Blizzard streicht wohl deutsche Community-Manager für WoW, Diablo, Hearthstone

Weitere Community Manager bei Blizzard gehen. Christian „Rynundu“ Döbel war der letzte Community Manager im deutschsprachigen Raum, wo er vor allem Hearthstone und Diablo 3 betreut hat. Auch World of Warcraft hat seinen deutschen CM verloren – Ersatz ist offenbar nicht geplant.

Was ist passiert? In einem kürzlichen Foren-Post hat sich der letzte deutsche Community Manager Rynundu verabschiedet.

Er sagt:

„Bei Blizzard gab es dieses Jahr viele Veränderungen und auch an mir gehen sie nicht spurlos vorbei. Diese Woche war meine letzte als Community Manager für Hearthstone und Diablo.“

Nachdem im Oktober auch der WoW-CM Toschayju Blizzard verlassen hat, gibt es nun keinen Community Manager mehr für den deutschsprachigen Raum.

Ab heute, den 22. November, wird Rynundu nicht mehr als Community Manager arbeiten. Er bleibt allerdings weiterhin bei Blizzard angestellt und kümmert sich nun um die Lokalisation der Spiele.

Ein Ersatz für die fehlenden Community Manager ist bisher nicht in Sicht. Das gibt zu denken.

Overwatch 2 Reinhardt Punch
Rynundu hilft bei der Lokalisation – Möglicherweise auch bei Overwatch 2.

Kaum noch Community Manager in Europa

Wer geht noch? Neben Rynundu hat kurz zuvor auch die Community Managerin Aerythlea den Abschied angekündigt. Ihr letzter Arbeitstag war ebenfalls heute. In Europa ist damit Thyvene der letzte verbleibende CM für die gesamte Region.

Rynundu, Toschayju und Aerythlea sind dabei nicht die einzigen Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben:

Kim-Phan-Blizzard

Auch von den Gründern von Blizzard sind zwei gegangen: Frank Pearce verließ Blizzard im Juli 2019, Mike Morhaime bereits im Januar.

Verzögerte Kündigungen vom Februar

Warum gehen alle? Dass aktuell so viele Mitarbeiter von Blizzard aufhören, könnte zumindest im Fall der Community Manager daran liegen, dass Activision Blizzard im Februar 2019 angekündigt hat, 800 Mitarbeiter zu entlassen.

Das sind wohl die „Veränderungen bei Blizzard“, auf die auch Ryundu in seinem Post anspielt.

Der Plan von Activision Blizzard sah vor, Stellen in allen Bereichen zu streichen, die nicht direkt mit der Entwicklung von neuen Spielen zu tun haben. Da Blizzard seit 2016 keine neuen Games herausgebracht hat, weht dort offenbar seit einiger Zeit ein rauer Wind. Laut Berichten von Insidern zieht Activision die Zügel enger an und hat einen Sparkurs ausgegeben.

In den USA geht die Entlassung recht rasch. In Frankreich, wo das EU-Hauptquartier von Blizzard sitzt, gilt jedoch ein stärkerer Arbeitsschutz. Hier besteht unter anderem eine Kündigungsfrist von zwei Monaten, wenn der Angestellte mindestens zwei Jahre im Betrieb gearbeitet hat.

Es gab Kündigungen in vielen Bereichen.

Außerdem muss in Frankreich die Gewerkschaft einer Abfindung zustimmen, was bei mehreren Entlassungen einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Verhandlung lief laut LeMonde bis zum 20. Juni. Von Abfindungs-Summen war bei Blizzard schon zuvor die Rede:

Blizzard bezahlt 100 Support-Mitarbeiter in EU, damit sie aufhören
Autor(in)
Quelle(n): LeMonde
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Markus F.
Markus F.
2 Monate zuvor

Die ATVI Aktie ist derzeit tief rot im Keller. Wenn man das wirklich so platt herleiten will, dann würde ich sagen, sie machen gerade das Gegenteil von dem, was den Anlegern gefällt. Ich denke, die Sache ist doch etwas komplexer.

