WildStar will Wandel, hört Free2Play-Forderung der Fans

Bei unseren Kollegen von MMORPG.com hatte man die Gelegenheit mit Mike Donatelli und Chad Moore über WildStar im Allgemeinen, das aktuelle Studioklima und Zukunftsvisionen im Besonderen zu sprechen – wir haben für euch die interessantesten Aussagen herausgefiltert und übersetzt.

Free2Play: Aktuell keine Option

WildStar Free2Play

Momentan gibt es keine Pläne für die Einführung dieses Modells. Laut dem Product Director von Carbine, Mike Donatelli, beobachtet man die Wünsche nach einem Free2Play-Modell aber sehr genau und versteht auch die Forderungen danach.

Sie haben dieses Thema auf dem Radar und werden sich weiterhin anschauen, was die Spieler möchten.

Das Studioklima ist angeschlagen, die Vision steht aber weiterhin

Auf die doch recht pikante Frage, wie es denn mit der Motivation der Mitarbeiter momentan aussähe, da man auch relativ viele negative Berichte zu hören bekommen hat, antwortete man, dass es wohl einige interne Probleme gab. Die meisten Entwickler hätten noch nie den Launch eines großen Spieles miterlebt und waren folglich auch nicht auf die veränderten Anforderungen vorbereitet, die der Launch mit sich brachte. Geeint seien sie aber alle von ihrer Vision, die sie für WildStar haben. Diese werde man auch in den nächsten Monaten weiterhin verfolgen. Und gerade der nächste Patch werde viel davon widerspiegeln. Man blickt jetzt wieder optimistischer in die Zukunft.

Zu “hardcore” für die meisten?

WildStar Hardcore

Man hatte nie vor, WildStar als Ganzes schwierig zu gestalten, vielmehr sollte es eher für jede Art von Spieler etwas zu tun geben. Ganz gleich ob Spieler das PvE, PvP, Crafting, Housing oder die Hintergrundgeschichte der Welt interessiere.

Zukünftig sollen die Einstiegshürden für alle Varianten von PvE und PvP weiter gesenkt werden, nicht aber die Schwierigkeit der einzelnen Inhalte – man will die Spieler nur deutlich leichter heranführen, sodass sie nicht in das sprichwörtliche “kalte Wasser” geworfen werden. Vor allem in Bezug auf Soloinhalte im Endgamebereich soll aber noch so einiges auf die Spieler zukommen, denn besonders diese Spielertypen fühlen sich aktuell ein wenig vernachlässigt.

Mehr zu dieser Thematik: Wir hatten kürzlich die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Product Director von Carbine. Hier war die Zugänglichkeit der Inhalte ebenfalls ein großes Thema. Zum Mein MMO WildStar Interview.

Die Zukunft: Mehr Story, Weiterentwicklung der Spielwelt

Die meisten Spieler haben einen großen Gefallen an der Spielwelt gefunden, die vor Hintergrundwissen und Einzigartigkeiten nur so trieft – und genau das möchte man fortführen. Die Spielwelt soll erweitert werden und vor allem das Universum an sich – dies bezieht sich eher auf eine noch umfangreichere Hintergrundgeschichte und noch mehr ausgearbeitete Details.

WildStar Omnicore

Um genau das zu gewährleisten, unternimmt man auch aktuelle Bemühungen wie das “Loremageddon (zu deutsch: “Wissensdämmerung”), in der Spieler ihre Fragen zur Spielwelt einschicken konnten. Die Antworten werden daraufhin Teil der Geschichte von Nexus.

In naher Zukunft wird man vor allem die beliebten Charaktere aus den Trailern des Spiels auch in der Welt antreffen können – denn gerade diesen humorvollen Aspekt vermisst man in der düsteren Story des Endgames doch ein wenig.

Das vollständige Interview könnt ihr, leider nur auf Englisch, hier nachlesen: mmorpg.com.

ArcheAge: Goldwäsche mit Arbeiterlohntränken zu Dumping-Preisen?

Bei ArcheAge gibt es Probleme mit Hackern: Immer neue Schwierigkeiten werden bekannt, jetzt wirkt sich das auch auf das Auktionshaus aus. Dort tauchten in großen Mengen Arbeiterlohn-Tränke auf. Selbst Trion Worlds glaubt, dass hier was übel riecht.

ArcheAge hat Probleme. Schon in der Beta bannte man zehntausende Spieler, die sich mit gefälschten Kreditkarten Zugang zur Frühphase des Games verschafft hatten. In letzter Zeit machen Hacks die Runde und jetzt ist ein neues Problem aufgetaucht, das die Wirtschaft im Spiel betrifft.

ArcheAge Riese

Die „Arbeiterlohn“-Tränke kosteten die ganze Zeit ungefähr 8 Gold im Auktionshaus. Wie Spieler im offiziellen Forum berichten, sind auf einigen Servern nun Unmengen von diesen Tränken aufgetaucht für nur 4 Gold. Und die Rede ist hier von hunderten dieser fürs Crafting so wichtigen Tränke auf einen Schlag. Dass sowas über eine logische „Ingame-Mechanik“ passiert, ist kaum vorstellbar. Denn wer derart viel „Echtgeld“ ausgibt, um sich die Ingame-Währung zu besorgen, würde sein Kapital sicher breiter streuen, um mehr Gold daraus zu ziehen und nicht den eigenen Markt ruinieren.

Ein möglicher Grund für die Tränke-Flut scheint es zu sein, dass Spieler unrechtmäßig erworbene Credits (etwa über gehackte Gründer-Accounts oder gefälschte Kreditkarten) möglichst schnell in Gold umwandeln möchten. Um das Gold wiederum über eBay oder Goldseller zu Euros oder Rubel oder was auch immer zu machen. So eine Art „Goldwäsche.“ Das scheint zeitkritisch zu sein: Schnelligkeit ist wichtiger als aus Premiumwährung X den größtmöglichen Goldgewinn Y zu erzielen.

ArcheAge Warteschlangen

Es ist wie bei allen solchen Themen in ArcheAge mittlerweile. Die Diskussion wird eröffnet. Es kommen Spieler, die sagen: Der Thread-Opener solle sich nicht so anstellen. Das sei ja wohl gut möglich. Immerhin sei es eine Sandbox, da könne ja jeder machen, was er will, und man solle die Stärke anderer nicht auf Hacks zurückführen und ArcheAge kaputtreden. Dann schaukelt sich die Situation immer weiter hoch und die Anzeichen, dass es ein Problem gibt, werden immer klarer.

In dem Fall sind die Indizien allerdings wohl eindeutig und sprechen dafür, dass es beim plötzlichen Aufkommen dieser Tränke nicht mit rechten Dingen zugeht. Inzwischen hat sich auch Trion Worlds dazu geäußert: Auch sie finden die Lage verdächtig und gehen dem nach.

Es ist zu hoffen, dass Trion Worlds die Turbulenzen um das Spieler möglichst bald in den Griff bekommt. Laut eigenen Aussagen sind die Probleme bekannt und man arbeitet mit Hochdruck daran, etwa dem Grundstücks-Vorgriffsrecht nachzugehen oder den Teleport-Hack zu unterbinden.

Quelle(n):
  1. ArcheAge off. Forum

War Thunder rüstet auf: 1.43 bringt Hangar, Kill-Cam und kaputten Marmor

Das Weltkriegs-MMO War Thunder rüstet mit dem Patch 1.43 ordentlich auf. Mit einer zerstörbaren Umgebung, zahlreichen neuen Panzern, Flugabwehrkanonen, Fliegern, Analyse-Tools, dem Hangar und einer Kill-Cam möchte man das Spiel auf die nächste Stufe bringen.

Gaijin Software hat einen Trailer zu den umfangreichen Änderungen herausgebracht, die mit dem Patch 1.43 anstehen. Das ist wirklich eine Menge. In einem „ruhigeren“ Teil gibt man den Spielern ab sofort Gelegenheit, sich mit den eigenen Panzern und denen der Gegner auseinanderzusetzen, bevor die Kacke dann am dampfen ist. Und im Action-Teil kracht’s, kawummt’s und scheppert’s.

War Thunder Screenshot

So können Spieler genau analysieren, wo die Schwachstellen des eigenen Panzers liegen und wo jene des Gegners zu finden sind. Im Gefecht gibt’s dann eine Art Kill-Cam, bei der man erkennen kann, wo ein Panzer getroffen wurde und wie er darauf reagiert hat (nicht so gut, sonst hieß es wohl kaum Kill-Cam). Im Hangar kann man zudem mit 1.43 unterschiedliche Konfigurationen für seine Flieger speichern, um zum Beispiel auf FLAK zu reagieren.

Mit 1.43 kommen zudem eine ganze Menge neuer Modelle ins Spiel. Außerdem können Panzer jetzt mit ihren Ketten auch die Umgebung, wie es sich gehört, malträtieren. Der Patch soll zuerst für den PC erscheinen, für die PS4 dann bisschen später.

