Defiance: In der TV-Show wird geredet, im MMO geballert

Der MMO-Shooter Defiance steht in engem Austausch mit der gleichnamigen Fernsehserie. Beide spielen in einem Universum und kooperieren. Doch was wäre, wenn die Show plötzlich abgesetzt werden würde? Würde das auch das Aus fürs MMO bedeuten?

Zwar ginge es der Fernsehserie Defiance ganz gut, die Kritiken und Einschaltquoten seien solide, aber, so das Magazin Polygon, der ausstrahlende Kanal Syfy sei ja nicht gerade für seine langlebigen Serien bekannt. Was würde man also bei Defiance, dem Computerspiel, machen, wenn es plötzlich keine Staffel 3 mehr gäbe?

Die Reaktion von Trick Dempsey, dem Lead Designer des Spiels, ist da pragmatisch. Immerhin habe man 9 Monate lang nach Ende der ersten Staffel ohne die Show überleben müssen und es sei sehr gut gelaufen. Da mache man sich also keine Gedanken. Wobei Dempsey die Zusammenarbeit mit NBC auch nicht missen möchte.

Defiance, das MMO, ist fürs Grobe zuständig

Denn in der Fernsehserie könne man mehr auf Dialoge und Charakter-Entwicklung setzen, während man in dem MMO Defiance sich um das Geballere, die Gewalt und aus dem Himmel runterstürzende Dinge kümmre. Action sei im Spiel wesentlich kostengünstiger umzusetzen als bei einer TV-Serie.

Dempsey hat offenbar Geschmack an der Zusammenarbeit mit der TV-Show gefunden und möchte die Kooperation für die Zukunft noch intensivieren. Sollte es keine dritte Staffel geben, sorgt man aber schon vor: Das Ende der zweiten Staffel soll offen gestaltet werden, um dem Defiance-Universum mehr Raum zum Wachsen und Atmen zu geben.

Quelle(n):
  1. www.polygon.com

Final Fantasy XIV: Ab sofort kostenlos anspielbar

Das MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hat ab sofort einen Trial-Zugang und ein „Recruit-a-friend“-Programm.

Das ging ja fix. Am 23. Juli hatten wir einen Artikel, dass Square Enix ein Trial- und ein „Recruit-a-friend“-Programm plant. Und kaum eine Woche später sind beide schon live.

Bis zur zwanzigsten Stufe lässt sich Final Fantasy XIV nun kostenlos anspielen. Das hört sich wenig an, doch bei dem eher langsamen Tempo und den vielen Beschäftigungsmöglichkeiten im Game ist das erstaunlich viel Content. Natürlich gelten auch hier, wie bei anderen Games, bestimmte Einschränkungen. Das Ganze soll ja ein Schnupper-Angebot bleiben und zum Kauf verlocken.

Näheres erfahrt Ihr auf dieser Seite: http://www.ffxiv-freetrial.com/de/

Das „Recruit-a-friend“-Programm folgt ähnlichen Mustern wie entsprechende Programme von etwa Blizzard.

  • Schließt der „Freund“, den man einlädt, ein 30 Tage Abo ab, bekommen beide Spieler einen Freundschaftsarmreif, der die Exp um 25% erhöht. Außerdem kann sich der Einladende zum Freund teleportieren.
  • Schließt der Freund ein 90 Tage Abo ab, kriegt der Spieler, der ihn rekrutiert hat, einen Tandem-Chobo mit Platz genug für zwei.

Offenbar will Final Fantasy XIV von mehr Leuten gesehen und gespielt werden

Mein MMO meint: Da Final Fantasy XIV in den letzten Wochen bei Steam und anderen Anbietern für um die 5 Euro erhältlich war, ist das Trial-Programm jetzt konsequent und ein weiteres Zeichen von Square Enix, dass man soweit ist, das Spiel möglichst vielen Leuten zu zeigen und die Spieler-Basis zu erweitern. Mit dem letzten Patch 2.3. kamen weitere neue Features ins Game, wie etwa die Monster-Jagd, obwohl die wohl noch etwas Feintuning braucht und bereits Anlass zur Kritik gab. Aber allgemein ist Final Fantasy XIV in den letzten Monaten wirklich eine „Feel-Good“-Story im MMO-Sektor, dessen Geschichten oft so ernüchternd enden.

Vielleicht gelingt dem Game etwas, wovon viele bei Star Wars: The Old Republic geträumt haben oder aktuell bei The Elder Scrolls Online noch träumen: Nach einem problematischen Start das Ruder rumreißen und doch noch zu dem Game werden, das die Fans der Lizenz und des Namens verdient haben. Bei FF XIV scheint man auf einem guten Weg. Das sieht man auch daran, dass in den letzten Monaten so gut wie alle MMO-Magazine plötzlich Features und Specials zum Game brachten. Das hätte nach dem Start und den ersten Monaten damals kaum wer für möglich gehalten.

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World of Warcraft: Blutelfen – altes Gesicht, neue Welt

Die neuen Animationen der Rassen der World of Warcraft gehen gut voran. Nur die Blutelfen wird man bis zum Start der Erweiterung „Warlords of Draenor“ wohl nicht mehr hinkriegen.

Die Blutelfen erwischt es also: Sie werden zum Start von Warlords of Draenor noch mit dem alten Gesicht aufwachen, während Welt, Feinde und Freunde um sie herum verändert ausschauen. Der Prozess des Remodellings erweist sich für Blizzard als unheimlich arbeitsintensiv. In zahlreichen Artcraft-Blogposts weist man daraufhin, wie viel Mühe es koste, wie viele Stunden es erfordere und wie viel anstrengender es nun sei, die Gesichter zum Leben zu erwecken.