Hogak
Hogak
2 Monate zuvor

Hearthstone ist eine Gelddruckmaschine und mit WoW stehen Sie auch nicht schlecht da.
Diablo wird bald Mobil und mit Diablo 4 wird’s auch bald einen Geldregen geben.
Unglaublich das da beim Support gespart wird.

Master Pain
Master Pain
2 Monate zuvor

Wie könnte man dieses Signal wohl deuten ?

Ich glaube, eher ein Schritt weiter in die falsche Richtung.

„No king rules forever my son“

Marc M
Marc M
2 Monate zuvor

Bin Blizzard seit quasi acht Jahren treu, aber was dort vor sich geht werde ich nicht mehr weiter unterstützen und daher wird Blizzard von mir ab 2020 erstmal kein Cent mehr sehen. Bin gespannt, ob und wann die in dem Laden zur Besinnung kommen grin

Manni
Manni
2 Monate zuvor

Aus Unternehmenssicht absolut nachvollziehbar, es gibt keinen Bedarf mehr für Community Manager in der Gaming-Branche!

User
User
2 Monate zuvor

Sehe ich genau so. Ganz besonders in der heutigen Zeit wo jeder Englisch kann/können sollte!

Master Pain
Master Pain
2 Monate zuvor

Jeder ? Oh je, du hast aber noch nicht viel von der Welt gesehen.

Schade um die, die es nie gelernt haben.

Tim Seidel
Tim Seidel
2 Monate zuvor

Warum treibst du dich dann hier rum? Gibt genug englisch sprachige Seiten mit Neuigkeiten zu Spielen..?

Andreas Martin
Andreas Martin
2 Monate zuvor

Es gab ne Zeit, noch gar nicht so lange her, da galt das gleiche in halb Deutschland für Russisch.
Kannste ja sicher auch (•‿•)

TheDivine
TheDivine
2 Monate zuvor

Sehe ich komplett anders.
Ganz im Gegenteil sind die CM´s wichtiger denn je da sie nicht mehr nur Foren betreuen sondern zusätzlich noch andere sozial Media Bereiche abdecken wie Twitter, Facebook, Reddit.

IchhassePvP
IchhassePvP
2 Monate zuvor

Klingt insgesamt alles andere als positiv. Ich persönlich spiele zwar schon eine erhebliche Zeit lang keinerlei Blizzard Titel, woran sich aller Voraussicht nach auch herzlich wenig verändern wird in den kommenden paar Jahren, nur ist die Krise angesichts solcher Nachrichten ja nicht mehr zu leugnen im Hause Blizzard.

AYW
AYW
2 Monate zuvor

dachte Blizzard hat den Sitz in den USA … ^^ falsch gedacht

BlindWarlock
BlindWarlock
2 Monate zuvor

Der Hauptsitz ist schon in den USA, Kalifornien. Aber das EU-Hauptquartier ist in Frankreich.

MadMike
MadMike
2 Monate zuvor

Frankreich & Cork (Irland)

Elias Erasmi
Elias Erasmi
2 Monate zuvor

Blizzard. Wenn du die Eier hast… Dann trenn dich endlich von Activision. So wie Bungie. Oder die entlassenen oder von selbst gekündigten Leute raufen sich noch einmal zusammen und gründen ein neues Entwicklerstudio.

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Monate zuvor

Als hätten solche Entscheidungen auf Millionen/Milliarden Höhe was mit Eier haben zu tun, oh boy ;’D

Elias Erasmi
Elias Erasmi
2 Monate zuvor

Es geht darum dass Blizzard sich nicht von Activision kaputt rationalisieren lassen sollte. Früher war Blizzard eine der erfolgreichsten Entwickler und Publisher der Welt. Und was ist heute?