Wer noch nie was von War Thunder gehört hat -> Das Game hat’s bis auf Platz 2 in unserem Free2Play-Ranking geschafft. Auch im direkten Vergleich mit World of Tanks schneidet es ordentlich ab. Es spricht eine andere Zielgruppe an und setzt andere Schwerpunkte. Schaut Euch einfach den Trailer zu 1.43 an, da bekommt Ihr schon einen guten Einblick davon, was War Thunder sein möchte und wie es das erreichen will.

Lohnt sich allein schon den Trailer anzuschauen, um zu hören, wie der englische Sprecher “Kugelblitz”, “Wirbelwind” oder “Ostwind” sagt.

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Das ganze Changelog, was 1.43 in War Thunder alles Neues bringt, findet Ihr auf der Homepage.

Destiny Eisenbanner: Viel Kritik an PvP-Event – Legendäre Gegenstände ab Rufstufe 2 *Update*

Beim MMO-Shooter Destiny müssen Spieler wohl die Rufstufe 2 beim Eisenbanner erreichen, wenn sie Drops im neuen Modus sehen möchten. Das Iron-Banner-Event wird im Moment von einigen Spielern stark kritisiert: Es lade zum Desertieren ein und funktionierte nicht wie angekündigt.

Das diese Woche aktive Event „Eisenbanner“ funktioniert doch anders als vorher gedacht. So berichten Spieler, dass sie erst ab der Rufstufe 2 am Ende einer Runde Belohnungen erhielt wie eine legendäre Waffe. Vorher sah es damit düster aus.

Die Rufstufen beim Iron Banner in Destiny

Mittlerweile ist auch klar, wie viel Ruf-Punkte man für die einzelnen Rufstufen benötigt:

  • Rufstufe 1 erreicht man schon ab 100 Punkten. Hier können beim Händler Lord Saladin ein Shader und ein Emblem gekauft werden, die jeweils 10% Mehr Rufpunkte gewähren. Statt 25 Punkte pro Sieg gibt es mit ihnen 30 Punkte. Eine Niederlage gewährt keine Rufpunkte.
  • Rufstufe 2 benötigt 1200 Punkte. Ab hier gibt es wie einige Spieler berichten eine erhöhte Chance auf Belohnungen nach dem Matchabschluss und beim Händler ist ein Klassen-Item zu kaufen, das einen weiteren 10% Bonus gewährt.
  • Rufstufe 3 braucht 3000 Punkte. Ab hier können legendären Gegenstände bei Lord Saladin erworben werden, darunter Rüstungsteile und Waffen.

Update: Die ersten Spieler haben jetzt den Rang 3 erreicht. Die Waffen lassen sich NICHT in Energie oder Shards zerlegen. Es gibt auch keine Berichte von neuen Items, die erst auf dieser Stufe erhältlich sind, wie beim Zorn der Königin-Event.

Destiny-Neun-Waffen

Probleme beim Eisenbanner: Modus zieht Deserteure an

Im englischsprachigen Forum reddit gibt es viel Kritik am Eisenbanner-Modus. Denn dadurch dass Verlierer keine Rufpunkte erhalten und auch sonst keine Belohnung, hat es sich etabliert, dass Spieler in aussichtsloser Lage (was immer sie darunter verstehen) das 6vs6 Match einfach verlassen. So finden sich die verbleibenden Spieler in Unterzahl und frustriert wieder. Manchmal reicht nur eine Winzigkeit an Nachteil, dass Spieler die Waffe hinwerfen: Das raubt dem Modus die Spannung und wird allgemein als Designfehler im Konzept angesehen.

Auch dass das Iron Banner nur in 6er Teams auf großen Karten gespielt wird, schmeckt einigen nicht.

Destiny-Klassenruestung-Eisenbanner

Funktioniert das Iron Banner in Destiny wie gedacht?

So wie die Spieler es sich vorgestellt haben und wie es am Anfang angekündigt wurde, scheint das Eisenbanner-Event ohnehin nicht ganz zu funktionieren. Eigentlich sollten im PvP-Modus höhserstufige Hüter deutliche Vorteile haben, da ihr Gear und die Werte darauf voll zählen. In der Praxis ist der Unterschied zwar da, macht sich kaum bemerkbar. In einem youtube-Video spielt ein Hüter mit Stufe 4 und dem Stufe-1-Automatikgewehr in einem Ironbanner-Match eine starke Rolle.

Die Spieler erhoffen sich Antworten von Bungie, ob der Modus so funktioniert wie geplant.

Update: Der Community Manager DeeJ hat um Feedback der Spieler gebeten und bereits angekündigt, dass das Iron Banner und seine Funktionsweise Thema des nächsten Weekly Updates werden.

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Mecker Mittwoch – Rollenspiele: Entscheidungsfreiheit – Frei von Entscheidungen?

Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe meiner Kolumne, heute lasse ich meinen Frust an einem weiteren meiner Lieblingsthemen aus: Entscheidungsfreiheit in Rollenspielen – oder eben die “Scheinfreiheit”, bei der man dann doch gar nichts auswählen kann.

Vorweg sei gesagt, dass es hier nicht um Entscheidungen geht, welche die Charakterentwicklung beeinflussen, also etwa Talentbäume, Skillauswahl, Klassenwahl und so weiter. Auch hier könnte ich mich vermutlich seitenlang aufregen, aber das ist ein Thema für einen anderen Tag…

“Leben oder Tod?”

Denkt man an die ersten Spiele zurück, gerade im RPG-Genre, dann gab es dort aus storytechnischer Sicht kaum Freiheiten. Meistens war die Handlung strikt vorgegeben und man konnte kaum bis gar keinen Einfluss auf sie ausüben – sie lief einfach ab wie ein Film, unterbrochen durch Kampf-, Quest- und Erkundungsmissionen, bei denen die Charaktere an Stärke gewinnen. Ich sage es ehrlich, mir gefiel das gut. Ich konnte die Geschichte komplett so erleben, wie es von den Entwicklern gedacht war und auch wenn mich einige Ereignisse zutiefst erschüttert haben (Final Fantasy VII: Aeris. Na, klingelt es?) war es doch stets die Handlung, die vorgegeben und nicht beeinflussbar war.

Dragon Age 2 Dialog

Neuere Spiele versuchen immer mehr Handlungsfreiheit einzubauen, einige gelungene Beispiele sind zum Beispiel DragonAge oder MassEffect, in denen man viele Entscheidungen treffen kann, die auch spürbare Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Story haben. Man entscheidet über mehrere Teile hinweg, welche Crewmitglieder überleben, wie sie auf einen reagieren und welche Beziehung man zu ihnen aufbaut. Das macht Spaß und man hat wirklich den Eindruck, die Welt ein wenig nach seinen Vorstellungen und Entscheidungen zu formen, Charakter nehmen immer wieder Bezug auf frühere Handlungen und die Spielwelt passt sich an.

Halbherzigkeit ist herzlos!

Eine ganze Menge Spieleentwickler scheinen aber inzwischen krampfhaft irgendwelche Entscheidungen einbauen zu wollen, egal wie banal oder absurd die sind. “Isst mein Charakter jetzt den Käsekuchen oder die Schokopralinen?” “Nehme ich die rote Leine oder die blaue, um meinen Hund Gassi zu führen?” Und obwohl man zwar das Gefühl einer gewissen Freiheit bei diesen Auswahlmöglichkeiten hat, stört es doch ungemein den Spielfluss, denn die Sequenz wird unterbrochen und der “Film” ist quasi pausiert. Was mich aber noch deutlich stärker aufregt, sind irgendwelche Mechanismen, die dafür sorgen, dass deine Entscheidungen sowieso hinfällig sind. “Möchtest du Person A oder Person B retten?” – “Ach, ist egal, sterben sowieso beide, unabhängig davon, was du tust.”

Walking Dead Game Zombies

Wirklich auffällig schlimm fand ich es bei dem Spiel “The Walking Dead – Season 1” (Achtung, Spoiler!): Da hat man sich in den letzten 30 Spielminuten dazu entschieden, einfach komplett mit allen Nebencharakteren aufzuräumen, ganz egal unter wie viel Aufwand man sie durch das Spiel gezerrt hat. Es gibt eine Aneinanderreihung von Events, die einfach dafür sorgt, dass alle Überlebenden der Reihe nach sterben und das leider auf sehr plumpe Art und Weise. Das ist halbherzig umgesetzt und hinterlässt bei mir einen sehr bitteren Beigeschmack eines sonst großartigen Spiels.

Sicher ist auch eine Demonstration von Machtlosigkeit der Spielerfigur gelegentlich passend – es kann eine ungeheuer intensive Erfahrung sein, dass egal was man auch anstellt, das Unausweichliche nicht verhindern kann – aber dann soll man es geschickter anstellen!

[quote_right]Nicht jedes Spiel braucht Entscheidungsfreiheit.[/quote_right]

Also, meine lieben Entwickler da draußen, schreibt es euch hinter dir Ohren (oder die Hörner… oder Flügel…): Nicht jedes Spiel braucht Entscheidungsfreiheit, und bevor man den Spielfluss eher hemmt oder am Ende sowieso alle Entscheidungen nichtig werden lässt, kann man sie auch von vorneherein weglassen. Ich bin lieber in einem guten Spiel frei von Entscheidungen, als in einem schlechten entscheidungsfrei (und ja, das musste ich selber mehrfach, lesen um sicher zu sein, dass es Sinn ergibt).

