In Runde drei ihrer Klassen-Präsentationen stellt City State Entertainment (CSE) diesmal die Heavy Fighter (Gepanzerte Kämpfer) vor und wirft so einen Blick auf die drei PvP-Tanks von Camelot Unchained (RvR-MMORPG).
Der Archetyp des Heavy Fighter ist kein Tank, wie man ihn aus den klassischen PvE-Themepark MMOs kennt und dessen Rolle hauptsächlich darin besteht, eine ordentliche Abreibung auszuhalten. In Camelot Unchained ist ein Tank nicht nur dazu in der Lage Verbündete zu schützen und zu unterstützen, sondern verfügt auch über einen sehr guten Schaden sowie die Fähigkeit Angriffe und Zauber seiner Gegner zu unterbrechen.
Der Archetyp des Heavy Fighter teilt sich dabei in folgende drei unterschiedliche Klassen auf:
Black Knights
Die Black Knights (Arthurian) sind bekannt dafür, dass sie sich mit voller Wucht in ihre Gegner werfen. Beim Zusammenstoß teilen sie gewaltigen Crushing-Damage (Schlag- bzw. Kollisionsschaden) aus, der nicht nur einen Teil des Rüstungsschutzes des Gegners ignoriert, sondern diesen gleichzeitig auch anfällig für weiteren Crushing-Damage macht. Darüber hinaus sind sie geübt darin, die Fähigkeiten ihrer Gegner zu unterbrechen, ihre Verbündeten zu schützen und bis zum letzten Atemzug zu kämpfen. So sind die Black Knights für eine gewisse Zeit in der Lage, die negativen Effekte von Wunden und beschädigter Rüstung zu ignorieren, wodurch sie lange in voller Stärke kämpfen können. Dies macht den Black Knight zu einem idealen Frontkämpfer, der die Rolle eines “Passive-Mitigation Tank” auszufüllen scheint.
Mjölnir
Die Mjölnir (Viking) schwingen magische Hämmer, die ihnen Macht über Blitz und Donner verleihen, wodurch sie – einem Sturm gleich – über das Schlachtfeld hineinbrechen. Dank ihrer Hämmer und den Blitzen, die sie ihren Gegnern entgegen schleudern können, sind sie in der Lage auch auf Entfernung Schaden zu verursachen und Fähigkeiten ihrer Gegner zu unterbrechen. Der Einsatz der Blitze kommt jedoch auch zu einem Preis, denn Rüstungen aus Metall kann der Mjölnir entgegen den beiden anderen Klassen keine tragen. In einen Nahkampf verwickelt, teilt der Mjölnir nicht nur ordentlichen Crushing-Damage (Schlagschaden) aus, sondern baut mit jedem Schlag auch eine innerliche Wut (rage) auf, wodurch sein Schaden am selben Ziel für eine gewisse Zeit erhöht wird. Dies und die Tatsache, dass er durch Schaden auch seine Defensive erhöhen kann, macht ihn zu einer besonderen Art von Tank, deren Spielweise sich wohl am besten mit “Angriff ist die beste Verteidigung“ beschreiben lässt.

Fianna
Die Fianna (Tuatha Dé Danann) bevorzugen als Krieger des Waldes, entgegen den beiden anderen Klassen, eine eher leichter gepanzerte Rüstung. Diese haben die Fianna auch nicht nötig, da sie sich dank ihrer herausragenden Regenerations-Fähigkeiten einen Teil ihrer erlittenen Verletzungen selbst regenerieren können. Als Waffe bevorzugen sie den Speer, auf Grund dessen schnellen Attacken, den gefährlichen Konter-Möglichkeiten und dessen großer Reichweite. Darüber hinaus nutzen die Fianna mächtige Kampfschreie auf dem Schlachtfeld, um in sich und in ihren Verbündeten neue Kampfkraft zum Lodern zu bringen. Wie die beiden anderen Kämpfer verfügt auch der Fianna über hervorragende Unterbrechungs- und Schutzfähigkeiten, muss jedoch auf Grund seiner leichteren Panzerung taktischer und bedachter agieren. Damit scheint der Fianna im Kampf die Rolle eines “Active-Regeneration Tank“ auszuüben.
Neuer Stretch-Goal enttarnt: Schickt uns Programmierer!
Vor wenigen Tagen überschritt der Zähler des Kickstarter finanzierten Spiels die 3.650.000 USD Marke und schaltete so den “Stealth Unchained” Stretch-Goal frei. Hierdurch wird das bereits von den Bogenschützen (Archer) bekannte Tarnungssystem (Camouflage) um die “Stealth-Klassen” der beiden Archetypen Veilwalker/Veilstalker und Scout ergänzt. Beide werden in den kommenden Wochen näher vorgestellt.
Wie bereits berichtet, ist es City State Entertainment wichtig, nicht nur den Zeitplan einzuhalten, sondern gleichzeitig auch alle versprochenen Features sowie eine gute Qualität abzuliefern. Daher möchte das Team die Entwicklung von Camelot Unchained nicht unnötig mit immer neuen Content-Versprechen in die Länge ziehen und verzichtet daher von nun an auf neue Content-Stretch-Goals.
Die künftigen Ziele – darunter auch der aktuelle Stretch-Goal “Send more programmers” – sollen vielmehr dazu dienen mehr Geld für die Einstellung neuer Entwickler zu sammeln, um so die Fertigstellung des Spiels bei gleichbleibender Qualität zu beschleunigen.

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