Im MMO-Shooter Destiny hat ein talentierter Youtuber die Soundeffekte verschiedener exotischer Waffen zu einem Takt zusammengefügt.
Auf so eine Idee muss man wirklich erstmal kommen. Der Spieler EnderGamma hat in seinem Waffenarsenal in Destiny gewühlt, dort gezielt die passenden exotischen Waffen herausgesucht und daraus eine kleine Baller-Musik komponiert. Damit dankt er dem RNG-Gott, der ihn wirklich reich beschenkt hat.
Spieler komponiert in Destiny eine kleine Ballermusik
Betrachter erkennen im Instrumentatrium die Vex Mythoclast, das Automatikgewehr Suros Regime, Thorn, die Sniper Patience and Time und viele andere exotische Waffen, für die glücklose Destiny-Spieler (also so gut wie alle anderen) mit Freunden den Kryptarchen töten würden oder zumindest für ihn.
Der Beat erinnert an eine Art Marsch und die Wummen schlagen dazu den Takt. Das Video wurde vom offiziellen Twitter-Account von Bungie gepostet, wird wahrscheinlich um die Welt gehen und ist unserer Ansicht nach ein richtiger Hit. Vielleicht zusammen mit dem Pixel-Cartoon neulich das coolste Destiny-Video bisher. Wenn Ihr uns nicht glaubt, hört selbst:
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Das SF-MMO WildStar verliert einen Teil seiner Belegschaft. Grund dafür sind Umstrukturierungsmaßnahmen beim Publisher NCSoft, die auch Aion und Lineage betreffen.
Das US-Magazin Polygon berichtet in einer News davon, dass ihnen ein Statement von NCSoft vorliegt. Laut diesem Statement plant NCSoft eine Umstrukturierung ihrer wichtigsten Betätigungsfelder im Westen (NCSoft ist ein koreanisches Unternehmen). Zu dieser Umstruktierung gehört es, sich künftig zwar weiter auf die Kernmarken (Aion, WildStar, Lineage und Guild Wars) zu konzentrieren. Gleichzeitig will man aber auch in den Markt für Mobile- und Tablet-Spiele einsteigen und sich mit aufstrebenden Technologien auseinandersetzen (damit meint man in der Branchensprache aktuell häufig Virtual-Reality).
Um diese Umstrukturierung in die Tat umzusetzen, sei es notwendig, Mitarbeiter in den bisherigen Kernmarken zu entlassen, außer bei ArenaNet, den Machern von Guild Wars 2. Die Entscheidungen habe man sich nicht leicht gemacht. Man wünscht allen, von denen man sich trennt, nur das Beste. Das Statement lest Ihr hier im Original:
Today we announced a restructuring of key operations within NC West. As a result of this restructuring, we are implementing staff reductions across our Western operations with the exclusion of ArenaNet. While decisions like this are always hard, they are necessary as we begin the implementation of a new strategy designed to strengthen our footing as a leader in global entertainment.
Moving forward, we will continue to focus on our core development capabilities and the intellectual properties (WildStar, Aion, Lineage, and Guild Wars franchises) that have made NCSOFT what it is today. However, we are looking to move into new business segments like mobile and tablet games as well as explore emerging technologies.
Again, the decision to reduce staff was not an easy one, and we sincerely wish everyone well in their next endeavors.
Soweit der offizielle Teil der News.
Polygon sagt: Eine Quelle, die anonym bleiben möchte, sei an das Magazin herangetreten und habe weitere Details genannt. Laut der Quelle sei vor allem Carbine, das Studio hinter WildStar, von den Entlassungen betroffen. Es hätten 60 Mitarbeiter gehen müssen. Wie viele insgesamt bei Carbine arbeiten, sagt die Quelle nicht. Man spricht von „a few hundred“, also zweihundert aufwärts. Die Quelle sagt weiter, dass die Entlassungen nicht nur auf eine bestimmte Ebene bei Carbine beschränkt seien, sondern quer durch alle Etagen und Hierachien reichen.
World of Warcraft hat jetzt zehn Jahre auf dem Buckel, einige der Spieler sind mit dem Game gealtert und leben nun ganz andere Leben als früher. Dem will man bei Blizzard Rechnung tragen.
World of Warcraft möchte ein Spiel für die ganze Familie sein
Für die älteren …
In einem Interview mit der englischen PCGamer geht Ion „Watcher“ Hazzikostas, der Lead Game Designer, auf Fragen zu World of Warcraft ein. Die Veränderung, die „Casualisierung“, die manche dem Spiel vorwerfen, liege auch daran, dass man sich den Bedürfnisse der WoW-Veteranen anpasst: „Viele Spieler, die mit WoW in 2004 anfingen, waren damals Studenten oder Schüler, aber jetzt haben sie Beruf und Familie. Vielleicht haben sie früher bis tief in die Nacht geraidet und heute versuchen sie 60 oder 90 Minuten zwischen Familie und Job in WoW zu verbringen, um die alte Leidenschaft am Kochen zu halten.“
… und für die jüngeren
Das müsse man beim Design des Spiels berücksichtigen, allerdings auch nicht ausschließlich. Denn immer noch kämen neue Spieler ins Game, um die Besten zu sein, um die ersten in der Ladder oder die erfolgreichsten Raider der Welt zu werden. Bei Blizzard möchte man sich breit aufstellen und alles abdecken.
Dabei will man den Einstieg für Neuling barrierenfrei gestalten. Dass es Mists of Pandaria jetzt gratis im Grundspiel gibt, sei eine der Methoden, um eine Hürde zu beseitigen. Die andere sei es, Charaktere gleich auf Stufe 90 zu erlauben.
Keine Pläne für Neugestaltung von altem Content – soll als „Damals sah’s so aus“ dienen
Keine Pläne hat man bei Blizzard für eine Neugestaltung von Content aus The Burning Crusade oder Lichking. Laut dem Lead Designer seien Ressourcen besser in neuen Gebieten aufgehoben. Und es habe auch etwas, wenn man durch Burning Crusade schaue und dann sagen könne: „So sah WoW also damals aus.“ Das diene als eine Art „Timeline“: Wer die alten Gebiete spiele, könne so auch die Entwicklung der World of Warcraft miterleben.
Köcher sollen kommen, Free2Play aber nicht
Die nächsten Verbesserungen sollen eher in die Charakter-Modelle fließen, etwa in Köcher für Hunter oder die verschiedenen Tierformen der Druiden. Auch die Rüstungen könnten noch etwas mehr Tiefe vertragen.
Auf den einsamen Panda angesprochen, der sich nur mit Blümchenpflücken im Startgebiet bis auf die 90 quälte, sagte er, dass man die Möglichkeit dazu wohl beseitigt hätte, wenn es am Anfang einem Designer aufgefallen wäre. Als klar war, dass es Spieler versuchten, habe man aber Abstand davon genommen, an dieser Mechanik etwas zu ändern. Man wollte kein Spiel-Verderber sein.