So als müsse man gleich alle Rassen neu erschaffen

Habe man sich vor zehn Jahren mit einigen Tricks beholfen und Gesichtausdrücke im Prinzip nur aufgemalt, weil man es eben nicht besser wusste, müsse heute alles organisch wirken und „legit“ gemacht werden. Die neuen Modelle verzeihen keine Tricks wie angeklebte Zähne oder ein aufgesetztes Lächeln mehr, da muss sich schon das Gesicht bewegen. Das Ergebnis kann sich dann sehen lassen, aber es steckt auch verdammt viel Schweiß dahinter.

World of Warcraft Remodelling

Aus Design-Sicht sei es so, als arbeite man an einer Erweiterung und entwerfe dafür ohnehin schon eine Menge neue „Art“, belaste die Design-Abteilung also stark, und zusätzlich müsse man dann noch statt – wie früher – nur zwei neue Rassen zu gestalten, gleich alle neu machen. Ursprünglich hatte man sich vorgenommen, nur mit wenigen „überarbeiteten“ Rassen in die Erweiterung zu starten und weitere nach und nach per Patch zu aktualisieren. Doch sei man davon eigentlich abgewichen, weil es „nicht ideal“ gewesen wäre. So heißt es noch in einem Blog-Post vom 30. Juli, das den Eindruck erweckt, es schafften alle die Schönheitskur bis zur Erweiterung.

Doch einen Tag später hieß es bei Twitter schon, dass mittlerweile immer klarer werde, dass die Blutelfen bis zum Start der Erweiterung nicht den Ansprüchen Blizzards gerecht werden würden.

Fachpresse zeigt Verständnis

Bei der Fachpresse erntet die Entscheidung Blizzards Verständnis. WoW Insider kommentiert: Zwar seien die Blutelfen eine der beliebtesten Spieler-Rassen überhaupt und daher warteten viele Spieler auf die neuen Modelle. Allerdings seien die Blutelfen auch eine der Rassen, die schon immer relativ ästhetisch aussahen, und wenn man irgendwo sparen müsse, dann sei es sinnvoll, gerade sie zurückzustellen.

Die Ankündigung heißt zudem, dass die Trolle und Trollinnen bald zum Fokus des nächsten Artcrafts werden dürften. Deren Remodelling steht noch aus.

WildStar: Schock weicht Freude – Carbine löst World-Boss-Bug

Im SF-MMO WildStar stellten einige Spieler entsetzt fest, dass ihr Fortschritt bei einer strapaziösen Quest gelöscht wurde. Carbine erspart ihnen nun diesen Quest-Schritt.

Um in WildStar raiden zu können, ist eine aufwändige Zugangs-Quest nötig, die an die Aufgaben des Herkules erinnert. Einer der langwierigsten Schritte darin: 12 World-Bosse ausschalten. Eine Quest, für die man andere Spieler braucht und die einiges an Fleiß erfordert, wenn sie auch nicht unlösbar ist. Denn es zählen auch niedrigstufige World-Bosse für ihren Abschluss. Doch es ist auf jeden Fall einiges an Zeit erforderlich und gerade auf kleineren Servern ist sie knifflig.

Nach dem gestrigen Patch lockten einige Spieler ein und stellten fest, dass ihr Fortschritt in dieser Quest wieder auf 0% gesetzt war, auch wenn die Spieler schon einige der 12 nötigen Bosse erlegt hatten. Das vergaß das Spiel wohl einfach. Der Aufschrei in den Foren war groß.

Carbine reagierte darauf nun, indem man den Spielern einfach den Quest-Schritt abnahm. Bei der nächsten Downtime wird jeder Spieler, der im Moment noch an diesem Quest-Step hängt, diese Aufgabe abgeschlossen haben und zur nächsten weitergeleitet werden. Anders sei es nicht möglich, den Fehler „fair“ zu lösen. Das gab CRB_Cougar während des Live-Stream „WildStar Weekly“ bekannt.

Deutscher Community Manager verliert Duell gegen Chef-Designer

WildStar Duell

In dem Stream trat übrigens noch der deutsche Community-Manager Jan Sterl gegen den Head-Designer Stephan Frost zum Duell im Best-of-three-Modus an. Das ging suboptimal für den Deutschen aus. Im ersten Duell vergaß er mit dem ungewohnten PTR-Charakter seine Waffe anzulegen, das zweite Duell gewann er, das dritte verlor er knapp. Sterl, auch bekannt als CRB_Bronn, spielte dabei Esper, Frost den Meuchler.

Von der Niederlage scheinbar unbeeindruckt verkündete Sterl, dass man bei der Gamescom in Köln Arena-Matches zwischen Devs und Arena-Spielern abhalten wolle. Das konnte er wohl deshalb mit einem Grinsen und furchtlos erzählen, weil er selbst auf dem Kommentatoren-Sessel Platz nehmen wird.

Content-Update #3 bringt wieder PvE und eine weitere Zone

Außerdem war bei WildStar Weekly noch zu hören, dass der Content-Patch #3 eine weitere Zone bringen wird, in der die Geschichte um Drusera ihren Fortgang findet. Im Moment werden Spieler schon fälschlicherweise mit einer Quest in die Zone geschickt. Die führt aber im Moment noch ins Leere. Der Content-Patch #3 soll sich wieder dem PvE widmen. Der gestern aufgespielte zweite Patch dreht sich vor allem ums PvP.

Black Desert: Publisher heuert Verstärkung aus dem Westen an

Das koreanische MMO Black Desert hat mit Daum einen Publisher für den Westen gefunden, der sich jetzt Verstärkung von Veteranen der Gaming-Industrie holt.

In einem Interview mit mmoculture sprach Brian Oh, der Director of Oversea Business von Pearl Abyss, dem Entwickler von Black Desert, über die ungewöhnliche Publisher-Wahl. Ist doch Daum ein koreanischer Publisher, der noch wenige Erfahrungen im Westen hat. Unter den Fans bestehen Zweifel, ob Daum sich im westlichen Markt zurechtfinden wird und dem Spiel gerecht werden kann.

