Mecker Mittwoch – WildStar: Megaserver-Maßnahme und Rollenspieler-Rage

Ganz brandheiß habe ich mich bei meinem allmittwöchlichen Aufregen für ein neues Thema entschieden, dass im wahrsten Sinne des Wortes “wie die Faust aufs Auge” passt.

Die WildStar-Server werden zu sogenannten “Megaservern” zusammengelegt, und wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es nach diesem Schritt noch genau zwei europäische Server: einen für PvE und einen für PvP.

Die positiven Aspekte sind da

Ich kann Carbines Entscheidung absolut nachvollziehen. Viele Realms sind aktuell relativ leer und große Raidgruppen bilden sich aufgrund der harten Anforderungen an Spieler nur selten bis gar nicht. Einen Wettkampf um die “Worldfirstkills” gibt es quasi nicht, auch wenn einige wenige engagierte Gilden natürlich ihr Bestes geben.

WIldStar Kriegsbasis
Die Warplots dürften durch den Servermerge an Popularität gewinnen. Bisher haben nur wenige eine Kriegsbasis zu sehen bekommen.

Auch das große Feature der Warplots wird bisher nur selten genutzt – akuter Spielermangel ist oft ein Grund, denn bei Weitem nicht alle haben Lust auf PvP und dann erst recht nicht in einer so großen, koordinierten Gruppe zu spielen.

Die genannten Probleme lassen sich durch Megaserver beheben, das sehe ich ein. Und doch könnte ich weinen.

… aber ihr bekommt doch Nachnamen! Und neue Leute!

WildStar Housing Bar
Kleiner Wermutstropfen: An der Taverne könnten schon bald Neulinge Platz nehmen.

Ich höre die kleinen Stimmen im Rollenspielforum, die verzweifelt versuchen die positiven Aspekte aufzuzeigen, welche so ein Megaserver auch für Rollenspieler haben kann. Neue Leute könnte es bringen, denn wenn alle auf einem Server sind, ist die Chance hoch, dass sich Neulinge für das RP begeistern lassen. Sicher, das ist ein gültiger Punkt. Doch für jeden neuen Rollenspieler kommen auch zehn Trolle dazu, die einfach nur Spaß daran haben, anderen den Spaß zu nehmen und das geht beim Rollenspiel sehr einfach.

Ein zweiter Punkt ist, dass die Nachnamen doch wohl DER realisierte Traum eines jeden Rollenspielers sind. Kurz und knapp: Sind sie nicht. Meine Cortyn heißt schon jetzt mit Nachnamen Leafshade, ob das über ihrem Kopf steht oder nicht, ist vollkommen unerheblich. Ein nettes Feature, das man schon jetzt durch Addons haben konnte, wenn man es denn unbedingt wollte. Ich will es nicht. Ich will auch den ganzen Rest nicht.

WildStar nimmt, was es mir gab

Aktuell spiele ich auf “Toria”, dem deutschen RP-PvE-Realm und der ist ziemlich leer.

Als Rollenspieler ist ein halbwegs leerer Server ein Segen, denn das hat zu interessanten Entwicklungen geführt. “CREDD” hat etwa in den ersten Wochen nur 1-2 Platin gekostet, ohne angeben zu wollen: Ich spiele das nächste Jahr WildStar komplett umsonst aufgrund dieses geringen Preises. Wenn ich Geschichten davon höre, wie CREDD auf anderen Realms 50 Platin und aufwärts kostet, da kann ich nur zufrieden grinsen. Das endet.

WildStar
Auf Toria geht es familiär zu: “Jeder kennt jeden”.

Ein zweiter, schöner Vorteil eines halb leeren RP-Servers ist, dass man so gut wie alle Spieler kennt. Ich kenne fast alle Spieler und zumindest jede Gilde auf dem Realm ist mir ein Begriff. Es ist schwer in richtige Worte zu fassen, aber es fühlt sich an wie ein großer Bekanntenkreis, vereint unter dem Realmnamen Toria. Jeder kennt jeden, sowohl bei den Verbannten als auch bei dem Dominion. Das endet.

Es ist dieses Gefühl von Zusammengehörigkeit, das Gefühl von einer Gemeinschaft, die sich über knapp drei Monate nun gebildet hat, das zerstört wird, indem man alle Spieler mit einer Flut von “Olololol-Epics!”-Leuten zusammenpackt. Nein, ich halte mich und alle Rollenspieler nicht für etwas besseres und ich kann auch gar nicht für alle sprechen, aber ich habe einfach andere Erwartungen an ein Spiel. Und Rollenspiel ohne die passende Umgebung ist schwierig. Denn RP ist nicht nur “was man selbst draus macht”, sondern auch stark von dem Umfeld abhängig. Und versucht mal auf einem Fußballfeld Tennis zu spielen, während zwei Mannschaften um die Wette kicken. Es klappt nicht.

Meine Idee: Etwas naiv, vielleicht undurchdacht

WildStar

Meine Option ist vielleicht etwas zu romantisch verklärt, aber lasst sie mich erklären: Warum legt ihr nicht alle Server zusammen, außer den RP-Servern? Lasst uns mit unserer kleinen, heilen Welt einfach in Frieden! Wir wollen keine großen PvP-Gruppen oder super Raidwettkämpfe, uns erfreut es schon, wenn man sich auf einen Stuhl per Klick setzen kann! Ja, ich höre schon euer Gegenargument, dass es ja auch PvEler gibt, die auf einem RP-Server sind und diese wollen doch auch Inhalte erleben. Lasst sie umsonst transferieren, wie es schon jetzt der Fall ist!

Ich habe ja doch keine Wahl

Ich weiß, es wird nie so heiß gegessen, wie gekocht wird, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und das Wild erst verteilen, wenn es erlegt wurde. Aber all diese Schlaumeiersprüche helfen mir momentan nicht darüber hinweg, einfach unheimlich trübselig über diese Entscheidung zu sein. Die letzten Monate Rollenspiel waren gerade deswegen grandios, weil es kaum Belästigung von “Nicht-Rollenspielern” gab, weil man einfach mitten in der Hauptstadt RP betreiben konnte, ohne dass man von der Seite blöd angemacht wird, wie albern man sich doch aufführt.

WildStar
xXxShàdôwhúntâxXx kommt angelaufen. Für RPler gilt dann: Lieber verstecken, bevor es zu spät ist.

Das wird ein Ende haben und spätestens wenn xXxShàdôwhúntâxXx zum ersten Mal durch meinen Bildschirm hüpft, wird meine Cortyn dem Housinggegenstand “Strick” mit einem Mal mehr Aufmerksamkeit schenken. Ob sie bald von einem ihrer geliebten Bäume baumelt, kann nur die Zeit zeigen.

Nach dem zweiten Durchlesen dieser Kolumne fällt mir auf, dass ich schon lange nicht mehr so negativ, so melancholisch traurig geschrieben habe. WildStar und das Rollenspiel ist mir eine Herzensangelegenheit geworden – bitte macht es mir nicht kaputt. Bitte, Carbine, bitte.

Hearthstone: Neue Klassen – Nein, Neue Helden – Ja

Bei Blizzards kostenlosem Online-Kartenspiel Hearthstone könnten bald neue Helden ihren Weg ins Spiel finden. Mit neuen Klassen ist hingegen nicht zu rechnen.

Im Interview mit mmorpg.com schloss Eric Dodds, der Lead Designer an Hearthstone, die Einführung von neuen Klassen auf absehbare Zeit aus. Zwar erfreuten sich der Todesritter und der Mönch in der World of Warcraft einiger Beliebtheit, in Hearthstone habe man allerdings neun Klassen und die seien mit der ganzen Mengen an Kombinationen auch erstmal genug.

Das hänge auch mit der Anzahl der Match-Ups zusammen, wie sich bestimmten Klassen gegen andere machten. Neue Klassen seien nichts, was man für immer ausschließe. Aber Spieler sollten damit nicht in näherer Zukunft rechnen. Von jetzt an sei ohnehin alles möglich und man wird immer ein Auge drauf haben, was die Fans gerade wünschen und worauf sie sich freuen.

