World of Warcraft: Entweder Weltboss Tarlna oder Drov – nicht beide

Bei World of Warcraft (WoW) werden die Weltbosse Tarlna und Drov nicht beide gleichzeitig in Gorgrond spawnen, sondern in der Woche nur einer. In dieser Woche ist Drov in Europa dran, während Tarlna die USA unsicher macht und dort für Server-Crashes sorgt.

Das sah im Kompendium so gut aus: Drei Weltbosse: Rukhmar, der stärkere Weltbiss, kommt ein bisschen später mit dem nächsten Raid nach WoW. Aber Tarlna und Drov mit demselben Loot und demselben Item-Level, das war doch sichere Doppel-Beute. Heute ab 11:00 Uhr sollte es losgehen. Gut, beide sind in Gorgrond platziert, das war ein bisschen irritierend, aber trotzdem –

Wie Blizzard-Mitarbeiter Zorbix jetzt twittert, wird aber nur einer der beiden pro Woche auftauchen. Die teilen sich einen Spawn. Fies!

World of Warcraft - Gorgrond


In den USA scheint auf jedem Server in dieser Woche Tarlna gespawnt zu sein. Mal sehen, ob es in Europa ebenso ist. Das werden wir in den nächsten Minuten erfahren. Besser wäre wohl Drov. Denn Tarlna sorgt für Server-Crashs, wenn zu viele Adds spawnen. Überhaupt scheint der Encounter ziemlich buggy zu sein. In den USA ist er seit Mitternacht live. Die Spieler klagen seitdem darüber, dass sich die Server wie bei einer DDOS-Attacke anfühlten und WoW-Spieler auch noch im Kampf mit Tarlna seien, wenn sie bereits zu Hause in der Garnison stünden.

Update 11:25: Jup, scheint tatsächlich so zu sein. Während in den USA Tarlna aktiv ist, ist auf den europäischen Servern Drov zugegen, der treibt sich am Ende der Gronn-Schlucht, des Gronn Canyons, in Gorgrond rum, ist da recht gut per Fluglinie und dann zu Fuß zu erreichen. Puh, nochmal Glück gehabt. Also: “Wo spawnt Tarlna?” In dieser Woche nur auf US-Servern.

Die Respawn-Timer scheinen übrigens recht gering zu sein. Im US-Forum spricht man von circa 10-15 Minuten.

Es wird wohl nichts bringen, mit Cross-Realm-Späßchen zu arbeiten, um denselben Boss mehrfach zu looten. Wahrscheinlich hat man, genau um sowas zu verhindern, dann entschieden, dass auf jedem Server derselbe Boss spawnt.

Update 4.12. 18:30: Es sieht so aus, als hätte sich der Blizzard-Mitarbeiter mit dem Tweet geirrt. Es kommen zahlreiche Berichte rein, dass Drov und Tarlna “täglich” wechseln. Da es erst der zweite Tage ist, seit sie überhaupt spawnen, ist es vielleicht bisschen früh für ein Muster. In Europa scheint am Donnerstag, dem 4.12., jedenfalls Tarlna-Day zu sein. Ein offizielles Statement gibt es noch nicht. Vielleicht hängt es auch mit einem Server-Restart zusammen oder es ist schlicht ein Bug.

WorldofWarcraft-Drov-Weg
Über diese Stufe geht zum Spawn von Drov, wenn man von Süden kommt.
Drov-Feuer
Der Fight ist im Moment nicht grade sehr anspruchsvoll, hängt aber auch sicher von der Speler-Masse ab. Ist halt ein Open-World-Boss aka Loot-Piñata.

Destiny Exotische Bruchstücke: Wie farmt man das neue Upgrade-Material? Wie kommt man am besten da ran?

Exotische Bruchstücke sind die neuen Stars in Destiny. Alles zu dem exotischen Aufwertmaterial, das so wichtig für exotische Waffen geworden ist, findet Ihr in diesem Video-Guide.

Seltsame Münzen, Aszendentenbruchstücke/Aszendentenenergie, Lichtpartikel – das war so die heilige Dreieinigkeit bei Materialien in Destiny bisher. Das änderte sich mit dem Montagabend: Exotische Bruchstücke, Exotic Shards – die sollen es auf einmal sein. Nur mit ihnen lassen sich die exotischen Waffen auf die höchste Schadensstufe anheben. Damit sie auch morgen noch kraftvollen zubeißen können, brauchen Hüter jetzt am laufenden Bann die Exotic Shards. Exotische Waffen wollen in Destiny gefüttert werden.

Aber wo gibt es die exotische Bruchstücke her? Was ist die effektivste Art, sie zu bekommen? Muss man wirklich 7 der kostbaren seltsamen Münzen bei Xur raushauen und dann fehlen sie am nächsten Freitag, wenn er doch mal Gjallarhorn dabei hat? Oder muss man die exotischen Sammlerstücke doch zerlegen? Kann man das System auch irgendwie umgehen? Kann man vielleicht Lichtpartikel verwenden, um an sie ranzukommen?

Unsere Freunde von ziro.tv haben sich darüber in diesem Video mal so ihre Gedanken gemacht.

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P.S.: Unser Tipp noch: Denkt daran, dass exotische Rüstung unterschiedliche Werte haben kann. Ihr könntet also bei Xur eine “bessere” Ausgabe Eurer Ausrüstung erstehen und dann die alte für ein exotisches Bruchstück zerlegen. Und noch ein Nachtrag, den man im Kopf behalten sollte: Wer voll aufgewertete exotische Waffen zerlegt, gewinnt gleich zwei Bruchstücke.

Bless Online: Neue Bilder aus dem hohen Norden des fernen Ostens

Bei Bless Online sind jetzt ein Trailer und neue Screenshots zur neuen Fraktion im Norden des Kontinents veröffentlicht worden. Mit der zweiten Geschlossenen Beta vom 16. bis zum 22. Dezember werden erstmals beide Fraktionen spielbar sein.

Bless Online, ein koreanisches AAA-MMO, startet in 2 Wochen in die zweite geschlossene Beta-Phase. Erstmals sind auch die Völker des Nordens spielbar, die stehen in der Welt von Bless in einem ewigen Krieg mit den eher freieren Völkern des Südens – ähnlich wie Allianz und Horde in der World of Warcraft. Zur Beta sind nun zahlreiche Screens und ein beeindrucker Trailer erschienen.

Wer bei den Bildern denkt: Sieht aber gar nicht nach Asien aus, hat Recht. Gerade der Norden ist einer für Asiaten wahrhaft exotischen Fantasy-Welt nachempfunden: dem europäischen Mittelalter.

http://youtu.be/g9UJr5pNGmE
Bless-Online-Wasserfall
Bless-Online-Burgen
Bless-Online-Höhlenwelt
Bless-Online-Waesche
Quelle(n):
  1. mmosite

Destiny meets Arielle die Meerjungfrau: Fan-Ode an den ewigen 29er

Beim MMO-Shooter Destiny hat ein Fan jetzt eine Ode an die ewigen 29er komponiert, denen nur noch einen Teil bis Licht-Stufe 30 fehlt, und den Song, eine Parodie auf einer Disney-Klassiker, von seiner Frau einsingen lassen.

Es ist vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich, Stufe 29-Hüter mit Arielle der Meerjungfrau gleichzusetzen (Disney taucht bei Destiny eigentlich nur in Form von Verschreibern auf), aber: Arielle und 29er-Hüter haben viel gemein.

Beide sehnen sich danach, mehr zu haben, während sie schon richtig viel besitzen. Ein wunderschöner Fan-Song machte über Nacht auf reddit von sich reden. Mit einem Augenzwinkern träumt Arielle (Destiny’ Version) in einer Parodie auf “Part of your World” davon, endlich dort zu sein, wo die Raider sind. Sie hat schon so viel, ihr „Loot ist legit“, ihr Vault quillt fast über, aber das täuscht. Es fehlt ihr noch etwas, das letzte bisschen, das letzte Teil, um auf Lichtstufe 30 zu kommen! Sie will jetzt raiden und diese (wie heißt das Wort nochmal) Vex Mythoclast, um sich ein paar Köpfe zu holen.

Viel Spaß mit dem Song.

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Quelle(n):
  1. Reddit

Hearthstone Releasedatum: Erweiterung „Goblins gegen Gnome“ erscheint am 9. Dezember – alle 120 Karten bekannt

Die erste Erweiterung zu „Hearthstone“ erscheint am 9. Dezember in Europa. Mittlerweile sind alle 120 neuen Karten bekannt.

Jetzt ging es doch Schlag auf Schlag. Nachdem wochenlang nur eine Handvoll Karten pro Tag gezeigt wurden, gab es am Dienstag gleich 61 neue. Die Eile hat einen Grund: Bereits am Dienstag, dem 9. Dezember, soll die erste Erweiterung von Hearthstone erscheinen. Nachdem im Juli Naxxramas kam, ein Abenteuer, das nur in engem Rahmen neue Karten brachte, wird “Goblins gegen Gnome” (GvG) eine vollständige Erweiterung sein und den Kartenpool erheblich vergrößern.

