Destiny Verkaufszahlen: Activision jubelt; Call of Duty-Niveau erreichbar

Das MMO Destiny hat Spiele im Wert von 500 Millionen Dollar an Shops und Partner verkauft. Damit schickt es sich an, noch die höchsten Erwartungen zu übertreffen, die Activision Blizzard an die neue Milliarden-Franchise knüpfte.

Wie eurogamer berichtet, seien Spiele im Wert von 500 Millionen US-Dollar am ersten Tag weltweit hinausgeschickt worden. Wie viele Spiele wirklich verkauft wurden und wie der Profit aussieht, sei nur schwer aus dieser Zahl herauszulesen. Mit „verkauft“ meine Activision „an Partner und Shops vermittelt”, nicht an den Endkunden. Im Moment sehe es so aus, als hätten viele Fans das Spiel über den XBox Store oder den Playstation Store erworben. Doch auch die über 11.000 weltweiten Mitternachtsverkäufe dürften das ein oder andere Spiel abgesetzt haben.

Der Chef von Activision Blizzard Bobby Kotick spricht von einer „außergewöhnlichen Nachfrage der Fans“.

Außerdem beansprucht man nun den Titel des größten Starts einer neuen Franchise in der Videospiele-Geschichte für sich. Den Titel hielt bisher Ubisoft mit Watch Dogs und angeblich 4 Millionen verkauften Einheit in der ersten Woche.

Destiny als nächste Milliarden-Dollar-Marke und einfach als „gutes Spiel“

Eric Hirshberg von Activision ergänzte: „Wir waren uns von Anfang an sicher, dass sich unser Glaube und unser Engagement für Destiny bezahlt machen würde. Aber die wenigsten hätten wohl damit gerechnet, dass es das schon am ersten Tag tun würde.“ 500 Millionen Dollar betrugen auch die kolportierten Entwicklungskosten für das MMO Destiny.

Mehr als je zuvor, so Hirshberg weiter, sei man überzeugt davon, dass Destiny die nächste Milliarden-Franchise im eigenen Stall werden könne und das Zeug dazu habe, zu einer der wichtigsten Serien der Generation aufzusteigen. Aber noch viel wichtiger sei, dass Bungie mit Destiny ein großartiges Spiel gelungen sei, von dem man gar nicht die Finger lassen könne.

Analyst: Destiny könnte 20 Millionen Einheiten verkaufen, „Call of Duty”-Niveau erreichen

Auch andere Medien berichten derweil über den Verkaufserfolg von Destiny. So hat Gamespot mit einem Analysten gesprochen, der an die Investoren ein “Daumen hoch”-Signal gibt. Nach der Einschätzung von Arvind Bhatia habe seine Firma nun noch mehr Vertrauen als vorher, dass es Destiny gelingen könne, 15 Millionen Einheiten zu verkaufen. Jetzt hält man es sogar für möglich, dass es Destiny, wenn alles vorbei ist, auf „20 Millionen verkaufte Einheiten” bringe könne. Das entspreche dann einem Niveau, das sonst nur Titel wie „Call of Duty” erreichten. Zur Einschätzung sei Bhatia gekommen, nachdem er Rücksprache mit Activision und verschiedenen Händlern gehalten habe.

SWTOR: Neuer Flashpoint live und Patch 3.0 bald enthüllt

Der neue Flashpoint “Rakata Prime” wurde heute veröffentlicht und kann auf den Liveservern von Star Wars: The Old Republic angegangen werden, die “geschmiedete Bündnisse”-Storyline wird damit zu ihrem Finale geführt.

Auf dem mysteriösen Dschungelplaneten, der zugleich die Hauptwelt der legendären Rakata war, wird es eure Aufgabe sein, die Wahrheit hinter der sagenumwobenen “Sternenschmiede” aufzudecken – diese entzieht nämlich einem nahen Stern Energie und wandelt sie in etwas um – was genau das ist, werdet ihr selbst herausfinden müssen! Wie schon aus den vorherigen Updates gewohnt begleitet euch wieder der Wookie-Schmuggler Jakarro und sein Dolmetscherdroide um euch mit Rat und Tat (und etwas Übermut) zur Seite zu stehen und beim Ansturm auf die Tempelstätte zu assistieren.

Galactic Strongholds bald für bevorzugte Spieler

Ab dem kommenden Dienstag, den 16.09, erhalten im Übrigen auch alle Spieler mit bevorzugtem Status in Star Wars: The Old Republic den Zugang zum Housing des Spiels, den “Galactic Strongholds”. Die Free2Play-Spieler müssen sich noch einen Monat lang gedulden – sie werden erst am 14. Oktober ihre Eigenheime in Beschlag nehmen können.

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Patch 3.0 rückt spürbar näher

Zu guter Letzt hat man im offiziellen Forum von Star Wars: The Old Republic verraten, dass innerhalb der nächsten Woche die ersten Teaser zum großen Patch 3.0 auftauchen werden und man bis Ende des Monats bereits eine vollständige Ankündigung mit allen neuen Features erwarten kann – wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald neue Informationen bekannt sind.

Destiny: Bundle kurbelt Verkauf von Playstation 4 an – Über 1 Millionen in Großbritannien

Der MMO Shooter Destiny wirkt sich auf den Verkauf der Next-Gen-Konsolen aus. In Großbritannien wurden jetzt eine Millionen Einheiten der Playstation 4 verkauft.

In einem Gespräch mit digitalspy spricht Fergal Gara, der Sony-Boss im Vereinigten Königreich, über den Einfluss, den der Shooter-Destiny auf den Playstation-4-Absatz hat: In den letzten Wochen bremste er ihn ein bisschen, jetzt sorgte er für eine Explosion.

In den vergangenen zwei Wochen hätten sich die Verkäufe der Konsole merklich abgekühlt, so Gara, da viele auf das Erscheinen von Destiny gewartet hätten und vor allem auf das attraktive Bundle: Die neue „weiße Playstation 4“ mit Destiny als Dreingabe hätten sich viele Fans wohl nicht entgehen lassen wollen und waren bereit dazu, auf das Erscheinen des Pakets bis zum letzten Moment zu warten.

Jetzt durch die Auslieferung des weißen Playstation 4 Bundle und weil am Dienstagmorgen noch zahlreiche Bestellungen eingingen, habe man die Marke von einer Millionen geknackt.

Auch in Deutschland bietet der Versandhändler Amazon attraktive Bundles an, die sicher den Kauf ebenfalls befeuern. So liefert man Destiny im Bundle wahlweise mit einer XBox One oder einer Playstation 4 für 399 Euro aus. Das weiße Bundle gibt es im Moment exklusiv nur bei einem Händler, es soll allerdings später auch in den regulären Handel kommen.

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  1. Digital Spy

Mecker Mittwoch: Smite – Warum spielen, wenn man auch aufgeben kann?

Smite, Smite und immer wieder Smite…

Wisst ihr, was ich neben Flamern, Hatern und Trollen so gar nicht leiden kann? Aufgeber, die ein Spiel nicht ordnungsgemäß zu Ende bringen können, nur weil sie im vermeintlich unterlegenen Team spielen. In den extremsten Fällen geht das sogar so weit, dass einige Spieler die Flinte bereits nach drei Minuten ins Korn werfen, dafür genügt es schon, wenn das “First Blood”, also der erste Tod eines Spielers in der Runde, vom gegnerischen Team eingeheimst wurde.

Nicht selten bekommt der getötete Spieler gleich sarkastische und demütigende Emotes wie “Super!” und “Du bist der Beste” an den Kopf geworfen. Sobald es möglich ist (erfreulicherweise geht das erst nach einigen Minuten), wird dann sofort mit F6 eine Abfrage gestartet, ob man die Runde nicht aufgeben will.