Garrosh ist der Buh-Mann – auch in Hearthstone

Hearthstone
Ist schuld: Garrosh Höllschrei.

Bessere Nachrichten hatte Dodds für alle im Gepäck, die es Leid sein, Garrosh Höllschrei spielen zu müssen, wenn es sie nach ihrem Krieger-Deck gelüstet: „Sicher haben wir von den Fans gehört, dass nicht alle von ihnen große Garrosh-Fans sind. Ein paar denken sogar, er ist ein ziemlicher Penner, was ich für eine völlig vernünftige Einschätzung halte.“ Die Einführung von „Skins“ oder alternativen Helden für die bestehenden Klassen sei auf jeden Fall eine Richtung, in die man schaue und über die man intern diskutiere.

Was hält Blizzard vom aktuellen Meta-Game?

Mit Naxxramas habe man erstmal das Ziel erreicht und das bestehende Meta gehörig durcheinandergewirbelt. Man werde in Zukunft ein Auge darauf habe, dass das Spiel nicht zu komplex werde. Im Moment gebe es einige Kombinationen mit dem Todesröcheln, die ein wenig zu „crazy“ für den Geschmack Blizzards sind.

Hearthstone Karte Irrer Wissenschaftler
Mit ein Grund für die Jäger-Schwemme: Der Irre Wissenschaftler.

Im Meta-Game stellte auch Dodds ein Aufkommen des Jägers fest. Bevor man hier balance, wolle man allerdings erstmal abwarten. Dodds scheint nicht der Überzeugung zu sein, dass aus der Jäger-Schwemme schon ein nachhaltiger Trend abzulesen ist. Der Jäger sei dennoch im Moment stärker als man bei Blizzard angenommen hat. Mit so einem Anstieg habe man nicht gerechnet.

Zur Invasion von Warlocks mit Zoo-Decks äußerte er sich ebenfalls. Hierbei handele es sich vor allem um ein Problem auf den mittleren Rangstufen. An der Spitze kämen die Zoolocks kaum noch vor. Wie alles andere behalte man auch das im Auge und werde gegebenenfalls darauf reagieren.

Quelle(n):
  1. MMORPG

World of Warcraft: Sommerschlussverkauf – Legendäre Mäntel im Angebot

Zum letzten Mal vor der Veröffentlichung von World of Warcraft: Warlords of Draenor ist der Buff “Blick des schwarzen Prinzen” auf den Spielern aktiv. Furorion erweist sich noch einmal als besonders wohlwollend und gewährt allen Spielern einen Rufbonus von 100% bei der Fraktion “Der schwarze Prinz”.

Gleichzeitig lassen alle seine Feinde deutlich häufiger die begehrten Questitems “Geheimnisse des Kaiserreiches”, “Siegel der Weisheit”, “Siegel der Macht” und “Runensteine der Titanen” zurück. Wer den legendären Umhang bisher noch nicht sein eigen nennt, sollte die Gelegenheit nutzen und dies nun in Angriff nehmen.

Da der Umhang nicht nur einen einzigartigen visuellen Effekt hat, sondern die Questreihe auch eine der spannendsten Entwicklungen innerhalb der World of Warcraft beschreibt, die mit vielen gescripteten Events gespickt ist, lohnt sich das Abschließen gleich aus mehreren Gesichtspunkten.

World of Warcraft - Legendaere Umhaenge

Der Stärkungszauber bleibt für genau zwei Wochen, also bis zum 16. September aktiv – nutzt die Gelegenheit, bevor sie verstrichen ist!

Quelle(n):
  1. us.battle.net

Destiny: Wohl keine ausführlichen Tests am Release-Tag *Update*

Das Luxus-MMO Destiny wird wohl eine Weile auf die ersten vollständigen Test-Berichte warten müssen.

Wie das Magazin Polygon mitteilt, werden mögliche Käufer von Destiny sich wohl erstmal ohne einen Test des Magazins ihres Vertrauens entweder für oder gegen einen Kauf von Destiny entscheiden müssen. Bei Polygon erklärt man, dass man bei der Presse erst einen Tag vor dem offiziellen Release mit dem Testen beginnen könne. Mit der geringen Zeit und dem gewaltigen Umfang des Spiels sei es unmöglich, den Lesern einen vernünftigen Test zukommen zu lassen.

Bei Destiny wird’s anfangs keine Tests geben, aber Live-Streams

Auf diese Nachricht meldete sich wohl die PR-Abteilung von Destiny bei Polygon. Später las man dort, dass man das Spiel zwar nicht am Montag erhalte, wie ursprünglich angenommen, sondern schon am Freitagnachmittag. Nur helfe das nichts, weil die Server erst am Montagmorgen für die Presse geöffnet würden (das wäre Montagnachmittag unserer Zeit). Allerdings gebe es kein Video-Verbot. Von daher kann man wohl bereits ab Montagfrüh US-Zeit die ersten Live-Streams zum Spiel sehen.

Andere Medien-Outlets haben sich mit den verspäteten Rezensionsexemplaren auch schon beschäftigt. Normalerweise, so schreibt Gamezone, sei so etwas ein sicheres Zeichen für einen Flop. Man erwähnt SimCity, das die Presse vorab auch nicht zu Gesicht bekam. Da habe der Publisher sicher Angst davor gehabt, dass sich potentielle Käufer von Tests abschrecken lassen. Allerdings habe Destiny, so Gamezone weiter, eine riesige Beta hinter sich, habe also schon einen tiefen Einblick erlaubt. Und Destiny sei eben ein Online-Spiel. Hier würde ein Vorab-Test auf leeren Presse-Servern auch nicht das richtige Spielgefühl vermitteln.

Update: Verzögerung bei den Tests wird wohl zu mehr Aufmerksamkeit, nicht zu weniger führen

Update Donnerstag 13:30: Es kommen jetzt immer Berichte rein, wie die großen Computerspiel-Magazine mit dieser News umgehen. Es zeichnet sich wohl ein Trend ab, der Bungie gefallen dürfte: Das Game ist so groß, viele Magazine sprechen vom “größten Release des Jahres”, dass Destiny eine Sonderbehandlung bekommt.

So wollen viele Seiten ausführlich Destiny streamen und sich am Ende jedes Tages darüber unterhalten. Ign.com spricht zum Beispiel von einer ungefähr einwöchtigen Bericht-Erstattung mit 4 Stunden Streams am Tag und Diskussions-Runden im Anschluss. Auch andere Seiten möchten zumindest intensiv streamen. Es scheint also so zu sein, dass die Verzögerung der Tests eher noch zu mehr Aufmerksamkeit führt als zu weniger.

Quelle(n):
  1. Polygon
  2. Gamezone

Guild Wars 2: Heldengarderobe wächst weiter

Die heutige Informationsflut rund um das im September anstehende Feature-Update für Guild Wars 2 beschäftigt sich vornehmlich mit der Heldengarderobe und den neuen, vereinfachten Individualisierungsmöglichkeiten. Die wichtigsten Änderungen haben wir wieder für euch zusammengefasst:

Was trage ich heute, was trage ich morgen…

Die erste Verbesserung betrifft die Ausrüstungsgarderobe ganz im Allgemeinen. Rüstungssets und Skins sind nun deutlich voneinander getrennt und es ist jederzeit klar zu erkennen, ob man gerade etwas einfärbt, ein bestimmtes Ausrüstungsset betrachtet oder Transmutationsladungen verwenden muss, um die Änderungen sichtbar zu machen. Wo wir gerade beim Betrachten sind: Ganz gleich ob ihr ein bestimmtes Rüstungsset freigeschaltet habt oder nicht, in der Vorschau könnt ihr alle Kleidungssets anprobieren – wenn diese noch gesperrt sind, verrät das Interface sogar, ob sie gerade erhältlich sind, bzw. ob sie für einen reduzierten Preis angeboten werden.

