WildStar: Vergiften elitäre Medaillen-Runs die Stimmung?

Das SF-MMORPG WildStar ist seit vier Wochen auf dem Markt, viele Spieler sind nun im Endgame angekommen und sehen sich in den Verliesen und Abenteuern mit derart hohen Anforderungen konfrontiert, dass die Stimmung in den zusammengewürfelten Gruppen regelmäßig am Siedepunkt scheint.

Auf Stufe 50 angekommen geht es für den Neu-Nexianer erstmal betulich zu, für die folgende Raid-Karriere müssen erst 150 Ahnengemme besorgt werden (eine Belohnung für Dinge, die vor der Höchststufe EXP gaben), danach gilt es ein paar Events zu bestreiten und den Ruf bei der eigenen Fraktion zu pushen. Doch bald schon steht man vor der Aufgabe, Verliese oder Abenteuer auf der erhöhten „Veteranen“-Schwierigkeit zu bestehen und nicht nur das, man muss sie auch noch auf „Silber“ oder gar „Gold“ bewältigen, will man bestimmte Boni genießen, sich etwa Zugang zum 20er Raid, den Gen-Archiven, oder zu besseren Items verschaffen. Auf diesem Schwierigkeitsgrad und unter den erschwerten Bedingungen einer Medaillenjagd beträgt die Fehlertoleranz „Null“ oder zumindest „Nahe Null“.

Beim kleinsten Fehler zurück auf „Los“?

Spieler beschweren sich nun im englischsprachigen Forum reddit darüber, dass diese hohen Anforderungen das Spielen in einer zusammengewürfelten Gruppe über den Group-Finder zu einer Qual machten. Schon zu Beginn des Dungeons herrsche eine „elitäre“ Atmosphäre: Entweder man schaffe das Verlies nun auf Gold oder gar nicht! Sobald sich andeutet, das etwas schief gehen könnte, verließen einzelne Spieler die Gruppe, verbreiteten schlechte Stimmung oder votierten für die Auflösung der Party, um dann beim nächsten Mal mit viel besseren Spielern zusammengewürfelt zu werden.

Schadensausteiler vergammeln in der Warteschlange

Gerade unter Tanks und Heilern sei ein solch „elitäres“ Verhalten weit verbreitet, warteten sie doch nur Minuten oder gar Sekunden auf den nächsten Invite, während die Schadensausteiler stärker darunter litten. Die Spieler auf reddit machen dafür das System bei WildStar verantwortlich, wodurch Dungeons von den Spielern auch dann als „gescheitert“ betrachtet werden, wenn man sie eigentlich bis zum Ende durchsgepielt, dabei aber Schwierigkeiten gehabt habe.

Auf reddit erreichen Threads, die sich mit der Thematik beschäftigen, im Moment die meisten Kommentare und Upvotes. Einige schlagen vor, das Carbine doch eine „Restart“-Mechanik einführen solle, damit sich eine Gruppe nicht beim ersten Fehler sofort ganz auflöst, sondern einfach nochmal von vorne anfängt. Andere raten dazu, sich in organisierten Gruppen zusammenzufinden. Offenbar sei der Gruppenfinder einfach nicht dazu geeignet, für diese Art von PvE genutzt zu werden. Andere Spieler schlagen vor, „Medaillen-Runs“ von den normalen Runs zu lösen, um so Dampf vom Kessel zu nehmen.

Diese Umfrage ist geschlossen.

Rift geht baden: Erweiterung 3.0 bringt Nightmare Tides

Um das Free-to-Play MMO Rift war es lange Zeit recht ruhig, nun kündigt ein Brief des Producers die neue Erweiterung Nightmare Tide, das Update auf 3.0, an. Der neue Content führt die Spieler in die planare Ebene des Wassers.

Die wichtigsten Fakten der geplanten Erweiterung in der Schnellübersicht:

  • Das Level-Cap steigt auf 65, mit dem neuen Mastery-System wird es möglich sein, den Helden weiter zu individualisieren
  • Es wird neue Dungeons, Schlachtzüge und Zonen geben, neue Storys und Quests, neue Items und craftbare Gegenstände, kurzum das volle Paket. All das soll komplett kostenlos bleiben, wie es Rift versprochen hat. Dabei sollen die neuen Gegenstände zu Beginn maßvoll skalieren. Ein top-equippter Char sollte nicht davon ausgehen, dass er sein Best-in-Slot-Gear sofort gegen grüne Quest-Belohungen austauschen wird. Es lohne sich also, jetzt noch am Ball zu bleiben und sich einen Vorteil für den Patch zu erspielen.
  • Mit den „Albtraum-Rissen“ wird man eine neue Riss-Art einführen. Die Spieler werden sich in einer surrealen Umgebung mit schier endlosen Wellen von Gegnern auseinandersetzen müssen. Der Schwierigkeitsgrad bleibt skalierbar.
  • Sammelbare Schergen werden als neues Feature ins Game eingeführt. Der Spieler kann sie für bestimmte Missionen einsetzen, für die sich manche der Schergen besser als andere eignen. Dabei winken Belohnungen wie Ressourcen oder Gegenstände.
  • Es wird zwei neue Item-Slots geben. Spieler können die entweder durch einen Kauf der digitalen Edition sofort freischalten oder ingame freispielen. Der Producer versichert, dass es dabei fair und gerecht zugehen soll.

Den kompletten Brief des Producers gibt es hier auf Deutsch.

Techpionier Guide – WildStar-Cast #07

Der Techpionier oder „Engineer” ist eine der Fernkampfklassen von WildStar. Ausgerüstet mit einer schweren Rüstung und einer dazu passenden schweren Waffe. Ob man sie jetzt Blaster oder Raketenwerfer nennt, spielt eigentlich keine Rolle, denn mit der Waffe kann man im Grunde genommen alles machen.

Neben seiner schweren Ausrüstung kann der Techpionier Roboter als permanente Begleiter herbeirufen, die die verschiedensten Aufgaben erfüllen: Tanken, heilen, verlangsamen oder angreifen. Er kann sowohl als Schadensausteiler, als auch als Tank gespielt werden, beides aber nicht nah am Gegner, sondern immer auf mittlere bis große Distanz.

Empfehlenswerte Beiträge zum Thema:

Guild Wars 2 – Erster Einblick in die 2. Staffel der Living Story

Die Fortsetzung der lebendigen Geschichte von Guild Wars 2 steht unmittelbar bevor. Nur noch ein paar Tage und dann geht’s am 1. Juli 2014 mit Season 2 weiter. Falls ihr euch schon mal etwas in Stimmung bringen wollt, haben wir heute einen neuen Trailer für euch, der die Inhalte und Geschichte der Fortsetzung der lebendigen Geschichte präsentiert.

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Den Zephyriten ist ein schreckliches Unglück widerfahren, und es mehren sich Gerüchte über einen Zwischenfall in den westlichen Gebieten der Brisban-Wildnis. Spieler können sich mit alten Bekannten wie Marjory, Kasmeer, Rox, Braham oder Taimi und ihren Freunden zusammenschließen, um den Ereignissen auf den Grund zu gehen.

