SWTOR 2.6 – Galactic Starfighter und ein neuer Flashpoint

[intense_lead ]Seit gut 6 Wochen können Abonnenten inzwischen Galactic Starfighter spielen und am 14.01. kommen die bevorzugten Spieler hinzu. Wenn der Spielmodus im Februar allerdings für alle Spieler zugänglich gemacht wird, bringt BioWare gleich einen weiteren Patch für Star Wars: The Old Republic.[/intense_lead]

Wie zuvor angekündigt wird Galactic Starfighter um eine neue Raumschiffsklasse erweitert, sodass sich mit dem Bomber nun vier Arten vom Kampfmaschinen in der Luft tummeln. Zu dem bisherigen “Eroberungs”-Modus gesellt sich jetzt noch das “Team Deathmatch”, in welchem man den Feinden ganz ohne Satelliten die Schiffe zerschießen darf.

bomber swtor
Der Bomber verfügt über eine schwere Panzerung und kann auf eine Vielzahl an exklusiven Spezialwaffen wie z.B. Drohnen zurückgreifen.

Aber das ist noch nicht alles: Ein neuer, rollenneutraler Flashpoint, der auf den Namen “Kuat Drive Yards” hört, wird ebenfalls veröffentlicht und soll den Raumschiffkampf thematisch mit den Schlachten am Boden verbinden, um dem Ganzen Aufmerksamkeit zu verschaffen, wird sogar ein eigener Bereich auf den Flotten der Republik und des Imperiums dafür hergerichtet.

Aber auch an den Klassen wird weiter gefeilt, um ausgeglichene Chancen im PvP und PvE zu gewährleisten: Schurken und Saboteure erfreuen sich an einer Steigerung des ausgeteilten Schadens, wohingegen Hexer und Gelehrte ein Talent erhalten, um die verlängerte Zauberzeit bestimmter Fähigkeiten zu negieren. Zu guter Letzt werden Söldner, bzw. Kommandos in ihren Heilfähigkeiten gestärkt und können fortan ihre heilenden Schutzschilde auf mehr als ein Ziel wirken.

Darüber hinaus wird der Kartellmarkt erweitert und eine neue Lieferung Kartellpakete, mit neuen Reittieren und ausgefallener Kleidung, ist erhältlich, die sich wie gewohnt mit Echtgeld kaufen lassen – oder mit den kostenlosen Münzen, welche Abonnenten erhalten.

Guild Wars 2 im Test: Anarchisch ist man weniger allein

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Das buy-to-play Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 hat seit dem Release im August 2012 viele Bewunderer und Fans angezogen. Manche sind dem Spiel treu geblieben, andere nicht.

Wie kein anderes Spiel rückt Guild Wars 2 den Zusammenhalt einer Servergemeinschaft oder Gilde in den Vordergrund. Außerdem vermittelt GW 2 seinen Spielern das Gefühl, der Entdecker eines unbekannten, aufregenden Landes zu sein, in dem sich ständig neue Geschichten ereignen.

Wir haben unseren Rucksack geschnürt und uns in die Weiten von Guild Wars 2 begeben, um Euch das Spiel vorzustellen.

Die Klassen, Rassen, Massen und die Frage: Was spiel ich jetzt eigentlich?

GW2 PvPSchon das ursprüngliche Guild Wars war irgendwie anders. Während die Konkurrenten des Spiels große Giganten waren, wie World of Warcraft oder Everquest, besetzte das erste Guild Wars eine Außenseiter-Nische. Damit lockte es viele Hardcore-Spieler an, die vor allem das PVP rühmten.

Als Guild Wars 2 mit köstlichsten Vorschusslorbeeren und unter viel Hype an den Start ging, hatte der Entwickler ArenaNet einige Überraschungen in petto, die eine eingefahrene MMORPG-Welt gehörig ins Wanken bringen sollte. Die erste davon war das Klassen-Design. Guild Wars 2 schaffte die heilige Drei-Einigkeit von Tank, Heiler und Damage-Dealer ab. Ein Sakrileg seinerzeit!

Jede Klasse sollte ein bisschen tanken können, über ordentlich Selbst-Heilungsfähigkeiten verfügen und in der Lage sein, Schaden auszuteilen. Das letztere versteht sich ja von selbst. Damit wollte man vor allem die armen Heiler von ihrem vermeintlichen Joch erlösen, das die seit Urzeiten beklagten.

Auf insgesamt 8 Klassen lief das Angebot am Ende hinaus: Krieger und Wächter tragen schwere Rüstung. Der Dieb, der Ingenieur und der Bogenschütze tragen mittlere Rüstung und sind ähnlich wie die Vorbilder in anderen Spielen angelegt. An Stoffklassen gibt es dann noch den Elementarmagier, den finsteren Nekromanten und den Mesmer.

Der Mesmer ist eine besonders raffinierte Klasse, die auf Illusionen, Klone, Überraschungsangriffe und andere Tricks setzt. Es ist so eine Art Mischung aus einem Zauberer und einem Mantel&Degen-Fechter, wie er im Frankreich der Drei Musketiere und des Kardinals Richelieu ganz zu Hause wäre.

Sag mir, welche Waffe du trägst, und ich sage dir, welche Skills du hast

Eine weitere Innovation im Game-Design liegt darin, dass die Klassen ihre Fähigkeiten mit der Waffe wechseln, die sie im Moment benutzen.
Ein Krieger, der einen Bogen trägt, verfügt über ein Arsenal an Fähigkeiten, das man in anderen Spielern einem Jäger zuordnen würde. Es ist also möglich in Guild Wars 2 einen Fernkämpfer mit enorm starker Rüstung zu konzipieren und zu spielen.

Guild Wars 2 Action Combat
Guild Wars 2 bietet ein aktives Kampfsystem in Echtzeit, das sich sehr actionreich spielt.

Nimmt derselbe Krieger statt einem Bogen ein Schwert in die rechte und ein Kriegshorn in die linke Hand, wird er hingegen zu einem Nahkämpfer, der durch das Kriegshorn die Gruppe buffen und unterstützen kann. Trägt er ein Zweihand-Schwert verfügt er über ein Skill-Set, das an den Barbaren aus Diablo 2 erinnert. Nimmt er hingegen ein Schild in die zweite Hand, ist er deutlich defensiver ausgerichtet.

Fertigkeiten GW2
EIn kleiner Ausschnitt aus dem Fertigkeiten Interface

Diese Unterschiede bei den verschiedenen Waffen gelten für alle Klassen. Dadurch scheint es auf den ersten Blick so, als hätten die Figuren unheimlich viele Möglichkeiten, sich zu entfalten und zu spezialisieren. Das ist sicherlich ein Stück weit so, aber einen ausgefeilten Skill-Tree mit Kombinationen von verschiedenen Fähigkeiten, wie das aus anderen Spielen bekannt ist, gibt es in Guild Wars 2 nicht.

Wenn man sich auf einen Krieger eingelassen hat, der mit dem Zweihänder durch die Gegend rennt und sich für bestimmte Klassen- und Ultimate Skills entschieden hat, ist die Quickbar dann doch recht dünn besetzt. Natürlich kann man jederzeit wechseln, aber auch mit einer anderen Waffe wird die letztliche Auswahl gering sein.

Die Auswahl an Fähigkeiten im Spiel scheint manchmal so, als stünde man mit einem winzigen Teller vor einem riesigen Büffet. Zwar möchte man am liebsten 20 Sachen auf den Teller schaufeln, aber da ist nur Platz für 6.

In jedem Fall ist das Klassen- und Skillsystem eine Neuerung und bringt erstaunlich viele Variationen und Vorteile mit sich.

Die Völker von Tyria: Weniger Tolkien, mehr Manga

Die verschiedenen Rassen, die zur Auswahl stehen, legen die „persönliche Geschichte“ der Hauptfigur fest und haben Auswirkungen auf den Spielverlauf, die weit über ein wechselndes Start-Gebiet hinausgehen
Zu den Völkern Tyrias gehören:

  • die Charr, eine katzenähnliche Krieger-Rasse mit blutiger Vergangenheit
  • die Norrn, ein hartes Nordvolk, das an Kälte und Entbehrung gewöhnt ist
  • die Menschen, eine Rasse voller Widersprüche und Gegensätzlichkeiten
  • die Sylvari, ein naturverbundenes Volk, umhüllt von Mythen und Legenden
  • und die Asura, eine kleinwüchsige, hochintelligente und super-niedliche Spezies

Rassen in GW2
Die Rassen unterscheiden sich sehr voneinander, sowohl optisch als auch geschichtlich gesehen.

Schon bei der Rassenauswahl sieht man, dass das Universum Tyrias nichts mit der Standard-Tolkien-Fantasy-Ausrichtung zu tun haben wird. Zwar ähneln Sylvari von der Ausrichtung her etwas den Elfen, aber im Detail und in den gut ausgearbeiteten Story-Quests zeigen sich zahlreiche Unterschiede und Nuancen. Es ist aufregend, die verschiedenen Völker, ihre Geschichten und Ideen zu entdecken und kennen zu lernen. Die Welt von Guild Wars 2 ist keine Fantasy von der Stange, sondern eine Welt mit Geschichte, Persönlichkeit und Charakter.

Das Gameplay: Die dynamischen Events

Das revolutionäre Element bei Guild Wars 2 ist das Gameplay oder wie man den normalen Tagesablauf eines Abenteuers gestaltet. Während es bei Konkurrenzspielen so abläuft, dass ein Held in ein Gebiet kommt, Quests annimmt und die dann nach und nach abarbeitet, bewegt er sich in GW 2 wesentlich freier.

[pull_quote_center]Der Spieler gelangt in eine neue Zone und erlebt Abenteuer.[/pull_quote_center]

Dynamische Events geschehen um ihn herum. In einer bestimmten Gegend gibt es zwar „Quests“, aber sie sind moderner und nicht so formal gestaltet.

Als Beispiel: Der tapfere Mesmer erreicht irgendein Gebiet, das eindeutig ein Problem hat: Vielleicht fallen Meteoriten vom Himmel und zerquetschen Rehe, die gerettet werden müssen, oder es gibt eindeutig zu viele Haie im Teich (beim Unterwasserkampf hat sich ArenaNet viel Mühe gegeben) oder irgendetwas anderes ist im Argen. Möglichst intuitiv geht der Held nun seinem natürlichen Drang nach, etwas Gutes zu tun, und wird dadurch ingame belohnt.

Finden größere Events statt – landet ein Drache oder läuft ein Oger-Stamm mal wieder Amok – dann muss der einzelne Spieler keine Angst haben, irgendeiner Gilde auf die Füße zu treten, wenn er einfach mal nachschaut, was passiert. Die großen Events sind alle wie eine große Familienfeier: Jeder ist willkommen, jeder kann sich beim Buffet nehmen, was er möchte. Und je mehr, desto besser ist es.

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Beeindruckende Weltbosse wie Tequatl stellen in GW2 die größte Herausforderung in der offenen Welt dar und solten nur mit gebündelten Kräften angegangen werden.

 

Krieg der Welten statt Ganking

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Epische Massenschlachten sind garantiert.

Dieses etwas chaotische und anarchistische Spielprinzip, etwas passiert um mich herum und ich reagiere darauf, wird im PVP auf die Spitze getrieben. Wo es in anderen Spielern schön geordnet und klar zugeht, wirkt Guild Wars 2 dynamisch und beweglich: Überall scheint es zu brennen. Wo man nur hinsieht, gibt es etwas zu tun und das Abenteuer hat keinen Anfang und kein Ende.

Im PVP treffen ganze Server aufeinander. Jeweils 3 Welten sind an einer Schlacht beteiligt. Aber auch Fans von Battlegrounds oder Arenen kommen auf ihre Kosten. ArenaNet bleibt den Wurzeln aus dem ersten Guild Wars treu. Das Zusammenspiel der Spieler soll über Sieg und Niederlage entscheiden, große Gear-Vorteile durch ein optimiertes Equipment gibt es nicht.

Empfehlenswerter Artikel, in dem das Welten gegen Welten PvP Erwähnung findetDas Robin-Hood-Problem: Jeder will der Held sein

Überhaupt bricht GW 2 mit der Konvention des höher, schneller, weiter – für Chars am Maximal-Level steht bei Gear-Verbesserung eher der Style im Vordergrund. Das Spiel bietet unheimlich viele unterschiedliche erspielbare Style Items – für jeden dürfte etwas dabei sein, hier ein paar Beispiele:

Innovative Design-Entscheidungen machen den diskreten Reiz von GW 2 aus

Durch einige clevere Design-Entscheidungen kann ein Spieler sich ständig selbst Ziele setzen, die mit einer linearen Entwicklung der Spielfigur nicht unbedingt was zu tun haben müssen. Wer eine einzelne Zone, eine Karte, vollständig abschließt, erhält eine Premium-Belohnung. Aber eine Zone ist nicht dann abgeschlossen, wenn alle „Quest-Punkte“ abgehakt sind, als ständen sie auf einer To-Do-Liste. Nein, zur vollständigen Erkundung einer Zone kann es auch gehören, über eine Reihe von Plateaus auf eine Bergspitze zu klettern und dort die wunderschöne Aussicht auf sich wirken zu lassen.

Dieses dynamische Spielprinzip hat sich ArenaNet sogar bei den Erweiterungen zu eigen gemacht und verfolgt es konsequent. Während andere Spiele in festen Zeitabständen neuen Content ins Spiel bringen, der einfach zu der bestehenden Masse hinzugefügt wird, laufen bei Guild Wars 2 regelmäßig kleine Geschichten im Spiel ab, die es nur für eine gewisse Zeit gibt. Mit diesem Konzept der „lebendigen Welt“ ist immer irgendetwas zu tun, irgendeine Geschichte in Guild Wars 2 schreitet stetig voran. Das passt auch zum Rest des Spiels.

Wir haben auch schon über die “lebendige Geschichte” berichtetScarlet Dornstrauch hält die Welt in Atem und Zwischenfall im Zwielicht.

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DIe lebendige Geschichte bringt regelmäßig neuen Schwung ins Spiel!

[pull_quote_center]Guild Wars 2 bricht mit vielen Konventionen des Fantasy-Genres, die es über die Jahre schön berechenbar und heimelig, aber auch etwas fad gemacht haben.[/pull_quote_center]

Dieser anarchistische Ansatz von Guild Wars 2 sollte jedem, dem der Sinn nach etwas Neuem steht, durchaus einen Besuch wert sein.

Das Fazit zu Guild Wars 2

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_tabs][vc_tab title=”Fazit von Schuhmann” tab_id=”1389464876-1-92″][vc_column_text]

[dropcap type=”1″]G[/dropcap]uild Wars 2 ist auf jeden Fall den Preis wert. Es gibt viele Momente, wo ich beim Spielen kurz innegehalten habe, als die Kamera durch eine Grotte fuhr oder mein Charr von einem Berg hinunter schaute, bei denen ich dachte: Okay, jetzt hast du was geschafft. Das ist echt gut geworden.

Auf lange Sicht ist es wie bei jedem MMORPG: Man braucht Leute, mit denen man das regelmäßig zocken kann. Ansonsten spielt man es auf Max-Level hoch wie einen Single-Player und dann ist man doch etwas orientierungslos, wo die Reise hingehen soll. Mir hat vor allem der Instanz-Finder gefehlt (den es mittlerweile ja gibt).

