Neues MMO auf Steam „ist der Traum aller Seefahrer und Piraten“, lockt dieses Wochenende so viele Spieler wie nie auf die hohe See

Ein neues Segel-MMO ist auf Steam in den Early Access gestartet. Nun, wenige Tage nach dem Start, zieht es mehr Spieler denn je in die tiefen Gewässer. Dabei kommt das Spiel gut an, auch wenn es seine Schattenseiten hat.

Was ist das für ein Spiel? World of Sea Battle ist ein kostenlos spielbares MMO-Spiel, das euch in die Ära der großen Segelschiffe versetzt. Ihr übernehmt ein historisches Schiff und segelt durch eine weitläufige offene Welt, in der ihr Handel treibt, Ressourcen abbaut, an PvP- und PvE-Seeschlachten teilnehmt, Gilden beitretet und um die Vorherrschaft über Häfen und Inseln kämpft.

Das Spiel bietet über fünfzig realistisch inspirierte Schiffstypen – von Fregatten bis hin zu Linienschiffen – sowie ein dynamisches Wirtschaftssystem, bei dem Spieler den Markt mitgestalten. Die Entwicklung begann als Indie-Projekt und wuchs im Laufe der Zeit durch Community-Feedback und Teamaufbau zu einem ambitionierten MMO unter Thera Interactive DMCC an.

Es erschien am 21. Oktober 2025 im Early Access auf Steam. Seither steht es bei 71 % positiven Rezensionen bei einer Bewertung von „Größtenteils positiv“ (via SteamDB, Stand: 26. Oktober 2025, 9:15 Uhr) und erreichte sein derzeitiges Spielerhoch von 3.200 gleichzeitigen Spielern an diesem Wochenende. Dabei kommt das Spiel im Kern gut an, auch wenn einige Spieler vor allem eine große Schattenseite sehen.

Hier seht ihr den Trailer zum Spiel:

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Segel-MMO auf Steam entführt euch im Trailer in das goldene Zeitalter der Schifffahrt

„Ein Gefühl von Freiheit, das seinesgleichen sucht! In dieser Hinsicht: Ein absoluter Volltreffer!“

Was sagen die Spieler zu World of Sea Battle? Grundsätzlich kommt das neue Schifffahrt-MMO gut an. Viele loben vor allem das Spielgefühl, die Kampf- und Handelsmechaniken und die Animationen der Schiffe und des Wassers. Weniger gut schneidet die wohl gewöhnungsbedürftige Steuerung sowie der etwas „aufdringliche“ Ingame-Shop ab.

  • Leevan feiert via Steam: „Mit der Gilde auslaufen, die Segel setzen und dem goldenen Sonnenuntergang entgegensteuern – ein Gefühl von Freiheit, das seinesgleichen sucht! In dieser Hinsicht: Ein absoluter Volltreffer!“, bemängelt jedoch auch den Cashshop und spricht von Pay2Win.
  • Blanzkarre1971 schreibt via Steam: „Das Spiel ist der Traum aller Seefahrer und Piraten. Es ist einfach sehr motivierend, die nötigen Materialien für bessere Schiffe oder Waffen zu sammeln, durch Versenken von KI Gegner, Handel oder Produktion durch Minen und es ist in vielerlei Hinsicht besser als Skull and Bones.“ Er merkt in seiner Rezension an, dass das Spiel sehr grindlastig ist und man das mögen muss.

Vor allem die negativen Rezensionen beziehen sich vor allem auf Pay-to-Win-Mechaniken, andere positive Stimmen beziehen sich genau darauf und können das Argument nicht nachvollziehen. Wiederum andere erzählen von großen Gilden, die die Server dominieren und den Spielspaß zerstören würden.

  • DDmster911 bemängelt allerdings via Steam: „Tolles Konzept für ein entspanntes Segelspiel, in dem man in einer offenen Welt mit über 1.000 Spielern handeln, erkunden und kämpfen kann. Leider hat das Entwicklungsteam deutlich gemacht, dass es bei diesem Spiel nur ums Geld geht.“
  • << schreibt nach rund 56 Stunden Spielzeit via Steam: „Das Spiel selbst ist lustig, aber es ist eines der schlimmsten Pay-to-Win-Spiele, die ich je gesehen habe. Viel Glück.“

Allerdings sei zu erwähnen, dass das Spiel gerade erst in den Early Access gestartet ist und viele dieser Dinge auch in Zukunft noch angepasst werden könnten. Und auch die bislang überwiegenden positiven Bewertungen zeigen, dass viele Spieler ihren Spaß damit haben.

Wie sich das Spiel also in Zukunft schlagen wird, bleibt abzuwarten. Dennoch könnte sich der Blick für alle Spieler lohnen, die ein wenig frische Seeluft schnuppern wollen.

Die Demo zu World of Sea Battle konntet ihr während des letzten Steam Next Fests spielen. Ein anderes, eher unscheinbares Spiel erreichte währenddessen einen bemerkenswerten Erfolg, sodass die Entwickler sich entschieden, die Demo auch danach noch online zu lassen: Unscheinbares Spiel auf Steam ist während Next Fest so erfolgreich, dass sogar Valve will, dass die Demo bleibt

10 Charaktere, die Superman im Kampf besiegt haben

Superman ist sowohl in den Comics als auch in den Filmen fast schon übermächtig stark. Dennoch hat es eine Reihe von Figuren geschafft, den Helden zur Strecke zu bringen. Wir zeigen euch 10 Charaktere, die siegreich waren.

Superman ist für manche Comic-Fans eine langweilige Figur, weil er sehr stark ist, moralisch gesehen gut agiert und kaum Fehler macht. Doch es gibt durchaus Geschichten, in denen er gegen seine Gegner das Nachsehen hat.

Das ist immer ein besonderes Highlight, denn an sich trägt Superman seinen Namen nicht umsonst. Kaum ein Held oder Schurke kann es mit ihm aufnehmen. Doch leider ist auch der Held vom Planeten Krypton nicht jederzeit auf der Höhe und so kann es vorkommen, dass er mal schlappmacht.

Die folgenden 10 Charaktere haben im Kampf bewiesen, dass auch Superman kleinzukriegen ist. Es geht uns dabei in erster Linie darum, dass er einen Kampf verliert, nicht, dass er dabei auch stirbt.

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Deutscher Trailer zum DC-Film Wonder Woman mit Gal Gadot

Wonder Woman

  • Hat Superman besiegt in: „Wonder Woman: Dead Earth“ (2019)

Dass Superman gegen Helden aus den eigenen Reihen antritt und dabei den Kürzeren zieht, ist an sich schon ungewöhnlich. Doch wie es ihm mit Wonder Woman ergeht, kann nur als schmerzhaft und ziemlich ungemütlich bezeichnet werden.

Immerhin kann sie als Amazone überaus gut kämpfen und ist ziemlich stark. Wie stark genau, zeigt sie in mehreren Geschichten. Keine ist jedoch so unbarmherzig und brutal wie „Wonder Woman: Dead Earth“ von Daniel Warren Johnson. Darin kommt es zu einem nuklearen Angriff von Seiten der Menschen, der die Heimat der Amazonen, Themiyscira, auch bekannt als Paradise Island, zerstört.

Superman hätte das verhindern können, scheiterte aber. Voller Wut stürzt sich Wonder Woman auf ihn und es entbrennt ein Kampf, der den Planeten in Schutt und Asche legt. Superman wird dabei übel zugerichtet und stirbt am Ende.

Wonder Woman reißt ihm dann auch noch die Wirbelsäule und den Schädel aus dem Leib – Mortal Kombat lässt grüßen. So brutal sind wenige von Supermans Niederlagen.

10 neue Mega-Evolutionen aus Pokémon Legenden: Z-A, die zeigen, dass das Designteam doch noch nicht aufgegeben hat

Gemeinsam mit dem neuen Pokémon Legenden: Z-A erschienen auch neue Mega-Evolutionen in der Welt der Pokémon. Hier auf MeinMMO zeigen wir euch die 10 besten Designs der neuen Mega-Pokémon.

Während der Look der Stadt Illumina und dessen Gebäude in Pokémon Legenden Z-A von einer Menge Spieler stark kritisiert wird, zeigt das Designteam jedoch, dass sie den Mega-Pokémon des Spiels mehr Liebe geschenkt und sich bei manch einem Kandidaten wirklich Gedanken gemacht haben.

Diese Liste beinhaltet nur Mega-Pokémon, die in Pokémon Legenden: Z-A ihr Debüt feierten, also dessen Mega-Evolutionen zuvor noch nicht in anderen Spielen erschienen sind. Pokémon wie Mega-Glurak, Mega-Garados oder Mega-Lucario werden in dieser Liste daher nicht berücksichtigt.

Stattdessen schauen wir uns die Designs der neuen Kandidaten an, von denen die 10 Besten mit einem Platz gekürt werden.

Außerdem geht es in dieser Liste rein um das Design, also die Optik, das Konzept und die Umsetzung von beidem. Natürlich werden Meinungen zu Designs von unterschiedlichen Geschmäckern beeinflusst und ein Design kann von einer Person geliebt, aber von einer anderen Person gar nicht gemocht werden. Vielleicht hat es einer eurer Favoriten ja trotzdem auf die hohen Plätze geschafft.

Hier seht ihr den Trailer zu Pokémon Legenden: Z-A:

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Pokémon-Legenden: Z-A stellt neuen Story-Trailer für Switch vor

Mega-Starmie

Mega Starmie
Mega Starmie

Mega-Starmie ist ein etwas kontroverser Kandidat, der für so manche Spieler eher vergessen werden sollte, oder direkt zum Favorit wurde. Der evolutionäre Übergang eines regulären Starmies zu seiner Mega-Form ist genauso simpel wie effektiv, der Spieler entweder begeistert oder zutiefst verstört: Denn Mega-Starmie erhält einfach nur längere Beine, die nicht nur seinen Look verändern, sondern auch seine Animation.

Anstatt sich durch Kreiseln fortzubewegen, nimmt es die Beine in die Hand und rennt. Ein etwas befremdlicher Anblick, der die auseinandergehenden Meinungen von Spielern weiterhin bekräftigt.

Mega-Starmie ist entweder ein absoluter Albtraum oder eine ikonische Legende – selbst hier in der Redaktion der MeinMMO gehen die Meinungen zutiefst auseinander, aber es hat für eine Menge Gesprächsstoff gesorgt. Und wenn ein Design das erreicht, hat es in mancher Hinsicht bereits gewonnen.

Mega-Sarzenia

Mega-Sarzenia
Mega-Sarzenia

Mega-Sarzenia funktioniert aufgrund eines ähnlichen Prinzips wie Mega-Starmie und wird von so manchen Spielern als so „hässlich“ und beinah beängstigend empfunden, dass sie es genau aus diesem Grund lieben.

Die Ankündigung von Mega-Sarzenia in seinem Trailer im atmosphärischen Horror-Stil hat so ziemlich niemand erwartet und sein lächelndes Gesicht trotz des schmerzhaft gefüllten Pflanzenkörpers spielt sehr in dieses unangenehme Grunddesign des Monsters.

Die Effektivität des Designs liegt außerdem in seinem Bezug zur Natur, in der die fleischfressenden Kannenpflanzen „Nepenthes“ und „Sarracenia“ (fällt euch hier was auf?) ihre Beute im „Bauch“ der Pflanze verdauen. Mit einem zugewickelten Hals will Mega-Sarzenia vermutlich sicher gehen, dass es für seine Opfer auch wirklich kein Entkommen gibt.

Die neue Starter-Box von Dungeons & Dragons im Test: „Heroes of the Borderlands“ ist der beste Tabletop-Einstieg, den ich je hatte

Ihr wolltet schon immer eure Freunde zu Dungeons & Dragons überreden? Oder ihr seid selbst ein Frischling? Dann könnte das neue Starter-Set „Heroes of the Borderlands“ euer Tor ins Tabletop-Rollenspiel sein. MeinMMO-Redakteur Alex hat die neue Box für euch auf Herz und Nieren getestet.

