World of Warcraft: Erfolgreichste Raidgilde der Welt bricht auseinander

Aktuell kriselt es sehr bei Method, der amtierenden, erfolgreichsten Raidgilde von World of Warcraft. Viele Mitglieder verlassen die Gilde und wollen etwas Neues aufbauen …

Vom Streit in die Gelassenheit

Gilden entstehen und sterben jeden Tag in World of Warcraft. Das ist grundsätzlich nichts sonderlich Spannendes. Wenn aber aus Method, der erfolgreichsten Gilde der Welt, plötzlich 7 Mitglieder verschwinden, dann sorgt das für Gesprächsstoff innerhalb der Raid-Szene. Was man in den ersten Augenblicken vielleicht noch für einen Scherz gehalten hat, ist nun Wahrheit geworden: Viele ehemalige Mitglieder von Method haben die neue Gilde Serenity gegründet (was so viel wie “Gelassenheit” bedeutet). Jetzt sprachen die verantwortlichen Personen über ihre Gründe für den Neuanfang.

Sco, eines der verbleibenden Mitglieder von Method, meldete sich zu Wort und erzählte, dass derzeit eine große Umstrukturierung innerhalb der Gilde stattfindet. Die Gründe dafür sind “so vielzählig, dass ein Psychologe wohl ein ganzes Buch darüber schreiben könnte. Trotzdem versucht Sco das Ganze auf wenige Punkte herunterzubrechen und die Quintessenz daraus ist: Unterschiedliche Motivationen in der Gilde, Misstrauen in die Motivationsfähigkeit der Anführer und die generelle Abnahme des Interesses am Harcore-Raiden in World of Warcraft.

Statement von Serenity

Inzwischen hat sich auch Serenity zu Wort gemeldet und die Gründe zumindest kurz angesprochen, die zur Neugründung der Gilde führten: Mangel an Führung und unterschiedliche Meinungen über die Richtung, in die sich Method entwickeln sollte. Mit Serenity sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören: Man möchte noch mehr “hardcore” sein und alles darin investieren, die beste Raidgilde der Welt zu werden und dabei eine freundliche Gildenatmosphäre beibehalten – das wäre bei Method gegen Ende nicht mehr der Fall gewesen.

Die Zukunft von Serenity? Erfolgsversprechend.
Die Zukunft von Serenity? Erfolgsversprechend.

Darüber hinaus zehrt Serenity von Mitgliedern mehrerer Raidgilden. Auch Slootbag, der Maintank der Gilde Midwinter hat seine ehemaligen Mitstreiter zurückgelassen und sich Serenity angeschlossen. Für ihn war es vor allem wichtig, einer Gilde beizutreten, die alle Ressourcen in das Rennen nach einem First Kill steckt und das sah er bei seiner bisherigen Gilde nicht gegeben.

Wie sich Serenity entwickelt, ist noch fraglich. Es scheint aber schon jetzt sicher zu sein, dass es mit dem Start der Erweiterung Legion einen neuen, großen Mitspieler im Rennen um die First Kills geben wird. Dass es bei der Sache auch um Sponsorgengelder geht, ist bei einer Raidgilde auf diesem Niveau ebenfalls kein Geheimnis – zumindest Sco deutete dies an.

Quelle(n):
  1. manaflask.com

Armored Warfare: Panzer im Paradies

Beim Military-MMO „Armored Warfare“ geht es schon im Early Access auf die einsame Insel.

Während World of Tanks in der Vergangenheit spielt, deckt eher Armored Warfare eher eine Zeitspanne ab, die näher an unserer Gegenwart liegt. Die neueste Karte spielt gar in einer „nahen“ Zukunft. Im Jahr 2030 haben sich die Konflikte verstärkt und verschoben: Eine namenlose Pazifikinsel dient als Schauplatz eines Konfliktes zwischen Militärunternehmen. Diese Insel ist als einziger Fleck zusammenhängenden Landes auf viele Meilen hinaus, Erderwärmung sei Dank, zu einem wichtigen strategischen Punkt geworden.

Sicher ein ungewöhnlicher Schauplatz, um dort schweres Kriegsgerät in Aktion zu sehen. Hier ist der Trailer.

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Die Karte wird schon in der fünften Early-Access-Phase von Armored Warfare zu testen sein. Die läuft gerade und hält noch bis zum 20. September an.

Quelle(n):
  1. AW

Tree of Savior – Trailer zeigt spielbare Klassen

Zu Tree of Savior, einem Free2Play-MMORPG, gibt es einen neuen Trailer, der die Start-Klassen zeigt.

Tree of Savior gilt als geistiger Nachfolger von Ragnarok Online, einem Spiel, das sich auch heute noch unter Fans großer Beliebtheit erfreut.

Nexon, der Publisher von Tree of Savior in Japan und Korea, hat diesen neuen Trailer in Umlauf gebracht. Der zeigt Gameplay der 4 Start-Klassen: Archer, Cleric, Swordsman und Wizard. Insgesamt sollen aus diesen 4 Klassen später 80 entspringen.

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Die erste Closed Beta wird in Japan Anfang Oktober beginnen (keine Angst, in Korea ist man schon deutlich weiter). Die Zahl der Teilnehmer hat man von ursprünglich 1000 auf 2000 erhöht.

Zu einem möglichen West-Port gibt es aktuell nichts Neues. Die Lage um ein West-Release von Tree of Savior ist da ein wenig kompliziert. Zwar entwickelt man, zum Teil Crowd-gestützt, eine „englischsprachige, globale Version“, ist aber noch auf der Suche nach einem Publisher.