GW 2 war für mich (und für viele meiner Freunde) nach einer langen Periode mit dem wohl geordneten WoW ein kurzer Ausflug in was ganz anderes, aber hängen geblieben ist keiner von uns. Es hat aber auch keiner den Ausflug bereut.

Weil’s keine monatlichen Gebühren gibt, hab ich jedenfalls vor, in regelmäßigen Abständen immer wieder bei Guild Wars 2 vorbei zu gucken, um zu sehen, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt. Ich bin gespannt. Die 35 Euro oder so waren auf jeden Fall eine gute Investition. Wenn man es auf Euro pro Stunde Beschäftigung umrechnet, sind MMORPGs ungeschlagen. Und bei GW 2 fällt der manchmal doch sehr nervig implementierte Freemium-Kram weg, der mir bei anderen Spielen sauer aufstößt.

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[dropcap type=”1″]S[/dropcap]elbst wenn einem die neuen Ansätze nicht ganz Geheuer sind, so muss man anerkennen, dass in diesem Spiel sehr viel Qualität steckt – in fast jeder Hinsicht. Guild Wars 2 hat meiner Meinung nach die beste Arbeit darin geleistet, dem Spieler eine glaubwürdige und extrem atmosphärische Welt zu präsentieren.

Überall bewegt und passiert etwas um dich herum. Die idyllischen Landschaften, die sehr abwechslungsreich gestaltet sind, zwingen einen einfach mal stehen zu bleiben und die Gegend zu genießen! Es gibt auch jede Menge im Spiel zu tun und du entscheidest selber, was du gerade machen möchtest: Das geht von dynamischen Events über Entdeckungsreisen bis hin zu spannenden Massenschlachten.

Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt: Mit den Dungeons werde ich nicht warm, da gehöre ich dann doch zur alten Schule und ziehe es vor, mit einem Tank, DD und Heiler gegen packende Bosse strukturiert in den Kampf zu ziehen. Darüber hinaus könnten die Bosse ein paar Mechaniken mehr vertragen. Und die Faszination für die dynamischen Events nimmt nach einiger Zeit ab, doch ist das im Grunde Meckern auf hohem Niveau, denn ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen. Spieler, die sich aber nicht vom klassischen Gameplay abwenden möchten, werden hier auf Dauer möglicherweise nicht glücklich.

Wie Schuhmann allerdings schon sagt, eignet sich Guild Wars 2 auch super, um mal was anderes zu spielen. Schließlich gibt es keine Abonnementgebühren und es kommen stets neue Inhalte dazu. Mit einem Kauf kann man nicht viel falsch machen, zumal der Anschaffungspreis mit ca. 25€ recht gering ausfällt.

[/vc_column_text][/vc_tab][vc_tab title=”Pro und Contra” tab_id=”1389471459477-2-9″][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]

Pro

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Viele dynamische Ereignisse runden ein gutes Questdesign ab

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Tolle Atmosphäre in einer Welt, die geradezu einlädt, erkundigt zu werden!

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Gelungenes Welt gegen Welt und Arenen PvP

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Innovationen bringen Schwung ins Genre (keine feste Rollen in Dungeons, keine lineare Progression, keine klassischen Questhubs usw.)

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Regelmäßige Fortführung der Story durch die lebendige Geschichte

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Beeindruckende Weltbosse und generell viele Gruppenevents

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Für jede Rasse ein eigenes Gebiet sowie eine persönliche Geschichte

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Individualisierung durch Style Items und Skillwahl lässt wenig Wünsche offen

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Aktives actionreiches Kampfsystem

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Sehr faires Geschäftsmodell ohne Abonnement

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Interessantes Handwerkssystem

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Contra

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Bossgegner in Dungeons sind vereinzelt mit zu wenigen interessanten Mechaniken versehen

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Nur geringe Anzahl an auswählbaren Waffenfertigkeiten

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Aufgrund der anderen Herangehensweise, teils in drastischer Weise im Vergleich zu den Klassikern, besteht die Gefahr, nicht mit dem Spiel warm zu werden

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Langzeitmotivation für Solo-Spieler fraglich

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Dynamische Events gleichen sich geleghentlich zu sehr

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Auch wenn die Grafik an sich gut ist, so wirkt sie heute ein wenig zu verschwommen

[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_tab][vc_tab title=”Systemanforderungen” tab_id=”1389473984514-3-8″][vc_column_text]

[intense_icon type=”cogs” size=”1″ color=”#000000″ /]Minimale Systemvoraussetzungen für Windows:

  • Windows® XP Service Pack 2 oder höher
  • Intel® Core™ 2 Duo 2,0 GHz, Core i3, AMD Athlon™ 64 X2 oder besser
  • 2 GB RAM
  • NVIDIA® GeForce® 7800, ATI Radeon™ X1800, Intel HD 3000 oder besser (mit 256 MB Video-RAM und Unterstützung von Shader Model 3.0 oder besser)
  • 25 GB freier Festplattenspeicherplatz
  • Breitband-Internetverbindung
  • Tastatur und Maus

[intense_icon type=”cogs” size=”1″ color=”#000000″ /]Minimale Systemvoraussetzungen für Mac:

  • Mac OS®X 10.7.X oder höher
  • Intel® Core™ i5 oder besser
  • 4 GB RAM oder besser
  • NVIDIA® GeForce® 320M, ATI Radeon™ HD 6630M, Intel HD 3000 oder besser
  • 25 GB verfügbarer Festplattenspeicher
  • Breitband-Internetverbindung
  • Tastatur und Maus oder entsprechendes

[/vc_column_text][/vc_tab][/vc_tabs][/vc_column][/vc_row]

Dragon’s Prophet: Entwickler spricht über die Zukunft

Dragon’s Prophet gehört noch zu den Frischlingen im Genre, aber offensichtlich ist bereits genug Zeit vergangen, um dem Entwickler sein erstes Fazit zu entlocken. In einem Entwicklerbrief äußert sich John Tang, der President von Runewaker Entertainment, zum turbulenten Werdegang des kostenloses MMORPGs.

Die schweren Wochen nach dem Release finden genauso eine Erwähnung wie eine ganze Reihe an kommenden Inhalten, auf die sich Anhänger des Spiels bald freuen dürfen.

Entwickler Dragon's Prophet
Verfasser des Briefes: John Tang, President von Runewaker Entertainment.

Nach dem obligatorischen Dank an die loyale Community, die mit ihrer Unterstützung viel dazu beiträgt, das Drachenspiel kontinuierlich zu verbessern, fasst er zusammen, was in den letzten 12 Monaten so hinzugekommen ist: Aufzählen tut er dabei 9 Hauptregionen, 32 Dungeons, Housing-Items, Drachen, das PvP Frontiersystem, unermüdliches Bugfixing und so weiter.

Das ist uns natürlich nicht entgangen: Das Spiel hat sich seit dem verfrühten Open Beta Launch definitiv um ein Vielfaches verbessert und ein paar interessante Features fanden den Weg ins MMO. Nur finden wir, dass trotzalledem noch so einiges fehlt – was auch in unserem Test zu Dragon’s Prophet zur Sprache kommt.

Es wird jetzt spannend zu verfolgen sein, ob die Qualität des Online-Rollenspiels auch in 2014 eine ausreichende Steigerung erfährt, zumal die große Konkurrenz nicht schläft und ein paar Blockbuster in ihren Startlöchern stehen. Der Vorteil liegt jedoch gegenwärtig darin, dass kein anderes Online-Spiel ein vergleichbar umfangreiches Gefährtensystem auf die Beine gestellt hat und man schon fast von einer Nische sprechen kann (für diejenigen, die Pokemon schon liebten und sich an Begleitern nicht satt sehen können). Nur darf auf Dauer bezweifelt werden, dass lediglich die intensive Beziehung zu einem Drachen eine lange Bindung garantiert.

2014: Die Drachenevolution schreitet voran

Um den Spielern Anreize zu liefern, auch weiterhin in der Welt Atreia zu verweilen oder MMO-Suchenden ein attraktives Paket für den Neueinstieg zu bieten, möchte man in 2014 für Überraschungen sorgen. Dieses Vorhaben sollen folgende Neuerungen in naher Zukunft bewerkstelligen:

  • eine Drachenarena, in der Spieler ihre Drachen antreten lassen (diese werden vom Spieler mit Elite-Skills in gewisser Weise auch gesteuert)
  • 10 mitreißende Dungeons und 3 bisher unbefleckte Regionen
  • Weltenbosse, die zum Gruppenspiel anregen (mittels besserer Belohnungen)
  • Optimierungem beim PvP-Rangsystem
Drachenarena
Die Drachenarena erweitert Dragon’s Prophet bald um ein vielversprechendes Feature.

Am meisten wurde Dragon’s Prophet für dessen Questdesign kritisiert, das vieles ist – nur nicht aufregend und abwechslungsreich. Hier wird angepackt, was insbesondere neue Spieler hellhörig machen könnte, aber auch Veteranen, sobald eine neue Region ansteht. Wir dürfen gespann sein, inwieweit dieser hoffnungsvolle Satz letzten Endes umgesetzt wird:

Wir werden zudem daran arbeiten, die Quests zu verbessern und uns dabei vor allem auf die Erzählung der Geschichte sowie die Abwechslung bei den Quests konzentrieren. Zudem werden wir spezielle NPCs und Funktionen einführen, die zum Erforschen der Karte anregen sollen

Das ist natürlich noch nicht alles, denn mit dem kommenden Drachenevolutionssystem, das in puncto Begleiter weitere Verbesserungen bereithält, wird das Gefährtensystem abermals ergänzt. So sollen noch mehr Optionen hinzukommen, seinen Drachen weiter zu entwickeln und neue Drachenattribute versprechen darüber hinaus mehr Abwechslung zwischen den Fabelwesen – Möglichkeiten, die mehr Spieltiefe erzeugen.

Ob das gelingt? Wir halten euch jedenfalls auf dem Laufenden!

WoW: Die lineare Progression

Während in der Welt da draußen das düstere Gespenst der kalten Progression die Runde macht, haben Spieler von MMORPGs seit Urzeiten mit einem anderen Phänomen zu kämpfen: Der linearen Progression.

Immer gilt es, noch einen Item-Level höher zu kommen, noch ein Artefakt mehr zu erbeuten, einen weiteren Rang im PVP aufzusteigen, um endlich dem Idealziel eines gemaxten Chars näher zu kommen. Wir lassen die kalte Progression in Ruhe und werfen einen heißen Blick auf die lineare.

Das nächste Upgrade winkt

Überall in unserem Leben sehen wir Möglichkeiten zum Upgrade. Das alte Fahrrad könnte durch ein neues Mountain-Bike ersetzt werden, die alte Röhre durch einen funkelnden LED-Bildschirm, die Garderobe könnte auch ein Upgrade vertragen und die Micky-Maus-Uhr am Handgelenk passt dann natürlich nicht mehr zum neuen Lebensstil und wenn der Blick auf die Freundin fällt – na ja, lassen wir das, sonst werden wir noch gegen ein neueres Modell ausgetauscht.

upgrade-wow

Machen wir uns nix vor: Im Leben steckt man meist ziemlich fest. Upgrade-Möglichkeiten erschließen sich nicht leicht, ständig sagt die Stimme der Vernunft: Das kannst du dir nicht leisten.

Und wer tatsächlich einmal mehr Geld auf dem Konto hat, wird wohl kaum zum Schmied seines Vertrauens gehen und neues Essbesteck fordern – am besten noch ein dekadentes Plus-Fünf-Messer-, sondern das Geld vernünftig anlegen, vielleicht noch für einen Urlaub planen oder eine andere One-Time-Ausgabe tätigen, die sich danach nicht mehr im Inventar feststellen lässt.

Bei MMORPGs, allen voran beim allseits beliebten World of Warcraft, ist das ganz anders.

[pull_quote_center]WoW hat die Sehnsucht der Spieler nach einem Upgrade schon vor Ewigkeiten erkannt und ist ein Meister darin geworden, dem Spieler immer wieder die Karotte des Progress vor die Nase zu halten.[/pull_quote_center]

Kein Tag vergeht, so ist die Idee, ohne dass der Avatar des Spielers ein bisschen stärker wird. Auf ein Ziel hinarbeitet. Er loggt immer noch etwas stärker aus als er eingeloggt hat, oder ist dem Ziel zumindest nahe.

Die Möglichkeiten, die sich Blizzard und andere Hersteller zu nutze machen, sind die gemeinsten und perfidesten von allen: Sich füllende Balken und wachsende Zahlen! Was da genau wächst, ist gar nicht so wichtig. Ob der Fraktionsbalken bei den Hütern des goldenen Nachttopfes, unsere Widerstandsfähigkeit gegen Drachenatem oder – für die ganz hartgesottenen – gar der Wert in Angeln.

Hauptsache es gibt eine Zahl und am besten noch eine Rangliste, in der man sie vergleichen kann.

Und das ist nicht allein eine Männer-Sache: Für viele WoW-Zockerinnen gibt es nichts wichtigeres als die Zahl ihrer Erfolgspunkte. Man munkelt von ganzen Gilden, die Sonntags versklavt werden, um irgendwelchen Uralt-Content zu raiden, weil da noch ein Achievment fehlt. Lasst uns eine Sekunde innehalten, um für diese armen Seelen zu beten.

Fortschritt WoW

Verschiedene Möglichkeit des Fortschritts, oder etwa nicht?

Dabei fängt es für die meisten von uns so harmlos an. Irgendwann – wahrscheinlich in grauen Vorzeiten – muss es bei jedem von uns mal so weit gewesen sein: Der erste Level-Aufstieg. Eben war man noch ein Hänfling der ersten Stufe – und dann ist irgendetwas passiert, was man gar nicht so recht verstand, ein Hotkey wurde gedrückt, ein Monster biss ins Gras, ein Lämpchen leuchtete, eine Zahl blitzte auf und: Tada! Platz da, ihr Anfänger, ich bin Stufe 2.

Irgendwann war man sogar Stufe 5 und die Monster, für die man am Anfang noch drei Schläge gebraucht hatte, kippten nun beim bloßen Ansehen aus den Latschen. Das anfängliche Gebiet war schnell verlassen und man wandte sich neuen Aufgaben zu, Träume von Allmacht stiegen auf. Immer weiter ging die Reise, neue Fähigkeiten wurden freigeschaltet und man hatte bei jedem Ausloggen das Gefühl, dass man diesem magischen Zustand, das Höchstlevel erreicht zu haben, ein entscheidendes Schrittchen näher gekommen war.

[intense_progress size=”large” animation=”1″ colors=”success,” values=”60″ texts=”Nicht mehr weit bis zum nächsten level!” /]

Nun, für manche Gelegenheitsspieler, jene glücklichen Ahnungslosen, endete die Reise dahin irgendwo auf dem Weg. Oder – wie manche Spieler es auch halten – die Reise endete genau beim maximalen Level, dann loggten diese Spieler aus, fingen einen Twink an oder waren nie mehr gesehen. Für die Hardcore-Spieler hingegen beginnt das Spiel erst mit Erreichen des Max-Levels.

Das Sammeln, das Jagen und die Leiter des Fortschritts

Auf der höchsten Stufe angekommen, gibt es natürlich immer noch Möglichkeiten, die Spielfigur weiter auszubauen: Es gilt nun den Char mit einer Reihe von Gegenständen auszurüsten. Mit jedem Gegenstand wird der Char stärker und ist damit in der Lage, stärkere Monster zu bezwingen, die wiederum bessere Ausrüstung fallen lassen, die ihrerseits den Spieler dazu befähigen, noch stärkere Monster niederzustrecken.

