Todd Harris, der Chief Operating Officer (eine Art Manager) hinter SMITE sprach in einem Interview mit gamesindustry über eSport und welchen Stellenwert die Spieler dort einnehmen.
Geld mit den Spielern verdienen – und für sie.
Laut Harris darf man niemals aus den Augen verlieren, dass die Spieler selbst die Spannung und den Content bringen, der so eine Meisterschaft ausmacht. Ohne die begabten und engagierten Spieler wären die einzelnen Games nur eine leere Hülle. Die könne zwar Spaß machen, tauge aber nicht für große Veranstaltungen. Wenn man aus dieser Euphorie Kapital schlagen will, dann muss man die Spieler mit einbeziehen – denn die meisten Profis spielen nicht aufgrund des Spaßes, sondern um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Wer sein Team direkt unterstützen will, kann das in Smite mit bestimmten Kisten tun.
SMITE hat hier eine gewisse Vorreiter-Rolle eingenommen. So gibt es thematische Skins für einige Götter im Spiel, die etwa das Wappen ihres Lieblingsteams tragen. Wenn Spieler sich zum Kauf eines solchen Skins entscheiden, dann erhalten die Teams einen gewissen Anteil am Gewinn.
Geschichten hinter den Spielern
Harris ist sich sicher, dass viele an den Geschichten hinter den Spielern interessiert sind. Denn die Menschen sind mehr als nur Avatare, die sich hinter einem Pseudonym verstecken. Er zieht hier Vergleiche zu den Olympischen Spielen und berichtet von sich selbst, dass er oft nur zuschaue, weil ihn die Vergangenheit der Athleten interessiere.
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Für die nahe Zukunft sieht er einen Zuwachs im Bereich des Konsolen-eSports. Da hat es bisher quasi nur Call of Duty gegeben, doch die Anzahl der verschiedenen Genres nehmen zu. “Beide Konsolenhersteller (Sony und Microsoft) sind deutlich flexibler geworden, wenn es darum geht, dass Entwickler regelmäßige Updates für ihre Spiele bringen wollen.”
Ob Harris mit dieser Prognose recht behält, wird die Zukunft zeigen.
Man wusste nicht so recht, was man davon halten sollte, was das genau für eine Quest sein würde. Die Erwartungen waren gering. Nun zeigt sich: Das ist eine vollwertige Quest-Reihe, die Spieler vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.
Red Bull Quest ist vierteilig, gibt Sparrow und Ghost
Bei Red Bull hat man nun Details dieser Quest vorgestellt – ohne Video, nur im Text. Nicht alle Details sind bis ins Letzte klar. Wir fassen das Wichtigste zusammen, weisen aber darauf hin, dass das fertige Ergebnis von den etwas PR-lastigen Schilderungen abweichen kann:
Die Quest startet bei Amanda Holiday im Turm, Spieler müssen eine „Energy Spark“-Quest im Dreadnought mit 100% abschließen, die Energy-Spark-Quest ist wohl so eine Art „Parcours-Lauf“, bei dem man Speedboosts erreichen muss, um immer schneller zu werden – das scheint gar nicht so leicht zu sein
Als nächstes muss der neue “König der Besessenen”-Strike S.A.B.E.R. auf Stufe 40 innerhalb eines Zeitlimits abgeschlossen werden, dabei müssen die Spieler Sonderaufgaben erledigen und am Ende einen gigantischen Schweberboss ausschalten (ja, wir wissen, was Ihr jetzt alle denkt).
Ist das geschafft, gibt es einen Sparrow.
Als nächstes geht’s in den Schmelztiegel – die Spieler müssen drei Rift-Partien gewinnen und dabei den „Spark“ selbst dunken, also die „Flagge“ abgeben. Im zweiten Abschnitt der Quest müssen sie Rift-Partien im Team gewinnen, wobei einer der energytrinkenden Quester den höchsten Score der Partie haben muss.
Nach Ende dieser PvP-Quest-Schritte winkt als Belohnung diese Geisthülle:
Als letzter Schritt kommt wieder eine PvE-Passage. Die Spieler müssen in einem Zeitlimit eine spezielle Version des „Sunless Cell“-Strikes bewältigen, das ist der mit dem Endkampf in Finsternis.
Als letzter Schritt geht es dann in eine 40er-Version des „Shield Brothers“-Strike. Das soll schon alles deutlich schwieriger sein als das, was man im Destiny-Stream gesehen hat.
Wenn das geschafft ist, kann man den ersten Sparrow in diesen hier aufwerten (der erste sieht fast genauso aus):
Der kann dann Tricks und ist verdammt schnell: ein Tumbler.