Quelle(n):
  1. MMO Culture

ArcheAge: Launch war Desaster – noch einmal mit Gefühl!

Bei ArcheAge erwies sich der Launch von Patch 2.0 als ein Desaster. Heute am 13. September folgt der nächste Versuch nach einem Rollback.

Auroria-Deja Vu

Gestern um 22:00 Uhr sollte bei ArcheAge der große Neuanfang starten. Der lief fast genauso ab wie damals im November: Nur ein Bruchteil der Spieler, die einloggen wollten, konnte das auch. Damals im November kam das „Auroria-Update“, eine wichtige Geschichte, auf die Spieler Monate hingearbeitet hatten. Doch in den entscheidenden Stunden konnte nur die Hälfte einloggen, der Rest hatte schlicht Pech gehabt.

Fans forderten damals wütend einen Rollback. So nennt man es, wenn man sagt: „Wir setzen die Server wieder auf den Stand zurück, bevor alles schiefging.“ Das konnte Trion Worlds damals aber nicht leisten. Seit diesen Tagen im November ist der ganz große Hype um ArcheAge verflogen. Der Ruf hatte eine Delle.

Gestern entstand eine ganz ähnliche Situation. Aber diesmal zog Trion Worlds den Rollback durch. Aus der Sicht der ArcheAge-Server ist gestern also nie passiert.

ArcheAge Ship Battle 2

Nur 10% der Spieler konnten einloggen

Dass Spieler, bei einem großen Ansturm, nicht alle einloggen können, ist normalerweise bei MMORPGs ein gewaltiges Ärgernis, aber hat keine bleibenden Auswirkungen. Auch beim Start eines World of Warcraft AddOns können in den ersten Tagen halt nicht alle mitspielen: Werden sie halt später Max-Level. Doch ArcheAge ist startlastig, da in den ersten Stunden schon die Bauplätze verteilt werden und die sind begrenzt. Wer zu spät kommt, kann sich nicht mehr günstig ein Grundstück krallen, sondern muss es von anderen Spieler teuer erwerben.

Bei ArcheAge konnten gestern, nach Angaben von Trion Worlds, 10% der Spieler einloggen. Diese wenigen Glücklichen sicherten sich auf den neuen Servern schon eine erhebliche Menge an Bauplätzen. Dadurch hätten sie sich in wenigen Stunden einen Vorteil erspielt, von dem sie Monate zehren hätten können – ganz abgesehen davon, dass manche die Bauplätze auch gegen Echtgeld verticken.

Daher hat man sich bei Trion Worlds diesmal zu einem Rollback entschlossen.

ArcheAge Ship Customization

“Mit ArcheAge ist alles okay … diesmal war es unser Launcher Glyph”

Bei Trion Worlds heißt es, die Probleme hätten nicht an ArcheAge an sich gelegen. Da laufe alles stabil. Man hat Trion Worlds Launcher „Glyph“ als Achillesferse ausgemacht. Der Launcher sei mit so vielen gleichzeitig einloggenden Spielern nicht klar gekommen. Und es kam erneut (wie schon vor einem knappen Jahr) zum endlosen Intro-Bug.

Das Problem scheint dadurch verstärkt worden zu sein, dass man wieder „alles gleichzeitig“ starten ließ, EU- und US-Server, alle neuen Welten gingen gleichzeitig online.

Wer jetzt denkt: Haben die denn nichts aus den früheren Katastrophen, aus Auroria, gelernt? Doch, haben sie.

http://youtu.be/fT2Vld8wbEU

Rollback und neuer Neustart

Was passiert jetzt? Es wird einen Rollback geben. Alles, was gestern Nacht passiert ist, spielt keine Rolle mehr. Man fängt noch mal mit 2.0 an. Bittet die Spieler um Entschuldigung, gibt alles, was in der Zeit ausgegeben wurde, zurück und verspricht „Kompensationspakete.“

Außerdem hat man einen neuen Termin für den Patch 2.0 und den Neustart festgelegt. Der Neustart wird diesmal in „Etappen“ erfolgen.

In Europa geht es heute am 13. September um 15.00 Uhr los. Zuerst öffnen die „normalen Server“, eine halbe Stunde später die neuen zusammengelegten Server und wieder eine halbe Stunde später die Neustart-Server.

In den USA soll das um 22:00 Uhr ebenfalls passieren, wenn alles nach Plan läuft.

Quelle(n):
  1. MO

Heroes of the Storm: Die schrägsten Momente im Spiel

In Heroes of the Storm kommt es nicht selten zu beeindruckenden Spielzügen. Aber gelegentlich sind auch wahre Comedy-Perlen dabei …

Von Team-Blockaden und kleinen Pandas mit Süßigkeiten

Ohne Frage, Heroes of the Storm gehört – wie alle Mobas – zu den Spielen, die schnell ein ungeheuer großes Frustpotenzial erzeugen können. Aber so manch ein Fehltritt eines Mitspielers ist im Nachhinein dann doch noch ein ziemlich amüsantes Unterfangen. Auf dem Youtube-Kanal Heroes of the Storm Highlights werden nicht nur die spannendsten Spielzüge festgehalten, sondern regelmäßig auch die amüsantesten Clips, die den Spielern wohl noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden. In der aktuellen Ausgabe sind ein paar wirklich grandiose Momente festgehalten, vor allem Leoric, der den Feinden auf kreative Art und Weise den Kartenboss klaut, werde ich mir merken.

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Auch den Bogenschützen fand ich genial – das ist zwar keine spielerische Leistung gewesen, aber eine Verkettung von Umständen, dessen Ergebnis einfach großartig ist.