Destiny: Kritiker werden freundlicher, Nicht-Spieler genervter

Die öffentliche Meinung zum Shooter-MMO Destiny scheint sich zu drehen. Nach dem gewaltigen Hype zum Release, trudelten dürftige Kritiken ein, die das 500-Millionen Projekt bei Wertungen von ungefähr 75% sahen. Doch auch einige der vermeintlich härtesten Kritiker spielen es noch und können gar nicht aufhören, darüber zu schreiben. Auch nach einem Monat sind die Gaming-Seiten noch voll mit Berichten über Destiny. Die Nicht-Spieler nervt das langsam.

Vor einigen Wochen haben wir über die Kritik am MMO-Shooter Destiny berichtet. Nach dem gewaltigen Hype zum Release wetzte so mancher Kritiker sein Messer: Destiny sei ein höchstens durchschnittliches Spiel. Der Hype mal wieder ein Trick. Bungie hätte sich verzockt, dem Spiel fehle zu viel Story, Seele, es sei unfertig.

Destiny Hunter

Sucht-Faktor ist da: Der Destiny-Virus

Jetzt kommt langsam aber eine andere Stimmung auf: Denn trotz der Schwächen des Spiels, die man nach wie vor festmacht, können auch die Kritiker nicht aufhören, es zu spielen. So berichtet Paul Tassi auf Forbes davon, dass das Spiel trotz seiner Mängel erstaunlich spielbar und vor allem wiederspielbar sei: „Ungefähr eine Woche nach dem Start waren wohl viele der 6/10 oder 7/10 Kritiken berechtigt, da kam man in eine tote Phase, in der die Mechaniken langweilig wurden. Aber jetzt? Tatsächlich kenne ich viele der Kritiker, die so hart geurteilt habe, und weiß, dass sie auch heute noch Destiny spielen. Sie haben sich Destiny wie einen Virus eingefangen.“ Außerdem sei Destiny schon jetzt nach den ersten Patches deutlich besser als noch zum Start.

Laut Tassi liege die Faszination des Games darin, dass Destiny so unheimlich zugänglich sei, und Spieler langsam an die zahlreichen Aktivitäten heranführe. Am Ende habe man so viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, dass man gar nicht wisse, was man als erstes tun solle.

Destiny Kampf mit Schwert

Bericht-Erstattung über Destiny nervt einige Nicht-Spieler

Mit einem anderen Problem beschäftigt sich Ben Kuchera für das US-Magazin Polygon. In dem Artikel „Wir können nicht aufhören, über Destiny zu schreiben, aber Ihr könnt auch nicht aufhören, darüber zu lesen“ geht er auf die enorme Medien-Aufmerksamkeit ein, die Destiny auch einen Monat nach dem Release noch bekommt. Viele Leser der Seite, die keine Destiny-Fans sind, haben langsam die Schnauze voll und möchten wieder mehr über andere Spiele lesen. Kein Facebook-Post, kein Artikel vergeht, ohne dass sich wer darüber beschwert, dass man ausgerechnet dem 500-Millionen-Koloss auch noch gratis Aufmerksamkeit schenkt.

Doch Kuchera verteidigt Destiny: Das Interesse daran sei einfach ungeheuer groß. Und es gebe so viel darüber zu schreiben. Ja, Destiny sei ein Schlamassel. Aber es sei eben ein wahnsinnig interessanter Schlamassel!

Bei Polygon vergleicht man Destiny mit dem ersten Assasin’s Creed. Auch das habe die Fans zur Verzweiflung getrieben, aber es sei immer das Potential erkennbar gewesen, was für ein tolles Spiel es mal werden könne. Und spätestens mit Assasin’s Creed 2 habe sich diese Hoffnung erfüllt.

Andere Stimmen im Netz vergleichen Destiny eher mit Diablo 3. Auch das habe einige Zeit gebraucht, um richtig in Form zu kommen, die Spieler aber trotz der Mängel bis dahin nicht losgelassen. Irgendwas scheint Destiny also richtig zu machen.

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Nicht-Spieler können sich auf diesem Link auch von uns mit Destiny-Artikeln nerven lassen.

Guild Wars 2: Das schnellste Gold gibt’s mit Stufe 10 – Clever oder Exploit?

Bei Guild Wars 2 umfasst die schnellste Methode, um an Gold zu kommen, ein ausgeklügeltes System, einen Twink auf Level 10 zu bringen, um sich einen wertvollen Schlüssel zu erspielen.

MMOs werden immer komplizierter. Die Mechaniken, die eingeführt werden, raffinierter. Und die Methoden, um sie auszutricksen und zu exploiten, stehen dem Bemühen der Entwickler in Nichts nach. Bei Guild Wars 2 wird in einem youtube-video jetzt ein ganzes Arsenal von Tricks, Kniffen und Knowhow angewendet, um möglichst schnell Gold zu verdienen.

Key-Farming bei Guild Wars 2

Pikant: Die Aktion braucht nicht etwa einen hochstufigen, gut ausgerüsteten Helden, sondern eine neu erstelle Spielfigur.

Das Ziel: Der „Schlüssel“ zum Erfolg dieser Methode in Guild Wars 2 ist, dass es für frische Spielfiguren, die ihre erste persönliche Story-Quests abschließen, einen speziellen Schlüssel gibt, mit dem wertvolle Schließkassetten aufgesperrt werden können (die gibt’s sonst vor allem im Cash-Shop). Diese Schlüssel können, weil sie „account bound“ sind, dann an den Haupt-Charakter geschickt werden, der davon einen relativ großen Nutzen hat. Wenn man diese Methode auf Heller und Pfennig runterrechnet, ist sie – auch nach dem September-Nerf – sehr attraktiv, allerdings völlig “konter-intuitiv.”

Der Haken: Um diesen Schlüssel zu bekommen, muss die neue Spielfigur das erste Paket Quests in ihrer „persönliche Geschichte“ abschließen, das geht mittlerweile, seit dem September-Patch, nur ab Stufe 10.

Die Lösung: Der Yotuber WoodenPotatoes hat in einem 25-minütigen Video jetzt alle möglichen Tricks und Kniffe aufgezeigt, um einen frischen Charakter möglichst schnell durch die Story zu jagen und diesen Schlüssel zu kriegen. Es erinnert an Fließband-Arbeit.

Guild Wars 2 Feier

Zu den Tricks gehört, möglichst einen Krieger zu erstellen, die sind am stärksten. Dann kann man mit Scrolls und Belohnungen die ersten 10 Stufen ohnehin überspringen, das ist aber eine begrenzte Ressource. Oder man erkundet alle Städte. Oder man craftet einfach bis Stufe 10 über das Koch-System (in GW2 gibt auch das Craften Erfahrung).

Im Video werden unzählige Feinheiten beschrieben, mit welchen Event-Items ein Stufe 1-Spieler besonders viel Schaden machen kann, welche Gems er für sein „Key-Farm-Equipment“ sockeln muss, welche Gimmicks die entscheidende Zeitersparnis von 30 Sekunden bringen und so weiter. Es ist beeindruckendes Video, das jeden noch so kleinen Winkel und Trick beschreibt und nutzt.

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Ist das Ausnutzen von Twinks ein neuer Trend?

Wenn man sich das Video zu GW2 anschaut, könnte man meinen, dass sich die Entwickler mit den Spielern langsam ein Wettrüsten liefern. Die Entwickler führen innovative Methoden ein, das Spiel breiter zu gestalten und weichen vom linearen Weg ab. Im konventionellen Spiel-Design ist es eigentlich undenkbar, dass ein „niedrigstufiger“ Charakter einem höherstufigen was von Wert schicken kann.

Doch scheint sich das als Trend zu etablieren. Auch beim Rush in ArcheAge war es anfangs üblich, niedrigstufige Charaktere möglichst schnell durch die Story zu jagen, um Gilda-Stars zu sammeln, mit denen dann Baupläne gekauft werden konnten oder eine Vogelscheuche rumzuschicken.

Bei Destiny erstellen sich Power-Gamer Twinks derselben Klasse, um ihre Chancen auf Loot zu erhöhen.

Und sogar damals in World of Warcraft sah man einige der hier beschriebenen Methoden: Da pflegte so mancher Veteran seinen Stufe 19-Twink mit größtmöglicher Hingabe. Das nicht etwa, um dem Haupt-Char zu nutzen und Vorteile zu verschaffen, sondern weil es „Schlupflöcher“ gab, wodurch diese Charakter gleichstufigen Spieler haushoch im PvP überlegen wurden.

Guild Wars 2 Firstperson View

Zwei-Klassen-Gesellschaft in MMOs

Mein MMO meint: So sehr diese Tricks die „Fans“ auch reizen, weil sie ein Denken außerhalb der Box erfordern und den wahren Cracks Vorteile gegenüber den „Casual“-Spielern gewähren, so problematisch und kompliziert wirken diese Methoden auch, die zum Teil an Exploits erinnern. MMOs fördern damit eine Art zwei Klassen-Gesellschaft: Spieler, die diese Tricks kennen und ausnutzen; und Spieler, die das Spiel so spielen „wie die Entwickler es wollen.“ Ein schwieriges Feld für MMO-Designer.

