13 Tipps für Warframe, die sich Anfänger und Rückkehrer merken sollten

Warframe kann für Anfänger ganz schön überfordernd sein. Damit euch der Start oder die Rückkehr leichter fällt, haben wir ein paar Tipps für euch gesammelt.

In Warframe ist am 10. Dezember 2025 das neue Update „Der alte Frieden“ gestartet. In der dazugehörigen Story-Quest wagt unser Warframe einen Blick in die Vergangenheit, zu einem bereits vor langer Zeit geführten Krieg zwischen den Orokin und den Sentient. Außerdem gibt es mit Uriel einen neuen Warframe, eine neue Waffen-Art sowie 2 neue Spielmodi.

Mit dem neuen Update schossen die Spielerzahlen von Warframe auf Steam in die Höhe. Falls ihr zu diesen Spielern gehört, aber jetzt erst mit Warframe anfangt oder nach jahrelanger Pause zurückkehrt, haben wir ein paar Tipps für euch.

Tipp 1: Der richtige Umgang mit Platin

Zu Beginn des Spiels bekommt ihr 50 Platin geschenkt: Gebt die 50 Platin nicht für kosmetische Inhalte oder Ähnliches aus, sondern investiert sie besser in Warframe- und Waffen-Slots. Diese sind nämlich begrenzt und müssen beispielsweise durch Platin erweitert werden.

Wenn eure Warframe-Slots alle belegt sind, könnt ihr eurem Line-up keine neuen Warframes mehr hinzufügen und müsst notfalls neue Slots mit Platin erwerben.

Bonustipp: Wenn ihr Platin kaufen wollt, wartet auf Rabatte – die erhaltet ihr im Spiel immer mal wieder. Die Platin-Rabattaktionen sind aber immer nur kurzzeitig gültig. Lasst euch nicht zu lange für die Entscheidung Zeit, sonst gehen euch gute Angebote durch die Lappen.

Tipp 2: Die ersten Spielstunden richtig nutzen

Vervollständigt als Erstes die Sternenkarte. Das dauert und kann mühselig sein, aber so schaltet ihr verschiedene Planeten und neue Missionen frei und habt die Möglichkeit, an wichtige Materialien, Warframes und Waffen zu gelangen.

Warframe Sternenkarte Screenshot

Tipp 3: Syndikate nicht vergessen

Im Verlauf des Spiels schaltet ihr die sogenannten Syndikate frei. Das sind Fraktionen, denen ihr euch anschließen könnt. Habt ihr euch einem Syndikat angeschlossen, könnt ihr bei dem jeweiligen Syndikat Reputation sammeln und so im entsprechenden Rang der Syndikate steigen.

Auf hohen Rängen versprechen euch die Syndikate verschiedene Belohnungen wie Warframe-Mods. Wählt also ein Syndikat, das für euch interessante Belohnungen bietet.

Tipp 4: Meisterschaft effektiv erhöhen

In Warframe gibt es den sogenannten Meisterschaftsrang. Diesen benötigt ihr beispielsweise, um bestimmte Waffen freizuschalten.

Um im Meisterschaftsrang zu steigen, müsst ihr Meisterschafts-XP sammeln und anschließend eine Meisterschaftsprüfung für den Aufstieg in den nächsthöheren Rang absolvieren. Meisterschafts-XP verdient ihr mit dem erstmaligen Abschluss von Missionen auf der Sternenkarte sowie beim Leveln von Waffen, Warframes, etc. Deshalb ist es ratsam:

Verkauft keine Waffen, die noch nicht Level 30 sind. Level 30 ist die maximale Stufe und die wollt ihr mit allen Waffen erreichen, um euren Meisterschaftsrang zu erhöhen.

Tipp 5: Verschwendet seltene Items nicht

Orokin-Katalysatoren (für Waffen) und Orokin-Reaktoren (für Warframes) sind seltene, aber wichtige Items, mit denen ihr die Modkapazität von Waffen und Warframes erhöht. Da diese Items aber so begrenzt sind, solltet ihr sie auf gar keinen Fall verschwenden und gezielt einsetzen. Nutzt die Reaktoren und Katalysatoren also nur bei Warframes und Waffen, die ihr auch wirklich langfristig – also vorzugsweise im Endgame – nutzen wollt.

Tipp 6: Der Endo-Grind

Mods für Waffen und Warframes sind eine grundlegende Mechanik von Warframe, die ihr früher oder später verstehen müsst, um das Beste aus eurem Warframe rauszuholen – aber keine Eile, ihr habt später noch genug Zeit, euch damit auseinanderzusetzen.

Dennoch solltet ihr frühzeitig an die Ressourcen denken, die ihr für eure Mods im späteren Spielverlauf benötigen könntet.

Eine grundlegende Ressource ist „Endo“. Dieses gebt ihr aus, um die Stufe von Mods zu erhöhen – beispielsweise, damit sie euch einen höheren Schadensboost verleihen. Um frühzeitig Endo anzusparen, solltet ihr überschüssige Mods immer für die begehrte Ressource verkaufen, denn davon werdet ihr NIE genug haben.

Bonustipp: Ihr könnt auf dem Mars 1x pro Woche bei Maroo eine Ayatan-Schatzsuche machen. Diese Schätze könnt ihr anschließend für Endo an Maroo verkaufen – Ayatan-Sterne innerhalb des Schatzes erhöhen den Wert. Das ist eine gute Methode, um relativ früh im Spiel an saftige Endo-Finanzspritzen zu kommen.

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Warframe zeigt neuen Trailer mit Werner Herzog in der Hauptrolle

Tipp 7: Snackt euch den Loot eurer Mitspieler

Spielt Relic-Missionen für die Prime-Parts eines Prime-Warframes nicht alleine. Jeder Spieler bekommt seine eigene Missions-Belohnung, aber ihr könnt am Ende der Missionen selbst wählen, welches der Items ihr haben wollt. Falls ihr eure Belohnung nicht wollt, könnt ihr die eines Mitspielers nehmen. Dieser hat dadurch aber keinen Nachteil, jeder Spieler kann das gleiche Item wählen.

Tipp 8: Das richtige Movement

Trainiert den Bullet-Jump und lernt, mehrere dieser Sprünge aneinanderzureihen. Der Bullet Jump ist eine Bewegung, die ausgeführt wird, indem ihr euch duckt und dann springt, wodurch euer Warframe ein gutes Stück nach vorne hechtet. Drückt ihr nach einem Bullet Jump erneut die „Ducken“-Taste, slidet euer Warframe und ist dadurch in der richtigen Haltung, um erneut den nächsten Bullet Jump auszuführen.

Wenn ihr den Bullet Jump gemeistert habt und beim Durchqueren von Maps nutzt, könnt ihr euch deutlich schneller fortbewegen – und das ist beim langen Grind von Warframe sehr vorteilhaft.

Tipp 9: Schnelles Geld

Wenn ihr Credits farmen wollt, spielt am besten Dark-Sector-Missionen. Hier könnt ihr ohne Booster innerhalb weniger Minuten bis zu 20.000 Credits erspielen. Für Anfänger eignet sich die Mission „Coba“ auf der Erde.

Coba ist ein klassischer Horden-/Defense-Modus. Ihr müsst Gegner-Wellen überleben bzw. einen bestimmten Punkt vor jenen Gegnern verteidigen. Die Mission gibt euch zwar etwas weniger Kohle als die Top-Credit-Farms, ist dafür aber früh im Spiel spielbar. Außerdem ist sie für Neulinge geeignet, da die ersten Wellen keine Herausforderung darstellen und ihr regelmäßig extrahieren könnt, falls ihr merkt, dass es langsam zu schwierig für euch wird.

Seid ihr schon etwas weiter im Spiel fortgeschritten, ist die Seimeni-Mission auf Ceres eine Empfehlung.

Bonustipp: Bei der ersten Mission, die ihr pro Tag spielt, bekommt ihr doppelte Credits. Absolviert also bei jedem Spielstart erstmal eine Dark-Sector-Mission

Tipp 10: Ein wichtiger Händler

Besucht unbedingt Baro Ki’Teer. Das ist ein Händler, der seltene Artefakte und wertvolle Items verkauft. Baro ist quasi wie Xur aus Destiny 2 und wechselt regelmäßig seinen Standort sowie sein Inventar. Zudem taucht er nur alle 2 Wochen für 48 Stunden auf. Wenn er da ist, solltet ihr also seinen Stand besuchen und schauen, ob er für euch was Schönes zum Verkauf anbietet.

Tipp 11: Automatisiertes Farmen von Ressourcen

Ihr könnt Ressourcen automatisiert und ohne eigenes Eingreifen farmen. Hierzu benötigt ihr sogenannte Extractor. Extractor sind Drohnen, die ihr baut und einem Planeten auf der Sternenkarte zuordnen könnt, wenn ihr alle Missionen auf dem jeweiligen Planeten absolviert habt. Wie viele Extractor ihr einsetzen könnt, hängt jedoch von eurem Meisterschaftsrang ab.

Tipp 12: Exklusive Baupläne sichern

Tretet einem Clan bei – selbst wenn ihr solo spielen wollt. Ihr erhaltet durch einen Clan Zugang zu den Laboren, die Clan-exklusive Blaupausen für Waffen, Warframes und Ressourcen anbieten.

Tipp 13: Keine Macht den Warframe-Scalpern

Ignoriert als Anfänger den Handels-Chat. Ihr habt wahrscheinlich keine Ahnung vom Markt und den Preisen von Items. Oftmals werden Gegenstände über dem handelsüblichen Preis angeboten und als Einsteiger könnt ihr wahrscheinlich noch nicht einschätzen, was wie viel wert ist. Die Leute wollen euch das Geld aus den Taschen ziehen, also meidet den Markt so lange, bis ihr euch mit den Preisen auskennt.


Warframe war bei den Game Awards 2025 zu Gast, allerdings nicht mit einer großen Ankündigung. Stattdessen ließen sie eine deutsche Legende aus Film und Fernsehen erklären, worum es in dem Spiel eigentlich geht. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Warframe hat komplett aufgegeben, zu erklären, was sie eigentlich machen – Lassen sich von einer deutschen Schauspiel-Legende helfen

ROG Xbox Ally X: So verschmelzen Xbox Game Pass, Play Anywhere und Hardware zum ultimativen Handheld-Erlebnis

Der ROG Xbox Ally X Handheld löste für mich eines meiner größten Probleme als Vater und Gamer. Nämlich die Möglichkeit, mal schnell auf meine ganze Spiele-Bibliothek zuzugreifen und bestimmte Spiele daraus überall spielen zu können. Das ist vor allem dank des ROG Xbox Ally und Ally X nun möglich.

Mit dem ROG Xbox Ally X trifft quasi PC-Freiheit auf Konsolen-Komfort. Neben der großartigen Hardware erzeugt der Handheld vor allem mit ein paar wichtigen Features seine ganze Stärke. 

Entsprechend werfen wir in diesem Artikel einen Blick auf Xbox Play Anywhere, den XboxGame Pass und auf Xbox-Vollbild, die euren Gaming-Alltag verändern.

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Ein Launcher, um sie alle zu knechten: Alle Spiele, aber nur eine Bibliothek

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Das Herzstück beim ROG Xbox Ally X ist die Xbox-Vollbildbildschirmerfahrung. Dahinter steckt nicht nur einfach eine App, sondern eine tiefgreifende Integration in Windows 11, die speziell für das Handheld-Gaming entwickelt wurde.

Statt euch durch den Windows-Desktop zu tippen, landet ihr in einer Oberfläche, die sich sofort vertraut anfühlt – inspiriert vom Xbox-Konsolen-Dashboard.

Das macht es besonders:

  • Aggregierte Bibliothek: Ihr seid nicht auf den Microsoft Store beschränkt. Das System bündelt installierte Spiele von Battle.net, EA, Ubisoft, Steam und anderen PC-Launchern an einem Ort.
  • Ressourcen-Optimierung: Wenn ihr in diesem Modus spielt, minimiert Windows automatisch Hintergrundaktivitäten, damit mehr Leistung für eure Spiele zur Verfügung steht.
  • Nahtlose Steuerung: Über den dedizierten Xbox-Button ruft ihr jederzeit das verbesserte Game-Bar-Overlay auf, um Einstellungen zu ändern oder Freunde zu kontaktieren, ohne das Spiel zu verlassen.

Das alles sorgt für ein rundum gelungenes Spielerlebnis und bringt den Komfort einer Konsole und die Vielfalt eines Gaming-PCs auf den Gaming-Handheld.

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Xbox Play Anywhere: Eure Spiele reisen mit

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Das vielleicht stärkste Argument für den ROG Xbox Ally X ist die Freiheit, die Xbox Play Anywhere bietet. 

Das Prinzip ist simpel: Ihr kauft ein digitales Spiel einmal und besitzt es sowohl für eure Xbox-Konsole, euren Windows PC als auch für euren Handheld – ohne Zusatzkosten.