Einen Korb gab Watcher allen Diskussionen um Free2Play. Das jetzige Business-Modell stehe und habe sich als erfolgreich erwiesen.
Auf eine Aussage in Richtung „Wir bringen jetzt jährliche Add-Ons“ raus, lässt sich der Lead Designer nicht festlegen. Das verspreche man immerhin schon seit 2008 und dem stehe oft der eigene Drang zum Perfektionsmus entgegen. Versuchen will man es aber auf jeden Fall.
Zeit zum Expansion-Üben wird man wohl ohnehin noch genug haben. Der Lead Game Designer ist sich sicher: World of Warcraft wird in zehn Jahren seinen zwanzigsten Geburt feiern. Auch den dann mit besonderem Content, so wie jetzt den zehnten.
Der MMO-Shooter Destiny ist wohl das Spiel der letzten Monate, auch einige Prominente bekennen sich zu ihrer Liebe. Während Ex-Box-Champion Mike Tyson noch immer zockt, tut das Eminem nicht mehr. Ihm ist Destiny fad geworden.
Auch Promi zocken
Statistisch gesehen müssen Prominente natürlich auch zocken. Gerade weil sie oft ein unstetes Leben führen, viel unterwegs sind, haben sie auch massig Freizeit in fremden Städten und in Hotelzimmer, die sie dann mit Spielkonsolen verbringen. Gerade unter Sportlern sollen sich Konsolen einer gewaltigen Beliebtheit erfreuen. So mancher Fußballer ist Fifa-Experte, die Basketballer greifen zu NBA 2k und als gescheiter Footballer ist man natürlich ein Madden-Crack. Aber nicht jeder Prominente bekennt sich auch zu seiner Leidenschaft und grad MMOs gelten ja so ein klein wenig als nerdig (keine Ahnung wieso) und könnten daher dem Image schaden. Deshalb freuen sich Gamer darüber, wenn – wie im Falle des kürzlich verstorbenen Robin Williams – einer wirklich „dazugehört.“
Bei Destiny ist das offenbar der Ex-Boxweltmeister, Ohrenknabberer, Taubenzüchter und, wie man seit „Hangover“ weiß, Tigerliebhaber Mike Tyson. Der war in einer US-Radiosendung Gesprächspartner und wurde gefragt, was er in seiner Freizeit so mache. Tyson antworte darauf, er spiele Video-Spiele. „Welche denn?“ „Destiny, eine Menge Destiny“, war die Antwort.
Spielt Eminem wirklich kein Destiny mehr oder ist das fiese Nintendo-Propaganda?
Ebenfalls im Verdacht, ein Hardcorezocker zu sein, ist US-Rapper Eminem. Laut zahlreichen Tweets von Leuten, die einer Radioshow im Internet zugehört haben, behauptete dort der Moderator, Eminem habe mit Destiny aufgehört, weil ihn das Spiel gelangweilt habe. Und er kaufe sich nun eine Wii U, um dort Super Smash. Bros zu zocken. Die Radioshow wird von Eminem produziert, da ist es also gut möglich, dass die dort Insider-Infos darüber haben, was der Kerl so zockt.
Ob die Aussagen des Moderators nun der Wahrheit entsprechen oder ob er da nur einen Scherz gemacht hat, weiß man nicht. Es würde zum Image von Eminem passen. Es könnte aber auch sein, dass es sich hierbei um schändliche Propaganda von Nintendo-Fans handelt – oder um einen Insider-Gag. Dass Eminem zockt, weiß man übrigens tatsächlich: Er hat mal einen Donkey-Kong-Screenshot mit seinen Highscores gepostet und die waren tatsächlich ziemlich beeindruckend.
Guild Wars 2 hat am Währungssystem gedreht, den Zorn der Fans heraufbeschworen, nun rudert man zurück. Einen Spitznamen haben die letzten Ereignisse auch schon bekommen – Gemgate, nennt man die Aktion.
Gemgate – Woher kommt diese „Gate“-Sache nur?
„Gemgate“, haben die Fans die Ereignisse in den letzten Tagen getauft. Und wenn uns das Internet in den letzten Jahren eins gelehrt hat: Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn irgendwo Gate dahinter steht. Der „Watergate“-Skandal brachte US-Präsident Nixon zu Fall. Seit damals hängt man „-gate“ an Skandale oder zumindest an Dinge, über die man sich empört.
Okay, seit Nixons Zeiten geht man mit der Nachsilbe deutlich lockerer um. „Monicagate“ nannte man in den USA die Lewinsky-Affäre, Nippelgate einen Mini-Skandal um Justin Timberlake, den Superbowl und Janet Jacksons Brustwarze, Gauchogate eine angebliche Entgleisung einiger deutscher Nationalspieler bei einer WM-Feier und in letzter Zeit sorgt „Gamergate“ für unappetitliche Schlagzeilen. Was hat also ArenaNet verbrochen, dass man sich die Nachsilbe einhandelte? Sie haben am Handel von Gold und Edelsteinen der Spieler untereinander gedreht.
Was hat ArenaNet angestellt?
Laut eigenen Aussagen ganz unschuldig und der Spieler zuliebe, hat man die Möglichkeit entfernt, dass Spieler auch kleinere Summen der Ingame-Währung „Gem“, der Edelsteine, per Gold von anderen Spielern kaufen konnten. War’s vorher möglich auch einen einzelnen Gem zu erwerben, wurde die Mindestsumme nun auf 400 Gems herabgesetzt – weitere Optionen gab es für 800, 1200 und 2000 Edelsteine.
Laut ArenaNet diene das dazu, um den Kaufprozess „klarer“ zu machen, damit er mehr wie ein normaler Handel wirkt. Angeblich würden kleinere Summen als 400 Gems nur selten gekauft werden. Man habe sich daher das Kaufverhalten angesehen und zum Wohle der Spieler verändert.
Well, that escalated quickly
Die Spieler sahen das allerdings anders und machten ArenaNet in den letzten 24 Stunden harsche Vorwürfe. Das sei ein dreister Griff an die Brieftasche der Spieler, das laufe alles hintenrum ab, so manches Item koste 900 Gems. Wie solle man die Summe dann kaufen, denn nur 400, 800, 1200 und 2000 Gems zur Auswahl stehen? Das sei doch ganz bewusst so gestaltet worden, um mehr Geld aus den Spielern zu leiern, dann solle man das auch klar sagen.