Die Karten wird es in neuen Booster-Packs geben, die sich entweder für Euro oder die Ingame-Währung Gold erwerben lassen. Die Preise bleiben dabei gleich und entsprechen den bisherigen. Spieler können sich die Packs und einzelne Karten zudem in der Arena verdienen: All diese Möglichkeiten geben eine zufällige Auswahl an Karten. Wer ganz bestimmte Karten in seinen Besitz bringen möchte: Diese lassen sich zudem über Arkanstaub, eine weitere Ingame-Ressourcen, anfertigen.

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Die Erweiterung zu Hearthstone bringt nicht nur Karten, die mit den beiden World-of-Warcraft-Völkern Goblins und Gnome in Verbindung stehen oder mit deren irren Erfindungen, sondern auch zahlreiche andere Karten aus verschiedenen Themengebieten.

Wir haben einige der Highlights in dieser Galerie zusammengestellt:

Hearthstone: Endspurt – 7 weitere legendäre Karten für “Goblins gegen Gnome” sind da

Bei Hearthstone hat man jetzt einige der letzten Karten für „Goblins gegen Gnome“ enthüllt. Darunter echte WoW-Prominenz mit Vol’Jin, Malorne, Mal’Ganis und anderen.

Seit dem letzten Update, als man 36 neue Karten gezeigt hat, sind nur wenige Stunden vergangen und schon haut man wieder richtig rein. Diesmal sind die 7 verbleibenden Klassen-Legendaries dabei. Darunter einige großen Namen und große Persönlichkeiten des WoW-Universums wie Vol’jin, Malorne, Mal’Ganis, Neptulon, der Handelsprinz Gallywix und so manches Kriegsgerät.

Und auch bei den 18 anderen neuen Karten hat man noch so einige Schmankerl und Überraschungen dabei. Zusammen mit den 36 anderen Karten, wurden damit heute 61 frische Hearthstone-Karten gezeigt. Das ist doch mal was und zeugt davon, dass wir nicht mehr allzu lange auf das Release von “Goblins gegen Gnome” bei Hearthstone warten müssen.

Hier sind die 7 legendären Klassenkarten und noch eine Auswahl aus den anderen 18 ganz frischen Karten.

Update 22:30: Das waren alle Karten. Es sind jetzt alle 120 Karten der Erweiterung “Goblins gegen Gnome” bekannt. Release-Datum weiß man immer noch nicht.

Quelle(n):
  1. Blizzard FB

Beschreibung

WIldStar 2014

Die auffälligsten Merkmale von WildStar sind wohl die abgedrehte, verrückte Welt im Comiclook und seine mutigen Neuerungen im Kampfsystem. Anders als bei den meisten Vertretern des MMO-Genres entscheiden nicht nur Attribute über die Stärke des Charakters, sondern auch der Spieler selbst, denn fast jede Fähigkeit muss manuell gezielt werden, um einen Effekt auszulösen – das gilt auch für Heiler.

Im Zentrum steht der Planet “Nexus”, der von den zwei verfeindeten Parteien erobert werden will. Die Spieler schlüpfen entweder in die Rolle eines Mitglieds der Dominion, einem intergalaktischen Megaimperium, oder verkörpern einen Anhänger der Verbannten, die Überreste der Völker, welche der Dominion bereits zum Opfer gefallen sind.

Große Auswahl, große Spielwelt

Insgesamt stehen sieben Spezies und sechs Klassen zur Auswahl, die sich in ihrer Spielweise stark unterscheiden und sowohl Einsteiger als auch erfahrene MMO-Veteranen vor einige spaßige Herausforderungen stellen. Denn egal ob Esper, Meuchler oder Krieger, jede Klasse kann auf schier unendlich viele Arten gespielt werden und jeder Spieler kann sich sein ganz eigenes Set an Fähigkeiten zusammenstellen, mit denen er in die Schlacht ziehen will.

http://youtu.be/ukb7oOCkhJw

Auch wenn das Questdesign sehr klassisch ist, so besticht WildStar durch eine offene, sehr große Spielwelt, in der man an jeder Ecke etwas erleben kann und fast überall lässt sich das eine oder andere Geheimnis entdecken, das den anderen Mitspielern eventuell entgangen ist.

Niemals wird man gezwungen, ein bestimmtes Gebiet abzuschließen, man kann einfach “frei Schnauze” in die Wildnis losmarschieren und sich den Herausforderungen stellen – wem das zu viel Freiheit ist, der kann sich aber auch an die angedachte Reihenfolge der Quests halten, die einen wohlbehütet durch alle Gebiete bringt.

Endlich fühlt man sich Zuhause

WildStar Housing

Ebenfalls erwähnenswert ist das umfangreiche Housing-System, welches in diesem Ausmaß einzigartig ist und wohl noch lange Zeit seinesgleichen suchen wird. Jeder Spieler kann sein Haus – mitsamt großem Garten – vollkommen frei gestalten und dabei auf eine schier endlose Vielzahl an Gegenständen zurückgreifen, die sich in Größe und Anordnung verändern oder gar kombinieren lassen. Das Gestalten der eigenen vier Wände bietet natürlich nicht nur ästhetische Vorteile, auch der Charakter profitiert auf vielerlei Arten von einem schmucken Eigenheim.
WildStar basiert auf einem Abonnement-Modell, bietet ehrgeizigen Spielern aber auch die Möglichkeit, sich ihre Spielzeit mit Gold zu verdienen, sodass unter Umständen keine weiteren Gebühren nach dem Kauf anfallen.

Wer die Comicoptik mag, auf einzigartigen Humor und bunte Charaktere steht und dennoch eine durchdachte, komplexe Welt erleben will, die sich stark von allen anderen auf dem Markt befindlichen Spielen abhebt, dem ist mit WildStar zu helfen.

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Guild Wars 2: Episode „Saat der Wahrheit“ jetzt live

Die lebendige Welt von Guild Wars 2 geht mit der neuesten Episode „Saat der Wahrheit“ in die nächste Runde.

Das heutige Update führt mit der „Saat der Wahrheit“ die zweite Staffel der lebendigen Welt fort, in der ihr euch zusammen mit den Anführern Tyrias, in einem ausufernden Krieg mit Alt-Drache Mordremoth befindet.

Auch wenn derzeit viele Spieler noch mit der lebendigen Geschichte „Verschlungenen Pfade“ beschäftigt sind, wird schon wieder eure Hilfe bei der Jagd nach einem gestohlenen Drachen-Ei benötigt. Sylvari Caithe hat sich mal eben mit dem Ei aus dem Staub gemacht, das möglicherweise eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Mordremoth spielt.

Die Verfolgungsjagd führt euch auf einen seltsamen, dunklen Pfad, der weitere Geheimnisse der fortlaufenden Geschichte lüftet. Zudem gibt es Spannendes in der Silberwüste zu erleben und die Sammlung der neuen Rüstungssets kann erweitert werden.

Finals der World Tournament Series

Diesen Freitag beginnen außerdem noch die Finals der World Tournament Series von Guild Wars 2. Im Kampf um ein Preisgeld von 50.000 $ treten in Peking die Top-Teams aus Europa, China und Nordamerika an. Das ganze könnt ihr am Freitag dann ab 10:00 Uhr in englischer Sprache auf dem Guild Wars 2 Twitch-Kanal mitverfolgen.

Den passenden Trailer zur „Saat der Wahrheit, der 7. Episode der zweiten Staffel, könnt ihr euch hier noch mal anschauen.

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Hearthstone: 36 neue Karten für „Goblins gegen Gnome“

Bei Hearthstone brechen nun alle Dämme, 36 neue Karten wurden heute vorgestellt. Das heißt wohl, das Release von “Goblins gegen Gnome” steht kurz bevor.

In den letzten Tagen gab’s regelmäßig neue Karten bei Blizzards-Onlinekartenspiel Hearthstone. Mal eine am Tag wie gestern, mal eine Handvoll und jetzt gibt es gleich 36 frische Karten. Damit sind wir jetzt ungefähr bei 107 von 120 angekündigten Karten. Das dürfte heißen, dass der Release kurz bevorsteht. So war es bei Naxxramas das letzte Mal: Erst tröpfelte es, dann sprudelte es und dann brachen alle Dämme und der Release kam.

Neben all den neuen Karten gab es auch drei Änderungen, das sind drei Kartennerfs. Die Jäger-Karte Leuchtfeuer kostet bald statt 1 Mana-Punkt deren 2. Seelenfeuer beim Hexenmeister kostet statt 0 Mana dann 1 Mana. Und der Goblinauktionator wird von 5 Mana-Punkten auf 6 verteuert.

