen Spieler die Ehre erwiesen, über ein gigantisches Kaiserreich zu herrschen. Das heißt, dass infolgedessen, derjenige mit den meisten Allianzpunkten, auf dem Thron Platz nehmen darf. Punkte erhöht man unter anderem mittels Eroberungen feindlicher Festungen, Tötungen gegnerischer Spieler sowie durch das Heilen der Mitstreiter.
Die Frage, die sich auch mir stellte, ist, wie können dann die anderen Allianzen überhaupt ohne Burgen und weniger Boni die Herrschaft wieder streitig machen? Das wurde im Zuge einer Fragerunde zumindest ansatzweise beantwortet.
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[intense_testimony_text]Wenn ein Spieler zum Kaiser gekrönt wird und dessen Allianz die Burgen rund um die Kaiserstadt hält, wie werden dann die anderen Allianzen in Cyrodiil wieder Fuß fassen können, wenn sie keinen wirklichen Zugang haben? Und falls der Kaiser seinen Status verliert, sobald er getötet wird, was verhindert dann, dass sich dieser Spieler einfach drückt und Cyrodiil meidet, sobald er zum Kaiser gekrönt wurde?[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Quelle zur Fragerunde” link=”http://elderscrollsonline.com/de/news/post/2013/09/09/fragt-uns-was-ihr-wollt-allerlei-7″ link_target=”_blank”]Mitchell Antico[/intense_testimony_author]
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Die Antwort hierzu von einem TESO Entwickler: Der Zugang nach Cyrodiil ist immer möglich und erfolgt über sichere Rückzugsgebiete, die Gegner nicht angreifen oder gar einnehmen können. Es ist also immer möglich, jemandem den Kaisertitel streitig zu machen. Wurde ein Kaiser entthront (d.h. ihre Allianz verliert die für den Titel notwendigen Burgen), dann verliert dieser Spieler sein Kaisertum, sobald er das nächste Mal stirbt, das Gebiet wechselt oder das Spiel verlässt. Aber vom Kaisertum profitieren nicht nur einzelne Spieler – die gesamte Allianz erhält einen Bonus, falls sie den Kaiser stellt.
Das soll es erstmal zum PvP in The Elder Scrolls Online gewesen sein. Es gibt sicherlich noch mehr, aber ich denke, dass damit ganz gut ein Gefühl dafür vermittelt wird. Was denkt ihr darüber? Klingt es danach, dass dieses Open PvP jenes in Guild Wars 2 übertrumpfen und nicht nur an Dark Age of Camelot anknüpfen, sondern es sogar noch überbieten kann?
Vor wenigen Tagen haben wir noch über die neue Klasse in Tera spekuliert, die der Entwickler Bluehole mittels Teaser Stück für Stück der Spielerschaft näher brachte und sie damit liebevoll folterte. Jedenfalls ist die Katze jetzt aus dem Sack. Im dem hier aufgeführten Video, das vor kurzem erschienen ist, kann man nun deutlich die neue Elin Klasse erkennen. Da der englische Name noch nicht vergeben ist, gab ihr die westliche Community übergangsweise bereits Namen wie”Dark Elin”, “Reaper” und “Flying Sword”.
Um diese hippe Elin-Klasse spielen zu dürfen, muss man mindestens einen anderen Charakter der Stufe 40 oder höher besitzen. Erst dann darf man auf die neue Klasse zugreifen, die bei Level 50 ihr Abenteuer beginnt. Es handelt sich hierbei übrigens um einen Midrange-DD, der mit einer Kettensichel (so einer Art Kusarigama) herumhantiert und sich einer dunklen Magie bedient, die den Gegner das Fürchten lehren soll.
Die Koreaner müssen sich nicht mehr allzulang gedulden und können schon am 9. Januar 2013 damit anfangen, einen neuen Spielstil kennenzulernen. Wann diese Klasse für unsere Tera Version zugänglich wird, ist noch unklar. Sie wurde aber immerhin angekündigt, weshalb sich meiner Prognose nach, Spieler hierzulande in 2-3 Monaten darauf freuen dürfen.
Da dieser Artikel so oft aufgerufen wird, habe mich mal entschlossen, noch ein Gameplay Video einzubetten:
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Warum spielen wir eigentlich so gerne Online-Rollenspiele? Sicher geht es für manche darum, Teil einer virtuellen Gemeinschaft zu sein, Zeit mit Freunden ingame zu verbringen, sich wohl und geborgen zu fühlen.
Für andere steht das Weiterkommen im Vordergrund: Immer gibt es einen noch fieseren Boss, ein noch funkelnderes Item, noch ein Achievment, das es zu erlangen gilt (und das sonst keiner im Freundeskreis hat!).
Aber wenn man noch etwas tiefer bohrt, geht es den meisten von uns nicht auch darum, der Held zu sein?
Der Held im Solo-PvE: Platz da, jetzt komm ich
Nun ist es für Spiele-Designer nicht schwer, dem Spieler die Heldenrolle angedeihen zu lassen. In jedem Single-Player-Spiel ist es letztlich der Spieler, der den Bösewicht bezwingt, die Prinzessin rettet, das Handelsimperium des Vaters durch schwere Zeit bringt, die Tetris-Bauklötze richtig anordnet, den Schurken erschlägt, sich die Krone aufsetzt und für Frieden und Gerechtigkeit sorgt.
Wer sollte das auch sonst tun? Etwa Luigi? Mort? Claptrap? Oder irgendein anderer nutzloser Sidekick?
Wenn du der reizenden Dame hilfst, wirst du ihr Held sein (Bild aus WoW).
Nein, der Spieler ist auf Held getrimmt. Im PvE-Modus ist das auch kein Problem. Der Spieler in einem MMORPG geht auf Quest-Safari. Bewegt sich von Zone zu Zone und sorgt für Frieden und Gerechtigkeit. Wie ein Cowboy kommt er ins Dorf geritten – in einem MMORPG nennt man Dörfer natürlich Quest-Hub -, dort sieht er sich kurz um, erkennt die arme Dorfbevölkerung an dem Ausrufezeichen über dem Kopf und bringt die Bösen zur Strecke.
Das macht er ein bis drei Level lang, dann ist die Zone aufgeräumt und es geht in die nächste. Die Dorfbewohner winken zum Abschied noch und der ein oder Baby-NPC wird zu seiner Mutter (oder einem entsprechenden Alien) hoch sehen und seufzen: Ach! Ich wär so gern wie er.
Helden im Mehrspieler-PvE: Auf dem Treppchen oft nur Platz für einen
Diese Heldenrolle, die der Spieler für sich reklamiert, wird schon auf die Probe gestellt, wenn er sich mit anderen Spielern in eine Party begibt. Da ist man dann vielleicht nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Vielleicht ist man der Heiler, der einem über-equippten Tank hinterherhechelt, ohne so recht was zu tun zu haben. Oder man ist der schwächste DD und hat das Gefühl, die anderen bekäme das auch ganz gut ohne einen hin.
Viel schlimmer wird das ganze noch in einem Raid. Da ist man einer von zehn, einer von fünfundzwanzig, einer von vierzig Helden. Und meist haben dann einige Spieler einen exponierten Rang. Wem jubelte man in der Hoch-Zeit von WOW immer zu? Kungen, dem Tank der damaligen Elite-Gilde Nihilum. Die anderen Neununddreißig? Experten mögen von ihnen gehört haben. Auf dem Sieger-Foto ist nur Platz für einen.
Trotzdem: Vielleicht fühlt sich der einzelne Spieler nicht ganz so wie der Held in der vordersten Reihe, aber immerhin hat er eindeutig gewonnen.
Der Boss liegt ja tot im Staub, oder nicht?
Beim gemeinsamen Fight gegen den Boss kann jeder ein Held sein, auch wenn er einer von vielen ist (Bild aus Rift).
Und die Stimme, die da leise im Hinterkopf zu hören ist, dass man nur einer von vielen war – die bekommt man schon zum Verstummen. Zur Not summt man ein paar Melodien aus dem Herrn-der-Ringe-Soundtrack – oder macht, wie jeder vernünftige Mensch, Laserschwertgeräusche, während man graue Mobs vor der Hauptstadt schnetzelt.
Das PvP-Paradoxon: Einer muss verlieren, damit ein anderer gewinnen kann
Im PvE gibt es auf lange Sicht also nur Gewinner und nur Helden. Jeder Boss gibt irgendwann mal den Loot ab. Aber wie sieht das aus, wenn es gegen andere Spieler geht? Auf der einen Seite der strahlende Held – und auf der andere Seite?
Da ist diesmal kein toter Pixelhaufen, der mit gesenktem Haupt nach Hause schleicht und den kleinen Blagen erklärt, dass schon wieder einer den Loot gemobst hat. Nein, da finden wir uns selbst wieder. Nicht als strahlende Helden, sondern als Opfer von selbstgefälligen, matt glänzenden Heldchen.
Verlieren kann weh tun, insbesondere gegen andere Spieler (Bild aus Tera).
Wir werden rücklings erdolcht, von Lasern in Millione Stücke zerfetzt. Wir werden hintergangen, betrogen und von einem riesigen Zerg zerklatscht. Man wirft uns von Brücken, nutzt Strafe-Hacks, damit wir ins Leere schlagen, und zerfleischt uns mit Doppelt- und Dreifach-Combos.
Lang lebe das PVP!
Der Platz, an dem Helden nur emporsteigen, wenn sie auch von Verlierern aufgewogen werden. Schauen wir uns das genauer an:
Das instanzierte PVP: Battlegrounds und Arenen
Die spannende Frage beim PVP ist die nach dem Design. Auf der einen Seite steht das fein säuberlich in Quadrate und Tabellen unterteile „Instanzierte PVP“. In den meisten Spielen sind das Schlachtfelder oder Arenen. Eine bestimmte Anzahl von Spielern auf jeder Seite tritt gegeneinander in Wettkampf an, es geht um klar definierte Ziele: Capture the Flag, King of the Hill, Deathmatch oder wer zuerst die meisten Blaubeertorten verzehrt hat.
Das Gute an dieser Design-Philosophie ist es, dass theoretisch jede Seite mit den gleichen Chancen startet. Es ist ein Schachbrett und jeder hat die gleiche Anzahl an Figuren – zumindest in der Theorie. In der Praxis ist die Königin bei Schwarz dann doppelt so groß wie die bei Weiß und kann Laserstrahlen aus den Augen schießen – aber in der Theorie ist alles fair.
Vor allem MMORPGs, die eine eSport-Idee hochhalten, unterstützen diesen Modus. Die Spieler sind dadurch untereinander einigermaßen vergleichbar.
Die Chancen, in diesem Modus zu einem Helden zu werden, sind ziemlich hoch: Nur so recht interessiert das niemanden. Nach einem gewonnenen Schlachtfeld, bei dem man selbst eine überragende Rolle gespielt hat, geht das Ding zu, einer schreibt vielleicht noch „gg“, und dann steht man alleine da und wartet auf den Applaus, der nicht kommt. Macht man den Fehler und fordert am Ende einer Partie von den oftmals völlig unbekannten Mitspielern noch Applaus ein, etwa mit der bescheidenen Aussage: „Na, hab ich das nicht toll gemacht, ihr Noobs?“ kommt enttäuschenderweise oft nur offene Feindseligkeit zurück.
Realm versus Realm: Chaos, Tumulte und das volle Programm
Und da kommt das andere, das chaotische, unfaire, strategisch anspruchsvolle und alles in allem süchtig und wahnhafte machende PvP ins Spiel. Das RvR oder Reich gegen Reich. Dort spielen ganze Realms eines Servers gegeneinander. Oder wie in dem Fantasy-Spiel Guild Wars 2 sogar ganze Server (dann nennt man das World versus World).
Bei den Schlachten um Festungen geht es in GW2 heiß zur Sache!