Außerdem veröffentlichten die Fans Statistiken, die zeigten, wie enorm der Preis seit den Änderungen angestiegen sei. Wenn Gems im Spiel wertvoller werden, steigt die Nachfrage, es kaufen mehr Spieler Gems direkt bei ArenaNet für Euros oder Dollar und damit steigt letztlich auch der Gewinn von ArenaNet. Es kochten Vorwürfe hoch. Es war keine gute Zeit.
Guild Wars 2 macht Salto zurück, will nun beides anbieten
Laut Massively gibt es jetzt schon ein Statement von ArenaNet: Man hat das Feedback der Fans vernommen und will beide Systeme parallel laufen lassen. Neben dem aktuellen klaren Angebot der 400, 800, 1200 und 2000er-Gems, will man noch die Möglichkeit schaffen, dass Spieler „individuell“ über einen „Custom“-Button eine frei gewählte Summe Gems erwerben.
Bei ArcheAge hat der Betreiber nun Gold aus dem Spiel genommen, das Zocker von Goldsellern erhalten haben.
„Puff“ und da war das Gold weg
Mit einem Forenpost machte Victoria Voss, die Producerin von ArcheAge, klar, woher die Beschwerden einiger im offiziellen Forum rühren, es fehle ihnen Gold. Laut Voss habe man Gold aus dem Spiel entfernt, das Spieler von Goldsellern entweder erworben oder geschenkt bekommen haben. Man habe bei Trion Worlds die Möglichkeit, dem Goldverlauf zu folgen, genau das passiere jetzt und dann verschwinde es in denselben mysteriösen Ether, aus dem es mal gekommen war.
Voss rät allen Spielern dazu, nicht von Goldsellern Gold zu kaufen. Das seien dieselben Leute, die den Chat vollspammten, ArcheAge mit Bots belagerten oder den Landhack ausnutzten.
Spieler könnten gerne versuchen, sich mit den Goldsellern in Verbindung zu setzen und über eine Rückerstatung verhandeln. Trion Worlds werde das Gold keinesfalls wiederherstellen.
17.000 Spieler in den letzten 2 Tagen bei ArcheAge gebannt
In einem anderen aktuellen Posting schreibt der Community-Manager Scapes davon, dass allein in den letzten 2 Tagen 17.000 Accounts gebannt wurden. Die ersten 10.000 habe man am Tag zuvor per Ingame-Nachricht noch im Spiel verkündet, danach habe man weitere 7000 erwischt.
Die Spieler verloren ihren Accounts, da sie Spamming-Software benutzt hätten, 3rd-Party-Bot-Tools oder weil sie gehackt hätten. Man werde den gebannten Spielern ihren Account nicht zurückgeben, sie könnten sich aber gerne einen neuen erstellen, um dann legal am Spiel teilzunehmen.
Das Gold, auf das sich Voss bezieht, kommt wohl von diesen 17.000 Accounts. Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass der Trion Worlds CEO Scott Hartsman solche Maßnahmen beschrieben und angekündigt hat.
Mein MMO meint: Interessant ist neben allem anderen, dass man hier im Statement erstmals konkret den Landhack als Problem erwähnt. Da hieß es im Vorfeld zumindest von Fanseiten öfter: Das seien einfach sehr schnelle Klicker und das sei zufällig, das wär schon okay. Aber das Problem war real oder ist real. Darauf deutet auch ein Fix im letzten Patch hin: Da hat man die Distanz verringert, die zwischen Spieler und platziertem Haus liegen durfte. Außerdem hat man die maximale Länge von Chat-Lines reduziert. Damit umging so mancher Spammer einen Block durch genervte Spieler.
Im neusten Entwicklerblog von World of Warcraft geht es zur Abwechslung einmal nicht um die Garnisonen oder neue Charaktermodelle, sondern um die Widersacher, die es im neuen Gebiet “Gorgrond” zu bezwingen gibt. Da ich Lore aufsauge, wie ein Schwamm, fasse ich euch die spannendsten Tatsachen zu diesen Kreaturen zusammen – die sind mitunter nämlich recht finster.
Die Botani und die Befallenen
Die Botani ähneln ein wenig den Treants, so sind sie humanoide Kreaturen, die scheinbar vollkommen pflanzlich sind (Ein Schelm würde nun sagen, dass sie ziemlich genau wie die Sylvari aus Guild Wars 2 aussehen). Im Gegensatz zu ihren ulkig-tanzenden Kollegen sind diese Bewohner von Draenor aber hochintelligent und schrecken vor kaum einer Handlung zurück, um die Landschaft in eine wuchernde Wildnis zu verwandeln. Besonders grausig ist die Tatsache, dass sie Pflanzen in lebende Personen einsetzen können – so wird ein nichts ahnender Oger Stück für Stück von der Pflanze kontrolliert und verliert letztlich komplett den eigenen Willen. Selbst wenn diese Wirtskörper, die sogenannten “Befallenen” sterben, dann dienen ihre Leichen als Nährboden für weitere Pflanzen, die den Botani dienen.
Genesaurier – Groß, stark und nicht so ganz unsterblich
Bei den Genesauriern war Blizzard sich wohl etwas uneins, welche Informationen man veröffentlichen wollte. Klar ist auf jeden Fall, dass die Botani diese Giganten verehren, dass sie wohl Halbgötter sind (ähnlich wie Cenarius oder Aviana) und von den Botani eben als solche Gottheiten der Natur verehrt werden. Man konnte nie feststellen, ob die Genesaurier wirklich über ihre nachgesagte Unsterblichkeit verfügen – offensichtlich ist das aber eine Lüge, denn im nächsten Satz heißt es schon, dass nur eine große Gruppe von Helden sie bezwingen kann. Das klingt doch nach einem hervorragenden Weltboss!
Goren
Zu guter Letzt wurden die Goren vorgestellt, ein Volk, das den Troggs sehr ähnelt, aber einige interessante Eigenschaften hat. Sie ernähren sich nämlich von Erzen und seltenen Kristallen, scheiden diese jedoch nicht wieder aus, stattdessen wachsen sie durch ihre Haut nach außen und bilden einen Schutzpanzer. Gleichzeitig können die angesammelten Erze aber auch als Geschosse genutzt werden und wem das noch nicht nervig genug ist, den erfreut sicher die Tatsache, dass die kleinen Nervensägen am liebsten in großen Rudeln aus dem Hinterhalt angreifen. Alle Bergbauer dürfen sich also auf gefräßige Konkurrenz einstellen.
Beim MMO-Shooter Destiny gibt es keine Möglichkeit, im Spiel zu sehen, wie ein bestimmter Shader am Hüter aussehen würde. Auf einer Webseite ist das mittlerweile möglich. Ein Shader-Previewer wurde entwickelt.