Was haltet Ihr davon? Sind das Fehler im Design der Spiele oder machen genau solche Methoden für Euch den Reiz von MMOs erst aus?

Hearthstone: Blizzards führende Köpfe reden über das Meta – Was heißt Meta eigentlich?

In einem Video reden die führenden Köpfe hinter Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone über das Meta-Game.

Stein, Schere, Papier mit ein paar tausend Variablen

„Meta“ ist einer der am häufigsten genutzten Begriffe, wenn man den Diskussionen um Hearthstone folgt. Dabei ist gar nicht so leicht zu verstehen, was die Cracks damit eigentlich sagen wollen.

Mit „Meta“ meint man beim Hearthstone „Die Decks, die gerade am häufigsten gespielt werden.“ Also das, was gerade „in“ ist.

Und gespielt werden die besten Decks, die Karten, die den größten Erfolg versprechen. Ist ja logisch. Doch gibt’s letztlich bei funktionierenden Spielen keine wirklich „besten“ Karten, sonst wäre das Spiel langweilig und schnell „gelöst“. Sondern Karten sind nur so stark wie die gegnerischen Karten es zulassen. Dadurch entsteht ein ewiger Kreislauf, denn das Deck, was gerade „in“ ist, wird von dem Deck abgelöst, das besonders effektiv gegen genau jenes Deck ist.

Beispiel: Wenn Schere das aktuelle Meta-Game in „Stein, Schere, Papier“ dominiert, dann ist das nächste aktuelle Meta-Game Stein und das danach Papier.

So ähnlich, nur wesentlich komplizierter läuft es bei Blizzards Kartenspiel Hearthstone ab, wobei die nicht nur drei Möglichkeiten haben, sondern Myriaden von Karten-Kombinationen. Und deshalb ist es viel schwerer, herauszubekommen, was das nächste Meta-Game sein wird als bei Stein-Schere-Papier. Sogar Blizzard ist häufig davon überrascht, was sich letztlich durchsetzt.

Hearthstone Hunter

Die Geschichte des Meta-Games in Hearthstone

In einem Video gehen jetzt Ben Brode, Eric Dodds, und Mike Donais auf die Geschichte des Metas in Hearthstone ein. Dabei haben sie selbst als Entwickler viel gelernt, auch darüber welche Spiel-Mechaniken so furchtbar frustrierend für die Gegner waren, dass man sie aus dem Spiel haben wollte:

  • Der Early Beta Schurke hatte noch eine andere Heldenfähigkeit als heute. Sie verstärkte, wenn er schon eine Waffe hatte, diese permant um einen Angriffspunkt. Dazu kam noch, das „Vergiften“ nicht wie heute nur +3 Angriffspunkte auf die Waffe gibt, sondern den Schaden der Waffe verdoppelte. Ein absolut unfaire Spielmechanik – das Meta musste sich also dringend ändern.
  • Der Early Freeze Mage hingegen hatte so viele Möglichkeiten, die Diener des Gegners aus dem Spiel zu nehmen, dass es einfach nervig war, gegen ihn zu spielen. Auch das musste sich ändert. Aus der Phase hat man bis heute noch eine Abneigung gegen zu viele Fähigkeiten zurückbehalten, die Diener lahmlegen.
  • Der „Lasst die Hunde los“-Nerf traf dann den Hunter. Hier war man wohl selbst bei Blizzard überrascht, was Hunter mit dieser Karte wirklich anstellen konnten, die mehrfach geändert wurde – und auch jüngst wieder das Ziel eines zumindest indirekten Nerfs war.

Mit Naxxramas habe man nun beobachten können, wie sich das ganze bestehende Meta auflöst und neu zusammensetzt. Es seien so viele irre Deck-Ideen unterwegs. Das sei auch für sie bei Blizzard eine aufregende Zeit gewesen.

Hearthstone

Wer findet den nächsten Mad-Range-Hunter, den Miracle-Rogue oder das Zoo?

Dabei ist man bei Blizzard von den Entwicklungen oft genauso überrascht wie die Spieler. Deshalb glaubt Blizzard auch nicht dran, dass das Meta-Game in Hearthstone wirklich ihnen gehört und sie darauf Einfluss haben. Es gehört den Spielern und verändert sich auch völlig ohne Einfluss-Nahme der Hearthstone-Macher: „Wer weiß schon, wer den nächsten Mad-Range-Hunter, das nächste Zoo-Deck oder den Miracle-Rogue finden wird? Könntet Ihr ja sein!“, heißt es zum Abschluss des unterhaltsamen Videos.

Update: Das Video existiert leider nicht mehr.

Quelle(n):
  1. Hearthpwn

Destiny Farmspot: Höhlen sind out, Treppen in

Beim MMO-Shooter Destiny wurde ein neuer Farmspot für legendäre Engramme, Glimmer und Erfahrungspunkte entdeckt. Im Kosmodrom erweist sich ein Treppenhaus als das neue El Dorado. Die Community hat es zärtlich “Loot Stairs” getauft.

Viele Wege führen in Destiny zum Ziel

Während einige Spieler sich mit dem neuen Dämmerungs-Strike oder dem Eisenbanner-Event abmühen, können andere mit sowas gar nichts anfangen und möchten an einem Ort bleiben, wo sie stationär niedrigstufige Mobs killen, um Erfahrungspunkte zu gewinnen und ihre Waffen aufzuleveln. Außerdem ist es gerade in, die Twinks auf Stufe 20 zu bringen – dabei kann’s durchaus sinnvoll sein, weitere Hüter dergleichen Klasse hochzuziehen. Oder die Spieler suchen nach Engrammen und probieren ihr Glück beim neu codierten Decodierer, dem Kryptarchen. Loot-Cave-Farmen, nennt man das.

Der erste Schwung an diesen Schatzhöhlen wurde kurz nach ihrem Aufkommen gesperrt. Das Grinden an ihnen wurde vorm Nerf regelrecht zum Trendsport. Sehr zum Missfallen Bungies. Aber das hielt die Spieler nicht davon ab, nach neuen Spots Ausschau zu halten. Und sie wurden fündig. Jetzt erneut!

Destiny Schwertwaffe

Das magische Treppenhaus im Cosmodrom

Goldsucher – oder in Destiny eher Engrammsucher – haben wieder Stunden damit verbracht, in Destiny nach dem besten Farmspot Ausschau zu halten – und sie haben ihn gefunden. Der neue Spot ist im Kosmodrom, relativ nahe dem Spawn-Punkt und hat eine herausragende Ausbeute. Das Besondere ist hier: Die Mobs kommen schnell, spawnen in Nahdistanz, fallen wie die Fliegen und droppen wie eine Loot-Piñata.

Der einzige Nachteil: Alle sieben bis zehn Minuten müssen die Hüter ihr lauschiges Plätzchen im Treppenhaus verlassen und einer muss mal auftauchen, nach oben gehen und nach dem Rechten sehen. Da landet ein Schiff – es kündigt sich mit viel Getöse an – aus dem Gegner hüpfen. Die müssen beseitigt werden, sonst hakt der Spawn.

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Quelle(n):
  1. vg247

Destiny Guide: Dämmerungs-Strike diese Woche brenzlig – Winter’s Run

Beim Shooter-MMO Destiny ist die Nightfall-Mission, der Stufe 28-Dämmerungs-Strike diese Woche brenzlig. Alle drei Burns sind aktiviert. Wir sagen Euch, wie Ihr trotzdem klar kommt.

Was ist ein Dämmerungs-Strike?
Ein Dämmerungs-Strike ist eine Mission für drei Hüter, die einmal die Woche abgeschlossen werden kann. Es ist sozusagen die „geheime“ letzte Stufe der wöchentlichen heroischen Strikes, durch den Modifkator “Episch” auf die Spitze getrieben. Der wöchentliche Dämmerungs-Strike ist für Stufe 28 ausgelegt und die Belohnungen sind außerordentlich: Neben der Chance auf exotische Gegenstände, gibt’s 20% Bonus auf Ruf und Erfahrung für alles, was man in dieser Woche macht. Leider gilt das diesmal nicht für den Ruf-Gewinn beim Eisernen-Banner, das wär ja zu einfach.

Destiny

Was ist das Besondere an Dämmerungs-Strike?
Die Dämmerungs-Strikes haben sogenannte Modifikatoren. Dazu gehört immer der Modifikator „Dämmerung“, „Nightfall“ – der sagt: Wenn das ganze Strike-Team tot ist, gilt der Strike als gescheitert und die Spieler landen im Orbit, müssen also von vorne anfangen.

Daneben haben die Dämmerungs-Strikes auch einige andere Modifkatoren wie „Juggler“ – dann droppt keine Munition für die Waffe, mit der gefeuert wird – oder „Lightswitch“, dann sind die Gegner im Nahkampf stark.