Für euch bedeutet das:

  • Cross-Save & Progression: Ihr fangt eine Session Gears of War oder South of Midnight am PC oder der Konsole an, und wenn ihr in den Zug steigt, macht ihr auf dem ROG Xbox Ally exakt dort weiter, wo ihr aufgehört habt.
  • Über 1.000 Titel: Die Bibliothek an unterstützten Spielen ist riesig und wächst stetig.
  • Sync-Sicherheit: Ein neuer Indikator zeigt euch sogar an, ob euer Spielstand sicher in der Cloud synchronisiert wurde, bevor ihr das Gerät ausschaltet.

Ihr müsst also unterstützte Spiele nicht mehrfach kaufen und könnt immer dort weitermachen, wo ihr gerade seid.

Der Xbox Game Pass: Das Buffet ist eröffnet

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Natürlich ist ein solcher Handheld die perfekte Heimat für den Xbox Game Pass. Käufer des ROG Xbox Ally X erhalten direkt zum Start 3 Monate Xbox Game Pass Premium inklusive.

Damit habt ihr Zugriff auf hunderte von Titeln und könnt Indie-Perlen wie Hollow Knight: Silksong erleben. 

Und wenn der Speicherplatz (trotz bis zu 1 TB SSD im ROG Xbox Ally X) mal knapp wird oder ihr ein Spiel nur kurz testen wollt? Dann nutzt ihr einfach Xbox Cloud Gaming. Damit streamt ihr volle Konsolenspiele direkt auf den Handheld, ohne Wartezeit für Downloads.

Der Xbox Game Pass ist insgesamt in drei Editionen verfügbar und bietet für jeden Spielertyp das richtige. Ihr habt die Wahl und erhaltet in jedem Fall Zugriff auf eine große Anzahl an Spielen und speziellen Boni.

Mehr zum Thema
Die Milliarden von Microsoft zahlen sich endlich aus, der Xbox Game Pass ist so wertig wie nie
von Karsten Scholz

Entdeckt euer nächstes Lieblingsspiel: Schluss mit dem Rätselraten

Läuft das Spiel gut auf meinem Handheld? Diese Frage beantwortet Xbox jetzt proaktiv mit dem neuen Handheld-Compatibility-Program. Tausende Spiele wurden getestet und verifiziert.

Achtet im Store einfach auf diese zwei neuen Badges:

  1. Handheld Optimized: Diese Spiele funktionieren “Out-of-the-Box” perfekt. Die Steuerung passt, die Texte sind lesbar und die Performance ist für den Bildschirm optimiert.
  2. Mostly Compatible: Diese Titel laufen gut, erfordern aber eventuell kleine Anpassungen in den Einstellungen.

Zusätzlich gibt es den Windows Performance Fit-Indikator. Er verrät euch vor dem Download, ob ihr mit “Should play great” (60 FPS+) oder “Should play well” (30 FPS+) rechnen könnt.

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Fazit: Ein echtes Gaming-Ökosystem für unterwegs

Der ROG Xbox Ally X ist mehr als nur starke Hardware. Durch die Verzahnung von Windows 11, der Xbox-Oberfläche und Services wie Play Anywhere verschwimmen die Grenzen zwischen stationärem und mobilem Gaming. 

Gerade dank des Xbox Game Passes habt ihr eine riesige Auswahl an Spielen, die ihr überall spielen könnt. Mit dem ROG Xbox Ally X habt ihr die maximale Flexibilität, egal wo ihr seid, was ihr spielen oder wie intensiv ihr spielen wollt. Das Xbox-Ökosystem ist die zur Realität gewordene Zukunft des Gamings.

HandOfBlood findet es „fatal“, dass eins der besten Rollenspiele des Jahres bei den Game Awards leer ausging

Clair Obscur: Expedition 33 hat zu Recht die Game Awards 2025 dominiert. Doch einige andere starke Titel kamen zu kurz, das findet auch der Twitch-Streamer HandOfBlood.

Das ist die Situation: In der Nacht auf den 12. Dezember 2025 fanden mit den Game Awards die „Oscars“ der Videospiel-Industrie statt. Der Überraschungs-Hit Clair Obscur: Expedition 33 räumte so ziemlich alles ab, und stellte mit 9 Auszeichnungen sogar einen neuen Rekord auf. Selbst die Tagesschau berichtet auf Instagram über die Awards und den Triumph des Rollenspiels.

Viele Fans jubeln über den Erfolg von Clair Obscur, weil es zeigt, dass Leidenschaft und Kreativität über aufgeblähte Budgets und Konsumenten-feindliche Praktiken der AAA-Industrie triumphieren können. Weil es beweist, dass rundenbasierte Rollenspiele doch nicht tot sind. Und, weil es einfach ein verdammt gutes Spiel ist, das wohl noch lange seinesgleichen suchen wird.

Manch einer findet jedoch: Den ein oder anderen Award hätte Expedition 33 den anderen schon übrig lassen können. Insbesondere, dass eins der besten Rollenspiele des Jahres völlig leer ausging, wird bedauert.

Kingdom Come Deliverance 2 hätte sicher Chancen auf einen Preis gehabt – wenn es in einem weniger starken Jahr erschienen wäre.

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Kingdom Come Deliverance 2 hat ein geheimes Ende – So bekommt ihr es

Clair Obscur ist der große Gewinner, Indies und KCD bleiben zurück

Wer ging leer aus? Kingdom Come Deliverance 2 war das erste große Rollenspiel des Jahres 2025, und für manch einen auch das beste. Unser Redakteur Karsten erklärte bereits zum Release im Februar, warum jeder Rollenspiel-Fan den Titel auf dem Schirm haben sollte.

Bei den Game Awards erhielt Kingdom Come Deliverance auch respektable 3 Nominierungen, für das beste Narrativ, das beste Rollenspiel, und als Spiel des Jahres – in allen 3 Kategorien musste es sich jedoch Clair Obscur geschlagen geben. Das finden nicht alle fair.

„KCD 2 nicht ein Award ist fatal“, schreibt der Twitch-Streamer HandOfBlood unter dem Post der Tagesschau und erhält dafür viel Zustimmung und mehr als 1.000 Likes. Bereits auf X hatte er geschrieben, dass das Spiele-Jahr einfach zu reichhaltig gewesen sei, um einem einzigen Spiel so viele Preise zu geben.

Auf Twitch führt HandOfBlood weiter aus: Clair Obscur habe auf jeden Fall Preise verdient. Dass es beide Preise für Indie-Spiele abgestaubt hat, findet er jedoch schade, weil die vielen anderen „kranken“ Indie-Games wie Blue Prince oder Dispatch keinen Preis bekommen hätten. Clair Obscur hingegen wäre auch mit 6 Auszeichnungen eine Erfolgs-Story gewesen.

Wir haben über die Streitfrage Indie-Games auf MeinMMO bereits im November berichtet.

Bei der Rollenspiel-Kategorie wackelt HandOfBlood dann richtig die Fliege. Clair Obscur sei zwar ein gutes Rollenspiel, jedoch habe es in diesem Jahr eben auch andere starke Vertreter des Genres gegeben. Dass Kingdom Come Deliverance 2 hier nicht gewonnen habe, sei „lächerlich“. Die Rollenspiel-Elemente seien im Titel von Warhorse einfach stärker gewesen.

Auch beim Soundtrack habe KCD2 wenigstens eine Nominierung verdient gehabt.

Hinweis: Der Stream von HandOfBlood läuft zum aktuellen Zeitpunkt noch (Stand: 13:30). Wir ergänzen den Artikel nochmal bei Bedarf.

Bereits im Vorfeld stand fest, dass das Spiel des Jahres hart umkämpft sein würde. Denn 2025 war einfach ein starkes Gaming-Jahr, und das, obwohl die Vorzeichen eigentlich alles andere als gut standen. MeinMMO-Dämon Cortyn befand daher: Ganz egal, welches Game das Spiel des Jahres wird – wir alle haben diesmal gewonnen

Nutzer kauft Grafikkarte für 500 Euro, doch als er das Paket öffnet, findet er nur Knoppers und Zigaretten

Beim Kauf einer Grafikkarte macht ein Nutzer eine unschöne Erfahrung und fällt einer Betrugsmasche zum Opfer. Seine Belohnungen sind eine Zigarette und ein Snack. 

Was ist dem Nutzer widerfahren? Der Nutzer Naunen berichtet in seinem Reddit-Post vom 10.12.2025, dass er auf Kleinanzeigen getäuscht wurde. Anstatt teurer Hardware hat er ein kleines Paket mit falschem Inhalt erhalten. 

Laut dem Nutzer hat er früher schon die Gebrauchtmarkt-Plattform Kleinanzeigen ohne Probleme benutzt, dieses Mal ging es allerdings schief. 

Der Redditor berichtet, er habe eine RTX 5070 auf der Plattform bestellt. Angekommen ist aber nur ein kleines Paket mit einer Tageszeitung, einem Knoppers und einer Zigarette. 

Im Post erklärt der Nutzer, dass er per Banküberweisung gezahlt habe. Daraufhin bat er Reddit um Hilfe und fragte: „Was kann ich jetzt machen?“ Ein anderer Nutzer kaufte ein defektes Steam Deck und berichtete anschließend, wie Valve ihm bei einem Gebrauchtkauf den Tag rettete

Unsere Kollegen von GameStar Talk haben sich übrigens dediziert mit den aktuellen Preissteigerungen rund um RAM auseinandergesetzt. Hier geht’s zum Video: 

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Betrüger nutzen gerne Banküberweisungen   

Im Beispiel des Nutzers hat er laut eigenen Aussagen per Banküberweisung gezahlt. Ein Zahlungsmittel, das aufgrund seines fehlenden Käuferschutzes nicht empfohlen wird. 

Warum soll man nicht per Banküberweisung zahlen? Gebrauchtwaren-Seiten wie Kleinanzeigen warnen explizit vor Transaktionen ohne den sogenannten „Käuferschutz“. Dieser soll im Falle eines Betrugs einen finanziellen Schaden auf der Käuferseite verhindern. 

Einige Kommentare auf Reddit erklären, dass „sein Geld schon längst weg ist“, während andere ihm empfehlen, rechtliche Schritte einzuleiten. 

Wie viel Geld der Nutzer beim Kauf verloren hat, geht aufgrund des fehlenden Kaufpreises nicht hervor. In Deutschland werden Exemplare der RTX 5070 auf eBay etwa für 400 – 550 Euro verkauft (Stand 12.12.2025). Angst vor Betrug hat ein anderer Nutzer nicht, denn er kauft mit Absicht eine RTX 4090 zu Scam-Preisen.  

Betrugsmaschen mit Grafikkarten sind keine Seltenheit

Wie kann ich mich vor Betrug schützen? Viele Nutzer erleben schlechte Erfahrungen vor allem auf Gebrauchtmärkten. Betrug mit GPUs sind besonders beliebt. Wie ihr euch schützen könnt, haben wir ein paar Tipps für euch: 

  • Bezahlt mit Käuferschutz, wenn möglich. Benutzt sichere Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal oder Sicher bezahlen auf Kleinanzeigen (via kleinanzeigen). Bei Paypal müsst ihr bei einer Zahlung „mit Käuferschutz“ auswählen, wählt ihr nämlich für „Freunde und Familie“ gilt der Käuferschutz nicht. Hierbei fallen Gebühren für den Verkäufer an. Andernfalls kann es sehr schwierig werden, euer Geld zurückzubekommen.
  • Holt Gebrauchtware, wenn möglich, selbst ab und überprüft sie sofort nach dem Erhalt. Denn viele Betrüger versuchen über den Postweg ihre Opfer zu betrügen. Von falschen Sendungsverfolgungen, bis hin zu Steinen in Paketen gibt es nahezu alles.   
  • Geht auf Nummer sicher mit renommierten Shops. Seiten wie ReBuy, Medimops und Momox sind beispielsweise gute Anlaufstellen für Gebrauchtwaren. Hier verkaufen keine Privatpersonen, sondern Unternehmen, die ihren guten Ruf zu verlieren haben. Das gibt euch eine größere Sicherheit beim Kauf. 

Wir empfehlen zum Schluss immer wachsam zu sein und keine Impulskäufe zu tätigen. Wartet lieber einige Zeit ab und lasst euch Angebote nochmal durch den Kopf gehen, sonst kann es euch genauso wie einem Software-Ingenieur ergehen, der Ziel einer Betrugsmasche wurde: Ein Entwickler verliert 50.000 Euro, weil ihm eine WhatsApp-Nachricht verspricht, mit einem einfachen Trick schnell reich zu werden

Quelle(n):
  1. Reddit

Diablo 4 bekommt mit der neuen Erweiterung ein Feature, mit dem niemand gerechnet hat

Blizzard hat die neue Erweiterung Lord of Hatred für Diablo 4 vorgestellt und verrät, welche neuen Inhalte euch dort erwarten. Einer davon dürfte für fragende Gesichter sorgen, ein Zweiter ist sogar jetzt schon spielbar.

