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Das müsst Ihr wissen, wenn Ihr überlegt, Destiny 2 auf PC zu spielen

Destiny 2 erscheint im Gegensatz zum Vorgänger auch für den PC. Ihr wisst nicht, ob Ihr Euch das Spiel einmal genauer ansehen solltet? Erfahrt hier, ob sich Destiny 2 für Euch lohnt!

Destiny ist ein Mysterium. Mit riesigen Vorschusslorbeeren im September 2014 gestartet, erntete der FPS-Shooter schnell Kritik. Die Story wirkte unfertig und verwirrend. Das Belohnungssystem war unausgereift und der Endgame-Content bis auf eine Aktivität nicht existent.

Dies schlug sich in den Kritiken der Fachpresse nieder, die Destiny mit mittelmäßigen Bewertungen abstrafte, teilweise mit nur 6 von 10 Punkten.

Der Spielerschaft war das aber egal. Immer mehr Hüter stürzten sich in das Destiny-Universum. Die letzte bekannte Zahl von Bungie spricht von über 25 Millionen eröffneten Accounts. Für viele gilt Destiny als das beste 6/10-Spiel aller Zeiten.

Die Faszination Destiny

Wenn ein Spiel trotz aller Kritikpunkte so erfolgreich ist, muss es dafür andere Gründe geben.

So ist das Gunplay von Destiny nur mit “überragend” zu beschreiben. Intuitive, eingängige Handhabung der Waffen und präzises Zielen sorgen dafür, dass es sich noch nie so gut angefühlt hat, mit einem Controller zu spielen wie mit den Knarren bei Destiny.

Laut ersten Tests aus der Beta fühlt sich die Steuerung mit Maus und Tastatur auf dem PC genauso intuitiv an wie mit einem Gamepad.

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Der größte Erfolgsfaktor waren jedoch die Spieler selbst. Destiny 1 bot lediglich rudimentäres Matchmaking, für den härtesten Content gab es keine Möglichkeit, andere Spieler ingame zu finden. Dies führte dazu, dass die Hüter selbst kreativ wurden. So wurden externe Tools geschaffen, in denen sich Hüter zu den verschiedensten Aktivitäten treffen konnten.

Nicht selten wurden aus Zufallsbekanntschaften echte Freunde und langjährige Gefährten. Das Internet ist voll mit Geschichten, wie sich Hüter aus aller Welt nach Jahren der virtuellen Bekanntschaft an einem Ort trafen und ihre gemeinsamen Erlebnisse im echten Leben Revue passieren ließen.

So ist mit den Jahren eine passionierte und engagierte Community herangewachsen, die viele Ideen einbringt und auch von Bungie gehört wird. Viele Anpassungen, insbesondere in der Anfangszeit von Destiny 1, wurden aufgrund des Feedbacks der Spieler vorgenommen.

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Darüber hinaus hat Bungie die API zu ihren eigenen Datenbanken veröffentlicht. Findige Spieler haben fantastische Tools zur Itemverwaltung, zum Finden von Spielern für gemeinsame Aktivitäten oder detaillierte Statistiken zur Performance der Spieler im Schmelztiegel entwickelt. Wer sehen will, wie viel Zeit er in Destiny verbracht hat, kann das ebenfalls tun.

All diese Punkte sind Belege dafür, warum Bungie mit Destiny so erfolgreich war.

Und mit Destiny 2 geht der Erfolg weiter

Die Fachpresse lässt Destiny 2 nun in einem deutlich besseren Licht dastehen als Destiny 1. Auf Metacritic (einer Seite, welche die Bewertungen sammelt) erhält Destiny 2 auf Basis von über 90 Reviews einen Metascore von 85 (maximal 100) für die PS4-Fassung. Der Metascore für die Xbox One ist mit 87 sogar noch besser. Damit schneidet Destiny 2 um rund 10 Punkte besser ab als Destiny 1.

Besonders gelobt werden das Gunplay, die Story sowie die PvE-Aktivitäten, die mit beeindruckender Weitläufigkeit daherkommen. Die ersten Stunden in Destiny 2 sind hervorragend.