WoW hat das zu einer hohen Kunst erhoben.

Noch in Zeiten von The Burning Crusade waren die Reifen, durch die Spieler springen mussten, klar vorgezeichnet. Zuerst wurden die wichtigsten Hauptquests erledigt, danach ging es in die Instanzen, danach in die Heroic Instanzen, danach in 10er Raid (nach Karazahn), und danach mit der Gilde in die immer schwieriger werdenden 25er Raid-Instanzen. Solo-Spieler hatten Pech (oder Glück), für sie endete das Spiel tatsächlich mit dem Max-Level.
Die anderen Spieler begaben sich auf eine klar definierte Leiter. Stufe um Stufe galt es zu erklimmen. So ist es auch heute noch.

Jede Klasse hat eine bestimmte Spielweise, die den optimalen Nutzen verspricht. Schlaue Köpfe – meist gelangweilte Mathematiker – entwerfen riesige Tabellen und führen Kleinkriege darum, wie genau diese Konfiguration aussieht, aber es ist klar: Sie ist irgendwo da draußen. Für die Spieler beginnt nun der Aufstieg auf einer Leiter, auf deren oberster Sprosse diese Idealvorstellung wartet.

Die Leiter des Fortschritts ist eng und schmal …

WoW Item Jäger
Davon träumen so einige Jäger…

Nun hätte es verschiedene Möglichkeiten gegeben – und vielleicht gibt es sie ja noch – diese Leiter des Fortschritts zu gestalten. Bei WoW – und den meisten anderen Spielern – ist die Leiter mit den Jahren schmal und hoch geworden: Für jede Klasse gibt es in einem bestimmten Level-Bereich genau einen Gegenstand einer bestimmten Qualität, danach gilt es den nächsten zu erlangen.

Ein Jäger in World of Warcraft kann jederzeit nachsehen, wie stark sein Bogen ist. Hat er den fünfstärksten Bogen im Spiel, weiß er genau, welchen Gegner er bezwingen muss, um an den viertbesten heranzukommen.

Es scheint fast so, als spielten alle Jäger in World of Warcraft den genau gleichen Char, nur auf verschiedenen Stufen seiner Entwicklung. Der Jäger mit ilvl500 weiß bereits, welche Gegenstände er mit ilvl510 tragen wird – denn es gibt nur eine „beste“ Konfiguration.

… aber es macht schon Spaß, oben anzukommen

Nun hat diese Leiter einige Gründe. Gerade WoW ist ein Spiel, das in den letzten Jahren fast alle Ecken und Kanten fein säuberlich wegpoliert hat. Riesige Gilden, für die es um echtes Geld geht, liefern sich über Kontinente hinweg ein Wettrenen darum, wer die neuesten Bosse zuerst bezwingen wird. Chancengleichheit soll gewahrt bleiben.

Der Elite-Hunter der nordamerikanischen Super-Gilde soll die gleichen Möglichkeiten haben wie sein Rivale aus Schweden. Aber wird das Spiel nicht dadurch auch jeder Überraschung beraubt? Kann ein Spieler seine Figur so gestalten, wie er möchte. Kann er ihr seine eigene persönliche Note verleihen – oder gar einen eigenen Stil entwickeln und trotzdem noch effektiv bleiben und seinem Raid nicht zu Last fallen?

Nun, World of Warcraft bemüht sich zumindest auf kosmetischer Ebene darum. Seit einigen Jahren ist es möglich, das Aussehen der Spielfiguren und deren Items zu verändern und zu individualisieren.

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Wäre es für dich in Ordnung, wenn begehrenswerte Items einfach nur spezieller aussehen würden?

Andere Games verfolgen eine andere Philosophie. Bei ihnen spielen Items keine so große Rolle, sondern der Progress findet dann über Vanity-Items statt, also Gegenstände, die nur dazu dienen, das Ego des Spielers zu festigen, die aber die Spielfigur nicht stärker machen.

Das Seltsame ist allerdings, dass viele dieser Spiele ein Schattendasein fristen. Während die magische Anziehungskraft von WoW wohl darauf beruht, dass es in der Welt von Azeroth immer höher, stärker und weiter geht.

Wie seht Ihr das?

Gefällt euch die lineare Progression oder erhofft Ihr euch von neuen Spielen wie Guild Wars 2, Everquest Next oder TESO etwas mehr Abwechslung, was die Weiterentwicklung Eurer Spielfigur angeht?

Final Fantasy XIV: Gratis Tage am Wochenende

Ehemalige Spieler, die eine gültige Version von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn besitzen, aber kein aktives Abonnement mehr, bekommen nun für ein paar Tage die Gelegenheit, die letzten Entwicklungen in Eorzea auf Herz und Nieren zu prüfen.

Wer weiß, es ist gut möglich, dass man sich wieder für das Spiel begeistern kann – immerhin hat es in letzter Zeit nicht wenige Neuerungen gegeben; insbesondere Patch 2.1 kommt einer großen Erweiterung schon relativ nahe. Abgesehen davon, können wir das Spiel denjenigen empfehlen, die mit dem asiatischen Stil sympathisieren und ein klassisches MMORPG-Gameplay in einem neuen Gewand erleben möchten. Erst kürzlich kürten wir FF XIV:ARR zur größten MMO-Überraschung 2013.  

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[intense_testimony_text]Mit Patch 2.1 haben wir viele neue Inhalte wie zum Beispiel den Kristallturm für Allianzen mit 24 Spielern, PvP-Kämpfe in der Wolfshöhle, neue extreme Kämpfe gegen die Primae, weitere Entwicklungen in der Hauptgeschichte und noch viel mehr hinzugefügt. Wir möchten gerne so vielen Spielern wie möglich die Chance geben, all das auszuprobieren, was FFXIV: ARR zu bieten hat. Aus diesem Grund werden wir in an diesem Wochenende eine zeitlich begrenzte Gratis-Login-Kampagne abhalten! [/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Square Enix, Entwickler von FF XIV: ARR” link=”http://de.finalfantasyxiv.com/lodestone/topics/detail/a22a9a9d9e2fa9828dacdd05e54b038c71c97bd3″ link_target=”_blank” image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/12/ffxiv-logo-300×200.png”][/intense_testimony_author]
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Diese Aktion geht von Samstag (09:00 Uhr) bis Montag (09:00 Uhr), ergo vom 11. bis zum 13. Januar 2014. Viel Spaß?

Guild Wars 2 – Scarlet Dornstrauch hält die Welt in Atem

Colin Johanson von ArenaNet hat zum Jahreswechsel noch einmal zusammengefasst, was sich in der Welt von Guild Wars 2 im abgelaufenen Jahr ereignet hat. Guild Wars 2 erzählt die Geschichte des Fantasy-MMORPGs in ihrer living-world als Abfolge von kurzen Events, die zusammen einen größeren Handlungsbogen ergeben.

Die Welt lebt damit und verändert sich alle zwei Wochen aufs Neue wie ein Fortsetzunsroman, der in regelmäßigen Abständen erscheint. Nur dass man diesen Roman als Held Tyrias in erster Reihe miterleben kann.

So machten Anfang 2013 die Flammenlegion zusammen mit den Buddlern Stress, bevor dann die Himmelspiraten in Königsstein ihre Intrigen sponnen. Das Ende der Himmelspiraten stellte die Helden Tyrias vor die Frage, wer hinter diesen finsteren Machenschaften stecken konnte. Auf die Antwort mussten sie nicht lange warten: Scarlet Dornstrauch war die Strippenzieherin im Hintergrund.

GW2 lebendige Geschichte

Dornstrauch erwies sich als würdige Antagonistin für das Jahr 2013. Ihre xenophoben Plänen schlugen im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln, als sie sogar die Natur dazu brachte, gegen die vereinten Völker Tyrias in den Krieg zu ziehen. Außerdem scheint Dornstrauch auf vielen verschiedenen Hochzeiten zu tanzen: Auch mit Ley-Linien kennt sie sich aus.

Das sind magische Kraftlinien, die den ganzen Kontinent durchziehen. Als zu Weihnachten dann auch noch die Flammenlegion und die Buddler wiederkamen und sich ebenfalls als Schachfiguren in Dornstrauchs Meisterplan erwiesen, stellte das die Helden vor weitere Rätsel.

Ist Scarlet Dornstrauch einfach nur verrückt oder verfolgt sie wirklich einen teuflisch raffinierten Plan, der die Helden von Guild Wars 2 auch im Jahr 2014 auf Trab halten wird?

Wir sind gespannt!

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Bis der Arzt kommt – Sucht oder nur ein zeitintensives Hobby?

Ich bin mir sicher, so ziemlich jeder passionierte Gamer aus meiner Generation wird sich schon so manches Mal folgenden Vorwurf angehört haben:

Du hast gar keine Zeit mehr für XYZ, du bist doch süchtig nach diesen Computerspielen!

Ich glaube, dass viele Menschen, vor allem Eltern, sich nicht bewusst sind, was sie mit einer solchen Aussage anrichten können. Ich nehme mich hier persönlich einfach als Beispiel, denn da habe ich logischerweise die meiste Kenntnis.

Wie wohl viele andere, habe ich damals mit “World of Warcraft” angefangen (Gut – ich habe auch “Silkroad” gespielt, aber wer kennt das noch?) und wurde immer mehr in die verschiedenen Spielinhalte eingebunden. Zuerst waren es nur abendliche Instanzgänge (Scholomance, immer wieder Scholomance!) und später wurde es dann eine Raidgruppe aus 40 Leuten, was wiederum bedeutete, dass man 2-3 Mal die Woche für mindestens 4 Stunden Zeit haben musste – da war die Farmzeit für Fläschchen und Bufffood noch nicht mit eingerechnet.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ich habe mir damals viele Gedanken gemacht, ob ich denn wirklich süchtig bin, und habe mein Handeln sehr intensiv reflektiert. Dabei habe ich auch eine Menge recherchiert: Was genau macht eine Sucht aus?

Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen; einige Leute sind davon überzeugt, dass man mit 2 Stunden Computerspielen pro Tag schon als stark suchtgefährdet gilt, während andere die These vertreten, dass eine Sucht niemals an der Zeit bemessen werden kann – auch, wenn sie ein Indiz sein kann. Ich vertrete die letzte Ansicht und mein Studium der “Sozialen Arbeit” hat mich in dieser Meinung nur noch weiter bestärkt, denn da ist eine der vorherrschenden Thesen:

Eine vermeintliche ‘Sucht’ ist nur dann eine Krankheit, wenn für den Betroffenen ein Leidensdruck entsteht.

Das bedeutet, grob übersetzt: Man ist nur süchtig, wenn etwas anderes vermisst wird, für das man gerne Zeit aufwenden würde, es aber aufgrund der Sucht nicht kann. 

Um ein Beispiel zu nennen: Du bist mit deinen Noten in der Schule unzufrieden und würdest gerne mehr lernen, allerdings kannst du das nicht, weil du den ganzen Tag zockst. Damit hätten wir einen Leidensdruck (schlechte Noten, die man ändern will) und ein klares Indiz für die Sucht.

World of Warcraft - kann Spieler in seinen Bann ziehen.
World of Warcraft – kann Spieler in seinen Bann ziehen.

Ich habe das immer anders gehandhabt. Mir waren meine Noten weitestgehend egal, also konnte ich, ganz ohne Leidensdruck, meine Zeit für Raids und Rollenspiel ausgeben. Da ich ebenfalls keinen Alkohol trinke, wurde es mit steigendem Alter auch langweilig Partys zu besuchen – zumindest nach einem bestimmten Zeitpunkt, wenn der Alkoholpegel die magische “Nervgrenze” übersteigt.

Man könnte mir natürlich nun nachsagen, dass ich es mir damit zu einfach mache, denn eine süchtige Person wird, wie der Volksmund sagt, immer abstreiten, dass sie süchtig sei. Genau das habe ich auch gemacht, bis meine Erziehungsberechtigten auf die grandiose Idee kamen, mich zu einem Suchtberater zu schicken – wie demütigend das ist, wenn die eigenen Eltern einen für suchtkrank halten, können sich die meisten vermutlich ausmalen.

Das Ganze hat sich dann aber zur bestmöglichen Lösung für mich gewandelt: Nach zwei Sitzungen mit dem Suchtberater, kam er zu der Überzeugung, dass ich nicht suchtkrank sei – mir fiel wirklich ein Stein vom Herzen und von da an konnte ich meiner Leidenschaft auch noch ohne schlechtes Gewissen weiter nachgehen!

Was man daraus auf jeden Fall mitnehmen kann: Lasst Euch von anderen Leuten nichts einreden.

Fragt euch selbst, reflektiert euer Handeln selbst und ehrlich, dann habt ihr fast immer die richtige Antwort, wie es um Euch eigentlich steht.

Uff, heute habe ich aber wirklich ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Was haltet ihr von diesen ganzen Zuschreibungen, die man in unserer Gesellschaft so schnell angehängt bekommt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, bis zum nächsten Mal!

Defiance: 3. DLC für Februar angekündigt!

Die 7te Legion – das dritte Häppchen der ersten SciFi-Staffel von Defiance

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Ok, das waren jetzt ein paar Zahlen, die nach Erklärung verlangen und die noch durch weitere ergänzt werden müssen. Also derzeit läuft die erste Staffel des MMOTPS Defiance. Wer sich den sogenannten ‘Season Pass’ für 34.99 € zugelegt hat, der bekommt neben einigen Extras auch alle in der ersten Staffel enthaltenen DLCs, also Erweiterungen. Euer Vorteil, einige schicke Extras und ca. 15 € Ersparnis. Worauf ich eigentlich hinaus will, Defiance ist ähnlich einer TV-Serie in Staffeln mit kleineren DLCs aufgeteilt. Das passt im Prinzip gut zum Konzept, ist dem MMO doch auch direkt die gleichnamige Fernsehserie angegliedert. Jetzt wurde offiziell der dritte Teil (DLC) für die laufende erste Staffel angekündigt. Auf die Liveserver soll die Erweiterung im Februar 2014 aufgespielt werden.

Titel des dritten DLCs: The 7th Legion oder eben Die siebte Legion.

Hier wird es um Bushido gehen. Nein, nicht den Rapper, sondern den Codex der siebten Legion, die von Commander Yoshida Hiro angeführt wird und die sich in der Dystopie von Defiance noch immer gegen die Dunkelheit behauptet. Zugegeben viel ist das an Informationen noch nicht, aber Weiteres soll schon bald folgen und so müssen wir gemeinsam warten und uns eben mit dem Auslösen von Archenfällen begnügen – das nämlich brachte uns der zweite DLC ein. 🙂

Damit die Zeit des Wartens etwas kürzer wird, hier noch einmal das Video zum 2. DLC der ersten Staffel.

http://youtu.be/3dkDxXzLWAk

Wenn Euch der kleine Beitrag gefallen hat und Ihr Eure Freunde und Clanmitglieder informieren wollt, dann immer gern Liken, Sharen und Kommentieren. Wir freuen uns über jede Unterstützung! 🙂

Neue Betaeinladungen für The Elder Scrolls Online!

UPDATE: Vom 7. Februar 2014 bis zum 11. Februar gibt es erneut die Möglichkeit, an der Elder Scrolls Online Beta teilzunehmen!