Einsteiger-Boxen für verschiedenste Tabletop-Rollenspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprechen eine einfache Zugänglichkeit in die umfangreiche Welt ihrer Regelwerke und Mechaniken und sollen es Neulingen möglichst leicht machen.

Das neue Starter-Set „Heroes of the Borderlands“ von Dungeons & Dragons schlägt in die gleiche Richtung. Am 16. Oktober 2025 erschienen und auf 2-4 Spieler plus 1 Spielleiter ausgelegt, verfolgt die neue Box einen anderen Ansatz als frühere Einsteigerboxen. Die enthaltenen Regeln und Module orientieren sich am Regelwerk der 5. Edition von 2024 und sind mit ihnen auch kompatibel. Derzeit ist das Set nur auf Englisch verfügbar, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass eine deutsche Version nachziehen wird.

Das Abenteuer ist eine Neuauflage des Klassikers „Keep on the Borderlands“ und bietet im Gegensatz zu seinen sehr linearen Vorgängern einen offenen Sandbox-Ansatz mit 3 unabhängigen Kurzabenteuer-Modulen. Mit allerlei visuellen Hilfen und einem enormen Umfang, soll die Box eine Art „Baukasten“ bieten, mit der sich Neulinge schnell und einfach kreativ austoben und die Regeln und Spielmechaniken kennenlernen können.

Wir haben uns „Heroes of the Borderlands“ einmal ganz genau für euch angesehen und in verschiedenen Konstellationen mit blutigen Neulingen und alteingesessenen Veteranen getestet, wie sich das Ganze in der Praxis schlägt. Dabei stand für uns auch im Fokus, für wen sich die Box eignet und für wen eben nicht.

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alex ist seit über 15 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.
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Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film

Box auf und los geht’s?

Öffnet man die Box, stellt man direkt fest, wie umfangreich das Material ist. Darin enthalten sind:

  • Quick-Start Guide
  • Spielanleitung
  • 3 Abenteuer-Hefte
  • 9 Maps
  • 5 Zusatzmaterialien
  • 1 Kampftracker-Block
  • 8 Charakterbögen
  • 210 verschiedene Karten für Gegner, NPCs, Zauber und Gegenstände
  • 273 Tokens für Gegner, Umgebung und Ressourcen
  • 1 Würfel-Set

Die Inhalte sind allesamt sehr hochwertig und bieten ein unglaublich tolles, immersives Anschauungsmaterial, das beinahe das Gefühl eines Brettspiels vermittelt. So habt ihr Pappfiguren für eure Charaktere und Karten für die Orte, an denen ihr euch bewegt. Das macht es gerade für Neulinge einfacher, sich zu orientieren und die Möglichkeiten für Aktionen greifbarer.

Der Quick-Start Guide hilft, die Box auszupacken und direkt loszulegen, ohne sich groß vorher einlesen zu müssen. Anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung werden sowohl Spielleiter als auch Spieler zum Beginn ihrer ersten Session geführt. Die Spielanleitung soll sowohl von Spielern als auch Spielleiter explizit nur durchgeblättert und gemerkt werden, wo man im Zweifel welche Infos findet und nicht intensiv gelesen werden. Dann soll eins der 3 Abenteuer ausgesucht werden.

Das führt zwar zu einem wirklich schnellen Einstieg (wir waren bei unseren Tests in rund 15 Minuten startbereit, sowohl mit der Anfänger- als auch der Experten-Truppe), bringt aber auch das Problem mit sich, dass vor allem Dinge, die in den Abenteuerbüchern als wirklich wichtige Hinweise stehen, im Spielfluss dann häufig zu spät gelesen werden. Deshalb empfiehlt es sich, als kompletter Spielleiter-Neuling das ausgewählte Abenteuerheft einmal zu lesen, während die Spieler ihre Charaktere zusammenbauen, damit wichtige Nebeninformationen nicht untergehen, die nachher den Spielspaß trüben können.

Als Spieler gestaltet sich das Ganze ein wenig leichter, da es pro Charakter ein paar Bausteine gibt, die man sich entlang des Schnellstart-Guides schnell und einfach zusammenpuzzeln kann. Sucht euch eine Klasse aus und schnappt euch den dazugehörigen Charakterbogen. Hintergrund und Volk werden anhand von Karten modular ausgewählt und zum Charakterbogen gelegt. Folgt dann den Anweisungen auf eurem Bogen und legt die nötigen Ausrüstungsteile, Lebenspunkte und euer Gold bereit und dann seid ihr auch schon startklar für eure erste Runde.

Ein Baukasten voll nützlicher und sinnvoller Werkzeuge

Die Charakterbögen sind dabei deutlich schlanker als in der vollständigen Erfahrung zu Dungeons & Dragons und zeigen nur die wichtigsten Infos zur Klasse für das aktuelle Level, sodass neue Spieler hier nicht überfordert werden. Durch ihre Offenheit regen sie aber dazu an, kreativ zu werden und sich auszuprobieren.

Dabei habt ihr die Auswahl aus den 4 Klassen Kämpfer, Kleriker, Schurke und Magier, mit jeweils einer festgelegten, leicht spielbaren Unterklasse. Als Völker könnt ihr jeweils einen männlichen und einen weiblichen Vertreter der Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge wählen, zu denen es auch jeweils eine Spielfigur gibt. Dazu habt ihr die Wahl aus 8 verschiedenen Herkunftsgeschichten, die euch den Einstieg in euren Charakter erleichtern.

Steigt ihr im Level auf, dreht ihr den Bogen einfach nur um oder nehmt den nächsten. Ihr müsst euch also mit dem Levelaufstieg an sich hier nicht wirklich befassen. Das hat einerseits den Vorteil, dass ihr einfach spielen könnt, andererseits lernt ihr so einen wichtigen Teil eures Charakterwachstums im späteren Spiel nicht wirklich kennen.

Material wie Tokens, Maps und Gegenstandskarten erleichtern die Übersicht für Neulinge massiv und helfen visuell einen Zugang zum Spiel zu bekommen. Das hilft vor allem Spielern, die mit dem Theater der Gedanken, in dem sich Dungeons & Dragons vorrangig abspielt, noch nicht viel anfangen können. Vor allem die Gegenstands- und NPC-Karten sind ein hilfreiches Tool, insbesondere für neue Spielleiter, um einfach zu verstehen, was die Dinge tun und welche Aspekte wichtig sind.

Das Baukasten-Prinzip setzt sich auch in den 3 Abenteuerheften fort. Es gibt keine zusammenhängende, übergreifende Geschichte, sodass ihr sie einzeln als Kurzabenteuer spielen oder in beliebiger Reihenfolge kombinieren könnt. Das erhöht zum einen durch die vielen verschiedenen Kombinationen mit Charakteren und Klassen den Wiederspielwert, zum anderen lässt es aber auch zu, dass ihr eure Rollen zwischendurch ohne viel Aufwand wechseln könnt.

So könnt ihr relativ einfach verschiedene Klassen und Charakterkonzepte ausprobieren, aber auch von Spieler zu Spielleiter wechseln oder andersherum. Die Abenteuer selbst sind simpel ohne viel Schnickschnack, sodass alle Arten an Spielern sich leicht ausleben und ihren Fokus legen können. Die Geschichten geben zudem einen angenehmen Einstieg in elementare Spielmechaniken, ohne zu langweilen oder sich zu sehr nach Tutorial anzufühlen.

Das hat allerdings auch zur Folge, dass Spieler und Spielleiter, die einen klaren roten Faden benötigen, hier ziemlich in die Röhre gucken, wenn sie nicht selbst kreativ und schlagfertig genug sind, das Ganze aufzufangen und selbst spannender zu gestalten. Ein weiteres kleines Manko ist, dass es nur ein Würfelset gibt, das man sich laut Regeln teilen soll – was sich in der Praxis als etwas nervig gestaltet. Wahre angehende Rollenspieler haben aber ohnehin bereits ihr eigenes Set, oder?

Das Ding mit der Balance

Während des Spielens gab es sowohl in den Konstellationen mit reinen Neulingen, als auch in der Mischgruppe aus Einsteigern und Veteranen häufiger Probleme. Die Sessions spielten sich vor allem wie ein Brettspiel, bei dem man ein wenig Rollenspiel betreibt. Jedoch zeigten sich die kompletten Neulinge schneller überfordert mit der Offenheit der Geschichte. Hier wäre vor allem für angehende Spielleiter ein klarerer Rahmen hilfreich gewesen.

Besonders ärgerlich war auch, dass sowohl das Regelheft als auch die Abenteuerbücher teils unübersichtlich und verwirrend konzipiert sind – gerade im Vergleich zu den echten Regel- und Kampagnenbüchern. So kam es häufiger vor, dass der angehende Spielleiter wichtige Informationen beispielweise zu einem Kampf erst während oder nach dem Gefecht gelesen hatte, weil sie im Heft an einer viel zu späten Stelle aufgeführt wurde.

So passierte es beispielsweise, dass für die Gruppe ein sehr früher Kampf viel zu schwer war und bereits in der ersten Runde 3 Charaktere all ihre Lebenspunkte verloren. Dabei wurde sich nur an die Vorgaben des Hefts gehalten. Der Hinweis, dass man die Schwierigkeit eines Kampfes auch anpassen kann und sollte, kam zu spät im Text und erklärte auch nicht, in welchen Fällen man das tun sollte.

Ebenso war im Abenteuer Wilderness die erste Kampfbegegnung fast darauf ausgelegt, dass die Charaktere der Spieler sterben. Im Heft stand (sehr spät im Text), dass die Charaktere, wenn sie auf 0 fallen nicht sterben, sondern nur ohnmächtig und ausgeraubt werden. In Kombination mit der Schwierigkeit und einem unerfahrenen Spielleiter führt sowas schnell zu Frust. An solchen Stellen wirkt das Konzept didaktisch schlecht durchdacht und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit sowohl von Spielern als auch Spielleiter.

Auch Veteranen haben ihren Spaß

In einer Session haben wir das Ganze auch mit Veteranen getestet, die mit dem Regelwerk vertraut waren und schon einige Rollenspieljahre auf dem Buckel haben. Die Gruppe hatte durchgehend Spaß und nutzte die Box vor allem für eine schnelle Runde und um zu experimentieren, ohne etwas kaputt zu machen.

Anders als reguläre Kurzabenteuer oder Kampagnen, die oft viel Vorbereitung brauchen, konnten sie hier innerhalb kürzester Zeit loslegen und sich im Sandkasten mit den verschiedenen Werkzeugen der Box austoben. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Module zeigt sich hier auch ein hoher Wiederspielwert, der sich für Veteranen vor allem im Rahmen schneller Feierabendrunden eignet, für die man nicht viel Hirnschmalz investieren will – aber kann, wenn man denn möchte.

Demnach können auch Veteranen Gefallen an der Box finden, wenn sie Lust auf einen schön gestalteten Werkzeugkasten haben, der sich auch nach Lust und Laune durch eigene Ideen ergänzen lässt.

Fazit:

Das neue Starter-Set Heroes of the Borderlands ist sehr hochwertig und der beste Tabletop-Einstieg, den ich bisher hatte. Die Modularität und der Sandbox-Ansatz sind durchdacht und für jeden Kenntnisgrad geeignet, auch wenn komplett blutige Neulinge ohne jegliche Gaming- oder Rollenspielerfahrung es schwer haben werden, schnell durchzusteigen. Trotzdem tut die Box viel, damit es zugänglich ist, man sich das alles gut vorstellen kann und ermutigt auch zu experimentieren.