Die neuen Teile der Geschichte werden nach dem Start am 1. Juli anschließend im zweiwöchentlichen Takt weitergeführt und veröffentlicht.

Neues Chronik-Feature

Das Schöne an Season 2 von Guild Wars 2 ist nicht nur, dass es mit der lebendigen Geschichte nun überhaupt bald weitergeht, sondern auch, dass ihr sie im Nachhinein immer wieder erleben könnt.

Hierfür ist das neue Chronik-Feature von Guild Wars 2 gedacht, mit dem sich die Episoden dann einzeln noch mal aufrufen lassen. Für die erste Season der lebendigen Geschichte gilt dies allerdings leider nicht mehr.

Sonderangebote von Guild Wars 2

Wer das Online-Rollenspiel Guild Wars 2 noch gar nicht besitzt, aber Interesse hat, das MMORPG zu kaufen, der sollte in den nächsten paar Tagen zuschlagen.

Der Grund: Vom 25. bis zum 30. Juni 2014 sind zwei Versionen von Guild Wars 2 um ganze 50 Prozent reduziert. So erhaltet ihr die Digital Deluxe Edition und auch die Digital Heroic Edition für die Hälfte des normalen Kaufpreises!

Quelle(n):
  1. GuildWars2.com

H1Z1: Änderung der Pläne sorgt für enttäuschte Hoffnungen

Ende Juni, so lauteten einige Meldungen, solle das Zombie-MMO H1Z1 in den Early-Access gehen. Das Datum wurde verschoben, doch kommen jetzt Print-Medien heraus, die davon ausgehen, H1Z1 befinde sind schon im Umlauf. Nun meldete sich SOE Chef John Smedley selbst zu Wort.

In einem reddit-thread (das englische Forum dient als inoffizielle Homepage des Spiels) berichtete ein User davon, er habe im monatlich erscheinenden Print-Magazin Gameinformer soeben davon gelesen, dass der Start des Early Access unmittelbar bevorstehe. Nun könne er es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht. Schon in den letzten Tagen waren mehrere Gerüchte aufgetaucht, es sei nun wirklich bald soweit, die auch von deutschen Gaming-Magazinen aufgegriffen wurden.

SOE Chef John Smedley widersprach dem direkt unter dem Thread und konnte auch die Quelle für diese Information aufdecken, die sich nun als falsch herausstellt, nämlich sich selbst: „Es ist ganz einfach. Sie hatten ein Release-Datum, das erwies sich aber als falsch, weil wir uns dazu entschieden haben, das Spiel noch länger zurückzuhalten. Das haben wir erst nach dem Interview mit ihnen entscheiden. Ganz einfach.“

Wie „echt“ darf es sein, wenn es noch Spaß machen soll?

Im reddit-Forum diskutiert man im Moment über weitere Features des Games, durchaus auch kontrovers. Einer Fraktion der Spieler kann es gar nicht realistisch genug sein, sie wollen einen knallharten Überlebenskampf, wie er sich auch in der „Wirklichkeit“ abspielen würde, mit Hunger, Durst, starken Einschränkungen durch Verletzungen und ähnlichen Features. Eine andere Fraktion der Spieler fürchtet, dadurch könne der Spielspaß zu stark beeinträchtigt werden.

Südkorea kämpft mit grassierender Online-Gaming-Sucht

In Südkorea sterben Säuglinge an Unterernährung, weil deren Eltern völlig in den virtuellen Welten von MMOs und MOBAs aufgehen. Die politischen Parteien möchten gegen diese Sucht nun vorgehen.

Bei uns frotzeln Gamer einander gegenseitig mit der vermeintlich zu hohen Spielzeit und wie lange der andere nun schon wieder vor dem PC hängt. In Südkorea ist das Online-Gaming noch verbreiteter und nimmt Dimensionen an, die in der Gesellschaft für Debatten sorgen.

Tragischer Tod von Säuglingen befeuert Debatte

Im April wurde ein 22-jähriger verhaftet, weil er seinen zweijährigen Sohn verhungern ließ. Der arbeitslose Vater hatte eigentlich für das Kind sorgen sollen, während seine Frau in einer weiter entfernten Autofabrik arbeitete, doch verfing sich der Vater so ins Online-Spielen, dass er darüber seinen Sohn vergaß. Im Jahr 2009 ließ ein Ehepaar sein 3-jähriges Kind verhungern, während sie gemeinsam ein Online-Game spielten, in dem sie für ein virtuelles Kind sorgten.

Die Politik möchte die Werbemöglichkeiten der Spiele-Industrie beschränken und sie zudem dazu verpflichten, 1% ihrer Einnahmen in einen Fond zur Bekämpfung der Spielsucht zu stecken. Die Maßnahmen erinnern uns Europäer an die Auflagen gegen die Zigarettenindustrie.

Laut einem Mitglied der demokratischen Partei Südkoreas hinderten Online-Spiele manche Menschen daran, überhaupt lebensfähig zu sein. Die Industrie müsse das akzeptieren und die Probleme anerkennen.

Vertreter der Spieleindustrie protestieren dagegen. Sie berufen sich auf die freie Meinungsäußerung, verbitten sich eine Gängelung und betonen die Notwendigkeit, dass sich Künstler in jedem Medium, auch beim Designen von Videospielen, frei entfalten dürfen müssten.

Warum ist Südkorea so besessen von Online-Spielen?

Das ferne Südkorea gilt heimischen Zockern als Inbegriff höchster Gaming-Künste. In League of Legends zum Beispiel hört man öfter den scherzhaften Ausruf „Best Carry EU“, der mit „Best Carry Korea“ getrumpft wird.

In Dokumentationen zu dem Thema sprechen Experten davon, dass die ständige Bedrohung Südkoreas durch den kommunistischen Norden dafür sorgt, dass die Gesellschaft dazu neigt, sich eskapistischen Tendenzen hinzugeben, sich also aus der bedrohlichen Realität in eine Phantasiewelt zu flüchten. Andere sagen, dass ehrgeizige südkoreanische Volk sehne sich nach sportlichen Erfolgen, glaubt sich aber athletisch benachteiligt und holt sich diese Erfolgserlebnisse im eSport.

Einige der Top-Universitäten des Landes bieten mittlerweile Bachelor-Studien im eSport an. Einige der erfolgreichsten Starcraft und League-of-Legends-Spieler des Landes haben den Status von Pop-Stars.

Titelbild: Chung Sung-Jun/Getty Images

The Elder Scrolls Online: Alles ist erleuchtet

Bei The Elder Scrolls Online wird am Mittwochmorgen der Patch 1.2.3. aufgespielt. Passend zum Titel bringt er Änderungen bei den Lichtverhältnissen, beim Sicht-Regler und unabhängig vom Namen einen neuen Veteranen-Dungeon.

„1, 2 oder 3? Ob du wirklich richtig stehst, merkst du, wenn das Licht angeht“ – die älteren unter euch werden sich erinnern.