In vielen MMOs ist es seit langem Standard, sich beim Händler oder mit dem Click auf ein Rüstungsteil anzusehen, wie das Ding am eigenen Astralkörper aussehen würde. Diese „Voransicht“ oder „Anprobieren“-Funktion ist gerade bei Ästheten beliebt, die viel Wert darauf legen, den eigenen Char zu formen. Bei Destiny gibt es diese Möglichkeit nicht. Dabei schreien die verschiedenen Shader geradezu „Probier mich aus“. Es gehört zu den Features in Destiny, die’s irgendwie nicht bis ins fertige Spiel gebracht.
Destiny hat 53 verschiedene Shader, Ihr könnt sie alle anprobieren
Auf der Seite destinytracker, die auch neulich von Bungie offiziell vorgestellt und gewürdigt wurde, gibt es einen „Shader Preview“. Dafür reicht es lediglich, wenn der Spieler seinen Gamertag angibt, wenn er auf der XBox One oder der XBox 360 unterwegs ist, oder seine PSN ID in ein Feld schreibt. Das, wenn er auf der Playstation 3 oder der Playstation 4 Destiny zockt. Hat er Gamertag/PSN ID eingegeben, gibt ihm die Seite 53 verschiedene Shader zur Auswahl und der Spieler kann mit einem einfachen Klick entscheiden, in welchen Farbtopf er gerne fallen würde.
Gerade für Spieler, die vor der Entscheidung stehen, sich für Glimmer einen Shader zu holen oder die sich überlegen, welche Ziele sie in Destiny noch verfolgen könnten, eine schöne Sache. Ist ja auch blöd, sich auf Rang 3 eines Events zu quälen und dann sehen Goldspiral (Iron Banner) oder Prism Dancer (Zorn der Königin) am eigenen Hüter nach nix aus.
Zwei Shader gibt’s geschenkt, Chatterwhite und God of War müsst Ihr Euch verdienen
Zwei der Shader können wir Euch übrigens gleich so besorgen, die gibt’s nämlich gegen Eingabe eines Codes bei Bungie. Wer die vermisst, kann das gleich erledigen:
Kurz noch zu den beiden super-beliebten Shadern Chattewhite und God of War: Für Chatterwhite muss einmal der Raid “Die Gläserne Kammer” in Destiny geschafft werden, egal wie. God of War gibt’s random – viele bekommen ihn nach einem LvL-Up des Kryptarchen.
Rift „Nightmare Tides“ ist seit dem 22. Oktober live. Trion Worlds hat im Zeichen dieses Updates nun einen Launch-Trailer veröffentlicht. Dieser stellt kurz die neuen Features der großen Erweiterung vor. Spieler können sich auf neue Zonen, Raids, Verliese, Features (Schergen-System), Item-Slots und noch viel mehr gefasst machen. Wir haben Euch die Erweiterung bereits hier vorgestellt.
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Ja, es ist passiert. Ich bin wieder rückfällig geworden. Nein, ich rede nicht von meiner heimlichen Leidenschaft, das Internet nach neuen Sukkubus-Bildchen zu durchsuchen auch nicht von meiner Passion für Chili-Schokolade. Das Grauen hat einen viel schlimmeren Namen: World of Warcraft. Was ich da so alles in der letzten Woche erlebt habe, lest ihr in ein paar Tagen, heute befasse ich mich aber mit einem der negativen Aspekte: Den ewig Gestrigen, jene, die immer meckern, obwohl es gar nicht Mittwoch ist.
“Früher war alles besser!”
Die anonymen Nörgler treffen sich regelmäßig und besprechen neue Pläne.
Ich bin mir sicher, den Spruch hat absolut jeder schon einmal gehört, ganz egal ob in der Familie, der Schule, bei Freunden oder im Fernsehen. Beim Nether, wie mich dieser Spruch aufregt!
Besonders schrecklich sind diese Leute allerdings in MMORPGs, wo sich WoW mit nun knapp 10 Jahren Laufzeit einfach als Paradebeispiel eignet. Wer sich einmal den Spaß antut und sich in einer Hauptstadt platziert, um die dortigen Chatkanäle zu verfolgen, der wird vermutlich im 5-Minuten-Takt eine Diskussion finden, in denen es um die ach-so-herrliche Vergangenheit geht. “Früher war das Spiel noch anspruchsvoll”, “damals haben die sich bei den Raids noch Mühe gegeben”, “das RP damals war einfach besser”.
Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wenn alles, was Leute noch am Spiel mögen, die Möglichkeit zur Beschwerde zu sein scheint, warum spielen sie dann überhaupt noch? Warum erkenne ich auch jetzt noch die Namen von Leuten, die sich schon vor 5 Jahren beschwert haben, dass es “niemals so gut wie in Classic sein wird”? Haben diese Personen denn – verzeiht mir den platten Ausdruck – keine anderen Hobbys?
“Blizzard hat WoW ruiniert! Die neuen Zwergmodelle in WoD sind hässlich!”
Ich stimme ja zu, dass viele Dinge früher anders waren. Aber anders ist nicht immer besser. Will mir jemand rückblickend sagen, dass die Entwickler eines so erfolgreichen Spieles wirklich alles vermurkst haben und trotzdem noch erfolgreich sind?
Ich bin gespannt auf jemanden, der dafür Partei ergreift. Aber weil wir Menschen nun mal alle den gleichen Knacks haben, die Vergangenheit zu glorifizieren und in den Himmel zu loben, bleiben mir solche Gehirnakrobaten leider nicht erspart. “Früher war alles besser, aber die ganzen neuen Spiele sind eben nicht so, wie WoW jetzt ist.” Aha. Tue mir einen Gefallen und deinstallier dich selber, danke.
Ich denke, dass ich meinen Standpunkt klargemacht habe, sollte das nicht so sein, schließe ich mit den Worten eines meiner liebsten Kabarettisten ab, nämlich Jochen Malmsheimer: “Früher war nichts besser. Früher war vieles früher.”
Oder um es in meinen Worten zu sagen: Das Einzige, was in WoW früher besser war, ist die Tatsache, dass da noch niemand sagen konnte, dass früher alles besser war.
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Der MMO-Shooter Destiny ist mittlerweile auch von einigen Cheats betroffen. Selbst wenn sie nicht sonderlich verbreitet sind, sorgen sie doch für Aufmerksamkeit.
Kotaku beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit den sogenannten „Mods“ in Destiny. Hier hat man vor einiger Zeit (darüber berichteten auch wir) schon von einem Cheat erzählt, der unendlich Munition gewähre. Offenbar hat sich das mittlerweile deutlich weiterentwickelt. So sei mit dem Programm inzwischen auch ein Godmode möglich, so nennt man es in Shooterkreisen wenn ein Spieler unverwundbar wird, außerdem können damit per Konsolenbefehl ungeheurliche Schadenszahlen erreicht werden.