Darauf angesprochen, dass die Gaming-Szene etwas in Schock darüber sei, dass die Wahl ausgerechnet auf Daum fiel, antwortete Oh, man habe diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Nach langer Bewertungs-Phase habe man sich für Daum entschieden. Auch weil deren Unterstützung nach der Einigung in Korea so wertvoll war.

Laut Oh arbeite Daum daran, sich im Westen zu etablieren. Dafür heure man gerade Veteranen der Gaming-Industrie mit westlicher Erfahrung an. Zudem hätten sie gerade mit „Kakao“ fusioniert, dem größten Publisher für mobile Gaming-Plattformen in Korea.

Oh sieht keine Schwierigkeiten darin, dass ein im Westen unerfahrener Publisher eventuell für Verzögerung verantwortlich sei. Die bisherige Zusammenarbeit habe gezeigt, dass Daum zuverlässig und schnell arbeite.

Quelle(n):
  1. mmoculture.com

Hearthstone: Billiger Trick setzt Naxxramas-Bosse matt

Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone sorgt ein Fehler in der künstlichen Intelligenz der Gegner in Naxxramas für billige Siege. Eine 2-Mana-Kombination des Priesters setzt die Bosse matt.

Auf youtube ist gestern ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie man mit einem billigen Trick die A.I. der heroischen Bosse in Naxxramas austricksen kann. Die Bosse sind offenbar so verwirrt, dass sie gar keine Karte mehr spielen und schließlich an den Erschöpfung-Mali sterben. Diese Mali erhalten Spieler wie A.I.-Gegner, wenn sie Karten ziehen müssen, aber keine mehr im Deck haben. Der Spieler kann den Nachteilen der Erschöpfung entgehen, indem er sich in der Zwischenzeit mit der Heldenfähigkeit des Priesters und bestimmten Karten gegenheilt, um den HP-Vorteil einiger HC-Bosse auszugleichen. Die starten nämlich mit 45 statt mit 30 Lebenspunkten.

Der simple Trick funktioniert mit einem Priester-Deck. Dafür braucht man lediglich die 2-Mana-Karte „Untergangsverkünder“, der dann mit dem 0-Mana-Zauber „Stille“ zum Schweigen gebracht wird. Der „Untergangsverkünder“ würde normalerweise zu Beginn jedes Zuges alle Diener vernichten. Durch das Schweigen wird diese Fähigkeit allerdings negiert. Und aus irgendwelchen Gründen kommen damit einige Boss in Naxxramas nicht zurecht.

Auf reddit wird das Video bereits heiß diskutiert und man versucht daraus, Rückschlüsse auf die „künstliche Intelligenz“ der Bosse in Naxxramas zu schließen. Man geht allerdings davon aus, dass Blizzard hier bald nachjustieren wird, um den „billigen Tricks“ in Hearthstone einen Riegel vorzuschieben.

Von wegen „Keine billigen Tricks erlaubt“

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch öffnete der Seuchenflügel, der zweite Abschnitt der Erweiterung Naxxramas. Zum Start wurde – jetzt ironischerweise – bekannt, dass der bis dahin „billigste Trick“, die Karte Alexstraza, beim entscheidenden dritten Boss Loatheb nicht funktionieren würde. Man ließ den Schreckensfürsten Kel’Thuzad noch verkünden: „Das ist der heroische Modus. Keine billigen Tricks erlaubt.“ Offenbar kennt Kel’Thuzad noch nicht die Stille-Untergangsverkünder-Kombo.

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Quelle(n):
  1. www.reddit.com

H1Z1: Wie sähe die Welt 15 Jahre nach ihrem Ende aus?

Im Zombie-Survival-MMO H1Z1 wütet das namensgebende Virus seit 15 Jahren auf der Erde und es hat Spuren hinterlassen: Nicht nur an den Menschen, sondern auch an den Gebäuden.

Wie sich die Zombie-Apokalypse auf die Menschen auswirkt, weiß man ja inzwischen. Sie werden mindestens so bissig wie ein Stürmer von Uruguay. Aber was passiert eigentlich mit unserer Welt? Was geschieht mit Großraum-Büros, Straßenkreuzungen, mit Supermärkten, Tankstellen und unseren Wagen, wenn die 15 Jahre lang vor sich hinrotten? Und wie kann eine ganze, wachsende, wuchernde Welt möglichst effizient nachgebildet und erschaffen werden?

Mit den Fragen beschäftigt sich bei H1Z1 ein Team von Grafikern. Die haben nun in einer Bilder-Serie deutlich gemacht, wie das Design einer sich so rasant ausbreitenden Welt funktioniert.

H1Z1 Hausdesign

Von Grund auf und über Wochen hinweg haben sie die Hauptstraße eines kleinen Nests entworfen und ihre Erfolge festgehalten. Hier kann man sehen, dass aus einzelnen Gebäuden langsam eine Straße und damit eine Welt wird. Für den Look der Straße begann man erst mit einer kleinen Einkaufs-Mall, einstöckigen Gebäuden und einer Tankstelle. Danach fügte man Büroräume hinzu – mit den typischen „Cubicles“, den winzigen, abgeteilten Arbeitsplätzen, in denen man sich auch ohne Virus ab und an wie ein Zombie fühlen kann.

H1Z1 Innenraum

Die Unterschiede lassen sich dabei auf den Pics gut erkennen. Während die Hauptstraße in einem der ersten Arbeitsschritte zwar ebenfalls verlassen aussieht, aber nicht im „guten“ Zombie-Sinne, sondern im schlechten „da fehlt aber noch was, damit ich das glaube“-Gedanken:

H1Z1 Apocalypse

sieht die Straße mit ein paar Ergänzungen gleich viel glaubhafter und „belebter“ aus:

H1Z1 Neues Design

Mit einer verlassenen Polizeistation, noch ein paar unterschiedlichen Grundgebäuden und anderen Fassaden ergibt sich ein abwechslungsreiches und lebendiges Bild. Dabei verleiht man dem Stadtbild mit einem „wear and tear“-Programm den morbiden Look einer Gegend, in der seit 15 Jahren niemand mehr die Zeit gefunden hat, irgendwas in Stand zu setzen.