Red Bull Quest klingt besser als gedacht, hat aber immer noch ein „Geschmäckle“
Klingt als hätte die Quest was von einem Meeresfrüchte-Buffet, von allem etwas, abwechslungsreich, interessant und ziemlich herausfordernd. Wenn auch so mancher fluchen wird, dass er sich mit dem ungeliebten PvP herumschlagen muss.
In der Darstellung von Red Bull hatten sogar Top-Spieler einige Schwierigkeiten mit den Aufgaben. Wie das in der Praxis aussieht und ob das „spezielle Strikes“ sind oder einfach die „normalen“ 40er-Strikes, die sicher in 2,3 Wochen für einige zur Routine gehören werden, wird man sehen. Klingt in der Schilderung auf jeden Fall deutlich interessanter als das, was man sich unter „kommerziell motivierten, Cross-Sponsor“-Quests gemeinhin vorstellt.
Ein Geschmäckle hatte die ganze Aktion sicher von Beginn an (und kein erfrischendes). Daran ändert sich nichts. Die Reaktionen von Fans auf solche Cross-Promo-Sachen sind gespalten. Auch Konkurrenten haben da ihren Spaß mit.
Aktuell kriselt es sehr bei Method, der amtierenden, erfolgreichsten Raidgilde von World of Warcraft. Viele Mitglieder verlassen die Gilde und wollen etwas Neues aufbauen …
Vom Streit in die Gelassenheit
Gilden entstehen und sterben jeden Tag in World of Warcraft. Das ist grundsätzlich nichts sonderlich Spannendes. Wenn aber aus Method, der erfolgreichsten Gilde der Welt, plötzlich 7 Mitglieder verschwinden, dann sorgt das für Gesprächsstoff innerhalb der Raid-Szene. Was man in den ersten Augenblicken vielleicht noch für einen Scherz gehalten hat, ist nun Wahrheit geworden: Viele ehemalige Mitglieder von Method haben die neue Gilde Serenity gegründet (was so viel wie “Gelassenheit” bedeutet). Jetzt sprachen die verantwortlichen Personen über ihre Gründe für den Neuanfang.
Sco, eines der verbleibenden Mitglieder von Method, meldete sich zu Wort und erzählte, dass derzeit eine große Umstrukturierung innerhalb der Gilde stattfindet. Die Gründe dafür sind “so vielzählig, dass ein Psychologe wohl ein ganzes Buch darüber schreiben könnte.“ Trotzdem versucht Sco das Ganze auf wenige Punkte herunterzubrechen und die Quintessenz daraus ist: Unterschiedliche Motivationen in der Gilde, Misstrauen in die Motivationsfähigkeit der Anführer und die generelle Abnahme des Interesses am Harcore-Raiden in World of Warcraft.
Statement von Serenity
Inzwischen hat sich auch Serenity zu Wort gemeldet und die Gründe zumindest kurz angesprochen, die zur Neugründung der Gilde führten: Mangel an Führung und unterschiedliche Meinungen über die Richtung, in die sich Method entwickeln sollte. Mit Serenity sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören: Man möchte noch mehr “hardcore” sein und alles darin investieren, die beste Raidgilde der Welt zu werden und dabei eine freundliche Gildenatmosphäre beibehalten – das wäre bei Method gegen Ende nicht mehr der Fall gewesen.
Die Zukunft von Serenity? Erfolgsversprechend.
Darüber hinaus zehrt Serenity von Mitgliedern mehrerer Raidgilden. Auch Slootbag, der Maintank der Gilde Midwinter hat seine ehemaligen Mitstreiter zurückgelassen und sich Serenity angeschlossen. Für ihn war es vor allem wichtig, einer Gilde beizutreten, die alle Ressourcen in das Rennen nach einem First Kill steckt und das sah er bei seiner bisherigen Gilde nicht gegeben.
Wie sich Serenity entwickelt, ist noch fraglich. Es scheint aber schon jetzt sicher zu sein, dass es mit dem Start der Erweiterung Legion einen neuen, großen Mitspieler im Rennen um die First Kills geben wird. Dass es bei der Sache auch um Sponsorgengelder geht, ist bei einer Raidgilde auf diesem Niveau ebenfalls kein Geheimnis – zumindest Sco deutete dies an.
Beim Military-MMO „Armored Warfare“ geht es schon im Early Access auf die einsame Insel.
Während World of Tanks in der Vergangenheit spielt, deckt eher Armored Warfare eher eine Zeitspanne ab, die näher an unserer Gegenwart liegt. Die neueste Karte spielt gar in einer „nahen“ Zukunft. Im Jahr 2030 haben sich die Konflikte verstärkt und verschoben: Eine namenlose Pazifikinsel dient als Schauplatz eines Konfliktes zwischen Militärunternehmen. Diese Insel ist als einziger Fleck zusammenhängenden Landes auf viele Meilen hinaus, Erderwärmung sei Dank, zu einem wichtigen strategischen Punkt geworden.