Nur auf XBox 360, aber wohl nicht nur für den Privatgebrauch
Auch Kotaku hat nun nicht gerade Kontakte in die Cheater-Szene etabliert und kann nur augenscheinlich berichten. Im Gegensatz dazu, wie es bei MMORPGs wie ArcheAge gerade läuft, scheinen die Probleme bei Destiny noch sehr beschränkt zu sein. Solcherart „Mod“ laufe nur auf den Last-Gen-Konsolen, heißt es. In dem Fall auf einer XBox 360. Dafür brauche man auch eine „gemoddete“ XBox 360, wodurch der Durchschnitts-Destiny-Spieler nichts damit angefangen kann.
Und, Kotaku sieht das etwas seltsame Beruhigungspille an, der Cheater sich in seinem Video davon, dass der Trainer nicht zum Verkauf stehe, sondern nur für den privaten Gebrauch sei. Auch der Source-Code werde nicht herausgegeben. Wenn man das allerdings bisschen nachverfolgt, stammt der „Cheat“ nicht von dem Youtuber, sondern von einem anderen Spieler. Und der ist durchaus bereit, den sogenannten „Trainer“ weiterzugeben allerdings nur gegen finanzielle Gegenleistung.
Man habe, berichtet Kotaku, Bungie mittlerweile um eine Stellungnahme gebeten. Denn auch wenn die Cheats nur vereinzelt aufträten, sei ihre bloße Existenz schon besorgniserregend.
Video zeigt God-Mode und andere Cheats in Destiny
Im Video könnt Ihr sehen, wie ein Youtuber den sogenannten „Mod“ mittels einer Konsole bedient und dadurch allerhand Unfassbares in Destiny erreichen kann, unter anderem „99.999“-Schadenstreffer und den Unverwundbarkeits-Modus. Allesamt gefährliche Cheats, die viel Wirbel auslösen dürften, sobald andere Spieler davon betroffen sind. Das mit „Mod“ in Anführungszeichen liegt daran, dass so gut wie alle anderen außerhalb dieser kleinen Szene das keinesfalls als Mod sehen, sondern klar als Cheat.
Zur Beruhigung: Einige Kommentatoren beschweren sich darüber, der „Mod“ würde ja gar nichts bringen, nach drei Stunden sei man jedes mal gebannt worden. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie sich die Story entwickelt.
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Im MMO-Shooter Destiny wurde der Raid „Die Gläserne Kammer“ jetzt erstmals von einem Team aus nur drei Hütern auf der Schwierigkeitsstufe „hart“ bezwungen.
Der Raid „Die Gläserne Kammer“ ist der im Moment einzige Raid in Destiny. Einige Spieler kennen den wohl mittlerweile wirklich so gut wie ihren eigenen Handrücken. Seit einiger Zeit beginnen sie, Kunststückchen vorzuführen oder sie legen sich Handicaps auf.
In den ersten Wochen hatten Top-Teams noch so Ziele wie „Möglichst schnell durch kommen“, da gab’s die Berichte von ersten Speed-Runs. Später legte man sich Handicaps auf, senkte die Zahl der Hüter möglichst nach unten, um zu berichten, dass man den Raid nur zu viert, nur zu dritt oder nur zu zweit geschafft habe. Das war aber alles auf dem Schwierigkeits-Stufe „normal“. Im harten Modus, den bis vor kurzem nur knapp 40.000 Spieler überhaupt geschafft haben, gab’s das eher selten.
Der Trend in Destiny geht zu Handicap-Raids
Jetzt hat es gestern Nacht erstmals eine Truppe geschafft, mit nur drei Spielern den Raid „Die Gläserne Kammer“ auf hart zu bewältigen. Das Ganze gibt’s nicht in einem lustigen 40-Minuten-Video, wo man alle Fails rausgeschnitten hat (das will man nachreichen), sondern im „Extended Cut“ sozusagen, auf siebeneinhalb Stunden. Da das auch den Hardcore-Fans unter Euch zuviel sein dürfte, haben wir im Video mal vorgespult und zeigen Euch den letzten Angriff auf „Atheon“.
Hier benutzt man, wie man sagt, auch den einzigen „mjo … Trick“, um den einzutüten. Denn Atheon ist eigentlich unter 4 Spielern nicht zu machen. Bei nur drei Spielern würde er immer alle wegporten, die dann jämmerlich in Zukunft oder Vergangenheit festsitzen und krepieren würden ohne wen, der sie da rausholt. Das umgeht man mit der Lazarus-Fähigkeit des Sunwalkers: Der stirbt kurz vorm Port und steht danach wieder auf.
Oder lieber perfekt?
Anderer Trend in Destiny grade übrigens: Den Raid „perfekt“ abschließen, ohne dass einer dabei stirbt, dafür gibt’s auch einen Erfolg. Wobei mit drei Leuten das Ding auf hart zu rocken, ist natürlich noch mal eine andere Liga. So ein bisschen liegt in den Videos schon die Aufforderung an Bungie, doch mal den nächsten Raid rauszubringen. Man weiß nicht so recht, was die Spieler sich sonst noch einfallen lassen könnten: Einer hat schon den Templar gesolet, die nächste Raid-Gruppe Atheon in 17 Sekunden pulverisiert, viel ist da nicht mehr übrig.
So beeindruckend diese Ergebnisse und sicher auch sind: Destiny hat ein „bisschen was“ von Flex-Raids. Die HP der Mobs sinkt, wenn weniger Spieler im Raid sind. Trotzdem ist es natürlich schwieriger, mit so wenigen Spielern vorzugehen. Im Gegensatz zu klassischen MMORPG-Raids, regeneriert die Spieler natürlich in Destiny auch sehr schnell ihre Lebenskraft zurück. Solche Stunts wären in “klassischen” Raids nicht möglich.
http://youtu.be/NEEeMMGLSTE?t=1h7m45s
Update 23.10 14:15: Mittlerweile ist, wie angekündigt, auch die verkürzte Version des vollständigen Runs einzusehen. Dazu hat man einfach nur alle Fails und Wipes rausgeschnitten.
Beim Sandpark MMO ArcheAge tut der Publisher Trion Worlds nach eigenen Angaben alles dafür, um der Hacker-Schwemme Herr zu werden.
Der Autor Wolf Haas beginnt seine Romane um den knorrigen Protagonisten Brenner mit dem immer gleichen Satz: „Jetzt ist schon wieder was passiert.“ So könnte man in den letzten Wochen fast jede Nachricht über ArcheAge beginnen: Meldungen über Hacks und Cheats überschlagen sich. In den Foren zum Spiel herrscht seit Wochen Alarmstufe Rot, mittlerweile gibt es so viele verschiedene Angriffe auf die Integrität des Spiels von außen, dass es zu einer Top-10-Liste der „populärsten“ Hacks reicht.
