WildStar legt Server zusammen – trennt nur noch PvP und PvE, NA und EU

Das Science-Fiction-MMO WildStar stellt auf vier Mega-Server um. Man wird deutsche, französische und englische Server zusammenlegen. Die Roleplayer trifft es hart, sie verlieren ihre fürs Rollenspiel markierten Server und müssen mit einem Chat-Kanal Vorlieb nehmen.

Nur noch vier Server wird es weltweit für das SF-MMO WildStar geben. Zwei für PvE, zwei für PvP, jeweils nach Nordamerika und Europa getrennt. Damit folgt man dem Modell von The Elder Scrolls Online. Auch Guild Wars 2 ist diesen Weg erst im April gegangen.

WildStar versüßt Zusammenlegung mit kostenlosen Realm-Transfers

Die Umstellung vom jetzigen System hin zu „Mega-Servern“ ist beschlossen. Game Design Producer Stephan Frost sprach kürzlich in einem Interview davon, dass man sichergehen wolle, Lösungen für jene Probleme zu präsentieren, die mit einem Server-Zusammenschluss einhergingen. Spieler sollten das Gefühl haben, ein solcher Zusammenschluss bringe Gutes. Diese Lösung meint man bei Carbine wohl nun gefunden zu haben und schickte einmal mehr den Director of Operations Cougar los, die Nachrichten zu überbringen.

Einen Zeitplan für die Umstellung nennt man bei Carbine nicht. Bis es soweit ist und die Mega-Server kommen, sind allerdings alle Realm-Transfers kostenlos möglich.

Alle drei zusammen – englische, französische, deutsche Server gibt es nicht mehr

Dem „Turmbau zu Babel“-Problem, dass plötzlich auf einem Server drei verschiedenen Sprachen gesprochen werden, will man mit verschiedenen Sprach-Kanälen entgegenwirken. Die Roleplayer sollen sich hier auch wiederfinden. Für sie werden drei eigene „RP“-Kanäle eingerichtet. Auch diese nach Sprachen getrennt.

WildStar

Zwar verschwinden die Grenzen zwischen den einzelnen Servern, die sich zu einem Mega-Server vereinen. Zwischen den vier Mega-Servern selbst bleiben sie allerdings bestehen. Weder wird man von EU-PvP nach EU-PvE wechseln können, noch andersrum. Auch über den großen Teich geht es nicht, der Regio-Lock bleibt bestehen.

So will WildStar die Probleme lösen, die mit einem Server-Merge einhergehen

Leidige Probleme bei einer Server-Zusammenlegung möchte man bei WildStar so lösen:

  • Gleiche Namen bei Charakteren sollten keine Probleme machen, mit der Server-Zusammenlegung führt man Nachnamen ein.
  • Haben Gilden auf verschiedenen Servern, die zusammengelegt werden, denselben Namen, behält ihn die älteste Gilde mit noch aktivem Gildenleiter. Die anderen Gilden werden erstmal markiert, bis später eine Lösung gefunden ist. Wahrscheinlich werden sie sich umbenennen müssen.
  • Bisher konnten Spieler auf einem Server 6 Charaktere haben, die Zahl steigt nun auf 12. Wer nach dem Zusammenschluss sogar noch mehr Spielfiguren auf seinem Account vereint, kann die behalten, allerdings keine neuen erstellen.
  • Die Freundesliste bleibt bestehen und wird aktualisiert.
Als Grund für die Zusammenlegung nennt man, zumindest indirekt, den Ansturm zum Start von WildStar. Die „erhöhten Kapazitäten“, die man dafür brauchte, seien nun nicht länger erforderlich.

Die Nachwirkungen der Gästepässe?

WildStar
“Du musst bei WildStar mitmachen!” – Viele Freunde wurden über die Gästepässe eingeladen.

Mein MMO meint: Das war wohl unausweichlich. WildStar ist auf aktive Server angewiesen. Cougar schreibt: „Das wiederum ermöglicht mehr Charaktere, mehr Gruppen, mehr Aktivitäten und mehr Schlachtzüge … mehr von dem, das WildStar so aufregend macht.“ Damit hat er völlig Recht. Allein, um den Raidbetrieb am Laufen zu halten, immerhin eines der Prunkstück von Carbine, ist ein gut besuchter Server unabdingbar.

Zum Release hat man Spieler mit Gästepässen auf die Server eingeladen. Das hat gerade zu Beginn einen unheimlichen Ansturm erzeugt, der abflaute und Geister-Server hinterließ. Die Situation, das hat man sicher bei Carbine genauso gesehen, hätte sich in den nächsten Monaten sicher nicht dramatisch verbessert.

Der Server-Zusammenschluss, der jetzt als „Mega-Server“ bezeichnet wird, ist wohl ein Resultat dieser „Gästepass“-Entscheidung zum Release. Da hat man sich noch gefreut, dass man in den ersten Tagen zahlreiche Server nachschießen musste, weil die Warteschlangen gerade auf den PvP-Servern zu lang wurden. Die Nachwirkungen der Aktion hat man in den letzten Wochen gesehen.

Die meisten Spieler, gerade in den USA, sollten von der Zusammenlegung der Server profitieren und nach der Umstellung ein deutlich belebteres WildStar in ihrem Umfeld vorfinden.

Rollensprachler und Nicht-Englischsprachler trifft es wohl hart

WildStar
Zwischen RPlern und Nicht-RPlern könnte es zu Verständnisproblemen kommen.

Rollenspieler, die darauf angewiesen sind, dass die Nachbarn so ticken wie sie selbst, und dass sich jeder an bestimmte Regeln hälft, trifft es allerdings hart.

Auch uns Europäern, die wir darauf bestehen, verschiedene Sprachen zu sprechen, könnte die Umstellung auf den Mega-Server Kompromisse abverlangen. Wobei die Kern-Klientel von WildStar wahrscheinlich keine Probleme damit haben dürfte, sich auf Englisch zu verständigen. Wer WildStar nur begann, weil es über Roleplay-Server verfügte oder auch in Deutsch spielbar war, der könnte sich verärgert vom Spiel abwenden. Die Anzahl der Spieler, die sich wegen zu leerer Server vom Spiel trennen würden, dürfte wesentlich höher sein.

WildStar Raid
Raid-Gilden werden sich über den Zuwachs freuen.

Kurzfristig wird man sich bei WildStar sicher nun einigen Spott der Kritiker anhören und den ein oder anderen „Free2Play“-Schmäh-Gesang über sich ergehen lassen müssen. Auf lange Sicht wird die Umstellung die richtige, ja wahrscheinlich die einzig richtige Entscheidung gewesen sein. Und es ist besser, sie so früh und so klar zu kommunizieren, als lange damit hinterm Berg zu halten und die unausweichliche Zusammenlegung zu verschleppen.

Destiny mit PR-Coup: Mond-Spaziergang dank Google Maps

Beim Luxus-MMO Destiny hat sich Activision nun was Cleveres einfallen lassen, um das Feuer am Köcheln und die Fans bei der Stange zu halten. Mit der Google Technik von Street View geht’s schon jetzt zu den Sternen.

Mit Google zu den Sternen

Okay, das ist was Neues. Eine Woche vorm Release können sich die Fans von Destiny schon zu einer Reise zum Mars, der Venus und zum Mond aufmachen. Dabei verwendet Destiny die Google-Technologie, die auch hinter Street View und Google Maps steckt. Im irdischen Alltag wird die dazu genutzt, um zu sehen, wie der Urlaubsort, an dem man als Kind war, heute so ausschaut, oder um sich anzusehen, ob Rom noch steht.

