Neuankündigungen sind generell immer spannend. Wenn es dann noch um ein Science-Fiction-Spiel geht – umso besser. Wenn dieses Science-Fiction-Werk dann aber auch noch im Star-Trek-Universum spielt, dann JEAH!
Generell erfreuen sich aktuell Science-Fiction-Spiele großer Beliebtheit. Ob nun Destiny, Star Citizen, Elite: Dangerous, StarCraft und wie sie alle heißen. Doch auch im MMO-Bereich stehen Defiance, SWTOR, Planetside 2, Star Trek Online, EVE Online und Co. ganz weit vorne auf der Liste der beliebtesten Werke.
Kein Wunder also, dass nun ein weiteres Unternehmen auf den beliebten Science-Fiction-Zug aufspringt und ein neues SciFi-MMO ankündigt.
Noch kein Name bekannt
Wie die Überschrift bereits verrät, steht trotz offizieller Ankündigung scheinbar noch kein Name für das neue Spiel fest. Nennen wir es also einfach liebevoll Star-Trek-MMO, das von NGames stammt und mit einem Free-to-Play-System ausgestattet sein wird.
Ihr selbst begebt euch in dem neuen Star-Trek-MMO in den fluiden Raum, in dem die vereinte Föderation der Planeten und die Klingonen ihren bekannten Kampf abhalten. Typisch für ein MMO ist es natürlich eure Aufgabe, sich erstens für eine der beiden Seiten zu entscheiden und zweitens an den Kämpfen teilzunehmen.
Ihr erkundet hierfür teilweise eure Umgebungen, werdet Stationen im Weltraum aufbauen und eure wertvollen Schätze in Form von Schiffen mit technologischen Spielereien aufpeppen.
Release und weitere Infos
Da noch nicht einmal ein Name für das neue Star-Trek-MMO fest steht, welches NGames auf den Markt bringen möchte, muss man auch noch gar nicht von einem möglichen Release-Termin sprechen. Allerdings sollen in den nächsten Wochen immer wieder neue Infos zum neuen Online-Spiel bekanntgegeben werden. Falls ihr Interesse an einer weiteren Berichterstattung habt, so freuen wir uns auf eure Kommentare dazu.
Derzeit befindet sich der Final-Fantasy-14-Produzent mit Microsoft im Gespräch, um ganz spezielle Wünsche an den Mann zu bringen. Worum es hierbei geht, könnt ihr euch ja sicherlich fast denken: Eine Xbox-One-Version des Online-Rollenspiels Final Fantasy XIV – A Realm Reborn.
Bislang ist das Fantasy-MMORPG “nur” für den PC, die PlayStation 3 und PlayStation 4 auf dem Markt. Dass das Online-Rollenspiel überhaupt für Konsolen verfügbar ist, dürfte schon erfreulich genug sein. In Zukunft planen die Macher von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn allerdings auch eine Umsetzung für Microsofts Xbox One.
Die Hürden der Konkurrenz
Allerdings gibt es hierbei noch das ein oder andere Problem … Der Produzent Naoki Yoshida möchte die Spieler-Gemeinde von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn natürlich nicht spalten, wenn es um die verschiedenen Plattformen geht.
Aktuell können demnach PC mit PlayStation-Spielern gemeinsam durch die Landen streifen. In Zukunft sollen sich dieser Truppe auch die Xbox-Spieler anschließen dürfen. Das wiederum würde jedoch voraussetzen, dass Microsoft einem Cross-Plattform-Spielen mit dem größten Konkurrenten in Form von Sony mit der PlayStation 3 und PlayStation 4 zustimmt.
Alles gar nicht so einfach …
Noch keine Entscheidung
Wie Naoki Yoshida verrät, spricht Square Enix aktuell mit Microsoft über die Situation und die Wünsche der Final-Fantasy-Macher. Auch für Microsoft und die Xbox One wäre eine Veröffentlichung von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn durchaus kein schlechter Deal, da das Online-Rollenspiel eine sehr aktive und begeisterte Spieler-Gemeinde vorweisen kann, welches Microsoft sicherlich wieder den einen oder anderen Cent einbringen würde. Wir sind gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird und halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden!
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Falls ihr mehr über die generalüberholte MMORPG-Version von Final Fantasy XIV erfahren wollt, empfehlen wir euch einen Blick in die Meta-Critic-Bewertungen. Auch unser Testbericht zum beliebten Online-Rollenspiel folgt schon bald.
Bei der Dreamhack in Schweden hatten sich Rdu und Amaz bis ins Finale vorgekämpft. Beide setzten dabei auf eher ungewöhnliche Decks.
Freeze-Mage und Priester-Decks sind die Stars des Turniers
Während Druiden-Decks die Dreamhack zahlenmäßig beherrschten, schwor Rdu auf ein Freezemage-Deck. Und Amaz setzte gar ein Priester-Deck ein. Dabei gilt der Priester in den Augen vieler Spieler als zurzeit schwächste Klassen.
Doch Experten sahen genau darin einen Vorteil. Denn solche „Offbeat-Decks“, die selten gespielt werden, stellen für konventionell konzipierte Decks eine ungewöhnliche Herausforderung dar. Wer auf hohem Niveau solche Decks spielt, wird oft in der Situation sein, gegen die gerade angesagten Decks zu spielen und kann seine Strategien gegen sie daher perfektionieren. Die anderen Spieler werden aber wenig bis keine Erfahrungen haben, wie sie das Außenseiter-Decks einschätzen können. Und auf dem Niveau ist die Kenntnis über das Deck des Gegners und die bevorzugten Strategien entscheidend. Ein klassischer Fall von: „Ich weiß, dass du weißt, dass ich weiß, was du denkst, dass ich über dein Deck weiß.“
Vor dem Turnier fragte eine Hearthstone-Seite 30 Experten, was auf der Dreamhack gespielt werde. Die überwältigende Mehrheit setzte auf Miracle-Rogue und Handlock. Der Freezemage kam abgeschlagen auf einen 6. Platz, der Priester wurde nichtmal aufgeführt. Doch sollten es diese Decks sein, die am Ende von sich reden machten.
Spannendes Finale Freezemage vs. Druid, Freezemage vs. Rush-Hunter
In einem spannenden Finale setzte sich in der ersten Rdu mit einem Freezemage-Deck gegen den leicht favorisierten Amaz durch, der sich in der ersten Runde für ein Druiden-Deck entschied, dem Dauerbeschuss und der Boardcontrol aber nur wenig entgegenzusetzen hatte.
In der zweiten Runde konterte Amaz mit einem Rush-Hunter-Deck. Ein Deck, das auf einen schnellen Sieg durch direkte Wirkungstreffer abzielt und das auch als Counter gegen die viel gespielten Charge-Druide- und Miracle-Rogue-Decks gilt. Amaz konnte damit schon bei 5 Mana einen Vorsprung von 29 zu 15 Lebenspunkten herausspielen. Doch am Ende fehlte Amaz ein einziger Schadenspunkt in der Runde. Das Freezemage-Deck von Rdu hielt Stand und konnte den Sieg im End-Burst noch sichern.
Schiebung durch Chat-Nachrichten?
Zum Ende der zweiten Runde kam es zu einem kleinen Skandal, denn Rdu bekam über das Ingame-Chat-System auf Rumänisch von jemandem auf seiner Friend-Liste Hinweise darauf, welche Karten Amaz hält. Die Organisatoren des Turniers entschieden, dass diese Nachrichten keine Auswirkungen auf den Ausgang des Matches hatten. Das sei zum Zeitpunkt, als die Nachrichten kamen, bereits entschieden gewesen. Rdu musste allerdings seine Friend-Liste löschen, damit so etwas nicht mehr vorkommt.
Der sehr aktive Sub-reddit von Hearthstone explodierte in der Folge mit zahlreichen Threads zu dem vermeintlichen Betrug. Im Subreddit sind klar die Anhänger von Amaz dominant, die ihn auch schon mal zum Kartengott erhöhen.
Die Dreamhack die Geschichte von Amaz?
Amaz fand sich in der dritten Runde nur noch auf sein Priest-Deck beschränkt, mit dem er bisher im Dreamhack-Turnier brillieren konnte. Mit dem musste er gegen das Freezemage-Deck bestehen, gegen das er schon zweimal unterlegen war.
So sieht Hearthstone auf dem Spielbrett aus.
Vor der entscheidenden Runden scherzten die Kommentatoren, dass Amaz nur zweimal verloren habe, um Rdu in ein trügerisches Gefühl der Sicherheit zu wiegen. In ihren Augen musste der Abend mit einem 3:2 Sieg für Amaz und weiteren atemberaubenden Matches enden.
Zu Beginn der dritten Runde sah es aber allerdings rasch düster für Amaz aus, denn Rdu bekam dank optimaler Draws seine Burn-Hand zusammen. Den ersten Angriff konnte Amaz mittels eines äußerst agilen Ragnaros noch abwehren und sich wieder auf einen sicheren Wert hochheilen. Doch Rdu zog den Pyroblast und am Ende war das Glück seiner Seite. Rdu strich 10.000$ Preisgeld ein. Sein Freezemage-Deck (New Age Frost) den Keycards Alexstraza, Iceblock und einer ganze Menge Damage, das als Renaissance des Freezemages gefeiert wird und sich als effektiv gegen die eigentlich angesagten Decks erwies, wird sicher das nächste Meta dominieren. Zusammen mit dem ungewöhnlichen Priester-Deck von Amaz.
Die Zukunft von Hearthstone als E-Sport
Amaz, der vor dem Sieg als ein „Favorit des Schicksals“ galt, weil er in den Runden bis dahin fantastische Matches spielte und einen Faust‘schen Pakt mit den RNG-Göttern geschlossen haben musste, betonte in einem Interview, wie sehr er Hearthstone schätzte. Er glaubt, dem Kartenspiel stehe mit der Erweiterung Naxxramas eine Blütezeit bevor.
