Ein Schauspieler aus GTA 5 bekam inmitten eines LivestreamsBesuch von der Polizei. Dieser Vorfall ging so entspannt von der Bühne, dass man meinen könnte, die Polizisten besuchen nur einen Freund.
Von welchem Schauspieler ist die Rede? Gemeint ist Ned Luke. Fans, die bei den Credits von GTA 5 aufgepasst haben, wissen, dass er einen der Protagonisten spielt – und zwar den Bankräuber (und Filmproduzenten) Michael De Santa.
Der Schauspieler streamt auch auf YouTube und Twitch. Dabei kommt es jedoch seit ein paar Jahren immer wieder zu Zwischenfällen mit der Polizei. Seit November 2023 war der 67-Jährige nun schon zum 8. Mal das Ziel von sogenanntem Swatting.
Hier seht ihr den zweiten Trailer zu GTA 6:
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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer
Polizeieinsatz wird zum Freundschaftsbesuch
Was ist Swatting? Der Begriff leitet sich von der Abkürzung „SWAT“ ab, die englische Bezeichnung für Spezialeinheiten der Polizei – vergleichbar mit dem deutschen SEK. Beim Swatting täuscht der Täter eine Gefahrensituation vor, um beim Betroffenen einen Polizeieinsatz zu provozieren.
Swatting ist kein harmloser Streich und sogar strafbar. Die Polizisten wissen nie, was genau sie am Einsatzort erwartet. Swatting kann für die Betroffenen traumatisierend sein, im schlimmsten Fall zu ihrem Tod oder dem anderer Personen vor Ort führen.
Ned Luke wurde zuletzt erneut Ziel von Swatting: Der letzte Vorfall ereignete sich am 23. Dezember 2025. Luke befand sich in diesem Moment in einem Livestream mit Rob Wiethoff, der Stimme von John Marston aus Red Dead Redemption. Eine Aufzeichnung des Streams findet ihr auf YouTube.
Der Schauspieler hat inzwischen so oft Besuch von der Polizei bekommen, dass diese ganz gemächlich ins Zimmer spaziert. Einer der Polizisten rief ihm direkt zu, dass er „schon wieder geswatted“ werde.
Luke reagiert ebenfalls komplett gelassen auf die Situation. Er begrüßt die Polizisten mit einem freundlichen „Wie geht’s, Jungs?“ und bittet die Zuschauer im Stream, „seinen Freunden“ frohe Weihnachten zu wünschen. Nach einem kurzen Gespräch wird sich freundlich verabschiedet.
„Habe damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen“
Den ganzen Vorfall seht ihr in einem Clip auf X.com (ehemals Twitter). Dort wird die Situation ebenfalls rege diskutiert. Dabei werden auch Scherze über die Absurdität der Situation geteilt:
„An diesem Punkt sollten sie einfach als Gäste dem Stream beitreten …“, schreibt X-Nutzer @SeyiGlobal. @megachogash pflichtet ihm bei und meint: „Ich habe wirklich damit gerechnet, dass sie sich auf die Couch setzen.“
@WarriorNight007 warnt davor, den eigentlichen Ernst der Lage zu verkennen: „Die Leute, die Witze darüber machen, begreifen nicht, wie lebensbedrohlich das ist“
Für mindestens eine der Personen, die den Schauspieler in der Vergangenheit geswatted hat, dürften nun rechtliche Konsequenzen folgen. Am 27. Dezember 2025 teilte Luke auf Instagram nämlich ein Bild, auf dem eine Anklageschrift zu sehen ist. Mit dabei ist eine deutliche Botschaft: „Fuck around and find out“.
Über den Jahreswechsel läuft in Pokémon GO ein passendes Event. Und das bringt euch eine starke, dauerhafte Änderung mit.
Was ist das für ein Event? Am Mittwoch, dem 31. Dezember 2025 um 10:00 Uhr startet in Pokémon GO das „Neujahr 2026“. Es ist bis Sonntag, dem 4. Januar 2026 um 20:00 Uhr aktiv.
Neben einigen Boni, starken Item-Belohnungen und einer erhöhten Shiny-Chance wird es mit Start des Events auch eine dauerhafte Änderung geben, von der ihr profitieren könnt.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
Alle Inhalte von Neujahr 2026 in Pokémon GO
Was ist das für eine Änderung? Mit Start des Events wird die Anzahl an garantierten Glücks-Tauschen erhöht. Während es bisher 35 waren, werden es nun 45 sein. Einen garantierten Glücks-Tausch könnt ihr auslösen, wenn ihr ein Monster, das 2020 oder früher gefangen wurde, tauscht.
Es gibt keine Möglichkeit, im Spiel zu sehen, wie viele der garantierten Glücks-Tausche ihr bisher durchgeführt habt. Wenn ihr wisst, dass ihr die bisherigen 35 bereits benutzt habt, dann wisst ihr jedoch sicher, dass ihr nun 10 weitere durchführen könnt.
Welche Monster gibt es? Sowohl in der Wildnis, als auch in Raids könnt ihr verschiedene Event-Pokémon finden. Dabei handelt es sich um die folgenden:
In der Wildnis:
Bisasam mit Partyhut*
Pummeluff mit Schleife*
Hoothoot mit Neujahrs-Outfit*
Pikachu mit Party-Zylinder*
In 1-Sterne-Raids:
Pikachu mit Party-Zylinder*
Waumpel mit Partyhut*
In 3-Sterne-Raids:
Rattikarl mit Partyhut*
Nidorino mit Partyhut*
Gengar mit Partyhut*
Woingenau mit Partyhut*
Welche Boni gibt es? Absolviert ihr innerhalb des Events Raid-Kämpfe, dann erhaltet ihr hierfür die doppelte Menge an Erfahrungspunkten und Sternenstaub. Zudem ist die Chance, ein Shiny-Pikachu mit Party-Zylinder zu finden, erhöht.
Neben Event-Feldforschungen wird es in „Neujahr 2026“ außerdem sogenannte tägliche Feldforschungen geben. Diese erhaltet ihr beim ersten Login des Tages, solange ihr 3 oder weniger Feldforschungen besitzt.
Löst ihr eine tägliche Feldforschung, dann könnt ihr hier ein Glücks-Ei oder einen Rauch als Belohnung erhalten.
Wenn ihr im Spiel unterwegs seid, dann könnt ihr außerdem festliche Feuerwerke im Himmel entdecken.
Weitere Inhalte: Mit Beginn des Events könnt ihr zudem ein neues Accessoire im Ingame-Shop für euren Avatar erwerben. Dies sind Kopplosio-Stiefel. Auch nach Abschluss des Events könnt ihr dieses Accessoire weiterhin erwerben.
Zudem gibt es ein kostenpflichtiges Ticket, das ihr für 1,99 $ (also ungefähr 2,50 €) erwerben könnt. Hierdurch erhaltet ihr jeden Tag im Event einen zusätzlichen Raid-Pass an Arenen. Außerdem schaltet ihr hierdurch eine befristete Forschung frei, in der ihr 2 Premium-Kampf-Pässe, 3.000 Sternenstaub sowie Begegnungen mit dem kostümierten Pikachu erhaltet, wenn ihr sie löst.
Der LoL-Profi Faker gilt für viele als der beste Spieler des MOBAs. Zuletzt musste sich der koreanische Profi jedoch geschlagen geben und das ausgerechnet im Duell gegen einen Fan.
Was war das für ein Event? Bei einem Event der Marke Red Bull traten die koreanischen Profis von T1 gegen verschiedene Gegner an. Darunter waren einige Streamer, aber auch Fans, die sich mit dem Profi-Team in verschiedenen Modi messen durften.
Als Teil des Events durften Fans ihr Können im Duell mit der LoL-Legende Faker zeigen. Ein Spieler zeigte dabei, dass der Rang wohl wirklich keine Rolle spielt.
Mehr zu Faker erfahrt ihr hier:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Faker verliert gegen einen „Noob“
Was war das für ein Duell? Die Fans, die gegen Faker antreten durften, spielten kein ganzes Match gegeneinander. Stattdessen fand das 1-gegen-1-Duell als Skillshot-Duell im „Dr. Mundo Dodgeball“ statt.
Beide Spieler spielten den Charakter „Doctor Mundo“ und bewarfen einander mit der ungeklenkten Fähigkeit „Infizierte Knochensäge (Q)“. Durch die kurze Distanz, die die beiden Kontrahenten trennte, war das Duell vor allem auf Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision ausgelegt.
So musste man etwa voraussagen, wo der Gegner als Nächstes hinlaufen würde und wann man selbst auszuweichen hat.
Wie hat Faker verloren? Das Duell lief extrem chaotisch ab. So verfehlten sowohl der Fan als auch Faker mehrfach mit der Fähigkeit und trafen einander nicht. Am Ende überlebte der Fan nur knapp, nachdem Faker seine Fähigkeit daneben gesetzt hatte.
Der Spieler, der gegen Faker antritt, war keineswegs ein Profi, im Gegenteil: Vor dem Match erklärte er, er sei „Unranked“, hätte also gar keinen Rang im Wettkampforientierten Modus von League of Legends inne. So reagierte Faker auch schockiert, als er den Rang seines Gegners erfuhr, wie man auf sooplive.co.kr circa bei Minute 01:01:30 Uhr sehen kann.
Das könnte auch der Grund für die Niederlage von Faker sein. Der Spieler bewegte sich stets unberechenbar und sorgte so für Schwierigkeiten bei Faker. Gleichzeitig verfehlte der Fan mehrfach stark und auch die Nervosität, als der wohl beste Spieler aus LoL nur noch knapp vor dem Tod stand, setzte dem Fan zu. Am Ende war es kein ganz glanzvolles Duell.
Dass Faker verliert, ist eher untypisch, meistens gehört der Midlaner von T1 zum Gewinner-Team, egal wie stark und erfahren die Gegner sind. Fakers Leistung beim Duell wird in der Community derweil belächelt. Um seine Persona gibt es sowieso schon viele Geschichten: Faker wirkt oft kalt und distanziert, aber Fans sagen, er sei ein riesiger Troll
Manuel „Grubby“ Schenkhuizen ist ein ehemaliger E-Sportler aus den Niederlanden, der sich vor allem mit dem Strategiespiel Warcraft III einen Ruf aufgebaut hat. Mittlerweile ist er 39 und streamt auf Twitch. Aktuell hat er sich dem deutschen WoW-Projekt Sauercrowd angeschlossen.
Um wen geht es? Grubby ist ein ehemaliger Strategie-Profi, der seit 2004 als einer der besten Spieler in Warcraft 3 gilt. Mit seinem einstigen Clan 4Kings stellte er einen Rekord für die meisten Siege bei der WC3L auf, der wichtigsten Team-Liga des Strategiespiels. Dort gehört er auch zur Spitze der Spielerstatistik.
Zu seinen bedeutendsten Siegen gehören die World Cyber Games 2004 und 2008, der Electronic Sports World Cup 2005 sowie die World Series of Video Games 2006. Insgesamt verdiente Grubby mehr als 363.500 $ an Preisgeldern, davon etwa 58.000 mit Starcraft 2.
HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute
Twitch-Streamer wird von HandOfBlood „eingebürgert“
Wie kam es dazu? Grubby kam über sunglitters zu Sauercrowd, eine deutsche Twitch-Streamerin, die in Form einer Kartoffel auftritt und auf Englisch streamt. sunglitters und Grubby hatten bereits gemeinsam an OnlyFangs teilgenommen, dem US-amerikanischen Vorbild des WoW-Projekts.
Um mitmachen zu dürfen, musste sich Grubby einem strikten Bewerbungsprozess unterziehen, einschließlich eines „Einbürgerungstests“ mit HandOfBlood. Der Niederländer erhielt zudem die Auflage, den WoW-Client auf Deutsch zu installieren, um die Immersion zu fördern.