Fronto
Fronto
2 Monate zuvor

Sind sie einer der erfolgreichsten Entwickler / Publisher der Welt.

Kendrick Young
Kendrick Young
2 Monate zuvor

naja das sind sie schon aber nur durch die erfolge der vergangenheit wink

TheDivine
TheDivine
2 Monate zuvor

Nicht zwingend, die haben die Finger ja noch in vielen anderen Games die man gar nicht so war nimmt.
Candy Crush z.b. nach wie vor enorm erfolgreich im mobile Bereich.

Mögen ältere Spiele sein, die aber nach wie vor Geld generieren wie Sau.

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Das ist leider nicht mehr so. Sie ruhen sich zu sehr auf Erfolgen vergangener Zeiten aus.

Wie lange hat Blizzard schon nichts richtig Neues mehr released? Und mit neu meine ich nicht Addon Nr. 20 für WoW oder Diablo 4 etc. Das ist auch der Grund für das Diablo Mobile Debakel.

Blizzard ist selbst Schuld wenn nichts kommt. Aber schade find ichs nach wie vor.

Voidy
Voidy
2 Monate zuvor

Meinst du die Frage Ernst?
Overwatch war „richtig neu“, und auch das jüngste neue Game.

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Ich dachte Overwatch wäre älter.
Aber gut, bald 4 Jahre ist jetzt nicht mehr taufrisch.

Welches jüngste neue Game meinst Du?

Voidy
Voidy
2 Monate zuvor

Das war blöd formuliert. Ich meinte mit Beidem Overwatch.
Danach kamen bisher nur WoW-Addons und Neuauflagen alter Klassiker.

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Aso, hätt ich auch drauf kommen können ????
Wobei ich dachte, das das eine Overwatch Erweiterung wird, weil man ja alles behält. Bin aber kein OW Spezi. Kann auch gut sein, das ich das falsch interpretiert hab.

Voidy
Voidy
2 Monate zuvor

Ich versuche es anders:

Wie lange hat Blizzard schon nichts richtig Neues mehr released?

Seit 2016, Overwatch (1), ein komplett neues Franchise. Aus der Perspektive „richtig neu“ ist das zum letzten Mal 1998 (Starcraft) geschehen. Dazwischen wurden ausnahmslos nur die 3 großen Universen ausgebaut und in andere Genres portiert. Und danach gab es lediglich ein Remaster und 2 WoW-Addons, keine Fortsetzungen von Warcraft, Starcraft oder Diablo oder Neuheiten wie Heroes und Hearthstone.

TheDivine
TheDivine
2 Monate zuvor

Der Zug ist wohl abgefahren, die Leute und somit die Seele von Blizzard sind alle weg.

MadMike
MadMike
2 Monate zuvor

Es gab bereits vor einigen Jahren die ersten, großen Schnitte. Ist Jahre her, das ich bei Blizzard in Frankreich gearbeitet habe – viele meiner damaligen Kollegen waren noch lange, lange Zeit nach mir dort. Teamleads (im Customer Support), CM, Grafiker, QA, QC (Quality Control…gibt es heute auch so nicht mehr).
Ein paar sind gar in die USA ausgewandert – nun wieder in Deutschland bzw. teils in Frankreich wegen der Kündigungen.

Einige sind, gerade jene in Cork, lange geblieben. Mein alter Team Lead ist mit anderen erst dann gegangen, als das Severance-Paket, also die Abfindung nach X-Jahren schon echt nicht mehr zu verachten war.

Ich selbst habe Jahre später den gleichen Mist in der Spielebranche weiter mit erlebt. Frogster wurde von Gameforge geschluckt, Leute entlassen, um schwarze Zahlen zu schreiben. Als die da waren, wurde komplett dicht gemacht und ein paar wenige nach Karlsruhe verschleppt wink Die meißten sind auch dort bereits wieder weg.