Bungie verwendet die Technik für andere Zwecke. Mit dem PlanetView können sich die Spieler bis zum Start des MMO-Shooters am 9. September die Zeit vertreiben. Bungie stellt so sicher, dass die Fans Destiny nicht aus den Augen verlieren. Wobei das mit dem Marketing-Budget, mit TV-Spots und riesigen Anzeigen auf den Plätzen der Welt kaum vorstellbar ist.

Mit dem PlanetView geht es auf Mond, Mars oder Venus – in der Destiny-Ausgabe

Destiny Planetview Mars

Bei Destiny wird der Spieler (sogar in Deutsch) zu einem Rundgang auf die Planeten Venus und Mars eingeladen, auch auf dem Mond kann man vorbeischauen. Dabei wundert sich der Reiseführer allerdings: „Was? Keine Waffe dabei? Na ja, wenn Sie meinen.“

Wie der Publisher Activision mitteilt, gibt der PlanetView den Fans nur einen kleinen Vorgeschmack auf die gewaltigen Welt von Destiny, die es ab dem 9. September zu erforschen gilt. Spieler könnten sich hier schon Einblicke in die Hintergrund-Geschichte der Planeten verschaffen, nützliche Tipps zum Gameplay erhalten oder gar Hinweise auf verborgene Items finden.

PlanetView soll später ausgeweitet werden, wenn in DLCs neue Orte hinzukommen

Der PlanetView sei in Zusammenarbeit von Bungie und Google entstanden und verwende die Technik von Google Maps. Das Projekt wolle man auch später fortsetzen. Das heißt wohl, dass man weitere Orte mit PlanetView begehbar, wenn diese durch DLCs ihren Weg zu Destiny finden.

Dass jetzt zu Beginn mit dem Mond, der Venus und dem Mars, nur drei Orte zur Besichtigung offen stehen, ist für einige kritische Fans Anlass zur Beschwerde: Hier könne man sehen, dass der Umfang von Destiny kleiner ist als der Eindruck erweckt werden sollte.

Die Aktion wird zusätzlich noch mit einem Trailer vorgestellt, den wir Euch im Anschluss präsentieren. Zum PlanetView selbst, geht es hier entlang. Das Laden dauert allerdings auch bei schneller Internet-Verbindung ein bisschen. Geduld ist also gefragt. Hierbei und beim Warten auf das Release von Destiny.

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Der MMO-Shooter Destiny erscheint am 9. September für XBox 360, XBox One, Playstation 3 und Playstation 4. Eine PC-Version ist im Moment noch nicht bestätigt, gilt aber als wahrscheinlich.

Quelle(n):
  1. Android-Central

ArcheAge: Rätselraten um Steam-Ausschluss

Das Sandpark-MMO ArcheAge ist seit einigen Tagen aus dem Angebot von Steam verschwunden. Der Community-Manager erklärte im englischen Forum reddit, das habe allein technische Gründen.

Kurz bevor ArcheAge aus dem Angebot von Steam verschwand, mehrten sich die Beschwerden in internen Forum von ArcheAge, dass Spielern unrechtmäßig die Kosten für ein Gründerpaket abgebucht worden seien. Außerdem beschwerten sich Spieler, dass die bei Steam erworbenen Pakete keinen Gründer-Status zuließen.

ArcheAge

Im offiziellen Forum von ArcheAge meldete sich der Community-Manager Evan „Scapes“ Berman zu Wort und sagte lediglich, man wisse darum, dass ArcheAge im Moment nicht bei Steam angeboten werde. Man sei aber in Gesprächen, das zu klären und es zurückzubringen. Auf die Gründe ging er nicht ein. Die Informationslage bleibt weiterhin äußerst dünn. Weder Steam noch Trion Worlds äußern sich auf ihren sozialen Kanälen dazu.

Einzig im englischsprachigen Forum reddit äußerte sich der Community Manager „Scapes“ erneut und erweiterte seine vorherige Aussage etwas. Laut Scapes gebe es lediglich Probleme bei der „technischen Integration“. Man arbeite daran, diese zu lösen.

Zeichen zu setzen, wäre nun wichtig

Mein MMO meint: Transparenz ist immer ein heikles Thema. Zwar sprechen Entwickler heute in einstündigen Streams und großen AMA-Runden oft freimütig über Kleinigkeiten und beantworten ausgesuchte Fragen. Bei einer so wichtigen Sache wie der Verfügbarkeit auf Steam stößt man aber plötzlich auf eine Mauer des Schweigens. Dabei wäre es gerade hier wichtig, möglicherweise verunsicherten Fans ein klares Signal zu geben.

ArcheAge Löwe

In einem Stream im Nachhall zur Open-Beta sprachen „Scapes“ und andere Mitarbeiter von Trion Worlds darüber, dass man im Moment an einem kritischen Stück Software arbeite, das man vom koreanischen Original ins eigene System portieren müsse. An diesem Stück Software hingen die Account- und Rechnungs-Systeme. Dieses Stück Software entscheide, wer im Spiel als Patron angesehen wird und wer nicht. Es ist vorstellbar, dass es damit Probleme geben könnte, wenn es auch noch gilt, Informationen von Steam in dieses System zu integrieren.

Der Start des Spiels in heute auf den Tag genau zwei Wochen stünde sicher unter einem besseren Stern, wenn bis dahin die Steam-Sache geklärt wäre.

Mehr zu ArcheAge findet Ihr auf unserer Themenseite.

World of Warcraft: Kein orcisches Einerlei – Raids in Warlords of Draenor

Bei World of Warcraft steht die Erweiterung Warlords of Draenor an. Bei den namensgebenden Warlords, allesamt potentielle Raid-Bosse, handelt es sich ausschließlich um Orcs. Droht also ein Orc-Overkill? Nähren wir uns der World of Orccraft?

Achtung: Der Beitrag enthält Spoiler zum Raid-Content in Warlords of Draenor. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

„When in doubt, add trolls“, das musste jahrelang, unkten Fans, ein Credo im Raid-Design von Blizzard gewesen sein. Wenn sich grade keine Idee aufdrängte, brachte man einfach eine Troll-Instanz. Ob Zul’Gurub, Zul’Aman oder der Thron des Donners, ganz zu schweigen von den 5er-Instanzen – irgendwie ging’s über die Jahre oft gegen Trolle.

Jetzt dreht sich in Warlords of Draenor, so scheint es, alles nur um Orcs. Alle Warlords sind welche und die werden unter Garantie als Raidbosse in WoD auftauchen. Wer Blizzard kennt, weiß: Auch in den Instanzen werden sich die Grünhäute Braunhäute tummeln.

World of Orccraft? – Ach was, jeder Orc ist anders.

World of Warcraft - Orc

In einem Interview geht der Lead-Designer von World of Warcraft Tom Chilton auf die Bedenken der Fans ein und gibt Entwarnung, es werde nicht nur gegen Orcs gehen. Die erste Instanz zum Beispiel sei mit Highmaul mehr ein Oger-Raid. Am Ende hätten Spieler Gelegenheit, gegen Mar’gok anzutreten, den Hochkönig der Oger. Die würden in Draenor ohnehin eine maßgebliche Rolle spielen.

Und was die Orcs angeht? Da bemüht sich Blizzard zum Beispiel mit der „Lords of War“-Comicserie darum, den Spielern klar zu machen, dass nicht jeder Orc einfach nur ein Orc ist. Mit der Serie werde man den Spielern die Gelegenheit geben, die Geschichte aus den Augen der Orcs und Oger zu betrachten.

