The Elder Scrolls Online: Unverwundbar dank Fußangeln

Im Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, TESO, ist ein heftiger Exploit bekannt geworden, der Spielergruppen im PvP immun gegen den Schaden von Belagerungs-Waffen macht.

Es ist eine eher unbedeutende Fähigkeit, die auf einmal für viel Wirbel sorgt. Die „Krähenfüße“ aus den Allianzkriegsfähigkeiten sind eigentlich dafür gedacht, eine große Menge von Gegnern, bis zu 12 Spielern, für kurze Zeit zu verlangsamen. Krähenfüße sind im Militär-Jargon Wurfeisen oder Fußangeln, mit vier spitzen Ende, die auf den Boden geschleudert werden, um Gegner an den Füßen zu verletzen. In der Historie wurden sie dazu verwendet, um berittene Einheiten aufzuhalten, auch heute noch verwendet die Polizei Krähenfüße für Straßensperren, um Reifen platzen zu lassen. In The Elder Scrolls Online sollten sie theoretisch ebenso diese Funktion haben: Ein Verlangsamungseffekt und leichter Schaden für Gegner, die durch ein betroffenes Gebiet laufen.

Aber Krähenfüße in TESO kommen mit einem netten Nebeneffekt: Sie machen die eigenen Verbündeten immun gegen den Schaden von Belagerungswaffen wie das gefürchtete brennende Öl. Der Bug wurde heute im englischsprachigen Forum reddit angeprangert:

This is just about the worst exploit, in terms of consequences and scale, that I’ve ever seen in a competitive PvP game.

Belagerungswaffen TESO

Das Problem an dem Bug ist es, dass durch das AE-Cap koordinierte Spieler-Gruppen ohnehin schon fast keinen Schaden durch AE-Fähigkeiten mehr nehmen. Das AE-Cap gilt allerdings nicht für Belagerungswaffen. Durch den Exploit werden dichtstehende Spielergruppen nun auch dagegen immun und sind fast unverwundbar.

Zenimax ist sich des Problems mittlerweile bewusst, wird aber nicht unmittelbar gegen den Exploit vorgehen. Zwar hat man offenbar einen Hotfix entwickelt, möchte ihn aber erst kurz nach dem heiß ersehnten Kargstein-Patch aufspielen.

We can confirm there is currently a bug with Caltrops, as some of you have called out. We have a fix for it that will go live shortly after the Craglorn patch.

Von dem hatten so manche Spieler schon erwartet, ihn am Dienstagmorgen auf den Server zu sehen. Diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht, als die Server in den USA am Montag nicht zur Wartung heruntergingen.

Wann mit dem Kargstein-Patch zu rechnen ist, weiß man im Moment noch nicht. Da auch am Dienstag die US-Server nicht heruntergefahren wurden, können wir in Deutschland wohl damit rechnen, dass der Patch bis zum Freitag auf sich warten lässt und dass bis dahin einige PvP-Gruppen sich als ungewöhnlich resistent gegen siedendes Öl oder den Beschuss einer Ballista erweisen, weil sie in Fußangeln stehen.

TERA – Voraussetzungen für die Klingentänzerin und mehr!

“Nicht mehr lange”, so versprechen die Betreiber von TERA, bis die Klingentänzerin auch hierzulande als spielbare Klasse zur Verfügung steht. Doch was für Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man sich die neue Elin-Heldin erstellen, kann und beginnt sie auf Level 1? Mit diesen Fragen wurde jetzt aufgeräumt:

Um eine Klingentänzerin zu erstellen, benötigt ihr nur einen Charakter, der mindestens Stufe 40 erreicht hat und logischerweise einen freien Charakterslot – diese werden aber mit den nächsten Patch von 8 auf 12 angehoben, sodass jeder in der Lage sein sollte, diese skrupellose Verteidigerin von Pora Elinu zu erstellen. Und die Heimat zu verteidigen wird auch die erste Aufgabe sein: Die Klingentänzerin beginnt nämlich auf Stufe 50 in einem brandneuen Startgebiet und muss bis Stufe 58 das Zentrum der Elinkultur verteidigen, wobei nach und nach alle Fähigkeiten freigeschaltet werden. Danach geht das Abenteuer in den bereits bekannten Gebieten weiter. World of Warcraft Spieler werden bei dieser Herangehensweise sofort Parallelen zum Todesritter erkennen.

Aber das ist noch nicht alles, was im nächsten Update hinzugefügt wird: Zwei neue Arten von Schatullen mit ihren dazugehörigen Schlüsseln finden ebenfalls den Weg ins Spiel und halten viele wertvolle Schätze bereit. Während die “Verschlossene Schatulle des Verzauberers” vornehmlich mächtige Alkahestsorten enthält, so findet man in der “Verschlossenen Schatulle des Seelenbinders” die begehrten Seelenbindungen. Natürlich können die kleinen Truhen noch zahllose andere Dinge enthalten, wie etwa Heiltränke und Edelsteine.

TERA - Reitfertigkeit: Kampfbereiter Schneetiger

Mit besonders viel Glück gesegnete Spieler können darüber hinaus noch den “Kampfbereiten Schneetiger” ergattern, der in beiden Schatullenvarianten enthalten sein kann. Die komplette Liste der möglichen Gegenstände könnt ihr unten bei den Quellen einsehen.

Ein genauer Termin für den Release des Patches ist noch nicht bekannt, die Ankündigung soll aber bald erfolgen – wir halten euch auf dem Laufenden! Man munkelt, dass die Klingentänzerin “schon” im nächsten Monat die europäischen Server von Gameforge unsicher machen wird. Schaut euch bis dahin doch das eindrucksvolle Video des amerikanischen Publishers EnMasse an, denn dort ist der Patch mit der neuen Klasse bereits erschienen.

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Neverwinter – Modul 4: Tyranny of Dragons erscheint bereits im Sommer

Für das kostenlose Online-Rollenspiel Neverwinter ist wieder einmal eine neue Erweiterung angekündigt worden. Obwohl die Veröffentlichung von Modul 3, der letzten Erweiterung mit dem Namen Curse of Icewind Dale, noch gar nicht lange zurückliegt, geht es nun schon bald mit Modul 4 für Neverwinter weiter.

Modul 4: Tyranny of Dragons

Wie der Überschrift zu entnehmen, wurde die kommende Erweiterung für das MMORPG Neverwinter auf Tyranny of Dragons getauft, nachdem kürzlich das dritte Modul für das Spiel an den Start gegangen ist. Mit Curse of Icewind Dale führte man neben den schönen Winterlandschaften, unter anderem auch ein offenes PvP Gebiet, einen Dungeon sowie eine neue Ressource ein. Wirklich viele Informationen gibt es allerdings zur brandneuen Erweiterung bzw. zu Modul 4 noch nicht, bis auf eine einzige sehr spannende Info: Den Release-Termin!

Das vierte Modul von Neverwinter wird demnach am 14. August 2014 veröffentlicht und für alle kostenlos verfügbar sein. Welche genauen Inhalte euch als Spieler erwarten, bleibt noch ein Rätsel. Fest steht jedoch, dass zwei bedeutende Geschichten miteinander verbunden werden:

  • Die Neverwinter-Geschichte …
  • … und die Geschichte des Tabletop-Spiels aus dem Universum “Dungeons & Dragons – Vergessene Reiche”

Modul 4 von Neverwinter bietet euch eine brandneue Storyline, vollgestopft mit fesselnden und lebhaften “Dungeons & Dragons”-Erlebnissen. Die Erweiterung Tyranny of Dragons läutet außerdem den Beginn ein, “Dungeons & Dragons”-Inhalte für die Fans von Tabletop und Online-Rollenspiele zusammenzubringen. Die Kluft zwischen diesen beiden Medien wird von uns nach und nach verkleinert werden.

Welche genauen Inhalte euch in der Kampagne alles erwarten, soll schon bald bekanntgegeben werden. Bis es soweit ist, müssen wir uns wohl leider erstmal mit dem Namen der neuen Erweiterung und immerhin mit dem finalen Release-Termin – Mitte August diesen Jahres – begnügen.

Quelle(n):
  1. ArcGames

Star Wars: The Old Republic – Entwickler versprechen einzigartiges Housing

Während eines Community-Events wurden die Entwickler des Online-Rollenspiels Star Wars: The Old Republic in einer Q&A-Runde von den Fans ausgiebig ausgequetscht. Was dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr jetzt.

Während des Events ging es vorrangig um die kommende Erweiterung des MMORPG Star Wars: The Old Republic. Dabei handelt es sich um die Erweiterung Galactic Strongholds, die unter anderem das lang erwartete Housing ins Spiel bringt. Es ist natürlich nicht verwunderlich, dass sch die Fans des Science-Fiction-MMOs nach sämtlichen Informationen zu diesem Feature verzehren, weshalb die Fragerunde auch ziemlich ausschweifend gewesen sein dürfte. Besonders spannend war die Information, dass man sich in Bezug auf das Housing etwas sehr Ambitioniertes vorgenommen hat.

Das Housing wird nicht so, wie es in den anderen MMOs gemacht wird. Es ist komplett anders, es hat einen neuen Stil. Ich kann euch versprechen, dass euch das Housing-System nicht enttäuschen wird.

Kurz nach diesem doch sehr aussagekräftigem Statement kam allerdings der kleine Dämpfer für das Entwickler-Team von Star Wars: The Old Republic. Die Fans drängten auf die Frage, wie dieses Feature denn mit dem kostenlosen Spielsystem des Spiels zusammenpassen wird. Die Entwickler müssen diesbezüglich ja die Grätsche hinbekommen, sowohl kostenlosen SWTOR-Spielern alles zu bieten, was ein echtes Free-to-Play-Spiel auch wert ist. Gleichzeitig gibt es allerdings auch Abonnenten, die bares Geld dafür zahlen, einige Vorteile in der Welt zu bekommen. Doch zu groß dürfen diese Vorteile nun auch wieder nicht aussehen und schon gar nicht bei brandneuen Features, auf die generell alle Spieler heiß sind. Wie soll man da also die perfekte Balance hinbekommen?

Die Mischung macht’s

Es heißt, dass man jede Änderung an der Balance gut überdenken muss und dass man stets die perfekte Balance finden müsste. Immer, wenn in Star Wars: The Old Republic etwas zum Free-to-Play-Part hinzugefügt wurde, nahmen die Entwickler von BioWare den Abonnenten dadurch einige Vorteile. Da BioWare natürlich auch Geld verdienen muss, damit SWTOR überhaupt weiterhin lauffähig ist, ist es kaum verwunderlich, wenn das Unternehmen einige Bereiche für Abonnenten etwas “angenehmer” gestaltet. Wir sind gespannt darauf, wie sich dies nun ganz final auf das Housing-Feature auswirken wird und halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden. Ihr wollt mehr über SWTOR in Erfahrung bringen? Lest unseren Test zum kostenlosen MMMORPG.