Wir haben eine kleine Auswahl der neuen Karten für Euch, den Rest gibt es in den Quellen.

Update 21:20: Es wurden heute sogar noch mehr Karten veröffentlicht, darunter einiges an WoW-Prominenz.

Quelle(n):
  1. Blizz-FB
  2. Hearhtpwn

Evolve: Trailer will Gänsehaut erzeugen – hat Erfolg

„Sie sind groß und werden größer und hatten gerade einen halben Planeten zum Frühstück.“ Markige Worte, markige Typen, marksaugende Monster finden sich im Trailer zum asymmetrischen MOBA Evolve.

In der Big Alpha von Evolve gab’s wenig Story, nur die Jäger tauschten ein paar One-Liners aus, als sie kurz vor dem Absprung standen. Aber wozu auch Story? 4 Leute in einem Dschungel, die ein riesiges Monster jagen, wer braucht da schon Hintergrundwissen? Wer muss da fragen: „Was ist eigentlich deine Motivation?“ Da reicht es doch, wenn der Commander schnarrt: „Unsere Beute ist zwei Stockwerke hoch, schwer bewaffnet und wirklich hässlich!“

Der Trailer zu Evolve füllt jetzt ein paar Lücken mit Hollywood-Bombast-Optik und markigen Sprüchen, die irgendwo zwischen Jerry Bruckheimer und Michael Bay liegen. Hat ein bisschen was vom 80er-Jahre-Predator, aber es zieht einfach. Viel Spaß mit dem Trailer.

ArcheAge: Noch eine Nachtschicht, irrwitzige Gerüchte und Dresche der US-Presse

Bei Trion Worlds hat man eine weitere Nachtschicht eingelegt, um die Serverprobleme beim Sandpark-MMO ArcheAge zu fixen, und einer Reihe immer irrwitzigeren Gerüchten widersprochen. Derweilt erntet man negative Presse wegen des langwierigen Server-Ausfalls.

Von Exploits über einen Serverband reichen die Gerüchte

Auch in der Nacht von Montag auf Dienstag US-Zeit (also bis gerade eben) hat man bei Trion Worlds durchgearbeitet, um die Probleme zu fixen. Schon in der Nacht vorher war das geschehen. Wobei das die aufgebrachten Fans nicht so recht glauben wollten: „Die 3 Leute, die bei Euch daran arbeiten, gehen doch jede Nacht 8 Stunden pennen, deshalb hören wir nichts!“, war einer der Forenkommentare, die man sich über Nacht bei Trion Worlds anhören durfte. „Nein“, hieß es zur Erwiderung, „hier sind viele, die daran arbeiten, es gibt nur wenig Neues.“

„Der Server ist gelöscht und kommt nie wieder!“ – „Nein, so ist es nicht.“

„Es waren schwerwiegende Exploits, deshalb habt Ihr alles dicht gemacht!“ – „Nein, es sind rein technische Schwierigkeiten mit dem Server.“

Und unser persönliches Highlight: „Jemand, der bei Trion Worlds arbeitet, hat mir erzählt, dass die Server überhitzten, dann brach ein Feuer aus, alles stand in Flammen und jetzt versucht Ihr zu retten, was zu retten ist.“ – „Nein, das ist einfach nicht passiert.“

ArcheAge Headstart

Auch einen DDOS-Angriff schloss man als Ursache aus.

Opfer des Serverdowns: Tote Haustiere, eingegangene Pflanzen, der Ruf von Trion Worlds

Wie Producerin Victoria Voss gegen 5 Uhr US-Westküsten-Zeit mitteilte, seien jetzt einige Server wieder anwählbar. Andere allerdings noch nicht und die tauchten auch nicht in der Serverauswahl auf. In Europa handelt es sich dabei um Nui, Janudar und Nebe. Das sind die drei Server, die erst Ende September aufgingen, nachdem sie nachgekauft wurden und zwischenzeitlich noch im Zoll steckten. Es wird weiter an den Problemen gearbeitet.

Eine großzügige Entschädigung für all die toten virtuellen Haustiere, eingegangenen Pflanzen und abgelaufenen Mieten stellte man in Aussicht. Konkret wurde man allerdings nicht, darum werde sich Trion Worlds bemühen, wenn die Schwierigkeiten im Griff seien. Man kenne allerdings die Probleme der Spieler.

Derweil erreicht der „Backlash“ in den USA langsam die MMO-Seiten. Die große US-Seite massively hat jetzt zweimal über die Serverprobleme berichtet. Auf einer der wenigen anderen Seiten, die ArcheAge covern, auf mmobomb, ist ein Editorial erschienen, ein Text des Herausgebers, mit dem Titel “ArcheAges Abstieg in den Wahnsinn und ich steige vom Trion-Worlds-Zug ab”, in dem sich der Autor derart von Trion Worlds enttäuscht zeigt, dass er auch sein geliebtes Rift ab sofort boykottiert.

Destiny: Patch brachte versteckte neue Events mit Schwertkampf auf dem Mond

Beim MMO-Shooter Destiny hat der gestrige Patch offenbar auch neue Events aktiviert. Sie sollen die Ankunft von Crota vorbereiten und geben Hütern die Möglichkeit zum Schwertkampf.

Der DLC „Dunkelheit lauert“ soll erst in einer Woche live gehen, aber große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Hüter haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich auf die Erweiterung “Dunkelheit lauert”, den Kampf gegen die Schar und deren Gott „Crota“ einzustellen. Und dabei können sie schon mal ein wenig mit dem Schwert üben.

Offenbar sind diese Events erst seit wenigen Stunden aktiv.

Wie Hüter im englischsprachigen Forum reddit berichten, tauchen schon jetzt neue Events auf. Sie finden wohl auf dem Mond statt und hängen mit den Patroll-Missionen dort zusammen. Sie werden durch den Text „Die Diener von Crota beginnen ein Ritual“ vorbereitet. Kurz darauf gibt es die Meldung, dass Klingen von Crota in die Welt vorgedrungen seien. Hüter berichten dann weiter, dass sie gegen einen Ritter gekämpft hätten. Nach dessen Ableben konnten sie für eine Minute sein Schwert an sich nehmen und waren dann damit unterwegs, bis es sich von selbst durch eine Art grünen Energieblitz auflöste.

Klingt wie ein April-Scherz im Dezember. Nein, es gibt Videos dazu.

http://youtu.be/0ng3hPEFN9Mhttp://youtu.be/gkdiccGV178http://youtu.be/nITgz_lEMu8
Quelle(n):
  1. reddit

Destiny: Wrestling-Star The Big Show mag Destiny, aber nicht den RNG

Die Popularität von Bungies MMO Shooter Destiny begeistert so manchen, darunter auch den WWE Wrestling-Star „The Big Show“. Der Koloss hat aber ein Problem mit dem Random-Faktor, der Art, wie in Destiny die Beute verteilt wird.

Es geht den Menschen wie den Leuten, wie man sagt und auch Weltruhm schützt vor Lootfrust nicht: „The Big Show“ ist ein US-Wrestling-Star, der 2,12m misst und knapp vier Zentner auf die Waage bringt.

Der Koloss steht wie so viele andere auf den MMO-Shooter Destiny, nicht aber auf die Art, wie das Game den Loot verteilt. Da fühlt er sich wohl benachteiligt.

So meldet er per Tweet Gesprächbedarf bei Bungie an: Bei jedem Raid in “Die Gläserne Kammer” bekomme er dasselbe. Das möchte er dann doch mal diskutieren.

So habe er nur einen Umhang und ein Schiff bekommen, während Freunde von ihm, die (nichts für ungut) totalen Mist zusammengespielt hätten, gleich mal den Eisbrecher und ähnliches nach Hause getragen hätten!, wie er twittert.

Na, wenn das mal nicht in eine Choke-Slam-Arie ausartet.

The Big Show ist übrigens ein richtiger Destiny-Crack, hat zwei 30er Hunter und einen 28er-Warlock auf seinem PS4-Account. Und: Wenn das nächste Mal Xur Eisbrecher dabei hat, wird er zuschlagen. Nein, nicht so „zuschlagen“, er wird ihn nur kaufen.

Vor “The Big Show” hatten sich schon Mike Tyson und US-Rapper Eminem als Destiny-Fans geoutet.

Quelle(n):
  1. reddit

Black Desert: Open Beta startet in 2 Wochen in Korea, wird vielleicht die Zukunft des MMO-Markts bestimmen

Die Open Beta für Black Desert startet am 17. Dezember in Korea mit einigem Aufwand. Das Spiel ist „Free2Play“ in Anführungszeichen. Man wird versuchen, das Spiel angemessen zu monetarisieren.

