TERA Rising – wie schön, dass du geboren bist…!

Bei uns in Europa ist es erst am 3. Mai so weit, doch in Nord Amerika feiert man aufgrund der früheren Veröffentlichung schon jetzt den 2. Geburtstag von TERA Rising

Neben einer Vielzahl an Events, spendiert uns der amerikanische Publisher EnMasse auch einen eindrucksvollen Trailer, der die Highlights des umstrittenen Fantasy-MMORPGs der vergangenen Jahre zusammenfasst.

TERA Rising – ein Neuanfang

Das millionenschwere Projekt durchlebte turbulente Zeiten. Nach einem fulminanten Start im Mai 2012, verlor der asiatische AAA-Titel nach einigen Monaten zusehends an Spielern. Woran das lag? Den alles erklärenden Grund gibt es wohl nicht, aber die mangelnde Abwechslung im Endgame, die eintönigen Quests, das frustrierende Verzauberungssystem und weitere Schwachstellen zu Anfang trugen ihren Teil dazu bei. Das Pay-to-play Modell galt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls als nicht mehr zeitgemäß, was der Talfahrt einen draufsetzte.

Mit der Free-to-play Umstellung im Februar 2013 ging es wieder aufwärts; das nun angehängte “Rising” im Namen läutete sinnbildlich eine neue Ära ein, einen Neuanfang. Seitdem läuft das Action-MMO auch ganz gut, wenngleich noch mehr drin gewesen wäre.

Elin Reaper Tera

In diesen 2 Jahren hat sich natürlich so einiges am Spiel getan. Von mehreren neuen Dungeons über ein Allianz-System, bei dem um Territorien gekämpft wird, bis hin zu neuen Schlachtfeldern und zahlreichen Verbesserungen im Gamedesign, ist das Online-Rollenspiel in vielerlei Hinsicht gereift. Im Juni erwartet uns dann auch die heiß erwartete neue Elin-Klasse, der Reaper, oder zu Deutsch die “Klingentänzerin”.

Schwächen mag es zwar noch geben, doch sollten diese nicht im Zeichen des Geburtstags stehen. Dem aktuellen Stand des Spiels widmen wir uns ein anderes Mal.

TERA, mein-mmo.de wünscht Dir alles Gute zum zweiten Jahrestag im Westen. Trotz des fortgeschrittenen Alters, ist Dir der Neuwagengeruch noch nicht abhanden gekommen. Mit spektakulären Bossen, einer beeindruckenden Grafik und dem vielleicht besten Action-Kampfsystem im Genre, machst Du nach wie vor viele Spieler glücklich und bist immer noch eine willkommene Anlaufstelle für neue Spieler. Viel Erfolg für die Zukunft!

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P.S.  Sobald der europäische Publisher Gameforge Details zu den Feierlichkeiten hierzulande nennt, melden wir uns wieder!

Falls es jemanden interessiert: In Asien ist TERA am 25.01. 2011 erschienen.

10 Gründe, warum WildStar Deinen Sommer ruiniert

Obwohl WildStar gefühlt “in aller Munde” ist, gibt es immer noch eine ganze Menge Gamer, die sich noch gar nicht mit der kommenden MMO-Hoffnung auseinandergesetzt haben.

Um allen Unwissenden ein paar Stichworte an den Kopf zu werfen, haben wir hier zehn Gründe, warum WildStar vielleicht doch einen Blick wert ist.

1. Einzigartige Welt

WIldStar 2014

Ich weiß, ich weiß. Kein sehr starker Beginn. Jedes MMO behauptet natürlich erst mal von sich, eine einzigartige und unvergleichliche Welt zu haben und im Kern stimmt das natürlich.

WildStar geht hier aber einen Schritt weiter: Anstatt, dass sich mit jedem Gebietswechsel nur die Farbgebung und das Aussehen der Feinde ändert, so verwandeln sich auch immer eine Handvoll anderer Begebenheiten zu eurem Vor- oder Nachteil. Von der wechselnden Schwerkraft, die sich auf Sprunghöhe und Fallschaden auswirkt, bis zur gefährlichen Umgebung, die euch einfach verschlingt, wenn ihr einer Pflanze auf die Wurzel tretet, hat jedes Gebiet seine kleinen Eigenheiten, die angehenden Weltraumhelden den Alltag ruinieren.

2. Die Entwickler

Für die meisten Spieler sind Entwickler immer nur ferne Gestalten und höchstens über etwaige Communitymanager erfährt man mal irgendwelche sauber gefilterten Informationen aus dem Programmierbereich; nicht so bei WildStar. Die Entwickler beteiligen sich während der Beta an Forendiskussionen, gehen auf Vorschläge ein oder besuchen die Beta-Tester im Spiel, um ihnen Frage und Antwort zu stehen – und das oft mehrmals täglich.

[quote_right]The devs are listening![/quote_right]Man merkt, dass die Macher nicht nur namenlose Gestalten hinter den Vorhängen sind, sondern auch in die Öffentlichkeit der Spielerschaft treten, was sicher nicht immer ganz einfach ist.

Aber das oft wiederholte “The Devs are listening!” (“Die Entwickler hören euch!”) wird hier massiv umgesetzt – selten fühlte man sich so mit den Entwicklern verbunden, wie in der Beta dieses Spiels.

3. Abgedrehter Humor

Wenn wir von Einzigartigkeiten sprechen, dann kommt man nicht drum herum, den Humor auf dem Planeten Nexus zu erwähnen.

Ganz egal, ob man bei den Rassen anfängt und die Mordesh erwähnt, Weltraumzombies, die auf der Suche nach einer Heilung sind, oder die kleinen Lopp, eine Kaninchenrasse, die durch die Galaxis reist, um schimmernde Objekte zu sammeln und dabei des Öfteren zu halluzinogenen Drogen greift, um den Alltag entspannter zu gestalten.

Jeder Aspekt des Spiels trieft nur so vor Überraschungen. Siehst du zum Beispiel den Erzklumpen da? Ja, genau den. Das ist in Wirklichkeit ein 40 Meter langer Felswurm, der dich frisst, sobald du an seine Rohstoffe willst.

4. Pfade

Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist die Pfadauswahl – diese ist unabhängig von der Klasse und entscheidet darüber, was für Bonusmissionen man in den einzelnen Gebieten bekommt.

WildStar Pfade

Während Soldaten jede Menge Bosse und “Verteidige das Dorf”-Missionen bekommen, können Siedler die Welt mit Lagerfeuern, Questhubs und allerlei Buffstationen zupflastern. Kundschafter erforschen jeden Winkel des Planeten und finden so manche versteckte Höhle, wohingegen die Wissenschaftler jede Pflanze und jede Kreatur unter die Lupe nehmen, um alle über diese fremde Welt zu erfahren.

Und das Beste: Nichts davon muss getan werden, es ist nicht verpflichtend – aber ungeheuer spaßig.

5. Nostalgie

Trotz all dieser Neuerungen fühlt sich WildStar im Kern wie das Spiel an, das man seit Jahren vermisst.

[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]Es ist fordernd, es ist spannend und kaum ein Kampf ist langweilig oder trivial. Das Gefühl, was beim Spielen aufkommt, gleicht sehr stark dem, was man mit seinem ersten MMO verbindet.

Im Wesentlichen ist WildStar nämlich rückständig – und das auf die beste erdenkliche Art und Weise. Es nimmt einen an die Hand, wo es zwingend notwendig ist, lässt einen ansonsten aber auf die große, unbekannte Welt los, die man nach Herzenslust entdecken kann.

6. Endgame ohne Ende

Nachdem man sich unter stetig steigendem Schwierigkeitsgrad bis zum 50. Level durchgebissen hat, ist WildStar noch lange nicht zu Ende. Erst dann beginnt der richtige Spaß.

WildStar Raid

Wie schon bei vielen anderen MMOs zuvor kann man erst auf der Maximalstufe die Raids besuchen und sich von den Bossgegnern ordentlich auf die Mütze geben lassen. Aber es bleibt nicht nur bei den Beschäftigungen für bis zu 40 Spieler im großen Stil.

Über normale PvP-Schlachtfelder, bis hin zu Kriegsbasen, die ihr – mit euren Freunden zusammen – mit allerlei Fallen spicken könnt, geht das Endgamevergnügen weiter. Aber auch für Solisten gibt es in den Zonen für das Maximallevel noch genügend zu tun. Von den zahllosen Achievements und Titeln ganz zu schweigen…

7. Action trotz MMORPG

Die meisten MMOs lassen sich nur schwer mit dem Begriff “Action” kombinieren. Denn auch, wenn der Charakter zwar heldenhaft eine riesige Feuersäule beschwört und es auf dem Bildschirm nur so knistert, täuscht das nicht darüber hinweg, dass man nur ein einziges Knöpfchen drückt und der Charakter den ganzen Rest übernimmt – nicht so auf Nexus.

http://youtu.be/RbuZBSXVCho

Jeder Angriff muss sitzen und jeder feindliche soll möglichst ins Leere gehen, das bedeutet für euch: ständige Bewegung! Jeder Gegner verfügt über unterschiedliche Angriffsmuster, sogenannte Telegrafen – genau wie ihr auch.

So wird jeder Gegnertyp einzigartig und schon mancher Faulpelz, der eine halbe Sekunde zu lange im roten Bereich stand, ziert nun als Skelett die Landschaft.

8. Herausforderungen

Immer dann, wenn man gerade auf den Gedanken kommen könnte: “Hm, diese Feinde sind aber doch etwas einfacher als die letzten”, dann dröhnt durch die Lautsprecher “Challenge begins!” und es ploppt eine sogenannte Herausforderung auf.

Das können relativ simple Sachen sein wie “Töte 30 dieser Feinde in 5 Minuten”, oder aber auch “Erreiche die Bergspitze innerhalb von 2 Minuten, ohne von einem der Tornados erfasst zu werden”.