Dennoch müssen Neulinge, die sich von der Box einen sinnvollen Einstieg in die Welt von Dungeons & Dragons erhoffen, flexibel sein und einige Abstriche machen. Denn wichtige Mechaniken wie Levelaufstiege werden kaum bis gar nicht erklärt und müssen dann beim Umstieg zusätzlich erlernt werden. Auch die Abenteuer und Regelhefte sind didaktisch nicht gut aufgebaut und erfordern eine relativ hohe Flexibilität für eine Einsteigerbox, die komplett unerfahrenen Spielleitern zum Verhängnis werden kann.

Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, bekommt hier eine tolle Box, die viel Spaß und einen ersten Eindruck von der Welt der Tabletop-Rollenspiele und Dungeons & Dragons liefert.

Pro
  • Umfangreicher Baukasten mit einem Haufen hochwertiger Module, Karten & Tokens
  • Sinnvolle Tools für unerfahrene Spielleiter, um viel unnötiges Blättern in Regelwerken zu vermeiden
  • Modularität erleichtert Charaktererstellung und zwischenzeitliches Wechseln von Spieler auf Spielleiter
  • Hoher Wiederspielwert durch 3 Kurzabenteuer und verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten
  • Eignet sich auch für Veteranen, die einfach nur Lust haben, eine sehr abgespeckte, schnelle Runde mit Freunden zu zocken
Contra
  • Orientierung an Brettspielen je nach Spielertyp unzureichende Vorbereitung auf die „echte“ Tabletop-Erfahrung mit deutlich mehr „Text“
  • Offene Sandbox kann ungeübte oder unkreative Spieler und Spielleiter schnell überfordern, teilweise etwas wenig Leitung
  • Gerade für Spielleiter ohne Vorerfahrung sind die Hefte etwas unübersichtlich, verwirrend und schlecht strukturiert
  • Balancing der Kampfbegegnungen ist teilweise wirklich schlecht und neuen Spielleitern und Spielern wird kaum an die Hand gegeben, wie man damit umgeht
  • Derzeit nur auf Englisch verfügbar

Für wen ist die Box geeignet? 

Ihr könnt getrost auf die Box zurückgreifen, wenn ihr …

  • schon ein bisschen Erfahrung mit Rollenspielen (auch Videospiele) oder Brettspielen habt
  • euch D&D ohne visuelle Hilfe noch zu abstrakt ist
  • ihr vor Eigeninitiative und Experimenten nicht zurückschreckt
  • ihr nicht komplett an die Hand genommen werden wollt
  • ihr als Veteranen einen Baukasten für schnelle Abendrunden wollt
  • ihr Spaß daran habt, direkt Kopf und Hand anzulegen und eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren zu erschaffen

Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr …

  • eine lineare und didaktisch kluge Anleitung erwartet
  • euch sehr schwere, zu leichte oder fast unschaffbare Kampfbegegnungen demotivieren
  • ihr als Neu-Spielleiter kein Multitasking könnt oder sehr viel Unterstützung braucht
  • ihr eine übergreifende Handlung mit rotem Faden und treibender Story erwartet
  • ihr direkt das „richtige“ D&D-Feeling haben wollt
  • ihr viel kreativen Input braucht

Gerade, wenn ihr dann von dem Starter-Set den Schritt in die große, weite, umfangreiche Welt von Dungeons & Dragons wagen wollt, erschlägt euch die schiere Masse an diversen Möglichkeiten. Das beginnt für viele Spieler schon bei der Wahl der Klasse. Wir haben deshalb 5 Klassen für euch rausgesucht, die übersichtlich und einsteigerfreundlich sind, aber trotzdem eine Menge Spaß machen und richtig mächtig werden: Hier sind 5 Klassen aus Dungeons & Dragons, die sich besonders für Einsteiger eignen

WoW: Wie Elfen seit 10.000 Jahren nur Unsinn mit großen Brunnen machen

Elfen in World of Warcraft sorgen für Chaos, weil sie immer neue Brunnen erschaffen. Wir verraten, was es mit den ganzen Brunnen auf sich hat.

„Immer das gleiche“ ist ein Vorwurf, den viele ehemalige WoW-Fans dem Spiel machen. Und zumindest in manchen Belangen stimmt das, etwa dann, wenn es um Elfen und ihre Brunnen geht. Der Sonnenbrunnen ist in der kommenden Erweiterung „Midnight“ ein zentraler Punkt der Geschichte – und das schon zum wiederholten Mal.

Der Sonnenbrunnen spielt im nächsten Addon eine große Rolle:

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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond

Schaut man sich die Geschichte der Elfenvölker Azeroths an, wird ganz schnell klar: Das ist ein Muster. Denn Brunnen haben in der Vergangenheit der Elfen immer wieder eine Rolle gespielt. Und jedes Mal waren sie beinahe für den Untergang Azeroths verantwortlich.

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Der Quell der Ewigkeit

Wie wurde der Quell erschaffen? Der Quell der Ewigkeit wurde von den Titanen erschaffen – allerdings ohne Absicht. Denn als die Titanen feststellten, dass Alte Götter sich auf Azeroth eingenistet haben, versuchte Aman’Thul einen dieser Alten Götter – Y’Shaarj – kurzerhand aus dem Planeten zu reißen und in den Kosmos zu schleudern. Doch Y’Shaarj war so fest mit dem Planeten verwachsen, dass das Herausreißen eine riesige Wunde in der Erdkruste hinterließ, aus dem das Lebensblut des Planeten floss. Die Titanen heilten diese Wunde und erschufen so den Quell der Ewigkeit.

WoW Well of Eternity Zin Azshari
Die Stadt Zin-Azshari mit dem Brunnen der Ewigkeit in der Mitte.

Der Quell der Ewigkeit war der erste, große Brunnen, den es auf Azeroth gab. Wobei „Brunnen“ hier eine Untertreibung ist, denn der Quell der Ewigkeit war ein gigantischer See voll magischer Kraft. Diese Kraft lockte die Nachtelfen an und verleitete sie zur Nutzung und Erforschung von Magie. Königin Azshara erschuf ihre Hauptstadt, Zin-Azshari, an den Ufern der Quelle. Hier lebte ein großer Teil der Nachtelfen-Population, vor allem aber die Hochgeborenen – zumeist Angehörige des Adels oder aber Magier und Wissenschaftler, die den Brunnen und seine arkanen Magien erforschen wollten.

Welche Gefahren brachte der Quell der Ewigkeit mit sich? Dämonen werden von der Nutzung arkaner Magie angelockt. Als immer mehr Nachtelfen immer mehr Macht der Quelle nutzten, fiel die Aufmerksamkeit der Brennenden Legion auf Azeroth. Den Dämonen gelang es, Kontakt mit den Elfen aufzunehmen und sie zu noch mehr Macht zu verführen. Denn noch viel mächtiger als arkane Magie ist die Teufelsmagie – oft auch einfach „Fel“ genannt. Doch diese Magie korrumpiert ihre Benutzer und macht sie so nur noch empfänglicher für die Dämonen.

Letztlich trat Königin Azshara mit dem Anführer der Brennenden Legion in Kontakt. Statt sich von ihm versklaven zu lassen, sah sie in ihm allerdings etwas anderes: Den perfekten Ehemann, der an ihrer Seite über die Welt herrschen kann.

WoW DTP Azshara
Azshara in ihrem Palast, während sie die Ankunft der Dämonen erwartet.

Damit diese Welt perfekt ist, ließ sie Dämonen nach Azeroth strömen, die alle außer die Hochgeborenen töten sollten, während sie gleichzeitig den Brunnen zu einem riesigen Portal umfunktionierten, um Sargeras beschwören zu können.

Der daraus resultierende „Krieg der Ahnen“ betraf nahezu die ganze Welt und sorgte für den Vorfall, der Azeroth nachhaltig schädigte. Der Brunnen der Ewigkeit kollabierte und die dabei freigesetzte Macht zersplitterte den bis dahin bestehenden Mega-Kontinent und erschuff so die einzelnen Inseln – die östlichen Königreiche, Kalimdor, Nordend, Pandaria und so weiter.

Wo damals der Quell der Ewigkeit war, existiert heute noch der Mahlstrom. Das ist der große Strudel in der Mitte des Meeres. Ein Mahnmal dafür, was die wilden Magien von magischen Brunnen anrichten können.

Kleines Detail aus Battlefield 6 lässt unglücklichen Pionier in die Luft fliegen, „macht es zehnmal besser als jeder andere Shooter“

Battlefield 6 besitzt einen beeindruckenden Grad an Details. Das ist toll fürs Auge, kann euch in hitzigen Gefechten aber auch das virtuelle Leben kosten.

Welche Details begeistern? Direkt ins Auge fällt in Battlefield 6 natürlich die herrlich bröselige Zerstörungs-Physik, die etwa ganze Häuserwände in großen Staub- und Partikelwolken in sich zusammenfallen lässt.

Es gibt aber auch viele kleine Details, die das Auge erfreuen. Etwa der Rauch, der sich in den verschiedenen Gebieten ganz unterschiedlich verteilt, je nach Hindernissen und Objekten. Oder die ganzen nützlichen Items in den Versorgungskisten der … nun ja … Versorger, die durch Benutzung immer leerer werden.

Oder ihr packt C4 an befreundete Drohnen, steuert diese zu feindlichen Panzern und lasst den Sprengstoff dann aus der sicheren Distanz hochgehen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Ihr könnt in Battlefield 6 feindliche Panzer gefahrlos aus der Deckung ausschalten, auch wenn das eigentlich gar nicht eure Aufgabe ist.

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Battlefield 6: Mit diesen Tipps werdet ihr zum besseren Squad-Spieler

Trennt euch, auch wenn es schwerfällt

Wann kann der Detailgrad das virtuelle Leben bedrohen? Vorsichtig müsst ihr vor allem dann sein, wenn ihr euch in der Nähe von explosiven Gegenständen befindet. Dabei kann euch auch eure eigene Ausrüstung gefährlich werden – wie ein Video auf Reddit aktuell zeigt.

Zu sehen ist ein Pionier, der aus seiner Ausrüstung die Minen ausgewählt hat und diese daher tatsächlich in beiden Händen vor sich her trägt. Die ist in diesem noch nicht abgelegten Zustand keinesfalls kosmetischer Natur, sondern kann durch gezielte Schüsse bereits zur Detonation gebracht werden. Ein Detail, das einer der Gegner des Spielers sofort ausnutzt. BUMM! Seht selbst:

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Gleiches kann übrigens auch passieren, wenn ihr die Minen sofort nach der Auswahl auf den Boden werft, diese aber schon beim Fallen von Geschossen getroffen werden. Vermeidet es also, Minen zu legen, während ihr unter Beschuss steht!

Wie reagiert die Community? Über zwei Reddit-Posts hinweg, mit über 12.000 Upvotes und mehr als 200 Kommentaren.

  • Infinite-Director-62 feiert dieses Detail auf Reddit: „BF6 mag einige Probleme haben, aber so eine Scheiße macht das Spiel zehnmal besser als jeder andere Shooter auf dem Markt. Verdammt geil! Was für ein Schuss! Armer Kerl.“
  • PIPBOY-2000 beschreibt auf Reddit seine Erfahrung: „Mir ist dasselbe passiert, aber ich war derjenige, der getroffen wurde, und ich konnte nicht einmal wütend sein. Es war großartig.“
  • Sirhc9er erklärt auf Reddit: „Im Ernst, ich sehe in diesem Spiel ständig interessanten Scheiß. Die Physik ist großartig.“

Physik-Spielereien dieser Art machen schon seit vielen Jahren die Battlefield-Reihe aus. Zwischen 2002 und 2025 sind insgesamt 17 Spiele für Battlefield erschienen. In unserem Ranking verraten wir euch, welche Teile am besten bewertet sind und wo sich das neue Battlefield 6 einreihen kann: Alle 17 Spiele zu Battlefield im Ranking – Das neue Battlefield 6 scheitert an der Top 5

Alle reden über Pokémon-Legenden: Z-A, während ein neues Boosterbundle fast unter dem Radar fliegt

Pokémon-Legenden: Z-A spaltet aktuell die Spielerschaft. Dabei kommt ein neues Sammelkarten-Boosterbundle deutlich besser an.