Diablo 3: Exploit lässt Spieler alle Klassen-Passive aktiv haben, Blizzard ist dran

Beim Hack’n Slay Diablo 3 gibt’s einen Exploit, durch den so mancher durch härtere Rifts kommt. Blizzard schließt den nun.

Er kursierte die letzten Tage unter Diablo-Fans: der sogenannte „Snapshot“-Exploit oder auch Höllenfeuer-Amulett-Exploit. Wie der genau ging, ist an dieser Stelle nicht wahnsinnig wichtig. Durch Zufall konnte man ihn wohl kaum entdecken und er sorgte dafür, dass der Charakter spürbar stärker wurde: Die Exploiter konnten alle passiven Fähigkeiten ihrer Klasse gleichzeitig aktiv haben.

Der Exploit wurde in den einschlägigen Foren diskutiert. Blizzard hat jetzt angekündigt, ihn so schnell wie möglich mit einem Hotfix zu schließen.

Blizzard sagt ferner, dass man Vorfälle untersuchen und die Leute bestrafen werde, die den Bug ausgenutzt haben (man werde entsprechend handeln, heißt es). Man bittet alle Spieler darum, fair zu spielen. Das Exploiten von solchen Fehler könne nicht nur Strafen nach sich ziehen, sondern beeinträchtige den Spaß aller.

Schon vorm Start der jetzigen Season hatten Spieler auf dem Test-Server einen heftigen Exploit ausgemacht, aber gemeldet und damit unschädlich gemacht.

Quelle(n):
  1. US Battle.net

ArcheAge: Mit Trailer, Patch und der Parole “Neuanfang” startet ArcheAge in Jahr 2

Das Sandpark-MMO ArcheAge startet heute Abend ins zweite Jahr und das mit einem Trailer

Heute Abend um 22:00 Uhr soll, wenn alles nach Plan läuft, der frische Patch 2.0 zu ArcheAge kommen. Der bringt ein neues Heldensystem, Veränderungen für die Gilden und neue Aufwertungs-Möglichkeiten für Häuser. Man überarbeitet die Zone Diamantenküste, gibt sowohl Rückkehrern wie treuen Veteranen Goodies und Geschenke.

Außerdem findet eine Serverzusammenlegung statt und man eröffnet “Neustart”-Server. Daher startet heute gegen 22.00 Uhr erneut die Jagd nach Bauplätzen auf jungfräulichen Servern.

Alles in allem will man bei Trion Worlds das Gefühl wachrufen: Es geht noch mal los! Es ist ein Neuanfang! Seid dabei.

Diese Atmosphäre will auch der Trailer hier erzeugen:

http://youtu.be/fT2Vld8wbEU

Den Patch kann man über die Plattform Glyph bereits herunterladen.


Mehr Details zu ArcheAge und dem geplanten Neustartet findet Ihr auf unserer Themenseite oder in diesem Artikel:

Dass es ersten Jahr von ArcheAge längst nicht alles perfekt zuging, ist nun kein Geheimnis. Auch bei Trion Worlds selbst sieht man das mittlerweile so:

SWTOR: Schmuggler und Agenten werden noch schwerer zu fassen!

Mit Knights of the Fallen Empire wird es einige Klassenänderungen in Star Wars: The Old Republic geben. In einem Entwicklerblog sprach man ausführlich über die Änderungen am Agenten und Schmuggler …

Jagen und Verstecken – Beides verbessert!

Mit der anstehenden Erweiterung Knights of the Fallen Empire nehmen die Entwickler von SWTOR die im Spiel befindlichen Klassen noch einmal genau unter die Lupe und wollen das allgemeine Spielgefühl verbessern. Im neusten Entwicklerblog wurde über die Veränderungen am imperialen Agenten und dem Schmuggler gesprochen. Das allgemeine Ziel ist klar definiert: Sie sollen schwerer zu fassen sein und ihren Feinden noch besser nachsetzen können als zuvor.

Schmuggler-SWTOR2

Neue Fähigkeiten – Teleportieren und Resetten

Saboteure und Schurken können sich auf die neue Fähigkeit Holo-Traverse (oder Trick-Bewegung) freuen. Diese teleportiert den Spieler wahlweise zu einem freundlichen oder feindlichen Ziel in der Nähe und erhöht die Bewegungsgeschwindigkeit für 3 Sekunden um 70%. Mit einer Abklingzeit von 45 Sekunden wird dies vor allem im PvP einen großen Nutzen erzielen und so manch einem flüchtenden Feind das Leben kosten.

Scharfschützen (und Revolverhelden) erhalten ebenfalls eine neue Fähigkeit, die Imperiale Vorbereitung (Trickkiste). Diese setzt einen Großteil der aktiven Abklingzeiten von Fähigkeiten zurück. Die Liste ist recht lang: Entgehen, Sicherheitsmaßnahmen, Schildsonde, Impulsdeckung, Verschanzen, Gedeckte Flucht und ihre republikanischen Gegenstücke sind davon betroffen. Die Abklingzeit beträgt 3 Minuten – ein Schelm, wer sich dabei an “Vorbereitung” aus World of Warcraft erinnert fühlt.

Neue Funktionen und veränderter Fortschritt

Wie auch schon bei den Lichtschwertschwingern gibt es zusätzliche Änderungen am Fortschritt der einzelnen Klassen. So werden die Stufenabgrenzungen ein wenig verändert, mit denen verschiedenen Fähigkeiten freigeschaltet werden. Grundsätzlich verschiebt sich alles etwas weiter nach hinten, für Spieler der Stufe 60 gibt es aber keine erwähnenswerten Umgewöhnungen.