Todesstöße: Jetzt auch in der Garderobe

Guild Wars 2 Finisher

Der gut sortierte Kleiderschrank von heute hat natürlich auch Todesstöße parat, diese sind ab jetzt ebenfalls in der Garderobe aufgelistet, da sie als Teil der Charakterindividualisierung angesehen werden.

Neben der Auflistung eurer bereits vorhandenen Todesstöße seht ihr auch jene, die ihr noch nicht besitzt. Wie schon bei den Kleidungssets kann man sich auch hier eine Vorschau für jede Art des amüsanten Hinrichtens anschauen, wenn man seinen Feind mal wieder in einer PvP-Runde zum nächsten Wegpunkt schickt – ganz gleich, ob ihr den Todesstoß schon besitzt oder nicht.

Miniaturen: Ab September accountweit!

Guild Wars 2 - Miniaturen in der Gardedrobe

Die größte Änderung findet wohl im Bereich der Miniaturen (“Minis”) statt, denn diese können nun dauerhaft für einen Account freigeschaltet werden, wodurch das entsprechende Item natürlich vernichtet wird. Einmal freigeschaltet kann jeder Charakter eures Accounts auf dieses Mini zugreifen, die entsprechenden Plätze in eurem Bankfach werden dann entfernt, sobald ihr die Minis abholt. Wer seine Minis nicht dauerhaft binden will, der kann sie nach wie vor über Doppelklick benutzen und den Gegenstand behalten, falls er den kleinen Begleiter etwa verkaufen möchte. Wie nicht anders zu erwarten könnt ihr alle Miniaturen in der Vorschau betrachten, selbst wenn sie noch nicht in eurem Besitz sind – dies ist besonders praktisch, wenn man sich eine bisher unbekannte Miniatur im Handelsposten anschauen möchte.

In den kommenden Tagen gibt es noch mehr Informationen zu den Themen “Sammlerleidenschaft” und “Handel 2.0”. Den ursprünglichen Beitrag der Entwickler findet ihr wie gewohnt in unseren Quellen.

Quelle(n):
  1. www.guildwars2.com

WildStar legt Server zusammen – trennt nur noch PvP und PvE, NA und EU

Das Science-Fiction-MMO WildStar stellt auf vier Mega-Server um. Man wird deutsche, französische und englische Server zusammenlegen. Die Roleplayer trifft es hart, sie verlieren ihre fürs Rollenspiel markierten Server und müssen mit einem Chat-Kanal Vorlieb nehmen.

Nur noch vier Server wird es weltweit für das SF-MMO WildStar geben. Zwei für PvE, zwei für PvP, jeweils nach Nordamerika und Europa getrennt. Damit folgt man dem Modell von The Elder Scrolls Online. Auch Guild Wars 2 ist diesen Weg erst im April gegangen.

WildStar versüßt Zusammenlegung mit kostenlosen Realm-Transfers

Die Umstellung vom jetzigen System hin zu „Mega-Servern“ ist beschlossen. Game Design Producer Stephan Frost sprach kürzlich in einem Interview davon, dass man sichergehen wolle, Lösungen für jene Probleme zu präsentieren, die mit einem Server-Zusammenschluss einhergingen. Spieler sollten das Gefühl haben, ein solcher Zusammenschluss bringe Gutes. Diese Lösung meint man bei Carbine wohl nun gefunden zu haben und schickte einmal mehr den Director of Operations Cougar los, die Nachrichten zu überbringen.

Einen Zeitplan für die Umstellung nennt man bei Carbine nicht. Bis es soweit ist und die Mega-Server kommen, sind allerdings alle Realm-Transfers kostenlos möglich.

Alle drei zusammen – englische, französische, deutsche Server gibt es nicht mehr

Dem „Turmbau zu Babel“-Problem, dass plötzlich auf einem Server drei verschiedenen Sprachen gesprochen werden, will man mit verschiedenen Sprach-Kanälen entgegenwirken. Die Roleplayer sollen sich hier auch wiederfinden. Für sie werden drei eigene „RP“-Kanäle eingerichtet. Auch diese nach Sprachen getrennt.

WildStar

Zwar verschwinden die Grenzen zwischen den einzelnen Servern, die sich zu einem Mega-Server vereinen. Zwischen den vier Mega-Servern selbst bleiben sie allerdings bestehen. Weder wird man von EU-PvP nach EU-PvE wechseln können, noch andersrum. Auch über den großen Teich geht es nicht, der Regio-Lock bleibt bestehen.

So will WildStar die Probleme lösen, die mit einem Server-Merge einhergehen

Leidige Probleme bei einer Server-Zusammenlegung möchte man bei WildStar so lösen:

  • Gleiche Namen bei Charakteren sollten keine Probleme machen, mit der Server-Zusammenlegung führt man Nachnamen ein.
  • Haben Gilden auf verschiedenen Servern, die zusammengelegt werden, denselben Namen, behält ihn die älteste Gilde mit noch aktivem Gildenleiter. Die anderen Gilden werden erstmal markiert, bis später eine Lösung gefunden ist. Wahrscheinlich werden sie sich umbenennen müssen.
  • Bisher konnten Spieler auf einem Server 6 Charaktere haben, die Zahl steigt nun auf 12. Wer nach dem Zusammenschluss sogar noch mehr Spielfiguren auf seinem Account vereint, kann die behalten, allerdings keine neuen erstellen.
  • Die Freundesliste bleibt bestehen und wird aktualisiert.
Als Grund für die Zusammenlegung nennt man, zumindest indirekt, den Ansturm zum Start von WildStar. Die „erhöhten Kapazitäten“, die man dafür brauchte, seien nun nicht länger erforderlich.

Die Nachwirkungen der Gästepässe?

WildStar
“Du musst bei WildStar mitmachen!” – Viele Freunde wurden über die Gästepässe eingeladen.

Mein MMO meint: Das war wohl unausweichlich. WildStar ist auf aktive Server angewiesen. Cougar schreibt: „Das wiederum ermöglicht mehr Charaktere, mehr Gruppen, mehr Aktivitäten und mehr Schlachtzüge … mehr von dem, das WildStar so aufregend macht.“ Damit hat er völlig Recht. Allein, um den Raidbetrieb am Laufen zu halten, immerhin eines der Prunkstück von Carbine, ist ein gut besuchter Server unabdingbar.

Zum Release hat man Spieler mit Gästepässen auf die Server eingeladen. Das hat gerade zu Beginn einen unheimlichen Ansturm erzeugt, der abflaute und Geister-Server hinterließ. Die Situation, das hat man sicher bei Carbine genauso gesehen, hätte sich in den nächsten Monaten sicher nicht dramatisch verbessert.

Der Server-Zusammenschluss, der jetzt als „Mega-Server“ bezeichnet wird, ist wohl ein Resultat dieser „Gästepass“-Entscheidung zum Release. Da hat man sich noch gefreut, dass man in den ersten Tagen zahlreiche Server nachschießen musste, weil die Warteschlangen gerade auf den PvP-Servern zu lang wurden. Die Nachwirkungen der Aktion hat man in den letzten Wochen gesehen.

Die meisten Spieler, gerade in den USA, sollten von der Zusammenlegung der Server profitieren und nach der Umstellung ein deutlich belebteres WildStar in ihrem Umfeld vorfinden.

Rollensprachler und Nicht-Englischsprachler trifft es wohl hart

WildStar
Zwischen RPlern und Nicht-RPlern könnte es zu Verständnisproblemen kommen.

Rollenspieler, die darauf angewiesen sind, dass die Nachbarn so ticken wie sie selbst, und dass sich jeder an bestimmte Regeln hälft, trifft es allerdings hart.