Hartsman twittert gegen negative Stimmung an
Gerade weil bei ArcheAge die Integrität und Gesundheit der Ingame-Wirtschaft so wichtig ist, ist das ein heikles Thema. Mittlerweile greift es derart um sich, dass auch Spielern, die völlig „legal“ zu Erfolg in ArcheAge kommen, vorgeworfen wird, sie seien Betrüger und hätten das nur mit Cheaten erreicht.
Der CEO von Trion Worlds hat jetzt in einer Reihe von Tweets Stellung dazu genommen. So nannte er einen Thread auf reddit, in dem es um die Hacks ging, nur teilweise wahr. Hartsman sagt nicht genau, welchen er meint. Wahrscheinlich geht es um einen Thread, in dem ein Nutzer Gespräche aus „Hacker-Foren“ kopiert hat, die sich darüber unterhielten, mit welchen Methoden sie sich einen Vorteil in ArcheAge verschaffen. Der Beitrag findet im Subreddit zu ArcheAge im Moment die meiste Aufmerksamkeit und hat mehr als 500 Kommentare erhalten
Manche Hack’s gibt’s tatsächlich, vieles ist nur Prahlerei
Einiges davon, so Hartsman, sei tatsächlich „legit“, entspreche also den Tatsachen und sei problematisch. Vieles sei aber lediglich Foren-Prahlerei. Derweil arbeite man bei Trion rund um die Uhr, 24/7, an den Problemen. Spüre Cheater auf, banne Spieler, gebe Gehackten den Account zurück. Das sei für Trion Worlds extrem wichtig. Jeden Tag verbesserten die Techniker die Tools, die ihnen dabei helfen. Laut einem weiteren Tweet banne Trion Worlds jeden Tag 5000 Spieler. Dutzende Mitarbeiter beschäftigten sich jeden Tag mit den Problemen.
2/ Yep, some of that is legit and on XL’s plate for fixing. Much of it is false forum bragging. (We’ve checked. We read those forums too.)
Im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online setzt ein Fan den Werwölfen ein musikalisch-humoristisches Denkmal.
Fansongs werden populärer, und meistens tun die Fans – auch aus stimmlichen Gründen – gut daran, die jeweiligen Hits von der witzigeren Seite anzugehen. Trifft sich gut, wenn man sich ohnehin schon einen augenzwinkernden Song zum Vorbild nimmt: Warren Zevons Kult-Hit „Werewolves of London“ aus den späten 70ern mit eingängiger Meldoie, markantem „Wohooo“ als Refrain und einem ziemlich, ziemlich seltsamen Text eignet sich denn auch wirklich hervorragend, um den Werwölfen in The Elder Scrolls Online ein Denkmal zu Setzen.
Das geschieht mit einigem Charme und vor allem Witze, etwa wenn sich ein Khajiit beschwert, er möge keine Werwölfe, die röchen komisch und streichelten ihm das Fell immer gegen den Strich.
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Beim Free2Play-MMO Rift müsste heute Nacht die Erweiterung „Nightmare Tide“ live gehen, sie wurde bereits einmal verschoben.
Heute ist’s für Rift-Fans soweit: Es geht in die planare Ebene des Wassers und das, was dort auf die Spieler wartet, soll an ihren Nerven zerren, ist das Thema der Erweiterung doch Wahnsinn. Nightmare Tide sollte eigentlich schon Anfang Oktober erscheinen, man hat sich bei Trion Worlds aber noch zwei Wochen länger für den Feinschliff gegönnt. Der Launch der Erweiterung steht für den Nachmittag an der Westküste der USA an, bei uns dürfte das so auf Mitternacht bis drei Uhr nachts hinauslaufen.
Wer also in Europa lebt, Rift-Fan ist und zu den ersten gehören möchte, die etwa auf der neuen Höchststufe landen oder sich als erstes mit dem neuen Schergen-System vertraut machen wollen, stellt sich besser auf eine lange Nacht ein.
Hearthstone wird in diesem Jahr nicht mehr den Weg auf das iPhone und auf Smartphones finden, die mit dem Android-System laufen. Für Android-Tablets soll es noch in diesem Jahr erscheinen.
Viele hatten damit gerechnet, dass zur Blizzcon in wenigen Wochen ein Release des kostenlosen Kartenspiels Hearthtsone für iPhone und Android bekanntgegeben werden würde. Blizzard überrascht uns nun und lässt die Katze früher aus dem Sack.
Zu einem Kamingespräch lädt Blizzard die User in einem Blogpost ein und plaudert über die Zukunft des Spiels. So ist man sehr zufrieden damit, wie es läuft (20 Millionen spielen es immerhin) und sagt, was man dieses Jahr schon alles geschafft hat. Zum Ende des Posts kommt man allerdings zum Hogger im Raum: dem Port auf die mobilen Plattformen. Darauf warten viele Gamer seit langem, ist Hearthstone doch ein ideales Spiel für unterwegs. Mit einer Partie Hearthstone ließe sich bequem so manche Busfahrt oder Pause überbrücken. Und für die Besitzer einen Android-Tablets geht der Wunsch auch noch in 2014 in Erfüllung. Hier ist man soweit und muss nur noch ein paar Feinheiten abstimmen. Das soll aber noch dieses Jahr klappen.
Blizzard braucht mehr Zeit, um Hearthstone aufs iPhone zu bringen
Der Port auf die Smartphones, den sich die Fans am meisten wünschen, wird allerdings noch bis Anfang 2015 auf sich warten lassen. Grund sind die wesentlich kleineren Displays der Handys:
„Wir benötigen etwas mehr Zeit, um diese Version richtig hinzubekommen. Wir haben zwar eine funktionsfähige interne Version, aber wir glauben, dass es unrealistisch ist, zu erwarten, dass wir sie vor Anfang des nächsten Jahres mit euch teilen können. Es ist sehr wichtig für uns, dass das Spielerlebnis von Hearthstone auf Mobilgeräten genauso zugänglich ist, wie die Tablet- und PC-Versionen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist die Neugestaltung der Benutzeroberfläche, sodass sie intuitiv ist und gleichzeitig dasselbe großartige Hearthstone-Erlebnis liefert und all das in eurer Handfläche.“
Man ließe sich lieber mehr Zeit, um auf die besonderen Anforderungen des kleinen Bildschirms einzugehen als einfach nur einen Port rauszubringen, der das nicht berücksichtigt, heißt es.
Der lange erwartete Contentdrop 3 ist zwar noch immer nicht auf den Liveservern aufgeschlagen, aber das hindert natürlich niemanden daran, schon fleißig über all das zu sprechen, was irgendwann zu Beginn des nächsten Jahres in WildStar auf uns zu kommt. Wie gewohnt haben wir Euch die Highlights hier zusammengestellt.