Seit wenigen Tagen ist das neue Pokémon-Legenden: Z-A für Nintendo Switch sowie als Edition für Nintendo Switch 2 verfügbar und bei Amazon aktuell sogar der Bestseller Nummer eins unter den Spielen für die erste Generation der Nintendo-Konsole.

Manche Fans feiern das neue Pokémon-Abenteuer, wie beispielsweise auch Mein-MMO-Redakteur Niko, obgleich es technisch und inhaltlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, wie etwa auch die eher verreißenden Tests bei GameStar und GamePro zeigen.

Auch die teils sehr durchwachsene Amazon-Bewertungen bescheinigen dem neuen Spiele-Hit einige Macken und nicht den großen Wurf, der für viele eigentlich wünschenswert wäre, aber die hohen Verkaufszahlen scheinen Entwickler und Publisher Recht zu geben.

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Eine Zahl zeigt, warum die Entwickler von Pokémon keinen Grund haben, bessere Spiele als ein Legenden: Z-A zu veröffentlichen
von Caroline Fuller

Durchweg mehr Freude an ihrem Produkt scheinen indes Fans des klassischen Pokémon-Sammelkartenspiels zu haben, denn das wurde kürzlich deutlich weniger beachtet mit einem neuen Boosterbundle zu Mega-Entwicklungen erweitert und steht durchschnittlich mit 4,6 von 5 Sternen fast durchweg sehr gut in den Amazon-Rezensionen da.

Jetzt zum neuen Pokémon-Boosterbundle!

Das Set enthält sechs Boosterpacks aus der Pokémon-Sammelkartenspiel-Erweiterung “Karmesin & Purpur – Mega-Entwicklung”, wobei jedes Boosterpack zehn Spielkarten und eine Basis-Energie enthält. Laut den Bewertungen liefert es ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Inhalte.

Pokémon-Sammelkartenspiel: Boosterbundle Mega-Entwicklung (6 Boosterpacks) bei Amazon
Pokémon-Sammelkartenspiel: Boosterbundle Mega-Entwicklung (6 Boosterpacks) bei Amazon

Weitere Angebote: RTX-5070-Laptop, Mwst.-Aktion, 4K OLED TV und Nintendo Switch 2 Pro Controller

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr teils ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Übersichtsseite mit vielen spannenden und lohnenden Deals zu dem Thema.

Mit dabei sind aktuell zum Beispiel derzeit günstigste Gaming-Laptop mit GeForce RTX 5070 und Gratisspielen sowie eine neue Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt mit entsprechend hohen Rabatten.

Außerdem gibt es einen brillanten 4K OLED TV von Samsung zum Tiefpreis bei Amazon und den sonst recht teuren Pro-Controller für die Nintendo Switch 2 aktuell günstig wie noch nie.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Entwickler äußert sich zu einem der beklopptesten und ikonischsten Tricks aus Skyrim, gibt zu: „Das war ein Unfall“

Skyrim ist eines der beliebtesten Rollenspiele aller Zeiten. Das Open-World-RPG fasziniert Spieler mit seiner Welt, seinen Mechaniken und auch gelegentlich mit seinen Bugs – bis heute. Eine der bekanntesten Taktiken, um das Spiel auszutricksen, ist nur versehentlich im Spiel.

Um welchen Trick geht es? In der Welt von The Elder Scrolls 5: Skyrim kann man fast alles machen. Man kann sich mit jedem anlegen und fast jeden Gegenstand im Spiel klauen. Vor allem beim Diebstahl muss man aber vorsichtig sein. Wird man erwischt, landet man im Gefängnis.

Um neugierige Bewacher auszutricksen, kann man aber einen Topf, Kessel oder Eimer nutzen. Setzt man diese auf die Köpfe der NPCs, sehen diese gar nicht, dass man sich Gegenstände einsteckt. Dieser simple, aber effektive Trick ist aber nicht gezielt im Spiel gelandet. Die Entwickler wussten bis zur Veröffentlichung ihres Rollenspiels gar nichts davon.

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The Elder Scrolls V: Skyrim – Official Trailer

Vor dem Release wusste keiner, dass so etwas geht

Was sagen die Entwickler zur Topf-Taktik? Im FRVR-Podcast sprach der Designer Bruce Nesmith, der an Skyrim mitgearbeitet hat, über das Feature. Dort verriet er, dass so etwas vorab gar nicht getestet wurde. Bei etwa 1 Stunde und 4 Minuten erklärt Nesmith:

Und das war übrigens ein Unfall. Niemand hatte davon gewusst. Ich glaube nicht, dass wir überhaupt versucht haben, jemandem einen Eimer auf den Kopf zu setzen, und soweit ich weiß, kam das erst nach dem Release des Spiels heraus.

Bruce Nesmith über den Trick zum Stehlen, ohne bemerkt zu werden (via Spotify)

Durch die vielen Systeme, die teils ineinandergreifen, ist es in einem Spiel wie Skyrim ziemlich schwer, alles vor dem Release zu testen. Man weiß nie, was Spieler ausprobieren und welche Interaktionen entstehen, über die man vorab vielleicht nicht nachgedacht hat.

Was hat Bruce Nesmith innerhalb seiner Karriere noch gemacht? Schon bei The Elder Scrolls: Daggerfall arbeitete er 1996 als Designer mit. Auch an Oblivion war er beteiligt und als Quest-Designer tätig. Für Skyrim übernahm er die Rolle als Lead Designer. 2021 verließ er Bethesda und arbeitet seitdem als Buchautor.

Skyrim wird von Spielern, auch dank großer Mod-Community, bis heute ausgiebig gespielt und Aspekte wie der Topf-Trick haben bestimmt ihren Anteil daran. Doch auch wenn der Trick berüchtigt ist, hat er es nicht in seiner originalen Form in Starfield hineingeschafft. Aber es gibt einen Alternativtrick, der euch ebenfalls ans Ziel bringt: Also doch – Eimer machen euch in Starfield zu Meisterdieben – Aber etwas anders als in Skyrim

Quelle(n):
  1. Moby Games

Eines der besten Survival-Spiele auf Steam macht euch zum mächtigen Vampir-Lord, kostet aktuell nur die Hälfte, bietet Koop

In einem starken Survival-Spiel auf Steam werdet ihr zu einem Vampir, doch um ein mächtiger Lord wie Dracula zu werden, müsst ihr zunächst Kräfte und ein Schloss aufbauen. Aktuell könnt ihr das zum halben Preis oder im Zuge eines Abos.

Um welches Spiel geht es? 2022 erschien das Survival-Spiel V Rising im Early Access auf Steam und wurde von einem Geheimtipp zu einem großen Twitch-Hit. 2 Jahre später erschien die 1.0-Version des Spiels und seitdem bietet das Spiel viele Inhalte für jede Art von Spieler:

  • Als schwacher Vampir müsst ihr neue Kräfte gewinnen und natürlich auch das Blut eurer Opfer aussaugen.
  • Aus der Iso-Perspektive kämpft ihr mit verschiedenen Waffen und Fähigkeiten gegen allerlei Gegner.
  • Um euch vor der Sonne zu schützen, müsst ihr euch eine Bleibe bauen, die ihr zu einem gigantischen Schloss konstruieren könnt.
  • Dafür sammelt ihr Ressourcen und craftet Items und Maschinen, die Prozesse automatisieren, aber auch euer Schloss schützen.
  • Diener dürfen in einem Vampirschloss natürlich auch nicht fehlen.
  • Das ganze Spiel könnt ihr zusammen mit oder gegen andere Spieler genießen.

Mit V Rising könnt ihr also zur gruseligen Jahreszeit wenig falsch machen, vor allem wenn ihr in Survival-Games auch gerne kämpft.

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Der Trailer zu Update 1.1 „Invaders of Oakveil“ in V Rising

Gothic-Horror auf Steam

Was macht V Rising so besonders? Das Setting ist im Vergleich zu anderen großen Survival-Games eine Abwechslung. Statt klassischer Wald- oder Dschungelgebiete gibt es eine Gothic-Horror-Welt als Setting, die man seltener sieht. Falls man das klassische Feeling wie in einem Dracula-Film haben möchte, ist V Rising eine gute Wahl.

Auch die verschiedenen Waffen und Fähigkeiten in Kombination mit der Iso-Perspektive sorgen im Kampf für Abwechslung und zeigen diverse Facetten des Vampir-Mythos. Die Gegnervielfalt bietet nicht nur einfache Menschen, sondern auch Bosse, bei denen man überlegter vorgehen muss.

Und wer gerne schöne Schlösser bauen will, hat mit V Rising einige Optionen, auch in Form von kosmetischen DLCs. Eines davon ist sogar ein Crossover mit der legendären Castlevania-Reihe.

Auch auf Steam erfreut sich V Rising großer Beliebtheit. Von über 103.000 Reviews sind 89 % positiv. Dabei werden vor allem der Content, der Kampf und das Base-Building gelobt. Laut SteamDB befanden sich in der letzten Woche je nach Uhrzeit zwischen 3.300 und 10.000 Spieler gleichzeitig im Spiel.

Wie teuer ist V Rising aktuell? Bis zum 4. November erhaltet ihr V Rising auf Steam mit einem Rabatt von 50 % für 17,49 € statt 34,99 €. Falls ihr das Spiel schon besitzt, aber eure Schlösser etwas verschönern wollt, sind auch diverse DLCs reduziert.

Falls ihr eine PS5 besitzt und dazu noch das PlayStation Plus Extra-Abo habt, könnt ihr V Rising seit Oktober 2025 auch ohne Mehrkosten zocken. Bedenkt hierbei aber, dass Steam und PS5 kein Crossplay haben. Wollt ihr also im Koop spielen, müssen eure Freunde auf derselben Plattform spielen. Mehr Survival-Games findet ihr hier: Die 31 besten Survival-Games 2025 für PS5, Steam und Xbox

Quelle(n):
  1. PlayStation.Blog

Vor 42 Jahren bedankte sich Stephen King dafür, dass ein Film eines seiner Enden geändert hat: „Hatte noch nie so viele Hass-Nachrichten bekommen“

Kaum ein Autor lieferte Stoff für so viele Filme wie der Horror-Meister Stephen King. Auch wenn er mit manchen Adaptionen nicht zufrieden ist, war er für das Ende eines Horrorfilms sogar dankbar, weil es sich von seinem Buch unterschied.

Um welchen Film geht es? 1981 veröffentlichte Stephen King den Roman Cujo, der bereits 2 Jahre später von Regisseur Lewis Teague verfilmt worden ist. Im Film wird der Bernhardiner Cujo von einer mit Tollwut infizierten Fledermaus gebissen.

Langsam wird der Hund durch die Krankheit wahnsinnig und terrorisiert nicht nur die eigene Familie, sondern die ganze Nachbarschaft einer Vorstadt. Der Film änderte das ursprüngliche Ende des Romans, doch wie die Hauptdarstellerin Dee Wallace, die man auch aus E.T. – Der Außerirdische kennt, in einem Interview jetzt verriet, gefiel das Stephen King sogar .

Eine modernere Stephen-King-Verfilmung findet ihr in The Monkey.

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The Monkey – Trailer zum Film, der auf einer Steven-King-Kurzgeschichte basiert

Sogar Stephen King bedankte sich bei den Filmemachern

Was erzählt Dee Wallace zum Ende des Films? In der Romanversion von Cujo stirbt das Kind Tad Trenton, gespielt von Danny Pintauro, am Ende des Buches. Im Film hat man diese Situation geändert. Dort überlebt Tad die Geschehnisse des Films und die Figur von Dee Wallace erledigt Cujo.