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Quelle(n):
  1. Joystiq

World of Warcraft – Die Klassen im Crashkurs für den Level-Boost

Bereits seit März diesen Jahres ist es durch die Vorbestellung von World of Warcraft: Warlords of Draenor möglich, den sogenannten Charakter-Boost in Anspruch zu nehmen. Hiermit springt euer gewählter Charakter von seiner aktuellen Stufe auf Level 90 – sofort und ohne Umschweife.

Solltet ihr euch mit dieser neuen Klasse allerdings noch nicht auskennen, dann könnte solch ein Level-90-Charakter mit all seinen Schwerthieben, Feuerbällen, Fallen, Sprüchen, Totems und Co. schon ganz schön verwirrend sein. Wofür war noch mal dieser Knopf? Was passiert, wenn ich da drü…ähhh. Na, ihr kennt das ja.

Klassen lernen leicht gemacht

World of Warcraft: Warlords of Draenor

Damit euch die neue Klasse nicht allzu sehr verwirrt bzw. ihr nicht einfach stundenlang damit beschäftigt seid, verschiedene Fähigkeiten auswendig zu lernen, hat Blizzard nun für eine kleine Hilfe gesorgt. Diese Hilfe wurde von Blizzard nun in Form von Klassen-Videos veröffentlicht. Ganze elf Stück, für jede Klasse ein Video, sind nun auf der englischsprachigen offiziellen Webseite zum Online-Rollenspiel und auch auf YouTube zu finden. Allerdings sind die Klassen-Videos erstmal nur in englischer Sprache verfügbar, jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass sie nach und nach auch in lokalisierter Form veröffentlicht werden. UPDATE: Nun sind auch die lokalisierten Videos erschienen, wir haben sie in dem Beitrag, bei der folgenden Auflistung, bereits angepasst.

Was darf’s denn sein?

Blizzard hat die Klassen-Videos auf den wohlklingenden Namen “Crash Course Videos” getauft. Genau das sind sie übrigens auch … kleine Crash-Kurse, in denen ihr die neue Klasse, mit der ihr soeben auf Level 90 gehüpft seid, kennenlernt. Angefangen von den Grundfähigkeiten bis hin zu einigen ausgeklügelten Taktiken und Strategien, um als Todesritter, Mönch, Hexenmeister und Co. möglichst viel Schaden rauszuhauen, oder die gewählten Talente in anderer Richtung einzusetzen.

Habt ihr World of Warcraft: Warlords of Draenor bereits vorbestellt und den enthaltenen Charaker-Boost verwendet? Wenn ja, welche Klasse ist es bei euch geworden?

WildStar mit Überraschungscoup: Server werden bis zum Release sporadisch offen sein

Wie ein Vertreter von Carbine im offiziellen Forum von WildStar bekannt gab, werden bis zum Headstart am 31. Mai in unregelmäßigen Abständen Tests auf den Servern von WildStar stattfinden. Spieler haben in unregelmäßigen Abständen die Möglichkeit, einzuloggen und die Welt von Nexus zu erkunden.

Ops-Week, so heißt die Woche im internen Carbine-Sprech. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Beta und auf die Bedürfnisse der Zocker wird auch keinen verstärkten Wert gelegt, wie der offizielle Post klar macht. Die Server-Öffnungen werden sporadisch stattfinden, mal nur für eine Stunde gehen, sich mal über eine ganze Nacht erstrecken. Öffnungszeiten werde man über Twitter und Facebook mitteilen. Mitmachen kann jeder, ob Beta-Zugang ja oder nein, ob Vorbesteller oder nicht, ist egal.

Für deutsche Zocker unangenehme Nachrichten: Ob der europäische Mega-Server auch offen steht, ist im Moment nicht ganz klar. Sobald wir Näheres wissen, reichen wir die Info nach!

Meistens soll der Server zu den Geschäftszeiten an der Westküste offen sein. Das wäre in unserer Zeit ungefähr von 17 Uhr am Nachmittag bis 4 Uhr in der Früh. Allerdings soll auch ein Über-Nacht-Test stattfinden. Die Beta-Charaktere werden wahrscheinlich bis zum 29. Mai spielbar bleiben. Garantien übernimmt Carbine allerdings keine.

WildStar Abenteuer

Wer mit diesen Einschränkungen nicht klar kommt, sollte einfach bis zum Headstart am 31. Mai warten, der steht allen Vorbestellern zur Verfügung.

Übrigens: Im Zuge dieser sogenannten Operations-Week wird auch ein neuer Build aufgespielt. Laut den Entwicklern enthält dieses Update über 500 Bugfixes und viele weitere Verbesserungen, die der kommenden MMORPG-Hoffnung den letzten Feinschliff verpassen. Sehr gut möglich, dass das die endgültige Releaseversion von WildStar darstellt, die man kurz vor dem Start nochmal auf Herz und Nieren testen kann.

Mein MMO meint: Carbine hat es schon wieder geschafft, uns und die Spieler mit einem ungewöhnlichen PR-Coup zu überraschen. Hoffentlich fahren auch die europäischen Server ab und an hoch!

Du wartest sehnsüchtig darauf, bis die Server wieder hochgefahren werden? Dann können wir dir in der Zwischenzeit folgende Artikel ans Herz legen:

The Elder Scrolls Online – Brauchen wir mehr Level? (TESO-Cast #23)

In The Elder Scrolls Online werden mit der Abenteuer-Zone Kargstein auch die Veteranenränge erweitert. Für alle, die sich nicht so gut mit TESO auskennen: Veterananränge sind zusätzliche Level, die man nach Erreichen des Maximallevels erspielen kann. Hierzu questet man sich durch die Gebiete der beiden anderen Allianzen und hat am Ende Veteranenrang 10, was effektiv Level 59 entspricht, da man nach 49 direkt auf Rang 1 gesetzt wird.

Nun gibt es mit dem ersten echten Contentpatch gleich die nächsten beiden Ränge: 11 und 12. Diese kann man erreichen, indem man die neue Zone durchspielt oder in die Dungeons bzw. Prüfungen geht. Theoretisch ist es auch über das PvP möglich, nur ist das momentan wegen dem extrem niedrigen Erfahrungsgewinn zu vernachlässigen. Die wichtigste Frage, die sich mir in dem Zusammenhang  jedoch stellt, ist: Brauchen wir jetzt schon neue Level?

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War Thunder: Erweiterung Ground Forces in der Open Beta – 100.000 Spieler zur gleichen Zeit online

Das Team des MMO War Thunder konnte wohl gestern seinen Augen kaum trauen: 100.000 Spieler waren parallel in ihrem Spiel eingeloggt! Um euch an dieser Freude teilhaben zu lassen, finden am nächsten Wochenende die Feierlichkeiten zu diesem Anlass statt. Doch was ist War Thunder eigentlich?

Einfach gesagt: Eine Mischung aus den MMOs World of Tanks, World of Warplanes und World of Warships. Euch stehen unzählige Fahrzeuge wie Flugzeuge, Panzer und Schiffe zur Auswahl, mit denen ihr im Setting des zweiten Weltkriegs, spannende PVP-Schlachten erleben könnt. Aber auch die PvE-ler unter euch kommen in dynamischen Kampagnen und Einzelmissionen nicht zu kurz.

Vor wenigen Tagen erst kam die Erweiterung Ground Forces in die Open Beta. Damit wird der Kampf zu Boden in den Fokus des Kriegs-MMO gerückt, um auch die Panzer Fans unter euch zu begeistern. Für die Zukunft sind auch steuerbare Schiffe geplant.

Doch auch jetzt schon ist War Thunder ein Hingucker, denn abgerundet wird das Ganze durch detailgetreue Aufarbeitung der Fahrzeuge und Kampfmechanismen, gelungene Grafik, realistische Soundeffekte und passender Musik. Als Pilot habt ihr beispielsweise vollen Einblick in euer Cockpit, denn Authentizität wird also in War Thunder ganz groß geschrieben!

Die Play Station-Spieler unter euch müssen sich leider noch  etwas gedulden, denn der Releasetermin für Ground Forces auf der PS4 ist noch unbekannt. Alle PC-Spieler können War Thunder einfach mal ausprobieren – denn es ist kostenlos! Anmelden könnt ihr euch auf der offiziellen Website. Wir haben euch hier mal eine kleine Video-Sammlung zusammengesucht, damit ihr euch mal ein Bild von diesem MMO machen könnt:

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Was denkt ihr, ist War Thunder eine Alternative zu den Klassikern des Genres, wie World of Tanks? 

World of Warcraft: Vorerst keine weiteren Realmverknüpfungen

Sind die Steppenläufer manchmal das einzige, was sich auf eurem Server in World of Warcraft in eurer Nähe in den Hauptstädten bewegt? Vielleicht habt ihr dann auch schon sehnsüchtig auf die Zusammenlegung eures Servers gewartet, damit endlich wieder Leben in die Städte zurückkehrt und der Handel floriert. Insgesamt wurden bereits 29 Server verknüpft. Doch nach einer jüngsten Meldung, wird es vorerst nicht mehr dazu kommen:

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die EU-Verknüpfungen leider ebenfalls von den Backend-Arbeiten betroffen sind. Vorerst sind daher keine weiteren Verknüpfungen geplant. Wir werden euch Bescheid geben, sobald die Probleme beseitigt wurden und es mit den Verknüpfungen weitergehen kann.

Wir wissen natürlich, dass viele von euch sich ein schnelleres Voranschreiten der Verknüpfungen wünschen. Es wird jedoch noch eine ganze Weile dauern, bevor alle abgeschlossen sind, da der gesamte Prozess sehr komplex ist und “Hau-Ruck-Aktionen” daher nicht in Frage kommen.

Ursprünglich sollten wohl von den Umstrukturierungen an den Servern nur die amerikanischen Server betroffen sein bzw. es war eben nicht klar, dass auch die europäischen Realms davon betroffen sind. Mit dieser Nachricht hängen nun die Spieler von Rexxar und Alleria, die bereits seit einiger Zeit schon auf die Zusammenlegung warten, weiter in der Luft. Sobald klar ist, wie und ob das Ganze weitergeht, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Anbei noch eine Liste der bereits verknüpften Realms:

  • Gilneas / Ulduar (PvE)
  • Garrosh / Shattrath / Nozdormu (PvE)
  • Nethersturm / Alexstrasza (PvE)
  • Un’Goro / Area 52 (PvE)
  • Nazjatar / Dalvengyr (PvP)
  • Arthas / Vek’lor / Blutkessel (PvP)
  • Dethecus / Terrordar / Mug’thol / Theradras (PvP)
  • Echsenkessel / Taerar / Mal’Ganis (PvP)
  • Anetheron / Festung der Stürme / Rajaxx / Gul’dan (PvP)
  • Die Arguswacht / Die Todeskrallen / Das Syndikat / Der Abyssische Rat (RP PvP)

[intense_testimonies]
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[intense_testimony_text]Als Spielerin, die selbst auf einem sehr sehr leeren (RP-)Server spielt, bin ich natürlich schon etwas traurig, dass die Arbeiten an den Serverzusammenlegungen nicht eiter voran schreiten. Natürlich hat ein leerer Server Vorteile, wie deutlich weniger Spieler, die beispielsweise farmen – aber wenn die Rohstoffe keiner kauft, beißt sich der Hund an dieser Stelle in den Schwanz.