Je nach Herausforderung gibt es auch noch unterschiedliche Ränge zu erreichen: Bronze, Silber, Gold. Und nur die letzte Stufe verspricht die höchste Chance auf einen wunderbaren Ausrüstungsgegenstand oder das fantastische Housingobjekt, das man schon seit Tagen sucht… aber keine Sorge! Jede Herausforderung kann nach einer Abklingzeit wiederholt werden. Die direkte Belohnung motiviert, macht sie zugleich nicht so zwangsgebunden wie Daily-Quests.

9. Housing

Eines der Argumente, wenn nicht DER Grund um WildStar auszuprobieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Spielerunterkunft lassen sich fast mit den Möglichkeiten von “Minecraft” messen – nur in deutlich schönerer Grafik und mit viel mehr Nutzen.

Wildstar Zimmer
Du willst mehr darüber erfahren? Dann lese doch mein 100-stündiges Housing Abenteuer!

Denn ganz egal, was ihr aus eurem Eigenheim machen wollt, es ist möglich. Ein schönes Haus für die ganze Chuafamilie, in der überall irgendetwas explodiert? Kinderspiel! Eine zwielichte Bar, die für alle Spieler zugänglich ist, und in der nachts die Mechari auf den Tischen tanzen? Nichts einfacher als das! Die Möglichkeiten sind grenzenlos und selbst der größte Housing-Feind wird sich hier bekehren lassen. Versprochen.

10. Aurin

WildStar Aurin

Wer könnte den langohrigen Damen und Herren widerstehen? Wenn alles andere nicht reicht, um zu überzeugen, dann wird es diese Spezies ganz sicher tun.

Habe doch ein wenig Mitgefühl, immerhin haben sie gerade ihren Heimatplaneten verloren! Also, wickel deinen Schwanz eng um die Taille, leg die Ohren steil an und stürze dich mit deinem Aurin in das Abenteuer!

Wenn du dich dabei gut anstellst, bekommst du sogar eine Umarmung. Gut, du bekommst in jedem Fall eine. Aurin stehen da irgendwie drauf. Wer will es ihnen verdenken?

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Wenn auch nur einer dieser Punkte dich angesprochen hat, dann solltest du einen Blick auf WildStar werfen – im Zweifelsfall lässt man sich einfach von einem guten Freund einen Gästepass geben, denn Vorbesteller bekommen diese bei Release als Dreingabe. Wenn du aber selbst direkt zum Start dabei sein willst, dann ist jetzt noch die Gelegenheit, um sich für den Headstart zu qualifizieren! Worauf wartest du also?

[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

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Neverwinter: Neue Informationen zu Curse of Icewind Dale

Der 13. Mai 2014 naht – und damit steigt die Vorfreude bei allen Fans des Online-Rollenspiels Neverwinter. Auch bei mir ist ein roter Kreis um das Datum im Kalender! Doch je näher der Termin ranrückt, desto größer wird auch die Neugier: Was wird es alles neues geben in Modul 3 Curse of Icewind Dale? Einen groben Überblick zu den neuen Inhalten hatten wir euch bereits im Zuge der Veröffentlichung des Releasetermins gegeben.

Wie bereits mehrfach erwähnt dreht sich in der nächsten Erweiterung alles um das magische schwarze Eis. Um an die heiße Ware zu gelangen, empfiehlt es sich einen Söldnervertrag bei den Zehn-Städter oder Arkane Bruderschaft zu unterschreiben. Doch was unterscheidet die beiden Gruppen?

Die Zehn-Städter sind davon überzeugt, dass die Gewinne aus dem Schwarzen Eis jenen zustehen, die das harsche Leben in den kalten Ländern des Nordens gemeistert haben. Die Arkane Bruderschaft hingegen ist darum bemüht, ihren Ruf aufzubessern und möchte das Schwarze Eis zur Erweiterung des Wissens studieren.

Doch gute Vorhaben bringen nichts, wenn sie keiner umsetzt – und da seid ihr gefragt! Entscheidet euch für eine der beiden Seiten und kämpft um die begehrte Ressource, die euch Verderbnis oder Macht bringen kann. Je nach dem für welchen Weg ihr euch entscheidet, tragt ihr künftig das Symbol der Fraktion tragen – hoffentlich voller Stolz. In beiden Fällen wird es neben dem Abbau des schwarzes Eises eure Aufgabe sein, die korrumpierten Kreaturen des Zwergentals und Icewind-Passes zu läutern.

neverwinter_ice4

Solltet ihr jedoch feststellen, dass ihr nicht mehr hinter den Zielen der Zehn-Städter oder Arkanen Bruderschaft steht, könnt ihr den Vertrag auch jederzeit, allerdings nicht am gleichen Tag, kündigen und zu der gegnerischen Fraktion wechseln.

All das, was ihr auf euren spannenden Abenteuern in Neverwinter erleben könnt, werdet ihr endlich auf einer Account-Bank sammeln können. So könnt ihr mühelos Gegenstände zwischen euren Charakteren hin und her transferieren, ohne auf einen Postkasten angewiesen zu sein.

Wie findet ihr die Ideen für das dritte Modul? Seid ihr auch schon so gespannt, wie sich das alles live im Spiel anfühlen wird? Bei wem werdet ihr euren Söldnervertrag unterschreiben? So viele Fragen… Wir sind gespannt auf eure Antworten! 🙂

Star Wars: The Old Republic – Erweiterung verspätet sich um 2 Monate

Der Senior Producer Bruce MacLean hat einen offenen Brief an die Community des MMORPGs “Star Wars: The Old Republic” gerichtet und die Kernaussage ist erst einmal negativ:

Die angekündigte Erweiterung “Galactic Strongholds” wird nicht am 24. Juni, sondern erst am 19. August erscheinen.

Begründet wird dieser Verzug damit, dass die zusätzliche Zeit es den Entwicklern ermöglicht, alle wichtigen Features der Erweiterung bereits zum Start zur Verfügung zu stellen und nicht – wie ursprünglich geplant – diese im Laufe des Jahres nach und nach hinzuzufügen.

Aber was genau bekommt man denn nun “mehr” für die zwei Monate Wartezeit?

  • Zum einen: Eroberungsevents! Mit den Festungen (den namensgebenden “Strongholds”) wird man Schlachten um ganze Planeten schlagen können. Gilden können an Eroberungen teilnehmen und ihre Kontrolle damit über ganze Planeten erstrecken, was für Belohnungen es dafür gibt, ist aber noch ungewiss – ebenso, ob es sich um reine PvE- oder PvP-Scharmützel oder gar einer Mischung aus beidem handelt.
  • Die bereits angekündigten Gildenschiffe werden ebenfalls erweitert, so wird es möglich sein, vom Weltall aus die Mitglieder der eigenen Gilde mit Buffs zu verbessern, oder aber ganze Gruppen von Gildenmitgliedern zu sich rufen zu können – egal, wo man sich gerade befindet.

Der neue Zeitplan wirft allerdings auch die Belohnungen für bestehende Abonnenten durcheinander.

Wie zuvor erhalten aktive Abonnenten am 5. Mai zusätzliche 1000 Kartellmünzen.

SWTOR NarShaddaa Housing

Der 12. Mai ist aber nicht länger der Stichtag, wenn man sich frühzeitigen Zugang zu Galactic Strongholds sichern wollte, das neue Datum dafür ist der 16 Juli. Alle Spieler, die bereits ein Abo abgeschlossen haben, welches danach ausläuft, brauchen aber nicht enttäuscht sein.

BioWare vergibt als Entschädigungen zwei Titel, ein Haustier und nach wie vor noch den NarShaddaa-Himmelspalast an alle, die am 12. Mai über ein Abonnement verfügen – allerdings erst zum offiziellen Start der Erweiterung.

Den offenen Brief, mit einer Auflistung aller Features und Belohnungen findet ihr in voller Länge hier.

Everquest Next: Seit wann ist Sony eigentlich so cool?

Everquest – das war für mich ein Spiel, das schon out-of-date war, als ich mit MMORPGs anfing. Das zweite Everquest hab ich dann einfach völlig verschlafen. Aber natürlich hab ich über Everquest gehört.

Jeder, der mal ein MMORPG gespielt hat, hat davon gehört. Weil ehemalige Everquest-Spieler gar nicht aufhören können, darüber zu reden. Sie erzählen dir von stundenlangen Bosskämpfen, in denen 14 Heiler auf die Sekunde genau ihre Heilsprüche abstimmen mussten, damit der Tank, nachdem er sekündlich für 98% seines Lebenspools geschlagen wurde, den nächsten Hit überlebt. Sie erzählen dir von Bonus-Leveln und neuen Rassen, von der zwanzigsten Expansion und weiß der Geier was. All diese Sachen klangen für mich immer furchtbar altbacken und aus der Zeit gefallen. Wenn ich Screens sah, fühlte ich mich nur bestätigt.

Sony Online Entertainment Logo

Und so ähnlich ging mir das, ich geb’s zu, mit Sony. Ein riesiges, irgendwie gesichtsloses Unternehmen, das gigantische Titel mit riesigen Lizenzen ausspuckte, mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Ich hielt die für seelenlos. Da waren mir kleinere Spiele sympathischer mit frischen Ideen. Irgendwelche Underdogs.

Dann kam Everquest Next. Mit genau diesen neuen und frischen Ideen. Man bedient sich kräftig bei der Sandbox, lässt Spieler mit Landmark ganze Welten erschaffen und auf einmal ist Sony Online der coolste Developer auf dem Markt, hat ein tolles Image und alle freuen sich darauf. Woran liegt das?

Es liegt, meiner Ansicht nach, an John Smedley. Ganz seltsam. Der Mann ist seit 22 Jahren im Geschäft, hat sich jahrelang in der Hierachie nach oben gearbeitet und ist nun an der Spitze von SOE angekommen und schafft es, den Giganten in ein komplett neues Licht zu rücken.