Dort herrscht keine Fairness, dort gibt es keine festgelegten Zeiten, sondern hier herrscht Krieg und der hält sich bekanntlich an keine Regeln – wie die Liebe. Es geht um Festungen, die gehalten werden müssen, um Missionsziele, die es zu erreichen gilt, und vor allem geht es um Koordination, Koordination und Koordination
Wo es bei einer Form des instanzierten PvPs zwar hilfreich ist, auf den Chat oder die Map zu achten, aber keinesfalls obligatorisch, sieht das im RvR oder WvW schon ganz anders aus. Kaum ist man auf der entsprechenden Map, wird man mit dem Teamspeak-Channel konfrontiert. Einmal dort eingeloggt, sieht man nicht selten, zweihundert Leute in einem Kanal, während der aktuelle Kommandant oder Zerg-Leader Durchhalte-Parolen ausgibt oder taktische Ziele bespricht (oft in einem Dialekt, der jede Form von Immersion endgültig zerschießt).
Und tatsächlich passiert bei dieser Form des Spieler gegen Spieler-Konflikts etwas Aufregendes und etwas zutiefst Verstörendes. Hier gibt es tatsächlich Helden. Das Problem nur: Man ist das selten selbst. In einem Spiel wie Guild Wars 2 treffen oft wahre Armeen aufeinander. Der Bildschirm ist überlastet mit den verschiedenen Fähigkeiten, die da durch den Raum schwirren, und von Spielern, die jeder ein Held sein möchten.
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Nirgends zählt ein Spielerleben so wenig und ein Triumph so viel wie auf den Schlachtfeldern einer solch serverweiten Schlacht. Fair geht es hier nicht zu, aber durch ein cleveres Spiel-Prinzip ist es möglich, als Einzelner doch etwas Entscheidendes zur Schlacht beizutragen.
Ob man nun im richtigen Moment einen Angriff leitet, die gegnerischen Heiler durch ein hinterlistiges Manöver flankiert und ausschaltet oder auf andere Art auf sich aufmerksam macht. Da hier eine feste Spielergruppe existiert, die zusammen ein Ziel verfolgt, ist auch die Möglichkeit gegeben, aus einer Masse von Spielern hervorzuragen. Das hat natürlich auch eine Schattenseite: Wie beim Highlander kann es oft nur einen geben.
Oder wie ich zu einem der ersten MMORPGs, die ich je gespielt habe, mal so treffend in einem Forum las: „Was soll denn der Mist? Ich spiel doch meinen Bogenschützen, um Robin Hood zu sein! Und nicht der dritte von links, der von der Mauer fällt!“
Aber Hand aufs Herz: Was wäre Robin Hood schon ohne die ganzen Typen, die von der Mauer fallen?
Doch nur ein Typ in albernen Hosen, oder?
Unsere Tipps:
Wer sich noch nie in den Wahnsinn einer serverweiten Schlacht begeben hat, und jetzt Lust bekommen hat: Guild Wars 2 gilt zur Zeit als heißester Kandidat für so ein Erlebnis. Wer es noch größer mag, kann sich mal Eve Online anschauen, dort gibt es nur einen einzigen Server, die Raumschlachten dauern Tage und sind legendär
Am Zerg orientieren, also an der größten Masse von eigenen Spielern
Am besten einem Teamspeak joinen und darauf hören, was der Chef für Ansagen macht
Auch in einer Massenschlacht kann eine kleine Gruppe von Spielern mehr reißen als ein Einzelner, mit ein paar Freunden an der Seite sieht es schon ganz anders aus
Immer vor Augen halten, dass man der Held der eigenen Geschichte ist! Egal, was die anderen sagen: Das sind eh nur vom Entwickler bezahlte NPCs!
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Ab sofort bis einschließlich 31. Januar 2014 erhalten alle neuen PlanetSide2-Spieler einen 100% Starter Bonus in Form eines XP-Boosts und ein kostenloses Premium-Item (wählbar aus drei verschiedenen Waffen).
Also, wenn du schon länger mit dem Einstieg ins Massenschlachten-Shooter-Abenteuer Planetside 2 liebäugelst, dann wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt dazu. Denn der Spielstart wird für eine begrenzte Zeit mit ein paar Gratis-Items versüßt. Wer zu lange zögert, geht leer aus.
Passend dazu auch gleich noch ein Let’s Play zum beliebten F2P MMOFPS, das mit seiner Spieleinführung sicherlich helfen kann, die Landung in eine neue Welt etwas sanfter zu gestalten.
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Wer über längere Zeit mit einem MMORPG verbandelt ist, kommt sich manchmal vor wie in einer etwas ereignislosen Beziehung. Es gibt gute Zeiten, es gibt schlechte Zeiten und es gibt Zeiten, in denen man auf den nächsten großen Content-Patch wartet.
Gut, dafür gibt es in einer Ehe vielleicht keine Entsprechung, aber sowohl bei MMORPGs als auch in der Ehe gibt es die Option, sich mal nach was Neuem umzusehen.
In der Ehe kostet das mit ein bisschen Pech Haus und Hof, in der Welt der Online-Rollenspiele erstaunlicherweise gar nichts. Das sexy Fantasy-Game Tera Rising zum Beispiel lädt WOW Verheiratete zu einem heißen Flirt ein. Wir schauen uns das Ganze mal an und geben Besuchern aus Azeroth erste Hinweise, wie es mit der Liebelei garantiert klappt.
So schön neu
Ein Probeflug von Azeroth nach Arborea. Die ersten Schritte erfahrt ihr hier!
Gut erwischt, wir fangen unseren Artikel gleich mit einer Lüge an. So funkelnd neu ist Tera natürlich nicht. 2011 kam es in Asien auf den Markt, 2012 bei uns, letztes Jahr ist es free-to-play geworden und benutzt das sogenannte Freemium-Modell (alles ist erstmal kostenlos zu haben; wenn man bereit ist, eine monatliche Gebühr zu entrichten, bekommt man ein paar Vorteile).
Aber diese paar Jährchen, die das heiße Geschoss schon im Umlauf ist, haben dem Spiel durchaus gut getan. Die meisten MMORPGs, die mit viel Hype starten, um der nächste WOW-Killer zu werden, scheitern an diesen Ansprüchen: Kein Endgame, keine Langzeit-Motivation, die Playerbase bricht weg und schnell ist das Spiel wieder Geschichte.
Darum muss man sich bei Tera keine Sorgen machen. Zwar ist das Spiel nicht mehr taufrisch, aber was viel wichtiger ist: Es spielt sich neu.
Es hat noch diesen Neuwagen-Geruch. Das liegt am Kampfsystem, der größten Stärke des Spiels, aber erst einmal der Reihe nach.
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Bei der Installation gilt es für WOW-Exilanten, sich wieder an die harte Realität des Alltags zu gewöhnen. Der ganze Client möchte erst installiert werden, bevor es ans Spielen geht. Irgendwelche neumodischen Sperenzchen, mit einem halb heruntergeladenen Spiel auf Jagd zu gehen und den Rest dann unterwegs aufzugabeln – soweit ist der Client hier nicht.
Die erste angenehme Überraschung mag dann bei der Charakter-Erstellung auf den ein oder anderen (vor allem männlichen) Spieler warten: Bei der Rassenauswahl gibt es einige Völker, bei denen die weiblichen Figuren unter erheblichen Rückenschmerzen leiden müssten – wenn alles realistisch wäre.
Also … sagen wir mal: Die durchschnittliche Elfin in Tera könnte sich ihren Lebensunterhalt durchaus auch als Gogo-Tänzerin in Las Vegas verdienen. Die männlichen Gegenstücke sind oft Muskelpakete, die aussehen, als könnten sie einen Kleindrachen stemmen und das noch vorm Frühstück.
Diese teuflische Dämonin wird sich als Lanzerin vor die Gruppe stellen.
Man merkt, dass Tera ein asiatisches Spiel ist und eine dementsprechende Ästhetik pflegt. Es gibt einige Rassen, die uns Europäern ziemlich seltsam vorkommen. Halb-Dämonen, Steingiganten und anderes Zeug. Wobei WOW-Spieler sich mit den Poporis ganz wie in Pandaria fühlen dürften. Auch bei dieser „Natur liebenden“ Rasse handelt es sich um sprechende Panda-Bären. Bei den Elin, einer Art Fleisch gewordenen Schulmädchen-Phantasie, mag sich so mancher hingegen verwundert die Augen reiben: Ist das noch in den Grenzen des guten Geschmacks?
Die heilige Drei-Einigkeit: Tank, Heiler, DD
Was die Klassen angeht, erfindet Tera das Rad nicht neu. Als Haupttank ist der Lanzer vorgesehen, ein Kerl mit riesigem Schild und einer – wer würde es ahnen? – Lanze. Ebenfalls tanken kann der Krieger, der setzt weniger auf einen Schild als auf eine Reihe von Ausweichmöglichkeiten und muss sich daher sicher viel Zeug anhören, wenn er das in der Ini mal nicht alles so gebacken kriegt: Stoff-Tank wird da noch das mindeste sein – aber was wären MMORPGs schon, ohne dass der Tank geflamet wird?
Fürs Heilen ist der Priester hauptsächlich zuständig, als Sekundärheiler kann der Mystic einspringen, das ist auch die einzige Pet-Klasse im Spiel. An DDs gibt es natürlich einen Zauberer und einen Bogenschützen, dann noch eine Reihe von Nahkampfklassen wie dem relativ agilen Slayer (einen Typen mit einem gewaltigen Zweihandschwert) und dem schwer gepanzerten Berserker, der seltsamerweise auch Zweihandwaffen bevorzugt, mit denen er aber im Gegensatz zum Slayer auch blocken kann.
Also: Zwei Range-DDs, zwei Melee-DDs, Tank, Heiler, Off-Heiler und Off-Tank – so sieht in hartem Fachjargon das Klassen-Line-Up von Tera aus. Das wird spätestens dann wichtig, wenn es in die Instanzen geht (diese können übrigens auch über ein Ingame-Tool zusammengestellt werden). Die Gruppe besteht aus Tank, Heiler und drei DDs. Die heilige Dreieinigkeit ist bei Tera also intakt.
Freunde der Holy Trinity werden in Tera schnell glücklich: Die Zusammenstellung aus Tank, DD und Heiler ist nötig, um die schwersten Herausforderungen zu meistern!
Auf den ersten Blick wenig Unterschiede
Das Schöne an Tera ist es, dass es für den WOW-Spieler einen sanften Übergang bietet. Quest-Geber haben ein Ausrufezeichen über dem Kopf, Monster droppen Loot, Items werden angelegt, es geht von Quest-Hub zu Quest-Hub und der Charakter wird mit der Zeit stärker.
Einige Tipps, um den Start zu erleichtern:
Der Quest-Tracker ist anklickbar und öffnet ein kleines Fenster. Dort sind die eigentlichen Mobs oder NPCs, die man sucht, farblich unterlegt. Wenn man sie erneut anklickt, werden sie in der Mini-Karte angezeigt
Das meiste Zeug, das man findet und mit dem man auf den ersten Blick nichts anfangen kann, ist Craft-Material – das einfach sammeln und sobald man in der Stadt ist auf die Bank geben, Inventarplatz ist im Spiel rar, wie früher bei Diablo
Am besten in Städten ausloggen, dann lädt man Bonus-EXP auf, in Städte kommt man über eine „Zurück in die Stadt“-Schriftrolle, die man später regelmäßig lootet; in diesen Städten kann man auch skillen und verbrauchbare Gegenstände nachkaufen
Im Gegensatz zu WOW ist Tera wesentlich härter, es ist also angebracht, in den Städten regelmäßig Verbände, Buff-Runen und ähnliches Zeug nachzukaufen
Das Besondere: Die BAMS
Jetzt klingt das auf den ersten Blick alles nicht sehr aufregend, aber Tera hat seine großen Stärken im action-orientierten Kampfsystem, das sich mehr wie ein Shooter anfühlt. Während Spiele wie WOW darauf basieren, dass man einen Gegner über Tab anwählt und dann ein paar Hotkeys drückt, während der Avatar auf dem Bildschirm schon den Rest erledigt, sieht das bei Tera ganz anders aus.
David gegen Goliath? Stehen bleiben und Hotkeys hämmern war gestern. Dynamische Bosskämpfe sind heute!