Auch uns Europäern, die wir darauf bestehen, verschiedene Sprachen zu sprechen, könnte die Umstellung auf den Mega-Server Kompromisse abverlangen. Wobei die Kern-Klientel von WildStar wahrscheinlich keine Probleme damit haben dürfte, sich auf Englisch zu verständigen. Wer WildStar nur begann, weil es über Roleplay-Server verfügte oder auch in Deutsch spielbar war, der könnte sich verärgert vom Spiel abwenden. Die Anzahl der Spieler, die sich wegen zu leerer Server vom Spiel trennen würden, dürfte wesentlich höher sein.

WildStar Raid
Raid-Gilden werden sich über den Zuwachs freuen.

Kurzfristig wird man sich bei WildStar sicher nun einigen Spott der Kritiker anhören und den ein oder anderen „Free2Play“-Schmäh-Gesang über sich ergehen lassen müssen. Auf lange Sicht wird die Umstellung die richtige, ja wahrscheinlich die einzig richtige Entscheidung gewesen sein. Und es ist besser, sie so früh und so klar zu kommunizieren, als lange damit hinterm Berg zu halten und die unausweichliche Zusammenlegung zu verschleppen.

Destiny mit PR-Coup: Mond-Spaziergang dank Google Maps

Beim Luxus-MMO Destiny hat sich Activision nun was Cleveres einfallen lassen, um das Feuer am Köcheln und die Fans bei der Stange zu halten. Mit der Google Technik von Street View geht’s schon jetzt zu den Sternen.

Mit Google zu den Sternen

Okay, das ist was Neues. Eine Woche vorm Release können sich die Fans von Destiny schon zu einer Reise zum Mars, der Venus und zum Mond aufmachen. Dabei verwendet Destiny die Google-Technologie, die auch hinter Street View und Google Maps steckt. Im irdischen Alltag wird die dazu genutzt, um zu sehen, wie der Urlaubsort, an dem man als Kind war, heute so ausschaut, oder um sich anzusehen, ob Rom noch steht.

Bungie verwendet die Technik für andere Zwecke. Mit dem PlanetView können sich die Spieler bis zum Start des MMO-Shooters am 9. September die Zeit vertreiben. Bungie stellt so sicher, dass die Fans Destiny nicht aus den Augen verlieren. Wobei das mit dem Marketing-Budget, mit TV-Spots und riesigen Anzeigen auf den Plätzen der Welt kaum vorstellbar ist.

Mit dem PlanetView geht es auf Mond, Mars oder Venus – in der Destiny-Ausgabe

Destiny Planetview Mars

Bei Destiny wird der Spieler (sogar in Deutsch) zu einem Rundgang auf die Planeten Venus und Mars eingeladen, auch auf dem Mond kann man vorbeischauen. Dabei wundert sich der Reiseführer allerdings: „Was? Keine Waffe dabei? Na ja, wenn Sie meinen.“

Wie der Publisher Activision mitteilt, gibt der PlanetView den Fans nur einen kleinen Vorgeschmack auf die gewaltigen Welt von Destiny, die es ab dem 9. September zu erforschen gilt. Spieler könnten sich hier schon Einblicke in die Hintergrund-Geschichte der Planeten verschaffen, nützliche Tipps zum Gameplay erhalten oder gar Hinweise auf verborgene Items finden.

PlanetView soll später ausgeweitet werden, wenn in DLCs neue Orte hinzukommen

Der PlanetView sei in Zusammenarbeit von Bungie und Google entstanden und verwende die Technik von Google Maps. Das Projekt wolle man auch später fortsetzen. Das heißt wohl, dass man weitere Orte mit PlanetView begehbar, wenn diese durch DLCs ihren Weg zu Destiny finden.

Dass jetzt zu Beginn mit dem Mond, der Venus und dem Mars, nur drei Orte zur Besichtigung offen stehen, ist für einige kritische Fans Anlass zur Beschwerde: Hier könne man sehen, dass der Umfang von Destiny kleiner ist als der Eindruck erweckt werden sollte.

Die Aktion wird zusätzlich noch mit einem Trailer vorgestellt, den wir Euch im Anschluss präsentieren. Zum PlanetView selbst, geht es hier entlang. Das Laden dauert allerdings auch bei schneller Internet-Verbindung ein bisschen. Geduld ist also gefragt. Hierbei und beim Warten auf das Release von Destiny.

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Der MMO-Shooter Destiny erscheint am 9. September für XBox 360, XBox One, Playstation 3 und Playstation 4. Eine PC-Version ist im Moment noch nicht bestätigt, gilt aber als wahrscheinlich.

Quelle(n):
  1. Android-Central

ArcheAge: Rätselraten um Steam-Ausschluss

Das Sandpark-MMO ArcheAge ist seit einigen Tagen aus dem Angebot von Steam verschwunden. Der Community-Manager erklärte im englischen Forum reddit, das habe allein technische Gründen.

Kurz bevor ArcheAge aus dem Angebot von Steam verschwand, mehrten sich die Beschwerden in internen Forum von ArcheAge, dass Spielern unrechtmäßig die Kosten für ein Gründerpaket abgebucht worden seien. Außerdem beschwerten sich Spieler, dass die bei Steam erworbenen Pakete keinen Gründer-Status zuließen.

ArcheAge

Im offiziellen Forum von ArcheAge meldete sich der Community-Manager Evan „Scapes“ Berman zu Wort und sagte lediglich, man wisse darum, dass ArcheAge im Moment nicht bei Steam angeboten werde. Man sei aber in Gesprächen, das zu klären und es zurückzubringen. Auf die Gründe ging er nicht ein. Die Informationslage bleibt weiterhin äußerst dünn. Weder Steam noch Trion Worlds äußern sich auf ihren sozialen Kanälen dazu.

Einzig im englischsprachigen Forum reddit äußerte sich der Community Manager „Scapes“ erneut und erweiterte seine vorherige Aussage etwas. Laut Scapes gebe es lediglich Probleme bei der „technischen Integration“. Man arbeite daran, diese zu lösen.

Zeichen zu setzen, wäre nun wichtig

Mein MMO meint: Transparenz ist immer ein heikles Thema. Zwar sprechen Entwickler heute in einstündigen Streams und großen AMA-Runden oft freimütig über Kleinigkeiten und beantworten ausgesuchte Fragen. Bei einer so wichtigen Sache wie der Verfügbarkeit auf Steam stößt man aber plötzlich auf eine Mauer des Schweigens. Dabei wäre es gerade hier wichtig, möglicherweise verunsicherten Fans ein klares Signal zu geben.

ArcheAge Löwe

In einem Stream im Nachhall zur Open-Beta sprachen „Scapes“ und andere Mitarbeiter von Trion Worlds darüber, dass man im Moment an einem kritischen Stück Software arbeite, das man vom koreanischen Original ins eigene System portieren müsse. An diesem Stück Software hingen die Account- und Rechnungs-Systeme. Dieses Stück Software entscheide, wer im Spiel als Patron angesehen wird und wer nicht. Es ist vorstellbar, dass es damit Probleme geben könnte, wenn es auch noch gilt, Informationen von Steam in dieses System zu integrieren.

Der Start des Spiels in heute auf den Tag genau zwei Wochen stünde sicher unter einem besseren Stern, wenn bis dahin die Steam-Sache geklärt wäre.

Mehr zu ArcheAge findet Ihr auf unserer Themenseite.

World of Warcraft: Kein orcisches Einerlei – Raids in Warlords of Draenor

Bei World of Warcraft steht die Erweiterung Warlords of Draenor an. Bei den namensgebenden Warlords, allesamt potentielle Raid-Bosse, handelt es sich ausschließlich um Orcs. Droht also ein Orc-Overkill? Nähren wir uns der World of Orccraft?

Achtung: Der Beitrag enthält Spoiler zum Raid-Content in Warlords of Draenor. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

„When in doubt, add trolls“, das musste jahrelang, unkten Fans, ein Credo im Raid-Design von Blizzard gewesen sein. Wenn sich grade keine Idee aufdrängte, brachte man einfach eine Troll-Instanz. Ob Zul’Gurub, Zul’Aman oder der Thron des Donners, ganz zu schweigen von den 5er-Instanzen – irgendwie ging’s über die Jahre oft gegen Trolle.