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[intense_testimony_text]Wir laden noch mehr Spieler ein, Tamriel im Rahmen der ESO-Beta zu erkunden!

Schaut in euren Posteingang – wir verschicken weitere Betaeinladungen. Vergesst auch nicht, zumindest kurz in Eurem Spamverdacht nachzusehen und falls ihr Gmail nutzt, müsst ihr gegebenenfalls auch unter „Werbung“ nachsehen, ob ihr eingeladen wurdet.[/intense_testimony_text]

[intense_testimony_author company=”Bethesda, Elder Scrolls Online” link=”http://elderscrollsonline.com/de/news/post/2014/02/04/neue-betaeinladungen–4-februar” link_target=”_blank” image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/12/teso-logo-e1388783226426-300×147.png”][/intense_testimony_author]
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Alle Spieler, die sich für eine Beta in TESO registriert haben, sollten schnellstmöglich ihre Postfächer prüfen! Für einen Stresstest am Wochenende wurde soeben eine große Menge an Betaeinladungen verschickt – kein Wunder, so langsam geht es in die heiße Phase. Es sind schließlich nur noch knapp 4 Monate bis zum Release.

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[intense_testimony_text]Wir begrüßen das neue Jahr mit einer Runde Betaeinladungen. Schaut in euer E-Mail-Postfach, um herauszufinden, ob ihr eine erhalten habt. Und vergesst nicht, auch im Spamverdacht nachzusehen, nur um sicherzugehen.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Bethesda, Elder Scrolls Online” link=”http://www.elderscrollsonline.com/de/news/post/2014/01/07/neue-betaeinladungen–7-januar” link_target=”_blank” image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2013/12/teso-logo-e1388783226426-300×147.png”][/intense_testimony_author]
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Ein guter Grund, um die Server für die nächste Zeit vermehrt zum Glühen zu bringen; wenn man bedenkt, dass alleine auf Cyrodiil, der PvP-Karte, theoretisch bis zu 2000 Spieler in einer Instanz spielen können, ist so ein Test sicherlich eine gute Übung.

Natürlich bringen neue Spieler auch frischen Wind in die Feedbacksammlung, was sicherlich hilft, den letzten Feinschliff anzugehen. Falls ihr es dieses Mal nicht geschafft habt, keine Panik, bald geht es bestimmt schon in die nächste Runde. Und wenn selbst das nicht klappt, so wird Tamriel eben zum Release am 4.4.2013 besucht.

LP WoW – Groinkh (VII) der große Sprung!

Noop Source of America
TADAAAAAA, TADAAAAAA!

Der WoW-Doppelpack im JanuAAAAAr! Jub, der Groinkh kommt heute direkt noch einmal – dann nämlich ist das fulminante Videomaterial aus dem Dezember erst einmal aufgebraucht – und zeigt Euch, wie sein spektakulärer Raketenschubdüsentestsprung ausgehen wird. Sollte der kleine grüne Kerl die Sache überleben, dann würde er sicherlich noch einen kleinen berufstechnischen Geheimtipp an Euch weitergeben sowie eine riesen Gurke…ähm, Glucke zur Strecke bringen. Seht es Euch an und wenn es Euch gefällt, dann würden wir uns – wie immer – über Eure Unterstützung in Form von Likes, Shares und Kommentaren sehr freuen!

In diesem Sinne, ein erfolgreiches neues Jahr Euch nochmal – auch direkt von meiner Seite! 🙂

Ach, und hier geht’s lang, wenn Ihr Groinkhs Bemühungen um die NSA sehen wollt.

http://youtu.be/nNwC1geV8lM

LP WoW – Groinkh (VI) rockt auch 2014 weiter!

Let's Play mit Mein MMO

TADAAA! Ein frohes neues und erfolgreiches Jahr wünscht Euch Mein MMO! Der Groinkh ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Let’s Play-Partie und ist in der neuen WoW-Folge dabei ein ‘Instandcamp’ aufzubomben, wilde Gurken zu jagen und allerlei anderen Unsinn zu verzapfen. Aber was rede ich hier, zieht es Euch einfach rein und wenn es Euch gefällt, dann immer schön Liken, Sharen und Kommentieren! Wir freuen uns über Euer Feedback! 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=nNwC1geV8lM

Herr der Ringe Online: Die stille Größe eines schlummernden Riesen

Zum Start des neuen Herr der Ringe Films „Smaugs Einöde“ werfen wir einen Blick auf das Free-to-play Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online. Wir fragen uns, welche Faszination noch heute von diesem Spiel der ganz anderen Art ausgeht.

Es wird doch wohl kein Spiel sein, uns alle zu knechten, oder?

Die stärkste Hintergrundgeschichte aller MMORPGs?

Herr der Ringe Online hatte vom Start weg eine seltsame Ausgangsposition. Während die Hintergrundgeschichte der Konkurrenten oft aus der Historie von Offline-Computerspielen gewachsen war (Warcraft, Ultima, Everquest), ist wohl kein Quellenmaterial im Fantasy-Sektor so präsent wie die Geschichte des Herrn der Ringe.

Das stellte den Entwickler vor eine schwierige Frage: Wenn wir unser Spiel in einer Welt anlegen, in der es schon legendäre Helden gibt, was sollen dann die Spieler machen?

Kampf Erebor HDRO
Euch erwarten spannende Geschichten in Isengart, Düsterwald oder auch in den Hallen des Erebor, die im neuen Hobbit Film als Schauplatz dienen. HDRO interpretiert die Visionen Tolkiens auf hohem Niveau.

Fantasy-Rollenspiele dieser Zeit wimmelten von Bogenschützen namens Leegolas oder Darklegohlas. Wollte man wirklich ein Herr der Ringe Spiel, in dem schon in der Startzone zwölf die Sinne beleidigende Schreibweisen von Legolas auf achtzehn Variationen Gandalfs treffen? Und vor allem – was sollten diese Helden dann tun? Den Ring vernichten?

Das war ja wohl kaum drin. Immerhin wäre es Millionen von Kinobesuchern aufgefallen, wenn da hinter Frodo und Sam noch eine Armada von Aushilfs-Helden gelagert hätte.

Zumal den Hardcore-Tolkien-Fans schon die Interpretation von Peter Jackson zu gewagt und schnell war. Eine auf die moderne Gelüste der Kinobesucher ausgelegte ADHS-Version des Herrn der Ringe. Die Puristen rümpften die Nase. Die Fantasy-Fans, denen so etwas egal war, spielten ohnehin schon WoW.

Ein weiteres Problem bestand darin, dass so gut wie jeder Erdenbewohner genaue Vorstellungen davon hat, wie die Welt von HDRO überhaupt aussehen musste.

Jedes Dorf, in dem Hobbits wohnten, musste genau so aussehen wie das aus der eigenen Phantasie oder zumindest wie das Dorf aus dem Film. Und wie konnte man den Spieler überhaupt noch überraschen, wenn doch die Eckpunkte des Handlungsverlauf so klar waren?

Auenland HDRO
Das Auenland, die Heimat der Hobbits: Entspricht diese schöne Kulisse auch deiner Phantasie?

Wenn es in einem Fantasy-Spiel für den Spieler üblicherweise darum geht, der Held in diesem Spiel zu sein, und die Welt zum Guten zu verändern – wie sollte das beim Herrn der Ringe funktionieren, wenn diese Funktion doch schon von anderen Figuren übernommen wurde?.

Erdverbunden, bodenverhaftet und grummelig: Der Gimli unter den MMORPGs?

Herr der Ringe Online hatte von Anfang an ein ganz anderes Flair als die oft knallbunten Konkurrenten. Während es in den meisten Konkurrenz-Spielen ganz normal war, dass ein Zauberer der fünften Stufe Feuerbälle schleudern konnte, ein Krieger spätestens mit Stufe 22 im Dunkeln leuchtete, als müsse er als Lotse für Nachtflug-Drachenlandungen herhalten und wo sich kein NPC Gedanken darüber machte, dass vor seinen Augen wilde Dämonen beschworen wurden, da entschied man sich beim Herr der Ring Online für den entgegengesetzten Ansatz: Für Low-Tech, für die Entschleunigung.

Rollenspiel in Herr der Ringe Online
In Herr der Ringe Online finden RP-Freunde viele Gleichgesinnte.

Noch heute – nach fünf Erweiterungen und im siebten Jahr des Spiels – gibt es lediglich die vier Startrassen: Hobbits, Zwerge, Elfen und Menschen. Und wer einen Charakter erstellt, ihn durch das Auenland führt, das erste Mal nach Bree hineinfindet, der wird vielleicht irritiert hochschauen: Es leuchtet ja gar nichts.

Auch heute noch, ist dies das stärkste Faszinosum:

[pull_quote_center]Herr der Ringe Online ist angenehm erdig und Low-tech.[/pull_quote_center]

Kein Level-8-Krieger namens Arágon reitet an einem vorbei und zieht einen riesigen violetten Feuerschwall hinter sich her, während er „OMFG ROFL Ich leuchte“ krakeelt. Der Chat ist meist angenehm stumm. Sogar das Publikum scheint reifer und angenehmer zu sein als in vielen anderen Spielern, eher ein Fantasy-Opern-Publikum.

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wird hier das „RP“ bei „MMORPG“ groß geschrieben, das Roleplay.

Tipp der Redaktion – Die Artikelreihe zum Thema Rollenspiel in MMOs:

 

RP HDRO

Rollenspiel trifft auf MMO
Die Charaktererstellung
Verhaltenstipps
Gefahren und Verlockungen im RP 

Wenig funkeln, wenig Magie: Viel Atmosphäre

Schon wenn man sich die einzelnen Klassen anschaut und ihre Fähigkeiten, fällt der Unterschied zu anderen Spielen auf. Ein Bogenschütze im Herrn der Ringe kann mit dem Bogen schießen, das kann er gut, aber er kann es nicht auf magische Weise Millionen Pfeile regnen lassen oder wie ein Ninja aus dem Stand 42 Meter nach hinten springen, während er Eispfeile aus einem magischen Köcher zieht. Ein Bogenschütze im Herrn der Ringe zielt auf den Kopf oder bereitet eine Falle vor.

Seine Gegner sind durchaus furchterregend: Goblins, Orks oder Oger – aber er besiegt sie mit den Mitteln eines kompetenten Kriegers, denen eines Helden, nicht mit denen eines Superhelden oder eines Halbgotts.

Herr der Ringe Online Kampf
Die Hobbits retten sich, so lange sie noch können – sie sind keine Götter.

Das gilt auch für die anderen Klassen. Während Wunden in anderen Spielen sonst auf magische Weise verschwinden, ist das in einem Universum, das Tolkien ernst nimmt, nicht drin: Wenn jede Verletzung mit etwas Feenstaub vergehen würde, hätte man kaum eine spannende Geschichte erzählen können.

Also haben die Figuren im Herrn der Ringe Moral statt Lebenspunkte. Der Heiler ist ein Barde, der die Kämpfer im Angesicht des Terrors mit fröhlichen Weisen dazu ermutigt, weiter zu kämpfen. Auch wenn das für manchen etwas verweichlicht klingen mag, ist es im Kern eine konsequente Art, an das Spielkonzept „Heilung“ heranzugehen.

Die Spielfiguren sehen zudem anders aus als in zeitgenössischen Fantasy-Spielen. Sie hüllen sich in erd- oder pastellfarbene Kleidung. Das höchste der Gefühle ist mal ein modischer Federhut, den eine Hobbit-Dame tragen würden. Waffen funkeln nicht, sondern sind geschmiedet oder aus besserem Holz gefertigt.

[pull_quote_center]Das Crafting – was in vielen Spielen ein Schattendasein fristet – kommt beim Herrn der Ringe Online voll auf seine Kosten.[/pull_quote_center]

Während in anderen Spielen ganze Bäume gefällt werden, bückt sich der brave Jägersmann in HDRO und hackt von einem Ast etwas ab.

Gegner Herr der Ringe Online
Blutdürstige Monster können das Leben schwer machen…

Das Komische ist: Dadurch scheint die Handlung persönlicher und dichter zu werden. Die Hauptquests führen aus der zivilisierten und geordneten Welt hin zu stärker und stärker verderbten Zonen.

Gilt es am Anfang noch, ein paar Alltags-Probleme zu lösen (im Rollenspiel heißt das soviel wie riesige Spinnen oder Amok laufende Wölfe zu dezimieren), führt einen die Story um die Gefährten in feindliches Gebiet. Dabei wandelt der Spieler häufig parallel zur berühmten Haupthandlung und verhält sich fast ehrfürchtig, wenn er wirklich einmal Frodo oder Aragon zu sehen bekommt.

Die Entschleunigung des Herrn der Ringe

Durch die Entschleunigung des Spiels und dadurch, dass Herr der Ringe Online das Quellenmaterial wirklich ernst nimmt, entsteht ein anderes Spielgefühl und ein anderer Rhythmus als bei den meisten Konkurrenz-Spielen. Gerade das scheint den Reiz des Klassikers auszumachen.

Der sorgt auch heute noch dafür, während so viele Konkurrenten aus den sieben Jahren heute nicht mehr da sind, dass so viele immer wieder gerne bei Herr der Ringe Online reinschauen.

Dabei muss der heutige Herr der Ringe Online Spieler nicht auf gewohnte Bequemlichkeiten verzichten. Auch bei HDRO kennt man mittlerweile einen Instanzen-Finder, und die späteren Erweiterungen entsprechen deutlich stärker modernen Rollenspiel-Konventionen. Und zugegeben: Im Endgame leuchtet, funkelt und superheldet es dann schon etwas mehr als im Original-Spiel „Die Schatten von Angmar“.

Herr der Ringe Online Atmosphäre
Herr der Ringe Online punktet mit einer tollen Atmosphäre!

[pull_quote_center]Das Spiel lässt sich mittlerweile schon mit einem nur zum Teil heruntergeladenen Client starten.[/pull_quote_center]

Wer also nach einem Kinobesuch von Smaugs Einöde Lust dazu verspürt, selbst einmal einen Hobbit zu steuern, kann das innerhalb einer halben Stunde tun. Vielleicht wird es ja doch, ein Spiel, um zu knechten?

The Elder Scrolls Online: Fakten zum PvP in Cyrodiil

Auch wenn man mit “The Elder Scrolls” überwiegend das Entdecken einer großen, atmosphärischen Spielwelt verbindet, so ist nicht zu vernachlässigen, dass das im April erscheinende MMO ebenso auf epische Massenschlachten ausgelegt sein wird.

Laut der Entwickler sprechen wir hier von den…

[pull_quote_center]größten PvP-Schlachten, die es je in einem großen Online-Rollenspiel gegeben hat[/pull_quote_center]

Die Erwartungen sind in dieser Hinsicht ohnehin schon hoch genug, zumal TESO als der heimliche Nachfolger des Open-PvP Klassikers Dark Age of Camelot gilt – vielen Spieler zergeht noch heute förmlich die Zunge, allein wenn sie an die Kämpfe von damals denken.

[quote_box_right]Mittlerweile haben wir auch einen Guide zum PvP in Cyrodiil veröffentlicht.[/quote_box_right]Warum diese Verbindung? Matt Frior, der jetzige Game Director von The Elder Scrolls Online, war maßgeblich als Produzent an dem Erfolg von DAoC beteiligt. In dieser Zeit stieg er zu einer kleinen Berühmtheit in der MMORPG-Szene auf. Er hat auch dieses Mal so einige Fäden in der Hand. Reden wir jetzt aber mehr über das eigentliche Spiel.