Diese „Baukasten-Städte“ sind für das Survival-MMO H1Z1 besonders wichtig, weil man nach dem Release die Karte ständig erweitern und immer neue Variationen der Dörfer und Städte ins Spiel bringen möchte. Die Reaktion der Fans auf diese Bilder ist bereits positiv. Vor allem beeindruckt die Fans, wie durch wenige zusätzliche Modelle und Elemente die Qualität des Designs beträchtlich steigt.

Quelle(n):
  1. www.h1z1.com

„Kaffee, Kupo?“ – „Final Fantasy XIV“-Café eröffnet in Tokio

In Tokio gibt es mit dem Eorzea Cafè ein neues Mekka für Fans des MMO Final Fantasy XIV: A Ream Reborn.

Die Final-Fantasy-Franchise lebt von ihrem Wieder-Erkennungwert, ihrem Fokus auf das Ästhetische und einem unverwechselbaren Stil. Viele Fans, die es jetzt ins MMO zieht, haben schon in ihrer Kindheit die ersten Teile von Final Fantasy gezockt. Das Game und die Franchise sind gerade in Japan so unheimlich populär, dass es gar kein so abwegiger Gedanke war, es mal mit einem „Theme“-Cafè zu versuchen. Das Eorzea Cafè eröffnete gestern am 31. .Juli in Tokio und besticht durch eine Detailfülle. Wo es beim Hard-Rock-Cafè Memorabilien von Rockern oder Stars an den Wänden zu bestaunen gibt, hängen hier eben Mogrys, Schwerter, Schilde oder andere Artefakte.

Auch die Speisen gibt es mit einem hübschen Final-Fantasy-Touch. Und wer auch beim Essen nur ans Zocken denken kann: Selbstverständlich finden sich im Eorzea Cafè auch PCs mit Internetzugang. Installiert ist – na, klar – Final Fantasy XIV.

In den Quellen findet ihr weitere Bilder.

Defiance immer noch nicht Free-to-Play für PS 3 und XBox 360

Die Fans des MMO-Shooters Defiance warten immer noch auf die Umstellung auf den versprochenen Free-to-Play-Modus für die Konsolen Playstation 3 und XBox 360.

Eigentlich war die Umstellung auf ein kostenloses Modell für die Konsolen schon für den 15. Juli geplant, verschob sich dann aber kurzfristig auf unbestimmte Zeit. Nach Angaben von Trion Worlds habe man im Zuge der Kooperation mit der Fernsehserie neue Elemente ins Spiel eingeführt, die den MMO-Shooter instabil machten. Und ein solches Spielerlebnis wollte man den erwarteten Neuankömmlingen nicht zumuten.

Offenbar dauern die Arbeiten länger. Auch mehr als zwei Wochen nach dem verstrichenen Termin ist ein Datum für die Umstellung auf F2P bei Playstation 3 und XBox 360 noch nicht bekannt. Vor wenigen Tagen sprach ein Community-Mitarbeiter von Trion Worlds davon, dass man zumindest bald ein neues Datum für die Umstellung angeben möchte. Wir halten Euch über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mein MMO meint: Das ist auf jeden Fall nicht die feine englische Art, ein Datum für eine Umstellung anzukündigen, es kurzfristig abzusagen und dann die Fans im Regen stehen zu lassen. Vor allem hat es den schalen Beigeschmack, dass man Spieler auf ein Game aufmerksam machte, indem man es als „umsonst“ anpries. Vom Angebot angefixt mag der ein oder andere sich dann doch Defiance irgendwo günstig besorgt haben, weil er nicht länger auf die F2P-Umstellung warten wollte.

Wiederum andere dürften das Interesse am Game verloren haben, wenn das Datum solange nicht gehalten werden konnte. In jedem Fall eine unglückliche Situation. Hoffentlich wird sie in den nächsten Tagen aufgelöst.

Quelle(n):
  1. forums.defiance.com

WildStar: Sabotage trifft die Server!

Da loggt man nichts ahnend ein und schon war es wieder so weit: Knappe 4 Wochen nach dem letzten Update steht auch schon der neuste WildStar-Patch zum Download bereit, der auf den treffenden Namen “Sabotage” hört.

Das Inhaltsupdate widmet sich voll und ganz dem PvP, führt es doch die neue Karte “Dolchsteinpass” ein, in der je 15 Spieler beider Fraktionen sich gegenseitig die Köpfe einhauen können. Neben drei einnehmbaren Kontrollpunkten gilt es hier noch, die Feinde und deren Basen mit großen Bomben in die Luft zu jagen – aufgrund der gesteigerten Schlachtfeldgröße darf man diesmal auch seine Reittiere und Hoverboards benutzen.

Zusätzlich zur heilerfreundlichen Änderung der PvP-Werte (PvP-Power erhöht nun die verursachte Heilung) wurde vor allem an der Klassenbalance gefeilt: Esper freuen sich über gesteigerten Schaden und höhere Mobilität, wohingegen Meuchler-Tanks ein wenig ihrer Überlebensfähigkeit einbüßen mussten und Arkanschützen sich mit kleineren Telegrafen begnügen müssen.

Darüber hinaus gibt es einige neue Housing-Gegenstände, die sich fortan in den PvP-Belohnungskisten finden lassen. Zu guter Letzt wurde natürlich wieder versucht, so viele Fehler wie möglich auszubügeln, vor allem die fehlerhaften Pfadmissionen sollten nun ohne Probleme zu bewältigen sein. Eine vollständige Liste aller Änderungen könnt ihr in den Patchnotes einsehen.

Bisher liefern die Entwickler wie versprochen alle 4-6 Wochen ein großes Update – es bleibt zu hoffen, dass diese Frequenz beibehalten wird!

