Beim Sandpark-MMO ArcheAge gibt es Kommunikationsprobleme. Kommen deutsche Server oder kommen keine?
Trion Worlds CEO Scott Hartsman hat bei einem Interview mit unserem Magazin vor einigen Wochen bekräftigt, wie wichtig der deutsche Markt für seine Firma sei. Deshalb werde es für Deutschland neben einem Datenzentrum in der Nähe, auch eine eigene Lokalisierung und eigene Server geben. Konträr zu dieser Aussage werden allerdings in Streams und im offiziellen Forum sprachenspezifische Server ausgeschlossen.
So hat ein Community-Manager erst vor wenigen Tagen erneut bestätigt, dass man keine „sprachenspezifischen Server“ plane. Der Foren-Post ist mittlerweile gelöscht, die Verwirrung bleibt bestehen: Der eine sagt das, die anderen das. Was ist davon zu halten?
Wir haben bei Trion Worlds erneut nachgefragt und um eine Klärung dieser Frage gebeten. Folgende Antwort haben wir erhalten:
We confirmed German as a language, and that we will have servers in the EU. People can set the language to whatever they choose. We expect that we’ll note which servers will be recommended so people can find each other by language, once we get a way to do that.
Übersetzt heißt das, dass es Deutsch als Übersetzung geben wird und zudem Server in Europa stehen werden. Die Spieler seien in der Wahl ihrer Sprache frei. Im Moment geht Trion Worlds davon aus, dass man Server für bestimmte Sprachen empfehlen wird, sobald man eine Möglichkeit gefunden hat, das zu tun.
Mein MMO meint: Für uns heißt das, dass deutsche Server kommen, obwohl sich die Bekenntnis dazu jetzt deutlich lockerer liest als im Interview bei uns. Zu den Formalien: Anders machen es andere MMOs ja auch nicht.
Man kann auch auf einem englischen Server in WoW mit einem deutschen Client spielen und nur deutsch sprechen. Das einzige, was den englischen Server wirklich „englisch“ macht, ist es, dass dahinter eben ein [EN] steht. Wenn die deutschen Server in irgendeiner Form mit [DE] oder [GER] markiert sind, sind das in unseren Augen deutsche Server. Was sollte sie sonst dazu machen? Porträts von Merkel an jedem Baum? Craftbare Bratwurst?
Die nun lockerere Formulierung: „sobald man eine Möglichkeit gefunden habe, das zu tun“ – klingt aber seltsam, die Kommunikationsprobleme sind irritierend. Es besteht schon ein Unterschied darin, ob man einen Server „irgendwo“ empfiehlt oder das offiziell in der Client-Auswahl macht. Vielleicht will man bei ArcheAge abwarten, wie die Resonanz der deutschen Spieler in der Beta ist, um dann zu entscheiden, wie genau man die Empfehlung ausspricht.
Update: Nach Bekanntgabe der Server deutet nun alles darauf hin, dass es zum Start keine Server geben wird, die nach Sprachen gekennzeichnet sind. Damit hat sich das vorerst erledigt.
Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone ist die fünfte Saison gestartet. Als Belohnung fürs Erreichen von Rang 20 winkt ein Eiskronen-Kartenrücken. Dabei plagen die Spieler im Moment ganz andere Sorgen: Doppelbuchungen und Authentifizierungsprobleme blocken den Fortschritt in Naxxramas.
Eiskronen-Kartenrücken für Season 5 löst Spekulationen über nächste Erweiterung aus
Wer in der laufenden Saison, die bis Monatsende geht, mindestens den Rang 20 erreicht, kann sich über den schicken Kartenrücken freuen. Bei Spielern löste er viel Beifall aus, außerdem spekulierten sie über eine mögliche nächste Erweiterung zum Jahresende. Nach Naxxramas könnte es ja in die Eiskronen-Zitadelle gehen. Das würde sich anbieten.
Blizzard sagte, dass man mit Naxxramas den Grundstein für einen Abenteuer-Modus bei Hearthstone gelegt und viel Basisarbeit geleistet habe. Eine nächste Erweiterung könnte also viel flotter und müheloser ins Spiel kommen.
Probleme mit Seuchenflügel in Naxxramas halten an, Blizzard arbeitet Wochenende durch
Freilich wird diese Bekanntgabe vom Blizzard im Moment durch die Probleme überschattet, die mit dem Seuchenflügel in Hearthstone Einzug hielten: Die Transaktionen liefen alles andere als reibungslos. Spieler kauften sich Zugang zum neuen Flügel über Euros oder Gold, bekamen ihn aber nicht gutgeschrieben. Sie müssen jetzt Rückbuchungen veranlassen. Es gab Hotfixes, Doppelbuchungen, langes Warten auf die Authentifizierung.
Auch vier Tage danach sind die Probleme noch nicht vollends gelöst. Blizzard arbeitet weiter an den „Naxxramas“-Issues.
iPad-User sollen sich direkt an Apple wenden
Stand Samstagmittag ist, dass Blizzard wohl der Ursache der Probleme auf der Spur ist und übers Wochenende nicht rasten will, bis die Probleme geklärt sind. Der Zeitplan sieht vor, dass sich schon Mitte nächster Woche der nächste Flügel öffnet, Blizzard ist also unter Zeitdruck. Das Problem wird durch die zahlreichen Möglichkeiten erschwert, wie Hearthstone gespielt werden und wie für die Erweiterung bezahlt werden kann. So sollen sich iPad-User direkt an Apple wenden.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, wende ich mich heute mal wieder in einer Kolumne an euch. Den letzten Anstoß dazu hat mir diese Hearthstone-News von Schuhmann gegeben, denn inzwischen bin ich es ein wenig Leid, mich über dieses Thema wieder und wieder aufzuregen: Also therapiere ich mich mal eben selber und lasse all meinen Frust in diesen Artikel hier fließen, um damit ein für alle Mal abzuschließen (und beim zweiten Lesen merke ich sogar, dass es sich reimt)!
Thematik 1: Spielausschluss aufgrund des Geschlechts
Wir brauchen nicht darüber streiten, dass eine Trennung von Männern und Frauen im physischen Real-Sportbereich sinnvoll ist, aber genau deswegen lassen wir diesen nun auch außen vor.