Während der Game Awards 2025 hat Blizzard zwei große Ankündigungen gemacht:

In einem Blogpost gibt es bereits mehr Informationen zu den Inhalten von Lord of Hatred sowie zur Story, in der ihr endlich Mephisto bekämpfen dürft, der am Ende von Vessel of Hatred einfach verschwunden ist.

Mephisto spielt für die Story von Diablo übrigens eine SEHR große Rolle.

Das sind die neuen Features: Lord of Hatred führt euch nach Skovos, einem Gebiet, das ursprünglich schon in Diablo 3 geplant war, aber nie entschieden ist. Hier trefft ihr unter anderem auf die Königin der Amazonen – ja, die Klasse aus Diablo 2.

Skovos ist der Ort, an dem Inarius und Lilith ihre Heimat in ihrer durch den Weltenstein erschaffenen Welt gefunden haben und der Geburtsort der „ersten Zivilisation.“ Die Insel erinnert optisch ans antike Griechenland. Was das Gameplay angeht, liegt der Fokus vor allem auf dem Endgame:

  • „War Plans“ kommen als neues Feature, mit der ihr eure Aktivitäten selbst planen und Modifikatoren hinzufügen könnt, um eine größere Herausforderung und bessere Beute zu bekommen.
  • In „Echouing Hatred“ bekämpft ihr endlose Horden an Gegnern, vermutlich also eine Art Endlos-Modus, bei dem ihr so weit kommen müsst, wie ihr könnt.
  • Loot-Filter, die vor allem Experten seit Ewigkeiten fordern, kommen in irgendeiner Form.
  • Alle Klassen – inklusive des Paladins und der bisher unbekannten, zweiten Klasse – bekommen einen überarbeiteten Skill-Baum.
  • Itemization wird überarbeitet, der Horadrische Würfel kehrt zurück und über einen „Talisman“ könnt ihr Set-Boni ausrüsten.

Das Feature, das bei den meisten von euch vermutlich für Verwunderung sorgen wird, ist aber… Angeln. Ihr könnt mit Lord of Hatred im Endgame Fische in den Gewässern von Sanktuario fangen. Ja, mehr wissen wir auch noch nicht – auch nicht, warum.

Angeln gibt es aber bereits seit 2023 in Diablo Immortal, wo ihr Fische gegen Belohnungen über ein Logbuch eintauschen könnt.

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Diablo 4 zeigt seine neue Erweiterung Lord of Hatred mit Mephisto im Trailer

Wer Lord of Hatred vorbestellt, bekommt Vessel of Hatred gratis dazu

Lord of Hatred ist ab sofort vorbestellbar im Battle.net und kommt in verschiedenen Ausführungen, mit verschiedenen Boni und Kostenpunkten:

  • Die Standard-Edition für 39,99 Euro bringt Zugang zu Lord of Hatred, dem Paladin, ein Beutetruhen-Fach, zwei zusätzliche Charakterplätze und drei Items fürs Housing in World of Warcraft.
  • Die Deluxe-Edition für 59,99 Euro hat zusätzlich Cosmetics für den Paladin, ein Mount, ein Pet und ein Premium-Battle-Pass-Bundle dabei.
  • In der Ultimate Edition für 89,99 Euro gibt’s zusätzlich 3.000 Platin, sechs kosmetische Sets, eine Rücken-Trophäe, noch ein Mount (samt Bundle) und ein Portal.

Außerdem erhalten alle Vorbesteller die erste Erweiterung Vessel of Hatred kostenlos dazu. Wer also seit Release nicht gespielt hat, kann mit Lord of Hatred wieder einsteigen und bekommt direkt die gesamte Erfahrung geliefert.

Wenn ihr Vessel of Hatred bereits gekauft habt, erhaltet ihr als kleine „Entschädigung“ ein neues Pet, das sich sogar verändert: der „Herald of Hatred“ verwandelt sich von einer kleinen Mini-Version des Mephisto-Wolfs in einen Lilith-Blutwolf mit Hörnern auf dem Rücken, wenn ihr genügend Gegner tötet.

In einer Roadmap hat Blizzard bereits für Februar noch einen großen Drop angeteasert, bislang jedoch ohne irgendwelche Hinweise. Bis zum Release von Lord of Hatred im April wird auf jeden Fall noch Season 12 samt einer neuen Kollaboration erscheinen. Season 11 ist bereits gestartet: Diablo 4 Season 11 startet heute – alles zu Release Date und den Änderungen

In einem Horrorspiel auf Steam habe ich 100 Stunden lang Holz und Mutanten gehackt, der Nachfolger verspricht futuristische Plasmawaffen

MeinMMO-Autor Ody hat bereits knapp 100 Stunden in The Forest und dessen Fortsetzung, Sons of the Forest, auf Steam verbracht. Trotzdem war er überrascht von dem, was die Entwickler bei den Game Awards 2025 zu ihrem neuen Spiel gezeigt haben.

Wenn Endnight Studios, die Macher von The Forest, eines können, dann stimmungsvolle Survival-Horrorspiele und widerlichen Body-Horror. Wenn sie eines nicht können, dann ist das für diese Spiele (die schließlich zu einer Reihe gehören) kohärente Spielenamen zu finden:

Anstelle dass sie bei den Game Awards 2025 The Forest 3 oder nach Sons of the Forest eben sowas wie „Grandsons of the Forest“ ankündigen, kommt einfach nur Forest 3.

Ich habe in den beiden bisherigen Teilen insgesamt so um die 100 Stunden damit verbracht, Bäume zu fällen, um mir daraus Basen zu bauen, in denen ich vor den Kannibalen und den Mutanten des Waldes (halbwegs) sicher war.

Beide Vorgänger habe ich mindestens einmal, meist mit Freunden im Koop, durchgespielt. Ich habe mir sogar Videos zur Lore reingezogen, denn die ist ziemlich leicht zu verpassen. Trotzdem habe ich nicht mit so einem Trailer zu einem dritten Forest-Spiel gerechnet.

Hier seht ihr den Trailer zu Forest 3, der bei den Game Awards gezeigt wurde:

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Forest 3 wurde auf den Game Awards 2025 angekündigt – Trailer zeigt neues Sci-Fi-Gameplay

The Forest begibt sich in Sci-Fi-Gefilde

Zu Beginn des Ankündigungstrailers sitzen wir nicht mehr einfach nur in einem Flugzeug oder Helikopter – wir befinden uns nicht einmal mehr auf der Erde. Wir befinden uns im Cockpit eines Raumschiffs. Über unserem Kopf ragt ein Roboterarm, mit dem sich unsere Spielfigur eine Packung futuristisches Müsli mit blinkender Verpackung schnappt.

Unser Raumschiff befindet sich gerade auf dem Weg zur Erde, schießt aufgrund eines Defekts aber weit am Ziel vorbei. Wir bruchlanden (schon wieder), diesmal aber auf einem – zumindest dem Anschein nach – fremden Planeten. Dieser erinnert an unsere Erde, wird aber von seltsamen Kreaturen bewohnt.

Auch einige neue Mutanten sind bereits zu sehen. Bei denen haben sich die Entwickler auch dieses Mal nicht zurückgehalten. Forest 3 dürfte also wieder verstörenden Body-Horror liefern.

Den futuristischen Roboterarm aus dem Intro dürfen wir übrigens auch im Spiel behalten. Mit diesem greifen wir etwa nach Gegenständen oder kleinen Kreaturen. Zudem sehen wir ein neues Schusseisen: Eine Pistole, die eine plasma-ähnliche Substanz verschießt.

Insgesamt war ich als Forest-Veteran doch ziemlich überrascht von der Ankündigung und insbesondere vom neuen Setting. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass es ein Experiment ist, das durchaus gelingen kann. Ich für meinen Teil hätte nichts dagegen, erneut die Axt auszupacken – oder was auch immer sich die Entwickler als Alternative der Zukunft ausdenken.

Habt ihr mit einem neuen Forest-Spiel gerechnet? Wenn ja, sagt uns gerne, was ihr von dem Trailer haltet. Am Freitag, dem 12. Dezember 2025 findet auf dem GameStar-Twitch-Kanal ein großer Fazit-Talk zu den neuen Ankündigungen statt. Mit dabei ist auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski: Find Your Next Game 2026: Fazit-Talk mit der MeinMMO-Chefin und Deep-Dives zu den neuen Games

Path of Exile 2 verzichtet auf die Game Awards, spart sich 1 Million Dollar, bekommt trotzdem 200.000 Aufrufe auf YouTube

Die Entwickler von Path of Exile 2 haben ein neues Video veröffentlicht, das bei den Fans richtig gut ankommt. Schon vor dem Release ihrer neuen Klasse zeigen sie, wie die im Endgame aussehen kann.

Um welche Klasse geht es? Während der Game Awards haben die Entwickler von Path of Exile 2 ein sechsminütiges Video hochgeladen, in dem sie ihre neue Klasse, den Druiden, im Endgame präsentieren. Das Video erreichte innerhalb der ersten 5 Stunden schon über 200.000 Aufrufe auf YouTube.

Der Druide ist eine besondere Klasse im Spiel, denn er kann sich in verschiedene Tiergestalten verwandeln und erhält damit nicht nur neue Werte, sondern auch Fähigkeiten. Auch als Kombination aus verschiedenen Gestalten soll man den Druiden spielen können, was ihm sich vielseitig macht.

Was hat das mit den Game Awards zu tun? Die Game Awards liefen fast parallel zur Veröffentlichung des Trailers. Wer dort sein Spiel zeigen will, muss ganz schön in die Tasche greifen. So soll es laut Kotaku rund 450.000 US-Dollar (ca. 383.700 €) kosten, bei der Show einen 1-minütigen Trailer zu zeigen. Geht der Trailer drei Minuten, steigen die Kosten angeblich auf über 1 Million US-Dollar (ca. 852.800 €).

Das Video von Path of Exile dauert ganze sechs Minuten und dürfte entsprechend auch in die Millionen gehen, wäre es bei den Game Awards gezeigt worden.

Hier könnt ihr einen Trailer zur neuen Klasse sehen:

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Path of Exile 2 zeigt Gameplay zur neuen Druiden-Klasse

Fans lieben das Video

Was zeigt das Video genau? Im Video stellt Entwickler Iben von Grinding Gear Games verschiedene Endgame-Builds des Druiden aus Path of Exile 2 vor. Dabei geht er auf die verschiedenen Tiergestalten ein, in die sich der Druide verwandeln kann.

So zeigt er einen Schamanen, der ganz auf die Macht der Elemente setzt und dabei große Tornados erzeugt, die alle Element-Effekte aufsaugen und damit Schaden an den Gegnern anrichten. Er verwandelt sich dabei nur selten in ein Tierwesen.

Das zweite Build im Video zeigt ein Build für den Wyvern, das sich ganz um die Fähigkeit „Flammen atmen“ dreht. Die ist eigentlich so etwas wie die Ultimate der Tiergestalt, wurde im Build aber so verändert, dass sie häufig verwendet werden kann und als Hauptfähigkeit dient.

Auch ein Gärtner-Build stellt der Entwickler im Video vor. Hier geht es darum, möglichst viele Pflanzen automatisiert wachsen zu lassen, die Feinde von ganz alleine besiegen. Gegen Bosse kommen dann noch Ranken hinzu, die zusätzlichen Schaden anrichten.

Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen und so gibt es im Video entsprechend auch einen Build, der den Charakter zum Anführer des eigenen Wolfsrudels macht.

Als Letztes zeigt der Entwickler noch einen Build für den Bären, bei dem dieser zu einem monströsen, wütenden Feuermonster wird, das Feinde bis zu 20 Sekunden lang niedertrampeln lässt.

Das ganze Video seht ihr hier:

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Warum kommt das Video so gut an? Dass man schon vor der Veröffentlichung der Klasse ein Video erhält, das sie im Endgame zeigt, gab es bislang bei Path of Exile 2 nicht. Mit dem neuen Video haben die Entwickler wohl genau die Wünsche der Community getroffen. So schreiben die Spieler auf YouTube:

  • @gabrielhbcs: „Verdammt, das solltet ihr bei jeder neuen Klassen-Ankündigung machen, ich liebe es.“
  • @exileblayde: „Wie man die Game Awards aufmischt. GGG: Ja.“
  • @Axemania21: „Ich finde es klasse, dass der Tornado wie ein echter Tornado aussieht und nicht wie ein winziger Windtrichter.“
  • @yukmoutb5885: „Der Dämonenbär sieht mehr nach Diablo aus, als alles, was Diablo seit Teil 2 produziert hat.“

Die Spieler loben das Gezeigte der Entwickler nicht nur wegen des Inhalts selbst, sondern auch weil das Format, noch vor Beginn zu zeigen, was möglich ist, als Entscheidungshilfe sehr nützlich sein kann. Kritik sucht man hier mit der Lupe, die Stimmung in der Community ist voller Vorfreude auf das Update.