Die Kommentatoren von viagame – darunter der von Starcraft bekannte Atrosis – bescheinigten Hearthstone als eSport ebenfalls eine rosige Zukunft. So sei Atrosis schon oft gefragt worden, was Hearthstone fehle, um ein eSport zu werden. Seine Standardantwort: „Wieso? Es ist doch längst einer.“
Gerade der Port des Spiels auf Android könne in den Augen der Kommentatoren für einen Boost sorgen, dann stünde das Spiel auf einer noch breiteren Basis. Die professionelle Übertragung auf viagame mit stimmungsvollen Kommentatoren und die Präsentation auf der Dreamhack waren in jedem Fall erstliga-reif.
Update am 18.06.2014: Mittlerweile ist auch das Video des Finales online, das wir Euch gleich im Anschluss präsentieren.
Der „Skandal“ um den vermeintlichen Cheater Rdu nahm direkt nach dem Ende des Turniers hässliche Züge an. Dadurch dass er sich gegen den Publikumsliebling Amaz durchsetzte, scheint der erste 17-jährige Rumäne Rdu nun in einer Schurkenrolle gefangen zu sein und sieht sich Anfeindungen, einem Shit-Storm, ausgesetzt, wie sie sonst nur Personen des öffentlichen Lebens abbekommen (die sind aber meist deutlich älter, haben einen Berater-Tross um sich herum und sind im Umgang mit Medien geschult).
Der Caster des Events, Artosis, hat sich, zusammen mit anderen Hearthstone-„Pros“ auf die Seite des 17-jährigen gestellt. Auch sein Kontrahent Amaz hat in einem Video an die Fans darum gebeten, es gut sein zu lassen. Rdu selbst hat sich auf reddit an die Fans gewandt und beklagt, dass sein Triumph, auf den er so lange hingearbeitet habe, nun durch das Verhalten eines „Retards“ auf seiner Friend-List so befleckt werde.
Das Ganze nimmt auch deshalb seltsame Züge an, weil Online-Gaming-Magazine nicht über das Turnier selbst, sondern nur über den vermeintlichen Skandal berichten.
Alle Beteiligten wünschen sich von Blizzard eine Option, Chat-Mitteilungen während solcher Turniere zu unterdrücken.
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Im SF-MMO WildStar folgt man einem engen Zeitplan. Schon vorm Release kündigte man an, monatlichen Nachschub zu bringen. Die ersten 16 Monate seien schon verplant. 2 Wochen nach dem Release ist nun der Zeitplan für das erste Content Update bekannt geworden.
Mit einer eindrucksvollen Webseite kündigt Carbine den ersten Drop an, so nennt man die Content-Patches. Der Patch wird ganz im Zeichen der mysteriösen Seuche, des „Strains“, stehen. Diese Seuche ist untrennbar mit der Hauptgeschichte von WildStar verbunden, die Spieler mit der Zeit in Story-Quests erfahren. Schon am 18.6. können sich die Spieler auf einen „Flick“ freuen, einen Film. Wahrscheinlich wird der den neuen Content ankündigen.
Am 24.6. stehen dann „Schauplätze“ auf dem Fahrplan. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei aber noch nicht um die Einführung der neuen Zonen, sondern diese werden lediglich vorgestellt. Das „Fäulnisrefugium“ und das „Nördliche Ödland“, soviel weiß man bereits, werden sich vor allem an Einzelspieler richten, damit die weiter in der Story-Line und auch in ihrer persönlichen Gear-Progression vorankommen können.
Später werden dann weitere Möglichkeiten vorgestellt, die Kostüme oder das Hoverboard zu individualisieren. Und auch für das Housing stehen neue Module an.
Ein Dev-Speak ist für den Ende des Monats angekündigt, einen genauen Termin für den Patch teilt die Webseite mit dem Seuchen-Auge allerdings nicht mit. Man geht von „Anfang Juli“ aus.
[intense_testimonies][intense_testimony][intense_testimony_text]Mein MMO meint:
Das ist alles noch relativ rätselhaft. Im Moment könnte man aus der Ankündigung auch schließen, dass zu dem angegeben Zeitpunkt bereits der Content kommt (und einige Webseiten tun das auch)– wir (und die meisten anderen) gehen aber davon aus, dass an diesen Tagen die Teile des neuen Patches nur vorgestellt werden. Dass man ein großes Update, wie das hier angekündigte, in Scheibchen bringt, scheint uns doch sehr unwahrscheinlich.
Carbine wird sicher versuchen, die Ankunft des ersten Updates mit dem Auslaufen des Freimonats in Einklang zu bringen. Wenn sie hier das Signal setzen können, dass weiter am Spiel gearbeitet wird und es jeden Monat etwas Neues zu tun gibt, kann das sicher die Entscheidung vieler beeinflussen, über den Freimonat hinaus zu verlängern.
Gerade Einzelspieler, die vor den Verliesen oder gar den Raids zurückschreckenund nicht die Mühsal der Attunement-Quest auf sich nehmen möchten, haben im Moment in WildStar nach Erreichen der Stufe 50 relativ wenig zu tun. Mit den zwei angekündigten neuen Zonen könnten sich hier Möglichkeiten zur Progression außerhalb der Gruppen-Pfade auftun.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
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Die 27. Ausgabe des TESO-Cast ist voll und ganz den The Elder Scrolls Online News der vergangenen Woche gewidmet. Der deutsche Community Kai Schober hat möglicherweise eine weitere Fraktion neben der Dunklen Bruderschaft und der Diebesgilde angekündigt, die es in der Zukunft ins Spiel schaffen könnte. Es sieht ganz danach aus, als würden uns bald insgesamt 5 Fraktionen zur Auswahl stehen (sowohl die Magier- als auch Kriegergilde sind bekanntlich schon im Spiel).
Daneben wurde auf der E3 in Los Angeles ein strukturierter PvP-Modus gezeigt, in dem man im „Capture the Flag”-Stil 3vs3vs3 spielt. Könnte das heißen, dass es bald in The Elder Scrolls Online Schlachtfelder und Arenen geben wird?
Und zu guter Letzt gibt es auch eine “schlechte” Nachricht aus Irland. Dort wurden rund 300 Supportmitarbeiter von ZeniMax entlassen. Was bedeutet das für das Spiel? Müssen wir uns nun Sorgen um die Zukunft von TESO machen?
In der vorherigen Folge ging es um die zukünftigen Inhalte des AAA-MMORPGs. Wenn du wissen möchtest, welche Inhalte damit gemeint sind, dann schau dir doch TESO-Cast 26 an.
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Nachdem im Mai 2014 die Erweiterung Curse of Icewind Dale veröffentlicht wurde, steht nun der erste Geburtstag des kostenlosen Online-Rollenspiels Neverwinter an. Passend zum Jahrestag dürfen natürlich auch die entsprechenden Feierlichkeiten in Neverwinter nicht fehlen.
Um euch im Spiel ein wenig auf Trab zu halten, bietet das Jubiläums-Event von Neverwinter unter anderem ein paar Aufgaben, die ihr täglich wiederholen könnt. Freuen dürft ihr euch zudem über jede Menge Belohnungen, ein neues Gefecht und vieles mehr.
Los geht es am 19. Juni 2014
Die Feierlichkeiten von Neverwinter starten am 19. Juni diesen Jahres um 19:00 Uhr CEST. Schaut am besten im kostenlosen MMORPG vorbei, um die wunderschön geschmückten Dekorationen in Form von Konfetti, Banner, Wimpeln und mehr unter die Lupe zu nehmen. Wem das nicht reicht, der kann sich wie bereits gesagt in den täglichen Quests austoben, oder das neue Gefecht besuchen – dieses passt sich übrigens eurer Stufe an.
Am 25. Juni 2014 um 19:00 Uhr CEST werden die Banner des Jubiläums-Fests von Neverwinter wieder abgehangen. Kurz bevor es allerdings am kommenden Donnerstag losgeht, werden die Entwickler des Spiels sämtliche Belohnungen und noch mehr Details zum Jubiläum bekanntgeben.
Ein kleiner Vorgeschmack
Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wenn bekanntgegeben wurde, welche Belohnungen uns im Spiel erwarten. Für einen kleinen Vorgeschmack haben die kreativen Köpfe von Neverwinter allerdings schon mal ein Foto veröffentlicht (siehe oben), welches eine Art Narren-Outfit in kunterbunten Farben zeigt. Wäre das euer Ding, oder hofft ihr auf ein paar durchaus seriösere und irgendwie epischeren Belohnungen als ein Kostüm in Karnevals-Optik? Wir freuen uns auf eure Meinungen!
In einem Interview am Rande der E3 sprach der Kopf hinter der Entwicklung des Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, Matt Firor, über den Stress nach dem Launch, die Umstellung der PvP-Kampagnen und darüber, dass ihn die Spieler immer wieder aufs Neue überraschen.
In einem Gespräch mit der englischen Seite mmorpg.com sprach ein sichtlich relaxter Matt Firor darüber, wie sich The Elder Scrolls Online mittlerweile entwickle.
Sieben Wochen nach dem Launch laufe der Betrieb nun glatt. Das Spiel entwickle sich gut. Und, das sagt Firor mit einem Lächeln: „Wir bekommen jetzt auch alle wieder Schlaf.“ Im Moment beschäftige sich das Team mit dem Balancen des Spiels und natürlich mit neuem Content. Jede Woche stehe ein kleiner Fix an und alle 4-6 Wochen ein größerer Patch.
Spieler überraschen Designer: Statt 4er-Gruppen Spielerhorden in Kargstein
Während im ersten Content-Patch mit Kargstein gleich eine neue Zone kam, wird es beim zweiten Update ein Veteranen-Verlies geben, die Krypta der Herzen, und einige Änderungen. So werden auch die meisten weiteren Updates verlaufen: Neuer Content, neue Systeme im Spiel und einige Verbesserungen. In den Veteranen-Dungeons werde man die Story aus der normalen Version der Instanzen weitererzählen.