Black-Desert-Ranger-5

Wie mmoculture berichtet, startet die Open Beta von Black Desert in Korea mit einigem Aufwand. Publisher Daum hat sich mit 9000 südkoreanischen Internet-Cafès zusammengetan, um dem Game den Start zu erleichtern. Sieben verschiedene Grafik-Grund-Einstellungen wird es geben, damit User mit unterschiedlich starken PCs das Game optimal genießen können. Eine Woche vorm Start kann man den Client runterladen, zwei Tage vorher dann schon mal den Charakter erstellen. Wie man weiß (und auch im Trailer zur Open Beta bewundern kann), ist das bei Black Desert was ganz Besonderes.
Kurz nach der Open-Beta soll es dann wohl ins Release gehen. Anfang 2015 dann in Europa mit ersten Beta-Tests begonnen werden.

Man darf gespannt sein, wie die Koreaner Black Desert aufnehmen. Es klingt ein bisschen seltsam und großspurig, aber: An Black Desert könnte es sich vielleicht entscheiden, in welche Richtung zukünftige AAA-Projekte und damit das ganze Genre gehen. Die Augen des MMO-Markts sind im Dezember daher vielleicht eher auf Black Desert und Südkorea gerichtet denn auf den Westen und World of Warcraft, das eher auf Bewährtes setzt.

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Mehr zu Black-Desert gibt es in unserem ausführlichen Preview zum Sandbox-MMO.

Quelle(n):
  1. mmoculture

Destiny Nightfall: Wöchentlicher-Dämmerungsstrike am 2.12. endlich mit Solar-Brand

Bei Destiny führt der wöchentliche Dämmerungsstrike in der Woche ab dem 2.12. in den Nexus auf der Venus und hat diesmal endlich den lang ersehnten Solar-Burn aktiv.

Der Nightfall in Destiny führt in der letzten Woche vor der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ in den Nexus und hat endlich den Solar-Brand dabei. Darauf warten Hüter seit knapp zwei Monaten, seit es „Eisbrecher“ bei Xur zu kaufen gab. Der wöchentliche Dämmerungsstrike in Destiny ist deshalb so wichtig, weil ein erfolgreicher Abschluss 24,5%-Bonus auf alle erhaltenen Erfahrungs- und Rufpunkte bringt.

Destiny-Visions-of-Confluence

Außerdem ist es das Knackigste, was man abseits des Raids in Destiny so unternehmen kann. Viele Spieler freuen sich drauf, hier endlich mal ihr Arsenal voll auszufahren. Besonders prickelnd: Erst gestern wurden viele exotische Waffen re-balanced. Da ist es spannend zu sehen, wie die sich so schlagen.

Sonnenbrand – die Modifikatoren im Dämmerungsstrike in Destiny am 2.12.

Fünf Modifikatoren gibt es jede Woche, die denselben Strike variieren, auch wenn er schon mehrfach dran war. Das sind in dieser Woche:

  • Nightfall – nach einem Wipe landet das ganze Fireteam wieder im Orbit und muss von vorne anfangen
  • Epic – das sorgt dafür, dass der Nightfall auf Stufe 28 eine ganze Ecke schwerer als der heroische Strike auf Stufe 28 ist
  • Lightswitch – hier geht schnell das Licht aus, Gegner verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden
  • Angry – die Gegner sind unermüdlich und unerbittlich, auch hoher Schaden kann sie nicht davon abhalten, den Hütern an Leib und Leben zu wollen
  • Solar-Burn – darauf haben viele gewartet, Solar-Waffen (alles, was nach Feuer aussieht) machen dreifachen Schaden, das gilt allerdings auch für die Gegner
Destiny-Ice-Breaker

Arsenal – Welches Wafferl hätten’s denn gern? Trio Infernale, bitte

Als Bewaffnung empfiehlt sich in dieser Woche ungefähr so etwas:

  • Primärwaffe: Das legendäre Scoutgewehr Vision of Confluence. Macht Solar-Schaden, haut bei Solar-Burn richtig rein, hat Reichweite.
  • Spezialwaffe: Eisbrecher, exotisches Scharfschützengewehr, das ist auch ohne Burn normalerweise schon der Hammer. Das dürfte diese Woche richtig abgehen. Zu dem Gewehr hegt so mancher Hüter ohnehin eine etwas seltsame, aber äußerst feurige Liebesbeziehung.
  • Schwere Waffe: Hezen Venegance, ein Raketenwerfer mit Solarschaden, komplettiert das Trio Infernale

Alternativen: Die frisch gestärkte Vex Mythoclast will auch mal wieder ausgeführt werden, die macht jetzt mehr Schaden, dafür ist ihr Magazin auch deutlich kleiner. Und wenn jemand Gjallarhorn hat, dann hat jemand Gjallarhorn. Das Ding ist nicht umsonst bei den Umfragen ganz weit vorne.

Destiny-Hezen-Venegance

Tipps und Tricks?

Wie immer gilt: Möglichst nicht treffen lassen und wenn: Dann ab in die Deckung und regenerieren. Außerdem empfiehlt es sich, genügend Munition dabei zu haben. Es ist zwar kein Juggler aktiv, schaden kann das aber nie.

Der Nexus-Strike auf der Venus hält mit Sekiron, dem Endboss, einen richtigen Brocken parat. Allerdings wird auch der massivem Solarschaden nur wenig entgegenzusetzen haben.

Wir werden im Laufe der nächsten Stunden einige Videos und Clips von besonders lehrreichen oder aufregenden Nightfall-Runs zusammenstellen, da könnt Ihr Euch das Beste abgucken. Denkt dran: Seit ein paar Wochen ist es für Solo-Spieler schwerer geworden, den Dämmerungsstrike erfolgreich zu bestreiten, und dafür für Fireteams leichter.

Mit einer Mischung aus Geduld und überlegener Feuerkraft knüpft sich dieser Jäger den Nightfall vor, dabei braucht er fast die Hälfte des Videos für eine sichere Methode, um es mit dem Boss Sekiron aufzunehmen:
http://youtu.be/S8G5le2-RO4

Deutlich zügiger, risikoreicher und aggressiver spielt dieses Fire-Team aus drei Hütern. Da kann man auch mal zum Gegenangriff übergehen, wenn man weiß: Da ist einer, der mich wiederbelebt, wenn das schiefgeht:
http://youtu.be/3ogT8KNRveM
Dieser Hüter macht sich über den Boss Sekiron von einem Cheese-Spot aus her, aber Vorsicht: Da oben bekommt man leicht ungebetenen Besuch.
http://youtu.be/rzuJB03YGgw

The Secret World: Ausgabe #10 Albtraum im Palast innerhalb von 2 Wochen – Sind halbjährliche Content-Patches genug?

Beim Dark-Fantasy-MMO The Secret World steht in der ersten Dezemberhälfte nun endlich die Ausgabe #10, der nächste Content-Patch, an. Weihnachten will man trotzdem feiern. Aber sind halbjährliche Content-Patches genug?

The Secret World bekommt frischen Content. In der ersten Dezemberhälfte, also innerhalb der nächsten zwei Wochen, soll es endlich soweit sein: Ausgabe #10 wird erscheinen. Der Content-Patch trägt den Namen „Albtraum im Palast“ und wird sich unter anderem mit dem Rotlichtbezirk von Tokio befassen.

Für Weihnachten plant man dann TSW-typisch einige Events mit Horror-Anstrich. Neben Ende aller Tage, Krampus und Hel hat man sich was Neues einfallen lassen. Erstmals unterm Christbaum: „Die Weihnachtsverschwörung.“

Ausgabe #10 wird die erste größere Content-Erweiterung seit dem Juni diesen Jahres sein, damals erschien Ausgabe #9. In der Zwischenzeit gingen lediglich einige Events ab, vor allem zu Halloween ist man aktiv, und der Cash-Shop erhielt ab und an frische Items.

The Secret World Blue Mountain

Mein MMO meint: The Secret World ist in der unglücklichen Position, hinter den kommerziellen Erwartungen deutlich zurückgeblieben zu sein. Ob halbjährliche Updates auch bei einem Buy2Play-Spiel heute noch zeitgemäß sind, ist äußerst fraglich. Es ist sicherlich nicht die Lösung, die man sich bei den Entwicklern vorgestellt hat. Ähnlich geht es Games wie Herr der Ringe Online. Fast könnte man meinen, sei reiten dem Sonnenuntergang entgegen.

Bei Betreiber Funcom hat man Lehren aus den Problemen der Vergangenheit gezogen, die zum Teil sicher hausgemacht waren (The Secret World erschien damals direkt gegen Diablo 3 und Guild Wars 2). Nun konzentriert man sich bei Funcom auf kleinere Games wie Lego Online.

Das soll kein Abgesang auf TSW werden. Im Gegenteil eher eine Aufforderung sein, sich das Spiel anzusehen für das, was es ist, nicht für das, was es noch mal werden könnte: The Secret World hat in der Tat einen ganz eigenen Reiz und jeder, der sich dem MMO-Genre verbunden fühlt, sollte es zumindest mal probiert haben. Immer wieder gibt es Sonderangebote etwa auf Steam, um sich für 5€ mal in die Welt von TSW zu begeben und die außergewöhnlich starken Quests mitzuerleben.