Ironischerweise geht es beim Patch 1.2.3 (der heißt wirklich so) von TESO auch um Lichtverhältnisse. Die sollen sich nämlich verändern, vor allem der Lichteinfall in Gebäude soll schöner gestaltet werden. Außerdem im Patch, der Mittwochmorgen ab 4 Uhr auf die deutschen Server aufgespielt wird: Die Veteranen-Version der Krypta der Herzen und ein freier Field-of-View-Slider, also Sichtfeldregler.

Als netten Gag erlaubt es Zenimax den Spielern außerdem, nun Zier-Rüstungen und Waffen, die in der Welt herumstehen, aufzusammeln. Reich wird man dabei aber nicht – sie lassen sich nämlich nicht verkaufen.

Zudem hat Zenimax noch einige Balanceänderungen und Bug-Fixes im Gepäck – und, so unken manche, sicher auch wieder einige Probleme. Der letzte Inhaltspatch brachte den TESO-Zockern nicht nur Kargstein, sondern auch Frust. Die Wartung auf dem amerikanischen Server dauerte denn auch deutlich länger als die veranschlagten vier Stunden. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Zwischenzeitlich freut man sich bei Zenimax, dass das zweite Inhalts-Update nun rasch vom Stapel laufen konnte, bei Kargstein lag man etwas hinter dem 6-Wochen-pro-Update-Zeitplan und hatte 7 gebraucht, nun ist man wieder im Zeitplan.

Zitat des deutschen Community Managers dazu:

Gut, Update 1 war eine Woche zu spät. Wenn Update 2 wie geplant morgen und übermorgen stattfindet, sind wir aber wieder im gesetzten Zeitfenster. In den letzten 11 Wochen haben wir zudem 12 Livepatchs veröffentlicht.

Destiny Entwicklungskosten: “Nicht annähernd 500.000.000$”

Beim MMO-Shooter Destiny, von den Halo-Machern Bungie, sorgte die bislang unvorstellbare Zahl von einer halben Milliarde US-Dollar Entwicklungskosten für offenstehende Münder. In einem Interview rückt Pete Parsons, der COO von Bungie, die Zahl nun gerade.

„Für die Höhe des Marketing-Budgets müssen Sie Activison fragen, aber bei den Produktionskosten liegen wir nicht annähernd so hoch“, sagte Parsons in einem Interview mit gamesindustry.biz, einer Online-Seite, die sich auf das Finanzielle hinter den Titeln konzentriert.

Die Rechte an der Welt liegen beim Entwickler, nicht beim Publisher

Aus dem Interview lässt sich herauslesen, wie stolz Bungie auf die Konditionen ist, auf die man sich mit Activision einige konnte. So wird die Lizenz des Spiels, die eingetragene Marke, auf Bungie laufen. Ein seltener Vorgang bei so einem Deal, den Parsons auch auf die Ausnahmestellung seiner Firma zurückführt: „Wir gingen aus Microsoft als eine unabhängige Firma hervor mit einem großartigen Ruf. Und der liegt an den tollen Leuten, die wir haben. Mehr als die Hälfte des ursprünglichen Halo-Teams ist immer noch bei uns. Ich denke Activision hat das gesehen und hat das Potential unserer Vision erkannt.“

Halo als Ansporn

Für Parsons und das Team bei Bungie ist es ein Ansporn, das Niveau von Halo noch einmal zu erreichen: Die Leute redeten mehr als 10 Jahre danach immer noch von dem Spiel und stellten es in eine Reihe mit der besten Unterhaltung, die sie je erlebt haben. Es stehe auf einer Stufe mit Harry Potter oder Star Wars. Nach Jahren haben Halo immer noch Bedeutung für viele Menschen. Das sei schon fantastisch.

Zehn-Jahres-Plan und die Bedeutung des Titels

Als der Interviewer sagt, dass Activision große Stücke auf den Titel halte, immerhin sei ein Zehn-Jahres-Plan im Gespräch, korrigiert ihn Parsons: Damit sei Bungie zu Activision gekommen. Das sei ihre Idee gewesen. Wenn man schon ein Universum verlasse, das man liebgewonnen hat – was könnte es für ein junges und Mutiges Unternehmen besseres geben, als sich ein so gewaltiges Projekt vorzunehmen?

Deshalb heiße der Titel auch Destiny (das Schicksal, die Bestimmung). Eigentlich sei das nur ein Codename für das Spiel gewesen. Ein Titel, den man kurzzeitig in „Tiger“ änderte, aber „Destiny“ habe als Wort so viel darüber ausgesagt, wo man mit dem Spiel hinwolle, dass man doch wieder zu ihm zurückgegangen sei: „Wir wollen die Geschichte über zehn Jahre hinweg erzählen.“

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Warcraft – Plant Blizzard eine eigene Serie?

Von Zeit zu Zeit suchen auch Branchen-Größen wie Blizzard Entertainment (Entwickler und Publisher von World of Warcraft) nach neuen Mitarbeitern – teilweise Mitarbeiter, deren Job-Beschreibung durchaus gewisse Spekulationen möglich macht.

Hinweis zur Warcraft-Serie

Gesucht wird derzeit nach einem Senior Writer, der das Blizzard-Team mit seinen kreativen Fähigkeiten unterstützt. Dabei wird er allerdings nicht einfach “nur” ein paar Warcraft-Geschichten verfassen, sondern soll auch im Bereich “television and animation writing” tätig sein.

Was heißt das also? Könnte es sein, dass Blizzard abgesehen vom Warcraft-Film, deren Dreharbeiten ja bereits abgeschlossen sind, noch eine Warcraft-Serie plant?

Generell scheint Blizzard nicht ganz abgeneigt zu sein, wie Rob Pardo von Blizzard erst kürzlich verlauten ließ. Während einer Entwickler-Frage-Runde wurde er darauf angesprochen, warum man eigentlich einen Film kreiert und nicht einfach eine geniale Serie im Warcraft-Universum.

Vergleich mit Game of Thrones

Die Fans erhielten als Antwort, dass Blizzard nicht abgeneigt sei. Als man damals mit dem Film bzw. mit den Planungen der Verfilmung angefangen hatte, gab es seiner Aussage nach Game of Thrones noch nicht. Wie diese Serie eingeschlagen ist, wissen wir ja alle.

Natürlich weiß nun auch Blizzard, wie erfolgreich Serien dieser Art sind bzw. sein können und daher ist es nicht verwunderlich, dass sie gerne beides (Film und Serie) machen wollen würden. Pardo verrät, dass wenn Duncan Jones (der Regisseur des Films) seinen Job so gut macht, wie man es hofft, dann würden vielleicht weitere Studios auf Blizzard zukommen und wollen eine Serie im Warcraft-Universum umsetzen.

Und dann … wer weiß.

Hearthstone: Neue Pics zu Naxx aufgetaucht – Sind sie echt?

Im englischen Forum Reddit sind vermeintliche Screenshots der Hearthstone-Erweiterung Naxxramas aufgetaucht. Spieler und die Medien stürzen sich wie die Geier drauf, bei Blizzard stößt man auf eine Mauer des Schweigens.

„Es ist unsere Firmenpolitik, Gerüchte und Spekulationen nicht zu kommentieren, aber danke für Ihr Interesse“, so die Standard-Antwort, die sich der Kollege von pcgamer.com abholte.