Also ehrlich: Nach dem ersten Spielertod aufgeben, kommt mir so vor, als wenn eine Fußballmannschaft aufgibt, wenn sie beim Münzwurf nicht den Anstoß bekommen hat. Woher kommt diese ungeheure Demotivation nur?

Freunde sind mächtiger als F6!

Smite Gameplay
Kampf den F6ern: Mit Freunden an deiner Seite kann man Partien auch bis zum Ende “genießen”.

Dies ist übrigens ein weiterer Grund, warum ihr mindestens immer mit zwei euch bekannten Mitspielern in die Schlachtfelder von SMITE ziehen solltet: Denn dann kann eine Anfrage zum direkten Aufgeben nicht gelingen, weil mehr als die Hälfte der Spieler zustimmen muss. Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich aus den Niederlagen deutlich mehr gelernt als aus den leichten Siegen. Wenn man mal so richtig “überrollt” wurde, sieht man oft einige Götterkombinationen und Angriffsstrategien, auf die man selber gar nicht gekommen wäre, und ist wieder ein bisschen besser vorbereitet. Wer nur die Runden beendet, in denen man einen leichten oder gar unverdienten Sieg einheimst (etwa, weil ein Gegner das Spiel verlassen hat), der wird sich auch nicht verbessern.

[quote_right]Nicht mit mir, Schwächlinge![/quote_right]

Natürlich können Niederlagen demotivierend sein, mich persönlich spornen sie aber eher zu neuen Höchstleistungen an. Und wenn die ersten “Schwächlinge” nach fünf Minuten “F6” drücken, um einer Aufgabe zuzustimmen, dann entflammt bei mir erst so richtig der Wille, das Ruder noch mal rumzureißen und beherzt auf meine mittlerweile arg abgenutzte “F7”-Taste zu hämmern, um das Spiel fortzuführen.

Nur eine ehrliche Niederlage ist eine gute Niederlage

Smite Phoenix

Ein weiterer Punkt ist, dass ich mich schlecht fühlen würde, wenn ich aufgebe. Mich selber macht es immer ein wenig traurig, wenn das gegnerische Team das Spiel vor dem wirklichen Ende abbricht – ein Sieg durch feindliche Kapitulation fühlt sich einfach nicht “richtig” an. Für mich ist es nun mal Teil des Spiels, den Phönix und dann den feindlichen Titanen zu verprügeln und dann anständig zu gewinnen – vor allem, weil man bei diesen letzten Schlachten in der feindlichen Basis oft noch einmal das Steuer aus der Hand geben kann, da die Feinde hier klar im Vorteil sind. Gleichzeitig will ich auf dem Gegnerteam dieses schöne, euphorische Gefühl zugestehen, unsere Basis zu erstürmen, damit sie “den Sack zumachen” können, wie man so schön sagt.

[quote_right]Wer nicht verlieren kann, der sollte auch nicht spielen.[/quote_right]

Oft genug hört man dann Kommentare wie “Verschwendet meine Zeit nicht” oder “OMG, bitte gebt auf, ihr könnt nichts”, aber auch das motiviert mich nur weiter.

Also hier ein Aufruf an alle meine lieben Aufgeber da draußen: Wenn ihr eine Runde nicht zu Ende spielen wollt, egal wie schlecht sie verläuft – dann startet das Spiel doch gar nicht erst. Wer nicht verlieren kann, der sollte auch nicht spielen.

Guild Wars 2: Schmusige Devs suchen ein Zuhause

Bei Guild Wars 2 ruft man für das Herbst-Turnier ein neues Programm aus: Killer-PvP-Gilden können einem Entwickler ein Zuhause bieten und ihn für die Dauer des Events adoptieren.

Bei ArenaNet hatte man, heißt es nun in einem Forenpost, ein langes Gespräch und dort entschieden, mal aus dem eigenen Schneckenhaus, der Comfort-Zone, rauszugehen, die eigenen Gilden und Welten für eine Zeit zu verlassen, und das Spiel so zu erleben, wie es andere Zocker tun.

Daher bittet man Gilden, die aktiv am World vs. World teilnehmen, darum, sich bei ArenaNet zu melden, um einen Entwickler von Guild Wars 2 zu „adoptieren.“ Der wird dann an ihrer Seite im Herbst-Turnier streiten und soll so Einblicke aus erster Hand in das World versus World bekommen.

Guild Wars 2 Spieler
Geht pfleglich mit unseren Entwicklern um, bittet ArenaNet.

Dabei gelten für die Entwickler allerdings ähnlich komplizierte Regeln wie für Gremlins. Die GW2-Spieler sollten pfleglich mit ihnen umgehen; immer dran denken, dass sie hier ihre Freizeit verbringen; nicht als Kummerkasten für alle möglichen Beschwerden genutzt werden und sie sollten auch eher im Hintergrund bleiben: Niemand sollte von ihnen erwarten, gleich die Bande ins Feld führen.

Für europäische Spieler ein Dämpfer: Im Moment erstreckt sich die Aktion wohl nur auf die US-Server von Guild Wars 2. Vielleicht ändert sich daran ja noch was. Die erste Reaktion scheint positiv zu sein, viele Gilden hätten bereits ein Angebot unterbreitet, heißt es.

Myriaden anderer Artikel, auch und vor allem zum September-Patch, der seit gestern live ist, findet Ihr auf unserer Themenseite zu Guild Wars 2.

ArcheAge: Änderungen am Shop teilweise zurückgenommen

Beim Sandpark MMO ArcheAge sollen die Labor-Point-Potions jetzt offenbar wieder auf den Stand vor der Änderung zurückgesetzt werden.

Es war eines der kontrovers diskutiertesten Themen der letzten Woche: Die Last-Minute-Änderung im Cash-Shop von ArcheAge. In einem Live-Stream und Postings auf der Webseite ging man bei Trion Worlds nun auf diese Entscheidung näher ein. Es sei ein wichtiger Versuch genommen, die Erkennntisse hätten sich als nützlich erwiesen, aber nun nimmt man einige der Änderungen zurück.

ArcheAge

So arbeite man bereits daran, die „Labor-Pot-Potions“ auf den bisherigen Wert zurückzusetzen. Sie werden dann wieder auf einem 12-stündigen Cooldown liegen und 300 Credits kosten. Das habe man XLGames bereits vorgeschlagen. Im Moment arbeite man sowohl bei Trion Worlds als auch bei XLGames mit Volldampf. Eine Garantie dafür, dass die Potions noch rechtzeitig zum Launch zurückgewandelt werden, kann man allerdings nicht geben. (Die Labor-Points regeln bei ArcheAge – wie eine Art “Energie” bei Browserspielen – die Teilnahme eines Spielers an Handwerks- und Handelstätigkeiten; die Labor-Punkte deckeln das sozusagen; Fans hatten befürchtet, dass durch zu viele Laborpoint-Tränke die Langzeit-Balance gefährdet werde).

Zu den Archeum-Truhen im Shop, der zweiten heiß diskutierten Änderung, gibt es im Moment noch nichts Neues. Allerdings werde man mit XLGames in Verbindung treten, um die Drop-Chancen von Archeum zu erhöhen. Die war den Spielern in der Beta zu niedrig. Eigentlich wollte man die neuen Truhen nur in Verbindung mit einer Erhöhung der Drop-Chancen in der offenen Welt einführen. XLGames möchte allerdings abwarten, heißt es, bis mehr Daten vorliegen, um so einen wichtigen Eingriff vorzunehmen.