Diese Nachricht hat dementsprechend auch wieder die Endzeitprophezeiungen hervorgerufen. Ob die Spielerzahlen aber wirklich weiter einsacken, wird erst der nächste Quartalsbericht von Blizzard zeigen.[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
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Final Fantasy XIV auf der PS4: Überragende Tests – Meta-Critic rollt grünen Teppich aus

Das Fantasy MMORPG Final Fantasy 14: A Realm Reborn ist Mitte April auf der Playstation 4 erschienen. Mittlerweile trudeln die internationalen Kritiken für das Game ein. Auf der Seite Meta-Critic erhält das Game im Schnitt 86 von 100 möglichen Punkten.

Der allgemeine Tenor ist ein verwundertes Augenreiben. Die australische Gamesplanet schreibt, es sei die größte Kehrtwende, die man in vielen, vielen Jahren im MMO-Business erlebt habe. Auch das Hardcore Gamers Magazine schlägt in diese Kerbe: Aus einem generell verabscheuten Spiel hätten die Entwickler ein großartiges gemacht. Man spricht von einer Meisterleistung. Außerdem sei es ein Erlebnis, das Game auf der PS4 zu zocken.

Lazygamer spricht von FF XIV als einem neuen und verbesserten MMORPG. Das Spiel mixe die besten Eigenschaften des Genres mit dem Final Fantasy-Gefühl zu einem fantastischen Paket. Auch hier lobt man die Eigenschaften der PS4 als ideale Plattform.

Nüchterner betrachtet XGN die Lage: Vom Content her sei FF XIV dasselbe Spiele wie auf der PS3 oder dem PC. Aber die verbesserte Steuerung, eine atemberaubende Grafik und ein flüssiges Gameplay sprächen für den beeindruckenden Port.

Final Fantasy XIV: PS4 - Bosskampf

Auch aus Deutschland ist ein Magazin beim Test auf Meta-Critic vertreten. 4players.de bescheinigt dem Spiel abgesehen vom Launcher, dass es sich um einen technisch versierten Port handele, dem die Probleme der PS3-Version erspart blieben.

Als einzige lauwarme Kritik im Mix tut sich Game Revolution hervor. Man vergibt nur 70 von 100 möglichen Punkten und merkt an, dass die Quest-Struktur nicht für jeden sei. Aber auch hier spricht man von einer fantastischen Welt, in der man zahllose Stunden verbringen könne.

Platz 4 bei den Kritikern, Platz 1 bei den Usern

Insgesamt steht Final Fantasy 14 bei 86 von 100 Punkten und damit hinter Fez, Rayman Legends und TowerFall Ascension auf Rang 4 der aktuellen PS4-Spiele bei Meta-Critic. Im User-Score steht man sogar auf Rang 1. Auch die Verkaufszahlen des Games waren so gut, dass Square Enix im kürzlich erschienen Finanzbericht so einige Zahl nach oben korrigieren musste.

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Herrschaft des Geldes: The Elder Scrolls Online ändert Handels-System

Das Wirtschaftssystem des Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online (TESO) kommt bislang ohne ein server-umspannendes Auktionshaus aus. Nun sollen Spieler-Gilden die Möglichkeit erhalten, einen NPC anzumieten, der ihre Waren feilbietet.

Gilden-Shop: Zu unübersichtlich und zu schwer zu bedienen

Das Wirtschafts-System von The Elder Scrolls Online basiert auf dem Handel im öffentlichen Chat oder im Austausch von Waren innerhalb einer Spielergilde. In der haben bis zu 500 Helden oder Händler Platz. Der Handel dort verläuft wie in einem internen Auktionshaus.

Allerdings bringt der Gilden-Store einige Schwierigkeiten in der Bedienbarkeit mit sich: So können Spieler nicht gezielt nach Items suchen. Und sie haben Probleme damit, die Übersicht zu bewahren, welches Item am günstigsten ist. Gerade wenn sie in mehr als nur einer Gilde sind und vergleichen möchten, welches Item wo nun am günstigsten ist, gibt es enorme Schwierigkeiten.

AddOns und externe Seiten als Lösung?

ESO Outpost
Das Add-On ESO Outpost versucht, den Wunsch der Spieler nach einem Auktionshaus zu befriedigen.

Mit von Spielern hergestellten Add-Ons konnten einige der Probleme gelöst werden, das System sieht sich trotzdem einiger Kritik ausgesetzt. In der Zwischenzeit sind einige virtuelle Marktplätze im Internet entstanden, auf denen sich Spieler außerhalb des Games nach Items und Preisen umsehen können.

Auch Zenimax hat Schwierigkeiten im System festgestellt, eingeräumt und eine verbesserte Bedienbarkeit auf die lange Liste mit Änderungen gepackt, die das Spiel in den nächsten Monaten erhalten soll.

Neue Gildenfunktionen: Änderungen an der Benutzeroberfläche des Gildenladens.

Marktplatz soll in die Stadt gelegt werden: Das Gilden-Kiosk als Auktionshaus durch die Hintertür?

Wie in der offiziellen Facebook-Gruppe von The Elder Scrolls Online nun nochmal bekräftigt wurde, plant man über die bessere Bedienbarkeit des Gilden-Shops hinaus, weitere Eingriffe ins Handels-System.

TESO Facebook: NSC mieten für Handel

Gilden können bisher, wenn sie in der PvP-Zone Cyrodiil eine Burg erobern, dort ihre Waren feilbieten. Doch brachte das offenbar nicht den geplanten Erfolg. Scheint es doch kontra-intuitiv, in einem andauernd tobenden Krieg auf Shopping-Tour zu gehen. Immerhin muss man sich inmitten des Mordens umschauen, welche Gilde der eigenen Allianz welches Keep hält, herausfinden, ob die dort tolle Items haben und sich dann auf den Weg machen.

Stattdessen sollen Gilden nun einen Händler anmieten können. Spieler außerhalb der Gilde werden durch diesen Händler, durch den sogenannten Gilden-Kiosk, dann auf den nicht mehr ganz so exklusiven Gilden-Laden zuzugreifen können.

Gildenkiosks – Gildenläden, die allen zugänglich sind und der Höchstbietenden Gilde zur Verfügung stehen.

Die Herrschaft des Geldes: Nur ein Gildenkiosk für die reichste Gilde auf dem Server?

TESO Händlerin

Wie genau das „Höchstbietende“ zu verstehen sein wird, ist im Moment noch nicht bekannt. Es könnte heißen, dass es nur eine Gilde auf dem Mega-Server gibt, die das Gilden-Kiosk für eine bestimmte Zeit anmieten kann, oder es könnte gemeint sein, dass mehrere dieser Kioske nebeneinander stehen.

Fehlendes Auktionshaus bleibt heißes Thema

Über das Handelssystem von The Elder Scrolls Online finden regelmäßig hitzige Diskussionen zwischen den Spielern statt. Während ein Teil nicht versteht, warum es kein Auktionshaus gibt, das einen raschen Überblick über die Ware und ein Finden des kleinesten Preises mit einem Klick ermöglicht, gibt es andere, die mit ihrer Erfahrung in MMO’s dagegenhalten: Ein Mega-Server ließe sich einfach nicht mit einem serverübergreifenden Auktionshaus verbinden. Das mache die Preise kaputt und kein Item sei dann noch etwas Besonderes. Der Ansicht ist offenbar auch Paul Sage, der in einem Interview genau diese Position vertritt.

Es ist unser Ziel, die Ökonomie mehr von Spielern ausgehend zu machen und nicht nur  irgendein System zu bieten, in dem ihr alles finden könnt, was ihr wollt, weil eben so viele Spieler auf dem Megaserver unterwegs sind. In extrem großen Gemeinschaften können auch sehr seltene Gegenstände durch ein Auktionshaus im Übermaß verfügbar werden. Am Ende schadet das nur der „Jagd nach besserer Ausrüstung“ im Spiel.

World of Warcraft: Alpha für WoW-Erweiterung Warlords of Draenor verzögert sich

Bei Blizzard wurde über Twitter nun bekannt, dass sich der heiß erwartete Start einer Alpha zur für den Herbst angekündigten Erweiterung Warlords of Draenor verschiebt.

Die Berichterstattung um World of Warcraft ist derart dicht, dass nichts dem öffentlichen Auge entgeht. Durch sogenanntes Data-Mining sieht es immer so aus, als wäre alles schon so weit, obwohl es noch in ferner Zukunft liegt.

Die englisch-sprachige Seite mmo-champion.com hat – wie sie es immer tut – den closed Alpha-Client von Warlords of Draenor „datamined“, also nach allen möglichen Zahlen, Daten, Skins und Hinweisen durchforstet, wie das Spiel später mal aussehen wird. So haben die Fans bereits ein ungefähres Bild davon, was sie in Draenor zum zweiten Mal erwartet. Bei den meisten Spielen wird sowas erst kurz vorm Start eines öffentlichen Testlaufs bekannt, nicht so bei World of Warcraft.

Doch mit dieser Informationsflut geht keine Einladungswelle für die Alpha einher, obwohl das mittlerweile fällig gewesen wäre und von Fans erwartet wird. Bereits am 4. April startete ein interner Test. Doch möchte man von Seiten Blizzards, das neue Schätzchen immer noch nicht herzeigen. Vor ein paar Tagen beantwortete CM_Zarhym, der Community Manager Jonathan Brown, über Twitter eine Anfrage, ab wann denn endlich die Alpha beginne. Immerhin sei sie schon fast 6 Wochen überfällig.

Warlords of Draenor Alpha

„Man arbeite noch an der Politur der ersten Zonen und werde bald mit dem Inviten beginnen“, so Zarhym über Twitter. Auf die Reaktion eines Fans, man sei das ewige „Bald“ doch nun leid, kam die Antwort, dass es sehr schwierig sei, genaue Termine in dieser Hinsicht festzulegen. Zarhym bezweifle, dass die Fans auf totale Funkstille besser reagierten als auf ein Datum, das letztlich nicht eingehalten werden könne.

Von Seiten Blizzards rechnete man wohl damit, dass der interne Built von mmo-champion auseinandergenommen werden würde und fühlte sich dadurch verpflichtet, dann auch ein Datum anzugeben, das man jetzt nicht einhalten wird.

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Mein MMO meint:
Ob das irgendwelche Auswirkungen auf das tatsächliche Release von Warlords of Draenor hat, ist unmöglich zu sagen. Bisschen komisch ist es schon, dass es noch derart ruhig um die Erweiterung ist. Für alle Fans, die schon im September auf einen Release gehofft haben, kann das kein gutes Zeichen sein.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

Guild Wars 2 schwächelt bei den Einnahmen

Der Quartalsbericht für das Jahr 2014 von NCSoft ist nun erschienen und lässt einen seltenen Blick auf die Zahlen hinter den MMOs zu. Dabei wird klar, dass GW 2, das westliche MMORPG im Angebot des koreanischen Software-Riesen, Federn lassen musste.