Path of Exile 2 erfüllt mit seinem Update am 12. Dezember einen großen Spielerwunsch, indem der Druide neu hinzukommt. Doch der Release der neuen Erweiterung ist nicht unumstritten. So meinen einige, die Entwickler hätten das Endgame vergessen: Spieler jubeln, dass der Druide endlich zu Path of Exile 2 kommt, aber was ist mit dem Endgame?

Quelle(n):
  1. Youtube
  2. Reddit
  3. Kotaku

Warframe hat komplett aufgegeben, zu erklären, was sie eigentlich machen – Lassen sich von einer deutschen Schauspiel-Legende helfen

Warframe war bei den Game Awards 2025, allerdings nicht mit einer großen Ankündigung. Stattdessen ließen sie 12 Jahre nach Release eine deutsche Legende aus Film und Fernsehen erklären, worum es in dem Spiel eigentlich geht.

Was war das für ein Auftritt bei den Game Awards? Warframes Kreativ-Direktorin Rebecca Ford und Community-Direktorin Meghan Everett hatten einen Auftritt auf der Bühne der Game Awards 2025. Dabei ging es aber nicht um das neue Update „Der alte Frieden“, das einen Tag vor den Game Awards erschien und das Meghan beiläufig in einem Nebensatz erwähnte.

Kurz darauf erklärte Rebecca, warum sie bei den Game Awards sind: Sie haben aufgegeben, zu erklären, was Warframe eigentlich ist, und die Beantwortung dieser Frage an eine außenstehende Person übergeben: Werner Herzog.

Kurz darauf spielte der folgende Trailer ab:

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Warframe zeigt neuen Trailer mit Werner Herzog in der Hauptrolle

Schauspiel-Legende soll Warframe erklären

Wer ist Werner Herzog? Werner Herzog ist ein 83-jähriger Schauspieler, Regisseur, Produzent und Schriftsteller aus München und gilt als deutsche Film- und Schauspiel-Legende. Als Schauspieler trat er in Filmen wie „Hinter dem Horizont“ oder „Jack Reacher“ auf. Als Regisseur ist er für Werke wie „Nosferatu“, „Aguirre, der Zorn Gottes“ und „Fitzcarraldo“ bekannt. Für seine Leistungen wurde er mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Was hatte Herzog zu sagen? Werner Herzog widmete sich in dem Trailer zu Warframe der angesprochenen Frage, worum es in Warframe eigentlich geht. Er sagt:

Was ist Warframe?
Verflucht, durch dieses sinnlose Universum in lebendem Metall zu schreiten, von Träumen heimgesucht.

Excalibur. Mag. Volt. Namen, die widerhallen mit uralter Bestimmung, die nun für sie verloren ist. Der Krieg, für den sie geschaffen wurden, ist längst vergessen. Und dennoch erwachen sie. Regen sich.

Was treibt sie an? Reiner verbliebener Instinkt? Oder eine unabhängige, bewusste Kraft? Wir wissen es nicht – aber es gibt jemanden, der es tut.

Sie hören ihre Stimme. Eine Decke gegen den Horror. Sie beharren blindlings auf die Menschlichkeit und ihren Wert, selbst angesichts völliger Gleichgültigkeit. Aber mit so wenig Verständnis darüber, was sie genommen haben… was sie noch schulden.

MIR.

Wach auf, Tenno.

Was heißt das? Zugegeben, eine wirklich aussagekräftige Erklärung, worum es in Warframe geht, ist das jetzt nicht. Zusammengefasst sagt uns Werner Herzog hier: Die Warframes sind lebendes Metall, die vor langer Zeit für einen Krieg erschaffen wurden, an den sich heute niemand mehr erinnert.

Um diesen Krieg geht es auch in dem neuen Update „Der alte Frieden“, das diese Woche gestartet ist. Spieler wagen dort einen Blick in die Vergangenheit, zu dem Krieg zwischen den Orokin und den Sentient.

Wie kommt das an? In den Kommentaren auf YouTube kommt der Trailer sehr gut an. Viele Spieler hoffen, dass Werner Herzog zukünftig eine Rolle im Spiel haben wird. Manche spekulieren, er könnte der Sprecher von „The Indifference“ werden.

Für viele Spieler war das jüngste ein guter Grund, um mit Warframe anzufangen oder zurückzukehren – und das zeigt sich auch in den hohen Spielerzahlen auf Steam: Bei Warframe explodieren die Spielerzahlen auf Steam, Entwickler kämpfen um die Server: „Haben nicht mit so viel gerechnet“

Warlock: Alle Infos zum Announcement, Release und Gameplay des neuen Games zu Dungeons & Dragons

Bei den diesjährigen Game Awards 2025 wurde ein neues Spiel angekündigt, das in der Welt von Dungeons & Dragons spielen wird. Mit Warlock will Wizards of the Coast der namensgebenden Klasse ein eigenes Spielerlebnis widmen.

Was ist Warlock für ein Spiel? Bei Warlock handelt es sich um ein Action-Adventure-Spiel in Third-Person. Es spielt in einer düsteren Fantasy-Open-World im Universum von Dungeons & Dragons. 

Wann soll Warlock erscheinen? Der Launch von Warlock soll im Jahr 2027 stattfinden, ein genaueres Datum steht bisher noch nicht fest. Im Trailer, der in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2025 bei den Game Awards präsentiert wurde, wird jedoch ein Gameplay Reveal im Sommer 2026 versprochen.

Für welche Plattformen soll Warlock erscheinen? Warlock befindet sich derzeitig in der Entwicklung für PC, PlayStation 5 und Xbox.

Hier seht ihr den Trailer zu Warlock:

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Das düstere Action-Adventure WARLOCK im Trailer – Spielt in einer von Dungeons & Dragons inspirierten Welt

Alle Infos zum Setting, der Protagonistin und der Verbindung zu Dungeons & Dragons

Wer ist die Protagonistin im Spiel? Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Kaatri, einer erfahrenen Kriegerin und, wie es der Name vermuten lässt, eine Hexenmeisterin/Warlock. Als Warlock besitzt sie magische Fähigkeiten, die sie durch einen Pakt mit einer mächtigen Entität erhalten hat, ihrem Paktwesen (Patron). Gespielt und vertont wird sie von Schauspielerin und Model Tricia Helfer.

Was weiß man über den Ursprung ihrer Kräfte? Um welchen Patron es sich genau handelt, wurde noch nicht verraten. Allerdings lassen die Inhalte des Trailers vermuten, dass es sich um einen Fluchklingen- (Hexblade-) Pakt handelt. Anhand der Federn und der Schatten, vermuten Fans von Dungeons & Dragons auch eine Verbindung zur Schattenebene (Shadowfell) und der Königin der Raben (Raven Queen). Das sind bisher aber nur Spekulationen.

Alles zum Gameplay in Warlock

Wie viel Dungeons & Dragons steckt in Warlock? Die Entwickler von Invoke Studios haben uns mitgeteilt, dass man bei Warlock keine TTRPG-Erfahrung erwarten sollte, wie beispielsweise bei Baldur’s Gate 3. Es wird keine rundenbasierten Kämpfe oder Würfel geben, die den Verlauf der Geschichte bestimmen werden. 

Die Zauber orientieren sich an der Zauberliste des Hexenmeisters in Dungeons & Dragons, von denen man bereits einige Beispiele wie den beliebten Schaurigen Strahl (Eldritch Blast) im Trailer sehen konnte. Die Entwickler betonten, dass sie besonderen Fokus darauf legen, dass Zauber und Zaubertricks vielseitig eingesetzt werden können.

Muss man Dungeons & Dragons kennen oder gespielt haben, um Warlock zu verstehen? Nein, laut den Entwicklern sollen auch D&D-fremde Spieler einen guten Einstieg in Warlock und in das Universum von Dungeons & Dragons erhalten können. Allerdings sollen sich Fans des TTRPGs auf die Verbindung zur Lore und dementsprechende Inhalte freuen können.

Kann man sich einen eigenen Warlock erstellen? Nein, in Warlock ist Kaatri die festgelegte Protagonistin des Spiels, deren persönliche Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem Patron im Fokus stehen soll. Dementsprechend kann man sich keinen eigenen Charakter erstellen und auch keinen eigenen Patron wählen. 

Gibt es einen Multiplayer? Nein, Warlock soll ein reines Singleplayer-Spiel werden.

Sobald es mehr Informationen zu Warlock gibt, werden wir den Artikel aktualisieren. Bis dahin könnt ihr gerne mehr über eine weitere Ankündigung der Game Awards 2025 erfahren, die von den Machern von Baldur’s Gate 3 entwickelt wird: Die Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen im Trailer ihr neues Game und kehren mit Divinity zum noch besseren Rollenspiel zurück

Steve Jobs hatte einen einfachen Hinweis für junge Menschen, die sich bei der Berufswahl unsicher sind

Viele junge Menschen zweifeln heute an ihrer Berufswahl. Schon vor 20 Jahren gab es diese Sorgen. Steve Jobs erklärte damals gegenüber Studenten, dass die Suche nach der richtigen Arbeit besonders wichtig sei. Denn die Arbeit werde einen das halbe Leben begleiten.

Viele junge Menschen sind mit ihrer Arbeit unzufrieden und wollen am liebsten direkt wieder aufhören. Doch das Gefühl, unzufrieden zu sein, beschäftigte bereits vor vielen Jahren junge Menschen und ist kein alleiniges Merkmal der Generation Z. So erklärte bereits Steve Jobs vor vielen Jahren gegenüber Studenten, dass man nicht an einer schlechten Arbeitsstelle festhalten solle.

Welchen Hinweis hatte Steve Jobs? In einer Rede, die er anlässlich der Abschlussfeier an der Stanford University in Kalifornien im Jahr 2005 hielt, erklärte Steve Jobs, dass man so lange nach der passenden Arbeitsstelle suchen solle, bis man ihn wirklich gefunden habe.

Denn die Arbeit würde die meiste Zeit des Lebens ausfüllen und man solle mit dem glücklich sein, was man sein halbes Leben mache. So sagte er vor den Studenten (YouTube.com):

Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens ausfüllen, und der einzige Weg, wirklich zufrieden zu sein, besteht darin, das zu tun, was Sie für großartige Arbeit halten. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, das zu lieben, was Sie tun.

Wenn Sie es noch nicht gefunden haben, suchen Sie weiter und geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden. Wie bei allen Herzensangelegenheiten werden Sie wissen, wenn Sie es gefunden haben.

Die Ankedote um Steve Jobs soll junge Menschen vor allem daran erinnern, dass das Streben nach einer Arbeitsstelle, die sie erfüllt, das Rezept für nachhaltigen Erfolg ist.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Der Arbeitsmarkt ist für junge Menschen deutlich schwieriger geworden als vor 20 Jahren

Wie sieht es aktuell aus? Die Generation Z steht derzeit vor der Herausforderung, dass viele Firmen mittlerweile auf KI setzen und dadurch Jobs für Einsteiger streichen. So berichtet etwa das Wall Street Journal (evtl. Paywall), dass etliche Firmen ihre Einstiegsprogramme gestrichen haben sollen: Statt junge Talente einzuarbeiten, setzen sie auf effiziente KI-Lösungen oder gleich auf erfahrene Fachkräfte.

Eine Situation, die selbst Steve Jobs nicht hatte erahnen können. Das Problem ist derzeit vor allem, dass vielen jungen Menschen der klassische Start fehlt: ein Job, in dem man Erfahrung sammelt, wächst und sich weiterentwickelt. Stattdessen sehen sich viele junge Leute direkt nach der Uni mit einem Arbeitsmarkt konfrontiert, der sie gar nicht erst aufnimmt. Obendrein werden sie damit konfrontiert, dass sie selbst einer von vielen sind, die ebenfalls auf Jobsuche sind.

Eine Studie hat den Arbeitsmarkt in den USA untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass man ein Zehntel der Arbeiter durch KI ersetzen könnte. Das erhöht weiter den Druck auf die Mitarbeiter, die bereits befürchten, durch KI ersetzt zu werden: Forscher bestätigen, wovor viele Menschen Angst haben: KI kann problemlos ein Zehntel aller Arbeitsplätze ersetzen

Quelle(n):
  1. fortune.com

Pokémon GO: Neues Freundschaftslevel ist jetzt aktiv – Alles zu „Allerbeste Freunde“

In Pokémon GO könnt ihr jetzt allerbeste Freunde werden. Das ist wichtig für den Fern-Tausch. Alle Infos zum Feature gibt’s hier.

Allerbeste Freunde jetzt aktiv: Anfang der Woche kündigte Pokémon GO das neue Feature an und begann, es auf der ganzen Welt auszurollen. Nun ist das neue Freundschaftslevel Allerbeste Freunde auch hierzulande angekommen.

Ob das Feature bei euch aktiv ist, könnt ihr in eurer Freundesliste überprüfen. Bei euren Freunden sollte nun ein weiteres Herz beim Freundschaftslevel verfügbar sein. Dieses gilt es nun durch Interaktionen zu füllen.

