Die Veröffentlichung der neunten Erweiterung für das kostenlose MMO DC Universe Online ist noch gar nicht so lange her, doch leider waren nicht alle Spielergruppen mit dem DLC War of the Light so zufrieden, wie es die Entwickler wahrscheinlich gewünscht hätten. Daher beschäftigt sich der neue Brief des Creative Directors genau mit diesem Problem: Die künftigen Addons sollen so gestaltet werden, dass sich alle Spieler von den Inhalten angesprochen fühlen.
Das Leben eines Spieleentwicklers ist oft gar nicht so leicht. Man gibt über Monate das Beste, um ein spannendes MMO oder Update zu entwickeln und trotzdem wirtschaftlich zu arbeiten… Und dann ist der große Tag – die Veröffentlichung steht an und keine 24 Stunden quillt das Supportforum über.
Den einen ist das Spiel zu kompliziert, den anderen zu leicht. Manche fühlen sich vernachlässigt, weil ausgerechnet für ihr liebstes Hobby im Game nichts Neues enthalten war… und und und. Die Liste kann sicher jeder von euch endlos fortsetzen, der direkt nach Release eines MMO oder Patches sich mal die Spielerbewertungen durchgelesen hat. Klingt ziemlich frustrierend, wenn man sich das mal aus der Perspektive der Menschen vorstellt, die bei der Arbeit an den vielen Details über Monate Blut und Wasser schwitzten, oder?
Doch wenn man sich erstmal die Wunden geleckt hat und die Beiträge genauer liest, kann man als Entwickler auch viel entdecken, was künftig einfach anders laufen kann. Diese Vorschläge und das Feedback der Spieler hat sich das Team von DC Universe Onlinezu Herzen genommen und einen Schlachtplan entworfen, wie sie das Spiel künftig noch spannender gestalten können – für alle Fans!
Künftig soll es in jeder Erweiterung Inhalte für kleine und große Gruppen geben.
Neben 4- und 8-Spieler Operationen erwarten euch auch Kombination aus Duos, Herausforderungen und Offene Welt-Komponenten.
Die Gestaltung der 8-Spieler Inhalte reicht von Einzelräumen, über einfache bis hin zu komplexen Streifzügen.
Darüber hinaus sollen eure Entscheidungen während dieser Inhalte, deren Verlauf maßgeblich mitgestalten, um das Ganze möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Auch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Operationen und Großeinsätze sollen zusätzliche Herausforderungen bieten. Je nach dem wie viel Erfahrung ihr in DC Universe schon sammeln konntet, habt ihr bald die Wahl, einen Großeinsatz auf normal oder schwer durchzuspielen. Je nach dem, für welchen Schwierigkeitsgrad ihr euch entscheidet, soll dies das nicht nur auf die Werte eurer Gegner auswirken, sondern auch darauf, welchen Bosses ihr überhaupt gegenübertreten müsst.
Klingt super, oder? Wir sind schon sehr gespannt auf das 10. DLC-Erweiterungspaket! Was erhofft ihr euch davon?
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die offene Beta von “HearthStone – Heroes of Warcraft” geht offensichtlich in die letzte Runde!
Morgen steht ein neuer Patch zum Download bereit, der zusammen mit den lang ersehnten goldenen Heldenporträts auch einige Änderungen an legendären Karten bringt und darüber hinaus Positionierungsfehler behebt. Auch am Ranglistensystem wird gefeilt, um neue Spieler nicht direkt zu vergraulen. Zu guter Letzt wurden einige Erfolge hinzugefügt, so rückt das exklusive Reittier für World of Warcraft in greifbare Nähe!
+++Update++ Wie soeben auf der offiziellen Seite bekannt gegeben wurde (siehe Quelle), war die offene Beta bereits in der letzten Runde, denn der morgige Patch läutet den offiziellen Launch ein!
Aber hier zuerst die beiden Kartenänderungen im Detail:
Der “Tüftlermeister Oberfunks” ist nun eine 3/3-Kreatur (vorher: 2/2) und verwandelt nun einen zufälligen, anderen Diener in einen 5/5-Saurier oder ein 1/1-Eichhörnchen (vorher: Die zu verwandelnde Kreatur konnte ausgewählt werden).
Die Karte “Nat Pagle” hat nun eine Chance von 50 % am Beginn Eures Zuges eine Karte zu ziehen (vorher: 50% Chance am Ende eures Zuges eine Karte zu ziehen).
Bedenkt, dass diese beiden Karten in den kommenden Tagen für 1600 Arkanstaub entzaubert werden können, solltet ihr sie also nicht benötigen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um an eine große Menge Arkanstaub zu gelangen.
Heldenporträts, Erfolge und Ranking-Verbesserungen…
Wie zuvor angekündigt, können ab nun auch goldene Varianten der Heldenporträts freigespielt werden, diese benötigen jeweils 500 Siege mit der entsprechenden Klasse, also wird es vermutlich noch einige Tage dauern, bis man die ersten auch tatsächlich antrifft.
Das “Hearthsteed”, ein Ingame-Reittier für World of Warcraft, wird ebenfalls über einen Erfolg verfügbar sein und man benötigt lediglich drei Siege um es freizuschalten und sollte es im Anschluss daran direkt aus dem Postkasten im Empfang nehmen können.
Ebenfalls wurden Erfolge für den Kauf der Erweiterung von “Diablo 3” gefunden, Käufer der normalen Version erhalten ein Kartenpaket umsonst, Käufer der Collectors Edition erhalten stattdessen zwei.
Das Ranking-System bekommt ebenfalls eine Überarbeitung, welche dafür sorgt, dass Neulinge am Beginn einer neuen Saison nicht permanent auf eingefleischte Veteranen treffen. Solltet man in der aktuellen Saison einen hohen Rang, wie etwa “schwarzer Ritter” oder gar “Legende” erreicht haben, dann findet man sich zum Beginn des nächsten Monats nicht auf Rang 25, sondern beginnt ein bisschen weiter oben, etwas auf Rang 16 oder 15.
Aber wo wir gerade bei der Saison sind: Laut den Patchdaten beginnt nächsten Monat die erste “richtige” Saison, was auf einen Release im April hindeutet.
Zuletzt wurden die neuen Kartenrücken in das Spiel implementiert, wenn man zum Beispiel Rang “Legende” erreicht hat, kann man nach der nächsten Saison sich diese neuen Rücken anzeigen lassen – so sieht jeder Gegner gleich, mit wem er es zu tun hat!
Am Ende noch eine kleine Empfehlung: Du bist Neueinsteiger und kommst nicht so gut zurecht? Dann schaue Dir doch den hilfreichen Arena Guide von Darion an:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die letzte Beta für The Elder Scrolls Online steht an. Kurz vorm offiziellen Erscheinen des Spiels am 4. April wird das die letzte Chance sein, TESO zu testen.
Am Freitag um 17 Uhr ist es soweit: Tamriel öffnet das letzte Mal seine Pforten, ohne dass man einen gültigen Fahrschein, in Form des bezahlten Spiels, braucht. Bis zum Montag um 5 Uhr früh wird es noch Unentschlossenen möglich sein, The Elder Scrolls Online für lau zu testen. Dabei kommen sie diesmal sogar in den Genuss von Boni, die sonst nur Käufern der Imperial Edition offenstehen.
Server laufen mit neuem Beta-Patch und Kollisonsabfrage
The Elder Scrolls Online wird am 4. April offiziell eröffnet, Vorbesteller können bereits fünf Tage vorher mit dem Spielen beginnen. Die jetzige Beta ist also weniger zum Testen gedacht – so kurz vor Release hätte das kaum noch Sinn -, sondern als Probefahrt.
Daher werden die Server mit dem aktuellen Beta-Patch laufen, der bisher nur Spielern der geschlossenen Beta zur Verfügung stand: Das heißt Beta-„Tester“ werden die Startinsel überspringen können und in den Genuss eines verbesserten Kampfsystems mit Kollisionsabfrage kommen. Diese Änderungen stießen bei den Testern der Closed Beta auf viel Beifall.
Die Vorteile der Imperial Edition
Die Digital Imperial Edition: Fünf Tage vor dem offiziellen Spielstart loslegen und exklusive digitale Boni erhalten.
Als weiteres Schmankerl werden die Spieler des Beta-Wochenendes so behandelt, als hätten sie die Imperial Edition bestellt. Sie können sich daher eine Spielfigur erstellen, die der Premium-Rasse „Kaiserlicher“ angehört. Auch die weiteren Vorteile der Imperial-Edition und des Entdeckerpakets sind freigeschaltet wie die erfahrungsfördernden Ringe von Mara oder das kaiserliche Pferd.
Die Volksboni der Kaiserlichen machen sie zu einer idealen Wahl für Spieler, die es mal als Tanks mit Schild und Schwert versuchen möchten. Wir haben das Premium-Volk zusammen mit den anderen Rassen in diesem Beitrag vorgestellt.
Die Spieler haben zudem die Wahl zwischen dem europäischen und dem amerikanischen Mega-Server und können bereits angefangene Charaktere aus früheren Beta-Tests weiterspielen. Die Beta ist für jeden geöffnet, der bereits an einem vorherigen Event teilgenommen hat. Außerdem schwirren noch einige Beta-Keys durchs Netz, die sich noch leicht aufschnappen lassen.
Letzte Chance für den Affen und zum Zocken für lau!
Dafür dass das Beta-Event nichts kostet, lässt Entwickler Zenimax einige Goodies springen. Neben den Vorteilen der Imperial-Edition für das Wochenende, wird es auch einen Affen als Pet geben. Der bleibt Euch sogar noch zum Release erhalten: Ihn findet ihr beim „richtigen“ Start am 4. April dann in Eurem Postfach.
Die Vorteile der Imperial Edition verblassen nach dem Wochenende dann, wer sie langfristig genießen möchte oder auch nach dem Wochenende noch die Luft Tamriels schnuppern möchte, wird sich das etwas kosten lassen müssen.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
http://youtu.be/kFBFhM9cc2Y
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Was macht mehr Gaudi als abends eine Runde Huttenball mit Freunden zu spielen? Der Mannschaftssport erfordert zwar viel Ausdauer und körperliche Härte, aber der Sieg über den Feind und die Anerkennung der Galaxie-Bewohner, sind eine schöne Belohnung für alle Mühen!