Wie die Spieler auf Kargstein reagiert haben, war für Firor eine Überraschung. Während sie die Zone designten, hatten sie 4er-Gruppen im Kopf, die sich an die Trials wagten und langsam die Zone eroberten. Tatsächlich rannten aber zum Start Gruppen von 20 Spielern durch die Zone und machten alles platt. Damit hatte man nicht gerechnet, aber: „Das ist großartig. Solange die Spieler ihren Spaß haben und auch belohnt werden, ist das prima“, so Firor.
PvP-Kampagnen ändern sich im Sommer – Firor selbst ein Fan der 90-Tage-Kampagne
Auf die Änderung der PvP-Kampagnen angesprochen, lässt Firor durchblicken, dass er selbst ein Fan der langen Kampagnen mit 90 Tagen Dauer ist. Das entspreche seinem persönlichen Spielstil. „Da sind immer dieselben Leute und man verteidigt seine Festung. Wenn eine Kampagne nur zwei Tage geht, dreht sich alles mehr um Boni.“ Firor versteht aber, dass sich viele Spieler auch kürzere Kampagnen wünschen.
Mit den angekündigten Änderungen an der Kampagne sei man diesmal schon in der Planungsphase ins Forum gegangen, um dort mit den Spielern einige Ideen durchzugehen. Das Feedback der Spieler sei überwältigend positiv, die Umstellung der Kampagnen für den Sommer vorgesehen.
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Beim kürzlich erschienen SF-MMO WildStar hat man es von Anfang an auf Gold-Seller abgesehen. Die nerven die Spieler trotzdem über Arena-Invites und Ingame-Post. Außerdem sorgte ein Bug übers Wochenende für Gold-Trubel, der kostete nämlich so manchen Spieler kurzfristig sein Vermögen und die Nerven.
Carbine möchte Gold-Seller vernichten
In den meisten anderen MMOs gehören sie zum Chat in den Hauptstädten wie Fragen nach Manriks Frau ins Brachland oder ein fröhliches „L2P Noobs“ ans Ende von MOBA-Matches: Der Gold-Sell-Spam. Die gute Nachricht: Bei WildStar gibt es so etwas nicht. Die schlechte Nachricht: Dafür bekommen Spieler regelmäßig individualisierten Spam, der sich als nette Post tarnt oder gar als Arena-Invite.
Die Macher von WildStar erklärten dem Spam den Krieg und kündigen an, man werde die Gold-Seller zerquetschen.
We’re working on stopping Gold Sellers using Arena/Friend invites to advertise. Like the Lannister’s cousin we will crush them. KUH KUH KUH!
In einem Thread auf mmorpg.com, in dem die Sache diskutiert wird, wundern sich Spieler, dass überhaupt wer bei Goldsellern kauft. Immerhin seien deren Preise viel zu schlecht. Über das C.R.E.D.D.-System könnten Spieler wesentlich mehr für ihre Euros herausholen.
Das Fehlen von Goldseller-Spam fällt auch den Usern bei mmorpg.com positiv auf, einer sagte gar, hier habe Carbine in 2 Wochen mehr gegen Goldseller unternommen als andere Publisher in Monaten oder gar Jahren.
Carbine vernichtet selbst kurzfristig Spielervermögen
Am Wochenende erschreckten einige Spieler, die schon ein Vermögen angehäuft hatten, waren deren Gold-Vorräte doch plötzlich erschöpft. Damit hatten aber weder Hacker noch Panzerknacker was zu tun, sondern ein Fehler von Carbine. Der EU-Authentifizierungs-Server stufte kurzfristig Spieler als Gäste ein.
Gast-Accounts sind auf einen mittleren zweistelligen Gold-Betrag limitiert, alles was drüber lag, wurde daher kurzzeitig liquidiert. Carbine hat den Fehler bereits behoben, die Server waren kurzfristig down, man entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und werde Spielern das Geld nun per Post zuschicken.
Einen Einblick in die Hirne der Entwickler hinter dem Buy-to-play-MMO Guild Wars 2 gab der Livestream zum Balancing.
Das Balancing der Klassen ist eines der Top-Themen in jedem Spiel, so auch bei Guild Wars 2. Wer viel Rüstung hat und viel aushält, sollte weniger Schaden machen als eine Klasse, die wenig Rüstung hat und wenig aushält, oder? Und wer Mobilität aufgibt, der wird dafür mit Reichweite belohnt. Und die Klasse, die sich am schwersten Spielen lässt, sollte dann in den Händen eines Könners auch am stärksten sein.
So existieren viele Ideen von Balancing in den Köpfen der Spieler. Bei Guild Wars 2 gab es nun die Gelegenheit, diese Überlegungen mit den Ideen der Designer abzugleichen. Wie sehen die Spieler ihre Klassen und wie nah ist das an der Intention der Devs.
Zwei der Game-Designer, Jonathan Sharp und Karl McLain, wurden mit Player-Feedback zu allen acht Klassen konfrontiert und konnten dazu Stellung beziehen, wie ArenaNet die Klassen selbst sieht.
Der Elementarmagier: Was für Könner, dann aber richtig
So sehen ihn die Spieler: Beim Elementar-Magier ist das „Ceiling“, das höchste Niveau, das man erreichen kann, besonders hoch. Die Klasse kann alles ein bisschen, ist flexibel und überzeugt mit überragendem AOE-Potential. Als Schwäche der Klasse machen die Spieler diese Vielseitigkeit aus. Außerdem hat die Klasse Schwierigkeiten, das hohe Schadens-Niveau beizubehalten, und Probleme mit gebufften Gegnern.
So sehen ihn die Devs: Laut ArenaNet möchte man dem Elementarmagier auf jeden Fall seine Vielseitigkeit durch die verschiedenen Waffen belassen. Mit den meisten Waffe schlüpft er in eine Supporter-Rolle. Die niedrige HP und Anfälligkeit gegen Burst-Schaden ist beabsichtigt. Ebenso wie die spezifische Schwäche gegen Gegner, die unter einem Boon, also unter einem Buff, stehen.
Der Ingenieur: Stationärer Allrounder
So sehen ihn die Spieler: Auch der Ingenieur weist mit seinen Geschütztürmen eine hohe Flexibilität auf. Sein „Skill-Floor“, also sein Anforderungs-Level, ist relativ hoch und er verfügt über eine gute Crowd Control. Als Schwäche wird ihm von den Spielern diese Flexibilität angekreidet. So richtig gut sei er in Nichts, manche Fähigkeiten seien im Moment so stark, dass er in bestimmte Builds hineingezwängt werde.
So sehen ihn die Devs: Als „Hard-Counter“ für den Ingenieur werden Debuffs, also Conditions, angesehen, von denen können sie sich nur schwer befreien. Stattdessen müssten sie mit ihren CC-Fähigkeiten dafür sorgen, dass die Gegner sie gar nicht einsetzen können. Gegen mehrere Spieler sei das dann nur schwer möglich. Ingenieure sollten Schwierigkeiten haben, Burst-Spitzen zu erzielen, und es sollte für sie auch schwierig sein, sich aus einem Kampf zu verdrücken – jedenfalls wesentlich schwieriger als für den Dieb oder den Mesmer.
Der Wächter: Tanky Support
Den Wächter sieht man in einer Support-Rolle an vorderster Front. Im Gegensatz zum Krieger, der besser darin ist, sich selbst am Leben zu halten, glänzt er darin, seine Kampfgefährten mit Boons zu unterstützen.
Schwachstellen des Wächters liegen in seiner Abhängigkeit von den Boons. Gegen Klassen, die ihm die klauen können, sieht er alt aus. Außerdem ist der Wächter auf seine Cooldowns angewiesen, um am Leben zu bleiben. Je länger ein Kampf dauert, desto schwieriger wird es für ihn zu überleben.
Der Wächter kommt zwar schnell in einen Kampf, aber nur schwer wieder hinaus. In der Einschätzung der Klasse stimmen Spieler und ArenaNet überein, da liegt man also ziemlich auf Kurs.
Der Mesmer: Attentäter mit einem Twist
So sehen ihn die Spieler: Die Spezialklasse Mesmer setzt auf Ablenkung, Crowd Control und Flexibilität. Die Spieler machen seine Schwäche im Umgang mit Debuffs, den Conditions, aus. Außerdem fehlt ihm AE-Schaden und er ist auf Single-Target-Damage beschränkt. Mobilität ist eine heikle Sache für den Mesmer, denn schnell ist er nicht, hat dafür aber Portale. Er kann sich daher gut aus einem Kampf zurückziehen, aber nicht so gut engagen, also einen Kampf starten.
So sehen ihn die Devs: Damit entspricht er auch ziemlich genau dem offiziellen Design. Dort möchte man ihm den Zugang zu wichtigen Utility-Skills zugestehen. Seine Verteidigung zieht er durch Stealth- und Ausweich-Gimmicks, in Eins-gegen-Eins-Situationen soll er sich gut schlagen. Aber Schwächen aufweisen, wenn er AE-Schaden aufrechterhalten will. Anfällig ist er gegen Conditions und wenn seine Illusionen gecountert werden. Damit ist seine Achillesferse AE-Schaden, der ihm die Illusionen weghaut. Seine Anfälligkeit gegen Burst-Schaden ist ebenfalls geplant.
Der Nekromant: Ausdauernd und zermürbend
So sehen ihn die Spieler: Als Schwächen des Nekromanten sehen die Spieler seine fehlende Mobilität und den geringen Burst-Schaden an. Sonderlich flexibel ist er nicht. Allerdings tauscht er das gegen die Möglichkeit ein, Gegner aus dem Kampf zu treiben.
So sehen ihn die Devs: Geplant ist der Nekromant von ArenaNet als „sustained“ Char, der es lange in einem Kampf aushält und mit steigender Kampfdauer immer stärker wird. Etwas mehr körperlichen Schaden könne er noch vertragen. Schwächen soll er in der Mobilität, beim Ausweichen und dem Rückzug aus einem Kampf aufweisen. Auch soll er AE-Schaden nur schwer aufrechterhalten können.