Einen Ausschnitt aus dem Test könnt ihr hier sehen:
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So läuft es jetzt für ihn: Bislang schlägt sich Grubby wacker, sowohl was WoW angeht, als auch das Spielen in deutscher Sprache. Auch wenn die ein oder andere Feinheit vielleicht mal in der Übersetzung verloren geht, wie etwa in diesem Clip auf Twitch.
Zudem hat der Niederländer sein Vokabular bereits um wichtige Phrasen erweitert, wie etwa „Ordnung ist das halbe Leben“ und natürlich „Sprich deutsch du…“ (Quelle: Twitch).
Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern hat Grubby durchaus Erfahrung mit WoW, denn viele der Twitch-Streamer versuchen sich zum ersten Mal überhaupt an dem MMORPG.
Zumindest sieht der Niederländer die meiste Zeit so aus, als könnte er sich vage daran erinnern, das alles schon mal gesehen zu haben. Dann muss sich Grubby aber nicht nur daran erinnern, wie das denn nun funktioniert, sondern sein Wissen seinen ahnungslosen Mitstreitern auch noch auf Deutsch verklickern, wie etwa in diesem Twitch-Clip.
Auch seinen ersten Tod hat Grubby schon hinter sich gebracht. Er verlor seinen Priester auf Level 12, und reagierte, wie auch sonst, mit einem innbrünstigen „Ach du Scheiße.“ Der Clip erhielt mehr als 36.000 Aufrufe, ihr könnt ihn euch hier anschauen:
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Für das Event ist Grubby mit seiner liebenswerten Art und seinen sympathischen Grammatik-Schnitzern eine echte Bereicherung. Doch auch für ihn könnte sich die Teilnahme als Erfolg erweisen. Denn bereits mit OnlyFangs war es dem Niederländer gelungen, ein sehr viel größeres Publikum auf Twitch anzuziehen, als mit seinen üblichen Streams. Nun bleibt abzuwarten, ob er das wiederholen kann.
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In ARC Raiders könnt ihr strikt gegen andere Spieler kämpfen, oder freundlich sein. Manche Spieler sind allerdings öfter in friedvollen Lobbys als andere. Jetzt ist die Community überzeugt, es gibt einen Weg, um auch als PvP-Spieler in die friedlichen Lobbys zu kommen.
Wovon ist die Community überzeugt? Vor einigen Tagen richtete der Reddit-Nutzer „WG_Envoy“ sein Wort an die Community und verschaffte seinem Frust Luft. Er meckerte über die Lobbys, in denen er den Extraction-Shooter spielt. Alle würden bei Sichtkontakt sofort anfangen zu schießen und keiner spreche im Sprachchat. Er fragt die Community, wie er zurück in die friedlichen Lobbys von ARC Raiders kommt.
Und er bekam eine Antwort.
Manche Spieler schrieben, er solle sich vor allem in der Nähe von anderen Raidern freundlich verhalten und dem Matchmaking signalisieren, dass er freundliche Interaktionen habe. Andere Spieler waren sich wiederum sicher, dass die Lobbys einfach zufällig seien und es keine freundlichen Lobbys und separate PvP-Lobbys gibt.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
Raider zurück auf dem rechtschaffenen Pfad
Das ist jetzt seine Spielerfahrung: Vier Tage später meldete sich „WG_Envoy“ erneut bei der Community auf Reddit und berichtete, dass sein Weg zurück zum Frieden erfolgreich war. Er sei jetzt zwei Tage am Stück nur noch in freundlichen, friedvollen Lobbys gewesen.
„In meinen aktuellen Lobbys rennen alle sorglos herum und begrüßen einfach Leute, an denen sie vorbeikommen. Sie looten offen, gehen an anderen vorbei, ohne ihre Waffen zu ziehen… Ich sehe fast nie PvP.“
Er habe sogar in Solo-Lobbys erfolgreich an einem Kampf gegen die Queen teilgenommen, bei dem sich mehrere fremde Raider geholfen haben. Niemand schoss einem anderen hinterhältig in den Rücken.
Wie genau ist er in die friedlichen Lobbys zurückgekehrt? „WG_Envoy“ sagt, er habe einige Matches gespielt, ohne auf einen einzigen Raider zu schießen – nicht mal um sich zu verteidigen.
Das sagt die Community: Ein Reddit-Nutzer erklärte mit einer Fightclub-Anspielung, die erste Regel der friedlichen Lobbys sei es, nicht über die friedlichen Lobbys zu sprechen. Ergänzte aber mit einer etwas „ernsteren“ Note: „Willkommen in der Oase. Bitte hilf dabei, sie als solche zu erhalten.“
Ein anderer Nutzer ergänzte, dass das Schöne an den „PvE-Lobbys“ sei, dass es nur 2-3 Matches benötige, um wieder in die „PvP-Lobbys“ zu kommen, wenn man plötzlich anfange, PvP zu spielen. Doch viele sind sich einig, dass es auch die „Ratten“ benötigte, die hin und wieder ein Gefecht in den friedlichen Runden anzetteln, damit die Spannung eines Extraction-Shooter erhalten bleibt.
Clair Obscur: Expedition 33 eroberte 2025 so ziemlich alle Herzen, und hinterließ Spieler mit dem Wunsch, nach mehr. Diesen Wunsch könnte ein kommendes Rollenspiel erfüllen, jedoch wohl nicht so, wie sich die Fans das vorgestellt hatten.
Was war so besonders an Clair Obscur? An Clair Obscur kam im Frühling 2025 wohl kaum einer vorbei. Die Mischung aus rundenbasierten Kämpfen mit Echtzeit-Elementen in realistischer UE5-Grafik war für viele genau der frische Wind, den das Genre benötigt hat. Gepaart mit einer packenden Story und einem großartigen Soundtrack wurde daraus ein Rollenspiel-Erlebnis, das zurecht einen Award nach dem anderen eingesteckt hat.
Ein kommendes Rollenspiel weist nun starke Parallelen zu Clair Obscur auf, doch es bleibt abzuwarten, ob es wirklich die Lücke füllen kann, die der Überraschungs-Hit hinterlassen hat.
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Clair Obscur: Expedition 33 hinterlässt bei den Spielern eine Leere
Billiger Abklatsch oder der Beginn eines neuen Sub-Genres?
Um welches Spiel geht es? The Legend of Sword and Fairy, auch bekannt als Sword and Fairy, ist eine chinesische Rollenspiel-Reihe, von der es mittlerweile 9 Mainline-Games sowie unzählige Spin-offs gibt, inklusive mehrerer Comics und Verfilmungen.
Am 29. Dezember erschien jetzt der Trailer zum offiziellen Remake von Sword and Fairy 4. Und der erinnert deutlich an den Rollenspiel-Hit 2025. Einige Spieler glauben bereits, das Zeitalter der „Ex33-Likes“ sei angebrochen, andere sprechen zynisch von „Parry-Slop“ – also quasi „Ramsch, aber mit Parieren.“
Hier könnt ihr euch ein eigenes Bild vom Trailer im chinesischen Original machen:
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Kann das Spiel die Lücke füllen? Daran scheinen Fans zumindest aktuell noch nicht so richtig zu glauben. In den Kommentaren auf YouTube wird Sword and Fairy 4 eher als „billige Kopie“ abgetan, denn als würdige Alternative.
So seien Kamerawinkel, Combat-Menüs und die gesamte Benutzeroberfläche quasi 1 zu 1 vom Rollenspiel-Hit übernommen worden. Auch sieht es im Trailer so aus, als könnten Charaktere gegnerische Angriffe in Echtzeit parieren – das gab es im Original aus dem Jahr 2007 so nicht. Manche glauben nun, dass das Parier-System in den bestehenden rundenbasierten Combat gezwängt wurde, um vom Erfolg von Clair Obscur zu profitieren.
Andere Nutzer weisen jedoch darauf hin, dass auch das Hit-Rollenspiel das Rad nicht gänzlich neu erfunden habe, und seinerseits stark von JRPGs wie Persona – und tatsächlich Super Mario – inspiriert gewesen sei.
Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Remake mit genug eigenen Einfällen von Clair Obscur abheben kann, ohne sich zu weit vom eigenen Original zu entfernen, und die alten Fans zu verprellen. Bislang ist wenig über das Spiel bekannt, außer, dass es für PC erscheinen soll. Einen Release-Termin gibt es noch nicht.
Angesichts des immensen Erfolgs von Clair Obscur ist es jedoch wohl tatsächlich nur eine Frage der Zeit, ehe die ersten „Ex33-Likes“ versuchen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Auch, wenn es so bald wohl kein Spiel wie Clair Obscur: Expedition 33 geben wird, haben wir für euch 5 starke Alternativen zusammengestellt, mit denen ihr euer Verlangen wenigstens etwas stillen könnt. Und wer weiß, vielleicht überrascht uns das erste richtig gute Ex33-Like ja früher als erwartet.
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Es gibt verschiedene Arten von Horror, die jedoch ein gemeinsames Ziel verfolgen – Unbehagen auszulösen. Doch wieso spaltet das Genre seine Zuschauer so stark und warum kann es, trotz dieses unangenehmen Gefühls, so viele Leute begeistern? Auch MeinMMO-Redakteurin Caro liebt das Genre, da es kaum ein anderes gibt, das sie so bewegen kann.
Man erschrickt, gruselt sich, ist angespannt und kann in manchen Momenten kaum hinsehen oder zuhören. Man wird mit Sachen konfrontiert, die definitiv kein wohliges Gefühl auslösen sollten – und trotzdem entscheiden sich eine Menge von Horror-Fans regelmäßig dazu, genau diesem Gefühl nachzugehen.
Manche tun dies mit Büchern, andere schauen sich Horrorfilme an und weitere begeben sich in Games noch näher in diese grauenhaften Situationen. Doch warum ist das so?
Mancher mag vermuten, dass es eine Vorliebe für das Morbide ist, dass man sich über das Leid von anderen ergötzt und dass Horror-Fans doch einfach Masochisten sind. Ja, vielleicht kann das ein oder andere in manchen Fällen stimmen, doch es gibt psychologische Gründe, wieso sich Menschen so gerne in diese unangenehmen Situationen begeben, und die sind sogar gar nicht so makaber, wie man vermuten mag.
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The Substance – Trailer zum außergewöhnlichen Body-Horrorfilm
Trotz Angst und Ekel fühlen sich Fans in dem Genre besonders wohl
Obwohl Horrorfilme und -Games negative Gefühle auslösen, sind sie trotzdem sehr beliebt. Ähnlich wie bei tatsächlichen Bedrohungen, aktiviert ein Horrorfilm den Sympathikus, also das System für die nicht willige Steuerung der Organaktivität (Quelle: B. L. Kiss auf Springer Nature): Der Atem wird flach, man ist wachsamer, und das Herz schlägt schneller. Man ist in Alarmbereitschaft.
Verhaltensforscher und Professor Haiyang Yang und sein Kollege Kuangjie Zhang untersuchten die Gründe, wieso viele Menschen es kaum erwarten können, ausgerechnet solch ein Gefühl freiwillig zu suchen (Quelle: carey.jhu.edu).
Neben der körperlichen Stimulation, die durch Angst und die Bewältigung hervorgerufen wird, bietet Horrorunterhaltung die Möglichkeit für neue Erfahrungen, die man in der Realität nur ungern machen möchte. Das Medium ist wie eine Art Sicherheitsnetz, das Zuschauern die Möglichkeit bietet, ihre Neugier nach den dunkelsten Abgründen des Menschseins zu stillen, aber auch die Erfahrung und Bewältigung von grenzwertigen Stresssituationen zu wagen.