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Tamriel Teso

Also, in einem speziell abgesonderten PvP Gebiet, das sich Cyrodiil nennt und vom gigantischen Ausmaße sein wird, streiten sich die Allianzen Ebenherz-Pakt, Dolchsturz-Bündnis und das Aldmeri-Dominion um die Vorherrschaft auf Tamriel.

In der Q&A Reihe “Fragt uns, was ihr wollt”, offenbarten die Entwickler vor einigen Tagen nun weitere Einzelheiten zum kommenden PvP-Spektakel. Abgekürzt heißt das Ganze AvA – Allianz versus Allianz. Nach Eintritt in diese Welt wird der Spieler seiner Allianz sowie einer Kampagne zugewiesen, die bis zu 3 Monate dauert und mit einem Kriegszyklus am ehesten zu erklären ist (standardmäßig gelangt ihr über den Buchstaben “L” in das Allianzkrieg-Menü, wo ihr einer Kampagne beitreten könnt).

Infolgedessen wollen wir Euch hier noch mal einige Fakten zum instanzierten Open PvP in einer kleinen Übersicht vorstellen, auch unter Berücksichtigung älterer Informationen.

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Fakten rund um Cyrodiil

Cyrodil ist der Sitz des Kaiserreiches Tamriel, liegt im Zentrum des Kontinents und ist ein Gebiet für sich, das dem PvE Erlebnis nicht im Wege steht. Um sich auch ein Bild von der Größe der Karte zu machen, fiel nun folgender Satz:

[pull_quote_center]Wenn ihr Luftlinie vom nördlichsten Punkt ganz nach Süden hinunter laufen würdet, bräuchtet ihr dafür immer noch länger als unser Team für die Präsentation des Verlieses auf der QuakeCon.[/pull_quote_center]

Wir erinnern uns: Die Präsentation dauerte knapp eine halbe Stunde und wenn man bedenkt, dass auf dem Wege so einige Hindernisse auftauchen, können Spieler sich jetzt schon sicher sein, dass der Wunsch nach einer massiven Karte aller Voraussicht nach in Erfüllung geht. Es wird einem aber auch die Möglichkeit gegeben, sich auf einem Reittier fortzubewegen.

Die offenen Schlachtfelder bieten Platz für bis zu 2000 Spieler pro Instanz, wohingegen maximal 200 auf dem Bildschirm abgebildet werden können, was schon recht beträchtlich ist. Die Karte steht Charakteren der Stufe 10 und höher zur Verfügung – in Cyrodil selbst kommt es dann zu einer Hochstufung auf Level 50.

  • Das Leveln wird auch in diesem Gebiet möglich sein, sei es durch PvE-Aufgaben oder PvP-Kämpfe
  • Mehrere Teleportationsrouten vereinfachen das Reisen auf der riesigen Karte
  • Es gibt jede Menge zum Entdecken in Cyrodil (Siedlungen, Handwerksressourcen, Runen und Höhlen) – verbunden mit vielen Quests
siedlung-teso-cyrodil
Es gibt eine ganze Reihe an Siedlungen in Cyrodiil, deren Bewohner sich nach Schutz und Beistand sehnen

Massenschlachten stellen zwar das Highlight dar, was aber nicht bedeutet, dass nicht auch andere Arten von Kämpfen zu Stande kommen:

[pull_quote_center]An Engpässen, an den Endpunkten der Nachschublinien der gegnerischen Allianzen und in den Städten Cyrodiils kommt es oft zu Einzelkämpfen.[/pull_quote_center]

Hintergründe für den Krieg um Cyrodiil

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Im Video werden die Beweggründe erklärt, wieso sich die Allianzen um die Herrschaft reißen. Das Video ist zwar auf Englisch, es gibt jedoch die Möglichkeit, deutsche Untertitel zu aktivieren.

Festungen und Belagerungen

TESO Burg

Im Prinzip besteht das Ziel darin, Festungen sowie andere nützliche Außenposten zu erobern und kontrollieren. Durch das Halten von Territorien erlangen die Allianzen Boni.

  • Burgen und Versorgungslinien sind durch ein Reisenetzwerk miteinander verbunden
    • Minen, Sägewerke und Bauernhöfe werden verwaltet, um die Verteidgungsanlagen zu stärken
    • Errichtete Feldlager dienen als Stützpunkte zur flexibleren Wiederbelebung der Allianzmitglieder

Beim Design der Burgen orientierten sich die Designer an mitteralterliche Anlagen, die sowohl eine äußere als auch innere Ebene beherbergen. Selbst wenn die äußere Ebene geknackt ist, so heißt das noch lange nicht, dass die Schlacht vorbei ist – diese wird zum Inneren hin nämlich zusehends härter. Um das Kampferlebnis zu steigern, verzichtete man zudem weitestgehend auf Flaschenhälse wie z.B. Treppen und reduzierte es mehr auf Anhöhen.

  • Burganlagen können jederzeit gestürmt werden
    • Es gibt zwar NSC Wachen, die sind aber kein allzu großes Hindernis: Der Fokus richtet sich auf Spieler gegen Spieler Kämpfe
    • Massenkontrolle ist ein wichtiges taktisches Element im Kampf
    • Es sollten genügend Heiler mit von der Partie sein
TESO Burg
Um das Außentor der Burg ist es hier nicht gut bestellt (Bildquelle: Video Kampf in Cyrodiil)
  • Selbst für eine komplett ungeschützte Burg benötigt man ca. 15 Minuten, um sie einzunehmen
    • Mehrere Belagerungswaffen wie Rammböcke sind von Nöten
    • Ein einzelner Spieler kann dies nicht bewerkstelligen, sondern es setzt eine Gruppe voraus
    • 2 erbeutete Flaggen müssen eine Zeit lang in der Burg gehalten werden
    • Es kostet viele Ressourcen eine zerstörte Burg wieder aufzubauen

[pull_quote_center]Wenn eine Burg angegriffen wird, erscheint für jeden in der Zone ein Symbol auf der Karte, das den Status des Ansturms wiedergibt[/pull_quote_center]

Wie ihr seht, braucht ihr keine Angst zu haben, den Zug zu verpassen. Allgemein gesehen, bekommt ihr die wichtigsten Ereignisse auf dem Bildschirm übermittelt, zum Beispiel auch, wenn ein neuer Kaiser gekrönt wurde.

Belohnungen und Charakterentwicklung im PvP

Richtige hochstufige Charaktere haben in The Elder Scrolls Online Vorteile im Kampf – die Charakterentwicklung soll schließlich spürbar sein, allerdings wird dennoch auf eine gesunde Balance geachtet. Während ihr euch in Cyrodiil aufhält und den Aktivitäten nachgeht, erlangt ihr Allianzpunkte, Erfahrung und Gold.

PvP Schlacht TESO
Bethesda verspricht uns packende PvP Kämpfe – wir dürfen gespannt sein! (Bildquelle: Kampf in Cyrodiil Video).
  • Spezielle Allianzkrieg-Fähigkeitenlinien können im Laufe des Spiels verdient werden
    • Es stehen hier zwei Linien zur Auswahl, der Kaiser bekommt noch eine zusätzliche dazu
    • Die Fähigkeiten sind nützlich im Kampf gegen andere Spieler und Belagerungen
  • 50 PvP Ränge, darunter 25 Titel und mehrere Grade, die es zu erlangen gilt
    • Das Töten von höherrangigen Allianzmitgliedern bringt mehr Punkte ein
    • Gildenquests steigern euer Ansehen in der jeweiligen Gilde
    • Der Rang der Spieler wird öffentlicht angezeigt und ist für jeden einsehbar
    • Leistungen werden in Ranglisten abgebildet

[pull_quote_center]Mit Allianzpunkten könnt ihr euch Rüstungen und Waffen kaufen oder verschiedene auf Cyrodiil zugeschnittene Fähigkeitenlinien ausbauen[/pull_quote_center]

Eine besondere Ehre: Die Krönung zum Kaiser in Elder Scrolls Online

Zu guter Letzt besteht die größte Errungenschaft darin, den begehrenswerten Kaisertitel entgegen zu nehmen und auf dem Respekt zollenden Rubinthron Platz zu nehmen.

Im Grunde hat jeder Spieler die Chance, als Kaiser gekürt zu werden. Selbstverständlich erkennt und beneidet dich dann jeder schon alleine wegen der exklusiven Rüstung, die dein wertvolles Leib fortan verzieren wird – bis die ‘glorreiche’ Amtsperiode eben endet.

Die einzigartige Fähigkeitenlinie, die helfen soll, die eigene Allianz weiterhin an der Spitze der ‘Nahrungskette’ zu halten und seine Position zu festigen, tut ihr Übriges. Diese bleibt auch nach Verlust des Titels erhalten – zwar abgeschwächt, aber dennoch erstrebenswert – eine äußerst nützliche Erinnerung an alte Herrschaftszeiten.

Doch wie werde ich zum Oberhaupt eines Reiches?

Kaiser Rüstung TESO
So wird die Rüstung des Kaisers in etwa aussehen.

Das geschieht, sobald deine Allianz alle notwendigen Burgen für sich beansprucht – danach wird dem höchstrangigen Spieler die Ehre erwiesen, über ein gigantisches Kaiserreich zu herrschen. Das heißt, dass infolgedessen, derjenige mit den meisten Allianzpunkten, auf dem Thron Platz nehmen darf. Punkte erhöht man unter anderem mittels Eroberungen feindlicher Festungen, Tötungen gegnerischer Spieler sowie durch das Heilen der Mitstreiter.

Die Frage, die sich auch mir stellte, ist, wie können dann die anderen Allianzen überhaupt ohne Burgen und weniger Boni die Herrschaft wieder streitig machen? Das wurde im Zuge einer Fragerunde zumindest ansatzweise beantwortet.

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[intense_testimony_text]Wenn ein Spieler zum Kaiser gekrönt wird und dessen Allianz die Burgen rund um die Kaiserstadt hält, wie werden dann die anderen Allianzen in Cyrodiil wieder Fuß fassen können, wenn sie keinen wirklichen Zugang haben? Und falls der Kaiser seinen Status verliert, sobald er getötet wird, was verhindert dann, dass sich dieser Spieler einfach drückt und Cyrodiil meidet, sobald er zum Kaiser gekrönt wurde?[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author company=”Quelle zur Fragerunde” link=”http://elderscrollsonline.com/de/news/post/2013/09/09/fragt-uns-was-ihr-wollt-allerlei-7″ link_target=”_blank”]Mitchell Antico[/intense_testimony_author]
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Die Antwort hierzu von einem TESO Entwickler: Der Zugang nach Cyrodiil ist immer möglich und erfolgt über sichere Rückzugsgebiete, die Gegner nicht angreifen oder gar einnehmen können. Es ist also immer möglich, jemandem den Kaisertitel streitig zu machen. Wurde ein Kaiser entthront (d.h. ihre Allianz verliert die für den Titel notwendigen Burgen), dann verliert dieser Spieler sein Kaisertum, sobald er das nächste Mal stirbt, das Gebiet wechselt oder das Spiel verlässt. Aber vom Kaisertum profitieren nicht nur einzelne Spieler – die gesamte Allianz erhält einen Bonus, falls sie den Kaiser stellt.

Das soll es erstmal zum PvP in The Elder Scrolls Online gewesen sein. Es gibt sicherlich noch mehr, aber ich denke, dass damit ganz gut ein Gefühl dafür vermittelt wird. Was denkt ihr darüber? Klingt es danach, dass dieses Open PvP jenes in Guild Wars 2 übertrumpfen und nicht nur an Dark Age of Camelot anknüpfen, sondern es sogar noch überbieten kann?

Tera: Die neue Elin Klasse endlich enthüllt!

Vor wenigen Tagen haben wir noch über die neue Klasse in Tera spekuliert, die der Entwickler Bluehole mittels Teaser Stück für Stück der Spielerschaft näher brachte und sie damit liebevoll folterte. Jedenfalls ist die Katze jetzt aus dem Sack. Im dem hier aufgeführten Video, das vor kurzem erschienen ist, kann man nun deutlich die neue Elin Klasse erkennen. Da der englische Name noch nicht vergeben ist,  gab ihr die westliche Community übergangsweise bereits Namen wie”Dark Elin”, “Reaper” und “Flying Sword”.

Um diese hippe Elin-Klasse spielen zu dürfen, muss man mindestens einen anderen Charakter der Stufe 40 oder höher besitzen. Erst dann darf man auf die neue Klasse zugreifen, die bei Level 50 ihr Abenteuer beginnt. Es handelt sich hierbei übrigens um einen Midrange-DD, der mit einer Kettensichel (so einer Art Kusarigama) herumhantiert und sich einer dunklen Magie bedient, die den Gegner das Fürchten lehren soll.

ELIN Tera Reaper

Die Koreaner müssen sich nicht mehr allzulang gedulden und können schon am 9. Januar 2013 damit anfangen, einen neuen Spielstil kennenzulernen. Wann diese Klasse für unsere Tera Version zugänglich wird, ist noch unklar. Sie wurde aber immerhin angekündigt, weshalb sich meiner Prognose nach, Spieler hierzulande in 2-3 Monaten darauf freuen dürfen.

Update: Die neue Elin-Klasse Reaper erscheint bei uns im Frühsommer.

Da dieser Artikel so oft aufgerufen wird, habe mich mal entschlossen, noch ein Gameplay Video einzubetten:

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Sieht schon ziemlich mächtig aus, oder?

Quelle(n):
  1. Teratoday

Das Robin-Hood-Problem: Jeder will der Held sein

Warum spielen wir eigentlich so gerne Online-Rollenspiele? Sicher geht es für manche darum, Teil einer virtuellen Gemeinschaft zu sein, Zeit mit Freunden ingame zu verbringen, sich wohl und geborgen zu fühlen.

Für andere steht das Weiterkommen im Vordergrund: Immer gibt es einen noch fieseren Boss, ein noch funkelnderes Item, noch ein Achievment, das es zu erlangen gilt (und das sonst keiner im Freundeskreis hat!).

Aber wenn man noch etwas tiefer bohrt, geht es den meisten von uns nicht auch darum, der Held zu sein?

Der Held im Solo-PvE: Platz da, jetzt komm ich

Nun ist es für Spiele-Designer nicht schwer, dem Spieler die Heldenrolle angedeihen zu lassen. In jedem Single-Player-Spiel ist es letztlich der Spieler, der den Bösewicht bezwingt, die Prinzessin rettet, das Handelsimperium des Vaters durch schwere Zeit bringt, die Tetris-Bauklötze richtig anordnet, den Schurken erschlägt, sich die Krone aufsetzt und für Frieden und Gerechtigkeit sorgt.

Wer sollte das auch sonst tun? Etwa Luigi? Mort? Claptrap? Oder irgendein anderer nutzloser Sidekick?

WoW Quest
Wenn du der reizenden Dame hilfst, wirst du ihr Held sein (Bild aus WoW).

Nein, der Spieler ist auf Held getrimmt. Im PvE-Modus ist das auch kein Problem. Der Spieler in einem MMORPG geht auf Quest-Safari. Bewegt sich von Zone zu Zone und sorgt für Frieden und Gerechtigkeit. Wie ein Cowboy kommt er ins Dorf geritten – in einem MMORPG nennt man Dörfer natürlich Quest-Hub -, dort sieht er sich kurz um, erkennt die arme Dorfbevölkerung an dem Ausrufezeichen über dem Kopf und bringt die Bösen zur Strecke.