Wer Netflix hat, kann sich mal die Folge anschauen: https://www.youtube.com/wat

NICHTS davon ist untertrieben. 2016 habe ich endgültig der Spieleindustrie den Rücken gekehrt.
Mir tut es jedes Mal, wenn ich sowas lesen muss, in der Seele weh. Egal ob bei Blizzard, EA (würg) oder sonst wo.

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Hat immer so den Anschein nach Friede, Freude, Sonnenschein wenn man über die Branche spricht. Ich hätte auch gedacht, das es da entspannter zugeht. Irgendwie hab ich irgendwelche frei zu nutzenden Fitnessräume, Kickertische und Freiobst für alle im Hinterkopf. ????

Nunja, danke auf jeden Fall für deinen Einblick!

Voidy
Voidy
2 Monate zuvor

Buchtipp: https://www.amazon.de/Bin-i

Eine süße Melodie erklingt aus den deutschen Firmen, eine Melodie wie die des Rattenfängers von Hameln. Die Firmen flöten von einer modernen Arbeitswelt, in der jeder Mitarbeiter sein eigener Herr ist. Die große Freiheit soll an den Arbeitsplätzen ausgebrochen, die Selbstbestimmung eingekehrt, das Zeitalter der Schufterei beendet sein. Stellenausschreibungen, Broschüren und Vorstandsreden verheißen dem Mitarbeiter hinterm Firmentor ein gelobtes Arbeitsland, ein Paradies. Die Hierarchien? Flach wie das Wattenmeer! Die Stechuhren? Auf dem Weg ins Museum! Der Chef? Dein Freund und Helfer! So manches Firmengebäude verwandelt sich zur Sofa-Landschaft, die Tischtennisplatte im Konferenzraum lädt ein zum Rundlauf, und wer aus der Obstschale auf dem Flur einen Apfel greift, darf das auf Kosten der Firma tun, statt dafür aus dem Paradies vertrieben zu werden; die Firmen-Götter sind gnädig.

Die Arbeitswelt ein Paradies und der Mitarbeiter ein dankbarer Bewohner: So hätten sie es gern, die Rattenfänger! Doch wer der süßen Melodie hinters Firmentor folgt, stolpert in eine Arbeitshölle, wie sie die Welt seit dem Frühkapitalismus nicht mehr gesehen hat. Die Firmen flöten: »Du bist selbst für deinen Erfolg verantwortlich«, gemeint ist: »Der Misserfolg kostet dich den Kopf!« Die Firmen flöten: »Du kannst deine Arbeit frei einteilen«, gemeint ist: »Mach bloß nicht Feierabend, bevor alles fertig ist.« Die Firmen flöten: »Du kannst alles bei uns erreichen«, gemeint ist: »Wenn du auf der Strecke bleibst, liegt es nur an dir!«

Sämtlicher Text ist übrigens in der Leseprobe enthalten smile

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Wenn ich das lese, würd ich mich nur aufregen, da ich mehr auf Arbeitgeberseite sitze. ????

Meine Aussage bezog sich da wirklich nur auf die Spieleentwickler. Von denen hab ich das des Öfteren gehört. Aber scheint ja laut MadMike leider nicht (immer) der Fall zu sein.

MadMike
MadMike
2 Monate zuvor

Gerne. Es hat immer den Anschein und es ist nicht alles schlecht, keine Frage. Gerade in den jeweiligen Abteilungen oder Teams herrscht oft ein großes freunschaft-familiäres Klima. Das vermisse ich bis heute. Wobei das oft mit Start der Firma einhergeht und dann weitergeführt wird, bis zum jeweiligen Ende.

Fitnessräume gab es z. B. bei Innogames, einen echt guten. Kickertische oder Tischtennis gehörten nahezu schon zum Standard, ebenso Zockerräume.
Aber wir sind ja zum arbeiten da und der DRUCK ist wirklich zu spüren. Alles musste immer schneller gehen, Aktionäre und oft Geschäftsführung wollen jährlich mehr (wie überall) usw.

