The Elder Scrolls Online: Patchnotizen durchgesickert! +++Update+++

Gestern haben wir bereits über Änderungen im Rahmen der The Elder Scrolls Online Beta berichtet und Euch davon erzählt, dass Spieler über eine neue Kollisionsabfrage im PvE gestolpert sind. Nachdem gestern noch alles recht nebulös war, haben sich die Nebel heute mehr und mehr verzogen. Immer mehr Spieler der Beta bestätigen, dass es sich bei der Kollisionsabfrage um keine Ente handelte. Zum Release werden wir wohl tatsächlich damit rechnen können. Das heißt also: Luftkämpfen adé, beim nächsten Mal spüren wir endlich, was wir treffen!

Die Patchnotizen vom Beta-Testserver lauten wie folgt:

  • Collision detection with NPCs just got put in.
  • You can also now skip the starter islands and go straight to the first city in your area. You can port back to starter islands if you want.
  • Mob difficulty increase slightly starting at level 5.
  • Buffs and nerfs to class abilities
  • Starting leveling is slightly quicker, while higher-level is a bit slower.
  • Fixed an issue where many abilities were not properly obeying line of sight rules.
  • More orchestral music across all zones.
  • Many gameplay improvements, including balancing and polish to class and weapon abilities.
  • Many updates and improvements to the UI.

Sofort ins Auge fällt zudem, dass die Starterzone nur noch optional ist. Sie muss also nicht mehr gespielt werden. Die Reaktionen bezüglich des Prologs fielen wahrscheinlich negativ aus, vor allem wenn die Beta-Tester sie mit mehreren Charakteren durchspielen mussten. Hat sie Euch auch kein Spaß gemacht? Ich persönlich hätte auch ein besseres Intro erwartet. Zumal wir bei The Elder Scrolls Online ja von einem NextGen-MMO sprechen.

EDIT: Offenbar sind die kompletten Patchnotes für das nächste Beta-Event nun durchgesickert (sehr, sehr lang!): http://www.reddit.com/r/elderscrollsonline/comments/1yso0g/upcoming_v018_patchnotes/

TESO: Eingefleischter Fan packt aus und präsentiert Fankit

Da wir auf mein-mmo.de das Konzept “von Gamern für Gamer” verfolgen, freuen wir uns natürlich, wenn sich auch noch weitere Spieler beteiligen und über ihre Lieblingsspiele, erstellten Guides, Fankits und so weiter berichten möchten. Der erste Besucherbeitrag stammt dabei von Johannes, der ein TESO-Forum betreibt und nun auch ein schickes Fankit-Projekt auf die Beine gestellt hat. Wie Ihr dieses erlangt und noch viel mehr, erfahrt Ihr in seinem Erfahrungsbericht, in dem er Euch auch noch nahe bringt, was er mit ESO verbindet.

Warum mich The Elder Scrolls Online begeistert

The Elder Scrolls Online fühlt sich nach einem echten Bethesda-Titel an. Ich konnte bereits in vielen MMORPGs Erfahrungen sammeln, da ich bei zahlreichen Online-Portalen mitgewirkt habe und in der Lage war, vorab Spiele antesten zu dürfen und Testberichte zu schreiben.

Ich möchte nun einmal auf die wesentlichen Inhalte von The Elder Scrolls Online eingehen und von meinen Erfahrungen aus den Beta-Events berichten.

The Elder Scrolls Online muss hohe Erwartungen erfüllen, schließlich sind die Single-Player-Titel seit Jahren eine feste Größe im Spielebereich. Die Spieler schätzen die Tiefe der Story, und die kleinen Geschichten, die es an allen möglichen Orten zu entdecken gibt.

Ein Online-Spiel mit einer Story, in die man eintauchen kann? Und mit so vielen Rassen zur Auswahl? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber ich hatte mit Oblivion und Skyrim so viele Stunden verbracht, dass ich natürlich auch unbedingt das dazugehörige MMO spielen wollte. Schließlich muss es ein tolles Gefühl sein, die Gebiete, die man bereits alleine bereist hat, nun mit Freunden gemeinsam erkunden und entdecken zu können.

Dementsprechend habe ich mich nach Bekanntwerden der Entwicklung zur Beta angemeldet. Es ging dann auch relativ schnell, bis die erste Einladung ins Postfach flatterte. Für mich war direkt klar, ich wollte eine Rasse aus Morrowind spielen, dem dunklen, östlichen Kern des Kaiserreichs Tamriel. Dunkelelfen hatte ich bereits in Skyrim gespielt. Bei der Klassenwahl habe ich mich für einen Zauberer entschieden, welchen ich dann bis Stufe 10 spielte.

Im Zuge meiner ersten Abenteuer im unteren Stufenbereich, habe ich mich auf das Questen beschränkt, da dies zunächst die einzige Möglichkeit ist, um an neue Gegenstände zu gelangen. Man kann natürlich auch die Schatztruhen knacken, jedoch waren da meist andere Spieler schneller als ich. Neben dem ausgereiften Quest System, ist mir auch das Crafting System sehr positiv aufgefallen, woraufhin ich mir diesen Spielaspekt näher angeschaut habe. Nach dem Sammeln von ein paar Rohstoffen, konnte ich mir auch schon eine Robe herstellen. Gut, sie war nicht schön anzusehen, aber die Werte und Attribute waren besser als die Robe, die der Händler ein paar Häuser weiter, völlig überteuert anbot. Ich muss schon sagen, für eine Beta Phase sah alles schon sehr schön aus und bis auf ein paar Login Probleme, hatte ich auch keinerlei Probleme, sodass ich ab April in Tamriel herumreisen werde.

Die ersten Schritte beim Aufbau einer Community

TESO Fankit
Ein kleiner Vorgeschmack.

Das Spiel hat es mir und meinen Freunden so sehr angetan, dass wir eine deutsche Community zu The Elder Scrolls Online aufgebaut haben, mit einem dazugehörigem Forum. Neben dem Forum, worauf wir unseren Hauptaspekt legen, bieten wir auch tägliche News und Guides, sowie die Möglichkeit Gilden vorzustellen und zu suchen.

Seit wenigen Tagen geistert auch unser Fanseitenpaket durch das Internet, welches bisher eine einzigartige Sammlung an exklusiven Grafiken beinhaltet und nur auf unserer Seite in der Zusammenstellung vorhanden ist. Die Grafiken wurden von Mitgliedern unserer Community und uns erstellt. Alle Grafiken beruhen auf dem Werk der offiziellen Seite und obliegen auch deren Urheberrecht.

Update: Sein Service wurde leider eingestellt.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

TESO: Frohe Kunde aus der Beta!

Vor ein paar Stunden machte in Fan-Foren ein Gerücht die Runde: In Tamriel habe sich etwas Gewaltiges ereignet! Einem Helden fiel nämlich auf, dass er gar nicht mehr durch Monster gehen konnte wie noch am Tag zuvor. Denn The Elder Scrolls Online hat sich wohl dazu entschieden, doch noch eine Kollisionsabfrage einzuführen. Alles darüber und noch viel mehr erfahrt ihr in unserer News über The Elder Scrolls Online.

Das Gute vorneweg: Wie im Twitter-Account von The Elder Scrolls Online erwähnt wurde, steht eine erneute Beta-Phase wohl kurz bevor. Viele rechnen schon mit dem nächsten Wochenende! Dass an diesem Wochenende die Beta-Server für die meisten von uns verschlossen blieben, könnte daran liegen, dass jetzt gerade gewaltige Umwälzungen im Spieldesign vom The Elder Scrolls Online stattfinden. Und die brauchen natürlich etwas Zeit, um zu wirken. Da braucht man keine Heerschar von Spielern, die einem dabei über die Schultern starrt und vielleicht noch quengelnd fragt: „Bist du schon fertig?“

Die Kollisionsabfrage ist da

Eine Kollisionsabfrage war schon lange Thema bei den Entwicklern des heiß ersehnten Fantasy-MMORPGs TESO, dessen Release am 4. April ansteht. Doch habe man sich, so die Entwickler noch vor wenigen Wochen, bisher immer dagegen entschieden, weil es gerade im PvP eine zu hohe Belastung für die Server bedeutet hätte. Die Performance und damit auch der Spielspaß hätten darunter gewaltig gelitten. Da das Spieldesign von TESO Massenschlachten mit weit mehr als hundert Spielern vorsieht, wäre der Preis für eine Kollisionsabfrage im PvP zu hoch gewesen.

Wie es nun scheint, hat man einen Kompromiss gefunden. So wird die Kollisionsabfrage lediglich für Mobs außerhalb der PvP-Zone Cyrodiil gelten. Spieler können sich nicht gegenseitig den Weg versperren, wodurch auch einige Möglichkeiten für Grief-Play entfallen.

Erste Stimmen sind begeistert von der Änderung. Sie fühle sich organisch an und werte das Spiel erheblich auf. Überhaupt sei mit den Änderungen ein gewaltiger Schritt nach vorne gemacht.

Einmal wie die Spartaner in 300 sein!

Die Designentscheidung, ob eine Kollisionsabfrage in ein MMO gehört oder nicht, ist in den letzten Jahren heiß diskutiert worden. Eine Kollisionsabfrage bevorzugt im Normalfall fast immer Tanks und besonders große Rassen. Die können sich mit ihren Prachtkörpern und dank schwerer Rüstung wohlbehütet vor schutzbedürftige Gruppenmitglieder stellen und einen Schutzwall bilden. Außerdem können taktische Engstellen von wenigen Kriegern gegen eine Übermacht gehalten werden – Vergleiche zum Epos „300“ tun sich hier immer auf, als eine kleine Schar Spartaner die Engstelle der Thermopylen gegen eine Vielzahl von Persern hielt … demnächst auch in 3D und mit 30% mehr geölten Bodybuilder-Körpern.

Solche taktischen Überlegungen sind natürlich vor allem für das PvP entscheidend. TESO-Designer Brian Wheeler, der fürs PvP zuständig ist, hält von der Kollisionsabfrage im PvP schon deshalb nichts, weil sie sehr anfällig und buggy sei. Gerade wenn viele Spieler aufeinander träfen, habe kaum einer mehr Freude an der Kollisionsabfrage. Sie trage nur zur allgemeinen Frustration und zum Lag bei.
Natürlich will niemand ein laggender Spartaner sein!

Weitere Änderungen in der Beta sehen Fixes in der Animation vor und eine Anhebung der Monsterstärke ab Level 5.

Tja, damit habt ihr heute bestimmt wesentlich öfter das Wort “Kollisionsabfrage” gelesen, als ihr es heute morgen beim Frühstück je für möglich gehalten hättet!

TESO vs. WildStar: Das Duell um die Krone

Der König ist tot, lang lebe der König – so wird in Monarchien traditionell der Wechsel der Krone besungen. Zugegeben WoW ist noch lange nicht am Ende. Doch mittlerweile haben mehr Spieler mit WoW aufgehört, als noch aktiv spielen. Für viele Zocker ist es einfach Zeit für etwas Neues. Diese Leute sind überall da draußen und suchen nach einer neuen virtuellen Heimat. Vielleicht seid sogar Ihr darunter.

Der Kampf um die Spielerschaft ist lange entbrannt. 2014 steigen zwei Herausforderer in den Ring!

Die Herausforderer

Da ist zum einen The Elder Scrolls Online, kurz TESO oder auch ESO. Das Spiel von Zenimax kann auf eine prachtvolle Ahnengalerie von Single-Player-MMOs zurückblicken. Für den 4. April ist der Release geplant. Die Fans scharren schon derart mit den Hufen, dass man es in ganz Tamriel spüren kann. Von ESO erwartet man, dass es viele Fans abholt, die bisher noch nie ein MMORPG gespielt haben, sondern aus den starken Single-Player-Titeln kommen. Das Spiel überzeugt unter anderem durch eine starke Grafik und ein ausgeklügeltes PvP-System.

The Elder Scrolls Online

Wir haben den Herausforderer bereits ausführlich vorgestellt und mit zahlreichen Artikeln bedacht.

WildStar hingegen kann auf keine große Ahnengalerie zurückblicken, doch das Spiel hat viele Fans gewonnen und punktet mit einem polierten Spiel-Design, einer zeitlosen Comic-Grafik und einem unverbrauchten Setting in einer wilden Science-Fiction-Welt. WildStar richtet sich in seinem Konzept ganz klar an MMORPG-Spieler und übernimmt viele Ideen vom amtierenden Champion World of Warcraft.