Blizzard schreibt E-Sport-Regelwerk neu: Frauen dürfen bei Turnieren nicht ausgeschlossen werden.
Da dies der Tropfen war, der “das Fass zum überlaufen” brachte, fange ich damit auch gleich an. Zuerst einmal finde ich, dass es eine gute Entscheidung von Blizzard war, sich klar zu positionieren: Wer Turniere mit ihren Spielen veranstaltet der soll niemanden ausgrenzen, erst recht nicht wegen seines Geschlechts.
Wenn wir aber mal für einen kurzen Augenblick ehrlich sind: Was für eine Wahl hatten sie denn auch?
Hätten sie sich nicht klar dazu geäußert, wären keine zwei Tage später Schlagzeilen aufgetaucht, die etwa dem Tenor entsprochen hätten “Blizzard unterstützt sexistische Wettbewerbe” oder “Blizzard ist kontra Gleichberechtigung”. Das man so ein Risiko nicht eingehen kann, ist natürlich jedem klar.
Schleierhaft ist mir allerdings, wie die Anti-Sexismus-Front das als großen Sieg verbucht, wenn man im gleichen Atemzug sagt, dass es weiterhin Turniere geben wird, in denen ausschließlich Frauen antreten dürfen. Ich sage es ja nicht gerne, aber Sexismus funktioniert in beide Richtungen. Hätte man ein wenig deutlicher gesprochen und gesagt, dass eine Geschlechtertrennung generell absurd ist und nicht stattfinden soll, wäre das weitaus effektiver gewesen.
[quote_right]Es entsteht der Eindruck, dass Frauen nicht die gleichen Leistungen bringen können wie Männer.[/quote_right]Aus meiner Betrachtungsweise hat man sich damit nämlich nun in das eigene Fleisch geschnitten, denn was für ein Eindruck wird vermittelt? Frauen dürfen nun an einem der großen (Männer-)Turniere mitspielen (was gut ist!), haben aber auch noch ihre Turniere, in denen keine Männer mitmachen dürfen (was restlos bescheuert ist).
Die Aussage, die dadurch nun vermittelt wird, ist relativ klar: Frauen brauchen noch ihre eigenen Turniere, damit sie ihre eigenen Erfolge feiern können, was scheinbar nicht ginge, wenn Männer mitmachen würden. Durch solche halb garen Vorgehensweisen entsteht nun der Eindruck, dass Frauen eben nicht die gleiche Leistung in einem Spiel bringen können – und genau das ist Sexismus, den man doch eigentlich verhindern wollte.
Thematik 2: Große Oberweiten und pralle Muskeln
TERA: Die Castanic strahlen förmlich vor Sex-Appeal und diese Erotik ist sogar Teil ihrer Hintergrundgeschichte.
Der zweite Punkt, der mich nun seit Jahren endlos aufregt, ist die Beschwerde über die Darstellung von Charakteren in MMOs und auch hier kommt die Kritik überwiegend von der weiblichen Seite. Mal sind die Brüste zu groß und wackeln zu sehr beim Gehen, mal das Becken zu ausladend, dann sind wieder die Kleidungsstücke zu aufreizend. Einige Spiele überzeichnen diese Charakteristika sogar bewusst, mit “Scarlet Blade” und “TERA” will ich nur zwei Beispiele nennen.
Doch bevor ich darauf eingehe, drehe ich den Spieß mal eiskalt um. Hat sich jemand von den Nörglern schon mal die männlichen Charaktermodelle angesehen? Die lassen sich nämlich genau so oft auf genau zwei Stereotype herunterbrechen: Entweder sind es starke, muskelbepackte Krieger, die aussehen, als würden sie selbst im Schlaf noch Liegestütze machen und Anabolika statt Müsli essen oder aber es sind androgyne Hungerhaken, die direkt aus einem japanischen Yaoi-Manga entsprungen sind (und wer nicht weiß, was das ist, sollte es dringend mit der Bildersuche googlen – auf eigene Gefahr).
Erstaunlicherweise sind die Entsetzensschreie bei den männlichen Models eher gering, obwohl man da genau so gut eine Debatte vom Zaun brechen könnte, wenn man es denn wollen würde.
Aber zurück zu den Frauen: Ich gestehe, auch ich weiß noch nicht, wie die Aurin mit den größtmöglichen Brüsten noch aufrecht gehen können oder warum die Menschenfrauen beim Gehen so sehr mit den Hüften wackeln, dass sie sich bei jedem Schritt die Gelenke auskugeln.
Der männliche Elf in TERA
Aber wisst ihr was? Es ist mir egal! Ich finde es absolut in Ordnung, denn diese Überzeichnung passt perfekt zur Welt von WildStar, in der man alles nicht so ernst sieht. Das gleiche gilt für andere Spiele, wie TERA: Die Castanic strahlen förmlich vor Sex-Appeal und diese Erotik ist sogar Teil ihrer Hintergrundgeschichte – beiderlei Geschlechts. Auch bei den Elfen dieses Spiels lassen sich wieder Stereotypen feststellen: Alle sehen sie in gewisser Weise edel aus, entsprechen aber doch überdurchschnittlich stark einem Schönheitsideal, das sich in der Realität nur sehr schwer finden lässt. Bevor jemand aufschreit: Die männlichen Vertreter des Volkes sind übrigens wieder die Yaoi/Hentai-Variante.
Thematik 3: Reduzierung der Frau auf Äußerlichkeiten
Oft muss man sich auch anhören, dass Frauen in Videospielen nur als das “begehrenswerte Püppchen” dargestellt werden, dass es zu retten gibt und ganz nebenbei natürlich mit optischen Reizen überbeladen ist, die man dann als starker Held retten kann. Doch haben sich Leute mit solchen Anschuldigungen in den letzten zehn Jahren mal Spiele angesehen? Nur die allerwenigsten Spiele funktionieren noch nach dem Super Mario-Prinzip: “Ich Held, du Prinzessin, ich rette dich, du bist dankbar.”