Logisch wäre es, dass die nun in reddit (wo auch sonst?) geleakten Pics der Erweiterung „legit“, also echt sind. Immerhin sind nun die Klassenkarten im Wochen-Rhythmus alle draußen und Blizzard hat bereits gesagt, dass keine Beta kommen wird. Also scheint der Release ohnehin bevorzustehen.

Naxxramas wird 30 neue Karten bringen, die meisten um das „Todesröcheln“ herum gestaltet. Beim Ableben einer Figur passiert ein neuer Effekt. Progamer und auch die normalen Zocker freuen sich schon auf die Erweiterung: 30 neue Karten bringen Bewegung ins Game und eröffnen neue strategische Möglichkeiten.

Wir werfen jetzt einen kurzen Blick auf die geleakten Screenshots, wer sich das nicht verderben will, der presse nun lieber seine Augen zusammen, so als ob er einen Horrorfilm guckt und scrolle zum Ende.

[Spoiler ab hier zu den Karten]:

Blizzard beweist mit der Erweiterung, dass sie die Naxxramas-Idee ernst nehmen. So gibt es mit Feugen (4/7) und Stalagg (7/4) zwei Karten, die als besondere Eigenschaft haben, dass Thaddius erscheint, wenn beide in einem Match sterben. Feugen und Stalagg waren im Naxxramas-Raid zwei Mini-Bosse, die man gleichzeitig töten musste, wollte man zu ihrem Chef Thaddius vordringen (außerdem musste man noch einen unglaublich schweren Sprung über eine Seuchegrube bestehen, in die selbst die besten gelegentlich fielen).

Hearthstone Leak

Neben Feugen und Stalagg enthalten die geleakten Pics nur noch eine spannende Karte: Der Chef von Naxx, Kel’Thuzad selbst, hat Werte von 6/8 und beschwört in jeder Runde eine untote Kreatur, die schon bald darauf wieder das Zeitliche segnet. Ganz im Stile des Vorbilds.

Mein MMO meint: Das hat schon ein bisschen was von einem „versehentlich im Internet auftauchenden“ Sex-Tapes eines Starlets, dessen Stern gerade ein bisschen sinkt, so auf verpixelte Bilder von Karten zu sehen. Aber Hearthstone ist so populär, dass man derartige Tricks nicht nötig haben sollte. Sicher steht der Release von Naxx nun bald bevor.

Final Fantasy XIV: A Realm Reborn – Video zum Update 2.3

Schon bald ist wieder Update-Zeit im Online-Rollenspiel Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Während der diesjährigen E3 2014 kündigte Square Enix bereits an, dass am 8. Juli 2014 Patch 2.3 Einzug erhält. Hierbei handelt es sich um ein mehr als umfangreiches Update, das auf den Namen “Defenders of Eorzea” getauft wurde.

Dungeons über Dungeons und noch viel mehr

Freuen dürft ihr euch unter anderem über den brandneuen Dungeon “Schiffsbrecher-Insel” im Online-Rollenspiel Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Die Entwickler des Spiels integrieren außerdem ein paar Hard-Versionen von bereits verfügbaren Dungeons, beispielsweise von der Steinernen Wacht und vom Totenacker Tam-Tara. Doch nicht nur die Gruppen-Dungeons bekommen Zuwachs, sondern auch der Kristallturm wird um einen neuen Bereich erweitert. Bei diesem Raid, der für 24 Spieler ausgelegt ist, erwarten euch mit Patch 2.3 drei neue Bosse, die es zu schlagen gilt.

Und fast schon obligatorisch für ein großes Content-Update: Das Hauptszenario, also die Story von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn, wird natürlich fortgesetzt. Die kreativen Köpfe hinter dem MMO haben aber auch bei den Nebenaufträgen ganze Arbeit geleistet und eine Überraschung parat. Dabei handelt es sich wohl um die beliebteste Questreihe im Final Fantasy MMO: Der Kriminologe Hildibrand ist zurück und möchte mit euch den nächsten mysteriösen Fall aufdecken.

Übrigens kommen beim Housing endlich Einzelspieler in den Genuss von privaten Unterkünften.

Features im Video

Im neuesten Video, welches sich voll und ganz dem Patch 2.3 von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn verschrieben hat, erhaltet ihr einen umfassenden Einblick, was euch mit dem umfangreichen Update für das MMORPG erwartet.

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Auch für die PvP-Fans unter euch hält das neue Update so einiges bereit, beispielsweise die neuen Schlachten für maximal 72 Spieler. Yoshida, der Producer von FF XIV, hat sich hierbei von Dark Age of Camelot inspirieren lassen.

Ihr wollt mehr über die überarbeitete Version des Online-Rollenspiels erfahren? Hier geht es zum Test von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn.

Quelle(n):
  1. FinalFantasyXIV.com

WildStar: gesperrte Accounts, World First & erster Contentpatch – Update!

In der heutigen Ausgabe von Update dreht sich alles um das Sci-Fi MMO WildStar.

Über 1000 Accounts gesperrt:

Wie in jedem neuen MMO wird auch Wildstar von Bottern, Hackern und Goldsellern überflutet. Die erste Bannwelle ließ nicht lange auf sich warten und so wurden bereits ca. 1000 Accounts gesperrt, bei denen „verdächtige Aktivitäten” festgestellt wurden. Die Entwickler sagen zwar, dass ihr System nahezu fehlerfrei sei, dennoch könne man sie nie ganz vermeiden.

World First geht an Enigma:

Die Gilde „Enigma” vom US-PvE Server Avatus hat es als allererste Gilde weltweit geschafft, den finalen Boss des ersten Raids „Genarchiv” im 20er Modus zu legen. Nachdem die ersten Bosse relativ schnell zu Boden gingen, stellte sich der Endboss „Dreadphage Ohmna” als ziemlich harter Brocken heraus. Doch in der Nacht auf den 21. Juni gelang der amerikanischen Gilde schließlich der Firstkill.

Erster Contentpatch kommt Anfang Juli:

Zum Abschluss gibt es noch einen Ausblick auf den ersten Contentpatch. Er trägt den Namen „Transmutation” und macht seinem Namen wahrlich alle Ehre. Mit dem Patch werden 2 neue Gebiete ins Spiel implementiert, das „Fäulnisrefugium” und das „Nördliche Ödland”, die beide direkt an die Hauptgeschichte von Wildstar anschließen.

World of Warcraft – Die neuen Orks im Charakter-Viewer

Wie bereits bekannt, werden in der neuen Erweiterung von World of Warcraft auch die Rassen des Spiels generalüberholt. Das haben einige von ihnen auch bitter nötig, wenn man sich beispielsweise mal die aktuellen Orks anschaut. Für genau diese Rasse des Online-Rollenspiels wurde die Überarbeitung für Warlords of Draenor scheinbar schon mal abgeschlossen, denn sie ist nun offiziell im sogenannten Charakter-Viewer integriert.