Jetzt dreht sich in Warlords of Draenor, so scheint es, alles nur um Orcs. Alle Warlords sind welche und die werden unter Garantie als Raidbosse in WoD auftauchen. Wer Blizzard kennt, weiß: Auch in den Instanzen werden sich die Grünhäute Braunhäute tummeln.

World of Orccraft? – Ach was, jeder Orc ist anders.

World of Warcraft - Orc

In einem Interview geht der Lead-Designer von World of Warcraft Tom Chilton auf die Bedenken der Fans ein und gibt Entwarnung, es werde nicht nur gegen Orcs gehen. Die erste Instanz zum Beispiel sei mit Highmaul mehr ein Oger-Raid. Am Ende hätten Spieler Gelegenheit, gegen Mar’gok anzutreten, den Hochkönig der Oger. Die würden in Draenor ohnehin eine maßgebliche Rolle spielen.

Und was die Orcs angeht? Da bemüht sich Blizzard zum Beispiel mit der „Lords of War“-Comicserie darum, den Spielern klar zu machen, dass nicht jeder Orc einfach nur ein Orc ist. Mit der Serie werde man den Spielern die Gelegenheit geben, die Geschichte aus den Augen der Orcs und Oger zu betrachten.

Und was ist mit dem Endboss, kennen wir den nicht auch schon zur Genüge?

[quote_box_right]Warlords of Draenor CinematicHintergründe zur Warlords of Draenor Lore [/quote_box_right]

Auch zum Endboss des letzten Raids, Grommash Höllschrei, hat Chilton einiges zu sagen. Der sei ein echtes Urgestein, Spieler kennten ihn noch aus den Strategie-Titeln. Sein erzählerisches Potential sieht Chilton noch lange nicht erschöpft: „Grommash ist eine zentrale Figur in World of Warcraft, schon in den Strategie-Titel wurde er als Charakter aufgebaut. Wir haben seine blutrünstige, von Dämonen befleckte Seite gesehen. Und wir haben ihn ganz anders erlebt, als er Mannoroth das erste Mal erschlug. Jetzt lernen wir eine weitere mögliche Seite an Grommash kennen: Was wäre wenn er die Orcstämme geeint und sich aufgemacht hätte, eine Welt zu erobern?“

League of Legends soll jetzt weltmeisterliches Fußballstadion füllen

Das MOBA League of Legends soll jetzt bei einem Event ein Stadion mit 45.000 Zuschauern füllen.

Der bei Riot Games für den eSport zuständige Mann heißt Dustin Beck. Er glaubt daran, dass die nächste Weltmeisterschaft bei League of Legends noch größer und noch populärer als die letzte wird. Und das will was heißen: Das Finale der 2013 World Championship fand im Staples Center in Los Angeles statt. Dort spielen sonst die Basketball-Team der Lakers und der Clippers. 12.000 Zuschauer sahen hier den professionellen League of Legends-Spielern zu. Das Finale zog 32 Millionen Zuschauer an den Bildschirmen zu Hause an, davon 8,5 Millionen gleichzeitig in der Spitze.

32 Millionen sahen das letzte Weltmeisterschafts-Finale

Jetzt stockt man vom Basketballstadion gleich in die Dimension eines Fußballstadions auf. Riot hat das koreanische Sangnam-Stadion gebucht. Hier fand 2002 das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft in Südkorea statt. Deutschland besiegte den Gastgeber mit 1:0.

Wenn im Sangnam-Stadion Fußball gespielt wird, können hier 75.000 Leute zuschauen. Wenn die LoL-Cracks am Start sind und Riot Games das ganze Equipment und die Bühnen aufgebaut hat, finden noch 45.000 Zuschauer Platz. Dustin Beck ist zuversichtlich, dass man auf jeden freien Platz einen Hintern bekommt. Die Zuschauerzahlen über die Streams will man auch noch steigern. Das Finale findet am 19. Oktober statt.

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  1. www.polygon.com

Destiny: Räumt Eure Festplatten leer, Destiny braucht 40 GB Speicherplatz auf der XBox One

Fotos der Verkaufsbox vom Luxus-MMO Destiny sind ins Internet geleakt. Darauf ist zu erkennen, dass Destiny 40 Gigabyte Speicherplatz brauchen wird.

Destiny Leak
Für die XBox One Version müssen 40GB freier Festplattenspeicher vorhanden sein.

Destiny ist ohnehin schon eine der größten Titel aller Zeiten und die Fans rechneten sowieso mit einem Batzen Platz, den der Titel auf ihren Festplatten beanspruchen würde. Fotos der Verkaufsbox, die jetzt bei imgur aufgetaucht sind, deuten darauf hin, dass ein schönes Spiel halt Platz braucht. Bis zu 40 Gigabyte, ist auf der Box der XBox-One-Version zu lesen, sollten sich Spieler freihalten, wenn sie sich an die Installation des Games machten. Mit den DLCs, die man noch erwartet, sollten sich die Spieler schon mal dran gewöhnen, auf ihren Konsolen Platz für Destiny freizuschaufeln.

Destiny erscheint in einer Woche für die XBox 360, die Xbox One, die Playstation 3 und die Playstation 4. Es bahnt sich schon jetzt an, dass es sich bei Destiny um einen der größten Starts aller Zeiten handeln könnte. Analysten sagen dem Spiel ein riesiges Potential von jenseits der 15 Millionen voraus und bescheinigen dem Game, es hätte das Zeug zu einem echten Bestseller. Der hohe Produktionsaufwand zieht derweil auch die Aufmerksamkeit der Massenmedien auf sich.

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Hearthstone: Letzte Erweiterung wäre fast Karazhan geworden

Bei Hearthstone hätte es die Spieler um ein Haar nach Karazhan verschlagen. Die Kult-Instanz aus „The Burning Crusade“ hätte es zum Schauplatz der ersten Erweiterung bringen können, das wird jetzt aus einem Interview deutlich.

Hearthstone ist gekommen, um zu bleiben. Mit zehn Jahren rechnet Blizzard auf jeden Fall. Da braucht’s einen Haufen an Ideen für mögliche Erweiterungen. Das erste Abenteuer führte die Spieler in die Schreckensnekropole Naxxramas. Genauso gut hätte es auch nach Karazhan gehen können, den 10-Spieler-Raid aus „The Burning Crusade“. Das wäre zumindest dem Producer Yong Woo recht gewesen, wie er in einem Interview mit IGN erzählt.

Karazhan zurück im Ideenpool für Hearthstone

Er selbst habe zu der Truppe gehört, verrät er, die Karazhan lieber als Naxxramas zum Schauplatz der ersten Erweiterung gesehen hätte. Denn er liebt die Instanz persönlich. Da man aber ohnehin Content für zehn Jahre brauche, sei das kein Problem. Karazhan als möglicher Ort einer Erweiterung sei nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Die Idee sei einfach zurück in den Pool gewandert und warte dort auf ihre Zeit. Der Pool ist reich bestückt. Da man auf zehn Jahre in der World of Warcraft zurückblicken kann, herrscht an Wahlmöglichkeiten kein Mangel.

Karazhan - Moroes

Das Schöne bei einem Spiel wie Hearthstone sei es, so Woo, dass man keine Boxen brauche und nicht auf eine Erweiterung pro Jahr oder alle zwei Jahre beschränkt sei. Für Hearthstone plane das Team 5 neuen Content in regelmäßigen Abständen herauszubringen. Die Fans sollten sich noch etwas gedulden, dann würden sie schon sehen.

Mein MMO meint: Für die nächste Erweiterung, davon kann man wohl ausgehen, wird man sich bei Blizzard nicht an einer Raid-Instanz orientieren. Diese eignen sich mit Bossen wohl mehr für Abenteuer. Bei der nächsten Erweiterung, die über 100 frische Karten in Booster-Packs nach Hearthstone bringen soll, braucht man keine Bosse, sondern eine Menge Geschichte, Mobs und Gesichter. Vielleicht bedient man sich bei den Quest- und Story-Lines von Burning Crusade, lässt die Raid-Instanzen außen vor und verkartet dafür vielleicht ein paar 5er-Instanzen?