Der Waldläufer – Scharfschütze und Glass-Cannon
Der Waldläufer besticht mit seiner DPS auf ein einzelnes Ziel, hier ist er auf Range die beste Klasse, noch etwas vor dem Mesmer. Am Leben halten soll er sich durch geschicktes Ausweichen. Ihm ist es auch vergönnt, AE-Schaden im Nahkampf aufrecht zu halten.
Die Spieler schätzen den Waldläufer genauso ein, wie ihn ArenaNet konzipiert. Schwächen liegen darin, dass er keine Boons von seinen Gegnern nehmen kann. Er ist stark auf sein Pet angewiesen und hat ohne es geringeren Schaden als die anderen Klassen. Im PvE sorgt das Pet im Endgame oft für Ärger und macht mehr Stress als es nützt (gut, das war von ArenaNet sicher nicht konzipiert). Der mangelnde AE-Schaden auf die Distanz ist ebenfalls so vorgesehen, dafür haut er eben auf einzelne Ziele richtig rein.
Der Dieb – Spezialist für den Burst
Der Dieb hat seine Stärken im Engagment, er kann am leichtesten in einen Kampf und wieder heraus. Dadurch dass er Boons stehlen kann und durch das Schleichen möglichen Schadensquellen entgehen kann, nimmt er im Balancing eine delikate Sonder-Stellung ein.
Als Schwächen sieht man seine relativ niedrige passive Verteidigung an. Wenn er Schaden vermeiden will, muss er aktiv ausweichen. Außerdem hat er Schwierigkeiten, lange in einem Kampf zu bleiben, ist durch sein hohes Schadenspotential eben eine typische Glass-Cannon. Will er über längere Zeit in einem Kampf bestehen können, muss er Abstriche beim Schaden hinnehmen.
Der Krieger – Kampf-Maschine mit Nehmerqualitäten
Der Krieger hat Schwierigkeiten, Schaden auszuweichen, kann dafür aber ordentlich austeilen. Mit Crowd-Control-Fähigkeiten im Nahkampf nimmt er eine wichtige Rolle ein. Dabei ist er allerdings auf seine Klassen-Ressource, das Adrenalin, angewiesen und kommt in Schwierigkeiten, wenn die Verteidigung nachlässt. Dann ist er vor allem anfällig gegen Conditions, also Debuffs.
Puh, das war eine ganze Menge Information aus berufenem Mund. Ihr habt es sicher gemerkt, bei den letzten beiden Klassen ging dann auch den Devs ein wenig die Luft aus. Wer sich die verschriftlichte Zusammenfassung auf reddit oder den Livestream auf Twitch geben möchte, findet in den Quellen entsprechende Links.
Einer der härtesten Spieler der World of Warcraft steht kurz vor der Maximal-Stufe. Der Clou dabei: Er spielt einen Panda, der sich für keine Fraktion entschieden hat, und levelt so unter extrem erschwerten Bedingungen.
Vor ein paar Wochen berichteten Online-Zeitungen groß über einen ukrainischen Spieler, der angeblich die World of Warcraft durchgespielt hatte: Alle Erfolge hatte der erzielt.
Doubleagent, der fraktionslose Stufe 89 Panda, ist mindestens ebenso hart unterwegs, wenn auch auf eine ganz andere Art. Denn Doubleagent hat sich nicht wie all seine Artgenossen für eine der beiden Fraktionen entschieden, sondern wahrt die Neutralität des Pandaren-Volkes.
Keine Spur von Lost: Der Panda will nicht von der Insel runter
Doch ohne Farbe zu bekennen, kann der Panda die Start-Insel nicht verlassen. Er wird niemals höherstufige Mobs sehen, kann keine Quests annehmen, keine Instanzen besuchen und auch keine Mobs verhauen, die ihm noch Erfahrungspunkte bringen könnten.
Die einzige Nahrungsquelle, die der Panda hat, besteht nicht etwa aus Eukalyptus-Blättern, sondern aus niedrigstufigen Erzen und Pflanzen, die er für einen homöopathischen geringen EXP-Betrag abbauen kann.
Panda-Watch auf allen Kanälen
Bis auf Stufe 85 hatte er es mit dieser Methode im März gebracht. Da ging er davon aus, dass er wohl noch weitere vier Monate benötigen werde. Doch scheint er ein bisschen vorm Zeitplan zu liegen.
Auf Twitter gibt er regelmäßig durch, wieviel Erfahrung er noch benötigt. Die letzte Durchsage lautete 37,5% bis Level 90. Bei seinem jetzigen Tempo könnte es schon in 7-10 Tagen soweit sein.
Der kleine Panda hat es dabei zu einiger Berühmtheit gebracht. Im WoW-Bereich des englischen Forums reddit ist er im Moment Gesprächsthema Nummer 1. Die häufigste Frage dort ist nicht etwa: „Wie verrückt muss man eigentlich sein?“ Die Spieler fordern vielmehr ein besonderes Achievement für den Panda. „Insane in the membrane“, die aktuelle Heldentat für besonders anstrengende und ziemliche hirnrissige Leistungen im Spiel – reicht wohl lang nicht aus, um diese Anstrengung zu würdigen.
Das MMO besteht nicht aus dem Spiel allein, sondern auch aus der Diskussion darüber – genau wie beim Fußball. Wir werfen heute einen Blick auf Fanbois und Hater, auf Basher und Whiteknights, kurz auf den ganz alltäglichen Wahnsinn rund um die schönste Nebensache der Welt. Und damit meinen wir weder Sex noch Fußball.
Als dritte Halbzeit bezeichnen manche Fans die Diskussionen nach einem Spiel in der Vereinskneipe. Gott und die Welt und vor allem der Fußball werden da besprochen. Gamer brauchen dafür weder Bier noch Kneipe. Sie nuckeln an Energy-Drinks und treiben sich in Foren, auf Webseiten und in den Sozialen Medien herum. Und es geht auch nicht um Fußball, um Gott oder gar die Welt, sondern um MMOs.
In unserer Kolumne „MMO-Kultur“ wollen wir bei Mein MMO heute mal einen Blick auf die verschiedenen Typen in so einer Diskussion werfen und wie sehr sie sich ihrem Spiel verbunden fühlen.
Wir haben dafür an einer Skala gebastelt, die das Verhältnis des Spielers zum Game beschreibt und wie bereitwillig er es in Diskussion angreift oder verteidigt. Diese höchstwissenschaftlich erstellte Skala geht dabei von -3 (absoluter Hass) bis +3 (bedingungslose Hingabe). Natürlich gibt es neben den 7 Punkten, die wir uns gezielt rauspicken, noch einige Grautönen, in die sicher jeder fällt, der das hier liest und der seine MMOs natürlich leidenschaftslos und absolut objektiv analysieren kann.
Also bitte … nicht so ernst nehmen. Alles nur Satire.
Punkt Null auf der Skala: Der Neutrale: Jo … hab ich schon mal von gehört – ist ein MMO, oder? Wie ist das so?
Hierunter fällt jetzt nicht gerade die Oma, die mit Videospielen überhaupt nichts zu tun hat, sondern jemand, der potentiell Kunde für das Spiel ist, um das es geht. Aber er ist neutral wie die Schweiz, hat sich noch keine Meinung zu dem Game gebildet. Und ob er sich mal richtig dafür interessieren wird, ist auch noch nicht klar.
Normalerweise hat der Neutrale das Spiel bisher noch nicht erworben – außer es war in einem Humble Bundle, zusammen mit 8 anderen Spielen, von denen er 2 schon hat und über 2 andere gehört hat, das sie ungefähr genauso sind.
Kaum einem Zocker gelingt es, neutral zu bleiben, noch während er das Spiel zockt. Entweder kippt es in die eine oder in die andere Richtung.
Wir bei Mein MMO haben dieser Diskussion gelauscht: Der kräftige Mann mit dem Bart versucht seine Freundin von Herr der Ringe Online zu überzeugen.
Ein Neutraler nimmt normalerweise nicht an Diskussionen zum Game teil – ironischerweise geht es allen anderen aber oft um ihn. Denn er ist die „schweigende Mehrheit“, die es von der eigenen Position zu überzeugen gilt. Der Neutrale ist also der Hauptpreis in Diskussionen zu Games: Er hat noch keine Meinung und kann entweder davon überzeugt werden, das Spiel sofort zu kaufen und Anhänger des Kults zu werden oder er kann erfolgreich vertrieben werden.
Punkt +1: Typen, die das Spiel mögen: War ganz okay, aber … das geht mir dann doch zu weit
Der Typ, der das Spiel mag, ist jemand, der das Spiel gerade zockt oder bereits gezockt hat. Und er hat es genossen oder zumindest allgemein okay gefunden.
Bei +1 auf der Skala kann aber auch ein Fan liegen, dem das Spiel wahnsinnig gut gefallen hat, der aber in seinem Naturell eher introvertiert ist und für den ein „Schlecht ist es net“, schon das höchste Lob bedeutet.
Solche Spieler halten sich für gewöhnlich aus Internet-Debatten heraus. Wenn es eine Möglichkeit gibt, das Spiel zu supporten, ohne in irgendeine heftige Diskussion verwickelt zu werden, nehmen sie das gerne an. Sie liken Posts auf Facebook, beteiligen sich an Umfragen, schauen sich Videos und Guides zu ihrem Spiel an und kaufen ziemlich wahrscheinlich auch den Folge-Titel.[pullquote]Es ist doch nur ein Spiel![/pullquote]
Typen, die das Spiel mögen, sind – wie die meisten Menschen – eher konfliktscheu. Sie müssen sich nicht unbedingt an einer Debatte um ein Spiel beteiligen. Tun sie es doch, versuchen sie sachlich zu bleiben. Sie sehen ihr Spiel in der Regel objektiv, aber durchaus mit Wohlwollen. Es sind Leute, für die das Game auch keinen wahnsinnig hohen Stellenwert einnimmt. Es ist ein Spiel, man hat es gespielt, jetzt geht es zum nächsten.
Beim Fußball wären das Leute, die ihrem Team vorm Fernseher die Daumen drücken.