Filme und Spiele sind nicht real, man ist als Zuschauer oder Spieler komplett in Sicherheit und hat selbst die Kontrolle und die Entscheidungsfreiheit, sich mit diesen Gefahren und dem Nervenkitzel auseinanderzusetzen. Eine kontrollierte Gefahr, der man sich freiwillig stellt und die man überwinden kann.
Auch Lauri Nummenmaa, Leitung eines Labors für menschliche Emotionssysteme und Neurowissenschaften, unterstützt diese These, doch erklärt, dass das Gefühl der Angst nicht alleine für die Beliebtheit von Horror sorge. „Ein Teil des Vergnügens an Horrorfilmen kommt von der Erleichterung nach der Spannung“, sagt Nummenmaa (via The Scientist). Der Adrenalinstoß nach einer solch körperlichen und emotionalen Erfahrung nach einem Horrorfilm rege das Belohnungszentrum im Gehirn an, was den Wunsch erwecke, den Nervenkitzel erneut zu erleben. „Der Genuss resultiert also oft aus der Tatsache, dass wir diese starken Emotionen tatsächlich in einer sicheren Umgebung erleben können.“
Emotionaler als erwartet – wieso mich Horror noch mehr abholen kann, als andere Genres
Achtung! Milde Spoilerwarnung für P.T. und eine recht ausdrückliche Spoilerwarnung für das Ende von The Substance.
Ich liebe Horror, das kann ich so als Statement stehen lassen, auch wenn – oder vielleicht besonders weil – ich mich verschiedenen unangenehmen Inhalten in einem selbst ausgesuchten Rahmen stellen kann.
Mit unangenehmen Inhalten sind nicht immer nur brutales Gemetzel oder groteske Monster gemeint (versteht mich nicht falsch, beides hat seine Daseinsberechtigung und spaßige Slasher sowie ein heftiges Monsterdesign können mich auch absolut abholen). Es geht um unausgesprochene Tabus, Gefahren der Gesellschaft und schlichtweg Themen, die existenzielle Ängste hervorrufen – und ich danke sämtlichen Horror-Projekten dafür, dass sie mir die Möglichkeit gaben, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.
„P.T.“, der interaktive Teaser für das gecancelte, aber niemals vergessene Silent Hills, war eine absolute Grenzerfahrung für mich, die mich jedoch von Anfang bis Ende begeisterte. Ich hasse Jumpscares, ich bin nämlich trotz meiner Liebe für das Genre sehr schreckhaft, aber P.T. spielt mit dem viel schlimmeren Aspekt der Spannung, die mich langsam aber sicher emotional sowie körperlich durch den Fleischwolf jagte.
Und auf einmal befindet man sich gemeinsam in einem Flur – und will einfach verschwinden (Quelle: Nerds with Mics)
Wenn ich mich erschrecke, ist der Moment der Angst schnell vorbei. Aber als ich dieses Baby betrachtete und hörte, wie sich hinter mir etwas regte, als sich eine Tür öffnete, aber nichts heraustrat, oder als Lisa einfach da stand und wir uns anstarrten: In diesen Momenten habe ich die Luft angehalten und konnte mich vor Spannung und Angst kaum rühren – und ich liebe P.T. dafür.
Innerlich weiß ich: Es ist ein Spiel, nur ein Spiel, ich kann dieses unangenehme Gefühl jederzeit stoppen, wenn ich es will. Aber ich will es nicht.
Ein Horrorfilm gab mir die emotionalste Kinoerfahrung, die mich bis heute beschäftigt
Das angesprochene Gefühl der Katharsis, das Gefühl des Ausbruchs und der Erleichterung im Horror-Genre, sorgte für eine emotionale Kinoerfahrung, die Cineasten neidisch machen könnte – und die fühlte ich ausgerechnet bei Coralie Fargeats Body-Horrorfilm „The Substance“ aus 2024.
Der Film behandelt, grob zusammengefasst, die Erlebnisse einer 50-jährigen ehemaligen Schauspielerin, die aufgrund der Reaktionen ihres Umfelds, der Branche und ihrer Selbstwahrnehmung mit ihrem Äußeren zu kämpfen hat. Um sich besser zu fühlen, lässt sie sich auf eine experimentelle Substanz ein, die bei Missachtung der Regeln heftige Nebenwirkungen mit sich bringt, die den Körper, aber auch die eigene Identität ordentlich … „durchmischen“.
Die Protagonistin, Elisabeth Sparkle (gespielt von Demi Moore, die durch ihre Rolle in dem Film auch für einen Oscar nominiert wurde), leidet immer mehr unter dem Einfluss der Substanz und den Erwartungen und Reaktionen einer Gesellschaft, in der der Wert von Frauen auf ihr Äußeres reduziert wird.
Als sie am Ende des Films die Früchte ihrer Entscheidungen erntet, und während einer Live-Übertragung als absolute Body-Horror-Monstrosität vor versammeltem Publikum angegriffen wird, konnte ich trotz des ekelhaften Bildes nicht wegsehen.
Einblick in das Storyboard aus The Substance (Quelle: YouTube)
Die Szene, in der „Monstro Elisasue“ (der Name der mutierten Elisabeth) durch einen abgerissenen Arm beginnt, alle Zuschauer mit einer Fontäne aus Blut zu begießen, löste bei mir – so absurd das jetzt klingt – eine der heftigsten emotionalen Reaktionen aus, die ich jemals durch einen Film erfahren durfte.
Das Adrenalin, die Katharsis, die absolute Eskalation, gemischt mit all den Eindrücken und Gefühlen, die sich bis zu dem Moment aufgestaut haben, alles bricht in diesem Moment aus. Sie werden eingepackt in Brutalität, Wut und so viel Blut, dass man denken könne, es läge ein roter Filter über dem Bild. Ich fühlte mich wie bei einem Finale eines Konzertes, so heftig konnte es mich mitreißen. Bisher hat das noch kein anderer Film, geschweige denn ein anderes Genre hervorrufen können.
(Allerdings war meine Freundin der lebendige Beweis, dass dies nicht für alle Zuschauer zutrifft, denn sie hätte sich am liebsten unter ihrem Kinositz verkrochen.)
In dem Making-of von The Substance könnt ihr sehen, wie diese Szene gemacht wurde – wenn ihr das Video hier startet, werdet ihr direkt an die relevante Stelle geleitet, ohne andere Spoiler zu sehen:
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Auch wenn man Gefühle wie Alarmbereitschaft, Angst und Adrenalin nicht direkt mit „Entspannung“ in Verbindung bringt, sind Horrorfilme und -Spiele die Sorte von Unterhaltung, auf die ich mich freue, wenn ich mir einen schönen Feierabend gestalten will. Denn auch wenn sie mich emotional fordern, spüre ich spätestens in den ruhigeren Momenten, dass ich gerade richtig abschalten kann.
Geht es euch genauso? Oder sollte man Horror lieber ganz weit von euch entfernt halten? Teilt es uns gerne in den Kommentaren mit – Vorschläge zu euren Lieblings-Horrorstücken sind ausdrücklich erwünscht!
Ob sich diese Liebe für Horror bereits in meiner Kindheit entwickelt hat, lässt sich schwer sagen, allerdings könnte es an manchen Filmen liegen, die trotz des Labels „Familienfilm“ viel zu viele Kinder verstört haben: Hier sind 10 Filme aus eurer Kindheit, die ihr viel zu früh gesehen habt
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South Park wurde ein weiteres Mal in World of Warcraft verewigt. Dieses Mal aber eindeutiger als jemals zuvor – und äußerst kreativ.
Es gibt Wortkombinationen, bei denen denkt man sofort an etwas ganz Bestimmtes. Für WoW-Fans dürfte „Mama, Schüssel!“ oder „Mom, Bathroom!“ sofort ein lebhaftes Bild von Cartman aus South Park hervorrufen. Es spielt auf eine Folge an, die vor beinahe 20 Jahren im Fernsehen lief und noch heute bekannt ist. Für einen Spieler war das offenbar Anlass genug, die Charaktere aus South Park in das eigene Haus zu setzen – und das in erstaunlicher Detailgenauigkeit.
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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet
Teppiche erschaffen Cartman, Kyle und Co in WoW
Wie wurden die Charaktere nachgebaut? Wer sich das Bild vom Spieler Atlaslock eine Weile lang anschaut, erkennt sofort, wie er bei der Erschaffung vorgegangen sein muss. Denn der Vorteil der Charaktere ist, dass sie in den meisten Fällen aus vielen runden Einzelteilen bestehen – und diese lassen sich mit dem Teppich darstellen, den man einfärben kann. Der Teppich ist ohnehin eines der mächtigsten Housing-Gegenstände.
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Kleinere Details, wie Cartmans Kinn oder auch die Augenbrauen wurden dann offenbar mit Kopfsteinpflaster nachgebaut und die Augen sind nachtelfische Lampen, die auch noch ein schönes Leuchten in den Raum bringen.
Worauf spielt das Bild an? South Park macht sich im Grunde „seit immer“ über alle möglichen Themen lustig, die in der Gesellschaft irgendwie relevant sind. Das war auch schon bei World of Warcraft der Fall. Denn damals, im Jahr 2006 (Staffel 10, Folge 8) lief die Folge mit dem Namen „Make Love, Not Warcraft“. Die Folge war eine Mischung aus dem typischen South-Park-Stil und Machinima in World of Warcraft, bei dem Jungs versuchen, WoW zu genießen und dabei gleichzeitig jemanden besiegen müssen, der unendlich stark ist, weil er „kein Leben hat“.
Die Episode ist, wie alle anderen von South Park auch, kostenlos auf der Website von South Park zu sehen.
Community zeigt viel Kreativität beim Housing: Seitdem das Housing vor rund einem Monat gestartet ist, zeigt sich die Spielerschaft extrem kreativ. Obwohl erst ein kleiner Teil der Housing-Funktionen freigeschaltet ist und viele weitere Möbel, Dekorationen und Haus-Level noch kommen werden, haben wir bereits einige Meisterwerke zu sehen bekommen. Eines unserer Highlights war etwa das Haus vom Spieler Ticks, der viele kreative Ideen in sein Eigenheim gesteckt hat.
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Als Steven Spielberg vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu einem seiner Filme hörte, verstand er nicht sofort, wie genial sie ist.
Was verstand Spielberg nicht? Steven Spielberg gilt als einer der größten und besten Filmregisseure aller Zeiten, doch als er vor 50 Jahren zum ersten Mal die Filmmusik zu „Der weiße Hai“ hörte, hielt er sie für einen Scherz.
Der Soundtrack des Horrorfilms stammt von dem US-amerikanischen Komponisten John Williams und zeichnet sich durch zwei sich wiederholende Noten (E und F) aus, die sich in Lautstärke und Intensität verändern, um die Annäherung des gefährlichen weißen Hais anzukündigen.
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Trailer zum Horrorfilm “Der Weiße Hai” von Steven Spielberg
Was genau sagt Spielberg zu der Musik? In der Doku „The Music by John Williams“, die das Lebenswerk des Komponisten thematisiert, spielt Spielberg eine große Rolle, da die beiden an 29 Filmen zusammenarbeiteten. Dort erzählt der preisgekrönte Regisseur auch, wie seine ersten, ganz ehrlichen Gedanken zu der Musik von „Der weiße Hai“ waren:
„Zuerst dachte ich, er scherzte. […] Ich dachte nur: ‚Oh mein Gott, wir werden kein Orchester haben. Wir werden nur ein Klavier haben, und Johnny wird nur ein paar Sachen in den tiefen Registern spielen.‘“
Doch trotz Spielbergs anfänglicher Bedenken schaffte es der musikalische Vorschlag von Williams in den Film und wurde zu einem legendären Soundtrack, den wohl jeder Filmliebhaber kennt.