Da muss die Spielfigur Schwerstarbeit leisten, sich wie Mario früher (oder … vorbaumäßig betrachtet eher wie Lara Croft) von links nach rechts werfen, um riesigen Monsterpranken auszuweichen. In den 2 Sekunden, die das Viech gerade damit zubringt, seine Klauen aus dem Boden zu ziehen, verpasst man dem Monster ein paar Hiebe, um dann vor den Blitzstrahlen wegzutauchen, die das süße Häschen grillen, das eben noch hinter einem gestanden hat.
Während bei WOW für die meisten Langzeitspieler der Puls erst im HC Raid hochgeht, weil der Raidleiter gerade einen Schreianfall hinter sich hat, sorgen bei Tera schon die ersten Elite-Mobs für schweißnasse Hände. Die heißen in Tera übrigens BAMS: Big Ass Monsters, und tragen diesen Namen völlig zu Recht.
Es hat schon einen Hauch von Shadow of Colossus, wenn man so ein Ungetüm zur Strecke gebracht hat. Das rührt auch daher, weil die ersten Chars bei Tera nicht wohl ausgerüstete Edel-Twinks sind, denen Papa Mainchar die Heirlooms zusteckt, sondern arme Tröpfe, die sich von Quest-Belohnung zu Quest-Belohnung hangeln.
Heute ist ein guter Tag, zum sterben … oder um mit Tera anzufangen
Dass das Spiel für uns von WOW verwöhnte Langnasen wohl etwas zu schwer war, haben auch die Masterminds bei Tera erkannt und spendieren seit kurzem so eine Art Elite-Waffe, die sich die Spieler selbst erarbeiten müssen (wohlgemerkt alles ingame erhältlich und ohne was dafür bezahlen zu müssen), Ab Level 10 droppen Gegner seltsame Relikte, die zu einer „epic“ Waffe zusammengesetzt werden können (die ist nicht lila, sondern gelb). Diese Waffe kann wiederum mit verschiedenen Drops weiter aufgerüstet werden. Dadurch hat der normale Tera-Charakter mehr Feuerkraft als in früheren Monaten und das Spiel ist deutlich zugänglicher geworden. Ideal für einen heißen Flirt.
Unser Tipp: Gerade in einer ruhigeren Phase bei WOW wird es vielleicht den ein oder anderen Guildie geben, der auch die Augen nach etwas Neuem aufhält. Zu zweit lässt es sich besser jagen und die Big Ass Monsters sind vielleicht nicht ganz so furchterregend. Für eine flotte Affäre eignet sich Tera Rising in jedem Fall. Und vielleicht wird sogar mehr draus! TERA jetzt kostenlos spielen.
Am Anfang empfiehlt es sich, BAMS in Gruppen den Hintern zu versohlen!
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Kurz vorm Jahreswechsel haben die Jungs und Mädels vom amerikanischen Publisher En Masse ein besonderes Schmankerl enthüllt. In diesem Jahr soll eine neue Klasse auf die Welt von Tera Rising losgelassen werden. Wir enthüllen Genaueres, verstricken uns in haltlose Spekulationen und werfen einen Blick darauf, was Fans von Tera 2014 sonst noch erwarten können.
Mid-Range DD-Klasse
Zwar sind die europäischen Quellen noch recht schweigsam, was die neue Klasse betrifft, aber in Asien ist man bereits etwas mitteilsamer. Ursprünglich war die neue Klasse als Tank konzipiert, wahrscheinlich um der Tankarmut entgegenzuwirken, die traditionell jedes MMORPG heimsucht und für lange Warteschlange vor den Instanzen sorgt. Von dem Plan ist man allerdings mittlerweile weggekommen.
Man will sich vor allem darauf konzentrieren, Neueinsteigern eine attraktive Klasse anzubieten und plant einen ledertragenden DD, der sich vor allem in der Mittel-Distanz wohlfühlt. Er ist eher ein physischer Schadensausteiler als ein magischer. Damit hat er natürlich viel mit dem Bogenschützen gemein. Die Entwickler versprechen allerdings, dass sich die neue Klasse deutlich von ihm unterscheiden wird.
Wir spekulieren: Kusarigama-Kämpferin?
In der koreanischen Version ist ein neuer Ladebildschirm aufgetaucht
Nun brauchte man nicht allzu viel Phantasie, um an eine Art von Speerkämpfer zu denken, vielleicht eine Wurfspeer schleudernde Amazone oder eine mit dem Stab wirbelnde Bushido-Kämpferin? Xena, die Kriegerprinzessin, mit Wurfchakra? Die Information, dass nur die nymphengleiche Elins als Rasse für die neue Klasse in Frage kommen, löste unter den Fans hitzige Debatten aus.
Neueste Teaser deuten daraufhin, dass es sich bei der neuen DD-Klasse um eine Kämpferin mit dem Kusarigama handeln könnte. Das ist eine fernöstliche Waffe, die Freunden von Eastern vielleicht aus jenen Filmen bekannt ist, die Tarantino als Inspiration für Kill Bill dienten. Bei einem Kusarigama handelt es sich um eine Sichel, die an einer Eisenkette angebracht ist, und wild herumgeschwenkt werden kann: So eine Art Morgenstern mit einer wesentlich längeren Kette und einem wesentlich spitzeren Ende. Eine wahrlich spektakuläre Waffe.
Geplant ist es im Moment so, dass die neue Elin-only-DD-Klasse (von der Community zärtlich Dark Elin getauft) als eine Art Premium-Klasse fungiert, so dass sie nur von Spielern erstellt werden kann, die bereits einen Char auf Level 40 oder drüber besitzen. Entsprechende Kettensicheln würden dann als Drops im Spiel neu eingefügt werden.
Aber damit soll es bei Tera noch lange nicht gewesen sein. Ein neuer Battleground ist geplant, dort wird der Spieler die Möglichkeit haben, selbst zu einem der Big Ass Monster zu werden, die für viele Spiele den Reiz von Tera ausmachen. Als ein solches hausgroßes Ungetüm gilt es, den kostbaren Loot vor den gierigen Fängen einer Party aus sieben Spieler zu bewahren.
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Ein interessantes und neues Konzept. Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Mehr Inis, mehr Sets, mehr Loot, mehr alles
In der asiatischen Ausgabe von Tera sind zahlreiche weitere Inis und Dungeons angekündigt, sowohl für Drei-, Fünf und Sieben-Personen-Dungeons scheint etwas in der Entwicklungs-Pipeline zu stecken. Sogar Solo-Dungeons sind geplant. Ein Rookie-Server mit schnellerem Level-Aufstieg soll zudem dabei helfen, Neuanfänger schneller ins Endgame zu bringen.
Ein Bild von einem kommenden Dungeon
Spieler, die beim Blick auf ihren Avatar bisher immer dieses zwickende Gefühl bekamen, irgendetwas fehle da und darauf mit dem Zucken des linken Auges reagierten, können aufatmen: Der unselige Equipment-Slot in der Mitte der Spielfigur wird endlich gefüllt werden.
Diese Sachen sind allerdings alle erst für die asiatische Version von Tera angekündigt. Laut En Masse steht für Nordamerika im Januar schon das neue BAMS-Schlachtfeld Kumasylum ins Haus. Da der europäische Publisher Gamesforge meist zeitgleich mit En Masse patcht, gilt das wahrscheinlich auch für uns Europäer. Update: Gameforge hat nun auch nachgezogen und das Schlachtfeld für den Januar angekündigt (siehe Video).
Wir drücken auf jeden Fall der Kusarigama-Kämpferin beide Daumen und freuen uns auf neue Inhalte in 2014!
Star Trek Online ist drei Spiele in einem: Eine Raumschiff-Simulation, ein Crew-Management-Minispiel und ein klassisches MMORPG. Wir werfen einen Blick darauf, welche Bestandteile des Free to play-Onlinespiels überzeugen und welche nicht einmal einen Ferengi hinter dem Dabo-Rad hervorlocken würden.
Star Trek Online setzt da an, wo die letzten Star Trek Fernsehserien aufhörten. Es geht im Süden der Karte gegen das Dominion mit den verschiedenen Rassen, die aus Deep Space Nine bekannt waren.
Die Borgs mit ihrem Assimilierungs-Wahn spielen ebenfalls eine große Rolle. Die waren vor allem aus Star Trek Voyager und The Next Generation bekannt. Und außerdem sind die Klingonen auf dem Kreuzzug gegen die Föderation.
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Auch die Geschichte des letzten Star Trek-Films mit der Next Generation Crew um Captain Picard hat man übernommen. Dabei hat der die erfolgreiche Franchise ziemlich gekillt und den Reboot erst nötig gemacht. In jedem Fall ist Romulus vernichtet und die Überreste des ehemals stolzen Imperiums suchen nach einer neuen Heimat.
Neben der Förderation und den Romulanern ist auch das klingonische Reich spielbar. Es gibt eine ganze Reihe von Rassen, nach denen man die Hauptfigur gestalten kann, viel mehr als kosmetische Auswirkungen hat das auf den Spielablauf allerdings nicht.
Wie viel Star Trek steckt in Star Trek Online?
Wie viele andere bin ich nicht mehr mit Captain Kirk aufgewachsen, sondern Picard, Data, Worf und die anderen waren fester Bestandteil meiner Jugend.
Im Gegensatz zu den meist eher ruhigen und philosophischen Folgen und den wichtigen Fragen der Serie (Wie wird aus Data ein Mensch? Wie wichtig ist Worf seine Ehre und kann er sich unterordnen? Kommen Picard und Dr. Beverly endlich zusammen? Und wie lange dauert es eigentlich noch, bis Wesley Crusher bei einem Transporterunfall ums Leben kommt), setzt Star Trek Online viel auf Action, Raumschlachten und Phaserduelle. In zwei Stunden Star Trek Online wird der normale Spieler mehr Phaserfeuer erleben als sogar ein Raubein wie Worf in einem guten Jahr der Serie.
Zwar bemüht sich Star Trek Online immer wieder um ausgefeilte Quests und stimmige Dialoge und gerade bei den Story Quests gelingt es dem Spiel auch, einige clevere Referenzen zu verstecken (man begegnet Scotty und Pille bei einer typischen Zeitreise-Mission), aber so richtig eignet sich Star Trek Online wohl nicht für ein derart kampfbetontes Konzept wie das eines MMORPGs.
Der Weltraum, unendliche Weiten…
Star Trek war im Vergleich zu Star Wars eher pazifistisch orientiert. Doch in den späteren Serien und der Handlung wurde auch das Quellenmaterial deutlich militaristischer, so ist dem Spiel da wohl kein Vorwurf zu machen. Ein richtiges Star-Trek-Gefühl kommt vor allem beim gut ausgearbeiteten Mini-Spiel (den Duty Officers) heraus, bei den Außenmissionen ist es am schwächsten ausgeprägt.
Damit kommen wir auch zu den einzelnen Spiel-Modi.
Das Weltraumspiel
Klare Stärken hat Star Trek Online in diesem Spielmodus. Jeder Spieler bekommt nach den ersten Missionen das Kommando über sein eigenes Schiff, das dann – wie bei anderen Rollenspielen die Spielfigur – entsprechend ausgerüstet, spezialisiert und gesteuert werden kann.
Beim Design der Schiffe haben sich die Designer viel Mühe gemacht, so gut wie jedes aus der Serie bekannte Schiff hat einen Ingame-Vertreter spendiert bekommen. Die eigentlichen Kämpfe laufen wie in einem klassischen MMORPG ab: Skills werden über Brückenoffiziere freigeschaltet und verteilt, die Waffen haben eine bestimmte Abklingzeit und in den Raumschlachten wird gefeuert, was das Zeug hält.
Es gibt sogar bei den Schiffen eine Einteilung in die klassische Drei-Einigkeit von Tank, Heiler und Damage-Dealer. Vernichtete gegnerische Schiffe können gelootet werden – das sind bekannte Mechaniken in einer neuen und interessanten Variation.