Punkt -1: Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag: Pfff, mir doch egal
Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, ist das Gegenstück zu einem Fan. Er hat sich das Spiel vielleicht gekauft und rasch wieder deinstalliert. Oder er mag das ganze Genre nicht oder hat sich mit einem früheren Titel des Herstellers mal den Spiele-Magen verdorben.
Wenn er an das Spiel denkt, verzieht er vielleicht ein bisschen das Gesicht, so als hätte er in eine Zitrone gebissen oder, was wahrscheinlicher ist, an einem Drops mit Zitronengeschmack gelutscht. So richtig kann er sich nicht erklären, warum überhaupt einer das Game zockt, wo es doch so klare Schwächen hat. Aber andererseits weiß der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, dass jeder einen anderen Geschmack hat.
Kaum ein MMORPG spaltet die Spielerschaft so wie The Elder Scrolls Online. Es ist eben nicht jedermanns Sache.
Der Typ, der das Spiel einfach nicht mag, wird sich normalerweise nicht an Diskussionen zum Game beteiligen. Er wird nicht auf Beiträge klicken, die das MMO zum Thema haben, er wird einfach versuchen, das Game zu ignorieren. Wenn es ihm zu bunt wird und er auf das Spiel angesprochen wird, sagt er vielleicht mal: „Hat bei mir einfach nicht gezündet“ oder „Ich kann damit einfach nichts anfangen.“
Er wird aber nicht versuchen, andere von seiner Meinung zu überzeugen. Maximal wird er muffelig. Aber das ist auch schon das höchste der Gefühle.
Punkt +2: Der Fanboi oder das Fangirl: Rosarote Schwärmereien in C-Dur
Der Fanboi oder das Fangirl li-li-liiiiebt das Spiel. Es ist ein bisschen so, wie wenn man frisch verliebt ist. Eigentlich ist es genauso! Man will die Liebe zum Game in die Welt hinausschreien! Natürlich ist man dabei ein wenig irrational, das weiß man selbst. Aber es ist einem auch grade egal. Der Fanboi liket Beiträge, er kauft Merchandise und er gibt Geld aus.
Am liebsten informiert er sich auf Fanseiten zum Game. Er schreibt selbst Guides, twittert und ist auf Facebook, verfasst vielleicht Fan-Fiction, geht auf Cons und ist Teil des Fandoms. Er mag das Game einfach wirklich. Es ist ein Teil seines Leben, durch den er sich wohlfühlt und der ihn freut.
Fanboys lieben ihr Spiel und wollen es auch zeigen, indem sie sich aktiv in die Community einbringen! (Bild aus Guild Wars 2)
In der Regel bleibt ein Fanboi in der Nähe zu seinem Game. Er ist in den dazugehörigen Foren oder sozialen Medien, entfernt sich mit seiner Meinung aber nicht so wahnsinnig gern davon. Denn er weiß, dass er in der harten, rauen Welt da draußen doch Gegenwind zu spüren bekommt, der ihm nicht so schmeckt und der ihm den Spaß vermiesen könnte.
Natürlich sieht auch das Fangirl die Fehler im Spiel und die Dinge, die nicht so gut laufen. Aber sie glaubt, dass die Entwickler es ganz sicher besser machen werden – gleich morgen schon oder im nächsten Patch, immerhin haben sie das gesagt und sie würden doch niemals lügen! Jemand, der in ihr Wohnzimmer kommt, und dort über das Spiel lästern möchte, kann sie gar nicht verstehen.
Eine Unter-Art des Fangirls ist das „reflektierte Fangirl“. Das sind Fans, die gern wieder so ungeteilt lieben möchten wie das reine Fangirl, aber dafür zu nüchtern bleiben. Sie schreiben oft Guides und bringen sich aktiv in die Community ein.
Andere Unterarten der +2-Typen sind der „Hilfs-Sherriff“ oder „die Mutter der Kompanie“ – das sind Spieler, die gerne Teil einer Gemeinschaft sind und hier eine übergeordnete Rolle spielen, ob als Moderator, Gildenleiter einer wichtigen Gruppe oder als Leiter von Fanseiten.
All diese verschiedenen Variationen der Spieler, die mit +2 für ein Spiel entflammt sind, sehen das Game als einen wichtigen Teil ihres Lebens. Ihnen gelingt es, das MMO als positive Kraft in ihrem Leben zu begreifen. Selbst wenn sie auf Außenstehende manchmal so wirken, als hätten sie den Kontakt zur Realität verloren, wenn sie auch grobe Schwächen in ihren Lieblingsspielen verleugnen.
Das Fußball-Äquivalent zu Fanbois und Fangirls sind Ultras. Sie denken sich Choreographien aus, treten in Kontakt mit den Vereinsverantwortlichen, organisieren die Fankultur und bilden, in ihren Augen, das Rückgrat des Vereins. Dafür wollen sie allerdings auch respektiert werden. Sie möchten, dass ihre Leistung für den Verein gewürdigt wird.
Punkt -2: Der Hater: Militanter Ex-Fan mit schlechter Laune
Der Hater war oft mal ein Fan oder sogar ein Fanboi, bis die Liebe dann in blanken Hass umschlug. Dabei hat sich das Spiel geändert, nicht der Hater selbst. Der Antrieb ist: „Was hat man nur aus meinem geliebten Spiel gemacht? Wie ist das alles so schlecht geworden? Früher – ja, früher – als ich das noch gespielt hab, da war das ja alles so – aber jetzt, wie kann man heute nur noch!“
Der Hater möchte häufig, sich selbst und seinen Platz im Gamer-Leben dadurch herausarbeiten, dass er auf andere hinabblickt. Er ist dem Game lange entwachsen. Der Vorwurf ist dann: Warum hat sich das Game eigentlich nicht meinen Bedürfnissen angepasst?
Nein, das entspricht leider nicht der Realität. In der Regel sind es erbitterte Kämpfe, bis einer nachlässt. Entweder World of Warcraft ist tot oder es ist das beste Spiel auf dem Markt. Eine Meinung, die ein Hater auch zu gerne in den Chats von Betas anderer MMOs deutlich macht: “Euer MMO ist scheiße, WoW ist viel besser”. Und tschüss!
Dieser Typ des Haters ist ungefähr so militant und beliebt wie ehemalige Nicht-Raucher, die jedem gleich mit Krebsbildern kommen, oder ein „Ts-ts-ts, ich war auch mal so ein willensschwacher Suchtling, bis ich das überwunden habe“-Gesicht machen.
Hater brauchen nicht unbedingt Gegenwind, sondern möchten lieber von anderen Spielern in ihrer Meinung unterstützt werden, daher halten sie sich eher in „neutralen“ Foren auf, die keinem Game zugeordnet sind. Im Gegensatz zu den Spielern mit -1 äußern sie dort allerdings negative Kritik am Spiel.
[pullquote]Hater lassen kein gutes Haar am Spiel[/pullquote]Dabei kann die Kritik durchaus differenziert sein. Je weiter der Hater vom Typ, der das Spiel einfach nicht mag, weg ist und je näher er sich dem Basher nährt, desto undifferenzierter wird seine Kritik. Harte Hater lassen kein gutes Haar am Spiel, um das es geht. Sie diskutieren leidenschaftlich und sind auf Krawall gebürstet. Persönliche Anfeindungen sind Teil ihrer Rhetorik.
Manchmal können Hater eines Spiels auch Whiteknights für ein anderes sein. Dann lieben sie ihr eigenes Spiel so sehr, dass sie in die Welt hinausgehen, um andere Games schlecht zu machen. Gerade im Konsolen-Sektor scheint es unmöglich zu sein, ein Fan der X-Box oder der Playstation zu sein, ohne gleichzeitig die andere Konsole bis ins vierte Glied zu hassen.
Der Eindruck täuscht allerdings. Ein „normaler“ Fan der Xbox oder Playstation ist irgendwo zwischen -1 und +1 und geht daher gar nicht in solche Foren. Dort sind Kollegen, die sich näher am Ende der Skala aufhalten oder die mit der Zeit im Forum dorthin gewandert sind Solche Foren kontaminieren nämlich ihre Mitglieder und ziehen sie immer mehr zum Rand hin. Sozusagen ein … Extremisten-Bootcamp!
Punkt Plus 3 – Der Whiteknight: Auch der Zorn über Unrecht macht die Stimme heiser
Whiteknights sind Fanbois mit einer Agenda. Sie sind es leid, dass Hater oder gar Basher zu ihnen in die Foren kommen und dort Stunk machen. Wer sowas macht, der kriegt es mit ihnen zu tun! Sie können nicht verstehen, dass einer irgendwohin geht, um da dem Rest das Spiel zu vermiesen! Mit dem stimmt doch was nicht? Also sind sie es leid, die andere Wange hinzuhalten, graben das Kriegsbeil aus (oder den Phaser) und gehen zum Gegenangriff über.
In der Anfangszeit von Star Wars: The Old Republic wurden Spieler in Diskussionen regelmäßig als “bezahlt” bezeichnet.
Leider fallen viele Whiteknights mit der Zeit in dieselben Muster wie ihre Kontrahenten und werden destruktiv und unsachlich. Die vergeblichen Versuche, Andersdenkende doch von der allein gültigen Wahrheit zu überzeugen, machen Whiteknights mit der Zeit frustriert und gallig, bis ihr Tonfall dem eines Trolls entspricht. Für Außenstehende sind Gespräche zwischen Bashern und Whiteknights ungefähr so angenehm wie der Ehestreit der Nebenmieter oder das Geräusch eines sich drehenden Zahnarztbohrers.
Das Schlimmste, was man einem Whiteknight vorwerfen kann, ist es, dass er ein bezahlter Social Media Agent des Unternehmens ist, für dessen Sache er streitet. Denn er ist mit Herzblut dabei … wenn er auch davon träumt, dass ihm mal so ein Job angeboten wird. Dass ihn der Social-Media-Vorwurf so hart trifft, hindert ihn nicht im Mindesten daran, bei Kritikern zu vermuten, sie seien sicher von einer Konkurrenz-Firma bezahlt! Im MMO-Sektor ist der Schurke fast immer Blizzard. Im Konsolen-Sektor wahlweise Sony oder Nintendo. Je nachdem für welches Game der Whiteknight streitet, formt sich eine neue Achse des Bösen.