Egal ob Bürger der Galaktischen Republik oder des Sith-Imperiums – Huttenball ist immer eine willkommene Ablenkung von den Wirren des Krieges, bei dem sich zwei Mannschaften mit je acht Spielern um einen Ball prügeln – je tödlicher, umso aufregender. Wer die Kugel hinter die Linie der gegnerischen Mannschaft befördert, erhält Punkte und den Beifall des mitfiebernden Publikums. Ein besonderes Highlight ist der Kommentator Baron Todessiegel, der fleißig Bericht über jedes Duell erstattet.
Auch Giradda der Hutte ist ein großer Fan des Gladiatorenkampfes in Star Wars: The Old Republic, und hat deshalb eine neue Arena auf dem verseuchten Planeten Quesh erbauen lassen. Nun fehlen noch mutige Helden wie ihr, welche keine Angst um ihr Leben haben und den neuen Kriegsschauplatz nach Herzenslust testen. Doch Achtung: Die neuen Fallen sind noch gefährlicher und ihr solltet immer darauf achten, wo ihr hintretet!
Design der neuen Quesh-Huttenball-Grube
Auch der Aufbau der Grube verfolgt ein ganz neues Konzept. Während die alte Grube auf Nar Shaddaa eher rechteckig war, ähnelt die neue Arena einer, auf dem Kopf stehenden, Pyramide. So gilt es nicht nur auf Feinde zu achten, sondern auch darauf, wo ihr hintretet um nicht direkt in die Tiefe zu stürzen. Um nach oben zu gelangen könnt ihr die Greifhakenblaster-Tische nutzen, welche euch auf die zweite Ebene der Grube befördern. Als wäre das nicht schon genug Aufregung, hat sich der Hutte noch etwas ganz besonderes für euch ausgedacht: Aus den Röhren in der Arena regnet es giftigen Schleim, der nicht nur verdammt brennt auf der Haut oder die Rüstung angreift, sondern euch auch noch verlangsamt!
Wer hat bei soviel Action nicht Lust auf eine Runde Huttenball in SW:TOR?
Der offizielle Testserver ist seit letzter Woche eröffnet und bietet euch freilich neben einem neuen PVP-Gebiet noch vieles mehr. Wann genau das langersehnte Housing seinen Weg ins Spiel findet, steht leider bislang noch nicht fest – aber wie immer gilt: Mein-MMO informiert!
Für Kenner und Sammler hat Blizzard auch noch die digitale Deluxe-Version im Angebot. Mit ihr werdet ihr stolzer Besitzer eines neuen Flugmounts: Ein Schreckensrabe (auf Englisch heißt der Knabe nicht etwas Chirpy, wie man erwarten könnte, sondern Dread Raven Mount). Bei den Kollegen von mmo-champion könnt ihr das Prachtexemplar in vollem schrecklichem Glanz beobachten (oder alternativ unter dem Beitrag).
Außerdem liegt der Deluxe Edition ein Haustier bei (also der Code für eins, sonst wär das Verschicken schwierig). Das Küken des Schreckens, das Mount in klein, wird Euch in den Pet Battles sicher gute Dienste erweisen. Beide Skins erinnern an den Rabenfürsten aus dem Sethek-Hallen, ein begehrtes Reit-Tier, das nicht wahnsinnig viele Spieler besitzen.
Wer auch in Starcraft unterwegs ist, kann sich zudem über Sonder-Porträts freuen; wer auf das Hack’n Slay Diablo 3 steht, kann nach dem Erwerb der Deluxe Edition von Warlords of Draenor ein spezielles Kriegsbanner sein eigen nennen. Wie immer wird es Mount und Pet exklusiv in der Deluxe-Edition geben
Erscheinungsdatum steht noch nicht fest, läuft wohl auf Oktober oder September hinaus
Ein genaues Erscheinungsdatum lässt sich Blizzard übrigens nicht entlocken. Man versichert lediglich, dass Warlords of Draenor noch 2014 erscheinen wird und gibt den „Herbst“ als ungefähres Datum an. Wildes Spekulieren läuft auf Oktober oder September hinaus, ungefähr zu dem Zeitpunkt erschien 2012 auch Mists of Pandaria.
Mit dem heutigen Tag habt Ihr zudem die Möglichkeit, Euch direkt im Ingame-Shop einen Levelaufstieg zu kaufen. Frische 90er werden mit grünem Gear ausgestattet, das Item-Level der Ausrüstung beträgt 496. Der fremdfinanzierte Held bekommt eine Palette von 22er-Taschen. Wenn er beim Nutzen des Boosts schon auf Level 60 war, erhält er Berufe nach Wahl auf dem derzeitigen Höchst-Niveau von 600.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Tera Rising bietet ein wirklich sehr gutes Action-Kampfsystem, was in diesen Kampf gegen einen BAM (Big-Ass-Monster) hoffentlich im Ansatz zu erkennen ist. Es ist schon erstaunlich, besonders im Endcontent, wie die Kampfmechaniken der Bosse auf das aktive Kampfsystem abgestimmt sind. Das habe ich bis heute noch nicht besser erlebt.
Nebenbei bemerkt – Tera ist ein Free-to-play MMORPG – reinschauen tut also nicht weh, zumindest bis Du Deinem ersten BAM begegnest 😉 Das Spiel ist natürlich nicht für jeden Spielertyp geeignet, denn der asiatische Stil ist nicht zu verleugnen und die Quests überzeugen nicht gerade durch ihre Vielfalt. Das fand ich aber, ehrlich gesagt, auf meinem Weg zum Endlevel nicht ganz so schlimm, da mir das Kämpfen Spaß machte und die schönen Kulissen um mich herum wollte ich dann auch nicht unbefleckt lassen.
Die spektakulären BAMs sind auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung in der offenen Welt, was Tera auch ein wenig von anderen Spielen unterscheidet. Ich kenne kein anderea MMORPG, bei dem Du in der Levelphase schon auf solche Bosse triffst, außerhalb von Dungeons. Zumindest nicht in dieser Größenordnung und Qualität.
Ich spiele hier übrigens einen Slayer, zu Deutsch Zerstörer, eine recht agile Klasse, die mit einem Zweihandschwert ordentlich austeilen kann.
Na ja, schaut Euch einfach das Video selbst an ;-).
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Mein MMO spielt den Start von The Elder Scrolls Online
Zugegeben, so ganz brandneu ist dieser kleine Einblick in TESO nun irgendwie auch nicht. Aber da wir Euch letzte Woche den kleinen Waldelfen im (fast) Let’s Play bereits kurz vorgestellt haben und die Resonanz durchaus nett war, wollten wir Euch dessen “epischen” Kampf durch den Prolog nicht vorenthalten. Wer die Vorgeschichte zu The Elder Scrolls Online bereits zu genüge gesehen hat, dem ist eigentlich diesbezüglich kaum zu helfen. Wer jedoch noch keinen Blick riskieren konnte oder aber einfach nicht genug vom MMORPGbekommt, naja, viel Vergnügen! 😀
Und wer noch ordentlich Material zum “Freunde werben” benötigt, der darf das Video selbstverständlich direkt teilen und einbinden. Kleiner Tipp noch zum Schluss: Die TESO-Volksboni findet Ihr hier! 🙂
http://youtu.be/wyPhbocBGFw
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Wir werfen einen Blick auf den neuen Trailer von World of Warcraft zum versprochenen Boost auf Level 90. Warum macht Blizzard das? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt das Maximallevel aus dem Briefkasten mit sich? Und was zum Gnargh hat das mit Kuchen zu tun?
Maximallevel bei Vorbestellung von Warlords of Draenor
Ein Gnom tappt durch die Wüste von Tanaris und sieht am fernen Horizont einen Briefkasten. Nachdem er sich dorthin geschleppt hat, grüßen ihn auf Postkarten offensichtlich sadistisch motivierte Pelztiere, die mit dem eigenen Lebensstil prahlen möchten:
Meine Axt, meine Raidgruppe, mein Spaß.
Die Botschaft ist klar: Während die 90er feiern, muss der Gnom noch die Teller abwaschen, bis auch er endlich 90 ist. Irgendwie erinnert das an eine Spülmittel-Werbung: Während Villariba schon feiert … – Ihr kennt den Rest.
Aber der Gnom findet auch eine Möglichkeit, direkt Level 90 zu werden, nimmt sie an und es beginnt der Spaß. Sofort Level 90, sofort mit den Freunden spielen und ab geht es. Denn wer das nächste Add-On Warlords of Draenor vorbestellt, der bekommt sofort einen Boost auf Level 90.
Ärger im Paradies
Gut, jetzt verschweigt der Trailer auch einige Sachen. Ein frischer Level-90er kann natürlich nicht sofort an den heißen Unternehmungen seiner Freunde teilnehmen, sondern muss auf Level 90 erst Ausrüstung sammeln, die verschiedenen Bossfights studieren, muss mit seinem Char klar kommen und sich halbwegs orientieren, bevor er einer Raid-Gruppe helfen kann.
Alles geschenkt, die spannende Frage ist doch:Glaubt Blizzard denn selbst, dass Spieler nur auf dem Maximal-Level Spaß haben können? Sehen sie denn ihre Welt als ein trostloses Tal an, das Tal des toten Contents? Sehen sie niedrigstufige Spieler im ewigen Level-Limbo gefangen? Verbringen wir in den Augen Blizzards unsere Zeit einsam und allein unter Qualen, bis am Ende, irgendwo am Horizont, das Paradies des Maximal-Levels auf uns wartet? Ist hier der Kuchen, der uns in Portal immer versprochen wurde?
Blizzard und die Level-Qual
Blizzard versucht seit Jahren, das Level-Erlebnis so schmerzlos wie möglich zu gestalten. Hat man einen funkelenden Level-90er, so kann man einem eigenen niedrigstufen Char Items zuschicken, die ihm Bonus-EXP zusichern. Außerdem wurde wieder und wieder der Level-Prozess beschleunigt, indem man einfach die benötigte EXP verringerte. Mit dem Werbt-einen-Freund-Programm gab es zudem derart viel Bonus-EXP, dass so mancher Level unbemerkt vorbeizog. Während man Quests abgab oder ein Dungeon bestritt, schien man bestimmte Stufen einfach zu überspringen.
Wer schon mal erlebt hat, wie eine mit Erbstücken, den Heirlooms, ausgestatte Twink-Gruppe durch eine unschuldige Instanz fegte und dabei nur Halt machte, um sich zum gegenseitigen Levelaufstieg zu beglückwünschen, dem drängt sich das Bild eines Heuschreckenschwarms auf.