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Elder Scrolls Online – Kaiserstadt (PvP Dungeon)

Bereits vor dem Release von The Elder Scrolls Online wurde bekannt, dass die Hauptstadt, die Kaiserstadt, ihre Tore zum Launch verschlossen hält. Als Grund dafür wurde angegeben, dass die Stadt von den Horden Molag Bals erobert und besetzt wurde. Diese gilt es nun aus der Stadt zu vertreiben und seinerseits die Kontrolle darüber zu erlangen, doch das ist gar nicht so einfach.

Zunächst einmal müsst ihr es nämlich überhaupt schaffen in die Stadt hinein zu kommen. Dazu muss eure Allianz die meisten der 18 Festungen in Cyrodiil kontrollieren. Dann, und nur dann, könnt ihr die Kaiserstadt durch einen Eingang in der Kanalisation betreten. Zwar gibt es 3 separate Eingänge, also einen für jede Allianz, doch es wird mmer nur einer zur Zeit offen sein. Welcher das ist, kann sich schnell ändern.

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World of Tanks: Schöner, härter, heimeliger

Bei Wargamings World of Tanks kommt heute der Patch 9.2. auf die Server. Er macht die Panzer schöner, die Karten etwas härter und bringt mit den eigenen Festungen ein heimeliges Gefühl ins sonst so stählerne Panzergame.

„Feuriger Boden“ heißt die neue Karte, die mit 9.2. ins Spiel kommt. Nach Angaben Wargamings ist sie eine überarbeitete Version der Karte „Prokhorovka“. An acht anderen Karten wurden zudem, auf Anregungen von Spielern hin, Änderungen durchgeführt.

Außerdem haben die Panzerschrauber von Wargaming ganze Arbeit geleistet. Spieler können vier der Tanks jetzt in hochauflösenden Texturen erleben: Und zwar den sowjetischen IS und die SU-100, das deutsche StuG III und den britischen Churchill I.

Das eigentlich neue Feature sind aber die „Festungen“, die schon länger angekündigt waren und in den letzten Wochen ausgiebig getestet wurden. Die Festungen sind Stolz und Zierde jedes Clans, verleihen Boni und geben den Kommandanten ordentlich was zu tun. In der Führungsetage von Wargaming verspricht man sich vom Modus mehr Spieltiefe auf der Meta-Ebene, Abwechslung und neue taktische Elemente.

World of Tanks Festungen

Twitch wird ausgebaut

Bei World of Tanks tut sich nicht nur im Spiel etwas, sondern auch drum herum. Um World of Tanks bildet sich langsam ein regelrechter Kult und man baut den eSport-Faktor weiter aus. In Minsk fand am Wochenende erst ein 90.000-Dollar-Turnier als Abschlussveranstaltung der Wargaming.net-Liga statt und in den sozialen Medien gibt es regelmäßig Clips mit den absurdesten oder coolsten Panzer-Kills.

Wargaming hat hier die Zeichen der Zeit erkannt und versteht, dass es als Werbung nichts Besseres gibt als Spieler, denen man beim Spielen zusieht, während sie eine richtige Gaudi haben. Daher unternimmt man alles, um es Spielern einfach zu machen, ihr Gameplay zu streamen. Mit nur einem Knopfdruck, so wirbt man, landet man jetzt schon bei Twitch.

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Quelle(n):
  1. worldoftanks.eu

Neverwinter: Free2Play-MMORPG kommt auf XBox One

Das Free2Play MMORPG Neverwinter wird es in der ersten Jahreshälfte in 2015 auch für die XBox One geben.

Wie Perfect World Entertainment in einer Pressemitteilung bekanntgibt, sei ein Port auf die XBox praktisch ein Zwang, man müsse so ein Qualitätsspiel auch den Konsolenspielern zugänglich machen. PWE glaubt, dass sich gerade das Action-orientierte Kampfsystem des Spiels gut mit der Konsole und ihren Eigenheiten vereinbaren lassen wird. Ein Port biete sich daher an. Für Perfect World Entertainment ist es nach eigenen Angaben eine große Sache, erstmals verlasse man den PC-Markt. Ein Traum gehe in Erfüllung.

Steuerung und Bezahlmodell der XBox-One-Version; noch keine Infos zu Playstation-4-Port

Für die XBox One will man keine Abstriche machen. Es soll die gleichen Rassen, die gleichen Klassen und alle Gebiete wie in der PC-Version geben. Bis auf „einige geringfügige“ Ausnahmen wird das Spiel also deckungsgleich sein. Die XBox-One-Spieler werden einen eigenen Server bekommen; ein Cross-Play wie etwa bei Final Fantasy XIV ist nicht geplant. Im Moment bewahrt man Stillschweigen darüber, ob man plant auf andere Plattformen zu erweitern. Gerade die Playstation 4 würde sich anbieten.

Die größte Herausforderung wird es sein, erzählte man der US-Seite ign.com, die Steuerung von Maus und Tastatur auf Controller umzustellen. Hier plant man am unteren Bildschirmrand Fähigkeiten einzublenden, die dann mit den Tasten des Controllers aktiviert werden können. Ein klassisches Konsolen-Modell also. Die Auswahl soll sich mit einem Druck auf LB umschalten lassen. Dann stehen eher selten gebrauchte Skills zur Verfügung.

Im Bezahl-Modell sieht es im Moment so aus, als würde Neverwinter nur für User offenstehen, die eine Xbox-Gold-Mitgliedschaft aktiviert haben.

In China wird es die XBox-One-Version schon in diesem Jahr geben, der Rest der Welt wird sich bis zur ersten Jahreshälfte in 2015 gedulden müssen.

Auf dem PC beginnt bald die Herrschaft der Drachen

Neverwinter: Die Rasse Dragonborn

Für die PC Version von Neverwinter steht schon in zwei Wochen das nächste größere Update an. Am 14. August beginnt mit dem vierten Modul „Die Tyrannei der Drachen“. Hierfür sind schon eine neue Klasse und eine neue Rasse angekündigt.