Die APEX-Items werden im Shop 10$ pro Stück kosten und gewähren 1250 Credits. Dieses Apex ist dann ingame handelbar gegen das Gold anderer Spieler. Für einen 30-Tage-Status als Patron sind 2250 Credits notwendig, damit braucht man 2 Apex-Items und erhält dann den 30-Tage-Status und hat noch 250 Credits übrig. 20$ sind, je nachdem wie Trion Worlds umrechnet, ungefähr 15 oder 16 Euro, das entspricht auch den Kosten in anderen Games wie WildStar, wo die C.R.E.D.D. ein bisschen über dem Preis für ein normales Abo liegen.

Außerdem sollen Free2Play-Spieler in ArcheAge die Möglichkeit erhalten, sich mit einem speziellen Item die volle Nutzung des Auktionshauses zu erkaufen. Dann können sie auch selbst Gegenstände ins Auktionshaus einstellen.

Ein Auktionshaus in Europa bedient gleich zwei Server, in Nordamerika sogar drei.

ArcheAge Schiffe

Keine deutschen Server für ArcheAge, keine Spezial-Server

Von den Plänen, die der CEO von Trion World Scott Hartsman mal angesprochen hat, Server für bestimmte Sprachen zu empfehlen oder zu markieren, ist wohl nichts geblieben. Es werde keine sprach-spezifischen Server geben.

Auch will man in ArcheAge weder „Spezial-Server“ aufstellen noch welche nur für Gründer. Zum Headstart will man keine frischen Server an den Start bringen, hier müssen jene aus der Open Beta genügen. Man behält sich allerdings vor, weitere Server (etwa zum Release) zu öffnen, wenn der Erfolg des Spiels so groß ist, dass sie erforderlich werden.

Pro Account zwei Charaktere, mehr sind kaufbar

Spieler – auch mit Patronstatus – werden nur zwei Charaktere pro Region (also EU oder Nordamerika) erstellen können. Es sind allerdings Charakter-Slots für 1000 Credits kaufbar. Bis zu sechs Charaktere pro Regionen können maximal erstellt werden.

Der Patron-Status beginnt übrigens, wenn ein Spieler das erste Mal einloggt. Vorher gehen noch keine Stunden davon ab.

Man arbeite weiter daran, die Gründerpakete auf Steam zurückzubringen, bis dahin können Spieler sie auf der Trion Worlds Homepage erwerben. Nach dem Start werde man die „Gründerpakete“ vom Markt nehmen und durch neue „Starterpakete“ ersetzen.

Das Sandpark MMO ArcheAge geht am Freitag, dem 12. September, in den Headstart für Besitzer eines Gründerpakets. Der eigentliche Release des Free2Play-Titels findet am 16. September statt.

Mehr zu ArcheAge gibt es auf unserer Themenseite.

Destiny: Auf der Suche nach Meinungen zu Destiny – Test, Metacritic und Reddit

Das MMO Destiny ist für einige schon etwas mehr als 30 Stunden spielbar, den ersten Test und die Aufregung darüber gab es auch schon und auf Metacritic tobt der Console-War. Was halten die Hardcore-Fans denn bisher von Destiny?

Französischer „Test“ Thema des ersten Tages

Nur ein paar Stunden war das Spiel auf dem Markt, da erschien schon ein Test eines französischen Magazins mit mittelmäßiger Wertung. Auf vielen Seiten übrigens gleich neben einer News über die Warnung Bungies, so frühe Tests doch bloß nicht ernst zu nehmen.

Destiny Story

Weltweit stürzten sich genüsslich nun andere Magazine auf genau diesen Test, zeigten auf ihn, nannten ihn eine „Clickbait“, unverantwortlich schon so früh einen Test zu verfassen, der sei ja nur fabriziert, um Clicks zu erzeugen. Darüber berichtet hat man dennoch gerne. Das nennt man wohl den Kuchen gleichzeitig essen und behalten.

Auf Meta-Critic tobt der Console-War

Destiny Wallpaper Warlock

Auf Metacritic tummeln sich derweil, wie gamezone in einem giftigen Artikel festhält, die Fans von XBox, Playstation und PC. Sie werten Destiny auf der „Feind“-Konsole runter, auf der eigenen hoch, beschweren sich über das PSN oder darüber, dass das Game zu wenig Borderlands entspricht oder dass es mit Bungie bergab geht und dass es noch keine PC-Version gebe sei ja das Allerschlimmste – oder wie auch immer. Richtig informativ sind im Moment weder die Fans auf Meta-Critic, noch die früh-fertigen „Reviews“ der Kollegen.

Viele große Seiten haben Stream-Teams gebildet, schreiben Artikel über die ersten Stunden im Game und ziehen eine Art „Dauer-Test“ durch mit regelmäßigen Eindrücken.

Was sagen die Hardcore-Fans zu Destiny?

Wir haben uns, auf der Suche nach Meinungen, ins englische Forum reddit begeben und dort in die Höhle der Fans, den Destinygame-Subreddit, hineingewagt.
„War der Hype gerechtfertigt?“, wird da gefragt. Und die Antwort ist ein donnerndes „Jein.“

Der Shooter-Part des Spiels gefällt vielen, auch wenn sich bereits in frühen Leveln eine gewisse „Grind-Lastigkeit“ im Spielablauf feststellen ließe. Die Abläufe und Aufgaben wiederholten sich rasch. Die RPG-Elemente seien eher flach, die Steuerung und die Shooter-Elemente werden dafür positiv eingeschätzt.

Ein Kritikpunkt sind im Moment die mangelnden „sozialen Komponenten“ im Spiel, da muss Bungie wohl noch nacharbeiten, sind sich die Fans einig. Und, auch wenn schon Max-Charaktere gesichtet wurden, im Moment liegt das Endgame auch für die Hardcore-Fans noch in weiter Ferne. Es gebe so viel zu tun, freut sich einer.

Destiny Venus Screenshot

Vor allem wird bei den frühen Erfahrungen das Team-Play gelobt. Mit miesem Gear und nach einiger Qual die „Strikes“ doch noch zu erledigen, gibt den Fans einen Kick und erfüllt sie mit Zufriedenheit.

Aber „Ist der Hype gerechtfertigt?“ – auch darauf hat ein Fan eine Antwort und sie fällt sichtlich unsentimental aus: „Nein, dem gewaltigen Hype kann letztlich kein Spiel statthalten.“ Destiny, so vielleicht der Tenor, sei gut, so gut wie Spieler der Beta erwarten konnten, aber nicht „das tollste Spiel aller Zeiten.“

Vielleicht wird es mit den angekündigten DLCs noch dazu, immerhin plant Bungie das Game über 10 Jahre hin zu unterstützen. Da gibt’s noch genug Zeit fürs Urteil.

Mehr zum Shared-World-Shooter/MMO (je nachdem, wen man fragt) findet Ihr auf unserer Themenseite zu Destiny.

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Gamezone

Elder Scrolls Online: Update 4 kommt nächste Woche

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, TESO, scheint sich das Update Nummer Vier und damit eine Menge Gruppen-Content für die nächste Woche anzukündigen.

Diese Woche, teilte Community Manager Kai Schober im Forum mit, werde es keine Wartungsarbeiten geben. Man sei so dicht an einer Veröffentlichung des vierten Updates, das man nun lieber alle Energie und Zeit in dieses investiere, als einen weiteren Zwischenpatch aufzuspielen.

Einige Fans hätten einen Restart des EU-Servers gern gesehen, sie klagen über Performance-Probleme und Lag.