Schmuggler-SWTOR

Allerdings gibt es auch bei den Funktionen einige Neuzugänge, die ernsthafte Alternativen zu den bisherigen darstellen. So kann man der Splitterbombe/Säuregranate eine 10% Chance verleihen, 2 Mal zu explodieren. Wer seine Feinde lieber einschränken will, der wählt die Drosselschüsse, mit denen Überladungsschuss und Schnellschuss das getroffene Ziel für stolze 6 Sekunden um 40% verlangsamen.

Eine vollständige (aber nur vorläufige) Liste der geplanten Änderungen findet Ihr auf der offiziellen SWTOR-Seite.

Mehr zu Knights of the Fallen Empire erfahrt Ihr auf unserer SWTOR-Themenseite

Dragon’s Dogma Online erobert Japan auf PC, PS3, PS4

In Japan schlägt Dragons Dogma Online, ein neues Multiplayer-Online-Spiel von Capcom, aktuell ein wie ein bauchplatschender Drache ins Freibad. In nur 10 Tagen wurde es über 1.000.000 Mal heruntergeladen …

370.000 Helden in 10 Tagen

Mit über 1 Million Downloads in nur 10 Tagen zählt Dragon’s Dogma Online sicher zu den Überraschungshits des Jahres in Japan. Im gleichen Zeitraum wurden 370.000 Charaktere erstellt, die sich nun in der neuen Welt tummeln (was im Umkehrschluss heißt, dass über zwei Drittel der Spieler, die es herunterluden, noch keinen Charakter erstellt haben … Japan eben).

Zur Feier des großen Erfolgs bietet Capcom aktuell allen Spielern 72 Stunden der Premium-Mitgliedschaft an, um alle Vorzüge des zusätzlichen Abonnements ausführlich testen zu können. Capcom betont, dass Dragon’s Dogma auf dem besten Weg sei, eines der “wichtigsten Titel im Online-Geschäft zu werden”.

http://youtu.be/iNxmg4w7azQ

Das Spiel erschien zeitgleich für PC, PS3 und PS4. Wer Dragon’s Dogma Online hierzulande ausprobieren will, schaut in die Röhre. Das Spiel hat einen IP-Block und läuft nur in Japan. Ob überhaupt eine Lokalisierung für den westlichen Markt ansteht, ist bisher noch nicht bekannt.

Mit der Frage, welchem Genre man Dragon’s Dogma Online genau zuordnet, haben wir uns hier mal genauer beschäftigt.

Destiny: Die 18 neuen exotischen Rüstungsteile mit „König der Besessenen“

Beim MMO-Shooter Destiny kommen 18 neue exotische Rüstungsteile mit der Erweiterung „König der Besessenen.“ Die sind schon in der offiziellen Datenbank. Wir stellen sie vor.

Im Patch 2.0 waren schon die exotischen Items enthalten, auch wenn die es noch nicht gibt, sind sie bereits in der offiziellen Datenbank von Bungie. Es ist also nicht „datamined“, was wir Euch hier präsentieren, sondern offiziell.

Destiny-Jetzt-gehts-rund

Letzten Mittwoch haben wir Euch bereits 13 neue exotische Waffen vorgestellt. Da weiß man allerdings, dass das noch nicht alle sind. Manche hält Bungie verborgen. Bei den Rüstungen sieht’s anders aus. 18 Stück, 6 je Klasse, wurden im Vorfeld versprochen. 18 Stück, 6 je Klasse, gibt’s in der Datenbank. Das dürften also alle sein.

Alle 18 Items gibt‘s übrigens als „Drop“ in König der Besessenen. Sie sind nicht an irgendwelche speziellen Quests gebunden. Xur kann sie verkaufen. Und alle lassen sich „neu schmieden.“ Die Rüstungen sind daher konfigurierbar und im Wandel innerhalb von bestimmten Parameter, bis auf das namensgebende Perk – das bleibt so, wie’s ist.

Viel Spaß auf den folgenden Seiten mit den 18 neuen Rüstungsteilen.

Herr der Ringe Online: Server-Transfers beginnen

Beim Fantasy-MMORPG Herr der Ringe Online beginnen die Server-Transfers am Montag, dem 14. September.

Die beiden Server Estel (EU) und Elendilmir (US) werden den Anfang machen und die Pforten öffnen. Das werden auch die beiden Server sein, die als erstes geschlossen werden.

Ab Montag, dem 14. September, wird ein Knopf im Launcher auftauchen, der es Spielern erlaubt, Charaktere von diesen Welten auf eine der fünf Welten in ihren Regionen zu transferieren, die Bestand haben werden. Alle anderen Server werden bekanntlich geschlossen. US-Server Brandywine sperrt man übrigens erstmal für Transfers, will den erst Ende als Zielort freigeben.

Das Ganze hat aber keine Eile: Noch bis 2016 kann jeder auf seinen alten, dem Untergang geweihten Welten weiterspielen.

Herr-der-Ringe-Online-Reiter

Turbine rät dazu, dass Sippenführer, also Gildenleiter, den Anfang machen und als erstes transferieren, dann sei gesichert, dass es hier zu keinen Problemen kommt.

Im Hintergrund werkelt man kräftig am neuen Datenzentrum und der Hardware, so dass Herr der Ringe Online den Spielern in den verbliebenen Welten ein tolles Spielerlebnis bescheren kann.