Sicher ein ungewöhnlicher Schauplatz, um dort schweres Kriegsgerät in Aktion zu sehen. Hier ist der Trailer.
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Nexon, der Publisher von Tree of Savior in Japan und Korea, hat diesen neuen Trailer in Umlauf gebracht. Der zeigt Gameplay der 4 Start-Klassen: Archer, Cleric, Swordsman und Wizard. Insgesamt sollen aus diesen 4 Klassen später 80 entspringen.
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Die erste Closed Beta wird in Japan Anfang Oktober beginnen (keine Angst, in Korea ist man schon deutlich weiter). Die Zahl der Teilnehmer hat man von ursprünglich 1000 auf 2000 erhöht.
Fans forderten damals wütend einen Rollback. So nennt man es, wenn man sagt: „Wir setzen die Server wieder auf den Stand zurück, bevor alles schiefging.“ Das konnte Trion Worlds damals aber nicht leisten. Seit diesen Tagen im November ist der ganz große Hype um ArcheAge verflogen. Der Ruf hatte eine Delle.
Gestern entstand eine ganz ähnliche Situation. Aber diesmal zog Trion Worlds den Rollback durch. Aus der Sicht der ArcheAge-Server ist gestern also nie passiert.
Nur 10% der Spieler konnten einloggen
Dass Spieler, bei einem großen Ansturm, nicht alle einloggen können, ist normalerweise bei MMORPGs ein gewaltiges Ärgernis, aber hat keine bleibenden Auswirkungen. Auch beim Start eines World of Warcraft AddOns können in den ersten Tagen halt nicht alle mitspielen: Werden sie halt später Max-Level. Doch ArcheAge ist startlastig, da in den ersten Stunden schon die Bauplätze verteilt werden und die sind begrenzt. Wer zu spät kommt, kann sich nicht mehr günstig ein Grundstück krallen, sondern muss es von anderen Spieler teuer erwerben.
Bei ArcheAge konnten gestern, nach Angaben von Trion Worlds, 10% der Spieler einloggen. Diese wenigen Glücklichen sicherten sich auf den neuen Servern schon eine erhebliche Menge an Bauplätzen. Dadurch hätten sie sich in wenigen Stunden einen Vorteil erspielt, von dem sie Monate zehren hätten können – ganz abgesehen davon, dass manche die Bauplätze auch gegen Echtgeld verticken.
Daher hat man sich bei Trion Worlds diesmal zu einem Rollback entschlossen.
“Mit ArcheAge ist alles okay … diesmal war es unser Launcher Glyph”
Bei Trion Worlds heißt es, die Probleme hätten nicht an ArcheAge an sich gelegen. Da laufe alles stabil. Man hat Trion Worlds Launcher „Glyph“ als Achillesferse ausgemacht. Der Launcher sei mit so vielen gleichzeitig einloggenden Spielern nicht klar gekommen. Und es kam erneut (wie schon vor einem knappen Jahr) zum endlosen Intro-Bug.
Das Problem scheint dadurch verstärkt worden zu sein, dass man wieder „alles gleichzeitig“ starten ließ, EU- und US-Server, alle neuen Welten gingen gleichzeitig online.
Wer jetzt denkt: Haben die denn nichts aus den früheren Katastrophen, aus Auroria, gelernt? Doch, haben sie.
http://youtu.be/fT2Vld8wbEU
Rollback und neuer Neustart
Was passiert jetzt? Es wird einen Rollback geben. Alles, was gestern Nacht passiert ist, spielt keine Rolle mehr. Man fängt noch mal mit 2.0 an. Bittet die Spieler um Entschuldigung, gibt alles, was in der Zeit ausgegeben wurde, zurück und verspricht „Kompensationspakete.“
Außerdem hat man einen neuen Termin für den Patch 2.0 und den Neustart festgelegt. Der Neustart wird diesmal in „Etappen“ erfolgen.
In Europa geht es heute am 13. September um 15.00 Uhr los. Zuerst öffnen die „normalen Server“, eine halbe Stunde später die neuen zusammengelegten Server und wieder eine halbe Stunde später die Neustart-Server.
In den USA soll das um 22:00 Uhr ebenfalls passieren, wenn alles nach Plan läuft.