Was die Abenteuer-Erweiterungen angeht, hat Yong Woo sicher recht: In zehn Jahren kam so einiges an Kult-Instanzen zusammen. Ob es für Hearthstone-Spieler im nächsten Abenteuer nach Karazhan, in die Eiskronenzitadelle, zum Schwarzen Tempel oder nach Ulduar geht, wird die Zukunft zeigen.

Quelle(n):
  1. www.ign.com

Ausgezischelt: Gruppe hinter DDOS-Angriffen auf Guild Wars 2, WildStar und EVE gibt wohl auf

Die DDOS-Angriffe auf WildStar, Guild Wars 2, Hearthstone, EVE Online und andere MMOs gehen wahrscheinlich auf das Konto einer Gruppe, die diese Angriffe auf Twitter fleißig bezwitscherte. Nach eigenen Angaben hat man sich nun aufgelöst.

Was mit einigen DDOS-Angriffen auf Server von NCSoft, CCP und Jagex begann, unter denen vor allem Spieler von Guild Wars 2, WildStar, Runescape und Eve Online zu leiden hatten, erreichte einen ersten skurrilen Höhepunkt, als die „Gruppe“ der Fluglinie American Airlines mitteilte, man hätte gehört, eines ihrer Flugzeuge habe eine Bombe an Bord.

Populär Präsident von Sony Online Entertainment Haupt-Ziel

John Smedley SOE
John Smedley war darüber nicht erfreut.

An Bord des Flugzeugs: Zwar keine Bombe aber der Präsident von Sony Online Entertainment, John Smedley, der das alles gar nicht so komisch fand. Im Zuge der Bombenwarnung wurde sein Flug umgeleitet und er saß in Phoenix auf seinen Koffern. Smedley wird wegen seiner Nähe zu den Fans und seiner Präsenz in den sozialen Netzwerk geschätzt und als Vorreiter einer neuen Transparenz-Politik bei den großen Entwicklern gepriesen. Er hatte kurz vorher getwittert, dass er jetzt einige Stunden kein Internet habe, wegen eines Langstrecken-Flugs.

Unangenehmer Nachgeschmack: Seit dem Vorfall liegt Smedleys Twitter-Account brach. Die Vermutung liegt nahe, dass Smedley die Lust auf zu viel Transparenz nach den letzten Tagen vergangen ist.

Die „Gruppe“ freute sich im Zuge dieser Aktion darüber, dass sie von einigen Medien als „Gefahr für die nationale Sicherheit“ bezeichnet wurde.

Twitter-Account schwoll beständig an, Ziele wurden größer

Aber nicht nur MMOs oder Flugzeuge waren von den Machenschaften betroffen: Die Gruppe setzte das Battle.net unter DDOS-Druck, machte sich am Playstation-Netzwerk zu schaffen, griff die Server von League of Legends an und amüsierte sich dabei in ihrem ständig anschwellenden Twitter-Account köstlich. Während man Twitch lahmlegte, forderte man User auf, sich den Namen der Gruppe auf die Stirn zu schreiben, dann würde man Twitch wieder laufen lassen.

Diese Aktionen wurden immer wieder von „scherzhaften“ Kommentaren begleitet, in denen man so tat, als stünde jetzt das FBI vor der Tür, als sei man kurz vor der Verhaftung oder handele im Auftrag der Terror-Organisation ISIS.

Faktenlage äußerst unklar

Guild Wars 2

Die Informationslage, was stimmt und was Quatsch ist, ist äußerst dürr. Andere Mitglieder aus der sogenannten „Hacker“-Szene auf Twitter beanspruchen bestimmte „Erfolge“ für sich.

Fakt ist: Die Gruppe ist in den letzten Tagen verstummt. Man twitterte noch, dass zwei der Gruppenmitglieder verhaftet worden seien. Außerdem verwies man auf eine Homepage, auf der man sich als so eine Art moderne Ausgabe von „Robin Hood und die lustigen Schergen“ generierte. Terroristen sei man nicht, lediglich eine Bande von Typen, die zu viel Zeit hätten. Jetzt aber habe sie der stressige Alltag ihrer Leben eingeholt und sie müssten nach zwei ereignisreichen Wochen aufhören. Dabei machte man sich über eine Medien-Seite lustig, welche die Gefahr, die von der Gruppe ausging, besonders aufgeplustert hatte.

Mein MMO meint: Ob an den „Da wurde wer verhaftet“-Tweets was dran ist, weiß man nicht. Das haben sie auch im Vorfeld schon einige Male getwittert. Und ob sich die Gruppe wirklich dauerhaft aufgelöst hat, ist auch schwer zu sagen. So ein bisschen bezweifeln wir sogar, ob es sich dabei wirklich um eine „Gruppe“ gehandelt hat oder einfach um einen einzigen Typen. Immerhin hatte der Twitter-Account schön regelmäßig 8-stündige Ruhepausen. Gut vorstellbar, dass es hier trotz Ankündigung in ein paar Tagen weitergeht: Üblicherweise fällt es Menschen schwer von derart viel Aufmerksamkeit weg zu treten. Oder man hört noch einmal von ihnen, wenn das FBI nicht nur in lustigen Tweets an ihre Tür klopft, sondern im Ernst.

Sicherheit im Internet

Dass die Gruppe nach anfänglicher Zurückhaltung der Medien von fast allen Newsseiten namentlich genannt wurde mit Links und wörtlichen Zitaten, dass sich die Zahl ihrer Twitter-Follower stetig vergrößerte und wie machtlos die Angegriffenen gegen ihre DDOS-Aktionen waren, sollte bei vielen einen schalen Geschmack im Mund hinterlassen.

Ob man die Gruppe, wie das viele Medien taten, wirklich als „Hacker“ bezeichnen sollte, ist fragwürdig. Wie ein User in einem Tweet an die Gruppe sagte: „Das Heftigste, was ihr gemacht habt, war die Bombenwarnung an American Airlines. Und dafür braucht es keine Hacker-Skills, sondern nur einen Münzfernsprecher.“

Destiny: Gigantische Dimensionen erregen Mainstream-Interesse

Der MMO-Shooter Destiny ist so riesig, dass längst nicht mehr nur die Gaming-Presse darüber berichtet. Auch große Mainstream-Medien sind mittlerweile aufmerksam geworden. Und worüber berichten sie? Na, über die Größe.

Ähnlich wie beim SF-Film-Spektakel „Avatar“ vor einigen Jahren macht Destiny allein mit seiner gigantischen Größe auch außerhalb der eigenen Branche von sich reden. Der Guardian, eine der renommiertesten Zeitungen der Welt, schickt einen Journalisten zur Stipp-Visite bei Bungie.

Riesige Dimensionen, riesige Aufmerksamkeit – Destiny hat Erfolgs-Formel

Die Zahlen sind einfach zu groß, die Dimensionen zu gewaltig, der Aufwand zu riesig, die Welt zu fremd, um nicht darüber ins Staunen zu geraten. Ähnlich wie beim Film „Avatar“ oder einem Luxus-Kreuzfahrtschiff mit 13 verschiedenen Restaurants an Bord erregt alleine die erforderliche Logistik bei Destiny die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Destiny MMO Shooter

Das war nicht immer so: Mit fünf Leute, erzählt ein Mitarbeiter im Gespräch mit dem Guardian, habe man angefangen, über die Grundprinzipien des Spiels nachzudenken. Mittlerweile arbeiten 500 an Destiny. Doch wie koordiniert man das alles? Der Platz wurde eng. Als in der Nähe des Büros ein Multiplex-Kino zum Verkauf stand, schlug man zu, installierte eine Kühlanlage auf dem Dach des Gebäudes und funktionierte es um. Die Wände zwischen den Kinosälen wurden eingerissen. Auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern arbeiten jetzt Entwickler an Destiny.