Blizzard und die trostlosen Ebenen der Scherbenwelt
Blizzard hängt wohl wirklich der Idee nach, der Weg bis zur Maximalstufe sei für die meisten Spieler eine lästige Aufgabe, die es so schnell wie möglich zu vollbringen gilt. Dass für viele Spieler auch der Weg das Ziel ist – hat sich in den 10 Jahren des Contents wohl abgenutzt.
Gerade The Burning Crusade, also die Level-Distanz von 60 bis 70, wirkt heute trostlos und leer. Die Quest-Struktur, das Phasing, das Erzählen von zusammenhängenden Geschichten – all das hat Blizzard später verfeinert, vielleicht sogar perfektioniert. In den ältesten, naturbelassenen Ecken der Welt fehlen Erzählqualität und Abwechslung bei den Quests.
Das alte Welt wurde mit Cataclysm ordentlich aufgewertet. Wie hat Euch aber das Gesamtbild gefallen?
Den ganzen alten Content ständig auf dem Niveau des Neuesten zu halten, ist nicht möglich. Mit Catacylsm hat man ähnliches versucht:
[pull_quote_center]Die alte Welt, das Level-Erlebnis von 1-60, wurde verändert. Die Spieler haben es nicht honoriert, weil dadurch wertvolle Zeit von der Entwicklung im Endgame abgeknappt wurde.[/pull_quote_center]
Jahrelang bemühte sich Blizzard darum, mit dem Problem kreativ umzugehen. Man legte niedrigstufige Zonen serverübergreifend zusammen, damit die Spieler sich als Teil einer lebendigen Welt fühlten. Man änderte Gruppen-Quests so, dass sie auch alleine zu bewältigen waren. Lukrative Spritztouren in Dungeons sollten von der Quest-Trostlosigkeit ablenken, sogar in Schlachtfeldern konnte man mittlerweile leveln. Alles wurde getan, nichts hat langfristig geholfen. Die Kreativität hat wohl nun ein Ende.
Dann sollen sie doch Kuchen essen!
Der Level-Boost bei einer Vorbestellung ist also nur konsequent. Blizzard sieht den früheren Heldenweg von 1 bis 90 als Ochsentour an, die viele Spieler so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen.
[pull_quote_center]Ob am Ende des Weges, mit dem Maximal-Level, dann wirklich ein mit Kuchen gefülltes Paradies auf den Spieler wartet oder nicht … das ist eine andere Frage.[/pull_quote_center]
Ein schaler Geschmack tritt spätestens mit der Erweiterung ein. Dann können sich Spieler für eine stattliche Summe Echt-Geld im Ingame-Shop direkt einen Level-90er kaufen. Man bezahlt Blizzard also dafür, einen großen Teil des Spiels nicht spielen zu müssen, weil man möglichst schnell zum leckeren Kuchen am Ende gelangen möchte. Hoffentlich ist der keine Lüge.
Außerdem
Negativ: Es erinnert an die unrühmliche Jahrespassgeschichte, dass man mit so einer Aktion in einer Content-Durststrecke, die wahrscheinlich wieder ein Jahr dauern wird, Spieler durch eine Vorbestellung ans Spiel binden möchte.
Positiv: Wenn dadurch Power-Leveling oder andere Absurditäten wie ein Char-Kauf auf eBay aus dem Spiel verschwinden, hatte die Sache etwas Gutes.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
The Elder Scrolls Online kommt am 4. April auf den Markt. Entwickler Zenimax gibt Euch jetzt am Wochenende vom 14 bis zum 17.März noch einmal die Gelegenheit, in das Spiel hinein zu schnuppern. Das letzte Beta-Wochenende vorm Release wurde soeben bestätigt. Für jeden, der es bis jetzt noch nicht geschafft hat, die Welt von Tamriel zu besuchen, ist das die letzte Chance. Oder ihr schaut Euch einfach unsere Videos aus der Welt von The Elder Scrolls Online an.
Heute schauen wir uns das UI an. UI ist die Kurzform von User Interface, sozusagen die Benutzerschnittstelle des Spiels. Es darf in keinem Spiel fehlen, aber gerade in einem MMO ist das UI besonders wichtig. Hier werden viele Dinge und Informationen untergebracht, zum Beispiel die Mini-Map, die Lebensanzeige oder Hotkeys zu den verschiedenen Fähigkeiten. Dabei soll das Interfache aber auch nicht überladen wirken und zu stark von der Spielwelt ablenken.
Ob The Elder Scrolls Online das schafft und ob dem Spiel dabei der Spagat zwischen Singleplayer und Multiplayer gelingt, schauen wir uns nun genauer an.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Falls euch dieser Tag bisher wenig gute Neuigkeiten bescherte, haben wir eine tolle Überraschung für alle Rift-Fans! Mit dem nächsten Update 2.7 wird jede Klasse eine neue Seele erhalten. Die ersten beiden wurden schon bekanntgegeben und die möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten:
Die alten Orakel haben bereits in der dunklen Zukunft mit ihrer Wasser- und Todesmagie die Vernichtung von Telara abgewendet und müssen nun auch in dieser Zeit für den Erhalt der Welt eintreten. Dank ihrer mächtigen Segen, Schilde, Heilfähigkeiten, Stärkungen und Flüche wird die neue Kleriker-Seele ein willkommener Mitstreiter und gefürchteter Feind, in epischen Kämpfen auf den Schlachtfelders Telaras und gegen fiese Bossgegner.
Nachdem das Einsatzgebiet der Kleriker bislang eher Schaden, Heilung oder Schutz waren, werden sich bestimmt viele Spieler über die neue Rolle und ihre Möglichkeiten freuen.
Etwas seltsam mutet diese Seele schon an. Denkt man an Heiler, so stellt man sich meistens elegante, kluge Geschöpfe in langen Gewändern vor… Aber ein Krieger? Ernsthaft? Doch das in einem MMO alles möglich ist, beweist die neue Krieger-Seele:
Der Befreier ist erst kürzlich von der Ebene der Erde zurückgekehrt und unterstützt nun die tapferen Recken Telaras mit seinen starken Magnetfeldern. Während er vorn an der Front kämpft, kann er seine Verbündeten mit mächtigen Absorptionsschilden schützen – je mehr Gruppenmitglieder, umso besser. Seine große Stärke ist vor allen langanhaltende Heilung auf Schlachtzugsgruppen, bei der er sein vollen Potential entfalten kann.
Katja: Ziel dieser Änderungen ist, dass jeder Charakter jede Rolle im Spiel erfüllen kann – wenn er möchte oder die Gruppe davon profitieren würde. Auffällig ist jedoch bei den bisher vorgestellten Seelen, dass sie scheinbar primär auf Absorptionsmechanik setzen. Inwieweit das die Heilung aller Heiler eines Raids bzw. einer Gruppe beeinflusst, wird sich wahrscheinlich erst rausstellen, wenn Patch 2.7 auf den offiziellen Servern aufgespielt wird. Bislang ist leider unklar, wann es soweit ist – Versprechen können wir euch allerdings, dass sich auch noch Schurken und Magier in den nächsten Tagen über neue Seelen freuen können. Sobald mehr darüber bekannt ist, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden
Die aktuellen Beta-Skills des Drachenritters bei The Elder Scrolls Online
Noch ist bekanntlich nichts in trockenen Tüchern, aber dennoch werden sich viele TESO-Fans bereits seit Wochen Gedanken über ihren Hauptcharakter machen und der Release-Termin rückt ja auch immer näher. Grund genug für uns, Euch nach und nach die derzeitigen Talentbäume der einzelnen Klassen vorzustellen. Den Anfang machen wir heute mir dem Drachenritter, der übrigens gar nicht so selten auch als Drachenkrieger bezeichnet wird. Doch ob nun Ritter oder Krieger, das übergeordnete Thema lautet: DRACHE! Und was zeichnet einen Drachen so ungefähr aus?
Feuer, Kraft, Stärke, Zähigkeit, Zauberkunst oder mindestens eine gewisse Magieresistenz, häufig eine Erdverbundenheit und ja, Drachen schlafen natürlich liebend gern auf einem riesigen Haufen Gold, wie wir alle ja jüngst wieder durch J. R. R. Tolkiens Hobbit aufgefrischt bekommen haben.
Zugegeben an Letzterem mangelt es dem jungen Drachenritter zunächst noch – daran müsst Ihr ganz einfach selber arbeiten – aber sämtliche anderen Aspekte sind tatsächlich so in etwa in den Skill-Möglichkeiten wiederzufinden. Und was beim Drachenritter besonders gut zusehen ist, dass er sich mit ein wenig Einfallsreichtum nahezu beliebig spielen lassen dürfte.
Ein feuriges Multitalent!
Zum einen stimme ich Darion absolut zu (siehe später im Video unten), wenn er sagt, der Drachenritter sei für ihn der Feuermagier überhaupt. Das verdeutlicht der Talentbaum „Ardent Flame“, den wir Euch direkt als Erstes gleich vorstellen werden. Zum anderen haben wir hier einen Support-Charakter par excellence. Sowohl im Skillbaum „Ardent Flame“ als auch bei „Earthen Heart“ finden sich zahlreiche Talente, die Euch bei Euren Mitspielern sehr beliebt machen sollten.
Ihr schützt sie, verbessert ihre Waffen und Angriffe, ihr legt Gegner lahm und sorgt beispielsweise dafür das diese Eure Gruppe häufiger verfehlen. Wer sich in diese Richtung entwickelt, der dürfte in Dungeons und Raids ein gefragter Begleiter sein. Und was wäre wohl ein solcher Charakter mit einem Heilungsstab in beiden Händen? Möglichkeiten über Möglichkeiten, es dürfte spannend werden.
Der ultimative Tank?
Des Weiteren wird der Drachenritter in zahlreichen Foren bereits als der ultimative Tank überhaupt gefeiert. Und tatsächlich, mal einen Blick in den dritten Talentbaum „Draconic Power“ geworfen und: Junge, Junge, Mädchen, das sind beeindruckende Skill-Optionen, die vielleicht noch gespickt mit dem einen oder anderen Talent aus anderen Zweigen einen richtig harten Verteidiger hervorbringen dürften. Ultimativ hin oder her, der Drachenritter wird sich als Tank ausgezeichnet spielen lassen. Innovative Talentkombinationen sind herzlich willkommen! 🙂
Die drei Talentbäume des Drachenritters:
So, der langen Rede kurzer Sinn, wie gehabt, hier für Euch die drei Skillbäume des drakonischen Kriegers von The Elder Scrolls Online im Überblick!