Rundum-Sicht der Orks

World of Warcraft Orks

Im Klartext bedeutet das, dass ihr euch die neu gestalteten bzw. feiner ausgearbeiteten Orks nun im Charakter-Viewer auf der offiziellen Internetseite von Blizzard anschauen könnt. Übrigens bekommen alle Rassen von World of Warcraft ein derartiges Facelift, wenn sie zu den Grundrassen bzw. Rassen bis The Burning Crusade im Spiel enthalten waren.

Vor einiger Zeit präsentierte Blizzard der Öffentlichkeit und den Fans schon einmal die überarbeitete Fassung der Orks. Dieses Mal können wir uns die grünhäutigen Damen und Herren allerdings nicht nur als Bild ansehen, sondern direkt im Viewer als animierte Figur.

Die Menschen sind bald dran

Um die aufgepeppten Charaktere für World of Warcraft: Warlords of Draenor genauer vorzustellen, veröffentlicht Blizzard sogenannte Artcraft-Beiträge. Hier gibt es nicht nur jede Menge Bilder, sondern auch Informationen zur Rasse und zur Überarbeitung. Demnächst sind laut dem Senior Art Director Craig Robinson nun die Menschen an der Reihe, die einen entsprechenden Post von Blizzard spendiert bekommen. Zuletzt wurden die Nachtelfen im Mai 2014 vorgestellt. Diese Allianz-Rasse ist allerdings noch nicht im Charakter-Viewer vertreten – hier lassen sich in animierter Form derzeit nur die Orks, Tauren, Zwerge und Gnome bestaunen.

Mit der Erweiterung Warlords of Draenor geht es dann final im Herbst 2014 los, wenn alles gut läuft! Falls ihr im August noch etwas Zeit übrig habt, könnt ihr ja zur gamescom 2014 vorbeischauen und die WoW-Erweiterung selbst einmal ausprobieren.

Diese 10 Dinge mag ich an WildStar (oder eben nicht)

Das SF-MMO WildStar ist jetzt schon eine Weile draußen und allgemein positiv aufgenommen worden, auch in unserem Test hat WildStar hervorragend abgeschnitten. Heute soll es nicht ums große Ganze gehen, sondern um die kleineren Aspekte, die in einem Test vielleicht nicht so wichtig sind, die erst später auftauchen oder für jeden ganz anders gelten.

Viele Gags in der Tonspur, aber Augenschmerzen durch FPS-Probleme

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Ich bin eigentlich ein Audio-Muffel, hab normalerweise das Spiel gemutet und Teamspeak oder den Fernseher an. Zu meiner Überraschung: Bei WildStar nicht. Die Gags, die sich in der Tonspur verstecken, sind für mich ein Highlight. Ob ich eine „The Sims“-Melodie erkenne, wenn ich zum Housing-Händler komme oder ob mich der Protostar-Geldsack mit einem „Ahoy-hoi“ wie Mister Burns aus den Simpsons anspricht, hier kann das Spiel was. Der Ansager „I don’t know what happened, but i have to change my pants“ ist großartig, es sind Gags verborgen, die ich sicher auch noch in ein paar Monaten finden oder übersehen kann.

WildStar: Mondo Zax Chua

Mein Liebling ist der hyperaktive Chua Mondo Zax. Bei dem muss ich immer grinsen, wenn er in Schnapp-Atmung irgendwelche Beleidigungen ausstößt. Das haben sie toll hinbekommen. Genau wie die unzähligen augenzwinkernden Popkultur-Referenzen. Toll gemacht.

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Die FPS. Ich hab nicht unter Problemen mit Memory Leaks oder falschen Prozessoren zu leiden wie andere, aber auch für mich könnte das Spiel etwas flüssiger laufen. Aussetzer hab ich relativ selten, nur wenn es gegen ganz bestimmte Mobs geht (eine AE-Fähigkeit der Schnecken killt mein Spiel immer für 2 Sekunden). Aber ab und an geht es mit der FPS arg runter und ich krieg davon Kopfschmerzen. Von 60 FPS bin ich weit entfernt bei mittlerer Einstellung, 30 müssen mir reichen. Soo toll sieht das Spiel nun nicht aus, dass ich das okay finden würde. Die Lösung von Hardcore-Fans („Losrennen, neuen PC kaufen“) schmeckt mir auch nicht, dafür laufen andere Spiele noch zu gut bei mir – vielleicht brauch ich nur eine dieser gelben Gamerbrillen wie sie die gesponsorten Typen auf Twitch tragen.

Einstieg ein wenig zäh, Inventar-Probleme, aber eine neue Lieblingszone

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 Der Einstieg ist zäh und wird beim wiederholten Spielen nicht besser. Ich weiß nicht, woran das liegt, ob die Zonen zu groß sind, ob sie zu sehr zerfasern, aber ich hatte wie in der Beta ein Motivationsloch so mit Level 12 und dann wieder von 17 bis Ende 20. Die Skills kriegt man zwar früh, aber es gibt noch wenige Möglichkeiten, den Char anzupassen. Die Zonen ziehen sich, ohne Mount dauern die Wege lange und das Inventar ist immer kurz vorm Platzen. Es gefällt mir nicht.

WildStar Zone Farside

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Die Zone Farside, Fernseits, ist ab Ende 20 eine Offenbarung. Eine großartige Zone, die mir schon in der Beta wahnsinnig gut gefallen hat, im Release noch einmal besser. Überhaupt tun die kleineren Zonen und die übersichtlichen Story-Lines dem Spiel gut. Die geringere Schwerkraft bringt Abwechslung und die im Release neuen Drusera-Missionen sind ganz großes Tennis. Sie geben dem Spiel eine gewisse Schwere, eine Gravitas. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht und freu mich auf den nächsten Content. Ab Ende 20 öffnet sich das Spiel und damit die Welt, es gibt was zu tun, ich bin mobiler, das Housing funktioniert, die Zonen sind toll: Ab Ende 20 mit Farside geht WildStar für mich los.

Kampfsystem abwechslungsreich, AddOns zu stark

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Klares Plus für mich: das Kampfsystem. Darüber wurden schon ganz Romane geschrieben, ja es ist clicky, aber es macht Spaß, wenn einem die Klasse zusagt. Die spielen sich angenehm verschieden. Mir war der Meuchler in der Beta zu clicky, der Tech-Pionier gefällt mir besser. Das Schöne am Kampfsystem: Man bekommt ein Gefühl für die eigene Macht und Zerbrechlichkeit. Und ich find die beiden A’s des Kampfsystems erfrischend: Ausweichen und Aufpassen. Wenn man danach ein anderes MMO zockt, kommt einem das wie in Zeitlupe vor. Bonuspunkte gibt’s für den „Verwirrt“ und „Blindheits“-Status und natürlich wenn man wie irre schaut, wo die Waffe nach einem „Entwaffnen“ schon wieder liegt.