Neben Bashern gehören Gaming-Seiten und Journalisten, die sich kritisch zum Spiel äußern, zu den natürlichen Feinden der Whiteknights. Besonders auf weibliche Kritikerinnen haben sie es abgesehen. So manche Gaming-Journalistin soll deshalb schon den Beruf gewechselt haben. Warum es so ist, dass gerade Frauen ihren Zorn erregen – das wäre ein Fall für die Psychologen. Whiteknights sind übrigens fast ausschließlich ein männliches Phänomen.
Punkt Minus 3 – Der Basher: Troll auf Speed
Der Basher oder der Troll ist ein Hater auf Speed. Er hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, die Community eines Spiels zu zerstören. Einem Basher geht es nicht um die Sache oder um das Spiel an sich, sondern um die Aufmerksamkeit, die er daraus zieht, gegen alle zu sein.
Don’t feed the troll!
Am liebsten dringt er daher in die Höhle des Feindes vor, auf Fanseiten des Games oder in die sozialen Netzwerke, um da Stinkbomben zu zünden. Wer ihm widerspricht, kann sich den Rest des Tages freinehmen; der Basher hat Zeit und geradezu neurotische Energie.
Oft kennt er sich mit dem Game viel besser aus als normale Fans. Er hat Statistiken parat, die den genauen Niedergang belegen. Er spricht immer nur in Superlativen, absolutiert alles und lässt kein Widerwort gelten. Wer ihm widerspricht, muss verblendet, geistig zurückgeblieben oder einfach noch „sehr, sehr jung und unerfahren“ sein (oder auf der Gehaltsliste des Betreibers!).
Auf eine Frage hat auch er allerdings keine Antwort: „Warum er denn so viel Zeit auf etwas verwendet, das ihm so viel Missvergnügen bereitet?“
Das Äquivalent zu Bashern beim Fußball, ihr ahnt es sicher, sind die Hooligans. Denen geht es schon lang nicht mehr um den Fußball, sondern um eine zünftige Schlägerei danach.
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Mike Donais, Senior Designer bei Blizzard, gibt in einem neuen Blogbeitrag Tipps für das perfekte Deck in Hearthstone, mit dem ihr eure Gegnern vom Spielbrett fegen könnt! Wir haben seine Tipps noch etwas ergänzt und wünsche euch viel Spaß beim Testen.
Das wichtigste ist eine Strategie bei der Zusammenstellung der Karten. Wenn ihr ein bestimmtes Thema verfolgt, solltet ihr euch zunächst darüber Gedanken machen, was ihr wollt. Soll es ein aggressives Rush-Deck sein, mit dem ihr mit etwas Glück sehr schnell genug Schaden austeilt, ehe euer Gegner ins Spiel findet? Dann nutzt effiziente Diener mit hohem Schaden, am besten über Fähigkeiten wie Sturmangriff, damit sie direkt Schaden austeile, sobald ihr sie spielt.
Oder mögt ihr es lieber etwas langsamer und sicherer? Dann setzt auf Gegner mit Spott und Heilung, um für den Notfall gewappnet zu sein – und den Rushern den Wind aus den Segeln zu nehmen, in dem ihr sie mit günstigen Spott-Dienern topediert. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit ganze Decks um bestimmte Karten wie Malygos – aber gerade für Neulinge ist das erstmal unnötig.
Wenn euer Deck steht, geht es an die Eröffnung des Spiels. Stellt euch dafür fünf bis zehn Karten zusammen, die nur ein bis zwei Mana verbrauchen – so könnt ihr direkt zu Beginn Diener in die Schlacht schicken, ohne unter Mana-Mangel zu leiden. Sollten sich auf eurer Starthand nur gute Karten mit deutlich mehr Mana befinden, solltet ihr eine tauschen, um die Chance auf eine 2-Mana-Karte zu erhalten. So könnt ihr mit etwas Glück direkt am Anfang auftrumpfen.
Dementsprechend ist es natürlich wichtig sich die starken Karten mit hohen Manakosten für die heiße Endphase aufzuheben. Es ist auch sinnvoll auf Karten zu setzen, durch die ihr immer mal wieder Karten zieht oder Diener nutzt, die dies automatisch tun, um eine größere Auswahl auf der Hand zu haben.
Unter euren Karten sollen sich nur nur “bäm-bäm”-Angriffe befinden, sondern auch zahlreiche Diener, welche den Gegner in Schach halten – denn während er mit den Einheiten beschäftigt ist, werdet ihr nicht direkt angegriffen. Wenn es ihr sogar schafft, mehr Diener als euer Gegner auf dem Brett zu haben, könnt ihr noch in Ruhe damit direkt auf ihn gehen. Behaltet jedoch immer im Hinterkopf, dass jede Klasse besitzt Fähigkeiten, um das Spielfeld zu räumen.
Natürlich ist das alles ein Prozess und euer Deck wird mit der Zeit besser, raffinierter und stärker. Selbst wenn es mal nicht direkt klappen sollte – lasst euch nicht entmutigen und wagt auch mal ungewöhnliche Strategien! Doch egal wie versiert ihr seid, die Faustregel “Planung ist alles!” gilt immer – sowohl bei der Vorbereitung des Decks, als auch bei jedem einzelnen Spielzug, um die Manarestriktion geschickt auszunutzen.
Dafür solltet ihr auch in Betracht ziehen eure Heldenfähigkeit einzusetzen – denn dadurch könnt ihr euch den Einsatz von Karten sparen.
Nochmal einige Tipps in Kürze (durch uns ergänzt):
Überlegt euch, wie ihr spielen wollt
Nutzt eine Mischung aus neutralen und klassenspezifischen Karten
mit einem Kartenzieh-Effekt.
Achtet auf ausreichend günstige Karten für den Anfang
und starke für die Endphase.
Nutzt Diener- und Zauberkarten, darunter auch Kontrolleffekte und Flächenschaden-Karten.
Nehmt aber auch Buff-Karten mit in euer Repertoire auf, um eure Diener zu stärken!
Einige Karten wie die knuffigen Murlocs haben eine tolle Synergie zusammen aufgrund ihrer Buffs.
Ihr könnt Karten mehrfach in euer Deck legen, um die Chance zu erhöhen, diese zu erhalten.
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Vor einigen Wochen haben wir euch das neue Online-Actionspiel Arena of Fate vorgestellt. Nach dem es nun leider ruhig um das Spiel war, sickern nun langsam wieder Informationen dazu durch – inklusive eines frischen Trailers von der E3.
Die Entwickler haben es sich zum Ziel gemacht, Arena of Fate von der Handhabung her leichter bzw. fairer zu gestalten, als beispielsweise die bekanntesten MOBA-Vertreter wie League of Legends und Dota 2, um das Spiel für die breite Masse zugänglicher zu machen. Aber auch frustrierte MOBA-Spieler möchte man gewinnen. Von Anfang sei es bei den Designentscheidungen wichtig gewesen, “toxische Gameplayelemente” der Konkurrenten auszumerzen.
In einem Interview mit joystiq.com führte Crytek Producer David Bowman vor allem ungerechte Last-Hit-Beuteverteilungen oder unnötig in die Länge gezogene Matches auf. Dem Team sei auch wichtig, dass der Schwerpunkt einer Partie wieder mehr im actionreichen Kampf liegt und nicht etwa beim Gold farmen oder dem Weg zum Händler.
Kurz gesagt: So wie die Entwickler von Wildstardie von World of Warcraftabtrünnig gewordenen Spieler möchte, versucht Crytek MOBA-Anfänger anzulocken. Ein Autor der englischsprachigen Seite gamespot.com, der auf der E3 Arena of Fate antesten durfte, beschrieb es als Casual-MOBA, zu dem er sofort Zugang hatte. Für ihn seien MOBAs bisher ein verwirrendes Feuerwerk an bunten Effekten und komplizierten Zahlen gewesen, aber mit diesem Titel konnte er sich sofort anfreunden. Außerdem lobte er das interessante Setting des einsteigerfreundlichen LoL und Dota 2 Konkurrenten.
Dazu werden Märchen-Helden und historische Berühmtheiten bemüht, mit denen ihr in spannenden 5 vs 5 Kämpfen gegeneinander antreten werdet. Zur Auswahl werden insgesamt 30 Charaktere stehen, bislang sind 16 davon bekannt:
Rotkäppchen
Fenrir (Fenriswolf)
Jack the Ripper
Richard Löwenherz
Arachne
Blackbeard
Grendel
Chupacabra
Baron Samedi
Van Hellsing
Nikola Tesla
Polyphemus
Robin Hood
Baron Münchhausen
Jeanne d’Arc
Frankensteins Monster
Während der Kämpfe sammelt ihr Punkte durch die Zerstörung von Türmen, Töten von Gegnern oder besiegen eines großen Titanen auf der Karte. Sobald ihr zehn Punkte gesammelt habt oder 20 Minuten vergangen sind, ist das Match vorbei.
Dabei gilt: Einer für alle, alle für einen. Wenn ihr im Team auf einen Gegner geht, wird nicht nur der belohnt, von dem der Kill ausging, sondern alle gleichermaßen. Doch damit nicht genug: Crytek möchte in Arena of Fate keinen Item-Shop integrieren, in dem ihr zusätzliche Ausrüstung oder Boosts kaufen könnt. Damit soll das Teamplay gefördert werden und Ungerechtigkeiten ausgemerzt!
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Ein Free-to-play MOBA ohne Item-Stom – das wird spannend! So richtig kann man sich das noch gar nicht vorstellen, oder? Wenn Crytek das wirklich durchzieht, wäre das wirklich ein Schritt in Richtung Fairness. Doch andererseits amotisieren sich F2p-Games gerade darüber. Wird dann etwas anderes Geld kosten oder am falschen Ende vielleicht gespart? [/intense_testimony_text]
In diesem neuen Trailer erhaltet ihr einen Einblick in das Gameplay von Arena of Fate:
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Während sich einige Spieler schon an den normalen 5er-Instanzen im SF-MMO WildStar die Zähne ausbeißen und frustriert aufschreien, haben europäische Top-Gilden bereits mit den Raid-Instanzen begonnen und die ersten vier Bosse gelegt.