Wenn das mit den ersten Welten alles funktioniert, will man nach und nach weitere Welten freigegeben. Bei den EU-Servern hat man folgende Reihenfolge festgelegt, in der Transfers freigegeben werden:

  1. Estel
  2. Gilrain
  3. Eldar
  4. Anduin
  5. Morthund
  6. Maiar
  7. Vanyar
  8. Withywindle
  9. Snowbourn
Quelle(n):
  1. LOTRO

Star Trek Online lockt mit Dreifach-Bonus zur neuen Episode „Mitternacht“

Das SF-MMO Star Trek Online hat ein Dreifach-Bonus-Wochenende ausgerufen. Auch die neue Episode „Mitternacht“ verspricht Belohnungen.

Bei Star Trek Online geht ein Patch-Zyklus, geht eine Story zu Ende: Der Iconianische Krieg findet mit der aktuellen Episode „Mitternacht“ sein Ende. Wir haben uns mit dieser besonderen Episode von Star Trek Online schon in diesem Artikel beschäftigt.

Wer sich „Mitternacht“ anschauen möchte, für den ist dieses Wochenende ein guter Zeitpunkt.  Es sind eine Vielzahl von Boni aktiv: Ein Dreifachbonus verdoppelt alle erhaltene Erfahrung, alles Dilithium und jde Marke, die man übers Wochenende verdient.

STO-Mitternacht2

Ein Abschluss von „Mitternacht“ lohnt sich ferner. Da winken spezielle Belohnungen, für jede Woche in der man die Episode einmal abschließt. Die Belohnung der ersten Woche ist ein Sol-Verteidigungs-Deflektorschild, es gehört zum dreiteiligen Set „Verzweifelte Verteidigung.“

Wer Mitternacht das erste Mal schafft, erhält außerdem den Titel „Friedensstifter“ und ein Outfit, das gilt auch über die Woche hinaus.

DC Universe Online: September-Episode ist da, schaut Euch den Trailer an

Beim Superhelden/Superschurken-MMO DC Universe Online ist die Episode 16 erschienen. Die bringt einen 4-Spieler-Alert und Spielinhalte für Einzelkämpfer.

DC Universe Online hat von vierteljährlichen Patches auf eine monatliche Episode umgestellt, auf einen kleineren monatlichen Inhaltspatch. Der aktuelle ist schon seit Anfang September für Abonnenten verfügbar, andere können ihn erst seit dieser Woche spielen, wenn sie den Content freikaufen. Der liegt so um 4$.

Die Episode ist, obwohl sie im Vergleich zu früher klein ist, wieder zweigeteilt. Der 4-Spieler-Alert „Desecrated Cathedral“ befasst sich mit der Geschichte von Raven.

Im Solo-Content „Oa under Siege“ wird die Story um Green Lantern fortgesetzt. Es gilt Black Lanterns abzuwehren.

Großes Thema bei der Community zum Patch bisher: Die Loot-Ausbeute an Elite-Gegenständen sei zu gering.

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Quelle(n):
  1. DCUO
  2. Fan-Feedback

League of Legends: Wie man durch schlechtes Spielen reich wird …

In Süd-Korea können Spieler von League of Legends aktuell ziemlich reich werden – dafür müssen sie nur ausgesprochen schlecht spielen.

Die Verdrehung von Tätern und Opfern

In den letzten Monaten hat sich in Süd-Korea ein fragwürdiger Trend durchgesetzt, mit dem Spieler von League of Legends in teure Fallen gelockt werden und vermeintlich schlechte Gamer sich ihren Lebensunterhalt verdienen: Anzeigen wegen Beleidigung im Internet. In Süd-Korea gibt es ein Gesetz gegen Online-Beleidigugen mit recht harten Strafen. Wer ausfallend gegenüber seinen Mitmenschen wird, der muss mit Strafen von bis zu 20.000$ rechnen – oder ersatzweise drei Jahre ins Gefängnis.

Ein bisschen feeden gehen - es könnte jemanden reich machen.
Ein bisschen feeden gehen – es könnte jemanden reich machen.

Dieses Gesetz machen sich nun Trolle der besonderen Sorte zunutze: Sie treten einer Partie League of Legends bei, stellen sich dem ganzen Team vor (damit auch jeder den Namen kennt und dieser klar zugeordnet werden kann). Sobald die Runde beginnt, überzeugen sie dann vor allem mit schlechter spielerischer Leistung, sterben am laufenden Band und füttern das gegnerische Team. Wenn ein Mitspieler die Beherrschung verliert und ausfällig wird, schnappt die Falle zu. Screenshots vom Chat werden angefertigt und diese direkt der Polizei zugespielt. Erfahren die vermeintlichen Flamer dann von ihrem Gesetzesbruch, schreitet der Täter wieder ein und bietet eine außergerichtliche Lösung an – meistens im Bereich von 300$ bis 2000$.

Während ich persönlich ein Gesetz begrüße, das auch Beleidigungen im Internet stärker ahndet, ist das dortige System jedoch fragwürdig und leicht ausnutzbar. Es sollte Trollen einen Riegel verschieben und hat es stattdessen zu einem Job gemacht.

Heroes of the Storm: Darum steht Rexxar alle Beute zu!

Der neuste Held in Heroes of the Storm, Rexxar, hat so manch ein lustiges Zitat auf den Halboger-Lippen, wenn man ihm denn die Zeit gibt, sie auch loszulassen …

Schluss mit dem Affentheater!

