Blizzard verliert weitere Top-Angestellte

Jetzt hat sich bewahrheitet, was schon im Vorfeld durch Gerüchte angedeutet wurde. Blizzard verliert eine weitere, wichtige Mitarbeiterin.

Wenn es Nachrichten von Blizzard gibt, dann sind die in den vergangenen Wochen und Monaten häufig eher negativ behaftet. Zumeist geht es um Entlassungen oder die Kündigung von Mitarbeitern. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Eine weitere langjährige Mitarbeiterin, die vor allem eSports-Fans schon mehrfach gesehen haben dürften, verlässt das Unternehmen. Gerüchte darum gab es schon länger.

Wer geht? Mit einer Ankündigung im Forum von StarCraft II erklärte Kim Phan, „Global Product Director“ von Blizzard eSports, dass sie am 14. Juni bereits ihren letzten Arbeitstag bei Blizzard hatte.

Starcraft 2 Legacy of the void
Kim Phan war vor allem in der StarCraft-Community beliebt.

Wer ist Kim Phan? Kim Phan hat über 13 Jahre bei Blizzard gearbeitet und war in den vergangenen Jahren vor allem für den Bereich eSports zuständig. Sie betreute dabei Spiele wie Heroes of the Storm, World of Warcraft und auch das StarCraft-Franchise. Unter ihr ist das eSports-Team bei Blizzard massiv angewachsen, stieg von 6 Mitarbeitern auf über 60 in der Hochzeit.

Das sagt Kim zum Abschied: Zum Schluss wendet Kim sich noch an die Community und bedankt sich bei dieser:

Danke, dass ihr dafür sorgt, dass ich / wir / Blizzard sich treu bleibt. Ich hoffe, dass ihr damit niemals aufhört. Auch in den Zeiten, als ihr nicht von uns gehört habt, haben wir zugehört. Selbst als wir Entscheidungen trafen, mit denen ihr nicht einverstanden wart, haben wir zugehört (und gelernt). Hört niemals damit auf, eure Bedenken auszudrücken und das zu verbreiten, was euch wichtig ist – das macht uns alle besser.

Wer als nächstes die Rolle vom Kim Phan ausfüllen wird, ist noch nicht bekannt.

Phan ist übrigens nicht die erste im eSports-Bereich, die geht. Nate Nanzer, der ehemalige Chef der Overwatch League, ist schon zu Fortnite gegangen.

Quelle(n): endgadget.com
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Sophie Proudm

Tja bald besteht die Firma dann nur noch von 3 Mitarbeitern und 6 Boss angestellte

Deader

Jo Bliz hört immer zu, deshalb diablo mobile… und bye

Daniel D

Wenn man sieht wie viele Menschen Mobile Games zocken und man dann noch sieht wie viel Geld die teilweise in ihre “F2P Spiele” ballern, wundert es mich nicht das Blizz diesen Schritt geht.
Da werden teilweise hunderte wenn nicht tausende Euros/Dollars in 1 Spiel gesteckt und das kommt alles nur von einen Spieler.

doc

es sind aber eben andere Spieler und nicht die Stammspielerschaft.
Außerdem sind Mobile-Games derzeit ein Trend dem gefühlt jede Firma hinterher läuft, da kann man auch fix auf die Nase mit fallen.

Blizzard hat schon seit einer gefühlten Ewigkeit kein ordentliches Spiel mehr herausgebracht, und basteln an Spiele die nicht für ihre Stammspielerschaft sind…

Das ist genauso, wenn du erfolgreich Töpfe verkaufst und dann nur noch anfängst Quitscheentchen herzustellen, weil die gerade jeder kauft.

Leider hat sich Blizzard auch nicht sonderlich geschickt angestellt und das Mobilegame zusätzlich zu anderen Titeln herauszubringen, wie bspw Bethesda oder EA.

…aber ja, ich kann es auch verstehen, dass sie den Weg der Mobilegames gehen, nur das sie alles andere so stark vernachlässigen dann nicht.

Belpherus

“wichtig”

Plague1992

Wenn man den e-sport der 3 genannten Titel in retropektive betrachtet stellt sich eher die Frage ob sie wirklich so eine Top Angestellte war. Auch den Wachstum von 6 auf 60 Angestellten muss man nicht 100% als Erfolg verbuchen, dazu fehlen uns schwarze Zahlen(?)

Im schlimmsten Fall hat sie Blizzard nur Verluste eingebockt 😛

Mandrake

Naja die Leute können schon “Top” sein….wenn das Management dahinter aber scheiße ist bringt der beste Angestellte auch nix

Gorden858

Wenn du Personalverantwortung für eine Abteilung mit 60 Leuten hast, gehörst du selber schon eher zum Management als zu den Angestellten 😉

Mandrake

Jedes Management braucht ein management :p

N0ma

Denke das Wachstum war weil Blizzard viel Geld reingesteckt hat.

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