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 Die zu starken AddOns sind für mich ein Problem, das ich mir selbst mache. Es gibt in WildStar Farb-Puzzle, an denen man manchmal verzweifelt und die mich persönlich beim 8. Durchlauf dann doch nerven (vor allem die Puzzle Master Quest, bei der ich wie RainMan vorm Monitor sitze und Grün-Grün-Blau-Gelb murmle). Das wäre für mich aber weder Schwäche noch Stärke. Immerhin muss jeder damit leben. Und wenn neben mir ein Draken wegen falschem Farb-Code von der Brüstung fliegt und ich dafür die nächste Konsole für mich allein hab, ist das fair. Allerdings gibt es ein AddOn, das den ganzen Farbkram automatisch für mich löst. Der AddOn-Draken neben mir ist also achtmal schneller als ich. Deshalb hol ich mir das AddOn auch (und ich bin nicht stolz drauf). Wenn man so AddOns zulässt, warum gibt man nicht gleich ingame die Möglichkeit, diese Farb-Rätsel zu überspringen?

Es soll auch ein AddOn geben, das schneller klicken kässt, wodurch man aus Stuns und so etwas herausrollt. Mir gefallen zu starke AddOns nicht, die einen dazu verleiten, sie zu nutzen, will man mithalten.

Schon zwei Freimonate rausgeholt, aber die Hölle sind irgendwie doch die anderen

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 Das Handels-System ist der Hammer. Das ist auch mein Steckenpferd in MMOs. Ich hab mir, bevor ich überhaupt 50 war, schon ingame 2 C.R.E.D.D.s gekauft. Das Crafting ist toll. Im Moment ist alles komplex und undurchschaubar und es gibt unheimlich viel zu kaufen und zu basteln, man muss sich da erst richtig einfuchsen und es wird noch einige Zeit dauern, bis man wirklich sagen kann, ob Carbine alles richtig gemacht hat. Im Moment sieht es so aus. Der C.R.E.D.D.-Preis hat sich auf meinem Server schon verdoppelt – und wer sich Sorgen macht, ob zu wenige Gold-Sinks im Spiel sind: Das Experten-Reiten kostet 76 Platin oder so.

WildStar Handel

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 Bei WildStar betrachtet man Mitspieler manchmal wieder als Gegner. Das ist nicht immer so und für Gruppen-Bosse in offenen Zonen freut man sich, dass man wen trifft, aber gerade wenn es um Herausforderungen geht oder wenn man Items aufsammeln muss, ärgert man sich über jeden Mitspieler, der einem da was wegschnappt. Ich dachte mit den Umstellungen bei WoW’s Mists of Pandaria oder durch Guild Wars 2 hätte sich das Problem für immer gelöst, aber es ist wieder da – und ich mag es nicht. Gerade weil viele Challenges, wenn man sie auf Gold schaffen will, knapp sind, führt es zu Frust. Mich stört es nicht so, aber ich kenn Leute, die deswegen aufgehört haben: Für Komplettisten, die jedes AV wollen und jede Herausforderung auf Gold machen möchte, bevor sie weitergehen, ist WildStar wahrscheinlich ein Albtraum.

Community gut, Solo-PvE im Endgame fehlt noch

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 Auf Level 50 hab ich als Solo-Spieler im Moment bisschen die A-Karte. Die Solo-Insel, wo es die Dailies gibt, hab ich jetzt schon ein paar Mal durch, zum Attunement-Key fehlen mir aber immer noch ein paar Gems. Es gibt eine ziemlich langweilige Crafter-Daily, die aus einem blöden Botengang besteht. Ich weiß, dass ich wohl auf 50 jetzt damit anfangen müsste, in Gruppen zu gehen, um Adventure oder Dungeons zu bestreiten (in Veteranen-Rängen dann, wenn ich vorankommen will), aber da ist mir im Moment die Schwelle bisschen zu hoch. Ich warte im Moment drauf, dass die neuen Zonen kommen oder dass ich meinen Schiss überwinde und doch mal mit PvP oder Grp-PvE anfange, sonst ist gerade twinken angesagt oder Endstation.

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Klares Plus für mich bisher: Die Community. Kein Gefluche, kein Gespamme im Chat, wenig dummes Gelaber, keine blöden Anmachen. Die Leute sind höflich zueinander, wie ich das mitbekomme, allgemein schöne Community. Kann auch an dem Carebear-Server liegen, auf dem ich rumhänge (PvE), aber im Vergleich zu anderen MMOs ist das wie Urlaub.

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Highlight bis jetzt für mich: In der Housing-Zone hat jemand dazu eingeladen, ihn doch zu besuchen. Als ich rüber bin, war ich wirklich geflasht, was der mit dem Housing-Tool angestellt hatte. Überhaupt ist das Housing eine richtig gute Sache. Wenn man zu Freunden herüberbeamt, um zu gucken, wie die das gemacht haben. Ich bin da weder talentiert, noch sonderlich strebsam und muss mir dann wieder was anhören, weil irgendein Auge angeblich schief hängt oder irgendein mysteriöser „Ofen“ irgendwie „in der Wand hängt“, aber naja. Ich mag die Idee des Hauses als „Ruhestein“, ich porte dahin, wenn ich 10 Minuten afk muss, und kann dann gleich wieder einsteigen. Ich logge da ein, ich logge da aus, tolle Sache.

WildStar Housing

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Mein größtes Problem bisher, wobei da sicher das Problem vorm Bildschirm sitzt: Bitte, bitte Carbine, lasst mich Items schützen. Ich weiß nicht, wie oft ich schon ein Deko-Item im Salvage-Wahn zerlegt habe. Nie werd ich erfahren, wie mein Haus aussehen könnte ohne all diese Klick-Opfer. Und dass mit den Questbelohnungen, die man im Feld unter Stress auswählt und dann die falsche wählt … okay, es kommt jetzt seltener vor, aber einmal am Tag schaff ich es immer noch, einfach auf irgendwas zu klicken und die Item-Auswahl zu verpennen. Bitte macht das Spiel an diesen Stellen narrensicher. Schützt meine Items vor mir, es sind doch auch nur Gegenstände wie du und ich!

Als Fazit: Das Spiel ist jetzt schon, in meinen Augen, saustark und hat richtig viel Potential. Die ganzen Systeme, die sie haben, funktionieren und sind so gebaut, dass man da immer noch was oben draufstecken kann. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen passieren wird, was oben auf die vier-stöckige Torte, die WildStar jetzt schon ist, noch draufkommt. [intense_icon type=”thumbs-up” size=”2″ color=”#7cbc14″ /]

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Guild Wars 2 fliegt die GW2-PvP-Elite zur Gamescom

Guild Wars 2 nimmt die Gamescom zum Anlass, ein internationales All-Stars-Turnier in Köln auszurichten. Fans können entweder live oder auf Twitch dabei sein.

Die besten Spieler weltweit werde man auf die Gamescom nach Köln holen, wie ArenaNet auf der Guild-Wars2-Webseite bekannt gibt. Das wird das erste Mal sein, dass man Spielern aus Europa, Nordamerika und auch aus China die Gelegenheit gibt, miteinander in e-sportlichen Wettstreit zu treten. Für das erste PvP-Großereignis nach diesem Muster wird man sich mit Twitch zusammentun.

Außerdem können Fans am ArenaNet-Stand selbst Guild Wars 2 spielen, mit den Entwicklern einen Plausch halten oder an „aufregenden Aktivitäten“ teilnehmen. Was das genau ist und weitere Details zum Turnier werde man verraten, wenn die Gamescom näher rückt. Die findet vom 13. bis zum 17 August statt.