WildStar MMORPG

Auch Wildstar haben wir bereits mit Artikeln vorgestellt und begleitet.

Die Herausforderer könnten kaum ungleicher sein.

Dort der große Name, hier das ausgefeilte Konzept. In der einen Ecke eine fotorealistische Grafik, die auch moderne PCs bis an die Grenzen führen wird, hier ein knallbuntes Comic-Strip-Design. Mit ESO geht es ernsthaft zur Sache, Geschichten erinnern an die klassische Sword’n Sorcery-Fantasy mit epischem Einschlag, WildStar hingegen orientiert sich in seinem Erzählstil eher an Borderlands oder Futurama. In einer Bibliothek stünden beide Stoffe wohl nicht mal in derselben Abteilung.

Die Frage ist nun: Kann es nur einen geben?

Und wenn ja, wer verliert den Kopf und bleibt geschlagen zurück? Und wer kann die Stufen bis zum Thron nach oben steigen und sich von den Fans als neuen König der MMORPGs krönen lassen?

Das Duell

Seit die NDA um The Elder Scrolls Online gefallen ist, tauchen überall im Netz weitere Bewertungen zum Spiel auf. Auch die englische Spiele-Seite mmorpg.com hat das Wegfallen der NDA zum Anlass genommen, zwei begeisterte Fans der MMORPG-Aspiranten zumindest verbal blutig aufeinander losgehen zu lassen.

Der ESO-Fan ist dabei Chris Coke, der fest an den Erfolg des Zentimax-Knüllers glaubt. Ihm gegenüber steht mit Gareth Harmer ein wahrer Anhänger von Wildstar.

Uppercut gegen das Kampfsystem von ESO

Gareth beginnt das Duell sofort mit einer Frontalattacke auf eine der vermeintlichen Schwachstellen von The Elder Scrolls Online: Das Kampfsystem fühle sich hakelig und uninspiriert an. Das sei nicht nur am Anfang so, wenn wenig Fähigkeiten zur Verfügung stünden, sondern sogar später noch. Die Figuren sähen unnatürlich aus und hätten lächerliche Kampfposen. Sie wirkten unecht und machten es unmöglich, sich mit den Figuren zu identifizieren.

Wildstar hingegen, so Gareth, punkte ganz klar mit den flüssigen und zweckmäßigen Kämpfen. Die Angriffe der Gegner seien durch rote Markierungen auf dem Boden ganz klar zu erkennen, regelrecht „telegrafiert. Das sorgt in seinen Augen für ein tolles Kampferlebnis. Vor allem die Doppel-Sprünge und das Ausweichen garantierten ein tolles Spielgefühl.

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Überhaupt mache WildStar einfach wahnsinnig viel Spaß. Jede Instanz und jedes Abenteuer habe er mit einem fetten Grinsen im Gesicht verlassen. Von ESO könne man das ja nun nicht gerade behaupten.

WildStar blockt Kritik und setzt zum Schwinger an

Die Kritik kann Chris für ESO natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Zwar sei es bei WildStar am Anfang ganz nett, ein bisschen zu springen und auszuweichen. Aber wie lange könne es schon dauern, bis es anfange, zu nerven und sich wie eine Qual anzufühlen?

Das Kampfsystem in WildStar wirke wie eine etwas buntere, noch mehr auf Ausweichen bedachte Version von Guild Wars 2 – und jeder wisse ja, wie das funktioniert habe …
Das System mit dem Ausweichen sei nun schon eine Weile auf dem Markt und habe nicht gerade die Welt im Sturm erobert.

Das Kampfsystem in ESO hingegen ohne Global-Cooldown und in einer First-Person-Perspektive lasse ein Verschmelzen mit der Spielfigur viel eher zu. Außerdem sei in vielen Spielen erprobt, damit etabliert und geliebt. „Wenn du mittendrin bist, dann bist du wirklich mittendrin“, so Chris Coke.

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Kräftige Links-Rechts-Kombination gegen Eso-Endgame

Gareth greift in der nächsten Runde sofort das Endgame von ESO an. Einmal am Levelcap gebe es in ESO einfach zu wenig zu tun. Nur Massen-PvP in Cyrodil, Veteranen-Inis, Questen auf gegnerischem Gebiet und ominöse PvE-Adventure-Zonen stünden hier zur Auswahl. Aber keine Raids, keine Schlachtfelder und keine Arenen.

In WildStar hingegen gäbe es eine Menge zu tun: Mit riesigen 40-Mann-Raids, die in wandelbaren Instanzen stattfinden und immer wieder neuen Möglichkeiten bringen, sich den Loot zu verdienen.
Durch ein Elo-System sei außerdem sichergestellt, dass der Ehrgeiz am Köcheln bliebe, weil man ständig mit anderen Spielern auf Ranglisten konkurriere. Außerdem mache das Ganze schon deshalb Spaß, weil sich das Kampfsystem nicht wie Schreibmaschinen-Schreiben anfühle!

ESO blockt Kombination ab: Endgame braucht gar keine Raids

Darauf kann Chris nur mit den Schultern zucken. Seiner Meinung nach wollten die ESO-Fans gar keine großen Raids im Endgame. Immerhin rekrutiere sich die Anhängerschaft von The Elder Scrolls Online auch aus Single-Player-Spielern. Es sei clever von Zentimax mit den Raids erst einmal zu warten, ob die Spieler sich das überhaupt wünschten.

teso-screenshot-eso

Für Eso spreche eine ganze Menge: Die bisherigen Dungeons seien großartig gelungen und eine Zierde des Systems aus Tank, Heiler und Damage-Dealer. Außerdem lägen die Stärke des Games klar im PvP. Immerhin liefere ESO ein besseres Drei-Parteien-Gemetzel als Guild Wars 2. Das soll schon ganz schön was heißen.

In WildStar hingegen gebe es kaum etwas außer den Raids. Und die würden im Gegensatz zu dem tiefen und komplexen Endgame-PvP dann doch schnell langweilig werden.

Tiefschlag gegen Voice-Actor bei Eso

Gareth greift nun zu einer besonders perfiden Taktik und lässt sich in die Seile fallen. Er gibt zu, dass ESO tatsächlich tolle Quests habe, die vor allem vollständig vertont seien. Doch das war nur eine fiese Finte, denn nun setzt er zu einem Tiefschlag an. Mit einem süffisanten Lächeln erklärt er, dass diese vollständige Vertonung sicher dafür sorgen werde, dass es beim Content dann zu Engpässen kommen werde. Schließlich könnten die Synchronsprecher nicht immer verfügbar sein.

WildStar

Ein Grafikstil wie bei ESO altere zudem schnell. Der Cartoon-Style eines WildStars hingegen bleibe ein zeitloser Klassiker. Immerhin sehe auch World of Warcraft heute noch hervorragend aus.

Kinnhaken gegen Tweet-Questtexte bei WildStar

Den Angriff von Gareth kontert Chris kaltlächelnd. Er fände es schon okay, auf tolle Quests ein wenig länger zu warten. Die Questtexte von WildStar, die ihn öfter an Twitter-Nachrichten erinnerten, kriege man sicher in zwei Wochen hin, Qualität brauche halt ein wenig länger.

Außerdem wollten viele Spieler eine wunderschöne Grafik am oberen Limit der Technik, um sich völlig in die Welt fallen zu lassen und in ihr aufzugehen. WildStar hingegen bediene lediglich ein ohnehin sattes Publikum mit mehr vom selben.

Die letzte Runde

In der letzten Runde hängen beide Herausforderer schon ganz schön in den Seilen. Jeder hat dem anderen das ein oder andere Veilchen geschlagen und auch die Ring-Girls sind nicht mehr so adrett und frisch wie in den ersten Runden.

Die letzte Geste scheint dann doch etwas versöhnlich, denn die beiden werden natürlich auch das Game des jeweils anderen zocken.

TESO vs WildStar

Chris setzt noch einmal an: Bei WildStar seien offenbar viele Entwickler aus anderen MMORPGs zusammengekommen, um Wege zu beschreiten, die sie vorher nicht hatten gehen können. Es sei eine klare Evolution des Genres, aber dadurch fehle vielleicht auch eine einzige große Vision, während die Teile schon perfekt seien. Das Entwicklerstudio habe sich nicht aufgemacht, um EIN Spiel zu entwickeln, eine Vision umzusetzen, sondern habe unzählige tolle Features zu einem Spiel zusammengesetzt, das weit mehr als die Summe seiner Teile sei. Bei ESO hingegen halte er das noch für ziemlich fraglich.

Nun ist Gareth dran, auch was Nettes über WildStar zu sagen. Moment – Gareth scheint kurz aufzublicken: Was hat der eben über ESO gesagt? Nicht mehr als die Summe seiner Teile?

Und schon ist der Kampf aufs Neue entbrannt!

Mein-mmo.de fragt:

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Wie seht Ihr das? WildStar oder ESO? Kann es nur einen geben oder werdet Ihr Euch beide anschauen? In welches Game setzt ihr Eure Hoffnungen? Auf welches Spiel freut Ihr Euch am meisten? Wird es auf einen Zweikampf hinauslaufen oder kann vielleicht WoW seine Position behalten? Kommt ein anderes Spiel zurück? Oder besteigt gar ein Underdog den Thron?

Überrascht uns. Widersprecht uns. Teil uns Eure Gedanken mit. Oder teilt einfach diesen Beitrag, wenn er Euch gefallen hat!

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Wir bleiben auf jeden Fall am Ball.

ArcheAge: Beginn der Beta im März?

Wir haben vor ein paar Wochen ja darüber berichtet, dass der Release von ArcheAge im Westen, nach langer Wartezeit, nun allmählich näher rückt. Die englische Verision sei bereits fast vollständig lokalisiert und eine Beta für ausgewählte Personen ist schon voll im Gange. Offensichtlich war das kein Scherz, denn Trion Worlds, der Publisher, der sich um den Spielbetrieb in Amerika und Europa* kümmern wird, hat in einem Blogbeitrag weitere Informationen preisgegeben!

Trion Worlds berichtet in diesem von einem Besuch beim Entwickler XL Games. Eine Woche lang habe man in Korea viele aussichtsreiche Gespräche geführt, in denen unter anderem klar wurde, wie wichtig die Sandbox-Elemente von ArchAge für die westliche Version seien, und dass man sich auch weiter auf diese fokussieren sollte. Nur so könne man dem Ganzen eine einzigartige Note verleihen. Zuletzt gab es in dieser Hinsicht ja ein paar nicht ganz so positive Meldungen aus Asien, die herausstellten, dass man sich durch die letzten Updates immer mehr einem Themepark-MMO nähere.

Logischerweise wollte man aber nicht nur über Spielinhalte sprechen. Von hoher Priorität waren auch Diskussionen über die baldige Veröffentlichung und wie man den Start am besten angehen sollte:

Da wir das Unterfangen nun beschleunigen, bildet bereits die im März stattfindende Zusammenkunft mit der Presse, bei der Game Developer’s Conference in San Francisco, den Auftakt zu aufklärenden Informationen, mit denen wir offiziell die Werbetrommel rühren werden – bezüglich der Beta und noch mehr.

Man rührt also nun offiziell die Werbetrommel, was eigentlich nur heißen kann, dass im März konkrete Termine zur Beta und vielleicht schon zum Release genannt werden. Wir halten euch auf dem Laufenden! Was sagt ihr eigentlich zu ArcheAge? Hat man zu lange mit der Beta auf sich warten lassen oder kann es immer noch ein Erfolg werden?

*Russland gehört natürlich auch zu Europa, aber das ist eine andere Geschichte. Wen es interessiert: Dort ist das Spiel gestern offiziell gestartet, unter dem russischen Publisher Mail.Ru.

World of Warcraft: Weibliche Zwerge und Orcs auf dem OP Tisch!

World of Warcraft: Sowohl die kräftigen Frauen-Orcs als auch die edlen Zwergedamen haben ein Problem: Die vor Muskeln strotzenden Orc-Männer sowie die beharrten Oberzwerge, vergnügten sich in letzter Zeit lieber mit anderen Kronen der Schöpfung, als mit den eigenen!

In den abendlichen Kneipengesprächen unter Männern, hört man auch immer wieder die gleichen Ausreden für die Fremdtritte: sie seien “zu ausdruckslos und schlecht geschminkt” oder es fehle ihnen der “feminine Touch“.

