Darum hört man viel von H1Z1, wenig von Everquest Next

Auf der SOE Live wurde eine Marketingspezialistin von SOE gefragt, warum es denn beim Survival-MMO H1Z1 so schnell voranginge und es so viele Informationen gebe, während Everquest Next so viel mehr Zeit brauche. Immerhin sei Everquest Next doch um einiges älter.

H1Z1 baut stark auf Planetside 2 auf

Auf der SOE Live in Las Vegas ging es um alle Spiele im mittlerweile reichhaltigen Repertoire der MMO-Spezialisten von Sony Online Entertainment. Das Magazin CVG fragte Marketing-Vizepräsidentin Laura Naviaux, warum SOE sich dazu entschieden habe, H1Z1 schon in einem so frühen Stadium der Öffentlichkeit zu präsentierten, während man um Everquest Next, die große MMO-Hoffnung, so wenig Wirbel mache und so wenig enthülle.

Als Antwort gab Naviaux an, dass sich H1Z1 auf die bestehende Technologie von Planetside 2 stützen könne. Die Forgelight-Engine stehe, man könne Fahrzeuge übernehmen und auch die Shooter-Mechanik. Der Weg von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung sei für H1Z1 vorgezeichnet.

Everquest Next baut auf gar nichts auf, SOE muss erst eigene Tools erschaffen

Everquest Next hingegen soll das ganze Genre auf den Kopf stellen. Ein Vergleich zu H1Z1 sei daher wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Für Everquest Next brauchten die Entwickler neue Technik, eine neue AI müsse entwickelt werden. Es gelte die Voxel-Welt zu erschaffen. Die Herausforderungen an die Infrastruktur und die Technik seien ganz andere. Man brennt aber darauf und habe sich fest vorgenommen, mit Everquest Next genauso offen und transparent zu sein wie im Moment mit H1Z1.

Im Moment gebe es für beide Projekte nur einen völlig anderen Fokus. H1Z1 werde bald in den Early Access gehen, für Everquest Next sei sowas nicht geplant.

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Quelle(n): CVG
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