Weibliche Charaktere stehen den männlichen, zumindest in einer Vielzahl von MMOs, in nichts mehr nach, sind meistens interessante und durchdachte Persönlichkeiten, die eigenständige Entscheidungen fällen und sich nicht herumschubsen lassen. Einige Beispiele wären Jaina Proudmoore (WoW) und Myala Everstar (WildStar) – Letztere hat sogar einen eigenen ‘Harem’ aus Gefolgsleuten. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn das ein männlicher Charakter gewesen wäre …
Es steht vollkommen außer Frage, dass in den meisten MMOs Kleidung existiert, die Charaktere auf bestimmte Weise in Szene setzen. Ob das nun eine “Robe der Einsicht” in WoW oder das “Sklavinnenoutfit” aus SWTOR ist, einen großen Unterschied macht das nicht. Störe ich mich daran? Absolut nicht; warum denn auch?
Abschließende Meinung
Ich kann nicht nachvollziehen, wie sich Leute permanent über große Brüste, tiefe Ausschnitte und Plattenbikinis aufregen, denn im Ernst: Man muss so einen Charakter nicht spielen, wenn man das nicht will.
Die Einstellungsvielfalt nimmt in den meisten Spielen eher zu, und wenn sie doch mal gering ist (wie etwa in TERA – da sieht einfach alles heiß oder knuffig aus), dann kann man sich ja im vornherein über das Spiel informieren. Fakt ist einfach, dass solche Stereotypen gut ankommen, auch bei mir. Ich mag schöne Frauen, die sich in interessante Kleider hüllen können und mich sprechen auch die muskulösen Krieger an, die auf jedem Arm drei Aurin gleichzeitig heben könnten. Werden Frauen dadurch auf ihr Aussehen begrenzt? Nein.
Männer betrachten im Regelfall einfach gerne gut aussehende Frauen und Frauen sehen einfach gerne attraktive Männer – zumindest in der Masse. Kann man nicht einfach auf dem Boden der Tatsachen bleiben und akzeptieren, dass diese Welten Spiele sind, die uns Spaß machen sollen? Wo ist das riesengroße Problem, wenn Charaktere überzeichnet werden? Spiele sind eine Freizeitbeschäftigung und wir reden hier über virtuelle Personen.
Und auch, wenn ich nun Gegenwind bekomme: Eine Fantasiewelt wird durch einen Hauch Sexismus manchmal erst so richtig spannend und lässt eine Welt härter und ungerechter erscheinen – da es nur ein Spiel ist, habe ich meinen Spaß daran. Seht ihr das anders?
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Der MMO-Shooter Defiance steht in engem Austausch mit der gleichnamigen Fernsehserie. Beide spielen in einem Universum und kooperieren. Doch was wäre, wenn die Show plötzlich abgesetzt werden würde? Würde das auch das Aus fürs MMO bedeuten?
Zwar ginge es der Fernsehserie Defiance ganz gut, die Kritiken und Einschaltquoten seien solide, aber, so das Magazin Polygon, der ausstrahlende Kanal Syfy sei ja nicht gerade für seine langlebigen Serien bekannt. Was würde man also bei Defiance, dem Computerspiel, machen, wenn es plötzlich keine Staffel 3 mehr gäbe?
Die Reaktion von Trick Dempsey, dem Lead Designer des Spiels, ist da pragmatisch. Immerhin habe man 9 Monate lang nach Ende der ersten Staffel ohne die Show überleben müssen und es sei sehr gut gelaufen. Da mache man sich also keine Gedanken. Wobei Dempsey die Zusammenarbeit mit NBC auch nicht missen möchte.
Defiance, das MMO, ist fürs Grobe zuständig
Denn in der Fernsehserie könne man mehr auf Dialoge und Charakter-Entwicklung setzen, während man in dem MMO Defiance sich um das Geballere, die Gewalt und aus dem Himmel runterstürzende Dinge kümmre. Action sei im Spiel wesentlich kostengünstiger umzusetzen als bei einer TV-Serie.
Dempsey hat offenbar Geschmack an der Zusammenarbeit mit der TV-Show gefunden und möchte die Kooperation für die Zukunft noch intensivieren. Sollte es keine dritte Staffel geben, sorgt man aber schon vor: Das Ende der zweiten Staffel soll offen gestaltet werden, um dem Defiance-Universum mehr Raum zum Wachsen und Atmen zu geben.
Bis zur zwanzigsten Stufe lässt sich Final Fantasy XIV nun kostenlos anspielen. Das hört sich wenig an, doch bei dem eher langsamen Tempo und den vielen Beschäftigungsmöglichkeiten im Game ist das erstaunlich viel Content. Natürlich gelten auch hier, wie bei anderen Games, bestimmte Einschränkungen. Das Ganze soll ja ein Schnupper-Angebot bleiben und zum Kauf verlocken.
Schließt der „Freund“, den man einlädt, ein 30 Tage Abo ab, bekommen beide Spieler einen Freundschaftsarmreif, der die Exp um 25% erhöht. Außerdem kann sich der Einladende zum Freund teleportieren.
Schließt der Freund ein 90 Tage Abo ab, kriegt der Spieler, der ihn rekrutiert hat, einen Tandem-Chobo mit Platz genug für zwei.
Offenbar will Final Fantasy XIV von mehr Leuten gesehen und gespielt werden
Mein MMO meint: Da Final Fantasy XIV in den letzten Wochen bei Steam und anderen Anbietern für um die 5 Euro erhältlich war, ist das Trial-Programm jetzt konsequent und ein weiteres Zeichen von Square Enix, dass man soweit ist, das Spiel möglichst vielen Leuten zu zeigen und die Spieler-Basis zu erweitern. Mit dem letzten Patch 2.3. kamen weitere neue Features ins Game, wie etwa die Monster-Jagd, obwohl die wohl noch etwas Feintuning braucht und bereits Anlass zur Kritik gab. Aber allgemein ist Final Fantasy XIV in den letzten Monaten wirklich eine „Feel-Good“-Story im MMO-Sektor, dessen Geschichten oft so ernüchternd enden.
Vielleicht gelingt dem Game etwas, wovon viele bei Star Wars: The Old Republic geträumt haben oder aktuell bei The Elder Scrolls Online noch träumen: Nach einem problematischen Start das Ruder rumreißen und doch noch zu dem Game werden, das die Fans der Lizenz und des Namens verdient haben. Bei FF XIV scheint man auf einem guten Weg. Das sieht man auch daran, dass in den letzten Monaten so gut wie alle MMO-Magazine plötzlich Features und Specials zum Game brachten. Das hätte nach dem Start und den ersten Monaten damals kaum wer für möglich gehalten.