Spieler, die WildStar bereits in der Beta gezockt haben oder sich über das Spiel informierten, wussten es längst: WildStar ist wesentlich schwerer als andere MMOs. Schon die erste Instanz mit Level 20 erweist sich für einige Spieler als zu hart und die teilen ihren Unmut in den Foren mit. Nach zahlreichen Wipes löse sich regelmäßig die Gruppe auf. Sogar wenn man die Verliese abgeschlossen habe, seien die Belohnungen zu gering: Es gebe zu wenig EXP und zu schwache Items, so die Resonanz einiger Spieler in englischen Foren.
Für die einen ein Dungeon, für die anderen das längste Wipe-Fest der Welt
Die Kombination aus dem Gruppen-Finder, der Spieler relativ willkürlich in ein Verlies zusammenwürfelt, scheint in Wipe-Festen zu münden. Der Entwickler Carbine ist sich des Problems bewusst. Vor allem die Beschwerden über die zu geringe Belohnung für das zu hohe Risiko nimmt man ernst. Man denkt darüber nach, die Belohnungen der Dungeons zu erhöhen.
Gegen die Forderung nach Nerfs gibt es allerdings auch eine Gegenbewegung. So mancher Spieler freut sich über den knackigen Schwierigkeitsgrad. Diese Fraktion der Spielerschaft hält dagegen, die neuen Spieler müssten sich lediglich an Grundprinzipien wie ständiges Movement oder das Unterbrechen gewöhnen, das in WildStar eben anders laufe. Denn hier müssen mehrere Spieler gleichzeitig ihre unterbrechenden Fähigkeiten benutzen, denn nur dann bricht der Gegner tatsächlich seinen Skill ab.
Die ersten vier Raid-Bosse down, trotzdem halten die Raids was sie versprechen
Auf einem höheren Niveau haben Raidgilden ebenfalls mit den Anforderungen WildStars zu kämpfen. Eine ganze Reihe von Top-Gilden beißt sich im Moment an den knackigen Raids in WildStar die Zähne aus. Vor allem die Zugangsquest macht ihnen zu schaffen.
Während in anderen Spielen bereits nach kurzer Zeit „Content clear“ gemeldet wird, ist das bei WildStar noch in weiter Ferne. Eine englischsprachige Gilde mit einem geschmacklosen Gildennamen hat es nun geschafft, die ersten 4 Raid-Bosse der Gen-Archives zu besiegen. Angeblich den ersten nur mit 16 von 20 Leuten, die anderen 4 hatten ihre Zugangs-Quest noch nicht abgeschlossen. Den zweiten Boss, Kuralak, hatte man dann mit 19 Mann besiegt, und Phagemaw und Phagetech Prototypes, die Bosse Drei und Vier, gestern wahrscheinlich mit 20 Leuten. Den ersten Raidboss der Gen-Archive haben wir Euch bereits vorgestellt.
Dass 2 Wochen nach dem Release erst 4 Raid-Bosse down sind, obwohl die Gilden ausgiebig Gelegenheit hatten, die Encounter auf dem Beta-Server zu testen, spricht für einen erstaunlich happigen Raid. Vor allem wenn man bedenkt, welche in zahlreichen Schlachten gestählten Kaliber hier im Rennen um die Firstkills antreten. Der 40er-Raid wird sicher noch einmal anziehen, die Bosse dort wurden nicht zum Testen freigegeben.
Carbine selbst rechnet damit, dass es 1 Monat dauern werde, bis die ersten Gilden den 20er Raid clear haben und sich in den 40er aufmachen. Wobei man dafür entweder ein Bündnis mit einer anderen Progressgilde braucht oder zwei komplette Raids durch den 20er durchschleusen muss.
Wahrscheinlich werden die Gilden dennoch etwas schneller sein als den angenommen einen Monat. Im Moment stehen noch 2 Bosse und eine Reihe von Mini-Bossen vor den führenden Gilden. Von Seiten der Raider sind übrigens keine Rufe nach einem Nerf überliefert.
Update 14.06.2014: Die englische Gilde hat mittlerweile den fünften Raid-Boss in den Gen-Archiven besiegt. Auch die Phageborn Convergence streckte ihre genetisch veränderten Waffen. 4 Mini-Bosse und der Endboss „Dreadphage Ohmna“ stehen nach der Phageborn Convergence an, bis hier der Worldfirst-Clear vermeldet werden kann. Es sind allerdings auch andere Gilde mittlerweile so weit vorgedrungen, so dass es ein spannendes Rennen um den World First geben könnte.
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Im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online sorgt jetzt eine etwas kryptische Äußerung eines Community Managers für Kopfkratzen. Deutet er doch an, dass neben der Dunklen Bruderschaft und der Diebesgilde bald auch die Morag Tong, eine Gilde von Meuchelmördern, ihren Weg nach Tamriel finden könnten.
Im offiziellen deutschen Forum zu The Elder Scrolls Online ist es passiert. Ein Fan wollte wissen, ob denn noch mehr Fraktionen ihren Weg ins Spiel finden würden, die dann mit neuen Fertigkeitslinien verbunden sind – wie bisher die Krieger- und die Magiergilde. Mit der bereits angekündigten Dunklen Bruderschaft und der Diebesgilde, die ins Spiel kommen, seien ja schon zwei bekannt.
Deutscher Community Manager spricht in Rätseln
Der deutsche Community Manager Kai Schober machte sich den Spaß und antwortete in einem nur scheinbar vagen Satz:
Es gibt noch Manche Organisationen Ringsum, die Abgesehen von den existierenden Gilden in Tamriel mehr Oder weniger bekannt sind und die Noch ins Game kommen könnten.
Nun wäre es relativ unwahrscheinlich, dass ein Community-Manager derart wild Wörter groß oder klein schreibt. Nimmt man die großgeschrieben Anfangsbuchstaben dieses Satzes zusammen, kommen die „Morag Tong“ heraus: eine Attentäter-Gilde in Morrowind, die sich dem Deadrafürsten Mephalas verschrieben hat. Die Morag Tong sind eine legalisierte Gilde von Meuchelmördern – entsprechende Aufträge wären mit Sicherheit aufregend und blutig.
Heute Abend startet die Weltmeisterschaft mit dem Spiel Brasilien gegen Kroatien – und natürlich bleibt auch die MMO-Welt von diesem Event nicht unberührt. In Dragon’s Prophet wurden eigens dafür Trikots und ein Fußball-Haustier eingefügt, welche ihr u.a. gegen Dracheninsignien erstehen könnt. Gott sei Dank geht die WM noch ein wenig, ihr habt also genug Zeit, genug Tägliche Quests zu erledigen, um die benötigte Während zu sammeln.
Damit wollte sich das Team von Wargaming nicht begnügen. Sie haben eigens für die WM einen Spielmodi erstellt und diesen in den frischen Patch 9.1 implementiert! Ja, ihr habt richtig gelesen. Holt den T-62A SPORT aus der Garage und begebt euch auf das Schlacht… äh Fußballfeld, um dort spannende 3 gegen 3 Gefechte auszutragen. Oberstes Ziel ist natürlich den Ball ins Tor zu bekommen – oder den Feind daran zu hindern! Leider könnt ihr sie nicht einfach abballern, sondern müsst damit Vorlieb nehmen, sie mit Granaten zu stunnen oder ihnen in die Ketten zu fahren. Keine Sorge, es gibt keinen parteiischen Schiedsrichter! 😉
Ein Tor wird in World of Tanks gewertet, sobald ihr den Ball mit dem Panzer hinter die Torlinie buchsiert habt. Sobald ihr drei Tore geschafft habt oder sieben Minuten vergangen sind, ist das Spiel vorbei. Für jedes abgeschlossene Gefecht erhaltet ihr folgende Belohnungen:
Den verbesserter Waffenrichtantrieb nach 50 Siegen – jedoch nur einmal pro Konto
+ 500 Erfahrungspunkte für jede Teilnahme an einem Spiel
+ 500 Erfahrungspunkte extra für jedes gewonnene Spiel
Für euren ersten Sieg in einem Fußballgefecht erhaltet ihr die Spezialmedaille “Fußballspieler 2014”. Die Zahl darin gibt, wie oft ihr bereits siegreich beim WM-Event wart. Beim ersten Mal ist die Medaille noch etwas nackt, aber ab dem 2. Sieg wird der Zähler dann angezeigt.
Wie steht es mit euch? Seid ihr genervt von dem WM-Trubel, den erschütternden Berichten aus Brasilien und dem Hype um die Spieler? Oder freut ihr euch schon auf spannende Fußballspiele?
Ich find es wirklich eine tolle Idee, die Wargaming da umgesetzt hat. Vor allem, weil man Panzer nun wirklich nicht direkt in Verbindung mit Fußball bringt. 😉 Das die meisten MMOs Trikots etc. im Ingameshop gegen Geld anbieten ist wiederum… naja. Wirtschaftlich verständlich, aber da finde ich die Lösung wie in Dragon’s Prophet schon besser, in dem man sich die Insignien eben einfach erspielen kann.
Bereits vor einigen Wochen kursierte das Gerücht, dass die Entwickler von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn an einem Hochzeits-System arbeiten. Es wurden spezielle Kostüme zu diesem wunderbaren Anlass versprochen und natürlich würden auch Eheringe nicht fehlen. Doch nach einer Ankündigung aus dem Jahre 2012 galt diese Möglichkeit nur für männliche und weibliche Charaktere. Zum Thema gleichgeschlechtliche Ehen wollte man erst das Feedback der Community abwarten:
As for same-sex marriage, this is an extremely controversial topic that has been under discussion in the MMO world for the past few years. First we would like to start out with opposite-sex marriage, and then consider the feedback from our players in order to make a careful decision.