Allgemein geht man jetzt davon aus, zum Beispiel auf reddit, dass das nächste Update in den USA am Montag nächster Woche und bei uns am Dienstagmorgen aufgespielt wird. Offiziell bestätigt ist das nicht. Das vierte Update zu The Elder Scrolls Online wird vor allem Fans von Gruppen-PvE freuen: Hier schraubt man am Phasing, an den Animationen und bringt eine ganze Menge Endgame-Content neu ins Spiel.

Was das 1.4, Update 4, für TESO so mit sich bringt, haben wir hier zusammengefasst.

Update Mittwoch 16 Uhr: Jetzt ist auch offiziell bestätigt, dass man mit dem Update 4 in der nächsten Woche rechnen kann. In einem Forenpost (Quelle 2) wurde es offiziell bestätigt. Die Server will man am Donnerstag oder Freitag resetten, dann müssten auch diese Beschwerden ausgeräumt sein.

Landmark mit Kampf-System: Everquest Next wurde nicht an einem Tag gebaut

Landmark, das Minecraft-ähnliche MMO zu Everquest Next, hat jetzt ein Kampfsystem.

Wer die Berichterstattung um Everquest Next verfolgt und sich fragt, warum es da so ruhig ist: Zu großen Teilen können die Spieler bei der „Sand- und Buddelkiste“ Landmark immer sehen, wie weit die Entwicklung für Everquest Next fortgeschritten ist. Und im Moment sind sie weit genug, um das Kampf-System einzuführen. Drei Waffen gibt es, sterben kann man mittlerweile auch und jetzt geht die Action los.

Zwar gibt’s bisher, wie mmobomb schreibt, noch nix zu gewinnen, aber spaßig sieht das ganze trotzdem aus. Wir haben den Trailer für Euch:
http://youtu.be/jZqF1KEMWoU

Quelle(n):
  1. mmobomb

Skyforge: Paladin, klassischer Tank, modernes Kampfsystem

Beim Götter-MMO Skyforge wird mit dem Paladin eine neue Klasse vorgestellt.

Der Paladin ist beim Götter-MMO Skyforge eine der drei Grundklassen, mit denen die Spieler starten. Die anderen sind der Lightbinder, von dem sich Heilerklassen abspalten werden, und der Cyromaner, ein Eismagier, der Urvater der DDs in Skyforge.

Das Klassensystem sieht wohl so aus, dass man mit einer der drei Grundklassen eine Weile spielt, um sich dann erst „mittlere“ Klassen freizuschalten und später „fortgeschrittene“ Klassen. Der Paladin übernimmt hierbei eine klassische Tank-Funktion in der Holy Trinity. Er steht an vorderster Front und beschützt Heiler und DDs vor ungewollter Aggression.

Ein Video zum Paladin gibt’s im Anschluss. Auch interessant: Auf der Homepage von Skyforge finden sich die einzelnen Skills des Paladins und auch die Maus-Kombinationen, wie sie eingesetzt werden. Vieles läuft er über linke oder rechte Maustaste, wiederholtem oder abwechselndem Drücken. Dieses „Arcade“-artige Kampfsystem, das für uns westliche MMORPG-Spieler ungewohnt ist, könnte in den nächsten Jahren mit Black Desert, Bless und Blade and Soul noch häufiger kommen. All diese Spiele mit asiatischem Touch setzen auf Combos und ein dynamischeres Kampfsystem, das wir Langnasen eher von Fightern kennen.

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Quelle(n):
  1. Skyforge

League of Legends: Das Spiel, das alles hat, will noch mehr

Beim MBOA League of Legends zeichnet sich die Strategie für die nächsten Jahre ab und sie lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Kult. Offenbar will Riot Games das Spiel auf die nächste Stufe hieven, indem man den Champions neue Geschichten verpasst, den Top-Spielern ein Gesicht verleiht und dem eSport eine Geschichte.

League of Legends steht aktuell auf dem Spiele-Olymp. Bei egal welcher Statistik – Riots Geniestreich liegt vorne. Wie viele Stunden ein Game gespielt wird; wie viel Kohle der Entwickler damit macht; wie viele Spieler insgesamt zocken; wie populär ein Game als eSport ist; bei der Twitch-Liste, bei dieser oder jener Statistik – überall ist League of Legends auf Eins. Und zwar komfortabel auf Eins. Das Fundament ist gelegt, die Struktur steht, an der Formel gibt es nichts mehr zu verbessern.

Von wem sollte das Game also noch lernen? Von Dota 2, von Counter-Strike, von einem der jetzt nachkommenden MOBAs? Nein. Von wem also dann? Von den großen Sportligen dieser Welt. Mit Starkult, Kult um den Sport und Kult um die Champs, will Riot Games nun eine neue Epoche einläuten.

Spielkult: Den Spielfiguren ein Gesicht verleihen

Einen ersten Vorgeschmack auf die Richtung, die Riot einschlagen würde, bekamen die Fans vor ein paar Monaten. Da machte ein aufwändiger Clip von sich reden, der die so bekannten Champs, die man von den Lanes kennt, auf einmal als Stars in ihren eigenem Film zeigte: Wie sähe ein Film aus, mit den bekannten Champs als Charaktere? Nun, ziemlich atemberaubend.

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Dieser neue Trend, aus den Champions mehr zu machen als nur „Top-Laner mit Q,W, E und R“ wird zur neuen Strategie von Riot gehören, das Game noch populärer zu machen. Dazu passt auch die neueste Nachricht: Ein Reboot der Lore steht an. Man erbittet sich von den Fans mehr kreative Freiheit beim Design der Champions, möchte die Hintergrundgeschichte rebooten und sich so von allzu engen Fesseln lösen.

Personenkult: Die Spieler vor eine Kamera stecken

Die zweite große Idee, die Riot Games verfolgt, ist der Personen-Kult um die Top-Spieler. Ob Faker, Bjergsen oder HotshotGG – bei League of Legends sollen Top-Spieler zu Stars und die „normalen“ Spieler zu ihren Fans werden, die sie auf Streams verfolgen, ihnen dabei zuzusehen, wie sie in einer obskuren Back-Schau neben einer vergleichsweise winzigen Moderatorin stehen oder sich in kleinen Videos präsentieren.

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Dabei fällt es einigen der Spieler sichtlich schwer, eine so ungewohnte Rolle einzunehmen. Der wohl aktuell stärkste Spieler, der Koreaner Faker, fühlt sich augenscheinlich deutlich wohler, wenn er mit Gragas Highlight-Plays am Fließband produziert, als vor der Kamera ein Statement abzugeben, wie es ihm gefällt, der wohl bekannteste Name in League of Legends zu sein. Während andere Spieler sich vor der Kamera deutlich wohler fühlen.

Ob die Strategie irgendwann Früchte trägt, aus den Top-Playern auch noch so eine Art „Social Media“-Stars zu machen, wird eine spannende Frage sein. Es scheint im Moment die wackligste der neuen Säulen zu werden.

Dem Spiel selbst Kultur und Tradition geben

Beim Fußball ist es ganz normal, dass man an die Veteranen früher Zeiten, an fantastische Matches und geschichtsträchtige Augenblicke früherer Turniere erinnert. Bei League of Legends ist dieses „früher“ nur drei Jahre her und die „ehemaligen“ Veteranen sind jetzt 24, von ihnen wird allerdings gesprochen, als gingen sie aufs Rentenalter zu. Keine Frage League of Legends ist schnell-lebig. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, bei denen es Jahrzehnte dauert, bis Änderungen stattfinden, ähnelt bei LoL keine Saison der anderen. Karten werden überarbeitet, die Balance ändert sich, neue Champs kommen ständig ins Spiel.