Das macht er ein bis drei Level lang, dann ist die Zone aufgeräumt und es geht in die nächste. Die Dorfbewohner winken zum Abschied noch und der ein oder Baby-NPC wird zu seiner Mutter (oder einem entsprechenden Alien) hoch sehen und seufzen: Ach! Ich wär so gern wie er.

Helden im Mehrspieler-PvE: Auf dem Treppchen oft nur Platz für einen

Diese Heldenrolle, die der Spieler für sich reklamiert, wird schon auf die Probe gestellt, wenn er sich mit anderen Spielern in eine Party begibt. Da ist man dann vielleicht nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Vielleicht ist man der Heiler, der einem über-equippten Tank hinterherhechelt, ohne so recht was zu tun zu haben. Oder man ist der schwächste DD und hat das Gefühl, die anderen bekäme das auch ganz gut ohne einen hin.

Viel schlimmer wird das ganze noch in einem Raid. Da ist man einer von zehn, einer von fünfundzwanzig, einer von vierzig Helden. Und meist haben dann einige Spieler einen exponierten Rang. Wem jubelte man in der Hoch-Zeit von WOW immer zu? Kungen, dem Tank der damaligen Elite-Gilde Nihilum. Die anderen Neununddreißig? Experten mögen von ihnen gehört haben. Auf dem Sieger-Foto ist nur Platz für einen.

Trotzdem: Vielleicht fühlt sich der einzelne Spieler nicht ganz so wie der Held in der vordersten Reihe, aber immerhin hat er eindeutig gewonnen.

Der Boss liegt ja tot im Staub, oder nicht?

Boss in Rift
Beim gemeinsamen Fight gegen den Boss kann jeder ein Held sein, auch wenn er einer von vielen ist (Bild aus Rift).

Und die Stimme, die da leise im Hinterkopf zu hören ist, dass man nur einer von vielen war – die bekommt man schon zum Verstummen. Zur Not summt man ein paar Melodien aus dem Herrn-der-Ringe-Soundtrack – oder macht, wie jeder vernünftige Mensch, Laserschwertgeräusche, während man graue Mobs vor der Hauptstadt schnetzelt.

Das PvP-Paradoxon: Einer muss verlieren, damit ein anderer gewinnen kann

Im PvE gibt es auf lange Sicht also nur Gewinner und nur Helden. Jeder Boss gibt irgendwann mal den Loot ab. Aber wie sieht das aus, wenn es gegen andere Spieler geht? Auf der einen Seite der strahlende Held – und auf der andere Seite?

Da ist diesmal kein toter Pixelhaufen, der mit gesenktem Haupt nach Hause schleicht und den kleinen Blagen erklärt, dass schon wieder einer den Loot gemobst hat. Nein, da finden wir uns selbst wieder.
Nicht als strahlende Helden, sondern als Opfer von selbstgefälligen, matt glänzenden Heldchen.

Tera PvP
Verlieren kann weh tun, insbesondere gegen andere Spieler (Bild aus Tera).

Wir werden rücklings erdolcht, von Lasern in Millione Stücke zerfetzt. Wir werden hintergangen, betrogen und von einem riesigen Zerg zerklatscht. Man wirft uns von Brücken, nutzt Strafe-Hacks, damit wir ins Leere schlagen, und zerfleischt uns mit Doppelt- und Dreifach-Combos.

Lang lebe das PVP!

Der Platz, an dem Helden nur emporsteigen, wenn sie auch von Verlierern aufgewogen werden. Schauen wir uns das genauer an:

Das instanzierte PVP: Battlegrounds und Arenen

Die spannende Frage beim PVP ist die nach dem Design. Auf der einen Seite steht das fein säuberlich in Quadrate und Tabellen unterteile „Instanzierte PVP“. In den meisten Spielen sind das Schlachtfelder oder Arenen. Eine bestimmte Anzahl von Spielern auf jeder Seite tritt gegeneinander in Wettkampf an, es geht um klar definierte Ziele: Capture the Flag, King of the Hill, Deathmatch oder wer zuerst die meisten Blaubeertorten verzehrt hat.

PvP  Battleground SWTOR
In Star Wars: The Old Republic gibt es eine Vielzahl an Arenen und Battlegrounds

Das Gute an dieser Design-Philosophie ist es, dass theoretisch jede Seite mit den gleichen Chancen startet. Es ist ein Schachbrett und jeder hat die gleiche Anzahl an Figuren – zumindest in der Theorie. In der Praxis ist die Königin bei Schwarz dann doppelt so groß wie die bei Weiß und kann Laserstrahlen aus den Augen schießen – aber in der Theorie ist alles fair.

Vor allem MMORPGs, die eine eSport-Idee hochhalten, unterstützen diesen Modus. Die Spieler sind dadurch untereinander einigermaßen vergleichbar.

Die Chancen, in diesem Modus zu einem Helden zu werden, sind ziemlich hoch: Nur so recht interessiert das niemanden. Nach einem gewonnenen Schlachtfeld, bei dem man selbst eine überragende Rolle gespielt hat, geht das Ding zu, einer schreibt vielleicht noch „gg“, und dann steht man alleine da und wartet auf den Applaus, der nicht kommt. Macht man den Fehler und fordert am Ende einer Partie von den oftmals völlig unbekannten Mitspielern noch Applaus ein, etwa mit der bescheidenen Aussage: „Na, hab ich das nicht toll gemacht, ihr Noobs?“ kommt enttäuschenderweise oft nur offene Feindseligkeit zurück.

Realm versus Realm: Chaos, Tumulte und das volle Programm

Und da kommt das andere, das chaotische, unfaire, strategisch anspruchsvolle und alles in allem süchtig und wahnhafte machende PvP ins Spiel. Das RvR oder Reich gegen Reich. Dort spielen ganze Realms eines Servers gegeneinander. Oder wie in dem Fantasy-Spiel Guild Wars 2 sogar ganze Server (dann nennt man das World versus World).

GW2 Welt gegen Welt
Bei den Schlachten um Festungen geht es in GW2 heiß zur Sache!

Dort herrscht keine Fairness, dort gibt es keine festgelegten Zeiten, sondern hier herrscht Krieg und der hält sich bekanntlich an keine Regeln – wie die Liebe. Es geht um Festungen, die gehalten werden müssen, um Missionsziele, die es zu erreichen gilt, und vor allem geht es um Koordination, Koordination und Koordination

Wo es bei einer Form des instanzierten PvPs zwar hilfreich ist, auf den Chat oder die Map zu achten, aber keinesfalls obligatorisch, sieht das im RvR oder WvW schon ganz anders aus. Kaum ist man auf der entsprechenden Map, wird man mit dem Teamspeak-Channel konfrontiert. Einmal dort eingeloggt, sieht man nicht selten, zweihundert Leute in einem Kanal, während der aktuelle Kommandant oder Zerg-Leader Durchhalte-Parolen ausgibt oder taktische Ziele bespricht (oft in einem Dialekt, der jede Form von Immersion endgültig zerschießt).

Und tatsächlich passiert bei dieser Form des Spieler gegen Spieler-Konflikts etwas Aufregendes und etwas zutiefst Verstörendes. Hier gibt es tatsächlich Helden. Das Problem nur: Man ist das selten selbst. In einem Spiel wie Guild Wars 2 treffen oft wahre Armeen aufeinander. Der Bildschirm ist überlastet mit den verschiedenen Fähigkeiten, die da durch den Raum schwirren, und von Spielern, die jeder ein Held sein möchten.

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Nirgends zählt ein Spielerleben so wenig und ein Triumph so viel wie auf den Schlachtfeldern einer solch serverweiten Schlacht. Fair geht es hier nicht zu, aber durch ein cleveres Spiel-Prinzip ist es möglich, als Einzelner doch etwas Entscheidendes zur Schlacht beizutragen.

Ob man nun im richtigen Moment einen Angriff leitet, die gegnerischen Heiler durch ein hinterlistiges Manöver flankiert und ausschaltet oder auf andere Art auf sich aufmerksam macht. Da hier eine feste Spielergruppe existiert, die zusammen ein Ziel verfolgt, ist auch die Möglichkeit gegeben, aus einer Masse von Spielern hervorzuragen. Das hat natürlich auch eine Schattenseite: Wie beim Highlander kann es oft nur einen geben.

Oder wie ich zu einem der ersten MMORPGs, die ich je gespielt habe, mal so treffend in einem Forum las: „Was soll denn der Mist? Ich spiel doch meinen Bogenschützen, um Robin Hood zu sein! Und nicht der dritte von links, der von der Mauer fällt!“

Aber Hand aufs Herz: Was wäre Robin Hood schon ohne die ganzen Typen, die von der Mauer fallen?

Doch nur ein Typ in albernen Hosen, oder?

Unsere Tipps:

  • Wer sich noch nie in den Wahnsinn einer serverweiten Schlacht begeben hat, und jetzt Lust bekommen hat: Guild Wars 2 gilt zur Zeit als heißester Kandidat für so ein Erlebnis. Wer es noch größer mag, kann sich mal Eve Online anschauen, dort gibt es nur einen einzigen Server, die Raumschlachten dauern Tage und sind legendär
  • Am Zerg orientieren, also an der größten Masse von eigenen Spielern
  • Am besten einem Teamspeak joinen und darauf hören, was der Chef für Ansagen macht
  • Auch in einer Massenschlacht kann eine kleine Gruppe von Spielern mehr reißen als ein Einzelner, mit ein paar Freunden an der Seite sieht es schon ganz anders aus
  • Immer vor Augen halten, dass man der Held der eigenen Geschichte ist! Egal, was die anderen sagen: Das sind eh nur vom Entwickler bezahlte NPCs!

Planetside 2 Aktion: Gratis Items für Neueinsteiger

Planetside 2 Aktion

Ab sofort bis einschließlich 31. Januar 2014 erhalten alle neuen PlanetSide2-Spieler einen 100% Starter Bonus in Form eines XP-Boosts und ein kostenloses Premium-Item (wählbar aus drei verschiedenen Waffen).

Also, wenn du schon länger mit dem Einstieg ins Massenschlachten-Shooter-Abenteuer Planetside 2 liebäugelst, dann wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt dazu. Denn der Spielstart wird für eine begrenzte Zeit mit ein paar Gratis-Items versüßt. Wer zu lange zögert, geht leer aus.

Passend dazu auch gleich noch ein Let’s Play zum beliebten F2P MMOFPS, das mit seiner Spieleinführung sicherlich helfen kann, die Landung in eine neue Welt etwas sanfter zu gestalten.

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WOW-Zocker auf Abwegen: Tera Rising

Wer über längere Zeit mit einem MMORPG verbandelt ist, kommt sich manchmal vor wie in einer etwas ereignislosen Beziehung. Es gibt gute Zeiten, es gibt schlechte Zeiten und es gibt Zeiten, in denen man auf den nächsten großen Content-Patch wartet.

Gut, dafür gibt es in einer Ehe vielleicht keine Entsprechung, aber sowohl bei MMORPGs als auch in der Ehe gibt es die Option, sich mal nach was Neuem umzusehen.

In der Ehe kostet das mit ein bisschen Pech Haus und Hof, in der Welt der Online-Rollenspiele erstaunlicherweise gar nichts. Das sexy Fantasy-Game Tera Rising zum Beispiel lädt WOW Verheiratete zu einem heißen Flirt ein. Wir schauen uns das Ganze mal an und geben Besuchern aus Azeroth erste Hinweise, wie es mit der Liebelei garantiert klappt.

So schön neu

Tera Drache
Ein Probeflug von Azeroth nach Arborea. Die ersten Schritte erfahrt ihr hier!

Gut erwischt, wir fangen unseren Artikel gleich mit einer Lüge an. So funkelnd neu ist Tera natürlich nicht. 2011 kam es in Asien auf den Markt, 2012 bei uns, letztes Jahr ist es free-to-play geworden und benutzt das sogenannte Freemium-Modell (alles ist erstmal kostenlos zu haben; wenn man bereit ist, eine monatliche Gebühr zu entrichten, bekommt man ein paar Vorteile).

Aber diese paar Jährchen, die das heiße Geschoss schon im Umlauf ist, haben dem Spiel durchaus gut getan. Die meisten MMORPGs, die mit viel Hype starten, um der nächste WOW-Killer zu werden, scheitern an diesen Ansprüchen: Kein Endgame, keine Langzeit-Motivation, die Playerbase bricht weg und schnell ist das Spiel wieder Geschichte.

Darum muss man sich bei Tera keine Sorgen machen. Zwar ist das Spiel nicht mehr taufrisch, aber was viel wichtiger ist: Es spielt sich neu.

Es hat noch diesen Neuwagen-Geruch. Das liegt am Kampfsystem, der größten Stärke des Spiels, aber erst einmal der Reihe nach.

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Die Installation und die Charakter-Erstellung

Bei der Installation gilt es für WOW-Exilanten, sich wieder an die harte Realität des Alltags zu gewöhnen. Der ganze Client möchte erst installiert werden, bevor es ans Spielen geht. Irgendwelche neumodischen Sperenzchen, mit einem halb heruntergeladenen Spiel auf Jagd zu gehen und den Rest dann unterwegs aufzugabeln – soweit ist der Client hier nicht.

Die erste angenehme Überraschung mag dann bei der Charakter-Erstellung auf den ein oder anderen (vor allem männlichen) Spieler warten: Bei der Rassenauswahl gibt es einige Völker, bei denen die weiblichen Figuren unter erheblichen Rückenschmerzen leiden müssten – wenn alles realistisch wäre.

Also … sagen wir mal: Die durchschnittliche Elfin in Tera könnte sich ihren Lebensunterhalt durchaus auch als Gogo-Tänzerin in Las Vegas verdienen. Die männlichen Gegenstücke sind oft Muskelpakete, die aussehen, als könnten sie einen Kleindrachen stemmen und das noch vorm Frühstück.

Castanic Lanzerin
Diese teuflische Dämonin wird sich als Lanzerin vor die Gruppe stellen.

Man merkt, dass Tera ein asiatisches Spiel ist und eine dementsprechende Ästhetik pflegt. Es gibt einige Rassen, die uns Europäern ziemlich seltsam vorkommen. Halb-Dämonen, Steingiganten und anderes Zeug. Wobei WOW-Spieler sich mit den Poporis ganz wie in Pandaria fühlen dürften. Auch bei dieser „Natur liebenden“ Rasse handelt es sich um sprechende Panda-Bären. Bei den Elin, einer Art Fleisch gewordenen Schulmädchen-Phantasie, mag sich so mancher hingegen verwundert die Augen reiben: Ist das noch in den Grenzen des guten Geschmacks?

Die heilige Drei-Einigkeit: Tank, Heiler, DD

Was die Klassen angeht, erfindet Tera das Rad nicht neu. Als Haupttank ist der Lanzer vorgesehen, ein Kerl mit riesigem Schild und einer – wer würde es ahnen? – Lanze. Ebenfalls tanken kann der Krieger, der setzt weniger auf einen Schild als auf eine Reihe von Ausweichmöglichkeiten und muss sich daher sicher viel Zeug anhören, wenn er das in der Ini mal nicht alles so gebacken kriegt: Stoff-Tank wird da noch das mindeste sein – aber was wären MMORPGs schon, ohne dass der Tank geflamet wird?