Heroes of the Storm folgt der langen Tradition von Blizzard, jede Einheit mit amüsanten Aussagen zu versorgen. Da in der Hitze eines tatsächlichen Gefechts kaum die Zeit ist, sich alle Sprüche in Ruhe anzuhören, bietet sich der “Ausprobieren”-Modus dafür ausgezeichnet an. Im Herzen scheint Rexxar das Abbild eines typischen WoW-Jägers zu sein, der grundsätzlich Anspruch auf alle Beute hat – warum? Er ist Jäger! Er kann es tragen! Bezug genommen wird auch auf seine Vergangenheit im Gebiet Desolace oder seine Herkunft in der Scherbenwelt. Hört am Besten selbst in seine Aussagen hinein:

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Besonders die mehr als deutliche Anspielung auf Hearthstone ist gelungen, denn dort ist der Jäger ziemlich verhasst – zumindest bei all seinen Feinden. Was haltet Ihr von diesen Sprüchen? Zu albern oder passen sie perfekt in das Flair des Spiels?

Quelle(n):
  1. blizzardwatch.com

Destiny: Sammlungen als Setzkasten – so funktioniert der neue Turm

Beim MMO-Shooter Destiny hat der letzte Patch im Turm einiges verändert. Jetzt gibt es Sammlungen und Quests – alles in einer Art „hängendem Monitor“ oder, viel eher, in einem Setzkasten.

Lange Zeit plagte die Spieler in Destiny ein großes Platzproblem. Der Tresor war einfach zu klein. Mit dem Patch 2.0 hat man den deutlich vergrößert, aber auch neue „Kioske“ eingeführt.

Der Name ist bisschen irreführend, es sind diese blauen Konstruktionen. Die heißen Kiosk oder Sammlung, sehen aus wie ein überdimensionaliertes iPad, funktionieren aber wie Setzkästen. Na ja, wie futuristische Setzkästen, denn das, was man rausnimmt, geht nicht wirklich weg. Man schnappt sich immer nur eine Kopie.

Das war eine Lösung, die sich schon seit fast drei Monaten abgezeichnet hat – jedenfalls haben wir das schon früh erschnüffelt. Dass sie in diesem Umfang kommen würde, weiß man allerdings erst seit Dienstag.

Shader-Sammlung

Setzkasten für Shader, Embleme, Schiffe und Sparrows

So einen Setzkasten zu füllen ist relativ leicht: Einmal erhaltene Gegenstände der betreffenden Items füllen ein Fach in einem Setzkasten aus. Kopien dieses Items können „herausgenommen“ werden. Jedes Fach in diesem Setzkasten hat zudem eine Beschriftung. Die sagt, was man tun muss, um das jeweilige Item zu erhalten. Das kann das einfache Kaufen bei einem Händler sein, es können komplizierte Questreihen oder spezielle Heldentaten gefordert werden.

Es gibt Sammlungen für:

  • Shader
  • Embleme
  • Schiffe
  • Sparrows
  • und Gesten
Exotische-Rüstungsteile

Haben ist besser als brauchen

Das heißt, man muss jetzt keine Sparrows, Embleme, Shader oder Schiffe mehr im Inventar aufheben, sondern kann, wenn man ein bestimmtes Ding braucht, eine Kopie davon aus dem Setzkasten nehmen. Die solange gebrauchen wie, man will. Und sie danach einfach zerstören. Neue Kopien gibt es reichlich.

Das kommt dem Sammelwahn der Spieler in Destiny entgegen, die schon gern “bleibende Zeichen” für jede Kleinigkeit, die sie je erreicht haben, behalten wollen, aber sie niemals verwenden werden.

Der gemeine Destiny-Spieler folgt der uralten MMO-Weisheit: “Haben ist besser als brauchen.”

Schiff-Sammlung

Entwürfe für Rüstungen und Waffen

Eine Sonderstellung nehmen die „Blaupausen-Sammlungen“ (oder Entwürfe) für exotische Waffen und Rüstungen ein. Das läuft im Prinzip genauso, ist durch eine Zusatzfunktion aber noch ein bisschen komplizierter: Denn hier können auch „Jahr-2-Ausgaben“ von bestehenden exotischen Waffen oder Rüstungen herausgezogen werden. Diese “neuen alten” Items können höhere Werte erreichen als ihre auf Jahr-1-Werten festhängenden Cousins.

Für das Herausziehen benötigt man legendäre Marken (gibt’s erst ab dem 15. September) und man muss die Jahr-1-Ausgabe besitzen, damit man den entsprechenden Setzkasten ausfüllt und damit freischaltet. Das klappt allerdings nicht mit jedem “alten” Exotic: Nur ausgewählte Jahr-1-Items haben auch eine „Jahr-2-Ausgabe“ erhalten. Das sind längst nicht alle. Allerdings heißt es, dass nach und nach Jahr-2-Ausgaben von weiteren altbekannten Exotics kommen werden.

Exo-Waffenentwürfe

Im Vergleich zu den Setzkästen haben die Entwürfe zwei Nachteile: Zum einen kostet es was, da Items herauszuziehen.

Zum anderen beginnen Gegenstände, die man aus den exotischen Entwürfen entnimmt, wieder “nackt.” Bei Bungie hat man schon gesagt: Der Platz für eine aufgewertete Exotic ist im Inventar oder Tresor des Hüters. Die sollten also nicht unbedingt zerlegt werden.

Die Blueprints scheinen eher dafür gedacht zu sein, dass Spieler Jahr-1-Exotics, die jetzt zum 15. September noch keine Jahr-2-Ausgabe haben, später ziehen können. Oder dass man sich von Items trennt, für die man gar keine Verwendung findet, die man aber dann immer noch “hat.”