Trotzdem bemüht man sich bei Riot Games jetzt, die Tradition des Spiels selbst in den Vordergrund zu stellen. Das rasante Wachstum (von 200 Zuschauern bei der Weltmeisterschaft in 2011, zu den erwarteten 45.000 in 2014) in Relation zu setzen. Zu zeigen, dass man mehr ist, als das Tamagotchi oder der Hula-Hoop, irgendein Trend, den nach 3 Jahren kaum noch wer kennt, sondern ein neues Stück Life-Style, ein Teil unserer Welt. Und dazu bedient man sich eines uralten Mittels: Man setzt Vergangenes in Beziehung, dichtet Zusammenhänge her, verleiht Fakten Dynamik, spinnt einen narrativen Rahmen: Man geht dem ältesten Gewerbe der Menschheit nach. Man erzählt eine Geschichte.

Man will die Stories hinter den Erfolgen und Misserfolgen, hinter den Turnieren und den Siegen vermitteln. Kurz: Man baut um das Spiel selbst herum einen Mythos auf, der an US-Sportfilme oder Dokumentationen erinnert. Der Mythos soll dem Geschehen auf den immer größeren Monitoren in den immer größeren Hallen und vor einer immer größeren Zuschauerschaft mehr Tiefe, mehr Dimensionen verleihen.

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Es wird interessant sein, ob es League of Legends mit dieser dreiteiligen Strategie gelingt, das Spiel „außerhalb des Spiels“ zu stärken. Am eigentlichen Rezept des MOBA, das zeigen die Werte, muss wohl kaum noch gedreht werden. Der Erfolg gibt Riot Recht.

ArcheAge: Rush auf die besten Grundstücke zum Headstart erwartet

Das Sandpark MMO ArcheAge steht einige Tage vorm Headstart für Gründer. Könnte eine spezielle Spiel-Mechanik den Start besonders turbulent ausfallen lassen?

Jedem Gedränge wohnt ein Zauber inne

Die Eröffnungs-Minuten in einem MMO sind für viele Zocker jene, die später in Erinnerung bleiben. Auch für die Techniker in den Server-Räumen dürfte das gelten. Bei einem „normalen“ Themepark-Spiel, wie etwa WildStar, loggen sich ungeheuer viele Spieler ein, sobald der Zeiger auf „Release“ steht.

Es gilt als erstes Level 5 zu werden, als erstes aus der Starter-Zone kommen, vor der „Welle“ der Spieler zu bleiben, damit die Quest-Zonen möglichst leer, die grünen Mob-Weiden noch saftig und grün sind, bevor dann die Masse drüber trampelt und man im MMO-Stau steht. Die ersten Minuten in einem MMO sind nicht nur die erinnerungsträchtigsten, sondern auch bisschen so, wie wenn ein „All-you-can-eat“-Buffet zum Plündern freigegeben wird oder ein Freibierstand eröffnet. Aufregend, befriedigend, aber man braucht Ellenbogen.

ArcheAge Belagerungskriege

Beim Sandpark MMO ArcheAge ist das nicht anders – wer zur Open Beta einloggte, fand sich dort mit einer Horde von Stufe-1-Charaktern wieder. In ArcheAge teilen sich Solo-Spieler die Mobs nicht – wie mittlerweile in anderen Games. Wurden keine Gruppen gebildet, herrschte in der Open Beta ziemliches Gedränge um die Mobs.

Was ist wichtig für den Hausbau? Die Lage, die Lage, die Lage

Beim Head-Start von ArcheAge am 12. September – wenn es zählt – ist die eigentliche Situation nochmal verschärft. Denn bei einem Themepark MMO ist es letztlich egal, wann man aus der Anfängerzone rauskommt. Da schnappt einem keiner was weg. Eigentlich gibt’s keinen Grund, sich beim Buffet nach vorne zu drängen und den Teller gleich bis zum Kinn zu beladen: Denn das Buffet wird niemals leer. Die Mobs spawnen nach, Questgegenstände tauchen wieder auf.

ArcheAge Farmen

Bei ArcheAge hingegen leert sich das Buffet. Zwar spawnen auch hier Mobs nach und natürlich kommt man durch die Quests durch, aber erstklassige Grundstücke für die vielgerühmten Sandbox-Elemente von ArcheAge könnten vergeben sein: „Land“ ist eine endliche Ressource und die besten Plätze sind begehrt. Wer zu spät kommt, muss nehmen, was übrig bleibt. Im offiziellen Forum diskutiert man diesen sogenannten „Land-Grab“ gerade.

Ein User erklärt die Rangfolge von Grundstücken und worauf man zu achten hat:

  1. An der Küste
  2. In der Nähe von spezieller Crafting-Station
  3. Mildes Klima
  4. In einer Nicht-PvP-Zone gelegen
  5. In einer PvP-Zone, aber wenigstens mit einem der anderen Vorteile gesegnet.

Der Küstenzugang ist optimal, weil man dadurch flexibel ist und leichter sein Handelsimperium aufbauen kann. Crafting-Stationen in der Nähe verkürzen die Wege. Im milden Klima gedeihen bestimmte Pflanzen und Tiere besser. Wer in einer Nicht-PvP-Zone baut, kann beruhigter schlafen gehen.

ArcheAge, das Spiel mit dem Immobilienmakler

Als „Land-Grab“ bezeichnet man in ArcheAge oder anderen Spielen das Phänomen, dass sich die schnellsten Spieler die Filetstücke sichern, die besten Positionen besetzen. Bei ArcheAge kommt hinzu, dass Spieler mit Wissensvorsprung schon Pläne geschmiedet haben, Grundstücke in ihrer Nähe zu besetzen und sie später an Nachzügler zu horrenden Preisen zu verkaufen. Ja, ganz Recht: Bald werden sich Spieler nicht über einen zu schweren Questmob oder eine lästige Quest aufregen, sondern über die Immobilienpreise in einer bestimmten Nachbarschaft.

Bauernhof in ArcheAge
Billy und Sarah-Mae zahlen immer noch den Kaufpreis ihres Häuschens beim ansässigen Immobilien-Walhai Jerry “Die Klinge” McKey ab.

Gerade die Gründer, die schon vier Tage vor den anderen an den Start gehen, haben Gelegenheit, sich zu etablieren, bevor es dann für die Free2Play-Spieler losgeht. Besonders krass: Gilden, die sich als Teil ihrer Strategie, die Weltherrschaft zu erringen, schon Gebiete ausgeguckt haben und planen, diese zu besetzen.

Aber auch unter den Gründern wird in den ersten Stunden ein Gehacke und Geschlage um die ersten Plätze geben. Daher könnte ArcheAge, wenn es am Freitag zum Headstart kommt, eine der turbulentesten Anfangsstunden in der Geschichte der MMOs erleben.

Wer jetzt als Free2Play-Spieler Angst hat, vier Tage zur spät zur kommen: Trion Worlds behält sich vor, neue Server zu eröffnen, sollten diese nötig werden. Dort geht es frisch los und der Vier-Tage-Vorsprung der Gründer ist nichtig.

Mein MMO meint: Das ist eine hochinteressante neue Dynamik, die Sandpark-MMOs dem Genre bringen. Sicher werden die ersten Stunden und Tage von ArcheAge für viele Zocker, die sich schon lange darauf freuen, ein unvergessliches Erlebnis. Die Frage ist, ob und wie sich das System dieses Wettbewerbs der Spieler untereinander auf jene auswirkt, die zu kurz kommen. Dem Genre tun solche Elemente sicher gut. Noch mehr MMOs, die den immer gleichen Design-Prinzipien folgen, braucht auch keiner.

Mehr zum Game gibt es auf unserer ArcheAge-Themenseite.