Ein Chef-Entwickler zum Anfassen?

Er zeigt sich dabei unheimlich transparent und im Plauderton. In einem AMA vor einem Jahr spricht er über StarWarsGalaxies. Für die Entscheidungen, die er damals traf, hassen ihn viele Spieler noch heute. Darauf angesprochen, gibt er zu: „Ja, war völliger Mist. Ich hab’s verbockt.“

Wer das glattgebügelte Sprech von anderen Leuten aus der Gaming-Industrie gewöhnt ist, reibt sich bei sowas doch die Ohren.

Auf den Emulator angesprochen, mit dem Fans SWG am Leben erhalten wollen, sagt er frei heraus: „Offiziell find ich das total blöd. Aber nur offiziell.“ Darauf angesprochen, dass durch den Wechsel von Planetside 2 zur Pro7-AG das Station Cash nichts mehr wert ist und jetzt nur noch Pro7 Cash zählt, antwortet er pragmatisch: „Wenn es da Schwierigkeiten gibt, hier ist meine E-Mail-Adresse. Ich kümmer mich persönlich darum.“

Und auch sonst scheint es sich bei diesem Veteran der Gaming-Industrie auf einmal um einen Macher 2.0 zu handeln, deren oberste Gebote Transparenz, Austausch und Kundennähe sind. Und dabei so wirken, als müssten sie das nicht, sondern als könnten sie einfach nicht anders.

Smedley wirkt nicht wie ein Konzern-Mensch an der Spitze eines riesigen Unternehmens, sondern wie ein junger Kickstarter, der mit 20 Fans und einer Kaffeemaschine im Rücken, um Zustimmung für sein Projekt wirbt.

Revolution von oben

Das war früher noch anders. Da setzte er sich zwar auch mit den Fans auseinander, aber die Distanz war immer klar. Hier der Developer und dort die Kundschaft, die lästert, ohne so recht zu wissen, wie viel Mühe und Herzblut eigentlich in den Projekten steckt. Da ging es öfter schon mal etwas ruppig zu.

Doch diesen Kommunikationsdrang hat Smedley mittlerweile in produktive Bahnen gelenkt. Auf einem Entwickler-Blog teilt er seine Gedanken zur Sandbox mit. Mit den Fans steht er bezüglich Everquest Next in einem regen Austausch und das Image der Firma hat sich komplett geändert.

Die Frage ist nur, ob Everquest Next und Landmark diesem Vorbild auch nachfolgen können. Offenbar gibt es in der Alpha bereits besondere Items zu kaufen – gegen Cash. Das entspricht nun nicht gerade dem Bild eines Heroen, der loszieht, die ganze Gaming-Kultur zu ändern. Aber auch der muss eben essen.

http://youtu.be/SYTgjc7V-ds

Ich für meinen Teil bin gespannt auf Everquest Next und das ist vielmehr als ich jemals für Everquest oder Everquest II sagen konnte. Wer hätte gedacht, dass die Gaming-Revolution bei MMORPGs ausgerechnet von oben, von Sony, kommt?

Elder Scrolls Online – Solo a Dungeon Boss

Dieser Bosskampf ist Teil meines allerersten Dungeonruns in The Elder Scrolls Online. Ich bin dort nur hinein gegangen, weil ein Freund es mir empfohlen hat um ein bisschen EP und einen Skillpunkt zu sammeln, da mein Charakter deutlich zu niedrig im Level war und ich noch etwas nachzuholen hatte.

Es war auf jeden Fall nicht der schlechteste Ratschlag, den man mir bisher gegeben hat. Aber seht das Ergebnis selbst!

Alternativer Titel: Subjektive Wahrnehmung der eigenen Klasse und wie falsch man damit liegen kann. 😉

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World of Warcraft: Auf die Plätze, fertig, BlizzCon 2014!

Jaja, ich weiß… Nicht noch eine World of Warcraft-News. Aber es gibt einfach Dinge, die müssen angesprochen werden – und das ist die diesjährige BlizzCon. Der Schneesturm fegt vom 7. bis 8. November 2014 über das Anaheim Convention Center in Kalifornien hinweg und hinterlässt hoffentlich begeisterte Fans!

Wie jedes Jahr werden dort spannende Informationen zu neuen Spielen aus dem Haus Blizzard bekannt gegeben, ihr könnt sie exklusiv antesten und mit den Entwicklern darüber diskutieren. Aber auch die eSports-Turniere mit Profispielern aus allen Teilen der Welt sind immer wieder spannend zu beobachten.

Housing WoW
Kommt ihr auch wieder nach Hause?

Doch bevor ihr nun schon das Care-Paket für die Anreise zusammenpackt, euren Rucksack schnürt und zum Flughafen pilgert, wollen wir euch noch auf den Preis aufmerksam machen: Stolze 199 US-Dollar (zzgl. anfallenden Steuern und Gebühren) wird euch der Eintritt kosten. Ob euch die BlizzCon soviel wert ist, müsst ihr relativ zeitnah entscheiden, denn der Verkauf der Online-Tickets läuft von Donnerstag, den 8. Mai um 4:00 Uhr (MESZ) und am Samstag, den 10. Mai um 19:00 Uhr (MESZ).

Wollt ihr auch an dem legendären Benefizdinner am 6. November teilnehmen? Dann spart auf insgesamt 750 US-Dollar (ebenfalls zzgl. anfallenden Steuern und Gebühren) – dafür ist das Eintrittsgeld für die BlizzCon schon drin. Der Erlös wird dem Children’s Hospital of Orange County gespendet und ihr habt die Gelegenheit, Spieleentwickler, leitende Angestellte und weitere Mitarbeiter von Blizzard zu treffen. Der Verkauf hierfür beginnt findet am 14. Mai um 4 Uhr (MESZ) statt.

Und jetzt mal ehrlich:

Ist es euch das wert? Wart ihr vielleicht sogar schon mal bei einer BlizzCon? Wartet ihr lieber auf die Informationen im Netz?

Doch bei aller Freude über das nahende Event stellt sich mir noch ein paar Fragen…

  • Das bedeutet doch nicht ernsthaft, dass Warlords of Draenor erst NACH der BlizzCon kommt, oder?
  • Vielleicht erst zum nächsten Geburtstag von World of Warcraft?
  • Beginnt die WoD-Beta nicht mehr im Frühsommer?
  • Und wenn WoD doch vorher kommt – was wollen sie da ankündigen? Die nächste Erweiterung für WoW?
  • Fragen über Fragen… Und dabei bin ich doch so ungeduldig!

The Elder Scrolls Online: Jetzt spricht der Chef

In einem Statement an die Fans hat sich Matt Firor, der Chefentwickler hinter dem Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, nun zu den Problemen geäußert, die sein Baby plagen. Der Probleme gibt es viele, allen voran Bugs, Dupes, Goldseller und Bots. Doch Firor ist zuversichtlich. Zwar räumte er Schwierigkeiten ein, das Spiel sei aber auf einem guten Weg.

Goldseller und Bots die Hauptprobleme

Firor machte in seinem Statement deutlich, dass er kein abgehobener Armlehnen-General ist, der von den Beschwerden der Spieler nur aus Mails oder Berichten hört, sondern er und seine Mitarbeiter zockten selbst The Elder Scrolls Online. Auch ihnen seien die Bots aufgefallen, die in den Höhlen campen und es ehrlichen Spielern erschweren, Spaß zu haben. Zenimax tue alles in seiner Macht stehende um gegen Bots und Goldseller vorzugehen.

Und der Kampf zeige bereits Früchte: Erst seien die Goldseller im Chat gewesen, dann in der Ingame-Post und mittlerweile gründeten sie Fake-Gilden, um Spieler einzuladen und mit ihren Angeboten zu belästigen.

TESO Cheater
Zahlreiche Bots, Cheater und Goldseller wurden bereits eingesperrt. Für immer.

Inzwischen habe man schon zahlreiche Bots gebannt und es würden immer mehr. Der Kampf gegen die Bots und Goldseller sei aber kein Sprint, sondern ein Marathon.

Die Goldseller machte Frior auch dafür verantwortlich, dass manche Spieler mit dem Support unzufrieden waren. Denn Bots und Goldverkäufer machten 85% der Arbeit des Supports aus. Da kämen andere Probleme manchmal zu kurz.

Firor äußert sich zu den Dupes

Auch die beiden jüngsten Dupes sprach Firor an. Dabei konnten Gegenstände im Spiel durch ein Ausnutzen einer fehlerhaften Gildenbankmechanik beziehungsweise durch Fehler bei der Systempost dupliziert werden. Beim ersten Dupe habe man sofort reagiert, die Gildenbanken geschlossen und beteiligte Spieler aus dem Verkehr gezogen. Zu Unrecht gebannte Spieler hätten bereits nach acht Stunden wieder einloggen können. Nach Ansicht von Firor hat man das Problem damit eingedämmt und es sei nicht so weit verbreitet, dass es die Ingame-Wirtschaft massiv schädigen könne. Der zweite Dupe-Bug, der mit den Lehrlingen in den Handwerksberufen zu tun habe, sei ebenso rasch behoben worden und hätte sich in einer deutlich kleineren Dimension abgespielt.

Die beiden Fixes für die Dupes hätten allerdings zu deutlich mehr Wartungsarbeiten geführt, als eigentlich geplant waren.

The Elder Scrolls Online: Kargstein

Zum Abschluss seines Briefs ging Firor noch auf die angekündigte erste Content-Erweiterung Kargstein ein. Die Abenteuer-Zone fürs Endgame werde bald auf den Test-Server aufgespielt und nach 7 bis 10 Tagen live gehen. Firor attestierte The Elder Scrolls Online einen allgemein guten Zustand, der in Zukunft nur besser werden könne.