Okay, wo geht’s diese Woche hin und was können die da?
Diese Woche gibt’s als Dämmerungs-Strike in Destiny „Defeat the Archon-Priest.“ Das führt Euch in den Strike „Winter’s Run“ auf die Venus. Die Modifkatoren sind dabei neben den beiden immer aktiven Modifikatoren Dämmerung (Wenn alle Hüter sterben, fliegt Ihr in den Orbit) und Episch (stellt sicher, dass es auch schön knifflig wird) diesmal Solar Burn, Arc Burn und Void Burn. Jede der drei elementaren Schadensarten macht im Strike den dreifachen Schaden. Das gilt sowohl für die Gegner als auch für die Hüter. In der letzten Woche zum Beispiel war nur „Arc Burn“ aktiv in einem Strike, der nur wenig Gegner mit Elektro-Schaden hatte, das war ideal. Diese Woche wird’s in Destiny brenzlig.

Destiny

Und wie schaff ich den Strike trotzdem?
Bei den meisten Spots ist es vorteilhaft, sich eine höhere Position zu suchen, und die Gegner aus der Distanz wegzusnipen oder sie sich erstmal gegenseitig dezimieren zu lassen. Beim Endboss gibt es sogar einige Glitches oder Semi-Exploits, sichere Spots unter einer Konstruktion, die es ermöglichen, auf den Boss zu schießen, ohne selbst getroffen zu werden. Daher ist der Strike gut schaffbar und auch wieder Futter für jene Spieler, die unbedingt ein Drei-Personen-Mahl alleine verdrücken müssen, um sich zu beweisen, dass sie es können.

Wir haben für Euch zwei Videos rausgesucht, auf denen Ihr den Nightfall-Strike diese Wochen gut sehen könnt.

Das hier ist eine Kurzfassung mit Kommentaren der US-Seite IGN:

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Und hier geht’s ein bisschen ausführlicher zur Sache:

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Dragon’s Prophet: Heutiger Patch bringt neues Gebiet und höheres Levelcap

Wenn ihr das hier lest, wird es vermutlich gerade auf den Servern von Dragon’s Prophet eingeschlagen sein: der Patch mit der leicht zu merkenden Kennung “2.2.1445”.

Die wichtigste Neuerung ist wohl die neue Zone, das Hochland Thadrea, in denen Spieler unter anderem an den Kristallkriegen teilnehmen können. Überall im neuen Gebiet lassen sich bestimmte Kristalle finden, mit denen man ein Portal füttern kann – je nachdem, wie viele und welche Arten von Kristallen man verwendet, erscheint ein anderes Monster aus der Zwischenwelt; desto mehr Kristalle, umso stärker wird die Kreatur. Für das Bezwingen dieser Biester erwarten natürlich haufenweise Belohnungen, selbstredend in Abhängigkeit zur Stärke des beschworenen Monsters.

Dragons Prophet Thadrea Mob

Aber das ist noch längst nicht alles: Das Levelcap für Charaktere und die Herstellungsgrenze wird auf 102 angehoben, der neue legendäre Dungeon “Asumas Mirage” und die beiden Abenteuer Dungeons “Tonapahgruft” und “Mictlans Korridor” warten darauf, von den mutigsten Spielern heimgesucht zu werden. Wie es sich für ein Spiel mit “Drachen” im Namen gehört, werden natürlich von diesen auch weitere Exemplare hinzugefügt, neben insgesamt 26 neuen Drachenskills, mit denen ihr eure Begleiter noch schlagkräftiger gestalten könnt.

Zu guter Letzt gibt es noch einige Balanceänderungen an den Belagerungswaffen und zahllose Bugfixes, die hoffentlich für immer im Datennirvana verschwinden.

Sobald die vollständigen Patchnotes veröffentlicht sind, findet ihr sie hier auf der offiziellen Seite zu Dragon’s Prophet.

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Trove (Voxel MMO) – Erster Eindruck

Trove ist voxel-basiertes MMORPG Adventure, indem man eine kleine, würfelförmige Figur durch verschiedenste, ebenfalls würfelförmige, Welten steuert und dabei Aufgaben erfüllt, Baumaterial sammelt und Feinde in ihre – Überraschung! – würfligen Einzelteile zerlegt.

Entwickelt wird Trove von Trion Worlds, die man bereits von Spielen wie Rift, Defiance oder End of Nations kennt. Das Spiel befindet sich aktuell in der Closed Beta, doch auch jetzt schon sind Einflüsse von Minecraft und Cube World unverkennbar.

Mal ganz abgesehen von der Grafik des Titels, besteht eine der Hauptmechaniken im Erbauen von neuen Dingen aus Blöcken. Seien es Häuser, Brücken oder Kunstwerke. Der Kreativität der Spieler sind keine Grenzen gesetzt – außer Rundungen.

In diesem Video wirft Darion einen ersten Blick auf das Spiel und testet, ob Trove etwas taugt oder nur ein weiterer Würfelklon ist.

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ArcheAge: Hackshield und Hacker – beides Import-Probleme

Das Sandpark-MMO ArcheAge leidet grade unter zwei Problemen: Hackshield und Hacker. Beide resultieren wohl daraus, dass ArcheAge ein koreanisches Gewächs auf westlichem Boden ist.

ArcheAge hat ein Import-Problem

Für bestimmte Tierarten gibt es Einfuhrsperren in anderen Länder. Es wäre einfach zu gefährlich, irgendeine eierfressende Killer-Echse in einem abgeriegelten Lebensraum auszusetzen. Sonst würde sich die Tierart wie Killer-Karnickel auf Viagra vermehren und die Balance des Ökosystems gefährden – so ganz ohne Feinde. Natürlich gibt’s auch Probleme, wenn man Tierarten einschleppt, die für das andere Klima gar nicht geschaffen sind. Polarbären in der Wüste Gobi hätten wohl Schwierigkeiten, sich zu akklimatisieren. Doch würden sich solcherart Schwierigkeiten wohl relativ bald legen (und nicht durch Anpassung, sondern durch Aussterben).

Vor ähnlichen Problemen steht wohl gerade Trion Worlds mit ArcheAge. Denn bei jedem einzelnen Problem, das in letzter Zeit auftaucht, zeigt man mit dem Finger in Richtung Korea. Der koreanische Import hat einige Anpassungs-Schwierigkeiten im Westen, so scheint es. Und wir reden nicht von exotischen Spiel-Mechaniken oder ästhetischen Entscheidungen, sondern von Hackern und Anti-Hacktools. Beide nerven irgendwie gerade.

ArcheAge

Hackshield – koreanisches Tool trifft auf westliche Mentalität

Die US-Seite Massively fasst in einem Artikel den aktuellen Protest der Spieler an Hackshield zusammen, einem koreanische Anti-Cheating-Tool. Da hatte sich gerade auf reddit massiver Widerstand formiert. Man warf Trion Worlds im Prinzip vor, heimlich ein Third-Party-Tool-Rootkit auf den Rechnern von Millionen Spielern installiert zu haben.

Trion Worlds stand nun Massively Rede und Antwort. Herauszuhören war, dass man selbst kein riesen Fan von Hackshield ist. Legal sei es aber in jedem Fall, die Spieler müssten der EULA zustimmen, wenn sie ArcheAge installierten. Hier sei auch ein Passus enthalten, der das erlaubt. Außerdem könne von „geheim“ wohl kaum eine Rede sein, Hackshield werde beim Start prominent mit Logo eingeblendet.

Auch wenn man selbst bei Trion Worlds kein Super-Fan von Hackshield ist, verwendet man es, weil es eben zum koreanischen Paket von ArcheAge dazugehöre. Das MMO brauche Hackshield, um zu funktionieren. Hätte man, so Trion Worlds, XLGames darum gebeten, ein anderes Anti-Hacking-Tool für ArcheAge zu programmieren und anzupassen, hätte das noch mal ein halbes Jahr länger gedauert. Normalerweise ziehe man bei Trion Worlds aber „bessere, sauberere und eher auf den Westen abgestimmte“ Lösungen als Hackshield vor. Man habe da höhere Standards.

Man sichert zu, mit XLGames an einer Lösung für das Hackshield-Problem zu arbeiten. Unter anderem soll sichergestellt werden, dass es sich sauber deinstallieren lässt.

ArcheAge

Hacker – westliche Hacker treffen auf fast hilfloses MMO

Dass ein Schutz vor Hackern nötig ist, die laut Trion Worlds nur 0,05% der Spielerschaft ausmachen, steht wohl außer Frage. Gerade der Stress um das Erst-Zugriffsrecht, das sich manche Hacker durch illegale Aktivitäten verschaffen, ist mittlerweile ein Dauer-Problem, scheint sich in den letzten Tagen noch eher verschlimmert zu haben und dominiert die Diskussion in den Fan-Foren.

Zu dem Thema äußert sich Trion Worlds CEO Scott Hartsman auf reddit. Er erklärt es zur obersten Priorität, dem nachzugehen und für eine Lösung zu sorgen. Im Gegensatz zu eigenen Spielen, über die man volle Kontrolle habe, ist man bei ArcheAge allerdings auf die Mithilfe des koreanischen Entwicklers XLGames angewiesen. Denn man hat nur die Informationen zur Verfügung, die das Spiel im Moment ausspuckt und kann keine neuen Informationsquellen hinzufügen, um Cheater aufzuspüren.