Vor allem lohnt sich das Erreichen des neuen Freundschaftslevels, da ihr damit die Möglichkeit zum Fern-Tauschen erhaltet.

Wir fassen euch die wichtigsten Infos hier einmal zusammen.

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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

Wie erreiche ich das Freundschaftslevel Allerbeste Freunde?

Grundsätzlich müsst ihr ab dem Level Beste Freunde 90 Freundschaftspunkte sammeln. Die Freundschaftspunkte funktionieren wie das alte Level-System, ihr erhaltet sie durch:

  • Geschenke schicken / öffnen
  • Tauschen
  • Gemeinsam kämpfen

Ihr könnt einen Punkt pro Tag bekommen. Außerdem könnt ihr 7 weitere Punkte pro Woche erhalten, wenn ihr gemeinsam wöchentliche Herausforderungen absolviert.

Die ersten allerbesten Freunde könntet ihr also in etwa 45 Tagen erreichen, wenn ihr jetzt mit euren bisherigen besten Freunden anfangt.

Welche Boni bringen allerbeste Freunde?

Das neue Freundschaftslevel hat mehrere Boni für euch.

  • Ihr richtet gemeinsam noch mehr Schaden in Raids und Arenen an
  • Ihr erhaltet insgesamt 4 zusätzliche Premier-Bälle nach gemeinsamen Raids
  • Das Tauschen mit allerbesten Freunden kostet weniger Sternenstaub
  • Ihr schaltet den Fern-Tausch frei

Die wichtigsten Infos zum Fern-Tausch

Sobald ihr das Level allerbeste Freunde erreicht habt, könnt ihr miteinander Fern-Tauschen. Das geht folgendermaßen.

  • Ihr vergebt den neuen Tag zum Fern-Tauschen an Pokémon, die ihr tauschen wollt
  • Eure Freunde sehen eure möglichen Tausch-Pokémon und andersherum
  • Ihr wählt beide bis zu drei Pokémon aus, die ihr tauschen wollt und schickt diese als Wunschliste an den anderen Trainer
  • Beide wählen jeweils ein Pokémon aus den Listen aus
  • Am Ende müssen beide dem Tausch zustimmen

Wichtig: Ihr erhaltet immer nur einen Fern-Tausch. Sobald der aufgebraucht ist, müsst ihr euch über 90 Freundschaftspunkte einen weiteren Fern-Tausch erspielen.

Übrigens: Glücks-Freunde führen auch einen Glückstausch aus, wenn sie über Ferne tauschen.

So geht es weiter in Pokémon GO: Der Dezember läutet das Ende des Pokémon-GO-Jahres 2025 ein. Es stehen aber noch ein paar Termine an, die zu erledigen sind, bevor es mit dem Jahr 2026 weitergeht. Das reicht vom Winterfest-Event bis hin zum Neujahrsevent. Die Infos zeigen wir euch hier: Alle Events im Dezember 2025 bei Pokémon GO.

Wer zum Teufel ist Mephisto? Alles zum Oberschurken in Diablo IV

Die Spiele der Reihe heißen zwar alle Diablo, doch der namensgebende Bösewicht kommt zumindest in Diablo 4 (bisher) gar nicht vor! Stattdessen gab’s erst Ärger mit dessen “Nichte” Lillith und jetzt, im neuesten Addon Lord of Hatred, kommt ein ganz anderes Großes Übel in den Mittelpunkt der Gesichte: Mephisto!

Doch wer ist das überhaupt und warum ist er noch ein wortwörtlich “Größeres Übel” als der große rote Rüpel Diablo? Hier erfahrt ihr es!

Holt euch hier Diablo IV und das Addon Lord of Hatred!

Hier gibt’s übrigens den schaurig-schönen Trailer zu Lord of Hatred

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Mephisto – Der böse Mastermind hinter ALLEM

Wer ist das eigentlich? Dul’Mephistos, kurz Mephisto, ist in der Spielwelt nicht etwa der wortgewandte Sidekick des Doktor Faust, sondern eines der drei “Großen Übel”.

Zusammen mit seinen jüngeren Brüdern Baal und Diablo herrscht er über die Brennenden Höllen und ging einst aus dem schöpferischen Urknall aus dem größten der sieben Köpfe des bösen Drachen Tathamet hervor.

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Das ist Mephisto, der Herr des Hasses.

Als “Herr des Hasses” ist er der älteste und mächtigste der drei Brüder und wo Baal und Diablo gern selbst Hand anlegen, agiert Mephisto als böser Mastermind viel lieber aus dem Hintergrund heraus.

Er bevorzugt also List, Manipulation und Verrat und hält sich im “Ewigen Konflikt“ (dem Krieg gegen die Hohen Himmel) oft im Hintergrund, von wo aus er die Fäden zieht. Sein Reich des Hasses gilt obendrein als Hauptstadt der Brennenden Höllen.

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Diablo 4 zeigt seine neue Erweiterung Lord of Hatred mit Mephisto im Trailer

Da man für ein solches Netzwerk aus Intrigen und Täuschung willfährige Handlanger braucht, erschuf er aus sich selbst seinen Sohn Lucion (Prinz des Hasses, aus der Kunst der Täuschung) und seine Tochter Lilith (Königin der Sukkubi, aus der Kunst der Verführung). Er war außerdem Mentor vom “Geringeren Übel” Belial, dem Herrn der Lügen. 

Ihr seht also, Mephisto ist gut vernetzt. Doch was macht er konkret?

Holt euch hier Diablo IV und das Addon Lord of Hatred!

Mephistos Machenschaften – Verrat und Intrigen

In der Welt der Diablo-Spiele war Mephisto von Beginn an aktiv. Vor allem in der Welt Sanktuario, die ja erst von seiner Tochter Lilith und dem abtrünnigen Engel Inarius geschaffen wurde, hat er bei vielen Ereignissen und Organisationen seinen Finger im Spiel:

Gründung der Triune: Er entsandte seinen Sohn Lucion in menschlicher Gestalt nach Sanktuario, um die religiöse Sekte der Triune zu gründen, in der er als Mefis, der Geist der Liebe, verehrt wurde. Ziel war es, die halb-dämonischen, halb-engelhaften Nephalem ( die später zu Menschen wurden) zu korrumpieren.

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So nah kommt man Mephisto selten, er bevorzugt Intrigen und Verrat.

Friedensabkommen: Nach dem Sündenkrieg, der schließlich unter den Menschen ausbrach, schloss er mit dem Angiris-Rat der Engel einen Friedensvertrag für Sanktuario, bei dem unter anderem der abtrünnige Engel Inarius zu seiner ewigen Folterung an die Hölle ausgeliefert wurde.

Korruption der Seelensteine: Später erfuhr er vom abgefallenen Engel Izual, wie man die Seelensteine von innen korrumpieren kann, was wiederum der Schlüssel zur Korrumpierung des Weltensteins war. Damit legte Mephisto schon früh die Saat für alle späteren Ereignisse in der Diablo-Welt.

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So waren selbst die Siege der Helden gegen Diablo und Baal nur Teil seines Plans, da die Seelensteine, in welche die Großen Übel nach und nach gesperrt wurden, ihre Macht am Ende nur vergrößerten.

Mephistos Auftritt in den Spielen

Auch wenn die Spiele nicht seinen Namen tragen, so kommen Mephistos Machenschaften immer wieder in ihnen vor. Sogar im allerersten Spiel wird er als der Große Bruder von Diablo im Hintergrund erwähnt. Sein erster richtiger Auftritt war aber im 2. Teil.

Diablo 2: Er ließ sich absichtlich als erster der Großen Übel im saphirblauen Seelenstein gefangen nehmen. Die Zakarum-Kirche, die ihn bewachen sollte, wurde aber von ihm korrumpiert und ihr Anführer wurde zu seinem Avatar. Der Seelenstein wurde später von Helden in der Höllenschmiede zerstört, was Mephisto aber auch nicht auslöschen konnte.

Diablo 3: Aufgrund von Mephistos Intrigen landen alle sieben Übel, die drei großen und die vier geringeren, am Ende im Schwarzen Seelenstein, der am Ende vernichtet wird. Aber auch das bedeutete nicht das Ende des Schreckens.Diablo 4: Mephisto entkam der Vernichtung des Schwarzen Seelensteins und verblieb in Sanktuario in Gestalt des Blutigen Wolfs. Er verbündete sich mit dem Wanderer (euer Held in Diablo IV), um seine abtrünnige Tochter Lilith zu stoppen, nur um dann selbst von Neyrelle in einen neuen Seelenstein gesperrt zu werden.

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Dieser freundliche alte Herr hat sicher nur Gutes im Sinne.

Am Ende gelang es ihm, sich den Körper seines Erzfeindes Akarat anzueignen und in Gestalt des wiederauferstandenen Propheten das Zeitalter des Hasses in Sanktuario einzuläuten, um die Menschen massenweise zu verderben.

Holt euch hier Diablo IV und das Addon Lord of Hatred!

Und hier setzt endlich die Story vom Addon “Lord of Hatred” ein. Denn während Mephisto als vermeintlich wohlwollender heiliger Mann die Menschen auf seine Seite zieht, gehen eure Helden erneut gegen das Böse vor. Vor allem die neue Paladin-Klasse ist wie geschaffen, um den Herr des Hasses endgültig aufzuhalten!

Sichere dir Diablo IV: Lord of Hatred im Vorverkauf und schalte den Paladin sofort frei. Das Addon erscheint am 28. April 2026.

Path of Exile 2: Fate of the Vaal ist gestartet – Alles zum Release, Druiden und Liga-Mechanik

Path of Exile 2 hat den Release seiner neuesten Liga „Fate of the Vaal“ gefeiert. Mit ihr erscheinen neue Features und damit ihr wisst, was euch erwartet, zeigen wir euch die wichtigsten Infos in der Übersicht.

Update, 12. Dezember 2025: Der Artikel wurde geprüft und befindet sich auf dem aktuellsten Stand.

Wann ist der Release? Der Release von Update 4.0 hat schon einen Termin, und der wurde auf den 12. Dezember 2025 datiert. Um 19 Uhr könnt ihr ungefähr mit dem Start der Liga rechnen, doch erwartet einen hohen Spielerandrang. Wie üblich gibt es dann in solchen Fällen eine Warteschlange, in die ihr euch einreihen müsst, bevor ihr loszocken könnt.

Im Vergleich zu Rise of the Abyss gibt es weniger Änderungen im Endgame, dafür erhaltet ihr eine neue Liga-Mechanik sowie eine komplett frische Klasse: den Druiden.

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Trailer zu Path of Exile 2: Fate of the Vaal zeigt die Königin der Vaal

Fate of the Vaal – Das ist die Liga-Mechanik

In Fate of the Vaal dreht sich alles um die Vaal. In der Zukunft wurden sie durch eine Katastrophe ausgelöscht, doch mit der Hilfe von Doryani besteht vielleicht die Chance, sie zu retten. Um diesen Plan in die Tat umzusetzen, müsst ihr die neue saisonale Mechanik nutzen. Die lässt euch Vaal-Tempel besuchen und mit Bausteinen selbst ausbauen. Diese Bausteine sind wie Wege, die ihr durch den Tempel ziehen könnt.

Jeder dieser Wege kann dabei unterschiedliche Inhalte bieten – wie Bosse, normale Gegner, Crafting-Optionen und mehr. Am Ende jedes Dungeons wartet auf euch dann die ultimative Herausforderung: ein Kampf gegen die Königin der Vaal, Atziri.

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So sieht die Map eures Tempels aus.

Natürlich müsst ihr aber zuerst an das Ende des Dungeons gelangen, und hierbei ist taktisches Denken gefragt. Die eben angesprochenen Wege, die ihr in euren Tempel einsetzen könnt, besitzen Effekte, die umliegenden Wege beeinflussen können. Ihr könnt so Feinde ermächtigen, Bosse verstärken oder Werkbänke verbessern, um mehr aus euren Streifzügen herauszuholen.

Ihr könnt bis zu 6 Wege platzieren, doch nach eurem Streifzug werden einige von ihnen entfernt – ihr müsst nun 6 weitere einsetzen und dieses Prozedere wiederholt sich dann immer aufs Neue.

Um die Mechanik generell nutzen zu können, müsst ihr Bodenplatten der verschiedenen Maps mit Kills aufladen. Je mehr Platten ihr aufgeladen habt, desto öfter könnt ihr in die Vergangenheit reisen, um euren Tempel auszubauen.

Das Team von GGG hat die Mechanik aber einsteigerfreundlich gemacht, denn ihr müsst sie nicht sofort spielen. Ihr könnt auch zuerst die gesamte Kampagne zocken. Alle gesammelten Energien bleiben gespeichert und werden nicht verbraucht oder gelöscht, wenn ihr sie nicht nutzt. Ihr könnt euch also in Ruhe Zeit lassen und euch langsam herantasten.