In Heroes of the Storm kommt es nicht selten zu beeindruckenden Spielzügen. Aber gelegentlich sind auch wahre Comedy-Perlen dabei …
Von Team-Blockaden und kleinen Pandas mit Süßigkeiten
Ohne Frage, Heroes of the Storm gehört – wie alle Mobas – zu den Spielen, die schnell ein ungeheuer großes Frustpotenzial erzeugen können. Aber so manch ein Fehltritt eines Mitspielers ist im Nachhinein dann doch noch ein ziemlich amüsantes Unterfangen. Auf dem Youtube-Kanal Heroes of the Storm Highlights werden nicht nur die spannendsten Spielzüge festgehalten, sondern regelmäßig auch die amüsantesten Clips, die den Spielern wohl noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden. In der aktuellen Ausgabe sind ein paar wirklich grandiose Momente festgehalten, vor allem Leoric, der den Feinden auf kreative Art und Weise den Kartenboss klaut, werde ich mir merken.
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Auch den Bogenschützen fand ich genial – das ist zwar keine spielerische Leistung gewesen, aber eine Verkettung von Umständen, dessen Ergebnis einfach großartig ist.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Beim Hack’n Slay Diablo 3 gibt’s einen Exploit, durch den so mancher durch härtere Rifts kommt. Blizzard schließt den nun.
Er kursierte die letzten Tage unter Diablo-Fans: der sogenannte „Snapshot“-Exploit oder auch Höllenfeuer-Amulett-Exploit. Wie der genau ging, ist an dieser Stelle nicht wahnsinnig wichtig. Durch Zufall konnte man ihn wohl kaum entdecken und er sorgte dafür, dass der Charakter spürbar stärker wurde: Die Exploiter konnten alle passiven Fähigkeiten ihrer Klasse gleichzeitig aktiv haben.
Der Exploit wurde in den einschlägigen Foren diskutiert. Blizzard hat jetzt angekündigt, ihn so schnell wie möglich mit einem Hotfix zu schließen.
Blizzard sagt ferner, dass man Vorfälle untersuchen und die Leute bestrafen werde, die den Bug ausgenutzt haben (man werde entsprechend handeln, heißt es). Man bittet alle Spieler darum, fair zu spielen. Das Exploiten von solchen Fehler könne nicht nur Strafen nach sich ziehen, sondern beeinträchtige den Spaß aller.
Das Sandpark-MMO ArcheAge startet heute Abend ins zweite Jahr und das mit einem Trailer
Heute Abend um 22:00 Uhr soll, wenn alles nach Plan läuft, der frische Patch 2.0 zu ArcheAge kommen. Der bringt ein neues Heldensystem, Veränderungen für die Gilden und neue Aufwertungs-Möglichkeiten für Häuser. Man überarbeitet die Zone Diamantenküste, gibt sowohl Rückkehrern wie treuen Veteranen Goodies und Geschenke.
Außerdem findet eine Serverzusammenlegung statt und man eröffnet “Neustart”-Server. Daher startet heute gegen 22.00 Uhr erneut die Jagd nach Bauplätzen auf jungfräulichen Servern.
Alles in allem will man bei Trion Worlds das Gefühl wachrufen: Es geht noch mal los! Es ist ein Neuanfang! Seid dabei.
Diese Atmosphäre will auch der Trailer hier erzeugen:
http://youtu.be/fT2Vld8wbEU
Den Patch kann man über die Plattform Glyph bereits herunterladen.
Dass es ersten Jahr von ArcheAge längst nicht alles perfekt zuging, ist nun kein Geheimnis. Auch bei Trion Worlds selbst sieht man das mittlerweile so:
Mit Knights of the Fallen Empire wird es einige Klassenänderungen in Star Wars: The Old Republic geben. In einem Entwicklerblog sprach man ausführlich über die Änderungen am Agenten und Schmuggler …
Jagen und Verstecken – Beides verbessert!
Mit der anstehenden Erweiterung Knights of the Fallen Empire nehmen die Entwickler von SWTOR die im Spiel befindlichen Klassen noch einmal genau unter die Lupe und wollen das allgemeine Spielgefühl verbessern. Im neusten Entwicklerblog wurde über die Veränderungen am imperialen Agenten und dem Schmuggler gesprochen. Das allgemeine Ziel ist klar definiert: Sie sollen schwerer zu fassen sein und ihren Feinden noch besser nachsetzen können als zuvor.
Neue Fähigkeiten – Teleportieren und Resetten
Saboteure und Schurken können sich auf die neue Fähigkeit Holo-Traverse (oder Trick-Bewegung) freuen. Diese teleportiert den Spieler wahlweise zu einem freundlichen oder feindlichen Ziel in der Nähe und erhöht die Bewegungsgeschwindigkeit für 3 Sekunden um 70%. Mit einer Abklingzeit von 45 Sekunden wird dies vor allem im PvP einen großen Nutzen erzielen und so manch einem flüchtenden Feind das Leben kosten.