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Die neuen Animationen der Rassen der World of Warcraft gehen gut voran. Nur die Blutelfen wird man bis zum Start der Erweiterung „Warlords of Draenor“ wohl nicht mehr hinkriegen.
Die Blutelfen erwischt es also: Sie werden zum Start von Warlords of Draenor noch mit dem alten Gesicht aufwachen, während Welt, Feinde und Freunde um sie herum verändert ausschauen. Der Prozess des Remodellings erweist sich für Blizzard als unheimlich arbeitsintensiv. In zahlreichen Artcraft-Blogposts weist man daraufhin, wie viel Mühe es koste, wie viele Stunden es erfordere und wie viel anstrengender es nun sei, die Gesichter zum Leben zu erwecken.
So als müsse man gleich alle Rassen neu erschaffen
Habe man sich vor zehn Jahren mit einigen Tricks beholfen und Gesichtausdrücke im Prinzip nur aufgemalt, weil man es eben nicht besser wusste, müsse heute alles organisch wirken und „legit“ gemacht werden. Die neuen Modelle verzeihen keine Tricks wie angeklebte Zähne oder ein aufgesetztes Lächeln mehr, da muss sich schon das Gesicht bewegen. Das Ergebnis kann sich dann sehen lassen, aber es steckt auch verdammt viel Schweiß dahinter.
Aus Design-Sicht sei es so, als arbeite man an einer Erweiterung und entwerfe dafür ohnehin schon eine Menge neue „Art“, belaste die Design-Abteilung also stark, und zusätzlich müsse man dann noch statt – wie früher – nur zwei neue Rassen zu gestalten, gleich alle neu machen. Ursprünglich hatte man sich vorgenommen, nur mit wenigen „überarbeiteten“ Rassen in die Erweiterung zu starten und weitere nach und nach per Patch zu aktualisieren. Doch sei man davon eigentlich abgewichen, weil es „nicht ideal“ gewesen wäre. So heißt es noch in einem Blog-Post vom 30. Juli, das den Eindruck erweckt, es schafften alle die Schönheitskur bis zur Erweiterung.
Doch einen Tag später hieß es bei Twitter schon, dass mittlerweile immer klarer werde, dass die Blutelfen bis zum Start der Erweiterung nicht den Ansprüchen Blizzards gerecht werden würden.
Fachpresse zeigt Verständnis
Bei der Fachpresse erntet die Entscheidung Blizzards Verständnis. WoW Insider kommentiert: Zwar seien die Blutelfen eine der beliebtesten Spieler-Rassen überhaupt und daher warteten viele Spieler auf die neuen Modelle. Allerdings seien die Blutelfen auch eine der Rassen, die schon immer relativ ästhetisch aussahen, und wenn man irgendwo sparen müsse, dann sei es sinnvoll, gerade sie zurückzustellen.
Die Ankündigung heißt zudem, dass die Trolle und Trollinnen bald zum Fokus des nächsten Artcrafts werden dürften. Deren Remodelling steht noch aus.
Im SF-MMO WildStar stellten einige Spieler entsetzt fest, dass ihr Fortschritt bei einer strapaziösen Quest gelöscht wurde. Carbine erspart ihnen nun diesen Quest-Schritt.
Um in WildStar raiden zu können, ist eine aufwändige Zugangs-Quest nötig, die an die Aufgaben des Herkules erinnert. Einer der langwierigsten Schritte darin: 12 World-Bosse ausschalten. Eine Quest, für die man andere Spieler braucht und die einiges an Fleiß erfordert, wenn sie auch nicht unlösbar ist. Denn es zählen auch niedrigstufige World-Bosse für ihren Abschluss. Doch es ist auf jeden Fall einiges an Zeit erforderlich und gerade auf kleineren Servern ist sie knifflig.
Nach dem gestrigen Patch lockten einige Spieler ein und stellten fest, dass ihr Fortschritt in dieser Quest wieder auf 0% gesetzt war, auch wenn die Spieler schon einige der 12 nötigen Bosse erlegt hatten. Das vergaß das Spiel wohl einfach. Der Aufschrei in den Foren war groß.
Carbine reagierte darauf nun, indem man den Spielern einfach den Quest-Schritt abnahm. Bei der nächsten Downtime wird jeder Spieler, der im Moment noch an diesem Quest-Step hängt, diese Aufgabe abgeschlossen haben und zur nächsten weitergeleitet werden. Anders sei es nicht möglich, den Fehler „fair“ zu lösen. Das gab CRB_Cougar während des Live-Stream „WildStar Weekly“ bekannt.
Deutscher Community Manager verliert Duell gegen Chef-Designer
In dem Stream trat übrigens noch der deutsche Community-Manager Jan Sterl gegen den Head-Designer Stephan Frost zum Duell im Best-of-three-Modus an. Das ging suboptimal für den Deutschen aus. Im ersten Duell vergaß er mit dem ungewohnten PTR-Charakter seine Waffe anzulegen, das zweite Duell gewann er, das dritte verlor er knapp. Sterl, auch bekannt als CRB_Bronn, spielte dabei Esper, Frost den Meuchler.
Von der Niederlage scheinbar unbeeindruckt verkündete Sterl, dass man bei der Gamescom in Köln Arena-Matches zwischen Devs und Arena-Spielern abhalten wolle. Das konnte er wohl deshalb mit einem Grinsen und furchtlos erzählen, weil er selbst auf dem Kommentatoren-Sessel Platz nehmen wird.
Content-Update #3 bringt wieder PvE und eine weitere Zone
Außerdem war bei WildStar Weekly noch zu hören, dass der Content-Patch #3 eine weitere Zone bringen wird, in der die Geschichte um Drusera ihren Fortgang findet. Im Moment werden Spieler schon fälschlicherweise mit einer Quest in die Zone geschickt. Die führt aber im Moment noch ins Leere. Der Content-Patch #3 soll sich wieder dem PvE widmen. Der gestern aufgespielte zweite Patch dreht sich vor allem ums PvP.