2 neue Instanzen: ProtoStar für Jung und Alt
Zwei wichtige Standbeine von Contentdrop 4 werden natürlich die beiden schon im Vorfeld bekannten Dungeons sein: Die “Protostar Akademie” für Neueinsteiger, die sich bereits mit Stufe 10 in das neue Gruppenvergnügen stürzen können. Im Fokus steht hier allerdings das Erlernen der Spielmechaniken, die man in allen weiteren Dungeons auch bitter braucht – der Sturz ins “kalte Wasser” soll somit jedoch etwas gedämpft werden.
Die Veteranen-Version lautet “Die ultimativen Protospiele” und ist ein ganz anderes Kaliber. Obwohl die Schwierigkeit eher an die anderen Veteranen-Instanzen erinnert, spielt sich das Ganze wie ein Abenteuer, da die Herausforderungen und Umgebungen stark vom Zufall und den Entscheidungen der Spieler abhängen. Anders als gewohnt wird die finale Beute auch nicht durch eine simple “Bronze, Silber, Gold”-Wertung festgelegt, sondern ist abhängig davon, wie viele Punkte ihr erreicht habt – das Ganze ist nämlich eine irre Gameshow und ihr seid die Kandidaten.
Neue Raidinstanz: “Augmentor 20”
Auch für Raider wird der 4. große Patch vermutlich neues Futter liefern, wenngleich auch deutlich weniger, als zuerst angenommen. Die neue 20-Spieler-Instanz wird allem Anschein nach nur über einen einzigen Boss verfügen. Da die meisten Gilden die bisherigen Raidinhalte aber ohnehin noch nicht abgeschlossen haben, stellt dies auch kein Problem dar. Es ist darüber hinaus auch noch nicht bekannt, welchen Schwierigkeitsgrad “Augmentor 20” haben wird – es könnte also sowohl ein Zwischenschritt der bisherigen Herausforderungen, oder gar ein kleiner Einstiegsraid sein.
Generalüberholung der Items
Aktuell gibt es noch eine Menge Unmut über bestehende Items im Spiel – so sind einige Gegenstände aus Abenteuern deutlich besser als alles, was man in den Veteraneninstanzen oder gar dem 20-Spieler-Raid bekommen kann. Die Belohnungen sollen sich deutlicher voneinander abheben – schwierigere Inhalte sollen immer die besseren Belohnungen bieten.
Diese Anpassungen werden aber noch eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, von daher wäre es möglich, dass sie nicht rechtzeitig erscheinen – man ist jedoch optimistisch.
Schiffsjungenmissionen für Profis
Alle Spieler, die während der Levelphase Gefallen an den verrückten “Schiffsjungen”-Ausflügen hatten, dürfte es freuen, dass all diese kleinen Minidungeons eine Veteranenversion spendiert bekommen und fortan im Gruppenfinder verfügbar sein werden.
Neben besserer Ausrüstung könnte eventuell auch das eine oder andere Housingobjekt ein Motivator sein, um diesen Inhalten wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Altes “neues” Daily-Gebiet
Inzwischen ist es eine Tradition, dass die Einführungsgebiete Stück für Stück in Engame-Zonen umgewandelt werden. Nach dem “Blutroten Hinterland” und der “Nördlichen Wildnis” wird als Nächstes die Levian-Bucht überarbeitet und von den leicht fischigen Ikthianern übernommen. Viele konkrete Aussagen gibt es aber noch nicht zu der Zone, außer dass man sich vom Konzept der “statischen Quests” in den täglichen Zonen verabschieden will. Möglich wären etwa verschiedene Events, die durch unterschiedliche Aktivitäten ausgelöst werden, aber das ist bisher reine Spekulation.
PvPler bekommen frostige Arena
Quelle: www.wildstar-arkship.de
Aber auch Liebhaber von Arenakämpfen können sich auf ein neues Gebiet freuen, die “Protostar Eisbox” befindet sich im wohl im abschließenden Teststadium und könnte im Januar auf den Megaservern aufschlagen. Im Gegensatz zur bereits spielbaren Arena verfügt diese über zwei Ebenen und einige Fallen, die den Spielern zusätzliches Geschick abverlangen, sodass nicht nur das gegnerische Team für das Ableben zuständig sein kann.
Treue Spieler bekommen Belohnungen
In den ersten Monaten hatte man Spieler mit aktiven Abonnements noch belohnt, so gab es unterschiedliche Kostümmasken – nach 2 dieser Masken war aber erst mal Schluss. Dieses Konzept der “Treuebelohnungen” möchte man wiederbeleben, auch wenn dazu noch keine genauen Details bekannt sind – sobald es konkrete Ansätze gibt, erfahrt Ihr sie natürlich von uns.
P.S.: Mehr zu WildStar gibt es auf unserer Themenseite zum Sci-Fi-MMO. Dort findet Ihr auch Informationen zum Content Drop 3 vor.
Der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall, im MMO-Shooter Destiny geht diese Woche auf den Mond, die Summoning Pits sind dran. Spieler haben es hier mit dem Hive zu tun.
Jedesmal, wenn wir schreiben, dass der Nightfall es diese Woche besonders in sich hat, heißt es zwei Minuten später, das sei Quatsch. Eine Gruppe von bis an die Zähne bewaffnete Guardians schafft es mühelos, das Ding zu knacken und dreht uns eine Nase. Sagen wir einfach: Diese Woche scheint der Nightfall nicht ganz ohne zu sein, auch wenn es sicher wieder Spieler gibt, die ihn zum Frühstück verputzen, sich den Mund abwischen und Nachschlag verlangen.
Was ist der wöchentliche Nightfall inDestiny?
Kurz: Der wöchentliche Dämmerungs-Strike in Destiny läutet für erfahrene Spieler jeden Dienstag den Wochenanfang ein. Denn wer ihn abschließt, erhält einen Buff, der für den Rest der Woche 20% mehr Erfahrung und Ruf bringt. Außerdem lohnt sich der Dämmerungsstrike aus sich selbst heraus. Es gibt die Chance auf exotische Gegenstände und seltsame Münzen, die man für Xur braucht und für dessen Exotics.
Wo geht’s diese Woche hin? Diese Woche geht’s auf den Mond, in die „Summoning Pits.“
Was sind die Modifier? Die Modifier sind diese Woche wie immer Nightfall und Epic. Durch Epic wird sichergestellt, dass der Dämmerungsstrike schön knackig ist, noch schwerer als ein „heroischer Strike“. Und Nightfall heißt: Wenn alle Hüter sterben, geht’s zurück in den Orbit.
Die drei anderen Modifier sind „Lightswitch“, dadurch machen die Gegner deutlich höheren Nahkampfschaden, „Angry“, wodurch Gegener nicht zurückweichen, und „Arc Burn“.