Scharfschützen (und Revolverhelden) erhalten ebenfalls eine neue Fähigkeit, die Imperiale Vorbereitung (Trickkiste). Diese setzt einen Großteil der aktiven Abklingzeiten von Fähigkeiten zurück. Die Liste ist recht lang: Entgehen, Sicherheitsmaßnahmen, Schildsonde, Impulsdeckung, Verschanzen, Gedeckte Flucht und ihre republikanischen Gegenstücke sind davon betroffen. Die Abklingzeit beträgt 3 Minuten – ein Schelm, wer sich dabei an “Vorbereitung” aus World of Warcraft erinnert fühlt.
Neue Funktionen und veränderter Fortschritt
Wie auch schon bei den Lichtschwertschwingern gibt es zusätzliche Änderungen am Fortschritt der einzelnen Klassen. So werden die Stufenabgrenzungen ein wenig verändert, mit denen verschiedenen Fähigkeiten freigeschaltet werden. Grundsätzlich verschiebt sich alles etwas weiter nach hinten, für Spieler der Stufe 60 gibt es aber keine erwähnenswerten Umgewöhnungen.
Allerdings gibt es auch bei den Funktionen einige Neuzugänge, die ernsthafte Alternativen zu den bisherigen darstellen. So kann man der Splitterbombe/Säuregranate eine 10% Chance verleihen, 2 Mal zu explodieren. Wer seine Feinde lieber einschränken will, der wählt die Drosselschüsse, mit denen Überladungsschuss und Schnellschuss das getroffene Ziel für stolze 6 Sekunden um 40% verlangsamen.
Eine vollständige (aber nur vorläufige) Liste der geplanten Änderungen findet Ihr auf der offiziellen SWTOR-Seite.
Mehr zu Knights of the Fallen Empire erfahrt Ihr auf unserer SWTOR-Themenseite.
In Japan schlägt Dragons Dogma Online, ein neues Multiplayer-Online-Spiel von Capcom, aktuell ein wie ein bauchplatschender Drache ins Freibad. In nur 10 Tagen wurde es über 1.000.000 Mal heruntergeladen …
370.000 Helden in 10 Tagen
Mit über 1 Million Downloads in nur 10 Tagen zählt Dragon’s Dogma Online sicher zu den Überraschungshits des Jahres in Japan. Im gleichen Zeitraum wurden 370.000 Charaktere erstellt, die sich nun in der neuen Welt tummeln (was im Umkehrschluss heißt, dass über zwei Drittel der Spieler, die es herunterluden, noch keinen Charakter erstellt haben … Japan eben).
Zur Feier des großen Erfolgs bietet Capcom aktuell allen Spielern 72 Stunden der Premium-Mitgliedschaft an, um alle Vorzüge des zusätzlichen Abonnements ausführlich testen zu können. Capcom betont, dass Dragon’s Dogma auf dem besten Weg sei, eines der “wichtigsten Titel im Online-Geschäft zu werden”.
http://youtu.be/iNxmg4w7azQ
Das Spiel erschien zeitgleich für PC, PS3 und PS4. Wer Dragon’s Dogma Online hierzulande ausprobieren will, schaut in die Röhre. Das Spiel hat einen IP-Block und läuft nur in Japan. Ob überhaupt eine Lokalisierung für den westlichen Markt ansteht, ist bisher noch nicht bekannt.
Beim MMO-Shooter Destiny kommen 18 neue exotische Rüstungsteile mit der Erweiterung „König der Besessenen.“ Die sind schon in der offiziellen Datenbank. Wir stellen sie vor.
Im Patch 2.0 waren schon die exotischen Items enthalten, auch wenn die es noch nicht gibt, sind sie bereits in der offiziellen Datenbank von Bungie. Es ist also nicht „datamined“, was wir Euch hier präsentieren, sondern offiziell.
Letzten Mittwoch haben wir Euch bereits 13 neue exotische Waffen vorgestellt. Da weiß man allerdings, dass das noch nicht alle sind. Manche hält Bungie verborgen. Bei den Rüstungen sieht’s anders aus. 18 Stück, 6 je Klasse, wurden im Vorfeld versprochen. 18 Stück, 6 je Klasse, gibt’s in der Datenbank. Das dürften also alle sein.
Alle 18 Items gibt‘s übrigens als „Drop“ in König der Besessenen. Sie sind nicht an irgendwelche speziellen Quests gebunden. Xur kann sie verkaufen. Und alle lassen sich „neu schmieden.“ Die Rüstungen sind daher konfigurierbar und im Wandel innerhalb von bestimmten Parameter, bis auf das namensgebende Perk – das bleibt so, wie’s ist.
Viel Spaß auf den folgenden Seiten mit den 18 neuen Rüstungsteilen.
Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online beginnen die Server-Transfers am Montag, dem 14. September.
Die beiden Server Estel (EU) und Elendilmir (US) werden den Anfang machen und die Pforten öffnen. Das werden auch die beiden Server sein, die als erstes geschlossen werden.