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Das koreanische MMO Black Desert hat mit Daum einen Publisher für den Westen gefunden, der sich jetzt Verstärkung von Veteranen der Gaming-Industrie holt.
In einem Interview mit mmoculture sprach Brian Oh, der Director of Oversea Business von Pearl Abyss, dem Entwickler von Black Desert, über die ungewöhnliche Publisher-Wahl. Ist doch Daum ein koreanischer Publisher, der noch wenige Erfahrungen im Westen hat. Unter den Fans bestehen Zweifel, ob Daum sich im westlichen Markt zurechtfinden wird und dem Spiel gerecht werden kann.
Darauf angesprochen, dass die Gaming-Szene etwas in Schock darüber sei, dass die Wahl ausgerechnet auf Daum fiel, antwortete Oh, man habe diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Nach langer Bewertungs-Phase habe man sich für Daum entschieden. Auch weil deren Unterstützung nach der Einigung in Korea so wertvoll war.
Laut Oh arbeite Daum daran, sich im Westen zu etablieren. Dafür heure man gerade Veteranen der Gaming-Industrie mit westlicher Erfahrung an. Zudem hätten sie gerade mit „Kakao“ fusioniert, dem größten Publisher für mobile Gaming-Plattformen in Korea.
Oh sieht keine Schwierigkeiten darin, dass ein im Westen unerfahrener Publisher eventuell für Verzögerung verantwortlich sei. Die bisherige Zusammenarbeit habe gezeigt, dass Daum zuverlässig und schnell arbeite.
Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone sorgt ein Fehler in der künstlichen Intelligenz der Gegner in Naxxramas für billige Siege. Eine 2-Mana-Kombination des Priesters setzt die Bosse matt.
Auf youtube ist gestern ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie man mit einem billigen Trick die A.I. der heroischen Bosse in Naxxramas austricksen kann. Die Bosse sind offenbar so verwirrt, dass sie gar keine Karte mehr spielen und schließlich an den Erschöpfung-Mali sterben. Diese Mali erhalten Spieler wie A.I.-Gegner, wenn sie Karten ziehen müssen, aber keine mehr im Deck haben. Der Spieler kann den Nachteilen der Erschöpfung entgehen, indem er sich in der Zwischenzeit mit der Heldenfähigkeit des Priesters und bestimmten Karten gegenheilt, um den HP-Vorteil einiger HC-Bosse auszugleichen. Die starten nämlich mit 45 statt mit 30 Lebenspunkten.
Der simple Trick funktioniert mit einem Priester-Deck. Dafür braucht man lediglich die 2-Mana-Karte „Untergangsverkünder“, der dann mit dem 0-Mana-Zauber „Stille“ zum Schweigen gebracht wird. Der „Untergangsverkünder“ würde normalerweise zu Beginn jedes Zuges alle Diener vernichten. Durch das Schweigen wird diese Fähigkeit allerdings negiert. Und aus irgendwelchen Gründen kommen damit einige Boss in Naxxramas nicht zurecht.
Auf reddit wird das Video bereits heiß diskutiert und man versucht daraus, Rückschlüsse auf die „künstliche Intelligenz“ der Bosse in Naxxramas zu schließen. Man geht allerdings davon aus, dass Blizzard hier bald nachjustieren wird, um den „billigen Tricks“ in Hearthstone einen Riegel vorzuschieben.
Von wegen „Keine billigen Tricks erlaubt“
In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch öffnete der Seuchenflügel, der zweite Abschnitt der Erweiterung Naxxramas. Zum Start wurde – jetzt ironischerweise – bekannt, dass der bis dahin „billigste Trick“, die Karte Alexstraza, beim entscheidenden dritten Boss Loatheb nicht funktionieren würde. Man ließ den Schreckensfürsten Kel’Thuzad noch verkünden: „Das ist der heroische Modus. Keine billigen Tricks erlaubt.“ Offenbar kennt Kel’Thuzad noch nicht die Stille-Untergangsverkünder-Kombo.
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Im Zombie-Survival-MMO H1Z1 wütet das namensgebende Virus seit 15 Jahren auf der Erde und es hat Spuren hinterlassen: Nicht nur an den Menschen, sondern auch an den Gebäuden.
Wie sich die Zombie-Apokalypse auf die Menschen auswirkt, weiß man ja inzwischen. Sie werden mindestens so bissig wie ein Stürmer von Uruguay. Aber was passiert eigentlich mit unserer Welt? Was geschieht mit Großraum-Büros, Straßenkreuzungen, mit Supermärkten, Tankstellen und unseren Wagen, wenn die 15 Jahre lang vor sich hinrotten? Und wie kann eine ganze, wachsende, wuchernde Welt möglichst effizient nachgebildet und erschaffen werden?
Mit den Fragen beschäftigt sich bei H1Z1 ein Team von Grafikern. Die haben nun in einer Bilder-Serie deutlich gemacht, wie das Design einer sich so rasant ausbreitenden Welt funktioniert.
Von Grund auf und über Wochen hinweg haben sie die Hauptstraße eines kleinen Nests entworfen und ihre Erfolge festgehalten. Hier kann man sehen, dass aus einzelnen Gebäuden langsam eine Straße und damit eine Welt wird. Für den Look der Straße begann man erst mit einer kleinen Einkaufs-Mall, einstöckigen Gebäuden und einer Tankstelle. Danach fügte man Büroräume hinzu – mit den typischen „Cubicles“, den winzigen, abgeteilten Arbeitsplätzen, in denen man sich auch ohne Virus ab und an wie ein Zombie fühlen kann.
Die Unterschiede lassen sich dabei auf den Pics gut erkennen. Während die Hauptstraße in einem der ersten Arbeitsschritte zwar ebenfalls verlassen aussieht, aber nicht im „guten“ Zombie-Sinne, sondern im schlechten „da fehlt aber noch was, damit ich das glaube“-Gedanken:
sieht die Straße mit ein paar Ergänzungen gleich viel glaubhafter und „belebter“ aus:
Mit einer verlassenen Polizeistation, noch ein paar unterschiedlichen Grundgebäuden und anderen Fassaden ergibt sich ein abwechslungsreiches und lebendiges Bild. Dabei verleiht man dem Stadtbild mit einem „wear and tear“-Programm den morbiden Look einer Gegend, in der seit 15 Jahren niemand mehr die Zeit gefunden hat, irgendwas in Stand zu setzen.