Mein-mmo meint:

Ja, das ist das Statement auf das alle gewartet haben und es fällt so aus, wie man es annehmen konnte. Die entscheidende Frage wird sein, ob die Auswirkungen der Dupes auf die Ingame-Wirtschaft wirklich so gering sind, wie Firor das sagt. Es wäre dem Spiel und seiner Spielerschaft sehr zu wünschen.

Offenbar ist der erste größere Schlag gegen Botter nun mit dem inneren Loot-Timer für Höhlenbosse erfolgt. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die Folgen der Dupes hätte man wohl nur mit einem massiven Eingriff in das Spiel vollends beheben können, einem Rollback. Dass davon keine Rede ist, war eigentlich zu erwarten. Da hätte man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben müssen.

Das Spiel geht jetzt in die entscheidende Phase. Spieler stehen vor der Wahl, ihr Abo auslaufen zu lassen oder zu verlängern. So ist die Aussicht auf neuen Content mit Kargstein wesentlich angenehmer als die Aussicht auf einen Rollback.

Klassenfreiheit im Sozialismus: ArcheAge im Blickpunkt

ArcheAge Crafting

ArcheAge, das MMORPG mit Sandbox-Elementen, ist im Moment in Russland unter der Aufsicht von mail.ru schon live. Die haben aber kürzlich eine grausliche IP-Sperre entrichtet, um westeuropäische Kiebitze auf Abstand zu halten.

Uns bleibt also nur der sehnsüchtige Blick auf Videos. Im heutigen Video zur Rollenspielhoffnung geht es um Klassen und Crafting. Hört sich langweilig an, ist aber eine spannende Angelegenheit bei ArcheAge. Die Freiheit und Auswahl sind riesig. Interessante Synergie-Effekte bieten sich an. Aber seht selbst!

http://youtu.be/HeSnnsOzyhU

WildStar: Alles einsteigen bitte, Freifahrt steht an!

Liebe WildStar Fans und jene, die es werden wollen oder es noch nicht besser wissen: An diesem Wochenende findet von Freitag bis Montag ein Bonus-Beta-Wochenende statt. Und es kann eigentlich jeder teilnehmen. Kostenlos. 

Dafür ist nicht mal Hokuspokus notwendig, denn es genügt bereits eine simple Anmeldung auf der offiziellen Website von WildStar.

Wir laden jede Person, die sich jemals bei WildStar registriert hat, zu diesem Beta-Event am Wochenende ein. Das sind sehr viele Leute – du wirst also auf eine Menge Freunde treffen, mit denen du dich in Battlegrounds, Abenteuern, Dungeons und mehr austoben kannst!

Das war aber noch nicht alles! Das Level-Cap wird auf Level 25 angehoben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass ihr nun auf dem neuen “Endlevel” das Abenteuer “Nödliche Wildnis” bestreiten könnt. Außerdem bekommt ihr beim Transport-Händler ein cooles Hoverboard.

Einziger Wehrmutstropfen, zumindest für einige Spieler: Es liegt immer noch keine deutsche Lokalisierung vor, was in sozialen Netzwerken für rege Diskussionen sorgt. Es beherrscht eben nicht jeder Englisch und bis zum Release ist es auch nicht mehr weit. Bleibt zu hoffen, dass bei der deutschen Version am Ende nicht der Eindruck entsteht, es wäre auf dem letzten Drücker gemacht worden. Kann gut enden, muss aber nicht. Die größte Herausforderung dürfte darin liegen, den Humor von WildStar so ins Deutsche zu übertragen, dass der Witz nicht irgendwo auf dem Weg zum Nexus verloren geht. Ich bin da aber erstmal optimistisch.

P.S. Freitag, ab 15 Uhr, bis Montag, um 8 Uhr morgens.

P.P.S. Mittlerweile gibt es diese Nachricht auch auf Deutsch (siehe Quelle).

http://youtu.be/p95sNB-8Ju4

World of Warcraft – Noch eine Runde Eier suchen gefällig?

Na, war euer Osterhase fleißig? Falls ihr noch nicht genug habt von der Eiersuche, nutzt eure Chance dem Osterhasen in World of Warcraft noch etwas abzuluchsen. Noch bis zum 28. April 2014 könnt ihr das Nobelgartenfest feiern und Belohnungen abstauben.

Als Spieler der Allianz solltet ihr zur/nach

  • Azurwacht
  • Dolanaar
  • Goldhain oder
  • Kharanos

reisen, als Anhänger der Horde nach/ zum

  • Brill
  • Klingenhügel
  • Dorf der Bluthufe oder
  • Falkenplatz

und dort mit der Eiersuche loslegen. In Shattrath können beide Fraktionen zusammen Ostern feiern.

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Die kleinen bunt gefärbten Eier verstecken sich an allen möglichen – und unmöglich – Stellen, auch unter Wagen, in Kisten usw. – Also haltet die Augen offen. Ob ihr bei der Eiersuche mobil bleibt, oder an einer Stelle stehen bleibt, müsst ihr für euch entscheiden – beide Taktiken haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn ihr den Eierkorb schon habt, nutzt ihn um während der Laufzeiten 60% schneller unterwegs zu sein.

Aber egal was ihr macht – wichtig ist: Nicht die Nerven verlieren! Seid der serverübergreifenden Zonen sind die Orte zum Teil sehr überfüllt und damit ein Pulverfass kurz vor der Explosion. Wenn ihr die Möglichkeit habt, versucht in den frühen Morgenstunden oder spät abends eure Eier zu suchen – erfahrungsgemäß ist da weniger los.

In den Eiern findet ihr entweder direkt eure Belohnungen oder Nobelgartenschokolade, welche ihr zum Kauf der Ostergegenstände sammeln müsst. Natürlich gibt es auch wieder tägliche Quests, bei denen ihr Gold oder Blühende Zweige abstauben könnt.

  • Ich hab eins gefunden! – Findet ein Bunt gefärbtes Ei.
  • Schokoholiker – Esst 100 Nobelgartenschokolade während des Events.
  • Wüstenblume –  Legt die Frühlingsrobe an und pflanzt im Ödland, Desolace, Silithius, Tanaris und Tausend Nadeln eine Blume.
  • Errötende Braut – Küsst jemanden in einem eleganten Kleid, während Ihr ein weißes Smokinghemd und eine schwarze Smokinghose tragt. Die benötigte Kleidung findet ihr in den bunten Eiern oder könnt ihr beim Nobelgartenhändler kaufen.
  • Hartgekocht – Legt während des Nobelgartenfests in Hasengestalt ein Ei in die Heißen Quellen von Golakka im Krater von Un’Goro. Für diesen Erfolg benötigt ihr einen Mitspieler, der euch in ein Hoppelhasi verwandelt.
  • Frühlingsgefühle – Findet für Euren Frühlingshasen einen Artgenossen zum Kuscheln in den aufgelisteten Ortschaften. Diese sind je nach Horde/ Allianz unterschiedlich, aber leicht erreichbar.
  • Nobelgarten – Versteckt ein bunt gefärbtes Ei in Sturmwind oder Silbermond, dies ist ebenfalls abhängig von eurer Fraktion.
  • Von Hasen und Häschen – Benutzt Frühlingsblumen, um weiblichen Charakteren auf Stufe 18 oder höher Hasenohren aufzusetzen. Für diesen Erfolg solltet ihr unbedingt in Dalaran oder Shattrath vorbei schauen. Wenn ihr immer mal wieder in den Banken oder beim neutralen Auktionshaus vorbeischaut, findet ihr sicher alle benötigten Völker.

Viel Spaß beim Suchen und Sammeln! Wenn ihr fleißig wart, könnt ihr am Ende nicht nur den Titel “Der/Die Noble”, sondern auch einen Schnellen Frühlingsschreiter und Frühlingshasen euer Eigen nennen!

Elder Scrolls Online – FAQ (TESO-Cast #19)

Im Laufe der Zeit bekomme ich immer wieder Fragen über The Elder Scrolls Online und oftmals sind es sogar dieselben. Aus dem Grund habe ich nun dieses Video hier aufgenommen, um einmal die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um TESO zu beantworten.

Inhaltsverzeichnis:
• Welche Klasse soll ich spielen als DD/Tank/Heiler? 0:33
• Magicka oder Ausdauer? 0:57
• Welche Rasse ist am besten für Klasse XY? 1:42
• Welche Rüstungsart soll ich nehmen? 2:26
• Was sind Veteranenränge? 3:02
• Wie soll ich Fähigkeit XY morphen bzw. was ist eigentlich „morphen”? 4:03
• Wie werde ich Vampir/Werwolf? 4:50
• Kann ich Fähigkeiten aus mehreren Skilllinien nehmen oder muss ich mich für eine entscheiden? 5:46
• Wo ist das Auktionshaus? 6:17
• Ist es wichtig alle Himmelsscherben zu sammeln? 6:40
• Lohnt es sich ein Pferd zu kaufen? 7:16
• Kann man auch das Rüstungsdesign von anderen Rassen tragen? 8:10
• Kann ich in Cyrodiil leveln? 8:52

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The Elder Scrolls Online im Visier der Cheater und Duper: Droht ein Rollback? +++Update+++

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist nun vollends in das Visier von Hackern und Expoitern geraten. Nachdem ein erster Exploit über das Wochenende gefixt wurde, tauchten bereits am Ostersonntag neue Meldungen auf, dass es möglich sei, im Spiel zu betrügen. Die Hacker selbst fordern einen Rollback. Das würde für jeden Spieler bedeuten, dass er das in den letzten Tagen Erreichte verliert.

Haie im blutigen Wasser

Hacker, Cheater und Exploiter sind ein bisschen wie Haie im Ozean. Sobald sie Blut riechen, geraten sie in Raserei. Ein Tripple-A-MMORPG, das wahrscheinlich über zwei Millionen Menschen spielen, ist eine höchst attraktive Beute. Immerhin lässt sich das virtuelles Gold in echte Euros ummünzen.