Das Ganze hat aber keine Eile: Noch bis 2016 kann jeder auf seinen alten, dem Untergang geweihten Welten weiterspielen.
Turbine rät dazu, dass Sippenführer, also Gildenleiter, den Anfang machen und als erstes transferieren, dann sei gesichert, dass es hier zu keinen Problemen kommt.
Im Hintergrund werkelt man kräftig am neuen Datenzentrum und der Hardware, so dass Herr der Ringe Online den Spielern in den verbliebenen Welten ein tolles Spielerlebnis bescheren kann.
Wenn das mit den ersten Welten alles funktioniert, will man nach und nach weitere Welten freigegeben. Bei den EU-Servern hat man folgende Reihenfolge festgelegt, in der Transfers freigegeben werden:
Wer sich „Mitternacht“ anschauen möchte, für den ist dieses Wochenende ein guter Zeitpunkt. Es sind eine Vielzahl von Boni aktiv: Ein Dreifachbonus verdoppelt alle erhaltene Erfahrung, alles Dilithium und jde Marke, die man übers Wochenende verdient.
Ein Abschluss von „Mitternacht“ lohnt sich ferner. Da winken spezielle Belohnungen, für jede Woche in der man die Episode einmal abschließt. Die Belohnung der ersten Woche ist ein Sol-Verteidigungs-Deflektorschild, es gehört zum dreiteiligen Set „Verzweifelte Verteidigung.“
Wer Mitternacht das erste Mal schafft, erhält außerdem den Titel „Friedensstifter“ und ein Outfit, das gilt auch über die Woche hinaus.
Beim Superhelden/Superschurken-MMO DC Universe Online ist die Episode 16 erschienen. Die bringt einen 4-Spieler-Alert und Spielinhalte für Einzelkämpfer.
Die Episode ist, obwohl sie im Vergleich zu früher klein ist, wieder zweigeteilt. Der 4-Spieler-Alert „Desecrated Cathedral“ befasst sich mit der Geschichte von Raven.
Im Solo-Content „Oa under Siege“ wird die Story um Green Lantern fortgesetzt. Es gilt Black Lanterns abzuwehren.
Großes Thema bei der Community zum Patch bisher: Die Loot-Ausbeute an Elite-Gegenständen sei zu gering.
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In Süd-Korea können Spieler von League of Legends aktuell ziemlich reich werden – dafür müssen sie nur ausgesprochen schlecht spielen.
Die Verdrehung von Tätern und Opfern
In den letzten Monaten hat sich in Süd-Korea ein fragwürdiger Trend durchgesetzt, mit dem Spieler von League of Legends in teure Fallen gelockt werden und vermeintlich schlechte Gamer sich ihren Lebensunterhalt verdienen: Anzeigen wegen Beleidigung im Internet. In Süd-Korea gibt es ein Gesetz gegen Online-Beleidigugen mit recht harten Strafen. Wer ausfallend gegenüber seinen Mitmenschen wird, der muss mit Strafen von bis zu 20.000$ rechnen – oder ersatzweise drei Jahre ins Gefängnis.
Ein bisschen feeden gehen – es könnte jemanden reich machen.
Dieses Gesetz machen sich nun Trolle der besonderen Sorte zunutze: Sie treten einer Partie League of Legends bei, stellen sich dem ganzen Team vor (damit auch jeder den Namen kennt und dieser klar zugeordnet werden kann). Sobald die Runde beginnt, überzeugen sie dann vor allem mit schlechter spielerischer Leistung, sterben am laufenden Band und füttern das gegnerische Team. Wenn ein Mitspieler die Beherrschung verliert und ausfällig wird, schnappt die Falle zu. Screenshots vom Chat werden angefertigt und diese direkt der Polizei zugespielt. Erfahren die vermeintlichen Flamer dann von ihrem Gesetzesbruch, schreitet der Täter wieder ein und bietet eine außergerichtliche Lösung an – meistens im Bereich von 300$ bis 2000$.
Während ich persönlich ein Gesetz begrüße, das auch Beleidigungen im Internet stärker ahndet, ist das dortige System jedoch fragwürdig und leicht ausnutzbar. Es sollte Trollen einen Riegel verschieben und hat es stattdessen zu einem Job gemacht.
Der neuste Held in Heroes of the Storm, Rexxar, hat so manch ein lustiges Zitat auf den Halboger-Lippen, wenn man ihm denn die Zeit gibt, sie auch loszulassen …
Schluss mit dem Affentheater!