The Elder Scrolls Online äußert sich zu F2P-Forderungen

In einem Interview hat der Creative Director des Fantasy-Onlinespiels The Elder Scrolls Online, Paul Sage, bekräftigt, dass TESO auch weiterhin am Bezahl-Modell festhalten will. Außerdem sprach er über Details zur Konsolenversion von The Elder Scrolls Online für die Playstation 4 und die Xbox One.

Im Interview mit dem auf Konsolen spezialisierten Online-Magazin Gamingbolt wurde Paul Sage mit einigen unangenehmen Fragen konfrontiert. So sei das Bezahl-Modell seit Release oft genug von den Fans kritisiert worden. Ob man sich hier nicht vielleicht eine Änderung vorstellen könne, wollte der Interviewer wissen.

Doch dem schob Sage gleich einen Riegel vor. Es sei kein Wechsel im Geschäftsmodell geplant, jedenfalls keiner, von dem er wisse. „Das Geschäftsmodell bleibt das Geschäftsmodell“, so Sage weiter. Immerhin erlaube es ihnen auf höchstem Niveau regelmäßigen Content zu liefern.

Keine Spekulationen über Termin für Konsolen-Release mehr

Für Konsolenfans vielleicht etwas besorgniserregend: Darauf angesprochen, ob schon ein genauerer Termin für die PS4 und Xbox One-Version anstehe, antwortete Sage, dass man sich im Moment da auf keine Spekulationen einlassen wolle.

Auf die Frage, ob man bei den Konsolen auf 1080p bei 60 FPS gehe, antwortete Sage ausweichend. Man werde sich darum bemühen, das Bestmögliche aus den Konsolensystem herauszuholen, um eine hohe Qualität zu garantieren. Intern laufe das Spiel bereits mit 30 FPS. Bei der Konsolenumsetzung wolle man vor allem auf eine flüssige Performance achten. Die sei vor allem für das PvP in Cyrodiil entscheidend.

Erweiterungen möglich, aber im Moment kein Thema

Eine der größten Attraktionen für Konsolenspieler am MMO ist es, dass sie hier eine lebendige Welt vorfinden, die wächst, lebt und sich nach und nach erweitert. Sage ging daher auch auf die Änderungen ein, die TESO bald bevorstehen.

Kurzfristig stehe als neuer Content die Veteranen-Version der Krypta der Herzen an.Mittelfristig sei ein weiteres Veteranen-Dungeon geplant, diesmal wird es möglich sein, der „City of Ash“ einen erneuten Besuch abzustatten. An Features, die langfristig eingeführt werden sollen, nennt Sage das von den Single-Player-Titeln beliebte Schuld&Sühne-System.

Mögliche Erweiterungen des Contents in Form von Add-Ons seien intern kein Thema, ganz ausschließen wollte Sage so etwas für die Zukunft aber auch nicht.

Paul Sage lud Spieler, die Tamriel bisher noch nicht besucht haben, zu einem Abstecher ein: „Es wird immer besser. Das ist das Tolle an einem MMO, es wird vor allem durch das Feedback der Spieler immer besser.“

Everquest Next/Planetside 2: Im Nebenberuf Zocker?

SOE Chefs John Smedley spricht in einem Interview über das MMO-Business. Als einer der führenden Köpfe hört man ihm aufmerksam zu. Vor allem, was er über Verdienstmöglichkeiten der Spieler in seinen MMOs zu sagen hat, sollte jeden mit einer kreativen Ader aufhorchen lassen.

In einem Interview mit dem Fortune-Magazin spricht John Smedley querbeet über alle MMO-relevanten Dingen. Sein Studio Sony Online Entertainment hat mit DCUO, Planetside 2 und den anstehenden Titeln Everquest Next, Everquest Landmark und H1Z1 einige heiße Eisen im Feuer. Das Interview streift zahlreiche Themen.

10.000-Dollar Checks gehen an Planetside 2-Spieler raus.

So glaubt Smedley fest daran, dass Content, also Spielinhalte, zukünftig auch von den Spielern selbst geschaffen werden sollten und müssten. Die Spieler will man dadurch motivieren, dass man sie an den Erlösen ihrer kreativen Arbeit beteiligt. 40% erhalten die nebenberuflichen Designer, werden ihre Kreationen in den Ingame-Shops von anderen Spielern gekauft. Bei Planetside 2 hätten Spieler „Camouflage“ erschaffen, die mittlerweile mehr als 100.000$ eingespielt habe.

„Wir schreiben mittlerweile regelmäßig Schecks über zehntausend Dollar aus“, so Smedley. „Das wird etwas ganz Normales.“

Zudem sei Player-Feedback immens wichtig. Bei Planetside 2 hatte man geplant ein aufwändiges „Implantat“-Feature einzuführen, das sicher ein halbes Jahr Aufwand erfordert hätte. Doch als man die Spieler befragte, fanden die allein die Idee eines solchen Features schon scheußlich. Also habe man die Idee einfach schnell vergessen und mit was anderem weitergemacht, statt sinnlos Ressourcen zu vergeuden.

DC Universe Online spielt auf Playstation 3 und 4 am meisten Geld ein

Joker in DC Universe Online

Smedley verriet ein weiteres erstaunliches Detail im Interview. So macht nicht etwa Planetside 2 den höchsten Umsatz auf den Konsolen, sondern das Superhelden-MMO DC Universe Online liegt bei PS3 und PS4 vorne. Auch hier sieht sich Smedley bestätigt: Die Vorteile eines Free-to-play-Modells, das auf Mikro-Transaktionen setzt, seien dem konventionellen Bezahl-Modell überlegen. Das gehöre der Vergangenheit an.

Auf den Konsolen habe die Idee von Free-to-play-Titeln es schwerer gehabt, sich durchzusetzen als auf dem PC. Doch nun, wo man die immensen Umsätze sehe, die durch die Mikro-Transaktionen generiert würden, interessierten sich auch anderen Teile von Sony, SECA und SCEE, für das Free-to-Play-Modell.

Die Zukunft gehöre einem offenen Modell, in dem Spiele in ihrer Entstehung schon vom Feedback der Community profitieren, und die später in Zusammenarbeit mit den Spielern Content produzieren und liefern und sich letztlich durch Mikro-Transaktionen finanzierten.

Mein MMO meint: Wenn man sich vorstellt, dass bei Everquest Next und Everquest Landmark die Sandbox betont wird und diese für Player‘s Studio designten Gegenstände noch wichtiger werden als in Planetside 2, könnte sich das erklecklicher Nebenerwerb für passionierte Spieler erweisen, sofern sie gute Ideen haben, kreatives Geschick und ein Gespür für die Nachfrage der Spieler.

ProSiebenSat.1 Games, Neutraler WoW-Char auf Maxlevel & Battlefield Hardline Beta – Update!