Die Beute ist umso attraktiver, wenn das Spiel so verwundbar und weidwund scheint. The Elder Scrolls Online gilt, so wird es in Foren diskutiert, als „Client-Trust-Heavy“-Game. Ist daher anfällig für allerlei Tools und Tricks, die in anderen Spielen schon lange nicht mehr ziehen.

Zum Launch häuften sich bereits Meldungen über Speed-Hacks und Bots. Dagegen ging Zenimax schnell vor.

Gildenbank-Exploit gefixt

Am Karfreitag wurde ein Exploit bekannt, mit dem Spieler Gegenstände beliebig duplizieren konnten, ein sogenannter Dupe-Exploit. Die sind gefürchtet, weil sie massiv die Ingame-Wirtschaft beeinträchtigen können. Ein Gegenstand ist einfach nichts wert, wenn er aus der blanken Luft erschaffen werden kann. Pikant dabei: Der Exploit konnte dazu verwendet werden, um Handwerks-Utensilien herzustellen, die nicht nur für einen Gold-, sondern auch für einen Ausrüstungsvorteil sorgen.

Übers Wochenende sind neue Dupes aufgetaucht

TESO Henker

Nachdem der Exploit gefixt wurde und einige Spieler der Ban-Hammer traf, dachte man vielleicht, der Trubel hätte erstmal ein Ende. Es wäre dem Spiel zu gönnen. Immerhin hat Zenimax alle Hände voll zu tun. Jeden Tag hat man mit einer neuen Sache zu kämpfen. Erst heute Morgen wurde ein Patch aufgespielt, der die dringendsten Probleme des Fantasy-Giganten angehen sollte. So werden zahlreiche Sackgassen-Quests gefixt. Außerdem ist man bei der jüngsten Ban-Welle wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen und hat nun einige Spieler wieder entbannt. Also hat man doch die schlimmsten Lecks erstmal gefixt und kann nun durchatmen, oder? Weit gefehlt.

Am Ostersonntag tauchten in einschlägigen Foren Berichte darüber auf, dass weitere Fehler im Spiel seien, die Item-Dupes ermöglichten. Diesmal sogar noch einfacher und auf eine Weise, die tatsächlich auch zufällig geschehen kann. Wahrscheinlich ist der Exploit ohnehin erst durch einen jüngsten Bug ins Licht gekommen. Hängt er doch mit dem Ladescreen zusammen, in dem viele Spieler die letzte Zeit hingen.

Exploiter fordert Rollback

Die Auswirkungen auf die Ingame-Wirtschaft und das Spiel bleiben weiterhin hochgefährlich und scheinen verheerend. Wie Zenimax das unter Kontrolle kriegen möchte, ist völlig unklar.

Ein Exploiter hat in einem Foren-Post ausführlich dargelegt, welche Mechanismen er dazu verwendet hat, um das Gold, was er durch den ersten Dupe-Bug „verdient“ hat, möglichst geschickt zu „waschen“, zu „verteilen“ und vor den Augen der GMs zu verbergen. Offenbar hat er einiges aus Mafia-Filmen und Dokumentationen gelernt.

Ironischerweise fordert der Exploiter nun Zenimax zu einem Rollback auf. Seiner Ansicht nach sei das Spiel ansonsten nichts mehr wert, weil jede Errungenschaft und jeder Erfolg durch das illegal im Spiel befindliche Gold und die Gegenstände beschmutzt seien.

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Mein-mmo meint:

So ironisch das klingt und so viele „ehrliche“ Spieler es aufregen wird: Der Hacker hat nicht Unrecht. Ein Rollback wäre die einzige „saubere“ Methode, um derart viel Zahnpasta wieder zurück in die Tube zu drücken.

Die neuen Exploits sind so schwerwiegend, dass Zenimax vor der Frage steht, entweder einen Rollback in Kauf zu nehmen oder die Ingame-Wirtschaft auf Monate hin zu beschädigen. Ein Rollback würde allerdings viele Kunden verprellen. Hier steht man vor der Wahl zwischen Pest und Cholera. Kurzfristig wäre ein Rollback sicher mit einem furchtbaren Shitstorm verbunden. Jeder Spieler würde das Erreichte der vergangenen Tage verlieren. Der Mittelweg wird es sein, möglichst viele Cheater zu bannen, möglichst viel geduptes Gold und viel Ausrüstungen aus dem Spiel zu entfernen, aber es wird schier unmöglich sein, alles oder auch nur einen Großteil zu erwischen. Den Spielern wird das „gedupte“ Geld hoffentlich nicht allzu negativ ausfallen.

Eine kreative Lösungsmöglichkeit kursiert ebenfalls im Internet: Forbes schlägt vor, neue „legendäre“ Crafting-Materialien einzuführen und die alten zu entwerten. Das wäre ein Schlag für die im Moment schon „reichen“ Spieler, würde aber viele „Normalspieler“ kaum oder gar nicht betreffen.

Die entscheidende Frage bleibt: Wie weit verbreitet ist das? Wie weit beeinträchtigt es wirklich die Ingame-Wirtschaft und wie wirkt es sich auf jeden Einzelnen aus? Und wer kann diesmal gebannt werden? Die neu bekanntgeworden Exploits sind von einer derart simplen Machart, dass die Verteidigung für einen Ban auf der Hand liegt: Ich hab davon nix gewusst.

Es bleibt zu hoffen, dass ein wirklich gutes Spiel langsam in ruhigeres Fahrwasser gerät. Doch wenn man Berichte über „Client-Trust-Heavy“-Games hört, scheint das in weiter Ferne zu liegen.

Ein Statement von Zenimax zu den neuerlichen Problemen steht noch aus, wir reichen es nach, sobald wir etwas hören.

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UPDATE am 22.04.2014:  Zenimax hat nun bestätigt, dass die Serverwartung heute morgen mit dem hier geschilderten Exploit zusammenhing.

The maintenance this morning was to fix an issue with that was allowing unintended outcomes with crafting hireling mails.

Guild Wars 2: Der Schrecken des Mega-Server

Das riesen April-Update für Guild Wars 2 brachte in der vergangenen Woche jede Menge frischen Wind in das Online-Rollenspiel – und riesen Ärger! Die Idee der Mega-Server ist im Grunde super, jedoch haperte es an der Umsetzung.

Bald könnt ihr ganz einfach jede PvE-Karte mit euren Freunden zusammen spielen, und zwar unabhängig von der Heimatwelt! Durch die Neuordnung der Beziehung zwischen Spieler und Welt können wir euch mit den Leuten verbinden, die euch im PvE das beste soziale Erlebnis bieten. […]

Was bedeutet das genau? Zur technischen Seite kommen wir sofort. Aber ganz grundsätzlich bedeutet dies, dass ihr auf jeder Karte die ihr spielt mehr Freunde, Gildenkameraden, Leute, die eure Sprache sprechen und insgesamt öfter die gleichen Spieler treffen werdet. Es bedeutet auch, dass auf allen Karten mehr Spieler auf Abenteuer aus sind und wir euch so das bestmögliche PvE-Erlebnis bieten können.

Klingt erstmal wie eine gute Idee, oder? Doch bereits wenige Stunden nach dem Update hagelte es Kritik an dem neuen System. Im offiziellen Forum wurden Screenshots mit Ausschnitten aus den Chatverläufen gepostet. Von drei Sprachen in nur wenigen Zeilen eines “Gespräches”, bis hin zu wüsten Beleidigungen war alles dabei. Wer nicht gerade vorhatte, sein Schimpfwort-Repertoire in Fremdsprachen aufzufrischen, war sehr schnell sehr angenervt.

Guild Wars 2

Leider war dies nicht das einzige Problem. Das System nimmt genauso wenig Rücksicht auf Faktoren wie Freunde und Gilden – was eben ausschlaggebende Gründe waren, dieses System überhaupt zu starten. So berichteten Gildenmitglieder, dass es bis jetzt nicht möglich ist, sich zum Beispiel in der Hauptstadt zum Rollenspiel zu versammeln oder überhaupt zu sehen. Ein No-Go! Doch die gute Nachricht:

ArenaNet hat reagiert

Inzwischen wurde ein Hotfix aufgespielt, der diesem Schrecken optional ein Ende setzt. In den Chat-Optionen könnt ihr auswählen, dass nur die Nachrichten von Spielern angezeigt werden, die im Client dieselbe Sprache eingestellt haben. Das lindert erstmal den größten Schmerz, in dem man fremdsprachige Nachrichten nicht mehr angezeigt werden. Doch daraus ergeben sich weitere/ neue Probleme:

  • Was ist mit den Spielern, die in Englisch spielen, aber mit ihren deutschen Freunden spielen?
  • Wie werden sich Gildenmitglieder und Freunde wieder in Hauptstädten treffen können? Wie sollen Gilden überhaupt gemeinsame Aktionen starten, wenn jeder irgendwelchen Maps zugeordnet wird?
  • Wie sollen WvW Raids organisiert werden, wenn der Feind mithört?
  • Wie umgeht man die Gefahr, dass man während man auf ein Event wartet und noch eben in die Hauptstadt portet, um Verbündete zu suchen, auf einer völlig anderen Karte landet – und am Event nicht mehr teilnehmen kann?

Schade, dass ArenaNet nicht aus den Problemen in Rift gelernt, wo sich immer wieder Spieler auf Schlachtfeldern an die Gurgel gehen, weil die einen die Sprache des anderen nicht beherrschen oder nicht sprechen wollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit den Mega-Servern in Guild Wars 2 weitergeht!

Dragon Nest Europe – Nach einem Jahr ist einiges passiert

Worum geht es in Dragon Nest eigentlich?