Heroes of the Storm folgt der langen Tradition von Blizzard, jede Einheit mit amüsanten Aussagen zu versorgen. Da in der Hitze eines tatsächlichen Gefechts kaum die Zeit ist, sich alle Sprüche in Ruhe anzuhören, bietet sich der “Ausprobieren”-Modus dafür ausgezeichnet an. Im Herzen scheint Rexxar das Abbild eines typischen WoW-Jägers zu sein, der grundsätzlich Anspruch auf alle Beute hat – warum? Er ist Jäger! Er kann es tragen! Bezug genommen wird auch auf seine Vergangenheit im Gebiet Desolace oder seine Herkunft in der Scherbenwelt. Hört am Besten selbst in seine Aussagen hinein:
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Besonders die mehr als deutliche Anspielung auf Hearthstone ist gelungen, denn dort ist der Jäger ziemlich verhasst – zumindest bei all seinen Feinden. Was haltet Ihr von diesen Sprüchen? Zu albern oder passen sie perfekt in das Flair des Spiels?
Beim MMO-Shooter Destiny hat der letzte Patch im Turm einiges verändert. Jetzt gibt es Sammlungen und Quests – alles in einer Art „hängendem Monitor“ oder, viel eher, in einem Setzkasten.
Lange Zeit plagte die Spieler in Destiny ein großes Platzproblem. Der Tresor war einfach zu klein. Mit dem Patch 2.0 hat man den deutlich vergrößert, aber auch neue „Kioske“ eingeführt.
Der Name ist bisschen irreführend, es sind diese blauen Konstruktionen. Die heißen Kiosk oder Sammlung, sehen aus wie ein überdimensionaliertes iPad, funktionieren aber wie Setzkästen. Na ja, wie futuristische Setzkästen, denn das, was man rausnimmt, geht nicht wirklich weg. Man schnappt sich immer nur eine Kopie.
Setzkasten für Shader, Embleme, Schiffe und Sparrows
So einen Setzkasten zu füllen ist relativ leicht: Einmal erhaltene Gegenstände der betreffenden Items füllen ein Fach in einem Setzkasten aus. Kopien dieses Items können „herausgenommen“ werden. Jedes Fach in diesem Setzkasten hat zudem eine Beschriftung. Die sagt, was man tun muss, um das jeweilige Item zu erhalten. Das kann das einfache Kaufen bei einem Händler sein, es können komplizierte Questreihen oder spezielle Heldentaten gefordert werden.
Es gibt Sammlungen für:
Shader
Embleme
Schiffe
Sparrows
und Gesten
Haben ist besser als brauchen
Das heißt, man muss jetzt keine Sparrows, Embleme, Shader oder Schiffe mehr im Inventar aufheben, sondern kann, wenn man ein bestimmtes Ding braucht, eine Kopie davon aus dem Setzkasten nehmen. Die solange gebrauchen wie, man will. Und sie danach einfach zerstören. Neue Kopien gibt es reichlich.
Das kommt dem Sammelwahn der Spieler in Destiny entgegen, die schon gern “bleibende Zeichen” für jede Kleinigkeit, die sie je erreicht haben, behalten wollen, aber sie niemals verwenden werden. Der gemeine Destiny-Spieler folgt der uralten MMO-Weisheit: “Haben ist besser als brauchen.”
Entwürfe für Rüstungen und Waffen
Eine Sonderstellung nehmen die „Blaupausen-Sammlungen“ (oder Entwürfe) für exotische Waffen und Rüstungen ein. Das läuft im Prinzip genauso, ist durch eine Zusatzfunktion aber noch ein bisschen komplizierter: Denn hier können auch „Jahr-2-Ausgaben“ von bestehenden exotischen Waffen oder Rüstungen herausgezogen werden. Diese “neuen alten” Items können höhere Werte erreichen als ihre auf Jahr-1-Werten festhängenden Cousins.
Für das Herausziehen benötigt man legendäre Marken (gibt’s erst ab dem 15. September) und man muss die Jahr-1-Ausgabe besitzen, damit man den entsprechenden Setzkasten ausfüllt und damit freischaltet. Das klappt allerdings nicht mit jedem “alten” Exotic: Nur ausgewählte Jahr-1-Items haben auch eine „Jahr-2-Ausgabe“ erhalten. Das sind längst nicht alle. Allerdings heißt es, dass nach und nach Jahr-2-Ausgaben von weiteren altbekannten Exotics kommen werden.
Im Vergleich zu den Setzkästen haben die Entwürfe zwei Nachteile: Zum einen kostet es was, da Items herauszuziehen.
Zum anderen beginnen Gegenstände, die man aus den exotischen Entwürfen entnimmt, wieder “nackt.” Bei Bungie hat man schon gesagt: Der Platz für eine aufgewertete Exotic ist im Inventar oder Tresor des Hüters. Die sollten also nicht unbedingt zerlegt werden.