Ähnlich wie in anderen Spielen ein Dungeon-Run kann in Star Trek Online über ein robustes Gruppensuch-Tool nach einem Raum-Szenario gesucht werden und meist schon nach ein paar Minuten heißt es: „Volle Kraft auf die Schilde“ oder „Zielen Sie auf die Waffen!“. Eindeutig der beste Teil des Spiels.
Die Außenmissionen
Die Außenmissionen sind so, wie man sie sich vorstellt: Eine Gruppe von bis zu 4 Crew-Mitglieder beamt irgendwo runter, Phaser im Anschlag, der Captain wird gesteuert und es ist ganz viel Phaser-Geballere. Medizinische Offiziere (die Blauhemden) sind die Heiler, die technischen Offiziere (am gelben Shirt zu erkennen) nehmen Tank-Funktionen ein und die Redshirts (die in den Serien immer als erstes sterben) sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Gegner auch umkippen.
Die Karten und Aufgaben bei den Außenmissionen wirken leider oft etwas lieblos, die Steuerung ist hakelig, die meiste Action basiert auf relativ ödem Fernkampf und bei der Steuerung kommt man mit wenigen Tasten aus.
Gerade weil die Außenmissionen in der Optik so sehr nach anderen bekannten MMORPGs aussehen, kommt hier wenig Stimmung aus. Wer an die Hektik einer normalen Runde in Tera oder Guild Wars 2 gewohnt ist, wird beim Anblick der Star Trek Online Außenmissionen nicht gerade Freudesprünge machen.
Mehr noch: Sogar Offline-Spiele wie der Bioware Klassiker Star Wars: Knights of the Old Republic sehen deutlich agiler aus als die Außenmissionen bei Star Trek Online.
Das Duty Officer System
Während man im normalen Spielverlauf nur mit den eigenen Brückenoffizieren zu tun hat, die man auf Außenmissionen mitschleppt und und die bei den Schiffskämpfen für verschiedene Skills stehen, hat man es im Duty Officer System mit der ganzen Schiffsbesatzung zu tun. Wobei man sich hier nicht zu viel erwarten sollte, es handelt sich eher um ein textbasiertes Mini-Spiel in der Phantasie des Zockers als um ein grafisch ausgestaltetes Meisterwerk.
Trotzdem spricht es sicher den Star Trek Fan und den Sammler an, wenn er für einen mysteriösen Auftrag, in dem es darum geht, bei einem verbotenen Bat’let-Turnier teilzunehmen, dann den persönlich ausgewählten Sicherheits-Offizier losschicken kann (einen übellaunigen, übergelaufenen Klingonen-Deserteur oder gar die eigene vom Kollektiv befreite Borg-Drone Two of Five).
Es ist ein Aspekt des Spiels, den Star Trek Online vielen anderen Games voraus hat, der aber nicht vollends in das Haupt-Spiel integriert zu sein scheint.
Wie stellst du deine Crew zusammen?
Zwar bringen die Offiziere im Kampf kleine Vorteile und die Belohnungen, die von den Missionen nach Hause gebracht werden, sind für Großprojekte der Ingame-Gilden wichtig, aber dieses innovative Element im Spiel hätte ich mir noch ausgeprägter gewünscht.
Stimmungsvoll ist es allemal, in der eigenen Schiffsbar dem Barkeeper das schwere Kapitäns-Herz auszuschütten und mit einem kleinen Skill-Bonus für die nächste Stunde belohnt zu werden – wenn die Phantasie des Spielers 60% der Arbeit macht.
Das allgemeine Drumherum: Endgame und Free-to-play
Scannst du bereits nach Star Trek Online?
Das Gute vorneweg: Star Trek Online lässt sich ganz gut spielen, ohne je auch nur einen Cent in das Spiel zu investieren. Zwar verzichtet man dann oft auf die letzten 10% Feuerkraft, wenn man nicht monatelang grinden möchte, aber spielbar ist es trotzdem. Allerdings sollte man aufpassen, wie man seine Spielfigur und das Schiff skillt. Re-Speccs kosten in Star Trek Online seltsamerweise die Ingame-Premium-Währung.
Im Endgame ist Star Trek Online auf lange Sicht etwas monoton. Es gibt Faktionen, bei denen Ruf gefarmt werden muss, wenn man an die oberste Kategorie an Items heran möchte. Und das Ruf-Farmen läuft über die immer gleiche Handvoll von Szenarien ab: Ideal und sonderlich aufregend ist das nicht. Wer sich einer Gilde anschließt (einer Flotte), hat die Gelegenheit in große Flottenprojekte zu investieren, das beinhaltet dann leider noch mehr Farming.
Für Star Trek Fans lohnt sich ein Abstecher in STO auf jeden Fall. Für jeden anderen ist ein Besuch mit Abstrichen verbunden. Mit der neuesten Generation von MMORPGs kann Star Trek Online nicht mehr ganz mithalten, einige innovative Ansätze sind aber durchaus vorhanden und lohnen einen Probeflug.
[/vc_tab][vc_tab title=”Pro und Contra” tab_id=”1388469760942-2-1″][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]
Pro
[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Es kommt ein Star Trek Gefühl auf
[intense_icon type=”cogs” size=”1″ color=”#000000″ /]Diese Konfiguration wird mindestens empfohlen:
Betriebssystem: Windows XP SP2 / Windows Vista / Windows 7 (32 oder 64-bit)
CPU: Intel Core 2 Duo 1.8 Ghz or AMD Athlon X2 3800+
RAM: 1GB RAM
Festplatte: 10GB freier Festplattenspeicher
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 7950 / ATI Radeon X1800 / Intel HD Graphics
DirectX: Version 9.0c oder höher
Ein Jahr neigt sich mal wieder dem Ende zu und diesen Anlass möchten wir nutzen, um noch mal Revue passieren zu lassen. Die großen MMO Veröffentlichungen blieben dieses Jahr wohl aus, die Ruhe vor dem Sturm quasi, aber dennoch erschienen in 2013 ein paar Titel, denen wir in diesem Beitrag Credit zollen werden.
2012 war ein starker Jahrgang, mit so einigen Hochkarätern wie zum Beispiel Guild Wars 2, The Secret World und Tera. Diese MMOs haben in dem einen oder anderen Online-Spiel höchstwahrscheinlich für Kopfschmerzen und sinkende Spielerzahlen gesorgt. 2013 sollte noch größer werden, zumal ursprünglich nicht wenige schon in diesem Jahr langersehnte Titel wie WildStar, The Elder Scrolls Online, ArcheAge oder Blade&Soul erwartet haben. Pustekuchen! Diese kommen aller Voraussicht nach erst 2014.
Schaut man aber genauer hin, so muss man sagen, dass in den letzten knapp 365 Tagen 2 Spiele die Gunst der Stunde nutzten und so auf sich aufmerksam machen konnten.
Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – wiedererwacht von den Toten.
Wenn wir Awards vergeben würden, dann wäre hier der Preis “Die größte Überraschung in 2013” sowas von angebracht gewesen. Wer hätte gedacht, dass das MMO zu Final Fantasy mit solch einer Wucht zurückkommt, vor allem in Hinblick auf die große Wunde, die es vor etwa mehr als 2 Jahren hinterließ? So gut wie keiner!
Einige werden sich noch erinnern: Final Fantasy XIV ist streng genommen kein neues Spiel. Da es den Erwartungen der Spieler und auch des Entwicklers nicht gerecht wurde, entschieden die Macher, das Final Fantasy MMORPG vom Markt zu nehmen, um es folglich von Grund auf zu verbessern.
Ein sehr mutiger Schritt – welcher Spielehersteller hat schon jemals ein bereits veröffentlichtes Spiel komplett zurückgezogen und die Server für ca. 1 Jahr abgeschaltet? Diese radikale Entscheidung, das Spiel unter neuer Leitung akribisch auf ein höheres Niveau bringen zu wollen, brachte Square Enix viel Respekt ein.
Das Risiko hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn FF XIV: ARR ist seit dessen Reinkarnation extrem erfolgreich. Der Ansturm brachte die Server wochenlang zum Glühen und bis heute gibt es teilweise noch Warteschlangen. Und das bei über 60 Servern. Wir berichteten damals auch kurz nach dem Release, der Ende August erfolgte, über den Erfolg der Neuauflage.
Das Besondere hierbei: Square Enix setzt hier auf das Pay-to-Play Modell, das vor diesem Erfolg eigentlich als abgeschrieben galt. Viele Spieler haben erkannt, dass die Vorzüge dessen doch nicht zu vernachlässigen sind – auch zukünftige AAA-MMOs werden diesen Weg gehen. Es kann also in zweierlei Hinsicht von einem “Wiedererwachen” gesprochen werden.
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Doch was macht Final Fantasy XIV: A Realm Reborn eigentlich aus, schließlich strotzt das Spiel nicht gerade vor Innovationen. Ganz einfach: Man setzt hier auf bewährte Inhalte, denen man allerdings in jedem Punkt viel Beachtung schenkt. Die Spieler wollen nicht unbedingt immer nur Innovationen, es kann schon reichen, bereits geschätzte Inhalte mit viel Liebe zum Detail zu füllen – anstatt es nur so “halb” einzupflegen, wie es in letzter Zeit bei so manchen Spielen der Fall war.
Wer genug von klassischen MMORPGs hat, wozu ein halb-rundenbasiertes Kampfsystem oder die Holy Trinity gehört, wird hier aber aller Voraussicht nach auch nicht glücklich werden. Für die anderen gilt, dass sie sich auf eine stimmungsvolle Welt, ein ausgesprochen gutes Klassen- und Craftingsystem, spektakuläre Dungeons sowie auf eine spannende Geschichte und Housing freuen dürfen. Vor 2 Wochen ist übrigens das Update 2.1 erschienen, das viele Neuerungen nach Eorza brachte.
Neverwinter – dem einen gefällts, dem anderen nicht.
Das Free-to-Play MMORPG Neverwinter öffnete Ende April die Pforten und fährt seither recht erfolgreich. Das auf Dungeons&Dragons basierende Online-Rollenspiel verzeichnete insbesondere in der deutschen Presse gute Bewertungen, trotz einiger Kritikpunkte, die hier und da zur Aussprache kamen.
Da wäre unter anderem die zu Anfang geringe Abwechslung im Endgame, das Fehlen des Waldläufers, diverse Probleme mit Exploits, eintönige PvP-Modi und so weiter. Das alles ist aber weitestgehend Geschichte, denn mittlerweile gibt es mehr als genug zu tun und der Waldläufer steht den Spielern seit kurzer Zeit auch endlich bei der Klassenwahl zur Verfügung.
Die Jungs und Mädels von Cryptic und Perfect World können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Auch wenn dieses Spiel die Community immer noch spaltet, so muss anerkannt werden, dass es vielen Spielern gefällt und einem in der Welt von Toril nicht gerade wenig Mitstreiter entgegen kommen.
Das actionbetonte Kampfsystem macht in den düsteren Dungeons von Neverwinter unheimlich Laune und geht flüssig von der Hand, in der Foundry, dem Questeditor, erscheinen täglich von Spielern neu geschaffene Geschichten und die Module, im Volksmund auch Erweiterungen genannt, bringen regelmäßig von der Community geforderte Inhalte ins Spiel.
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Neverwinter hat sich defintiv einen Platz in den oberen Plätzen verdient und ist einen Blick wert, selbst wenn hinter der Langzeitmotivation zuweilen noch ein Fragezeichen steht und die Gebiete zwar sehr ansehnlich gestaltet, aber für den einen oder anderen ein wenig zu instanziert sind. Zur Abwechslung oder für einen kurzen Spaß reicht es jedoch mindestens. Vielleicht sogar für mehr?
Fazit zu den besten MMOs in 2013
Neverwinter und Final Fantasy sind wohl die großen Nutznießer eines Zeitraums, in dem es ruhiger nicht sein könnte. Wer weiß, wie erfolgreich sie geworden wären, wenn die großen Konkurrenten schon in diesem Jahr das Licht des Marktes erblickt hätten. Nichtsdestotrotz ist wichtig zu sagen, dass es trotzdem sehr empfehlenswerte Spiele sind, die einem bei der Konkurrenz vielleicht entgangen wären.
