World of Warcraft: Erfolgreichste Raidgilde der Welt bricht auseinander

Aktuell kriselt es sehr bei Method, der amtierenden, erfolgreichsten Raidgilde von World of Warcraft. Viele Mitglieder verlassen die Gilde und wollen etwas Neues aufbauen …

Vom Streit in die Gelassenheit

Gilden entstehen und sterben jeden Tag in World of Warcraft. Das ist grundsätzlich nichts sonderlich Spannendes. Wenn aber aus Method, der erfolgreichsten Gilde der Welt, plötzlich 7 Mitglieder verschwinden, dann sorgt das für Gesprächsstoff innerhalb der Raid-Szene. Was man in den ersten Augenblicken vielleicht noch für einen Scherz gehalten hat, ist nun Wahrheit geworden: Viele ehemalige Mitglieder von Method haben die neue Gilde Serenity gegründet (was so viel wie „Gelassenheit“ bedeutet). Jetzt sprachen die verantwortlichen Personen über ihre Gründe für den Neuanfang.

Sco, eines der verbleibenden Mitglieder von Method, meldete sich zu Wort und erzählte, dass derzeit eine große Umstrukturierung innerhalb der Gilde stattfindet. Die Gründe dafür sind „so vielzählig, dass ein Psychologe wohl ein ganzes Buch darüber schreiben könnte. Trotzdem versucht Sco das Ganze auf wenige Punkte herunterzubrechen und die Quintessenz daraus ist: Unterschiedliche Motivationen in der Gilde, Misstrauen in die Motivationsfähigkeit der Anführer und die generelle Abnahme des Interesses am Harcore-Raiden in World of Warcraft.

Statement von Serenity

Inzwischen hat sich auch Serenity zu Wort gemeldet und die Gründe zumindest kurz angesprochen, die zur Neugründung der Gilde führten: Mangel an Führung und unterschiedliche Meinungen über die Richtung, in die sich Method entwickeln sollte. Mit Serenity sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören: Man möchte noch mehr „hardcore“ sein und alles darin investieren, die beste Raidgilde der Welt zu werden und dabei eine freundliche Gildenatmosphäre beibehalten – das wäre bei Method gegen Ende nicht mehr der Fall gewesen.

Die Zukunft von Serenity? Erfolgsversprechend.
Die Zukunft von Serenity? Erfolgsversprechend.

Darüber hinaus zehrt Serenity von Mitgliedern mehrerer Raidgilden. Auch Slootbag, der Maintank der Gilde Midwinter hat seine ehemaligen Mitstreiter zurückgelassen und sich Serenity angeschlossen. Für ihn war es vor allem wichtig, einer Gilde beizutreten, die alle Ressourcen in das Rennen nach einem First Kill steckt und das sah er bei seiner bisherigen Gilde nicht gegeben.

Wie sich Serenity entwickelt, ist noch fraglich. Es scheint aber schon jetzt sicher zu sein, dass es mit dem Start der Erweiterung Legion einen neuen, großen Mitspieler im Rennen um die First Kills geben wird. Dass es bei der Sache auch um Sponsorgengelder geht, ist bei einer Raidgilde auf diesem Niveau ebenfalls kein Geheimnis – zumindest Sco deutete dies an.

Quelle(n): manaflask.com
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Marco Schulz

Serenity – sehr unglücklich gewählter Name für eine hardcore Gilde

Larira

Oft sind die Gildennamen sehr sarkastisch gemeint.

Grüße

Gerd Schuhmann

https://www.youtube.com/wat

Legendäre Seinfeld-Plotline. 🙂

TNB

Der Hauptgrund wird Geld sein. Die verlassen Method wegen Motivations Probleme und noch mehr Hardcore? Wers glaubt …

Svatlas

Das gleiche habe ich auch gedacht. Widerspricht sich vollkommen und mit Gelassenheit wird man nicht erfolgreich.

Gerd Schuhmann

Ich weiß nicht. Es kann auch einfach sein, dass jetzt die „jüngeren, noch heißen“ auf eigene Faust weitermachen wollen.

Während die Leute, die das schon lange machen, sagen: Uff. Mir reicht’s eigentlich.

So klang es bei den Leuten raus, die bei Method geblieben sind. Dass es ihnen immer schwerer fällt, sich zu motivieren, weil’s halt so wenig Konkurrenz gibt auch. Und: (das nehm ich mal an), weil’s auch weniger Prestige gibt als früher. Weil’s weniger Leute interessiert.

Es ist halt wie früher ein Wahnsinnsaufwand, eher noch mehr als früher wegen den ganzen Twink-Raids. Und wenn man das halt schon oft erreicht hat, fragt man sich irgendwann: Ist es das wert?

Dass da paar Leute aus der zweiten Reihe vielleicht noch das Gefühl haben, sie sollten Großwesir anstelle des Großwesirs sein … das kann auch gut sein.

Mit Kohle … hm. Müsste man die Hintergründe kennen. Kann sein, jo. Denke dafür ist es aber sehr wichtig, einen Twitch-Kanal zu haben. Das les ich eigentlich bei jedem, der hofft, vom Zocken leben zu können: Ich will meinen Twitch-Kanal ausbauen.

Und dafür ist „Ich bin der dritte Heiler bei Method“ … das passt irgendwie bei WoW nicht. MMORPGs und Stream … weiß nicht.

Svatlas

Ok , da hast Du ein paar interessante Punkte angesprochen. Mich interessiert das raiden auch nicht mehr, auch wenn es schon ganz lange her ist. Diesen Aspekt kann ich gut nach vollziehen, weil ich diesen Stress nicht mehr brauche. Zu Classic Zeiten hatte ich eine 140 Mann Gilde und einen erfolgreichen 40 Raid. Das war wirklich Arbeit und ja die Frage kommt „Ist es das noch wert?“

„Nein, ist es absolut nicht!“ 🙂

Es leiden einfach zu viele andere wichtige Sachen darunter.
Für mich hat es sich halt anders angehört. Sollte der Aspekt wirklich so sein, kann ich es verstehen. Jedem geht irgendwann mal die Puste aus und vielleicht wurden Sie auch nicht mehr entsprechend bezahlt 🙂

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