Fürs Heilen ist der Priester hauptsächlich zuständig, als Sekundärheiler kann der Mystic einspringen, das ist auch die einzige Pet-Klasse im Spiel. An DDs gibt es natürlich einen Zauberer und einen Bogenschützen, dann noch eine Reihe von Nahkampfklassen wie dem relativ agilen Slayer (einen Typen mit einem gewaltigen Zweihandschwert) und dem schwer gepanzerten Berserker, der seltsamerweise auch Zweihandwaffen bevorzugt, mit denen er aber im Gegensatz zum Slayer auch blocken kann.

Also: Zwei Range-DDs, zwei Melee-DDs, Tank, Heiler, Off-Heiler und Off-Tank – so sieht in hartem Fachjargon das Klassen-Line-Up von Tera aus.
Das wird spätestens dann wichtig, wenn es in die Instanzen geht (diese können übrigens auch über ein Ingame-Tool zusammengestellt werden). Die Gruppe besteht aus Tank, Heiler und drei DDs. Die heilige Dreieinigkeit ist bei Tera also intakt.

Tera Gruppe
Freunde der Holy Trinity werden in Tera schnell glücklich:  Die Zusammenstellung aus Tank, DD und Heiler ist nötig, um die schwersten Herausforderungen zu meistern!

Auf den ersten Blick wenig Unterschiede

Das Schöne an Tera ist es, dass es für den WOW-Spieler einen sanften Übergang bietet. Quest-Geber haben ein Ausrufezeichen über dem Kopf, Monster droppen Loot, Items werden angelegt, es geht von Quest-Hub zu Quest-Hub und der Charakter wird mit der Zeit stärker.

Einige Tipps, um den Start zu erleichtern:

  • Der Quest-Tracker ist anklickbar und öffnet ein kleines Fenster. Dort sind die eigentlichen Mobs oder NPCs, die man sucht, farblich unterlegt. Wenn man sie erneut anklickt, werden sie in der Mini-Karte angezeigt
  • Das meiste Zeug, das man findet und mit dem man auf den ersten Blick nichts anfangen kann, ist Craft-Material – das einfach sammeln und sobald man in der Stadt ist auf die Bank geben, Inventarplatz ist im Spiel rar, wie früher bei Diablo
  • Am besten in Städten ausloggen, dann lädt man Bonus-EXP auf, in Städte kommt man über eine „Zurück in die Stadt“-Schriftrolle, die man später regelmäßig lootet; in diesen Städten kann man auch skillen und verbrauchbare Gegenstände nachkaufen
  • Im Gegensatz zu WOW ist Tera wesentlich härter, es ist also angebracht, in den Städten regelmäßig Verbände, Buff-Runen und ähnliches Zeug nachzukaufen

Das Besondere: Die BAMS

Jetzt klingt das auf den ersten Blick alles nicht sehr aufregend, aber Tera hat seine großen Stärken im action-orientierten Kampfsystem, das sich mehr wie ein Shooter anfühlt. Während Spiele wie WOW darauf basieren, dass man einen Gegner über Tab anwählt und dann ein paar Hotkeys drückt, während der Avatar auf dem Bildschirm schon den Rest erledigt, sieht das bei Tera ganz anders aus.

Tera BAM Argonen
David gegen Goliath? Stehen bleiben und Hotkeys hämmern war gestern. Dynamische Bosskämpfe sind heute!

Da muss die Spielfigur Schwerstarbeit leisten, sich wie Mario früher (oder … vorbaumäßig betrachtet eher wie Lara Croft) von links nach rechts werfen, um riesigen Monsterpranken auszuweichen. In den 2 Sekunden, die das Viech gerade damit zubringt, seine Klauen aus dem Boden zu ziehen, verpasst man dem Monster ein paar Hiebe, um dann vor den Blitzstrahlen wegzutauchen, die das süße Häschen grillen, das eben noch hinter einem gestanden hat.

Während bei WOW für die meisten Langzeitspieler der Puls erst im HC Raid hochgeht, weil der Raidleiter gerade einen Schreianfall hinter sich hat, sorgen bei Tera schon die ersten Elite-Mobs für schweißnasse Hände. Die heißen in Tera übrigens BAMS: Big Ass Monsters, und tragen diesen Namen völlig zu Recht.

Es hat schon einen Hauch von Shadow of Colossus, wenn man so ein Ungetüm zur Strecke gebracht hat. Das rührt auch daher, weil die ersten Chars bei Tera nicht wohl ausgerüstete Edel-Twinks sind, denen Papa Mainchar die Heirlooms zusteckt, sondern arme Tröpfe, die sich von Quest-Belohnung zu Quest-Belohnung hangeln.

Heute ist ein guter Tag, zum sterben … oder um mit Tera anzufangen

Dass das Spiel für uns von WOW verwöhnte Langnasen wohl etwas zu schwer war, haben auch die Masterminds bei Tera erkannt und spendieren seit kurzem so eine Art Elite-Waffe, die sich die Spieler selbst erarbeiten müssen (wohlgemerkt alles ingame erhältlich und ohne was dafür bezahlen zu müssen), Ab Level 10 droppen Gegner seltsame Relikte, die zu einer „epic“ Waffe zusammengesetzt werden können (die ist nicht lila, sondern gelb). Diese Waffe kann wiederum mit verschiedenen Drops weiter aufgerüstet werden. Dadurch hat der normale Tera-Charakter mehr Feuerkraft als in früheren Monaten und das Spiel ist deutlich zugänglicher geworden. Ideal für einen heißen Flirt.

Unser Tipp: Gerade in einer ruhigeren Phase bei WOW wird es vielleicht den ein oder anderen Guildie geben, der auch die Augen nach etwas Neuem aufhält. Zu zweit lässt es sich besser jagen und die Big Ass Monsters sind vielleicht nicht ganz so furchterregend. Für eine flotte Affäre eignet sich Tera Rising in jedem Fall. Und vielleicht wird sogar mehr draus! TERA jetzt kostenlos spielen.

Tera BAMS in einer Gruppe
Am Anfang empfiehlt es sich, BAMS in Gruppen den Hintern zu versohlen!

Tera: Neue Klasse angekündigt und Ausblick für 2014

Kurz vorm Jahreswechsel haben die Jungs und Mädels vom amerikanischen Publisher En Masse ein besonderes Schmankerl enthüllt. In diesem Jahr soll eine neue Klasse auf die Welt von Tera Rising losgelassen werden. Wir enthüllen Genaueres, verstricken uns in haltlose Spekulationen und werfen einen Blick darauf, was Fans von Tera 2014 sonst noch erwarten können.

Mid-Range DD-Klasse

Zwar sind die europäischen Quellen noch recht schweigsam, was die neue Klasse betrifft, aber in Asien ist man bereits etwas mitteilsamer. Ursprünglich war die neue Klasse als Tank konzipiert, wahrscheinlich um der Tankarmut entgegenzuwirken, die traditionell jedes MMORPG heimsucht und für lange Warteschlange vor den Instanzen sorgt. Von dem Plan ist man allerdings mittlerweile weggekommen.

Man will sich vor allem darauf konzentrieren, Neueinsteigern eine attraktive Klasse anzubieten und plant einen ledertragenden DD, der sich vor allem in der Mittel-Distanz wohlfühlt. Er ist eher ein physischer Schadensausteiler als ein magischer. Damit hat er natürlich viel mit dem Bogenschützen gemein. Die Entwickler versprechen allerdings, dass sich die neue Klasse deutlich von ihm unterscheiden wird.

Wir spekulieren: Kusarigama-Kämpferin?

Elin Teaser
In der koreanischen Version ist ein neuer Ladebildschirm aufgetaucht

Nun brauchte man nicht allzu viel Phantasie, um an eine Art von Speerkämpfer zu denken, vielleicht eine Wurfspeer schleudernde Amazone oder eine mit dem Stab wirbelnde Bushido-Kämpferin? Xena, die Kriegerprinzessin, mit Wurfchakra? Die Information, dass nur die nymphengleiche Elins als Rasse für die neue Klasse in Frage kommen, löste unter den Fans hitzige Debatten aus.

Neueste Teaser deuten daraufhin, dass es sich bei der neuen DD-Klasse um eine Kämpferin mit dem Kusarigama handeln könnte. Das ist eine fernöstliche Waffe, die Freunden von Eastern vielleicht aus jenen Filmen bekannt ist, die Tarantino als Inspiration für Kill Bill dienten. Bei einem Kusarigama handelt es sich um eine Sichel, die an einer Eisenkette angebracht ist, und wild herumgeschwenkt werden kann: So eine Art Morgenstern mit einer wesentlich längeren Kette und einem wesentlich spitzeren Ende. Eine wahrlich spektakuläre Waffe.

Geplant ist es im Moment so, dass die neue Elin-only-DD-Klasse (von der Community zärtlich Dark Elin getauft) als eine Art Premium-Klasse fungiert, so dass sie nur von Spielern erstellt werden kann, die bereits einen Char auf Level 40 oder drüber besitzen. Entsprechende Kettensicheln würden dann als Drops im Spiel neu eingefügt werden.

UPDATE: Die neue Klasse wurde nun enthüllt und kann hier im Video angeschaut werden.

Tera Elin
Die Elin sind eine sehr beliebte Rasse in Tera.

Endlich mal das BAMS sein – Kumasylum

Aber damit soll es bei Tera noch lange nicht gewesen sein. Ein neuer Battleground ist geplant, dort wird der Spieler die Möglichkeit haben, selbst zu einem der Big Ass Monster zu werden, die für viele Spiele den Reiz von Tera ausmachen. Als ein solches hausgroßes Ungetüm gilt es, den kostbaren Loot vor den gierigen Fängen einer Party aus sieben Spieler zu bewahren.

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Ein interessantes und neues Konzept. Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

Mehr Inis, mehr Sets, mehr Loot, mehr alles

In der asiatischen Ausgabe von Tera sind zahlreiche weitere Inis und Dungeons angekündigt, sowohl für Drei-, Fünf und Sieben-Personen-Dungeons scheint etwas in der Entwicklungs-Pipeline zu stecken. Sogar Solo-Dungeons sind geplant. Ein Rookie-Server mit schnellerem Level-Aufstieg soll zudem dabei helfen, Neuanfänger schneller ins Endgame zu bringen.

tera-neuer-dungeon
Ein Bild von einem kommenden Dungeon

Spieler, die beim Blick auf ihren Avatar bisher immer dieses zwickende Gefühl bekamen, irgendetwas fehle da und darauf mit dem Zucken des linken Auges reagierten, können aufatmen: Der unselige Equipment-Slot in der Mitte der Spielfigur wird endlich gefüllt werden.

Diese Sachen sind allerdings alle erst für die asiatische Version von Tera angekündigt. Laut En Masse steht für Nordamerika im Januar schon das neue BAMS-Schlachtfeld Kumasylum ins Haus. Da der europäische Publisher Gamesforge meist zeitgleich mit En Masse patcht, gilt das wahrscheinlich auch für uns Europäer. Update: Gameforge hat nun auch nachgezogen und das Schlachtfeld für den Januar angekündigt (siehe Video).

Wir drücken auf jeden Fall der Kusarigama-Kämpferin beide Daumen und freuen uns auf neue Inhalte in 2014!

Star Trek Online im Test: Trekkies im Free-to-play-Weltall

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Star Trek Online ist drei Spiele in einem: Eine Raumschiff-Simulation, ein Crew-Management-Minispiel und ein klassisches MMORPG. Wir werfen einen Blick darauf, welche Bestandteile des Free to play-Onlinespiels überzeugen und welche nicht einmal einen Ferengi hinter dem Dabo-Rad hervorlocken würden.

Rechte an fast allen Star Trek Quellen

star-trek-online-logoDas Ernüchternde vorneweg: Star Trek Online hat zwar die Recht an so gut wie allem, was mit Star Trek zu tun hat, aber leider nicht die am hippen Kino-Reboot der letzten Jahre mit Chris Pine und Zachary Quinto.

Star Trek Online setzt da an, wo die letzten Star Trek Fernsehserien aufhörten. Es geht im Süden der Karte gegen das Dominion mit den verschiedenen Rassen, die aus Deep Space Nine bekannt waren.

Die Borgs mit ihrem Assimilierungs-Wahn spielen ebenfalls eine große Rolle. Die waren vor allem aus Star Trek Voyager und The Next Generation bekannt. Und außerdem sind die Klingonen auf dem Kreuzzug gegen die Föderation.

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Auch die Geschichte des letzten Star Trek-Films mit der Next Generation Crew um Captain Picard hat man übernommen. Dabei hat der die erfolgreiche Franchise ziemlich gekillt und den Reboot erst nötig gemacht. In jedem Fall ist Romulus vernichtet und die Überreste des ehemals stolzen Imperiums suchen nach einer neuen Heimat.

Neben der Förderation und den Romulanern ist auch das klingonische Reich spielbar. Es gibt eine ganze Reihe von Rassen, nach denen man die Hauptfigur gestalten kann, viel mehr als kosmetische Auswirkungen hat das auf den Spielablauf allerdings nicht.

Charaktereditor Star Trek Online

Wie viel Star Trek steckt in Star Trek Online?

Wie viele andere bin ich nicht mehr mit Captain Kirk aufgewachsen, sondern Picard, Data, Worf und die anderen waren fester Bestandteil meiner Jugend.

Im Gegensatz zu den meist eher ruhigen und philosophischen Folgen und den wichtigen Fragen der Serie (Wie wird aus Data ein Mensch? Wie wichtig ist Worf seine Ehre und kann er sich unterordnen? Kommen Picard und Dr. Beverly endlich zusammen? Und wie lange dauert es eigentlich noch, bis Wesley Crusher bei einem Transporterunfall ums Leben kommt), setzt Star Trek Online viel auf Action, Raumschlachten und Phaserduelle. In zwei Stunden Star Trek Online wird der normale Spieler mehr Phaserfeuer erleben als sogar ein Raubein wie Worf in einem guten Jahr der Serie.

Zwar bemüht sich Star Trek Online immer wieder um ausgefeilte Quests und stimmige Dialoge und gerade bei den Story Quests gelingt es dem Spiel auch, einige clevere Referenzen zu verstecken (man begegnet Scotty und Pille bei einer typischen Zeitreise-Mission), aber so richtig eignet sich Star Trek Online wohl nicht für ein derart kampfbetontes Konzept wie das eines MMORPGs.

STO Free to Play
Der Weltraum, unendliche Weiten…

Star Trek war im Vergleich zu Star Wars eher pazifistisch orientiert. Doch in den späteren Serien und der Handlung wurde auch das Quellenmaterial deutlich militaristischer, so ist dem Spiel da wohl kein Vorwurf zu machen. Ein richtiges Star-Trek-Gefühl kommt vor allem beim gut ausgearbeiteten Mini-Spiel (den Duty Officers) heraus, bei den Außenmissionen ist es am schwächsten ausgeprägt.

Damit kommen wir auch zu den einzelnen Spiel-Modi.

Das Weltraumspiel

Klare Stärken hat Star Trek Online in diesem Spielmodus. Jeder Spieler bekommt nach den ersten Missionen das Kommando über sein eigenes Schiff, das dann – wie bei anderen Rollenspielen die Spielfigur – entsprechend ausgerüstet, spezialisiert und gesteuert werden kann.