Dragon’s Prophet hat es auf ‘Mein MMO’ leider nicht geschafft, bei den besten Online-Spielen in 2013 mit aufgeführt zu werden. Das kostenlose Drachen-MMO von Runewaker ist einfach viel zu früh erschienen, was sehr schade ist, zumal Potenzial durchaus vorhanden ist. Bei Neverwinter war es zunächst ähnlich, aber immer noch auf einem ganz anderen Niveau.
Wer weiß, möglicherweise kann daraus noch ein sehr gutes Spiel werden, aber aktuell gibt es noch zu viel Luft nach oben – in mehreren Bereichen. Man darf schon enttäuscht sein, da Runes of Magic damals der Überraschungstitel schlechthin war und das kommt bekanntermaßen vom gleichen Entwickler. Die Erwartungen waren dementsprechend auch ziemlich groß. So bleibt Dragon’s Prophet erstmal nur ein Geheimtipp für jene, die Begleiterfeatures schätzen und auf Drachen stehen.
Noch ein Geheimtipp: Defiance
Defiance musste viel Kritik einstecken, denn der in der Zukunft spielende MMO-Shooter, der mit der gleichnamigen TV-Serie verknüpft ist, blieb ebenfalls hinter den Erwartungen.
Über die Langzeitmotivation lässt sich streiten, die mag wirklich nicht so gegeben sein; mittlerweile ist jedoch ein großer Abschnitt kostenlos spielbar und auch sonst ist die unbeschränkte Version mit ca. 10€ nicht gerade teuer. Wer zum Beispiel eine Alternative zu Planetside 2 sucht, kann hier bei einem Intermezzo glücklich werden!
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So, wie angekündigt, kommt hier jetzt das Let’s Play zum neuen Raumkampf PvP in Star Wars: The Old Republic. Ihr werdet euch vielleicht wundern, dass dieses Mal ohne Groinkh, äh Björn, gedreht wurde. Der Dawid wollte auch mal ran und taadaaa – er präsentiert sein erstes Let’s Play, also nehmt bitte Rücksicht. Ausgangspunkt war übrigens der Testbericht zum gelungenen Addon ‘Galactic Starfighter’. In diesem Raumkampf kämpfe ich für die Republik und erteile den Azubis vom Imperium eine Lektion!
Ich bin übrigens schon ein wenig überrascht – es ist gar nicht so leicht, in die Leere zu sprechen und dabei noch vernünftig zu spielen. Ich hätte als Kind öfter Telefonstreich bei Leuten machen sollen, bei denen ständig nur der Anrufbeantworter aktiv ist 😀
Bei der 2. Folge wird es weniger Erklärungen geben, dafür aber mehr Action!
Viel Spaß.
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Und wieder einmal begrüße ich euch ganz herzlich! Ich hoffe, dass ihr Weihnachten gut überstanden habt und man euch so manches MMO unter den Baum gelegt hat – oder zumindest einen Gutschein, mit dem man sich den gewünschten Titel dann selber holt.
Für die meisten ist die direkte Nachweihnachtszeit die perfekte Zeitspanne, um sich die Nächte um die Ohren zu schlagen und voll und ganz der Gaming-Leidenschaft nachzugehen, manch einer kommt zu kaum etwas anderem.
Doch was sind das überhaupt für Faktoren, die dafür sorgen, dass alles andere nebensächlich wird und das Spiel einen Platz ganz oben in der Prioritätenliste einnimmt?
Welche Gründe gibt es, um bis zum Morgengrauen durch fantastische Welten zu streifen und den Folgetag im Bett zu verbringen? Genau darüber möchte ich heute reden!
Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Es gibt nicht den einen, wichtigsten Grund. Viele Dinge spielen zusammen und bei jedem Spieler sind die Ausprägungen unterschiedlich, daher präsentiere ich hier meine persönlichen Ansichten:
1. Menschen
Mein größter Motivator sind immer meine Mitspieler. Ich habe in den Welten von World of Warcraft oder SW:TOR so viele nette Menschen kennengelernt, dass mein Hauptbestreben immer ist, auch weiterhin etwas mit diesen Personen unternehmen zu können und das dann auch zu tun.
Wenn ein Gildenkollege bis 5 Uhr morgens mit mir leveln möchte – bitte, ich bin dabei! Aber auch, wenn um diese Uhrzeit der letzte Freund ins Bett gegangen ist, sind meine Mitspieler immer noch ein Grund, denn damit ich auch morgen wieder mit ihnen Spaß haben werde, kann es ja nicht so verkehrt sein, noch das ein oder andere Elixier herzustellen, oder die ein oder andere Rüstung zu sammeln, denn ich will kein Klotz am Bein sein!
2. Die Geschichte
Ich würde niemals auf die Idee kommen, einen guten Film anzuhalten und an einem anderen Tag erst weiterzuschauen, das gleiche gilt bei mir ebenso für Bücher und Computerspiele.
Ich will wissen, wie die Geschichte weitergeht, ich will wissen, warum die Prinzessin sich jetzt mit dem dunklen Fürsten zusammengetan hat und ich will es, verdammt noch mal, jetzt sofort wissen!
Geschichten können auch in MMOs fesseln!
Wenn ich diese Fragen noch im Kopf hätte, wenn ich ins Bett gehe, dann könnte ich das mit dem Schlafen sowieso vergessen. Natürlich lässt sich dieser Grund nicht bei allen MMOs anwenden, denn gerade auf dem Maximallevel erlebt man nur noch selten spannende Geschichten.
Viel zu oft kann man nur noch “tägliche Missionen” abschließen, die leider inhaltlich keinen Reiz bieten. Genau deswegen fällt es mir leichter, den PC vorzeitig herunterzufahren, wenn die “Levelphase” bereits hinter mir liegt.
3. Der Charakter
Den eigenen Charakter zu verbessern motivert!
Nur auf dem dritten Platz liegt das fortwährende Verbessern meines Charakters – was nicht heißen soll, dass es unwichtig für mich ist! Ich freue mich, wenn meine Cortyn endlich die 30.000 HP-Grenze geknackt, oder ihren ersten kritischen Treffer über 5.000 Schaden gelandet hat.
Das langsame Anwachsen der Attributspunkte hat mich sicher schon die ein oder andere Klausur gekostet, bei der ich hätte besser abschneiden können.
4. Erfolgserlebnisse
Unter Erfolgserlebnissen verbuche ich alles, was mich im Spiel irgendwie glücklich macht. Eigentlich ist diese Kategorie ein Gemisch, aus den drei vorherigen, denn was könnte schöner sein, als mit meinen Freunden einen großen Endboss zu besiegen, der genau das Rüstungsteil dabei hatte, welches ich brauche und danach auch noch mit einer Story-Sequenz beglückt zu werden? Nichts.
Bosse nach packenden Kämpfen zum ersten Mal zu besiegen ist immer schön…
Es sind genau diese Momente, für die ich dieses Hobby so liebe, wenn alle vorherigen Kriterien zusammenkommen und ich beim besten Willen nichts finde, was mir gerade nicht gefällt. Und exakt diese Momente sind es auch, die mich süchtig danach machen.
Es ist nicht nur das schicke Item, es ist nicht nur das Level-Up und es sind auch nicht nur meine Mitspieler. Die perfekte Mischung aus alledem zwingt mich förmlich dazu, weiterzuspielen und bloß nicht die Tastatur loszulassen. Und das gefällt mir.
Sehr ihr das anders? Was hält euch vor dem Monitor gefangen?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen und ansonsten: Bis zum nächsten Mal, wenn ich über das Thema “Sucht oder nur ein zeitintensives Hobby?” schreibe!
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Der nächste Meilenstein in der Geschichte von World of Tanks ist erreicht: Nun sind es schon über 75 Millionen Accounts, die die Datenbank von wargaming.net füllen und abermals die Popularität des Taktik MMO Shooters unterstreichen.
Das allerdings nur zu einem gewissen Maße, denn registrierte Benutzerkonten sagen schließlich nicht gerade viel über die wirkliche Aktivität aus – heutzutage schmückt sich fast jeder Free to Play Titel mit solchen Daten, auch wenn sie bei weitem nicht die 75 Millionen erreichen.
Doch auch hier hat der Entwickler eine Antwort parat und zeigt eine mehr als nur beachtliche Zahl auf: Laut wargaming spielen weltweit auf allen Servern bis zu 1 Million Spieler zur gleichen Zeit! Die Zahl der aktiven Spieler dürfte demnach ungleich höher sein als die hier genannte Marke. Hinter den Daten stecken also doch mehr als nur Karteileichen.
Update 8.10 bringt grafische Verbesserungen und mehr
Neben dieser besonders für die Betreiber erfreulichen Nachricht, haben auch die Spieler kurz vor Weihnachten noch eine Bescherung erleben dürfen.
Mit dem Update, das mit der Versionsnummer 8.10 daherkommt, wurde die visuelle Qualität des Panzer-MMOs auf ein höheres Level gehoben. Die grafischen Verbesserungen könnt ihr am besten im folgenden Video nachempfinden, in dem besonders die aufpolierten Belechtungseffekte ins Gewicht fallen:
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Ja, das sind schon Änderungen, die das Spiel atmosphärisch gesehen bereichern – das Auge isst schließlich auch mit 😉 Neben der Weiterentwicklung an der Oberfläche, spielt durch dieses umfangreiche Update ab sofort auch Japan, das “Land der aufgehenden Sonne”, eine Rolle auf den Schlachtfeldern. 13 japanische Panzer sowie ein zur Nation passender Forschungsbaum machen die Asiaten zu einer ernstzunehmenden Alternative bei der Fahrzeugauswahl.
Apropos Schlachtfeld: Nicht nur verschiedene Panzer und ein Forschungsbaum repräsentieren jetzt Japan, sondern ebenso ein neu eingeführtes 1.000.000 qm großes Terrain, auf das sich ein Dorf inmitten japanischer Landschaften befindet und laut den Machern vielfältige taktische Möglichkeiten bietet.
Die Karte “Verborgenes Dorf” liegt in Japan und verspricht durch das unegelmäßige Terrain taktisch aufreibende Kämpfe.
Darüber hinaus gibt es noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber diese Änderungen gehören zu den bedeutsamsten.
Nach relativ kurzer Zeit, kann die Überlebenssimulation DayZ bereits erste Erfolge verzeichnen. Mittlerweile haben über 250.000 Spieler Zugriff auf das Endzeit-MMO. Tolle Verkaufszahlen wird man sich denken, doch da gibt es noch mehr zu sagen.
Maruk Spanel über Twitter (Geschäftsführer von Bohemia Interactive).
UPDATE (06.01.2014): Die Zahl wächst und wächst. Inzwischen sind es schon über 800.000!
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Es handelt sich hier eigentlich nur um einen frühzeitigen Zugang über Steam, der vor paar Tagen seine Pforten öffnete. Auf der Gaming Plattform Steam ist das eine relativ neue Form der Dienstleistung, die sich Early Access nennt und am ehesten mit dem Crowdfunding zu vergleichen ist (die Parallelen zu Star Citizen oder Minecraft sind nicht zu übersehen). Was heißt das konkret in diesem Fall?
Ganz einfach: Für ca. 25€ gewährt man dir einen Zugang zur Alpha Version, also einer recht frühen Version der Software, die weit davon entfernt ist, als fertig bezeichnet zu werden. Der offizielle Release dürfte demnach noch lange auf sich warten lassen.
Beim sogenannten Early Access sind die teilnehmenden Spieler von nun an in der Lage, an der laufenden Entwicklung des Spieles mitzuwirken. Das Geld bringt natürlich auch die Entwickler weiter, die dadurch weitere Ressourcen gewinnen, was der Qualität zu Gute kommt. Das Feedback der Spieler ist dabei nicht minder wertvoll und eine sinnvolle Einbeziehung der Kritiken kann ungemein helfen, sich die Gunst der Zielgruppe zu verdienen und dessen Interessen im Endprodukt zu decken.
Was erwartet euch in dieser Stadt?