Warum verwendete Spielberg die Musik trotzdem? Spielberg führte in der Doku aus, dass Williams immer wieder sagte, er solle sich die Musik des Films nochmal anhören – und das tat er. Irgendwann sprang der Funke dann über, berichtet der Regisseur: „Dann fing ich an, die Genialität dessen zu begreifen, was du da geschaffen hattest.“
Williams selbst erklärt den Gedanken hinter dem Soundtrack in der Doku mit den Worten: „Stell dir vor, du bist völlig allein an einem dunklen Ort, an dem du fast gar nichts sehen kannst. Es ist absolut still. Und das Erste, was du hörst, ist [imitiert das Theme von ‚Der Weiße Hai‘]. Du spürst, dass etwas Gefährliches auf dich zukommt. Allein durch diese tiefen Töne in einer Atmosphäre, in die sie eigentlich gar nicht hineingehören.“
Starfield hat eine kostenlose Mod bekommen, die das Spiel grundlegend verändert. Es kann aber sein, dass ihr sie nicht spielen könnt.
Im September 2023 veröffentlichte Bethesda mit Starfield ihr bislang jüngstes Rollenspiel. Die Erwartungen der Spieler waren im Vorfeld hoch, aber Bugs, eine durchwachsene Performance, zahlreiche Ladescreens, lange Laufwege und andere Kritikpunkte enttäuschten die ersten Tester – obwohl das Spiel auch vielen Gamern Spaß macht.
Rund 1 Jahr nach Release erschien dann der erste große DLC für Starfield, und trotz schwacher Reviews auf Steam halten manche Spieler Shattered Space für den besten Bethesda-DLC. Jetzt, im Jahr 2025, erschien eine umfangreiche Mod für das Rollenspiel, die das Spiel grundlegend verändert und damit zu einem Spiel macht, das sich Fans ewig wünschten.
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Starfield zeigt seine erste Story-Erweiterung Shattered Space im Trailer
Mod macht aus Starfield ein Star-Wars-Spiel
Was ist das für eine Mod? Bei der kostenlosen Mod handelt es sich um ein sogenanntes „Total Conversion Projekt“, bei dem das jeweilige Spiel, in diesem Fall Starfield, grundlegend verändert wird. Bethesdas Rollenspiel dient quasi nur noch als Grundlage, aus Starfield wird „Star Wars Genesis“.
Bei Star Wars Genesis werden dementsprechend nicht nur Assets von Starfield durch neue Assets im Star-Wars-Stil ausgetauscht und neu angemalt. Es werden auch völlig neue Inhalte hinzugefügt, darunter neue Waffen, Rüstungen und Planeten wie Tatooine und Mos Eisley, Städte wie Kestro City, eine neue Hauptstory und Fraktions-Quests. Es gibt auch neue Gegner.
Weil es den Rahmen sprengen würde, alle Änderungen und Neuheiten der Mod aufzuzählen, verlinken wir euch hier die Übersicht auf der Website der Mod unter genesismodlist.com
Zusätzlich zu den neuen Inhalten und Gameplay-Elementen geht die Mod auch verschiedene Probleme des Grundspiels an und behebt etwa Bugs oder verbessert bestimmte Aspekte des Grundspiels, darunter die Ladescreens.
Auf YouTube könnt ihr euch einen Überblick über Star Wars Genesis verschaffen:
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Das sagt die Community zu der Mod: Für einige Spieler geht mit Star Wars Genesis ein großer Wunsch in Erfüllung. Nicht nur, weil das Projekt neue Inhalte für Starfield liefert und einige Probleme des Rollenspiels angeht, sondern vor allem, weil es ein nahezu unvergleichbares Star-Wars-Erlebnis erschafft. Ein Spieler schwärmt etwa auf Reddit: „Das ist das Star-Wars-Spiel, das ich mir immer gewünscht habe.“
Ein anderer Nutzer schreibt auf Reddit: „Starfield mit Star-Wars-Genesis-Mods ist das Star-Wars-Spiel, das wir alle verdienen.“ Anschließend führt er aus, dass er sehr viel Spaß mit dem Projekt habe.
Warum kann die Mod nicht jeder spielen? Star Wars Genesis hat 2 einschränkende Faktoren: Zum einen ist die Mod nur am PC und nicht für die Konsolen-Versionen von Starfield verfügbar. Obendrein wird am PC die Steam-Version benötigt.
Der andere, stark einschränkende Faktor, ist die geforderte Hardware. Star Wars Genesis hat relativ hohe Mindestanforderungen. Die Entwickler empfehlen beispielsweise eine Nvidia GeForce RTX 4060Ti mit 16 GB VRAM und einen 32 GB großen Arbeitsspeicher. Außerdem müsst ordentlich Speicherplatz auf eurer Festplatte freiräumen, denn es werden mindestens 250 GB benötigt, mit der HD-Überarbeitung sogar 350 GB (die Installation des Grundspiels ist mit 140 GB allerdings schon einberechnet).
Wie bei Starfield wird auch bei Star Wars Genesis eine SSD für die Installation empfohlen. Bereits beim Release des Rollenspiels im Jahr 2023 zeigte ein YouTuber, warum diese Empfehlung sinnvoll ist und ihr euch daran halten solltet:Starfield empfiehlt, unbedingt eine SSD zu nutzen – YouTuber zeigt, warum
Das „Sauercrowd“-Event zieht derzeit ganz Twitch Deutschland in seinen Bann. Doch schon vor dem Start wollte Papaplatte bei seinem eigenen Event in WoW Classic cheaten und kramte dafür ein Relikt aus der Schulzeit aus.
Was ist das für ein Event? Das „Sauercrowd“-Event in WoW Classic ist gerade das Highlight auf Twitch. Hunderte große Streamer sind zeitgleich in World of Warcraft Classic unterwegs, um dort ohne zu sterben ins Endgame zu kommen.
Doch dass ein Tod das Ende des eigenen Charakters bedeutet, ist nicht die einzige Regel des Projekts. So dürfen die Streamer nicht bewusst mit Nichtstreamern interagieren oder sich von Zuschauern helfen lassen. Das sorgte schon an Tag 1 für Streit.
Ebenso ist es verboten, auf optimierte Levelrouten zurückzugreifen. So sind die Addons „RestedXP“ und „Guidelime“ explizit in den Regeln verboten. Doch die Auslegung der Regeln wurde schon vor dem Event auf die Probe gestellt.
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SO wurden Challenges für Papaplatte zum Lebensunterhalt
Mit dem Overhead-Projektor an den Regeln vorbei
Wie wurden die Regeln ausgehebelt? In einem Clip auf YouTube sieht man Papaplatte zusammen mit Streamer Rumathra. Die beiden erklären, wie sie das Regelwerk austricksen wollen.
Während Addons und Levelrouten eigentlich verboten sind, wollen die beiden sich eine eigene Levelroute mit einem Overhead-Projektor an die Wand projizieren lassen. Das Gerät, das man wohl nur noch aus der Schule kennt, sei in den Regeln nicht explizit verboten worden.
Ganz nach dem Motto: „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“ versuchten die beiden diese kreative Regelauslegung zu nutzen, um einen Vorteil beim Leveln zu erhalten. Doch die anderen Organisatoren waren nicht begeistert.
Hier könnt ihr den Clip sehen:
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Was sagen die anderen Organisatoren? Die anderen Organisatoren des Sauercrowd-Projekts waren nicht so glücklich über kreative Regelauslegung. In einem Clip auf Twitch sieht man die Reaktion von HandOfBlood und Metashi12, den beiden anderen Organisatoren des Events.
Im Video erklären sie Papaplatte, dass auch ein Overhead-Projektor mit einer Levelroute immer noch eine optimierte Levelroute sei, die laut den Regeln verboten ist. Des Weiteren finden sie auch, dass man als Gildenleitung eigentlich als gutes Beispiel vorangehen sollte.
Als Strafe für die Aktion schlägt HandOfBlood im Video auch eine Zeitstrafe von 10 Minuten vor, die Papaplatte später in das Event starten muss. Die Strafe wurde jedoch nicht durchgesetzt und alle starteten das Event zur gleichen Zeit. Der Streamer kam also nochmal ohne Strafe davon, seinen Overhead-Projektor-Cheat durfte er allerdings nicht benutzen.
Eigentlich wollte MeinMMO-Redakteurin Jasmin ihrer Schwiegermama einfach nur ein nettes Geschenk machen. Doch das Paket mit der Nintendo Switch Lite, das bei ihr ankam, war nicht das Geschenk, das sie sich erhofft hatte.
Hinweis: Meine Erfahrung soll keine Anleitung sein, Käufer ungerechtfertigt zu melden. Sie gilt nicht für alle Käufe, die ihr auf eBay tätigt. Informiert euch vorher, wann der Käuferschutz auf eBay greift.
Da ich meine Schwiegermama wieder mehr zum Zocken verführen wollte, hatte ich mir überlegt, ihr zusammen mit meinem Partner eine Nintendo Switch Lite zu schenken. Als Handy-Spielerin ist die Switch Lite die perfekte Alternative für sie:
Die Konsole ist kleiner und lässt sich durch ihr geringeres Gewicht überallhin mitnehmen.
Die Konsole gibt es ein wunderschönen, bunten Farben.
Die Bedienung ist leichter als bei anderen Handhelds.
Da sie die Joy Cons nie abnehmen muss, spart sie sich bei der Lite das Gefrickel und Gewackel der Controller.
Umso erfreulicher war es für mich, dass ich auf der Verkaufsplattform eBay eine Nintendo Switch Lite zusammen mit Mario Kart 8 Deluxe ersteigern konnte. Das Paket hat mich nur 120 € gekostet, was ein großes Schnäppchen für die Konsole plus einen preisstabilen First-Party-Titel ist.
Aber als ich schon den Schuhkarton gesehen habe, in dem die Konsole geliefert wurde, hatte ich ein ungutes Gefühl bei dem Kauf.
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Die Nintendo Switch 2 im Unboxing-Video
Ersteigerte Switch hatte mehr Macken als gedacht
Vielleicht habt ihr selbst schon einmal die Erfahrung gemacht, dass es eine gewisse Diskrepanz beim Verkäufer zwischen „neuwertig“ und „gebraucht“ geben kann. In meinem Fall war die Switch an sich in Ordnung. Es gab keine groben Kratzer oder Macken am Gehäuse selbst.
Allerdings sah ich direkt, dass sich der Bildschirm an einer Ecke langsam von der Konsole löst. Dadurch ist am Rand eine Luftblase entstanden, die man auch bei eingeschalteter Konsole gesehen hat. In der Produktbeschreibung auf eBay wurde die Luftblase nicht erwähnt.
Alleine damit hätte ich leben können. Mit ein bisschen Kleber und andrücken konnte die Luftblase auf eine kleine Stelle am Rand minimiert werden. Die Mini-Luftblase war so nicht mehr im Sichtbereich des Bildschirms.
Die Ecke oben links ist nicht schön, aber immerhin funktioniert die Switch noch.
Viel schlimmer war jedoch: Der Schuhkarton ließ nicht viel Platz neben der Konsole für Mario Kart 8 Deluxe. Ich dachte, dass das Modul vielleicht schon in die Konsole eingesteckt wurde oder dass sich der Verkäufer vertan hat und das Spiel digital installiert oder aus dem eShop heruntergeladen werden musste. Fehlanzeige.
Damit war die Switch Lite für 120 € gar nicht mehr so ein krasses Schnäppchen, wie es vorher gewirkt hat. Auf meine Nachrichten hat der Verkäufer erst mit „Da stand nie bei, dass Mario Kart enthalten ist“, dann irgendwann gar nicht mehr reagiert. Deshalb gab es für mich nur einen Ausweg, um die Sache doch noch irgendwie zum Guten zu wenden.
eBay Käuferschutz war die beste Lösung
Der eBay-Käuferschutz greift bei Fällen, in denen der Artikel beschädigt ist oder nicht der Beschreibung entspricht. In meinem Fall trafen gleich beide Sachen zu, denn der Bildschirm war beschädigt und Mario Kart fehlte komplett.