Der Druide – 4 Klassen in einer

Das nächste Highlight aus Update 0.4 ist der Druide und dieser soll mehr neue Build-Möglichkeiten bieten als jede andere Klasse. Wie üblich ist der Druide ein Gestaltwandler. Damit ihr das auch ausleben könnt, gibt es 3 Formen, in die ihr euch verwandeln könnt:

  • Ein Bär
    • Brutale, aber langsame Nahkampfattacken und Stampfer
  • Ein Werwolf
    • Schnelle, blutige Frost-Attacken und die Chance, ein Rudel von Wölfen zu erzeugen, die im Kampf helfen
  • Eine Wyvern
    • Nah- sowie Fernkampf möglich. Nutzt Flügel, um Feinde aufzuschlitzen. Diese können sogar mit Blitze aufgeladen werden. Nutzt euren Flammenatem, um Feuerkugeln auszuspucken oder tränkt eure Feinde in Öl, um sie besser anzuzünden. Ihr könnt sogar in die Luft steigen und Feinde mit einem Feuerregen bombardieren. Wenn ihr Power-Ladungen braucht, könnt ihr eure Feinde einfach essen.

Um euch aber verwandeln zu können, müsst ihr eine neue Art von Talisman in euren Waffen-Slot sockeln. Dieser lässt euch dann von vornherein bestimmen, in welche Gestalt ihr euch im Kampf verwandeln dürft.

Abseits davon ist der Druide ein Hybrid, der auf Stärke und Intelligenz setzt. Er zeichnet sich vor allem im Kampf mit verschiedenen Zaubereien aus. Kräfte wie das Beschwören von Ranken oder Vulkanen stehen ihm gut zu Gesicht und zeigen, dass ihm in Kombination mit seinen Verwandlungsfähigkeiten eine Menge Optionen für den Kampf zur Verfügung stehen.

Zu guter Letzt kommt er zum Release mit Update 0.4 auch mit 2 Aszendenten-Klassen:

  • Das Orakel
    • Lässt euch die Zukunft sehen und erzeugt Kopien von euch, die auch attackieren können.
      • Nutzt ihr dieselben Attacken wie eure Kopie, werden eure Angriffe verstärkt.
    • Erhält eurer Boss genügend Schaden, könnt ihr eine weitere Version von ihm sehen und sie attackieren.
    • Erhält über 150 neue passive Punkte im Skill-Tree, aber nur, wenn ihr das Orakel gewählt habt
  • Der Schamane
    • Erzeugt Wut, während ihr Zauber wirkt.
    • Runen besitzen neue Effekte, die nur der Druide in dieser Aszendenten-Klasse sehen und nutzen kann.
    • Fokussiert sich vor allem auf Elementarschaden.

Es bleibt abzuwarten, welche spannenden Builds die Fans zum Start von Update 0.4 entwickeln können, doch schon jetzt zeigte GGG, dass euch eine Menge Optionen bereitstehen.

Gibt es noch Änderungen zum Endgame? Ja, aber diese fallen eher geringer aus. Die Abyss-Mechanik aus der derzeitigen Liga soll als abgespeckte Form in den Atlas kommen. Mit Wegtafeln könnt ihr sie auf euren Maps beschwören.

Was die Wegtafeln angeht, könnt ihr sie bald mit euren normalen Währungen aufwerten und sie sogar auf Stufe selten katapultieren. Maps sollen zudem mehr Loot bieten, dafür aber auch etwas schwieriger werden. Mehr dazu, was mit dem Endgame ist, erfahrt ihr hier in unserem Beitrag: Spieler jubeln, dass der Druide endlich zu Path of Exile 2 kommt, aber was ist mit dem Endgame?

Quelle(n):
  1. youtube.com

Where Winds Meet erweitert Roadmap um ein großes Update für Ende 2026, Fans feiern den Trailer: „Das ist Gaming“

Die Entwickler von Where Winds Meet haben bei den GameAwards einen Trailer zu einer brandneuen Erweiterung enthüllt und dabei mehrere wichtige Story-Charaktere gezeigt.

Was ist das für ein Trailer? Der neue Trailer, der während der GameAwards gezeigt wurde, nennt sich „The Imperial Palace“-Trailer und kündigt damit eine kommende Erweiterung von Where Winds Meet an. Zu sehen sind wichtige Charaktere aus der Kampagne des Spiels.

So gibt es ein Wiedersehen mit Tante Han und Onkel Jiang sowie viele Kampfszenen. Währenddessen schaut Big Zhao von einem Dach aus den Geschehnissen zu und gönnt sich eine Tasse Tee. Auch weitere actionreiche Szenen werden gezeigt, die sich in neuen Orten abspielen.

Hier könnt ihr den Trailer selbst sehen:

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Where Winds Meet zeigt im Trailer erste Szenen der neuen Erweiterung „The Imperial Palace“

Neue Erweiterung kommt, aber erst in einem Jahr

Wann erscheint The Imperial Palace? Laut der Videobeschreibung des Trailers auf YouTube wird die Erweiterung „The Imperial Palace“, bei der die Spieler das im Video gezeigte Material selbst spielen erleben, erst Ende 2026 erscheinen.

Das könnte gleich mehrere Gründe haben. So hängt die westliche Version derzeit weit hinter der chinesischen Version hinterher. Hier muss zunächst aufgeholt werden, bevor neue Story-Elemente in den Westen kommen können, damit die Geschichte nicht durcheinander gerät.

So sagt eine inoffizielle Roadmap für 2026 voraus, dass man im Westen Ende 2026 die aktuelle Story vollständig abschließen wird. Die neue Erweiterung könnte also der Beginn einer komplett neuen Story sein und damit schon das Highlight des Spiels für 2026 werden.

Wie reagieren die Fans? Die Fans freuen sich, die Charaktere im Trailer wiederzusehen. Sie stellen aber auch Vermutungen an. So glaubt Reddit-Nutzer zq19871127, die Szene mit Tante Han sei nur eine Art Rückblende gewesen, die den Kampf zwischen ihr und ihrem Liebhaber Chu Qingquan zeigt. Dieser sei in einer der Nebenmissionen gezeigt worden.

Viele der Fans zeigen aber auch einfach ihre Begeisterung auf YouTube:

  • @tlh1588: „Das ist Gaming. Das ist der Grund, warum wir überhaupt angefangen haben, zu spielen. Das ist der wahre Geist. Spiel des Jahres.“
  • @Parallel_UniverseX: „Geht es nur mir so oder bin ich hierauf mehr gehypt als auf Phantom Blade Zero?“
  • @TimJones-cy5lk: „So oder so das Spiel des Jahres.“

In Where Winds Meet haben die Spieler schon jetzt unzählige Inhalte. An jeder Ecke des Action-Rollenspiels warten Quests, Begegnungen und Items auf den Spieler. Das sorgt auch dafür, dass ein Experiment von MeinMMO-Autor Cedric Holmeier richtig erfolgreich geworden ist: Ich hab mit der Open World von Where Winds Meet so viel Spaß wie lange nicht mehr, weil ich all meine schlechten MMO-Gewohnheiten hinter mir lasse

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. YouTube

Jeder kennt Jabba aus Star Wars, aber warum ist er so mächtig?

Jabba the Hutt ist eine der ikonischsten Figuren aus den Filmen zu Star Wars. Doch wie konnte die, zugegeben, etwas lächerlich wirkende Kreatur so viel Macht gewinnen?

Jabba the Hutt, der mit vollem Namen Jabba Desilijic Tiure heißt, feierte seinen ersten Auftritt im allerersten Film zu Star Wars. Allerdings tauchte er ursprünglich in einer gelöschten Szene auf, die erst in späteren Schnittfassungen wieder eingefügt wurde. Anfangs wurde Jabba noch von einem Menschen verkörpert, doch spätestens seit seinem Auftritt in Episode 6 ist er das, was er immer schon sein sollte: ein Hutte.

Dieses Volk erinnert am ehesten an ein Reptil, das faltig und schwer wirkt. Hutten sind träge und Jabba ist das beste Beispiel dafür: Meist liegt er irgendwo und lässt sich bespaßen, bedroht andere oder verhandelt Deals. So trifft man ihn etwa in Episode 6 in seinem Palast auf Tatooine an, Tänzerinnen und viel Musik inklusive.

Angesichts seiner Erscheinung dürften sich manche die Frage gestellt haben, wie es das grunzende Reptil an die Spitze der Unterwelt geschafft hat. Jabbas Erfolgsgeheimnis setzt sich vor allem aus 3 Punkten zusammen.

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Star Wars Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter – Trailer

Punkt 1: Jabba verfügt über ein weitreichendes Netzwerk

Um zu verstehen, warum die Hutten so mächtig wurden, muss man wissen, dass sich diese Spezies in Clans organisiert. Sie führen verschiedene kriminelle Tätigkeiten aus und das auf vielen verschiedenen Planeten.

Die Hutten sind als skrupelloses Volk bekannt, und wenn sich zusammenarbeiten und sich organisieren, wird dieser Aspekt noch unterstützt, ähnlich wie bei einer Mafiaorganisation. Jabba hat schon früh von Tatooine ausgehend kriminell agiert und sich zum Verbrecherfürst hochgearbeitet. Dadurch kam er auch zu großem Reichtum, was einem bekanntlich schnell Freunde beschert.

Doch auch Personen, die nicht zum eigenen Volk gehören, sind Teil des eines dicht gestrickten Netzwerks, das dafür sorgt, dass Jabba so viel Einfluss hat.

Hierzu gehören etwa Schmuggler wie Han Solo, der Jabba während des Galaktischen Bürgerkriegs, also zur Zeit von Episode 4, um über 224.000 Credits betrog. Weil das in Star Wars eine Menge Geld ist, setzte der Hutte den Kopfgeldjäger Greedo auf Han Solo an, der ihn töten sollte. Wie das ausging, zeigt Episode 4 – Greedo segnet das Zeitliche.

Jabbas Netzwerk beinhaltet aber auch andere bekannte Kopfgeldjäger wie Boba Fett, der in Episode 5 und 6 für ihn arbeitet und Han Solo, in Karbonit eingefroren, zu dem Hutten bringt. Mit dem Kopfgeldjäger Cad Bane hatte Jabba zur Zeit der Klonkriege ebenfalls Kontakt und beauftragte ihn damit, seinen Onkel aus der Haft der Republik zu befreien.

Andere Personen wie Spione und Händler unterstützen zudem dieses Netzwerk, liefern wichtige Informationen und stellen sicher, dass Jabba niemals allein dasteht.

Jabba the Hutt und Han Solo
Jabba in seiner nachträglich eingefügten Fassung in Episode 4 (Bildquelle: starwars.com)

Punkt 2: Hoher Einfluss durch enormen Reichtum

Jabba ist nicht einfach nur gut vernetzt, sondern auch sehr reich, was ihm einen Sonderstatus in der Galaxis gibt. Als Verbrecherfürst kontrolliert er weite Teile von Tatooine, aber auch andere Planeten. So hat er Einfluss auf den Handel, auf Schmuggel und andere gewinnbringende Bereiche wie Glücksspiel.

Vieles in der Galaxis lässt sich mit Geld kaufen – auch Freunde, wie weiter oben bereits genannt. Er kann Behörden bestechen und ist gleichzeitig politisch schwer zu greifen. Einerseits geht er Deals mit der Republik ein – etwa, wenn er am Anfang der Klonkriege die Jedi darum bittet, seinen entführten Sohn zu retten. Andererseits verhandelt er mit finsteren Gestalten wie Count Dooku, der Jabba weismachen wollte, dass die Jedi während der Klonkriege planten, die Hutten zu hintergehen.

Während des Galaktischen Bürgerkriegs, also den Episoden 4-6, kam es zu einer Abmachung zwischen Jabba und dem Imperium, bei der der Hutte billige Materialien zum Wiederaufbau des zerstörten Todessterns liefern sollte. Im Zuge dieser Verhandlungen wagte es Jabba sogar, einen Mordversuch auf Darth Vader zu starten und ihn in die Rancorgrube werfen zu lassen – weil er an das Kopfgeld wollte, das auf den Sith-Lord ausgesetzt war.

Natürlich scheiterte das Unterfangen und Vader zwang den mächtigen Verbrecherfürsten zu einem Deal. Dennoch zeigt auch das: Jabba arbeitet mit völlig verschiedenen Parteien zusammen. Vom Imperium wird er aufgrund seiner kriminellen Tätigkeiten toleriert und der Kontrolle der früheren Republik entzieht er sich, weil Tatooine im Outer Rim liegt – am Rande der Galaxis – und somit nicht in den Einflussbereich der Republik fällt.

Punkt 3: Jabba ist ein grausamer Verbrecher

Ein gutes Netzwerk und Geld ist das eine, der eigene Ruf das andere. Jabba war es schon früh wichtig, dass sowohl seine Freunde als auch seine Feinde wissen, wie grausam er sein kann. Auf diese Weise konnte er seine Macht demonstrieren, Verrat bestrafen oder präventiv verhindern.