„Hacken“, so Hartsman, könne man das kaum nennen. Die Spieler würden einfach nur so lange rumstochern, bis sie eine Schwachstelle im Spiel finden und die dann ausnutzen.

archeage_rehkitz
Zartes Pflänzchen, raue Umgebung.

Auf reddit wird heftig diskutiert, warum sich denn ArcheAge als so anfällig gegen Tricks herausstellt. Hätten die in Korea denn keine Probleme mit Hackern? Die Antwort ist wohl auch hier kulturell bedingt. Jedenfalls erscheint uns die Aussage eines redditors vernünftig: In Korea ist es, um einen Account zu erstellen, notwendig die ID, eine Art Sozialversicherungsnummer, anzugeben. Die Firmen haben also den richtigen Namen des Spielers. Und wer da als Hacker einmal gebannt wurde, der ist sein Leben lang ausgeschlossen. Das schreckt Hacker ab.

Daher hat das koreanische ArcheAge in unserem Biotop sozusagen ganz andere Fressfeinde und findet andere Probleme vor.


Mehr zum Sandpark-MMO auf unserer ArcheAge-Themenseite.

War Thunder: Uff, neuer Trailer irgendwie …

Das Kriegsflugzeug-MMO War Thunder hat einen neuen Trailer.

In Osteuropa hat man eine andere Beziehung zum Krieg und vor allem zum Zweiten Weltkrieg als wir hier im Westen oder in Nordamerika. Das wird einem immer wieder vor Augen geführt, wenn man sich mit den Weltkriegs-MMOs wie World of Tanks oder War Thunder auseinandersetzt. Wir sind bereits in einem Artikel darauf eingegangen.

Der neue Trailer von War Thunder wurde auf der russischen Comic-Con vorgestellt, beschäftigt sich mit den Gefechten zwischen deutschen und russischen Truppen während des Zweiten Weltkriegs und ist (laut PcGamesHardware) den „heldenhaften Verteidigern Moskaus und allen anderen Teilnehmern des Großen Vaterländischen Krieges“ gewidmet. Dabei wird eine Ästhetik angewandt, die wir in Deutschland zwar mit der glorifizierten Darstellung von Gewalt in Fantasy-Filmen oder historischen Schlachtspektakel verbinden, nicht aber mit dem Zweiten Weltkrieg.

Was meint Ihr dazu? Wird’s Euch da mulmig oder stört Euch die Darstellung nicht?

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Quelle(n):
  1. Massively

Final Fantasy XIV: 2 neue Hard-Modes, 1 neuer Dungeon mit 2.4

Bei Final Fantasy XIV steht das Update 2.4 an, A Dream of Ice an. Das bringt neben Ninjas, der Homo-Ehe und Bauplätzen auch neue Dungeons.

Final Fantasy XIV eilt von Erfolg zu Erfolg, das liegt auch daran, dass man den Spielern regelmäßig Futter gibt. In den kleineren Patches (da ändert sich die dritte Nummer) finden Bugfixes statt und kleinere Neuheiten gelangen ins Spiel, in den Erweiterungen (da ändert sich sogar die erste Nummer) geht’s richtig ab und es soll sogar ein neues Höchst-Level kommen und in den Content-Updates, den größeren Patches, tauchen – wie jetzt – neue Dungeons auf.

Square Enix gibt uns schon einmal einen Vorgeschmack auf das Trio, das sie dabei haben.

FFXIV Patch 2.4 Sastasha

So geht es mit 2.4 in den Hard-Mode von Sastasha, einer üblen Piratenhöhle:

Sastasha, das Versteck des legendären Piraten Rauschebart, das den Sahagin und den mit ihnen verbündeten Plündernden Schlangen zeitweilig als Unterschlupf gedient hatte. Endlich sah es so aus, als könnte Limsa Lominsa die Höhle unter seine Kontrolle bringen, doch unerwartet tritt ein neuer, unbekannter Feind auf den Plan und zersprengt die Kräfte der Gelbjacken. Nun muss Sastasha erneut aus der Hand von jemandem – oder etwas – gerissen werden …

Die Spieler können sich in eine hart getunte Variante von „Der Versunkene Tempel von Quarn“ stürzen:
Nach deinem mutigen Eingreifen wurden die Aufräumarbeiten in den halb versunkenen Tempelruinen von Qarn nun ernsthaft in Angriff genommen. Als sich jedoch das Gerücht verbreitet, es gebe dort unermessliche Schätze zu holen, bleiben die Schwierigkeiten nicht aus. Unvorsichtige Plünderer aktivieren neue Fallen und Nenekkos Forschertrupp gerät in höchste Gefahr …

FFXIV Patch 2.4 Boss

Und erstmals geht es in die Eiswüste von „Das Schneekleid“. Der Dungeon ist komplett neu im Spiel:

Der Klimasturz nach der Siebten Katastrophe ließ eine gigantische, unüberwindliche Eiswand entstehen, die den Weg ins westliche Hochland von Coerthas blockiert – das Schneekleid. Doch es wird vermutet, dass geheime Pfade die Eiswand durchziehen … Zu wem mögen sie führen?

Die drei Instanzen haben – wie bei Final Fantasy XIV üblich – ein Zeitlimit von 90 Minuten und erfordern 1-4 Spieler.

Quelle(n):
  1. FF XIV

SWTOR: Shadow of Revan angekündigt, würgt Talentbäume ab

Endlich ist klar, was hinter dem mysteriösen Teaser-Trailer von vor zwei Wochen steckt: Das Free-2-Play MMORPG Star Wars: The Old Republic, kurz SWTOR, bekommt eine neue, digitale Erweiterung spendiert, die auf den Namen “Shadow of Revan” hört.

Beliebte Bösewichte sterben nie

Star Wars The Old Republic - Revan

Wie sich am Namen bereits erahnen lässt, dreht sich in der Erweiterung alles um “Revan”, der gerade älteren Spielern von “Knights of the Old Republic” noch ein Begriff sein sollte, aber auch in SWTOR konnte man einiges über ihn herausfinden.

Der gute Mann ist mit seinen Anhängern, die sich ganz kreativ “Revaniter” genannt haben, zurück und möchte das entstandene Chaos von Republik und Imperium nutzen, um den beiden Fraktionen endlich den Frieden zu bringen, indem er sie einfach beide von der Sternenkarte radiert. Drei Mal dürft ihr raten, wessen Aufgabe es sein wird, genau das nicht zuzulassen!

2 neue Planeten, 5 neue Stufen, viel Story

SWTOR - Shadow of Revan

Wie schon damals bei “Star Wars: The Old Republic – Rise of the Hutt Cartel” wird die Stufengrenze um 5 angehoben, also wird es allen Spielern nun möglich sein, bis Level 60 voranzuschreiten. Damit das auch ohne Probleme möglich ist, gibt es diesmal insgesamt zwei Planeten, auf denen ihr euch herumtreiben könnt. Zuerst steuert ihr die von Piraten bevölkerte Tropenwelt Rishi an und im Anschluss daran begebt ihr euch nach “Yavin IV”, wo die Massassi-Krieger leben, die vor gar nicht so langer Zeit den Sith dienten…

Wenn man sich mit einem namensträchtigen Bösewicht wie Revan beschäftigt, dann lässt man es sich natürlich nicht durch die Finger gehen, diesen auch möglich episch in Szene zu setzen – folglich wird die gesamte Erweiterung ziemlich storylastig sein und soll mit einer ganzen Menge Zwischensequenzen aufwarten, wie wir es bereits aus dem Hautspiel gewohnt sind.

SWTOR Welt Rishi

Wer sich dafür nicht interessiert und lieber auf “stumpfe PvE-Action” steht, der wird ebenfalls nicht enttäuscht werden. Mit der Erweiterung erwarten Euch nämlich zwei neue, rollenneutrale Flashpoints sowie vier schwere Modi der bereits bekannten Flashpoints und insgesamt 10 Bossgegner in zwei neuen Operationen – für ausreichend Herausforderungen wird also gesorgt sein.

Auf Wiedersehen, Talentbäume!

Zusammen mit dem frühzeitigen Zugang am 2. Dezember verabschiedet BioWare sich von den Talentbäumen im Spiel, diese werden komplett gestrichen und durch ein neues “Disziplin”-System ersetzt. Pro Klasse wird es drei Disziplinpfade geben und der Fortschritt darauf findet automatisch mit jedem Stufenaufstieg statt. Der erste Eindruck ist, dass die alten Talentbäume einfach zusammengeschnitten wurden und die größten Talente nun automatisch für alle zugänglich werden.

SWTOR - Neues Klassensystem

Was auf den ersten Blick wie “Gleichmacherei” klingt, soll aber letztlich zu mehr Personalisierung des Charakters führen, denn laut den Entwicklern gab es ohnehin immer nur eine oder zwei Varianten in den Bäumen, für die Spieler sich entschieden haben. Um die Individualisierung zu ermöglichen, gibt es zusätzliche “Funktionsauswahlen”, diese können frei nach Belieben zwischen den Kämpfen neu gewählt werden und bieten praktische Vorteile, mit denen ihr euch besonders auf starke Bossgegner vorbereiten, oder einfach entspannter Soloinhalte bestreiten könnt.