Und was ist mit dem Endboss, kennen wir den nicht auch schon zur Genüge?

[quote_box_right]Warlords of Draenor CinematicHintergründe zur Warlords of Draenor Lore [/quote_box_right]

Auch zum Endboss des letzten Raids, Grommash Höllschrei, hat Chilton einiges zu sagen. Der sei ein echtes Urgestein, Spieler kennten ihn noch aus den Strategie-Titeln. Sein erzählerisches Potential sieht Chilton noch lange nicht erschöpft: „Grommash ist eine zentrale Figur in World of Warcraft, schon in den Strategie-Titel wurde er als Charakter aufgebaut. Wir haben seine blutrünstige, von Dämonen befleckte Seite gesehen. Und wir haben ihn ganz anders erlebt, als er Mannoroth das erste Mal erschlug. Jetzt lernen wir eine weitere mögliche Seite an Grommash kennen: Was wäre wenn er die Orcstämme geeint und sich aufgemacht hätte, eine Welt zu erobern?“

League of Legends soll jetzt weltmeisterliches Fußballstadion füllen

Das MOBA League of Legends soll jetzt bei einem Event ein Stadion mit 45.000 Zuschauern füllen.

Der bei Riot Games für den eSport zuständige Mann heißt Dustin Beck. Er glaubt daran, dass die nächste Weltmeisterschaft bei League of Legends noch größer und noch populärer als die letzte wird. Und das will was heißen: Das Finale der 2013 World Championship fand im Staples Center in Los Angeles statt. Dort spielen sonst die Basketball-Team der Lakers und der Clippers. 12.000 Zuschauer sahen hier den professionellen League of Legends-Spielern zu. Das Finale zog 32 Millionen Zuschauer an den Bildschirmen zu Hause an, davon 8,5 Millionen gleichzeitig in der Spitze.

32 Millionen sahen das letzte Weltmeisterschafts-Finale

Jetzt stockt man vom Basketballstadion gleich in die Dimension eines Fußballstadions auf. Riot hat das koreanische Sangnam-Stadion gebucht. Hier fand 2002 das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft in Südkorea statt. Deutschland besiegte den Gastgeber mit 1:0.

Wenn im Sangnam-Stadion Fußball gespielt wird, können hier 75.000 Leute zuschauen. Wenn die LoL-Cracks am Start sind und Riot Games das ganze Equipment und die Bühnen aufgebaut hat, finden noch 45.000 Zuschauer Platz. Dustin Beck ist zuversichtlich, dass man auf jeden freien Platz einen Hintern bekommt. Die Zuschauerzahlen über die Streams will man auch noch steigern. Das Finale findet am 19. Oktober statt.

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  1. www.polygon.com

Destiny: Räumt Eure Festplatten leer, Destiny braucht 40 GB Speicherplatz auf der XBox One

Fotos der Verkaufsbox vom Luxus-MMO Destiny sind ins Internet geleakt. Darauf ist zu erkennen, dass Destiny 40 Gigabyte Speicherplatz brauchen wird.

Destiny Leak
Für die XBox One Version müssen 40GB freier Festplattenspeicher vorhanden sein.

Destiny ist ohnehin schon eine der größten Titel aller Zeiten und die Fans rechneten sowieso mit einem Batzen Platz, den der Titel auf ihren Festplatten beanspruchen würde. Fotos der Verkaufsbox, die jetzt bei imgur aufgetaucht sind, deuten darauf hin, dass ein schönes Spiel halt Platz braucht. Bis zu 40 Gigabyte, ist auf der Box der XBox-One-Version zu lesen, sollten sich Spieler freihalten, wenn sie sich an die Installation des Games machten. Mit den DLCs, die man noch erwartet, sollten sich die Spieler schon mal dran gewöhnen, auf ihren Konsolen Platz für Destiny freizuschaufeln.

Destiny erscheint in einer Woche für die XBox 360, die Xbox One, die Playstation 3 und die Playstation 4. Es bahnt sich schon jetzt an, dass es sich bei Destiny um einen der größten Starts aller Zeiten handeln könnte. Analysten sagen dem Spiel ein riesiges Potential von jenseits der 15 Millionen voraus und bescheinigen dem Game, es hätte das Zeug zu einem echten Bestseller. Der hohe Produktionsaufwand zieht derweil auch die Aufmerksamkeit der Massenmedien auf sich.

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Hearthstone: Letzte Erweiterung wäre fast Karazhan geworden

Bei Hearthstone hätte es die Spieler um ein Haar nach Karazhan verschlagen. Die Kult-Instanz aus „The Burning Crusade“ hätte es zum Schauplatz der ersten Erweiterung bringen können, das wird jetzt aus einem Interview deutlich.

Hearthstone ist gekommen, um zu bleiben. Mit zehn Jahren rechnet Blizzard auf jeden Fall. Da braucht’s einen Haufen an Ideen für mögliche Erweiterungen. Das erste Abenteuer führte die Spieler in die Schreckensnekropole Naxxramas. Genauso gut hätte es auch nach Karazhan gehen können, den 10-Spieler-Raid aus „The Burning Crusade“. Das wäre zumindest dem Producer Yong Woo recht gewesen, wie er in einem Interview mit IGN erzählt.

Karazhan zurück im Ideenpool für Hearthstone

Er selbst habe zu der Truppe gehört, verrät er, die Karazhan lieber als Naxxramas zum Schauplatz der ersten Erweiterung gesehen hätte. Denn er liebt die Instanz persönlich. Da man aber ohnehin Content für zehn Jahre brauche, sei das kein Problem. Karazhan als möglicher Ort einer Erweiterung sei nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Die Idee sei einfach zurück in den Pool gewandert und warte dort auf ihre Zeit. Der Pool ist reich bestückt. Da man auf zehn Jahre in der World of Warcraft zurückblicken kann, herrscht an Wahlmöglichkeiten kein Mangel.

Karazhan - Moroes

Das Schöne bei einem Spiel wie Hearthstone sei es, so Woo, dass man keine Boxen brauche und nicht auf eine Erweiterung pro Jahr oder alle zwei Jahre beschränkt sei. Für Hearthstone plane das Team 5 neuen Content in regelmäßigen Abständen herauszubringen. Die Fans sollten sich noch etwas gedulden, dann würden sie schon sehen.

Mein MMO meint: Für die nächste Erweiterung, davon kann man wohl ausgehen, wird man sich bei Blizzard nicht an einer Raid-Instanz orientieren. Diese eignen sich mit Bossen wohl mehr für Abenteuer. Bei der nächsten Erweiterung, die über 100 frische Karten in Booster-Packs nach Hearthstone bringen soll, braucht man keine Bosse, sondern eine Menge Geschichte, Mobs und Gesichter. Vielleicht bedient man sich bei den Quest- und Story-Lines von Burning Crusade, lässt die Raid-Instanzen außen vor und verkartet dafür vielleicht ein paar 5er-Instanzen?

Was die Abenteuer-Erweiterungen angeht, hat Yong Woo sicher recht: In zehn Jahren kam so einiges an Kult-Instanzen zusammen. Ob es für Hearthstone-Spieler im nächsten Abenteuer nach Karazhan, in die Eiskronenzitadelle, zum Schwarzen Tempel oder nach Ulduar geht, wird die Zukunft zeigen.