Feuer und Flamme mit dem „Ardent Flame“-Talentbaum
[intense_hr type=”solid” size=”large” /]
Wie bereits angedeutet zeichnet sich der „Ardent Flame“-Talentbaum (zu Deutsch „Verzehrende Flamme“) vornehmlich durch die Nutzung von Feuereffekten aus. So erhöhen die passiven Talente „Funkenflug“, „Wärme“, „Sengende Hitze“ und „Welt in Flammen“ den Schaden von Feuereffekten, verlangsamen Gegner durch Feuereffekte, erhöhen die Wirkdauer von bestimmten Feuertalenten und den Flächenschaden aller – na? Ja, richtig! – Feuerfertigkeiten. Mit anderen Worten: Ihr werdet ein richtiger kleiner Feuerteufel!
Die aktiven Talente können sich aber natürlich auch sehen lassen. Mit dem „Feurigen Griff“ zieht Ihr Gegner zu Euch hin und fügt ihnen Feuerschaden zu. Ja, das Talent erinnert an den WoW-Todesritter und dürfte wohl auch bei TESO für Tanks sehr interessant sein.
„Versengender Schlag“ fügt Gegnern ebenfalls direkten Feuerschaden zu und startet einen DoT (Damage over Time), der den Gesamtschaden noch mehr als verdoppelt. Natürlich darf auch ein Drachenfeuer nicht fehlen und so sorgt „Feuriger Odem“ für kegelförmigen Feuer-Flächenschaden vor Euch.
Die „Lavapeitsche“ verursacht ebenfalls ordentlich Feuerschaden und Ihr bringt betäubte sowie bewegungsunfähige Gegner aus dem Gleichgewicht (ergo: wohl zu Fall).
Mit dem Talent „Inferno“ bekommt Ihr noch eine Art Feueraura, die flächenwirksam Schaden auf alle umstehenden Gegner (Radius 5 Meter) verteilt und mit der Zeit Magicka verbraucht. Diese Fertigkeit muss aktiv wieder deaktiviert werden, ansonsten wir Euer Magickavorrat irgendwann einfach leer sein.
[tr-accordion id=”7347″]
Das Ultimative Talent nennt sich in diesem Baum „Drachenritter-Standarte“ – womit für alle Besserwisser schon mal klar ist, die Klasse muss dann wohl auch Drachenritter heißen. 😉 Na, Spaß beiseite, die Standarte jedenfalls fügt allen Gegnern im Umkreis Feuerschaden zu und lässt diese einige Sekunden sage und schreibe 50 % weniger Heilung erhalten (sicher auch lustig im TESO-PvP). Ein Verbündeter hingegen kann die sogenannte Shackle-Synergie aktivieren und den betroffenen Feinden nochmals Schaden zufügen sowie sie an Ort und Stelle festhalten.
Fazit: Zusammengefasst haben wir es beim „Ardent Flame“-Talentbaum (ohne groß mit anderen Talenten zu mixen) mit einer ordentlichen Portion Feuerschaden zu tun, also tendenziell gut geeignet für einen Damage Dealer (kurz DD) – ob Meele (Nahkampf) oder Caster (Zauberfernkampf) bleibt dabei zunächst mal offen. Nichtsdestotrotz haben wir es bei The Elder Scrolls Online schon mit einem recht freien System zur Charakterentwicklung zu tun und so würde es nicht wundern, wenn auch andere Rollen wie der Tank für das eine oder andere Talent Verwendung hätte (Beispiel: „Feuriger Griff“).
Drakonische Zähigkeit – Der „Draconic Power“-Talentbaum
[intense_hr type=”solid” size=”large” /]
Kommen wir beim vermeintlichen Tank-Bäumchen, der sich zu Deutsch „Drakonische Macht“ nennt, auch direkt zunächst zu den passiven Talenten. „Eisenhaut“ reduziert schlicht den erlittenen Schaden, „Brennendes Herz“ erhöht die erhaltene Heilung, solange Ihr ein Talent der drakonischen Macht aktiv haltet, „Älterer Drache“ steigert Eure Lebenswiederherstellung um 2 % pro ausgerüstete drakonische Macht (auch mal ein interessanter Ansatz) und die „Schuppenrüstung“ erhöht dann noch Eure Zauberresistenz. Summa summarum – joa, hier zeichnet sich wohl ziemlich deutlich ein Vollzeit-Tank ab oder zumindest ein sehr zäher Bewohner Tamriels. 😉
Bereits optisch sehr ansprechend wirkt die „Gespickte Rüstung“. Euch wachsen fette Drachenstacheln aus dem Körper, diese verstärken Eure Rüstung zeitweilig und ein gewisser Anteil des erlittenen Schadens geht auf den jeweiligen Gegner zurück.
Das Talent „Dunkle Krallen“ fügt umstehenden Feinden Schaden zu, macht sie kurz bewegungsunfähig und erlaubt einem Verbündeten die „Impale-Synergie“ zu aktivieren, die wiederum gehaltenen Gegnern Schaden zufügt.
Damit unser Vorzeige-Tank auch kurzzeitig ohne Heiler zurechtkommt und leere Heiltränke verkraften kann, nutzt Ihr das Talent „Drachenblut“ mit dem Ihr Euch ein kleines Stück drakonischer Unsterblichkeit ausleiht und Euch selber heilt, sowie die erhaltene Heilung auch gleich noch mal erhöht. Äh, also auch gut, wenn der Heiler nicht gerade ein Nickerchen macht.
Neben der Zauberresistenz hilft Euch die „Reflektierende Schuppe“ gegen feindliche Caster. Einmal aktiviert werft Ihr einige Sekunden ganz einfach sämtliche Zauberprojektile wieder zurück. Sehr lustig ist auch die letzte Fertigkeit. Mit „Inhalieren“ absorbiert Ihr mal ebenso Leben von Euren umstehenden Feinden, nach kurzer Zeit bekommen Sie dafür dann als Dank auch noch Schaden. 🙂
[tr-accordion id=”7360″]
Eine Attacke zum Anstürmen gibt es ja in vielen Spielen und bei TESO sogar noch in anderen Skill-Bäumen. Extrem stilvoll macht Ihr das aber mit dem „Drachensprung“. Klicken, Flügel ausfahren, Kino reif angesprungen kommen, ordentlich Schaden austeilen und alle betroffenen Gegner wegkicken – um es mit den Worten von Friedrich Lichtenstein zu sagen: SUPERGEIL! 😀
Fazit: Tja, also ich würde mal sagen, es ist relativ offensichtlich, dass es beim „Draconic Power“-Talentbaum um die Rolle eines zähen Verteidigers geht. Dennoch, wer weiß, welche schicken Kombinationen Ihr Euch ausdecken werdet. Der „Drachensprung“ beispielsweise dürfte für alle PvP-Fans auch so eine spannende Sache sein. Wenn ich da so an die Schamanen bei WoW denke, die ja auch immer gern sämtliche Leutz von Klippen und Co katapultiert haben – das macht schon Laune….ähm, naja oder eben auch nicht. Hängt ganz von der Perspektive ab.
Werdet zum irdenen Herz der Gruppe – Der „Earthen Heart“-Talentbaum
[intense_hr type=”solid” size=”large” /]
Kommen wir zum letzten Skillbaum, dem drakonischen Supporter schlecht hin. Auch beim „Irdenen Herz“ zunächst der schnelle Blick auf die passiven Talente. „Ewiger Berg“ erhöht die Wirkdauer sämtlicher Fähigkeiten dieses Talentbaumes. Das deutet bereits daraufhin, dass es wohl mehrere Effekte mit Wirkungsdauer geben wird. „Kampfschrei“ hilft direkt nur Euch selber, dafür aber ungemein. Ihr regeneriert sofort 50 % Leben, Magicka UND Ausdauer der Kosten einer aktivierten Ultimativen Fähigkeit. Heißt, Ihr kommt also auch explizit in den Genuss dieses passiven Talents, wenn Ihr eine andere Ultimative Fähigkeit nutzt – das lädt ja fast schon gerade dazu ein. „Segen des Bergs“ hilft Euch dabei ultimative Kraft aufzubauen, die Ihr ja für die Aktivierung von Ultimativen Fähigkeiten benötigt. Mit anderen Worten – noch häufiger Leben, Magicka und Ausdauer regenerieren. 😀 Und auch „Helfende Hände“ gewährt Euch 2 % Ausdauer, wenn Ihr eine Fähigkeit des irdenen Herzens verwendet. Na, so der super Support der Gruppe zeichnet sich in den passiven Talenten ja noch nicht ab, jedenfalls nicht direkt. Aber schauen wir weiter!
„Steinfaust“ – Ihr teilt physischen Schaden an einen Gegner aus und schlagt in einige Sekündchen zu Boden. Ok, das könnte der Gruppe wohl helfen, aber direkter Support?
Jetzt aber! „Geschmolzene Waffen“ – erhöht den Waffenschaden aller nahen Verbündeten und bei Euch noch effektiver!
„Obsidian Schild“ – Ihr verschafft allen Verbündeten einen Schaden absorbierenden Schild und Euch einen noch effektiveren!
„Versteinern“ – Ihr betäubt einen Gegner vergleichsweise lange und er kommt auch erst nach einigem Schaden wieder zu sich. Aha, also zwei verschiedene Stun-Optionen, schicke Sache.
Und mit der „Aschewolke“ verlangsamt Ihr sämtliche betroffenen Gegner erheblich und reduziert Ihre Trefferchance um immerhin knapp ein Drittel.
[tr-accordion id=”7365″]
Und was bringt die eigentliche Ultimative Fähigkeit? „Magmarüstung“ – Ihr begrenzt für einige Sekunden Euren erlittenen Schaden auf 3 % Eures maximalen Lebens und alle nahen Feinde erhalten im Gegenzug auch noch Feuerschaden über die entsprechende Zeit. Hmm, sicherlich auch für Tanks gar nicht so unspannend?!?
Fazit: Der Drachenritter des irdenen Herzens – klingt irgendwie romantisch, oder? – ist tatsächlich vollgestopft mit aktiven Fähigkeiten, mit denen Ihr Eure Gruppe unterstützen könnt. Die passiven Talente stützen wiederum die aktiven, und wenn es hart auf hart kommt, dann könntet Ihr mit der „Magmarüstung“ zumindest für Euch das Schlimmste verhindern sowie so ganz nebenbei noch zur Dezimierung der Feindesgruppe beitragen. These: Ohne andere Fähigkeits-Kombinationen dürfte dieser Talentbaum für Singleplayer weniger von Interesse sein? Nicht unbedingt, da die Support-Fähigkeiten geschickterweise für Euch sogar noch den größten Nutzen haben. Ergo: Probieren geht auch beim „Earthen Heart“-Talentbaum über Studieren! 🙂
Kleines Fazit:
So ganz viel gibt es zunächst einmal wohl nicht mehr zum Drachenritter zu sagen. Fakt ist, The Elder Scrolls Online bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich seine ganz eigene Klasse und Spielweise zu kreieren. Und auch wenn der eine oder andere Talentbaum bereits komplett spielbar erscheint, so empfiehlt es sich ganz sicher immer mal wieder herumzuexperimentieren.
