WildStar will Wandel, hört Free2Play-Forderung der Fans

Bei unseren Kollegen von MMORPG.com hatte man die Gelegenheit mit Mike Donatelli und Chad Moore über WildStar im Allgemeinen, das aktuelle Studioklima und Zukunftsvisionen im Besonderen zu sprechen – wir haben für euch die interessantesten Aussagen herausgefiltert und übersetzt.

Free2Play: Aktuell keine Option

WildStar Free2Play

Momentan gibt es keine Pläne für die Einführung dieses Modells. Laut dem Product Director von Carbine, Mike Donatelli, beobachtet man die Wünsche nach einem Free2Play-Modell aber sehr genau und versteht auch die Forderungen danach.

Sie haben dieses Thema auf dem Radar und werden sich weiterhin anschauen, was die Spieler möchten.

Das Studioklima ist angeschlagen, die Vision steht aber weiterhin

Auf die doch recht pikante Frage, wie es denn mit der Motivation der Mitarbeiter momentan aussähe, da man auch relativ viele negative Berichte zu hören bekommen hat, antwortete man, dass es wohl einige interne Probleme gab. Die meisten Entwickler hätten noch nie den Launch eines großen Spieles miterlebt und waren folglich auch nicht auf die veränderten Anforderungen vorbereitet, die der Launch mit sich brachte. Geeint seien sie aber alle von ihrer Vision, die sie für WildStar haben. Diese werde man auch in den nächsten Monaten weiterhin verfolgen. Und gerade der nächste Patch werde viel davon widerspiegeln. Man blickt jetzt wieder optimistischer in die Zukunft.

Zu „hardcore“ für die meisten?

WildStar Hardcore

Man hatte nie vor, WildStar als Ganzes schwierig zu gestalten, vielmehr sollte es eher für jede Art von Spieler etwas zu tun geben. Ganz gleich ob Spieler das PvE, PvP, Crafting, Housing oder die Hintergrundgeschichte der Welt interessiere.

Zukünftig sollen die Einstiegshürden für alle Varianten von PvE und PvP weiter gesenkt werden, nicht aber die Schwierigkeit der einzelnen Inhalte – man will die Spieler nur deutlich leichter heranführen, sodass sie nicht in das sprichwörtliche „kalte Wasser“ geworfen werden. Vor allem in Bezug auf Soloinhalte im Endgamebereich soll aber noch so einiges auf die Spieler zukommen, denn besonders diese Spielertypen fühlen sich aktuell ein wenig vernachlässigt.

Mehr zu dieser Thematik: Wir hatten kürzlich die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Product Director von Carbine. Hier war die Zugänglichkeit der Inhalte ebenfalls ein großes Thema. Zum Mein MMO WildStar Interview.

Die Zukunft: Mehr Story, Weiterentwicklung der Spielwelt

Die meisten Spieler haben einen großen Gefallen an der Spielwelt gefunden, die vor Hintergrundwissen und Einzigartigkeiten nur so trieft – und genau das möchte man fortführen. Die Spielwelt soll erweitert werden und vor allem das Universum an sich – dies bezieht sich eher auf eine noch umfangreichere Hintergrundgeschichte und noch mehr ausgearbeitete Details.

WildStar Omnicore

Um genau das zu gewährleisten, unternimmt man auch aktuelle Bemühungen wie das „Loremageddon (zu deutsch: „Wissensdämmerung“), in der Spieler ihre Fragen zur Spielwelt einschicken konnten. Die Antworten werden daraufhin Teil der Geschichte von Nexus.

In naher Zukunft wird man vor allem die beliebten Charaktere aus den Trailern des Spiels auch in der Welt antreffen können – denn gerade diesen humorvollen Aspekt vermisst man in der düsteren Story des Endgames doch ein wenig.

Das vollständige Interview könnt ihr, leider nur auf Englisch, hier nachlesen: mmorpg.com.

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