Doch woran liegt das? Ist das vermeintlich starke Geschlecht, weiß der Geier waum, jetzt schwach geworden? Gerüchten zufolge, öffnen sich in der Welt von Azeroth vermehrt schwarze Löcher zu Parallel-Welten. Bisher durften nur Männer dieses Mysterium untersuchen. Diejenigen, die sich hindurch trauten und die andere Welt näher angeschaut haben, sind nicht mehr wiederzuerkennen.

Ein zurückkehrender Mensch fing plötzlich an, von der Apocalypse zu sprechen: “Hört, hört! Sie werden uns bald abschalten, rette sich wer kann! Ich sah furchterregende Gestalten, die sich auf den Weg machen, uns zu zerstören! Man nennt sie in den anderen Welten die sogenannten WoW-Killer!“.

Solche Personen sorgen zumeist aber nur für Gelächter und werden als realitätsfern bezeichnet.

Viel schlimmer sind da zum Beispiel die menschlichen Knaben, die angeblich aus einer Fantasie-Welt namens Arborea wiederkommen und von unglaublich “geil” aussehenden Castanic-Frauen sprechen; diese Kerle schwärmten das ganze Dorf von teuflisch aufreizenden Wesen voll! Auch wenn die weiblichen “Evas” keine unmittelbare Konkurrenz  seien, schließlich sind sie angeblich 7 Millionen Jahre entfernt voneinander, hinterließen die Berichte Spuren, die am Ego kratzten.

Die aufgrund der Erzählungen fehlende Aufmerksamkeit, machte sie einfach verrückt. Sie konnten es einfach nicht verstehen, jahrelang habe man sich etwas aufgebaut und nun, wie aus dem Nichts, springen sie jüngeren Ludern hinterher…Des einen Leid ist des anderen Freud, denn aus diesem Grund sind die Designer-Ärzte seit langer Zeit mal wieder voll gefragt.

ALLE menschlichen Frauen werden sich sehr bald einer OP unterziehen, nachdem die ersten Testmodelle ein vielversprechenden Eindruck machen. Die Männer sprechen nun sogar von einer baldigen Rückkehr, aber auch noch nie dagewesene Abenteuer werden in letzter Zeit vermehrt gesichtet: “Ich wollte mich schon immer in eure Gesellschaft begeben, aber eure Körper waren mir bisher einfach zu fad!“. Das ist natürlich den weiblichen Orcs und Zwergen nicht entgangen.

Die ersten Orc- und Zwerg Testkandidatinnen schauen wir uns mal genauer an, denn auch diese sorgen jetzt für offene Mundwinkel. Fangen wir mit der “Überarbeitung” der weiblichen Zwerge an:

World of Warcraft: Weiblicher Zwerg
Ich bin ja jetzt ein heißer Feger, oder?

Wie wir wissen, drücken sich Ärzte bei solchen Dingen etwas anders aus, eher so technisch. Dennoch ist es interessant zu wissen, was sie zur Umgestaltung sagen:

[intense_testimonies]
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[intense_testimony_text]Es war eine Herausforderung für unsere Charakterdesigner, ein Gleichgewicht zwischen dem klassischen Modell des weiblichen Zwergs und der Ausdrucksfähigkeit der neuen flüssigen Animationen zu finden[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”World of Warcraft Charakterdesigner”][/intense_testimony_author]
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Zu guter Letzt werfen wir auch noch einen Blick auf die heißen, weiblichen Orcs!

World of Warcraft: Weibliche Orcs
Wehe es sagt jetzt noch einer, ich wäre ausdruckslos!

Bei diesem Unterfangen wollten uns sogar gleich zwei der führenden Ärzte mitteilen, welchen Eindruck sie aus den ersten Testoperationen gewonnen haben:

[intense_testimonies]
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[intense_testimony_text]Der ursprüngliche Gesichtsausdruck des weiblichen Orcs ist im Grunde genommen nur ein leeres Starren, das leider kaum Leben oder Persönlichkeit rüberbringt. Wir wollten ihr ein wenig mehr Schärfe verpassen, sodass sie eine selbstsichere „Leg dich nicht mit mir an!“-Haltung ausstrahlt (…)[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Lead Animator Steve Aguilar”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
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[intense_testimony_text](…)Das Ziel war ein neues Modell mit wesentlich höherer Genauigkeit, aber klassischem Aussehen. Wir wollen einen starken weiblichen Gegenpart zum männlichen Orc – vom Auftreten her genauso kampfbereit, jedoch trotzdem feminin.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Character Artist Dusty Nolting”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
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Ich hoffe, es ist hier klar geworden, dass die kleine, einleitende Geschichte ein kleiner Spaß meinerseits war 😉 Die neuen Charaktertexturen, die mit dem Addon Warlords of Draenor Einzug erhalten, sind aber kein Scherz, um es noch mal deutlich zu machen.

Jetzt ist aber eure Meinung gefragt: Sind die neuen Charaktertexturten fast schon Grund genug für euch, um wieder zu World of Warcraft zurückzukehren oder gar neu anzufangen?

Quelle(n):
  1. Warlords of Draenor

The Secret World: Das beste Single-Player-MMO, das Ihr nie gespielt habt

The Secret World hat unseren Tester Schuhmann die letzten Nächte beschäftigt. In diesem Test sagt er Euch, ob sich ein Abstecher in die Welt der Zombies, Vampire und dunklen Verschwörungen lohnt.

Das erste, was bei TSW sofort auffällt: Es ist einfach anders. Es gibt keine Rassenwahl und keine Klassenwahl bei der Char-Erstellung. Man spielt einen Menschen, so komisch der Gedanke auch sein mag. Der Typ, den ich mir als Avatar aussuche, rennt als ziemlich schluffiger Hippster durch die Gegend.

Er wacht aus einem üblen Traum auf, hat plötzlich Superkräfte und ein Typ erklärt ihm: „Glückwunsch, du gehörst jetzt zu den Illuminaten. Wenn du die erste Woche überlebst, wird das bestimmt dufte.“

Bis dahin, geb ich zu, bin ich noch nicht sonderlich beeindruckt. Eine Woche vorher hatte ich mir DC Universe Online angesehen und da wird zum Intro gleich die halbe Erde in atemberaubender Qualität von Superhelden und Superschurken geschrottet.

Doch das erste Mal sehe ich auf, als ich einen Quest-NPC treffe. Der betreibt eine Wäscherei in New York. Er behauptet seine Freundin wäre okay, immerhin wisse er, dass sie von den Illuminaten gegen einen Roboter ersetzt wurde. Als ich ihn frage, um was es hier eigentlich geht, erklärt er mir:

„Psst! Sie sind überall!“

Das Intermezzo ist derart hervorragend synchronisiert und geschrieben, dass ich mich doch mal etwas näher an den Monitor setze und beginne, das Spiel ernst zu nehmen.

Dabei hab ich zugegeben kaum etwas von The Secret World gehört. Und das, obwohl das Spiel bereits anderthalb Jahre auf dem Markt ist. Soll es mir wirklich so ergangen sei, dass da ein Spiel auf die Welt losgelassen wurde, das wirklich großartig ist, aber einfach keinen Buzz erzeugt hat, das nicht genügend gehypet wurde?

Ganz so ist es auch nicht, aber machen wir mal der Reihe nach weiter.

Willkommen in Zombieland

The Secret World: Kingsmouth

Nach einem Besuch bei den Illuminaten (wieder wunderbar durchgeknallt gestaltet und sehr zum Schmunzeln), absolviere ich ein Tutorial in einer Tokioer U-Bahn-Station. Offenbar ist eine Zombieplage ausgebrochen. Ich frag mich stumm, was zum Geier Zombies mit den Illuminaten zu tun haben, und finde mich, nach einem kurzen Abstecher in so eine Art Fantasy-Steampunk-Hohlwelt, dann in einem kleinen Kaff wieder. Das sieht aus, wie direkt einem Stephen-King-Roman entsprungen.

Kingsmouth heiß das Örtchen. Das „ahead“ unter dem Namensschild wurde durch ein „dead“ ersetzt. Ich atme tief ein, mach zwei Schritte und bin sofort in einer Episode von The Walking Dead. Zombies scharen sich in Trauben um die Straße, Wagen sind liegen geblieben, ich krieg das Gefühl, wieder State of Decay zu zocken.

Ein paar Stunden später im Spiel bin ich bis zum Hals in einen wilden Überlebenskrieg gegen die Zombies verwickelt. Ich hab mich bis dahin wenig mit dem Skill-System beschäftigt und meine Spielfigur trägt nur zwei Pistolen, weil ich offenbar im tiefsten Inneren schon immer wie Neo in der Matrix sein wollte.

Kingsmouth, so stellt sich heraus, wird von einer veritablen Zombieplage heimgesucht. Die Dorfbewohner sind ein schießfreudiges und mürrisches Völkchen, das mit Redneck-Akzent pragmatisch davon fabuliert, mal wieder alles platt zu machen. Die Aufträge sind zu Anfang rustikal. Im Wesentlichen geht es darum, Zombies zu killen, die Schutzzäune zu verstärken, dann noch mehr Zombies zu killen, nach Überlebenden zu suchen und wenn man grade schon dabei ist, noch mehr Zombies zu killen.

Ich frag mich: Warum zum Geier war das Spiel kein Hit?

Ich hab doch neulich erst State of Decay gespielt, ein richtiges Hit-Game und das war nicht viel besser. Und ich hab doch x Freunde, die bei The Walking Dead vor dem LED-Fernseher sitzen und Strichlisten führen, wie viele Zombies erschossen und wie viele mit einem Samurai-Schwert geköpft wurden! Ja, die stundenlang darüber diskutieren, wo und mit welchen Waffen und Freunden sie sich verbarrikadieren würden, wenn die unausweichlichen Zombies an die Tür klopfen!

Einzigartiges Quest-System

Rasch merke ich allerdings, dass ich dem Quest-System unrecht getan habe. Das Questen ist überhaupt nicht so simpel wie in den vielen anderen MMORPGs, die ich mittlerweile kenne. Denn die Quests sind modular. Niemand zwingt einen dazu, eine bestimmte Quests zu machen. Ich kann mir die Rosinen rauspicken – gut, außer bei der Story-Mission, die ist Pflichtprogramm.

The Secret World

Eine Story-Quest bildet wie in vielen Spielen den roten Faden und führt von Zone zu Zone. Daneben gibt es zahlreiche einzelne Quest-Geber, die Haupt-Quests vergeben. Meist haben diese Quests dann mehrere Schritte und dauern erstaunlich lange. Von diesen Quests lässt sich immer nur eine gleichzeitig vorantreiben. Also nichts ist es, mit der Massenannahme und Massenabgabe von Aufgaben, während eines flotten Trips von Quest-Hub A zu Quest-Hub B, bis dann die Zone erledigt ist.

Ein Vorteil von TSW: Wenn die Quest abgeschlossen ist, muss man nicht zum NPC zurückkehren, sondern kann das bequem per Telefon erledigen. Immerhin spielt TSW in unserer Zeit. Außerdem kann man gleichzeitig noch 3 Nebenquests absolvieren, aber das ist nun nicht so wild.

Das Interessante sind die verschiedenen Missionstypen. Die normalen Kampfquests sind die sattsam bekannten „Geh dahin und leg was um“-Geschichten. Allerdings gibt es auch Sabotage-Quests, durch die das Spiel auf einmal eine ganz andere Färbung bekommt. Nun gilt es in Solo-Instanzen vorzudringen, sich an Laserschranken vorbei zu schmuggeln, Bewegungsdetektoren und Schaltschemata zu überlisten und alles dafür zu tun, nicht in die Luft gejagt zu werden. Die Missionen mögen nicht jedermanns Fall sein, sind aber auch aus Solo-Spielen bekannt und sorgen durchaus für einen Wechsel in der Spielgeschwindigkeit.

Wie in einem Dan-Brown-Roman

So richtig anders anders (anders!) sind allerdings jene Missionen, die mit einem grünen Computer gekennzeichnet sind. Die meinen es wirklich ernst.

The Secret World Rätsel

Nun sind Puzzle oder kleine Rätsel ja wirklich nichts Besonderes in MMORPGs. Nur sind die meistens so gestaltet, dass sie jeder hinbekommt. Also auch völlig unbeleckte Lemminge auf Red Bull, die seit drei Tagen nicht geschlafen haben und deren Aufmerksamkeitsspanne irgendwo zwischen Kolibiri und Wüstenrennmaus liegt. Bei The Secret World ist das ein bisschen anders.