In einem Interview mit dem Remind Magazine erklärte die Darstellerin, dass der Regisseur, der Produzent und sie sich gegen das Ende des Romans entschieden haben. Stephen King soll sogar ihren Produzenten angerufen und sich bedankt haben. Dazu sagt sie: Er [Stephen King] hatte noch nie so viele Hass-Nachrichten wegen etwas bekommen wie wegen der Tötung des Kindes am Ende von Cujo.

Wie sieht es bei anderen Verfilmungen aus? Ironischerweise hat Stephen King bei einer der bekanntesten Verfilmungen eine ganz andere Meinung. 2016 erklärte er in einem Interview mit Deadline, dass er kein Fan des Films The Shining ist. Im Film hat er vor allem ein Problem mit der Figur von Jack Torrance, der laut ihm keinen Arc im Film hat.

Im Film fehle ihm die sichtbare Veränderung des Charakters: In dem Buch ist er ein Mann, der mit seinem Verstand kämpft und ihn schließlich verliert. Für mich ist das eine Tragödie. Im Film gibt es keine Tragödie, weil es keine wirkliche Veränderung gibt.

Auch im Jahr 2025 machen Verfilmungen zu Werken von Stephen King keinen Halt. Allein im Jahr 2025 gibt es mit The Monkey, The Long Walk, The Life of Chuck und The Running Man 4 Filme, die Kurzgeschichten oder Romane vom Autor adaptieren. Mehr zu Horrorfilmen findet ihr hier: 9 Horrorfilme, die sich auch Angsthasen ansehen können

Quelle(n):
  1. SlashFilm
  2. Sensacine

Wunderschönes MMORPG auf Steam fängt sich zum Launch einige Kritik ein, veröffentlicht jetzt lange ToDo-Liste für die nächsten Updates

Beim finalen Launch auf Steam konnte sich Pax Dei zwar über steigende Spielerzahlen freuen, doch gibt’s auch viel Kritik. Jetzt verraten die Entwickler, was auf der ToDo-Liste für kommende Updates steht.

Was planen die Entwickler? Auf dem offiziellen Discord-Kanal von Pax Dei erklären die Verantwortlichen, dass sie zum Launch viele neue Spieler auf den Servern begrüßen konnten und daher auch eine Menge frisches Feedback erhalten haben.

Grund genug, um eine aktualisierte ToDo-Liste aus Änderungen respektive Verbesserungen zu präsentieren, die mit den kommenden Updates umgesetzt werden sollen – einen genauen Release-Fahrplan verraten sie aber noch nicht.

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Pax Dei verlässt Early Access, hier seht ihr den Release-Trailer zum Mittelalter-MMORPG

Laaaange ToDo-Liste für Pax Dei

Hier die wichtigsten Punkte aus der Liste:

Grundstücke & Bauen

  • Anpassbare Berechtigungen: Es gibt bereits Pläne und es befindet sich in Arbeit. Die Devs warten auf eine finale Version, bevor sie es live schalten. Es sollte eher früher als später kommen.
  • Übertragung des Grundstückseigentums: Wird gerade bearbeitet.
  • Grundstücke verschenken/für andere bezahlen: Steht auf der ToDo-Liste.
  • Bäume wachsen durch Strukturen hindurch: Vorerst möchten die Entwickler es zumindest verhindern, dass kleine Bäume (Setzlinge) auf Grundstücken wachsen, und kleines Laubwerk unter Fundamenten ausblenden. Hierfür gibt es keinen genauen Release-Termin.
  • Grundstücke und das „Loch in der Mitte“ von vier aneinandergrenzenden Parzellen: Wird irgendwann behoben.
  • Platzierte Strukturen/Truhen verschieben: Soll kommen, es ist aber noch unklar, wann.
  • Erlauben, Grundstücke über Straßen zu platzieren, aber ohne andere Spieler zu blockieren: Soll möglich sein, ist aber noch nicht in Arbeit.

Wirtschaft & Inventar

  • Nur Tokens kaufen, ohne Premium-Bonus: In Arbeit.
  • Recycling und direktes Crafting aus dem Lager: Steht auf der Liste.
  • Kauf-/Verkaufsaufträge (Buy/Sell Orders): Es gibt schon Designs dafür; diese werden umgesetzt, sobald es die Zeit zulässt. Die Kaufaufträge sind ein großes Feature und werden ein wichtiger Bestandteil eines zukünftigen Content-Updates sein.
  • Stapelgrößen sind zu klein: Dies wird Teil einer bevorstehenden Anpassung des Crafting-Systems sein.
  • Inventar- und Truhensortierung & -Transfer: Es gibt Designs für einige dieser Punkte und die Entwickler setzen hier eine hohe Priorität: „Es ist eines der wichtigsten Dinge, die wir im Moment tun könnten.“

Crafting & Ausrüstung

  • Update für das Crafting-System, das sich recht mühsam gibt: Steht auf der Liste der unmittelbar anstehenden Arbeiten.
  • Reparaturen zu Verbrauchsgütern verschieben: Das soll kommen. In der Zwischenzeit wollen die Devs zumindest die Reparaturen vereinfachen, sodass man alles an jedem der Handwerkstische reparieren kann, damit man nicht zwischen allen hin und her springen muss, um seine Ausrüstung fertig zu reparieren.

Kampf & Skills

  • Abklingzeit für Waffenwechsel ändern: Es gibt schon Designs, an denen die Devs so schnell wie möglich arbeiten werden. Soll zeitnah über einen Patch kommen.
  • Bogen-Skill verbessern, der schwer zu leveln ist: Steht auf der Liste.
  • Neue Waffen: Die Entwickler arbeiten derzeit an mindestens einem neuen Waffentyp und werden in Zukunft weitere hinzufügen.
  • Entfernung des Schildstoßes (Shield Bash): Im Moment befinden sich die Haupt-CC-Fähigkeiten in einigen der Waffen- und Ausrüstungszauber. Schilde sollen mehr Aufmerksamkeit erhalten und es soll mehr Optionen für Nebenhand-Items und deren Einzigartigkeit geben.
  • Duellieren: Steht auf der ToDo-Liste.

Sonstiges

  • Einige Ressourcen (hauptsächlich Pflanzen) sind zu klein, um leicht erkannt zu werden: Eine Fehlerbehebung kommt so schnell wie möglich.
  • Weitere Rollen für die Clans: In Vorbereitung.
  • Kartenlegende wieder hinzufügen: Die Entwickler mussten die Kartenlegende entfernen, da sie nicht lokalisiert war, und sie arbeiten derzeit daran, sie so schnell wie möglich wieder verfügbar zu machen.

Ob diese Verbesserungen alle aktuelle Kritik am Spiel entfernen, scheint fraglich. Schließlich kritisieren Spieler auch das Bezahlmodell des MMORPGs sowie den mühsamen Grind beim Sammeln von Rohstoffen. Immerhin konnte man durch den Launch die Spielerzahlen spürbar steigern: Neues MMORPG auf Steam ist seit dem Release auch im Game Pass, Entwickler verraten, wie viele Spieler es insgesamt hat

Das MMORPG mit dem vielleicht schönsten Grafikstil wird in ein paar Tagen noch hübscher

Wenn die Erweiterung Visions of Eternity für Guild Wars 2 erscheint, darf sich die eh schon schöne Welt von Tyria über ein Technik-Update freuen.

Was planen die Entwickler? Mit der neuen Erweiterung Visions of Eternity kommen am 28. Oktober 2025 nicht nur neue Inhalte auf die Server von Guild Wars 2, die Verantwortlichen von Arenanet möchten auch die Technik des mittlerweile 13 Jahre alten MMORPGs verbessern. Konkret soll eine neue Schatten-Technologie durch mehr Details sowie Dynamik die Welt von Tyria noch schöner machen.

Erreichen möchte man das im Detail mit den nachfolgenden Maßnahmen:

  • Erhöhte Auflösung für Schatten (Einstellung „Mittel“ von 512 × 512 auf 1024 × 1024 / „Hoch“ und „Ultra“ von 1024 × 1024 auf 2048 × 2048)
  • Weniger Verzerrung für die Gegenstände in Schattenbereichen, die im Hintergrund liegen.
  • Optimierung für die dynamische Anzeige von Schatten, was für eine realistischere Darstellung sorgt
  • Auch kleinere Gegenstände sollen jetzt Schatten werfen

Hier die aktuellen und neuen Optionen im direkten Bildvergleich:

Eine Reihe weiterer Vergleichsbildern findet ihr auf guildwars2.com.

Der jüngste Trailer zu Visions of Eternity zeigt die neue Strandregion von Guild Wars 2:

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Guild Wars 2 zeigt die hübsche Strandregion der neuen Erweiterung Visions of Eternity

Oh wunderschönes Tyria

Was zeichnet die Grafik des MMORPGs aus? Als Guild Wars 2 vor 13 Jahren erschienen ist, gehörte das Spiel zu den hübschesten Genre-Vertretern. Die Charaktere, Landschaften und Städte strotzten nur so vor Details. Die Spiegelungen im Wasser ließen die Kinnlade herunterfallen. Große Ortschaften wirkten – auch aufgrund der Geräuschkulisse – wunderbar belebt.

Mittlerweile hat die reine Grafik-Qualität natürlich ein wenig Staub angesetzt. In einem visuellen Aspekt gehört Guild Wars 2 aber auch heute noch zum Besten, was das Genre zu bieten hat: beim Art-Design. Die Welt Tyria wirkt, als wäre sie direkt aus einem Aquarell-Gemälde entsprungen.

Wie bei anderen audiovisuellen Meilensteinen wie einem Persona 5 fügen sich auch bei Guild Wars 2 alle Interface-Elemente nahtlos in diesen Stil ein. Die Weltkarte glänzt sogar noch mit einer stufenlosen Zoomfunktion. Das wirkt alles wie aus einem Guss und hebt sich spürbar von vielen anderen MMORPGs ab.

Was muss ich zu Visions of Eternity wissen? Mit der Erweiterung kommen die folgenden Highlight-Features nach Tyria:

  • 2 erkundbare Karten/Gebiete auf der neuen Insel „Castora“
  • Jeweils 1 neue Elite-Spezialisierung für jede Klasse, also insgesamt 9 neue Möglichkeiten
  • Neue Fähigkeiten für euren Schweberochen inkl. Beherrschungspfad
  • Insgesamt 3 neue Beherrschungspfade
  • Ein neuer Ort an der Küste von Castora für eure Heimstatt
  • Neue Möglichkeiten, sein Eigenheim zu speichern, kopieren, teilen und den Ort zu verschieben
  • Neue legendäre Ausrüstung in Form von zwei neuen legendären Waffen sowie einem Ring, einem Accessoire und einem Wasser-Atmer

In späteren Updates soll es auch neue Raids und Gruppeninhalte für 10 Spieler geben, bei denen ihr euch instanziierten Herausforderungen im PvE stellen könnt. Kollege Alexander Mehrwald konnte sich einige der neuen Inhalte bereits anschauen und sein Vorabfazit fällt positiv aus: Neue Erweiterung verändert Guild Wars 2, bietet Action wie bei Indiana Jones – Das Verrückte ist, der Plan könnte aufgehen

Neue deutsche Synchro von One Piece auf Netflix ändert ein Detail und Fans schimpfen so sehr, dass sich ein beteiligter YouTuber rechtfertigen muss

One Piece bekommt eine neue deutsche Synchronisation auf Netflix. Mit dabei sind viele der alten Sprecher, und man möchte von Anfang an starten. Doch nicht alles bleibt beim Alten und vor allem eine Namensänderung sorgt für Unmut.