Zudem hatte sich der Verkäufer nicht mehr bei mir gemeldet. Deshalb schrieb ich den Käuferschutz an und fragte, wie man das Problem lösen könne. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich wirklich sehr geärgert und gehofft, dass eBay irgendwie eine Lösung für das Problem findet.
Natürlich hätte es mich auch schlimmer treffen können. Immerhin gibt es Geschichten von Betroffenen, die eine komplett andere Ware erhalten haben. Aber gerade, weil das ein Geschenk für eine nahe stehende Person sein sollte, war ich deshalb frustriert.
Und tatsächlich habe ich eine bessere Lösung erhalten, als ich es mir je hätte vorstellen können. eBay hat mir in diesem Fall einfach den kompletten Verkaufspreis erstattet. Das Problem mit der beschädigten Switch Lite war dadurch nicht aus der Welt, aber wie bereits erwähnt konnten wir es mit ein wenig Kleber und Drücken lösen.
Zudem konnten wir von dem erhaltenen Geld eine frische Version von Mario Kart 8 Deluxe noch dazu kaufen. Letztendlich hat sich also dieser Horrorkauf doch noch als glücklicher Zufall herausgestellt.
Was sind eure schlimmsten Erfahrungen auf Verkaufsplattformen? Wurdet ihr auch schon einmal so gescamt wie ich? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Am 30. Dezember startet in Pokémon GO die letzte Rampenlichtstunde des Jahres. Was steckt drin?
Wann startet die Rampenlichtstunde? Die Rampenlichtstunde startet am 30. Dezember um 18:00 Uhr. Von da an habt ihr bis 19:00 Uhr Zeit, euch das Pokémon des Tages zu sichern.
Welches Pokémon erscheint? Das Pokémon im Rampenlicht ist Botogel. Der Boten-Vogel gehört zu den Typen Eis und Flug und bringt keine Entwicklung mit.
Welchen Bonus bringt die Stunde? Es gibt die doppelte Menge an Sternenstaub für jedes Pokémon, das ihr fangt.
Kann Botogel shiny sein? Ja, es gibt auch das schillernde Botogel. Doch die Rate dafür ist nicht erhöht.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
Lohnt sich Botogel in der Rampenlichtstunde?
Wie stark ist Botogel? Leider gar nicht stark. Der kleine Vogel verteilt gerne Geschenke, aber das eben bedauerlicherweise auch im Kampf. Weder in der PvP-Liga, noch in Raids oder Arenen solltet ihr auf Botogel als Angreifer setzen. Da gibt es in der Liste der stärksten Pokémon in Pokémon GO deutlich bessere Kandidaten.
Lohnt es sich trotzdem? Für Shiny-Jäger könnte Botogel trotzdem interessant sein, da es ein sehr auffälliges Farbmuster als schillerndes Pokémon mitbringt. Die Shiny-Rate ist zwar nicht erhöht, doch es werden sehr viele Botogel auftauchen – vielleicht habt ihr ja Glück!
Botogel und sein Shiny
Lohnt sich der Bonus? Der Sternenstaub-Bonus pro Fang ist immer nützlich, da man die Ressource in Pokémon GO eigentlich immer gebrauchen kann, zum Leveln oder Attacken-Lernen. Nutzt ihr ein Sternenstück, gibt es nochmal die Hälfte des Sternenstaubs obendrauf.
Wie geht es weiter in Pokémon GO? Der Dezember neigt sich dem Ende zu, eigentlich gibt es nur noch einen echten Termin in diesem Monat: das Neujahrs-Event. Was euch da erwartet, könnt ihr hier nachlesen. Ansonsten heißt es: Warten auf den Januar und mit neuen Events ins Jahr 2026 starten! Hier findet ihr alle Events im Januar 2026 in Pokémon GO.
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In WoW HC kann man auf viele Arten den Charakter verlieren – heldenhaft im Kampf oder afk blöd abgelenkt. Letzteres bereitet dabei besonders viel Freude.
Zu einem HC-Event in WoW Classic gehört auch immer ein klein wenig Schadenfreude. Wenn der Charakter eines Gildenkollegen das Zeitliche segnet, dann ist immer der richtige Zeitpunkt gekommen, um einen fiesen Spruch abzulassen und zu analysieren, was die Person besser hätte machen können. Blöd nur, wenn man das in dem Augenblick macht, wo auch der eigene Charakter nichtsahnend verprügelt wird.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!
Was ist passiert? Der Streamer KubaFPS schaut sich gerade den Stream von Niekbeats an. Dieser war mit seiner Priesterin im Wald von Elwynn am Kämpfen und sah sich plötzlich zwei Wölfen gleichzeitig gegenüber. Eine Situation, die bereits das Ende bedeuten kann – und auch zum Tod des Charakters führte. Als Nieks Charakter zu Boden ging, kommentierte Kuba:
Der muss sich healen. […] Aber Digga, der hat doch einfach noch Schildabsorbieren und alles. Broo… Er ist mit Level 8 gestorben, Chat. Boah ist das Pain.
Das leichte Lächeln vergeht KubaFPS allerdings, als er den Stream schließt und dabei wieder sein eigenes WoW in den Vordergrund rücken lässt – denn die Nachricht dort sieht ganz ähnlich aus: Sein Charakter ist gestorben, während er sich einen Stream angeschaut hat:
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Damit hat er die eine Grundregel von WoW Classic Hardcore verletzt: Logge dich immer aus, wenn du nicht spielst und geh niemals an gefährlichen Orten afk.
Denn während er sich den Stream seines Kollegen angeschaut hat, sind die Troggs im Steinbruch von Gol’bolar respawnt und haben Kubas Charakter schnell über die Wupper geschickt – auf Stufe 10.
Wie viele Tode gab es bisher? Obwohl das Sauercrowd-Event erst seit rund 2 Tagen läuft, haben schon viele WoW-Charaktere ins digitale Gras gebissen. Einige Streamerinnen und Streamer mussten bereits mehrfach anfangen. Bisher gab es bereits über 100 Tode und die meisten davon kann man sich direkt auf der Seite von Sauercrowd noch einmal anschauen.
Sauercrowd funktioniert stark nach dem amerikanischen Vorbild von „OnlyFangs“ und scheint eine ganz ähnliche Dynamik zu entwickeln. Allerdings hat Sauercrowd einen großen Vorteil – eine riesige Nostalgiewelle, gerade in Deutschland, die unter anderem auch durch Songs von Jan Hegenberg befeuert wird, dessen Musik viele noch aus ihren Anfangstagen von World of Warcraft kennen dürften.
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Auch die Entwickler von Path of Exile 2 genießen ihre Winterferien und das zugunsten der Spieler, die gerade mit einer neuen Methode so richtig abräumen können.
Warum sperren sich die Spieler in der Kampagne ein? Die Spieler von Path of Exile 2 dürfen sich seit der letzten Erweiterung „The Last of the Druids“ über ein neues Season-System freuen. Hier gibt es „Build your Dungeon“-Stil eigene Tempel zu errichten, die dann richtig platziert, sehr lukrativ für den eigenen Charakter werden können.
Doch auch wenn die Entwickler die Season-Mechanik zuletzt gebufft haben, gibt es ein Nadelöhr, das eigentlich verhindern soll, dass Spieler zu schnell vorankommen. Die einzelnen Kartenteile der Tempel sind nur recht spärlich verteilt. So soll es einige Zeit dauern, bis Spieler ihren Tempel ausgebaut haben.
Eine neue Methode umgeht dieses Nadelöhr jedoch. Hierfür sperren sich die Spieler in einem gewissen Teil der Kampagne ein, der garantiert ein solches Kartenteil für den Tempel droppt. Sie farmen dort gezielt ein Low-Level-Gebiet, um an die Tempelteile zu kommen, doch das kommt nicht ohne Kosten.
Hier könnt ihr den Trailer zur Tempel-Mechanik sehen:
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Trailer zu Path of Exile 2: Fate of the Vaal zeigt die Königin der Vaal
Keine Methode für OP-Charaktere
Was sind das für Kosten? Um Loot in dem Low-Level-Gebiet der Kampagne von Path of Exile 2 zu erhalten, müssen Spieler ebenfalls ein niedriges Charakter-Level haben. Für die meisten Spieler bedeutet dies: Ein zweiter Charakter muss her. Dieser wird bewusst darauf getrimmt, die entsprechende Karte zu farmen.
Dabei soll der neue Charakter möglichst lange in der nötigen Level-Range bleiben. Sollte er durch das farmen ein zu hohes Level erreichen, gibt es auch hier irgendwann keinen Loot mehr, was wieder einen neuen Charakter nötig macht.
Wie gut ist die Methode? Die Spieler umgehen mit dem Trick das Nadelöhr, welches die Entwickler bewusst eingebaut haben, und kommen so in Windeseile an ausgebaute Tempel und dadurch an viel Loot. Die Methode ist deshalb wirklich gut.
Die Spieler haben außerdem wohl richtig Glück, dass gerade auch Winterferien bei den Entwicklern von Path of Exile 2 sind. So gab es bislang zwar einige wichtige Hotfixes, doch die Methode für den schnellen Tempelausbau ist bislang noch nicht repariert worden.
Deadlock befindet sich aktuell in einer Testphase. Das neue Spiel von Valve auf Steam hat MeinMMO-Autor Nico jedoch so sehr begeistert, dass er schon vor Release über 1.000 Stunden gespielt hat. Jetzt möchte er euch zeigen, weshalb Deadlock ein Meisterwerk wird.
Was ist Deadlock überhaupt? Deadlock ist ein neues MOBA von Valve und mischt bekannte Vertreter des Genres wie Dota 2 oder LoL mit Helden-Shootern wie Overwatch oder Marvel Rivals.
In den Straßen von New York kämpft ihr in einem Ritual um euer Leben. Jeweils sechs Helden oder Mystiker, wie sie in Deadlock genannt werden, kämpfen gegeneinander und müssen das Hauptgebäude, den Patron, zerstören, um die Runde zu gewinnen.
Wer schreibt hier? Vor 13 Jahren trat MeinMMO-Autor Nico zum ersten Mal in die Welt der MOBAs ein. Mit Dota 2 startete seine Karriere, und seitdem hat er über 10.000 Stunden in verschiedenen Vertretern des Genres gesammelt.
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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve
Ein neues MOBA von Valve – kann das was werden?
Als ich zum ersten Mal von Deadlock hörte, zweifelte ich, ob das überhaupt was wird. Kann sich heutzutage ein MOBA bei den großen Konkurrenten durchsetzen, und wird Valve daran festhalten? In der Vergangenheit hat Valve bereits gezeigt, dass sie ein Projekt schnell auf Eis legen können, wie es auch mit dem Kartenspiel „Artifact“ oder „Dota Underlords“ passiert ist.
Doch die ersten Informationen zu Deadlock hatten eine Besonderheit: „Icefrog” ist einer der Hauptentwickler. Dieser Name ist für viele Spieler, und gerade für mich, sehr bedeutungsvoll. Denn Icefrog ist einer der prägenden Entwickler von Dota und wurde später von Valve eingestellt, um Dota 2 zu erschaffen.
Nach dieser Info wurde mein Interesse geweckt. Als schließlich der Tag meiner Einladung zu Deadlock kam, spielte ich meine ersten Runden und merkte, dass dieses Spiel etwas Besonderes ist. Im Verzeichnis gibt es eine kleine Übersicht der wichtigsten Punkte, weshalb ich sage, dass Deadlock ein Meisterwerk wird:
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Die unglaubliche Tiefe von MOBAs und spaßige Action der Helden-Shooter vereint
Spiele wie Dota 2 oder League of Legends sind so beliebt, weil sie eine unglaubliche Komplexität bieten und regelmäßig mit Updates versorgt werden. Jeder Charakter hat verschiedene Fähigkeiten, die ihr aufwerten könnt, und aus einer riesigen Auswahl an Items werden die besten für eure Helden gekauft.