Vieles ist geschehen seit die friedvolle Göttin Althea ihre Welt erschuf und in einem Anfall rasenden Neides von ihrer Schwester Vestinel vergiftet wurde. Mit dem ewigen Schlummer der Göttin hielten Krieg und Feindseligkeit Einzug in den Kontinent Althea und öffneten die Pforten für Vestinels Albträume und niederträchtige Drachen, deren Verderbtheit das Land mehr und mehr in die Dunkelheit zogen und die Bewohner Altheas terrorisierten.

Jahrzehnte ist es nun her, dass ein mysteriöser Weiser die Geburt einer Prophetin vorhersagte, die die Welt zu ihrem Gleichgewicht zurückführen soll und endlich haben die Sterne Zeugnis davon abgelegt, dass die Zeit reif ist, um sie ihrem Schicksal entgegentreten zu lassen.

Wenn da nicht die unsterblichen Drachen und ihre fanatischen Anhänger wären, deren Absichten für das junge Mädchen und ihre Fähigkeiten ganz anders aussehen. In einem heimtückischen Hinterhalt nahmen die Schergen der Drachenjünger die zarte Prophetin Rose gefangen und nun liegt es an einer Gruppe auserwählter Helden, die Prophetin zu finden und zu beschützen, sicherzustellen, dass sie ihr Schicksal erfüllt und auf diesem Weg den Gral zu finden, der Althea aus ihrem ewigem Schlummer wiedererwecken kann.

Dragon Nest

Das Anime-Action-MMORPG aus Korea im Wandel

Vor einigen Wochen ist das Free-to-Play-MMORPG Dragon Nest Europe 1 Jahr alt geworden! Man kann dabei auf ein recht ereignisreiches Jahr zurückblicken, von einem Publisher-Wechsel über 2 neue eingeführte Klassen hin zu der Anhebung der Maximalstufe von 40 auf 60 (mehr Informationen gibt es hier: http://www.dragonnest.eu/)

Das kostenlose Anime-Action-MMO sticht besonders durch sein freizielendes Kampfsystem sowie ein einzig und allein skill-basiertes PvP-System, in dem Ausrüstung keine Wertboni gibt, hervor. Neben schnellen, abwechslungsreichen Kämpfe in individuell einstellbaren Dungeons und ausladenden Kombo-Möglichkeiten, gilt es nach Erreichen der Maximalstufe mit einer der 6 Grundklassen, mächtige Drachen in 8-Mann-Raids zu vernichten.

Ob für PvE-Spieler oder PvP-Spieler, Dragon Nest Europe bietet mit seinen fordernden PvP-Kämpfen, story-getriebener Charakterentwicklung, zunehmend anspruchsvollerem Endgame-Content, einem Farming- sowie ausgeklügelten Ausrüstungs-Upgrade-System und individuell personalisierbaren Skill-Trees die Möglichkeit, den asiatischen free-to-play Erfolg auch in Europa spielen zu können. Ein Besuch könnte sich für Anime-Fans und jene, die auf ein Action-Kampfsystem a la Tera stehen, lohnen.

http://youtu.be/lN2UHQ2W1vY

Bei diesem Let’s Play von ALL EYES ON GAMES bekommt ihr zudem einen ganz guten Eindruck, wie sich das MMORPG anfangs so spielt.

The Elder Scrolls Online: So viel Langzeitspaß wie Skyrim

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online entpuppt sich als wahrer Dauerläufer. Unser Tester Schuhmann reibt sich nach mehr als 100 Stunden verwundert die Augen: „Immer noch kein Ende in Sicht?“

Nach mehr als hundert Stunden hat das Spiel noch einiges zu bieten

Wir haben euch direkt nach der ersten Woche einen Test erspart, weil wir es albern finden, nach 20 Stunden schon über den Langzeitspaß eines MMORPGs zu mutmaßen. Und um den geht es den meisten Spielern ja. Gerade wenn ein Spiel in der Tradition von Skyrim steht, das genau mit dem Langzeit-Suchtfaktor begeistert hat.

Jetzt sind es ein bisschen mehr als 100 Stunden Spielzeit vergangen. Man kann natürlich immer noch keine abschließende Prognose abgeben oder das in genaue Prozente fassen. Dafür fehlt das Endgame. Aber ich bin mir sicher: The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für nur eine Woche.

The Elder Scrolls Online:: Skyshard

Ich hab mich durch vier Gebiete im Dienste des Aldmeri-Dominions gekämpft, mich bis auf den fünften Rang im PvP vorgearbeitet (erschreckend ruhmlos) und schon mal kräftig gehandwerkert und gehandelt.

Jetzt ist es an der Zeit, nochmal ein paar Dinge anzusprechen, die in dem steten Strom um Bugs, Exploits und Probleme vielleicht verloren gehen.

[pull_quote_center]Ich geb es ja zu: Ich war skeptisch. Aber jetzt muss ich sagen: The Elder Scrolls Online ist ein richtig gutes MMORPG.[/pull_quote_center]

Der Quest-Flow in TESO ist exzellent

Was mir wieder und wieder auffällt im Spiel: Ich schau nicht auf die EXP-Bar. Während es mir in anderen Spielen immer klar ist, dass ich ein MMORPG zocke und dass ich noch 22% bis zum Level-Aufstieg brauche und in drei Leveln bekomme ich die neue Fähigkeit, mit der ich das und das erreichen kann, ist mir das bei TESO nicht so wichtig.

Von vielen Stufenaufstiegen bin ich überrascht worden. Dreimal am Tag stehe ich vor dem Fertigkeitsbaum und überleg mir, wo ich die herrlich zahlreichen Punkte verteile. An denen besteht wirklich kein Mangel. In anderen Spielen schaut man bei Google nach oder macht sich einen Kopf, wie das beste Build nun aussehen wird (Na gut, meistens machen sich andere einen Kopf und man schreibt es ab). Ständig fragt man sich, wie man die wenigen Punkte verteilen kann, wie aus dem minimalen Wert X der maximale Wert Y wird.

The Elder Scrolls Online: Skillung

In The Elder Scrolls Online knoble ich das selbst aus. Wenn man ein bisschen abseits des Weges schaut, gibt es überall Skillpunkte, die ab einem gewissen Grad nicht mehr die Kampfeskraft verbessern, sondern das Leben ein bisschen leichter und vielfältiger machen. Das find ich eine tolle Geschichte in einem MMORPG.

Am Anfang hab ich mich mit Händen und Beinen (genauer: mit Tatzen und Pfoten) dagegen gewährt, zwei kostbare Skill-Punkte in die Quest-Fähigkeiten der Magier- und Kriegergilde zu stecken: Völliger Unsinn, dachte ich. Ich guck lieber, ob ich irgendwo noch 2% mehr Schaden mitnehmen kann. Mittlerweile hab ich die Fähigkeiten seit Wochen und möchte sie nicht missen. Und so geht es mir mit vielen Skills.

Kleine Quest-Juwelen

The Elder Scrolls Online Quests

Man kann TESO schwer jemandem anpreisen, weil es viele Dinge richtig macht, die für ein MMORPG selbstverständlich sein sollten: Es hat tolle Quests. Das ist das Kerngeschäft von MMORPGs, wird aber oft vernachlässigt. Es passiert mir bei anderen Spielen selten, dass ich mich wirklich auf eine Quest einlasse und abtauche.

Um mal ein Beispiel zu nennen für eine Quest, die mich „erwischt“ hat (milder Spoiler-Alarm): Vor einer Ruine sitzt ein junger Mann, der mir die Ohren vollheult, ihm stünde ein magischer Schatz zu und ich solle ihm zu seinem Recht verhelfen. Das Verlies ist gleich nebenan und es geht los. Auf dem Weg zum Ende der Höhle kommen ein paar geisterhafte Warnungen, das übliche Buhuu, denke ich. Nun stellt sich heraus, dass dieses Erbstück ein verhexter Helm ist, der sofort Besitz von ihm ergreift und in ein Monster verwandelt. Der Mann stirbt (ist in meinen Pfeil gerannt) und auf dem Weg nach draußen stehen an verschiedenen Ecken geisterhafte Erscheinungen, Vorfahren des Unfallopfers, von denen jeder nur einen Satz sagt, zu was ihn der Helm verführt hat. Gänsehaut!

TESO Quests
Den Geschichten hört man in The Elder Scrolls Online gerne zu. Auch in den Tavernen.

So gibt es viele kleine Quests, bei denen sich die Developer einfach eine Spur mehr Mühe gegeben haben, als nötig gewesen wäre. Immer wieder sind es diese kleinen Details, für die ich noch eine Ecke weitergehe und das, was ich eigentlich vorhatte, zwanzig Minuten nach hinten verschiebe.

Besonders angetan haben es mir die drei Haupt- und Gildenquests, die sich in den Zonen fortsetzen oder alle fünf Level wiederkommen. Da darf ich natürlich nichts spoilern, aber die treffen eine erzählerische Ader bei mir.

[quote_right]Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss[/quote_right]Am Anfang dachte ich: Können die keine Untertitel einbauen, wenn in einer Zwischensequenz gesprochen wird? Aber Nein, das ist ein Spiel, das man ohne Fernseher im Hintergrund oder das Gequake im Teamspeak zockt. Ein Spiel, fast möchte ich sagen: Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss. Es schämt sich dafür nicht.

Gegenstände spielen keine große Rolle

TESO geht einen interessanten Weg in vielen Dingen, wodurch es sich eben nicht wie ein „Standard-MMORPG“ anfühlt. Während in anderen Spielen Items unheimlich wichtig sind, achte ich in The Elder Scrolls Online nicht genau drauf, was ich trage.

Alle fünf Level gehe ich den Gildenladen, bediene mich an der gutsortierten Auslage und kann mich für ein bisschen Gold komplett neu einkleiden. Dadurch dass so viele Items handelbar sind, nehmen die Gegenstände für mich keine große Rolle im Spiel ein. Ich denke aber, dass das zu den Sachen gehört, die im Endgame noch anziehen. Immer öfter finde ich jetzt einzigartige Gegenstände mit einem Eigennamen und einer höheren Qualitätsstufe, die dann auch sofort gebunden sind.