Die neue Rasse „Drachengeborenen“ hat vor kurzem für Aufsehen gesorgt, weil sie zu einem stattlichen Preis kommen und mit einigen Vorteilen verbunden sein wird.

Quelle(n):
  1. www.ign.com

Defiance: Nächste Woche geht’s in den Silicon Valley

Der kostenlose MMO-Shooter Defiance bekommt in der nächsten Woche die Erweiterung „Silicon Valley“.

Am 5. August sollen die Defiance-Fans in den Genuss der komplett kostenfreien Erweiterung „Silicon Valley“ kommen. Die Erweiterung bringt verschlüsselte Items als neues Feature ins Game, die 3% mehr Schaden machen oder Schild-Leistung bringen.

In der Storyline von „Silicon Valley“ wird es um Karl Von Back gehen, der seinen Anhängern eine rosige Zukunft, das Paradies auf Erden, versprochen hat. Doch es soll anders kommen als von ihm geplant. Ein Kult hat sich in der Gegend breitgemacht und überall wimmelt es von Grid. Da muss wohl wer kommen, um aufzuräumen.

Guild Wars 2: Schicke neue Outfits aufgetaucht

Der letzte Patch für Guild Wars 2 brachte nicht nur eine neue Folge der Lebendigen Welt, sondern auch neue Outfits.

Das beliebteste Hobby von Hardcore-Fans? Dataminen natürlich. Kaum ist ein neuer Patch aufgespielt, wird erstmal genau geschaut, was die Patch-Notes verschweigen, die Daten aber verraten. Auf reddit sind nun drei Screens aufgetaucht, die neue „Outfits“ zeigen.

Während die Fans die Outfits durchaus hübschen finden, würden sich einige allerdings wünschen, dass man bei ArenaNet doch wieder neue Kleidungsstücke designet. Die könne man dann mit der bestehenden Kleidung kombinieren. Andere halten dagegen, dass ein Kleidungsstück dann auf jedes andere abgestimmt werden müsse, damit nichts falsch clippe. Das sei extrem aufwändig. Outfits seien da wesentlich praktischer. Und schick sind die Dinger ja.

Der Threadersteller bei reddit hat übrigens noch nicht rausbekommen, welches der Outfits den Sylvari passt. Wie man sich selbst in den schicken Zwirn zwängt, ist auch noch nicht bekannt.

Quelle(n):
  1. www.reddit.com

The Elder Scrolls Online: Server-Umzug erfolgreich

Der europäische Megaserver bei The Elder Scrolls Online steht nun in Frankfurt am Main. Dabei dauerte der eigentliche Umzug statt vorgesehenen neun nur sechs Stunden.

„Der Umzug ging ja schnell“, ist in diesem Fall zwar richtig, aber auch ein bisschen unangebracht. Zwar dauerte der lang angekündigte Umzug des europäischen Megaservers von Austin,Texas, in ein Rechenzentrum nach Frankfurt am Main etwa drei Stunden weniger als angekündigt. Allerdings haben Fans darauf auch fast vier Monate warten müssen.

In jedem Fall ging alles glatt und die ersten Reaktionen von frisch eingeloggten Fans sind positiv: Ping ist besser, Spielgefühl auch. Die Nacht und die nächsten Tagen werden zeigen, ob alles so glatt ging, wie es kurz danach den Anschein hat.

The Elder Scrolls Online

Der Umzug des Megaservers aus den USA nach Frankfurt war einer der Hauptkritikpunkte am Spiel. In den sozialen Medien reden einige Ex-Spieler davon, dass sie nun, wo der Server in Deutschland steht, dem Spiel wieder eine Chance geben wollen. Spieler, die jetzt zurückkommen, finden hoffentlich ein verbessertes und gestärktes The Elder Scrolls Online vor. Kurz nach dem Release hatte das Spiel mit einigen Bugs und Kinderkrankheiten zu kämpfen. Auch in den letzten Wochen noch gab es, gerade nach größeren Patches, immer wieder Probleme mit den technischen Aspekten des Games. Verbesserungen seit dem Release sind aber festzustellen.

Um Design-Irrwege aufzulösen und Gameplay-Aspekte zu verändern, plant Zenimax im Moment eine ganze Reihe Änderungen, von denen die meisten allerdings erst im Laufe der nächsten Monate aktiv werden. Unser Youtuber Darion hat in der letzten Woche einige der geplanten Änderung bei The Elder Scrolls Online vorgestellt und aufbereitet.

Für Wiedereinsteiger: Das kommt in den nächsten Monaten

Hearthstone: Kel’Thuzad mag keine billigen Tricks

Bei Blizzards Kartenspiel Hearthstone sind im heroischen Modus von Naxxramas keine allzu billigen Tricks erlaubt.

Spoiler-Warnung: Vorsicht, der Text enthält Hinweise zu Bossen im heroischen Modus von Naxxramas.
Der zweite Flügel der ersten Erweiterung zu Hearthstone hat seit gestern Nacht geöffnet. Die Fähigkeiten und Werte der Bosse sind schon länger bekannt oder zumindest so gut wie bekannt. Spieler und Experten haben daher schon bestimmte Strategien ersonnen, um besonders fiese Bosse ohne Probleme aus dem Weg zu räumen. Doch hat Blizzard mitgedacht und schiebt billigen Tricks einen Riegel vor.

„So nicht, Freundchen“

Kel'Thuzad Karte

Die Heroic-Bosse in Naxxramas haben alle deutlich erhöhte HP. 45 Lebenspunkte statt nur 30 haben sie für gewöhnlich. Das machte in der ersten Woche die legendäre Karte Alexstraza besonders wertvoll, kann sie die HP eines Gegners doch auf 15 setzen. Macht sie gegen „normale“ Gegner nur maximal 15 Punkte Schaden, sind das im heroischen Modus schon 30. Als bekannt wurde, dass der Endgegner des Seuchen-Flügels, das Pilz-Monster Loatheb, im heroischen Modus statt 45 HP gleich mal 99 haben würde, leuchteten natürlich die Augen der Experten auf: Gegen den würde Alexstraza ja 84 Punkte Schaden machen! Der Rest wäre dann kein Problem. Die Boss-Mechanik (lästige Sporen und so) könnte man einfach ignorieren.