Ich hoffe, Euch hat unsere kleine Übersicht zur wirklich stilvollen Klasse des Drachenritters gefallen und mache mich schon bald daran, die Nächste vorzustellen. Zum Abschluss wie so oft die Bitte, wenn Euch der Beitrag gefallen hat oder Ihr ihn gern in Euer Fan-Forum einbetten wollt, dann teilt Ihn doch direkt bei Facebook und Co. Wir freuen uns, wenn wir Euch weiterhelfen konnten und wünschen allen zukünftigen Drachenrittern viel Erfolg in Tamriel!
Wie jetzt das wars schon? Echt jetzt?
Ach ja, ich hatte ja etwas von einem Video erzählt, nicht wahr? Na, das wollen wir Euch nicht vorenthalten. Hier der Beitrag von Darion zum Drachenritter bei The Elder Scrolls Online. Viel Spaß und bei Fragen fragen und bei Antworten antworten! 😀
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Neuigkeiten zu The Elder Scrolls Online: Vor wenigen Stunden äußerte sich Paul Sage, der Game Director, im offiziellen Beta-Forum, zu kommenden Änderungen des bald erscheinenden Online-Rollenspiels. Mit von der Partie und vor allem interessant ist die Ankündigung des FOV Sliders (Field of View), der dem Spieler einen größeren Sichtradius gewährt.
Bisher ist es nämlich so, dass Fans, die auf eine Third-Person-Ansicht setzen, einen wesentlich besseren Überblick in der virtuellen Welt haben. Spieler, die hingegen die First-Person-Ansicht bevorzugen und diese zum Beispiel von The Elder Scrolls: Skyrim gewohnt sind, haben das Problem, dass die Übersicht nahezu nicht vorhanden ist und somit annähernde Feinde schnell übersehen werden.
Außerdem sprach Paul Sage noch ein paar andere Punkte an, die demnächst Verbesserungen erfahren:
Erweiterung der Welten-Interaktion, mit der nicht nur die Anzahl der aufhebbaren Gegenstände erhöht wird, sondern auch die Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten.
Eine optimierte Zusammenführung der Gruppen: Spieler hatten beklagt, dass sie durch die Phasing Technologie nicht mehr zueinander finden konnten.
In Zukunft wirst Du darüber informiert, wer oder was für Deinen Tod verantwortlich war.
Die Wahl, das “Battle-Level” in Cyrodiil ein- oder auszuschalten.
Ein Battle-Level ist ein künstlich erhöhtes Level, wodurch ein Spieler zwar auf eine hohe Stufe gehoben wird. Die Kampfkraft entspricht aber nicht der gleichen Stufe auf einem “Normal”-Level.
Obendrein dürfen wir uns in Kürze auf tiefergehende Informationen zu den sogenannten Adventure Zones freuen, die Raids aus anderen MMORPGs ähnen sollen und insbesondere für das Endgame von höherer Bedeutung sind.
Das nächste Beta Wochenende steht vor der Tür?
Die Gerüchte darum, dass am 14.3 die nächste Wochenend-Beta stattfindet, erhärten sich. So ist offenbar der finnischen Ausgabe von IGN bereits eine Information herausgerutscht, die in diese Richtung zielte. Mittlerweile ist das aber wieder vom Netz genommen worden. Man geht davon aus, dass Zenimax die ersten sein möchten, die den Start des Beta-Wochenendes verkünden wollen.
Also tut bitte alle schön überrascht. Das ergibt auch alles Sinn, denn wenn Ihr Euren Client startet, werdet ihr etwas merken – es erwartet Euch ein großes Update 😉
Auf Star Wars: The Old Republic kommen aufgrund der Flut an MMORPGs in diesem Jahr turbulente Zeiten zu, aber der Entwickler möchte sich mit seiner Interpretation des uns allen bekannten Universums natürlich nicht kampflos geschlagen geben und springt von einem “Super-Secret-Project” zum nächsten. Hoffentlich ist die Macht mit den Machern, zu wünschen wäre es.
Wir haben gestern ja über das brandneue geheime Projekt berichtet, das Bioware übrigens jetzt auf den Namen “SSHP” taufte – Super Secret Home Project oder so ähnlich. Wahrscheinlich erkennt jeder schlaue Fuchs sofort, worauf man hier anspielt. Das ehemals geheime Weltraumprojekt “SSSP” , um es zu verdeutlichen und von dem wir hier im Kontext sprechen, wurde vom Super Secret Space Project zum Galactic Starfighter, dem spektakulären 12vs12 Raumkampf PvP, und ist mittlerweile für jeden frei zugänglich.
Es könnte ein gutes Omen sein, dass man auch nach der Veröffentlichung der Raumschlachten, sich nicht zurücklehnt und diesen Modus vernachlässigt, sondern im Gegenteil – diesen alle paar Wochen sogar akribisch erweitert. Darüber hinaus stapelte man beim Weltraumprojekt zunächst tief und wurde dann doch positiv überrascht.
Galactic Starfighter – im Rampenlicht: Scout und Jagdbomber
So heißt der neue Trailer, in dem Bioware mittels einiger Kampfszenen den wendigen Scout und den starken sowie agilen Jagdbomber nocheinmal vorstellt. Wenn du dir bisher nicht sicher warst, bei SW:TOR einzusteigen, dann bist du es ja vielleicht jetzt – die digitale Erweiterung ist, wie bereits erwähnt, seit geraumer Zeit kostenlos spielbar. Aber auch Veteranen bekommen in diesem Video ein Stück vom Kuchen ab: Mit dem Update 2.7, das im April erscheint, erfährt der Raumkampf weitere Neuerungen, wozu unter anderem zwei neue Kampfschiffe zählen – der Scout “Spearpoint” und der Jagdbomber “FT-3C Imperium”. Diese Raumjäger-Varianten könnt ihr hier ebenfalls bestaunen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das Release von The Elder Scrolls Online, kurz TESO, steht bevor. Am 4. April ist es soweit. Viele Spieler werden von der Möglichkeit des Early Starts Gebrauch machen, den zum Beispiel die Imperial Edition bietet, und bereits fünf Tage vorher in die Welt von Tamriel eintauchen.
Nachdem wir bei mein-mmo.de bereits ausgiebig die Pressestimmen zum Spiel vorgestellt haben, die zuerst etwas dürftig ausfielen, beim PvP aber freudiger wurden, haben wir uns heute daran gemacht, doch mal Euch, die Spieler, zu Wort kommen zu lassen.
Deshalb haben wir uns dort aufgehalten, wo sich die wahren TESO-Fans in ihrer Freizeit rumtreiben: In den Spiel- und Gildenforen. Wir haben die Lauscher offen gehalten und können daher in so einer Art Kneipenumfrage mal die wirklichen Spieler zu Wort kommen lassen.
Immerhin werdet Ihr mit denen schon in ein paar Wochen gemeinsam durch Tamriel streifen. Und vielleicht haben wir sogar Euch beim Plauschen belauscht.
Ein MMORPG in der Gilde bringt auch Verpflichtungen mit sich
Im Forum von worldofplayers.de dominiert ein großer Thread die Diskussion, der fast 300 Beiträge zählt. In ihm wird die Frage behandelt, wie die Spieler denn TESO überhaupt finden. In der Diskussion erzählen zahlreiche Forenteilnehmer, wo sie in ihrer aktuellen MMORPG-Karriere stehen und um ihre Begeisterung für The Elder Scrolls Online bestellt ist. Der Thread erstreckt sich bereits über fast 10 Monate. Zu Beginn dreht sich die Diskussion noch um „Online-Spiel: Ja oder Nein?“
Zu alt für den Scheiß?
Krysos1962 zum Beispiel ist zwar ein Elder Scrolls-Fan, wird nach zahlreichen Jahren bei WoW aber nicht zum The Elder Scrolls Online-Spieler. Er hat das Gefühl, dass er zu alt geworden ist, um völlig in einer Online-Welt aufzugehen. Die zahlreichen Verpflichtungen, die ein aktives Raiden und Gildenleben mit sich bringen, sind ihm zu viel. Er will keinen Computer mit einem zweiten Leben darin, das auf ihn wartet, Krysos1962 möchte seine Zeit frei einteilen.
Dichte Atmosphäre statt stumpfem Gemetzel
Je näher der Start des Spiels rückt, desto konkreter dreht sich die Diskussion um The Elder Scrolls Online. So hat Bluntschi bereits an einigen Beta-Sessions teilgenommen und erzählt von seinen Eindrücken. Am Anfang sei das Erlebnis doch recht ernüchternd gewesen. Er habe nicht so sehr ins Spiel eintauchen können, wie er es gehofft hatte. Der Schwierigkeitsgrad falle erstaunlich knackig aus und ein um andere Mal habe er sich von Skeletten umzingeln und besiegen lassen.
Elder Scrolls Online punktet mit einer realistischen Grafikpracht, die eine tolle Atmosphäre vermittelt.
Doch von Anfang an sei ihm die schöne Grafik und Spielewelt aufgefallen. Bluntschi gefaällt im Gegensatz zu World of Warcraft vor allem die Ernsthaftigkeit der Präsentation. Hier ploppten keine großen Damage-Zahlen auf, nichts blinke oder lenke ab. In The Elder Scrolls Online gehe es nicht ums hirnlose Schnetzeln, sondern um Atmosphäre und Geschichte.
Hier ein passendes Video anschauen, das die Atmosphäre in TESO demonstriert:
Im Forum von http://www.elder-scrolls-online.de/ sind vor allem erfahrene MMORPGler zu Hause, die in den einzelnen Threads über Spielmechaniken und Eindrücke der Beta berichten. In einem der größten Threads geben die Spieler Eindrücke aus erster Hand zum Beta-Wochenende vom 28. Februar wieder.
Der User Gannicus weist eine lange MMO-Laufbahn vor. Er hat bereits mit Dark Age of Camelot begonnen, es ging dann über World of Warcraft und Guild Wars 2 zu Star Wars: The Old Republic. Er sieht bei der Grafik deutliche Anleihen zu Skyrim, vielleicht sogar etwas zu deutliche. Es entstehe der Eindruck, da habe man nicht allzu viel nachbearbeitet.