Helden-Shooter wie Overwatch oder Marvel Rivals haben hingegen eher weniger Komplexität. Es gibt keine Items zu kaufen und euer Charakter kann auch nicht im Level aufsteigen, allerdings macht das schnelle Shooter-Gameplay richtig Spaß und durch die Fähigkeiten der Helden, gibt es eine gewisse Lernkurve.
Deadlock vereint beide Stärken der Genres – und genau das ist für mich einer der Hauptgründe, warum es so viel Spaß macht.
Nachdem der Download fertig war, startete ich gespannt in die erste Runde. Nach ca. 40 Minuten war ich begeistert von Deadlock und fand viele Parallelen aus Dota 2 wieder. Die Handschrift von Entwickler Icefrog war deutlich zu spüren. Bekannte Items, Fähigkeiten oder Spielelemente haben mich sofort heimisch fühlen lassen.
Doch die genannten Sachen sind auf keinen Fall eine einfache Kopie. Sie wurden perfekt für das Gameplay eines Helden-Shooters angepasst. Da ich Overwatch sehr gerne gespielt habe, mir dort allerdings die Komplexität fehlte, fühlte sich Deadlock für mich einfach richtig an und ich wusste, dass dieses Spiel besonders wird.
In den ersten Runden fiel mir direkt die Bewegung von Deadlock auf, womit die Helden durch New York navigiert werden. Diese ist nicht nur WASD, Springen und Ausweichen, sondern hat eine steile Lernkurve.
New York ist ein Parkour für die Charaktere
Neben den großen Mechaniken der MOBAs und Helden-Shooter gibt es in Deadlock eine Neuerung, die ich so in noch keinem anderen Spiel dieses Genres erlebt habe. Die Bewegungsmechaniken sind derart komplex, dass ich auch nach vielen Hunderten Stunden noch neue Tricks lerne, um schneller durch die Straßen von New York zu navigieren.
Neben dem einfachen Ausweichen und einem Doppelsprung gibt es noch viele weitere Mittel, um über die Karte zu reisen. Die Seilbahn, mit der die Charaktere sich zu den Lanes bewegen, kann mit dem richtigen Timing für einen raschen Temposchub benutzt werden. Anschließend fliegt ihr einige Meter durch die Luft, führt einen Wandsprung aus und benutzt den Doppelsprung, um die letzten Meter zum Hochhaus zu überbrücken.
Dieser Weg dauert normalerweise viele wichtige Sekunden, kann jedoch mit etwas Training in einem Bruchteil der Zeit überquert werden. Das Lernen der Bewegung in Deadlock macht unglaublich viel Spaß und belohnt euch regelmäßig, je besser ihr darin werdet. Hier gibt es ein Beispiel, wie die Bewegung von Deadlock mit etwas Training aussieht.
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Die Grenzen der Helden können mit Items ausgereizt werden
In Deadlock sind die vielen Items nicht einfach nur Werte für euren Helden, oder eine passive Fähigkeit, die kaum ins Gewicht fällt. Sie entscheiden, wie euer Charakter in einer Runde gespielt wird, und gleichzeitig könnt ihr die Grenzen der Helden ausreizen.
Die Items werden in drei Kategorien – Waffe, Magie und Vitalität – aufgeteilt. Jede Kategorie hat ihre eigene Dichte an Items. Neben denen, die lediglich die Feuerrate oder Leben erhöhen, gibt es auch viele Besonderheiten zu entdecken.
Es gibt Items, um die Reichweite, die Dauer oder die Anzahl an Aufladungen eurer Fähigkeiten zu erweitern. Zusätzlich habt ihr die Wahl aus interessanten Support-Items, wie einen Rettungsstrahl, der eure Teammates aus heiklen Situationen herausziehen kann.
Durch Upgrades und Items können eure Fähigkeiten neue Ausmaße annehmen
Das war nur eine sehr geringe Auswahl an Beispielen, mit denen die Helden außerhalb ihrer Fähigkeiten erweitert werden können. Zusätzlich gibt es noch fliegende Teppiche, einen Amboss, der auf eure Gegner fällt und die Möglichkeit, eure Schüsse auf gleich mehrere Feinde abprallen zu lassen.
Das Item-System von Deadlock ist wahrscheinlich das beste und interessanteste, was ich in einem MOBA je gesehen habe und bringt mich oft dazu, verschiedene und lustige Builds auszuprobieren.
Viele Charaktere haben gleich mehrere Spielstile
In Deadlock gibt es keine offiziell festgelegten Rollen, wie Support oder Carry. Allerdings haben einige Helden starke Support-Fähigkeiten oder sind eher für das Benutzen ihrer Waffe vorgesehen. Am Ende bestimmen die Items, welche Rolle ihr im Team einnehmt, und dadurch gibt es für die meisten Helden gleich mehrere Spielstile, die sich stark unterscheiden.
Einer meiner Lieblingshelden ist Paradox. Paradox hat eine pulsierende Bombe, die durch den richtigen Build riesig wird und mit einem besonderen Item ein zweites Mal eingesetzt werden kann. Zusätzlich wird das Item Alchemistenfeuer platziert und ihr habt einen starken Teamfighter, der große Gebiete kontrollieren kann.
Eine andere Fähigkeit ist das Aufladen ihrer Waffe, um einen verheerenden Schuss abzufeuern und die getroffenen Gegner kurz in der Zeit einzufrieren. Mit den richtigen Items wird dieser Schuss tödlich und vernichtet oft einen Großteil der Lebensleiste. Dieser Build legt den Fokus auf die Waffe und den aufladbaren Schuss, sodass Paradox von einem starken Teamfighter zum tödlichen Jäger wird.
Die riesigen Bomben (links) und der verheerende Schuss (rechts) von Paradox mit verschiedenen Item-Builds
Zu guter Letzt schauen wir auf ihre Ultimate. Paradox wirft ein Projektil und tauscht die Position mit dem getroffenen Gegner. Solltet ihr den Build um diese Fähigkeit bauen, wird Paradox zu einem Support, der wichtige Kills vorbereitet und allgemein das Team stark unterstützt.
Valve steckt unglaublich viel Liebe in Deadlock
Während meiner Zeit in Deadlock ist mir immer wieder die Qualität des Spiels aufgefallen. Klar gibt es vieles, was nicht fertig ist, und einige Modelle stammen noch aus einer frühen Version von Deadlock namens Neon-Prime. Dennoch steckt Valve sehr viel Liebe in ihr neues Projekt.
Das Sounddesign von Deadlock ist phänomenal. Jeder Charakter hat eigene einzigartige Soundeffekte für die Fähigkeiten und die Items sind ebenfalls mit eigenen Tönen ausgestattet. Besonders in hitzigen Gefechten, in denen 12 Charaktere mit Waffen und Fähigkeiten um sich schießen, merke ich die Qualität des Spiels und weiß genau, wann etwas passiert, sobald ich ein bestimmtes Geräusch höre.
Wo wir schon beim Sound sind, kommen wir doch zum Voice-Acting. In Deadlock hat jeder Charakter mehrere Voicelines, die sich dem Spielgeschehen anpassen. Sollten zwei Helden am Anfang der Runde zusammen auf eine Lane gehen, unterhalten sie sich während des Weges, wenn ihre Charaktere über die Lore verbunden sind. Auch ganze Konversationen werden zwischen einigen Helden geführt und tragen zu einer immersiven Welt bei.
Zu den vielen Voicelines, die sich auch auf das eigene Geld, Items, Killstreaks und das Töten von bestimmten Feinden beziehen, kommt das hervorragende Pingsystem hinzu. Durch das Halten des Mausrades wird ein Chatrad aufgerufen, in dem ihr aus vorgefertigten Kommandos wählen könnt. Diese sind klassisch wie „Rückzug“, „Ja“ oder „Nein“, haben jedoch verschiedene Arten, wie euer Charakter diese sagt.
Dadurch gab es schon viele Konversationen, die komplett über das Chatrad liefen, was mir die oft langweilige Kommunikation in anderen Spielen ordentlich vermiest hat.
Deadlock hat die interessantesten Charaktere aller MOBAs
Die 32 Charaktere von Deadlock sind nach vielen Tausenden Stunden MOBAs eine herrliche Abwechslung und bieten viele interessante Ideen. Auch das vertikale Spielprinzip von Deadlock hilft dabei, einzigartige und ikonische Helden zu erschaffen.
Die Charaktere von Deadlock im Auswahlbildschirm
In Deadlock gehört ein Roboter mit riesigem Laser, ein Hotelmitarbeiter mit Türen wie die Portal-Gun oder ein Wrestler, der aus der Luft mit fast Lichtgeschwindigkeit auf euch hinunter rauscht, zum Alltag dazu.
Zugegeben dauerte es einige Zeit, bis ich mit den Charakteren warm wurde, denn viele sind zwar in der Theorie einfach, erfordern jedoch ein gewisses Training. Je mehr Runden ich mit einem Charakter spielte, desto interessanter wurde er für mich. Gleichzeitig machte es auch immer mehr Spaß, verschiedene Builds zu testen.
Nach über 300 Charakteren, die ich in Dota 2 und League of Legends kennenlernen konnte, hat Deadlock für mich mit Abstand die einzigartigsten Helden.
Das nächste Update sollte eigentlich im Dezember und noch vor Weihnachten kommen. Allerdings hat der Valve-Entwickler Yoshi im offiziellen Discord angekündigt, dass es sehr wahrscheinlich erst im Januar 2026 veröffentlicht wird.
Für die Feiertage gibt es stattdessen eine Holiday-Challenge. Solltet ihr mit einem der 32 Helden eine Runde gewinnen, wird eine Weihnachtskugel am Baum im Versteck angebracht. Zusätzlich gibt es eine neue Schneeballfähigkeit, die sich mit jeder aufgehängten Deko verbessert.
Der Weihnachtsbaum im gemütlichen Versteck
Abschließende Worte zu einem der besten kompetitiven Spiele, das noch nicht veröffentlicht wurde
Deadlock ist für mich schnell zu einem, oder sogar dem besten kompetitiven Spiel geworden. Die einzigartigen Charaktere, das Item-System, das Setting, die Karte und die Qualität von Deadlock sind schon jetzt hervorragend und es wird mit jedem Update besser. Zuletzt hat mich ein Spiel so begeistert, als ich vor 13 Jahren Dota 2 kennengelernt habe.
Jedes Update von Deadlock ist für mich wie Weihnachten und ich freue mich riesig darauf zu sehen, was Valve sich noch alles einfallen lässt. Natürlich gibt es die klassische Einstiegshürde eines MOBAs, allerdings belohnt Deadlock den Spieler mit einem unvergesslichen kompetitiven Erlebnis.
Wenn ihr Deadlock selbst ausprobieren wollt, lasst euch nicht unterkriegen, denn Deadlock hat eine sehr steile Lernkurve und kann am Anfang oft überfordernd sein. Mit jeder Runde und jedem gekauften Item werdet ihr besser und lernt dazu. Wir haben bereits einige Anfänger-Tipps zusammengestellt, die euch helfen sollen, einen besseren Einstieg in Deadlock zu finden: Deadlock Einsteiger-Guide: 9 Tipps, die euch sofort besser machen
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Die Nintendo Switch 2 Edition bietet dabei aber das rundere Spielerlebnis mit verbesserter Performance dank höherer Bildrate und Auflösung, sofern ihr die aktuelle Konsole euer Eigen nennt. Trotz Unkenrufen entwickelte sich das jüngste Pokémon-Spiel schnell zu einem echten Hit für die Macher.