Was hat es mit der neuen Synchronisation auf sich? Wie der YouTuber Ninotaku am 22.10.2025 angekündigt hat, wird der originale Anime zu One Piece auf Netflix eine neue Synchronisation erhalten. Für Fans der deutschen Synchro auch mit vielen positiven Infos:

  • Viele der bekannten Stimmen sollen den bekannten Charakteren erneut ihre Stimme leihen
  • Die alten Folgen sollen eine HD-Variante mit besserer Auflösung erhalten
  • Man startet von vorn, also ab dem Beginn der Reise

Ab dem 15. November 2025 soll es mit den ersten 16 Folgen auf Netflix losgehen. Ninotaku selbst ist sogar als Berater für die neue Synchronisation beteiligt.

Aber einige Details sollen sich auch ändern. Wie Ninotaku in seinem ursprünglichen Statement erklärt, sollen einige Namen, Begriffe und Aussprachen in der neuen Synchronisation angepasst werden, damit sie zum japanischen Original passen. Aus dem deutschen Ruffy wird Luffy. Das kommt bei vielen Fans gar nicht gut an.

Ninotaku ist Teil des Webedia-Netzwerks, zu dem auch MeinMMO gehört.

Die Live-Action-Serie zu One Piece geht 2026 weiter:

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Netflix hat endlich einen ersten Teaser für die zweite Staffel von One Piece veröffentlicht

Manche Dinge übersteigen aber unsere Autorität

Wie reagiert die Community auf die neue Synchronisation? Unter einem X-Post von Ninotaku scheint das größte Thema bei der Ankündigung die Namensänderung von Ruffy zu sein. Viele Fans finden es schade, weil sie so lange damit aufgewachsen sind.

Nicht nur die Anime-Serie, auch der Manga und die Live-Action-Serie verwenden in der deutschen Version den Namen Ruffy. Nutzer wie @Esartar86 (x.com) wollen die neue Synchronisation wegen der Namensänderung gar nicht erst gucken.

Wie reagiert Ninotaku auf die kritischen Stimmen? In einem längeren Statement auf x.com äußerte sich der deutsche Creator näher zum Shitstorm. Er erklärt, dass er den Unmut der Fans verstehen kann, vor allem, weil man den Namen so seit über 20 Jahren in Deutschland kennt.

Man habe zwar versucht, mit dem japanischen Lizenzgeber zu sprechen, doch die ließen sich nicht davon abbringen. Laut Ninotaku möchte Toei eine Vereinheitlichung schaffen. Er bittet die Fans aber auch, nicht zu schnell zu urteilen und auch dem Synchro-Team nicht die Schuld zu geben: Manche Dinge übersteigen aber unsere Autorität und über viele Dinge dürfen wir einfach nicht öffentlich sprechen.

Für alle, die keine Lust auf eine neue Synchronisation haben, gibt es aber eine gute Nachricht: Der Streaming-Dienst Animation Digital Network (ADN) hat angekündigt, dass man ab dem 13.11.2025 die alten Folgen mit der alten Anime-Synchro streamen kann. Auch da soll es zunächst mit dem East Blue-Arc starten. Somit wird auch die alte Version wieder zugänglich sein.

Wie steht ihr zu den Änderungen in der neuen Synchronisation? Schaut ihr sie euch an oder bleibt ihr lieber bei den alten Folgen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Mehr zu One Piece erfahrt ihr hier: Fast hätte es One Piece nicht gegeben, weil der Autor im falschen Wagen saß

Eine geheime Strategie macht Path of Exile viel besser als andere Spiele, jetzt verrät der Chef sie

Der Chef von Path of Exile hat über die Verbesserungen an der Lebensqualität (QoL) gesprochen und erklärt, wie das Team Path of Exile verbessert.

Um wen geht es? Mark Roberts ist der Game Director von Path of Exile. Bei einer Pressevorführung zur neuen Season stellte er sich den Fragen von MeinMMO und anderen Journalisten. Wir wollten wissen, wie er und das Team von Path of Exile mit den Quality-of-Life-Veränderungen, also den Verbesserungen an bereits vorhandenen Dingen im Spiel, umgehen.

Mark Roberts verriet dabei ganz unverblümt die Strategie, die Path of Exile und seinen Nachfolger so gut macht.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season „Keepers of the Flame“ sehen:

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Path of Exile 2 zeigt Features, Bosse und Handelssystem von „Keepers of the Flame“ im Trailer

Geheime Strategie sorgt für gute Qualität

Was ist das für eine Strategie? Mark Roberts erklärte im Gespräch, dass das Team von Path of Exile sich in jeder Season 10 Themen heraussucht, die sie verbessern wollen. Dabei handle es sich nicht um Kleinigkeiten, sondern um 10 unterschiedliche Systeme und Mechaniken im Spiel, die sie für die nächste Season überarbeiten wollen.

Path of Exile hat seit seinem Release im Jahr 2013 unzählige neue Systeme, Veränderungen und Mechaniken erhalten, die alle parallel im Spiel laufen. Das macht es fast unmöglich, überall etwas zu verbessern. Durch die 10 Themen pro Season schaffen die Entwickler es jedoch, spürbare Verbesserungen in jeder Season zu liefern, ohne alles jedes Mal auf den Kopf stellen zu müssen.

Wie treffen sie die Auswahl? Welche Themen die Entwickler in jeder Season angehen, erklärt Mark Roberts ebenfalls. Er sagt, dass das Team sich in jeder Season wieder neu ansieht, wo Probleme sind und was man verbessern könnte. Dabei spielt auch die Zeit eine Rolle.

So sind Systeme, die man ein zweites oder drittes Mal freischalten muss, weniger nervig, als eine Mechanik, die zum zehnten oder zwölften Mal vom Spieler neu gelevelt werden muss, bevor man sie effektiv einsetzen kann. Deshalb gibt es manche Änderungen auch erst nach Jahren.

Große Änderungen auch in der neuen Season

Was haben sie dieses Mal geändert? Auch in der neuen Season „Keepers of the Flame“ haben die Entwickler von Path of Exile wieder einige Verbesserungen an der Qualität des Spiels durchgeführt. So erklärten die Entwickler diesmal bereits in einigen Videos auf YouTube vorab, was auf die Spieler zukommt.

Eine der Änderungen betrifft die NPCs beim Heist-Endgame. Diese müssen ab der neuen Season nicht mehr gelevelt werden, bevor man sie sinnvoll verwenden kann. Eine andere Änderung betrifft die Scrolls of Wisdom. Diese werden viel seltener gebraucht, weil nun verschiedene NPCs in den Städten und im Hideout gratis Items identifizieren können.

Die größte Veränderung betrifft jedoch den Handel. So können Spieler ab der neuen Season ihre Items einfach über ein Auktionshaus verkaufen und müssen nicht mehr auf einen aktiven Tausch-Handel zurückgreifen.

Dass die Entwickler mit 10 Schwerpunkten für gute Änderungen in jeder Season sorgen, ist ein Teil des Erfolgsmodells von Path of Exile. Der lange Erfolg des ARPGs beweist, dass die Strategie funktioniert und die Entwickler mit ihrer Methode Erfolg haben. Mehr zum neuen Handelssystem und den anderen Highlights der neuen Season erfahrt ihr hier: Path of Exile kündigt neue Season an, bringt endlich das neue Handelssystem

Alle kennen den Joker, aber die wenigsten wissen, was der Schurke wirklich ist

Der Batman-Schurke, den wirklich jeder kennt, ist wohl der Joker. Egal, ob in Filmen, Spielen oder Comics, der Clownprinz des Verbrechens hinterlässt immer Eindruck. Hinter seinem Ursprung und seiner Geschichte steckt aber mehr, als man denken mag.

Im Mai 1939 tauchte Batman in Detective Comics Nr. 27 zum ersten Mal auf. Die Figur, die von Bill Finger und Bob Kane erschaffen wurde, erhielt ein Jahr später eine eigene Comic-Reihe. Im Frühjahr 1940 erschien Batman Nr. 1. Dort kämpfte der Superheld, zusammen mit Robin, der in Detective Comics Nr. 38 seinen ersten Auftritt hatte, gegen den Joker.

Der Joker unterschied sich damals von den Gangstern und Alltagsschurken, denen Batman begegnete. Sein erstes Design hatte dabei eine besondere Inspirationsquelle: Der Stummfilm eines deutschen Regisseurs.

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Deutscher Trailer zu Batman The Dark Knight

Der Mann, der lacht

Worauf basierte das 1. Design des Jokers? Wer den Joker letztendlich wirklich erfunden hat, ist nicht ganz klar. Jerry Robinson, ein Assistent vom Zeichner Bob Kane, sprach mehrfach darüber, dass er ihn erfunden hat, so auch in einem YouTube-Video der Los Angeles Times.

1994 erklärte Bob Kane in einem Interview mit Entertainment Weekly aber, dass Robinson nichts mit der Entstehung zu tun hatte, und man nur eine Spielkarte genutzt hat, die er mitgebracht hatte. In dem Interview spricht Kane aber von einer filmischen Inspiration für das Design des Jokers.

1928 erschien der Stummfilm Der Mann, der lacht (The Man Who Laughs) des deutschen Regisseurs Paul Leni. Dort spielte Conrad Veidt die Hauptrolle des Gwynplaine. Im Film bekommt die Figur als Strafe eine chirurgische Operation: Er kann nur noch verrückt grinsen und kein anderes Gesicht mehr machen.

Bei seinem ersten Auftritt präsentiert sich der Joker in seinem ikonischen lila Anzug und präsentiert sich als skrupelloser Verbrecher, der dauerhaft ein Lächeln im Gesicht hat. Robin spricht das sogar beim vermeintlichen Tod der Figur an: Sogar im Tod grinst er noch!

Einen Vergleich zwischen dem ersten Auftritt von Joker und Conrad Veidt in Der Mann, der lacht, seht ihr hier:

Vergleich Jokers erster Auftritt mit Conrad Veitd in Der Mann, der lacht
Links der Ausschnitt des ersten Auftritts vom Joker 1940 aus Joker Anthologie von DC Comics, rechts Conrad Veidt in Der Mann, der lacht

In einem Gastbeitrag auf awardsfocus.com spricht der Filmproduzent Michael Uslan, der an mehreren Batman- und DC-Projekten beteiligt war, über die Entstehung des Jokers. Dort erklärt er, dass der Joker die Antithese zu Batman sein sollte:

Ironischerweise trug der Joker die Maske des fröhlichen Karnevals, wie aus Edgar Allan Poes „Das Fass Amontillado“, und verbarg damit das brodelnde Grauen und das Böse, das unter der Oberfläche lauerte. Doch Batman, das Symbol des Guten, war mit der dunklen, monströsen Maske einer Fledermaus verkleidet.

Michael Uslan über die Idee hinter dem Joker

Mit einem Auftritt blieb es nicht aus und der Joker wurde zum beliebtesten Batman-Schurken aller Zeiten, der weit darüber hinaus eine wichtige Figur der Popkultur wurde. Doch auch in den Comics selbst nimmt Joker eine besondere Rolle in der Riege der Batman-Gegner ein.

Das Spiel mit der Vorgeschichte

Wie entstand der Joker innerhalb des Batman-Universums? Darauf gibt es keine konkrete, definitive Antwort. Schaut man sich die Batman-Schurken an, dann sind viele davon gebrochene Seelen, die durch tragische Ereignisse erst zu dem wurden, was sie sind. Man nehme etwa Two-Face, der eigentlich für Gerechtigkeit sorgen wollte.

Bei seinem ersten Auftritt 1940 hatte der Joker keine Vorgeschichte. Im Laufe der Zeit gab man ihm mehrfach welche, die sich aber voneinander unterscheiden und nie so konsistent waren, wie bei anderen Figuren.