Allgemein wirke die Welt etwas zu statisch auf ihn. In Marktflecken und Quest-Hubs sei dieser Eindruck zwar weniger ausgeprägt, aber gerade die offene Welt wirke irgendwie tot auf ihn. Monster warteten darauf, besiegt zu werden; NPCs harrten ihrer Rettung. Gannicus hätte sich mehr wandernde Mobs und Quest-Geber gewünscht.
Allgemein sieht er Potential im Spiel, ist aber auch skeptisch.
Tolles und atmosphärisches Quest-System
Der User Apokh hingegen ist bereits in der Beta zu einem glühenden Fan von The Elder Scrolls Online geworden. Mit der Kritik anderer an der Grafik kann er überhaupt nichts anfangen. TESO weise die beste Grafik für ein MMO überhaupt auf. Es mit Age of Conan oder Morrowind zu vergleichen, ist für ihn ein Unding.
Vor allem das Quest-System hat es ihm angetan. Im Gegensatz zu anderen MMOs reiche es hier eben oft nicht, nur ins Log zu schauen, sondern man müsse etwas nachdenken. Vor allem eine Schatzquest auf Daggerfall-Seite hat es Apokh dabei angetan.
In The Elder Scrolls muss man manchmal in sich gehen, um eine Aufgabe zu lösen.
Die einzigen Probleme, die Apokh mit dem Beta-Wochenende hatte, waren neben verzeihbaren Lags nur das Niveau der Community auf dem amerikanischen Test-Server. Er hofft, dass es bei Release anders werde.
Jubel unter Rollenspielern: Endlich die gemeinsame Gummizelle
Als Phase bezeichnet man eine Instanz der Spielewelt, die von bestimmten Spielern geteilt wird. Zwei Spieler am selben Ort, die in verschiedenen Phasen stecken, können daher nicht miteinander interagieren … so wie (Spoiler-Alert) die Geister in „The Others“.
Vorher unkten manche, auf dem riesigen Mega-Server könne der Platz für Rollenspieler eng werden. Sie müssten sich im ständigen Kontakt mit Nicht-Roleplayern ihre Immersion kaputt machen lassen. So nennt man das völlige Aufgehen in einer Spielewelt.
Die Welt lädt geradzu ein, um Rollenspiel zu betreiben.
Der Beitrag sorgt sofort für Beifall und Erleichterung. Eine bis dahin geplante Roleplay-Gilde wird erstmal auf Eis gelegt. Die Idee, dass man in The Elder Scrolls Online als Rollenspieler nur anderen Rollenspielern begegnet, erntet sogar den Spruch „Juhu, eine Gummizelle für alle“.
Englisch als Phantasie-Sprache
Allgemein ist das Thema aber heikel und es kommen in den nächsten Wochen noch Zweifel auf. Wird es wirklich eine reine Roleplay-Phase geben oder wird „Roleplay“ nur als einer von vielen Indikatoren gerechnet, nach denen Spieler in gemeinsame Phasen gesteckt werden? Und was passiert, wenn ein englischsprechender Roleplayer nun neben einem deutschen Spieler auftaucht? Der macht ihm die Illusion doch kaputt.
Da hat der User Angier eine patente Lösung parat: Man könne ja einfach so tun, als sei Englisch irgendeine Phantasiesprache, die man einfach nicht versteht.
Im Allgemeinen freuen sich die Roleplayer des Forums sehr auf den Start von The Elder Scrolls Online. Sie haben sich in diesem Forum zusammengetan, um Gilden zu bilden und den Start in Tamriel gemeinsam zu bestreiten.
Der User Anti Snow ist von Anfang an begeistert von der Idee eines Handelssystems ohne Auktionshaus. Kontakte knüpfen, mit anderen Spielern agieren, überhaupt reden – das findet er in einem MMORPG richtig klasse. In den paar Tagen der Beta habe er mehr epische Momente erlebt als in Jahren anderer Spiele.
Jetzt, wo er über das Handelsgildensystem informiert sei, mache es für ihn auch Sinn, in mehreren Gilden zu sein. So plant er Mitglied in der Hauptgilde, den Schattenwölfen, zu werden und vielleicht vier anderen Handelsgilden beizutreten, die ihm Zugriff auf exquisite Materialien und Gegenstände ermöglichen.
Er könne sich schon ausmalen, dass wenn einer der Schattenwölfe Zugang zu einer elitären Handelsgilde erlange, das zu Vorteilen für alle anderen Gildenmitgliedern führe werde.
Seine Vorfreude sei auf jeden Fall noch einmal gesteigert (“Vorfreude +1”, schreibt Anti Snow). Er wolle sich fürs Erste wieder einkriegen, bevor er sich in das Thema hineinsteigere.
Vorfreude groß: Viele können es nicht länger erwarten
Wenn man sich, wie mein-mmo.de das getan hat, in den Foren zu The Elder Scrolls Online umhört, bekommt man den Eindruck: Viele stehen in den Startlöchern und können es kaum noch erwarten.
YES, es geht bald los! Die Vorfreude ist riesig in den TESO-Foren.
Aber natürlich: In den TESO-Foren selbst werden sich vor allem Fans des Titels und der früheren Elder Scrolls-Spiele herumtreiben. Deshalb werden wir in einem der nächsten Artikel auch einmal die andere Seite zu Wort kommen lassen. Doch das ist ein Lied, das beim nächsten Mal gesungen werden kann.
Auf unseren Streifzügen durch die Tavernen Tamriels haben wir interessante Menschen getroffen und ihren Geschichten gelauscht. Jeder Spieler da draußen hat eine eigene Vergangenheit und freut sich aus anderen Gründen auf The Elder Scrolls Online und die Abenteuer, die ihn erwarten. Die Diskussionen in den Foren sind hitzig und die Erwartungen riesig.
Wir sehen uns sicher in Tamriel
– und bis dahin halten wir Euch über das Wichtigste in Sachen The Elder Scrolls Online auf dem Laufenden.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das Free-to-play Superhelden-MMORPG DC Universe Online ist jedem, der mehr als fünf Minuten am Tag Fernsehen guckt, schon aus den Dauerwerbe-Spots von Pro Sieben ein Begriff.
Wir haben uns die Unterhosen über die Hosen gezogen, uns den Schädel luthormäßig kahl rasiert, die fetteste Joker-Lache diesseits von Gotham eingeübt und für Euch DC Universe Online gezockt.
Brillanter Einfall, um das Setting zu etablieren
Eins vorneweg: Die Hintergrundstory, wie der Spieler zu einem Supermenschen wird, ist fantastisch.
Dabei war das überhaupt nicht zu erwarten. Denn DCUO stand vor einem handfesten Problem: Die meisten von uns kennen das DC-Universum. Wir wissen um Superman und Batman, wir kennen den Joker, den Pinguin und General Zod. Also wen zum Geier sollen wir dann spielen? Den coolen Hipster-Man, der aus einem Ghetto-Blaster Kraftklub abspielen kann? Die mächtige Friseuse Scissoria? Captain Arroganto? Oder am Ende gar Aquaman?!
Die ganzen Superhelden und Superschurken, die nun als Spieler-Charaktere dienen, wären ja wohl aufgefallen, oder nicht?
Nun, DCUO folgte einem Geistesblitz und Geniestreich. Denn sie lösen ihr Problem mit der Kontinuität elegant und dennoch auf typische Nerd-Manier: Paralleluniversum!
Was von der Erde übrig blieb
Das Intro beginnt mit einem apokalyptischen Endkampf, dem großen Heldensterben. Lex Luthor hat alles daran gesetzt, es seinem Erzfeind Superman endgültig heimzuzahlen. Dazu hat er Superschurken versammelt, brillante Pläne ersonnen und sicher zwei Wochen lang nicht geschlafen, bis er an der Spitze einer Armee aus Cyborgs, Superschurken und einem wahnsinnigen Joker die Helden schließlich in die Enge getrieben und Mann um Mann um Wonder-Woman besiegt und vernichtet hat.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Augenblick seines größten Triumphs schaut der alte Eierkopf in den Himmel und erkennt, dass der Endkampf um das Schicksal der Erde unerwünschte Zaungäste angezogen hat: Eine außerirdische Invasionsflotte unter dem Kommando von Braniac! Ohne Superhelden und Superschurken, die einander in endlosen Kämpfen aufgerieben haben, ist die Erde der Invasion Braniacs schutzlos ausgeliefert.
Neue Helden braucht die Parallelwelt
Nun werden zwei, drei Handlungsecken übersprungen. Luthor wechselt in eine Parallel-Dimension, erklärt den Helden und Schurken dort, dass eine Invasion bevorsteht und lässt ein Virus (oder … cyrogenetisches multitextuales monochromes Dingsdabumsda) los und schon werden aus den Muggeln der Parallel-Welt Supermenschen! Denn sie wurden mit den Kräften der Superhelden und Superschurken der vernichteten Erde ausgestattet. Und nun schaut auch schon Braniac vorbei.
Der Spieler beginnt seine Karriere als einer dieser frisch gebackenen Supermenschen. Der Charakter-Erstellungsprozess wird wegen der zahlreichen Möglichkeiten, das Kostüm zu designen und den Supermenschen genau auf die Bedürfnisse des Spielers einzustellen, zwar hochgelobt.
Doch kommt hier eine der Schwächen des Spiels zum Vorschein: Die Auswahl erschlägt den Spieler. Soll er nun ein Feuerball schleuderndes Mutantenwesen spielen oder ein auf Technik basierendes höheres Eismonster werden?
Und soll er dazu schon das erste Mal zum Geldbeutel greifen oder es bei den Free-to-play-Optionen belassen? Und wie unterscheidet sich das alles im Gameplay voneinander?
Zwar gibt das Spiel grob Templates bestehender Superhelden und Superschurken vor, aber wie sich ein Bane oder eine Catwoman im Spiel dann anfühlen, weiß man nicht. Hier hätten weitere Erklärungen gut getan.
BÄM und ZOINK: Actionlastiges Gameplay
Einmal im Spiel angekommen, stellt sich schon in der Tutorial-Mission ziemliche Freude beim neuen Supermenschen ein. Die Grafik wirkt flüssig, die Kampfsequenzen sind actionreich und kurzweilig. Zwar ist das Kampfsystem wahrlich nicht innovativ, aber es erinnert in seinen besten Momenten an ein Beat’em-Up.