Zum Abschluss noch ein kurzes youtube-Video auf englisch, das sich mit dem Housing beschäftigt.

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Quelle(n):
  1. ArcheAge Forum

World of Warcraft: Schicksal einer Krebskranken vereint hunderte Spieler

Für gewöhnlich sind die zahllosen Spieleforen genau der falsche Ort, um Leuten private Dinge, wie etwa Schicksalschläge mitzuteilen, werden solche Beiträge doch oft von Flamern und Trollen auseinandergenommen und mit deren Geschmacklosigkeiten an die Abgründe des menschlichen Seins gezogen. Man denke hier nur an den bekannten Fall, in dem ein Sohn gestorben war und der Vater sich in dessen Namen im World-of-Warcraft-Forum bedanken wollte, für all den Spaß, den sein Sohn hatte. Der erste Kommentar damals war “Was hat er denn gedroppt?”.

Community organisiert Events und spendet zu Ehren der erkrankten Gildenleiterin

Tabytha und David Armstrong
Tabytha und David Armstrong.

Umso erfreulicher ist es zu hören, dass so etwas auch ganz anders ablaufen kann, wie vor wenigen Wochen auf dem Server Eldre’Thalas geschehen: Tabytha und David Armstrong leiten dort bis heute eine erfolgreiche Gilde. David entschied sich für einen Danksagungsthread an die Entwickler von Blizzard, weil World of Warcraft eine sehr große Sache in ihrem Leben sei und eine Leidenschaft, welche die beiden seit vielen Jahren teilen – doch die 33-jährige Tabytha ist an Krebs erkrankt und die Ärzte prophezeien ihr eine Lebenserwartung von noch rund einem Jahr.

Die Community reagierte prompt: Am Wochenende nach der Danksagung versammelten sich rund 250 Spieler von allen möglichen Realms auf Eldre’Thalas und veranstalteten große Events mit Gewinnspielen, Teilnehmer konnten zahllose Preise gewinnen, wie etwa seltene Mounts oder Gutscheine für das Real Life. Alles in allem war das Event zu Ehren der erkrankten Gildenleiterin und ihres Mannes ein voller Erfolg, der die beiden zu Tränen rührte. Sie seien “überwältigt gewesen” von dem Mitgefühl und den zahllosen Besserungswünschen ihrer Mitspieler.

Durch einen im Anschluss veranstalteten Spendenaufruf auf youcaring.com können die beiden sogar an der BlizzCon teilnehmen (das Spendenziel lag bei 500$, wurde aber schon in kurzer Zeit um das zehnfache überboten), ein langjähriger Traum des Ehepaares – natürlich nur, sofern Behandlungsmethoden und Gesundheit dem nicht im Weg stehen. Die Communitymanager Blizzards boten den beiden umgehend an, sich auf der Hausmesse von Blizzard zu treffen.

World of Warcraft Event fuer Tabytha Armstrong
Spieler veranstalten Events für die krebskranke Tabytha Armstrong, die voraussichtlich nur noch ein Jahr zu leben hat (Bildquelle: Heather Newman, venturebeat.com).

[quote_right]”WoW ist mehr als ein Spiel”[/quote_right]

In einem Interview sagte Tabytha, wie dankbar sie der Community für all diese Unterstützung ist und dass der Rest ihrer Familie nun verstehen könnte, wenn sie Ihnen immer wieder sagte “WoW ist mehr als ein Spiel”. Für viele ist es ein soziales Gefüge, welches Halt und Kraft geben kann – wie in diesem leuchtenden Beispiel, über das wohl noch lange gesprochen wird, bisher aber leider einen seltenen Einzelfall darstellt.

Destiny: Xbox Chef spricht sich für XBox 360 und PS3-Versionen aus

XBox Chef Phil Spencer hat sich in einem Tweet für die XBox 360 und PS3-Versionen des Luxus-MMO Destiny stark gemacht.

Destiny ist seit heute auch in jedem Laden erhältlich und der Hype reißt nicht ab. Viel Aufmerksamkeit kommt Destiny vor allem auf den Next-Gen-Konsolen Playstation 4 und XBox One zu. Das ist auch so gewollt: Die Anbieter nutzen die Zugkraft von Destiny, um Bundles auf den Markt zu bringen und mit dem Game als Systemseller ihre neuen Konsolen zu verkaufen.

Doch sowohl Bungie als auch der XBox-Chef Phil Spencer möchten, dass die „ältere“ Generation von Konsolen nicht übersehen wird. In einem Interview mit Polygon aus dem Juni sprach Activision Blizzard Chef Eric Hirshberg über die Wichtigkeit der älteren Konsolen-Generation: „Wenn man sich umhört, reden viele davon, auf die nächste Generation zu wechseln. Aber das haben sie noch nicht. Also kann man einfach nicht die Plattformen ignorieren, auf der die meisten Spieler aktuell spielen.“

Bungie hat viel dafür getan, dass Destiny auch auf den älteren Konsolen großartig wird

Auch Phil Spencer hat sich jetzt in einem Tweet zu Wort gemeldet. Ein User beschwerte sich auf dem sozialen Netzwerk darüber, dass er sich keine XBox One leisten könne, um darauf Destiny zu genießen. Spencer meldete sich daraufhin zu Wort: „Ich würde die XBox 360 und Playstation3-Version nicht so abtun, Bungie hat viel dafür getan, dass die großartig werden.“

Bungie plant bereits für die Zukunft. Wer sich die digitale Edition von Destiny bis Mitte Januar für die Playstation 3 oder die XBox 360 holt, kann später auf die Playstation 4 oder die XBox One wechseln. Dabei kann er seinen Hüter mit allem Drum und Dran mitnehmen.

Mehr zu Destiny gibt es auf unserer Themenseite.

Destiny: Ab wann geht’s für Besitzer einer digitalen Edition los?

Bei Destiny sind seit 14:00 Uhr unserer Zeit die Server oben. Das spaltet die Gaming-Welt in Glückliche und Wartende. Denn längst nicht alle können zocken: Die Besitzer einer digitalen Edition schauen neidisch auf jene mit einer Retail-Version.

Die Gaming-Welt ist gespalten. Seit 14 Uhr – da wurde es in Neuseeland Dienstag – sind die Server von Destiny offen. Wer im Besitz einer Retail-Version des Spiel ist (zum Beispiel weil er bei einem Versandhändler wie Amazon bestellt und der früher geliefert hat), kann bereits jetzt anfangen, seinen Titan, Warlock oder Jäger zu leveln.

Wer sich eine digitale Version gekauft hat, wird darauf warten müssen, bis es im Ursprungsland des Stores Mitternacht wird. Auch Australier, die sich, um Geld zu sparen, eine US-Version von Destiny gezogen haben, müssen warten, bis es in den USA Dienstag wird.

Für uns in Deutschland heißt das: Bis Mitternacht warten. Die Versuche, irgendwie an der XBox oder Playstation solange rumzufummeln und an der Ländereinstellung zu drehen, bis sich da was rührt, haben sich als fruchtlos erwiesen. Da sieht’s schlecht aus. Und auch der Gang in den Laden, um jetzt schon eine CD-Version von Destiny zu erbeuten, wird wahrscheinlich in enttäuschten Minen enden. Wobei es uns nicht wundern würde, morgen irgendwo von irren Überfällen auf unschuldige Elektronik-Märkte zu lesen (Bitte, nicht auf dumme Ideen kommen!).