Sehr berühmt ist etwa die Sarlacc-Grube nahe seines Palastes, die in Episode 6 gezeigt wird und wo die Helden rund um Luke, Leia und Han beinahe verfüttert werden. Durch das beherzte Eingreifen von Luke und R2D2 werden sie gerettet und andere, wie etwa Boba Fett, fanden ihren Tod in der Grube. Die Szene enthält auch einen kleinen Filmfehler – mehr dazu lest ihr auf MeinMMO.

Jabba ging es übrigens genau dort auch an den Kragen: Leia erwürgte ihn mit der Kette, mit der der Hutte sie an sich gebunden hat. Von diesem letzten Ereignis im Leben des Verbrecherfürsten mal abgesehen, ging er aber immer sehr hart und brutal gegen seine Feinde vor. Er tötete sie, folterte sie, ließ sie um ihr Überleben kämpfen – etwa gegen den Rancor im Verlies seines Palastes, oder veranstaltete auch öffentliche Hinrichtungen, wie im Fall von Episode 6.

Diese drei Punkte sind ausschlaggebend für den hohen Status von Jabba in der Galaxis. Auch wenn er rein äußerlich vielleicht nicht allzu bedrohlich wirkt, sollte ihn niemand unterschätzen, denn seine Macht ist ziemlich groß. Auf MeinMMO findet ihr vier weitere Aliens, die auf den ersten Blick genauso lächerlich wirken wie Jar Jar Binks – auch wenn sie vielleicht, so wie Jabba, mehr drauf haben.

Im neuen Rollenspiel zu Warhammer 40.000 gehört ihr zur gefährlichsten Organisation des Imperiums, habt fast grenzenlose Macht, startet noch 2025 die Alpha

In Warhammer 40.000: Dark Heresy seid ihr Teil der gefährlichsten Organisation des Imperiums. Wie sich das anfühlt, dürft ihr noch dieses Jahr ausprobieren – und zwar in einer sehr ausführlichen Alpha. Entwickler Owlcat Games hat uns im Rahmen unserer FYNG Show für 2026 mehr erzählt.

Wenn die Inquisition anrückt, rollen Köpfe: Dies gilt erst recht für das Imperium aus Warhammer 40.000. Das wird schließlich von allen Seiten bedroht – ob von außen durch gefährliche Xenos, also Außerirdische, oder von innen durch die bösen Mächte des Chaos und den Ketzern, die ihnen verfallen sind.

Aufgabe der Inquisition ist es, Feinde des Imperiums aufzuspüren und zu vernichten. Dafür wird euch vom Imperator fast grenzenlose Macht verliehen. Da ist es kein Wunder, dass die Inquisition die gefährlichste Organisation des Imperiums ist. Hat die einmal ein Urteil gefällt, gibt es niemanden, der dagegen noch Einspruch erheben kann – und bei Ketzern zeigt die Inquisition keine Gnade.

Ebenjener Inquisition gehört ihr in Warhammer 40.000: Dark Heresy an, dem nächsten RPG von Owlcat Games. Die haben mit Rogue Trader bereits einen Rollenspiel-Hit im Universum von Warhammer 40.000 gelandet. Auch MeinMMO-Redakteur und Warhammer-Experte Benedict Grothaus ist ein großer Fan des Spiels.

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Warhammer 40.000: Dark Heresy im Announcement-Trailer

Das nächste große RPG zu Warhammer 40.000, aber keine Fortsetzung

Gegenüber MeinMMO bestätigte Anton Emelyanov, Brand Manager bei Owlcat Games, dass Dark Heresy sich in einigen zentralen Punkten stark von Rogue Trader unterscheiden soll:

  • Dark Heresy soll kleiner werden als Rogue Trader, dafür aber bei den Inhalten breiter aufgestellt sein.
  • Die Entwickler versprechen mehr narrative Vielfalt. Das Team ist aber immer noch dasselbe wie bei Rogue Trader.

Den größten Unterschied macht wohl die Hauptfigur: In Dark Heresy habt ihr nicht mehr Zugriff auf die Ressourcen eines mächtigen Freihändlers. Durch eure Rolle als Inquisitor eröffnen sich euch aber ganz neue Möglichkeiten – und ein neues Skillset, mit dem ihr Situationen löst.

Als Inquisitor seid ihr Detektiv, Richter und Henker. Dazu nutzt ihr das Detektivsystem von Dark Heresy, um eure Umgebung zu untersuchen. Hinweise liegen nicht nur leicht sichtbar platziert in der Welt herum, sondern können auch in Dialogen mit NPCs fallen. Aufmerksam sein und gut zuhören lohnt sich also.

Euer Wort ist die Wahrheit – macht damit, was ihr wollt

Eure Ermittlungen führen euch am Ende nicht zwangsläufig zum richtigen Ergebnis. Ist euch ein wichtiger Hinweis entgangen, kann es passieren, dass ihr wen falsches beschuldigt – oder aber, ihr tut das mit voller Absicht. Kaum jemand wird schließlich einem Inquisitor widersprechen. Ihr dürft diese Macht also auch nutzen, um etwa eine unliebsame Person aus dem Weg zu räumen.

Das Detektivsystem ist zwar eine der größten Neuerungen von Dark Heresy, trotzdem wird immer noch gekämpft. In den Schlachten spielt jetzt auch die Moral der Kämpfer eine Rolle: Feinde ergeben sich, wenn ihre Moral zu tief sinkt. Anschließend könnt ihr entscheiden, wie ihr weiter mit ihnen verfahren wollt.

Insgesamt soll Dark Heresy noch düsterer und „grimdarker“ werden als Rogue Trader. Ob bestimmte NPCs aus dem Vorgänger im Spiel auftauchen, wollten die Entwickler nicht verraten. Spieler sollen aber bekannte Charaktere aus Warhammer 40.000 antreffen (etwa einen ganz bestimmten Inquisitor).

Erste Alpha startet noch im Dezember 2025

Einen Release-Termin für Warhammer 40.000: Dark Heresy gibt es noch nicht. Ausprobieren könnt ihr die ganzen Neuerungen aber trotzdem – und das schon sehr bald. Ab dem 16. Dezember 2025 gibt es eine kostenlos spielbare Alpha von Dark Heresy.

Diese Alpha hat es in sich: Bis ihr die einmal durch habt, dauert es laut den Entwicklern 10 bis 15 Stunden. In dieser Zeit könnt ihr schon einmal das neue Detektivsystem ausprobieren und sehen, wie eure Figur mit anderen Inquisitoren und Begleitern (darunter auch wieder ein paar Xenos) interagiert.

MeinMMO lässt das Jahr 2025 noch einmal mit einer richtigen Show ausklingen. Zusammen mit GameStar und GamePro reden wir über die spannendsten Games 2026. Die wichtigsten Infos zu unserem Programm findet ihr hier: Find Your Next Game 2026: Wir entdecken gemeinsam mit euch die spannendsten Spiele des nächsten Jahres

Steam Deck und Nintendo Switch 2 schon jetzt ein alter Hut: Diese Handheld-Alternative ist spannender – und günstiger!

Ihr sucht nach einem Handheld, der euch echtes PC-Gaming ohne Kompromisse in die Hände drückt – und das günstiger als ihr denkt? Dann solltet ihr euch den Zotac Zone ganz genau ansehen, denn er mischt gerade den Markt auf. Dank starkem Angebotspreis bei Amazon wird die Premium-Konsole plötzlich zur überraschend attraktiven Alternative zu Steam Deck & Co.

Handhelds erleben gerade ihren zweiten Frühling – und ihr habt die Qual der Wahl. Nintendo hat kürzlich die Switch 2 veröffentlicht, Valve verkauft das Steam Deck in allen Varianten wie geschnitten Brot. Doch während alle auf die großen Namen schauen, schleicht sich eine Alternative an, die mehr Power, mehr Komfort und mehr echte Premium-Features bietet, als man zum aktuellen Angebotspreis erwarten würde: der Zotac Gaming Zone.

Der kompakte PC-Handheld bringt euch nicht nur aktuelle AAA-Titel ins heimische Wohnzimmer oder die Bahn, sondern macht das Ganze auch noch schöner, flüssiger und komfortabler als viele etablierte Modelle. Und genau deswegen ist der Zotac Zone derzeit für mich spannender – und günstiger.

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Atemberaubende Handheld-Hardware: Zen-4-Power in euren Händen

Der Zotac Zone zeigt, wie gut ein Windows-Handheld aussehen kann: 120-Hz-AMOLED, starke Power und top verarbeitet.

Der Zotac Zone setzt auf AMDs Ryzen 7 8840U – ein moderner Achtkerner auf Zen-4-Basis, der gemeinsam mit der RDNA-3-Grafikeinheit genug Dampf liefert, um selbst aktuelle AAA-Spiele in nativen 1080p zu stemmen. Dazu kommen 16 GB LPDDR5X-7500 RAM, die ihr auch in vollwertigen Laptops findet. Ihr könnt also wirklich das komplette PC-Gaming-Spektrum nutzen, ohne ständig mit signifikant reduzierten Details spielen zu müssen.

Mit an Bord sind außerdem AMDs aktuelle Zaubertricks wie Fluid Motion Frames oder FidelityFX Super Resolution. Heißt für euch: mehr FPS, mehr Stabilität und ein deutlich flüssigeres Spielerlebnis – ganz ohne zusätzliche Tools.

Schneller SSD-Speicher für fixe Ladezeiten

Zotac verbaut ab Werk eine schnelle 512-GB-M.2-SSD, auf der ihr haufenweise Spiele installieren könnt. Wenn euch das nicht reicht, steckt ihr einfach eine UHS-II-microSD dazu – perfekt für eure gesamte Steam-, Epic- oder GOG-Bibliothek.

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AMOLED: Der erste Windows-Handheld seiner Art – und visuell ein echtes Highlight

Was das Display angeht, setzt der Zotac Zone ein echtes Statement: Er ist laut Hersteller der erste Windows-Gaming-Handheld mit einem Full-HD-AMOLED-Panel. Für euch bedeutet das tiefe Schwarztöne, kräftige Farben und eine Bildqualität, die einfach Spaß macht und herkömmlichen LCD-Displays haushoch überlegen ist.

Zotac Zone mit starker Kühlung: Effizientes Airflow-System sorgt für kühle Hardware und stabile FPS.

Elite-Steuerung: Premium-Features, die es so nur hier gibt

Während andere Handhelds ihre Controller eher zweckmäßig gestalten, fährt der Zotac Zone das volle Premium-Programm auf:

  • Hall-Effekt-Sensoren für Sticks und Trigger, damit nichts driftet
  • 2-stufige Trigger (Hair Trigger oder klassisch analog)
  • Radiale Drehknöpfe für schnelle Einstellungen
  • Dual-Trackpads für Mausspiele oder präzise Menüsteuerung
  • Rückseitige Makrotasten
  • Mikroschalter-D-Pad für knackiges Feedback

Dieser Amazon-Deal macht den Zotac Zone echten Gaming-Handheld-Geheimtipp

Wenn ihr auf der Suche nach einem Handheld seid, der nicht nur rohe Leistung liefert, sondern auch in Sachen Display, Bedienung und Verarbeitung eine ordentliche Schippe drauflegt, dann lohnt sich der Blick auf den Zotac Zone mehr denn je. Gerade jetzt, wo er bei Amazon zum Bestpreis angeboten wird, macht er Steam Deck, Xbox ROG Ally und der Switch 2 ordentlich Konkurrenz!

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Die neue Klasse in Diablo 4 ist genau das, was alle wollten und jetzt schon spielbar – Wenn ihr 40 Euro zahlt

Jahrelang forderten Spieler den Paladin als neue Klasse in Diablo 4. Jetzt ist er Realität. Aus dem Nichts kündigt Blizzard die heiligen Streiter nicht nur an, sie sind sogar direkt spielbar – zumindest, wenn ihr tief in die Tasche greift, denn Paladine sind mit der nächsten Erweiterung verknüpft.

Was hat es mit dem Paladin auf sich?

Das hat Blizzard angekündigt: Während der Game Awards 2025 hat Blizzard ohne vorherige Ankündigung den Paladin für Diablo 4 veröffentlicht. Startschuss ist Season 11, die direkt zum Ende des Streams startet. Dazu wird es eine zweite, bisher noch unbekannte Klasse geben.

Paladine erweitern Diablo 4 als zweite neue Klasse seit Release – nach dem Spiritborn – und als siebte Klasse insgesamt im Kader. Ursprünglich stammen sie aus Diablo 2 und waren dort eine der beliebtesten Klassen. Sie sind entsprechend schon lange ein Wunsch der Community.

Allerdings wird der Paladin nicht für alle spielbar sein. Wer die neue Klasse zocken will, muss zur kommenden Erweiterung Lord of Hatred greifen, die ebenfalls ab jetzt vorbestellbar ist. Die günstigste Version von Lord of Hatred kostet 39,99 Euro (auf Battle.net).