The Elder Scrolls Online: Mit Pfeil und Bogen

Eigentlich hätte ich gedacht, dass mich das stören würde. Aber es gehört zu den Dingen, die mir nicht negativ auffallen. Genau wie die fehlende Mini-Map oder die relativ kleine Auswahl an Skills im Kampf. Ich vermisse sie nicht. Ich muss auch nicht genauestens darüber informiert werden, wie viel DPS ich mit jedem einzelnen Skill gerade mache und welche Rotation jetzt am vorteilhaftesten für mich wäre.

Ich erkenne mich hier ein Stück selbst nicht wieder. In anderen Spielen stand ich stundenlang an der Puppe, hatte meinen Excel-Calculator auf und ein extra Programm dafür, wie viel Haste ich von meinem Gear runterschmieden kann, um auf einen Crit-Sweet-Spot zu kommen. Hier bin ich wieder im Informations-Steinzeitalter und fühl mich wunderbar dabei. Ich bin kurz davor, mir einen Volleyball zu holen und ihn Wilson zu nennen.

Kein Interesse an Theory-Craften

The Elder Scrolls Online Questen

Heute Mittag hab ich in ein Forum geschaut und da mit Befremden das typische Theory-Crafting-Gerede wahrgenommen. Als wieder im Denglish des MMORPG-Gamer-Slangs davon geredet wurde, dass der Restro-Stab den besten AE-Dmg hätte und dass der Nightblade ohne einen Destro-Stab beim AE-Farmen die schwächste Klasse sei – und was man eben sonst noch so sagt, wenn der Tag lang ist, kam ich mir wie im falschen Film vor.

Diesen Zugang zu einem Spiel kenn ich natürlich auch, aber es wäre mir bei The Elder Scrolls Online gar nicht in den Sinn gekommen, danach zu suchen.

Die Frage ist: Liegt das an mir oder liegt das an dem Spiel? Wahrscheinlich an beidem.

Für mich ist in den letzten Stunden im Spiel klar geworden, dass MMORPGs auch so sein können. Dass man sie nicht rein mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch spielen kann. Gerade deshalb stoßen allerdings auch einige Bugs und Sackgassen besonders sauer auf, die man nicht verschweigen darf. The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für jeden und im Moment verhageln einige Sackgassen-Quests vielen Leuten den Spielspaß. Und wenn man das Game ohne Zuneigung und einen gewissen Faible dafür betrachtet, tun sich natürlich Schwächen an einigen Stellen auf. Paar haben wir auch schon erwähnt. Es ist kein MMORPG, in dem Milch, Honig und Mana fließen. Das ist klar.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Aber im Moment, bei Stufe 43, verspüre ich von dieser neuen Geschmacksrichtung MMORPG noch keine Sättigung. Ich meld mich dann wieder, wenn ich im Endgame angekommen bin.
[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
[/intense_testimonies]

TESO Crafting
Ich habe nach 100 Stunden immer noch Hunger auf ESO. Warum auch nicht? Es schmeckt doch.
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WildStar: Ich zeig dir, wie schön dein Charakter aussehen wird!

In diesem Video zeige ich euch die aufgepeppte Charaktererstellung vom SciFi-Fantasy MMORPG WildStar. Zur Zeit ist das Oster-Beta-Wochenende nämlich voll im Gange und da wollte ich es mir nicht nehmen lassen, einen kleinen Blick auf bestimmte Änderungen zu werfen, die mit dem wohl letzten Patch vor dem Launch am 3. Juni online gegangen sind.

WildStar Charaktererstellung
Mehr Individualisierungsmöglichkeiten bei der Charakterstellung!

Für die größte Überraschung sorgte dabei die Ankündigung, dass jede Rasse neue oder in dem Fall überhaupt unterschiedliche Körpermodelle erhält. Die Entwickler von Carbine sind hier auf einen riesigen Wunsch der Community eingegangen, denn für ein Spiel, das auf eine sehr individuelle Charakterentwicklung setzt, war das schon fast ein No-Go.

Immer wieder hörte man Aussagen wie “Ein AAA-MMORPG aus 2014 muss eine Auswahl an Körpermodellen bieten können – mein Charakter ist mir sehr wichtig und soll nicht wie der 12424. Klon der Baureihe Aurin aussehen”. Aber wie sagen die WildStar-Macher immer so schön? “the devs are listening”. Was sonst noch mit dem finalen Patch neu hinzugekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Auf die neuen Körperformen gehe ich aber nur kurz ein, wichtiger war mir hier zu zeigen, was für eine Vielfalt einem bei der Erstellung seines Helden geboten wird. Vielleicht entdeckt ihr auch ein paar neue Frisuren 😉 Zum Ausklang des Videos gibt es noch einen kurzen Abschnitt mit der neuen und etwas moderneren UI (Benutzerschnittstelle). Die erhielt mit diesem Patch ebenfalls Einzug.

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The Elder Scrolls Online – Alle Emotes für uns Rollenspieler!

Die TESO-Emotes im Überblick – in der Liste und im Video

Für Rollenspieler – und bekanntlich ist The Elder Scrolls Online ein ja MMORPG 😉 – sind Emotes, also der Ausdruck von Emotionen in Form von Animationen – ein wichtiges Element für eine überzeugende Spielatmosphäre. Genau wie in anderen Spielen des Genres gibt es selbstverständlich auch bei TESO eine ganze Reihe netter Gefühlsausbrüche, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

[table id=28 /]

Und da Blicke über den eigenen Tellerrand immer ratsam sind, versüßen wir Euch das Ganze noch mit den zwei Videos, die Elloa auf YouTube veröffentlicht hat und in denen „sie“ zahlreiche Emotes sowie die Volkstänze (mit Ausnahme der Kaiserlichen) sehr hübsch aufbereitet hat.

http://youtu.be/dg3cfYEokz8
The Elder Scrolls Online Emotes

Ein letzter Tipp noch: Eine sehr geniale PDF-Version zum Ausdrucken, die sämtliche, derzeit aktuellen Emotes enthält, findet Ihr übrigens auch hier!

Diese sehr stilvoll erstellte TESO-Emote-Liste stammt direkt von „kijiima” aus dem offiziellen TESO-Forum.

So wir hoffen, wir konnten Euch hiermit wieder wertvolle Informationen hübsch aufbereitet liefern und wünschen allen Rollenspiel- und TESO-Fans viel Spaß bei gemütlichen RPG-Runden im wundervollen Tamriel! Freilich dürft Ihr den Beitrag wie immer sehr gern kommentieren, teilen und weiterempfehlen. 🙂

P.S.: Ach, und solltet Ihr Mitglied einer RP-Gilde sein, dann postet doch hier direkt Euren Charakternamen (welchen Interessierte ansprechen dürfen) sowie den Eurer Gilde, damit auch andere Spieler den Weg zu Euch finden.

P.P.S.: Doch noch ein allerletzter Tipp: Im Ladebildschirm werdet Ihr öfter mal darüber informiert, dass Ihr mit /guild1 oder eben /guild2 etc. zwischen den Gildenchats wechseln könnt. Es geht auch einfacher! 😀 Nämlich so: /g1

Herr der Ringe Online: Erklimmt Turbine den Schicksalsberg?

Das Free2Play-MMORPG Herr der Ringe Online steht vor großen Umwälzungen mit einer neuen Klasse und zahlreichen Änderungen. Ist das genug, um das Spiel mit der weltbekannten Lizenz nach schwierigen Zeiten wieder auf Kurs zu bringen?

Einige der besten Fans der Welt

Herr der Ringe Online hat eine fantastische Atmosphäre. Das Spiel lebt von seiner Design-Art, vom Quellenmaterial, den Verfilmungen durch Peter Jackson und vor allem von einer großartigen Spielerbasis. Mit kaum einem anderen Game sind die Fans so verbandelt wie mit der Mittelerde-Saga. Die Fan-Art ist ausgezeichnet, es gibt fantastische Fan-Fiction und allgemein handelt es sich bei den HdRO-Fans um die treuesten und freundlichsten Seelen, die man sich als Game-Developer nur wünschen kann.

Herr der Ringe Online: Schwere Zeiten
Die HDRO Anhänger bleiben ihrer Heimat auch in schweren Zeiten treu. Nur wie lange noch? 2017?

Doch so ähnlich wie die Fans eines Traditionsvereins, die mit dem Club auch den Abstieg hinnehmen müssen, haben die Anhänger von HdRO schwere Zeit durchgemacht.

Das hängt vor allem mit der letzten Erweiterung, der Schlacht um Helms Klamm, zusammen. Die bekam von der Gaming-Presse desaströse Kritiken und auch die Fans schüttelten ein ums andere Mal das weise Hobbit-Haupt, was man sich dabei nur gedacht hatte.

Letzte Erweiterung verlief desaströs

Denn in der Schlacht um Helms Klamm wurden einige Probleme im Spiel-Design deutlich: So steuern die Spieler nicht die Gefährten selbst, die aus der Herr-der-Ringe-Trilogie bekannt und geliebt sind, sondern Helden am Rande der Ereignisse. Die Schlacht um Helms Klamm war einer der größten Momente der jüngsten Filmgeschichte. Viele Fans der Filme hatten auf genau diesen Moment hingefiebert, auf eine glorreiche und im besten Sinne „epische“ Schlacht.

Doch wurden in den Filmen alle entscheidenden Momente von den Gefährten geprägt; für Spieler-Helden war in der Schlacht um Helms Klamm, wollte man der Vorlage treu bleiben, offensichtlich kein Platz. So entschied man sich vom Hersteller Turbine dazu, das Problem zu umgehen, indem man die Spieler indirekte Aufgaben verrichten ließ, ihnen das Kommando über kleine Einheiten gab und ähnliche Richtungen einschlug.