Diese „Baukasten-Städte“ sind für das Survival-MMO H1Z1 besonders wichtig, weil man nach dem Release die Karte ständig erweitern und immer neue Variationen der Dörfer und Städte ins Spiel bringen möchte. Die Reaktion der Fans auf diese Bilder ist bereits positiv. Vor allem beeindruckt die Fans, wie durch wenige zusätzliche Modelle und Elemente die Qualität des Designs beträchtlich steigt.
Die Final-Fantasy-Franchise lebt von ihrem Wieder-Erkennungwert, ihrem Fokus auf das Ästhetische und einem unverwechselbaren Stil. Viele Fans, die es jetzt ins MMO zieht, haben schon in ihrer Kindheit die ersten Teile von Final Fantasy gezockt. Das Game und die Franchise sind gerade in Japan so unheimlich populär, dass es gar kein so abwegiger Gedanke war, es mal mit einem „Theme“-Cafè zu versuchen. Das Eorzea Cafè eröffnete gestern am 31. .Juli in Tokio und besticht durch eine Detailfülle. Wo es beim Hard-Rock-Cafè Memorabilien von Rockern oder Stars an den Wänden zu bestaunen gibt, hängen hier eben Mogrys, Schwerter, Schilde oder andere Artefakte.
Auch die Speisen gibt es mit einem hübschen Final-Fantasy-Touch. Und wer auch beim Essen nur ans Zocken denken kann: Selbstverständlich finden sich im Eorzea Cafè auch PCs mit Internetzugang. Installiert ist – na, klar – Final Fantasy XIV.
Die Fans des MMO-Shooters Defiance warten immer noch auf die Umstellung auf den versprochenen Free-to-Play-Modus für die Konsolen Playstation 3 und XBox 360.
Eigentlich war die Umstellung auf ein kostenloses Modell für die Konsolen schon für den 15. Juli geplant, verschob sich dann aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit. Nach Angaben von Trion Worlds habe man im Zuge der Kooperation mit der Fernsehserie neue Elemente ins Spiel eingeführt, die den MMO-Shooter instabil machten. Und ein solches Spielerlebnis wollte man den erwarteten Neuankömmlingen nicht zumuten.
Offenbar dauern die Arbeiten länger. Auch mehr als zwei Wochen nach dem verstrichenen Termin ist ein Datum für die Umstellung auf F2P bei Playstation 3 und XBox 360 noch nicht bekannt. Vor wenigen Tagen sprach ein Community-Mitarbeiter von Trion Worlds davon, dass man zumindest bald ein neues Datum für die Umstellung angeben möchte. Wir halten Euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden.
Mein MMO meint: Das ist auf jeden Fall nicht die feine englische Art, ein Datum für eine Umstellung anzukündigen, es kurzfristig abzusagen und dann die Fans im Regen stehen zu lassen. Vor allem hat es den schalen Beigeschmack, dass man Spieler auf ein Game aufmerksam machte, indem man es als „umsonst“ anpries. Vom Angebot angefixt mag der ein oder andere sich dann doch Defiance irgendwo günstig besorgt haben, weil er nicht länger auf die F2P-Umstellung warten wollte.
Wiederum andere dürften das Interesse am Game verloren haben, wenn das Datum solange nicht gehalten werden konnte. In jedem Fall eine unglückliche Situation. Hoffentlich wird sie in den nächsten Tagen aufgelöst.
Da loggt man nichts ahnend ein und schon war es wieder so weit: Knappe 4 Wochen nach dem letzten Update steht auch schon der neuste WildStar-Patch zum Download bereit, der auf den treffenden Namen “Sabotage” hört.
Das Inhaltsupdate widmet sich voll und ganz dem PvP, führt es doch die neue Karte “Dolchsteinpass” ein, in der je 15 Spieler beider Fraktionen sich gegenseitig die Köpfe einhauen können. Neben drei einnehmbaren Kontrollpunkten gilt es hier noch, die Feinde und deren Basen mit großen Bomben in die Luft zu jagen – aufgrund der gesteigerten Schlachtfeldgröße darf man diesmal auch seine Reittiere und Hoverboards benutzen.
Zusätzlich zur heilerfreundlichen Änderung der PvP-Werte (PvP-Power erhöht nun die verursachte Heilung) wurde vor allem an der Klassenbalance gefeilt: Esper freuen sich über gesteigerten Schaden und höhere Mobilität, wohingegen Meuchler-Tanks ein wenig ihrer Überlebensfähigkeit einbüßen mussten und Arkanschützen sich mit kleineren Telegrafen begnügen müssen.
Darüber hinaus gibt es einige neue Housing-Gegenstände, die sich fortan in den PvP-Belohnungskisten finden lassen. Zu guter Letzt wurde natürlich wieder versucht, so viele Fehler wie möglich auszubügeln, vor allem die fehlerhaften Pfadmissionen sollten nun ohne Probleme zu bewältigen sein. Eine vollständige Liste aller Änderungen könnt ihr in den Patchnotes einsehen.
Bisher liefern die Entwickler wie versprochen alle 4-6 Wochen ein großes Update – es bleibt zu hoffen, dass diese Frequenz beibehalten wird!
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Bereits vor dem Release von The Elder Scrolls Online wurde bekannt, dass die Hauptstadt, die Kaiserstadt, ihre Tore zum Launch verschlossen hält. Als Grund dafür wurde angegeben, dass die Stadt von den Horden Molag Bals erobert und besetzt wurde. Diese gilt es nun aus der Stadt zu vertreiben und seinerseits die Kontrolle darüber zu erlangen, doch das ist gar nicht so einfach.
Zunächst einmal müsst ihr es nämlich überhaupt schaffen in die Stadt hinein zu kommen. Dazu muss eure Allianz die meisten der 18 Festungen in Cyrodiil kontrollieren. Dann, und nur dann, könnt ihr die Kaiserstadt durch einen Eingang in der Kanalisation betreten. Zwar gibt es 3 separate Eingänge, also einen für jede Allianz, doch es wird mmer nur einer zur Zeit offen sein. Welcher das ist, kann sich schnell ändern.