Genau wie der Geistgeborene und alle Klassen in Diablo 3 zuvor, sind Paladine also an eine kostenpflichtige Erweiterung gebunden. Im Interview mit den Kollegen auf der GameStar gibt es aber schon ein paar mehr Informationen zur neuen Klasse.

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Diablo 4 zeigt seine neue Erweiterung Lord of Hatred mit Mephisto im Trailer

Kein Kreuzritter, sondern ein echter Paladin – und mehr

Seit Diablo 2 hat sich der Paladin stark weiterentwickelt. In Diablo 3 und später in Diablo Immortal (und Heroes of the Storm) war nur einer ihrer Orden spielbar: Kreuzritter. Anders als Paladine sind Kreuzritter eher auf Kampf ausgelegte Elite-Soldaten.

Die spielbaren Paladine dagegen kamen aus einem eher schützenden Orden, und an genau denen orientiert sich die neue Klasse in Diablo 4. Sie werden eher „Priester auf dem Schlachtfeld“ und nicht so sehr kriegerische Heilige. Dennoch wird es verschiedene Spielstile geben, die sich in der einzigartigen Klassen-Mechanik niederschlagen, den Schwüren, die ihr jederzeit ändern könnt:

  • Moloche, oder „Juggernauts“, sind wandelnde Festungen mit Fokus auf Verteidigung und Schilde – wobei letztere gleichzeitig eure Waffe werden durch die „Schildschlag“-Fähigkeit. Die Ultimate „Festung“ verleiht euch eine enorme Defensive.
  • Eiferer, oder „Zealots“, setzen auf Angriffsgeschwindigkeit, wie ihr sie vielleicht schon vom Eifer-Skill von früher kennt. Die Ultimate „Zenit“ beschwört ein riesiges Schwert aus Feuer, das auf eure Gegner einhackt.
  • Richter, im Original „Judicator“, beschwören gesegnete Schilde, weihen den Boden und nutzen die beliebten „Hämmerchen“, also heilige Hämmer, die um euch kreisen und Gegner zermalmen. Der Eid lehnt sich stärker an den Kreuzritter an, bei dem heilige Magie im Fokus steht.
  • „Disciples“, die Jünger, gehen dann mehr auf den Priester-Aspekt des Paladins ein und ermöglichen es euch sogar, kurzzeitig die Form eines Engels anzunehmen, der heilige Lanzen auf Gegner schleudert und mit Engelsflügeln über das Schlachtfeld fliegt.

Am interessantesten dürften aber die Auren sein, die wiederkehren, eine der beliebtesten Fähigkeiten des Paladins. Mit Auren bufft ihr euch selbst und alle Mitspieler um euch herum mit starken Boni, sodass ihr in jeder Gruppe gern gesehen sein dürftet.

Story-technisch fügen sich Paladine gut in die Story ein. Mit Lord of Hatred wird Mephisto (wieder) der Endgegner und dieses Mal soll die Story der Erweiterung auch ein echtes Ende bekommen, anders als bei Vessel of Hatred. Paladine, insbesondere Kreuzritter, sind die erklärten Erzfeinde von Mephisto, der für viel Unheil auf Sanktuario gesorgt hat. Ihr Ziel ist es, seine Verderbnis vollkommen zu beseitigen.

Wie gut das funktionieren wird, muss sich noch zeigen, schließlich wurden wir als Spieler alle von Mutter Lilith… „gesegnet“ und die ist bekanntermaßen Mephistos Tochter. Sein Einfluss wird also vermutlich nicht ganz so leicht zu entfernen sein.

Zusammen mit dem Paladin bekommt Diablo 4 in Lord of Hatred noch eine zweite, bisher unbekannte Klasse. Allerdings bringt der DLC bzw. sein entsprechendes Update auch haufenweise Verbesserungen fürs Endgame und neue Features, von denen nicht alle so ganz zu passen scheinen: Diablo 4 kündigt die neue Erweiterung Lord of Hatred an, bringt ein Feature, mit dem niemand gerechnet hat

Expedition 33 ist das Spiel des Jahres, hat unverschämt wenig gekostet

Clair Obscur: Expedition 33 begeistert unzählige Spieler mit seiner Story, der Musik und dem Kampfsystem. Auf den Game Awards hat das Rollenspiel quasi jeden erdenklichen Preis abgegriffen, und das, obwohl es überraschend wenig gekostet hat.

Update vom 12. Dezember 2025: Es war klar, aber seit einigen Stunden gibt es die Bestätigung: Clair Obscur: Expedition 33 wurde auf den Game Awards zum Spiel des Jahres gekürt. Außerdem hat das Rollenspiel die Preise für Best Game Direction, Best Narrative, Best Art Direction, Best Score & Music, Best RPG, Best Performance (Jennifer English), Best Independent Game und Best Debut Indie Game gewonnen.

Damit hat Clair Obscur fast alle Nominierungen in den jeweiligen Preis umgewandelt. Einzig Best Audio Design ist an Battlefield 6 gegangen. Eine Übersicht aller Gewinner findet ihr bei den Kollegen von GameStar. Als Dankeschön veröffentlichen die Entwickler ein neues Update für das Rollenspiel, via X.

Originalmeldung vom 11. Dezember 2025: Das Action-RPG galt schon früh als Anwärter für eines der besten Spiele des Jahres, wenn nicht sogar als das Game of the Year. Auch MeinMMO-Redakteurin Jasmin überzeugte das Spiel, was nicht nur an der phänomenalen Story, sondern auch an den herausfordernden Kämpfen liegt.

Nun staubte Clair Obscur: Expedition 33 gleich 12 Nominierungen bei den Game Awards ab (Rekord!), die heute Nacht um 2:00 Uhr MEZ stattfinden. Dort werden Entwickler wie auch herausragende Spiele für ihre Leistungen geehrt. Alle Nominierungen für die Game Awards findet ihr in unserer Übersicht.

In einem Interview verrät Guillaume Broche, Entwickler und Gründer von „Sandfall Interactive“, jetzt, wie hoch das Budget des Rollenspiels wirklich war – und das ist erstaunlich niedrig.

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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere

Wie gering fiel das Budget aus? Laut einem Gespräch mit der New York Times hat Expedition 33 weniger als 10 Millionen Dollar gekostet (also etwa 8,5 Millionen Euro). Und trotzdem ist das Rollenspiel zu einem der besten Games aller Zeiten aufgestiegen, zur Überraschung des Teams selbst.

Zum Vergleich: 10 Millionen Dollar wären …

  • eineinhalbmal so viel wie die Entwicklung von Palworld, das laut Pocketpair-CEO Takuro Mizobe ungefähr 1 Milliarde Yen, umgerechnet circa 7 Millionen Dollar gekostet hat.
  • ein Sechstel des Budgets von Ghost of Tsushima, das bei 60 Millionen Dollar lag (Quelle: wikipedia.org)
  • ungefähr der Preis von 21 1-Minuten-Trailern auf den Game Awards (Quelle: kitguru.net).

Um Kosten zu sparen, habe das Team bewusst auf eine offene Welt verzichtet und stattdessen auf klassische RPG-Strukturen zurückgegriffen. Das bedeutet: levelbasierte Bereiche, die Korridoren ähneln, und rundenbasierte Kämpfe, für die die Charaktere in Arenen teleportiert werden. So musste nicht jede Ecke der Welt detailreich gebaut werden, und trotzdem entsteht das Gefühl von Weite.

Broche habe sein Kreativteam aus vollkommen unbekannten Leuten zusammengestellt, die er online entdeckt habe. Viele Fähigkeiten habe er sich selbst beigebracht: „Ich wäre ohne YouTube kein Künstler“, sagt er. Dort habe er Regieunterricht genommen. Die Hauptautorin von Expedition 33 fand er über Reddit, den Komponisten über einen SoundCloud-Post. Die Vision sei aber von Anfang an klar gewesen: Qualität vor Quantität.

Für das Team war Clair Obscur: Expedition 33 der erste Titel und gleichzeitig ein riesiger Erfolg. Das lag offenbar auch daran, dass die Entwickler ihre Kreativität ausleben und selbst die absurdesten Ideen ausprobieren konnten. Mehr dazu erfahrt ihr hier: „Wir hatten Tonnen an dummen Ideen“: Clair Obscur ist nur so gut geworden, weil die Entwickler keine Angst hatten, alberne Ideen umzusetzen

Quelle(n):
  1. Gamespot

Großes MMORPG aus dem Westen kämpft beim Start auf Steam mit großem Andrang der Spieler, lässt die Kasse der Entwickler klingeln

Am 11. Dezember 2025 ist Ashes of Creation auf Steam in den Early Access gestartet. Trotz des hohen Einstiegspreises war der Andrang hoch. Das führte zu Problemen und Frust.

Wie war der Start von Ashes of Creation? Es dürfte vielen Spielern gestern Abend so gegangen sein wie der halben MeinMMO-Redaktion: Nach der erfolgreichen Installation landete man schnell in einer Warteschlange, die 30.000 und mehr Leute umfasst hat.

Fun Fact: Damit befanden sich mehr Leute in der Warteschlange als auf den Servern. Laut steamdb.info waren im Peak 25.950 Spieler gleichzeitig auf Steam in Ashes of Creation.

Frustrierend war dabei, dass viele Spieler auch dann nicht auf die Server gelassen wurden, als sie sich den vorderen Positionen der Warteschlange näherten. Zudem hatten viele Käufer der Early-Access-Version Probleme damit, sich einen Account zu erstellen oder den Intrepid-Account mit Steam zu verbinden.

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Ashes of Creation: Early Access Guide stimmt euch auf den Start auf Steam ein

Wie sieht es jetzt aus? Aktuell kommt man ohne oder mit vergleichsweise kurzen Warteschlangen auf die Server. Ihr habt dabei die Wahl zwischen je 3 Servern für die Regionen EU und US. Die europäischen Server sind:

  • Lotharia
  • Pelune
  • Tenok

„AoC entwickelt sich in eine beeindruckend positive Richtung“

Wie bewerten Spieler Ashes of Creation bislang? Von den bislang 1.345 Rezensionen auf Steam sind nur 42 Prozent positiv. Das spiegelt den Frust vieler Spieler von gestern Abend wider.

  • Jayjojane420 schreibt etwa auf Steam: „Leider ist es 6.5 Stunden nach Release immer noch nicht möglich die Accounts zu verbinden und somit auch nicht möglich zu spielen.“
  • Auch wolfgang klagt auf Steam: „Das Potenzial des Spiels ist offensichtlich, aber es gibt absolut KEINE ENTSCHULDIGUNG für das derzeitige Login-Chaos, wenn man bedenkt, wie schlecht die Infrastruktur für den Start vorbereitet zu sein scheint.“

Das Spiel selbst wird bisher nur vereinzelt kritisiert.

  • Val kritisiert etwa auf Steam: „Optisch und vom Gameplay veraltet. Sounds, Animationen … nach den ersten 10 Minuten in der Spielwelt den Refund beantragt.“

Gibt es auch positive Ersteindrücke? Jup! Dabei fällt auf, dass sich auch einige Alpha-Veteranen auf Steam verirrt haben, um ein Lob dazulassen.

  • Lunacy erklärt etwa auf Steam: „Ashes of Creation entwickelt sich in eine beeindruckend positive Richtung. Seit den frühen Alpha-Phasen wurden stetig neue Inhalte, Klassen und Systeme hinzugefügt, und man merkt deutlich, wie viel Herzblut im Projekt steckt.“
  • Abush sieht das auf Steam auch so: „Finde die Entwicklung sehr positiv, viele neue Sachen, mehr einsteigerfreundlich, aber auch nicht zu leicht. Server laufen stabil, vorausgesetzt man kommt gerade drauf, das ist aber auch bei diesem Spielerandrang nicht verwunderlich. Nicht nur das Spiel wird immer größer, sondern auch die Community.“
  • Liv Nex ergänzt auf Steam: „Hab schon so einige Stunden in der Alpha 2 versenkt. Und muss sagen, dass die aktuelle Version wirklich ein riesiger Fortschritt ist und einfach nur Spaß macht.“

Für Intrepid scheint der Plan auf jeden Fall aufgegangen zu sein: Trotz des Preises von aktuell 41,64 Euro tummeln sich derart viele neue Spieler in der Alpha, dass es das MMORPG in Deutschland auf Platz 1 der meistverkauften Spiele nach Gesamtumsatz auf Steam schafft.

Was muss ich noch zu Ashes of Creation wissen? Ashes of Creation ist ein Sandbox-MMORPG im Fantasy-Setting, das in einer riesigen Open World spielt. Ihr kämpft gegen Weltbosse und tretet gegeneinander im PvP an. Zudem soll es ein System geben, bei dem ihr Gebiete levelt, dadurch Dörfer sowie Städte hochzieht und Bereiche der Spielwelt verändert – die sogenannten „Nodes“. Die Entwicklung am MMORPG begann bereits 2015. Mehr dazu lest ihr hier: Release, Roadmap, Alpha 2, Klassen, Gameplay, Bezahlmodell – alles Wichtige zum MMORPG Ashes of Creation.