Die meisten Publisher halten ihre tatsächlichen Abo- und Spielerzahlen unter Verschluss, daher sind Finanzberichte, zu denen die Unternehmen verpflichtet sind, eine der seltenen Gelegenheiten auf den tatsächlichen Erfolg eines Spiels zu schließen.

Im Vergleich zum Januar, Februar und März des Jahres 2013 hat Guild Wars 2 weltweit fast ein Drittel weniger eingenommen. Im ersten Quartal 2013 spielte das Fantasy-MMORPG noch 36.382.000.000 südkoreanische Won ein, das sind in Euros umgerechnet beim heutigen Wechselkurs knapp 26 Millionen Euro. Im selben Zeitraum dieses Jahres sind es noch knapp 18 Millionen Euro. Interessant auch, wie gering sich der europäische Markt im Angebot von NCSoft ausnimmt. In Europa setzten alle Titel des Unternehmens zusammen 3,6 Millionen Euro um. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch etwas über zehn Millionen Euro.

NCSoft Finanzbericht

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Mein MMO meint:
Neben dem in Europa bekannten Guild Wars 2 fristen andere Titel von NCSoft in Europa ein Schattendasein. Lineage 1, das nach wie vor in Asien erfolgreich ist, oder Lineage 2 haben sich hier nie etablieren können, auch Aion ist im Wesen nie so richtig angekommen. Hinter dem in China erfolgreichen Blade & Soul prangt im Westen seit vielen Jahren ein Fragezeichen. Ob und wann es hier erscheinen wird, ist unklar.

In diesem Quartal steht allerdings auch die Einführung von Guild Wars 2 auf dem chinesischen Markt an, im Moment sehen die Zahlen dafür gut aus. Bereits eine halbe Millionen Einheiten sollen von GW2 verkauft worden sein.
Guild Wars 2 verwendet als eine der wenigen MMORPGs ein Buy-to-play-Modell, dabei steht ein einmaliger Kaufpreis an, es entstehen aber keine monatlichen Gebühren wie bei pay-to-play-Titeln. Das Spiel ist auf Mikro-Transaktionen im Cash-Shop und Neuverkäufe des Spiels angewiesen, um Geld einzuspielen. Es kann sich nicht auf monatlich feste Einnahmen stützen.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]

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Raiden in WildStar – 40 wilde Helden – ist das noch zeitgemäß?

Seit dem Entstehen von MMORPGs hat so ziemlich jeder Aspekt unserer liebsten Unterhaltungsform einen massiven Wandel durchlaufen. Der Einstieg in die Spiele fällt einfacher, die Grafikpracht wird immer ansehnlicher und auch die Endgame-Inhalte unterliegen einer stetigen Veränderung.

Was damals mit schweren 40-Mann-Raids wie “Molten Core” und “Blackwing Lair” in World of Warcraft angefangen hat, wurde längst unzählige Male auf andere Spiele übertragen und abgewandelt. Fast immer gibt es Spielinhalte, für die man eine kleine, überschaubare Gruppe von 3-6 Personen braucht und parallel dazu die “großen” Aufgaben für 20-40 Mann.

Während die Koordination von 19 Spielgefährten oft schon an den Nerven aller Beteiligten zehrt, so ist das bei der doppelten Spieleranzahl fast immer garantiert. Dieser Kelch scheint an WildStar, der kommenden MMO-Hoffnung, jedoch eiskalt vorbeigerollt zu sein – und das mit purer Absicht der Entwickler!

Wir stellen uns also die Frage: Sind 40 Personen-Raids eigentlich noch zeitgemäß?

Die Spieler von damals…

WildStar Raid Kampf
Back to the roots: Die 40 Mann Hard-core Raids in WildStar werden mehrere Stunden dauern. Passt das in deine heutige Zeitplanung?

Machen wir uns nichts vor: Als der Großteil von uns vor rund 10 Jahren mit World of Warcraft angefangen hat, da war man entweder Schüler oder Student. Man hatte viel Zeit, konnte mehrere Abende ohne andere Ablenkung vor dem PC verbringen und konnte somit problemlos an umfangreichen Schlachtzügen teilnehmen.

Nach der Schule informierte man sich eine halbe Stunde im Forum der Gilde über die neusten Taktiken und der heutigen Aufstellung und machte davon abhängig, ob man noch Fläschchen und Bufffood farmt oder lieber gemütlich ein paar kleinere Instanzen abgrast.

Aktuelle Raids waren nur etwas für rund 5% der Spielergemeinde und Geduld spielte eine große Rolle. Oft hat es mehrere Monate mit 2-3 Raidabenden die Woche (zu je 4-5 Stunden!) gedauert, bis der neuste Boss besiegt wurde. Das Erfolgerlebnis war aber ungemein größer.

… sind nicht die Spieler von heute!

Heutzutage sieht das anders aus. Subjektiv betrachtet (lies: Ich habe recht, außer es ist nicht so!) ist die “junge Generation” der Spieler verwöhnter und nicht mehr so ausdauernd. MMOs sind für viele nicht mehr das eine, große Hobby, sondern eines von vielen verschiedenen, die alle Zeit beanspruchen – und alle deutlich weniger.

Da kommt es nur recht, dass viele Spiele inzwischen komfortable Lösungen anbieten, um die schwierigen Engame-Inhalte trotzdem zu erleben. WoW etwa teilt die Raids in mehrere Flügel und bietet unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an, von “Ich spiele ohne Tastatur und mit Augen zu” bis hin zu “Vor dem 50. Versuch verliert der Boss keine HP” ist für jeden Spieler etwas dabei.

Zusätzliche Tools wie der gleichermaßen gefeierte und gehasste “Dungeon-Finder” ermöglichen es, sich ganz ohne Verpflichtungen und manuelles Gruppensuchen in die Schlacht zu stürzen; solche Komfortfunktionen hat WildStar auch, nicht aber für die härtesten Herausforderungen des Spiels: den Schlachtzügen für 40 oder 20 Verrückte.

40-Mann-Raid-Planung: Studiengang über 6 Semester

WildStar Raid

Die Nachteile von großen Raidgruppen liegen klar auf der Hand: Für die leitenden Personen ist es schon Tage vorher ein heilloses Chaos, wenn man aus einem Pool von 60 oder mehr Spielern eine ausgewogene Gruppe zusammenstellen will, in der sich niemand ungerecht behandelt fühlt. Ob diese 40 Leute dann auch alle wirklich um 19 Uhr voll ausgerüstet und einsatzbereit online sind, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Aber auch während des heiteren Tötens und Sterbens ist der Raidleiter oft mehr ein Seelsorger und Schnittstelle als alles andere.

“Warum hat Lauryll heute schon wieder ein Item bekommen und ich nicht?”
“Der Nagrivai steht viel zu lange im Feuer, sag dem das mal, auf dich hört der!”
“Cortyn hat mal wieder kein Fläschchen eingeworfen!”

Hinzu kommen auch noch die Antipathien untereinander. Bei 40 Leuten wird es unweigerlich passieren, dass einige nicht miteinander auskommen und das erschwert die Planung nur noch weiter. “Wenn Noires mitkommt, dann bleibe ich zu Hause!” und “Wenn Remson nicht mit darf, will ich auch nicht!” sind nur zwei von vielen möglichen Konstellationen, die eurem Anführer die letzten Nerven rauben.

Je mehr Spieler, desto größer der Erfolg

Doch nicht alles ist schlecht an den großen Gruppen. Die Erfolgserlebnisse werden umso intensiver, je mehr Leute daran beteiligt sind. Wenn nach Wochen des stetigen Fortschritts endlich der Boss in die Knie gezwungen wird, das Gejubel im TeamSpeak losbricht und man eines der raren Items zugeteilt bekommen hat – das ist es allemal wert! Absolut jeder, der sich einen solchen Sieg hart erkämpft hat, wird verstehen was ich meine – und genau da liegt die Zielgruppe, die ein neues Spiel mit klassischen Raids erreichen will: WildStar.

WildStar Raid

Die Hardcore-Zielgruppe aus alten Hasen und aufstrebenden Jünglingen

Viele MMORPG-Spieler der “ersten Generation” vermissen die schwierigen Herausforderungen, die großen Gruppen und langen Raidabende. Nicht alle können mit den neuen Systemen etwas anfangen, indem jeder seinen eigenen Schwierigkeitsgrad auswählen kann und letztendlich jeder vom Spiel den Erfolg mehr oder minder nachgeschmissen bekommt.

Ist man selber ein so ein “alter Hase” und erzählt der jüngeren Generation davon, dann ist das, als würde der Opa aus dem Schützengraben berichten. Die wenigsten können sich vorstellen, dass damals wirklich alles so schwer war – die “Alten” wollen schließlich nur ihre eigenen Leistungen in ein besseres Licht rücken.

Einige lassen sich jedoch von der Nostalgie anstecken und wollen selbst einmal Teil einer so “elitären” Spielergruppe sein, die jene Herausforderungen bewältigt und auf diese Siege auch angewiesen ist, ohne einfach den Schwierigkeitsgrad herunterstellen zu können, wenn nach 2 gescheiterten Versuchen die Motivation schon nachlässt. Die Raids in WildStar werden kein Zuckerschlecken und sollen es niemals sein. Eine harte Probe für all jene, die sich im Einheitsbrei der Engame-Inhalte langweilen – es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler von Carbine dieser Linie auch treu bleiben!

WildStar Raidbosse

Wer hat denn noch Zeit dafür?

[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]

Es ist ein mutiger Schritt, in puncto Raids so ein “altes” Konzept wieder auszupacken und die Spieler vor schwere Aufgaben zu stellen. Viele Gildenleiter sind es nicht mehr gewohnt, eine Gruppe aus 40 oder mehr Leuten zu koordinieren, doch das Interesse wächst stetig.

Denn genau diese bitterbösen Schlachtzüge sind eines der Kernelemente, welches sich viele Spieler zurückwünschen. Immer wieder wird kritisiert, dass damals doch der Zusammenhalt im “Molten Core” deutlich besser war und soziale Gefüge irgendwie fester war – trotz der hohen Frustrationsgefahr. Genau diese soziale Pflichtkomponenten will WildStar wieder in den Mittelpunkt rücken. Das wirkt sich nicht nur auf die manuelle Raidplanung aus, sondern auch auf andere Inhalte, wie etwa die Kriegsbasen.

WildStar setzt auf alte Werte: Kampf, Krieg und Kapitalismus

Und auch der Faktor Zeit spielt natürlich eine große Rolle, denn während man als Student gut und gerne an 6 von 7 Abenden ungehemmt zocken konnte, wenn man das denn wollte, so ist das im Berufsleben kaum noch realisierbar – doch ist das wirklich ein großes Hindernis?