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Bei Wargamings World of Tanks kommt heute der Patch 9.2. auf die Server. Er macht die Panzer schöner, die Karten etwas härter und bringt mit den eigenen Festungen ein heimeliges Gefühl ins sonst so stählerne Panzergame.
„Feuriger Boden“ heißt die neue Karte, die mit 9.2. ins Spiel kommt. Nach Angaben Wargamings ist sie eine überarbeitete Version der Karte „Prokhorovka“. An acht anderen Karten wurden zudem, auf Anregungen von Spielern hin, Änderungen durchgeführt.
Außerdem haben die Panzerschrauber von Wargaming ganze Arbeit geleistet. Spieler können vier der Tanks jetzt in hochauflösenden Texturen erleben: Und zwar den sowjetischen IS und die SU-100, das deutsche StuG III und den britischen Churchill I.
Das eigentlich neue Feature sind aber die „Festungen“, die schon länger angekündigt waren und in den letzten Wochen ausgiebig getestet wurden. Die Festungen sind Stolz und Zierde jedes Clans, verleihen Boni und geben den Kommandanten ordentlich was zu tun. In der Führungsetage von Wargaming verspricht man sich vom Modus mehr Spieltiefe auf der Meta-Ebene, Abwechslung und neue taktische Elemente.
Twitch wird ausgebaut
Bei World of Tanks tut sich nicht nur im Spiel etwas, sondern auch drum herum. Um World of Tanks bildet sich langsam ein regelrechter Kult und man baut den eSport-Faktor weiter aus. In Minsk fand am Wochenende erst ein 90.000-Dollar-Turnier als Abschlussveranstaltung der Wargaming.net-Liga statt und in den sozialen Medien gibt es regelmäßig Clips mit den absurdesten oder coolsten Panzer-Kills.
Wargaming hat hier die Zeichen der Zeit erkannt und versteht, dass es als Werbung nichts Besseres gibt als Spieler, denen man beim Spielen zusieht, während sie eine richtige Gaudi haben. Daher unternimmt man alles, um es Spielern einfach zu machen, ihr Gameplay zu streamen. Mit nur einem Knopfdruck, so wirbt man, landet man jetzt schon bei Twitch.
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Das Free2Play MMORPG Neverwinter wird es in der ersten Jahreshälfte in 2015 auch für die XBox One geben.
Wie Perfect World Entertainment in einer Pressemitteilung bekanntgibt, sei ein Port auf die XBox praktisch ein Zwang, man müsse so ein Qualitätsspiel auch den Konsolenspielern zugänglich machen. PWE glaubt, dass sich gerade das Action-orientierte Kampfsystem des Spiels gut mit der Konsole und ihren Eigenheiten vereinbaren lassen wird. Ein Port biete sich daher an. Für Perfect World Entertainment ist es nach eigenen Angaben eine große Sache, erstmals verlasse man den PC-Markt. Ein Traum gehe in Erfüllung.
Steuerung und Bezahlmodell der XBox-One-Version; noch keine Infos zu Playstation-4-Port
Für die XBox One will man keine Abstriche machen. Es soll die gleichen Rassen, die gleichen Klassen und alle Gebiete wie in der PC-Version geben. Bis auf „einige geringfügige“ Ausnahmen wird das Spiel also deckungsgleich sein. Die XBox-One-Spieler werden einen eigenen Server bekommen; ein Cross-Play wie etwa bei Final Fantasy XIV ist nicht geplant. Im Moment bewahrt man Stillschweigen darüber, ob man plant auf andere Plattformen zu erweitern. Gerade die Playstation 4 würde sich anbieten.
Die größte Herausforderung wird es sein, erzählte man der US-Seite ign.com, die Steuerung von Maus und Tastatur auf Controller umzustellen. Hier plant man am unteren Bildschirmrand Fähigkeiten einzublenden, die dann mit den Tasten des Controllers aktiviert werden können. Ein klassisches Konsolen-Modell also. Die Auswahl soll sich mit einem Druck auf LB umschalten lassen. Dann stehen eher selten gebrauchte Skills zur Verfügung.
Im Bezahl-Modell sieht es im Moment so aus, als würde Neverwinter nur für User offenstehen, die eine Xbox-Gold-Mitgliedschaft aktiviert haben.
In China wird es die XBox-One-Version schon in diesem Jahr geben, der Rest der Welt wird sich bis zur ersten Jahreshälfte in 2015 gedulden müssen.
Auf dem PC beginnt bald die Herrschaft der Drachen
Für die PC Version von Neverwinter steht schon in zwei Wochen das nächste größere Update an. Am 14. August beginnt mit dem vierten Modul „Die Tyrannei der Drachen“. Hierfür sind schon eine neue Klasse und eine neue Rasse angekündigt.
Die neue Rasse „Drachengeborenen“ hat vor kurzem für Aufsehen gesorgt, weil sie zu einem stattlichen Preis kommen und mit einigen Vorteilen verbunden sein wird.
Der kostenlose MMO-Shooter Defiance bekommt in der nächsten Woche die Erweiterung „Silicon Valley“.
Am 5. August sollen die Defiance-Fans in den Genuss der komplett kostenfreien Erweiterung „Silicon Valley“ kommen. Die Erweiterung bringt verschlüsselte Items als neues Feature ins Game, die 3% mehr Schaden machen oder Schild-Leistung bringen.
In der Storyline von „Silicon Valley“ wird es um Karl Von Back gehen, der seinen Anhängern eine rosige Zukunft, das Paradies auf Erden, versprochen hat. Doch es soll anders kommen als von ihm geplant. Ein Kult hat sich in der Gegend breitgemacht und überall wimmelt es von Grid. Da muss wohl wer kommen, um aufzuräumen.
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Das beliebteste Hobby von Hardcore-Fans? Dataminen natürlich. Kaum ist ein neuer Patch aufgespielt, wird erstmal genau geschaut, was die Patch-Notes verschweigen, die Daten aber verraten. Auf reddit sind nun drei Screens aufgetaucht, die neue „Outfits“ zeigen.