Fans des MMO-Genres rufen häufig nach Alternativen abseits bekannter Pfade. Hier ist so ein alternativer Pfad. Er ist schräg, eigen, gruselig, vielleicht nicht mehr ganz so super in Schuss und man könnte jederzeit von Zombies angefallen werden – aber er ist da.

ArcheAge hat Serverprobleme, arbeitet hart, will Spieler kompensieren

ArcheAge hatte übers Wochenende und in den vergangenen Tagen schwere Server-Probleme und will die Spieler dafür entschädigen.

Als „unscheduled Maintenance“, außerplanmäßige Wartung, fingen die Serverprobleme von ArcheAge an. Sie erstreckten sich nicht nur aufs Wochenende, sondern auch auf den Montag, sorgten für Frustration bei den Spielern und Überstunden bei Trion Worlds. In Europa machten vor allem Nui, Janudar und Nebe Probleme.

Nachdem die US-Seite massively gestern Nachmittag US-Zeit über die schweren Probleme bei ArcheAge berichtete, erhielt sie ein Statement von Trion Worlds. Darin hieß es, man habe die ganze Nacht (also von Sonntag auf Montag) daran gearbeitet mit Hilfe von XLGames die Probleme zu lösen und bereits gute Fortschritte erzielt.

Sobald die Schwierigkeiten vollständig gelöst seien, wolle man die Spieler „extra großzügig“ für die Probleme entschädigen

Wie man aus Statements im offiziellen Forum entnehmen kann, handelt es sich wohl um keinen DDOS-Angriff. Einen Server-Rollback schließt man (wie immer) aus. Die geplanten Belagerungen verschieben sich durch die Probleme ebenfalls.

Hearthstone: Blizzard kreativ – Neue Paladin-Karte Bolvar sprengt alle Regeln

Bei Hearthstone wird die neu enthüllte Paladin-Karte Bolvar sogar dann stärker, wenn sie noch gar nicht gespielt wurde.

Hearthstone-Bolvar

WoW-Prominenz stand bei Hearthstone zur Abstimmung. Entweder Bolvar oder Mal’Ganis sollten enthüllt werden, je nachdem wie eine Twitter-Abstimmung ausging. Das Gute triumphierte (wobei … na ja) und Bolvar setzte sich durch: Heraus kam ein legendärer Paladin-Diener für 5-Mana und mit seltsamen 1/7-Werten.

Das Besondere: Es reicht, die Karte auf der Hand zu halten, damit ihr Effektiv aktiv wird. Sie muss also nicht gespielt werden. Jedes Mal wenn ein eigener Diener stirbt, erhält die Karte einen Punkt Angriff dazu und kann spät im Spiel so extrem hohe Werte erreichen. Sicher eine situative Karte, die sich nicht immer auszahlt. Ein wohlgezielter Silence-Zauber kann die Planung zunichtemachen. Auch nach einem Attentat des Schurken oder einer Reinkarnation des Schamanen steht sie mit 1/7-Werten ziemlich doof da.

Aber es ist das erste Mal, dass so ein Effekt im Spiel ist. Das zeigt, dass man bei Blizzard mit den Ideen noch lang nicht am Ende angekommen ist und noch so manche Überraschung im Ärmel versteckt hält.

Quelle(n):
  1. Hearthpwn

Destiny: Patch 1.1. ändert alles, was exotische Waffen und Rüstungen betrifft (deutsche Patchnotizen)

Beim MMO-Shooter Destiny erschien am Montagabend unserer Zeit der neue Destiny-Patch 1.1. und der hat es in sich: Exotische Rüstungen und Waffen brauchen jetzt keine Ascendant-Materialien mehr, um aufgerüstet zu werden. Stattdessen benötigen sie einen neuen Splitter, den es entweder vom Schwarztmarkthändler Xur gibt oder der beim Zerlegen von exotischen Waffen herausgekommen kann.

Das ist mal eine Bombe: Der jetzige Patch 1.1 ändert das komplette Verhalten von exotischen Waffen und Rüstungen in Destiny. Es findet ein kräftiges-Rebalancing statt. “Ascendant”-Materialien braucht es für exotische Waffen gar nicht mehr (wohl aber noch für legendäre Gegenstände). An ihre Stelle tritt ein neues Material, das man entweder durchs Zerlegen exotischer Ausrüstung erhält oder von Xur, dem alten Nudelgesicht. Dieses neue Material ist notwendig, um einen “letzten Upgrade-Node” freizuschalten.

Die normalen planetaren Materialien werden Spieler weiterhin brauchen – auch für exotische Waffen. Sie können aber zukünftig für Schmelztiegel- oder Vorhut-Marken direkt gekauft werden. Dabei gilt eine Tausch-Verhältnis von 10 Marken gegen 20 Materialien. Die Materialien erhalten Hüter zudem jetzt auch, wenn die tägliche Heroic abgeschlossen wird. Auch die Patroll-Bounties geben ab sofort Materialien.

Destiny-Vex-Mythoclast

Bei den exotischen Waffen muss die Suros Regime einen kleinen Dämpfer hinnehmen, die Vex Mythoclast und zahlreiche andere eher als schwach eingeschätzte exotische Waffen (wie Schlechtes Karma und Dorn) können sich hingegen über einen Buff freuen. Wie sich das im Einzelnen auswirkt und ob die Verstärkung ausreichend war, um das bisherige Machtgefüge exotischer Waffen in Destiny durcheinander zu bringen, werden die nächsten Stunden zeigen.

Außerdem schließt man einen Exploit in “Die Gläserne Kammer”: Der Templar in Destiny wird wohl nicht mehr so leicht zu cheesen sein wie bisher.

Hier sind einige Glanzlichter der Patch-Notes für Euch. Zu den vollständigen Patch-Notizen im Original, also auf Englisch, geht es hier entlang.

Destiny
Waffen
Exotische
Exotische Waffen sind so konzipiert, dass sie sich “übermächtig” anfühlen, dass sie übermächtig klingen und so aussehen. Gleichzeitig sollen sie aber nicht die Balance des Spiels gefährden. Wir hoffen, diese Waffen ändern die Art und Weise, wie Spieler über ihre Ausrüstung denken und wie sie sie auswählen. Exotische Waffen werden einer ständigen Änderung unterliegen.
Allgemein
  • In Vorbereitung auf den DLC “Dunkelheit lauert” benötigen exotische Waffen und Rüstungen keine “Ascendant”-Materialien mehr, um aufgewertet zu werden.
  • Für die letzte Aufwertung von exotischer Ausrüstung benötigt man lediglich einen “Exotic Shard”
  • Exotic Shards können auf folgende Art erlangt werden:
    • durch das Zerlegen ungewollter exotischer Ausrüstung
    • durch den Erwerb bei Xur für 7 seltsame Münzen
  • Exotische Waffen beginnen jetzt mit einem erhöhten Wert beim Grundschaden und haben dafür eine geringere Auswahl bei den Aufwertungsmöglichkeiten.

Händler

  • Engramme geben nun verringerten Ruf beim Kryptarchen, im Gegenzug wurde die Chance erhöht, dass Rufbelohnungs-Pakete vom Kryptarchen eine höhere Chance haben, legendäre Engramme zu beinhalten.
  • Spieler können nun Vorhut- oder Schmelztiegel-Marken benutzen, um von den Händlern der Vorhut oder des Schmelztiegels die planeteraren Materialien zu erwerben: Relikteisen, Geistblüte, Heliumfilamente und Drehmetall.

Update: Mittlerweile sind auch die offiziellen deutschen Patch-Notizen erschienen, auf die so viele gewartet haben mit all den Änderungen an Dorn, Schlechtes Karma, Falkenmond, Extrem Guter Rat, der Suros-Regime, dem Eisbrecher, Schmähung und wie sie alle heißen. Hier findet Ihr sie in voller Länge.

Quelle(n):
  1. Bungie.net

World of Warcraft Warlords of Draenor im Test

Ich fange in diesem Test mit meiner schlechtesten Erfahrung direkt an: Der Release von World of Warcraft: Warlords of Drenor. Die Probleme nahmen Ausmaße an, wie man sie als WoW-Veteran vielleicht noch bei der Veröffentlichung von “Burning Crusade” kannte.

Tausende Spieler standen gleichzeitig auf sehr engem Raum, um den einzigen NPC anzusprechen, der das Addon einläuten sollte – wie konnte Blizzard diese Schwachstelle denn übersehen? Disconnects, frustrierte Spieler und eine Menge Unmut im Allgemeinchannel waren die Reaktionen. Zum etwas späteren Start in Amerika hatte man bereits eine Lösung und erlaubte den Spielern, auch an anderen Orten die Erweiterung zu betreten – immerhin, schnell reagiert!