Quelle(n):
  1. www.ign.com

Ausgezischelt: Gruppe hinter DDOS-Angriffen auf Guild Wars 2, WildStar und EVE gibt wohl auf

Die DDOS-Angriffe auf WildStar, Guild Wars 2, Hearthstone, EVE Online und andere MMOs gehen wahrscheinlich auf das Konto einer Gruppe, die diese Angriffe auf Twitter fleißig bezwitscherte. Nach eigenen Angaben hat man sich nun aufgelöst.

Was mit einigen DDOS-Angriffen auf Server von NCSoft, CCP und Jagex begann, unter denen vor allem Spieler von Guild Wars 2, WildStar, Runescape und Eve Online zu leiden hatten, erreichte einen ersten skurrilen Höhepunkt, als die „Gruppe“ der Fluglinie American Airlines mitteilte, man hätte gehört, eines ihrer Flugzeuge habe eine Bombe an Bord.

Populär Präsident von Sony Online Entertainment Haupt-Ziel

John Smedley SOE
John Smedley war darüber nicht erfreut.

An Bord des Flugzeugs: Zwar keine Bombe aber der Präsident von Sony Online Entertainment, John Smedley, der das alles gar nicht so komisch fand. Im Zuge der Bombenwarnung wurde sein Flug umgeleitet und er saß in Phoenix auf seinen Koffern. Smedley wird wegen seiner Nähe zu den Fans und seiner Präsenz in den sozialen Netzwerk geschätzt und als Vorreiter einer neuen Transparenz-Politik bei den großen Entwicklern gepriesen. Er hatte kurz vorher getwittert, dass er jetzt einige Stunden kein Internet habe, wegen eines Langstrecken-Flugs.

Unangenehmer Nachgeschmack: Seit dem Vorfall liegt Smedleys Twitter-Account brach. Die Vermutung liegt nahe, dass Smedley die Lust auf zu viel Transparenz nach den letzten Tagen vergangen ist.

Die „Gruppe“ freute sich im Zuge dieser Aktion darüber, dass sie von einigen Medien als „Gefahr für die nationale Sicherheit“ bezeichnet wurde.

Twitter-Account schwoll beständig an, Ziele wurden größer

Aber nicht nur MMOs oder Flugzeuge waren von den Machenschaften betroffen: Die Gruppe setzte das Battle.net unter DDOS-Druck, machte sich am Playstation-Netzwerk zu schaffen, griff die Server von League of Legends an und amüsierte sich dabei in ihrem ständig anschwellenden Twitter-Account köstlich. Während man Twitch lahmlegte, forderte man User auf, sich den Namen der Gruppe auf die Stirn zu schreiben, dann würde man Twitch wieder laufen lassen.

Diese Aktionen wurden immer wieder von „scherzhaften“ Kommentaren begleitet, in denen man so tat, als stünde jetzt das FBI vor der Tür, als sei man kurz vor der Verhaftung oder handele im Auftrag der Terror-Organisation ISIS.

Faktenlage äußerst unklar

Guild Wars 2

Die Informationslage, was stimmt und was Quatsch ist, ist äußerst dürr. Andere Mitglieder aus der sogenannten „Hacker“-Szene auf Twitter beanspruchen bestimmte „Erfolge“ für sich.

Fakt ist: Die Gruppe ist in den letzten Tagen verstummt. Man twitterte noch, dass zwei der Gruppenmitglieder verhaftet worden seien. Außerdem verwies man auf eine Homepage, auf der man sich als so eine Art moderne Ausgabe von „Robin Hood und die lustigen Schergen“ generierte. Terroristen sei man nicht, lediglich eine Bande von Typen, die zu viel Zeit hätten. Jetzt aber habe sie der stressige Alltag ihrer Leben eingeholt und sie müssten nach zwei ereignisreichen Wochen aufhören. Dabei machte man sich über eine Medien-Seite lustig, welche die Gefahr, die von der Gruppe ausging, besonders aufgeplustert hatte.

Mein MMO meint: Ob an den „Da wurde wer verhaftet“-Tweets was dran ist, weiß man nicht. Das haben sie auch im Vorfeld schon einige Male getwittert. Und ob sich die Gruppe wirklich dauerhaft aufgelöst hat, ist auch schwer zu sagen. So ein bisschen bezweifeln wir sogar, ob es sich dabei wirklich um eine „Gruppe“ gehandelt hat oder einfach um einen einzigen Typen. Immerhin hatte der Twitter-Account schön regelmäßig 8-stündige Ruhepausen. Gut vorstellbar, dass es hier trotz Ankündigung in ein paar Tagen weitergeht: Üblicherweise fällt es Menschen schwer von derart viel Aufmerksamkeit weg zu treten. Oder man hört noch einmal von ihnen, wenn das FBI nicht nur in lustigen Tweets an ihre Tür klopft, sondern im Ernst.

Sicherheit im Internet

Dass die Gruppe nach anfänglicher Zurückhaltung der Medien von fast allen Newsseiten namentlich genannt wurde mit Links und wörtlichen Zitaten, dass sich die Zahl ihrer Twitter-Follower stetig vergrößerte und wie machtlos die Angegriffenen gegen ihre DDOS-Aktionen waren, sollte bei vielen einen schalen Geschmack im Mund hinterlassen.

Ob man die Gruppe, wie das viele Medien taten, wirklich als „Hacker“ bezeichnen sollte, ist fragwürdig. Wie ein User in einem Tweet an die Gruppe sagte: „Das Heftigste, was ihr gemacht habt, war die Bombenwarnung an American Airlines. Und dafür braucht es keine Hacker-Skills, sondern nur einen Münzfernsprecher.“

Destiny: Gigantische Dimensionen erregen Mainstream-Interesse

Der MMO-Shooter Destiny ist so riesig, dass längst nicht mehr nur die Gaming-Presse darüber berichtet. Auch große Mainstream-Medien sind mittlerweile aufmerksam geworden. Und worüber berichten sie? Na, über die Größe.

Ähnlich wie beim SF-Film-Spektakel „Avatar“ vor einigen Jahren macht Destiny allein mit seiner gigantischen Größe auch außerhalb der eigenen Branche von sich reden. Der Guardian, eine der renommiertesten Zeitungen der Welt, schickt einen Journalisten zur Stipp-Visite bei Bungie.

Riesige Dimensionen, riesige Aufmerksamkeit – Destiny hat Erfolgs-Formel

Die Zahlen sind einfach zu groß, die Dimensionen zu gewaltig, der Aufwand zu riesig, die Welt zu fremd, um nicht darüber ins Staunen zu geraten. Ähnlich wie beim Film „Avatar“ oder einem Luxus-Kreuzfahrtschiff mit 13 verschiedenen Restaurants an Bord erregt alleine die erforderliche Logistik bei Destiny die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Destiny MMO Shooter

Das war nicht immer so: Mit fünf Leute, erzählt ein Mitarbeiter im Gespräch mit dem Guardian, habe man angefangen, über die Grundprinzipien des Spiels nachzudenken. Mittlerweile arbeiten 500 an Destiny. Doch wie koordiniert man das alles? Der Platz wurde eng. Als in der Nähe des Büros ein Multiplex-Kino zum Verkauf stand, schlug man zu, installierte eine Kühlanlage auf dem Dach des Gebäudes und funktionierte es um. Die Wände zwischen den Kinosälen wurden eingerissen. Auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern arbeiten jetzt Entwickler an Destiny.

Wie kann Destiny bei solchen Dimensionen noch kreativ bleiben?