Noch mehr Informationen zu den neuen Disziplinen findet ihr auf dem offiziellen Entwickler-Blog vor.

Wie gewohnt: Vorbesteller bekommen Boni

SWTOR Revan Statue
Diese “Revan Statue” für die eigene Festung gibt es für Vorbesteller gratis dazu.

Wie bei Star Wars: The Old Republic üblich bekommen all jene, die sich dazu entscheiden, die digitale Erweiterung vorzubestellen und dabei gewisse Fristen einhalten, besondere Vorteile. Wenn man sich dazu entschließt, die 17€ schon bis zum 2. November auszugeben, erhält man eine Woche früher Zugang zu den neuen Inhalten, eine “große Statue von Revan” als Housingdekoration und das erste Addon “Rise of the Hutt Cartel”. Entscheidet man sich bis zum 1. Dezember für die Vorbestellung, dann erhält man immer noch die letzten beiden Vorteile.

SWTOR kostenlos spielen
Noch nie SWTOR gespielt? Hier geht’s zur offiziellen Seite, dort könnt ihr euch kostenlos anmelden und loslegen.

Ist man bereits Abonnent und entschließt sich für die frühzeitige Investition, dann gibt es sogar noch einen ganz besonderen Bonus, denn dann erhält man ab sofort die 12-fache Erfahrungsmenge, während man Klassenmissionen spielt – damit sollte es möglich sein, fast ausschließlich über diese Missionen Stufe 50 zu erreichen. Der Erfahrungsschub gilt bis zum 1. Dezember, wer sich also früh für einen Kauf entscheidet, hat länger etwas von diesem Bonus.

Die digitale Erweiterung erscheint offiziell am 9. Dezember, für Vorbesteller geht es aber bereits ab dem 2. Dezember los.

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EVE Online Phoebe – Kampf der Stagnation

Der Entwickler CCP sieht sich bei EVE Online in der Pflicht, wieder etwas Schwung ins gesetzlose 0.0 zu bringen. Mit dem November-Update Phoebe soll nun Phase 1 dieses Plans online gehen. Vor allem Reiselustige werden dabei nicht sonderlich erfreut sein.

Änderung im November: Long-Distance Travel

Schnellreise UI Eve Online

Um die festgefahrenen Machtblöcke in EVE Online etwas aufzuweichen, ändert CCP einiges am Reisenverhalten großer Schiffverbände. Capital-Schiffe können nun Sprungtore im 0.0 sowie im Low-Sec nutzen. Das soll sich vor allem ab Entfernungen von 20 Lichtjahren lohnen, da diese so schneller absolviert sind als über die Benutzung von Sprungantrieben via Titan. Mit der Sprungermüdung, die einen Cooldown-Timer für Sprünge mit sich bringt, und einer maximalen Sprungreichweite von 5 Lichtjahren wird eine Reise quer durch die Galaxie nun einige Zeit in Anspruch nehmen.

Logistiker mit Sprungfrachtern können allerdings ein wenig aufatmen: Die Rorqual sowie die Jumpfrachter erhalten einen neuen Rollenbonus, der die Sprungermüdung etwas neutralisiert. Doch auch der Transport wichtiger Kriegsgüter wird so erschwert.

Die Folgen von Phoebe

Dies ist erst Phase 1 des Gesamtplans, etwas mehr Action in die starre 0.0-Situation zu bringen. Daher können wir nur spekulieren, was diese Änderung bewirken. Eins sollte jedoch klar sein: Je mehr Systeme eine Allianz hält, desto schwerer wird die Verteidigung dieser. Schiffeverbände brauchen nun deutlich länger und den berühmtberüchtigten Hotdrop wird es wohl so nicht mehr geben. Allerdings fragen wir uns, wie kleinere Allianzen so Fuß im gefährlich 0.0 fassen wollen und ob diese Änderungen nicht gerade dazu einladen sich im eigenen Space zu halten, anstatt auf die Jagd zu gehen. Je weiter man sich vom eigenen Safe Haven entfernt, desto schwächer wird man. Politik und diplomatisches Geschick scheinen nun wieder in den Vordergrund zu treten.

Was kommen Phase 2 und 3?

EVE Online

Die weiteren Phasen sehen Änderungen im SOV-System vor. Es wird sich die Art und Weise ändern, wie Spielerverbände ein System erobern und halten können. CCP nennt hier das Stichwort der Dezentralisierung. Phase 3 kommt wohl erst 2015. Hier werden Änderungen an POS und anderen Strukturen vorgenommen. Der Entwickler erhofft sich so eine dynamischere Kriegsführung. Wir sind gespannt was die Zukunft bringt, die bei EVE Online bekanntlich nicht leicht vorherzusehen ist.

Noch ist Zeit, sich für die großen Schlachten vorzubereiten. Wir nennen euch 3 Gründe, warum ein Anfang mit EVE Online lohnt.

Destiny: Das Eisenbanner ist live – Ruf-Rang 3 für Rüstungen

Beim MMO-Shooter Destiny ist heute das Eisenbanner-Event gestartet. Was ist bereits darüber bekannt, wie wird es ablaufen?

Bei Destiny startet heute das Event Eisenbanner, das Iron Banner. Es wird eine Woche bis nächsten Dienstag um 11 Uhr unserer Zeit laufen. Das bisherige Event “Zorn der Königin” ist beendet.

Wir haben Euch am Sonntag bereits einen ersten Einblick darauf gegeben. Während definitive und vollständigen Informationen im Moment noch fehlen, ist doch in den letzten Stunden noch einiges mehr über den Ablauf bekannt geworden:

So wird es beim Eisenbanner definitiv darum gehen, auf Rangstufe 3 zu kommen. Durch Ausdauer wird’s möglich sein, vier Rüstungsteile für jede Klasse zu kassieren. Glück wird man wahrscheinlich brauchen, um eine der 9 legendären Waffen oder gar das legendäre Schiff Birth of History zu erhalten.

Update: Das Event ist seit 11 Uhr live, wir ergänzen die definitiven Informationen vom Live-Server als Updates – wie hier in dem Beispiel.

Destiny-Neun-Waffen

Ihr braucht Ruf-Stufe 3 bis zur Rüstung

Laut Bungie hat der Ruf-Händler für das Eisenbanner bei den verschiedenen Rangstufen folgende Gegenstände dabei:

  • Auf Rang 1 gibt es Iron Banner Embleme und Shader. Klingt öde, sollten aber gekauft werden, denn sowohl Emblem als auch Shader geben einen 10% Bonus auf den Ruf, den man beim Eisenbanner sammelt. (Und ja, das heißt: in der nächsten Woche werden viele ähnlich aussehen).
  • Auf Rang 2 können die Klassen-Gegenstände gekauft werden. Auch sie gewähren einen 10% Bonus auf den Ruf-Gewinn.
  • Auf Rang 3 gibt es die Rüstungsgegenstände für das Eiserne Banner. Die sind hochbegehrt und werden wahrscheinlich den Hauptpreis darstellen. Man munkelt, sie könnten sogar im Licht-Level bis auf 30 hochgerüstet werden, damit hätten sie Raid-Niveau. Genaueres weiß man allerdings nicht, bis das Event live geht und jemand Zugriff auf sie erhält. Außerdem gibt es auf Rang 3 einen neuen Shader und ein Emblem.

Update: Sieht auf den ersten Blick so aus, als gingen die legendären Rüstungsteile nur bis 27 Licht hoch. Offenbar braucht es nur 100 Ruf-Punkte bis auf Rang 1, 1200 dann schon für Rang 2 (Quelle: reddit). Ihr könnt übrigens, während Ihr Ruf für das Eisenbanner sammelt, auch Ruf für Fraktionen weitersammelt, einfach das Fraktions-Klassenitem einlassen, dann gibt’s Ruf für beides. Ein erfolgreiches Abschließen von Nightfall-/dem Dämmerungs-Strike gewährt übrigens keinen Bonus.

Destiny Gunslinger

Wo sind die legendären Waffen und das Schiff?

Bis jetzt weiß man noch nicht definitiv, wo sich Destiny-Spieler die neun verschiedenen Waffen und das legendäre Schiff abholen können.

Eine Möglichkeit wäre: Durch Belohnungen nach jeder Runde in der Eisenbanner-Playlist. Sie könnten aber auch als Belohnung für die Bounties winken, von denen es 10 Stück geben wird. Die Bounties sind übrigens ziemlich skill-lastig, wenn es wirklich die werden, von denen im Moment Seiten wie destinydb ausgehen. Es gibt alleine drei verschiedene Headshot-Bounties, für andere braucht man Kills, ohne selbst zu sterben, oder muss die Runde als Punkthöchster abschließen. Paar Grind-Bounties gibt’s auch, bei denen man einfach nur EXP sammeln muss. Aber das sieht schon heftig aus.

Update: Die Bounties sind bestätigt. Es ist heute auch eine dabei, die noch gar nicht erledigt werden kann, weil dafür Items gekauft und getragen werden müssen, die es erst ab Rang-Stufe 2 gibt. Auch eine der neun Waffen ist heute bei Lord Saladin zu kaufen. Allerdings braucht’s auch dafür Rang 3.