World of Warcraft Box
Warlords of Draenor, erschienen am 13.11.2014

Hatte man es dann endlich in die neuen Zonen geschafft, war das Chaos erträglicher. Natürlich war auch hier alles immer noch heillos überfüllt, aber in einem Maße, mit dem ich beim Start einer Erweiterung einfach rechne – Quests waren zu bewältigen, auch wenn meine Elfe manchmal die Ellenbogen auspacken und jemandem einen Gegner vor der Nase wegschnappen musste – man möge es ihr verzeihen. Der Rest der Nacht lief – aus meiner Sicht – relativ ruhig ab. Ich konnte bis zum Morgengrauen relativ entspannt spielen und abgesehen von kurzen Lagspitzen war das meiste erträglich.

Der Start lief nicht, auch Tage danach noch Probleme

World of Warcraft - Warlords of Draenor Addon
So haben wahrscheinlich viele Spieler vor dem Monitor gesessen.

Doch dann. Doch dann…

Gegen Mittag des ersten Tages wurde es schrecklich. Latenzen im vierstelligen ms-Bereich, heillos überlastete Server und immer wieder die Meldung “Transport abgebrochen: Instanz wurde nicht gefunden”. Die Garnison war für lange Zeit nicht zu betreten, stattdessen hingen verzweifelte Spieler auf ihrem Reittier in der Luft und konnten nicht weg, da das Spiel immer wieder vergebens versuchte, ihnen doch eine Instanz zuzuweisen.

Ich gehe fest davon aus, dass diese Fehler in den nächsten Wochen der Vergangenheit angehören, deshalb will ich sie in diesem Test auch nicht berücksichtigen – das würde der sonstigen Spielerfahrung wohl nicht gerecht. Dennoch hielt ich es für notwendig, wenigstens einmal darauf hinzuweisen.

Inszenierung der Spielwelt

Ich habe dieses Mal nicht in der Beta gespielt, deswegen wusste ich nur bedingt, was eigentlich auf mich zukommt. Meine Erfahrung in diesem Bereich sind nur mit einem Wort zu beschreiben: Grandios. Das Einführungsszenario dauert ungefähr eine Stunde, stellt die wichtigsten Charaktere der Erweiterung vor und spielt sich unheimlich dynamisch. Es fühlte sich wirklich an, wie ein Ansturm auf das dunkle Portal – und dann der verzweifelte Versuch, im Feindesland irgendwie in Sicherheit zu kommen. Die Bedrohung durch die “eiserne Horde” ist real. Und habe ich sie vor einigen Tagen noch belächelt, jetzt möchte ich sie nicht mehr missen.

Hart, härter, Warcraft

World of Warcraft Orc
Die Bedrohung durch die “eiserne Horde” ist real.

Vor allem ist WoW eine ganze Ecke düsterer und brutaler geworden! Zu Beginn von “Mists of Pandaria” hatten viele die doch sehr lustige Welt bemängelt und konnten mit den unzähligen albernen Quests nichts anfangen. Natürlich hatte sich das im Laufe der Erweiterung geändert und spätestens mit der “Schlacht um Orgrimmar”, bei der viele NPCs aufgespießt wurden und von den Mauern der Stadt hingen, war den meisten wohl klar, dass Warcraft nicht nur eine lustige Welt ist. Dieser finstere Stil zieht sich durch die ganze Erweiterung. Dem “War” im Namen wird alle Ehre gemacht, so hilft man unter anderem bei einer recht grausamen Vendetta eines Orcs und vernichtet einen feindlichen Anführer – natürlich tötet man aber erst all seine Söhne und spießt dessen Köpfe auf eine Waffe, um ihn noch weiter zu demütigen. An einer anderen Stelle sind die Leichen von Draenei zu Bergen aufgetürmt – nackt und wie Tiere einfach aufeinandergestapelt. Viele Details sind beklemmend und sorgen dafür, dass man als Spieler die eigenen Handlungen hinterfragt. Sind wir wirklich die “Guten” in diesem Konflikt? Sind unsere Methoden besser?

Und eine Prise Humor

Trotz dieser Grausamkeiten hat WoW seinen Humor nicht verloren und genau so oft, wie mich das Grauen packte, musste ichh herzhaft über die Ideen der Macher lachen. Man kann in der Spielwelt eine Menge “graue” Gegenstände finden, die nur zum Verkaufen gut sind und diese haben mitunter wirklich lustige Texte. An einer “Bombe der eisernen Horde” steht etwa dran:

[intense_blockquote color=”#ededed” author=”Bombe der eisernen Horde”]Viel zu gefährlich, um sie zu entschärfen. Am besten verkauft man sie einfach an einen ahnungslosen Händler.[/intense_blockquote]

Auch die Quests halten einige Lacher bereit und spätestens wenn ein Arrakoa den “Schulkükenreport” vorliest, dann ist all das Leid dieser Welt für einen kurzen Moment verschwunden.

Quest- und Levelphase

Für viele Spieler ist die Levelphase immer das Schlimmste an einem Addon, wollen sie doch hauptsächlich Raids und Endgame-Inhalte erleben. Ich persönlich habe immer großen Spaß an der Levelphase, erzählt sie doch die Geschichte der Welt und gerade als Rollenspieler kann man so viele Details über die verschiedenen Spezies erfahren, die anderen verborgen bleiben. Ich muss kein Geheimnis daraus machen: Blizzard hat das Questsystem auch mit diesem Addon nicht neu erfunden. Die meisten Aufgaben laufen nach dem bekannten Schema ab “Töte X davon” oder “Sammel Y hiervon”. Das wäre nicht sonderlich spannend und alle Spieler, die keinen Wert auf die Geschichte legen, werden sich wohl – mal wieder – beim Abschließen dieser Aufgaben langweilen. Wer jedoch Interesse an den Völkern und ihrer Vergangenheit hat (besonders die Lore der Arrakoa ist überragend), der wird viel Spaß an den Aufgaben haben.

Bekannte Charaktere an jeder Ecke

World of Warcraft Warlords of Draenor
Kleines Pläuschen am Lagerfeuer? In WoD werden gute Geschichten erzählt…

Insbesondere das Storytelling ist diesmal dichter als in vorherigen Erweiterungen. Alle paar Quests wird man von bekannten NPCs begleitet, die später an irgendeiner entscheidenden Schlacht teilnehmen oder dem Spieler anderweitig zur Hand gehen. Blizzard ist es gelungen, dabei eine passende Balance aus epischen und gewöhnlichen Quests zusammenzustellen, sodass es sich immer die Waage hält und man nie den Eindruck bekommt, dass es in eine der beiden Richtungen ausschlägt. Besonders lohnenswert ist es aber, ein Gebiet vollständig abzuschließen, denn meistens erwartet den Charakter dann eine große Abschlussmission, mit anschließender Zwischensequenz – und diese sind auf einem verdammt hohen Niveau und hinterlassen eine Gänsehaut zurück. Das garantiere ich Euch.

Den einzigen Kritikpunkt, den ich am Leveln anbringen kann, ist die Tatsache, dass es zu schnell vorbei war. Damit meine ich nicht die reine Stundenanzahl, die war absolut in Ordnung. Stattdessen wurde ich bereits in einem Gebiet Stufe 100, das eigentlich für Level 96 ausgelegt war. Wenn es nach mir geht, sollte man die Zahlen für die erhaltene Erfahrung ein wenig nach unten korrigieren – auf der anderen Seite bietet die Welt aber so viel mehr als nur reines “XP-Grinden”, dass ich auch auf dem Maximallevel gerne noch weiter gequestet habe.

Erforschung der Welt – Lohnenswert und ungeheuer befriedigend

Wer sich nur an die vorgegebenen Pfade hält und stumpf die Aufgaben “runterquestet”, der wird am Ende des Gebietes vielleicht knapp die Hälfte der Karte aufgedeckt haben. Viele Dinge spielen sich abseits der Wege ab und während es in “Mists of Pandaria” knapp 50 kleine Schätze zu entdecken gab, hat man die Anzahl in dieser Erweiterung mehr als versechsfacht. Wer seine Augen offen hält, der wird in jedem Gebiet mit zusätzlicher Beute belohnt, wenn man zum Beispiel das “Grab eines alten Kriegers” findet, welches tief in einer versteckten Höhle liegt. Um den Anreiz für die Suche nach solchen Gegenständen noch weiter anzufachen, gibt es bei jedem entdeckten Schatz auch gleich eine dicke Ladung Erfahrungspunkte oben drauf, die ungefähr 1-2 Quests entspricht.