Bei der Größe wurde auch eine neue Hierarchie, wurden neue Arbeitsabläufe fällig, um weiter effizient und kreativ zu arbeiten. Ein Büro hat bei Destiny keiner, die Schreibtische haben dafür Räder. Auch die Sicht soll frei sein, nichts im Raum solle größer als 1,80 Meter sein. Wenn irgendwo eine Traube von Mitarbeitern um einen PC stehe, solle das auch den anderen auffallen. Denn dort passiere entweder was Furchtbares oder was Geniales. Beides müsse man mitbekommen.

Destiny

Einem Manager rutscht mit dem Blick auf all die Entwickler vor ihren Monitoren heraus: „Die Typen müssen unheimlich clever und voller Hingabe sein. Sie schlafen niemals bei ihrer Arbeit ein. Niemals.“

Bei MMOs gibt es kein Too big to fail, auch für Destiny nicht

Mein MMO meint: Das Ironische an den Artikeln, die in Mainstream-Medien über Destiny gerade erscheinen und in den nächsten Tagen sicher noch verstärkt erscheinen werden: Eigentlich wird nicht das Spiel zum Thema, sondern lediglich die gigantischen Dimensionen, die es mittlerweile annimmt. Insofern lohnt sich ein solches Super-Prestige-Objekt aus sich selbst heraus. So eine Aufmerksamkeit von Massenmedien ist Gold wert. Kleinere Titel ohne IP würden für solche Aufmerksamkeit töten. Destiny erhält sie umsonst.

Aufmerksamkeit ist also da, nun muss Destiny als Spiel noch überzeugen und nicht nur als monumentale Herkules-Aufgabe. Und da muss das Spiel im Gameplay überzeugen, nicht in der Größe. Denn für Computerspiele gilt die „Too big to fail“-Regel nicht.

Update Dienstag 20:00: Einen Vorgeschmack darauf, wie man bei Bungie das Interesse an Destiny hochhalten möchte, könnt Ihr hier erhaschen. Offenbar hat man sich mit Google Maps zusammengetan für eine ganz besondere Form der Stadt-Besichtigung.

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt beeindruckende, offene Welt

Ein neuer Trailer für das Sandbox-MMO Black Desert, diesmal vom russischen Publisher, lässt den Betrachter einen Blick auf die beeindruckende Welt des Korea-MMOs werfen.

Im Mai diesen Jahr hatte Black Desert für den russischen Markt einen Vertriebspartner gefunden: GameNet wird das Spiel herausbringen. Eine erste Beta soll schon Ende des Jahres starten, eine finale Beta-Phase Anfang 2015 beginnen. Wir in Europa und Nordamerika können die Russen um so einen Zeitplan nur beneiden: Bei uns startet die erste Beta-Phase vorraussichtlich in 2015, der Publisher hier setzt aber wohl auf ein asiatisches Beta-Modell, ein Release im Westen ist erst für Anfang 2016 wahrscheinlich.

Das russische Black Desert scheint ohnehin einen ganz eigenen Weg zu gehen. Laut mmosite plane GameNet sowohl Free-to-play- wie auch Pay-to-Play-Server mit unterschiedlichen PvE- und PvP-Einstellungen. Das scheint interessant zu werden.

Im Trailer – der von einer enorm maskulinen, russischen Stimme begleitet wird – lässt sich ein Blick auf die offene Welt von Black Desert werfen. Im Gegensatz zu westlichen MMOs gibt es hier keine Verliese oder Dungeons, auch die Bosse finden sich in der offenen Welt.

Quelle(n):
  1. MMOSite

WildStar: Wenn AddOns Ärger machen

AddOns sind ein wichtiger Teil vieler MMOs, so auch bei Carbines SF-MMO WildStar. Doch was, wenn ein AddOn Ärger zu machen droht?

Carbine war bereit dafür, dass Spieler sich das Interface komplett verschandeln

WildStar Warplot

Im Gespräch mit mmorpg.com erklärte der Lead Client Engineer Jon Wiesman seine Sicht auf AddOns. Unter dem ehemaligen Präsidenten Jeremy Gaffney sei schon früh klar gemacht worden, dass man der Community erlauben würde, massiv mit den AddOns herumzuspielen und das Aussehen ihres Interfaces dabei komplett zu verändern. Bei WildStar würde man weitergehen als in anderen MMOs. Diese legen meist viel Wert darauf, dass ihr „Grundgerüst“ erhalten bleibt und erlauben weniger Änderungen am User-Interface.

Wiesman habe vorm Release den Kollegen schon erklärt, dass sicher bald Screenshots oder Videos von Spielern kämen, die ihr Interface total umgemodellt hätten. Die Zuschauer würden schreien: „Oh, mein Gott, so sieht WildStar aus?“ Aber das sei für ihn okay. Er wolle dieses Chaos und diese Verrücktheiten genießen.

Kleptomanen-AddOn sorgte dann doch für einen Wandel im Denken bei WildStar

In der Beta sei es zu einem besonders kreativen Fall von „komischem AddOn“ gekommen. Ein Spieler namens Scelestic habe ein AddOn entworfen, dass es Spielern angeblich erlauben sollte, andere Charaktere zu betrachten wie in World of Warcraft.

Was das AddOn allerdings tatsächlich machte: Sobald ein Spieler in der Nähe eines Briefkastens war, räumte es ihm die Taschen leer und schickte alles an Scelestic. Der habe das aber nicht in böser Absicht getan, sondern aus purem Experimentier-Willen. Auch die Entwickler hätten über diesen kreativen Einsatz krimineller Energie geschmunzelt. Aber natürlich durfte so etwas niemals live gehen. Dieses Kleptomanen-AddOn habe dann dazu geführt, dass man den AddOns doch einige Zügel angelegt hätte.

Sich langsam auffüllende Balken, Sicherheitsabfragen, bestimmte Grenzen oder Tool-Tips, die klar sagen, was irgendetwas wirklich macht – all das verdanken WildStar-Spieler diesem einen kleptomanischen AddOn.

Frost ist schon wieder Schuld

WildStar Kolumne
Schon wieder Schuld: Frost und seine Dev-Speak-Videos.

Das einzige Ding, was Wiesman im Moment bedauert, ist es, dass er noch nicht dazu gekommen sei, so viele Dokumentationen zu schreiben, Tutorials zu verfassen und Videos zu drehen, wie er eigentlich geplant hatte, um der Community das Entwerfen und Verändern von AddOns zu erleichtern. Das habe man ursprünglich alles vorgehabt, dann seien die Dev-Speak-Videos von Stephan Frost aber so populär geworden, dass man die Medien-Ressourcen lieber darauf verwendet habe.

Mein MMO meint: Gerade in WildStar führt die „AddOn“-Freundlichkeit des MMOs auch zu Schwierigkeiten. So lassen sich mit einem AddOn „Puzzle“-Mini-Spiele umgehen, ein anderes zeigt deutlicher an, wo die aus der Hand geschlagene Waffe liegt, und auch andere sind so stark, dass sie schon fast zur Pflicht für Spieler geworden sind, die ihren Char ausreizen möchten und ohne sie Nachteile gegenüber anderen befürchten. Dadurch wird man zu manchen AddOns regelrecht gezwungen, obwohl man sie eigentlich nicht nutzen möchte.

WildStar
Wollt Ihr wirklich, dass dieser Kerl erfährt, dass Ihr ein Heiler seid?