Das ist immer die interessante Frage: Welche Schadensart ist diese Woche erhöht? Arc Burn ist der einzige Elemanterschadens-Modifikator. Das heißt in dem Fall, dass Elektro-Waffen, Blitzkanonen, alles in der Richtung, deutlich erhöhten Schaden machen. Das gilt sowohl für die Gegner wie auch für die Hüter.
Blitze sind der Schlüssel, bisschen Hitze für die Wizards
Viele hatten auf „Solar Burn“ gehofft, um den Eisbrecher, den’s neulich bei Xur gab, mal richtig auszufahren und weil die Wizards dann leichter fallen. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Durch Arc Burn ist die Instanz kniffliger, man muss vorsichtiger spielen, da einige Gegner Elektro-Schaden machen. Da der Nightfall im Prinzip sowieso in jeder Woche aus “Shoot and Hide and Shoot” besteht, ist das aber alles machbar, wie man an den Videos sieht, solange man geduldig ist und immer wieder schön den Kopf einzieht, wenn’s brenlig wird.
Als Waffen empfiehlt sich sowas wie Fatebringer oder die Vision of Confluence. Man rät auf jeden Fall zu einem Scoutgewehr mit Arc-Schaden, ein Arc-Fusionsgewehr ist aber auch nicht zu verachten.
Gegen die Wizards, die bekanntlich vom Mond kommen, empfiehlt sich dennoch Solar-Schaden – also Hitze-Damage.
Auch in dieser Woche gibt es wieder sogenannte „Cheese“-Spots, die den Fight deutlich erleichtern. Auf reddit empfiehlt man vor allem einen Felsen im hinteren linken Winkel der Karte.
Wir haben für Euch wieder einige Videos vorbereitet, die einen erfolgreichen Abschluss des dieswöchigen Dämmerungs-Strike zeigen und nach einer Menge Spaß aussehen (und außerdem nutzen sie fiese Tricks, um den höchst sympathischen Phogoth zu bezwingen).
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Beim Free2Play-MMO Neverwinter lässt sich einer der Chef-Designer in die Karten schauen. Was ist beim Quest-Design wichtig? Und wie kann eine Story erzählt werden, wenn die immer gleichen Quest-Mechaniken verbaut werden müssen?
Die US-Seite massively hatte die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Senior Content Designer Randy Mosiondz. Als „Content“ bezeichnet man die tatsächlichen Spielinhalte.
Im Gespräch ging Mosiondz auf ein altes Problem ein, das Spieler mit „MMOs“ haben: Es ist ja immer alles dasselbe. Kill-Quests, Bring-Quests, wieder zurück zum Questgeben, da passiert ja nichts. Nie kommt was Neues, immer ist es dasselbe. Mosiondz stimmt dem im Prinzip zu. Jede Quest zerfalle letztlich in eine Reihe von einfachen Mechaniken.
Die Größe der Story
Man stelle sich vor: In einem verlassenen Sumpf trifft man auf den Geist einer Elfenjungfer, die inmitten von Ruinen schluchzt und hadert. Sie sagt, vor ewig langer Zeit habe sie hier auf ihren Bräutigam zur Hochzeit gewartet, der aber nie kam. Sie sagt, sie spüre die Anwesenheit ihres Geliebten, könne die Ruinen aber nicht verlassen, um ihn zu suchen.
Der Spieler verlässt die Ruinen, wandert weiter durch den Sumpf und trifft auf Irrlichter. Er kämpft mit ihnen und findet ein Skelett, das ein Band um den Hals trägt, an dem zwei Ringe hängen. Der flimmernde Geist eines elfischen Kriegers erscheint. Er sagt, dass er vor langer Zeit auf dem Weg war, seine Braut zu freien, aber er wurde von Irrlichtern überwältigt, die sich an seiner Lebensenergie labten.
Der Spieler macht sich nun auf den Weg, erschlägt die Irrlichter, setzt die Lebensenergie des Elfenkriegers frei. Dessen Gestalt stabilisiert sich dadurch und er bittet den Spieler schließlich, die Kette mit den zwei Trauringen zurück zu seiner Geliebten zu bringen. Der Spieler bringt die Kette zurück, die beiden Geister entschwinden glücklich ins Jenseits, der Elfenkrieger lässt dem Spieler noch ein altes Schwert als Dank zurück.
Die Banalität der Quest-Mechanik
So, setzt Mosiondz an, wenn man das runterbreche sei die Story folgendes:
Nimm die Quest mit einem Click an.
Löse das Irrlichter-Encounter auf dem Weg zum Quest-Ort aus.
Klick auf das Quest-Objekt, um den zweiten Quest-Geber zu spawnen.
Töte-und-sammele-Quest mit Irrlichtern und Lebensessenzen.
Quest abgeben beim zweiten Questgeber.
Transport-Quest zurück zum ersten Questgeber.
Quest abschließen, Loot kassieren.
Wenn es dem Designer gelingt, den Spieler in die Welt zu entführen, verringern diese immergleichen Quest-Bestandteile aber nicht das Erlebnis. Wichtig sei es, dass die einzelnen Schritte story-technisch funktionierten und dass die Quest-Mechanik nicht das bestimmende Element sei.
Es gehe nicht darum, den Spielern einfach nur Text zu geben, der keinen Bezug zur Welt hat, den sie sehen. Sondern die ganze Umgebung müsse der Geschichte und dem Erzählen dieser Geschichte dienen.
Bei Neverwinter setzt man, um das zu erreichen, auf sichtbares Story-Telling, Synchronsprecher und gelegentliche Lore-Schnipsel. Da es sich bei Neverwinter um ein Action-MMO handelt, vermeide man sogenannte „Walls of Text“, große zusammenhängende Textmasse, und setze eher aufs Auge. Das garantiere, dass die Handlung in Bewegung bleibt. Außerdem wisse man, wie wichtig den Fans der Dungeons&Dragons-Hintergrund ist und setze sich daher einmal die Woche mit den Wizards of the Coast zusammen.
Bei Destiny ist ein Pixelart-Cartoon aufgetaucht, der sich über einige Ungereimtheiten im Spielablauf und Design-Entscheidungen amüsiert.
Bei Destiny beweisen nicht nur die Macher von Bungie Humor und Selbstironie, auch die Fans genießen es, das Spiel zünftig durch den Kakao ziehen. Gestern ist ein Pixelart-Video durchgestartet und hat sich viral verbreitet, das sich genüsslich die verschiedenen Macken des Spiels vornimmt. Sowohl der erstaunlich redselige und dabei informationskarge Ghost, der sadistische Kryptarch und die Loot-Cave-Manie spielen wichtige Rollen im kleinen Streifen.
Den solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen, hunderttausende schmunzelnde Typen im Internet können sich einfach nicht irren. Unser Favorit: „We’re helping!“
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