Beim Design der Schiffe haben sich die Designer viel Mühe gemacht, so gut wie jedes aus der Serie bekannte Schiff hat einen Ingame-Vertreter spendiert bekommen. Die eigentlichen Kämpfe laufen wie in einem klassischen MMORPG ab: Skills werden über Brückenoffiziere freigeschaltet und verteilt, die Waffen haben eine bestimmte Abklingzeit und in den Raumschlachten wird gefeuert, was das Zeug hält.

Star Trek Online Raumschiff

Es gibt sogar bei den Schiffen eine Einteilung in die klassische Drei-Einigkeit von Tank, Heiler und Damage-Dealer. Vernichtete gegnerische Schiffe können gelootet werden – das sind bekannte Mechaniken in einer neuen und interessanten Variation.

Ähnlich wie in anderen Spielen ein Dungeon-Run kann in Star Trek Online über ein robustes Gruppensuch-Tool nach einem Raum-Szenario gesucht werden und meist schon nach ein paar Minuten heißt es: „Volle Kraft auf die Schilde“ oder „Zielen Sie auf die Waffen!“. Eindeutig der beste Teil des Spiels.

Die Außenmissionen

Die Außenmissionen sind so, wie man sie sich vorstellt: Eine Gruppe von bis zu 4 Crew-Mitglieder beamt irgendwo runter, Phaser im Anschlag, der Captain wird gesteuert und es ist ganz viel Phaser-Geballere. Medizinische Offiziere (die Blauhemden) sind die Heiler, die technischen Offiziere (am gelben Shirt zu erkennen) nehmen Tank-Funktionen ein und die Redshirts (die in den Serien immer als erstes sterben) sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Gegner auch umkippen.

Die Karten und Aufgaben bei den Außenmissionen wirken leider oft etwas lieblos, die Steuerung ist hakelig, die meiste Action basiert auf relativ ödem Fernkampf und bei der Steuerung kommt man mit wenigen Tasten aus.

Gerade weil die Außenmissionen in der Optik so sehr nach anderen bekannten MMORPGs aussehen, kommt hier wenig Stimmung aus. Wer an die Hektik einer normalen Runde in Tera oder Guild Wars 2 gewohnt ist, wird beim Anblick der Star Trek Online Außenmissionen nicht gerade Freudesprünge machen.

Star Trek Online Bodenkampf

Mehr noch: Sogar Offline-Spiele wie der Bioware Klassiker Star Wars: Knights of the Old Republic sehen deutlich agiler aus als die Außenmissionen bei Star Trek Online.

Das Duty Officer System

Während man im normalen Spielverlauf nur mit den eigenen Brückenoffizieren zu tun hat, die man auf Außenmissionen mitschleppt und und die bei den Schiffskämpfen für verschiedene Skills stehen, hat man es im Duty Officer System mit der ganzen Schiffsbesatzung zu tun. Wobei man sich hier nicht zu viel erwarten sollte, es handelt sich eher um ein textbasiertes Mini-Spiel in der Phantasie des Zockers als um ein grafisch ausgestaltetes Meisterwerk.

Trotzdem spricht es sicher den Star Trek Fan und den Sammler an, wenn er für einen mysteriösen Auftrag, in dem es darum geht, bei einem verbotenen Bat’let-Turnier teilzunehmen, dann den persönlich ausgewählten Sicherheits-Offizier losschicken kann (einen übellaunigen, übergelaufenen Klingonen-Deserteur oder gar die eigene vom Kollektiv befreite Borg-Drone Two of Five).
Es ist ein Aspekt des Spiels, den Star Trek Online vielen anderen Games voraus hat, der aber nicht vollends in das Haupt-Spiel integriert zu sein scheint.

Star Trek Online
Wie stellst du deine Crew zusammen?

Zwar bringen die Offiziere im Kampf kleine Vorteile und die Belohnungen, die von den Missionen nach Hause gebracht werden, sind für Großprojekte der Ingame-Gilden wichtig, aber dieses innovative Element im Spiel hätte ich mir noch ausgeprägter gewünscht.

Stimmungsvoll ist es allemal, in der eigenen Schiffsbar dem Barkeeper das schwere Kapitäns-Herz auszuschütten und mit einem kleinen Skill-Bonus für die nächste Stunde belohnt zu werden – wenn die Phantasie des Spielers 60% der Arbeit macht.

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Das allgemeine Drumherum: Endgame und Free-to-play

Star Trek Online
Scannst du bereits nach Star Trek Online?

Das Gute vorneweg: Star Trek Online lässt sich ganz gut spielen, ohne je auch nur einen Cent in das Spiel zu investieren. Zwar verzichtet man dann oft auf die letzten 10% Feuerkraft, wenn man nicht monatelang grinden möchte, aber spielbar ist es trotzdem. Allerdings sollte man aufpassen, wie man seine Spielfigur und das Schiff skillt. Re-Speccs kosten in Star Trek Online seltsamerweise die Ingame-Premium-Währung.

Im Endgame ist Star Trek Online auf lange Sicht etwas monoton. Es gibt Faktionen, bei denen Ruf gefarmt werden muss, wenn man an die oberste Kategorie an Items heran möchte. Und das Ruf-Farmen läuft über die immer gleiche Handvoll von Szenarien ab: Ideal und sonderlich aufregend ist das nicht. Wer sich einer Gilde anschließt (einer Flotte), hat die Gelegenheit in große Flottenprojekte zu investieren, das beinhaltet dann leider noch mehr Farming.

Für Star Trek Fans lohnt sich ein Abstecher in STO auf jeden Fall. Für jeden anderen ist ein Besuch mit Abstrichen verbunden. Mit der neuesten Generation von MMORPGs kann Star Trek Online nicht mehr ganz mithalten, einige innovative Ansätze sind aber durchaus vorhanden und lohnen einen Probeflug.

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Pro

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Es kommt ein Star Trek Gefühl auf

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Umfangreiche Weltraumfeatures

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Detailreiche Schiffe und Charakter

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Innovatives und motivierendes Minigame

[intense_icon type=”thumbs-up” size=”1″ color=”#81d742″ /]Gestaltung von eigenen Missionen mit der Foundry

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Contra

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Außenmissionen größtenteils enttäuschend

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Unspektakuläres Kampfsystem

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Monotones Endgame

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /]Planetäre Oberfläche wirkt oft etwas lieblos

[intense_icon type=”thumbs-down” size=”1″ color=”#dd3333″ /] Für ein MMORPG recht wenige soziale Features

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[intense_icon type=”cogs” size=”1″ color=”#000000″ /]Diese Konfiguration wird mindestens empfohlen:

Betriebssystem: Windows XP SP2 / Windows Vista / Windows 7 (32 oder 64-bit)
CPU: Intel Core 2 Duo 1.8 Ghz or AMD Athlon X2 3800+
RAM: 1GB RAM
Festplatte: 10GB freier Festplattenspeicher
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 7950 / ATI Radeon X1800 / Intel HD Graphics
DirectX: Version 9.0c oder höher

[/vc_column_text][/vc_tab][/vc_tabs][/vc_column][/vc_row]

Jahresrückblick: MMO Highlights in 2013

Ein Jahr neigt sich mal wieder dem Ende zu und diesen Anlass möchten wir nutzen, um noch mal Revue passieren zu lassen. Die großen MMO Veröffentlichungen blieben dieses Jahr wohl aus, die Ruhe vor dem Sturm quasi, aber dennoch erschienen in 2013 ein paar Titel, denen wir in diesem Beitrag Credit zollen werden.

2012 war ein starker Jahrgang, mit so einigen Hochkarätern wie zum Beispiel Guild Wars 2, The Secret World und Tera. Diese MMOs haben in dem einen oder anderen Online-Spiel höchstwahrscheinlich für Kopfschmerzen und sinkende Spielerzahlen gesorgt. 2013 sollte noch größer werden, zumal ursprünglich nicht wenige schon in diesem Jahr langersehnte Titel wie WildStar, The Elder Scrolls Online, ArcheAge oder Blade&Soul erwartet haben. Pustekuchen! Diese kommen aller Voraussicht nach erst 2014.

Schaut man aber genauer hin, so muss man sagen, dass in den letzten knapp 365 Tagen 2 Spiele die Gunst der Stunde nutzten und so auf sich aufmerksam machen konnten.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – wiedererwacht von den Toten.

FF XIV ARR Highlight 2013

Wenn wir Awards vergeben würden, dann wäre hier der Preis “Die größte Überraschung in 2013” sowas von angebracht gewesen. Wer hätte gedacht, dass das MMO zu Final Fantasy mit solch einer Wucht zurückkommt, vor allem in Hinblick auf die große Wunde, die es vor etwa mehr als 2 Jahren hinterließ? So gut wie keiner!

Einige werden sich noch erinnern: Final Fantasy XIV ist streng genommen kein neues Spiel. Da es den Erwartungen der Spieler und auch des Entwicklers nicht gerecht wurde, entschieden die Macher, das Final Fantasy MMORPG vom Markt zu nehmen, um es folglich von Grund auf zu verbessern.

Ein sehr mutiger Schritt – welcher Spielehersteller hat schon jemals ein bereits veröffentlichtes Spiel komplett zurückgezogen und die Server für ca. 1 Jahr abgeschaltet? Diese radikale Entscheidung, das Spiel unter neuer Leitung akribisch auf ein höheres Niveau bringen zu wollen, brachte Square Enix viel Respekt ein.

Das Risiko hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn FF XIV: ARR ist seit dessen Reinkarnation extrem erfolgreich. Der Ansturm brachte die Server wochenlang zum Glühen und bis heute gibt es teilweise noch Warteschlangen. Und das bei über 60 Servern. Wir berichteten damals auch kurz nach dem Release, der Ende August erfolgte, über den Erfolg der Neuauflage.

Das Besondere hierbei: Square Enix setzt hier auf das Pay-to-Play Modell, das vor diesem Erfolg eigentlich als abgeschrieben galt. Viele Spieler haben erkannt, dass die Vorzüge dessen doch nicht zu vernachlässigen sind – auch zukünftige AAA-MMOs werden diesen Weg gehen. Es kann also in zweierlei Hinsicht von einem “Wiedererwachen” gesprochen werden.

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Doch was macht Final Fantasy XIV: A Realm Reborn eigentlich aus, schließlich strotzt das Spiel nicht gerade vor Innovationen. Ganz einfach: Man setzt hier auf bewährte Inhalte, denen man allerdings in jedem Punkt viel Beachtung schenkt. Die Spieler wollen nicht unbedingt immer nur Innovationen, es kann schon reichen, bereits geschätzte Inhalte mit viel Liebe zum Detail zu füllen – anstatt es nur so “halb” einzupflegen, wie es in letzter Zeit bei so manchen Spielen der Fall war.

Wer genug von klassischen MMORPGs hat, wozu ein halb-rundenbasiertes Kampfsystem oder die Holy Trinity gehört, wird hier aber aller Voraussicht nach auch nicht glücklich werden. Für die anderen gilt, dass sie sich auf eine stimmungsvolle Welt, ein ausgesprochen gutes Klassen- und Craftingsystem, spektakuläre Dungeons sowie auf eine spannende Geschichte und Housing freuen dürfen. Vor 2 Wochen ist übrigens das Update 2.1 erschienen, das viele Neuerungen nach Eorza brachte.

Neverwinter – dem einen gefällts, dem anderen nicht.

Neverwinter Highlight 2013

Das Free-to-Play MMORPG Neverwinter öffnete Ende April die Pforten und fährt seither recht erfolgreich. Das auf Dungeons&Dragons basierende Online-Rollenspiel verzeichnete insbesondere in der deutschen Presse gute Bewertungen, trotz einiger Kritikpunkte, die hier und da zur Aussprache kamen.

Da wäre unter anderem die zu Anfang geringe Abwechslung im Endgame, das Fehlen des Waldläufers, diverse Probleme mit Exploits, eintönige PvP-Modi und so weiter. Das alles ist aber weitestgehend Geschichte, denn mittlerweile gibt es mehr als genug zu tun und der Waldläufer steht den Spielern seit kurzer Zeit auch endlich bei der Klassenwahl zur Verfügung.

Die Jungs und Mädels von Cryptic und Perfect World können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Auch wenn dieses Spiel die Community immer noch spaltet, so muss anerkannt werden, dass es vielen Spielern gefällt und einem in der Welt von Toril nicht gerade wenig Mitstreiter entgegen kommen.

Das actionbetonte Kampfsystem macht in den düsteren Dungeons von Neverwinter unheimlich Laune und geht flüssig von der Hand, in der Foundry, dem Questeditor, erscheinen täglich von Spielern neu geschaffene Geschichten und die Module, im Volksmund auch Erweiterungen genannt, bringen regelmäßig von der Community geforderte Inhalte ins Spiel.

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Neverwinter hat sich defintiv einen Platz in den oberen Plätzen verdient und ist einen Blick wert, selbst wenn hinter der Langzeitmotivation zuweilen noch ein Fragezeichen steht und die Gebiete zwar sehr ansehnlich gestaltet, aber für den einen oder anderen ein wenig zu instanziert sind. Zur Abwechslung oder für einen kurzen Spaß reicht es jedoch mindestens. Vielleicht sogar für mehr?

Fazit zu den besten MMOs in 2013

Neverwinter und Final Fantasy sind wohl die großen Nutznießer eines Zeitraums, in dem es ruhiger nicht sein könnte. Wer weiß, wie erfolgreich sie geworden wären, wenn die großen Konkurrenten schon in diesem Jahr das Licht des Marktes erblickt hätten. Nichtsdestotrotz ist wichtig zu sagen, dass es trotzdem sehr empfehlenswerte Spiele sind, die einem bei der Konkurrenz vielleicht entgangen wären.

Dragon’s Prophet hat es auf ‘Mein MMO’ leider nicht geschafft, bei den besten Online-Spielen in 2013 mit aufgeführt zu werden. Das kostenlose Drachen-MMO von Runewaker ist einfach viel zu früh erschienen, was sehr schade ist, zumal Potenzial durchaus vorhanden ist. Bei Neverwinter war es zunächst ähnlich, aber immer noch auf einem ganz anderen Niveau.

Wer weiß, möglicherweise kann daraus noch ein sehr gutes Spiel werden, aber aktuell gibt es noch zu viel Luft nach oben – in mehreren Bereichen. Man darf schon enttäuscht sein, da Runes of Magic damals der Überraschungstitel schlechthin war und das kommt bekanntermaßen vom gleichen Entwickler. Die Erwartungen waren dementsprechend auch ziemlich groß. So bleibt Dragon’s Prophet erstmal nur ein Geheimtipp für jene, die Begleiterfeatures schätzen und auf Drachen stehen.

Noch ein Geheimtipp: Defiance

Defiance musste viel Kritik einstecken, denn der in der Zukunft spielende MMO-Shooter, der mit der gleichnamigen TV-Serie verknüpft ist, blieb ebenfalls hinter den Erwartungen.

Wir haben es ca. ein halbes Jahr später angetestet und finden im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen, dass Defiance Spaß macht und die Verknüpfung mit der Serie durchaus gelungen ist.

Über die Langzeitmotivation lässt sich streiten, die mag wirklich nicht so gegeben sein; mittlerweile ist jedoch ein großer Abschnitt kostenlos spielbar und auch sonst ist die unbeschränkte Version mit ca. 10€ nicht gerade teuer. Wer zum Beispiel eine Alternative zu Planetside 2 sucht, kann hier bei einem Intermezzo glücklich werden!