Sony Online Entertainment wird am 1. Juli diesen Jahres seine Zusammenarbeit mit ProSiebenSat.1 Games beenden. Das deutsche Unternehmen betreibt u.a. die Spiele EverQuest 2, Planetside 2 und DC Universe Online. Durch den Umzug bleiben aber alle Daten, Charaktere, Level, Kontostände, etc. alle erhalten.

In World of Warcraft gibt es immer wieder Leute, die behaupten, das Spiel sei zu einfach. Das dachte sich wohl auch der Spieler „Doubleagent”, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen Charakter bis auf Maximalstufe zu leveln ohne sich einer der beiden Fraktionen anzuschließen. Ein solcher „neutraler” Char ist seit der letzten Erweiterung „Mists of Pandaria” möglich, da man sich erst nach Abschluss des Startgebietes für eine Seite entscheiden muss.

Erst im vergangenen Herbst kam die letzte Iteration der Battlefield-Reihe heraus, doch schon jetzt gibt es bereits die Beta für die nächste, diesmal von DICE. Bis Donnerstag um 21 Uhr können alle Spieler das neue Battlefield Hardline kostenlos ausprobieren und sich in Kämpfen Polizei gegen Verbrecher die Kugeln um die Ohren jagen.

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gamescom 2014 – Blizzard mit großer Show: World of Warcraft, Hearthstone und mehr

Kaum ist die diesjährige E3 geschafft, so beschäftigen sich Spiele-Freunde aus dem deutschsprachigen Raum schon wieder mit der nächsten Messe: die gamescom 2014 steht vor der Tür! Zwischen dem 13. und 17. August 2014 findet die Spiele-Messe in der Domstadt Köln statt und lädt tausende Fans ein, sich an den Ständen der Spiele-Firmen umzusehen, an spannenden Events teilzunehmen, Goodies zu kassieren, Spiele auszuprobieren und vieles mehr.

Blizzard is in da house!

blizzard gamescom 2014

Natürlich ist auch Spiele-Entwickler- und Publisher Blizzard vor Ort und gesellt sich zu den zahlreichen weiteren Ausstellern. Dieses Mal sollen die Show und generell die Aktivitäten, die Blizzard während der gamescom 2014 anbietet, allerdings sehr umfangreich sein.

Der Stand von Blizzard soll im Jahr 2014 noch größer als je zuvor sein. Das Unternehmen hat zudem nach eigener Aussage ein “fantastisches Aufgebot an unterhaltsamen Aktivitäten”. In den vier offenen Besucher-Tagen könnt ihr beispielsweise die folgenden Spiele selbst ausprobieren:

  • World of Warcraft: Warlords of Draenor
  • Heroes of the Storm
  • Diablo 3: Reaper of Souls – Ultimate Evil Edition für PlayStation 4
  • Hearthstone: Heroes of Warcraft

Abgesehen davon darf natürlich auch eine große Bühne nicht fehlen. Hier erwarten euch sowohl Aufführungen musikalischer Natur, aber auch der Wettbewerb im Tanz- und Kostüm-Bereich, der natürlich nicht fehlen darf.

Quiz und Geburtstag

Abgesehen davon erwarten euch außerdem in regelmäßigen Abständen während der gamescom 2014 Quiz-Spiele, bei denen ihr “tolle Preise” abstauben könnt, wie es heißt. Schon bald soll es zum Kostümwettbewerb nähere Infos geben.

Doch das ist noch nicht alles. Blizzard feiert außerdem dieses Jahr das zehnte Jubiläum von World of Warcraft. Daher darf natürlich auch eine prächtige Galerie nicht fehlen, in denen das Unternehmen offizielle und auch von Fans erstellte Kunstwerke zusammengestellt hat. Wann diese Galerie veröffentlicht wird, steht allerdings noch aus. Generell wird Blizzard in den nächsten Wochen noch viele Infos zur gamescom 2014 bekanntgeben, unter anderem auch den Zeitplan auf der Messe, damit ihr wisst, wann genau welche Aktionen und Events stattfinden.

Quelle(n):
  1. eu.battle.net

ArcheAge wird sandiger: Trion Worlds dreht am Rad der Zeit

ArcheAge, das MMO mit Sandbox-Elementen, wird in Europa mit einem Patch an den Start gehen, der Sandbox-Elemente betont, die von der koreanischen Version im Stich gelassen wurden.

ArcheAge startete 2012 in Korea unter großer Beachtung. Spieler, auch aus Europa und Nordamerika, sahen in dem Game eine Rückkehr zu Sandbox-Ideen, die sie seit Ultima Online und Star Wars Galaxies im Genre vermissen. Doch mit dem Update 1.0, einem „Theme-Park“-Update, bewegte sich das Spiel von diesen Sandbox-Wurzeln weg: Das Crafting verlor an Bedeutung, dafür hielt der aus Theme-Park bekannte Daily- und Instanzen-Wahn nun Einzug in ArcheAge. Manche sagen, es hätte dadurch ein wenig den Drive verloren. Andere sagen, der habe auch schon kurz vorher gefehlt. Wie auch immer – das Spiel erreichte danach nicht mehr die anfängliche Bedeutung.

Was vom Sande übrig blieb

Trion Worlds setzt das Spiel nun für Europa um und ist von dem anhaltenden Erfolg selbst überrascht. Der Zugang zur Alpha über ein „Founder-Pack“ ist sündhaft teuer, wird aber trotzdem so oft gekauft, dass sie den Server auf die dreifache Größe erweitern mussten. Für Spieler ein heikles Thema: Welche Version von ArcheAge bekommen wir denn? Etwa das gefürchtete Theme-Park-Update 1.0, das ein „logischer“, aber ungewollter Startpunkt wäre?

Nein, Trion Worlds hat mit dem koreanischen Publisher XLGames einen Deal geschlossen. Wie massively berichtet, hätten sowohl Trion Worlds als auch XLGames eingesehen, dass ArcheAge eine „unbeabsichtigte“ Richtung eingeschlagen habe. Beiden Publishern seien nun die Sandbox-Elemente wichtig und man möchte das betonen.

Zurück in die Zukunft? Orphan Black? Alternative Realitäten? Klingt alles spannend!

Für Trion Worlds heißt das: Man geht nicht mit dem Theme-Park-Update 1.0 an den Start, sondern mit 1.2., das die Sandbox-Features stärker betont. Es wird hochinteressant sein zu beobachten, ob sich das europäische ArcheAge von dem koreanischen ArcheAge entfernt und was mit dem Hybrid-ArcheAge passiert, das von mail.ru für den russischen Markt entwickelt wird.

[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Das ist wirklich mal eine spannende Richtung, die hier eingeschlagen wird, das eine Lokalisierung einen Weg in eine alternative Realität wählt. Ein bisschen erinnert es an die Klon-Show Orphan Black.

Das ist bei Lokalisierungen vom asiatischen auf den europäischen Markt schon öfter passiert (WoW-Skelette in China müssen Fleisch aufweisen, weil Knochen dort tabu sind; außerdem gibt es 2 Lockouts pro Woche statt einem) und auch beim GW2-Port gibt es Änderungen in der Spielmechanik, aber hier wird offenbar die Philosophie hinter dem Game ebenfalls gewechselt.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]