Zu den Highlights bei DC Universe Online gehört auch die Art, wie man sich die Welt erschließt. Denn natürlich nimmt ein Superheld nicht die Straße oder den Bus, sondern er springt über Flüsse, fliegt oder klettert auf Hochhäuser und wählt den kürzesten Weg von A nach B.
In diesen Momenten fühlt sich DC Universe Online wie ein Superhelden-Spiel an
Genau so toll ist es, wenn man tief in einer Quest verstrickt plötzlich auf einen Bekannten aus dem Universum von DC trifft. Zwar nutzt sich die Stimme des Jokers am Telefon etwas ab, aber dann Killer Croc oder Catwoman in einem Warenhaus zu treffen oder es mit einem der Superhelden aus der Kindheit aufzunehmen – in diesen Momenten macht DC Universe Online richtig Spaß.
Das Rad nicht gerade neu erfunden
Leider finden sich bei DC Universe Online auch einige Contras und Makel, vor allem im Gameplay und in der Konzeption der Quests. Das Spiel kam zwar erst 2011 auf den Markt, spielt sich aber ein wenig so, als wär’s noch eine Generation hintendran. Das Gefühl, ein richtiger Superheld oder Superschurke zu sein und die Welt aus den Angeln zu heben, lässt sich schwer mit den zum Teil doch äußert monotonen Quests vereinbaren. Ich hab nie in einem Comic gesehen, dass der Joker 12 Polizisten bestochen hat, bis 3 „Okay, mach ich!“ gesagt haben. Der Neuwagengeruch des Kampfsystem verfliegt ebenfalls rasch.
Das andere Problem ist die DC-Lizenz. In den letzten Jahren hat Marvel mit Iron-Man, Spiderman, Thor und den anderen Helden dem Universum von DC doch ganz schön den Rang abgelaufen, was Kinofilme und Popkultur angeht. Doch gibt es von Marvel noch kein MMORPG.
Ein Spiel wie DC Universe Online lebt davon, dass man aus einem Kinofilm kommt oder vom Besucher der eigenen Comicbuch-Sammlung auf dem heimischen Speicher und nun unbedingt Lust verspürt, auch mal die Abenteuer von Spiderman oder Iron Man in einem MMORPG zu erleben. Um die Marke DC ist es da leider ein bisschen still geworden, seit den exzellenten Batman-Filmen mit Christian Bale. Man of Steel zum Beispiel war doch ein ziemlicher Stinker.
Doch eher was für Casuals?
Viele Fans hat das Spiel in seiner Laufbahn leider nicht begeistern können, vor allem an der Langzeitmotivation gebricht es DC Universe Online. Das ist nicht zu leugnen.
All das klingt nun negativ, so schlimm ist es aber nicht. Nur lässt sich DC Universe Online schwer mit den Vorstellungen vereinbaren, die viele Hardcore-MMORPGler an das Genre stellen: Ein Suchtfaktor ist kaum vorhanden. Nur die wenigsten werden Monate und Jahre ihres Lebens damit verbringen, das Spiel zu zocken und bis in die letzten Winkel zu erobern.
Es muss nicht jedes Spiel das nächste WoW sein. DC Universe Online ist immerhin Free-to-Play, bedient mit dem Superhelden-Setting eine Nische und hat durchaus was zu bieten. Grade der kurzzeitige Kick wird vom Spiel mit dem actionreichen Kampfsystem sichergestellt. Und wer wollte sich nicht immer mal, wie ein Superheld fühlen?
Für wen ist das Spiel gemacht?
Wir von mein-mmo.de können DC Universe Online folgenden Spielern empfehlen:
Jeder, der einfach ein leidenschaftlicher Anhänger des DC-Universums ist. Wer mit Smallville aufgewachsen ist oder noch besser mit einer kompletten Comic-Sammlung von Batman bis Aquaman (okay, Spaß … kein Mensch hat Aquaman-Comics) – für den ist DCUO eine Reise wert.
Jeder, der mal einen kurzen Kick aus einem frischen Spiel braucht – DCUO überzeugt mit einem frischen Setting, einer guten Grafik, vielen starken Ideen und hochklassiger Synchronisation. Das Spiel ist alleine wegen seines Intros und den ersten Leveln einen Download wert. Vor allem, wenn Ihr über eine fixe Leitung verfügt.
Jeder, der schon immer mal auf die Dächer der Stadt hüpfen wollte: Der Moment, wenn man merkt „Hallo, ich bin ein Superheld – Warum spring ich nicht einfach auf das Dach des Hochhauses?“ – unbezahlbar.
Jeder, der das „Beat“ im Beat’em Up vermisst hat. Das Spiel hat manchmal mehr von einem ISO-Beat’em Up als von einem MMORPG. Man kann Wagen hochheben und durch die Luft schleudern und einer Vielzahl von Gegnern in bester Bud-Spencer-Manier die Visage polieren.
Jeder, der drauf steht, sich eigene Superhelden oder Superschurken auszudenken. Die Superkräfte der Helden sind divers und die Figuren lassen sich genau auf die Bedürfnisse des Spielers zuschneiden. Hier sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt und es ist viel möglich.
Casuals, also Gelegenheitsspielern. Für die ist das Spiel auf jeden Fall einen Abstecher wert. Es fallen keine Gebühren an, das Spiel ist wunderbar dazu geeignet, einzuloggen und loszulegen. In einer halben Stunde kann man einiges erledigen und es besteht kein Zwang, sich zu beeilen, weil man sonst Spielzeit verliert.
Fazit: DC Universe Online ist für Gelegenheitsspieler und Fans des Genres einen Download und einen Besucht wert. Die Erwartungen sollten allerdings in realistischen Dimensionen bleiben. Es spielt nicht in derselben Liga wie World of Warcraft oder Guild Wars 2 – kostet dafür auch nichts und ist deutlich stärker als viele lieblose Standard-Free-to-Play-Games, die im Netz lauern.
http://youtu.be/qunRXStS_D0
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Zum Wochenende ist im amerikanischen Forum von World of Warcraft eine Bombe explodiert, die Heiler in helle Aufregung versetzen wird.
In der Rubrik Dev Watercooler plaudern die Spieleentwickler aus dem Nähkästchen. Für die nächste Erweiterung Warlords of Draenor wurden nun umfassende Änderungen für Heiler gekündigt.
Das Problem
Heiler wurden mit den besten Items zu stark
Für viele Spieler ist klar: Je stärker der Charakter wird, desto mehr Spaß macht er auch. Jedenfalls, wenn man Tank oder Damage-Dealer spielt. Als Tank wird man immer weniger Schaden nehmen, als Damage-Dealer immer mehr austeilen.
Doch was soll ein Heiler machen, wenn er zwar immer mehr heilen kann, die Kämpfe aber dank besserer Damage-Dealer schneller vorbei sind und der dickfelligere Tank ohnehin weniger Heilung benötigt?
Langeweile im Endgame?
Dadurch war es bisher so, dass Heal-Klassen langweiliger wurden, je besser der Raid ausgerüstet und eingespielt war. Schnell fingen Raids an, auf einen Heiler zu verzichten und statt ihm einen weiteren Damage-Dealer mitzunehmen. Die Raidabende wurden für Heiler rasch tröge, wenn es an Bosse ging, die eine Gruppe bereits einige Male besiegt hatte.
Heiler, die mit besserem Gear über unerschöpfliches Mana verfügten, stellten auch die Designer vor Probleme: Bosskämpfen erforderten, um spannend zu bleiben, immer häufiger einen Instant-Kill, also einer Fähigkeit, der man ausweichen musste, wollte man nicht sterben.
Blizzards Lösung
Änderungen betreffen alle Heil-Klassen
Für die Erweiterung kündigt Blizzard nun gravierende Änderungen für die Heiler an. Quer durch alle Klassen wird die Skalierung mit Items verringert: Heiler profitieren von besserem Gear nicht mehr so stark wie jetzt noch.
Heiler sollen wieder gezwungen werden, den am schwersten Verwundeten in einer Notsituation zuerst zu versorgen. Auch sollen die sogenannten Smart-Heals abgeschwächt werden. Bei ihnen sucht sich der Heilzauber selbst jenes Ziel aus, das die Heilung gerade am dringendsten benötigt.
Viele Instants verschwinden
Aber damit noch nicht genug: Blizzard knüpft sich auch die Instant-Heilzauber der Klassen vor. Die hätten in den letzten Jahren, laut Blizzard, so stark zugenommen, dass sie dem Spielerlebnis aller schadeten. Auch im PvP sei es kaum noch möglich, einen Heiler zu unterbrechen oder zu silencen, weil so viele Fähigkeiten mittlerweile keine Zauberzeit mehr benötigten.
Wie Blizzard das sieht
Blizzard betont, dass all diese Änderungen nicht als Nerf zu verstehen sind, denn sie betreffen ja alle Klassen. Man möchte aus Design-Gründen lediglich einige Elemente ins Spiel zurückbringen, die im Laufe der Jahre verschwunden sind. Das Spielerlebnis als Heiler soll dynamisch bleiben und von schwierigen Entscheidungen darüber geprägt sein, in welcher Situation man welches Ziel mit welcher Priorität heilt.
Blizzard ist zuversichtlich, die richtigen Lehren aus den vergangenen Erweiterungen gezogen zu haben. Man glaubt mit diesen Änderungen auf dem richtigen Weg zu sein, um das Spielerlebnis für alle Heiler dynamischer und attraktiver zu gestalten.
Wie Ihr das seht
Wie seht Ihr das: Könnt Ihr euch wieder an ein Heilen ohne Instant-Heals gewöhnen? Freut Ihr euch drauf, darüber zu entscheiden, wer in Eurer Gruppe leben und wer sterben soll? Oder seht Ihr die Änderungen als einen fiesen Angriff Blizzards auf Euren Lieblingscharakter? Ist gar die Balance in Gefahr? Teilt uns Eure Meinung mit!
Vor einigen Tagen gab das Team von gPotato bekannt, dass Allods Online noch in diesem Monat auf die Server des Entwicklers Mail.ru umziehen wird. Bereits Ende Februar wurde der Überführungsprozess eingeleitet, von dem ihr sicher nichts weiter bemerktet, außer das ihr im Spielclient eure aktuelle e-Mail-Adresse hinterlegen musstet. Im Hintergrund wurde dann mit dieser e-Mail ein neues Benutzerkonto bei Mail.ru angelegt, in welches später eure Spielerfolge gespeichert werden.