Die Rätsel haben eine Qualität wie das Zeug, das Tom Hanks in den Dan Brown-Verfilmungen löst. Also so was wie: „Hm, das muss eine Anspielung auf eine Bibelpassage sein! Aber die Bibel hat an der Stelle nur 5 Bücher, nicht 4! Also muss es eine Anspielung auf das mittelenglische Versepos Paradise Lost von Milton sein. Lass mich kurz nachdenken, ob ich die Passage aus dem Kopf rezitieren kann!“ – Jetzt mag so mancher denken, dass ich übertreibe … Nein, ich untertreibe sogar noch.

Die einzigen Rätsel, die ich ingame ohne Zuhilfenahme eines Guides lösen konnte, waren die relativ einfachen Mysterien der Hauptquests. An den Rätseln der Spezial-Quests hätte ich mir die Zähne ausgebissen, ohne danach zu googeln. Ich hätte mir auch noch dritte und vierte Zähne holen können und die wären mir ebenfalls an den hammerharten Rätseln abgebrochen. Sogar als ich die Lösungen im Guide las, dachte ich: Wie zum Teufel ist darauf nur je jemand gekommen? Welche außerirdische Intelligenz hat sich das denn ausgedacht? Hat man irgendwelche russischen Wunderkinder zu einem Think Tank wie in Minority Report zusammengeschweißt und die kamen dann auf diese irren Ideen?

Ich geb zu: Ich bin auch nicht mehr gewöhnt, Rätsel wirklich selbst lösen zu müssen. Lange Jahre mit MMORPGs, die auf deutlich jüngere Spiele fein getunet waren, haben mich wohl verweichlicht – red ich mir zumindest ein.

Dieses Gefühl wie Robert Langdon in einem Dan-Brown-Roman zu stehen und vergeblich darauf zu warten, dass einem der Regisseur nun den genialen Lösungs-Text für das tückische Problem vorsagt, fand ich durchaus faszinierend. Allerdings hat es auch ein wenig an meinem Ego gekratzt.

Das Skill-System

Das Skill-System bei TSW ist völlig frei. Es gibt neun verschiedene Waffen-Typen, in die Punkte investiert werden können (3 Nahkampf-Waffen, 3 Fernkampf-Waffen und 3 Zauber), außerdem gibt es noch 3 verschiedene „Rüstungs“-Skills, die unter Talismane laufen, und die ebenfalls ab und an Punkte brauchen, damit man der Stufe angemessene Rüstungsteile tragen kann.

The Secret World

Das Spiel geht hier wirklich innovative Wege und lässt den Spieler manchmal etwas verdattert zurück, weil er keine Ahnung hat, was er nun skillen soll, um stärker zu werden. TSW gibt allerdings einige Templates vor. Sie dienen als Anregung, in welche Richtung man seinen Char gestalten kann. Wenn man alle Skills eines Templates abdeckt, bekommt man vom Spiel auch das passende Outfit dafür.

Ach ja, wo wir grade bei Tipps sind: Die meisten modernen MMORPGs verwenden als “Loote alles”-Taste das “V”, TSW nimmt dafür das “F”.

Warum war das Spiel denn nun kein Hit?

Ja, das hab ich mich auch gefragt. Also ich glaube, das Spiel ist in jedem Fall den einmaligen Preis wert, einfach um die Missionen und die Atmosphäre zu genießen. Im Endgame lassen die Inhalte dann doch stark nach. Es wird auch mit der Zeit alles bisschen zäher und grindiger. Die Faszination des Startgebiets blättert ab. Außerdem gibt es nicht die Motivation, immer weiter Items zu sammeln oder sich zu messen wie in anderen Spielen.

Da das Spiel extrem Story-basiert ist und neue Wege geht, hat es erstaunlicherweise nicht das Sucht-Potential wie typische MMORPGs, die vor allem auf das Jagen-und-Sammel-Verhalten der Spieler abzielen. Es fühlt sich in vielen Fällen mehr wie ein richtig guter Roman an, den man am Ende trotzdem nicht noch mal von vorne liest.

Das Spiel hat aber wesentlich mehr Erfolg verdient, als ihm beschieden ist. Denn Funcom, der Betreiber, hat den Release ziemlich vermasselt. Das Spiel startete mit wenig Fanfaren gegen Diablo 3 und Guild Wars 2 – da muss man nun kein Marketing-Genie sein, um zu erkennen, dass es keine brillante Idee war.

The Secret World

Wer sollte sich das Spiel unbedingt mal anschauen?

  • Freunde von Vampire – The Masquerade zum Beispiel. Die wird das ungewöhnliche Ambiente mit dem Mix aus den wirrsten Verschwörungstheorien, unserer Welt und dem Übernatürlichen enorm anziehen. Wer Spaß an einem Kinofilm wie Fletchers Visionen hatte oder Lovecraft und Stephen King zu seinen Lieblingsautoren zählt, ist hier auch genau richtig. Prise Constantine ist auch dabei.
  • Freunde von richtig kniffligen Rätseln und Grübelspielen. Wer schon immer mal zeigen wollte, dass er das Zeug zum Robert Langdon oder Sherlock Holmes hat, für den ist das Spiel das richtige. Die Rätsel sind verdammt knifflig, fördern außerordentlich das Out-of-the-Box-Denken und einen humanistischen Bildungsschatz, vor allem in Richtung irre Verschwörungstheorien. Zum Glück sind die Rätsel optional. Allein die Beschäftigung mit ihnen lässt den IQ um mindestens 10 Punkte nach oben schnellen.
  • Freunde von Survival- und Zombieserien. Das lange erste Kapitel im Spiel könnte auch als Backdrop für Day of the Dead, The Walking Dead oder eines der zahlreichen anderen Dead-Szenarien dienen, die Fans des Genres so mögen (sZenarien, wenn Ihr wisst, was ich meine). Mit einer gehörigen Prise Tentakel-Lovecraft allerdings. Atmosphärisch und vor allem von der Sprachausgabe ist das Spiel weit vorne.
  • Freunde von guten Single-Player-RPGs. Für knapp 25 Euro bietet das Spiel eine tolle, lange Story mit zahlreichen Quests und Überraschungen. Das sind vielleicht 120, 150 oder 200 Stunden Spielspaß für 25 Euro, die einem nicht weglaufen. Gut, man muss dann die typischen grindigen Elemente von MMORPG-Quests in Kauf nehmen, die Single-Player-Games gern umgehen.
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The Secret World ist das ideale Spiel für Zocker, die glauben jedes MMORPG sei gleich. Leider ist es nicht gerade das ideale Spiel für MMORPGler.

Meine Empfehlung: Es sind noch ein paar Wochen, bis TESO rauskommt, und noch ein paar Monate, bis es mit Wildstar oder anderen Games losgeht. Hier wartet verdammt viel Spiel für wenig Geld auf jeden Zocker, der sich die Zeit bis dahin vertreiben möchte.

The Elder Scrolls Online: Unsere tägliche Dosis News gib uns heute

Uns von mein-mmo.de ist natürlich nicht entgangen, wie sehr die Fans des Spiels nach Neuigkeiten um das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online lechzen, das am 4. April live gehen wird.

Der Publisher hat nun einige Kleinigkeiten klargestellt, die mit der Imperial Edition zu tun haben. Denn die Features dieser Collector-Edition-Box werden erst zum Releasetag freigeschaltet. Dabei erlaubt die Imperial Edition allerdings einen frühzeitigen Zugang zum Spiel. Der Knackpunkt für viele Spieler war nun, dass sie einen Kaiserlichen spielen wollten (eine Premium-Rasse, die es als Bonus der Imperial Edition gibt). Den wollten sie natürlich – dank des Imperial Edition-Headstart-Bonus – schon ein paar Tagen früher zocken. Aber wie sollte das gehen, wenn die Boni erst mit dem normalen Release freigeschaltet werden?

Der Developer gibt nun Entwarnung: Es wird mit der Imperial Edition schon beim Headstart möglich sein, einen Kaiserlichen zu erstellen. Der Spielentwickler Zenimax geht in seinem FAQ auf weitere Fragen zu der Imperial Edition ein.

Da die NDA um das Spiel gefallen ist, tauchen auch einige weitere Nachrichten um The Elder Scrolls Online auf. Im Magazin VG 247 wurde nun gemutmaßt, dass es bis zu 150 Stunden dauern werde, bis das Max-Level erreicht werden kann. Das setzt wohl eine gemächliches Spieltempo voraus.

Andere Quellen sprechen davon, dass es in bis zu 80 Stunden zu schaffen ist, wenn man den Quest-Text überspringt und das Spiel aus einer Powergaming-Sicht angeht. Vielleicht, so mutmaßen einige, kann der Wert sogar noch weiter gedrückt werden.

The Elder Scrolls Online

Wir fragen Euch: Wie wollt Ihr die ersten Tage bei The Elder Scrolls Online angehen?

Werdet Ihr mit der Imperial Edition Euren Vorsprung nutzen und möglichst schnell auf das Max-Level zusteuern? Oder wollt Ihr Euch etwas Zeit lassen, die Welt in Euch aufsaugen und lasst es etwas gemütlicher angeht? Wollt Ihr TESO wie ein Single-Player-Spiel möglichst voll genießen oder wie bei einem MMORPG schnell ins Endgame kommen, um euch einen festen Platz in der Server-Hierachie zu erkämpfen?

In der Kommentar-Abteilung oder auf unserer Facebook-Seite ist genug Platz, damit Ihr uns sagen könnt, wie Ihr Euch Eure ersten Schritt in Tamriel vorstellt.

Wir freuen uns über jeden Kommentar.

Final Fantasy XIV – die erfolgreichste Wiedergeburt der Geschichte.

Die Server blühten ohne Ende…

Vor einigen Monaten haben wir noch darüber spekuliert, ob Final Fantasy XIV: A Realm Reborn auch weiterhin so erfolgreich bleibt, nachdem sich der Hype um das Spiel ein wenig beruhigt hat. Denn die positiven Meldungen rissen anfangs einfach nicht ab – ständig und überall kamen Meldungen rein, dass mal wieder ein Meilenstein in puncto Spielerzahlen erreicht wurde und die Kapazitäten erhöht werden müssten, um den Massenansturm standzuhalten.

Zum einen lag das sicherlich daran, dass das Erscheinungsdatum im Sommer 2013 günstiger nicht hätte sein können. Abgesehen von Neverwinter und vielleicht Dragon’s Prophet, gab es im vorigen Jahr kaum nennenswerte Neuerscheinungen bei den Online-Rollenspielen. Zum anderen hatte Square Enix mit dem erneuten Release aber auch alles richtig gemacht.

Ohne Rücksicht auf finanzielle Verluste, zog man die erste Version (Final Fantasy XIV) komplett vom Markt zurück, schaltete die Server ab und verbesserte es daraufhin fast 2 Jahre lang in allen Belangen. Man wollte sich nicht noch einmal so ein Fiasko erlauben und setzte alles auf eine Karte – jetzt oder nie – galt es mit solch einem Umbruch den Ansprüchen der kritischen Community gerecht zu werden.

Die schwere Zeit nach dem Hype überstanden?

Mehr als ein halbes Jahr nach der zweiten Veröffentlichung ist es nun an der Zeit, ein vorläufiges Fazit zu ziehen. War es trotz der anfänglichen Euphorie doch nur ein lang gezogenes “One-Hit-Wonder” oder führte die Reinkarnation tatsächlich dazu, dass das Final Fantasy MMO nun für eine längere Zeit einen Platz im oberen Segment des hart umkämpften Marktes einnehmen kann.

Die Skepsis ist nicht unbegründet. Schließlich wurde die erste Version des Spiels damals aufgrund vieler Unzulänglichkeiten im Nachhinein zurückgezogen und es dürfte wohl keinem entgangen sein, dass in der Vergangenheit so einige andere hochgejubelte MMORPGs, nach einem furiosen Start, herbe Verluste hinnehmen mussten – insbesondere jene, die das Pay-to-play als Geschäftsmodell auserkoren haben.

Final Fantasy XIV

Doch wir möchten hier nicht ewig um den Brei herumreden:

Final Fantasy: A Realm Reborn ist im Olymp angekommen.

Vielleicht nicht als Zeus, denn das ist WoW, aber Apollon, der Gott der Heilung, kommt dem sehr nahe – Final Fantasy hat sich von seinem ersten Schicksalsschlag endgültig erholt und die schweren Wunden konnten geheilt werden. Mit diesem Erfolg ist man selbst Jesus Christus voraus, denn der heilige Sohn Gottes verschwand bereits 3 Tage nach seiner Wiederaufstehung. Und kam leider nie wieder.