Auf dieses Privileg können aber fast nur Projekte zurückgreifen, die auf großes Interesse stoßen. Aufgrund der Vorgeschichte von DayZ war dieser Erfolg allerdings schon fast vorauszusehen.
Indes äußerte sich auch der Projektleiter Dean Hall im offiziellen Forum zu der Frage, ob es sich lohnt, das Spiel schon jetzt zu kaufen.
Die etwas überraschende, aber ehrliche Antwort, ist zugleich auch eine clevere Aussage, um die Erwartungen nicht schon zu diesem Zeitpunkt in unermessliche Höhen steigen zu lassen. Es wird deutlich gemacht, dass dieses Spiel noch am Anfang ist und Programmierfehler wahrscheinlichen an jeder Ecke zu finden sind. Für Hardcorefans eben, die von Anfang an dabei sein möchten.
Ich habe ja schon ein paar Streams zu DayZ über twitch.tv geschaut und musste feststellen, dass trotz der Ungereimtheiten, die Streamer und Zuschauer sehr viel Spaß haben – selbst jene, die nicht als Hardcorefans zu bezeichnen sind. Ein wenig zu bescheiden vielleicht?
Da wir in nächster Zeit höchstwahrscheinlich öfter über DayZ berichten werden, sollten wir vielleicht vorher klären, von was für einem Online-Spiel wir hier sprechen.
Was ist DayZ eigentlich?
DayZ ist ein Survival-Horror-MMO, das zunächst als Modifikation des Spieles ArmA 2: Combined Operations zusehends an Beliebtheit gewann und zu gegebenen Zeiten über eine Million Spieler fasste. Entwickelt wurde dieser Mod unter der Leitung von Dean Hall, der mit diesem Projekt ursprünglich seine Kriegserlebnisse verarbeitete.
Dieser Erfolg entging Bohemia Interactive natürlich nicht und so engagierten die Macher von ArmA 2 Dean Hall als Projektleiter, um DayZ in Zukunft als eigenständiges Spiel zu veröffentlichen (zu Englisch: DayZ Standalone). Angesichts der Erfolgszahlen, kann man diesen Schritt schon jetzt als Glücksgriff bezeichnen.
Genug jetzt, lass uns zum Punkt kommen!
Auch diese (untote) Person hat der Virus erwischt.
…ein unbekannter Virus hat fast die komplette Menschheit ausgerottet und es gibt nur noch wenige Überlebende. Apocalypse pur, mit stinkenden Zombies und durchdrehenden Menschen. Inmitten dieser Katastrophe, beginnt dein Abenteuer im post-sovietischen Staat Chernarus. Hört sich doch fast an wie Walking Dead.
Ein spannendes Spielkonzept, das offensichtlich aufgeht.
Jedenfalls liegt das Ziel banal gesagt darin, zu überleben. Wie wir wissen, ist dem Menschen in Extremsituationen fast jedes Mittel recht. Da bietet es sich doch geradezu an, den anderen Spieler zu vermöbeln, mit der Hoffnung, glorreiches Dosenfutter oder eine praktische Axt zu erlangen. Mjam, mjam. Wer verhungert auch schon gerne? Wer in DayZ stirbt, hat alles verloren und muss erneut von Null anfangen! Essen bekommt man jedoch nicht nur von Menschen, sondern kann auch Tiere jagen. Jeder wie er mag 😉
Gestorben? Du darfst wieder neu anfangen.
In Teams ist es sicherer.
In einer offenen sowie persistenten Welt, durchsuchst du die Gegenden nach knappen Gütern, beweist dich gegen Zombies, aber auch gegen Menschen, die sich nicht immer mit dir zusammenschließen möchten (dahinter verbergen sich wohlgemerkt reale Personen). Das alleine wird schon für so einige überraschende Momente sorgen.
Was sagt ihr dazu, findet ihr das ganze ‘Spektakel’ auch so faszinierend?
Einige mögen sich an dieser Stelle wundern, aber keine Angst, Neverwinter bleibt weiterhin kostenlos. Interessierte sind jetzt allerdings in der Lage, eine erwähnenswerte Box-Version zum Spiel zu erwerben – diese erfreut sich selbst bei Free-2-Play Spielen größerer Beliebtheit.
Für günstige 9,99 Euro bei Amazon, erhält man ein exklusives Reittier sowie 200 Zen, eine Währung, mit der man sich weitere Gegenstände aus dem Ingameshop kaufen kann. Laut der Pressemitteilung von Perfect World und Koch Media hat dieser Inhalt einen Wert von insgesamt 40 Euro!
Stören tut es sicherlich niemanden, sondern im Gegenteil – es gibt noch genügend Spieler, die ihr Regal nur allzu gerne mit Spieleboxen schmücken – schließlich hat man bei einem Download nichts Handfestes mehr vor sich.
Durch einen in der Box hinterlegten Schlüssel, erlangt ihr nach erfolgreicher Eingabe einen exklusiven Bär – ein kräftiges Reittier höchsten Ranges, mit dem ihr zügiger von A nach B kommt. Bleibt zu hoffen, dass der Bär sich nicht in den obligatorischen Weihnachtsschlaf begibt 😉
Was ist Neverwinter?
Jetzt wo ihr das furchteinflößende Säugetier betrachtet habt, fragt ihr euch womöglich, was Neverwinter eigentlich ausmacht. Das MMORPG vom Entwickler Cryptic Studios (u.a. bekannt geworden durch Star Trek Online), ist erst in diesem Jahr erschienen und beruht auf das sehr berühmte Fantasy-Rollenspiel Dungeons&Dragons.
Die Stadt Neverwinter, auch als Juwel des Nordens bezeichnet, befindet sich nach einer Verwüstung wieder im Aufbau. Von diesem Ort aus beginnt dann euer erstes Abenteuer, in dem ihr nach und nach die Gebiete um Neverwinter erkundet und auf so manche Herausforderungen stößt.
Features
Action-Kampfsystem mit freiem Zielen und aktivem Ausweichen sowie Blocken.
Mit der Foundry steht euch ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem ihr eure eigenen Abenteuer erschafft und mit anderen Spielern teilt.
6 Klassen mit unterschiedlichen Pfaden:
Beschützender Kämpfer
Trickserschurke
Glaubenskleriker
Taktischer Magier
Zweihandwaffenkämpfer
Wachsamer Waldläufer
In der vergessenen Zwergenstadt Gauntlgrym erwarten euch hitzige 20 gegen 20 Schlachten zwischen Spielern bzw. Gilden!
Spezielle 5 gegen 5 PvP Arenen im Domination Modus (wer es schafft, Stützpunkte länger für sich zu beanspruchen, gewinnt…).
Kampagnensystem: Durch das Meistern von Solo-Instanzen und Erledigen von wiederholbaren Aufgaben,
schaltet ihr Gebiete und Dungeons frei,
verbessert passive Kräfte
und ergattert wertvolle Rüstungen.
Gemeinsam mit Begleitern kämpfen.
Umfangreiche Charakterentwicklung, zahlreiche knackige 5 Mann Dungeons und noch vieles mehr…
Vor kurzem ist auch ein größeres Update erschienen, das sich Shadowmantle nennt und von uns bereits vorgestellt wurde. In dem Beitrag bekommt ihr ebenfalls ein Gefühl dafür, ob euch das Action-MMO liegt oder eher nicht. Wer möchte, kann noch einen Blick auf das Video werfen, das die neue Erweiterung näher belichtet:
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Selbstverständlich muss man die PC-Box nicht kaufen, um das Spiel zu testen. Es ist darüber hinaus möglich, sich anzumelden, den Client runterzuladen und sich kostenfrei ins Vergnügen oder auch Verderben zu stürzen.
Habt ihr eigentlich schon mal Neverwinter gespielt? Wie findet ihr es?
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Zwei Jahre ist das MMORPG “Star Wars: The Old Republic” inzwischen alt und hat für seine kurze Laufzeit schon eine Menge Veränderungen durchlebt. Die neue Erweiterung, “Galactic Starfighter”, ist vor ca. 2 Wochen erschienen und das gibt uns den Anlass, das Spiel noch einmal neu zu bewerten, um Unentschlossenen eine Entscheidungshilfe zu bieten.
Der Einstieg und Gespräche
Im Zentrum des Spielgeschehens steht der beginnende Konflikt zwischen der Republik (Jedi) und dem Imperium (Sith) – allerdings mehrere Tausend Jahre vor den bekannten Spielfilmen.
Zur Auswahl stehen die beiden erwähnten Fraktionen und jeweils 4 Klassen, die sich gegen Level 10 noch einmal in jeweils 2 neue Klassen aufteilen. Ob Lichtschwertschwinger, Machtblitzwirker oder ein Revolverheld mit Blasterpistolen, die Auswahl ist groß und die Klassen folgen dem Prinzip der heiligen Dreifaltigkeit (Brecher, Heiler, Schadensverursacher).
Flirten oder doch lieber auf die Mission konzentrieren?
Direkt nach dem ersten Einloggen zeigt sich das Spiel gleich von seiner starken Seite: Jede Klasse verfügt über eine eigenständige Hauptgeschichte, die (genau wie jede Nebenmission!) vollkommen vertont ist. Jede Aufgabe wird mit einem Gespräch begonnen, in dessen Verlauf man mehrere Antwortmöglichkeiten geben kann, die hin und wieder sogar den Verlauf der Mission ändern können.
Will ich die Aufständigen direkt töten oder zerstöre ich ihre Waffenlager, um sie zum Aufgeben zu bewegen? Besonders amüsant sind diese Gespräche, wenn man sie mit einer Gruppe führt, denn dann können alle Gruppenmitglieder auswählen, welche Antwort sie geben wollen. Per Zufallsprinzip wird dann entschieden, welcher Spieler die entsprechende Textpassage spricht – und das macht jede Spielerklasse ein wenig anders.
Ich musste mehr als einmal zufrieden grinsen, wenn meine Cortyn einen Auftraggeber mit dem Lichtschwert hingerichtet hat, obwohl der Rest der Gruppe ihn verschonen wollte.
Diese Dialoge sind immer schön anzuhören und auch zu sehen, so manch eine Planetenquestreihe endet mit einem fulminanten Feuerwerk, in dem ganze Fabrikgebäude explodieren. Planetenquestreihe? Richtig gehört. Die Abenteuer führen auf über ein Dutzend verschiedene Welten, von Nar Shaddaa bis Alderaan – natürlich, bevor ein gewisser Todesstern abgefeuert wurde.
Mit einem gezähmten Tauntaun auf Alderaan
Auf Tatooine ist es heiß…
Auf Illum hingegen ziemlich kalt.
Nar Shadda: Viel Spaß mit den Hutten!
Quests und Begleiter
Während die vielen Gespräche helfen, sich mit dem eigenen Charakter besser zu identifizieren, und zur Abwechslung mal eine wirkliche Rollenspielerfahrung bieten, so ist das allgemeine Questdesign die Kehrseite der Medaille.
Die tollen Briefings können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Missionen in den meisten Fällen stupide Standardkost wie “Sammel 25 hiervon!” oder “Töte 20 von denen!” sind. Wirkliche Innovationen sucht man an dieser Stelle vergebens. Ungefähr jede zweite Quest bietet noch sogenannte “Bonusziele” an, die man für weitere Erfahrungspunkte abschließen kann und sich im Regelfall ohnehin von selbst erledigen – aber auch diese sind eher unkreativ gehalten.
Romantische Beziehung zwischen Meister und Gefährte? Finde es heraus…
Doch selbst wenn man gerade keine Freunde zur Hand hat, ist man nie wirklich alleine, denn ein virtueller Gefährte kann auf Wunsch herbeigerufen werden. Jede Klasse hat unterschiedliche Begleiter, die im Laufe der Hauptmissionen langsam freigeschaltet werden und jeder von diesen virtuellen Gefolgsleuten hat unterschiedliche Fähigkeiten.
Spielt man selber als einen Schadensverursacher, so kann ich meinen heilenden Droiden rufen. Bin ich selber eine Heilerin, dann schicke ich das tankende Ungetüm “Khem Val” an die Front. Dieses System erlaubt es dem Spieler, mit jeder Skillung erfolgreich das Maximallevel zu erreichen. Du möchtest von Level 1 bis 55 als Heiler spielen, aber nicht ausgebremst werden? Hier ist das möglich.