Es gilt: Haben > brauchen.

Auch die Quests sind nun anders angeordnet

Und als dritte Neuerung im Turm: Es gibt ein neues Quest-Interface, auch das hängt an so einer Sammlung, funktioniert aber etwas anders. Damit lassen sich Quests erneut starten. So können zum Beispiel Spieler, die “Das Gewehr der Fremden” mal zerlegt haben, nun wieder an eine Ausgabe der Waffe herankommen.

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Wie das alles live und in Farbe funktioniert, wo die einzelnen Sammlungen sind und wie das ausschaut, zeigt Euch unser Freund Nexxoss in diesem Video.

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WoW: Dieses Easter-Egg wurde erst nach 3 Jahren gefunden

World of Warcraft steckt voller Easter Eggs und einige dieser Geheimnisse werden erst nach vielen Jahren gelüftet. In diesem Fall können sich Paladine freuen …

Schmeiß den Ghostcrawler an die Wand!

In einem gigantischen Spiel wie World of Warcraft erlauben sich die Entwickler immer wieder kleine Anspielungen. Das können sowohl Ehrungen an ehemalige Mitarbeiter sein oder aber auch kleine Späße, die man sich in Form von Easter Eggs gönnt, um sich selbst oder einen bestimmen Vorfall im Spiel zu verewigen. Normalerweise werden diese Geheimnisse von der Community recht schnell aufgedeckt, doch in diesem speziellen Fall hat es knapp 3 Jahre gedauert!

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Tischlein, schleich dich – und Ghostcrawler gleich dazu!

Das Spielzeug “Umdrehbarer Tisch” wurde in Mists of Pandaria eingeführt und erlaubt es dem Spieler, einen Tisch zu erschaffen, der nach kurzer Verzögerung umgeschmissen wird. Die bisher versteckte Besonderheit: Wenn ein Paladin den Tisch benutzt, besteht eine geringe Chance, dass auf dem Tisch eine blaue Krabbe erscheint – das Profilbild von Ghostcrawler, einem ehemaligen Designer von WoW.

Rechtschaffener Zorn – die späte Rache

Der Ursprung dieses Witzes liegt aber schon in der Vergangenheit, nämlich beim Release von Wrath of the Lichking. Mit dem Start der Erweiterung waren Vergelterpaladine übermächtig und konnten sowohl im PvP als auch im PvE jede Herausforderung im Alleingang bestehen. Daraufhin kündige Ghostcrawler an, die Paladine “TO THE GROUND” zu nerfen (was auch kurz danach geschehen ist). In den folgenden Jahren betonte er immer wieder im Scherz, wie viel Spaß es ihm doch mache, Paladine wieder und wieder abzuschwächen.

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Der umdrehbare Tisch spielt offensichtlich auf genau diese Vorfälle an – so können Paladine dem ehemaligen Entwickler noch heute zeigen, was sie von seinen Balancing-Plänen halten.

Quelle(n):
  1. blizzardwatch.com

Marvel Heroes entlässt Schlüssel-Mitarbeiter: „Die Realität ist manchmal brutal“

Bei Marvel Heroes sind weitere Einzelheiten zu den Entlassungen ans Licht gekommen.

Beim Diablo-ähnlichen Marvel Heroes wurden in der letzten Woche Mitarbeiter entlassen. Wie der sichtlich mitgenommene Chef des Spiels, David Brevik, in einem Stream durchscheinen ließ, war das eine furchtbare, eine wirkliche harte Woche. „Die Realität, ein Geschäft zu führen, ist manchmal einfach brutal.“

Die Frage im Stream, die ihm diese Reaktion entlockte, drehte sich speziell um den Game Director Jeff „Doomsaw“ Donais und Item Designer „Amthua.“ Zwei Schlüsselfiguren, die nun Gazillion verlassen.

Marvel-HEroes-Hulk

Scheidender Game Director meldet sich zu Wort

Der Game Director Donais hat sich dann in einem Brief an die Fans zu Wort gemeldet. Sein Abgang von Gazillion war schon länger vorbereitet.

Donais arbeite nun, wie er erzählt, seit vielen, aufreibenden Jahren in der Gaming-Branche. Immer wenn er eigentlich durchschnaufen wollte, kam ein neues, ambitioniertes Projekt, mit 100-Stunden-Wochen auf ihn zu. Erst arbeitete er bei den Wizard of the Coast an Magic, später bei Blizzard, bei Riot und jetzt an Marvel Heroes.

Daher habe er schon länger seinen Ausstieg vorbereitet, einen Ruhestand, den er sich glücklicherweise leisten könne, ins Auge gefasst, einen fähigen Nachfolger ausgemacht und den bereits aufgebaut. Donais wird dem Team wohl später in einer beratenden Funktion zur Seite stehen. Jetzt will er sich erstmal seiner Frau widmen, die mehr Aufmerksamkeit verdient habe (außer sie wäre eine getarnte Skrull).

Carnage-Marvel-Heroes

Mitarbeiter schwärmen von Gazillion in höchsten Tönen

Wie Donais sagt, hätten die jetzigen Entlassungen nichts mit der Leistung der Mitarbeiter zu tun, sondern seien rein durch die Kosten motiviert. Donais glaubt, dass das Spiel weiter in guten Händen sei.

Auch Amthua beschreibt seine Zeit bei Gazillion als erfüllend und lobt das Studio und die Kollegen in höchsten Tönen. Brevik sei nicht nur ein visionärer CEO; sondern auch ein auf dem Boden geblieber, großartiger Mensch. Gazillion sei mehr als nur eine Firma, vielmehr eine Familie.