Seit einigen Wochen wird in den Foren aber die Kritik immer lauter. Der Grund: Sobald man die Story durch hat und den Charakter aufs maximale Level gebracht hat, bricht die Motivation weg. Im Endgame gibt es zu wenig zu tun, das einen längerfristig bei Laune halten würde.

Hier hat Bungie bereits Verbesserungen versprochen, die das Endgame aufwerten sollen. Wann und in welcher Form diese kommen werden, ist aber noch nicht bekannt. destiny-2-zavala

Lohnt sich Destiny 2 für mich?

Destiny 2 auf dem PC hat einiges zu bieten:

  • Es ist ein grafisch beeindruckender First-Person-Shooter. Gerade auf dem PC macht es in 4K, HDR und uncapped Framerates einiges her.
  • Es bietet eine ausführliche Story und allerhand zusätzliche PvE-Inhalte.
  • Der soziale Aspekt wird groß geschrieben. Ihr könnt die PvE-Inhalte auch im Koop spielen – manche müsst Ihr zusammen mit anderen Leuten spielen. Für viele macht diese PvE-Koop-Erfahrung die Faszination Destiny aus.
  • Aber auch für Freunde des PvPs gibt’s einiges zu tun.
  • Da Destiny 2 ein “game as a service” ist, kommen in Zukunft weitere kostenlose Updates und kostenpflichtige DLCs, welche die Spielerfahrung fortlaufend verändern und erweitern. So gibt’s bereits erste Infos zur ersten Erweiterung im Winter 2017.

Falls Ihr hingegen weder auf Shooter noch auf Spiele mit Online-Zwang steht, dann müsst Ihr um Destiny 2 einen weiten Bogen machen.

Im Folgenden findet Ihr die Basics, die Ihr als Destiny-Frischlinge wissen solltet.

Die Rassen und Klassen

In Destiny könnt Ihr bei der Charakterwahl, bei Eurem “Hüter”, aus drei verschiedenen Rassen wählen: den Menschen, den Exos und den Erwachten. Diese Rassen unterscheiden sich lediglich in Äußerlichkeiten, eure Wahl hat auch in Destiny 2 keinen Einfluss auf das Spielerlebnis.

Anders sieht dies bei den Klassen aus. Wie in Destiny 1 könnt Ihr aus den Klassen Titan, Warlock und Jäger wählen, die wir hier genauer vorgestellt haben. Im Gegensatz zum Vorgänger werden die Klassen in Destiny 2 unterschiedliche Spezialfähigkeiten haben, die differenzierte Spielstile begünstigen.

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Zudem könnt Ihr aus verschiedenen Subklassen wählen, die unterschiedliche Elemente beinhalten. Für Destiny 2 hat Bungie drei neue Subklassen entworfen, die wir hier genauer beleuchtet haben.

Die Fähigkeiten der Hüter

Jede Klasse bietet unterschiedliche Spezialfähigkeiten:

  • Jede Klasse verfügt über eine Auswahl an Granaten, von der an Oberflächen haftenden Blitzgranate bis zur zielsuchenden Granate ist alles dabei.
  • Daneben bekommt Ihr einen mächtigen Nahkampf-Angriff spendiert.
  • Das Prunkstück sind die Super-Fähigkeiten. Diese können zwar nur alle paar Minuten aktiviert werden, sollen beim Auslösen aber nichts als Panik unter euren Feinden hervorrufen. Auch hier habt Ihr je nach Klasse Zugriff auf fliegende Schwerter, ein Schild im Captain-America-Stil oder eine Bubble, die euch vor feindlichen Geschossen schützt.
  • Neu sind die Klassenfähigkeiten. Der Titan hat eine Barriere, der Warlock hat ein heilendes oder stärkendes Rift und der Jäger kann nützliche Ausweichbewegungen machen.

Um wirklich die ganze Bandbreite kennenzulernen, empfiehlt es sich, jede Klasse einmal auszuprobieren. Hier stellen wir jede ausführlich vor:

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Die Ausrüstung

Wer Aliens ins Gesicht schießen möchte, braucht das passende Equipment dafür. Die Qualität der Ausrüstung ist genretypisch in die Farben Weiß (normal), Grün (ungewöhnlich), Blau (selten), Violett (legendär) sowie Gelb (exotisch) unterteilt. Typisch für Destiny ist der Umstand, dass Ihr lediglich ein exotisches Rüstungsteil und eine exotische Waffe verwenden dürft. Die Wahl des Equipments will also gut durchdacht sein.