Im Moment gibt es in WildStar wieder Trouble wegen eines AddOns. Im PvP kursiert eines, das Heilern automatisch eine Markierung auf den Kopf setzt, so dass jeder aus einem Kilometer Entfernung schon genau weiß, wer zuerst dran glauben sollte. Das AddOn wurde mal deaktiviert und funktioniert seit kurzem wieder. Ein Extremfall, in dem das Spiel-Vergnügen für den Benutzer zu Lasten anderer Mitspieler geht. Während das Puzzle-AddOn lediglich bestimmte Titel entwertet, die vorher nur Puzzle-Cracks mit der Reaktionsgeschwindigkeit eines Kolibris auf einer Red-Bull-Diät schafften, ist dieses „Ich kill Heiler“-AddOn deutlich lästiger.

Auch in anderen Games gab es schon derartige AddOns, die sich negativ auf das Spielerlebnis anderer auswirkten. Das bei WoW hieß passend „Healers have to die“.

In diesem Artikel stellt Euch Cortyn ihre Lieblings WildStar-AddOns vor. Mehr zu WildStar gibt es auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Planetside 2: SOE mit hohen Erwartungen an Playstation 4-Version

Sony Online Entertainment knüpft hohe Erwartungen an den Release ihres MMO-Shooters Planetside 2 auf der Playstation 4.

PC-Fans von Planetside 2 und die Playstation-4-Spieler werden auf getrennten Server zu Werke gehen, so erklärt es SOE in einem Gespräch mit massively am Rande der PAX Prime in Seattle. Genau dieselbe Nachricht hat man auch für das Zombie-MMO H1Z1 herausgerückt, beide Games laufen auf der Forgelight-Engine.

SOE hofft die Shooter-Fans auf der Playstation 4 abzuholen

Von Planetside 2 verspricht man sich bei SOE so einiges auf der Playstation 4. Die Konsolenspieler gelten als Shooter-Fans; Planetside 2 könnte hier als einer der seltenen MMO-Titel einschlagen. Deshalb will man die Shooter-Eigenschaften herauskehren und PS 2 so responsiv und schnell wie möglich machen, ganz nach der Art, wie Shooter-Fans auf der PS 4 ihre Games mögen. Vocie-Chat sei ein Muss, um für die nötige Koordination zu sorgen.

Planetside 2 Ego-Shooter

Bei SOE wird man sich bemühen, die Playstation-4-Version auf dem Stand der PC-Version zu halten. Gleichzeitig wird man Updates aber nicht veröffentlichen können.

Einen Port des MMO-Shooters auf die Playstation 3 schließt man aus, die sei technisch nicht in der Lage, dem Game ein ordentliches Heim zu bieten.

Entwickler lesen böse Tweets

Übrigens: Vor ein paar Tagen erschien ein Video des Planetside-2-Teams, das sie mit … etwas despektierlichen Tweets der Fans konfrontiert. Das Format ist sicher der US-Latenight-Show von Jimmy Kimmel abgeschaut, trotzdem unterhaltsam!

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Studie: Mit MMOs lernt man spielend Englisch

MMO-Spielen macht nicht blöd, sondern verbessert Englisch-Kenntnisse bei Schülern. Das hat eine schwedische Studie herausgefunden.

Schwedische Sechstklässler hat man der Universität in Götheborg und Karlstadt untersucht. Dabei konzentrierten sich die Forscher darauf, wie die Kinder die englische Sprache in Situationen außerhalb des Schul-Unterrichts anwenden. Die Forscher fanden heraus, dass die Sechstklässler, die einen Teil ihrer Freizeit mit englischsprachigen Computerspielen verbringen, ihren Alterskameraden in diesem Bereich deutlich überlegen waren.

Gerade die Schüler, die sich in MMOs aufhielten, seien nochmal weiter. Der Grund dafür, so eine Forscherin, sei ganz logisch: „Man muss als Spieler einfach verstehen, was um einen herum gesprochen wird, deshalb muss man, um sich zu verständigen, Englisch schreiben und lesen können.“

Quelle(n):
  1. www.polygon.com

Guild Wars 2, World of Warplanes und World of Tanks bescheren KongZhou starkes Wachstum

Der chinesische Publisher KongZhou bleibt in den schwarzen Zahlen, auch dank Guild Wars 2, World of Tanks und World of Warplanes.

Der chinesische Publisher KongZhou verzeichnete im zweiten Quartal 2014 ein starkes Wachstum von 33% im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptverantwortlich dafür ist der Release von Guild Wars 2 in China. KongZhou vertreibt das Game dort. Mehr als 1 Millionen CD-Keys wurden seit der Offenen Beta verkauft beziehungsweise aktiviert. Für den September plane man eine größere Marketing-Aktion. Auch durch das Marketing von ArenaNet für das neue Feature-Pack im September möchte man profitieren. Zudem möchte man den eSport/PvP-Bereich des Spiels weiter ausbauen.

World of Warplanes

Auch World of Warplanes, das Schwesternspiel von World of Tanks, hilft dem Publisher dabei, im positiven Bereich zu bleiben. Hier profitiere man von starken Synergie-Effekten mit World of Tanks. Etwas 25-33% der jetzigen World of Warplanes-Spieler kämen vom Panzer-MMO.

Das Quartal hätte, teilt der CEO Leilei Wang, die Erwartungen übertroffen. Mit diesen Titeln, mit World of Tanks und der War-Saga-Reihe plane man sich langfristig als Anbieter für MMOs auf dem PC in China zu etablieren.

The Elder Scrolls Online: Geht’s bald zum Friseur oder wird man selbst einer?

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online fehlen noch Möglichkeiten den Charakter nachträglich anzupassen.

Bei The Elder Scrolls Online denkt man darüber nach, es den Spielern zu erlauben, die Frisur des eigenen Charakter zu ändern, ihn vielleicht unters Messer zu legen oder ihm sogar eine neue Stimme zu verpassen. Wann das kommen wird, weiß man noch nicht.

The Elder Scrolls Online hatte zum Start Probleme bei der Charaktererstellung

The Elder Scrolls Online Charaktererstellung
Eine Charaktererstellung kann auch mal schief laufen.

Die Charakter-Erstellung ist gerade bei einem so stark auf Immersion abzielenden MMO wie The Elder Scrolls Online ein heikles Thema. Umso schlimmer, dass im Ansturm auf die Server in den ersten Tagen nicht nur Hektik die Charaktererstellung zu ruinieren drohte, sondern auch noch ein Bug auftrat, der das Heranzoomen an den erstgeborenen Charakter verhinderte. Außerdem werden manche Spieler ihren eigenen Char mit der Zeit einfach Leid und ärgern sich, dass sie nicht eine andere Frisur oder eine andere Stimme gewählt haben.

Werden vielleicht Spieler selbst zu Barbieren?

Gerade bei The Elder Scrolls Online, das die Spieler stark an eine Spielfigur bindet und mit ihr viel Zeit verbringen lässt, ist das ein sensibles Thema. Das weiß man auch bei Zenimax und hat sich wiederholt über die Möglichkeit geäußert, zumindest eine Form von „Friseur“ oder „Barbier“ ins Spiel zu bringen, wie es in anderen Games längst Standard ist. Wie weit dieser Service gehen soll und ob es sich auch auf das Entfernen oder Hinzufügen von Narben oder Tätowierungen ausdehnt, oder ob man gar andere Parameter des Charakters ändern kann, weiß man allerdings nicht.

The Elder Scrolls Online
Vielleicht gibt es dann bald einen “Gildenfriseur” des Vertrauens. Wer will schon mit einer ruinierten Frisur rumlaufen?