Wie kann Destiny bei solchen Dimensionen noch kreativ bleiben?

Bei der Größe wurde auch eine neue Hierarchie, wurden neue Arbeitsabläufe fällig, um weiter effizient und kreativ zu arbeiten. Ein Büro hat bei Destiny keiner, die Schreibtische haben dafür Räder. Auch die Sicht soll frei sein, nichts im Raum solle größer als 1,80 Meter sein. Wenn irgendwo eine Traube von Mitarbeitern um einen PC stehe, solle das auch den anderen auffallen. Denn dort passiere entweder was Furchtbares oder was Geniales. Beides müsse man mitbekommen.

Destiny

Einem Manager rutscht mit dem Blick auf all die Entwickler vor ihren Monitoren heraus: „Die Typen müssen unheimlich clever und voller Hingabe sein. Sie schlafen niemals bei ihrer Arbeit ein. Niemals.“

Bei MMOs gibt es kein Too big to fail, auch für Destiny nicht

Mein MMO meint: Das Ironische an den Artikeln, die in Mainstream-Medien über Destiny gerade erscheinen und in den nächsten Tagen sicher noch verstärkt erscheinen werden: Eigentlich wird nicht das Spiel zum Thema, sondern lediglich die gigantischen Dimensionen, die es mittlerweile annimmt. Insofern lohnt sich ein solches Super-Prestige-Objekt aus sich selbst heraus. So eine Aufmerksamkeit von Massenmedien ist Gold wert. Kleinere Titel ohne IP würden für solche Aufmerksamkeit töten. Destiny erhält sie umsonst.

Aufmerksamkeit ist also da, nun muss Destiny als Spiel noch überzeugen und nicht nur als monumentale Herkules-Aufgabe. Und da muss das Spiel im Gameplay überzeugen, nicht in der Größe. Denn für Computerspiele gilt die „Too big to fail“-Regel nicht.

Update Dienstag 20:00: Einen Vorgeschmack darauf, wie man bei Bungie das Interesse an Destiny hochhalten möchte, könnt Ihr hier erhaschen. Offenbar hat man sich mit Google Maps zusammengetan für eine ganz besondere Form der Stadt-Besichtigung.

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt beeindruckende, offene Welt

Ein neuer Trailer für das Sandbox-MMO Black Desert, diesmal vom russischen Publisher, lässt den Betrachter einen Blick auf die beeindruckende Welt des Korea-MMOs werfen.

Im Mai diesen Jahr hatte Black Desert für den russischen Markt einen Vertriebspartner gefunden: GameNet wird das Spiel herausbringen. Eine erste Beta soll schon Ende des Jahres starten, eine finale Beta-Phase Anfang 2015 beginnen. Wir in Europa und Nordamerika können die Russen um so einen Zeitplan nur beneiden: Bei uns startet die erste Beta-Phase vorraussichtlich in 2015, der Publisher hier setzt aber wohl auf ein asiatisches Beta-Modell, ein Release im Westen ist erst für Anfang 2016 wahrscheinlich.

Das russische Black Desert scheint ohnehin einen ganz eigenen Weg zu gehen. Laut mmosite plane GameNet sowohl Free-to-play- wie auch Pay-to-Play-Server mit unterschiedlichen PvE- und PvP-Einstellungen. Das scheint interessant zu werden.

Im Trailer – der von einer enorm maskulinen, russischen Stimme begleitet wird – lässt sich ein Blick auf die offene Welt von Black Desert werfen. Im Gegensatz zu westlichen MMOs gibt es hier keine Verliese oder Dungeons, auch die Bosse finden sich in der offenen Welt.

Quelle(n):
  1. MMOSite

WildStar: Wenn AddOns Ärger machen

AddOns sind ein wichtiger Teil vieler MMOs, so auch bei Carbines SF-MMO WildStar. Doch was, wenn ein AddOn Ärger zu machen droht?

Carbine war bereit dafür, dass Spieler sich das Interface komplett verschandeln

WildStar Warplot

Im Gespräch mit mmorpg.com erklärte der Lead Client Engineer Jon Wiesman seine Sicht auf AddOns. Unter dem ehemaligen Präsidenten Jeremy Gaffney sei schon früh klar gemacht worden, dass man der Community erlauben würde, massiv mit den AddOns herumzuspielen und das Aussehen ihres Interfaces dabei komplett zu verändern. Bei WildStar würde man weitergehen als in anderen MMOs. Diese legen meist viel Wert darauf, dass ihr „Grundgerüst“ erhalten bleibt und erlauben weniger Änderungen am User-Interface.

Wiesman habe vorm Release den Kollegen schon erklärt, dass sicher bald Screenshots oder Videos von Spielern kämen, die ihr Interface total umgemodellt hätten. Die Zuschauer würden schreien: „Oh, mein Gott, so sieht WildStar aus?“ Aber das sei für ihn okay. Er wolle dieses Chaos und diese Verrücktheiten genießen.

Kleptomanen-AddOn sorgte dann doch für einen Wandel im Denken bei WildStar

In der Beta sei es zu einem besonders kreativen Fall von „komischem AddOn“ gekommen. Ein Spieler namens Scelestic habe ein AddOn entworfen, dass es Spielern angeblich erlauben sollte, andere Charaktere zu betrachten wie in World of Warcraft.

Was das AddOn allerdings tatsächlich machte: Sobald ein Spieler in der Nähe eines Briefkastens war, räumte es ihm die Taschen leer und schickte alles an Scelestic. Der habe das aber nicht in böser Absicht getan, sondern aus purem Experimentier-Willen. Auch die Entwickler hätten über diesen kreativen Einsatz krimineller Energie geschmunzelt. Aber natürlich durfte so etwas niemals live gehen. Dieses Kleptomanen-AddOn habe dann dazu geführt, dass man den AddOns doch einige Zügel angelegt hätte.

Sich langsam auffüllende Balken, Sicherheitsabfragen, bestimmte Grenzen oder Tool-Tips, die klar sagen, was irgendetwas wirklich macht – all das verdanken WildStar-Spieler diesem einen kleptomanischen AddOn.

Frost ist schon wieder Schuld

WildStar Kolumne
Schon wieder Schuld: Frost und seine Dev-Speak-Videos.

Das einzige Ding, was Wiesman im Moment bedauert, ist es, dass er noch nicht dazu gekommen sei, so viele Dokumentationen zu schreiben, Tutorials zu verfassen und Videos zu drehen, wie er eigentlich geplant hatte, um der Community das Entwerfen und Verändern von AddOns zu erleichtern. Das habe man ursprünglich alles vorgehabt, dann seien die Dev-Speak-Videos von Stephan Frost aber so populär geworden, dass man die Medien-Ressourcen lieber darauf verwendet habe.

Mein MMO meint: Gerade in WildStar führt die „AddOn“-Freundlichkeit des MMOs auch zu Schwierigkeiten. So lassen sich mit einem AddOn „Puzzle“-Mini-Spiele umgehen, ein anderes zeigt deutlicher an, wo die aus der Hand geschlagene Waffe liegt, und auch andere sind so stark, dass sie schon fast zur Pflicht für Spieler geworden sind, die ihren Char ausreizen möchten und ohne sie Nachteile gegenüber anderen befürchten. Dadurch wird man zu manchen AddOns regelrecht gezwungen, obwohl man sie eigentlich nicht nutzen möchte.

WildStar
Wollt Ihr wirklich, dass dieser Kerl erfährt, dass Ihr ein Heiler seid?