Internet-Persönlichkeit Athene erlebt böse Überraschung

Dem Vernehmen nach soll die polarisierende „Internet-Persönlichkeit“ Athene extra auf den chinesischen Server transferiert sein, um dort als erstes den heroischen Modus im Seuchenflügel leerzuräumen. Und natürlich zielte er darauf ab, es Loatheb HC mit Alexstraza zu zeigen. Doch die Stimme Blizzards erschien in Form des Nekromanten Kel’Thuzad und sagte: „Das ist der heroische Modus. Hier sind keine billigen Tricks erlaubt.“ Und so verpuffte die Karte, die dem Aspekt des Lebens gewidmet ist. Alexstraza zog unverrichteter Dinge von dannen, Athene schaute ein wenig wie ein begossener Pudel. Denn gegen Loatheb HC ist diese Karte schlicht wirkungslos.

Die Dataminer von Hearthpwn haben weitere solche Sound-Schnipsel gefunden und vermuten, dass noch andere geheime Karten-Sperren im Spiel sind. Einer der nächsten Trick-Bosse sind die vier Reiter, die sehr anfällig gegen einige Karten wären. Auch hier hat man wohl bei Blizzard vorgesorgt. Kel’Thuzad hat zumindest weitere „So billig geht’s aber nicht, Freundchen“-Texte parat.

ArcheAge: Spieler sollen voneinander neue Wege lernen

Das Fantasy-MMO ArcheAge führt einige Elemente ein, die für ein heutiges MMO ungewöhnlich sind. Doch wie können Spieler diese Systeme kennenlernen? Am besten voneinander, so die Entwickler in einem Interview.

Neugier als Triebfeder: „Der Bauernhof sieht toll aus – wie kriege ich so einen?“

In einem Podcast-Interview mit mmorpg.com standen zwei ArcheAge-Mitarbeiter Rede und Antwort. Auf der Webseite des Interviewers war vor ein paar Tagen ein Artikel erschienen, der die Frage aufwarf, wie ArcheAge seine tieferen und freieren Spiel-Elemente präsentieren würde. Und ob man nicht Langeweile damit erzeuge, wenn man sie verstecke.

Für die Entwickler ist klar, dass die Spieler am besten voneinander lernen. Ein erfahrener Spieler könne einen „Anfänger“ an die Hand nehmen und mit ihm einfach mal eine Tour auf seinem Schiff unternehmen. Oder Spieler würden durch die Gegend wandern, den Bauernhof eines anderen sehen und entscheiden: „Das will ich auch!“ So sei es den Devs selbst im Spiel ergangen. Aber natürlich bemühe man sich darum, auf diese Elemente des Spiels auch mit konventionellen Quests hinzuweisen. Die würden ebenfalls die tieferen Spiel-Elemente vorstellen.

Bauernhof in ArcheAge

Interesse an Beta nicht nur sehr hoch, sondern überwältigend

Bei Trion Worlds ist man von der Resonanz auf ArcheAge bisher überwältigt. So sei man vom Ansturm auf die Beta überrascht worden, obwohl man die Erwartungen ohnehin schon nach oben korrigiert hatte. Vor jedem Beta-Event werde ungefähr kalkuliert, wie viele der eingeladenen Spieler tatsächlich einloggten. Das hänge vom allgemeinen Interesse an. Bei ArcheAge sei man bereits von „hohem“ Interesse ausgegangen, es sei aber ein überwältigendes gewesen. Deshalb habe man bereits nach 18 Minuten die Server-Anzahl verdoppeln müsse, damit Spieler nicht ewig in Warteschlangen hängenblieben.

Auch als Handwerker und Pazifist geht es bis ins Endgame

ArcheAge Crafting

Im Plauderton kam das Gespräch auf das Crafting. Hier zeigt sich einmal mehr der Unterschied zu heute etablierten Themepark-Spielen. So erzählte die Producerin des Spiels, Victoria, dass es eine ganz reale Möglichkeit in ArcheAge sei, im Spiel voranzukommen, ohne dem Genre-übliche Monster-Metzeln zu frönen. Sie selbst sei überzeugte Crafterin und habe seit anderthalb Monaten nichts mehr im Spiel getötet. Sie stelle für ihre Gilde Items her (die besten seien ohnehin nur craftbar) und dafür erhalte sie auf ihren Handelsreisen Schutz, bestimmte lootbare Materialien im Gegenzug oder schlicht Gold. Man unterstütze sich untereinander, jeder erfülle seine Rolle und sie hätten einen Riesen-Spaß dabei.

Auch als Pazifistin genieße sie das ausgeschüttete Adrenalin, für das ein Open-PvP-System bisweilen sorge. Dadurch bleibe man aufmerksam und müsse sich gut überlegen, welche „Kriegs“-Zonen man durchstreifen müsse und ob man sich nicht lieber Schutz für diese Reise sucht. Allerdings sei es ihr gut möglich, das PvP zu vermeiden.

Auf ein mögliches Release-Datum wollten sich die Entwickler im Interview nicht festlegen. Nur die Zahl „2014“ war ihnen zu entlocken. Der Rest hänge von zahlreichen Faktoren ab. So sei es jetzt wichtig, das Beta-Feedback der Spieler einzuarbeiten, um noch an bestimmten Stellschrauben zu drehen.

Quelle(n):
  1. www.mmorpg.com

World of Warcraft: Nat Pagle, Meisterangler wird Gefolgsmann

Das Angeln in World of Warcraft ist untrennbar mit Nat Pagle verbunden. Mit Warlords of Draenor geht der Traum in Erfüllung: Endlich wird man Pagle herumkommandieren können, statt ihm Fisch heranzukarren, als wär er ein gefräßiger Orca. Pagle wird einer der Follower, die in der Garnison herumhängen, und zwar ein ganz besonderer.