Die Marvel-Lizenz zieht zahlreiche Idealisten an, wie aus den Berichten hervorgeht. Menschen, für die ein Traum in Erfüllung geht, an einem Superhelden-Marvel-Spiel zu arbeiten.

Guild Wars 2: Die Lage wird ernst – Mordrem greifen an

In Guild Wars 2 spüren die Spieler bereits erste Auswirkungen der nahenden Erweiterung Heart of Thorns – die Mordrem greifen an!

Jede Stunde neue Probleme

Die Lage in Guild Wars 2 wird langsam ernst. Wie zuvor angekündigt, fallen die Mordrem, also die Diener des Drachen Mordremoth, regelmäßig in Tyria ein. Ziel des Angriffs sind die Brisban-Wildnis, die Kessex-Hügel und das Dissea-Plateau, die im Stundentakt (jeweils zur halb vollen Stunde) von den Feinden attackiert werden. Wer sich dem Kampf anschließt, wird mit Mordrem-Blüten belohnt, die im Anschluss gegen einige einzigartige Kostüme und Miniaturen eingetauscht werden können. Wie viele Blüten ihr pro Angriff bekommt, hängt dabei von eurer Leistung ab, die in Form eines Stärkungszauber immer ablesbar ist.

Guild Wars 2 Mordrem Invasion

Das Event bleibt nur dieses Wochenende lang aktiv, also bis zum 13. September – erschlagt also so viele Mordrem, wie nur möglich. Die dazugehörigen Händler werden aber einige Tage länger in Tyria verweilen.

Traue keinem Mauerblümchen mit zwei Beinen

In einem neuen Blogeintrag sprachen die Entwickler über eine neue Fraktion in Heart of Thorns: die Mordrem-Wacht. Das sind Sylvari, die sich ihren ursprünglichen Zweck gebeugt haben und nun dem Drachen Mordremoth dienen. Sie verachten den blassen Baum und die Wylden Jagden, die sie zu lange von ihrer wahren Bestimmung abgehalten haben.

Pew Pew - Sylvari-Scharfschützen der Mordrem-Wacht.
Pew Pew – Sylvari-Scharfschützen der Mordrem-Wacht.

Im Dschungel von Maguuma wird es einige Kommandanten der Sylvari zu bezwingen geben, die mit mächtigen Zaubern auf ihre Feinde warten – amüsant ist hier, dass man sogar die Mechanik des Respawns in die Story mit eingebaut hat: Fällt ein Mitglied der Mordrem-Wacht, wird er kurzerhand vom Drachen erneut erschaffen, mit gleichem Namen und gleicher Aufgabe.

Die Handlung des Addons verspricht auf jeden Fall einige spannende Wendungen und Intrigen, denn bei Weitem nicht alle Sylvari sind dem Ruf ihres Erschaffers gefolgt. Wie viele noch heimlich unter ihren einstigen Verbündeten leben und auf einen günstigen Zeitpunkt des Verrats waren, weiß allerdings auch niemand …

RIFT: Primalist – neue Klasse vorgestellt, erfordert Fingerspitzengefühl

In RIFT steht der Primalist an, die erste richtige neue “Klasse” seit dem Launch. Eine kleine Vorschau soll nun zeigen, was in der neuen Berufung steckt …

Die Balance halten – oder sie brechen!

Mit dem Patch 3.4 gibt es in Rift einen Neuzugang. Wir haben schon über den Primalisten berichtet, aber jetzt sind in einer Preview-Seite neue Details ans Licht gekommen, welche die neue Berufung auch dem Zweifler schmackhaft machen soll.

Rift Primalist 1

Der Primalist besitzt eine völlig neue Ressource und erinnert dabei ein wenig an den Gleichgewichtsdruiden aus World of Warcraft. Ständig muss er die Balance zwischen Zorn und List aufrechterhalten, denn wenn der Balken zu einer Seite ausschlägt, ändern sich seine Fähigkeiten drastisch. So kann der Vulkanist – eine der 6 Spezialisierungen – von einer vollen Zorn-Leiste profitieren, denn ein Zauber, der ursprünglich 6 Sekunden dauern würde, wird somit zum Spontaneffekt. Gleichzeitig verhindert und erschwert der Ausschlag zu einer Seite des Balkens aber das Wirken anderer Zauber. Es ist also Planung, Feingefühl und Weitsicht erforderlich, um den Primalisten effektiv zu spielen.

6 Talentbäume und 6 Masken

Ingesamt wird der Primalist über 6 verschiedene Seelen (Talentbäume) verfügen. 4 davon sind auf verschiedene Arten der Schadensverursachung ausgerichtet (Vulkanist, Berserker, Dervish und Typhoon), eine fungiert als Tank (Titan) und die letzte als Heiler (Preserver). Obwohl der Primalist Lederkleidung trägt und meistens schwere Zweihandwaffen trägt, dienen diese doch hauptsächlich als totemischer Fokus, um die ungezügelten Kräfte der Elemente in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die Avatar-Formen machen den Primalisten kurzzeitig besonders effektiv.
Die Avatar-Formen machen den Primalisten kurzzeitig besonders effektiv.

Es wurde stark darauf geachtet, dass man einen Talentbaum nun bis zum Ende nutzt, denn als letztes Talent wartet eine mächtige Avatar-Gestalt der jeweiligen Seele, die einen temporären, aber gewaltigen Buff gewährt.

Der Primalist erscheint mit Patch 3.4: “Into the Wilds” noch in diesem Herbst.