HDRO: Diskussion
Noch heute diskutieren die wahren Helden über die fragwürdigen Design-Entscheidungen aus der letzten Erweiterung.

Das Ergebnis war suboptimal und ging weit vom Spielerlebnis weg, das frühere Erweiterungen gebracht haben. Viele Spieler hatten nicht länger das Gefühl, ein Abenteuer zu erleben und einen Unterschied zu machen. Sie fühlten sich auch nicht mehr so, als spielten sie wirklich „ihren“ Helden, den sie über all die Jahre beim Wachsen begleitet haben. Kurz: Es machte keinen Spaß.

Auch dass man erst der vorherigen Erweiterung eingeführten Elemente, zum Beispiel den Kampf zu Pferde, so vernachlässigte, nahmen die Fans den Entwicklern übel. Gerade weil ein Free2Play-Game im fortgesetzten Alter eine heikle Sache ist, hätte diese fehlgeschlagene Erweiterung den Todesstoß für das betagte Spiel bedeuten können, das kürzlich seinen siebten Namenstag beging.

Neuer Anlauf, neue Klasse

Als dann vor einer Weile bekannt wurde, dass HdRO durch eine neue Klasse wiederbelebt werden sollte, ließ der Spott nicht lange auf sich warten. „Totengräber“, unkten einige Scherzkekse, „der kann das Spiel dann endgültig begraben.“

Doch die Beoringer werden es sein, die den Spielern als neue Klasse zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich um Gestaltwandler, die, kocht ihr Blut heiß genug, sich in einen Bären verwandeln können.

Außerdem gibt man von Seiten Turbines zu verstehen, dass man die Probleme der Spielerschaft gezielt angehen möchte. Doch die Ressourcen sind knapp. So muss eine Erneuerung des Housing-Systems erstmal warten.[quote_box_right]Schon unser Special zu Herr der Ringe Online gelesen? Die stille Größe eines schlummernden Riesen[/quote_box_right]

Man will sich wieder verstärkt um „die Reise“ kümmern. Immerhin erzählt das Game seine Geschichte nicht frei wie die Konkurrenten, sondern orientiert sich an der Heldenreise der Gefährten bis hin zum Schicksalsberg. Mit dem Update-Packs 14 geht es nach Dol Amroth, der ersten Stadt in Gondor. Damit schlägt man den 4. Teil der Saga auf.

Herr der Ringe Online: Kampfsystem
Was hier spektakulär aussehen mag, ist im Spiel eher träge: Das Kampfsystem. Man gelobt bald Besserung.

Außerdem spendiert man den Helden 5 neue Level und will sich verstärkt den technischen Dingen widmen, vor allem dem Kampfsystem.

Vielleicht die letzte Chance?

Sicher hat man bei Turbine gehofft, dass die großen Verfilmungen, Der Hobbit und Smaugs Eindöde, dem angeknacksten Game noch einmal neuen Schwung verleihen. Unserer Ansicht nach sind die Änderungen bei den eher langweiligen technischen Fakten der richtige Weg.

Noch wichtiger ist es allerdings, dass die Entwickler ihre Fans und deren Wünsche nicht aus dem Auge verlieren. Noch so ein Desaster wie Helms Klamm wird man sich nicht erlauben können. Egal, wie sehr die Fans Mittelerde und ihre Helden auch lieben, Spaß muss das Spiel dennoch machen. Und dafür sind die grundlegenden Mechaniken wichtig.

Herr der Ringe Online: Helms Klamm
Auf geht’s in die Schlacht gegen die Widersacher!

Den Spielern wäre es zu wünschen, wenn Herr der Ringe Online die Legende um die Gefährten zumindest noch zu Ende bringt. Realistisch muss man allerdings sagen, dass 7 Jahre für ein MMORPG eine lange Zeit sind und dass der Schicksalsberg in einiger Ferne bleibt. Zum Ende von 2015 soll die Schlacht vor den Toren von Minas Tirith auf die Spieler warten. Solange reichen die aktuellen Pläne.

In einem immer stärker umkämpften MMORPG-Markt verwandelt sich HdRO langsam in seine Hauptfigur, den Hobbit Frodo, der musste auch gegen eine Legion von Widersachern und entgegen unmöglicher Chancen, eine schwierige Mission bewältigen. Ob es HdRO ebenfalls gelingt, in 2016, 2017 oder 2018 den Schicksalsberg zu erklimmen, bleibt abzuwarten.

Von Seiten der Betreiber bleibt man optimistisch. Im offiziellen Forenthread dazu fragt ein Fan: „Minas Tirith? Könnte die Geschichte dann schon 2016 zu Ende sein?“ Der Producer Rowan antwortet:

Das wäre kein Ende, sondern wir könnten dann kreativ werden und frei weitererzählen. Ich sehe es überhaupt nicht als Ende.

Rowans Wort in Gandalfs Ohr.

The Elder Scrolls Online: Massiver Dupe-Exploit bekannt geworden +++ Update +++

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wurden heute Morgen die Server heruntergefahren, um einen Exploit zu stoppen, der das Spiel auf Monate hin schädigen und beeinträchtigen könnte.

Einige Fan-Seiten vermuteten bei der Server-Wartung heute Morgen bereits einen umfangreichen Patch, der Fehler in einzelnen Quests beheben sollte. Doch statt dass Probleme gelöst wurden, deaktivierte man vorübergehend die Gildenbanken. Denn durch sie war es Betrügern möglich, Items beliebig zu duplizieren. Eine der größten Katastrophe, die ein junges Spiel ereilen kann.

Mithilfe eines Third-Party-Tools und der Gildenbank war es wohl eine ganze Weile möglich, Items zu „dupen“, also zu vervielfachen. Dadurch konnten Spieler zum einen unheimlich viel Geld verdienen, weil sie Items vermehrten und dann an die Händler verkauften. Viel gravierender jedoch ist die Methode, wenn wertvolle Gegenstände, wie Rüstungen oder Waffen dupliziert werden. Die sind in The Elder Scrolls Online nämlich oft nicht beim Aufheben gebunden, sondern können frei getauscht werden.

Legendäre Items betroffen

TESO Dame
Es könnte jeder sein: Ob diese holde Dame gerade ein legendäres Item versteckt?

Zudem scheint die Methode vor allem dazu genutzt worden zu sein, um die legendären Ugprade-Utensilien zu duplizieren. Denn mit denen können einige der besten Gegenstände im Spiel hergestellt werden. Im jetzigen Spiel-Design waren sie als die wichtigsten Handels-Güter vorgesehen. Bei The Elder Scrolls Online ist es über die Handwerksberufe möglich, aus einem Gegenstand immer bessere Versionen zu formen, bis sie schließlich die Qualitätsstufe „Legendär“ erreichen, die höchste im Spiel.

Dieses innovative Konzept könnte TESO nun zum Verhängnis werden.

Um ein Item auf die höchste Qualitätsstufe zu bringen, sind sehr viele der Upgrade-items notwendig. Denn mit jedem einzelnen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Upgrade-Prozess gelingt. Misslingt er, verschwindet das Item und die Upgrade-Utensilien. Das hätte die Items auf Jahre hin zu einem begehrten und seltenen Handelsgut machen sollen, das Handwerker unter viel Mühe aus Items oder Rohstoffen gewinnen.

Kriminelle Energie notwendig

Das heißt für Betrüger war es nicht nur möglich, sich Unsummen von Gold zu ercheaten, sondern auch das beste Gear in unendlicher Menge herzustellen und die Wirtschaft dauerhaft zu zerstören. Auf die genauen Umstände des Exploits wollen wir hier nicht näher eingehen, wie aus entsprechenden Videos zu entnehmen ist, war dafür allerdings schon eine gewisse kriminelle Energie nötig. Aus Versehen passierte so etwas nicht.

TESO Henker
Auch wenn sich das viele wünschen würden, aber Cheater werden nur gebannt, nicht geköpft

Kommt ein Rollback?

Wie Zenimax die gedupten Gegenstände wieder aus dem Spiel entfernen möchte, ist im Moment noch nicht bekannt. In englischen Diskussionsforen fürchtet man sogar einen Rollback. Dabei wird der Server auf einen früheren Stand zurückgefahren und jeder einzelne Spieler verliert den Fortschritt, den er seitdem im Spiel erreicht hat.

Wie umfassend der Exploit genutzt wurde und zu welchen Maßnahmen Zenimax greifen wird, steht im Moment noch nicht fest. Wir halten Euch darüber auf dem Laufenden.

UPDATE: Statement von Zenimax um 23:30 Uhr. Das ist brandfrisch aus dem offiziellen Forum. Der deutsche Community Manager Kai Schober hat das gepostet:

Massnahme gegen Exploiter

Gestern konnten wir einen Fehler in ESO identifizieren, der es erlaubte, Gegenstände zu vervielfältigen, und der von einigen Spielern missbraucht wurde. Wir haben schnell reagiert und den Fehler mittlerweile behoben. Wir zeigen keinerlei Toleranz, wenn es um das wissentliche Ausnutzen von Missbrauchmöglichkeiten geht; die Konten aller darin verwickelten Spieler wurden jetzt permanent gesperrt.

Wir danken allen, die uns von diesem Problem berichtet haben. Wenn ihr in Zukunft noch einmal Missbrauchsmöglichkeiten findet, lasst es uns bitte mit /help im Spiel oder über unser Hilfecenter wissen: https://hilfe.elderscrollsonline.com/app/ask.


Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr zu Unrecht von diesen Banns getroffen wurdet, könnt ihr gegen den Suspendierung eures Kontos Einspruch erheben. Hier ist beschrieben, wie das geht: http://hilfe.elderscrollsonline.com/app/answers/detail/a_id/8541