In unserem Beitrag über die besten MMORPGS in 2013, kürten wir FF XIV:ARR nicht umsonst zur “Überraschung des Jahres”. Sicherlich spielte der mutige Schritt, quasi wieder von Null angefangen zu haben, eine nicht unerhebliche Rolle, dem wir Respekt zollen wollten. Zugegebenermaßen trifft es im Gameplay nicht immer den modernen MMO-Geist von heute und im Westen sorgt der ungewohnte Asia-Stil mitunter für Kopfschmerzen, was nichts Neues ist, aber eine Tatsache darf man hier nicht außer Acht lassen: Es ist vom Gesamtkonzept einfach total stimmig und macht vielen Spielern augenscheinlich Spaß. Das ist doch das Wichtigste, gell?

Natürlich kommen dieses Jahr einige Kracher auf uns zu und man kann einfach nicht abschätzen, was für einen Einfluss diese Titel haben werden, weshalb man hier “unter Vorbehalt” noch als Fußnote aufführen müsste. Wir denken allerdings, dass sich hier eine treue Fanbase gebildet hat und die Spieler vor allem die bewährten Features schätzen. Außerdem sprechen wir von einer der bekanntesten Gaming-Marken der Welt.

1,8 Millionen Spieler und PS4 Version

Mogry FF XIV

Die Aussage von dem sympathischen Produzenten Yoshida, dass Final Fantasy XIV: ARR derzeitig 1,8 Millionen aktive Spieler habe, bestätigt den anhaltenden Aufwärtstrend – es geht nach wie vor bergauf! Das ist schon eine sehr beachtliche Zahl, die wohl die wenigsten Analysten vorausgesagt hätten. Klar – dieses MMO ist auf mehreren Plattformen verfügbar und so sind die Zahlen etwas differenzierter zu betrachten, dennoch kann ein größerer Beliebtheitsgrad nicht verneint werden.

Seit einiger Zeit arbeitet Square Enix zudem an einer aufpolierten Konsolenfassung – damit ist nicht eine verbesserte Ps3 Version gemeint, nein nein, sondern das Debüt auf der PS4 – mit einer speziell angepassten NextGen-Edition. Abgesehen von DC Universe Online, gibt es auf der Playstation 4 keine wirkliche MMORPG-Alternative. Ein weiterer Schub ist also jetzt schon vorprogrammiert. Bis die NextGen-Konsolenversionen von The Elder Scrolls Online erscheinen, dauert es nämlich noch so einige Monate.

Das folgende Video fasst im Übrigen kurz die Besonderheiten der Playstations 4 Version zusammen:

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Im Vergleich zur PS3 Version sind es vor allem die zahlreichen technischen Verbesserungen, die ins Auge fallen:

  • Erlebe die Grafik jetzt noch schöner, in einer gestochen scharfen Full-HD (1080p) Optik.
  • Verbessterte Performance: Framerate Einbrüche sind nicht zu erwarten
  • Remote Play über die PlayStation®Vita möglich – unterwegs sammeln oder handwerken? Kein Problem!
  • Share-Funktionen – mit Freunden Screenshots teilen oder  das eigene Spiel im Netz streamen.
  • Maus & Keyboard sind kompatibel – für Gamer, die ein MMORPG lieber mit diesen Eingabegeräten spielen, ist das natürlich ideal.

Spieler mit einer PS3 Version können übrigens voraussichtlich am 11. April 2014 kostenlos auf die PS4 Version umsteigen, aber ein Zurück gibt es mit dem transferierten Account dann nicht mehr. Seit gestern, also dem 19. Februar, läuft auch schon die Open Beta, bei der jeder teilnehmen darf, um sich selbst ein Bild davon machen zu können. Der offizielle Start der PS4 Version ist für den 14. April datiert.

Spiel kaufen bei Amazon

Die PS4 Standard-Version von Final Fantasy XIV bekommt ihr bereits für günstige 35€. Bei der Collectors-Edition müsst ihr ungefähr 70€ zahlen, um in den Genuss der zusätzlichen Inhalte zu kommen (zu kaufen gibt es beide Version bei ).

Auf die Inhalte der Collectors-Edition werfen wir noch mal einen gesonderten Blick. Die hier gezeigte Infografik zeigt ganz gut, was einen beim Kauf dieser speziellen Version erwartet:

Collectors Edition Final Fanrasy XIV PS4

Für neue Spielinhalte ist gesorgt

Mit einer aggressiven Updatepolitik möchte man auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Spieler der Welt Eorza und somit Final Fantasy 14: A Realm Reborn erhalten bleiben. Patch 2.1 – “Eorzeas Erwachen” – hat schon ganz gut gezeigt, welche Marschroute der Entwickler vorgibt und auch gewillt ist zu gehen. Die Spieleverbesserungen gleichten da schon fast einer Erweiterung. Allerdings will gut Ding auch Weile haben und so dauert es immer ca. 3-4 Monate bis es zum Tapetenwechsel kommt.

2.2 “Durch den Mahlstrom”– macht jedenfalls da weiter, wo 2.1 aufgehört hat und erscheint wahrscheinlich Ende März. Mit jede Menge frischem Content. Euch erwarten neue Dungeons, Crafting Rezepte, Quests für die staatlichen Gesellschaften, Fischer-Herausforderungen und ästhetische Frisuren sowie eine brandneue Storyline und vieles mehr.

Lohnt sich Final Fantasy XIV für mich?

Wenn Du die meisten Punkte dieser Checkliste mit einem “Ja” beantworten kannst, dann steht einem Besuch eigentlich nichts mehr im Wege:

Ich bin ein Crafting Liebhaber: FF XIV bietet in dieser Hinsicht ein wahres Paradies. Jeder Beruf ist sogesehen auch eine eigene Klasse, die man levelt und mit neuen Ausrüstungsgegenständen sowie Skills stets verbessert. Die handwerklichen Erzeugnisse sind darüber hinaus von höherem Wert und für den Spielverlauf gar nicht so unwichtig.

Ich mag Vielfalt bei den Klassen: Das flexible Klassen- und Jobsystem ist eins der Aushängeschilder von Final Fantasy und ermöglicht viele individuelle Spielweisen. Du kannst sogar alle Basis- und die dazugehörigen Jobklassen (eine weitere Spezialisierung, die durch die Kombination zweier Basisklassen zustande kommt) auf einem Charakter elernen und hochspielen, ohne eine Twink erstellen zu müssen.

Ich ziehe taktische Kämpfe und ein halbrundenbasiertes Kampfsystem vor: Im Kampfgeschehen steht die taktische Tiefe im Vordergrund. Wenn du einen actionreichen Kampf in Echtzeit vorziehst, wie beispielsweise bei Tera, dann wirst du hier nicht glücklich – denn dieses Kampfsystem ist im Vergleich als altbacken zu bezeichnen.

Ich bin Fan der Final Fantasy Reihe oder habe zumindest nichts dagegen: Wenn du schon öfter Spiele in diesem Universum gespielt hast, wirst du dich sofort wohl fühlen und auf alte Bekannte treffen. Wer FF kennt, weiß, dass die Story ein wenig eigen und abgedreht ist. Damit solltest du klarkommen.

Asiatische Einflüsse im Setting sind für mich kein Problem: Dir sollte im Klaren sein, dass das ein japanisches Spiel ist. Gleichwohl hier zum Beispiel keine übertriebenen Waffen zum Vorschein kommen, so triffst du nichtsdestotrotz oft auf niedliche Fabelwesen, stehst übertriebenen visuellen Effekten gegenüber und ziehst hin- und wieder Kleidungsstücke an, dessen Hintergrund mit asiatischen Vorlieben gekoppelt ist.

Final Fantasy Reittier

Ich kann ruhig auf einem internationalen Server spielen: Final Fantasy 14 ist zwar komplett auf Deutsch spielbar, aber einen deutschen Server gibt es nicht. Empfehlenswert ist jedoch der europäische Server “Shiva”, auf dem sich die meisten deutschen Spieler niedergelassen haben. Beim Gruppenfinder ist es dir bei der Spielersuche zudem möglich, nach Sprachen zu trennen.

Ich lege viel Wert auf eine gute Grafik und angemessene Atmosphäre: Das Spiel bietet wunderschöne Kulissen und ist grafisch auf einem sehr hohem Niveau. Die Umgebung, die Charaktere oder auch das Bossdesign lassen sich definitiv sehen. Darüber hinaus bietet das MMORPG viele Möglichkeiten, um Rollenspiel zu betreiben.

Bei gruppenbetonten Online-Rollenspielen fühle ich mich zuhause: Um die Storyline an einigen Stellen fortzusetzten, ist das Beenden von Gruppenaufgaben notwendig. Du bist in Online-Spielen kein Teamplayer oder kannst es nicht leiden, mit anderen Spielern in Kontakt zu treten? Dann ist Final Fantasy nur bedingt etwas für dich.

Ich mag knackige Dungeons und Raids sowie feste Rollen: Die Struktur der Klassenrollen ist in Instanzen vorgegeben und auf die Holy-Trinity bestehend aus Tanks, Schadenausteiler und Heiler ausgerichtet, die wichtige Säulen im Kampf darstellen. Die Bosskämpfe sind spektakulär in Szene gesetzt und je nach Modus relativ anspruchsvoll.

PvP ist für mich nicht ganz so wichtig: Im Vergleich zu einigen anderen MMORPGS, fällt der PvP-Anteil mit nur einer Arena etwas gering aus. In Zukunft erwartet die Spieler laut Yoshida etwas sehr “Großes”, aber bis dahin haben PvP-Spieler nicht allzu viel zu tun.

Ich brauche keine großartigen Innovationen bei den Quests: Im Großen und Ganzen sind die meisten Aufgaben eher einfach und konventionell gehalten. Es gibt zwar dynamische Events und mehrere unterschiedliche Gruppeninhalte, aber im Grunde geht es hier hauptsächlich um Botengänge sowie “Töte dies und Sammle jenes” Quests. Die Hauptgeschichte hingegen ist schon sehr spannend zu verfolgen.

Cross-plattform? Yay! Ob Konsoleros oder PC-Spieler: In Final Fantasy XIV: A Realm Reborn spielen alle gemeinsam. Das hat so seine Vor- und Nachteile, die sich jeder selbst ausmalen kann.

Final Fantasy XIV

Vielleicht konnte dir diese Auflistung bei deiner Entscheidung für oder gegen das Spiel weiterhelfen. Ansonsten ist es aber auch eine empfehlenswerte Abwechslung, um sich bis zum Erscheinen von TESO oder WildStar die Zeit zu vertreiben! Kleiner Hinweis noch zum Einstieg: Ich fand den ein bisschen langweilig. ABER es lohnt sich dann am Ball zu bleiben, weil es ab Level 15 deutlich besser wird! So war zumindest meine Erfahrung.

P.S.: Diejenigen, die noch keine PC Version besitzen, können sich hier bei Amazon über einen Kauf informieren:

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Neverwinter: Orkalarm? Orknado? Angriff der mutierten Riesen-Orks?

Nein, bei dieser Meldung handelt es sich nicht um den neuesten Trashfilm, den Tele 5 in seiner Reihe um die schlechtesten Filme aller Zeiten vorstellt. Das Turmviertel in Neverwinter wird natürlich nicht von Ork-Hai-Mutanten angegriffen, sondern lediglich von blutrünstigen, brandschatzenden und ganz gewöhnlich mordlüsternen … ORKS!

Wenn Ihr das lest, ist das Event „Orkangriff“ bereits im vollen Gange. Vom 20. Februar um 19 Uhr bis zum 24. Februar um 19 Uhr werden Orks der Vielpfeile sich über das Turmviertel im Onlinespiel Neverwinter hermachen.

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Das Dungeons&Dragons-MMORPG Neverwinter ist kostenlos spielbar (free-to-play) und noch relativ neu auf dem Markt. Bei dem Event, zu dem wir Euch auch einen Trailer präsentieren, wird es für die mutigen Helden möglich sein (damit seid Ihr gemeint), fantastische Items zu erbeuten.

Wer also keinen Key für die WildStar-Beta bekommen hat oder gerade Lust darauf verspürt, es den alten Schwarzpelzen mal wieder richtig zu geben, für den beginnt das Wochenende mit einer zünftigen Keilerei in Neverwinter!

WoW: 9 Klauseln der Nutzungsbedingungen für unzulässig erklärt!