Meiner ganz persönlichen Erfahrung nach lässt sich auch im Berufsleben das Raiden in die Freizeit integrieren – viel zu oft wird es als Ausrede genommen, um es gar nicht erst zu versuchen.

Jeder muss sich einfach darüber im Klaren sein, dass die Endgame-Inhalte eines solchen Spieles Zeit kosten, daraus wird ja auch kein Hehl gemacht. Das immer wieder auftretende Argument “Ich zahle genau so viel für ein Spiel, wie die Hardcore-Raider, ich will das auch sehen!” zieht einfach nicht mehr, denn nur weil man sich einen teuren Tennisschläger kauft, kann man nicht automatisch in Wimbledon mitspielen. Ob es einer Person letztendlich wichtig genug ist, um 5-10 Stunden pro Woche in dieses Hobby zu investieren, das muss jeder selbst für sich entscheiden (lies: Ja, ist es, stellt euch nicht so an!).

WildStar – Was wir bisher wissen

WildStar Raids Telegrafen

Wie schon mehrfach betont werden die 40-Mann-oder-Frau-Scharmützel auf Nexus kein Unternehmen, welches sich in ein oder zwei Tagen abschließen lässt, das gleiche gilt übrigens für die kleiner 20-Personen-Variante. Es wird viel Hirnschmalz, Nerven und Ausdauer kosten um die letzten Bosse der bisherigen zwei Raidinstanzen ins Datennirvana zu befördern.

Das Telegrafensystem ermöglicht komplexe Kämpfe mit nur sehr schwer vorhersehbaren Fähigkeiten und dennoch wird man stets wissen, warum man gerade mal wieder das Zeitliche gesegnet hat. Das Lootsystem verspricht darüber hinaus deutlich einfacher und fairer zu sein, als in vielen anderen Spielen: Jeder bekommt etwas. Nicht unbedingt das, was er haben wollte, aber alle Spieler werden auf irgendeine Weise belohnt. Lange Debatten über die Itemverteilung oder gar ein klassisches DKP-System fallen damit als Organisationsfaktor schon einmal unter den Tisch.

Schon gelesen? WildStar – Raid-Bosse: Nur echt mit 252 Zähnen!

Fazit: Es wird ein Spaß – aber nicht für jeden

Ich bin mir sicher, dass WildStar mit seinen klassischen Raids und dynamischem Kampfsystem genau die Zielgruppe erreichen wird, die sie angepeilt haben: Die alten MMO-Veteranen, die der guten alten Zeit nachsinnen und die neue Generation, die sich von der “Jeder kann alles erreichen, egal wie begabt er ist”-Mentalität in einem Spiel langsam veräppelt fühlen. Diese beiden Gruppen sind da und sie wachsen stetig. Ob sie groß genug sind, um dem klassischen Raidsystem eine Wiedergeburt zu bescheren, das werden die nächsten Monate zeigen.

Der ein oder andere wird seine Raidgruppe sicher schmerzlich an den Organisationsaufgaben zerbrechen sehen, denn vielleicht war ja damals doch nicht alles besser – aber eine Menge war gut und kann es wieder sein, wenn die Motivation stark genug ist und es den Progammierern von WildStar gelingt regelmäßig spannende Spielinhalte nachzuliefern, für die es sich lohnt, eine so große Gruppe zusammen zu halten.

http://youtu.be/jvP_snSjWDY

Auch wenn jetzt der Hype-o-Meter von WildStar stetig steigt, gibt es immer noch eine ganze Menge Gamer, die sich noch gar nicht mit der kommenden MMO-Hoffnung auseinandergesetzt haben. Du fühlst dich angesprochen? Dann können wir dir diesen Artikel empfehlen: 10 Gründe, warum WildStar deinen Sommer “ruiniert”…!

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Rift: “Freund auserwählen”-Programm erhält Verbesserungen spendiert

Wer andere MMO-Fans von den Qualitäten des Online-Rollenspiels Rift überzeugt und sie mittels des “Freund auserwählen”-Programms rekrutiert, darf sich nun über noch bessere Belohnungen freuen. Generell ist das System durch das Recruit-a-Friend-System von Blizzard in World of Warcraft bekanntgeworden. Auch in Rift gab es diese Möglichkeit bereits, allerdings haben die kreativen Köpfe des Spiels nun noch ein paar weitere Belohnungen für euch vorbereitet, wenn ihr neue Spieler für die Welt von Telara begeistert! Doch was genau habt ihr davon?

  • Ihr könnt Freunde herbeirufen
  • Empfehlungsmünzen (siehe unten)

Euer Freund erhält dagegen …

  • eine 16-Platz-Tasche
  • eine Rune zum verzaubern der Waffe
  • einen Umhang
  • einzigartigen Titel
  • ebenfalls die Möglichkeit, direkt zum Anwerber zu teleportieren
  • 25 Prozent mehr Erfahrung, wenn ihr gemeinsam in einer Gruppe seid und euch in der Nähe des Anwerbers aufhaltet.

Sollte dieser sogar noch im Rift Shop einkaufen, erhaltet ihr dafür Empfehlungs-Münzen. Damit könnt ihr einzigartige Reittiere, Begleiter, Kostüme und sogar REX im RIFT Shop kaufen, um euch kleine und große Wünsche zu erfüllen.

Na, interessiert? Dann klickt im Spiel auf den Button “Sozial” und dort auf “Freund auserwählen” und gebt die Daten des potentiellen Rift-Fans ein!

Rift: Werbt einen Freund

Wie findet ihr solche Werbe-Aktionen? Werdet ihr auch Freunde nach Telara einladen? Habt ihr sowas beispielsweise in WoW schon mal genutzt?

WildStar: Die Vorbesteller Boni und Wundertüten im Video

Habt ihr euch auch auch immer gefragt, was es denn mit diesen Wundertüten in WildStar auf sich hat? Für jeden Tag, den ihr als Vorbesteller während der Open Beta einloggt, erhaltet ihr drei davon. Doch was kann da drin sein? Nun haben die Entwickler noch ein deutsches Video nachgeschoben, in denen ihr mehr über die potentiellen Belohnungen erfahren könnt. Ein paar Beispiele:

  • Entertainer Mount Customization Set
  • Raidin Kostüm
  • Leuchtendes Equivar
  • Wildes Kriegsschwein
  • EP-Buffs
  • Einzigartige Runen
  • Waffen
  • Einrichtungsgegenstände
  • und vieles mehr!

Nach dem Release könnt ihr die Wundertüten über die Accountverwaltung an eure Charaktere senden – aber nur jeweils eine am Tag öffnen.

Natürlich war das noch nicht alles! Zusätzlich gibt es noch ein

  • schickes Raketenhaus
  • samt einer Trophäe für eure Unterkunft, die symbolisiert, dass ihr zum Kreis der Vorbesteller gehört habt.
  • den  Titel: “Auserwählter der Stammväter”
  • eine Aufbewahrungstasche für die tolle Beute im Spiel
  • uuuuuunnnd 3 Tage Vorabzugang! Sprich am 31. Mai geht es los.
  • nach wie vor die Möglichkeit euren Wunschnamen zu reservieren!

Wer sich für die Digital Deluxe Edition entscheidet, bekommt noch ein Eldan-Hoverboard, Eldan-Augmentationskostüm, einen speziellen Eldan-Titel und Eldan-Farbe für eure Rüstung oben drauf. Unterhalb dieses Artikels findet ihr ein paar Videos zu den Vorbesteller-Boni, damit ihr sie mal in Aktion erleben könnt!

Ihr habt WildStar noch nicht vorbestellt, wollt aber sicherstellen, dass euer Name am Tag der Veröffentlichung schon auf euch wartet? Noch ist es nicht zu spät!

Vorbestellen könnt ihr WildStar auf der offiziellen Seite oder auch bei Amazon.

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Die Wundertüten

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Das Raketenhaus

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Eldan-Augmentationskostüm

http://www.youtube.com/watch?v=hToWl20_jQY

The Elder Scrolls Online im Test: Lohnt sich TESO?

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, kurz TESO, ist seit dem 4. April offiziell in Deutschland und dem Rest der Welt begeh- und erkundbar. Wir unterziehen dem größten MMORPG-Release im ersten Halbjahr 2014 einem Härte-Test.

Hat das Game überzeugt, hat es eine Chance auf den Titel „Bestes MMO 2014“ oder hat es dem großen Namen, den es trägt, etwa Schande gemacht?

300 Stunden hat unser Tester Schuhmann in Tamriel verbracht, hat sich in Höhlen rumgeschlagen, sich über Bugs und Bots geärgert, ist von Schlachterfischen gefressen und von unzähligen Feinden erschlagen worden. Er hat sich mit Hardcore-PvPlern zu einem Plausch getroffen, sich in den finstersten Hinterstuben der Foren herumgetrieben und sich mit den Spielmechaniken hinter dem Game vertraut gemacht. Aber wie ist es denn nun: Wie ist The Elder Scrolls Online?

Das Gameplay: Story-Telling und Quest-Flow 1A

Mit der größten Stärke des Spiels wollen wir gleich den Anfang machen. Wie sich ein Held nach und nach die Welt von Tamriel erobert, ist wirklich gut gemacht. Die Karte gibt stückweise ihre Geheimnisse preis. Von der Geschichte oder purer Neugier getrieben stöbert man groben Umrissen auf der Landkarte nach und versucht, die Dinge in Ordnung zu bringen, die der King of Worms und seine Schergen verbrochen haben. Der Antrieb sind keine Quests, die mich in ein Korsett zwängen, sondern der Forscher-Drang.

In einem „normalen“ Spiel gäbe es überall kleine Dörfer oder Ansammlungen von NPCs. Einer der Anwohner hätte ein Fragezeichen auf dem Kopf und würde mir sagen, wo ich hin muss. In TESO ist es oft so, dass ich durch die Gegend wandere, ein Symbol auftaucht und ich dem nachgehe. Es gibt keine Quest, die mich in ein Verlies führt, sondern mein Forscher-Drang macht das. Dadurch ist das Spiel erzählerisch viel offener.

The Elder Scrolls Online: Grafik

Oder ich gehe einfach in eine Taverne: Dort treiben sich in jeder größeren Stadt Heldengesindel, die Unerschrockenen rum. Während ich ihren Prahlereien lausche, bekomme ich einen Hinweis darauf, wo mein Typ und mein Schwert gefragt sind. Eines von zahlreichen sehr schönen Details im Spiel, dem man einiges vorwerfen kann, aber Seelenlosigkeit nicht gerade.

Sheogorath als herausragender Gegenspieler

Große Stärken hat TESO immer dann, wenn es gilt, eine große Geschichte zu erzählen – oder eine kleine zumindest sehr gut.

The Elder Scrolls Online: Sheogorath Quest

Vor allem die Quest-Reihe der Magiergilde hat es mir angetan: Die Hauptfigur ist ein Trickster-Gott, so ähnlich wie Loki in der nordischen Mythologie … oder der Joker für alle Marvel-Fans, der daedraische Prinz Sheogorath, der sich selbst gern Onkel Sheo nennt. Wie der seine Spielchen mit einem bierernsten Erzmagier treibt, den Helden immer durch irgendwelche Reifen springen lässt und in all dem Chaos doch irgendwie immer der Klügste im Raum bleibt, macht richtig Spaß.