Rare Feinde, rare Beute

World of Warcraft - Genesaurier

Aber auch rare Gegner hat man wieder in das Spiel gepackt, ein wenig mehr als 150 – und das sind nur jene, die ich mit Sicherheit getötet habe und ich habe bei Weitem noch nicht alle gefunden. Ähnlich wie auf der zeitlosen Insel, kann jeder die Gegner plündern, der sie angegriffen hat, sodass es nicht zu Streitereien kommen wird. Jeder dieser seltenen Feinde hat auch nur einen einzigen Gegenstand bei sich und kann pro Spieler nur ein einziges Mal geplündert werden – natürlich gibt es auch hier ein paar Ausnahmen, aber im Großen und Ganzen erfüllt dieses neue System seinen Zweck.

Doch auch, wenn man nicht nur auf die reinen “Belohnungen” aus ist, kann man vieles entdecken. So ziemlich alle bekannten und unbekannten NPCs aus WoW tauchen irgendwo auf Draenor auf. Die bekannte Questreihe des Brachlands “Mankriks Frau” findet hier ihren Anfang, wenn man Mankrik und seiner Freundin begegnen kann. Viele Arrakoa, die man in der Scherbenwelt als Bosse bekämpft hat, sind nun Verbündete und Questgeber. Wer der Spielwelt mit offenen Augen entgegentritt, der wird so viele Anspielungen, Hinweise, Details und Neuigkeiten zur Hintergrundgeschichte finden, dass Rollenspieler gerne mal von einem “Loregasmus” sprechen. Die Welt ist reich an Dingen, die es zu finden gibt – man muss nur den Tunnelblick ausschalten, der leicht entstehen kann, da die Questziele immer auf der Karte markiert sind und den Erforscherdrang oft unterdrücken.

Die Grafik – Alt, aber ansehnlich

World of Warcraft Zwerge
Eigens für das Addon wurden die Texturen der Charaktere ordentlich aufpoliert.

World of Warcraft ist mit seiner Engine inzwischen zehn Jahre alt geworden und das sieht man dem Spiel auch in jedem Aspekt an. Die Grafik gewinnt heute wohl keinen Schönheitspreis mehr für die beste Auflösung oder die höchste Polygonzahl und einen großen Sprung in der Grafikpracht braucht man auch nicht mehr erwarten. Dennoch gelingt es den Entwicklern mit jedem Addon noch eine kleine Schippe oben draufzulegen und die Grenzen des Möglichen ein bisschen weiter auszureizen.

Es sind die kleinen Dinge, die positiv auffallen, wie etwa die Reflexionen der Sterne im Wasser, während man darüber hinwegfliegt. Und auch, wenn es ein wenig spöttelnd gemeint war, möchte ich hier einen Freund aus Skype zitieren “Mond und Sterne im Wasser, THE FUTURE IS NOW!”. Genau so fühlt es sich an. Man hat sich über Jahre an die Grafik des MMOs gewöhnt und diese kleinen Veränderungen fallen gerade deswegen so ins Gewicht, weil man sie nicht erwartet.

Panorama - Schattenmondtal
Ja, das Schattenmondtal lädt geradezu ein, entdeckt zu werden.

Wer sich einmal auf einen Hügel des Schattenmondtales stellt und den Blick schweifen lässt, während im Hintergrund die unvergleichliche Musik des Spiels läuft, der wird sofort wissen, wovon ich spreche. Die Welt hat eine ganz eigene Schönheit, einen Zauber und eine Ausstrahlungskraft, die nicht auf hochauflösende Texturen angewiesen ist. Manchmal ist weniger einfach mehr und das war noch nie so wahr, wie in den Umgebungen von Draenor.

Die Musik – Atemberaubend ohne Ausnahme

Ich weiß, dass viele Spieler in WoW generell auf Sound und Musik verzichten, weil sie es als störend empfinden und lieber irgendeine Dubstepp-Musik im Hintergrund laufen haben, oder aber beim Spielen im TeamSpeak oder Skype sitzen. Deswegen hier ein Ratschlag an alle, die das bisher so gehandhabt haben: Lasst es. Schaltet die Musik an.

Spitzen von Arak
In den “Spitzen von Arak” sollte der Ton nicht ausgemacht werden.

Bisher habe ich bei jedem Addon die Musik gelobt und dachte, nach dem epischen Cataclysm-Soundtrack könnte man sich nicht mehr steigern – aber beim Nether, da lag ich verdammt falsch. Wenn die Hintergrundmusik eines Spieles es schafft, dass ich trotz der eher altbackenen Grafik mit angehaltenem Atem einfach stehen bleibe und die Landschaft betrachte, dann macht sie etwas verdammt richtig. Egal ob es in den eisigen Weiten des Frostfeuergrates oder den unwirtlichen Landschaften der Spitzen von Arak war, die Musik trägt unheimlich viel zur Atmosphäre bei und schafft es, jeden Schauplatz punktgenau zu beschreiben. Jeder einzelne Soundtrack passt unglaublich gut und wenn man die Augen schließt, hört man stets heraus, in welchem Gebiet man sich gerade aufhält – sowohl die “freundlichen” als auch die “feindlichen” Orte habe ich oft nur aufgesucht, um noch ein wenig länger der Musik lauschen zu können, bevor es mich in das nächste Gebiet gezogen hat.

Die eiserne Horde ist nicht zuletzt deswegen so bedrohlich, weil die Musik sie um ein Vielfaches stärker erscheinen lässt. Hut ab, Blizzard. Das für die musikalische Untermalung zuständige Team hat sich selbst übertroffen.

Hier eines meiner Lieblingsstücke, ich habe jedes Mal eine Gänsehaut:

http://youtu.be/tqRvFnL51Gs

Die Garnison

Wenn man ausführlich über WoD sprechen will, kommt man gar nicht drum herum, einige Worte über die Garnisonen zu verlieren, diese sind nämlich Dreh- und Angelpunkt eurer Abenteuer. Ich beginne mit dem negativen Aspekt zuerst: Die Garnison ist verpflichtend und man kommt nicht umher, sich um sie zu kümmern. Nicht nur starten viele der Missionen hier, auch stellt sie den Hauptknotenpunkt für eure Handwerksmaterialien dar.

Anhänger Details
Anhänger bringen viele Vorteile.

Und jetzt zu den positiven Aspekten: Sie macht unglaublich viel Spaß. Auch, wenn es in keinster Weise einem “Housing”-System wie etwa in WildStar ähnelt, so bietet die Garnison doch viele Anpassungsmöglichkeiten, mit denen man sich das Leben in Draenor erleichtern kann. Zu Beginn ist die Garnison noch recht klein und bietet nur Platz für ein bis zwei Gebäude, diese nutzt man normalerweise, um zusätzliche Handwerksmaterialien für den eigenen Beruf zu generieren. Während Ihr etwa in der Wildnis Fellfetzen sammelt, kümmern sich die NPCs in eurem Lager darum, dass das Fell zu feinem Stoff umgewandelt wird.

Aber wo wir gerade bei NPCs sind: Eine ganze Menge von ihnen könnt Ihr als Anhänger für Eure Garnison rekrutieren und sie dann auf Missionen schicken – dabei sammeln sie Erfahrungspunkte und werden immer stärker, zugleich bringen sie Euch wertvolle Ressourcen, Gold oder gar Gegenstände nach Hause. Die Dauer der Missionen variiert von 5 Minuten bis hin zu 10 Stunden. Natürlich müsst Ihr die Zeit nicht einfach abwarten, kehrt einfach irgendwann zu Eurer Garnison zurück und eure Anhänger sind ruhmreich aus der Schlacht zurückgekehrt – oder gnadenlos untergegangen (in dem Fall werden sie von mir direkt “deaktiviert” – für Versager ist kein Platz in meinem Lager!).

Vom kleinen Lager zur großen Festung

Garnison Planungsübersicht

Mit steigendem Level könnt ihr eure Festung immer weiter ausbauen und recht stark individualisieren – möchtet ihr lieber einen Bank-NPC im Lager oder eine Schneiderei? Wie wäre es mit einem Sägewerk, das Ressourcen sammelt, oder lieber einem Stall, mit dem ihr besondere Reittiere zähmen könnt? Für den Ausbau dieser Erweiterungen benötigt es meistens zwei verschiedene Ressourcen, die erste ist Gold und damit relativ einfach zu bekommen – das fließt in Draenor nämlich stetig in eure Kasse. Die zweite Komponente heißt schlicht “Garnisonsressourcen” und ist deutlich schwieriger zu erhalten. Zwar generiert eure Unterkunft alle paar Stunden selber einige, aber große Sprünge kann man damit nicht machen. Wer alles zeitnah ausbauen will, der muss sich nach den raren Feinden und Schätzen der Welt umsehen, um zumindest die grundlegenden Gebäude ausbauen zu können. Während einige das sicher als nervig empfinden, fand ich es eine geschickte Möglichkeit, die Spieler weiter dazu zu animieren, sich die Spielwelt genauer anzusehen.