Interessantes Urteil gegen Blizzard verkündet

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Erst kürzlich haben wir alle erfahren, dass World of Warcraft – der MMOpa unter den Onlinespielen – immer noch eine recht stattliche Anzahl an Spielern vorzuweisen hat und in diesem Jahr dürften es angesichts des neuen Add-ons „Warlords of Draenor“ und trotz einer hochkarätigen Konkurrenz auch noch ein paar Zocker mehr werden. Die Entwicklung sollte in jedem Fall spannend bleiben. Aber habt Ihr gewusst, was da so alles bislang in den Nutzungsbedingungen stand? Nein? Grämt Euch nicht! Wer liest den auch schon das Kleingedruckte, wir wollen ja schließlich zocken!

Tja, dass das Lesen solcher Bedingungen aber auch gelegentlich einmal sinnvoll sein kann, das zeigt ein aktuelles Urteil gegen Blizzard Entertainment S. A. S. (Frankreich), welches gerade vom Berliner Landgericht verkündet wurde. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (kurz vzbv). Wir fassen Euch der Einfachheit halber mal eben fix drei Highlights aus dem Fachchinesischen in groben Zügen zusammen:

  • Fehlgeschlagene Kreditkartenabbuchungen dürfen nicht ohne Ankündigung zur Sperrung des Zugangs zu einem Onlinespiel führen.
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    [Blizzard hätte Euch sogar laut Nutzungsbedingungen direkt den Account löschen können.]
  • Das gesetzliche Kündigungsrecht darf nicht ausgehebelt werden. [Ihr hättet lediglich (im laufenden Zahlungsmonat) bei einem Totalausfall kündigen können, wenn der Service länger als 72 Stunden ohne Vorankündigung ausgefallen wäre.]
  • Online-Computerspiele mit Monatsgebühren dürfen Ihre Preise nicht beliebig ändern. [Die mittlerweile geänderten Nutzungsbedingungen sahen sogar vor, dass die Nutzungsbedingungen, Leistungen und Preise jederzeit und nahezu beliebig geändert hätten werden können.]

Kleines Fazit:

Naja, wurde ja alles dank dem Verbraucherzentrale Bundesverband wieder ins rechte Licht gerückt und Blizzard hat die Nutzungsbedingungen auch prompt abgeändert. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, der einmal mehr aufzeigt, wie ratsam es sein kann, sich auch einmal durchzulesen, was man da immer so brav schluckt, um endlich zocken zu können. 🙁

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Wenn Ihr Euch mit Urteilen ein wenig auskennt und einfach mehr über die kleine Rechtsohrfeige für Blizzard lesen wollt, dann könnt Ihr Euch das Urteil hier direkt als PDF durchlesen. Ist ja vielleicht auch mal ganz interessant, wie so eine Urteilsverkündung im Namen des Volkes so aussieht, wenn man sie noch nie gesehen hat. Recht unspektakulär möchte man (fast) meinen. 😀

Wenn Euch der kleine Ausflug in die Welt der Juristerei gefallen hat, dann teilt unseren Beitrag doch gern. Wir freuen uns und sagen brav: Vielen Dank!

Quelle(n):
  1. vzbv

TESO: Die Schmiedekunst im Entwicklervideo und mehr!

Einer der wohl angesagtesten Berufe in Tamriel: Die Schmiedekunst

“Es gibt unzählige Entwicklungsmöglichkeiten für begeisterte Handwerker in ESO.”

Ja gut, so jedenfalls beginnt der neueste Beitrag bei The Elder Scrolls Online. Zugegeben, das ist etwas anmaßend, aber nichtsdestotrotz wirkt das Crafting in TESO tatsächlich interessant und da es wohl bis auf Weiteres kein reguläres Auktionshaus geben wird, wie wir es aus anderen Onlinespielen kennen, bin ich gespannt, wie sich gefragte Items möglichst gewinnbringend veräußern lassen (Stichwort: Handelsgilden?). Außerdem – und auch das wurde ja dankenswerter Weise aus der Spielreihe übernommen – wird jeder Charakter im Grunde jeden Beruf ausüben können (war zumindest in der Beta bislang der Fall). Ihr könnt alle Materialien farmen und jeden Beruf skillen. Ob sich das bis zum absoluten Maximum durchziehen lässt und ob es sinnvoll innerhalb einer Gilde ist, das sei mal dahingestellt. Nach der bisherigen Erfahrung wird man wohl als “Vielspieler” sehr gut alleine zurecht kommen. Wer weniger Zeit hat und seine Taschen nicht ständig mit Materialien vollstopfen will, die er nur dröge verarbeiten kann, für den wird es sich vielleicht eher anbieten, in eine Art Berufsgenossenschaft einzutreten. 😉

Schmiedekunst TESO

Von geschulten Blicken, besonderen Werkstätten und handwerklichen Experten

Wie dem auch sei, im wahrscheinlich ersten detaillierten Video zu den Handwerksfähigkeiten stellen uns die Macher von The Elder Scrolls Online das Schmieden von Waffen und Rüstungen aus Metall vor. Ihr erfahrt ein wenig mehr über die einzelnen Skill-Möglichkeiten wie “Geschulter Blick” und bekommt kurz erklärt, was eine “Werkstätte” ist – dort sollt Ihr in der Lage sein, besondere Set-Items herzustellen. Übrigens sind solche Orte ein Grund, warum es sich in Tamriel lohnt, auch mal abseits der Questwege zu reisen und ein Blick in jede Ecke zu werfen. Kleine Anekdote: Tatsächlich bin ich selber in der Beta auf eine solche “Werkstätte” gestoßen, ohne das Wissen, dass es hier möglich ist, besondere Items herzustellen. Tja, wieder etwas gelernt! 😀

Und weiter gehts: Wenn Ihr Gegenstände mit besonderen Eigenschaften zerstört, so also beispielsweise (wohl) auch Dinge, die Ihr in einer dieser Werkstätten hergestellt habt, dann könnt Ihr erlernen, Rüstung bzw. Waffen mit diesen Spezialfertigkeiten herzustellen. Auf diese Weise könnt Ihr Euch zu wahren Experten auf bestimmten Gebieten machen. Stellt Euch vor, Ihr seid einer der “Wenigen”, der nahezu jede Art von Schwert herstellen kann. Damit könntet Ihr quasi zu gefragten virtuellen Handwerkern in ganz Tamriel werden. Na, schauen wir mal, wie sich die Sache mit der Zeit entwickeln wird.

Werkstätte

So, jetzt ist aber gut. Wenn Ihr Euch das Video nicht bereits angesehen habt, dann schaut doch mal rein und ansonsten warten wir mal gemeinsam auf das nächste Handwerksvideo, auf das wir Euch selbstverständlich auf Mein MMO wieder aufmerksam machen werden.

Kleiner Tipp noch: Wer es nicht so mit dem Englischen hat, der kann unten rechts im Video dieses Brief ähnliche Symbol anklicken. Das steht nämlich für den Untertitel, sollte der nicht ohnehin schon angezeigt werden. 🙂

Ach wisst Ihr was? Wo ich gerade so spendabel mit fremden Videomaterial bin, schaut Euch doch mal bitte diese gewagte These an: “The Elder Scrolls Online will destroy World of Warcraft!” Da möchte man fast sagen: WoW! Hier die sage und schreibe 21 Gründe warum das wohl so sein soll, wie es “EE-Gaming” behaupten:

[intense_video video_type=”youtube” video_url=”http://youtu.be/foP3CnK2MI8″ video_size=”auto” /]

Junge, Junge, wenn Ihr was bei Facebook und Co zum diskutieren braucht und Lust auf ein bisschen Provokation habt, dann teilt unseren Beitrag doch einfach mal. Wir sind – auch wenn die Behauptungen schon etwas älter sind – gespannt, was da wohl draus werden wird. 😀

WildStar – Die Abenteuer rücken näher!

Nachdem in der letzten Woche bereits ein Trailer für die Abenteuer in WildStar erschienen ist, geht Carbine noch ein bisschen genauer auf die Details ein und veröffentlicht ein neues “DevSpeak”-Video sowie eine komplett neue Seite zu diesem Thema.

Diesen Informationen zufolge wird es zum Launch des Spiels 6 verschiedene Abenteuer geben, die alle sowohl über einen normalen, als auch einen fortgeschrittenen Modus verfügen – folglich wird man auch auf dem Maximallevel noch seinen Spaß mit diesen Inhalten haben. Als Belohnung winken Titel, Ausrüstungsgegenstände und natürlich das Abenteuer selbst, welches sich niemals gleich spielen soll.

Darüber hinaus wurden für das kommende Wochenende über 40.000 Betakeys an glückliche Gewinner verteilt, die sich für drei Tage nach Nexus schwingen dürfen – ein sicheres Indiz dafür, dass die NDA bald aufgehoben wird und eine genauere Berichterstattung möglich wird.

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Darüber hinaus ist heute auf der offiziellen Seite auch noch ein Artikel mit dem Titel “Was sind WildStar-Abenteuer” erschienen, der abermals Informationen preisgibt.

WoW – Einmal Level-Up an Kasse 3, bitte.

Nach den heutigen Wartungsarbeiten kam es bei einigen Spielern zu einem Anzeigefehler und sie waren dadurch in der Lage, den angekündigten Bezahldienst im In-Game-Shop von World of Warcraft zu sehen: den Boost auf Level 90. Sollte sich nichts ändern, so beträgt der Preis für den sofortigen Aufstieg auf Stufe 90 stolze 60$, was umgerechnet knapp 45€ sind.

Bereits mit der Ankündigung von “Warlords of Draenor” wurde über diesen Service gesprochen. Jeder Spieler erhält mit dem Kauf der Erweiterung einen Charakter kostenlos auf Stufe 90, um sich gleich in das Geschehen stürzen zu können.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Preis final ist, denn mit 45€ liegt er deutlich über den Kosten der eigentlichen Erweiterung, die im Regelfall nur mit 30-40€ zu Buche schlägt – somit wäre es günstiger einfach weitere Versionen von “Warlords of Draenor” zu kaufen – eine Preisminderung des Dienstes ist also wahrscheinlich.

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Everquest Next Landmark: In acht Wochen wird man endlich sterben dürfen!

Die Alpha von Everquest Next Landmark läuft nun schon ein wenig. Der Chefentwickler von Sony Online Entertainment, Dave Gregson, hat nun im offiziellen Forum zu Everquest Next den Fahrplan für die nächsten Monate vorgestellt.

In der Phase Eins, die bereit die nächsten vier Wochen umfassen wird, soll vor allem der Spielkomfort erhöht werden. Die Entwickler möchten, dass es den Spielern leichter fällt, zu bauen und miteinander über die Chat-Wege zu kommunizieren. Außerdem soll die Welt weiter wachsen und ausgebaut werden.

Dabei legt SOE vor allem auf das „Miteinander“ bei Everquest Next Landmark wert. Viele der Features sollen dafür sorgen, dass die Spieler miteinander größere Projekte verwirklichen und nicht das Gefühl entsteht, jeder befinde sich in permanentem Wettbewerb um Platz und Ressourcen mit anderen Spielern.

Die Voraussagen für die zweite und dritte Phase sind bisher noch recht vage. In der zweiten Phasen soll das Kampf-System weiter ausgebaut werden. Nun wird es Spielern endlich möglich sein, zu sterben (Yippie!). Aber keine Angst, man wird natürlich auch das Wiederbelebungs-System einführen (hoffentlich zeitgleich). Außerdem wird in dieser Phase weiter kräftig am Crafting-System geschraubt, die Welt wird weiter wachsen und es werden neue Spiel-Mechaniken eingeführt.

Zum Beispiel soll es in der zweiten Phase dann auch Loot fürs Ausbauen von Höhlen geben. Die zweite Phase wird irgendwann, in vielleicht acht Wochen, auf einen Schlag aufgespielt werden.
Alles, was über diese zweite Phase hinausgeht, fasst SOE im Moment in den recht nebulösen Block „dritte Phase“.

Für Spieler wichtig: Je nachdem, wann eine Phase abgeschlossen ist, kann es durchaus möglich sein, dass SOE von der Alpha in eine Closed Beta wechselt. Zwar sind die Informationen dazu nicht gerade wasserfest, aber mit ein wenig gutem Willen und Phantasie lässt sich zwischen den Zeilen so etwas raus lesen wie: „Wenn alles gut läuft, können wir in 2-3 Monaten mit der Closed Beta starten.“

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Quelle(n):
  1. EQNL Roadmap

Camelot Unchained: Erschlag vier Feinde, wachse zwei Zentimeter!