1951 erschien Detective Comics Nr. 168. Dort gab Bill Finger dem Joker seine erste Origin-Story. Er war einst der Schurke Red Hood, der bei einer Flucht vor Batman in einen Chemietank gefallen ist. Daran inspirierte sich auch Tim Burton in seinem Batman-Film aus 1989. Dort wurde aus dem Verbrecher Jack Napier, gespielt von Jack Nicholson, der Joker.

Ein besonderer Comic bezüglich des Jokers ist der One-Shot Batman: The Killing Joke vom legendären Autor Alan Moore. Dort war der Joker einst Laborassistent, der kündigte, um Comedian zu werden. Sein Leben mit seiner schwangeren Frau konnte er aber nicht finanzieren. Aus Verzweiflung und Geldnot nahm er an einem Raub teil. Vor dem Raub erfährt er, dass seine Frau tot ist.

Das Cover von Batman: The Killing Joke (Quelle: DC)

Von den Verbrechern bekommt er die Maske des Red Hood, und als Batman auch noch auftaucht, springt er in einen Chemietank, der ihn zum Joker macht (via DC Database). Die tragischen Elemente aus The Killing Joke findet man im Film Joker aus 2019, in dem Joaquin Phoenix den Charakter spielt.

Innerhalb der Comic-Geschichte erhielt der Joker unzählige Vorgeschichten, mal tragisch, mal mystisch, mal völlig absurd. Doch schon Alan Moore spielte in The Killing Joke damit. Dort sagt der Joker: Wenn ich eine Vergangenheit haben muss, dann ziehe ich es vor, wenn sie Multiple Choice ist. Der Joker ist mehr als ein Verbrecher, er ist ein Fluch.

Der Joker ist kein Mensch, er ist das Geschwür Gothams

Was ist der Joker im Batman-Universum? Anders als bei seiner Vorgeschichte kann man sich bei seinem Ziel ziemlich einig sein: Batman. Er ist besessen vom Helden. Richtige Ziele, wie ein Verbrechersyndikat aufzubauen oder Macht und Geld zu haben, interessieren ihn meist nicht. Wie vorher erwähnt, soll er die Antithese zu Batman sein. Und das repräsentiert er auch.

Batman symbolisiert die Hoffnung. Ihm wurde alles genommen, und trotzdem kehrt er der Stadt nicht den Rücken, er will sie sogar retten. Der Joker ist das Gegenteil davon. Er existiert, seit Batman aktiv wurde, und ist das personifizierte Chaos. Er ist das Geschwür, das bis zum Schluss gegen Batman und seine Aufgabe kämpfen wird. Er ist die dunkle Seite der Stadt. In seiner Trilogie spielte auch Nolan mit dieser Idee.

Deshalb ist es Joker auch größtenteils nicht so wichtig, Batman zu töten. Er hat dann keine Aufgabe mehr. Er will Batman brechen, ihm den One Bad Day (einen schlechten Tag) bescheren, der ihn zerstört. Das ist auch der größte Konflikt von Batman. Er will den Joker nicht töten, auch wenn er noch so schlimme Dinge tut, wie seinen Sidekick foltern.

In Batman: Death in the Family (via YouTube) wird sogar gezeigt, dass er ein normaler Typ wird, nachdem Batman stirbt.

Der Joker wird wohl immer einer der bekanntesten Schurken der Welt bleiben. Man kann ihn wohl auf viele Weisen interpretieren, und auch in Zukunft werden Autoren in Filmen, Spielen und Comics viele Herangehensweisen nutzen, um den Clownprinzen zu porträtieren. Doch der Joker ist nicht der einzige interessante Batman-Schurke: 7 Schurken von Batman, die endlich statt des Jokers einen großen Auftritt im Kino bekommen sollten

Dune: Awakening – Alle Twitch Drops, die ihr derzeit erhalten könnt (Update für Oktober)

Ihr wollt euch exklusive Items für Dune: Awakening sichern? Welche aktiven Twitch Drops es gerade gibt und wie ihr sie einlösen könnt, erfahrt ihr hier.

Was sind Twitch Drops und wie erhalte ich sie? Über Twitch könnt ihr euch exklusive Items für eure Spiele sichern, wenn ihr einigen Streamern beim Zocken zuschaut. Diese müssen dafür „Drops“ aktiviert haben. Zusätzlich müsst ihr euren Twitch-Account mit eurem Account von Dune: Awakening gekoppelt haben.

Habt ihr eine gewisse Zeit zugeschaut, werden euch diese Drops für euren Account angerechnet, um sie dann im Spiel einlösen und nutzen zu können. Alle Infos dazu, welche es derzeit gibt und wie ihr sie einlöst, lest ihr hier.

Update vom 25. Oktober 2025: Wir haben den Beitrag aktualisiert, da Funcom neue Twitch Drops angekündigt hat.
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Dune: Awakening – Welche Klasse ist zum Start am stärksten?

Alle Twitch Drops, die ihr derzeit erhalten könnt

Welche Twitch Drops gibt es gerade? Vom 23. Oktober bis zum 19. November 2025 gibt es 3 neue Twitch Drops, die ihr erhaltet, wenn ihr euch beliebige Twitch-Streams von Dune: Awakening mit aktivierten Drops anschaut. Die folgenden Items könnt ihr euch erschauen:

  • Dreieckige Wände – 1 Stunde Twitch-Zeit
  • Dreieckige Wände & halbhohe Wände – 2 Stunden Twitch-Zeit
  • Lukenrahmen & Lukentür – 3 Stunden Twitch-Zeit

Twitch Drops einlösen

Wie erhalte ich die Twitch Drops im Spiel? Sobald Twitch Drops verfügbar sind und ihr sie erhalten habt, könnt ihr sie folgendermaßen auf den unterschiedlichen Plattformen einlösen:

PlayStation

  1. Öffnet den PlayStation Store und wählt euer Profil am oberen Rand des Bildschirms aus.
  2. Wählt Code einlösen aus.
  3. Gebt euren 12-stelligen Code ein und wählt Fortfahren aus.
  4. Ihr habt jetzt die Items erhalten.

Steam

  1. Öffnet Steam auf dem PC und melde dich mit deinem Profil an.
  2. Klicke in der Menü-Leiste auf Spiele.
  3. Wähle Ein Produkt auf Steam aktivieren.
  4. Folge den weiteren Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Items freizuschalten.

Xbox

  1. Klicke den Xbox-Button, um das Menü zu öffnen und wähle den Store.
  2. Öffne das Seitenmenü und wähle Einlösen.
  3. Gebt den 15-stelligen Code ein, klickt auf Weiter und folgt den Schritten.

Dune: Awakening bietet verschiedene Archetypen, die ihr als eine Art flexible Klasse wählen könnt. Damit ihr zum Start wisst, welche Möglichkeiten ihr habt, haben wir euch alle wichtigen Infos dazu zusammengetragen. Was sie ausmacht und wo ihre Stärken liegen, lest ihr also in unserer Übersicht: Dune: Awakening Klassen – Alles zu Skills, Techniken, Stärken und zum Lernen von Talenten

Nach 20 Jahren bekommt WoW neue Kühe – die Commuhnity hat weitere, kuhle Ideen

Im Wald von Elwynn wird es bald hübscher – aber auch überall sonst. Eine der ältesten Kreaturen in World of Warcraft bekommt endlich ein Update.

Häufig geht es im Gesamtbild einer Erweiterung zu World of Warcraft unter und doch trägt es in besonderem Maße zur Atmosphäre des Spiels bei: Updates zu bereits bekannten Kreaturen. Denn in den über 20 Jahren sehen viele Wesen in WoW einfach nicht mehr so ganz zeitgemäß aus. Daher wurden in Dragonflight bereits die Furbolgs und Gnolle modernisiert, jetzt trifft es auch ein paar eher friedlichere Kreaturen – Kühe. Genau die haben die Community aber sofort für sich eingenommen.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Dataminer finden Kuh-Modelle in der Alpha: Die Alpha von Midnight ist aktuell nur auf Einladung spielbar und viele Inhalte sind noch nicht verfügbar. Doch die Dataminer sind bereits dabei, die Spieldaten bis ins kleinste Detail zu zerlegen. Dabei hat man nicht nur das wahrscheinliche Release-Datum von Midnight gefunden, sondern auch viele neue Charakter- und Kreaturen-Modelle.

Vor allem die Kühe sehen ausgesprochen detailliert aus. Das ist aber wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die alten Modelle bereits knapp 20 Jahre auf dem gefleckten Buckel haben.

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Community amüsiert sich, hat aber klare Wünsche

So nebensächlich ein neues Kuh-Modell für die allermeisten WoW-Fans auch sein dürfte, im Subreddit von WoW hat es für über 1.200 Upvotes gesorgt und eine Menge amüsierter aber auch ernsthafter Kommentare, die sich mehr davon wünschen:

  • „Bitte Reittiere, bitte Kuh-Reittiere“ – PolyAnaMoose
  • „Endlich ein Update für weibliche Tauren! ♥“ – ReconKweh
  • „Endlich ein paar Anpassungen für die Tauren.“ – glamscum
  • „Das sieht jetzt besser aus als die meisten spielbaren Völker.“ – Nebularith

Ein paar Jäger hoffen auch darauf, dass sie die Kühe künftig zähmen können, um dann mit ihnen gemeinsam in die Schlacht zu ziehen.

Cortyn meint: Für mich sind diese kleinen Detail-Änderungen, wie eben an besonders alten Modellen, häufig viel interessanter als die gänzlich neuen Kreaturen. Zu sehen, wie sich die gleichen Dinge in World of Warcraft im Laufe der Jahre weiterentwickeln, scheint für viele WoW-Fans einen besonderen Reiz zu haben – auch für mich. Daher freue ich mich immer riesig, wenn Dinge eine Überarbeitung bekommen, die mir damals begegnet sind, als ich zum ersten Mal einen Fuß vor das Nordhaintal gesetzt habe …

Darüber hinaus entschuldige ich mich ausdrücklich nicht für den Titel, für den kann ich nichts. Sorry. Was es sonst noch alles an großen und kleinen Neuerungen in der nächsten Erweiterung gibt, das haben wir euch in unserem großen Sammel-Artikel zum kommenden Addon Midnight vorgestellt.

Ich habe bereits am Release-Tag ganze 8 Stunden in Jurassic World Evolution 3 verbracht, dabei mag ich die Filme nicht einmal

Für MeinMMO-Autor Ody stand Jurassic World Evolution 3 ursprünglich nicht auf der Liste der besten Spiele 2025. Zum Release wurde er jedoch eines Besseren belehrt – und konnte kaum noch die Finger von dem Spiel lassen.

Eigentlich hätte mich Jurassic World Evolution 3 (JWE3) gar nicht so sehr packen dürfen, wie es das aktuell tut. Ich habe keinen der beiden vorherigen Teile ausgiebig gespielt, noch dazu basiert es auf den Jurassic-World-Filmen. Die setzen mir, im Gegensatz zur Jurassic-Park-Trilogie (die ich schon als Kind geliebt habe), zu stark auf generisch aussehende Leinwandmonster, Hybride und neuerdings auch Mutanten, anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie cool echte Dinos sein können.

Wer schreibt hier? Seit er denken kann, war Ody von Dinosauriern fasziniert – ob in Filmen, Dokus oder Videospielen. Hin und wieder trifft man ihn im Survival-Spiel Path of Titans an, sonst tummelt er sich in Prehistoric Kingdom und Jurassic World Evolution 3 (oder nervt seine Freunde, endlich ein paar Runden Deathground mit ihm zu zocken).

Wenige Wochen vor Release klang die Liste an neuen Features dann aber doch zu verlockend, als dass ich das Spiel einfach hätte ignorieren können: Modulares Bauen wie in Planet Zoo und Prehistoric Kingdom? Immer her damit! Noch dazu sahen die neuen Baby-Versionen der Tiere schon in den Trailern verdammt süß und einfach nur zum Knuddeln aus (was mit dem neuen Streichelzoo auch möglich ist).