Während die Fans die Outfits durchaus hübschen finden, würden sich einige allerdings wünschen, dass man bei ArenaNet doch wieder neue Kleidungsstücke designet. Die könne man dann mit der bestehenden Kleidung kombinieren. Andere halten dagegen, dass ein Kleidungsstück dann auf jedes andere abgestimmt werden müsse, damit nichts falsch clippe. Das sei extrem aufwändig. Outfits seien da wesentlich praktischer. Und schick sind die Dinger ja.
Der Threadersteller bei reddit hat übrigens noch nicht rausbekommen, welches der Outfits den Sylvari passt. Wie man sich selbst in den schicken Zwirn zwängt, ist auch noch nicht bekannt.
Der europäische Megaserver bei The Elder Scrolls Online steht nun in Frankfurt am Main. Dabei dauerte der eigentliche Umzug statt vorgesehenen neun nur sechs Stunden.
„Der Umzug ging ja schnell“, ist in diesem Fall zwar richtig, aber auch ein bisschen unangebracht. Zwar dauerte der lang angekündigte Umzug des europäischen Megaservers von Austin,Texas, in ein Rechenzentrum nach Frankfurt am Main etwa drei Stunden weniger als angekündigt. Allerdings haben Fans darauf auch fast vier Monate warten müssen.
In jedem Fall ging alles glatt und die ersten Reaktionen von frisch eingeloggten Fans sind positiv: Ping ist besser, Spielgefühl auch. Die Nacht und die nächsten Tagen werden zeigen, ob alles so glatt ging, wie es kurz danach den Anschein hat.
Der Umzug des Megaservers aus den USA nach Frankfurt war einer der Hauptkritikpunkte am Spiel. In den sozialen Medien reden einige Ex-Spieler davon, dass sie nun, wo der Server in Deutschland steht, dem Spiel wieder eine Chance geben wollen. Spieler, die jetzt zurückkommen, finden hoffentlich ein verbessertes und gestärktes The Elder Scrolls Online vor. Kurz nach dem Release hatte das Spiel mit einigen Bugs und Kinderkrankheiten zu kämpfen. Auch in den letzten Wochen noch gab es, gerade nach größeren Patches, immer wieder Probleme mit den technischen Aspekten des Games. Verbesserungen seit dem Release sind aber festzustellen.
Um Design-Irrwege aufzulösen und Gameplay-Aspekte zu verändern, plant Zenimax im Moment eine ganze Reihe Änderungen, von denen die meisten allerdings erst im Laufe der nächsten Monate aktiv werden. Unser Youtuber Darion hat in der letzten Woche einige der geplanten Änderung bei The Elder Scrolls Online vorgestellt und aufbereitet.
Für Wiedereinsteiger: Das kommt in den nächsten Monaten
Elder Scrolls Online: Details – Das hat TESO mit Veteranen vor – das Veteranen-System bei TESO wird komplett überarbeitet und durch ein Champion-System ersetzt, bei dem sich die Spielfiguren auch nach Erreichen der Höchststufe ständig weiterentwickeln können.
Elder Scrolls Online: Zauberweben (Spellcrafting) – Mit dem Zauberweben hat sich Zenimax die Einführung eines ganz neuen Features vorgenommen, mit dem sich die Spieler noch stärker voneinander unterscheiden können.
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Bei Blizzards Kartenspiel Hearthstone sind im heroischen Modus von Naxxramas keine allzu billigen Tricks erlaubt.
Spoiler-Warnung: Vorsicht, der Text enthält Hinweise zu Bossen im heroischen Modus von Naxxramas. Der zweite Flügel der ersten Erweiterung zu Hearthstone hat seit gestern Nacht geöffnet. Die Fähigkeiten und Werte der Bosse sind schon länger bekannt oder zumindest so gut wie bekannt. Spieler und Experten haben daher schon bestimmte Strategien ersonnen, um besonders fiese Bosse ohne Probleme aus dem Weg zu räumen. Doch hat Blizzard mitgedacht und schiebt billigen Tricks einen Riegel vor.
„So nicht, Freundchen“
Die Heroic-Bosse in Naxxramas haben alle deutlich erhöhte HP. 45 Lebenspunkte statt nur 30 haben sie für gewöhnlich. Das machte in der ersten Woche die legendäre Karte Alexstraza besonders wertvoll, kann sie die HP eines Gegners doch auf 15 setzen. Macht sie gegen „normale“ Gegner nur maximal 15 Punkte Schaden, sind das im heroischen Modus schon 30. Als bekannt wurde, dass der Endgegner des Seuchen-Flügels, das Pilz-Monster Loatheb, im heroischen Modus statt 45 HP gleich mal 99 haben würde, leuchteten natürlich die Augen der Experten auf: Gegen den würde Alexstraza ja 84 Punkte Schaden machen! Der Rest wäre dann kein Problem. Die Boss-Mechanik (lästige Sporen und so) könnte man einfach ignorieren.
Dem Vernehmen nach soll die polarisierende „Internet-Persönlichkeit“ Athene extra auf den chinesischen Server transferiert sein, um dort als erstes den heroischen Modus im Seuchenflügel leerzuräumen. Und natürlich zielte er darauf ab, es Loatheb HC mit Alexstraza zu zeigen. Doch die Stimme Blizzards erschien in Form des Nekromanten Kel’Thuzad und sagte: „Das ist der heroische Modus. Hier sind keine billigen Tricks erlaubt.“ Und so verpuffte die Karte, die dem Aspekt des Lebens gewidmet ist. Alexstraza zog unverrichteter Dinge von dannen, Athene schaute ein wenig wie ein begossener Pudel. Denn gegen Loatheb HC ist diese Karte schlicht wirkungslos.
Die Dataminer von Hearthpwn haben weitere solche Sound-Schnipsel gefunden und vermuten, dass noch andere geheime Karten-Sperren im Spiel sind. Einer der nächsten Trick-Bosse sind die vier Reiter, die sehr anfällig gegen einige Karten wären. Auch hier hat man wohl bei Blizzard vorgesorgt. Kel’Thuzad hat zumindest weitere „So billig geht’s aber nicht, Freundchen“-Texte parat.