Das Fantasy-MMORPG Camelot Unchained gilt als eines der heißesten Projekte für die kommenden Jahre. Es wurde durch die Crowd-Founding-Plattform Kickstarter ermöglicht. Dort erreichte das Projekt, das sich in der Tradition von Dark Age of Camelot sieht, über 2,2 Millionen US-Dollar. Im Moment sorgt Chef-Entwickler Mark Jacobs mit regelmäßigen Previews und Blogs für feuchte Hände bei den Genre-Fans. Im neuesten Blog belebt er eine der faszinierendsten Ideen von Warhammer Online neu.

Im aktuellen Entwickler-Tagebuch Piercing the Veil #6 spricht Jacobs eine Idee an, die bei Warhammer Online lange Zeit in der Pipeline steckte, aber nie verwirklicht wurde. Wäre es nicht toll, wenn die Spielfiguren mit wachsendem Erfolg und Alter im Spiel auch Änderungen am Modell erführen? Bei Warhammer war einst angedacht, dass Orks – wie im Quellenmaterial – immer weiter wachsen würden, so lange sie nur immer mehr Feinde erschlügen. Eine tolle Idee, die leider aus technischen Gründen nie verwirklicht wurde.

Um so erstaunter war Mark Jacobs nun, als seine Idee in einem Brainstorming bei den Technikern auf offene Ohren stieß. Offenbar nickten die nur und sagten, man könne das schon machen. Dabei sollen nicht alle Klassen von den Alterungs- und Wachstumsprozessen betroffen sein. Mark Jacobs sprach davon, dass bestimmte Rassen wie die Dvegr mit zunehmender Macht versteinern oder dass bei den Hamadryaden der Schweif weiter wachsen soll.

Was ist Camelot Unchained

Das Fantasy-MMORPG Camelot Unchained wird sicher noch eine Weile in der Entwicklungs-Pipeline stecken. Im Moment deutet alles daraufhin, dass es sich zu einem Nischen-PvP-Game entwickeln wird. Jacobs hält nichts davon, ein weiteres Themenpark-Sandbox-MMORPG zu planen (wie sie zur Zeit mit Wildstar und Everquest Next in der Entwicklung stecken), sondern möchte einer Fangemeinde Heimat bieten, die aus Dark Age of Camelot und Warhammer Online stammt. Sein Ziel ist es, ein anspruchsvolles und strategisch aufregendes PvP zu schaffen.

Zu den interessantesten Ankündigungen des Spiels gehören im Moment die Möglichkeit, allein durch PvP leveln zu können; ein komplexes Housing- und Crafting-System, das es Spielern erlaubt, Häuser, Minen und andere Gegenstände selbst herzustellen und eine reine Crafter-Klasse.

Wir werden Euch sicher auch in Zukunft darüber auf dem Laufenden halten, wie sich das aus unserer Sicht aufregende MMORPG Camelot Unchained entwickelt, selbst wenn es im Moment noch in Kinderschuhen steckt.

Defiance – Umfangreiche Einführung in das MMOTPS!

Der Teaser ist ein kleiner Vorgeschmack auf die “Dinge(r)”, die in Defiance noch dicker kommen werden. 😉

Gleich fünf Let’s Plays stellen Euch elementare Bestandteile des Onlinespiels vor

Defiance haben wir Euch ja bereits in ein paar Beiträgen vorgestellt und u. a. auch auf die weitere Entwicklung des MMOTPS hingewiesen. Nächste Woche startet nun bereits der dritte DLC zur ersten Staffel, auf die wir uns bereits freuen und gespannt sind, wie die Neuheiten von die 7. Legion sich so spielen lassen. Änderung wird es, wir berichteten, sowohl für jene geben, die sich nicht den neuen DLC zulegen möchten (bspw. verbessertes Chatsystem), als natürlich für jene, die schon brennend auf ihn warten. Doch davon mal abgesehen soll es in diesem Beitrag um eine etwas umfassendere Einführung in das Spiel selber gehen. Mit gleich fünf Let’s Plays wollen wir Euch Defiance einmal näher vorstellen und direkt einige Aspekte aufzeigen. Das dürfte insbesondere für alle interessant sein, die nach einem neuen MMO-Shooter für zwischendurch suchen und Lust auf ein Endzeitszenario haben.

Bevor es jedoch zu den vier neuen Let’s Plays geht, hier noch einmal unser erstes Video zu dem MMOTPS, an die sich die anderen nahtlos anschließen. Zur Erinnerung: Im ersten Teil erfahrt Ihr alles zum Einstieg in das Spiel, der kompletten Charaktererschaffung sowie vieles mehr. Außerdem spielen wir mit Euch das Anfangsgebiet durch. Wer das Video bereits kennt, der springt einfach zum zweiten Teil unserer Video-Einführung. 🙂

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Die zweite Video-Einführung: DLC-Ausrüstung, Perks, Nano-Effekte u. v. m.

Im zweiten Teil unserer Video-Einführung stellen wir Euch die aktuelle DLC-Ausrüstung (1. + 2. DLC) sowie einige alternative Kleidungsstücke aus dem Shop vor. Lohnt sich der Kauf aus dem Defiance-Shop? Gleich wisst Ihr mehr. Die Waffen aus den DLCs bieten direkt von Beginn an die Möglichkeit Nano-Effekte auslösen. Wir erklären Euch, was es damit auf sich hat. Zudem wird es nun Zeit den ersten Perk zuverteilen, den wir uns im Startgebiet freigeschaltet haben. Was Perks sind und worauf es bei der Verteilung ankommt? Ja, ja, gleich wisst Ihr es. 😀

Bei Defiance lassen sich Ausrüstungsgegenstände direkt „Zerlegen“ bzw. „Aufspalten“, das heißt, Ihr zerstört den jeweiligen Gegenstand dauerhaft und erhaltet dafür die sogenannte Archenwertung. ACHTUNG: Das „Zerlegen“ sollte mit Vorsicht genossen werden! Markiert wichtige Items als Favoriten, um diese nicht versehentlich zu zerlegen.

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Die dritte Video-Einführung: Fahrzeuge, Daten-Rekorder, Questziele und mehr zur Spielatmosphäre

Im dritten Teil unserer Let’s Play-Video-Einführung – kurz LPVE, ha ha, kleiner Scherz 😀 – stellen wir Euch zunächst einmal das erste Fahrzeug vor, dass wir aus dem ersten DLC erhalten haben. Mit dem Viersitzer (ja, ihr könnt zu viert damit rumdüsen) fahren wir direkt zum ersten Daten-Rekorder. Was ein Daten-Rekorder ist und wozu es sinnvoll sein kann, diese zu finden? Wir erklären es Euch! Die Vorteile: Ihr könnt zusätzliche Ausrüstung freischalten UND mehr zu den Story-Hintergründen erfahren. Erspart Euch teure Einkäufe im Defiance-Shop und sammelt lieber Erfolge – das macht Spaß und das Spiel bleibt mit der Ausnahme der DLC-Erweiterungen kostenfrei.

Was lässt sich mit den Scrips, der InGame-Währung eigentlich kaufen? Erfahrt bspw., wo Ihr die passenden Kopfbedeckungen zu den Anfangsausrüstungen kaufen könnt. Außerdem erklären wir, was Scrips sind, was sich mit der Archenwertung machen lässt oder wozu Ihr Keycodes benötigt. Schaut es Euch an! 🙂

http://youtu.be/W9kFgCbCjtc

Die vierte Video-Einführung: Waffen- und Fahrzeugfertigkeiten und die erste Hauptmission

In der vierten LPVE (muahaahaa), also Video-Einführung zeigen wir Euch die Statistik-Anzeige des MMOTPS. Hier seht Ihr Eure Waffen- und Fahrzeugfertigkeiten. Diese lassen sich durch die direkte Verwendung eines bestimmten Waffen- oder Fahrzeugtyps steigern. Macht mehr Schaden mit Eurer Lieblingswaffe oder beschleunigt schneller mit Eurem Favoritenfahrzeug (Roller, Runner, Cerberus).

Als Nächstes geht’s ab in die erste richtige Hauptmission. Als Archenjäger ist Euch Euer Auftraggeber dummerweise abhandengekommen. Diesen gilt es nun wiederzufinden, dummerweise wollen die Jungs von der „Republik Erde“ nur kooperieren, wenn wir Ihnen helfen einige Missionen zu meistern. Also los! Schalten wir ein paar Scharfschützen aus. Hilfe bekommt unsere attraktive Archenjägerin dabei direkt durch andere Spieler, die die eigentliche Quest somit verkürzen. Seht es Euch an!

„Shivani“ bekommt übrigens das erste offizielle Fahrzeug, einen Roller, den Ihr auch ohne ein DLC bereits ab jetzt fahren dürft. Gegen Ende des Videos verlieren wir noch ein paar Worte zu den Schilden im Spiel.

http://youtu.be/Mt6xLqgtkB8

Die fünfte Video-Einführung: Nebenmissionen, Roller, Karte und erster ein kleiner Archenfall

Zum vorläufigen Abschluss unser doch recht umfangreich geratenen Einführung zeigen wir Euch im fünften Let’s Play noch die ersten beiden Nebenmissionen sowie die Vorteile des Rollers vor, den unsere hübsche Archenjägerin gerade erhalten hat. Außerdem – so ein Zufall – geraten wir direkt in einen ersten sehr kleinen Archenfall, bei dem es gilt, einige Hellbugs zu eliminieren.

Als Letztes stellen wir Euch die Karte/Map vor. Wo stehen Händler, was sind Haupt- und Nebenmissionen auf der Karte, was hat es mit den wiederholbaren Quests auf sich und wo findet Ihr Archenfälle sowie Fraktionsmissionen? Wir zeigen es, zieht es Euch rein!

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So, ich hoffe, Euch hat diese kleine Einsteiger-Einführungsrunde gefallen. Wenn Ihr Lust bekommen habt Defiance zu spielen, dann klickt einfach auf den Button rechts und ab geht die Post! Ich für meinen Teil kann das Spiel insbesondere als alternativer Shooter für zwischendurch nur empfehlen. Die Grafik ist hübsch, die Atmosphäre passt, die Kosten sind gering, die Story interessant und das Spiel an sich macht Laune. Spannend ist auch die Kombination von Onlinespiel und TV-Serie, die es ja ebenfalls passend zum Spiel gibt und Fans noch tiefer in das Endzeitszenario der Erde eintauchen lässt. Ach, wisst Ihr was, hier einfach noch als kleiner Bonus das Season Recap der ersten TV-Staffel:

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TESO Presseschau II: Episches PvP befeuert Hype!

Nachdem wir bereits in der letzten Woche ausführlich über die ersten Eindrücke der deutschen und internationalen Gamingpresse zum heiß ersehnten MMORPG-Hoffnungsträger The Elder Scrolls Online berichtet haben, wollen wir uns heute erneut dieser Aufgabe widmen. Diesmal legen wir den Schwerpunkt auf das PvP, das für viele Zocker sicher ein K.O.-Kriterium darstellt.

Kein anderes Thema treibt die MMORPG-Welt derzeit so um wie der geplante Release von The Elder Scrolls Online am 4. April. Die Facebook-Gruppe um TESO läuft Amok, die Fans schreien nach einer weiteren Runde der Beta, Teaser und erste Gameplay-Videos erreichen Rekord-Clicks. Auf erste vorsichtige Kritik reagieren die Fans … nicht gerade beherrscht. Für viele ist klar: The Elder Scrolls Online wird das neue Top-Spiel, wird die nächste virtuelle Heimat, muss es einfach werden!

Hype um TESO riesig

Zwar war zu erwarten, dass TESO einen unheimlichen Hype auslösen würde, weil die Single-Player-Franchise eine treue und geradezu fanatische Anhängerschaft um sich geschart hat. Die Dimensionen, die der Hype mittlerweile annimmt, sind trotzdem überraschend.

MMORPg Hype

Bei all dem Hype ist es kein Wunder, dass sich die Gamingpresse auf TESO stürzt und jedes neue Fitzelchen an Information begierig aufsaugt. Herrscht doch sonst die Ruhe vor jenem Sturm, den sich viele Experten vom Jahr 2014 ab dem Release von Wildstar und anderen Titeln versprechen.

Das PvP ist deshalb ein so heikles Thema für Entwickler Zenimax und The Elder Scrolls Online, weil dies in der Single-Player-Version nicht vorgesehen war. An diesen Titeln schätzten die Spieler vor allem die Stories, die Role-Play-Aspekte und das Gefühl, Teil einer dynamischen Welt zu sein, die es zu erkunden und nach und nach zu erschließen gilt

Auf geht’s zu den Eindrücken der Gamingpresse:

Burg erst sturmreif schießen, dann die Verteidiger metzeln!