In dem Video seht Ihr welche Bounties heute, am Dienstag, aktiv sind und was Lord Saladin für Hunter so verkauft:

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Und was mach ich beim Eisenbanner in Destiny eigentlich?

Eisenbanner ist ein PvP-Event, bei dem die Rüstung NICHT angepasst wird, sondern voll zählt. Das heißt, dass wahrscheinlich jeder unter der Lichtstufe 27 voll auf die Hörner kriegen wird. Ihr tretet im Eisenbanner in einer speziellen Playlist gegen andere Spieler an, so wie Ihr das auch im Schmelztiegel tun würdet.
Im Moment geht man davon aus, dass nach jeder Runde Ruf verteilt wird, ob man nun gewonnen (25 Punkte?) oder verloren (10 Punkte?) hat – vielleicht wird es auch eine neue Art „Marken“ geben, für die man sich dann Items kaufen kann. Fest steht das noch nicht.

Update: 10 Schmelztiegel-Marken kosten die Rüstungs-Teile, der Rest kann mit Glimmer gekauft werden. Ach ja – Automatikgewehre sind im Moment im PvP von Destiny dominant, wer also eine Anregung braucht, welche Waffe er im PvP bevorzugen sollte … in den nächsten Tagen könnte schon ein Nerf dieser Waffen kommen, dann dreht sich das Balance-Rad von neuem. Übrigens: 25 Punkte für einen Sieg, keine Punkte für eine Niederlage. Dadurch entstehen Probleme mit Quittern.

Zum optimalen Erfolg solltet Ihr darauf achten, möglichst viele der Eisenbanner-Bounties gleichzeitig zu verfolgen und abzugeben und Ihr solltet die 3 Gegenstände, die Ruf-Boni geben, anlegen, also Emblem, Shader und Klassengegenstand.

Destiny-Klassenruestung-Eisenbanner

Auf dieser Seite findet Ihr eine Übersicht mit den 12 Rüstungsgegenständen, den 9 Waffen, 10 Bounties und den 10 kosmetischen Items. Ob die alle ins Spiel kommen und welche Stats sie haben werden, weiß man im Moment noch nicht.
Die wichtigste Frage wird sein, ob die 12 Rüstungsgegenstände wirklich, wenn sie aufgerüstet sind, den Lichtwert von 30 erreichen werden.

Update:  Heute am ersten Tag hat der Händler für Jäger eine Brust, für Titanen Handschuhe und eine Brust und für Warlocks Handschuhe dabei. Ob die Items wirklich auf Licht-Level 30 hochgehen, weiß man nicht. Erste Anzeichen sagen eher “Nein”.

Wenn Ihr Euch auf das Event einstimmen wollt, hat Bungie noch eine Mini-Seite dazu hochgezogen – und wir haben ein Youtube-Video für Euch gefunden:

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Destiny Zwangspause: Heute Abend offline – Hotfix kommt

Beim MMO-Shooter Destiny fallen heute Abend, am Dienstag, dem 7. Oktober, die Server voraussichtlich einige Stunden aus. Ein Hotfix wird aufgespielt.

Ein wertvoller Hinweis für Eure Tagesplanung: Wenn Ihr Euch nach der Arbeit, nach der Schule oder nach dem ausgedehnten Mittagsschläfchen auf ein paar Ründchen im neuen Eisenbanner-Event gefreut habt oder dem Dämmerungs-Strike nachgehen wollt, könnt Ihr stattdessen was anderes machen. Denn Destiny wird nicht erreichbar sein.

Gegen 16 Uhr unserer Zeit, so ist es vorgesehen, werden die Destiny-Server heruntergefahren. Sie sollen einige Stunden unten bleiben. Grund dafür ist ein Hotfix. Der soll einige technische Probleme beheben. Die Spieler selbst sollten durch die Änderung allerdings kaum einen Unterschied merken. Wenn dann vielleicht, weil der ein oder andere Kick in den Orbit ausbleibt oder die Server-Verbindung noch ein bisschen stabiler ist als in den letzten Wochen.

Die meisten der angesprochenen Änderungen beziehen sich auf Analyse-Tools und auf die Sicherheit des Systems. Serverseitig will man die Performance verbessern. Die vollen Notizen des Updates findet Ihr hier:

Client fixes
  • Added more data logging for matchmaking systems
  • Improved connectivity failure handling to reduce beaver (Kick To Orbit events) KTOs
  • Improved logging of player disconnections
  • Internal tools fixes to speed up our release process
  • Fixes to the roster system to allow us to tune the frequency of roster updates on Xbox One
  • Fixed a bug that allowed users to quick scope on some weapons
 
Server Fixes
  • Security fixes
  • Server performance improvements
  • Fixes to reduce the frequency of some KTOs
  • Better logging to help diagnose connectivity problems
  • Fixes to some Centipede errors that were exclusive to specific player characters

Und wer sich ärgert, warum das ausgerechnet um 16 Uhr ist, wo man doch gerade dann Zeit zum Zocken findet: Bungie sitzt an der Westküste der USA. Dort ist es dann gerade 7 Uhr morgens.

Update 19:48 Uhr: Läuft wieder.

World of Warcraft: Blizzard hat richtig Bock auf WoW

Das Fantasy-MMO World of Warcraft feiert bald seinen zehnten Geburtstag und wird ein wenig nostalgisch. Chris Metzen blickt auf die Vergangenheit zurück und wirft einen Blick in die Zukunft des MMO-Giganten.

Mit einer Millionen Spieler rechnete man zum Start in 2004 im Höchstfall und das war schon geradezu irrwitzig optimistisch geschätzt. Über fünf Millionen wurden es dann rasch, zwölf Millionen zählte WoW zur Hochzeit, mittlerweile sind es etwas unter sieben. Aber ist Blizzard im zehnten Jahr nicht WoW-müde geworden? Kein bisschen, wenn man Chris Metzen glauben darf, der bei Blizzard für die Story und die Franchise-Entwicklung zuständig ist.

Eine Millionen Spieler – ein irrer Gedanke

In einem Interview mit Polygon blickt Blizzard-Veteran Metzen auf die turbulente Anfangszeit von World of Warcraft zurück. Everquest, der damalige Marktführer, sei nie über 500.000 Spieler gekommen. Aus der damaligen Sicht von Blizzard, die mit Warcraft, Warcraft 2, Starcraft und Diablo schon Millionen-Seller hatten, war man bei Blizzard zwar andere Dimensionen gewohnt, doch blieb man vorsichtig, wenn auch ein wenig optimistisch.

„Ich weiß noch, was wir uns fürs erste Jahr so überlegt haben“, so Metzen im Interview. „Wir sagten: Lasst uns mal nach den Sternen greifen. Stellt Euch vor, am Ende des Jahren laufen eine Millionen durch unsere Welt. Das war ein völlig irrer Gedanke damals.“

World of Warcraft Warlords of Draenor

Erfolg von World of Warcraft war die größte Herausforderung für Blizzard

Bis auf 12 Millionen Spieler stieg die Zahl in 2010 zwischenzeitlich. Mit dem gewaltigen Ansturm habe sich auch die Unternehmenskultur bei Blizzard verändert. Von einer Entwicklungsfirma wurde man zum Anbieter eines weltweiten Service. Dieses „Erfolgsproblem“ habe es schwer gemacht, die Unternehmenskultur beizubehalten: „Der Erfolg von World of Warcraft war unsere größte Herausforderung.“

Auf einmal hätten die Leute aus der Kernmannschaft Blizzards eigene Teams leiten müssen. Man sei damit beschäftigt gewesen, alles am Laufen zu halten. Das Denken sei in dieser Zeit vielleicht ein bisschen zu bürokratisch, zu institutionalisiert geworden. Die Entwicklung an Titan habe viele Kapazitäten gebunden und man habe in den letzten Jahren Schwierigkeiten gehabt, die vielen neuen Gesichter, die an der World of Warcraft beteiligt waren, voll zu nutzen.

World of Warcraft: Frostmourne

World of Warcraft war nie größer, nie wichtiger für Blizzard

Jetzt ist die Spielerzahl auf unter sieben Millionen geschrumpft, viel weniger als zur Hochzeit, immer noch um ein Vielfaches höher als in den kühnsten Erwartungen zum Start. Doch scheint man zum zehnjährigen Geburtstag nun entschlossener denn je an der Seite World of Warcrafts zu stehen: „Das Team von World of Warcraft ist 50% größer als zum Start von Mists of Pandaria. Wir arbeiten schon an der nächsten Erweiterung. Wir haben Pläne für die danach. Wir waren nie größer. Wir waren mit unserem Blick noch nie so sehr in der Zukunft wie im Moment, wenn wir über World of Warcraft nachdenken.“

Laut Metzen sei es komisch, dass nach all den Jahren zu sagen. Aber es fühle sich im Moment an, als kehre man bei Blizzard zu der ungezügelten Kreativität aus Anfangstagen zurück. Ja, es fühle sich an, als sei man gerade am Anfang.

Quelle(n):
  1. Polygon