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Ihr habt Zugriff auf drei Waffenslots: Die Kinetik-, Energie- und die Power-Waffen.

In dem Kinetik- und Energie-Slot dürft Ihr mit folgenden Waffen auf Alien-Jagd gehen:

  • Automatikgewehre: Effektiv auf mittlere Distanz, einfach den Abzug gedrückt halten und durch die Monsterhorden pflügen.
  • Impulsgewehre: Verschießen Feuerstöße á 3 Kugeln. Effektiv auf mittlere Reichweite.
  • Scout-Gewehre: Einzelschusswaffen mit großem Schadenspotential. Sind besonders auf lange Reichweite zu empfehlen
  • Handfeuerwaffen: Stark auf kurze und mittlere Distanz. Kritische Treffer richten massiven Schaden an.
  • Pistolen: Schnellfeuernde Waffe und nur auf sehr kurze Distanz effektiv. Die „Panikwaffe“, wenn nichts anderes mehr geht.
  • Maschinenpistolen: Automatisch feuernde Knarren mit hohem Schadensoutput – wenn ihr es schafft, die Waffe zu kontrollieren. Nur auf kurze Distanz brauchbar.

Kinetik-Waffen richten einen höheren Basis-Schaden an als Energie-Waffen, dafür haben Energie-Waffen Vorteile gegenüber Gegner-Schilden und im PvP gegen Hüter, die eine aktive Super haben. Alle Infos zu diesem Waffen-System in Destiny 2 lest Ihr hier.

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Zu den Power-Waffen zählen die dicksten Wummen im Destiny-Universum. Hier ist für jede bevorzugte Reichweite etwas dabei:

  • Raketenwerfer: Selbsterklärend. Einmal auf den Abzug drücken und anschließend das Feuerwerk bewundern.
  • Schrotflinten: Absolut tödlich auf kürzeste Distanz. Schrotflinten hauen sogar die Elitegegner mit wenig Munition aus den Latschen.
  • Fusionsgewehre: Fusionsgewehre müssen aufgeladen werden, entfalten aber nach kurzer Zeit ihr zerstörerisches Potential. Sie sind besonders auf kurze bis mittlere Reichweite effektiv.
  • Granatwerfer: Eine neue Waffengattung für Destiny 2. Sorgfältiges Zielen wird belohnt.
  • Scharfschützengewehre: Auch die Sniper unter Euch sollen auf ihre Kosten kommen. Sehr stark auf lange Distanz, mit kritischen Treffern noch effektiver.
  • Schwerter: Die in Destiny 1 beliebten Schwerter kehren zurück. Insbesondere die exotischen Vertreter gelten als Boss-Killer.

Damit Euer Hüter nicht nackt herumlaufen muss, gibt es neben den Waffen auch Rüstungsteile, die schick anzusehen sind und darüber hinaus Boni auf die Statuswerte Erholung (wie schnell Ihr euer Leben regeneriert), Rüstung (wie viel Schaden Ihr aushaltet) sowie Beweglichkeit (wie schnell Ihr euch fortbewegen könnt) gewähren. Ausrüsten dürft Ihr einen Helm, Handschuhe, eine Brustrüstung sowie Schuhe. Daneben gibt es noch ein klassenspezifisches Item sowie eine ausrüstbare Geisthülle.

Im Verlauf der Geschichte werdet Ihr immer besseres Zeug finden, was euren Hüter stärker macht und die Boni auf die Statuswerte erhöht.

Die Story

Die Story von Destiny wirkte unfertig und zerstückelt. Charaktere wie die Exo-Fremde, die berühmt wurde durch ihren Satz „Ich habe keine Zeit zu erklären, warum ich keine Zeit für Erklärungen habe“, tauchten so schnell auf, wie sie wieder verschwanden.

Tatsächlich gab es ein Jahr vor Release größere interne Änderungen bei Bungie, die eine Überarbeitung der Story notwendig gemacht haben.