The Elder Scrolls Online: Burgenschlachten

Onlinewelten.com: Der Tester der Onlinewelten beschreibt ausführlich die Details und Mechaniken des PvP-Kampfs. Im Moment fehlt ihm noch eine Ingame-Ankündigung, nun die Stufe 10 erreicht und sich damit den Zugang in die PvP-Gebiete erspielt zu haben. Aber er geht davon aus, dass die Funktion nachgeliefert wird.

Im eigentlichen PvP dauert es, wie man dem Test entnehmen kann, etwas länger, bis es endlich zum direkten Konflikt zwischen den Angreifer und den Verteidigern einer Burg kommt. Bis die erst einmal sturmreif geschossen ist, dauert es wohl eine ganze Weile. Diese Weile scheint dem Tester zufolge nun nicht gerade mit nerven-zerreißender Action gefüllt zu sein. Besonders übel stießen dem Tester die langen Laufstrecken und Downphasen zwischen den einzelnen Scharmützeln auf, auch eine Kollisionsabfrage vermisst er schmerzlich.

Für ihn lehnt sich das PvP in Cyrodil stark an die strategische Burgenschlacht von Dark Age of Camelot oder an das WvW eines Guild Wars 2 an. Für Spieler, die vorzugweise in einer großen Gruppe unterwegs roamten und von Brennpunkt zu Brennpunkt eilten, sei das System sicher geeignet. Wem der Sinn nach Scharmützeln und schneller Action steht, könne wohl vom PvP etwas enttäuscht werden. Der Tester schränkt allerdings ein, dass auf dem Server, wo er das PvP getestet hat, noch nicht viel los war und dass es bei Release sicher anders ablaufen werde.

Der Gesamteindruck des Testers ist weder sonderlich negativ, noch überschäumend positiv.

Gamestar.de: Die Gamestar-Redakteurin Petra Schmitz vermisst im PvE von ESO das Feeling eines gruppenbetontes Online-Rollenspiels und beschreibt es sogar als ein “Ich renn alleine rum und reg mich über andere Spieler nur auf”-Erlebnis. Doch sieht das überraschenderweise im PvP ganz anders aus.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet der Teil, in dem man am meisten auf Mitspieler setzen muss, so vielversprechend daher kommt: das PvP. Das macht jetzt schon einen hervorragenden Eindruck und wird mich wahrscheinlich ähnlich intensiv fesseln wie seinerzeit die Schlachten in Dark Age of Camelot. Nun ja, die PvP-Modi sind sich ja auch wahnsinnig ähnlich. Ich will nicht behaupten, dass ich am liebsten nur die Burgenschlachten spielen würde, dafür gefallen mir die Quests von ESO viel zu gut, aber ich weiß jetzt schon, dass ich mich tendenziell doch mehr auf den Schlachtfeldern von Cyrodiil als in Himmelsrand rumtreiben werde.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/02/GameStar_Logo.png”]Petra Schmitz[/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]

Sehenswert ist auch das dazugehörige Video, in dem das ganze Spektakel auf Cyrodiil kurz und knackig schmackhaft gemacht wird:

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MMORPG.com wieder begeistert

Mmorpg.com: Der Tester von Mmorpg war im ersten Ausblick letzte Woche dem Release von TESO äußerst optimistisch gegenüber eingestellt. Auch beim PvP, das merkt man dem Testbericht bereits früh an, trifft TESO den vollen Geschmack des englischen Testers. Bis auf Guild Wars 2 gäbe es kein aktuelles Spiel, dass den großen und epischen Kampf um Burgen überhaupt in den Fokus stelle. Gerade deshalb freue er sich so sehr auf den Titel. Für mmorpg.com stehe und falle TESO mit dem PvP-System. Und wie man rasch merkt: Es steht!

Besonders schätzt der Tester, dass im Gegensatz zu Guild Wars 2 nur eine einzige Warteschlange existiere, so dass er immer auf der Karte sei, wo der Bär steppe. Und die Karte sei wirklich gigantisch. Laut mmorpg.com erstreckt sich das Schlachtfeld von TESO über dieselbe Größe wie das komplette Spiel Elder Scrolls IV: Oblivion.

Die riesige Karte sei intelligent designet und gäbe den Spielern die Möglichkeit, das Terrain zu ihrem Vorteil zu nutzen. Aufregende Hinterhalte und Flankenangriffen seien dadurch möglich. Die langen Laufwege, die andere Tester beklagen, stören mmorpg.com nicht. Im Gegenteil! Dadurch seien Siege und dauerhafte Vorteile möglich, da die Gegner nicht postwendend wieder vor der Tür stünden.

Der Spieler sei zudem nicht darauf angewiesen, mit der größten Ansammlung von eigenen Mitstreitern, dem sogenannten Blob oder Zerg, zu laufen. Der Tester habe auch sehr schöne Erfolge in kleinen Gruppe erzielt bei Backdoor-Taktiken. Außerdem lobte der Tester noch die hervorragende Performance des PvP in TESO.

Der Gesamteindruck des Testers war außerordentlich positiv und sollte allen ein besseres Gefühl geben, denen in den vergangenen Wochen vielleicht Zweifel kamen.

Elder Scrolls Online PvP Cyrodiil

Deutliche Parallelen zu Guild Wars 2 und Dark Age of Camelot

Buffed.de: Der Buffed-Tester hat nur einen kurzen Abstecher ins PvP gewagt. Das Konzept erinnere auch ihn stark an Guild Wars 2. Ein wenig irritierte ihn allerdings der strenge Kasernenton auf dem Server. Besonders da auf den Schlachtfeldern nur englisch gesprochen werde, ein deutscher Server sei für TESO nicht geplant.

Gamona.de: Der Tester von gamona hat in der Vergangenheit keine großen Erfahrungen mit dem PvP gesammelt. Um so besser gefällt ihm nun das PvP in TESO. Durch das automatische Anheben aufs Max-Level 50 gälte es, keine große Schwelle zu überwinden. Das PvP komme ihm fair und spannend vor, sowohl in den epischen großen Schlachten, als auch während der kleineren Scharmützel. Gerade das Kampfsystem, das vor allem die Fähigkeiten des einzelnen Spielers belohne, gefiel dem Tester sehr. Auch er fand lobende Worte für die ruckelfreie Performance auch bei regem Treiber auf dem Server.

[pull_quote_center]PvP – Und es hat BOOM gemacht![/pull_quote_center]

-Thomas Hinsberger, Gamona

Zurück bleibt ein ein ausgesprochen positiver Eindruck.

Die Hand an der Krone zum Kaisertitel!

Kaiser Rüstung TESO

Pcgames.de: Bei der PC Games muss man relativ lange suchen, um herauszubekommen, was die Tester wirklich vom Spiel halten. Nicht in dem Test, sondern erst am Ende eines beigefügten Videos erfährt man genauere Meinungen zum PvP. Der im PvP unerfahrene Tester Matthias findet vor allem den epischen Charakter des PvPs in Cyrodil fantastisch. Die im PvP versierte Testerin Maria sieht große Ähnlichkeiten zu Guild Wars 2 und dem Oldie Dark Age of Camelot. Mit dem Interface und den Chat-Funktionen gäbe es ihrer Meinung nach noch Probleme, so richtig sei sie damit nicht zurecht gekommen. Beide bemerkten allerdings, dass es für Solisten wohl fast unmöglich sei, in Cyrodil etwas zu reißen.

Zurück bleibt ein positives Fazit.

Sottonic.de: Der Tester von Softtonic startet mit dem PvP bereits auf Kriegsfuß. Da das Tutorial noch nicht implementiert worden sei, habe er die Möglichkeit übersehen, sich direkt ins instnazierte PvP-Gebiet zu teleportieren. Der Tester versuchte stattdessen zu Fuß dorthin zu gelangen. Der Weg führte ihn durch einige hochstufige Zonen, wo er wiederholt von Mobs gegankt wurde. Das PvP habe er dann bereits ordentlich frustriert begonnen.

Als begeisterter Role-Play-Spieler ist das PvP für den Tester ohnehin nicht gerade seine Heimat. Außerdem kommen ihm die Schlachten chaotisch, monoton und schlecht ausbalanciert vor. Allerdings lobt der Tester, dass bei den Schlachten zum ersten Mal ein „Wir“-Gefühl aufgekommen. Er bittet Zenimax insbesondere darauf zu achten, dass Rollenspieler nicht durch das PvP gestört werden würden.

Empfehlenswerte Artikel:

Mein MMO - MMORPG und mehr!

Wir von mein-mmo.de meinen: Der PvP-Mix von TESO hört sich nach einer spannenden Mischung aus Dark Age of Camelot und Guild Wars 2 an. Vor allem die Aussicht, Kaiser zu werden und endlich mal allen zur zeigen, wer hier die Hand an der Krone hat, lässt uns von Ruhm und Ehre träumen!

The Elder Scrolls Online: NDA aufgehoben!

Ab sofort können Spieler ihre Eindrücke aus der TESO Beta mit anderen teilen – jetzt wird interessant zu verfolgen sein, wie das MMORPG aus Spielersicht aufgenommen wurde. Bis zuletzt galt dieses Privileg nur einer ausgewählten Presse. Zugegebenermaßen haben viele wohl eher damit gerechnet, zumal andere Spielehersteller vermehrt auf eine fast schon absolute Transparenz setzen. Da wirkt das Aufheben der NDA ca. 1,5 Monate vor Release gegenübergestellt ein wenig ungewöhnlich.

Hinzukommt, dass fast schon wahllos Millionen an Spielern zu den Tests eingeladen wurden, die sich zum Teil ohnehin nicht mehr daran gehalten haben (was nicht wirklich eine Überraschung ist). Wie dem auch sei, jetzt dürfen wir uns offiziell ganz ohne Maulkorb über das kommende MMORPG-Highlight The Elder Scrolls Online unterhalten. So nebenbei bemerkt, müssen wir nur noch 47 Mal schlafen, bis wir Tamriel unsicher machen können, yay! Ich freue mich ja am meisten auf das PvP und du?

[intense_testimonies]
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[intense_testimony_text]Viele unserer Tester wollten schon lange ihre Eindrücke von The Elder Scrolls Online publik machen und wir werden diese nun auf die Welt loslassen. Ab heute wird die Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA) aufgehoben, sodass ihr eure Meinungen mit anderen teilen könnt! (…) Ihr könnt nun während zukünftiger Tests Gameplay streamen, Screenshots machen oder über das Spiel wo auch immer ihr wollt mit anderen diskutieren.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/12/teso-logo-200×88.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]

Ein neuer WildStar Flick – Abenteuer für jeden!

Im neusten Video von Carbine, dem Entwicklerstudio hinter “WildStar“, wird ein bisschen genauer auf eine Form der Gruppeninhalte eingegangen, namentlich “Abenteuer”.

Scheinbar handelt es sich dabei um instanzierte Bereiche, die eine Gruppe von 5 Personen erfordern und bei dem “Hüter” beginnen – einer von den Eldan zurückgelassenen künstlichen Intelligenz, welche zur Beobachtung des Lebens auf Nexus eingesetzt wurde. In Abenteuern soll es nicht nur auf die kämpferische Leistung der Gruppe ankommen, sondern auch andere Gefahren müssen gemeistert werden, vermutlich in Form von kleinen Minispielen oder kurzen Questepisoden. Anders als Dungeons oder Raids sind Abenteuer aber nur Simulationen, die gespielten Szenarien haben also keinerlei Auswirkung auf die Hauptgeschichte – und können darüber hinaus noch endlos oft wiederholt werden.

Das herausragendste Merkmal ist die Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten, welche die Spieler innerhalb der unterschiedlichen Simulationen treffen können, so kann ein Abenteuer einen unterschiedlichen Verlauf nehmen, je nachdem, welche Entscheidungen getroffen wurden. Ob diese Entscheidungen innerhalb der Gruppe demokratisch, abwechselnd oder nach dem “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”-Prinzip gefällt werden, ist noch nicht bekannt.

Wer sich das durchaus amüsante Video noch nicht angesehen hat, kann dies hier nachholen und sich ein eigenes Bild davon machen, was die Charaktere von WildStar in naher Zukunft erleben werden:

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Es bleibt zu hoffen, dass sich das Ganze auch so amüsant spielt, wie es jetzt bereits im Trailer aussieht.

P.S.: Es ist jetzt auch ein Entwickler Video zu den Abenteuern erschienen.