Crafting – gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlechter

Auch das Herstellen von Gegenständen findet in der Garnison statt, jedoch ein wenig anders, als man es bisher gewohnt war. Allein der Sammelprozess für die benötigten Materialien kann mehrere Tage dauern, denn die Herstellungsrate ist streng limitiert. Als Beispiel nehmen wir hier die Schneiderei: Euer Charakter kann zwar einmal am Tag 4-6 Stoffballen herstellen, für eine neue Robe werden aber über 100 davon benötigt. Wenn Ihr eine Schneiderei auf eurem Grund erreichtet habt, dann können euch die dort arbeitenden NPCs zur Hand gehen und über den Tag ebenfalls diese Stoffballen herstellen, was die Produktionsrate ca. verdoppelt. Eine Handvoll seltener Anhänger bringt sogar besondere Berufsboni mit sich, was den Ertrag ein weiteres Mal erhöht. Dieses “Strecken” des Herstellungsprozesses erhöht natürlich den Wert der hergestellten Dinge im Auktionshaus, wird aber wohl nicht allen Spielern gefallen. Anzumerken ist auch, dass die hergestellten Gegenstände sich mit der Zeit aufwerten lassen – etwa von Itemlevel 640 auf 655. Aber auch dies kostet wieder unzählige Materialien.

Instanzen – Gemischte Gefühle

Instanz in Warlords of Draenor

Was die Instanzen anbelangt, sowohl die heroischen als auch die normalen, betrachte ich das Ganze mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite gibt es viele Instanzen mit neuen, lustigen Bossmechaniken. In “Der immergrüne Floor” beispielsweise, muss man ein großes Pflanzenmonster daran hindern, eine ganze Armee von Setzlingen zum Leben zu erwecken, in dem man auf jeden Setzling einmal drauftritt, bevor er das Licht der Welt erblicken kann. Das ist witzig, macht Spaß und das habe ich zumindest so noch nicht gesehen. In anderen Dungeons, wie etwa der “Schattenmondgrabstätte”, findet man einige Mechaniken wieder, die man schon aus vielen anderen Instanzen und Raids kennt – für neue Spieler mag das absolut kein Problem sein, als Veteran könnten diese Dopplungen den Spielspaß aber schon etwas hemmen.

Epische Kämpfe – selbst in kleinen Gruppen

Einige Bosskämpfe sind absolut denkwürdig geworden und versetzen mich auch beim zehnten Instanzbesuch noch in einen Adrenalinrausch. Während man einen fahrenden Zug der eisernen Horde kapern will, tritt plötzlich ein großer Orc mit dicker Kanone in den Weg und ballert aus allen Rohren. Gleichzeitig ruft er Wellen von Dienern und schickt sie uns entgegen, um uns mit Sprengstoff zu bewerfen. Als wäre das alles nicht genug, klappt die Verkleidung des Zuges nach außen auf und bietet so eine zusätzliche Fläche, auf der man kämpfen kann, gleichzeitig aber von dem Zugwind erfasst wird und dabei die weiten Ebenen von Draenor vorbeiziehen sehen kann. All das ist so durchdacht, so verdammt cool in Szene gesetzt, dass man selbst über ein paar altbackene Spielmechaniken hinwegsehen kann.

Fordernder als zuvor, aber niemals unfair

World of Warcraft - Schwarzfelsgießerei
Blizzard hat den Anspruch bei den Instanzen erhöht.

Erfreulicherweise haben die Instanzen auch einen deutlich höheren Schwierigkeitsgrad, als es noch in Mists of Pandaria der Fall war. Selbst auf der normalen Schwierigkeitsstufe werden Gruppen so manches Mal das Zeitliche segnen, wenn sie sich die Mechaniken des Bosses nicht vorher erklären lassen oder einen Blick in das Dungeonkompendium werfen. Aus den heroischen Varianten kommt man nur selten ohne einen kompletten Wipe heraus, wobei sich das mit dem steigenden Itemlevel der Besucher wieder ändern kann. In jedem Fall ist der Schwierigkeitsgrad knackiger als zuvor und besonders Heilern wird wieder deutlich mehr abverlangt als das gelegentliche Wirken eines Gruppenheilzaubers.

Von den Raidinstanzen konnte ich mir leider noch keinen Eindruck machen, diese werden erst in einigen Tagen freigeschaltet, um allen Spielern ein entspanntes Leveln zu ermöglichen.

PvP – Spaßig, aber noch ausbaufähig

Meine Erfahrungen im PvP von “Warlords of Draenor” beschränken sich aktuell auf zwei Abende in Ashran und der Spaßfaktor könnte unterschiedlicher nicht gewesen sein.

Der erste Abend war eine reine Katastrophe. Die Allianz war der Horde ungefähr fünffach überlegen, somit war es ein reines Gemetzel. Man konnte das Basislager der eigenen Fraktion nie verlassen und der Spaß hielt sich in eng definierten Grenzen.

Dies änderte sich aber in der darauf folgenden Nacht! Ich hatte Gelegenheit, die Insel Ashran ausführlich zu erforschen und auch das Kräfteverhältnis war nun ausgeglichener. Das Open-World-PvP-Gebiet unterscheidet sich grundlegend von den Schlachtfeldern, denn es absolut darauf ausgelegt, an einigen Stellen einfach nur unfair zu sein – Spaß wurde hier dem Balancing vorgezogen, aber das zahlt sich letztendlich aus. Ein paar Beispiele gefällig?

Leichen - AshranPVP
Ganz schön imba – so viele Leichen um mich herum im PvP-Gebiet Ashran!

Getötete Spieler können geplündert werden, hin und wieder erhält man dann ein “uraltes Artefakt”, welches den Plündernden mit einem Stärkungszauber belegt, der seine HP um 200% und seinen verursachten Schaden um 100% erhöht. Der Buff hält so lange an, bis man von der gegnerischen Fraktion getötet wird und ein Feind den Zauber an sich nimmt. Damit ist man eine wahre Kampfmaschine und hält auch locker drei Allianzler gleichzeitig in Schach. Aber noch mehr unfaire, spaßige Mechaniken warten auf der Insel: Im Spinnenviertel kann man gefangene Soldaten befreien, diese begleiten ihre Retter dann so lange, bis sie im Kampf fallen. Die guten Kammeraden haben knapp doppelt so viel Lebensenergie wie ein Spieler und schlagen auch für ähnliche Werte zu bzw. Heilen für einen gigantischen Betrag.

Von diesen Mechaniken gibt es unendlich viele auf der Insel. Sie alle zu entdecken und möglichst gemein einzusetzen, macht einen ungeheuren Spaß!

Jeder darf ein bisschen “imba” sein

World of Warcraft: Heilung
Ashran bietet übermächtige Zusatzfähigkeiten – bringt Abwechslung!

Aber habe ich schon die Folianten erwähnt? Auf der Insel können alle Klassen temporär eine übermächtige Zusatzfähigkeit bekommen. Priester können etwa für eine gewisse Zeit fliegen und mitten im Kampf einfach verschwinden. Paladine können ihre Feinde für sechs Sekunden lähmen – wird diese Betäubung nicht gereinigt, wird der getroffene Spieler in das Gefängnis der Gegenfraktion teleportiert, wo ihm im Regelfall schnell die Lebenslichter ausgepustet werden. Schurken können vollkommen in ihrem Element aufgehen und andere Spieler per Taschendiebstahl um ihre Artefaktfragmente erleichtern, die man als Währung auf der Insel benötigt – und ja, sie verschwinden dann wirklich aus Eurem Inventar.

Egal wie man es dreht und wendet, Ashran ist gemein, ungerecht, frustrierend und zugleich ungeheuer spaßig. Wer nicht nach jedem Charaktertod die Tastatur aus dem Fenster werfen will, der wird sich wie im Schlaraffenland fühlen.

Fazit

Warlords of Draenor” ist für mich die beste Erweiterung.[/intense_blockquote]”Warlords of Draenor” erfindet das Rad nicht neu, aber es poliert es, ölt es und setzt es wieder gehörig in Schwung. Die Neuerungen sind allesamt großartig und ungeheuer spaßig, die Welt ist wieder düsterer geworden, ohne ihren typischen “Warcraft”-Charme zu verlieren, bringt einen dabei aber doch so manches Mal zumLachen. War ich anfangs skeptisch über die abgedrehte “Zeitlinien-Dimensions-Geschichte”, bin ich nun vollkommen von ihr überzeugt. Sie ist nur ein Aufhänger, um uns eine Welt zu präsentieren, die im Kern das ausmacht, was Warcraft so grandios werden lies und über die Jahre Gefahr lief, ein wenig zu verblassen. “Warlords of Draenor” ist für mich die beste Erweiterung und sollte es schaffen, selbst die härtesten “In Vanilla war alles besser”-Motzer zu bekehren. Wenn sie jetzt noch den Blutelfen ihr neues Modell verpassen, werde ich wohl ein weiteres Mal einer Welt verfallen, die von vielen schon lange totgesagt wurde – doch sie ist es nicht. Sie ist lebendiger, ernster, grausamer und unterhaltsamer als je zuvor.