Auch die Haupt-Quest hat großartige Momente und ist ein starker roter Faden, der durch das Helden-Leben führt. Obwohl die Geschichte zu Beginn etwas 08/15 wirkt, erreicht sie spätestens in den 30ern Betriebstemperatur und entwickelt einen schönen Drive, so dass man sich auf den Ruf des Propheten alle 5 Level freut.

Standard-Quests gut, aber in der Fülle fast zu viel

Aber auch die „kleineren Standard-Quests“ sind häufig stark gemacht, wenn sie dem Spieler auch nicht die Freiheit und Wahl geben wie in den Single-Player-Spielen der Reihe. Dabei sind die Quests durchaus abwechslungsreich: Immer wieder gibt es Rätsel (die nicht allzu schwer sind), es gilt, längere Botengänge zu verrichten und natürlich auch eine Menge Kämpfe zu bestreiten. So richtig lohnen sich die Quests aber nur, wenn man bereit ist, der Story zuzuhören.

Ich gestehe: Ich hab nicht jeder holden Maid in Not mein Katzenohr geschenkt, sondern gern mal den ein oder anderen Dialog geskippt. Aber immer wenn eine Geschichte es geschafft hat, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, dann war das Spielerleben richtig gut und tief.

TESO: Story

TESO und die Art, wie es Geschichten erzählt, eignen sich beide hervorragend dafür, in kleinen Dosen konsumiert zu werden. Die Zonen sind groß, es gibt neben der Haupt-Quest und den beiden Semi-Hauptquests, den Gilden-Quests, immer noch eine übergreifenden Zonen-Quest, daneben noch Verliese und Totenköpfe (die man als Mini-Quests sehen könnte) und lokal gebundene Quests, bei denen man etwas in Ordnung bringen muss.

Es gibt also immer etwas zu tun. Man rettet Tamriel Stück für Stück, treibt hier einen Geist aus, bringt dort einen größenwahnsinnigen Zauberer zur Strecke oder hält dort eine Piratenverschwörung auf. Und immer (oder zumindest fast immer) scheint die Sonne ein wenig heller zu strahlen und das Gras ein wenig grüner zu sein, wenn man in einer Gegend fertig ist. Außer man hinterlässt eben tragische Schicksale aus unerfüllter Liebe oder falsch verstandenem Stolz – das passiert, zum Glück, auch ab und an.

Das Spiel ist hervorragend dafür geeignet, nach einem stressigen Tag zwei oder drei Stunden in diese Fantasy-Welt zu flüchten, in einem Gebiet zu questen, aufmerksam den Stories zu lauschen und sich dafür zu interessieren, was dort passiert.

The Elder Scrolls Online

Das Quest-System ist nicht dazu geeignet, dass man durchrusht, weil man möglichst fix auf Veteranen-Rang 10 sein möchte. Dafür sind die Quests zu langwierig, es gibt zu viele Passagen ohne Kämpfe, es zerfasert zu stark. Dafür ist das Spiel einfach nicht gemacht. Auch wer aufmerksam den Quests lauscht, wird nach einigen Stunden am Stück Ermüdungserscheinungen zeigen. Namen und Geschichten fließen ineinander, als Spieler ist man dann einfach „satt“ an Geschichten und kann die Stories nicht mehr auseinanderhalten.

Fazit: TESO hat große Stärken im Quest-Flow und Story-Telling. Die fordern aber auch Aufmerksamkeit und wollen genossen werden. Wer den Content verschlingt wie einen Big Mac, wird schnell ein Völlegefühl spüren.

Das Gameplay: Die Charakter-Entwicklung und die Wichtigkeit der Items

The Elder Scrolls Online setzt auf ein relativ freies Skill-System. Vier verschiedene Klassen gibt es: Den Drachenritter, Templer, Zauberer und die Nachtklinge. Jede Klasse hat Zugriff auf drei individuelle Talentbäume und damit 15 Fertigkeiten und noch einige Passiva; die restlichen Skills teilen sich alle Helden im Spiel. Weitere Skills kommen dann von der benutzen Waffe:

  • Bögen und Zerstörungszauberstäbe zeichnen typische Fernkampf-DD’s aus, wie den klassischen Bogenschützen oder den Zauberer aus anderen Games
  • Heil-Zauberstäbe machen aus jedem Helden einen Heiler und sind auch als Zweit-Waffe äußerst beliebt
  • Mit Zweihand-Schwertern oder zwei Einhand-Waffen wird man zum Melee-DD mit einem Fokus auf entweder roher Gewalt oder etwas subtileren Manövern
  • Und mit Einhand und Schild in der Hand macht man den Tank

Jeder Held hat dabei zwei Waffenslots, zwischen denen er beliebig wählen kann. Wechselt er die Waffe, wechseln auch die Fähigkeiten. Eine Kombination aus zwei Waffen und damit auch zwei Rollen zu finden, die sich optimal spielen lassen, ist eine anspruchsvolle Herausforderung und schwierig zu meistern.

Zu den Waffen-Skills, die am ehesten eine typische Rolle der Heiligen Dreieinigkeit aus Tank, DD und Heiler gewährleisten, gibt es noch Rüstungs-Skills, die in eine ähnliche Richtung gehen. Zudem existieren noch Sonderfähigkeiten, die aus Quest-Belohnungen, dem PvP oder besonderen Quellen herrühren, wie etwa dem Vampirismus.

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Die meisten Skill-Linien steigen, indem man EXP erhält, während man eine Fähigkeit der Linie in der Hotbar hat. Andere stiegen durch ein Vorankommen in der Haupt-Story, durch das Erschlagen von dämonischen Feinden oder durch das Finden seltener Folianten.

Skill-Punkte verdient man durch Stufenaufstieg, das Erledigen besonderer Quests oder durch das Sammeln von über der Welt verstreuten Himmelssplittern. Die einzelnen Fähigkeiten können ab einer bestimmten Stufe dann noch einmal verändert, also gemorpht werden. Der Spieler hat dann die Wahl zwischen zwei eher kleineren Bonus-Effekten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen besteht an Skillpunkten in TESO kein Mangel.

Große Auswahl, kleiner Teller

In der Praxis sieht das Spiel so aus, dass man zwar eine unglaubliche Anzahl von Möglichkeiten hat, seinen Char zu gestalten, in den Bestand-Teilen ist man allerdings doch beschränkt. Man kann eine bestimmte Idee seines Charakters verfolgen, etwa einen Zweihand-Krieger in schwerer Rüstung mit einem Heil-Zauberstab und entsprechenden Fähigkeiten in Reserve, wenn Dinge mal schief gehen sollten oder um sich zwischen Schlachten zu erholen.

Nur ist die Auswahl an Fähigkeiten, die man letztlich in der Rolle hat, dann doch beschränkt. Nur 5 Fähigkeiten finden auf der Hotbar-Platz, dazu ein Ultimate. Mit geschicktem Waffenwechsel werden 10 Fähigkeiten daraus. Lags und Schwächen im Kampfsystem verhindern im Moment leider zu oft ein dynamisches Spiel-Erlebnis.

Was TESO ein bisschen fehlt, ist die Änderung im Spiel-Erlebnis mit dem weiteren Spiel-Verlauf. Ähnlich wie in Guild Wars 2 spielen sich die einzelnen Rollen relativ konstant. Es kommt in späteren Leveln selten bis gar nicht ein sogenannter „Game-Changer“. Eine Fähigkeit, die das Spiel-Erlebnis entscheidend ändert. Das macht World of Warcraft hingegen sehr gut, indem es dem Spieler mit neuen Fähigkeiten auch ein etwas anderes Spiel-Erlebnis ermöglicht.

The Elder Scrolls Online: Vorsicht vor Telegrafen!
Rote Gegner-Flächen sind nie gut, auch nicht in TESO. Ein gesunder Tipp: Weglaufen, Blocken oder Ausweichen!

In TESO hingegen muss man für ein neues Spiel-Erlebnis den Charakter entsprechend umstrukturieren, indem man Skills austauscht, die Rüstungs-Art wechselt oder die Waffe und damit auch die Rolle. Aber ein Bogenschütze in den 30ern wird sich nicht entscheidend anders spielen, als ein Bogenschütze auf der höchsten Stufe. Obwohl zwischen beiden eine riesige Menge Spielzeit liegt. Zusätzliche Skill-Punkte könnten dann eher in eine Alternativ-Skillung wandern, um den Bogenschützen vielleicht noch zu einem passablen Nahkämpfer oder Heiler mit alternativen Klassen-Skills zu formen.

Die Items: Crafting top, Drops flop

The Elder Scrolls Online verfügt über ein ausgeklügeltes Crafting-System, mit dem man viel Zeit verbringen kann. So gut wie alle Eigenschaften, die auch auf Drops sind, lassen sich hergestellten Gegenständen verpassen. Qualitäts-Stufen steigen die Items über einen Veredelungs-Prozess auf. Die fähigsten Schmiede, Schneider und Holzhandwerker können Rüstungsgegenstände von bestimmten Sets herstellen.

In der Praxis läuft das System so ab, dass Spieler Gegenstände finden, die prima Stats haben, aber eine niedrige Qualitäts-Stufe. Diese Gegenstände werten sie dann im Handwerk auf. Sonderlich aufregend ist das nicht. Bis zum Erreichen der Maximal-Stufe muss sich kaum einer ernstere Sorgen um sein Gear machen, sondern kann einfach Quest-Belohnungen tragen oder was im Gilden-Laden, der ein Auktionshaus ersetzt, so rumliegt.

Einige Spieler sind zu den besten Gegenständen im Spiel gekommen, sogenannten „Best in Slot“-Items, weil sie sich sieben Twinks erstellt und mit jedem der Twinks Handwerkslehrlinge über das Skill-Menü angeheurt haben. Dann bekommen die Spieler einmal am Tag bis zu zweiunddreißig Beute-Taschen, in denen die höchsten Handwerksmaterialien sein können. So kann ein Spieler zu den besten Items gelangen, indem er einfach in der Hauptstadt sitzt und wartet.

ESO Crafting

Leider ist das ein Problem, das sich durch The Elder Scrolls Online zieht wie die Fußspuren eines Elefanten im Käsekuchen: Viele Aspekte des Spiels sind für sich genommen eine tolle Idee, schlagen sich dann aber negativ auf andere Teile des Games nieder. Crafting ist für sich genommen toll, nimmt aber ein wenig die Spannung aus Drops.

Wenn die besten Gegenständen nicht aus dem noch blutenden Leib eines Lindwurms gezogen werden (wie sich das gehört!), sondern als periodisch auftretende PvP-Belohnung als Brief im Inventar landen und später durch das clevere Ausnutzen einer etwas unglücklichen Twink-Mechanik dann zu den besten Gegenständen im Spiel werden, fühlt sich das nicht sehr „heldenhaft“ an. Ein richtiger Jagd&Sammel-Trieb fehlt.