Dann war es lange still um das Thema. Auf der E3 wurde die Frage bei einer Pressekonferenz nun nochmal aufgeworfen und darauf antwortete Producer Naoki Yoshida sinngemäß: Das Entwicklerteam arbeitet noch weiter an der Idee – und was noch wichtiger ist: Es wird gleichgeschlechtliche Ehen geben! Ihr könnt also heiraten wen ihr wollt, egal welches Volk, welcher Nation oder welchem Geschlecht euer Partner angehört. Damit will man mit den gängigen Vorurteilen brechen und diese nicht in Eorzea ausleben!
Leider sind bislang noch nicht viele Informationen dazu durchgesickert, aber bestätigt wurde in dem Interview, dass es spezielle Mounts für Ehepaare geben wird, auf denen sie reiten können – eventuell sogar zusammen. Wichtig ist auch: Ihr solltet gut auf den Ring aufpassen, denn wenn ihr ihn wegwerft, gilt das als Trennung!
Was haltet ihr von diesem Sinneswandel? Hat Heiraten überhaupt noch etwas in einem modernen MMO zu suchen? Oder ist die Diskussion insgesamt total überflüssig, denn Liebe ist Liebe – egal welches Geschlecht?
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Als verheiratete Frau kann ich natürlich total verstehen, dass der Wunsch nach einer romantischen Hochzeit auch in MMOs besteht. So etwas gehört einfach zu den magischsten und wunderbarsten Momenten überhaupt. Wieso sollte man das also nicht virtuell genießen können? Für Rollenspieler ist das ganz normale Leben – mit Ehe und Kindern – oft ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Natürlich kann man sich auch ohne ausgeklügeltes Heiratssystem ingame das Ja-Wort geben, denn auch in anderen MMOs wusste man sich immer zu helfen. Aber es ist eine schöne Idee und ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung.
Die Frage, ob auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürften mag kontrovers sein – aber ist Liebe nicht Liebe? Wer wäre ein Spielehersteller, sowas zu unterbinden? Was sagt ihr dazu?[/intense_testimony_text]
Das ganze könnt ihr euch hier nochmal als Video ansehen. Ab ca. 2:28:30 geht es um das Weddingsystem in Final Fantasy XIV: ARR und gleichgeschlechtliche Ehen:
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Das Götter-MMO Skyforge rockt die E3 mit einer Gameplay-Präsentation und stellt ein innovatives Spielkonzept vor: Man wechselt nicht nur die Skills im Feld, sondern gleich die ganze Klasse.
So etwas wie eine starre Festlegung auf nur eine Klasse wird es bei Skyforge, dem MMO von Team Allods, nicht geben. Zwar entscheidet man sich zu Beginn für eine Klasse, doch kann man sich im Laufe des Aufstiegs zum Gott dann auch beim Fertigkeitsbuffet anderer Klassen gütlich tun. Das sorgt dafür, dass jeder angehende Gott und jede Göttin eine ganz bezaubernde, einzigartige Schneeflocke ist, die aus einem wilden Mix von Fertigkeiten zusammengesetzt wird. Die sind in einer Art Fertigkeits-Atlas gegliedert.
Nie mehr auf den Heiler warten
Laut dem Team Allods erlaubt das Konzept einer Gruppe von Spielern ständig die Rollen zu wechseln, um so die Schlagkraft und Zusammensetzung des Raid-Teams je nach Boss zu verändern. Auch Ausfälle im Roster könnten so leicht kompensiert werden. Für den Wechsel zu einer anderen Klassen, muss man nicht in die Stadt oder zu irgendeinem Trainer, sondern das geht direkt vor Ort, lediglich außerhalb des Kampfes muss man sein.
Mit dem Gunner, dem Lightbinder und dem Berserker wurden auf der E3 drei neue Klassen vorgestellt, die bekannten MMO-Archetypen entsprechen. Anfang April wurden bereits der Paladin und der Cyromancer vorgestellt. Bekannt ist zudem, dass noch eine Stealth-Klasse ins Spiel kommen soll. Im Moment sprechen manche Quellen von 10 Klassen zum Release, andere von 15. In jedem Fall möchte das Team Allods auch nach dem Release noch neue Klassen ins Spiel bringen.
Kraft durch Glauben
Laut einem Tester der englischen Gaming-Seite massively erinnere ihn die Steuerung des Games an DC Universe Online. Das Crafting-System sei stark mit Followern verbunden, die ein Spieler auf seinem Weg zur Göttlichkeit um sich scharen muss. Denn nur durch denn Glauben kann er sein ultimatives Ziel erreichen und ein Gott werden.
Allgemein bestätigt der Tester von massively auch den Eindruck, den wir in unserem Special zu Skyforge vor ein paar Wochen schilderten: Das Spiel geht in eine Arcade-MMO-Richtung und hat bereits jetzt neben einer extrem schicken Grafik einige interessante Ideen zu bieten. Ob’s für den Olymp reicht, werden Spieler wahrscheinlich erst in einem Jahr erfahren. Im Moment ist immer noch kein Datum für eine offene Alpha oder eine Beta bekannt.
Der Trailer für Skyforge sieht dennoch schick aus und sorgte bei der E3 für einige „Ahhs“ und „Ohhhs“.
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In Schweden findet vom 14. Juni bis zum 16. das größte Hearthstone-Turnier der Welt statt. 12 der besten Spieler weltweit und 4 WildCards werden gegeneinander antreten. Das Ganze wird live auf einer neuen Webseite übertragen.
Bei E-Sport denken die meisten an Echtzeit-Strategiespiele wie Starcraft oder an MOBAs wie League of Legends, aber auch Blizzards vermeintliches Casual-Kartenspiel Hearthstone eignet sich erstaunlich gut für den E-Sport. Die Duelle der einzelnen Zocker schwingen hin und her. Für Zuschauer haben sie den Reiz, dass sie zahlreiche Anregungen für das eigene Deck-Building geben – sofern man die richtigen Karten hat.
Denn eines ist klar: Die Jungs, die hier antreten, haben das Meta-Game im Schlaf drauf und definieren es sogar neu. „Normale“ Spieler können sich hier ein paar Tricks abgucken und sie direkt anwenden. Wer das bei Christiano Ronaldo oder Neymar versucht und da ein paar Tricks kopiert, wird sich wahrscheinlich das Kreuzband reißen. Und auch wer die Schnellklicker mit katzenhaften Reflexen bei Starcraft oder LoL imitiert, wird sich wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden die Finger verknoten. Das kann bei Hearthstone nicht passieren.
Zum Feld der 12 besten Spieler gehören mit Ek0p für Doge Hoge und Gaara vom Tempo Storm auch 2 deutsche Spieler. Ek0p wird in der Gruppe A am 14. Juni antreten, Gaara hat es am Tag danach auch mit Spielern aus dem WildCard-Feld zu tun.
Die relativ neue Seite viagame.com richtet das Turnier auf der Dreamhack in Schweden aus, featuret es schon eine Weile und wird es auf der eigenen Seite live übertragen. Die Preisgelder beim Turnier summieren sich auf 25.000$.
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Im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online könnte es nun doch bald Arenen und Schlachtfelder geben. Im Vorfeld der E3-Präsentation von Zenimax hat ein Fan schon einen Blick auf den ESO-Stand werfen können. Was er dort entdeckt hat, lässt die Gerüchteküche brodeln und die Fans frohlocken.
Es sind nur zwei pixelige Screenshots, die dort auf reddit aufgetaucht sind, aber offenbar ist etwas dran. Ein spezieller 3-gegen-3-Modus, so berichtet das reddit-Mitglied, sei gerade ausprobiert worden, als er am Stand von ESO vorbeilief. Auf seine Nachfrage, was das sei und ob bald ins Spiel komme, habe er die Antwort bekommen, das sei für die E3 geplant.
Viel kann man leider nicht erkennen, aber auf der E3 gibt es anscheinend eine 3vs3 Demo (Bild von donjuice).
Der Modus scheint einer Capture-the-Flag-Arena zu ähneln, wie sie in anderen Spielen üblich ist. So war eine Art Flagge in der Mitte der Arena angeordnet, um die Spieler stritten. Laut dem Redditor sah das ganze nach einer Menge Spaß aus.
Das Fehlen von PvP-Modi außerhalb des großen Schlachtfelds Cyrodiil ist ein heikles Thema unter den TESO-Fans. Während einige mit dieser Entscheidung zufrieden sind, fordern andere vehement die Einführung von Arenen oder Schlachtfeldern. Einige gehen sogar soweit und machen ihr Weiterspielen von der Einführung solcher Modi abhängig.
Bisher gab es von Zenimax kein Signal, sich in diese Richtung zu bewegen. Mit der nun aufgetauchten Präsentation könnte das anders sein.
Ein Mitarbeiter von Zenimax hat in dem Reddit-Thread selbst gepostet, die Sache aber weder dementiert noch bestätigt. Es ist nun lediglich bekannt, dass Brian Wheeler, der Kopf hinter dem PvP von ESO, auf der Spiele-Messe E3 anwesend ist. Fans folgern daraus, dass eine Ankündigung zum PvP anstehen könnte. Konsolen-Spieler, im Moment wahrscheinlich die attraktivste Zielgruppe für The Elder Scrolls Online, könnte man vielleicht mit Arenen oder einem kleineren Schlachtfeld, wie es in Shootern üblich ist, eher für The Elder Scrolls Online begeistern.
Sobald Näheres bekannt wird, teilen wir das mit.
Update am 12.6.: Jetzt ist auch das offizielle Statement von Zenimax raus. Der Arena-Modus, der auf der E3 präsentiert wurde, sei speziell für Messen konzipiert worden, um Zuschauern und Spielern mit einem schnellen Match einen Einblick in das Kampfsystem von TESO zu geben.
Da The Elder Scrolls Online ein sich stetig entwickelndes Spiel sei, könne man eine Art „small-scale“-PvP durchaus ins Spiel bringen, wenn nur genügend Spieler danach verlangten.
In diesem Youtube-Video könnt ihr den Modus in Aktion bestaunen:
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