Crafting, PvP und Weltraummissionen
Deine Begleiter erledigen das Crafting für dich.
Das Craftingsystem in SW:TOR funktioniert ein wenig anders, als man es von anderen MMOs gewöhnt ist. Zwar gibt es auch hier Sammel- und Herstellungsberufe, die Arbeit wird aber fast nie vom eigenen Charakter, sondern von dessen Gefährten erledigt.
Die Begleiter können auf Sammelmissionen geschickt werden oder Gegenstände herstellen, die man anschließend zerlegen kann – denn nur so erlernt man mächtigere Varianten dieser Ausrüstung. Wirklich relevant sind die Berufe allerdings nicht, denn wer primär über Quests levelt, der hat ohnehin schon passende Kleidung.
Im PvP-Bereich hat sich seit dem Launch einiges getan; die Anzahl der verfügbaren PvP-Schlachtfelder wurde von 3 auf 7 erhöht und die Kluft zwischen der Ausrüstung wurde verringert. Wenn man als frischer Charakter der Stufe 55 ins PvP einsteigt, werden die Werte automatisch angepasst, sodass man nur leicht hinter der besten Ausrüstung zurückliegt. Wir hatten vor einiger Zeit auch über unsere Erfahrungen in den neuen Kriegsgebiet-Arenen berichtet, mehr dazu hier.
Kämpfe zwischen Spielern machen Spaß in SW:TOR!
Aber auch auf niedrigem Level kann man bereits an den Schlachten teilnehmen, die Attribute werden erhöht und auf einen Maximalwert gesteigert – nicht aber die Talentpunkte oder Fähigkeiten. Jede Schlacht wird mit Credits, Erfahrungspunkten und Siegesmarken belohnt, die man gegen Ausrüstung eintauschen kann – solide, wie man es von MMO-Markt inzwischen gewohnt ist.
Recht früh im Spiel erhält man Zugriff auf die Weltraummissionen. Diese sind eine Art Minispiel, in dem man sein eigenes Raumschiff über vorgegebene Routen durch “Schlauchlevel” steuert und verschiedene Feinde eliminiert, bevor die Zeit abgelaufen ist. Das wird leider recht schnell öde, die ersten paar Runden machen aber durchaus Spaß und geben Erfahrungspunkte, die den Weg zum Maximallevel erleichtern. Mehr als ein Minispiel ist es aber nicht.
Eldergame
Doch was tun, sobald man die Klassenmissionen abgeschlossen und Stufe 55 erreicht hat? Ein Kritikpunkt zum Launch war der mangelnde Endgame-Content, das ist aber weitestgehend Geschichte.
Zahlreiche Flashpoints (Gruppen-Dungeons) und eine Handvoll Operationen (Raids) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden warten auf Heldengruppen zwischen 4 und 16 Spielern, die sich ihrer annehmen.
SW:TOR bietet spannende Operations mit einzigartigen Bossen. Hier zu sehen der Endboss aus Screcken aus der Tiefe.
Hinzu kommt das PvP, mehrere Daily-Questgebiete, wie der erst kürzlich veröffentlichte Planet Oricon und ein umfangreiches Erfolgssystem.
Dazu sammelt man im Laufe seiner Abenteuer Erfahrungspunkte für sein “Vermächtnis”. Mit steigendem Vermächtnislevel können etwaige Zweitcharaktere dann interessante Boni erhalten – zum Beispiel mehr Erfahrungspunkte in PvP und PvE oder ein Teleport zur Heimatwelt. Und wem das noch nicht genug ist, der kann sich am Rollenspiel versuchen. In jedem Fall ist Unterhaltung für viele Tage garantiert.
Galactic Starfighter
Optionen! So viele Optionen!
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Die neue Erweiterung ist momentan nur für Abonnenten zugängig, in den kommenden Wochen werden aber auch alle anderen in den Genuss dieser neuen PvP-Variante kommen, wobei diese Bezeichnung dem Modus nicht gerecht wird.
BioWare ist es gelungen, ein Spiel im Spiel zu entwickeln, so komplex sind die Möglichkeiten. Man wählt zwischen drei unterschiedlichen Schiffsklassen: den schnellen Scout, den mit Sprengstoff beladenen Jagdbomber oder das träge Sniper-Kampfschiff.
Für jede dieser Kategorien gibt es mehrere Schiffe, die sich in möglicher Ausrüstung und Flugverhalten noch einmal unterscheiden. Aber wo wir gerade bei Anpassungen sind: Für jedes einzelne Schiff kann man jede Komponente austauschen und ersetzen.
Schon mit der ersten Version lassen sich die Schiffe vielfältig anpassen und verbessern!
Du willst lieber einen Vierfach-Blaster anstatt einer Laser-Salve? Kein Problem! Einen Reflektorschild anstatt eines Schnellladeschildes? Machbar! Als wäre das nicht genug, hat jede Komponente noch einen kleinen Talentbaum, in dem man die Eigenschaften noch weiter nach Belieben anpassen kann.
Doch auch bei den Bauteilen ist noch nicht Schluss! Die Besatzung des Schiffes muss man ebenfalls zusammenstellen und je nachdem, welche Personen sich auf deinem Schiff tummeln, profitierst du in der Schlacht von weiteren Passivboni – bzw. im Falle des Kopiloten sogar von einer neuen Fähigkeit.
Zugegeben: Das Menü mit all seinen Einstellungsmöglichkeiten ist sehr umfangreich und kann auf den ersten Blick erschlagend wirken, wenn man aber ein paar Minuten Zeit investiert hat, erkennt man, wie übersichtlich es eigentlich gestaltet ist. So viele Anpassungsmöglichkeiten lassen sich kaum aufgeräumter präsentieren.
Die Steuerung
Die Einführung in diesen Spielmodus ist der einzige, dicke Minuspunkt. Es gibt zwar ein Tutorial, aber in diesem wird man mit so vielen Informationen überhäuft, dass man sie kaum verarbeiten kann.
Letzten Endes meldet man sich für seine erste Raumschlacht an und wird in das kalte Wasser geworfen. Mehr als einmal wollte ich in meine Tastatur beißen oder meinem Monitor wüste Beschimpfungen an das Display werfen.
Die ersten drei Matches fliegt man kontinuierlich in irgendwelche Asteroiden, streift Satelliten und wundert sich, warum man nichts trifft oder wie die Feinde all diese tollen Manöver hinbekommen.
Aber nun zur eigentlichen Steuerung:
Beschleunigt und gedreht wird das Schiff mit der typischen WASD-Steuerung, die genaue Flugrichtung wird mit der Maus bestimmt. Ebenfalls mit der Maus müssen wir Feinde anvisieren – wie in einem Shooter, das Fadenkreuz muss exakt über den Gegner bewegt werden, das ist aber noch nicht der ganze Clou: Anstatt das Ziel direkt anzuvisieren, errechnet unser Bordcomputer eine Stelle, auf die wir zielen müssen, um den Feind zu treffen, wenn er die aktuelle Flugbahn weiter beibehält.
Unsere Blasterschüsse benötigen nämlich Zeit und sind nicht spontan auf magische Weise im Rumpf des feindlichen Piloten. Ähnlich lassen sich die Raketen verwenden; hierzu hält man die rechte Maustaste gedrückt und behält den Feind so lange im Visier, bis die Zielerfassung abgeschlossen ist – da der Feind aber ein akustisches Signal der Zielerfassung bekommt, wird er alles versuchen, um kreuz und quer aus unserem Sichtfeld zu rasen.
Ziel erfasst, zum Abschuss bereit und daneben – der Gegner konnte sich durch ein Ausweichmanöver befreien!
Die Zahlentasten 1-4 aktivieren unterschiedliche Fähigkeiten, die wir zuvor anhand unserer Crew und Komponenten bestimmt haben. Mit der Leertaste zünden wir unsere Schubdüsen, um schnell von einem Scharmützel zum nächsten zu gelangen – oder um einer Rakete zu entkommen.
Aber Vorsicht!
Sowohl Blasterenergie als auch Schubenergie ist begrenzt und lädt nur langsam wieder auf, blindes Dauerfeuer und permanentes Rasen wird bestraft; nur zu gerne fallen Feinde über bewegungsunfähige und unbewaffnete Opfer her.
Wo wir gerade bei Energie sind: Mit den Tasten F1 bis F4 lässt sich die Schiffsenergie in unterschiedliche Bereiche verschieben, so können wir Blaster, Schilde und Schubdüsen mit zusätzlicher Leistung versorgen, was die jeweils anderen beiden Systeme schwächt. Ein geübter Schütze wechselt alle paar Sekunden die Energieversorgung, um Defensive und Offensive effektiv zu nutzen.
Währung und Belohnungen
Für jede geschlagene Weltraumschlacht erhält man Schiffsrequisitionen, im Regelfall zwischen 300 und 1500 pro Match. Den zehnten Teil davon erhält man zusätzlich als Flottenrequisition.
Von beiden Währungen kann man nun unterschiedliche Dinge kaufen und freischalten: Schiffsrequisition wird verwendet, um bestehende Komponenten aufzuwerten (die kleinen “Talentbäume”) oder gegen neue Komponenten auszutauschen. Diese Währung ist dabei aber speziell an ein Schiff gebunden, das heißt, wenn ich mit dem “FT-8 Star Guard” spiele, kann ich auch nur diesen aufwerten.
Die Flottenrequisition ist deutlich schwerer zu bekommen und wird für Einkäufe genutzt, die deiner ganzen Flotte zugute kommen. Mit ihr schaltet man neue Schiffe oder neue Crewmitglieder frei, alternativ kann man sie auch als Schiffsrequisition für jedes Schiff verwenden.
Nach einer Woche ist es mir gelungen, mein erstes Schiff komplett aufzuwerten – alternative Bewaffnungen noch nicht mit eingerechnet. Die Kosten für die Upgrades fühlen sich fair an und wirken niemals unerreichbar.
Das ist nicht nur ungeheuer motivierend, sondern erschafft auch schnell Suchtpotenzial. Nur noch diesen einen neuen Blaster aufwerten, dann gehe ich ins Bett. Das kam öfter vor.
Balancing und Lernkurve
Es ist den Leuten von BioWare gelungen, die vielen Upgrades so zu gestalten, dass jedes einzelne davon lohnenswert ist, aber man niemals einen unfairen Vorteil hat. Mit spielerischem Können kann man jedes noch so gut ausgerüstete Schiff besiegen.
Galactic Starfighter: Übung macht den Meister!
Bis man dieses Niveau aber erreicht hat, vergehen einige harte Stunden, in denen man das eigene Schiff oft explodieren sieht. Sollte man sich aber durch diese schwere Phase durchbeißen und aus jedem Fehler versuchen zu lernen, ist man schneller ein Flugmeister, als HK-51 “Ihr braucht nicht anzugeben, Herrin” sagen kann.
Ebenfalls erfreulich: Die Schiffe, welche man nur über den Kartellmarkt erwerben kann, bieten keinen Vorteil, sondern heben sich nur optisch voneinander ab. Von “Pay2Win” kann also keine Rede sein.
Umfang
Obwohl im Moment nur ein Spielmodus und zwei Karten zur Verfügung stehen, bietet die Erweiterung schon jetzt Spaß für mehrere Wochen. Die unzähligen freischaltbaren Upgrades und der Drang, immer neue Kombinationen von Primärbewaffnung, Raketen und Triebwerken auszuprobieren, hält einen für Nächte vor dem PC gefangen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler ihr Versprechen wahr machen, und Galactic Starfighter noch um zusätzliche Karten und Spielmodi erweitern, denn das Potenzial, eine treibende Kraft für das Spiel zu sein, hat es allemal. Bis es so weit ist, beschützen wir eben Satelliten vor den bösen Republikanern.
Welche Rolle wirst du im Star Wars Universum spielen?