World of Warcraft und das Angeln – eine Hassliebe

Nat Pagle – wie viele Stunden wurden in World of Warcraft damit verbracht, sich seine Gust zu sichern? Von Erweiterung zu Erweiterung möchte Pagle, dass wir das einzige tun, was ein Held in Pagles Augen eben tun muss: Angeln, angeln, angeln.

Mit dem Angeln verbinden in World of Warcraft so manche Spieler eine Hassliebe. Für Hardcore-PvPler oder Endgame-Raider, die sich nach Action sehnen, gibt es wohl kaum eine albernere Beschäftigung, als stundenlang halb-regungslos an einem Teich zu hocken und darauf zu warten, dass was anbeißt.

So schlimm ist es natürlich auch nicht. Denn Blizzard hat dem Angeln immer wieder Aufmerksamkeit geschenkt: So lassen sich in jeder Erweiterung neue Erfolge an Land ziehen und fürs gute Buff-Food braucht man häufig Meeresfrüchte. Außerdem gibt es seltene Gegenstände, die sich nur erangeln lassen, allen voran die Meeresschildkröte. Mittlerweile gibt man sich bei Blizzard Mühe und es hat sich ums Angeln ein regelrechter Kult gebildet. Wenn auch so mancher Erfolg – wie etwa die Riesenratte in der Kanalisation unter Dalaran – dann doch die Hassliebe aufflackern lässt.

Nat Pagle, zu Ihren Diensten

Mit der nächsten Erweiterung Warlords of Draenor wird man Nat Pagle für die Garnison rekrutieren können. Dafür muss der Spieler in seiner Garnison eine Fischerhütte gebaut haben, ein vollendeter Angler sein (700 Punkte) und den guten Pagle mit einer Quest-Reihe davon überzeugen, dass er es wirklich drauf hat.

Als Belohnung gibt es Pagle, einen Stufe-100 Gefolgsmann von seltener Qualität. Den wird man dann voraussichtlich mit anderen Gefolgsleuten zusammen auf Missionen schicken können. Aber Pagle hat zudem noch einen passiven Effekt. Wer ihn in seinen Diensten hat, kann die „Lunker“, seltene Fische, in der neuen Welt ohne Köder angeln. So recht weiß man noch nicht, wozu diese „Lunker“ Nütze sind. Man geht aber davon aus, dass sie für eine Reihe von Rezepten wichtig sein werden. Immerhin sind sie „selten“, also „blau“.

Swordsman: Kostenloses Kung-Fu-MMO ist gestartet

Gestern ist Swordsman Online, das kostenlose Kung-Fu-MMO, gestartet. Perfect World gibt einige amüsante Zahlen zur Beta bekannt und die ersten Reaktionen auf das Game sind auch schon da.

Swordsman Online ist ein Free2Play-MMO im Wuxia-Stil. Das heißt die Kämpfe sind nicht realistisch, sondern überbordend. So wie in diesen Filmen, in denen die Kämpfer aus dem Stand acht Meter hoch springen können und Schläge mit so viel Wucht geführt werden, dass sie die Luft erhitzen (liegt an der Reibung). Die Klassen bei Swordsman verfügen über die typischen Kampfstile aus entsprechenden Filmen. Je nachdem welche Waffenart man bevorzugt, kann man in Swordsman Online die passende Klasse wählen.

Swordsman Infografik

Wir haben die Klassen in einem Special bereits vorgestellt. Am beliebtesten in der Beta waren Splendor (16%) vor „Sun and Moon“ und Harmony. Das spiegelt auch unsere Klassenvorstellung wieder, schon da galten Splendor (Burst-Killer) und Harmony (Glass-Cannon mit Kurz- und Langschwert) als die Favoriten der Spieler. Die „Sun and Moon“-Schule rüstet ihre Schüler mit Kettenklingen aus.

Die Beta ging vom 3. Juli bis zum 29. Juli. Und es gab ordentlich auf die Zwölf. 231.000 Player-Kills fanden in dem Zeitraum statt. Man sieht: Swordsman dreht ab Level 30 ordentlich im PvP auf.

Erste Reaktionen statt einem Test

Erste Reaktionen auf das Spiel waren ziemlich gemixt. Bei mmorpg.com gab es ein humorvolles Video zum Spiel, das sich über die überzogene Dramatik beim Einführungs-Bösewicht der ersten Stunden lustig machte. Zudem amüsierte man sich über den Alkohol-Konsum im Spiel und beklagte, dass der Held zwar wunderbar durch die Gegend turnen könne und da Parcours-mäßig über die Pagoden flitze; das beschränke sich allerdings auf Situationen, in denen der Spieler keine Kontrolle über den Helden habe.

Auch wir von mein-mmo.de haben das Spiel angetestet und unseren Swordsman die ersten 20 Stufen durch die Gegend gejagt. Das Spiel hat ein in den ersten Stufen recht schlichtes Kampf-System, eine gewöhnungsbedürftige Menü-Führung und ein Interface, das nun nicht gerade Tripple-A-Standards gerecht wird. Allerdings ist die Welt mit amüsanten Details reichhaltig ausgestattet und wer sich einem MMO auch mal mit einem Schmunzeln nähern kann, kommt durchaus auf seine Kosten.

Typisch für Asia-MMOs ist das Auto-Pathing, das für unser Empfinden doch eher ungewöhnlich ist. Das Spiel fühlt sich stellenweise wie ferngesteuert an. Allerdings kann man sich nach wenigen Stunden noch kein Urteil erlauben, zumal andere Quelle sagen, dass die Stärken des Spiels im PvP liegen, das erst im Mid-Game beginnt.

Wer Interesse am Spiel hat, kann sich über diesen Link anmelden und es kostenlos ausprobieren.

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