Dabei versorgt der viele MMORPGs lang über die natürliche Halbwertszeit hinaus mit Motivation („Ich hör nicht eher auf, bis ich diese dreimal verfluchte Krone von diesem achtmal verfluchten Endboss habe, die NIE droppt und wenn sie droppt, bin ich nicht da oder der Random kriegt sie!).

Fazit: Vieles kommt in TESO mit zwei Seiten. Die Charakter-Entwicklung erinnert in ihrer Freiheit an Guild Wars 2 oder The Secret World, der Spieler kann mit einem Char jederzeit eine komplett andere Richtung einschlagen. Für ein besonderes innovatives Build sind die Möglichkeiten aber recht beschränkt. Wer beide Waffen, die er tragen kann, meistert und das Ganze noch mit cleveren Bonus-Fähigkeiten würzt, hat aber die Chance auf einen starken und individuellen Char. Der Item- und Craftingbereich wirkt im Moment noch etwas unausgereift. Es ist zu hoffen, dass Zenimax da mit größeren PVE-Erweiterungen nachzieht. Dem Spiel täten einige Ausnahme-Gegenstände gut – allerdings hätte das auch wieder Auswirkungen auf das PvP.

Das PvP: The Elder Sieges Online

Das PvP ist vom Konzept her ambitioniert und großartig, in der Praxis wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die gröbsten Probleme bewältigt sind. Denn das PvP in TESO dreht sich nicht um hermetisch abgeriegelte Scharmützel in Arenen oder spielt sich auf überschaubaren Schlachtfeldern ab, sondern es geht auf einer riesigen Karte um Festungen, Außenposten und die namensgebenden Elder Scrolls.

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Das Konzept einer so gewaltigen Karte zwängt viele Spieler in einen Topf. Da sind

  • Spieler, die sich nach Eins-gegen-Eins-Duellen sehnen
  • andere Spieler , die am liebsten in kleinen Gruppen unterwegs sind und sich mit Gegnern messen
  • Spieler, die in Gilden etwas reißen möchten, um zu beweisen, dass sie eine Schlacht entscheiden können
  • und auch Fans von großen Schlachten, die mit 200 oder mehr Leuten Burgen einnehmen und das gegnerische Heer schlagen möchten.

All diese Spieler können in Cyrodiil, der PvP-Zone ihren Spaß haben, solange sie sich nicht gegenseitig über den Weg laufen. Denn wer alleine oder in einer kleinen Gruppe von einer großen Schar Gegner überrant wird, der hat natürlich keinen Spaß. In Cyrodiil gibt es relativ selten Momente, in denen unklar ist, was gleich passieren wird. Oft ist eine Seite zahlenmäßig oder von der Durchschlagskraft derart überlegen, dass der Ausgang des Kampfs schon vorher feststeht. Eine lange Schlacht, bei der das Schlachtenglück je nach strategischem Geschick mal hier und mal dort anzutreffen ist, gehört im Moment zu den kostbaren, weil seltenen Momenten.

Höhepunkte im Belagerungskampf und der Hatz auf die Elder Scrolls

Stärken hat das Game in den Belagerungen. Hier sorgen eine Vielzahl von Zerstörungsmaschinen und eine ausgeklügelte Strategie für Spannung. Zudem genießt man das Gefühl, als „Einzelner“ einen Unterschied machen zu können, denn hier kann ein strategisch platzierter Kübel heißen Öls, zum Verdruss der Angreifer, doch einiges reißen.

The Elder Scrolls Online: Burgenschlachten

Noch schöner ist tatsächlich der Raub einer Elder Scroll, da kann für den Scroll-Träger der Weg vom gegnerischen Tempel bis zu einem eigenen Keep verdammt lang werden, während sich die Freundes-Schar auf dem Weg langsam lichtet und immer mehr Gegner die Witterung aufnehmen.

Ein Sonntag-Nachmittag mit der eigenen PvP-Gilde in Cyrodiil kann durchaus zu einem erfüllenden Erlebnis für die ganze Sippschaft werden: Grausamkeiten machen mit Freunden zusammen viel mehr Spaß, wie man weiß.

Balance und Lag-Probleme

Ein Spielplatz wie Cyrodiil mit so vielen unterschiedlichen Items, Skillungen und Spieler-Typen ist so schwer auszubalancieren wie das Ei des Kolumbus. Und nein, man kann das nicht einfach aufdotzen, bis es steht. Im Moment herrscht in Cyrodiil das „Turteling“ vor, Spieler laufen sehr eng zusammen, da AE-Fähigkeiten (außer Belagerungswaffen) nur maximal 6 Spieler treffen. Das führt zu zwei Situationen. Entweder ein Ball von Spielern läuft wie eine menschliche Abrissbirne irgendwo durch und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Oder zwei dieser Menschenballen stellen sich nebeneinander und casten solange ihre AEs, bis eine Gruppe umfällt. Das hat den ungefähren Reiz von zwei Schildkröten, die sich Panzer an Panzer nebeneinanderstellen, beide pupsen – und die Schwächere gibt nach. Das Spektakel geht meist mit einer schier unendlichen Anzahl von AE-Effekten und Belagerungswaffen einher und sieht nicht gerade wie Braveheart oder eine Schlacht auf den Feldern von Rohan aus.

Wer ein aktuelles PvP-Video aus dem Gruppen-PvP sieht, das im Prinzip nur daraus besteht, dass der Anführer Kommandos gibt, so als wolle er seiner Freundin sagen, wie sie einparken soll („Noch ein Stück, noch ein Stück – Stop! Sammeln! Und jetzt da drüben hin!“), wird zustimmen müssen, dass das PvP im Moment noch einige Baustellen hat. Die sind nach einem Monat allerdings auch normal.

TESO PvP Kampf

Auch jetzt ist es schon möglich, viel Spaß in Cyrodiil zu haben, wenn man sich dem Spiel anpasst und nicht stur versucht, so PvP zu betreiben wie man es gewöhnt ist.

Lag-Probleme, die ein flüssiges Spielen immer noch erschweren, sollten mit dem Umzug des Servers aus den USA nach Frankfurt ein Ende haben. Der ist schon lange angekündigt.

Fazit: Das PvP ist im Moment wie eine dieser Hollywood-„hässlichen Entlein“, die eigentlich auch ein Top-Modell sind und wunderschön, in der ersten Hälfte des Films aber mit einer acht Kilo Zahnspange und einer Brille rumrennen, die das halbe Gesicht verdeckt (und einem Dutt!). TESO hat im PvP ein großartiges Potential, muss es aber noch ausschöpfen. Schon jetzt haben Freunde von Schlachten und Belagerungen mit TESO ein Game der Langzeitmotivation gefunden. Das Ziel, Kaiser zu werden und am Ende einer Kampagne ganz vorne in der Rangliste zu stehen, wird viele motivieren. Mit dem PvP-Dungeon, der bald kommen soll, dürfte der Spaß noch größer werden.

Das Problem mit dem VR-Rank: Die Langzeitmotivation

Im Preview haben wir es damals schon angesprochen: Die Entscheidung von Zenimax nach dem Level 50 und dem Ende der Hauptquest, den Spieler dann durch die beiden anderen Fraktion zu jagen, erweist sich in der Praxis als so unglücklich wie angenommen. Nicht nur, dass man vom gefeierten Helden wieder zum Neuling wird, der Level-Fortschritt gestaltet sich doch äußerst zäh. Während man normalerweise in einer Zone den EXP-Balken mit jedem abgeschlossenen Verlies und Anker etwas nach vorne dringen sieht, ist das in den Veteranen-Rängen ein Schleichen.

Die Motivation besteht dann auch eher darin, endlich VR 10 zu werden, um die besten Items benutzen zu können und im PvP oder den noch kommenden Raids zu brillieren. Ob aus dem Schleichen auf VR 10 die Mehrzahl der Spieler Motivation und Spielspaß zieht, ist fraglich. Ja, es ist schwer. Ja, es ist nicht für jeden was und Ja, wenn man das durchzieht, ist man durchaus „hardcore“, aber es erfordert auch eine gewisse Leidensfähigkeit, eine hohe Frustrationstoleranz und einen immensen Langmut. All das ist nicht unbedingt mit Spielspaß gleichzusetzen.

Den Content auf diese Art auf das fast dreifache zu dehnen (die Haupt-Story-Quests fallen weg), ist vielleicht eine clevere Idee im stillen Kämmerlein, in der Praxis renne ich da aber gegen eine Wand der Zähigkeit und Langeweile. Zumal hier die Schwierigkeit auch gehörig anzieht, die Kämpfe gegen Mobs wesentlich länger dauern und man darauf angewiesen ist, dass ein Mitspieler genau die Quest nun auch gerade macht, an der man hängt.

Anker in The Elder Scrolls Online

Das ist ein weiterer Schwachpunkt des Spiels, der sich durchzieht: Die fehlende Skalierung. Durch ein Quest-Verlies, in dem gerade fünfzig Mann wüten, läuft man bis zum Ende durch, und freut sich, wenn man überhaupt den Endgegner zu Gesicht bekommt, um das Verlies abzuschließen und die Bonus-EXP einzustreichen. Ist hingegen kein Spieler da und das Verlies härter eingestellt, prügelt man sich gegen eine Unzahl von Feinden geradeso durch – oder in den Veteranen-Rängen eben nicht mehr. Ein Skalierungs-System hätte hier – und auch bei den Ankern – Wunder gewirkt.

Die Anker, mit denen Erzbösewicht Molag Bal seinen Einfluss ausbreiten möchte, (In einem Cinematic-Trailer wunderbar zu bestaunen) gehören in der Atmosphäre zu den großen Stärken des Spiels. Beschwörer murmeln, rufen ihren finsteren Herren, ein Menschenopfer wird dargebracht und die Luft sirrt vor böser Energie: Toll! Der eigentliche Anker wird dann in der Regel zu einer Farce, weil viel zu viele Helden sich um viel zu wenige Mobs prügeln: Schade!

Es fehlt Politur: Mein schönstes und schlimmstes Ferien-Erlebnis

Zum Abschluss des Tests will ich ein Erlebnis schildern, das für mich den Monat TESO gut zusammenfasst. Kurz vorm Ende der Hauptquest, fand ich mich in einer mysteriösen Bibliothek wieder (die ganze Zone Kalthafen ist übrigens exzellent gemacht). Dort stürzten ständig nackte Spieler in den Tod. Ich fragte mich: Was zum Geier passiert da? Waren das Bot, aber wenn ja, wie kamen sie hierher? Und was machten die? Es stellte sich dann raus, dass eine Quest buggy war und man sie nur lösen konnte, indem man auf einen bestimmten Punkt sprang, sich von dort in den Tod fallen ließ und dabei wie ein Irrer die Aktionstaste spammte in der Hoffnung den „Sweet Spot“ zu treffen, vom dem aus ein Lösen möglich war.