Pokémon-Legenden: Z-A katapultiert euch in ein neues Abenteuer, das in Illumina City spielt. Ihr erkundet die Stadt, enthüllt ihre Geheimnisse und bekämpft sowie fangt natürlich jede Menge Pokémon. Trainer und Pokémon laufen hier miteinander und agieren in Echtzeit. Mit dabei sind auch neue Kampfbedingungen und Mega-Entwicklungen. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.
Pokémon-Legenden: Z-A spaltet die Community: Zwischen Enttäuschung und Begeisterung
Während beispielsweise die Tests bei GameStar und GamePro das Spiel wegen technischer und inhaltlicher Unzulänglichkeiten eher durchwachsen aufgenommen haben, urteilte Mein-MMO-Redakteur Niko, dass es sich trotz allem um ein verdammt spaßiges Rollenspiel handelt.
Auch die Rezensionen bei Amazon fallen mit durchschnittlich 4,2 von 5 Sternen mittlerweile deutlich mehr zugunsten von Pokémon-Legenden: Z-A aus, während die Bewertungen zur Veröffentlichung im Oktober im Schnitt noch deutlich weniger wohlwollend daher kamen.
Pokémon-Legenden: Z-A – Nintendo Switch 2 Edition für nur 36,44 Euro statt 69,99 Euro UVP bei Amazon
Weitere Angebote: Radeon RX 9070 XT, Laptop und Tastatur
Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.
Mit dabei sind aktuell zum Beispiel das derzeit günstigste Custom-Design der beliebten Grafikkarte Radeon RX 9070 XT und ein guter Alltags-Laptop von Lenovo mit 16 GByte Arbeitsspeicher. Außerdem bekommt ihr aktuell auch noch eine nahezu perfekte Gaming-Tastatur von Corsair ebenfalls zum Tiefpreis.
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Gabe Newell schlug einem Entwickler vor, dass sein Shooter zu den ersten Spielen auf Steam gehört – doch daraus wurde nichts.
Um welches Spiel geht es? Wie der polnische Entwickler Adrian Chmielarz in einem Interview mit PCGamesN erzählt, hat er einst eine E-Mail von Gabe Newell bekommen, noch bevor dieser Steam veröffentlichte.
Chmielarz ist der Schöpfer des First-Person-Shooters Painkiller, der 2004 veröffentlicht wurde und heute für viele Gamer Kultstatus hat.
Das Spielprinzip von Painkiller folgt der Prämisse von Titeln wie Doom und Serious Sam: Ihr schlachtet euch im Fegefeuer als Solokämpfer durch die Armeen Lucifers, um den Herrscher der Hölle bei seinem Vormarsch auf den Himmel aufzuhalten und selbst in den Himmel zu eurer verstorbenen Partnerin zu dürfen.
Im Spielverlauf schließt ihr mehrere Level pro Kapitel ab, wobei am Ende jedes Kapitels ein Bosskampf gegen einen von Lucifers Generälen wartet.
Painkiller hatte zudem einen Multiplayer mit Modi wie Deathmatch und Capture-The-Flag, der stark an Quake erinnerte und sogar eine eigene E-Sports-Szene besaß.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
Das war die Anfrage von Newell: Laut Chmielarz habe Newell damals in einer E-Mail vorgeschlagen, Painkiller als eines der ersten Spiele auf Steam anzubieten:
„Ich erinnere mich, dass ich eine E-Mail von Gabe [Newell] bekommen habe – ich weiß nicht mehr genau wann, aber es war vor dem Start von Steam. Er schrieb: ‚Hey Leute! Wir werden diesen ganz kleinen Shop starten und möchten ein paar Spiele dort anbieten, und wir sind Fans von Painkiller. Was haltet ihr davon? Wollt ihr mitmachen?’“
Chmielarz war damals allerdings noch nicht sonderlich überzeugt von der Idee, erzählt er und führt aus: „Ich dachte mir so: ‚Äh, ich weiß nicht …‘“
Deshalb landete Painkiller nicht auf Steam: Der Entwickler berichtet, dass er gar nicht die Entscheidungsgewalt hatte, obwohl er sich ohnehin unschlüssig war:
„Stell dir vor: Wir hatten die Möglichkeit, zu den allerersten Spielen [auf Steam] zu gehören, aber wir hatten nicht die Rechte an Painkiller, also war das sowieso kein Thema. Aber ich erinnere mich, dass meine ehrliche Reaktion so etwas wie ‚haha‘ war. Ich war wirklich unentschlossen!“
Die Rechte von Painkiller lagen bei der Veröffentlichung des Shooters nicht bei Chmielarz und dem Entwicklerstudio „People Can Fly“, sondern bei dem Publisher „DreamCatcher Interactive“. Seither wechselten die Rechte an der Marke mehrfach den Besitzer.
Neben Videospielen, Zeichnen und Dungeons & Dragons stieß MeinMMO-Redakteurin Caro auf ein neues Hobby, das all ihre Vorlieben vereinte. Was zunächst etwas einschüchternd wirkt, ist jedoch sehr einsteigerfreundlich, wie sie auch selbst feststellte – und nun auch euch überzeugen will.
Habt ihr jemals darüber nachgedacht, mit dem Bemalen von Miniaturen zu starten? Seid euch aber noch nicht sicher, ob das Hobby etwas für euch ist? Dann schenkt mir doch bitte 10 Minuten eurer Zeit, um euch zu erzählen, wie selbst bemalte kleine bunte Plastikfiguren euer Leben bereichern können.
Als ich begann, mich für D&D zu interessieren und unsere erste Kampagne zustande kam (Grüße gehen raus an die Barden Bellas), bastelte ich unsere ersten selbstgemalten Minis aus Pappe. Allerdings begann ich mich langsam dafür zu interessieren, wie man unsere Helden noch schicker darstellen konnte.
Eines führte zum anderen und bevor ich mich versah, blickte ich in meinem lokalen Tabletop- und Rollenspielladen auf eine Menge kleiner grauer Plastikfigürchen, vom Abenteurer bis zum Drachen. Ich wusste: Mist, das wird jetzt meine neue Persönlichkeit.
Ich konnte dem Mitarbeiter im Laden ansehen, wie sein Gesicht aufblühte, als ich ihm sagte, dass ich ein Neuling bin und Hilfe brauche. Und dieser begeisterte Helfer will ich nun für euch sein.
Hier sind daher meine Tipps für weitere Neulinge, die den letzten Schubs benötigen, um selbst mit diesem wirklich wundervollen Hobby zu starten.
In dem Trailer zur vierten Kampagne von Critical Role sind auch ein paar Miniaturen der Helden zu sehen:
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Die 4. Kampagne von Critical Role startet jetzt und wird größer als je zuvor
Was benötigt man für den Start?
Um in das Hobby einzusteigen, benötigt man ein paar Dinge, um loslegen zu können:
Miniaturen: ob von WizKidz, Warhammer oder Etsy, ob Abenteurer oder Monster, hier könnt ihr euch austoben.
Farben: Es gibt verschiedene Sorten, die man benötigt, darunter:
einen Primer als Basis, damit die Farbe auch auf der Miniatur hält
bunte Farbe zum Kolorieren (es gibt auch metallische Farben, die sich super für Rüstungen und Waffen eignen)
Effektfarben als ein schickes Nice-To-Have
Washes für mehr Details, Schatten, Tiefe und Abnutzungen
Einen Top-Coat, um die Farbe besser zu versiegeln (gibt es in matt oder glänzend)
Pinsel: Wenn ihr verschiedene Techniken nutzen wollt, ist es sinnvoll, verschiedene Pinsel zu haben. Ich selbst nutze ein recht günstiges Set, das alles beinhaltet, was ich brauche und mir bis heute treue Dienste erweist. Es muss nicht sofort High-End oder teuer sein.
Haushaltsgegenstände wie ein Wasserbecher, Papiertücher zum Abtrocknen der Pinsel und eine Palette für Farben (es kann auch Pappe oder Karton sein)
Weitere Nice-To-Haves, aber wirklich nicht dringend nötig:
Unterlage wie eine Schneidematte, eine Zeitung oder ähnliches tut es aber auch
Plastikkleber, wenn man größere Miniaturen noch zusammenkleben muss
Nasspalette, wodurch eure Farbtropfen nicht so schnell austrocknen
Miniaturhalter, wo ihr die Basis eurer Miniatur einspannen könnt
Einige der Produkte kauft ihr einmal und könnt sie jahrelang oder mit guter Pflege für immer nutzen. Andere Dinge wie Farben werden nach einer Weile verbraucht sein. Allerdings sind die Minis, die man in der Regel bemalt, so klein, dass man mit den Farben sehr sparsam umgehen kann.
Ungefähr so sieht mein Arbeitsplatz beim Malen aus (Die Kiste mit zu vielen verschiedenen Farben passt leider nicht mehr aufs Bild)
Der vermutlich wichtigste Tipp: Es gibt eine riesige Community – nutzt sie!
Ich habe schnell festgestellt: Wer den Mund aufmacht, dem kann auch geholfen werden. Und es muss kein Mitarbeiter in einem Tabletop-Laden sein. Auch online findet man eine Menge Künstler, die ihre Tipps und Tricks teilen, darunter auch Bubblegum Angels, die ich bereits für MeinMMO interviewt habe.
Im Laden wurde mir direkt der Hinweis gegeben, dass man vor allem am Start gar nicht so viel Geld investieren muss. Mir wurde ein „Warpaints Fanatic”-Starterset von The Army Painter für ungefähr 30 Euro empfohlen. Das stellte alles für die erste Miniatur bereit, um überhaupt herauszufinden, ob es mir Spaß macht. Das Set beinhaltete ein paar Farben, einen Primer, die Wash, einen Pinsel und natürlich eine kleine Miniatur.
Die Inhalte dieses Startersets nutze ich noch bis heute und verwende dementsprechend die Farben der gleichen Firma, weil ich A) einfach zufrieden bin und B) die Farben im lokalen Laden kaufen kann. Natürlich steht euch eine große Bandbreite an Marken zur Verfügung, vielleicht sogar noch hochwertigere Farben. Allerdings bin ich jedoch einfach bei den Produkten geblieben, mit denen ich eingestiegen bin und gut zurechtkomme.
Auch mit Paints von Citadel, die vor allem mit Warhammer in Verbindung stehen, kann man durch ein Starterset mit einem ähnlichen Preis einsteigen. Ich bin mit den mir empfohlenen Farben aber bisher sehr zufrieden.
Seit dem ersten Starterset ist meine Hobbybox jedoch um einiges voller geworden. Das betrifft auch meine Auswahl an Miniaturen, die immer noch sehnlichst darauf warten, endlich bemalt zu werden, während ich schon die nächsten bestellt habe.
Wie wird aus einem grauen Figürchen ein schicker Held oder ein fieses Monster?
Wenn ihr Miniaturen kauft sind sie meistens ungeprimed und unbemalt.
Zunächst gibt es hier einen wichtigen Hinweis: Ich bin absolut noch kein Profi und auch erst selbst vor weniger als einem Jahr eingestiegen, aber mit meinen Methoden konnte ich bereits ein paar schicke Ergebnisse erzielen. Es gibt verschiedene Arten und Wege, um Minis zu bemalen. Speedpainting zum Beispiel, was besonders schnell für ansehnliche Ergebnisse sorgt.
So habe ich Minis bemalen gelernt:
Primen
Mit einem Primer schafft ihr eine Basis auf eurer Miniatur, damit die Farben besser an der Figur haften. Deswegen muss der Primer auch die komplette Figur bedecken – oder zumindest alles, was ihr bemalen wollt.