Ob jetzt die Live-Streams der großen Seiten, Youtuber und „Gaming“-Personalities, die sich darum reißen, ihre ersten Stunden von Destiny in die Welt hinauszuschicken, wirklich Linderung versprechen oder die Qual, nicht zocken zu können, eher noch verstärken, muss jeder für sich selbst ausmachen.
Auf unserer Themenseite findet Ihr alles, was wir bisher zu Destiny hatten.

Quelle(n):
  1. reddit

Destiny Klassen: Titan, Jäger, Warlock – kurzer Klassen-Guide

Beim Shooter-MMO Destiny, der kurz vorm Release steht, müssen die schwersten Entscheidungen gleich am Anfang gefällt werden: Was spiel ich nur? Welche Klasse ist die richtige für mich? Welche passt zu mir? Welche Klasse ist die beste?

Unser kurzer Klassen-Guide hilft Euch hoffentlich bei der schwierigen Frage der Klassenwahl.

Die Rassen spielen bei Destiny keine Rolle

Destiny_Hunter
Manche könnten sich nicht mal spontan für eine Klasse entscheiden, wenn der nette Herr mit der Pistole sie dazu auffordern würde.

Erstmal die gute Nachricht für alle, die zwanzig Minuten vorm Chips-Regal stehen, weil sie sich nicht entscheiden können: Die Rassen-Wahl spielt bei Destiny keine Rolle. Da kann jeder einfach danach gehen, was ihm am besten gefällt. Es gibt keine Rassen-Boni oder ähnliches. Eine schwierige Entscheidung weniger zu treffen.

Ob man sich als Rasse für den entscheidet Mensch oder die blauhäutigen und eher esoterischen Awoken bevorzugt oder sich gar für einen Exo erwärmt, eine Art Cyborg: Gameplay-Unterschiede gibt es keine.

Bei den Klassen sieht das anders aus. Drei Start-Klassen stehen zur Wahl, die sich mit Stufe 15 (also ungefähr im Mid-Game) jeweils für eine von zwei Spezialisierungen entscheiden dürfen. Bei einem MMO-Shooter, der auf 6-Raids-Mann setzt, ist die Frage heikler als beim ersten Blick gedacht. Aus dem MMO-Lager lästerte zu Beginn so mancher: „LFM 5 andere Range DDs für den ersten Raid!“ In der Praxis wird es anders laufen.

Elementar-Schaden könnte die Gruppen-Konstellation beeinflussen

Destiny Shooter

Im Moment geht man davon aus, dass in den höheren Schwierigkeitsstufen der Raids dann Mobs auftauchen, die besonders anfällig gegen bestimmte Schadensarten sind. Es gibt drei solcher Schadensarten im Spiel. Jeweils zwei der sechs Subklassen verursachen eine dieser Schadensarten als Standard-Option. Daher rät zum Beispiel das Magazin vg247 dazu, diese Schadens-Arten zu mixen, damit man nicht im fertigen 6er-Team feststellt, dass eine dann wichtige Schadensart fehlt und nun anders kompensiert werden muss.

Im Moment stecken zusammen:

  • Hunter Gunslinger und Warlock Sunsinger verursachen Sonnen-Schaden
  • Hunter Bladedancer und Titan Striker machen Arc-Schaden
  • Warlock Voidwalker und Titan Defender machen Void-Schaden.

Wenn Ihr also vorhabt, zu dritt in Destiny unterwegs zu sein oder gar in einem Sechser-Team an den Start gehen, könnte das eine Rolle spielen.

Der Titan ist bei Destiny der Typ fürs ganz, ganz Grobe

Der Titan ist bei Destiny der Mann (oder die Frau … oder der Roboter) fürs Grobe. In seiner Grundform steht er auf Stahl, Stahl und noch mehr Stahl. In MMOs wäre er wohl der „Tank“ oder zumindest der „Off-Tank“, in Shootern vielleicht ein Grenadier, der Typ mit der Panzerfaust oder ein anderer Heavy-Hitter. Ein Frontschwein eben.

Destiny_Titan

Ab Stufe 15 geht es für den Titan in zwei Spezialisierungen.

Als Defender fungiert er als Mischung aus Tank und Supporter, der in den 6er-Raids wahrscheinlich die zentrale Rolle spielen wird. Hier erkauft er dem Rest des Teams wertvolle Sekunden und nimmt eine taktische Schlüsselrolle ein. Optisch ähnelt er einem wandelnden Arsenal von Feuerkraft, vor allem am Oberkörper bevorzugt er dicke Rüstung.

Als Striker ist er eine Art Off-Tank, ein schwer gepanzerter Nahkämpfer mit Schrotflinten, Granaten und Nahkampf-Waffen. Also eine geeignete Wahl für Leute, die auf die direkte Nummer stehen.

Der Jäger – schnell auf den Beinen, schnell im Kopf

Der Jäger ist bei Destiny ein agiler Fern- oder Nahkämpfer, der dafür sorgt, dass die Gegner schnell umfallen und der sich, will er länger überleben, möglichst nicht treffen lassen sollte. So eine Art moderner Schurke oder Scharfschütze oder Klingenmeister oder irgendwas dazwischen.

Ästhetisch kommt er wie ein post-apokalyptischer Robin Hood daher oder wie eine Kreuzung aus einem Typen aus „Dune“ und dem Helden dieser Assasin’s Creed-Spiele, auf die so viele stehen.

Destiny_Sniper

Auch für den Jäger gilt es mit 15, sich für einen von zwei Pfaden zu entscheiden.

Als Gunslinger nimmt er die Scharfschützen-Rolle ein, wie man sie aus Shootern kennt. Hier muss er auf dasselbe achten wie ein Käufer eines Hauses: Die Lage, die Lage, die Lage. Nur mit ordentlich Deckung lassen sich diese schönen Headshots mit der nötigen Präzision raushauen, die dann mit Nu Metal unterlegt auf youtube so viele Likes schinden.

Als Bladedancer kommt er dem klassischen MMO-Schurken nahe. „Hit and Run“ ist seine Devise, das unerkannte Zuschlagen aus dem Hinterhalt sein Lebenselixier. Und sich danach schnell zu verkrümeln, dürfte die beste Methode sein, um seiner Karriere möglichst lange nachzugehen und dem Vor-Ruhestand durch Feindkontakt zu entgehen.

Der Warlock – feinsinniger Poet, Plasmaballschleuderer

Der Warlock entspricht einer Art destruktivem Magier oder einem Fernkämpfer mit Magie-Unterstützung. Er spielt in Destiny die Rolle einer „Glass-Cannon“: Teilt aus wie ein Pferd, steckt ein wie eine Mücke. Sollte sich also noch seltener treffen lassen als der Jäger. Wenn der Warlock sich keine Gedanken um Feindkontakt machen muss, kann er aus den hinteren Reihen Feuer und Schwefel auf die Feinde regnen lassen (oder Plasma und irgendwas anderes, je nachdem).
Optisch steht er auf Masken, lange Mäntel und Special-Effekt-Plasmabälle.

Destiny_Warlock

Mit 15 geht’s auch für den Warlock in zwei verschiedene Richtungen.

Als Voidwalker ist er eine Granat- und Magieschleuder, die wie ein Duracell-Häschen immer weiter und weiter Schaden verursacht. Er hat’s eher so mit Direct-Damage-Sachen.

Der Sunsinger hingegen ist eher was für feinsinnigere Spieler (also für Leute, die Mozart hören, während sie die Welt in Schutt und Asche legen). Er kann Team-Mitglieder buffen, arbeitet mit „Damage over Time“-Attacken, das sind Gifte oder Flüche in anderen Spielen, und kann sogar von den Toten zurückkehren.


Auch im Live-Trailer seht Ihr die Klassen in Action. Die Dame ist übrigens der Warlock.