Kurz vor der entscheidenden Stelle des Spiels sprang also eine Vielzahl von Spielern, die eben noch mitten in dem Krieg gegen Molag Bal steckten, hirnlos und nackt in den Tod, weil irgendwas extrem buggy war. Ich hab das natürlich auch gemacht, kam mir saublöd dabei vor und war kurz davor, das Spiel in die Ecke zu flammen. Aber gleich danach wartete ein fantastisches Finale der Hauptquests auf mich, das große Momente hatte und mich wieder versöhnte.

ESO: Molag Bal

So ist ein bisschen dieser erste Monat The Elder Scrolls Online im Kleinen, in einer Nuss-Schale, für mich. Dem Spiel fehlt, mehr als alles andere, eine gründliche Politur und ein Überdenken so mancher Spiel-Mechanik. Das Spiel hat aber gleichzeitig große Stärken und kann, wenn Zenimax weiter hart daran arbeitet, tatsächlich noch ein toller Titel werden. Auch jetzt schon gibt es immer wieder großartige Passagen, in denen ich mich und mein Umfeld vergessen kann, um wirklich in das Spiel abzutauchen. Und das sag ich als MMO-Veteran, der nicht bei jedem Schmetterling schon Herzflattern bekommt oder seinen erstgeborenen Sohn Jon Snow nennen möchte. Aber das Spiel ist in bestimmten Momenten tatsächlich SO gut.

The Elder Scrolls Online – Kaufempfehlung: Ja oder Nein?

Für mich ist das Game auf jeden Fall seinen Kaufpreis wert. Gerade für Fans von tollen Geschichten, die sich nach einem stressigen Tag zwei, drei Stunden in eine fremde Welt begeben möchten, ist es ein tolles Spiel. Langfristigen Spielspaß für Casual-Spieler sehe ich auf jeden Fall für Monate gegeben.

In dem Game stecken sicher 150-200 Stunden Spielspaß, wenn man es gemütlich angehen lässt und wir das Endgame in den Veteranen-Rängen außen vor lassen. Content-Heuschrecken, die auch durch diese Quests schwirren, und einfach wie ein Duracell-Häschen questen und questen und questen, können noch wesentlich mehr Quest-Spaß rausholen. Auch die Freunde von Gruppen-PvP, die mit einer großen Gilde unterwegs sein und immer besser werden möchten, könnten mit TESO ein tolles Game für die nächsten Jahre finden.

Wer auf ein klassisches MMO mit stetiger Verbesserung seines Chars steht, wer auf die besten Items aus ist, für den ist TESO im Moment wahrscheinlich nicht die richtige Wahl. Die Content-Wall nach dem Ende der Hauptquest wird für viele „normale“ MMORPGler im Moment eine zu hohe Hürde sein. Zu stark flacht hier die Motivationskurve ab. Aber auch diese Spieler können bis dahin ihren Kaufpreis dreimal wieder rausspielen.

The Elder Scrolls Online

Eine schwierige Gruppe sind brennende Fans der Single-Player-Reihe, die an das Spiel mit der Erwartung herangehen ein zweites Skyrim zu finden. Das kann das Spiel vielleicht in einigen Monaten bedingt leisten, im Moment fehlt für so eine Immersion noch der Feinschliff.

Meine Erwartungen vor dem Release hat das Spiel erfüllt. Auch wenn der Start-Monat turbulent war und sich einige Spiel-Konzepte als so problematisch herausgestellt haben wie angenommen. Der totale Hype um das Spiel, der von Fans der Single-Player-Reihe geschürt wurde, ist allerdings übertrieben. Es ist ein solides und überdurchschnittliches MMORPG mit sehr viel Potential und Luft nach oben, aber auch großen Problemen in der Politur.

Wie das Spiel in einem halben oder in einem ganzen Jahr aussieht, kann natürlich keiner sagen. Wenn Zenimax auch nur halb so viel Content bringt, wie angekündigt, und mit der Politur gut vorankommt, könnte dem Spiel auf Jahre ein großer Erfolg beschieden sein. Einige strukturelle Probleme sind allerdings so schwerwiegend, dass es wohl nie ein Spiel für „alle“ sein wird, sondern eine bestimmte Nische von Spielern erreicht und lange Zeit beschäftigen wird.

Wertungsbereiche

Präsentation: Das Spiel lebt von seinen Details auf der höchsten Stufe, die vertonten Quests sind großartig, die Landschaften episch, einzig an der Mimik der NPCs wird man noch feilen müssen: 9/10

Story: Hauptquests haben eine 1+ verdient, das zahlreiche Lesematerial noch ein Sternchen, manche trögen Standard-Quests fallen da kaum ins Gewicht: 10/10.

Gameplay: Dem Kampf-System fehlt etwas Dynamik, die Item-Progression ist eher schwach, ein abwechslungsreiches Spiel mit vielfältigen Möglichkeiten, den Helden zu gestalten, steht dem gegenüber: 8/10.

Langzeitmotivation: Bis Level 50 großartig, danach im Veteranen-Rang-Einerlei doch abnehmend, außer man schlägt sich durchs PvP; die branchenüblichen Erfolge und ein Elder-Scrolls-üblicher Entdeckerdrang sind herauszuheben: 8/10.

Soziale Komponente: Viel macht man solo, fürs PvP sind Gilden und größere Verbände nützlich, Gruppenspiel wird im Moment durch Phasing-Bugs behindert. Dungeons sind Durchschnitt und werden bisher eher selten gelaufen. Mit Kargstein könnte sich das ändern. Raid-PvE-Content ist angekündigt: 7,5/10.

Politur-Faktor: TESO steht noch am Anfang seiner Lebensspanne, alles ist aufregend, das Spiel leidet aber stark unter Bugs und Problemen, hoffentlich wird das mit der Zeit besser: 6/10.

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Hearthstone: Schurkenkarte wurde vorgestellt

Noch in diesem Sommer soll die Erweiterung “Fluch von Naxxramas” für Hearthstone veröffentlicht werden. Für das neue Einzelspieler-Abenteuer wurden natürlich auch exklusive Karten entworfen. Die ersten vier möchten wir euch hiermit vorstellen:

Für den Krieger wurde die Waffen-Karte “Biss des Todes vorgestellt: Fügt allen Dienern 1 Schaden zu. Sie kostet 4 Mana, kann zwei Mal angreifen und verursacht pro Angriff 4 Schaden.

Paladine erhalten die Karte “Rächer”. Ist diese Karte für 1 Mana aktiv und wenn einer eurer Diener segnet das Zeitliche, so erhält ein befreundeter Diener +3/+2.

Druiden können sich über die Karte “Giftsamen” freuen. Wenn sie für 4 Mana gespielt wird, werden alle Diener vernichtet und für jeden davon als Ersatz ein Treant mit 2/2 herbeigerufen.

Nun wurde die nächste Karte für Schurken vorgestellt: Kennt ihr noch diese komischen Krabbelviecher vor Anub’Rekahn? Diese werden euch für vier Mana unterstützen und können dabei noch 5 Schadenspunkte austeilen. Der große Vorteil: Taktisch klug gespielt, könnt ihr so einen eurer starken Diener für eine Runde aussetzen lassen und dann nochmal in Schlacht schicken!

Wie findet ihr die Karten bzw. deren Werte?

heartstone_Biss
heartstone_rächer
heartstone_giftsamen
hearthstone_wegelagerer
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World of Warcraft: Equip-Aufwertung und neues Mount

Da jubelt nicht nur der Zwerg! Wie Community Manager Crithto im offiziellen englischen Forum von World of Warcraft ankündigte, wird es mit dem nächsten Patch eine Änderung am Equipment geben. Schon bald könnt ihr eure Ausrüstung zwei mal zusätzlich aufwerten – also insgesamt vier Mal! Betroffen sind davon alle Ausrüstungsteile aus Schlacht um Orgrimmar und von der verlorenen Insel – sogar der legendäre Umhang. Damit kann man immerhin noch mal einen Platz im Schadens- und Heilungsvergleich erklimmen!

Damit euch genug Tapferkeitspunkte zum Aufwerten zur Verfügung stehen, könnt ihr schon bald 3000 Zeitlose Münzen in 100 Tapferkeitspunkte umtauschen. Leider wird es nicht möglich sein, die Umtauschmarken an Twinks zu senden – ihr müsst also mit dem jeweiligen Charakter fleißig farmen gehen. Dafür wird das Itemlevel der Erbstückwaffen von Garrosh automatisch um 8 Punkte erhöht, da diese nicht aufwertbar sind.

WoW Mount

Die zweite große Nachricht gestern war die Ankündigung auf Twitter für ein neues Mount, welches mit der Erweiterung Warlords of Draenor in das MMO implementiert wird. Ein wenig erinnert es ja an die Silithid-Reittiere aus Ahn’Qiraj – nur eben in der kriegstauglichen Variante.

Ob es im Shop auftauchen oder im Spiel erhältlich sein wird, ist leider noch unklar. Was denkt ihr?

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[intense_testimony_text]Auch wenn die Sache mit den Aufwertungen super klingt – es wird trotzdem ein ordentlicher Aufwand, genug Ausrüstungsteile für alle Aufwertungen zu sammeln – vor allem wenn immer mal wieder neue dazu kommen!  [/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]

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WildStar: Der Run auf die Namen für die Vorbesteller hat begonnen!

Seit gestern Abend 20 Uhr können sich die Vorbesteller in Wildstar ihre Namen sichern. Die Seite ist dementsprechend gut besucht und schon ein paar Mal nicht erreichbar gewesen- sollte es also nicht beim ersten Mal klappen, nicht verzagen!

Hier noch ein paar Eckdaten zur Reservierung:

  • Alle Vorbesteller können je einen Spieler- und/ oder Gildennamen reservieren.
  • Dies muss nicht parallel geschehen, ihr könnt euch also auch noch später entscheiden.
  • Sobald ihr einen Namen reserviert habt, könnt ihr diesen noch für 60 Minuten ändern – danach ist der Name gesperrt und eine Änderung nicht mehr möglich.
  • Die Namensreservierung ist noch bis Freitag, den 23. Mai, 20:59 Uhr MESZ möglich.
  • Sie gilt ab der Veröffentlichung für 14 Tage auf allen Servern und in allen Regionen.

Denkt dran: Das Ganze läuft nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst ab!” – Geht am besten direkt…

Zur Reservierung eures Namens!

Ihr habt WildStar noch nicht vorbestellt, wollt aber sicherstellen, dass euer Name am Tag der Veröffentlichung schon auf euch wartet? Noch ist es nicht zu spät!

Vorbestellen könnt ihr WildStar auf der offiziellen Seite oder auch bei Amazon. Neben der Namensreservierung, erhaltet ihr unter anderem die exklusive Unterkunft “Raketen-Haus”, eine Aufbewahrungstasche sowie einen frühzeitigen Zugang zur MMORPG-Hoffnung, 3 Tage vor dem Release.

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