Kommt eben auch sehr auf die Abteilung an, wobei es mit den Jahren jetzt nahezu egal ist – als Programmierer hast du immer Druck. Damit auch direkt als Projektleiter, Produktmanager und spätestens nach der nächsten Schlappe der Support.

CMs / Social Media Manager werden oft nur belächelt (bei deutschen Unternehmen, deswegen wunder mit das mit Blizzard – nicht aber mit Blick auf Activision).

mordran
mordran
2 Monate zuvor

Also ich muss ehrlich sagen, die Spieleindustrie unterscheidet sich kein Stück von anderen Branchen. Wenn man heutzutage in einem Konzern arbeitet der Börsennotiert ist muss man sich damit abfinden dass man nur eine Nummer ist die funktionieren muss. Ich arbeite seit mittlerweile fast 30 Jahren in der IT, in unterschiedlichen Branchen, davon mehr als 15 Jahre in einem großen Konzern der an der Börse notiert ist und ca. 1200 Mitarbeiter weltweit hat. In der Zeit hatte ich das Glück mehrere drastische Einschnitte zu überleben, z.B. mehrere Entlassungswellen von z.T. 50% der Mitarbeiter, über Monate verspätete Gehaltszahlungen etc.

Auch regelmäßiger Crunch ist nichts ungewöhnliches wenn unsere Projekte Auslieferungen beim Kunden haben. Wir hatten Mitarbeiter die psychisch so auffällig waren dass wir angewiesen wurden ihnen den Login zu bestimmten Uhrzeiten (spät nachts z.B.) zu sperren.

Man muss sich mal von der Vorstellung frei machen dass Videospiele herzustellen irgendwas mit Vergnügen per se zu tun hat. Das sind Software Projekte in sehr großen Stil, genauso wie andere auch. Und die Bedingungen unter denen diese Software hergestellt wird sind in anderen Branchen noch deutlich härter.

Beispiel. In den Verträgen die wir mit unseren Kunden haben sind z.B. die Termine wann Auslieferungen statt zu finden haben festgeschrieben. Wenn wir diese Termine nicht halten können sind schon vorher Penalties festgelegt, also Strafzahlungen in deutlich sechsstelliger Höhe.

Das einzige was diese Konzerne zumindest bei uns noch einigermaßen in der Spur hält ist unser Arbeitsrecht. Wir haben auch zwei Geschäftsstellen in Amerika und meine Herren, die Leute die dort arbeiten sind nicht zu beneiden. Insofern haben viele der Probleme die in dem Video beschrieben werden damit zu tun dass wir von den Vereinigten Staaten reden, das sind arbeitsrechtlich Höhlenmenschen !

Wenn man dem allem auskommen will muss man sich entweder ein vernünftiges Familienunternehmen suchen, oder als Freelancer arbeiten und sein eigener Chef sein.

Misanthrop
Misanthrop
2 Monate zuvor

Mit schönen grüßen von der Wall Street…

Maik Tetzlaff
Maik Tetzlaff
2 Monate zuvor

Weiß gar nicht was ihr alle habt. Die Aktionäre wollen halt zufrieden gestellt werden. Nur darum geht es in unserer heutigen Welt! *Ironieoff*

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Es steht Dir frei Aktien zu kaufen ????

Macht deren Misere nur leider nicht besser.

Achim  G.
Achim G.
2 Monate zuvor

Ach ja – Klar. Warum auch nicht auch nochmal den gleichen Fehler machen wie schon 20191 andere Unternehmen in der Gamingbranche vorher.
Wäre einfach zu einfach aus dem Fehlern anderer zu lernen.

Ich bleibe bei Blizzard echt skeptisch. Haben tolle Ideen und die werden anschließend volle Möhre gegen die Wand gefahren. BfA war nur ein Vorgeschmack befürchte ich.
Es tut schon fast weh, den nächsten Entwickler dabei zu beobachten, wie er diesen Weg beschreitet.