Am 18. März 2014 werden dann die virtuellen Umzugskartons gepackt und die Server im Rechenzentrum von gPotato runtergefahren. Wie lange die Downtime andauern wird ist noch nicht bekannt, aber das Team von Mail.ru setzt natürlich alles daran, den Umzug so problemlos und schnell wie möglich durchzuführen.
Fragt ihr euch, wieso gPotato das Online-Rollenspiel Allods Online überhaupt abgibt?
Ohne die kontinuierliche Unterstützung von Mail.ru, dem hervorragenden Entwicklerteam von Allods Online, wäre es uns niemals möglich gewesen, Allods Online zu einem Erfolg zu machen. Es war eine fantastische 4-jährige Zusammenarbeit, in der beide Teams gemeinsam daran arbeiteten, das Spiel entsprechend der Bedürfnisse der europäischen und nordamerikanischen Spieler zu gestalten, mehr spannende Features einzuführen und Allods Online auf eine ganz neue Stufe zu bringen!
Für beide Firmen hatte der volle Einsatz für die Allods Community stets höchste Priorität. 2013 zeichnete sich ab, dass diese Hingabe für Allods angesichts der weiteren Planung von Webzen für 2014 mitunter leiden könnte. Es ist für dieses Jahr die Veröffentlichung einiger größerer neuer Titel sowie einen Umbau des Portals und der Benutzeroberfläche geplant.
Nach längeren Diskussionen und Überlegungen zwischen beiden Firmen zeichnete sich ab, dass wir eine schwere Entscheidung würden fällen müssen, und wir kamen zu der Übereinkunft, dass es letztendlich das Beste für die Spieler und das Spiel ist, wenn sowohl der europäische als auch der nordamerikanische Spielbetrieb direkt von Mail.ru und seinen Partnern übernommen würden.
Wir können uns vorstellen, dass ihr einige Fragen zu dem Transfer und eure Benutzerdaten habt und hoffen euch mit der folgenden Übersicht einige Sorgen zu nehmen:
Euer Accountname und -passwort bleiben auch nach dem Umzug gleich.
Zum Spielen werdet ihr nicht den russischen Client runterladen müssen.
Eure Charaktere, Spielerfolge und der Inhalt eures Inventars bleiben natürlich erhalten.
Selbst wenn ihr es verpasst haben solltet bis zum 18. März 2014 einzuloggen, um den Transfer für eure Daten freizugeben, könnt ihr das problemlos nachholen.
Solltet ihr bereits einen Account auf einem russischen Server haben, könnt ihr diesen weiter nutzen.
Es ist allerdings nicht möglich, beispielsweise zwei Accounts zusammenzulegen.
Die Veröffentlichung der nächsten Erweiterung wird von diesem Umzug nicht beeinflusst.
Das Guthaben auf eurem gPotato-Account bleibt erhalten.
Boutique-Münzen solltet ihr bis zum 18. März 2014 verbraucht haben, da ihr sie nicht mitnehmen könnt! Wenn ihr aber etwas davon kauft, wird der neue Gegenstand transferiert.
Die Quest „Segen des Märtyrers“ und „Stammkunden“ bleiben weiter verfügbar.
Ihr könnt weiter gleichgeschlechtliche Ehen eingehen.
Offene Tickets werden selbstverständlich bis zum 18. März abgearbeitet.
Es wird auch von Seiten Mail.ru weiter deutschen, englischen und französischen Support geben. Selbstverständlich könnt ihr auch weiter in diesen Sprachen spielen!
Es wird geplant, die Zeiten für Patches in Russland und der EU anzugleichen.
Das Update 5.0.00 wird am 18. März 2014 verfügbar sein.
Im Grunde wird sich für Spieler kaum etwas verändern und ihr solltet dem Umzug ganz gelassen entgegen sehen. Sobald neue Informationen zu dem Transfer bekannt werden, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!
Oh, da werden Träume wahr! Im Rahmen eines Livestreams zu Star Wars: The Old Republic, hat der Entwickler Bioware höchstpersönlich, die Fans mit einem Teaser Video namens “Welcome Home” mehr als nur überrascht.
Weitere Details zum Housing gibt es noch nicht, aber das ist definitiv die beste Antwort auf die kommende Flut an hochkarätigen MMORPGs in 2014! Das Appartment, das im Video zu sehen ist, befindet sich eindeutig auf dem Planeten Coruscant. Ob noch weitere Orte folgen? Ich vermute zudem, dass es sich um ein instanziertes Housing-System handelt (wäre natürlich genial, wenn man zusätzlich noch offene Housing Zonen auf dem Planeten hätte, auf denen sich die Spieler niederlassen können), aber das ist in diesem Fall nur reine Spekulation.
Wir können in Kürze darüber hinaus auch eine Akündigung auf der offiziellen Seite erwarten, die wahrscheinlich tiefergehende Informationen bereithalten wird!
Wie findest du eigentlich, dass Housing in SW:TOR Einzug erhält? Werden da vielleicht Erinnerungen an Star Wars Galaxies wach? Schon seit sehr langer Zeit äußern Fans des Star Wars MMORPG ständig den Wunsch, dieses beliebte Feature ins Spiel zu integrieren. Hoffen wir, dass die Umsetzung nicht allzu oberflächlich ausfällt.
Mein-mmo.de gibt vorerst auf jeden Fall ein +1 für Spielerunterkünfte! Wer macht mit?
Elder Scrolls Spiele sind bekannt dafür, dass sie sehr viel Wert auf das Erzählen von Geschichten legt. Auch The Elder Scrolls Online stellt dabei keine Ausnahme dar. In dem MMO sind diverse kleine Geschichten versteckt, auf die man in der Welt treffen kann, wenn man nur die Augen offen hält.
In diesem Video aus der Beta stellt Darion euch eine solche einmal vor. Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass sie gänzlich ohne Kämpfe auskommt. Denn eine gute Story braucht nicht unbedingt immer Kämpfe, um interessant zu sein – sie schaden ihr aber auch nicht.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Entwicklerfirma von The Secret World, Funcom, ist in den letzten Jahren durch stürmisches Wetter gesegelt. In ihrem Finanzbericht geben sie nun Wasserstandsmeldungen durch.
Die beiden Oldies Age of Conan und Anarchy Online bleiben auf niedrigem Niveau stabil, The Secret World steht hinter den Erwartungen zurück. Die Kriegskassen Funcoms sind leer. Mit einer Finanzspritze von 5,5 Millionen Dollar soll die Werbetrommel für den Heilsbringer Lego Online geschlagen werden. Und als wäre das noch nicht genug, hat man auch noch eine Sonderheit des norwegischen Staates im Haus.
Die Oldies Anarchy Online und Age of Conan tuckern vor sich hin
Wenn Spielehersteller Fußballvereine wären, dann könnte man Blizzard sicher mit den Münchner Bayern gleichsetzen – und Funcom mit dem HSV. Irgendwie haben die Norweger seit Jahren kein Glück. In jeder Generation von MMORPGs kommt etwas dazwischen.
Anarchy Online ging 2001 an den Start, noch vor dem großen Hype um MMORPGs. Es ist eines der langlebigsten MMOs überhaupt und seit 2004 Free-to-Play. Trotz einer angekündigten Aufmöbelung der Grafik und relativ stabilen Spielerzahlen, ist Anarchy Online wohl nicht länger tragende Stütze von Funcom.
Age of Conan galt mal als der nächste WoW-Killer, erfüllte aber nie seine hohen Ambitionen oder wurde der renommierten Lizenz gerecht. Seit Jahren droht es vom Radar der Spielerschaft zu verschwinden.
Sowohl Anarchy Online als auch Age of Conan haben immer noch eine treue Spielerbasis, machen immer noch Geld, wie Funcom nun mitteilt. Die Zahlen der beiden Spiele entwickelten sich, laut Funcom, „in Anbetracht der schwierigen Konkurrenzsituation relativ stabil“.
Perspektiven klingen anders.
The Secret World schlägt leck
Ernster scheint es um die Lage von The Secret World bestellt. Der Titel hätte die Kassen von Funcom füllen müssen, ging aber gegen Guild Wars 2 und Diablo 3 unter.
Das Problem bei MMORPGs: In der Entwicklungsphase kostet ein Titel nur Geld. Erst wenn die Server live gehen und die Spieler den Titel kaufen und bezahlen, bringt ein Spiel Geld herein. The Secret World gelingt es nicht, das investierte Geld in ausreichenden Mengen wiedereinzuspielen.
Aber The Secret World-Fans müssen nun auch nicht in Panik verfallen. Die Server einzustellen, käme Funcom noch teurer. Auch sind ja weitere Patches und Content geplant. Allerdings ist mit Abstrichen und Verzögerungen zu rechnen.
Das hat wirtschaftliche Konsequenzen: Während Funcom im letzten Quartal 2012 noch 7,8 Millionen US-Dollar einnehmen konnte, waren es im letzten Quartal 2013 nur noch 4,3 Millionen. Der Gewinn schrumpfte von 2 Millionen auf etwa 200.000 Dollar.
Mitarbeiter wurden schon entlassen. Außerdem hat Funcom es mit ganz besonders aggressiven NPCs im eigenen Haus zu tun. Die norwegische Einheit Økokrim ist für Straftaten auf dem wirtschaftlichen Sektor zuständig. Funcom kündigt im Bericht volle Kooperation an, rechnet aber auch mit Geldstrafen für das kommende Jahr.
Die Legos als Rettungsboot
Als Hoffnungsträger erscheint Funcom das Release von Lego Minifigures Online. Das Spiel kommt im Sommer in die Beta. Um das Marketing für den Titel sicherzustellen, hat sich Funcom beim Haupt-Shareholder KGL Investments 5,5 Millionen US-Dollar geliehen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Funcom bekräftigte im Finanzbericht weiter die seit 2012 aktive neue Strategie. Nach der sollen kleinere Titel gleichzeitig entwickelt werden, statt auf wenige große Titel zu setzen.
Mein-mmo.de meint: Wie man aus den Zahlen so etwas lesen kann wie „Alles ist in Ordnung, alles läuft“ ist uns ein Rätsel. Der Markt bei MMORPGs wird rauer. Es ist nicht mehr für alle Titel Platz. Während früher Vollpreistiteln der Weg ins Free-to-Play offenstand, sind diesen mittlerweile so viele MMORPGs gegangen, dass es auch hier eng wird.
Den talentierten Designern der Funcom-Spiele und den langjährigen Fans bleibt zu wünschen, dass ausgerechnet die Legos von Lego Online es nun reißen.
Mit den bestehenden Titeln konnte sich Funcom offenbar 2013 noch gerade so über Wasser halten.