Der Hype für das Spiel hat mich erst spät erwischt, dafür so richtig. Als das Spiel am 21. Oktober um 16 Uhr erschien, bin ich gleich für 8 Stunden am Stück darin versunken. Für mich persönlich ist JWE3 jetzt schon eines der besten Spiele des Jahres. Doch was macht es so gut?

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In Jurassic World Evolution 3 baut ihr euch den Dino-Park eurer Träume

Ein gutes Aufbauspiel, das rein zufällig auch Dinos hat

Zuallererst ist JWE3 einfach ein gutes Aufbauspiel, egal ob man die Lizenz mag oder nicht. Gerade das modulare Bauen schafft sehr viel Raum für Kreativität, der beim Vorgänger einfach gefehlt hat. Andere Park-Builder hatten der Reihe da einiges voraus, auch weil JWE immer möglichst zugänglich sein wollte. Doch Teil 3 schafft es tatsächlich, beide Lager zu bedienen.

Wer will, kann jetzt seine ganz eigenen Gebäude und Anlagen aus vielen unterschiedlichen Einzelteilen bauen. Die lassen sich frei platzieren, was zahllose Möglichkeiten für individuelle Bauwerke eröffnet. Wer möglichst schnell sein will, kann aus einigen vorgefertigten Gebäuden auswählen. Aus Zeitgründen habe ich bislang vor allem die für meine Parks benutzt und sie sehen richtig schick aus.

Auch Gehege lassen sich jetzt viel leichter verschönern, etwa mit komplexen Felsformationen und gezielt platzierter Vegetation. Noch dazu dürften die neuen Umgebungswerkzeuge meinetwegen Standards für zukünftige Park-Builder setzen:

  • Wasserfälle entstehen jetzt automatisch, wenn ihr Wasser eine steile Erhöhung hinab platziert
  • Beim Anheben und Absenken des Geländes tauchen Felsen auf, die dem Boden mehr Textur verleihen
  • Rampen lassen sich einfach erstellen und bringen ein völlig neues Maß an Vertikalität in eure Parks

Unterm Strich war es in keinem anderen Spiel der Reihe so leicht, einen schönen Park aus dem Boden zu stampfen.

Jurassic World Evolution 3: Odys erster Park
Meinen ersten großen Park mit mehreren unterschiedlichen Spezies hab ich in nur wenigen Stunden gebaut.

Jurassic World Evolution 3 macht sogar einem Spiel für echte Enthusiasten Konkurrenz

Bei der Auswahl an Tieren bietet das Basisspiel eine gute Balance aus eher modernen, naturnahen Designs und den klassischen Designs aus den Filmen. Wer die Velociraptoren aus den Filmen in seinem Park haben mag, der hat ebenso die Gelegenheit dazu wie jemand, der sich einen großen, gefiederten Verwandten des T-Rex in den Zoo holen will. Für mich als Fan realistischer Designs ein klarer Pluspunkt.

Die neuen Babys setzen dem ganzen die Krone auf: Die verhalten sich so, wie man es von Jungtieren erwartet und bringen frisches Leben in jedes Gehege.

Mit den neuen Tools sticht JWE3 seinen größten Konkurrenten für Enthusiasten aus, und zwar Prehistoric Kingdom. Der Park-Builder befindet sich zwar noch im Early Access, liefert aber schon viele Dinge, die der Evolution-Reihe bislang gefehlt haben. 

Prehistoric Kingdom bietet immer noch Alleinstellungsmerkmale – etwa fließendes Wachstum bei seinen Tieren (in JWE3 werden Jungtiere nach einer Zeit ohne Zwischenschritte sofort zu Erwachsenen), Designs auf dem neuesten Stand der Forschung und ausgestorbene Säugetiere. JWE3 hat aber in vielen Aspekten stark aufgeholt und ist in meinen Augen derzeit auch das deutlich rundere Spiel.

Wollt ihr wie John Hammond euren eigenen Dino-Park bauen, führt aktuell kaum ein Weg an Jurassic World Evolution 3 vorbei. Das Spiel ist nicht perfekt, aber auf einem sehr guten Weg. Und es kann noch besser werden, wenn Entwickler Frontier auf die Community hört und an den richtigen Stellen schraubt.

Ein neues Feature in Jurassic World Evolution 3 ist übrigens das Kaufen und Verkaufen von Dinosauriern. Das funktioniert über einen Online-Marktplatz im Spiel. Dort bekommt ihr zwar schnell neue Dinos, aber Vorsicht beim Einkauf ist trotzdem geboten: In Jurassic World Evolution 3 gibt es Ebay für Dinos, doch ihr solltet aufpassen, bei wem ihr kauft

MMORPG mit einem der besten Klassensysteme bekommt 2026 Nachfolger, zeigt riesige Schlacht, doch Fans wünschen sich nur 2 Dinge

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwarten Leaks, Musik aus Wildstar, MMORPG-Releases, weitere Halloween-Partys und vieles mehr.

Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Ragnarok Online gehört zu den Klassikern des MMORPG-Genres und hat vor allem im Herzen von MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus einen festen Platz. Ein Grund: das besondere Klassensystem. Im nächsten Jahr soll mit Ragnarok Online 3 endlich ein würdiger Nachfolger erscheinen.

Jetzt gab’s neues Gameplay zu einer großen Belagerungsschlacht. Viele Fans wünschen sich unter dem Video auf YouTube jedoch nur 2 Dinge: Streichung vom geplanten Auto-Combat-Feature und eine Wiederkehr des beliebten Kartensystems aus Teil 1, mit dem man Karten in Ausrüstungsteile sockeln konnte, um Effekte zu aktivieren.

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Ragnarok Online 3: Trailer zeigt riesige Schlacht um Burg

Schlotternächte, Turboboost und MDI in Azeroth gestartet

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Guild Wars 2 zeigt die hübsche Strandregion der neuen Erweiterung Visions of Eternity

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Mit Raven II ist in dieser Woche ein neues Dark-Fantasy-MMORPG für Mobile und PC (Epic Games Store) gestartet. Der Vorgänger war vor allem in Korea ein großer Erfolg. Über die verschiedenen Klassen des Spiels hatten wir vergangenes Jahr berichtet.
  • Am 22. Oktober ist ein kleines Update für Herr der Ringe Online erschienen, mit kleineren Anpassungen. Die kurzen Patch Notes findet ihr auf lotro.com.
  • Auch Albion Online feiert Halloween, und zwar vom 24. Oktober bis zum 13. November. Die Infos zum Allhalows-Event findet ihr auf albiononline.com.
  • Am 21. Oktober hat das beliebte MMORPG Tibia aus Deutschland eine neue Starter-Erfahrung erhalten, mit frischer Startzone und modernerem Tutorial. Die Patch Notes findet ihr auf tibia.com. Dort gibt es außerdem Infos zum Start von 3 neuen Welten sowie erweiterte Transparenzoptionen für Zauber.
  • In Old School RuneScape hat es sich ein Spieler zur Mission gemacht, 500.000 Fische zu essen. Während die Community ihn bei seiner Mission unterstützt, muss er sich auch den Vorwurf der Marktmanipulation gefallen lassen.
  • Seit dem 22. Oktober läuft auch in Star Trek Online ein Halloween-Event, das 3 Wochen lang besondere Aktivitäten und Belohnungen verspricht. Die Details findet ihr auf playstartrekonline.com.
  • Project: Gorgon hat am 22. Oktober ein neues Update erhalten, mit Änderungen für Boss-Monster-Loot, Bugfixes und Nerfs für diverse Systeme. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
  • Tera gibt’s ja zumindest auf Konsole noch, und auch da ist das Halloween-Event 2025 gestartet. Infos auf tera-console.com.
  • Für DC Universe Online ist Update 162 erschienen, mit Anpassungen für diverse Systeme und Inhalte. Die Patch Notes findet ihr auf dcuniverseonline.com.
  • Lineage II bekommt am 4. November ein neues Update, das unter anderem die Klasse der Samurai Crow auf die Server bringt. Ein Trailer auf YouTube stellt die Spielweise vor.
  • Die Catalyst-Erweiterung für EVE Online erscheint am 18. November und bringt ein unberechenbares Erz, Hyperraumrisse, neue Schiffe, Anpassungen für Bergbau und mehr ins Universum. Die volle Breitseite Infos gibt’s auf eveonline.com.

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

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Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Wer einen Gesamtüberblick über die Historie der Online-Rollenspiele sucht, wird in diesem umfassenden Special fündig: Die Geschichte der MMORPGs – Von Habitat bis Throne and Liberty, und allem, was dazwischen passiert ist

Microsoft bringt eine seiner wichtigsten Gaming-Marken mit neuem Remake auf PS5, macht deutlich: Der Konsolenkrieg ist vorbei

Microsoft hat ein modernes Remake zum ursprünglichen Halo angekündigt und das erscheint direkt am ersten Release-Tag auf PS5.

Um welche Marke geht es? Im Jahr 2001 erschien Halo: Combat Evolved. Der von Bungie entwickelte und von Microsoft veröffentlichte Shooter sollte den Startschuss einer legendären Shooter-Reihe einleiten, die seither eine Vielzahl von Nachfolgern erhielt.

Die Reise von Halo begann damals auf der Xbox und weitete sich über die Jahre auf den PC aus. Doch bis heute gingen Spieler auf Sony PlayStation-Konsolen leer aus. Während Halo auf Xbox jahrelang einer der wichtigsten Exklusiv-Titel war, warteten PlayStation-Spieler vergebens. Das ändert sich jetzt, wie die Kollegen von GamePro berichten.

Welches Halo kommt für PS5? Microsoft hat offiziell eine Neuauflage des ersten, originalen Halo vorgestellt, das auch für PS5 veröffentlicht wird: Halo: Campaign Evolved. Einen ersten Trailer zu dem Spiel in neuer Grafik-Pracht könnt ihr hier sehen:

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Microsoft zeigt Halo: Campaign Evolved im Trailer

Das originale Halo in neuem Gewand auf fremden Konsolen

Was ist das für ein Spiel? Halo: Campaign Evolved ist ein Remake der Kampagne des ersten Halos, Halo: Combat Evolved. Der Shooter erscheint 2026 auf Xbox Series X|S, PC und PlayStation 5 und wird zum Release-Tag in ausgewählten Versionen des Game Pass enthalten sein.

Halo: Campaign Evolved bleibt der Story des ursprünglichen Spiels treu, erhält aber obendrein drei neue Missionen mit dem Master Chief und Sgt. Johnson, die im Vorfeld der eigentlichen Geschichte spielen. Die drei neuen Missionen sowie die ursprüngliche Story könnt ihr mit Freunden im 4-Spieler-Online-Koop oder im 2-Spieler-Couch-Koop spielen. Online wird zudem Crossplay unterstützt.

Im Zuge der Neuauflage wurde auch die Steuerung, das Sounddesign und natürlich die Grafik verbessert. Besonders optisch macht das Remake dank Unreal Engine 5 einiges her.

Das Ende des Konsolenkriegs wird stetig deutlicher: Inzwischen ist klar, dass der Konsolenkrieg größtenteils vorbei ist.

Nachdem Xbox-Chef Phil Spencer im Februar 2025 noch betonte, dass er – anders als früher – nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will, zeigt Microsoft inzwischen mit verschiedenen Releases, dass sie stückweise ehemalige Exklusiv-Titel auch auf PlayStation anbieten wollen.

Den Startschuss für den Release von Xbox-Spielen auf Sony-Konsolen machten Anfang des Jahres Spiele wie Forza Horizon 5 und Indiana Jones. Die landeten auch prompt bei zahlreichen PlayStation-Spielern auf den Wunschlisten: Gamer beenden endlich den Konsolenkrieg: Sogar Spieler auf PS5 freuen sich auf neue Xbox-Titel