Bei Zenimax spielte man in der Vergangenheit auch mit dem Gedanken, es nicht durch einen NPC-Service im Spiel anzubieten, sondern es als eine Art von „Beruf“ einzuführen oder als Fähigkeiten in einem Beruf, so dass sich Spieler untereinander frisieren oder verändern können.

Einen genauen Zeitplan dafür oder eine entsprechende Methode, kennt man, laut der aktuellen Aussage, allerdings noch immer nicht. Man bekräftigt im aktuellen Forenpost lediglich, dass so etwas kommen soll. Einen zeitlichen Rahmen gibt man noch immer nicht an.

H1Z1 möchte Chancengleichheit, trennt daher PC und Playstation 4

Das Survival-MMO H1Z1 soll zuerst für den PC und später für die Playstation 4 entwickelt werden. Spieler auf unterschiedlichen Plattformen werden aber auf unterschiedlichen Servern landen.

Im Gespräch mit joystiq.com erläuterte der H1Z1-Designer Jimmy Whisenhunt die Pläne für die PC- und die Playstation-4-Version von H1Z1. Dabei räumte er ein, dass H1Z1 auf der Playstation 4 im Moment noch nicht spielbar sei. Mit der Entwicklung des Games für die Playstation 4 werde man erst beginnen, wenn die PC-Version in einem stabilen Zustand sei. Von diesem stabilen Zustand macht das H1Z1-Team auch den Release des Games im Early-Access abhängig.

Jeder PC-Hotfix müsste auch sofort für die Playstation 4 kommen

H1Z1

Dass Playstation-Spieler mit PC-Spielern auf Cross-Plattform-Servern zusammenfinden, hält Whisenhunt für ziemlich unwahrscheinlich. Das habe unter anderem mit der Update-Häufigkeit zu tun. Wenn das Team rasch einen Fix für den PC bringen möchte, dann müsste man das auch immer gleich für die Playstation 4 tun. Es könnten ja nicht zwei Versionen des Spiels auf demselben Server laufen.

Vielleicht käme die Cross-Plattform-Methode später, für den Anfang entwickle man H1Z1 aber getrennt und mit unterschiedlichen Server im Auge.

Wären PC-Spieler dank Maus und Tastatur gegenüber Playstation-4-Spielern im Vorteil?

„Außerdem ist da die Sache mit Keyboard/Maus versus Controller“, so Whisenhunt.

Das ist eine Debatte, die bei Cross-Plattform-Ideen immer stattfindet. Sie dreht sich darum, ob denn Spieler mit der Kombo aus Keyboard und Maus nicht Vorteile dank einer präziseren Steuerung gegenüber ihren Konsolen-Konkurrenten hätten. Gerade bei einem Spiel wie H1Z1, das stark auf PvP und Konfrontation setzt, ist das ein heikles Thema. Whisenhunt erwähnt allerdings nicht, welche Steuerung er im Vorteil sieht. In der Regel gilt aber die Maus/Tastatur-Kombo als bevorzugt.

H1Z1

Am Rande der SOE-Live wurde bekannt, dass der verzögerte Port von H1Z1 auf die Playstation 4 auch damit zusammenhängt, dass man bei SOE darauf wartet, dass das Team um Planetside 2 die technischen Probleme des Ports löst. Planetside 2 und H1Z1 verwenden beide die Forgelight-Engine, hier würde man vom „in House“-Knowhow profitieren. Planetside 2 wird ohnehin gerade auf die Playstation 4 portiert.

Wer Interesse an H1Z1 hat, findet mehr zum Survival-MMO und DayZ-Konkurrenten auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. www.joystiq.com

Elite Dangerous: Wenig Schein, viel Sein – ein Blick in die Beta des Space-MMO

Das Space-MMO Elite: Dangerous bekommt im Moment viele Vorschusslorbeeren und Aufmerksamkeit der internationalen Presse und Spielerschaft. Zusammen mit Star Citizen könnte es das schon totgeglaubte Genre der Raumschiff-Simulationen wiederbeleben – diesmal als Game, das sich durchaus der Mittel eines MMOs bedient. Wahrlich höchste Zeit, dass wir dem Spiel einen Besuch abstatten.

Für einen ersten Abstecher in die Welt von Elite haben wir den Youtuber Shumbok gewinnen können, der sich auf ruhigere Strategie- und Indie-Titel spezialisiert hat und bereits bis zu seinem roten Bart in der Beta von Elite: Dangerous steckt:

Guten Morgen Commander, heute möchte ich euch eine ganz besondere Raumflugsimulation vorstellen.

Elite: Dangerous ist der vierte Teil der Elite Reihe, welche ihren Ursprung im Jahre 1984 fand und somit ein neues Genre gründete. Erstmals wurden Wirtschaftssimulation und Weltraum-Flugsimulation miteinander verbunden und so zu einem der ersten „Open-World“-Spiele mit tausenden von Planeten. Aufgrund der großen Beliebtheit kamen noch zwei weitere Teile nach: Frontier: Elite 2, der wohl erfolgreichste Teil der Serie, und das etwas unbeliebtere Elite 3: First Encounters. Die besonderen Merkmale der Elite-Spiele sind ihr Hang zur realistischen Physik, sehr freies Handeln, ein Fokus auf das „Han Solo“-Feeling und das Gefühl, ständig den drohenden Tod im Nacken zu spüren.

Elite Dangerous

19 Jahre nach dem Release der letzten Version hat David Braben, einer der Erfinder und Entwickler der Serie, mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne den vierten Teil von Elite ins Leben gerufen Elite: Dangerous.

Elite: Dangerous hat nun seit einigen Wochen die erste Beta Phase erreicht, nachdem es circa vier Monate in einer Premium Beta verbracht hatte. Die größte Modernisierung, neben der Grafik, ist wohl die Möglichkeit, Elite: Dangerous auf Wunsch auch in einen offenen oder in einem privaten Multiplayer Modus zu erleben, der nahtlos an das Singleplayer-Spiel anknüpft. Im offenen Modus verhält es sich ähnlich wie ein MMO, in dem es viele Spieler mit einem automatisiertem Matchmaking in verschiedene Weltraum-Instanzen schmeißt, in denen die sich dann mit Handeln, Rauben, Chatten und dem gemeinsamen Erfüllen von Missionen die Zeit vertreiben können. Aber Vorsicht! Auch hier sitzen euch die Polizisten, Piraten und die Kopfgeldjäger im Nacken.

Des Weiteren können wir schon die ersten Fraktionskämpfe, das Handelssystem, Piraterie, aktuell 6 steuerbare Schiffe und 55 der geplanten 400 Milliarden Sternensystemen bewundern. Nähere Informationen zum aktuellen Stand der Beta findet ihr in diesem kleinen Showcase über Elite: Dangerous.

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Hearthstone: Android und iPhone– Auf welchen Port warten mehr Spieler?

Das Interesse an einem Port von Hearthstone auf das iPhone und Android ist nach wie vor groß. Offenbar sehnen sich die Fans aber mehr nach einem Android-Port als nach einer Hearthstone-Runde auf dem iPhone.

Wie die Seite product-reviews.net herausgefunden haben will, sei das Interesse der Hearthstone-Fans an einem Port auf das Android-Betriebssystem ungefähr 4-mal größer als das der iPhone-Fans. Bei product-reviews glaubt man, dies liege daran, dass das Android geeigneter für Blizzards Kartenspiel sei. Auch da Hearthstone auf dem iPad schon laufe, glaubt man, sei es für iPhone-Benutzer nicht so attraktiv. Immerhin eignete sich das iPad mit dem größeren Display ohnehin mehr für das Kartenspiel, wenn sich auch einige Nutzer beschwerten, ihnen täten nach einer längeren Sitzung die Hände weg.