Star Wars: The Old Republic hat sich in den letzten 2 Jahren in vielen Bereichen verbessert und trumpft jetzt noch zusätzlich mit einem tollen Raumkampf-Addon auf. Ob euch das Gesamtpaket gefällt, könnt ihr jederzeit selber kostenlos testen. Es lohnt sich!
Cortyn: SWTOR macht dank der Überarbeitungen auch nach zwei Jahren noch einen guten Eindruck, wenngleich die Grafik inzwischen deutlich veraltet wirkt und mit neueren Vertretern des Genres kaum noch mithalten kann.
Gerade Spieler, die eine spannende Geschichte erleben wollen, können das Spiel kostenlos genießen – schnappt Euch ein paar Freunde und stürzt Euch in das Abenteuer! Wer darüber hinaus noch die Endgame-Inhalte, wie PvP-Gebiete, Operationen und die neuen Weltraumschlachten erleben will, der sollte über ein Abonnement nachdenken.
Allein der jüngste Modus ist es wert, dem Spiel eine zweite Chance zu geben, andere Hersteller hätten daraus vermutlich einen neuen Vollpreistitel gemacht.
Dawid: Ich kann mich Cortyn hier eigentlich nur anschließen. Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht erwartet, dass sich “Star Wars: The Old Republic”, nach den herben Rückschlägen in der Anfangsphase, noch mal so eindrucksvoll zurückmeldet. Der Entwickler Bioware ist den schweren Weg gegangen und hat es in den letzten 2 Jahren geschaft, anstatt auf Sparflamme uninspirierte Inhalte hinzuzufügen, das Spiel rundum zu verbessern. Chapeau!
Für Interessierte lohnt sich der Neueinstieg definitiv, aber mittlerweile würde ich sogar sagen, dass auch ehemalige Spieler wieder reinschauen sollten. Es hat sich so einiges getan. Was mich nachwievor stört, ist, dass die Welten für meinen Geschmack immer noch zu steril sind und ein paar dynamische Events wären in dieser Hinsicht nicht schlecht gewesen. Ansonsten ist es aber eine tolle Spielfahrung in der weit entfernten Galaxie von Star Wars.
Wertungskasten
Grafik: Coole Charakterdesigns, teilweise matschige Texturen. In die Jahre gekommen. – 73 %
Story: Spannende Geschichten für alle Klassen, gute Inszenierung, unerwartete Wendungen. – 95 %
Gameplay: Typische MMORPG-Kost, solide aber ohne Innovationen. – 70 %
Langzeitmotivation: PvP-Ränge, Operationen, Weltraumschlachten, Erfolge. Es gibt immer was zu tun! – 85 %
Soziale Komponente: Gilden und Gruppenmissionen laden zu gemeinsamen Spielen ein, Hauptmissionen können aber alleine erledigt werden. – 85 %
Galactic Starfighter: Komplex und spaßig, Abzug nur für den schwierigen Einstieg. – 90 %
[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=”Free-2-Play oder Abo?” tab_id=”1418427036-2-13″][vc_column_text]SW:TOR ist kostenlos, jedoch müssen Sparfüchse mit einigen Einschränkungen leben: Gratisspieler erhalten weniger Erfahrungspunkte und können nur eine begrenzte Anzahl von PvP-Gebieten und Flashpoints pro Woche spielen, haben nur 2 Charakterslots und jeder Avatar kann nur einen, anstatt drei Berufe erlernen und eure Creditobergenze ist streng limitiert. Wenn man nur die lohnenswerte Charaktergeschichte spielen will, ist das vollkommen ausreichend.
Abonnenten haben diese Einschränkungen natürlich nicht und genießen vollen Zugang zu allen Aktivitäten.
Aber aufgepasst: Wenn ihr früher einmal Abonnent gewesen seid oder etwas im Kartellmarkt (Echtgeld-Shop) gekauft habt, dann seid ihr für immer “Spieler mit bevorzugtem Status” und viele Restriktionen werden abgemildert.
Mehr Erfahrungspunkte und eine erhöhte Anzahl an Charakteren sind nur zwei der vielen Vorteile. Eine komplette Übersicht findet sich hier: http://www.swtor.com/de/free/features[/vc_column_text][/vc_tab][/vc_tabs][/vc_column][/vc_row]
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Nachdem wir beim letzten Mal ganz überzogen die Damen kategorisiert und in Schubladen gesteckt haben, erwartet heute die Männer dasselbe Schicksal. Wie auch schon beim letzten Mal ist das hier nicht mit übertriebener Ernsthaftigkeit zu lesen, sondern lieber mit einem zwinkernden Auge.
Der Blinde
Er ist schon seit einer ganzen Weile in der Gilde, doch so wirklich bereichert er sie nicht. Man kann sich aber auch nicht über zu wenig Aktivität beschweren, denn wenn einer im Gildenchannel schreibt, dann ist er es. Er stellt ohne Unterlass Fragen zum Spiel, deren Antwort man der Anleitung oder dem Tutorial hätte entnehmen können.
“Wo kann ich umskillen?” “Wie lerne ich einen Beruf?” “Wo gibt es Reittiere?” “Kann ich meine Klasse noch ändern?”
Ich bin mir sicher, jeder von euch kennt einen solchen Herren. Zum Glück weisen die meisten Gildenleiter solche Personen recht bald in ihre Schranken – sehr zur Entlastung aller Beteiligten.
Der Legastheniker
hä wie ich vestehe die kwest nich kannst du mir helpen???
Sätze wie diesen hat wohl jeder schon in einem Onlinespiel lesen müssen und oft kann man nur mit viel Fantasie erahnen, was die eigentliche Absicht des Autors gewesen sein könnte. Will man ihn nun aber mit dem schlechten Schreibstil konfrontieren bekommt man oft eine Antwort, deren Inhalt ungefähr besagt: Ich bin Legastheniker, diskriminiere mich nicht.
Es ist schwierig nun nachzuweisen, ob das wirklich stimmt, aber bei der schieren Anzahl an Personen, die scheinbar an dieser Erkrankung leiden, drängt sich der Verdacht auf, dass sich alle abgesprochen haben und meinen Server ausgesucht haben.
Der Leet-HaXX0r
Diese unfreundlichen Herren erkennt man immer direkt an den Namen, die sie für ihre Avatare gewählt haben. Im Regelfall war es wohl die Absicht den Charakter möglichst “cool” und “gefährlich” klingen zu lassen, letztendlich machen sie sich damit nur selber lächerlich und errichten ihren eigenen “Intelligenz-Schutzwall”, den andere Spieler nicht übertreten.
Paradebeispiele wären Namen wie
“xXShadowDeathXx”,
“HuNtErKiLLeR” oder
“TheLordofEvil”.
Sie sind davon überzeugt, dass sie – und nur sie – Ahnung von ihrer Klasse haben und wenn jemand doch besser sein sollte, dann hat diese Person natürlich nur Glück gehabt oder “kein Leben”.
Der Unkreative
Sein Spielercharakter heißt “Hans” und sein Begleittier heißt entweder “Frederick” oder einfach nur “Bär”. Wenn es darum geht, neue Taktiken für Bosskämpfe zu entwickeln, dann kann man auf diesen Mann ganz sicher nicht zählen, denn all sein kreatives Können steckte bereits in der Erstellung seines Avatars, der im Gegensatz zu seinem Real-Aussehen keinen Bart hat. Das ist dann aber auch schon der einzige Unterschied.
Der Hardcore-Gamer
Ein wenig zu ehrgeizig?
Er wäre so ein guter Zeitgenosse, würde er das Spiel nicht einen Hauch zu ernst nehmen. Er erscheint pünktlich zu jedem Raid, ist perfekt ausgerüstet, hat Stärkungszauber für alle anderen mitgebracht und natürlich auch schon alle Bosstaktiken gelesen, wenn er sie sich nicht sogar selbst ausgedacht hat.
Leider ist sein “Humordetektor” vollkommen kaputt. Dies bedeutet, dass er jeden Witz im TeamSpeak nur dann versteht, wenn man ihn drei Mal erklärt und jede ironische Bemerkung wird auf das Wort ernst genommen. Am besten schweigt man in der Nähe dieses Mannes, dann wird man einen sehr erfolgreichen Abend haben – aber keinen lustigen.
Der Hedonist
Das Spiel soll vornehmlich Spaß machen, vor allem aber ihm. Solange er auf seine Kosten kommt, können alle anderen auf der Strecke bleiben. Du hast von diesem nervigen Bug gehört, bei dem Mitspieler eine Quest stundenlang nicht abschließen können, wenn man sich an einer bestimmten Stelle positioniert? Er benutzt es. Du kennst diese störenden Typen, die den Friedhof in den Schlachtfeldern belagern und jeden neu belebten Spieler direkt wieder hinrichten? Das ist er.
Der glänzende Materialist
Unser Freund Groinkh freut sich über den neuen WoW Shop: Er steht nämlich auf heiße Schlitten und protzige Klamotten!
Kaum gibt es im Itemshop ein neues Reittier für 20 Euro zu kaufen, hat er es auch schon erworben. Man könnte jetzt annehmen, dass dieser Gegenstand dann benutzt wird, wenn der Spieler irgendwohin reiten will, aber falsch gedacht! Sein einziges Vergnügen scheint es zu sein, den ganzen Tag mitten in der Hauptstadt auf seiner neusten Investition herumzusitzen, aber natürlich so, dass bloß jeder es sehen kann.
Er liebt die Aufmerksamkeit, wenn Spieler kurz stehen bleiben, um ihn zu mustern. Böse Zungen würden nun behaupten, dass dies der virtuelle Ersatz für ein großes Auto ist, mit dem man ja auch ein bestimmtes Körperteil kompensieren will…
Das Forenkiddy
Dieser junge Mann bezahlt die Abogebühren seines MMORPGs nur noch, um auch weiterhin in den verschiedenen Foren seine Meinung kundzutun. Im Grunde kennt sie jeder schon, aber er wird nicht müde noch einmal zu betonen, dass dieses Onlinespiel mit jedem Patch und jeder Erweiterung immer schlechter wird, und droht jedes Mal damit, sein Abonnement zu kündigen, wenn die Forderungen nach seinem Lieblingsfeature nicht erfüllt werden.
Darüber hinaus ist natürlich [jede Klasse die er nicht spielt] deutlich stärker und total unbalanciert, wohingegen [Klasse die er spielt] ganz dringend verstärkt werden muss und nur sein Talent ermögliche es bisher überhaupt noch, die ihm vom Spiel vorgegebene Rolle zu erfüllen.
Der Rollenspiel-Fanatiker
Zu jeder Zeit ein Rollenspieler.
Ich liebe Rollenspiel und Rollenspieler. Das tue ich wirklich. Aber dieser Herr hat einfach den Schuss nicht gehört. Egal ob Instanzgruppe, Schlachtzug oder PvP-Gebiet, überall wird das Rollenspiel ausgelebt, völlig unabhängig davon, ob irgendjemand darauf einsteigt oder es zur Situation passt. In der Hitze des Gefechts wird er erst dann einen Heilzauber sprechen, wenn er die Formel “Möge das Licht mir die Kraft verleihen, um Euch von diesen fatalen Wunden zu heilen und Euch erneut mit der Gabe der Hoffnung erfüllen, sodass wir voranschreiten können, entgegen allen bösen und niederträchtigen Widersachern!” hinter sich gebracht hat.
Ich hoffe, dass euch diese kleine Auflistung gefallen hat und ihr vielleicht den ein oder anderen Bekannten darin wiedergefunden habt. Habe ich eine Kategorie vergessen oder wollt ihr selber etwas ergänzen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ebenso wie eure allgemeine Meinung zu diesem Beitrag!
Mein MMO ist heute mal ein bisschen politisch. Unser natürlich nicht ganz ernstzunehmendes SW:TOR-Video soll der Aufklärung über die Machenschaften der NSA in Onlinespielen dienen. Den entsprechenden Beitrag dazu findet Ihr auch hier auf Mein MMO. Über Likes, Shares und Kommentare würden wir uns freuen! Bleibt wachsam! Big Brother is watching us! 🙁
http://youtu.be/AwaH236g-bc
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