Koronus
Koronus
2 Monate zuvor

Nicht das ich es dir nicht glaube aber hast du vielleicht ein paar Beispiele für mich?

Achim  G.
Achim G.
2 Monate zuvor

Wildstar, Rift z.B. Wenn ich mich recht erinnere. Sicher ist das streichen der CM-Stellen nur ein Baustein zum Scheitern, aber natürlich ist die Kundenbetreuung ein wesentlicher Bestandteil von Erfolg. Fehlt er, sagt das Unternehmen im Prinzip nichts anderes als „Liebe Kunden, wir mögen zwar Euer Geld, aber Ihr seid uns eigentlich ziemlich egal“

Ich habe das ganze in der Gamblingbranche schon mehrmals erlebt. Das ist zwar nicht exakt das selbe – aber artverwandt.
Giganten wie William Hill und Ladbrokes sind hier gescheitert – unter anderem, weil sie keinen deutschen Support hatten. Unzählige kleinere Anbieter, die ohne DE Support gestartet sind und mittlerweile komplett verschwunden sind, gesellen sich dazu.
bet365 zb. ist vor allem deshalb Marktführer, weil sie den mit Abstand besten Kundensupport haben. Das weiß die ganze Branche und trotz dieser Erkenntnis: Die ersten Kürzungen gibt es immer im Support. Immer und immer wieder. Und immer wieder rudern die Unternehmen dann nach 2-3 Jahren zurück.

Joachim Werner
Joachim Werner
2 Monate zuvor

Über „Fehlendes Kundenmanagement“ kann man aber nur stolpern, wenn die Konkurrenten es deutlich besser machen smile Ich weiß nicht, wie gut die MMO-Konkurrenz da an deutschsprachigen Community Managern aufgestellt ist.

Tebo
Tebo
2 Monate zuvor

Man brauch nur viel Kundensupport wenn das Produkt nicht funktioniert oder zu kompliziert/beratungsaufwendig ist. Das man auch ohne Support gut lebt sieht man Bungie. Da werden leider nur die gehört, die auf Reddit am Lautesten schreien… Schade irgendwie!

mmogli
mmogli
2 Monate zuvor

Schad das es “ Wildstar “ nicht mehr gibt

Seska Larafey
Seska Larafey
2 Monate zuvor

Nun ja, müssen wir uns nun auf Onkel Google’s Übersetzungen einstellen? oder werden diese Arbeiten nun alle in eine art Callcenter in Ländern verlagert wo Kündigungsschutz nicht existiert?

Koronus
Koronus
2 Monate zuvor

Vergiss Google für den Euroraum. Nimm lieber DeepL.

Marc M
Marc M
2 Monate zuvor

Ne lieber nicht deepl

Koronus
Koronus
2 Monate zuvor

Warum nicht? Hast du etwas besseres?

Koronus
Koronus
2 Monate zuvor

Wenn Activision dann noch irgendwann die Lokalisation streichen wird, dann wird endgültig ihnen der Umsatz einbrechen. Es gibt Studien, dass 11-33% niemals in einer anderen sprache Produkte konsumieren würden und 66% würde lieber in eigener Sprache Produkte nehmen. Da ist noch nicht mal der Shitstorm mit eingerechnet, falls Blizzard die Lokalisation auslässt.

Exylant
Exylant
2 Monate zuvor

wundert mich nichts mehr bei activizion… spieler gehen zurück, es wird eh nicht auf die community gehört, und nun wollen sie noch nach xx jahren diablo 4 raushauen weil sie den erfolg vom welten besseren path of exile nicht ertragen können. das nun sämtliche entwickler von selbst gehen und die restlichen entlassen werden war nur eine frage der zeit. blizzard steht nicht mehr für “ gamer die für andere gamer entwickeln und auf einer stufe mit den spielern stehen “ sondern für “ welche aktie und welche transaktion lohnt sich mehr.

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