Mehr zu Destiny gibt es auf unserer Themenseite.

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World of Warcraft: Warlords of Draenor enthält Hearthstone-Items

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Blizzards Kartenspiel “HearthStone” thematisch in der World of Warcraft angesiedelt ist, und theoretisch in jeder Taverne der Welt von Reisenden gespielt werden kann, da ist der nächste Schritt nur logisch: HearthStone findet seinen Weg in die Welt von WoW.

Hearthstone Board in World of Warcraft

Zwar nicht in all seiner Schönheit und taktischen Tiefe, aber Spieler werden in der Lage sein von einem NPC namens “Benjamin Brode” (eine Anspielung auf den HearthStone-Entwickler Ben Brode) drei Gegenstände zu erstehen, welche unter anderem das bekannte Spielbrett des Kartenspiels in der Welt erscheinen lässt. “Benjamin Brode” befindet sich in der Garnison der Spieler, wenn diese über die entsprechenden Gebäude verfügen.

Neben dem Spielbrett kann man auch noch ein “Boosterpack” und die “Siegeshand” erstehen, die bei Benutzung die charakteristischen Soundeffekte des Kartenspiels abspielen und mit einer netten Animation einhergehen.

Ob für diese Gegenstände eine bestimmte Voraussetzung benötigt wird (wie etwa ein aktiver HearthStone-Account) ist bisher noch nicht klar, momentan scheint das aber nicht der Fall zu sein.

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Landmark Beta-Keys als Trostpreis für gescheiertes Kickstarter-Projekt Yogventures

Das gescheiterte Kickstarter-Projekt Yogscast spendiert den enttäuschten Backern nun Landmark-Keys. Wie PCGamer berichtet erhalten die 13647 Backer des gescheiterten Kickstarter-Projekts „Yogventures“ freie Keys von Landmark.

Die Backer hatten eine gute halbe Millionen Dollar in das Projekt investiert, das Mitte Juli scheiterte, weil dem von der britischen Youtuber-Gruppe „Yogscast“ beauftragte Studio „Winterkewl“ das Projekt eine Nummer zu groß wurde – oder auch zwei.

Damals teilte Yogscast den Fans mit, dass das Projekt zu ambitioniert für die nur sechs Entwickler von Winterkewl geworden sei. Darum habe man „Yogventures“ gecanelt. Das sei allerdings gut, denn nun wolle man das Spiel „TUG“ entwickeln, das noch mehr den Vorstellungen von „Yogscast“ entspreche.

Um den wohl etwas sauren Fans nun noch etwas Zucker zu geben, einigte sich Yogscast mit SOE darüber, den Backern von Yogventures Beta-Keys für Landmark zukommen zu lassen.

Wer auch mal in die Landmark-Beta reinschnuppern will, ohne dass ihm vorher das Herz von einem Kickstarter-Projekt gebrochen wurde, kann sich hier anmelden: https://www.landmarkthegame.com/yogscast

Zu schnell gewachsen: MOBA Strife entlässt 30 Mitarbeiter

S2 Games, das Entwickler-Studio hinter dem MOBA Strife, entlässt fast die Hälfte seiner Belegschaft. Als Grund gibt man Missmanagement an.

Wie mmobomb berichtet, tauchte im englischen Forum reddit die News von den Entlassungen als erstes auf. Ein Vertreter von S2 Games äußerte sich dann überraschend offen und in klaren Worten gegenüber den Fans: Man habe Entwickler entlassen müssen, da das Team im Vorfeld der Open Beta zu schnell gewachsen sei und man ein so großes Team nicht finanziell unterhalten könne.

Strife gehe es nicht schlecht, die Open Beta sei solide verlaufen – es wurden „lediglich“ zu viele Mitarbeiter eingestellt. Als Vergleich nannte man Heroes of Newerth, an dem ein Launch-Team von 20 Mitarbeitern gearbeitet habe. Bei Strife seien es 80 gewesen. Eine Zahl, die das Game vielleicht unterhalten könnte, wenn es „ausgewachsen“ wäre, im Moment sei man allerdings noch im Wachstum und könne das nicht.

Der Abschied der Mitarbeiter am letzten Freitag sei schwer gefallen. Es seien Tränen geflossen, nicht nur bei jenen, die gingen. Für die Zukunft bleibt man allerdings optimistisch und nimmt sich fest vor, verantwortungsvoller zu wachsen. 50 Entwickler verblieben noch im Team.

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H1Z1: Ist auf Twitter ein Hinweis zum Early Access aufgetaucht?

Beim Survival-MMO H1Z1 gibt es auf dem Twitter-Account vielleicht einen Hinweis darauf, wann das MMO endlich in den Early Access gehen könnte.

Im Moment ist es Spekulation, aber da das Datum zum Early Access von H1Z1 schon länger überfällig ist, hält man natürlich die Augen nach Hinweisen auf. Eigentlich rechneten schon viele damit, dass spätestens zur SOE Live Mitte letzten Monats ein Early Access-Datum verkündet werden würde. Doch daraus wurde nichts. Jetzt hat der SOE Präsident John Smedley in einem Stream davon gesprochen, dass es für den September mit dem Early Access klappen könnte. Festlegen will er sich allerdings nicht. Seit ihm im April ein „in vier bis sechs Wochen geht es los“ rausgerutscht war und im Nachhinein um die Ohren flog, da man die Strategie änderte, ist auch Smedley vorsichtiger geworden.

H1Z1 Zombie MMO

Warum also berichten wir erneut von dem Thema? Auf dem offiziellen Twitter-Account von H1Z1 wurde ein Tweet des Grafikkarten-Giganten Nvidia retweetet. Der hat für den 18. September ein großes Event, einen „PC Gaming Tag“ angekündigt. Dort sollen unfassbar wichtige Dinge passieren, geheimnisvolle Geheimnisse enthüllt werden und absolut Spektakuläres stattfinden, von dem man allerdings kein Wort verrät.

Nun findet sich dieser Hinweis nicht nur auf dem Twitter-Account von H1Z1, sondern auch auf denen der anderen Spiele von Sony Online Entertainment … nur ist da eigentlich keine große PC-Ankündigung zu erwarten – außer vielleicht die Open Beta für Landmark. Die anderen Spiele von SOE schauen eher in Konsolen-Richtung. Es könnte natürlich auch sein, dass Nvidia einfach im Zuge einer kollegialen oder strategischen Partnerschaft auf den Firmen-Twitter-Accounts gelinkt wird.

Aber da für das Event von Nvidia auch „Game Reveals“, also Enthüllungen von Spielen, auf dem Zettel stehen und der Early Access von H1Z1 überfällig ist, liegt die Vermutung nahe, dass hier was passieren könnte. Vielleicht sollten sich daher H1Z1-Fans mal den 18. September im Kalender vormerken. Offiziell ist allerdings nichts. Aber … irgendwann muss es ja mal soweit sein.

H1Z1

Dass man bei Sony Online Entertainment ungewöhnliche Wege geht, neue Formen der Kommunikation sucht und gerne bereit ist, solche Synergie-Effekte mitzunehmen, wie sie ein großes NVIDIA-Event bieten würde, weiß man mittlerweile. Daher könnte es durchaus drin sein, dass man so ein Event nutzt, um eine breite Spielerschaft zu erreichen und außerhalb der eigenen Anhängerschaft auszustrahlen. Die kriegt so eine Ankündigung ja ohnehin mit.

Da man bei SOE zugesichert hat, den Fans eine Woche vorm Early Access Bescheid zu geben und da das Event am 18. September stattfindet, könnte also der Early Access vielleicht Ende September beginnen. Noch etwas länger und es würde zu einem Running Gag.