Im Moment gibt es in WildStar wieder Trouble wegen eines AddOns. Im PvP kursiert eines, das Heilern automatisch eine Markierung auf den Kopf setzt, so dass jeder aus einem Kilometer Entfernung schon genau weiß, wer zuerst dran glauben sollte. Das AddOn wurde mal deaktiviert und funktioniert seit kurzem wieder. Ein Extremfall, in dem das Spiel-Vergnügen für den Benutzer zu Lasten anderer Mitspieler geht. Während das Puzzle-AddOn lediglich bestimmte Titel entwertet, die vorher nur Puzzle-Cracks mit der Reaktionsgeschwindigkeit eines Kolibris auf einer Red-Bull-Diät schafften, ist dieses „Ich kill Heiler“-AddOn deutlich lästiger.

Auch in anderen Games gab es schon derartige AddOns, die sich negativ auf das Spielerlebnis anderer auswirkten. Das bei WoW hieß passend „Healers have to die“.

In diesem Artikel stellt Euch Cortyn ihre Lieblings WildStar-AddOns vor. Mehr zu WildStar gibt es auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Planetside 2: SOE mit hohen Erwartungen an Playstation 4-Version

Sony Online Entertainment knüpft hohe Erwartungen an den Release ihres MMO-Shooters Planetside 2 auf der Playstation 4.

PC-Fans von Planetside 2 und die Playstation-4-Spieler werden auf getrennten Server zu Werke gehen, so erklärt es SOE in einem Gespräch mit massively am Rande der PAX Prime in Seattle. Genau dieselbe Nachricht hat man auch für das Zombie-MMO H1Z1 herausgerückt, beide Games laufen auf der Forgelight-Engine.

SOE hofft die Shooter-Fans auf der Playstation 4 abzuholen

Von Planetside 2 verspricht man sich bei SOE so einiges auf der Playstation 4. Die Konsolenspieler gelten als Shooter-Fans; Planetside 2 könnte hier als einer der seltenen MMO-Titel einschlagen. Deshalb will man die Shooter-Eigenschaften herauskehren und PS 2 so responsiv und schnell wie möglich machen, ganz nach der Art, wie Shooter-Fans auf der PS 4 ihre Games mögen. Vocie-Chat sei ein Muss, um für die nötige Koordination zu sorgen.

Planetside 2 Ego-Shooter

Bei SOE wird man sich bemühen, die Playstation-4-Version auf dem Stand der PC-Version zu halten. Gleichzeitig wird man Updates aber nicht veröffentlichen können.

Einen Port des MMO-Shooters auf die Playstation 3 schließt man aus, die sei technisch nicht in der Lage, dem Game ein ordentliches Heim zu bieten.

Entwickler lesen böse Tweets

Übrigens: Vor ein paar Tagen erschien ein Video des Planetside-2-Teams, das sie mit … etwas despektierlichen Tweets der Fans konfrontiert. Das Format ist sicher der US-Latenight-Show von Jimmy Kimmel abgeschaut, trotzdem unterhaltsam!

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Studie: Mit MMOs lernt man spielend Englisch

MMO-Spielen macht nicht blöd, sondern verbessert Englisch-Kenntnisse bei Schülern. Das hat eine schwedische Studie herausgefunden.

Schwedische Sechstklässler hat man der Universität in Götheborg und Karlstadt untersucht. Dabei konzentrierten sich die Forscher darauf, wie die Kinder die englische Sprache in Situationen außerhalb des Schul-Unterrichts anwenden. Die Forscher fanden heraus, dass die Sechstklässler, die einen Teil ihrer Freizeit mit englischsprachigen Computerspielen verbringen, ihren Alterskameraden in diesem Bereich deutlich überlegen waren.

Gerade die Schüler, die sich in MMOs aufhielten, seien nochmal weiter. Der Grund dafür, so eine Forscherin, sei ganz logisch: „Man muss als Spieler einfach verstehen, was um einen herum gesprochen wird, deshalb muss man, um sich zu verständigen, Englisch schreiben und lesen können.“

Quelle(n):
  1. www.polygon.com

Guild Wars 2, World of Warplanes und World of Tanks bescheren KongZhou starkes Wachstum

Der chinesische Publisher KongZhou bleibt in den schwarzen Zahlen, auch dank Guild Wars 2, World of Tanks und World of Warplanes.

Der chinesische Publisher KongZhou verzeichnete im zweiten Quartal 2014 ein starkes Wachstum von 33% im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptverantwortlich dafür ist der Release von Guild Wars 2 in China. KongZhou vertreibt das Game dort. Mehr als 1 Millionen CD-Keys wurden seit der Offenen Beta verkauft beziehungsweise aktiviert. Für den September plane man eine größere Marketing-Aktion. Auch durch das Marketing von ArenaNet für das neue Feature-Pack im September möchte man profitieren. Zudem möchte man den eSport/PvP-Bereich des Spiels weiter ausbauen.

World of Warplanes

Auch World of Warplanes, das Schwesternspiel von World of Tanks, hilft dem Publisher dabei, im positiven Bereich zu bleiben. Hier profitiere man von starken Synergie-Effekten mit World of Tanks. Etwas 25-33% der jetzigen World of Warplanes-Spieler kämen vom Panzer-MMO.

Das Quartal hätte, teilt der CEO Leilei Wang, die Erwartungen übertroffen. Mit diesen Titeln, mit World of Tanks und der War-Saga-Reihe plane man sich langfristig als Anbieter für MMOs auf dem PC in China zu etablieren.

The Elder Scrolls Online: Geht’s bald zum Friseur oder wird man selbst einer?

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online fehlen noch Möglichkeiten den Charakter nachträglich anzupassen.

Bei The Elder Scrolls Online denkt man darüber nach, es den Spielern zu erlauben, die Frisur des eigenen Charakter zu ändern, ihn vielleicht unters Messer zu legen oder ihm sogar eine neue Stimme zu verpassen. Wann das kommen wird, weiß man noch nicht.

The Elder Scrolls Online hatte zum Start Probleme bei der Charaktererstellung

The Elder Scrolls Online Charaktererstellung
Eine Charaktererstellung kann auch mal schief laufen.

Die Charakter-Erstellung ist gerade bei einem so stark auf Immersion abzielenden MMO wie The Elder Scrolls Online ein heikles Thema. Umso schlimmer, dass im Ansturm auf die Server in den ersten Tagen nicht nur Hektik die Charaktererstellung zu ruinieren drohte, sondern auch noch ein Bug auftrat, der das Heranzoomen an den erstgeborenen Charakter verhinderte. Außerdem werden manche Spieler ihren eigenen Char mit der Zeit einfach Leid und ärgern sich, dass sie nicht eine andere Frisur oder eine andere Stimme gewählt haben.

Werden vielleicht Spieler selbst zu Barbieren?

Gerade bei The Elder Scrolls Online, das die Spieler stark an eine Spielfigur bindet und mit ihr viel Zeit verbringen lässt, ist das ein sensibles Thema. Das weiß man auch bei Zenimax und hat sich wiederholt über die Möglichkeit geäußert, zumindest eine Form von „Friseur“ oder „Barbier“ ins Spiel zu bringen, wie es in anderen Games längst Standard ist. Wie weit dieser Service gehen soll und ob es sich auch auf das Entfernen oder Hinzufügen von Narben oder Tätowierungen ausdehnt, oder ob man gar andere Parameter des Charakters ändern kann, weiß man allerdings nicht.

The Elder Scrolls Online
Vielleicht gibt es dann bald einen “Gildenfriseur” des Vertrauens. Wer will schon mit einer ruinierten Frisur rumlaufen?

Bei Zenimax spielte man in der Vergangenheit auch mit dem Gedanken, es nicht durch einen NPC-Service im Spiel anzubieten, sondern es als eine Art von „Beruf“ einzuführen oder als Fähigkeiten in einem Beruf, so dass sich Spieler untereinander frisieren oder verändern können.

Einen genauen Zeitplan dafür oder eine entsprechende Methode, kennt man, laut der aktuellen Aussage, allerdings noch immer nicht. Man bekräftigt im aktuellen Forenpost lediglich, dass so etwas kommen soll. Einen zeitlichen Rahmen gibt man noch immer nicht an.