Wir haben uns bei mein-MMO.de auch die aktuellen Trends auf google angeschaut und tatsächlich scheint es so zu sein, dass Hearthstone für das Android ungefähr 3- bis 5-mal so sehr nachgefragt wird wie ein Port für das iPhone. Zumindest wenn man dem Trendbarometer von Google glaubt: Dort wird das Schlüsselwort “Hearthstone Android” weltweit in den letzten 90 Tage deutlicher häufig gesucht als “Hearthstone iPhone”.

Hearthstone-Ports auf iPhone und Android sollen laut Blizzard noch in 2014 erfolgen. Ob ein System vor dem anderen dran ist oder beide gleichzeitig in den Genuss von Hearthstone kommen, weiß man nicht. Vielleicht gibt es auf der nächsten Blizzcon neue Informationen dazu. Die findet am 7. und 8. November in Anaheim statt.

Da sich Hearthstone in seiner kurzen Zeit bereits als äußerst profitabel erwiesen hat und man davon ausgeht, dass Hearthstone auf Android und iPhone noch mehr einspielen wird, kann man wohl annehmen, dass Blizzard fieberhaft daran arbeitet, die Probleme zu lösen, die den Ports noch im Wege stehen. Dabei nennen die Entwickler Blizzards vor allem die geringe Display-Größe beim iPhone als Hauptschwierigkeit.

Quelle(n):
  1. Product Reviews

Rift-Erweiterung „Nightmare Tides“ kommt am 8. Oktober

Die Erweiterung „Nightmare Tides“ zum Free2Play-MMORPG Rift soll am 8. Oktober erscheinen.

Auf der PAX Prime ging es nicht nur um ArcheAge: Trion Worlds verpasste auch der Erweiterung seines Free2Play-Games Rift einen Release-Termin. Am 8. Oktober soll „Nightmare Tides“ erscheinen. Dabei handelt es sich um eine ausgewachsene Erweiterung. Zwar mit relativ wenigen neuen Zonen, die sind dafür schön groß und verfügen über mehrere Ebenen. Trion Worlds will lieber „weniger“ Geschichten und die dafür tief erzählen, als die Story zu sehr in kleine Häppchen zu zerstückeln.

Bei der Story-Line hat man sich augenscheinlich von Lovecraft und seinem C’thullu-Mythos inspirieren lassen – alles was mit Meer, Horror und Wahnsinn zu tun hat, riecht eben automatisch nach dem Altmeister der nebulösen Formulierung.

Rift Nightmare Tides

Mit „Nightmare Tides“ kommen neue Raids, Verliese, Features (Schergen-System), Item-Slots: eine Menge neuer Content eben. Wir haben Euch die Erweiterung bereits hier vorgestellt.

Rift geht es seit der Umstellung auf ein Free2Play-System wohl ziemlich gut. Es wird regelmäßig für das faire Free2Play-System gelobt und dafür, wie viel frische Spielinhalte es regelmäßig ins Spiel bringt. Folgerichtig hat es Rift auch in unsere Top 7 der besten Free2Play-MMORPGs geschafft.

Quelle(n):
  1. MMO Site

Destiny hat MMO-Raids: Legendäre Waffen, Set-Items und Lockouts

Der MMO-Shooter Destiny wird über Raids verfügen, dazu gibt es jetzt die ersten Details. Was man so hört, klingt nach klassischen MMOs.

Lockouts, eine Woche Zeit, Loot, Sets, Boss-Mechaniken, zwei Schwierigkeitsgrade – was wie ein Raid in einem konventionellen MMO klingt, stellt sich als die Detailbeschreibung bei Bungies MMO-Shooter Destiny heraus. In einem Entwickler-Post wurden jetzt alle möglichen Fragen zu den Raids bei Destiny beantwortet.

Zwei Schwierigkeitsgrade für Raids in Destiny: Normal und Hart

Auf der normale Schwierigkeitsstufe könne man die Raids und die Mechanik der Kämpfe am besten kennenlernen. Hier ließe sich auch am Teamwork und an der Kommunikation feilen. Denn stellt man den Regler erst auf „hart“ ein, wird es bärbeißige Feinde geben, die in noch schnellerer Abfolge ihre Fähigkeiten nutzen, so dass die Spieler weniger Zeit haben, darauf zu reagieren.

Destiny

Außerdem spricht man bei Bungie von Strafen, wenn man den Löffel abgibt. Die Raids sollen ohne irgendwelche Informationen kommen, wie man sie schafft. Bungie möchte, dass sich die Spieler bei Destiny im Internet darüber informieren oder sich selbst den Kopf zerbrechen. Man rechnet absolut damit, dass innerhalb kürzester Zeit Guides, Videos, Leitfäden und Diagramme im Netz zu finden sind. Und freut sich schon darauf.

Raids müssen dabei nicht an einem Abend oder verlängerten Nachmittag durchgeknallt werden, sondern die Spieler haben eine Woche dazu Zeit. Das Spiel speichert den Raidfortschritt. Jeden Dienstag gibt’s einen Reset. Auch das klingt sehr nach einem typischen MMO.

Shooter-Spieler verzweifelten im Test wohl an MMO-Raid

Destiny

In einem Feldversuch habe man 24 Shooter-Spieler in vier Sechser-Teams gesteckt und mit einem Raid in Destiny konfrontiert. Diese Spieler hatten keine Erfahrung, sondern einen ausgeprägten Shooter-Background. Keines der Teams habe den Raid komplett durchgespielt. Zwei von den vieren brachten es bis zum Endboss. Eine dritte Sechser-Gruppe schaffte es ebenfalls bis zum Endboss, musste aber an einem vorherigen Encounter vorbeigeschummelt werden. Und ein Team brach früh auseinander und beschloss, diese MMO-Sache lieber sein zu lassen und weiter Shooter zu zocken.

Loot, Loot und noch mehr Loot! – Destiny kennt sein Genre

Wie in einem klassischen Dungeon-Crawl haben die Gegner in den Raids auch „Shinies“ dabei. Jede Klasse hat ein Set von Ausrüstung, das in den Raids droppt und auf das Spieler hinarbeiten können. Außerdem gibt es von den neun Waffen-Typen jeweils eine „legendäre“ Ausgabe, ein Legendary – und das in jedem der Raids. Man hat noch mehr geplant, verrät’s aber nicht.

Destiny Roboter

Diese Rüstungen und Waffen werden einen individuellen Skin besitzen, so dass jeder beim Drüberschauen sehen kann, welche Bosse der Wächter, der da vor einem steht, in Destiny schon auf dem Gewissen hat.
Der Loot wird „individuell“, also „privat“, sein, es gibt daher keinen Item-Streit. Pro Woche kann jeder Boss von jedem Spieler nur einmal um seine Beute erleichtert werden, Farmen wird nichts bringen.

Die Raid-Größe für Destiny ist halb so groß wie in konventionellen MMOs und liegt bei 6. Der erste Raid wird auf die Venus führen. Ein zweiter, der allerdings noch nicht bestätigt ist, könnte die Spieler auf den Mond verschlagen. Hierbei und was die Einzelheiten angeht, erweist sich Bungie weiterhin als verschwiegen.

Quelle(n):
  1. Bungie
  2. VG247