Die Blueprints scheinen eher dafür gedacht zu sein, dass Spieler Jahr-1-Exotics, die jetzt zum 15. September noch keine Jahr-2-Ausgabe haben, später ziehen können. Oder dass man sich von Items trennt, für die man gar keine Verwendung findet, die man aber dann immer noch “hat.”
Wie das alles live und in Farbe funktioniert, wo die einzelnen Sammlungen sind und wie das ausschaut, zeigt Euch unser Freund Nexxoss in diesem Video.
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World of Warcraft steckt voller Easter Eggs und einige dieser Geheimnisse werden erst nach vielen Jahren gelüftet. In diesem Fall können sich Paladine freuen …
Schmeiß den Ghostcrawler an die Wand!
In einem gigantischen Spiel wie World of Warcraft erlauben sich die Entwickler immer wieder kleine Anspielungen. Das können sowohl Ehrungen an ehemalige Mitarbeiter sein oder aber auch kleine Späße, die man sich in Form von Easter Eggs gönnt, um sich selbst oder einen bestimmen Vorfall im Spiel zu verewigen. Normalerweise werden diese Geheimnisse von der Community recht schnell aufgedeckt, doch in diesem speziellen Fall hat es knapp 3 Jahre gedauert!
Tischlein, schleich dich – und Ghostcrawler gleich dazu!
Das Spielzeug “Umdrehbarer Tisch” wurde in Mists of Pandaria eingeführt und erlaubt es dem Spieler, einen Tisch zu erschaffen, der nach kurzer Verzögerung umgeschmissen wird. Die bisher versteckte Besonderheit: Wenn ein Paladin den Tisch benutzt, besteht eine geringe Chance, dass auf dem Tisch eine blaue Krabbe erscheint – das Profilbild von Ghostcrawler, einem ehemaligen Designer von WoW.
Rechtschaffener Zorn – die späte Rache
Der Ursprung dieses Witzes liegt aber schon in der Vergangenheit, nämlich beim Release von Wrath of the Lichking. Mit dem Start der Erweiterung waren Vergelterpaladine übermächtig und konnten sowohl im PvP als auch im PvE jede Herausforderung im Alleingang bestehen. Daraufhin kündige Ghostcrawler an, die Paladine “TO THE GROUND” zu nerfen (was auch kurz danach geschehen ist). In den folgenden Jahren betonte er immer wieder im Scherz, wie viel Spaß es ihm doch mache, Paladine wieder und wieder abzuschwächen.
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Der umdrehbare Tisch spielt offensichtlich auf genau diese Vorfälle an – so können Paladine dem ehemaligen Entwickler noch heute zeigen, was sie von seinen Balancing-Plänen halten.
Die Frage im Stream, die ihm diese Reaktion entlockte, drehte sich speziell um den Game Director Jeff „Doomsaw“ Donais und Item Designer „Amthua.“ Zwei Schlüsselfiguren, die nun Gazillion verlassen.
Scheidender Game Director meldet sich zu Wort
Der Game Director Donais hat sich dann in einem Brief an die Fans zu Wort gemeldet. Sein Abgang von Gazillion war schon länger vorbereitet.
Donais arbeite nun, wie er erzählt, seit vielen, aufreibenden Jahren in der Gaming-Branche. Immer wenn er eigentlich durchschnaufen wollte, kam ein neues, ambitioniertes Projekt, mit 100-Stunden-Wochen auf ihn zu. Erst arbeitete er bei den Wizard of the Coast an Magic, später bei Blizzard, bei Riot und jetzt an Marvel Heroes.
Daher habe er schon länger seinen Ausstieg vorbereitet, einen Ruhestand, den er sich glücklicherweise leisten könne, ins Auge gefasst, einen fähigen Nachfolger ausgemacht und den bereits aufgebaut. Donais wird dem Team wohl später in einer beratenden Funktion zur Seite stehen. Jetzt will er sich erstmal seiner Frau widmen, die mehr Aufmerksamkeit verdient habe (außer sie wäre eine getarnte Skrull).
Mitarbeiter schwärmen von Gazillion in höchsten Tönen
Wie Donais sagt, hätten die jetzigen Entlassungen nichts mit der Leistung der Mitarbeiter zu tun, sondern seien rein durch die Kosten motiviert. Donais glaubt, dass das Spiel weiter in guten Händen sei.
Auch Amthua beschreibt seine Zeit bei Gazillion als erfüllend und lobt das Studio und die Kollegen in höchsten Tönen. Brevik sei nicht nur ein visionärer CEO; sondern auch ein auf dem Boden geblieber, großartiger Mensch. Gazillion sei mehr als nur eine Firma, vielmehr eine Familie.
Die Marvel-Lizenz zieht zahlreiche Idealisten an, wie aus den Berichten hervorgeht. Menschen, für die ein Traum in Erfüllung geht, an einem Superhelden-Marvel-Spiel zu arbeiten.