Man kann ihn entweder sprühen oder mit einem Pinsel auftragen. Ich nehme den Pinsel, da ich keinen Hobbyraum besitze und meine Küche nicht zerstören will. Falls ihr Spray-Primer nutzen wollt, tut das am besten draußen an der Luft.
Ein Tipp: Wenn ihr den Primer mit einem Pinsel auftragt, macht lieber dünnere Schichten, als eine fette Ladung Primer zu nutzen. Wenn ihr zu viel primed, könnten kleine Details unter der Schicht verloren gehen.
Grundfarben
Wenn eure geprimte (und getrocknete!) Miniatur bereit ist, könnt ihr die ersten Farben auftragen. Es empfiehlt sich hier ebenfalls mit mehreren dünnen Schichten zu arbeiten. Auch wenn es nicht sofort deckt und durch mehr Schichten länger dauert, wird euch so mehr Details erhalten bleiben. Das Ergebnis wird auch gleichmäßiger sein.
Ihr könnt eure Farben durch einen Tropfen Wasser verdünnen und mehrere Farben mischen, oder auch heller und dunkler machen, wenn euch ein bestimmter Farbton fehlt.
Zuerst bemalt ihr die Stellen, die am schwierigsten zu erreichen sind. Hier könnt ihr etwas „unordentlicher” sein, da die nächsten Farben diese Stellen überdecken werden. So arbeitet ihr euch voran, bis die gesamte Miniatur bemalt ist.
Hier möchte ich euch darauf hinweisen, wie man mit seinen Pinseln umgehen sollte, um sie beim ersten Versuch nicht direkt zu ruinieren, denn: Eingetrocknete Farben ruinieren eure Pinsel!
Reinigt eure Pinsel nach jedem Gebrauch und bei jedem Farbwechsel in einem Becher mit kaltem Wasser, aber lasst die Borsten nicht einweichen. Ihr säubert sie, streicht das Ende über euer Papiertuch und lasst sie dort abtropfen beziehungsweise trocknen.
Noch ein Tipp meinerseits: Wählt lieber etwas hellere Farben, als die, wie ihr sie am Ende auf eurer Miniatur sehen wollt. Mit dem nächsten Schritt, den Washes, wird nämlich dafür gesorgt, dass diese etwas „voller” aussehen und auch etwas dunkler wahrgenommen werden.
Hier könnt ihr sehen, wie sich die verschiedenen Schritte auf das Aussehen auswirken.
Washes
Hier hatte ich meinen ersten „Oh … okay, jetzt kommt alles wirklich zusammen”-Moment, als ich sehen konnte, wie viel Tiefe die zunächst etwas nüchtern wirkende Miniatur bekommen konnte.
Washes sind sehr dünnflüssige Farben, die einer Miniatur jedoch eine Menge Leben einhauchen. Sie heben Detail hervor, sorgen für Schatten und lassen eure Helden, Rüstungen und Waffen aussehen, als würden sie wirklich leben:
Ihr dippt den Pinsel in die farbige Flüssigkeit und tragt sie auf eure Miniatur auf. Die wässrige Farbe sammelt sich dann in den tieferen Fugen und Ecken, lässt dadurch Details herausstechen, schafft Schatten und „kontrollierte Imperfektionen”.
Wer noch nicht so viel Erfahrung mit Washes hat, der kann sie einfach auf die gesamte Miniatur auftragen und trotzdem ein solides Ergebnis erreichen. Mit etwas Übung stellt man jedoch fest, man kann die Flüssigkeit auch kontrollieren. Je nachdem, wo ihr euren Pinsel absetzt, wird die meiste Flüssigkeit verweilen und der Effekt stärker sein. Das findet man jedoch am besten durch eigenes Ausprobieren heraus.
Und wenn ihr einen Fehler gemacht habt? Dann ist das gar kein Problem. Solange die Wash-Paint noch nicht getrocknet ist, könnt ihr sie mit einem Pinsel auch einfach wieder „aufsaugen”.
Highlights und Details
Wenn ihr mit dem jetzigen Zustand eurer Miniatur bereits zufrieden seid, aber noch ein bisschen „Flair” und Lichtakzente setzen wollt, ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen.
Vor allem bei den Stellen, an denen am meisten Licht auftreffen sollte (Kopf, Schultern, generell die Stellen, die Richtung Himmel zeigen) kann man durch helle Details ein noch schickeres Ergebnis schaffen.
Ihr könnt Highlights mit eurem Pinsel setzen, in dem ihr eine Version eurer Farbe, die darunter wartet, mit etwas Wasser vermischt, und die verdünnte Farbe vorsichtig auftragt. Das sorgt für schöne Akzente und einen malerischen Stil.
Es gibt jedoch noch eine Methode, um einen ähnlichen Effekt zu schaffen und gleichzeitig kleine Details hervorzuheben: das sogenannte Dry-Brushing. Das ist ein bisschen schneller, ein bisschen unwillkürlicher, aber mit etwas Übung sehr effektiv!
Hierfür nehmt ihr einen Drybrush-Pinsel. Der ist deutlich borstiger und runder, da er nur ganz, ganz sachte die Oberfläche eurer Miniatur berühren wird.
Ihr tragt nur ein wenig helle Farbe auf die Borsten auf und streicht die meiste davon direkt an einem Tuch ab, bis nur noch ein Hauch übrig bleibt. Diesen Hauch einer Farbe streicht ihr ganz sanft an der Miniatur entlang, mehr als würdet ihr sie entstauben, anstatt sie zu bepinseln. Geht hier vor allem an den Kanten und Stellen entlang, die ihr highlighten wollt. Die Farbe wird nur an den höchsten Punkten der gewünschten Stelle sichtbar sein. Nutzt dafür gerne einen helleren Ton der Basisfarbe.
Der letzte Schliff
Zu diesem Zeitpunkt solltet ihr nun eine fertig bemalte Miniatur besitzen, Let’s go! Ich empfehle euch zum Ende, noch einen Top-Coat zu benutzen, damit ihr noch länger etwas von eurer Miniatur habt. Da gibt es matte, aber auch glossy Effekte. Letzteres bietet sich vor allem für schimmernde Rüstungen, aber auch feuchte Schlünde oder tentakelähnliche Kreaturen an.
Mein Tiefling ist bereit fürs Abenteuer
Meine persönlichen Tipps – von Anfänger zu Anfänger
In den Monaten, in denen ich mit dem Bemalen von Minis begonnen habe, sind mir selbst bereits einige Sachen aufgefallen und ich habe von anderen Tipps bekommen, die mir sehr helfen konnten. Auch wenn ich sie selbst noch nicht perfekt umsetze, möchte ich sie euch nicht vorenthalten:
Lasst euch durch euren Übungsgrad nicht zurückhalten und wagt euch an das kleine Detail. Auch wenn eure kleinen Figuren nicht perfekt sind, wirken sie normal betrachtet trotzdem super, wenn ihr euch trotzdem an Details wie Nieten, Highlights und vielleicht sogar Gesichter wagt. Die müssen auch nicht perfekt sein, um eure Minis noch beeindruckender aussehen zu lassen.
Selbst Millimeter einer Figur machen einen starken Unterschied! Beim Bestellen auf Etsy hat mir ein wirklich sehr hilfsbereiter Händler erklärt, dass selbst der minimale Unterschied zwischen einer 28 mm großen Miniatur und 32 mm einen heftigen Unterschied beim Detailgrad und Bemalen macht. Das habe ich selbst auch schnell bemerkt. Und macht euch keine Sorgen, der Größenunterschied ist zwar sichtbar, kann aber aufgrund der Base entspannt auch im Spiel genutzt werden.
Man startet nicht als absoluter Vollprofi. Das trifft natürlich auf viele Hobbys zu, allerdings möchte ich es trotzdem noch einmal hervorheben. Eure ersten Minis werden nicht perfekt sein, meine waren und sind es immer noch nicht. Aber seinen Fortschritt beobachten zu können, ist nicht nur motivierend, sondern auch belohnend.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung Interessierten den letzten Ruck geben konnte, dem Hobby selbst eine Chance zu geben. Falls ihr selbst bereits gestartet habt oder schon jahrelang (mit hoffentlich perfekter Haltung) über euren Miniaturen hockt, würde ich mich sehr um weitere Tipps und Anregungen in den Kommentaren freuen!
Der Streamer NoWay4U wollte allen bei WoW Classic beweisen, dass er es drauf hat. Jetzt betrügt er schon an Tag 1.
Deutsche Fans von World of Warcraft dürften gerade ein wahres Highlight erleben, denn das WoW-Streaming-Event „Sauercrowd“ lockt viele Zuschauer an und sorgt für zahlreiche interessante Geschichten der Streamerinnen und Streamer. In World of Warcraft Classic im „Hardcore“-Modus wollen die Teilnehmer der Gilde beweisen, dass sie den geschmolzenen Kern bewältigen können – und dafür leveln sie jetzt.
Doch ein Streamer fiel schon vor dem Event durch abfällige Kommentare auf. Jetzt wurde er gleich am ersten Tag mehrfach beim Schummeln erwischt und zeigt keinerlei Einsicht.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!
Um wen geht es? Die Rede ist vom Streamer „NoWay4U“, meistens nur „NoWay“ genannt, ist eigentlich ein Profi in League of Legends. Noch vor einigen Monaten verkündete er groß, dass „[WoW Classic] für die größten Loser der Gaming-Geschichte designt“ sei. Er werde das „im Dezember demonstrieren“.
NoWay schummelt mehrfach, zeigt keinerlei Einsicht
Was hat NoWay getan? Gleich am ersten Tag des Sauercrowd-Events hat NoWay mehrfach die Regeln des Events gebrochen und wurde damit konfrontiert. Denn der Reiz und die Idee des Events ist, dass man sich alles selbst erarbeiten muss und nicht gezielt Hilfe von Spielern außerhalb der Gilde annehmen oder darum bitten darf.
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NoWay hat sich von anderen Spielern in eine Gruppe einladen lassen, um den Layer zu wechseln (quasi die „Instanz“ der Welt). So konnte er bei einem Händler einen Streitkolben von einem NPC kaufen, der auf dem anderen Layer ausverkauft war.
Außerdem hat er den Kampf gegen den Elite-Gegner Hogger gewagt – weil er genau wusste, dass er einen Heiler im Nacken hatte, der ihm schon über die letzten Stunden folgte. Er verließ sich also auf dessen Heilung, sonst hätte er den Kampf nicht gewählt.
Zwar ist allen Beteiligten klar, dass Zuschauer hin und wieder auftauchen werden, Buffs vergeben oder heilen – das lässt sich im Grunde gar nicht vermeiden. Doch gezielt auf diese Heilung zu vertrauen und mit dieser Erwartung in (für Solo-Spieler) nahezu unmögliche Kämpfe zu stürmen, ist dann doch ein arger Regelverstoß.
Wie hat NoWay reagiert? Mit den Vorwürfen konfrontiert, reagiert NoWay uneinsichtig. Er wollte weder den Streitkolben zerstören, noch sah er irgendeine Schuld bei sich. Als „milde Strafe“ sollte er im Anschluss eine ganze Weile mit dem Angeln verbringen – aber auch das sah er nicht ein. Stattdessen wollte er „zum Abreagieren“ ein wenig League of Legends spielen.
Das hat offenbar auch geholfen, denn nach einer Runde League of Legends akzeptierte er dann seine Strafe und zeigte sich einsichtig – bevor er beim Angeln über seine Fehler nachdenken konnte.
Ob NoWay eigentlich nur an sich selbst demonstrieren wollte, wie die „größten Loser“ im Gaming aussehen, indem man bereits mehrfach an Tag 1 eines Events schummelt, wird derweil in der Community diskutiert. Das war allerdings ein schöner, dramatischer Auftakt für das Sauercrowd-Event, auch wenn das Verhalten dem Image von NoWay wohl eher geschadet hat.
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