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Dass Destiny über eine spannende und facettenreiche Hintergrundgeschichte verfügt, beweisen die Grimoire-Karten, die im Spiel gefunden und auf Bungie.net gelesen werden konnten. Über die Art und Weise des Konsums dieser Geschichte kann man vortrefflich streiten, über den Inhalt nicht. Bungie hat ein hochkomplexes Universum mit unzähligen Geschichten und Charakteren erschaffen.

Für Destiny 2 wird uns dasselbe spannende Universum geboten. Dank der Erfahrungen, die Bungie mit dem Vorgänger gemacht hat, und dank dem Feedback der Fans, wird die Story aber wesentlich nachvollziehbarer und bildgewaltiger inszeniert, unter anderem durch mehr als 50 Zwischensequenzen. Ihr werdet stets wissen, warum Ihr was macht und weshalb man Euch auf diese Mission schickt.

Lest vorab die Story von Destiny – Das alles ist vorm Release von Destiny 2 passiert!

Die Aktivitäten gegen die KI

Was Euch im PvE, im Kämpf gegen die Aliens, genau geboten wird, haben wir bereits ausführlich in unserem PvE-Guide vorgestellt. Im Kern geht es darum, fiesen Aliens den Garaus zu machen, sei es in der Kampagne, den kooperativen Strikes mit bis zu drei Hütern und dem härtesten Content, den Raids mit bis zu sechs Hütern.

Darüber hinaus gibt es an den verschiedenen Schauplätzen allerhand in der Open-World zu tun. Adventures, Schatzkarten und die sogenannten Lost Sectors, um nur einige zu nennen.

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Der Multiplayer-Modus – PvP

Eine teils größere Bedrohung als die Computer-Gegner sind die anderen Hüter selbst. Tretet im Schmelztiegel gegen menschliche Spieler an, um Loot und Ehre zu erlangen. Es wird in Destiny 2 Schnellspiel-Modi sowie kompetitive Modi geben.

Die Königsdisziplin stellen die Prüfungen der Neun dar – ein wöchentliches PvP-Event, bei dem Ihr mit 7 Siegen in Folge den meisten Loot erlangen könnt.

Zudem gibt’s das monatliche PvP-Event Eisenbanner, in dem Ihr spezielle Waffen und Rüstungsteile erlangen könnt.

Was sich genau im Schmelztiegel geändert hat, haben wir in unserem PvP-Guide unter die Lupe genommen.

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Clans in Destiny 2

Clans in Destiny nehmen eine große Rolle in der Interaktion der Spieler untereinander ein. Diese können sich zu einer Gemeinschaft, einem Clan, zusammenschließen und gemeinsam Abenteuer erleben.

Bisher waren Clans lediglich eine Gruppe auf Bungies Website bungie.net. Diese Funktionalitäten sind nun verstärkt in das Spiel selbst integriert werden.

In Destiny 2 lohnt es sich wesentlich mehr, ein aktives Mitglied eines Clans zu sein. So erhalten Clan-Member Belohnungen bei Abschluss von Aktivitäten von anderen Kollegen desselben Clans.

Infos zu Clan-Belohnungen sowie zum Clan-Fortschritt-System in Destiny 2 findet Ihr hier.

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Das ist auf dem PC geboten

Destiny 2 lässt technisch keine Wünsche offen – sofern Ihr über die notwendige Hardware verfügt. 4K, HDR-Unterstützung, SLI-Support – alles, was aktuell en vogue ist, bietet das Spiel auf dem PC. Darüber hinaus wird es keine Obergrenze für die Framerate geben.

Auch der nahtlose Wechsel zwischen Maus/Tastatur und einem angeschlossenen Controller wird möglich sein.

Der offizielle Release der PC-Version ist am 24.10.2017 um 19 Uhr. Nun dürft Ihr selbst entscheiden, ob Ihr Eure Hüter-Reise auf dem PC beginnen oder fortsetzen wollt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde bereits zur PC-Open-Beta veröffentlicht und nun aktualisiert.


Auch interessant: So schön sieht ein Bosskampf in 4K und 60 fps aus!

Robert Albrecht

Robert “Shin” ist seit seiner ersten Grenzerfahrung mit Final Fantasy VII begeisterter Spieler durch alle Genres hinweg. Er beschäftigt sich für Euch hauptsächlich mit Shared-World Shootern wie Destiny und The Division.